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Thema: privat/Meine Sonderanfertigung Florian

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Sonntag, 10. Mai 2026 21:34

ComicPark im egapark Erfurt - mit Harpo Speaks!

Am Sonntag haben wir auf dem egapark-Gelände gefrühstückt, sind etwas herumgelaufen, haben uns über Pferdezähne und Dimetrodons (das D wusste ich noch, als Kind kannte ich alle Namen) unterhalten und haben dann noch den zweiten Gig von Harpo Speaks! angeschaut. Diesmal war eigentlich sofort Stimmung und es wurde getanzt. So toll! Ich war mal wieder ganz berauscht. Nur bei "Staying Alive" war ich einmal kurz traurig.

Gestern und heute durften wir Fans wieder mit auf die Bühne und "Ein echter wahrer Held" singen. Eine junge Frau hat Tommy während des Konzerts gefragt, ob sie ein Autogramm bekommen könnte, aber Tommy vertröstete sie auf nach der Show. Norman hatte auch Stifte und Karten dabei, so dass sich dann auch noch weitere Leute sich anstellten. Und jemand machte spontan für seinen Podcast ein superkurzes Interview mit Tommy. Der durfte schließlich seinen Zug nicht verpassen.

Nach einem kurzen Mittagssnack haben wir uns aber schon auf den Weg nach Hause gemacht, damit ich bei Tageslicht fahren kann und abends noch etwas ausruhen. Diesmal war ich fitter und wir kamen mit nur einem Zwischenstop aus.

Abends habe ich dann sogar noch schnell einen kurzen Bericht für die Maraverse-Seite geschrieben. Ich würde so gerne mehr machen, aber mir fehlen einfach im Moment die Löffelchen dazu.

Ecto-1 mit Crew

Tiberius mit Odor-Kostüm und einem Star Wars Rebellen-Helm

Sandra mit Marsipulami

Ich hatte gesagt: "Das klingt jetzt komisch, aber darf ich deinen Schwanz anfassen?"

Florian mit D’Vana Tendi aus Lower Decks

Tommy auf der Bühne mit Gitarre

Sandra im Mara-Outfit mit Tiberius Kuschelhase Odor

Florian, Tiberius und Sandra, im Hintergrund Bühne mit Harpo Speaks

Tommy gibt ein Kurzinterview

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Tommy Krappweis | Fotos | Dinosaurier
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Samstag, 9. Mai 2026 19:02

ComicPark im egapark Erfurt - mit Tommy Krappweis, Norman Cöster und Harpo Speaks!

Heute waren wir auf dem ComicPark. Zuerst haben wir geschaut, wo die wichtigste Bühne war, nämlich Bühne 1, wo später Tommy Krappweis und Norman Cöster, die beiden Erfinder von Bernd das Brot, ein Panel haben würden und am Abend dann noch Tommys Band Harpo Speaks! spielen würde. Danach sind wir über das Gelände gelaufen und haben uns alles angeschaut. Am Bücherstand haben wir die Mara- und Ghostsitterbücher entdeckt und gleich mal gefragt, ob es auch eine Signierstunde geben würde. Die Frau im Stand hat dann sofort Tommy kontaktiert, da anscheinend noch nichts konkret vereinbart wurde. Florian durfte Maraverse-Visitenkarten hinterlegen.

Ich war froh, dass es keine Dixie-Klos gab, sondern an mehreren Standorten ordentliche Toilettenbungalows. Es gab neben den Bierbänken noch riesige Plastiksessel, die für Florian ideal und sogar bequem waren. Wir sicherten uns gute Plätze in der ersten Reihe. Allmählich kamen dann auch alle aus dem Maraverse-Discord, die eingefleischten Fans sozusagen. Ich setzte mich schonmal vor das Mikrophon auf den Boden, um gleich als erstes dranzukommen. Nachdem die Geschichte von der Erfindung von Bernd das Brot zum Besten gegeben wurde, richtete ich meine alten Knochen auch auf und sprach in das Mikrophon, das ich zuvor auf meine Höhe eingestellt hatte, einen Geburtstagsgruß für Tommy aus. Damit hatte ich die Organisation der Veranstalter etwas durcheinander gebracht, denn eigentlich sollte erst am Ende eine Sonnenblume überreicht und ein Ständchen gesungen werden. Das wurde dann mal eben schnell vorgezogen.

Danach habe ich einen USB-Stick mit einem Papa-Schlumpf übergeben, auf den wir ein paar Grußbotschaften in Form kurzer Videos aus dem Flauschhaufen gesammelt hatten, die Sophia und Tommy auf ihrem Umzug nach Irland begleiten sollen. Es gab noch ein paar weitere Geburtstagsgeschenke. Und dann habe ich eine Frage gestellt, nämlich ob Bernd das Brot einmal in einem Pummeleinhorn- oder Ghostsitter-Hörspiel vorkommen könnte, ob das rechtlich möglich sei, aber das ist es nicht. In der Zwischenzeit haben sich ein paar Leute hinter mir versammelt, die ebenfalls Fragen stellen wollten, weshalb meine weiteren Fragen unter den Cuttertisch fielen und ich ihnen das Mikrophon überließ. Es wurden wirklich tolle Fragen gestellt.

Florian hat Norman gefragt, weil wir in Hotels immer die Nachtschleife anschauen, ob er das Allpaka oder die Alligatorin lieber mag. Und Rica vom 12vor5-Podcast hat nach der Ghostsitter-Musicalfolge (die wirklich kommen wird!) und das Bernd das Brot-Computerspiel gefragt.

Bereits während des Panels haben am Stand neben der Bühne Hardy vom Brotladen und die Buchverkäufer fleißig verkauft. Danach haben Tommy und Norman dann fleißig signiert. Tommy hat ein wundervolles Geschenk bekommen mit einem Hermannsdenkmal-Flaschenöffner in einer weißen Ikea-SANNAHED-Rahmen, auf dem Glas waren zwei Krähen und das Rätsel aus "Mara und der Feuerbringer - Band 2", das zum Hermannsdenkmal führen sollte als schwarze Silhouette geklebt.

Plötzlich wurde ich von hinten angetippt und ich kreischte los, weil ich Kes endlich wiedersah, die mein Lieblingsmotiv Realität ist was für Leute, die Angst vor Drachen haben Shirt und extra für mein Zottelpony Felix einNorweger Pferdi für den Spreadshop entworfen hat. Ich hoffe, es hat niemand ein Knalltrauma erlitten.

Nachdem wir am Fleischspießstand lecker gegessen haben, gab es noch das Konzert von Harpo Speaks! Anfangs waren nur wenig Leute da, was aber auch daran lag, dass Tommy, Ingmar und Lenzi etwas vor dem Start angefangen haben zu spielen. Ich habe am Weg fernab der Bühne zwei junge Frauen tanzen sehen und bin zu ihnen hinmarschiert. Ich war überrascht, dass sie sich nicht lange haben überreden lassen, doch direkt vor der Bühne zu tanzen. Und schwupp kamen noch mehr Leute und tanzten. Das war richtig schön!

Danach sind wir in unser Hotel gegangen. Der Plan für den weiteren Abend ist beim Podcast Umzugspecial von Ja, Schatz etwas ausruhen und dann an der Hotelbar absacken.

Ein Mann sitzt in Steampunk-Kleidung in einer Timemachine nach H.G. Wells auf einem elktrischen Fahrzeug montiert

Bücherstand mit Mara- und Ghostsitter-Büchern

Endzeit-Fahrzeug

Star Wars Schaukampf

Tommy auf der Bühne im Sessel beantwortet Fragen

Tommy und Norman auf der Bühne in Sesseln beantworten Fragen

Tommy mit Geschenk zum Hermannsdenkmal im weißen Rahmen

Sandra und Florian mit Bernd das Brot-Mütze

Tommy mit Gitarre auf der Bühne

Lenzi auf der Bühne am Keyboard

Ingmarauf der Bühne am Schlagzeug

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Freitag, 8. Mai 2026 21:11

Fahrt nach Erfurt

Heute sind wir gegen Mittag nach Erfurt gestartet. Wegen meines andauernden Schlafmangels mussten wir häufig Pausen einlegen, damit ich nicht in den Sekundenschlaf kippe. Wir waren wieder im Hotel Légère an der Messe, die gleich neben dem egapark ist. Ich erinnerte mich an die modernen Kennzeichnenscanner.

Wir sind dann in der Nähe in der Gaststätte Birnbaum essen gegangen, das war ganz okay. Dabei haben wir unsere persönliche Treppe des Todes gefunden.

Zurück im Hotel hatte ich ein wenig meinen Moralischen. Obwohl ich vormittags ganz in Ruhe die Urlaubscheckliste durchgegangen bin, habe ich trotzdem meinen Schlafanzug und das Kontaktlinsenmittel vergessen. Dazu kam noch das Missverständnis bei der Hotelbuchung, wodurch eine zweite Buchung vorhanden war. Lehrgeld muss man zahlen. Aber ich habe echt mal wieder an meinem Verstand gezweifelt. Ich bin so froh, dass Florian so nachsichtig und verständnisvoll mit mir ist.

Sandra und Florian mit einem Schnitzel Hawai im Birnbaum

Am Wegrand kriecht eine riesige Weinbergschnecke. Sandra hält zum Größenvergleich ihre Hand darüber. Sie Schnecke ist bestimmt 6-7 cm lang.

Man sieht eine lange Beton-Treppe aufwärts führen. Links ist der Garten und ein Wohnhaus zu sehen, rechts Büsche und Bäume.

Florian hangelt sich über die letzte, oberste Stufe der Treppe des Todes. Er hat den roten TNG-Hoodie an und die Haare hängen ihm über die Schulter. Er sieht erschöpft aus.

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Montag, 4. Mai 2026 22:37

Ghostsitter & Co. - Der Offizielle Maraverse Podcast - Mit HäkelHägar und Florian Spitzohr

Florian war so aufgeregt, dass er das ganze Wochenende das Gästezimmer in ein Ton- und Filmstudio umgebaut hat. Aber laut Chef hat es sich gelohnt, der Ton war super. Hätte Florian nur mehr gesprochen. Aber da hat ihn die Aufregung dann doch etwas ausgebremst. Kurz vorher bin ich nochmal ins Zimmer gehuscht, um ihn mit Puder abzutupfen, damit er nicht ganz so glänzt. Es hat auf jeden Fall riesigen Spaß gemacht!

Die Folge ist aber noch nicht veröffentlicht. Die ist grad in der Postproduction.

Und jetzt weiß ich, dass der Vorbesitzer des Gebäudes, in dem sich die bummfilm befindet, ein Installateur war und sehr viele Bäder eingebaut hat. Aber was mache ich jetzt mit diesem Wissen?


Update Dienstag, 12. Mai 2026

Die Podcast-Folge ist nun erschienen und kann unter #31 Gäste: Florian "Spitzohr" & Wolfgang Fröhning angehört werden.

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Sonntag, 3. Mai 2026 23:50

Simon Pearce - Funny Bones - Stadthalle Germering

Heute waren wir mal wieder bei Simon Pearce. Davor waren wir beim Griechen essen. Es gab irgendwie kein einziges vegetarisches Gericht, aber ich bin mit Bohnensuppe, Kofibrot und Tzaziki auch satt geworden. Die armen Menschys, die um uns herum gesessen sind.

Diesmal waren wir in der Stadthalle Germering, weil wir nicht so gern ins Lustspielhaus oder Circus Krone gehen. Die Tische standen zwar weiter auseinander, aber Florian fand die Stühle dort auch nicht bequem. Als ich auf Toilette war, standen zwei Frauen und ich geduldig an. Irgendwann hat dann die Erste in der Reihe doch nochmal an der Tür gerüttelt und siehe da, die war nur schwergängig, dahinter waren drei freie Kabinen. Ich lachte und meinte, dass mir das auch hätte passieren können. Und die dritte sagte dann auch etwas ähnliches.

Simon hatte eine Art Gilchrist an, weil ihm auch eine Sehne abgerissen ist. Sehr unangenehm. Er fragte dann, wer auch schonmal an der Schulter operiert werden musste. Florian meldete sich und sagte, er hatte mal eine Schulterluxation. Darauf meinte Simon, dass man deswegen nicht operiert werden müsste. Und Florian: "Beim dritten Mal schon!" und alles lachte.

Simon hat wieder viele tolle, ausgeschmückte Geschichten aus seinem Leben erzählt und wir haben uns scheckig gelacht. Traurig war nur, dass seine Mama mittlerweile verstorben ist. U.a. hat er sich über Sprachnachrichten ausgelassen. Aber mir dürfen zwei Freundinnen Sprachnachrichten schicken. Eine Pferdefreundin, weil sie immer im Streß ist und nur im Auto zum Antworten kommt. Und die Freundin mit abgerissener Schultersehne, weil sie das Handy nicht mehr so gut halten kann. Sie fängt auch nicht (mehr) mit einer Entschuldigung an, weil sie weiß, dass ich Sprachnachrichten nicht mag, sondern mit "So, Sandra, dein persönlicher Podcast".

Außerdem hat Simon eine tolle These gehabt, woher die ganzen Prinzenmails aus Nigeria kommen. Dort scheint es von ihnen nur so zu wimmeln. Er hat genau das gleiche Problem wie ich: Wenn mir in der Nacht etwas einfällt und ich Notizen ins Handy tippe, dann muss ich schon ein wenig ausführlicher werden. Denn sonst steht da was komisches, gerne auch mit verdrehten Buchstaben wegen Wurstfingern und ohne Brille, mit dem ich dann am nächsten Tag nichts mehr anzufangen weiß. Und dann ärgere ich mich, weil das hätte ja DIE Idee für einen Bestseller sein können. Nicht dass ich noch schreiben würde...

Es war ein wunderschöner Abend. Allerdings plane ich gerade nur sehr wenige solcher Events im Voraus, weil mir dazu einfach die Löffelchen fehlen. Ich hoffe, 2027 wird dann wieder besser.

Sandra und Florian vor dem Plakat von Simon Pearce

Florian beim Griechen

Sandra beim Griechen

Simon Pearce mit Gilchrist auf der Bühne

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Sonntag, 3. Mai 2026 16:17

Vorfreude

Heute habe ich ein kurzes Video gedreht, um unser Gästezimmer mit Florians Studio zu zeigen, in dem er morgen zu Gast beim offiziellen Ghostsitter-Podcast sein wird, gemeinsam mit dem lieben Wolfang (HäkelHägar). Die beiden erzählen vom Maraverse und der Arbeit des Teams freiwilliger Fan-Ressourcen. Moderiert wird das alles von Arlett Drexler, die das Katzenwesen Dada spricht.

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Samstag, 2. Mai 2026 21:24

Blumen

Als Teenager habe ich es schon nicht verstanden, wie man sich Blumen auf den Tisch stellen kann, die abgeschnitten und zu Tode verurteilt wurden. Geld für etwas auszugeben, das man nach einer Woche wegwirft, kam mir so bescheuert vor. Deshalb kam es mir auch nicht komisch vor, wenn Mortica Addams immer die Blüten abgeschnitten hat. Die Stiele halten so doch viel länger.

Später, als ich hin und wieder Blumen geschenkt bekommen habe, bekamen sie eine Bedeutung. Entwieder hießen sie "Ich will mit dir ins Bett" oder "Ich hab Sche*ße gebaut, bitte verzeih mir". Romantisch fand ich das nie. Außer bei Florian, der mir Blumen mit Statisfeld schenkte. Das waren so lila Orchideen (Freesien), die irgendwie ewig hielten. Aber das ist eine absolute Ausnahme!

Im Job hab ich natürlich auch öfter mal Blumen geschenkt bekommen aus gesellschaftlichen Konventionen. Mittlerweile habe ich mir aber angewöhnt, dass ich neuen Chefs immer gleich zu Beginn sage, dass sie mir doch lieber Nougatpralinen schenken sollen, wenn sie mir eine Freude machen wollen. Wenn die Blumen nach einer Woche zu stinken anfangen, wird mir eh nur übel.

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Freitag, 1. Mai 2026 15:59

Balkonkraftwerk

Seit Sonntag haben wir unser kleines Kraftwerk für Fernfusion am Balkon installiert. Ich habe mich für dieses Modell entschieden, weil es in heise Testsieger war. Im Angebot für 299 Euro statt 451 Euro konnte ich dann auch nicht widerstehen.

Es war nicht ganz so einfach, aber wir haben es zusammen hinbekommen. Da wir keinen Gitterbalkon haben, mussten wir mit der Befestigung ein wenig improvisieren, aber mit neuen, längeren Schrauben vom Obi haben wir die finale Montage am Montag (haha!) abschließen können. Die App habe ich dann erst am Mittwoch installiert, weil das auch wieder Löffelchen verbraucht hat. Seit dem haben wir 8,27 kWh geerntet. Ich weiß zwar nicht, wie das funktioniert, weil die App dauernd behauptet hat, dass das geänderte PW falsch sei. Trotzdem kann ich auch die Daten abrufen, wenn ich irgendwo anders bin. Sehr seltsam.

Florian befestigt PV-Panel mit einem LKW-Gurt. Das Panel steht auf dem Balkon. Florian hat das T-Shirt #Trotzhoffnung an. Die Sonne scheint, aber es ist auch leicht bewölkt.

Sandra steht auf Leiter auf der Terrasse. Sie ist von oben vom Balkon aus fotografiert. Sie hält sich die Hand über die Augen, um von der Sonne nicht geblendet zu werden, und lächelt strahlend. Sie hat Jeans und ein grau-schwarz gestreiftes Shirt an. Im Garten sind die Büsche und der trockene Rasen zu sehen.

Das Reihenmittelhaus ist weiß mit roten Fensterrahmen. Im zweiten Stockwerk sind die Rolläden ein kleines Stück herabgelassen und zwei scharze Papierovale sehen aus, wie Pupillen. Der Schlafzimmerblick. Im ersten Stock am Balkon hängt ein Solarpanel.

Auf dem Screenshot der Solar-App ist ein 3-D-Bild eines Hauses zu sehen mit Photovoltaikanlage auf dem Dach. Darunter steht 'heute' 82 Wh, danaben unter 'Gesamt' 8.27 kWh.

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Mittwoch, 22. April 2026 18:46

Der kleine große Paul (Tommy Krappweis)

Als Kontrastprogramm zu Florian Aigners Buch "Warum wir nicht durch Wände gehen* *Unsere Teilchen aber schon", für das ich sehr lange gebraucht habe und mir nach jedem Kapitel erst einmal der Kopf schwirrte, und weil mein Schatz Florian (der andere) meinte, dass das auch zum Maraverse gehört, habe ich bei Medimops die vier Bände von "Der kleine große Paul" geholt. Die Bücher sind nicht mehr regulär erhältlich. Darin geht es um den kleinen Paul, der auf dem Dachboden seiner Großmutter eine Uhr findet, mit deren Hilfe er nach Aufsagen eines Zauberspruches für eine Stunde 25 Jahre alt wird und allerlei Abenteuer erlebt. Es gibt vier Bände:

  • Band 1: Der kleine große Baggerfahrer Paul
  • Band 2: Der kleine große Feuerwehrmann Paul
  • Band 3: Der kleine große Meisterdetektiv Paul
  • Band 4: Der kleine große Schatzsucher Paul

Hin und wieder habe ich mich gefragt, ob der Durchbruch durch das Glasdach des Wintergartens (statt Tiefgarage) oder andere Stellen ein klein wenig autobiografisch angehaucht waren. Ein wenig hat mich irritiert, dass in der Gegenwartsform geschrieben wurde, aber das ist bei Kinderbüchern wohl so üblich. Schön war's und ich freue mich auf die Ghostsitter-Hörbuch-Folge "Der kleine, große Tom!" bei meinem geplanten erneuten Durchhören, nachdem ich viel zu viele Details schon wieder vergessen habe.

Und natürlich hoffe ich auf den Ghostsitter-Film, dass dieses wunderbare Projekt Wirklichkeit wird. Wir wären die ersten, die dann ins Kino gehen würden!

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Sonntag, 12. April 2026 17:43

Ich hasse Umzüge

Mein erster Umzug, an den ich mich erinnern kann, war unser Umzug von Berlin nach München 1979. Mein Vater hatte in Berlin als Architekt keine Arbeit gefunden, weil da eine Mauer drum rum war und nicht so wahnsinnig viel gebaut wurde. Deshalb zog er wegen des Jobs nach München. Nachdem die Probezeit bestanden war, zogen meine Mutter und ich nach. Ich durfte/musste mein Spielzeug selbst in Umzugskartons packen und lernte, dass schwere Dinge wie Bücher unten und leichte Dinge wie Stofftiere oben rein gehören. Dummerweise war der Umzug ziemlich genau in der Mitte der ersten Klasse. In München fand ich keinen richtigen Anschluss in der Klasse. Meine Eltern hatten es leider versäumt, die Kontaktadresse wenigstens von meiner besten Freundin Andrea einzuholen. Sie wussten noch nicht einmal ihren Nachnamen. Ich fühlte mich sehr einsam und war unglücklich.

Der zweite Umzug war dann innerhalb von München von Sendling nach Neuperlach. Ich kam zu Schulbeginn dort in die zweite Klasse in der Kafkaschule und wurde dort gut aufgenommen und fand Freundinnen. Endlich war ich in München angekommmen. Ich liebte die großzügig geschnittene Wohnung, mein großes Kinderzimmer, den herrlichen Blick auf die Alpen. Der Mittelpunkt war eine große Essdiele und wir hatten sogar ein Arbeits- und Gästezimmer. In dieser Wohnung durfte ich 13 Jahre lang leben von Sommer 1979 bis 1992.

Der dritte Umzug war dann der Auszug von zu Hause. Meine Mutter ist kurz vor dem Abi 1991 ausgezogen und ich wohnte in der Wohnung in Neuperlach mit meine Vater allein. Diese Wohnung wurde uns wegen Eigenbedarf gekündigt, worauf mein Vater mich bat, mir eine eigene Wohnung zu suchen. Ich fühlte mich im Stich gelassen. Die Idee mit meiner Freundin zusammenzuziehen platzte, weil sie da einen Freund hatte, mit dem sie dann lieber zusammenziehen wollte. So fand ich eine kleine 1-Zimmer-Wohnung in Sendling, mit viel Glück, weil die Maklerin am selben Tag Geburtstag hatte wie ich und ich sofort vor Ort den Mietvertrag unterschreiben dufte. Meine Freundinnen beneideten mich um mein eigenes Reich. Ich war unglücklich, weil ich mich auch einsam fühlte, und mir immer Sorgen machte, dass ich die Miete nicht bezahlen konnte. Das war auch einer der Gründe, weshalb ich dann mein Studium hinschmiss.

Der vierte Umzug war dann, weil die 1-Zimmer-Wohnung zu klein geworden war, weil mittlerweile der zukünftige Vater meiner Kinder mit eingezogen war. Wir fanden eine wunderschöne 2-Zimmer-Wohnung in Neuperlach mit Fußbodenheizung und vielen Einbauschränken/Stauraum. Hier war ich zunächst glücklich. Bis zur ersten Trennung.

Der fünfte Umzug war dann in Aubing. Weil wir uns wieder versöhnt hatten. Und die 1-Zimmer-Wohnung dort günstiger war. Und dann doch zu klein wurde, als ich zum ersten Mal schwanger wurde. Dort hatte ich mich aber auch etwas unwohl gefühlt, weil die Wohnung keinen Balkon hatte. Und mein Computer stand in der Abstellkammer. Das Bett war hinter zwei Billyregalen versteckt. Alles sehr beengt.

Der sechtse Umzug war dann wieder nach Neuperlach in eine 2-Zimmer-Wohnung, die in der Nähe meiner Mutter war. Ich fand das praktisch, weil sie mir als begeisterte Oma mit dem Baby helfen konnte. Ich weiß nicht, wieviel der Umzug dazu beigetragen hatte, dass das Kind zu früh zur Welt kam (jetzt ist aber alles gut, Kind 1 ist 27 Jahre alt und gesund). Irgendwann kam die zweite und diesmal entgültige Trennung, so dass ich mit dem Baby dort allein wohnte. Als alleinerziehnde Schwangere, Kind Nummer 2 war unterwegs, hatte ich Anrecht auf eine größere Sozialwohnung. Ich wollte aber nicht wieder schwanger umziehen, so dass ich noch in dieser Wohnung blieb, bis Kind 2 auf der Welt war.

Der siebte Umzug ging dann in eine großzügig geschnittene, günstige Sozialwohnung in den Wohnring in Neuperlach. Damals Ende der 60iger/Anfang der 70iger Jahre sind die Wohnungen noch viel großzügiger gebaut worden. Ich hatte eine große Wohnküche, eine Abstellkammer, eine Eßdiele, drei Zimmer und zwei Balkone. Alles war barrierefrei, was mit dem großen Kinderwagen sehr praktisch war. In der alten Wohnung musste ich das Baby erst in den Keller tragen und dort den Kinderwagen aus meinem Abteil holen und über die Tiefgaragenausfahrt nach draußen fahren. Und ich konnte mit Bollerwagen im PEP einkaufen gehen. Krippe und Kindergarten waren in Fußreichweite. Und eine Zeit lang konnte ich sogar mit dem Fahrrad ins Büro fahren, als ich nach dem Erziehungsurlaub wieder zu Arbeiten anfing.

Irgendwann zog Florian bei uns ein, die Eßdiele wurde zur Computerecke und der Esstisch wanderte ins Wohnzimmer, das glücklicherweise groß genug war. Damals gab es noch die Fehlbelegungsabgabe, allerdings wurde die schnell abgeschafft. So wohnten wir sehr günstig, aber auch ein klein wenig beengt. Ich wollte, dass die Kinder spätestens zum Beginn der Pubertät ihr eigenes Zimmer bekommen sollten. Wir hatten schon Ideen, dass das Schlafzimmer das zweite Kinderzimmer werden könnte, und unser Hochbett über die Computerecke kommen könnte. Allerdings hätten wir dann nicht mehr sehr viel Privatsphäre gehabt. Deshalb war ich froh, dass Florian auf der Suche nach einem Weihnachtsgeschenk für mich 2010 unser Traumhaus in der Messestadt gefunden hat. Da wir jahrelang günstig zur Miete wohnten, hatten wir genug Eigenkapital angespart, dass uns die Bank nicht mehr müde lächelnd wegschickt. So kauften wir Anfang 2011 das Stadthaus nach dem Münchnen Modell.

Der achte und hoffentlich letzte Umzug war dann in unser Traumhaus. Er dauerte insgesamt vom ersten gepackten und letzten ausgepackten Umzugskarton zwölf Wochen. Ich freute mich, den Alpenblick gegen einen kleinen Garten einzutauschen. Und wir hatten zwei Bäder, eins mit Dusche, eins mit Badewanne. Und jedes Kind hatte endlich sein eigenes Zimmer in gleicher Größe, was mir wegen der Gerechtigkeit wichtig war. Und wir hatten ein Heimkino im Keller. Und unser Lego-Computer-Kaninchen-Zimmer im Erdgeschoss und das Wohnzimmer im zweiten Stock.

So lange die Treppe kein Problem wird, möchte ich hier wohnen bleiben. Wir werden es lange vor meiner Rente abbezahlt und dann finanziell weniger Sorgen haben. Ich hoffe, dass wir hier gemeinsam alt werden können. Wenn es nicht durch eine Kriegsbombe zerstört wird.

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Donnerstag, 9. April 2026 22:33

Spontaner AlleBenoppt Stream weil #AlleBekloppt ausfällt

Heute haben wir spontan gestreamt und haben das Set mit Wall-E und Eve aufgebaut, das wir beim letzten Stream ursprünglich dem Chat zur Auswahl stellen wollten. Das war ein Partnerset. Florian hat Wall-E aufgebaut und ich Eve, M-O und den Stiefel mit Pflänzchen. So süß!

Hintergrund war, dass #AlleBekloppt aufgefallen ist und wegen Umzug auch bis Ende Mai ausfallen wird. Aber die liebe Sophia hat absolut Recht, wir müssen mit unseren Löffelchen haushalten. Ich hoffe, dass der Umzug glatt läuft und in die neue Heimat die Erwartungen erfüllt.

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Sonntag, 5. April 2026 19:12

Pferdeparadies

Als ich anfing mit dem Gedanken zu spielen, mein alterndes Lieblingspferd Felix von der Reitschule zu kaufen, um ihm einen schönen Lebensabend zu schenken, wollte ich unbedingt, dass er in einen Offenstall kommt. Glücklicherweise hatte eine Freundin kurz zuvor bereits alle Ställe im Münchner Osten angeschaut, um für ihr Pferd die passende Bleibe zu finden, und hat unseren wunderschönen Aktivstall gefunden. Dort wollte ich mit Felix unbedingt hin. Er sollte auf keinen Fall in einer Box bleiben, auch nicht in einer Paddockbox.

Der Stall ist in jeder Hinsicht wunderbar. Die Pferde sind den ganzen Tag draußen. Im Paddockbereich gibt es die Tränke, Heuraufen und Liegehallen. Drum herum sind Separrés, in denen sich die Pferde auch mal aus der Herde nehmen können, wenn es ihnen zu stressig wird. Und es gibt noch die individuellen Heubereiche, in die kleine Gruppen von Pferden Zugang bekommen, die sich auch untereinander gut verstehen, und die einen höheren Heubearf haben. Außerdem gibt es Futterautomaten, in denen Hafer, Heucobs und Mineralpellets warten.

Die Anlage ist computergesteuert. Die Pferde werden an ihren Chips erkannt, die entweder in die Mähne geflochten sind, mit einem Halsband getragen werden oder - wie in Felix Fall - in den Halsmuskel implantiert wurden. Dadurch kann man jedes Pferd individuell nach den eigenen Bedürfnissen ohne größeren Aufwand füttern. Da die kleinen Portionen über den ganzen Tag verteilt abrufbar sind, haben wir auch nur selten Koliken in der Herde. Die Koppel kann ebenfalls individuell freigeschaltet werden. einem Pferd wurde mal ein GPS-Sender angebracht. Dabei kam heraus, dass es 14 km an einem Tag gelaufen ist. Das ist für ein Pferd mit Arthrose wie Felix ideal. Und ich muss nicht jeden Tag in den Stall fahren, sondern drei bis vier Mal in der Woche reichen vollkommen aus.

Felix liebt die Koppel, und da er das Gras glücklicherweise gut verträgt, kann er sich auch die meiste Zeit einfach dazu entscheiden, draußen auf der Wiese zu bleiben. Wenn er dann abends in den Paddockbereich rein kommt und seine Lieblingsfutterstation aufsucht, prasseln mehrere Portionen hintereinander in den kleinen Futtertrog. Das erinnert mich immer an einarmige Banditen aus Las Vegas und ich schmunzel dann: "Felix hat wieder den Jackpot geknackt!"

Er war schon immer ein genügsames und zufriedenes Pferd, aber seit er in diesem Aktivstall lebt, ist er noch ausgeglichener geworden. Er hustet nicht mehr, weil er nicht mehr die Ammoniakdünste seines eigenen Urins einatmen muss, wie das Boxenpferde tun. Die Bissspuren und ausgefranste Mähne zeigen mir, dass er viel mit seinen Argenossen spielt. Und der verkrustete Schlamm auf seinem Widerrist zeigt mir, dass er sich noch wälzt. Das ist wichtig, denn Pferde, die als Fluchttiere Angst haben, nicht mehr aufstehen zu können, hören im Alter auf, sich hinzulegen. Dann wird es an der Zeit, sich zwischen dem eigenen Schmerz und dem Schmerz des geliebten Tieres zu entscheiden. Glücklicherweise ist unsere Tierärztin der Meinung, dass dieser Tag noch nicht gekommen ist. Trotzdem machen wir nur noch schöne Sachen!

Außerdem könnte ich mir dieses teure Hobby und Herzensprojekt nicht ohne Florian leisten. Danke dafür, dass du noch nie über eine Tierarztrechnung geschimpft hast. Ich liebe dich!

Sandra sitzt mit Reithelm und weinroter und blauer Reitbekleidung, die etwas verdreckt ist, auf dem mittelgroßen, hellbraunen Pony namens Felix, das eine dichte, schwarz-weiße Mähne hat, auf einem sonnigen Feldweg. Im Hintergrund stehen ein helles Wohnhaus mit mehreren Fenstern sowie ein Holzgebäude und ein Zaun. Sandra hält locker die Zügel, während das Pony entspannt dasteht, die Augen halb geschlossen.

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Samstag, 4. April 2026 21:28

Twitch-Stream: Lego Lebkuchen AT-AT

Heute haben wir wieder einen Twitch-Stream gestartet. Da Florian leider immer noch erkältet war, haben wir uns ein kleines Set ausgesucht, den Lebkuchen AT-AT. Wir haben gut zwei Stunden gestreamt. Diesmal haben wir uns gut mit dem Chat unterhalten und das Ergebnis am Ende noch mit dem großen AT-AT verglichen. Wir fanden es witzig, dass wir in Weihnachts-Shirts zu Ostern ein Weihnachtsmodel aufbauen. Ostern, Weihnachten, das sind doch bürgerliche Kategorien...


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Samstag, 4. April 2026 10:00

The Madison (Paramount+)

Mir hat der Trailer so gut gefallen, deshalb habe ich die Serie mal auf meine Liste gesetzt, bevor das Paramount+-Abo abläuft. Michelle Pfeiffer (Stacy) und Kurt Russell (Preston) spielen hier ein altes, glückliches Ehepaar, das bereits 39 Jahre verheiratet ist.

Es werden ein paar gesellschaftskritische Töne zaghaft angesprochen, aber letztendlich sehen wir hier trotzdem nur reiche und schöne weiße Leute, und die Frauen sind alle extrem dünn.

Preston hat die wunderbare Erkenntnis: "Schon erstaunlich, wie schnell die Zeit vergeht. Ich frage mich oft, wieviel Zeit mir noch bleibt. 10, 15 Jahre, bevor mir nichts anderes mehr bleibt als die Erinnerung." Irgendwann ist man zu alt, um sich Erinnerungen zu schaffen.

Stacy sagt, dass sie sich in all den Jahren nie gestritten haben. Sie wussten, wie kostbar und selten das ist. Sie wussten es einfach. Und sie sagt: "Ich bin 65 Jahre alt. Ich habe kein ganzes Leben mehr vor mir. Ich habe ein sehr kleines Zeitfenster."

Ich erkenne uns darin wieder. Wir sind zwar nicht reich und schön, aber die Gefühle und Gedanken haben wir auch.

Das Schicksal schlägt zu. Mir gefällt, dass aber nicht alles brutal gezeigt wird, sondern der Phantasie der Zuschauer überlassen wird. Und ein Tagebuch entpuppt sich als wertvoller Erinnerungsschatz. Auch das ist mir nicht fremd, denn ich habe begonnen, meine alten Tagebücher zu lesen. Ich bin jetzt bei Band 3 von 37 im Jahr 1985 angekommen. Damals war ich 13 Jahre alt. Und hatte mein ganzes Leben noch vor mir...


Bis zur Beerdigung hätte es ein toller Spielfilm sein können. Danach wurde es zu "S3x and the City".

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Freitag, 3. April 2026 20:52

Wen interessiert schon Content?

Als ich mit dem Internet angefangen habe, gab es noch die CDs von AOL als Zeitschriftenbeilage, mit denen man für ein paar Stunden kostenlos ins Internet konnte. Content war rar. Und ich habe damals einen Schock bekommen, als ich eine Telefonrechnung von 120 Mark bekommen habe, weil ich in "The Bridge" mit unbekannten Trekkies aus den USA gechattet hatte. Aber je mehr es zu sehen gab, desto begeisterter wurde ich. Jetzt musste ich nicht mehr diese blöden Überweisungsträger händisch ausfüllen und zur Bank tragen, sondern konnte das bequem von zu Hause aus mit BTX machen.

Dann kam Gugl und ich brauchte nicht mehr URLs in die Adressleiste tippen, sondern fand tatsächlich Seiten. Hin und wieder auch mit fragwürdigem Content wie von Kreationisten, aber immerhin mühsam zusammengestellten Content von echten Menschen. Eine Welt öffnete sich für mich. Nur meine ICQ-Nummer wusste ich nie auswendig.

1998 erstellte ich meine erste eigene kleine Website und machte den Kardinalfehler, dass ich Fotos von meinen Jungs online stellte. Mit eBay lernte ich dann HTML. Über den Stammtisch lernte ich Florian kennen und das Internet ermöglichte es uns eigentlich erst, uns näher kennenzulernen, weil wir uns nächtelang Mails schrieben.

Florian zeigte mir dann noch PHP, MySQL und CSS. Ich werde ihm nie das Wasser reichen können und bringe ihn mit meinen Warnmeldungen, die seine Logfiles zuspammen, zur Verzweiflung... Ich programmierte meinen Blog, ein Gästebuch, eine Kommentarfunktion und sogar ein Kondolenzbuch für Bruno, den Bären, mit dem ich es sogar mal in die Süddeutsche Zeitung (online-Version) geschafft hatte.

Damals konnte ich noch Gugl-Suchergebnisse beeinflussen. Ein Freund von uns war geknickt, weil er mit seinem Namen mit dem Xing-Profil nicht auf Platz 1 der Gugl-Suche erschien, sondern nur auf Platz 2. Also verlinkten Florian und ich ihn mit eben diesem Namen und kurz darauf war er auf Platz 1. Das können wir heute knicken.

Ich habe tätglich einige Blogs verfolgt, seltsame Menschen kennengelernt und parasoziale Beziehungen gepflegt. Aber es war überschaubar. Und vor allen Dingen kannte ich die Leute nicht im Real Life. Irgendwie war das aber auch strange.

Als die Social Media aufkamen, allen voran Fatzebuck, mussten wir uns aus Gruppenzwang dort anmelden, weil viele Mitglieder von unserem Stammtisch die Einladung lieber über dieses Netzwerk erhalten wollten, statt per Mail. Und wir erfuhren plötzlich Dinge. Von Menschen. Die wir im Real Life tatäschlich kannten. Die woanders wohnten. Ohne mit jemandem telefonieren zu müssen. Wie geil war das bitte?

Damals verlernten die Menschen allerdings bereits selbst zu recherchieren. Statt dessen wurden Fragen irgendwo gepostet und es gab eine Fülle mehr oder weniger kompetenter Antworten. Der Sinn dessen hat sich mir nie so richtig erschlossen.

Je mehr Werbung eingeblendet wurde, desto mehr nervte Fatzebook & Co.. Durch das Infinity-Scrolling war ich eigentlich nie fertig, weshalb ich mir dann Benachrichtigungen von wichtigen Personen einrichtete, damit ich nur noch deren Content anschauen brauchte, um informiert zu bleiben. Die kann ich jetzt aber nicht mehr ändern, so dass ich über den Content von Leuten informiert werde, der mich vor gefühlt 10 Jahren mal interessiert hat. Ich bin auf den Freunde-Feed umgestiegen, aber es werden nur noch Memes und Fotos geteilt, die ich schon in Instagram gesehen habe. Sobald ich auch nur ansatzweise genervt bin, schließe ich den Tab und öffne ihn für den Rest des Tages nicht mehr. Wo ist der Content geblieben?

Dann kam KI. Dass sich das Zeug "Intelligenz" nennt, ist ein Marketingtrick. Es imitiert höchstens. Nach anfänglichem Herumspielen auch mit den Bildgeneratoren verlor ich schnell das Interesse. Jetzt gugeln die Leute nicht mal mehr, sondern fragen ChatGPT (Generated Plausible Trash) und hinterfragen das Ergebnis kaum. Und auch nicht, dass sie damit einen Haufen Energie verbrauchen, obwohl es eine schlichte Gugl-Suche auch klimafreundlicher getan hätte. Ich bin ziemlich sicher, dass es eine Blase ist und sobald die "Investoren" einen "Return of Investment" haben wollen, werden wir entweder für den Shice zahlen müssen, oder wir werden mit Werbung zugek*ckt.

Wenn ich heute blogge, denke ich mir oft: "Das liest eh keiner." Wer interessiert sich schon für Content? Es wird geliked und geteilt, ohne sich mit dem Inhalt zu beschäftigen. Gefällt? Passt schon! Und weiter. Die Aufmerksamkeitsspanne der Menschen wird immer kürzer, die Informationsflut, die sie bewältigen müssen, immer größer.

Wenn ich heute blogge, denke ich, dass ich hiermit nur eine KI trainiere. Aber lieber mit meinem Content, dann werden die KIs linksgrünversifft. Langsam wird immer weniger Content von echten Menschen hergestellt, es gibt immer weniger Qualität und immer mehr KI-Slop, der die Kanäle verstopft und die Aufmerksamkeit der Menschen bindet. Wo wird das hinführen? Zu Idiocracy? Oder unterhalten sich in Zukunft im Internet nur noch Bots mit Bots?

Social Media, Werbung und KI haben irgendwie das Internet kaputt gemacht. Das Internet ist zu einer Müllhalde verkommen.

Themen: Computer und Internet | Meine Sonderanfertigung Florian
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Donnerstag, 2. April 2026 21:57

Entschuldigung für den Aprilscherz

Florian hatte am ersten April eine sehr witzige Idee, wie ich fand. Weil wir von ein paar Leuten angesprochen worden sind, ob wir nicht einen Podcast machen wollen würden, hat Florian eine Nullnummer aufgenommen, in der es zu einer technischen Panne kam und meine Tonspur verloren gegangen ist. Ich war gerade bei Felix und habe mir den Podcast angehört, während ich ihn grasen ließ. Ich habe mich scheckig gelacht, und es war alles so absurd, dass ich nie im Leben auf die Idee gekommen wäre, dass nicht jeder sofort via Holzhammer Zwinker Zwonker versteht, dass es sich um einen Aprilscherz handelt.

Florian hat aber eine professionelle Website in drei Minuten hingeklöppelt (er macht das beruflich) und es in den Sozialen Medien gepostet, dass es leider tatsächlich ein paar Leute geglaubt haben, dass wir jetzt inspiriert durch Ja, Schatz! von Tommy und Sophia Krappweis ein ähnliches Format gestartet haben. Es ging sogar so weit, dass man uns Hilfe angeboten hat bei der Tonqualität und Erstellung eines ordentlichen Intros.

Deshalb haben wir uns bei der flauschigsten Community, die man sich wünschen kann, von tiefstem Herzen entschuldigt, indem wir live bei Twitch die erste und einzige Folge unseres niemals real werdenden Podcasts "Die Spitzohrs" aufgezeichnet und anschließend sogar als Podcast veröffentlicht haben.


Clips

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Sonnenstrahl | Computer und Internet | Tommy Krappweis | Hoaxilla
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Samstag, 28. März 2026 23:59

Stadtrundgang Wien und World of Bricks in der Stadthalle

Heute haben wir uns mittags am Stephansdom getroffen, um einen Stadtrundgang zu machen. Es war eisig kalt, aber interessant. Ich habe gelernt, dass man am Dom nachmessen konnte, ob der Laib Brot die korrekte Größe hat oder der Meter Stoff die korrekte Länge und dann konnte man das reklamieren. So wurde für Recht und Ordnung gesorgt. Und Maria Theresia hatte 16 Kinder und die Schulpflicht eingeführt. Obwohl es so eisig war, haben wir lecker Eis gegessen.

Nachmittags waren wir dann in der Stadthalle zur Ausstellung World of Bricks. Es war wunderschön, so viele liebevolle Details. Und wieder einmal haben wir festgestellt, dass Florian eigentlich harmlos ist. Und sei es nur aus Platzmangel. Aber sein Brickoseum ist in greifbarer Nähe.

Nach einem leckeren Abendessen im Stadthallen Bräu sind wir dann zurück nach München aufgebrochen. Geplant war eigentlich die Legoausstellung gegen Mittag zu besuchen, da man aber Zeitslots buchen musste und wir spät dran waren, gab es erst um 16:30 Uhr den frühesten Eintritt. Es ist spät geworden und ich brauchte doch drei kurze Pausen, bis wir kurz nach Mitternacht heil zu Hause angekommen waren.

Sandra, Tiberius und Florian vor dem Plakat für World of Bricks

Zwei eingemeißelte Ringe in der Mauer vom Stephansdom, um die Größe von Brotlaibern zu messen und ein Yard bzw. Meter als Eisenstange, um die korrekte Länge von Stoffen zu messen

Die Seite vom Stephansdom, die nicht auf Postkarten abgebildet wird, da der zweite Turm nie fertig gebaut wurde.

Die Eisdiele Greissler mit hellblauer Fassade. Davor hält Sandra ihr Eis in der Waffel hoch.

Eine riesige Achterbahn aus Lego, weiß mit roten Schienen.

Hübsches Lego-Dach mit bunten Dachziegeln, Giebeln und rundem Dachfenster.

Der Mars-Rover als kleines MOC auf einem sandfarbenem Sockel.

Eine riesige Classic Space City mit blauen, transparenten Kuppeln, Raumschiffen und Astronauten.

Miniaturstadt mit Fluß. Am Ufer stehen kleine Bäume und auf dem Wasser schwimmt ein hübsches Bot, schwarz mit weißen Luken.

Dagobert Ducks Geldspeicher mit Panzerknackerwagen, Helikopter auf dem Dach und einem Oldtimer-Mobil auf der Straße. Wenn man genau hinschaut, entdeckt man auch Gundel Gaukeley.

Florian hat 'S+F' aus neonleuchtenden Steinen gebaut.

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | unterwegs | 1001 Steine | Fotos
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Donnerstag, 19. März 2026 21:57

Lego-Store Hannover

Seit unserer legendären Lego-Store-Tour durch Deutschland im Jahr 2018 haben weitere Stores eröffnet. Diese wollen wir natürlich nach und nach abklappern. Und da wir rein zufällig in der Nähe waren, haben wir heute den Lego-Store in Hannover besucht.

Mein von Aster'sches Brauch-o-meter hat leider wieder angeschlagen. Wenn wir so unterwegs sind und gut gelaunt, dann bin ich etwas mehr in Kauflaune. Und diesmal wollte ich mit auf das Bild vor dem Lego-Store, damit alle Welt weiß, dass ich Florian nicht nur "ertrage", sondern selbst ein Lego-Fan bin. Immerhin sind im Schwabenstein e.V. 20% Frauen, das ist also gar nicht so seltsam. Und mein Gothic-Outfit wurde gelobt.

Jetzt fehlen uns Stand heute noch (glaube ich) Bonn und Dresden.

Florian und Sandra vor dem Lego-Store Hannover, nur Schultern und Köpfe, weil Selfie. Sandra himmelt Florian an. Zwischen ihnen Tiberius mit Kamera.

Florian und Sandra vor dem Lego-Store Hannover, die ganze Front des Lego-Stores und Sandra und Florian komplett. Sie machen den vulkanischen Gruß. Florian hat ein blaues T-Shirt mit dem Classic-Space-Logo an.

Sandra zeigt auf das kleine Schaufenster im Regal, in dem Wall-E und Eve ausgestellt sind, grinst Florian mit dem Blick 'müssen wir haben' an.

Auf dem Tresen des Lego-Stores liegt Florians Lego-Reisepass aufgeklappt. Eine Mitarbeiterin (man sieht nur ihre Hände) stempelt auf eine freie Stelle den Store-Stempel.

Die Heimfahrt war etwas anstrengend, weil das Navi die erste Etappe bis zur günstigen Tankstelle irgendwie einen größeren Umweg angezeigt hat und die Fahrt damit etwa eine Stunde länger gedauert hat. Es könnte an diesem Unfall mit 25 Tonnen Zuckerrüben gelegen haben. Aber wir sind auch ein Stück über die A38 gefahren. Gut, dass ich immer meinen Passierschein dabei habe. Wir kamen erst 21:00 Uhr zu Hause an.

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Mittwoch, 18. März 2026 21:48

Deutschland im (Informations-)Krieg - Hoaxilla in Goslar

Heute fand im Amsdorfhaus in Goslar der Vortrag "Deutschland im (Informations-)Krieg" von Hoaxilla, dem skeptischen Podcast statt. Ab sofort bin ich Fan vom Goslarer Bündnis gegen Rechtsextremismus. So viele stabile Menschen auf einem Haufen.

Wie sind wir denn dazu gekommen? Mal eben so durch die halbe Republik zu fahren? Als wir das über bluesky erfuhren, haben wir sofort geschaut, wo genau Goslar ist und gedacht, in der Nähe von Hannover, das trifft sich gut, da haben wir auch noch was zu erledigen. Also schlagen wir gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. Die Hinfahrt war auch sehr schön, bestes Wetter, wenig Verkehr, keine Idioten auf der Straße. Unser Hotel war auch ganz nett und wir haben dort noch sehr lecker gegessen, bevor wir uns in das Armsdorfhaus begeben haben. Goslar ist ein wunderhübsches, kleines Städchen, sauber und mit gepflegten Häusern. Der Spaziergang an der frischen Luft hat uns gut getan.

Ebenso wie der Vortrag. Im Vorfeld haben wir zwei stabile Menschen mit Ferngesprächs-Shirts gesehn und uns prima unterhalten. Alexa und Alexander haben sich auch die Zeit genommen, ein wenig mit den Leuten zu plaudern und für ein Foto zu posieren. Der Vortrag war dann wieder hervorragend, sehr spannend und informativ. Was klickt gut, wie werden wir durch Soziale Medien manipuliert, was können wir dagegen tun? Die Welt ist kompliziert geworden, aber ich denke, dass es durchaus möglich ist, auch wahre Geschichten kurz und knapp zu formulieren. Tr*mp hat in seiner ersten Amtszeit mehr als 30.000 Fake News über Twitter verbreitet. Den Artikel auf der von Amazing Jeff Bezos gekaufter Washington Post finde ich aber nicht mehr, deshalb denke ich, dass der inzwischen redaktionell geschönt oder gelöscht wurde. Auch das Wahlkampfthema Migration wurde mit Accountfarmen hochgekocht, obwohl de facto die Nettozuwanderung bereits abgenommen hat. Ich habe mich dann aber gefragt, was Ursache und was Wirkung ist, denn die spürbare Ausländerfeindlichkeit in Deutschland schreckt Menschen auch ab, zu uns kommen zu wollen. Auf jeden Fall können wir die Öffentlich Rechtlichen mit Mails überfluten, dass wir die rechten Napfsülzen nicht mehr sehen wollen! Und uns nicht zu Handlangern machen lassen, sondern das Internet dafür benutzen, gute Nachrichten und Wahrheiten zu verbreiten, statt unsere Zeit damit zu verschwenden, mit Unbelehrbaren oder gar Bots zu diskutieren.

Am Ende gab es noch eine Fragerunde und Alexander hat ein paar Schritte gesammelt, indem er das Mikrophon durch den Saal getragen hat. Ich habe mich nicht getraut, Fragen zu stellen, auch wenn ich mir während des Vortrags ein paar Notizen im Handy gemacht hatte. Aber es gab sehr gute Fragen und kein einziger Störenfried unter den Zuschauern.

Sollte Hoaxilla mal bei euch in der Nähe sein, dann empfehle ich wärmstens, zu ihren Vorträgen zu gehen. Es lohnt sich und man sieht die Welt danach durch eine klarere Brille.

Für uns hat sich die lange Fahrt auf jeden Fall gelohnt. Es war ein wundervoller Abend mit wirklich großartigen Menschen, der unsere Akkus wieder etwas gefüllt hat. Das haben wir dringend gebraucht. Ganz herzlichen Dank dafür!

Vorn ist ein gepflasterter Bürgersteig, der viel Platz bietet. Die Straße ist mit Betonstegen abgetrennt. Das hübsche Häuschen in der Mitte des Bildes besteht aus drei Ebenen. Das Erdgeschoss ist aus Steinen unterschiedlicher Größe und Farbe gemauert. Das erste Geschoss ist mit einem dunklen Relief bis zu den Fesntern gesaltet, darüber die helle Wand mit recht großen Sprossenfenstern. Das Dach mit schwarzen Schindeln ist steil. Der Garten ist mit einer Mauer ebenfalls mit Steinen unterschiedlicher Größe und Farbe umfriedet. Der Garten scheint sehr begrünt zu sein.

Im Zuschauerraum sitzen in der ersten Reihe Florian mit einem Alexander-Shirt, Tiberius mit Fotoapparat und er macht einen vulkanischen Gruß. Daneben sitzt Sandra mit einem Katzen-Shirt. Daneben ein weiterer Herr mit Ferngesprächs-Shirt und Zeugen-Kühlwaldis-Button. Dahinter haben sich Alexander und Alexa positioniert. Alle lächeln in die Kamera.

Auf der Bühne stehen links Alexa, in der Mitte der Moderator, rechts Alexander, alle ganz in schwarz gekleidet. Links vor Alexa steht ein Ständer mit Handy, das filmt. Vor dem Tisch hängt ein Banner mit 'Gegen Neonazis und Rassismus' und 'kein Kiez für Nazis'. Auf dem Tisch steht Wasser und ein Notebook bereit. Vor der holzvertäfelten Wand ist eine große Leinwand, auf der der Vortrag angekündigt wird.

Ein älteres Gebäude mit hellen Wänden und Farbglasfenstern. Vor der Front ist eine gemauerte Treppe, man sieht jedoch nur die Steinwand mit dem Relief. Unter der Veranda, zu der die Treppe führt, ist ein Tunnel mit gothischen Torbögen hell erleuchtet. Es ist eine wundervolle Abendstimmung in Goslar bei Nacht.

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Hoaxilla | unterwegs | Fotos
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Sonntag, 15. März 2026 15:10

AFOLs - Adult Fans Of Lego

Hin und wieder kommt es vor, dass ich von Leuten aus unseren Communitys gefragt werde, wie ich es mit dem Lego-Fan Florian Spitzohr aushalten würde. Diese Frage macht mich regelmäßig traurig, denn sie impliziert, dass ich, vielleicht weil ich eine Frau bin (?), mich nicht für Lego interessieren könne. Das ist aber falsch.

Schon als Kind habe ich viel lieber mit Lego gespielt als mit Puppen. Ich hatte als Architektentochter in erster Linie Platten, Fenster, Türen und Dachteile zu den normalen Legosteinen. Einmal habe ich im Urlaub in Dietramszell mit dem Sohn des Hotelbesitzers eine Platte gegen zwei rote 2x4-Steine mit Gummirädern getauscht, so dass ich dann auch Autos bauen konnte.

Das Bild stammt aus dem Jahr 1977. Sandra ist ca. 5 Jahre alt und lässt aus einem bunten Legohaus mehrere Legosteine auf den Boden fallen und grinst dabei. Sie hockt mit angewinkelten Beinen auf dem Boden, die in einer dunkelgrünen Strumpfhose stecken. Sie trägt ein blaues Kleid mit bunt gestreiften Ärmeln, auf denen auch Zahlen stehen. Vor ihr auf dem Boden liegen weitere Legosteine und Platten in verschiedenen Farben. Im Hintergrund steht ein weiß-roter Puppenwagen vor einer rosa geblümten Tapete.

Ein Sceenshot aus einem Super8-Film, daher unscharf. Ein schlichtes Legoauto aus weißen, gelben, roten und blauen Steinen. Die Frontscheibe ist ein Fenster, das eigentlich für Häuser ist, mit blauen Fensterläden.

Als ich 1991 in meine erste eigene Wohnung gezogen bin, habe ich meine Legokiste einem Cousin geschickt. Ich weiß nicht, ob er das Lego heute noch besitzt. Damit begannen die "Dark Ages", wie Florian immer sagt, die Zeit, in der man denkt, man wäre zu erwachsen für Lego. Naja, ich hatte auch Pferde und Star Trek im Kopf, ich habe viele Hobbys. Insofern waren es nur die "Partly Dark Ages".

Als meine Jungs auf der Welt waren, haben sie selbstverständlich von Anfang an auch Lego Duplo und bald auch richtiges Lego bekommen. Ich habe gehofft, dass sie genauso begeistert davon sein würden wie ich, was auch funktioniert hat. Als Alleinerziehende hatte ich zwar nicht so viel Geld, aber das musste schon sein.

Auf einem Teppichboden bedeckt mit Geschenken hockt ein kleiner Junge, der mit einer Schere das Geschenkpapier von einem Legokarton 'Knight Kingdom' aufschneidet.

Zum 6. Geburtstag von Ferdinand sind wir auch zum ersten Mal im Legoland gewesen. Das hatte ich mir auch nur leisten können, weil für ihn der Eintritt kostenlos war, und der Rucksack war voll mit Brotzeit und Getränken. Einzig Eis haben wir uns vor Ort gegönnt. Es war ein wunderschöner Tag mit meinen beiden Jungs.

Sandra ist mit schwarzer Winterjacke und einer Lego-World-Club-Kappe im Legoland. Im Hintergrund sieht man ein paar Büsche und Bänke. Man kann den Lego-Tukan verschwommen erkennen, wie er auf einem Fels sitzt und hinter dem Busch das Affentheater. Sandra strahlt glücklich.

Seit Florian bei mir 2005 eingezogen ist, hat sich der Legoanteil in unserem Haushalt vervielfacht. Die Thatcher Perkins und das Piratenschiff mit den rot-weißen Segeln standen fortan in unserem Wohnzimmerschrank. Seit dem hat sich die Sammlung immer mehr erweitert. Außerdem waren wir mindestens einmal im Jahr im Legoland und hatten alle vier lange auch Jahreskarten gehabt, so dass wir auf längeren Autofahrten auf der A8 auch mal einfach nur für eine Stunde Pause ins Legoland gegangen sind. Die Jahreskarte, auf der ich ein Halloween-Foto hatte, behielt ich natürlich als Andenken. In einem Jahr haben wir auf einer Karte fünf Stempel geholt und durften dann an einer Backstagetour teilnehmen. Das war ein absolutes Highlight.

Eine Legoland-Jahreskarte mit dem Portrait von Sandra halloweenmäßig als Lily Munster geschminkt. Daneben prangt das Logo in Form eines Ritterschildes, auf dem 'Helden gesucht' steht. Unter der Jahreskarte aus Plastik liegt noch eine Stempelkarte aus Papier, auf der jeder Besuch im Legoland mit einem Stempel dokumentiert wurde.

Nach unserem Umzug in unsere "Scheibe Haus", wie Florian unser Traumhaus gerne nennt, hatten wir sogar ein Lego-Computer-Kaninchen-Zimmer. Aber auch im Treppenhaus und im Wohnzimmer und im Heimkino sammelte sich immer mehr Lego an. Im Treppenhaus schmale Vitrinen, die eigentlich für Modelleisenbahnen gedacht waren, aber für die Minifiguren-Reihen ideal waren. Nachdem unser letztes Kaninchen über die Regenbogenbrücke gegangen ist, wurde es zum Lego-Computer-Zimmer, was so ziemlich unser Lebensmittelpunkt ist.

Die großartigste Aktion war jedoch unser Millenium Falke. Den hatte ich schon ziemlich lange auf meiner Wunschliste bei Amazing, aber 580 Euro waren schon eine Hausnummer. Irgendwann war er dann in der Vorweihnachtszeit auf 450 Euro reduziert. Da ergriffen wir die Gelegenheit und schenkten ihn uns zu Weihnachten. Es dauerte jedoch noch einige Zeit, bis wir zu Ostern 2013 Zeit fanden, ihn aufzubauen. Damals gab es noch kein Twitch, aber wir streamten über Jutjub vier Tage lang aus unserem Keller. Am ersten Abend hat Florian sogar einen Chäd zusammengeklöppelt, den wir mit dem Beamer an die Wand hinter uns warfen und ab Tag 2 dann mit unseren 4-6 Zuschauern sogar chatten konnten. Für das Modell habe ich sogar einen Vitrinen-Couchtisch in passender Größe besorgt und in einer fabelhaften Schwertransportaktion, die man auch auf Jutjub ebenso wie unsere mehrstündigen Aufbaustreams im Zeitraffer und sogar in voller Länge noch sehen kann. Die Dreharbeiten zum Schwertransport haben zu meinem 42. Geburtstag stattgefunden.

Florian hat ein Space Invader-T-Shirt an und Sandra ein rotes Sweatshirt. Sie breiten die Arme aus, um den fertig gebauten Millenium Falken zu präsentieren, der auf einem Tisch mit grüner Tischdecke steht. Im Hintergrund stehen Umzugskartons.

Wir hatten auch einmal die Idee, dass wir alle Legoländer der Welt besuchen wollen. So waren wir in Billund (Dänemark), Windsor (UK), Tampa (Florida/USA - meiner Meinung nach das schönste Legoland), Carlsbad (California/USA) und Malaysia. Dort hatten wir uns beim Grenzübertritt aufgrund der schwer bewaffneten Grenzbeamten nicht wohl gefühlt und beschlossen, dass wir das Legoland in Dubai niemals besuchen wollen. Japan steht aber auf jeden Fall noch auf der Bucketlist.

Was wir aber Großartiges geschafft haben, war unsere Lego-Store-Tour im Jahr 2018. Auf einem unserer Wochenendtrips quer durch Deutschland meinte Florian im Sommer, dass wir in dem Jahr bereits 9 von 11 Lego-Stores in Deutschland besucht hätten. Wenn wir Hamburg und Saarbrücken auch noch schaffen würden, dann hätte Florian in seinem Lego-Reisepass von jedem Store innerhalb nur eines Jahres alle Stempel gesammelt. Wir wären nicht wir, wenn wir das nicht geschafft hätten, gerade weil es verrückt war. Wenn wir es nicht gemacht hätten, dann hätten wir es mit Sicherheit bereut. So sind wir im November zum Jubiläumskonzert 20 Jahre Schandmaul nach Köln gefahren. Und wenn wir schonmal da waren, sind wir auf dem Rückweg über Hamburg gefahren. Und im Dezember waren wir in Dillingen zur Ghostsitter-Lesung von Tommy Krappweis im Drachenwinkel, was in der Nähe von Saarbrücken war. Mission Completed!

Inzwischen sind natürlich noch weitere Stores hinzugekommen, die werden wir natürlich auch noch alle besuchen. Über unseren Verein Schwabenstein konnten wir sogar zum Preopening des Lego-Stores in der Fußgängerzone gehen.

Florian hat jahrelang Star Wars-Sets von Lego gesammelt. Das war aber eher eine Ersatzhandlung, weil wir mehr Trekkie als Warsler sind. Der Star Trek-Serie von Bluebrixx hat er widerstehen können. Aber seit 2025 das erste Enterprise-Modell rausgekommen ist, sind wir Feuer und Flamme. Das wird teuer. Das wird sehr teuer... Denn diesmal werden wir alles haben müssen. Florian hat immer mal wieder schöne Sets haben brauchen wollen müssen, wie die Achterbahn oder den Mittelaltermarkt. Ich selbst war vor allen Dingen von den NASA-Sets begeistert und natürlich dem Gruselhaus, und den Dinosaurieren und den Back to the Future-Sets.

Und seit ein paar Jahren streamen wir auch hin und wieder über Florians Twitch-Kanal. Dort könnt ihr also sehen, wie sehr ich zusammen mit Florian unsere gemeinsame Lego-Leidenschaft zelebriere.

Sandra hat eine rote TNG-Uniform an, Florian den roten TNG-Hoodie. Sie sitzen an einem Tisch mit Weltraumtischdecke. Im Hintergrund ist das Innere eines Raumschiffs zu sehen, ein Hintergrundbild. Auf dem Tisch stehen Getränke und Schälchen zum Sortieren vom Lego bereit. Die Miniwarpgondeln und der Unterboden des Shuttles von Ro Laren ist bereits fertig. Florian hält einen Stapel Schälchen in den Händen und Sandra schaut freudig auf ihr Tablet, wo sie den Chäd verfolgt.

Der nächste Schritt wird sein, dass Florian endlich wohlverdient sein eigenes Legozimmer bekommen wird, das er dann sein "Brickoseum" nennen wird. Sobald Ferdinand ausgezogen ist. Damit wird für ihn ein großer Traum in Erfüllung gehen.


Update 16.03.2026

Beim Schwabenstein e.V. sind ca. 20% der Mitglieder weiblich.

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Blick in die Vergangenheit | Sonnenstrahl | 1001 Steine | Fotos | Star Trek | Star Wars | Traumhaus
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Samstag, 14. Februar 2026 20:58

Prüf-Demo

Heute waren wir mit Freunden bei der Prüf-Demo am Sophie-Scholl-Platz vor der Uni/LMU, wo der Brunnen ist. Wir sind wieder vom Odeonsplatz hochgelaufen und waren da, bevor die Massen gekommen sind. Das ist ähnlich wie beim Frosch, der im Wasser sitzt, das langsam erhitzt wird. Da ist es dann nicht so schlimm, wenn es viele Leute werden.

Wir haben den Soundcheck der Band gehört. Es wurden Stempelkarten verteilt, auf denen man bei jeder Prüf-Demo einen neuen Sammelstempel in einer anderen Farbe erhalten kann. Und dann ging es los. Eigentlich auch sehr witzig gemacht, ohne Vorträge. Selbst Dr. Jan König hat mit uns Canon gesungen, geklatscht und gecheckt. Wir sollten "Ordnung" - "muss" - "sein" in Blöcken chorsprechen. Und dann wie Yoda "sein" - "muss" - "Ordnung".

Es war schön, Leute zu treffen, die wir kennen, aus der WildMics- und Skeptix-Community, und sogar vom Maraverse-Usertreffen (Danke für das Bingo). Kein Wunder, haben sich doch an diesem Ort viele wundervolle Menschys versammelt, um für die Demokratie zu demonstrieren.

Für Musik haben Ecco DiLorenzo and the Innersoul mit Curly Crunch mit u.a. Respect und der Bud Spenzer Heart Chor gesorgt. Es wurde "Support womens power, they will safe us" gesagt und an die derzeitige katastrophale Situation im Iran erinnert, wo wirklich ein totalitäres Regime herrscht, was droht, wenn die Demokratie nicht stark bleibt. Trotzdem war es wirklich eine tolle Stimmung und hat richtig Spaß gemacht. Spenden können gerne an Bellevue di Monaco eG gehen. Es waren ungefähr 5.000-6.000 Menschys anwesend.

Leider hat es dauergenieselt. Aber als auf die Blumen zum Valentinstag hingewiesen wurden, die sogar die anwesenden Polizisten an ihren Uniformen trugen (alles sehr entspannt), habe ich Florian nur angeschaut und gesagt: "Macht nix. Ich hab's auch vergessen!" Als ob der Valentinstag irgendeine Bedeutung hätte, wenn man sich doch 365 Tage im Jahr liebt.

Und übrigens ist der Hauptzweck der AfD, sich selbst die Taschen vollzustopfen, nach dem Vorbild vom Orange Guy.

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Freunde | Demokratie | Star Wars | Tommy Krappweis | Skeptix/Skeptics in the Pub
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Freitag, 30. Januar 2026 23:32

Christian von Aster - LITERARISCHE VERGNÜGLICHKEITEN - Galeriehaus Hof

Da wir zufällig in der Nähe waren, haben wir die Lesung "LITERARISCHE VERGNÜGLICHKEITEN" von Christian von Aster im Galeriehaus in Hof besucht. Er hat aus Neudeutsch 2.0 und Das Schlachthaus der Träume gelesen sowie ein paar Raritäten auf dem Tablet, die teilweise nirgends veröffentlicht worden sind. Die Schaffenskraft dieses Mannes ist unglaublich. Er ist wahrlich ein Meister der Wortakrobatik und unerwarteter Plottwists. Und wegen seiner zuweil düsteren Geschichten wurde er von der Gothic-Szene adoptiert.

Leider wurden die falschen Bücher geliefert, so dass das Paket gleich mal in der Packstation gelassen wurde. Es ging zwar eine Liste herum, in die wir uns gleich eingetragen hatten, um das Eis zu brechen, aber das hat leider nicht so gezogen wie ein Stapel Bücher, der gleich vor Ort hätte erworben und signiert werden können. Das war extrem schade.

Beleuchtetes Schild 'Galeriehaus' mit dem Umriss einer Glühbirne. Unten rechts klebt ein Aufkleber 'Fuck Nazis'

Christian von Aster sitzt in einem schwarzen Anzug an einem kleinen Shabby Look Holztischchen. Darauf liegen seine Brille, eine schlichte Kerze, ein Stapel Visitenkarten, sein Tablet sowie das Buch 'Neudeutsch 2.0'. Das Buch 'Das Schlachthaus der Träume' hält er in der Hand mit dem orangenen Aufkleber 'kein Spiegel Bestsellerautor' deutlich sichtbar. Sein Kinn wird von einem Mikrofon verdeckt. Im Hintergrund sieht man den rot gemusterten Teppich, einen schwarzen Heizkörper, auf dem eine Gitarre steht und hinter ihm dunkelgraue, einen Spalt geöffnete Vorhänge.

Christian von Aster sitzt in einem schwarzen Anzug an einem kleinen Shabby Look Holztischchen. Hinter ihm steht links Sandra im grünen TNG-Hoodie und hält die beiden vorgestellten Bücher. Sie lächelt. Daneben rechts steht Florian und hält seinen Grogu Tiberius Spitzohr mit dem roten Classic Shirt und dem regenbogenfarbenen Star Trek Insignia in der Hand. Florian trägt einen roten TNG-Hoodie und lächelte ebenfalls. Christian zieht die Augenbrauen hoch und sieht etwas verschmitzt aus, den Kopf leicht geneigt und die Linke hat zu einer reichenden Geste erhoben.

Memo an mich selbst: Nicht in Hotels übernachten, die die Hausnummer 88 haben. Das hatte bad bad vibes.

Themen: Christian von Aster | Meine Sonderanfertigung Florian | unterwegs | Fotos
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Samstag, 24. Januar 2026 18:24

Nürnberg und Hermann-Oberth-Raumfahrt-Museum

Weil wir zufällig in der Nähe waren, sind wir natürlich kurz in den Lego-Store Nürnberg gegangen. Eine Mitarbeiterin, die Florians Reisepass abgestempelt hatte, war ganz angetan von Tiberius. Anschließend wollten wir zum Ultra Comix, aber wir waren aus Versehen in der Galerie, wo exklusive und teure Stücke zu erwerben sind. Dort muss man aber normalerweise anrufen, damit ein Verkäufer rüberkommt. Der eigentlich Laden war dann einmal um den Block herum. Florian hat dort zwei Star Trek Bücher erworben, und ich eine süße, kleine Idefix-Figur.

Anschließend waren wir noch im Café Mua und haben oben in der Galerie ein wenig die Seele baumeln lassen. In einem der Bücher war ein Star Trek Quiz, das für uns aber eher ultraleicht war. Bei einer Frage "Wie heißen die habgierigen..." musste Florian gar nicht zu Ende lesen oder gar die drei Antwortmöglichkeiten vorgeben. Ich sagte einfach nur "Ferengi". Aber ich habe erfahren, dass Mick Fleetwood mal bei Star Trek mitgespielt hat.

Zuletzt waren wir noch beim Elbenwald, haben aber wieder nichts gekauft. Auch hier fand Tiberius Anklang.

Eigentlich haben wir nur die Zeit überbrücken wollen, bis um 14:00 Uhr das Hermann-Oberth-Raumfahrt-Museum e.V. zu besuchen. Wir machen ja immer Halt an der Saturn V-Rakete an der Raststätte Nürnberg-Feucht. Irgendwann hat Florian dann mal das Schild gelesen, das daneben steht. Dort wird nämlich Werbung für das Museum gemacht. Hermann Oberth hat die Grundlagen des Raketenatriebs als erster (für Feststoffraketen) berechnet, dass es grundsätzlich möglich sein müsste, der Erdanziehungskraft zu entkommen und damit die Raumfahrt möglich zu machen. Nach ihm wurde eine Raumschiffklasse in Star Trek benannt, der die USS Grissom, die widerum nach Gus Grissom benannt wurde, der bei dem Unglück mit Apollo 1 ums Leben gekommen ist.

Das Museum ist sehr klein, nur ein Ausstellungsraum und ein Flur sowie ein Wintergarten für größere Modelle. Es wirkt auch eher wie ein Sammelsurium von Modellen, die nur einen losen Bezug zu Hermann Oberth haben. Florian überlegt, ob das mal ein Ausflugsziel für das Trekdinner sein könnte, in Verbindung mit der Ausstellung View From Above und einem Besuch beim Trekdinner Nürnberg, vielleicht in Kooperation mit dem Trekdinner Ingolstadt.

Danach sind wir wieder nach Hause gefahren.

Sandra und Florian vor dem Legostore Nürnberg

Ultra Comix Nürnberg

Bücher von Hermann Oberth: 'Wege zur Raumschiffahrt' und 'Die Rakete zu den Planetenräumen'

Ein sehr detailgetreues Modell des Mondfahrzeugs Lunar Roving Vehicle mit Antenne. Auf dem rechten Sitz hockt ein Astronaut in seinem Anzug mit dem gold glänzenden Helmvisir. Auf dem Mondboden sieht man auch Spuren der Reifen. Es ist mit einer Plakette beschriftet 'National Air and Space Museum Collection - Lunar Roving Vehicle - Exploring the Moon' mit dem Logo der NASA

Ein Modell der Sputnik, einem runden, silber glänzenden Satellit mit drei sehr langen Antennen hänt unter der Holzdecke an einem Balken. Dahinter sieht man die Stahlträger des Gebäudes und eine Tafel, an der eine Detailzeichnung der Sputnik zu sehen ist.

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Astronomie | 1001 Steine | Fotos | Star Trek | Trekdinner
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Freitag, 23. Januar 2026 23:59

Hubert Zitt in der Sternwarte Nürnberg

Zu Hause war mal wieder das Internet ausgefallen, weil der Anschluss schon wieder beschädigt wurde. Ich habe langsam den Eindruck, die wollen, dass wir zu Glasfaser wechseln. Ich habe deshalb die Reiseroute mit Handy und Tablet und WLAN-Hotspot über Handy irgendwie rausgesucht. Bis auf einen normalen Baustellenstau war die Fahrt problemlos und wir haben wieder unser obligatorisches Foto an der Saturn V in Nürnberg-Feucht geschossen.

In der Sternwarte Nürnberg hatten wir uns für den Vortrag

Science && Fiction – Der Einfluss der Mondlandungen auf die Menschlichkeit

von Hubert Zitt angemeldet, der von der Nürnberger Astronomische Arbeitsgemeinschaft (NAA) e.V. organisiert worden war. Hubert hat sich sehr gefreut und uns gleich mit einer Umarmung begrüßt. Wir hatten uns gar nicht angekündigt, es war also wirklich eine gelungene Überraschung. Uns hat eine Monika angesprochen, die uns von der FedCon her kennt. Sie hat sich nochmal bei mir bedankt, weil ich damals spontan angeboten hatte, von ihr, ihrem Mann und Hubert ein Foto zu machen, worüber sie sich sehr gefreut hatte. Diesmal konnte sie sich revangieren und hat von uns ein Foto gemacht.

Das doppelte &-Zeichen stammt aus der Programmiersprache. Wie immer hat Hubert viele Ausschnitte aus Filmen gezeigt. Begonnen hat er mit dem Song Whitey On the Moon von Gil Scott-Heron, in dem er sich Luft darüber macht, dass ein Haufen Geld dafür bezahlt wurde, um Weiße auf den Mond zu bringen, aber er als Schwarzer seine Arztrechnung nicht bezahlen kann. Das mal gleich zur Einstimmung. Er hat auch die Serie For all Mandkind (AppleTV) gelobt, die im März in die fünfte Staffel gehen wird.

Dann ging es um den Film "Apollo 13" und auch um den Satz "Failure is not an option", der so nie gesagt worden war. Aber den größten Teil hat der wunderbare Film "Hidden Figures" eingenommen, der um drei wunderbaren Frauen Katherine Johnson (Mathematikerin), Dorothy Vaughan (Programmiererin) und Mary Winston Jackson (Ingenieurin geht, die maßgeblich dazu beigetragen haben, dass John Glenn mit der Mercury-Atlas-Mission einen Raumflug absolvieren konnte. In dem Film schlägt in meiner Lieblingsszene Al Harrison (gespielt von Kevin Costner) das Schild "Colored Ladies Room" von der Wand und sagt den berühmten Satz "Bei der NASA pinkeln wir alle in derselben Farbe". Gäsenhaut pur! Und es sind auch einige Tränen geflossen.

Zum Schluss hat Hubert von der bevorstehenden Artemis-Mission gesprochen. Der erste bemannte Flug, der aber noch keine Landung auf dem Mond vorsieht, wird dieses Jahr zwischen Februar und April stattfinden. Er hofft, dass dies die Menschheit vielleicht wieder zusammenschweißen könnte, wenn Bilder um die Welt gehen werden, auf denen man nur den blauen Planeten sieht, auf denen keine Grenzen sichtbar sind. Er meinte, man solle die Hoffnung niemals aufgeben, insbesondere nicht in Zeiten wie diesen.

Anschließend haben wir den Abend noch im griechischem Restaurant Charisma ausklingen lassen. Dabei waren viele Leute, die wir auch von der FedCon kennen. Eine Frau hat erzählt, dass sie lange mit der Band Sarlacc Survivors aktiv war, es eine schöne aber anstrengende Zeit gewesen war, dann kamen die Kinder... Ich erinnerte mich, dass ich im Aufzug vom Sheraton-Hotel zu einer Twi'lek der Band gesagt hatte: "Die Orangenhaut solltest du mal von einem Arzt anschauen lassen." Sie antwortet: "Ja, das war ich!" Ich entschuldigte mich umgehend für den schlechten Witz, den sie wahrscheinlich noch nie nicht niemals gehört hatte. Später meinte Florian, dass ich vielleicht einer False Memory aufgesessen war, denn seiner Erinnerung nach hatte den Witz unser Freund Nobbse gebracht. Ich erlebe das öfter und erschrecke dann jedes Mal, weil ich dann Angst habe, dass so vielleicht Demenz beginnt. Aber ich glaube, dass ist ein normaler Effekt. Ich wundere mich immer, wenn ich alte Sachen nachlese, sei es im Blog oder gar in einem hangeschriebenen Tagebuch, dass ich mich überhaupt nicht an die Dinge erinnern kann oder manchmal auch eine vollkommen andere Erinnerung habe.

Es war ein wunderbarer Abend mit ganz vielen wunderbaren Menschen. Es lohnt sich wirklich zu schauen, ob wir Hubert nicht auch auf kleinen Veranstaltungen sehen können. Rosenheim hatten wir 2025 leider nicht geschafft, weil ich eigentlich auf Dienstreise hätte gehen sollen (aber dann krank wurde). Da war Nürnberg eben auch naheliegend und hat zeitlich besser gepasst.

Damit endete unsere Woche mit drei kostenfreien, aber phantastischen Vorträgen.

Sandra, Hubert in grauem Hemd und Jeans sowie Florian im Star Trek Hoodie stehen vor der Leinwand, auf dem die Enterprise zu sehen ist, wie sie über einem Planeten schwebt. Sandra macht einen vulkanischen Gruß und lacht in die Kamera. Unter ihrem Star Trek Hoodie sieht man das Logo der NASA. Hubert winkt und lächelt. Florian schaut etwas ernster und hält den Grogu Tiberius in der Hand, der ein Redshirt trägt und das Star Trek Insignia in Regenbogenfarben.

Hubert Zitt hält die Arme verschränkt. Hinter ihm ist ein hellgrauer, offener Schrank, in dem die Veranstaltungstechnik aufgebaut ist. Oben stehen drei unterschiedlich gefärbte Globen diverster Himmelskörper und eine Armillarsphäre, ein Gestell, dass die Bewegungen von Himmelskörpern darstellen kann und aus mehreren ineinander verschachtelten Ringen besteht. 
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Sandra und Florian sitzen im Restaurant. Tiberius sitzt neben Florian. Die Wand im Hintergrund ist aus hellem Holz. An der Ecke steht eine griechische, braune Vase.

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Hubert Zitt | Star Wars | Blick in die Vergangenheit | Conventions | Astronomie | Filme | Fotos
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Donnerstag, 22. Januar 2026 23:06

Haken Dran Live - Juristische Bibliothek

Heute haben wir ein kleines Konzilchen abgehalten. Um 17:30 Uhr haben wir uns am Fischbrunnen getroffen. Die Bademändel sind aber zu Hause geblieben. Im Wildmosers haben wir lecker gegessen und uns u.a. über die "Fernfusion" (PV-Anlagen) unterhalten.

19:30 Uhr haben wir uns dann in die Juristische Bibliothek zu München begeben, die Gavin mit Hogwarts verglich. Irgendwann war dort auch Hoaxilla, ich glaube zu einem Hörertreffen. Leider hatten wir damals keine Zeit, aber die Bilder der Bibliothek waren schon sehr beeindruckend, weshalb ich dort unbedingt einmal hin wollte und mir auch überlegen könnte, dort selbt einmal einen Vortrag mit Hubert zu veranstalten. Elwood war auch als offizieller Fotograf vor Ort. Gavin hat dann die Technik aufgebaut. Wir saßen mal wieder in der ersten Reihe, mitten drin, statt nur dabei. In dem Video auf Youtube sieht man auch Florian, als er mit Elwood in Minute 41 den Platz getauscht hat.

Zu Gast waren Roland Hindl, Social-Media-Redakteur BR24, war am 28. November bei Haken dran mit "Sucht und Süchtig-tok" und Dominik Hammes, Podcaster, 12. November mit "Mit fremder Zunge schmücken". Außerdem kam Rolands Publikumsjoker Gregor Schmalzried in Minute 47 zum Thema KI nach vorn. Im Video nicht zu sehen war noch Torsten Beeck da, der Chefredakteur der c't. Nach einer kurzen Pause hat sich Gavin Karlmeier dann den Fragen des Publikums gestellt, die via Menti eingesammelt wurden. Manche Fragen wurden nur gestellt, um das Bingo endlich voll zu bekommen. Und am Ende war es besonders lustig, weil jemand die Frage gestellt hat, ob man auch während der Q&A-Sessions noch Fragen einreichen könne.

Elwood hat Gavin dann noch vier Star Trek-Filme geschenkt, damit er endlich mal gucken kann. Wir waren uns alle einig, dass er mit "First Contact" anfangen sollte. Und am Ende haben wir noch ein Zeugen Kühlwaldis-Gruppenbild gemacht. Es war ein wirklich schöner, informativer Abend!

Sandra links im Bild lächelt in die Kamera. Sie hat ihre Lesebrille auf, ein schwarz-grau gemustertes Halstuch an, den grünen Star Trek Hoodie mit Namensschild 'Sandra Spitzohr' und Buttons von den Zeugen Kühlwaldis, Skeptix und Hoaxilla. Florian rechts im Bild hat einen schwarzen Hoaxilla-Hoodie an, ebenfalls ein Namensschild 'Florian Spitzohr' und einen Zeugen Kühlwaldis Button. Auch er trägt eine Lesebrille.

Auf einer Tischplatte aus rustikalem Holz steht ein schwarzer Teller mit Salat und kleinen Tomaten sowie einer in Alufolie gewickelter Ofenkartoffel mit Sour Cream.

Der Boden ist mit dunklen Steinplatten belegt. Eine Treppe führt nach unten, eine nach oben. Die Decke besteht aus Gewölbe mit braunen Steinstützen, die von mit Stuck verzierten, dunkelbraunen Säulen getragen werden. Links hinter einer Säule ist eine schwere Holztür zu sehen.

Das Geländer im Treppenhaus ist aus grauem Stein mit vierblättrigen Kleeblättern gemustert. Die Fenster sind mit gusseisernen, mit geschmiedeten Blättern verzierten Gittern versehen. Die dunklen Säulen mit Stuck stützen die Decke und im Hintergrund sind weitere schwere Holztüren zu erkennen.

Der Boden ist mit einem großgemustertem Mosaik mit runden, dreieckigen und quadratischen Platten belegt. Auch hier sieht dam das Gewölbe. Die Säulen sind aus braungemustertem Marmor, der an die Oberfläche des Jupiter erinnern. Ein orange-graues Schild weist den Weg zur Juristischen Bibliothek. Vier Personen, darunter auch Florian, begeben sich gerade zur Treppe.

Der Anblick der juristischen Fachbibliothek ist beeindruckend. Das Bild ist nach links oben fotografiert. Man erkennt in der Mitte eine Wendeltreppe mit reich verziertem, gusseisernen Geländer, das ebenfalls die Balkone der zweiten und dritten Ebene umfasst. Die dahinterliegenden Regale sind teils mit sehr alten Büchern gefüllt. Unten erkennt man die Vitrinen der untersten Ebene, die ebenfalls holzgetafelt und mit Schnitzornamenten geschmückt. Links ist eine gusseiserne, verzweigte mit geschmiedeten Blättern verzierte Lampe mit mehreren Schirmen in Form von weißen Blütenkelchen zu sehen. An der Decke befindet sich einfacher, weißer Stuck.

Auf einem hölzernen Schreibtisch liegen Haken Dran-Live Plakate und Aufkleber zum Mitnehmen. Außerdem ein Stapel Namensschilder, die Florian bereitgestellt hat, und ein Stapel Blätter Bingo, die Sandra ausgedruckt hat. Auf der Schreibtischunterlage ist ein Jahreskalender zu sehen. Dahinter steht ein blauer, moderner Bürostuhl, der nicht so recht ins Bild passt. Dahinter kann man den hölzernen mit verzierten Messing-Scharnieren und einfachen Schnitzereien versehenen Unterschrank der Vitrine erkennen.

Florian hält einen Haken Dran Bingo-Zettel und einen schwarzen Kugelschreiber in der Hand. Man kann Texte abhaken wie 'Gaven macht Witze über sein Alter', 'Gassirundenreferenz' und 'Botaniker'.

Vor der verzierten Vitrine sitzen links Gavin mit einem karierten, grauen Anzug, einem schwarzen Hemd und schwarzen, spitzen Schuhen. In der Mitte sitzt Dominik mit schwarzen Klamotten und rechts Roland mit Jeans, schwarzem Shirt und einer dunkelgrau-melierten Jacke. Alle halten ein Mikrophon in der Hand. Links neben Gavin steht sein Notebook auf einem Elefantenfuß. Hinter ihm ist die Leinwand aufgestellt, auf der das Haken-Dran-Logo mehrfach zu sehen ist.

Zu den dreien hat sich Gregor zwischen Dominik und Roland gesetzt. Er trägt helle Jeans, schwarze Stiefel und einen dunkelbraunen Pullover und hält Dominiks Mikrophon in der Hand.

Haken Dran höre ich immer, wenn ich in den Stall fahre, weil der praktischer Weise genau die richtige Länge hat und immer Montag, Mittwoch und Freitag rauskommt, also genau an den Tagen, an denen ich normalerweise in den Stall fahre.

Verpasst habe ich diesen Abend den Vortrag von Jasmina zum Thema "Incels" bei Skeptics in the Pub Köln. Den hatten wir aber schon am Donnerstag, 3. Juli 2025 in Augsburg gesehen. Außerdem war ein Zoom-Meeting vom PAN (Phantastik-Autor*innen-Netzwerk e. V.) mit Isa Theobald und Tommy Krappweis, von dem ich zwar aus dem Newsletter wusste, aber da ich selbst nicht mehr schreibe (außer meinen Blog), wäre ich da wohl sowieso fehl am Platz gewesen.


Update 03.02.2026:

Zum zeitsufferänen Nachschauen: PAN Academy Vortrag: "Audiotechnik für Schreibkreative" mit Tommy Krappweis und Isa Theobald

Themen: Computer und Internet | Meine Sonderanfertigung Florian | Zeugen Kühlwaldis | Hoaxilla | Tommy Krappweis | Fotos | Eigenes Pferd Felix
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Sonntag, 11. Januar 2026 22:20

Fast vergessene Kreaturen - Wandelhalle in Bad Wildungen

Dafür gibt es eigentlich keine Kategorie. Über die Parakryptozoologische Gesellschaft haben wir einige großartige Menschen kennengelernt, die wie Christian von Aster Phantasiewelten erschaffen. Es wird auch wieder einen Jahreskongress geben. Darüber haben wir Forgotten Creatures kennengelernt. Dazu gibt es ganz wunderbare Bücher. Und als wir erfahren haben, dass es eine Ausstellung über die Fast vergessenen Fabelwesen geben soll, haben wir natürlich in unserem Kalender ein Wochenende freigeschaufelt. Leider haben wir die Kuratorenführung mit Florian Schäfer am 10.10.2025, die Fantasy-Führung am 13.11.2025 oder die Kuratorenführung mit Dr. Daniel Wolf am 09.01.2026 nicht geschafft, die Wunderkammer von Dr. Wolf leider ebenfalls nicht, obwohl sie nur eine Stunde von Bad Wildungen entfernt ist. Aber vielleicht haben wir noch eine weitere Chance, denn die Ausstellung wandert noch zu drei weiteren Standorten. Und das ganze ohne Eintritt. Ich bin immer wieder tief berührt und erstaunt, was für wunderbare Menschen wir über unsere Aktivitäten auf Twitch und auf dem Discord kennenlernen durften.

Wer sich einen Eindruck verschaffen möchte, wieviel Herzblut und Arbeit in der Ausstellung steckt, kann dies in der Doku "Wie ein Biologe Fabelwesen lebendig macht" in der ARD-Mediathek auf sich wirken lassen.

Wir waren natürlich auf Forschungsreise und hatten unsere weißen Kittel an, Florian mit Leselupe und Lampe und ich mit Einhornmütze. Meine Lieblingskreatur ist eindeutig der Rollibock, aber leider durfte ich ihn nicht streicheln. Die Leckerlis hatte ich sowieso zu Hause vergessen. Unsere Freundin, die extra aus der Schweiz angereist ist, war zufälligerweise ein paar Tage vorher auf dem Aletschgletscher gewesen. Sie hatte den Rollibock aber nicht gesehen, weil sie sich respektvoll der Natur gegenüber verhalten hat.

Danach haben wir uns noch die beiden anderen Ausstellungen angeschaut, über den Maler Willi Tillmans, dem die Malerei buchstäblich in den Genen lag. Ich fand auch die Geschichte, wie er seine Frau Meta kennenlernte, romantisch. Die war aus der Kategorie "Zufälle, die wie Vorherbestimmung wirken". Und das Quellenmuseum, wo es um den Kurort Bad Wildungen ging, um Nieren- und Blasensteine (ein medizinhistorisches Museum) und ein künstliches Pferd, das Harnleitersteine lockern soll. Reiten ist gesund!

Sollte die Ausstellung nochmal Richtung Süden wandern, würden wir gerne noch Kuraturenführungen mitmachen. Es war wirklich ein wunderbares Wochenende. Nur das Hotel... Die haben "Sophia" falsch geschrieben.

Das Hotel Sofia ist hellblau mit weißen Balkonbrüstungen und Fensterrahmen. Es steht an einem schneebedeckten Hang. Der Himmel ist wunderschön blau.

Sandra und Florian stehen im Dachgeschoss der Wandelhalle mit weißen Kitteln. Sandra hat eine regenbogenfarbene Einhornmütze auf, Florian eine Lupenbrille mit Lämpchen. Die Dachbalken sind mit Baumsilhouetten verziert. links und rechts hängen beschriftete Plakate, die auf die Ausstellung einstimmen.

Florian begutachtet den bayerischen Wolpertinger genaut mit Lupenlampe und Lämpchen. Seine langen Haare hängen wellig über seine Schultern.

Auf dem runden, dunklen Holztisch liegen die drei Bücher über Vergessene Fabelwesen von Florian Schäfer sowie das Buch Fabeltiere und Hausgeister! Ein Schild lädt zum Schmökern in der Leseecke ein.

Sandra und Florian stehen mit ihren Kitteln vor dem Rollibock. Der eisblaue Bock und seine gekrümmten Hörner ist mit Eiszapfen behangen und steigt mit geneigtem Schädel. Florian trägt eine Tasche der Parakryptozoologischen Gesellschaft und die Tasche mit seinem spitzohrigen Grogu namens Tiberius, der einen Anzug mit Fliege trägt. Sandra hebt die Hände, darf aber den Rollibock nicht streicheln.

Florian grinst in die Kamera. Seine Augen wirken groß und irr hinter der Leselupe. Neben ihm ist Tiberius mit Fliege zu sehen. Hinter ihnen steht der Bahkauv. Das ist eine Kreatur, die aussieht wie ein Wolf mit Hörnern und roten Augen. Um seinen Hals baumelt eine eiserne Kette.

Unter einer Dachschräge, die mit dunklem Holz verkleidet ist, hängt eine Kordel, auf der mehrere gerahmte Schwarz-Weiß-Bilder mit Holzwäscheklammern befestigt sind. Auf mehreren Stühlen, Tischchen und kleinen Regalen stapeln sich Bilder, Skizzen, Bücher und Notizblöcke. Alles ist mit Spinnweben behangen und wirkt chaotisch.

Ein Gestell aus Metall. Auf einem kupferfarbenen Sockel befindet sich ein halbrundes Fass, auf dem ein kleiner Sattel mit Steigbügeln liegt. Vorn raus ragt eine Art Bügel heraus mit Zügeln, die einen Pferdehals mit Kopf andeuten. Durch Rüttelbewegung sollte das Gerät dem Reiter ermöglichen, Nierensteine zu lösen.

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | unterwegs | Fotos | Christian von Aster
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Samstag, 3. Januar 2026 21:21

Twitch-Stream: DeLorean

Heute haben wir endlich den DeLorean aufgebaut. Ich glaube, der lag drei Jahre rum. Florian hatte ihn damals nur gekauft, weil er günstiger war mit dem eingedellten Karton, aber je mehr wir zusammen gebaut haben, desto verliebter wurde ich. Außerdem hat Florian beim Steindrucker das TimeMachine-Set und das Hoverboard geholt. Ich war wieder Marty McFly und Florian hat das "Flux Capacitor" Shirt und einen weißen Kittel angehabt, bevor uns langsam zu warm wurde. Am Ende konnte man entscheiden, aus welchem Film man den DeLorean bauen möchte. Erst hatte ich die Idee, dass wir erst Variante 1 bauen und dann jährlich ändern, aber dann haben wir uns doch für Variante 2 entschieden, aber mit dem Outatime-Licenceplate statt dem Strichcode. Ich habe sogar ein wenig gesungen, nachdem HäkelHäger getextet hat. Wir haben noch ein paar tolle Sachen erwähnt:

Lego-Minifiguren Doc Brown im gelb-braunen Anzug und Marty McFly in Jeans mit heraushängenden Hosentaschen und einer roten Weste stehen auf einer Weltalltischtecke

Unterboden des Lego-DeLorean aus überwiegend schwarzen Platten und grauen Kacheln mit rotem Hebel

Tablet mit Tastatur zeigt den Stream mit Sandra und Florian sowie den Chat an. Daneben steht eine blaue Mara und der Feuerbringer-Tasse und eine Tasse von Krist und Münch, auf der steht 'Wenn du glücklich bist, informiere dein Gesicht'

Der Lego-DeLorean von vorn. Stoßstange und Schweinwerfer sowie das scharze Schild 'DMC' sind schon da, die Motorhaube fehlt noch.

Florians Hand hält den Flux Kompensator, ein grauer Kasten mit transparenter Front und dem dreigeteilten Kernstück. In roter Schrift steht darauf 'disconnect capacitor drive before opening' und 'shield eyes from light'

Der Lego-DeLorean von vorn-oben. Es sind die beiden Sitze, das Lenkrad und der Flux Kompensator zu sehen, der orange leuchtet, als Sandra oben auf ein Knopfchen drückt

Der Lego-DeLorean von oben-hinten. Es sind das Lenkrad und das Cockpit zu sehen. Die Zeitmaschine ist aus bedruckten Steinen statt beklebten Steinen gestaltet.

Der Lego-DeLorean von links. Er ist fast fertig, nur die Motorhaube und die Reifen fehlen noch. Im Kofferraum vorn befindet sich der gelbe Koffer mit Plutonium und das pinke Hoverboard.

Der Motorraum am Heck mit dem weißen Mr. Fusion.

Der DeLorean ist fertig als Variante 2 mit Mr. Fusion und eingeklappten Rädern zum Flug. Davor steht das schwarze Schild 'Back to the Future Time Machine - Manufactured: Dr. E. Brown Enterprises, Year: 1985, Power: 1.21 GW, Fuel: Plutonium, Activation Speed: 88 MPH' und die Mini-Figuren Marty McFly und Doc Brown.

Auf dem Tisch ist eine Weltall-Tischdecke. Darauf steht der verbeulte Karton des Lego-DeLoreans, zwei Plastikschalen mit Kleinteilen, eine Schere, ein Stein der Schande, ein Konferenzmikrofon, ein schwarzes Brillenetui mit Brille, der DeLorean mit Schild und das Heft mit der Anleitung. Dahinter sieht man drei Gestelle mit Kamera. Florian sitzt an seinem Schreibtisch mit zwei Monitoren.

Ein Birke-Ikea-Billy-Regal, obere Hälfte. Auf dem obersten Regalboden steht der Leichenwagen vom Wiener Zentralfriedhof, ein dunkelblauer Mustang, zwei Motorräder aus Tron. Auf dem mittleren Regalboden steht der das NASA Mondfahrzeug, ein roter Truck/Sattelschlepper und ein türkis-farbener Mini-Porsche in einem Acryldisplay. Auf dem untersten Regalboden steht der große DeLorean mit Display und der kleine DeLorean jeweils mit den Minifiguren Doc Brown und Marty McFly. Außerdem steht dort die Lokomotive Thatcher Perkins (Lego 396 von 1976)

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | 1001 Steine | Back to the Future | Hoaxilla
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Freitag, 19. Dezember 2025 20:53

Twitchstream Lego Enterprise-D Aufbau - Teil 1

Florian hat für das Streamdeck ein Intro, ein Pausenbild und ein Outro im LCARS-Design gebastelt. Das Outro ist besonder witzig. Das zeigt Kirk "Don't tell me, Tuesday." aus Star Trek VII Generationen, weil wir am Dienstag weiterbauen werden. Ich hatte mein gelbes Enterprise-T-Shirt an und darüber mein Schwabenstein-Sweatshirt. Die Uniform hätte ich zu unbequem gefunden. Florian hatte "The Captains" an, die in Beatles-Manier über einen Zebrastreifen gehen. Zu Beginn haben wir erst die Tüten sortiert und dann angefangen. Zwischendrin habe ich Florian dann das Päckchen von der LGT-Community gegeben. Nessi meinte, dass die wichtigste Person anwesend ist. QChris konnte nicht schauen, weil er arbeiten musste. Die wichtigste Person war Kai_McKoy. QChris hatte geschrieben, dass er den Stormpooper bei der Charity ersteigert hatte und ihn Florian schenken wollte. Florian hatte im Chat immer "Der Stormpooper ist meiner" geschrieben, hat 47 Euro geboten (Star Trek Zahl), ist dann aber überboten worden. Mir war es peinlich, weil ich gedacht habe, dass es Kai McKoy nur organisiert hat und es von der Community kam, aber es war tatsächlich ein persönliches Geschenk. Wir haben aber leider gar keine Ahnung, wer das ist.

Das Modell ist wunderschön. Den Aufkleber mit dem Tippfehler "...to boldy go..." haben wir nicht benutzt. Wir warten noch, bis das bedruckte Set vom Steindrucker kommt. Wir sind bis 18:50 Uhr ziemlich weit gekommen. Farid hat für uns wieder Pizza bestellt. Die kam pünktlich an, nachdem wir eh aufhören wollten und die Luft raus war. Ich glaube, wenn wir gesund gewesen wären, hätten wir weitergebaut. Am Dienstag machen wir nachmittags weiter und dann vielleicht auch mit Shuttle.

Es waren 59 Zuschauer, maximal gleichzeitig 27. Alle natürlich aus der LGT- und WildMics-Community.


Samstag, 20. Dezember 2025, 15:09 Uhr

Florian hat noch bei Wicked Bricks eine Acrylglas-Haube als Display bestellt und noch eine Wandvitrine für Minifiguren. Die hat zwar fast 200 Euro gekostet im Gegensatz zu den Vitrinen von Sora mit 85,- Euro, aber sie ist eckig, hat also keine überstehenden Teile, und Noppen, so dass die Figuren nicht umfallen, wenn man an die Vitrine stößt. Wicked Bricks ist aus UK, die Lieferung dauert aber leider bis zu 6 Wochen. Das Display mit Halterung für das Shuttle und LCARS war leider schon ausverkauft. Mit dem Beleuchtungsset hat Florian auch geliebäugelt, aber da sind die Kabel außen sichtbar, das ist dann nicht so schön.

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Sonnenstrahl | 1001 Steine | Star Trek | Star Wars | LastGeekTonight (LGT) | Zeugen Kühlwaldis | Farid
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Freitag, 12. Dezember 2025 23:58

Weihnachtstrekdinner und Übergabe Leitung

Heute war das letzte Trekdinner, das noch offiziell unter unserer Leitung stattfand, aber das Quiz und den Jahresrückblick haben bereits die neuen Captains erstellt. Das hätte ich die letzten Tage auch definitiv nicht geschafft, wenn ich nicht wieder Urlaub genommen hätte. Aber die Maßnahmen privat und beruflich, unser Stresslevel zu reduzieren, was wirklich dringend notwendig ist, fruchten langsam. Ich merke aber, dass ich mittlerweile schon von Kleinigkeiten so gestresst bin, die mir vor drei Jahren nichts ausgemacht hätten, dass ich glaube, dass es noch einige Zeit dauern wird, bis ich wieder ein normales Maß an Belastung ertrage.

Nach dem Programm mit Wichteln gab es dann die feierliche Übergabe. Wir sind zum Admiral ernannt worden und bekamen sogar schön gestaltete Urkunden ausgehändigt. Und eine überaus großzügige Spende, damit wir uns Herzenswünsche erfüllen können. Uns ist regelrecht die Sprache weggeblieben. Da müssen wir uns noch in aller Form bedanken.

Es war wirklich ein sehr schönes Weihnachtstrekdinner. Und es war mal interessant, das als normaler Teilnehmer zu genießen.

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Trekdinner | Sonnenstrahl
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Freitag, 28. November 2025 10:42

Lego-Store Enterprise kaufen

Heute hatte ich ein ganz besonderes Date mit Florian. Wir sind zum Lego-Store gegangen mit dem Bollerwagen, um zwei Enterprises zu kaufen. Ich hatte extra meine Lego Insider-Nummer in mein Wallet gespeichert. Eigentlich wollten wir 9:30 Uhr dort sein, aber weil wir versäumt hatten, die Uniformen zurechtzulegen, hat sich das etwas verzögert. Als wir dann kurz vor Geschäftsöffnung um 10:00 Uhr dort waren, standen bereits 11 Leute vor uns an. Einer sogar mit TNG-Hoodie. Wir waren ein wenig nervös, weil wir neben den Kassen nur zwei Stapel mit jeweils 6 Boxen sahen.

Das war aber unbegründet, weil wirklich genügend da waren. Die Mitarbeiter gingen ständig hinter ins Lager und holten weitere. Auch der Stapel mit den Shuttles mit Ro Laren verriet, dass sie doch einige vorrätig hatten. Außerdem hatte sich die Reihenfolge der anstehenden Trekkies komplett geändert, als sie sich an die drei Kassen verteilten.

Da es anscheinend keine Begrenzung gab, wieviele Enterprises pro Person gekauft werden durften - Florian hatte einfach beide geordert -, habe ich spontan noch eine weitere als Geldanlage gekauft. Ich wollte nicht den gleichen Fehler machen wie damals beim Millenium Falken.

Am Ende wollte der Storemanager noch mit uns ein privates Foto machen. Das hat uns natürlich sehr geehrt. Dieses Foto wird auch die Praktikantin für eine Arbeit benutzen. Die wird allerdings nirgends veröffentlicht. Schade!

Jetzt müssen wir nur noch einen Termin finden, an dem wir die Enterpise in einem Twitch-Stream zusammenbauen. Möglichst noch vor Weihnachten und wenn nicht LGT streamt.

Schaufenster des Lego-Stores, in dem die Enterprise aufgebaut steht. Vorne sind die Figuten aufgebaut: Geordie LaForge mit Werkzeugkoffer, Worf, Deanna Troi im lila Kleid, Data mit einer orangenen Katze Spot, Picard mit einer Tasse Tee, William Riker mit einer Posaune, Guinan mit einem grünen Getränk, Beverly Crusher und Wesley Crusher in seiner grau-bunten Uniform mit einem Experiment

Sandra und Florian stehen in TNG-Uniform (Florian blau und Sandra rot) vor einem Stapel Kartons im Lego-Store. Darauf ist ein Karton des Enterprise Modells und ein Karton mit dem Shuttle mit Ro Laren.

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Star Trek | 1001 Steine | Fotos | LastGeekTonight (LGT) | Star Wars
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Samstag, 15. November 2025 23:18

Das M!perium schlägt zurück - Comödie in Fürth

Heute sind wir nach Fürth gefahren und haben uns erst einmal im Hotel the niu Saddle einquartiert. Ich hatte kurz überlegt, nach der Show gleich heimzufahren, aber ehrlich gesagt war ich froh, dass wir das Hotel doch nicht storniert haben. Außerdem ist hier alles mit Pferden dekoriert, was mein Herz natürlich höher hat schlagen lassen.

Vor der Show sind wir in das Grüner Brauhaus essen gegangen. Da wir nicht genau wussten, wann wir ankommen, weil wir auch hätten in einen Stau geraten können, hatte ich nicht reserviert. Aber es hätte noch zwei Italiener in der Nähe gegeben. Aber es war kein Problem, wir haben zu zweit noch einen Tisch bekommen. Fürth gefällt mir. Obwohl das die Bahnhofsgegend ist, ist alles sauber und ordentlich. Das Essen im Brauhaus war auch sehr lecker. Da wir noch Zeit hatten, haben wir uns noch einen Nachtisch gegönnt.

In der Comödie herrscht leider Garderobenzwang, auch wenn man gar nicht an den Tischen sitzt. Aber es ging doch auch am Ende alles flott, als ich die Jacke und Tasche wieder geholt habe. Bei der Einlasskontrolle wurden uns Bierdeckel mit dem Titelbild der Show auf der einen Seite und einem schwarzen Loch auf der anderen Seite in die Hand gedrückt. Ich bekam meinen von Reini persönlich, aber ich hatte ihn nicht erkannt.

Vor der Show waren wir noch kurz am Merch-Stand. Mein Shirt "Science - not Silence" hatte ich schon vorab im Merch-Shop bestellt. Liebevoll verpackt von Reini persönlich. Das Grußkärtchen mit seiner Unterschrift hatte ich mir sogar um den Hals gehängt. Das nenne ich mal überqualifiziertes Personal. Das Tensegrity habe ich gleich mal kaputt gemacht, aber gleich wieder aufgestellt. Mit dem Periodensystem der Elemente hatte ich auch geliebäugelt, aber 50 Euro für einen Plexiglasblock war mir dann doch zu teuer. Aber als ich es heute Abend in der Hand hielt, habe ich gesehen, dass darin kleine Klümpchen der Elemente eingeschlossen sind, bis auf die radioaktiven Elemente aus verständlichen Gründen. Das ist natürlich schon sehr nerdig. Can I lick it?

Unsere Tickets waren Reihe 4 (oben ganz hinten) Plätze 4 und 14, also nicht nebeneinander. Aber an der Ecke saß eine einzelne Dame, die ich dann gefragt habe, ob sie mit uns tauschen würde, damit wir nebeneinander sitzen könnten. Das war ihr ganz recht, da ihre Begleitung auch rechts saß an den Barhockern, so konnte sie näher bei ihm sein. Wir haben dann auf den Plätzen 3 und 4 sitzen können und das Paar auf den Plätzen 2 und 3 ist auf Platz 1 und 2 gerutscht und alle waren happy. Überhaupt war das Publikum sehr divers und freundlich, es gab also einen hohen Wohlfühlfaktor.

Die Show Das M!perium schlägt zurück war großartig. Eine Prise Star Wars, waghalsige Experimente, bei denen der Brandschutz und die Arbeitssicherheit Schweißausbrüche bekommen, Schwurbel-Bingo und uns wurde erklärt, wie man wissenschaftlich arbeitet. Und man kann gar nicht mehr wissenschaftlich denken, ohne auch politisch zu werden. Es gibt nur die Wahrheit. Oder Bullshit. Aber wem haben das Nicolas und Reini erzählt? Preaching to the choir. So ein Mist jetzt aber auch. Ich glaube, wir werden uns in Zukunft jede Show von den beiden anschauen müssen.

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | unterwegs | Skeptix/Skeptics in the Pub | Pferde/Reiten
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Freitag, 17. Oktober 2025 22:52

What we left behind (DS9 Documentary)

Die vielgelobte Dokumentation What we left behind (DS9 Documentary) ist auf Youtube verfügbar. Wir haben uns die endlich mal angeschaut. Florians Kommentar am Ende: "Das Autorenteam bestand nur aus alten, weißen Männern!"

Es war natürlich schön, Max Grodénchik, Jeffrey Combs und mehr singen zu hören. Auch das Wiedersehen mit verstorbenen Lieblingen wie Aron Eisenberg und Rene Auberjonois war schön. Zwischen den Interviews und Rückblicken hat das Autorenteam gemeinsam mit dem blaubärtigen Ira Steven Behr eine fiktive (weil nie umgesetzte) Fortsetzung an einem Whiteboard gescriptet. Zwischendurch kamen auch Fans zu Wort. Besonders schön fand ich, dass Cirroc Lofton und Avery Brooks auch im echten Leben eine Art Vater-Sohn-Beziehung hatten.

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Star Trek
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Freitag, 3. Oktober 2025 21:31

Skeptival in Frankfurt

Wir waren im Saalbau Griesheim in Frankfurt zum Skeptival, einer Veranstaltung mit einer reihe von wissenschaftlichen Vorträgen. Aufgrund technischer Probleme begann es erst 50 Minuten später, was daran lag, dass die Kabel neu verlegt wurden, man aber keinen Techniktest gemacht hatte. Die Leute waren super entspannt. Schließlich war es auch die erste Veranstaltung des Vereins Skeptix.

Der erste Vortrag war von Georg (Synthetische Seelsorge: Wenn künstliche Intelligenz die Psyche ruiniert). Danach kamen erst Bernd und Jasmina mit Internet-Phänomenen zwischen Urban Legend und tödlicher Gefahr. Sie konnten ihre Videos aber nicht mit Ton abspielen, weil der nicht vom HDMI-Kabel übertragen wurde.

Nach der Mittagspause, ich hatte keinen Hunger, ging es weiter mit Christian von Aster und den Mockumentarys. Das war ein regelrechtes Phänomen, nicht nur Blair Witch Project. Bob Roberts könnte sich lohnen mal anzuschauen. Als er gegen Ende nur noch 5 Minuten hatte, hat er einfach schneller gesprochen. Den nächsten Vortrag von Tabea Henn über KI und Geschichte, wie wir die Welt halluzinieren, wie sie nie war, fand ich auch sehr interessant. Sie meinte, dass es nie Fotos von Menschen kurz vor ihrer Ermordung in KZs gab, aber Bilder von Mädchen, die sich gegenseitig die Haare geflechtet haben sollen, wohl gut klicken. Dabei wurden allen vorher die Köpfe rasiert, solche Fotos kann es also gar nicht geben.

Zwischendurch war ich immer mal oben im Raum mit den Young Skeptics. Dort hatte Florian eine große Kiste mit blauen 2x4-Steinen aufgestellt, eine Leihgabe vom Schwabenstein e.V., und Kinder wurden hier bespaßt. Florian hat eine Menge mit den blauen Steinen gebaut, u.a. auch zwei Skeptix-Schriftzüge. Am Ende musste aber alles wieder kaputt gemacht werden, wie damals auf der ComicCon.

Der Vortrag von Marcus Schwarz über Käfer, die uns töten wollen, hatte ich so ähnlich schon auf dem WTF gehört. Ich fand ihn aber immer wieder interessant. Und als er meinte, dass die Biester, die Krankheiten übertragen, auf jeden Fall ein Grund sein sollte, weshalb man dem Klimawandel entgegen wirken sollte. Bienengift ist eine Säure, die bekämpft man am besten mit einer Base, z.B. Seife. Wespengift ist eine Base, die bekämpft man am besten mit Säuren, z.B. Essig oder Zitronensäure.

Der letzte Vortrag war von Lydia über Esoterik-Betrug und Sektenabhängigkeit. Da hat sie wieder die Geschichte von Kumané erzählt, die ich inzwischen zum dritten Mal gehört habe. Aber ich finde sie immer wieder faszinierend.

Am Schluss berichteten noch drei Betroffene von ihren Ausstiegen von einer Sekte, ein Kind von Freikirchlern und Frau Lea vom Waldorfsalat-Podcast. Es ist schon erschreckend, wie Kinder indoktriniert werden können. Und dass es nach dem Bruch mit der Freikirche noch acht Jahre gedauerte hatte, bis keine Angst mehr vor der Hölle vorhanden war.

Es war wirklich toll!

Plüsch-Baby Yoda Tiberius sitzt in seiner Star Trek Tasche auf dem Rücksitz angegurtet. Er hat ein Redshirt an. Auf der Tasche sind diverse Aufkleber von den Grünen und Namensschilder.

Florian sitzt vor einer riesigen Salamipizza. Er hat ein schwarzes T-Shirt mit einer Comicfigur von Christian von Aster an, einem Skelett mit Sense. Im Hintergrund sitzen noch weitere Personen im Restaurant.

Das Dach über dem Bereich vor dem Veranstaltungssaal vom Saalbau Griesheim Frankfurt. Es besteht aus vielen quadratischen Fenstern, darüber Lichter in Form einer halbrunden Kuppel.

Der Veranstaltungssaal vom Saalbau Griesheim Frankfurt. Einige Reihen schwarzer Stühle, auf denen etwa auf 75% Personen sitzen. Die Decke ist verkleidet und mit Lichtern versehen. Vorn auf der Bühne sind zwei Skeptix-Banner aufgebaut und auf der Leinwand ist bereits ein Bild vom Beamer zu sehen.

Florian sitzt neben einer großen, grauen Kiste voller blauer 2x4-Legosteinen und baut an einem großen L.

Auf dem Tisch liegt ein Zettel, auf dem 'Fibunacci-Zahlen' steht und die Zahlen '1  1  2  3  5  8  13'. Es stehen kleine Türme mit den blauen Legosteinen nebeneinander, die diese Zahlen darstellen. Auf der anderen Seite wird auf gleiche Weise 'Exponentielles Wachstum' dargstellt.

Der Verkaufsstand voll mit informiertem Wasser, Skeptix-Aufsteller aus dem 3D-Drucker, Infozetteln über die Regionalvertretungen und Bücher der Vortragenden. Im Hintergrund ist eine Fotoausrüstung zu sehen und ein paar abgestellte Rucksäcke.

Sandra sitzt vor einem Teller mit Reis und Gemüse. Sandra hat eine schwarze Jacke an, ein weinrotes Shirt mit weißer Katzenzeichnung und einen grauen Loopschal. Im blonden Haar steckt ihre Lesebrille. Auf dem Tisch steht noch ein Teller mit Cevapcici, Krautsalat und Tomaten sowie ein Korb mit Fladenbrot. Der Tisch ist schwarz-weiß gesprenkelt. Im Hintergrund sitzen noch weitere Personen an Tischen.

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Sonntag, 28. September 2025 20:01

Transrapid-Besucherzentrum

Weil wir zufällig in der Nähe waren, sind wir zum Transrapid-Besucherzentrum gefahren. Es war schönes Wetter und wir haben uns ausgiebig mit der Matterie auseinander gesetzt und sind auch ein kleines Stück die ehemalige Teststrecke entlang gelaufen. Wir hatten den Eindruck, dass der Förderverein davon träumt, dass der Transrapid eines Tages DAS Verkehrsmittel werden wird und alle Probleme schöngeredet (Wirtschaftlichkeit) oder ausgeblendet (Unfall mit einem Werkstattwagen). Hätte sich die Technik durchgesetzt, gäbe es nicht nur einen einzigen in Shanghai. Angeblich soll die Strecke seit 2019 erweitert werden. Damals war ich gegen den Bau des Transrapids zwischen Bahnhof und Flughafen in München, insbesondere weil kein Geld für Kitas da war. Die Kitas sind mittlerweile in einer noch schlechteren Verfassung, aber statt die Vermögenssteuer wieder einzuführen, fällt dem Staat nur ein, das Bürgergeld sanktionieren zu wollen. Allerdings bin ich nicht grundsätzlich dagegen, dass der Staat in neue Technologien investieren sollte.

24 Fotos

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Freitag, 26. September 2025 19:54

Hambach - Zwischen verwundeter Erde und Renaturierung

Da wir zufällig in der Nähe waren, sind wir bei :terra nova Tagebau Hambach auf die Aussichtsplattform gefahren. Das ist schon sehr beeindruckend, wenn man dieses riesige Loch sieht und die riesigen Maschinen, die dort baggern. Auf einem Hinweisschild stand etwas von Wildpferden. Also sind wir nach einem Eis zum Wanderparkplatz hambach gefahren, von wo aus wir erst einmal den Lehrpfad für Kinder gegangen sind, dann aber den kleinen blauen Schildern bis zu den Goldenen Auen gefolgt sind, wo die ausgewilderten Koniks in einem eingezäunten Bereich lebten. Wir waren schon eine ganze Weile unterwegs und ich fürchtete schon, dass wir die Pferde nicht zu Gesicht bekommen würden, aber dann haben wir sie auf einem Hügel grasen sehen. Als wir das Gebiet schon verlassen hatten und auf dem Heimweg waren, hatten sich die Pferde schon an den Zaun herangewagt, so dass wir sie von ganz nah sehen konnten. Eigentlich sollte man 25 Meter Abstand halten, aber ich denke, dass gilt nicht, wenn der Zaun dazwischen ist. Es waren drei graue Stuten mit ihren Fohlen und ein fast schwarzer Hengst. Ich konnte mich kaum losreißen.

Danach sind wir auf dem kürzesten Weg zum Parkplatz zurück gegangen. Wir haben noch einen keltischen Kompass gesehen und das ehemalige Gipfelkreuz, wo uns eine Reiterin auf einem Schecken mit einem Schecken als Handpferd entgegenkam. Florian hatte die Vermutung, dass die Berge hier entstanden sind von dem Erdreich, dass im Tagebau abgetragen wurde, und dann eben bepflanzt und renaturiert wurde, auch als Greenwashingmaßnahme von RWE. Deshalb ist das ehemalige Gipfelkreuz auch nicht mehr die höchste Stelle.

Konik Wildpferde auf der Sophienhöhe

Aussichtspunkt Terra Nova Hambach

69 Fotos

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Sonntag, 14. September 2025 19:53

Festival Mediaval - Gothic Special

Dieses Jahr waren wir wieder auf dem Festival Mediaval. Ich hatte mir im Programm schonmal alle Punkte eingekringelt, die mich interessierten: Gabria, PurPur und Heiter bis Folkig, Sarina Wood und Christian von Aster. Der Wetterbericht war so la la, Freitag und Samstag zumindest trocken, aber nur Höchsttemperaturen bis 17°C, weshalb ich mein Gothic Kleid nicht mitgenommen habe, das ich auf dem M'Era Luna getragen habe. Das wäre mir dann doch zu kalt geworden. Statt dessen habe ich einen Loopschal und meine Winterjacke mitgenommen. Es war ein Gothic Spezial, deshalb trug ich statt Mittelalterkleidung einen wilden Mix aus meiner zweifarbigen EMP-Hose und dem Hofnarren-Hoodie.


Freitag, 12. September 2025

Wir sind am Freitag direkt zum Festivalparkplatz gefahren. Diesmal mussten wir nicht so lange anstehen. Ich fragte mich, ob deutlich weniger los war als letztes Jahr. Die letzten Wochen wurden mir am Handy massiv Werbung für das Event eingespielt. Es war aber eigentlichh alles wie gewohnt. Da wir noch nicht gefrühstückt hatten, haben wir erst einmal etwas gegessen, bevor wir 16:30 Uhr dann PurPur angehört haben. Sie spielen bereits seit 15 Jahren auf dem Festival.

Eigentlich hatte ich nicht vor, etwas zu kaufen, aber ich hatte mich beim ersten Rundgang in einen Piratendreispitz verliebt. Handgefertigt aus einem einfachen, schwarzen Strohhut (aus Kunststoff) und mit diversen Perlen, Federn und Borten verziert. Das hätte ich sicherlich auch selbst basteln können, allerdings fehlt mir derzeit noch die Zeit für so etwas. Also habe ich ihn gekauft und wurde das ganze Wochenende darauf angesprochen, dass der Hut wirklich sehr schön ist.

18:45 Uhr haben wir dann die Raubvogelshow angeschaut. Eulen, Falken und Bussarde haben wir gesehen, sehr beeindruckend. Leider war aber das Licht schon schwach, so dass wir nicht gut fotografieren konnten. Auf dem Weg zum Literaturzelt haben wir noch die Zaubershow von Chris Hyde am Denkmal angeschaut. Sarinas Tochter hat dort dann zwei Euro bei einem Zaubertrick ergattert. Ich hatte Sarina im Vorfeld über Facebook angeschrieben, dass ich mich auf sie freuen würde. Allerdings wusste ich nicht mehr, wie es dazu gekommen war, dass wir auf Facebook befreundet sind. Sarina wusste es aber noch: Wir kannten uns von den FKM-Events in Deggendorf, die es leider nicht mehr gibt.

21:00 Uhr war dann die Lesung von Sarina "Düsteres Fichtelgebirge: Die Mine". Eigentlich ist Horror bzw. Grusel nicht so mein Ding, aber von Sarina musste ich ihr Erstlingswerk natürlich haben und signieren lassen.

Danach mussten wir noch fast zwei Stunden überbrücken. Wir sind dann noch einmal durch die Verkaufsstände geschlendert. Es war zwar dunkel, aber alles war gut beleuchtet und deutlich weniger Leute unterwegs, so dass wir alles nochmal genauer begutachten konnten. Für mein zukünftiges Piratenoutfit habe ich dann noch einen schönen schwarzen Rock aus Baumwolle gefunden, der etwas zerfetzt aussieht und aus unterschiedlichen Stoffen besteht. Ich habe ihn auch anprobiert. Er war auch nicht gerade billig. Es hätte noch einen ähnlichen für etwas mehr als die Hälfte gegeben, allerdings wäre der ohne Gummibund gewesen. Den brauche ich aber schon, weil mein Gewicht sich halt doch hin und wieder etwas verändert.

Um Mitternacht haben wir dann noch an der Theaterbühne eine LED- und eine Feuer-Show angeschaut. Die LED-Show war im Prinzip das gleiche wie so eine Feuershow, allerdings mit diversen LED-Elementen. Sehr beindruckend und mit schöner Musikuntermalung, u.a. mit Feuertanz von Schandmaul.

Danach sind wir in der Dunkelheit zum Auto gelaufen und zu unserem Hotel in Marktredwitz gefahren. Gegen 2:00 Uhr waren wir zwar im Bett, aber immer noch etwas aufgedreht. Ich hatte den Checkin-Code erst falsch eingetippt und kurz Angst gehabt, dass wir nicht ins Zimmer können. Aber einmal kurz durchgeatmet und ich habe richtig getippt. Leider war die Zugstange von der Ablaufgarnitur ab, weshalb das Zahnputzwasser nicht ablaufen konnte. Es gab aber noch eine kleine Spüle, auf die wir dann ausgewichen sind.


Samstag, 13. September 2025

Am Samstag war unser erster Programmpunkt erst 14:00 Uhr, weshalb wir nach dem Aufstehen erst einmal nach Bad Alexanderbad gefahren sind, wo wir am Ortseingangsschild ein paar Fotos machten. Für Insider: Alexanders Bädertour war hier der Grund.

Auf dem Parkplatz haben wir dann feierlich den Star Trek Insignia- und den DeLorean-Aufkleber auf unser neues Auto geklebt. Wir wollten es nicht übertreiben, deshalb habe ich alle anderen Aufkleber mal wieder weggepackt.

13:00 Uhr waren wir wieder im Literaturzelt. Dort in der Ecke ist es immer angenehm ruhig und ich habe mich gefragt, wieso ich überhaupt auf Festivals gehe. Bernhard Hennen hat mit zwei Selfpublishern aus dem gemeinsamen Projekt "Die Minen der Macht" gelesen. Es war sehr interessant, was sie erzählten, wie die Zusammenarbeit funktionierte. Selfpublisher bekommen eher mal 1.000 Bewertungen in einem Jahr, während Verlagsautoren das nur schwer erreichen, weil der Weg vom Buchhandel zur Onlinebewertung ein weiterer ist. Mira Valentin hat erzählt, was passiert, wenn man die drei Komponenten für die Herstellung von Schwarzpulver für Recherchezwecke bei Amazon bestellt. Danach las Christian ein paar gruselige Geschichten vor, auch eine aus dem ersten Liber Vampirorum, das es nicht mehr zu kaufen gibt.

Am Samstag war die Raubvogel-Show bereits um 16:00 Uhr. Wir hatten diesmal aber nicht so gute Plätze, dafür war das Licht besser zum Fotografieren. Leider hatte ich vergessen, den Akku von der Kamera aufzuladen, weshalb bei den Falken bereits Schluss war. Ich bin einfach ein Schussel.

17:30 Uhr war dann Heiter bis Folkig auf der Burgbühne. Ich habe keinen großen Unterschied zu PurPur festgestellt. Ihr Motto ist "Saufen für den Weltfrieden". Wir trinken mittlerweile tatsächlich gar keinen Alkohol mehr, ich nur wenn ich nicht Auto fahre, also auch so gut wie nie.

20:30 Uhr haben Gabria und ihre Zwillingsschwester Leonora aka PurPur im Literaturzelt Volksliedersingen angeboten. Das Zelt war rappelvoll. Als wir ein altes Antikriegslied sangen von Burschen, die nicht mehr heimkehrten, hatte ich einen fetten Kloß im Hals und Tränen in den Augen. Im Kanon haben wir dann das Zelt in links und das andere links eingeteilt, denn auf diesem Festival ist niemand rechts. Deshalb ist es auch so eine Wohlfühloase.

Ich hatte total übersehen, dass 22:15 Uhr nochmal eine Feuershow auf der Burgwiese war. Deshalb kamen wir dort etwas zu spät nach dem Abendessen an. Wir haben uns dann erst auf dem Hang auf einen Felsbrocken gesetzt und dann an eine Feuerschale zum Aufwärmen. Viel gesehen haben wir leider nicht, aber es scheint sehr beeindruckend gewesen zu sein. Leider wurden wir dann unromantisch von der Feuerschale vertrieben, weil diese aus unerfindlichen Gründen an eine andere Stelle gebracht wurde.

Um Mitternacht waren wir wieder im Literaturzelt und haben von vier Autoren Gruselgeschichten angehört. Beim ersten Autor Kai Focke waren die Zuhörer immer perplex von den Enden. Einer fragte sogar "Wie jetzt?", aber das war eben der Schreibstil. Die letzte Geschichte stammte wieder von Christian von Aster. Ich wünschte ich hätte mehr Zeit und Ruhe im Kopf zu lesen, aber mehr als zwei Bücher schaffe ich nicht im Jahr. Bei Christian genieße ich aber auch immer das Vorlesen, weil er so eine fantastische Stimme hat. Amandara hat dann angekündigt, dass Tommy Krappweis nächstes Jahr wieder dabei sein würde. Da bin ich mal gespannt.

Das Hotel hatte inzwischen angeboten, uns ein anderes Zimmer zu geben wegen dem Abfluss. Aber für eine Nacht wollte ich nicht mehr wechseln, zumal wir wieder erst 2:00 Uhr im Bett waren. Da lohnte sich der Aufwand nicht. Diesmal waren wir so durch, dass wir sofort einschliefen.


Sonntag, 14. September 2025

Am Sonntag war dann Regen angesagt. Wir waren aber zu einem Geburtstag eingeladen, weshalb wir nicht mehr auf das Festival gegangen sind. Ich hatte noch Gabria im Programm angekreuzt gehabt, aber da wir sie bereits mit PurPur und Heiter bis Folkig gesehen hatten, war ich nicht allzu traurig. Ich freue mich schon auf das nächste Jahr.


56 Fotos

Sandra und Florian posieren vor dem Ortsschild von Bad Alexanderbad. Florian hat ein an T-Shirt an mit dem Cover des Albums Bad von Michael Jackson. Das Gesicht von Michael Jackson wurde durch das Gesicht von Alexander W. erstetzt.

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Samstag, 6. September 2025 16:15

Burgbelebung auf der Cadolzburg

Heute haben wir mal eine Burgbelebung angeschaut auf der Cadolzburg. Das ist kein Konsum- und Leckerschmeckermarkt wie die üblichen Mittelaltermärkte, sondern es sind einfach ein paar Zelte mit Lagerern, wie sie auf Mittelaltermärkten am Rand aufgebaut sind.

Ein junger Mann spielte auf einer Fidel/einer Gambe, aus der sich später alle möglichen Streichinstrumente mit gewölbten Böden und Deckeln entwickelt haben. Die Fidel hat im Gegensatz dazu einen glatten Boden/Deckel.

Am Stand des Schreibers vom Aufgebot 1474 haben wir eine Geschichtsstunde bekommen. Die Tinte ist zunächst grau, oxidiert aber durch Gerbsäure, ich glaube von der Eiche, zu schwarz und verblasst deshalb auch nach mehreren hundert Jahren nicht. Wir hatten dann die Idee, dass man Trump Stifte geben sollten, deren Tinte nach einer Woche unsichtbar wird und alle Dekrete ungültig werden.

An der Rückwand des Zeltes hingen mehrere Blätter mit im Kreis, der in zwölf Segmente geteilt war, geschriebenen Text. Das hatte aber nichts mit Kalender oder Horoskop zu tun, sondern war eine Art Spiel des Lebens. Auch damals gab es schon Nerds. So rund und bunt geschriebener Text konnte nicht so leicht kopiert werden, da man die Buchstaben so nicht in eine Presse setzen konnte. Das war also so eine Art Kopierschutz.

Jemand hatte eine Gutenbergpresse nachgebaut und damit ein Büchlein "Dracule" nachgedruckt. Schrift wurde gesetzt, Bilder als Holzschnitz eingefügt. Bevor es die Gutenbergpresse gab, wurden die Seiten mühsam in Spiegelschrift auf Holz geschrieben, dann um die Schrift rausgeschnitzt und so hatte man für jede Seite eine Holzdruckvorlage. Deshalb konnte man nur in geringen Auflagen produzieren.

Der Schreiber hatte auch ein Musikstück gemalt. An seinem Stand hatten schon einmal Leute, die diese alte Notenschreibweise lesen konnten, das Lied dann im Canon gesungen.

Farbige Tinte wurde auch aus Edelsteinen, z.B. Lapislazuli für blau gemahlen. Allerdings war das sehr teuer. Günstiger war es, Farben aus oxidiertem Metall zu gewinnen, z.B. Grünspan vom Kupfer oder Bleiweiß. Die Griechen haben für ihre Statuen keine so haltbaren Farben verwendet, weshalb diese heute alle weiß sind.

Er zeigte uns dann auch einen Gegenstand, der an einen Schlüssel ohne Bart erinnerte. Das war ein Bleistift, mit dem man feine, graue Linien zeichnen konnte, die als Zeilen dienten.

Nach dieser Wissensdruckbetankung haben wir uns den Garten und den Museumsshop angeschaut. Für eine Burgbesichtigung hatten wir leider keine Zeit. Um 15:00 Uhr wurden zwei Kanonen abgefeuert, allerdings nur mit Schwarzpulver ohne Kanonenkugeln. Unser Schreiber hatte die Aufgabe, die Behältnisse aus Gusseisen mit Schwarzpulver zu befüllen. Der erste war ein Blindgänger. Der wurde dann mit Wasser gelöscht, allerdings besteht da immer noch die Gefahr, dass sich das Pulver doch noch entzündet und man sich schwer verletzt. Später hat er die Behältnisse gereinigt. Das winzige Loch für das feine Schwarzpulver wurde mit Messingstäbchen gereinigt, da diese keine Funken erzeugen. Die kleinere, mobile Kanone hatte beim ersten Schuss sogar einen Rauchring erzeugt. Das passiert aber nur sporadisch und kann nicht beeinflusst werden.

Zwischendurch haben wir im Vesperhäusla lecker gegessen. Dort gab es frisch gebackene Pinsas.

42 Fotos

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Freitag, 29. August 2025 20:44

Das Kanu des Manitu

Wir waren im Haarer Kino und haben Das Kanu des Manitu angeschaut. Witzig und selbstironisch umschiffen Bully Herbig und sein Team die Themen American Natives und Schwulenwitze, aber bei dem Asiaten, der dann so tut, als wäre er vom Essenslieferdienst, ist mir das Lachen dann doch im Hals stecken geblieben. Ich fand ihn jetzt nicht besser als "Der Schuh des Manitu", den ich immer für den besten Bully-Film gehalten habe. Allerdings ist es auch schon eine Weile her, dass ich ihn gesehen habe und vielleicht ist er gar nicht gut gealtert. Wer weiß...

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Montag, 25. August 2025 20:58

Weimar

Dieses Wochenende haben wir uns mit Freunden in Weimar getroffen. Wir hatten ein dicht gepacktes Programm, viel gesehen, gegessen und gelacht.


Freitag, 22. August 2025

Am Freitagnachmittag haben wir einen Zwischenstop in Erfurt gemacht, um den neu eröffneten Brotladen (Bernd das Brot) heimzusuchen. Dort haben wir einiges gekauft. Dafür habe ich zum ersten Mal in Werner's Head Shop nichts gekauft.

Nachdem wir in Weimar in unser Stammhotel B&B eingekehrt waren, gab es erst einmal Abendessen im El Burrito. Dort haben wir eine selbstgehäkelte Patchworkdecke im Klemmbaustein-Design geschenkt bekommen. Nun kann Florian über Noppensteine laufen, ohne sich die Füße wehzutun.


Samstag, 23. August 2025

Nach dem Frühstück ging es erst einmal ins Bauhaus. Die Geschichte der Hochschule für Baukunst ist auch eine Geschichte des Nazionalsozialismus. Mir gefällt das klare, funktionale Design der Möbel. Ich hatte auch einmal ein paar von diesen klassischen Freischwingern, die auch erstaunlich bequem waren. Nur das Kunstleder hat sich irgendwann aufgelöst. Es gab auch eine schöne Interviewsammlung zum Thema "Weltbürger":

  1. Victor Clopotar, Kupferschmied aus Rumänien
  2. Felix Brönner, Deutschland
  3. Ovileya Myrah, Griechenland, Moria Survivor
  4. Steven Leeu, Südafrika, Müllsammler
  5. Rudolf Stokvis, Niederlande
  6. Marieke Vogt, Österreich, Kajaksportlerin und Naturschützerin
  7. Mario Goldstein, Deutschland
  8. Alle Videos/Interviews

Ich frage mich, ob die flächigen Bilder mit schwarzen Linien und weißen, gelben, roten und blauen Rechtecken etwas mit Piet Mondrian zu tun haben. Und ob Jacqueline White aus "Unbreakable Kimmy Schmidt" einen Original-Mondrian in ihrem Appartment hängen hatte.

Anschließend waren wir im Haus der Weimarer Republik. Politische Bildung, so wichtig, für eine stabile Demokratie. Im Obergeschoss war eine Sonderausstellung über Sport und die Olympischen Spiele.

Mittagessen gab es in der Pizzeria Napoli. Ich hatte noch keinen großen Hunger und deshalb nur eine Suppe und ein Tiramisu gegessen.

Die Herzogin Anna Amalia Bibliothek mussten wir leider streichen, weil keine Tickets an der Kasse mehr verfügbar waren. Ich wollte sie aber nicht im Voraus kaufen, da ich nicht genau wusste, wieviele Leute wir sind und wieviele dort überhaupt reingehen wollen. Wir haben einfach beschlossen, noch einmal nach Weimar zu fahren. Statt dessen sind wir in das Weimar Naturalien gegangen und haben wieder ziemlich viel eingekauft. An der Kasse lebt die "dicke Heidi", eine Madagaskar-Fauchschabe, in einer Kokosnussschale mit Mesokarp.

Unser traditionelles Gruppenfoto haben wir am Shakespeare-Denkmal gemacht, weil wir es witzig fanden, dass in der Goethe- und Schillerstadt ein Shakespeare-Denkmal steht. Dabei entstanden noch eine Menge lustiger und epischer Bilder. Nach einem schönen Spaziergang im Park haben wir dann im Franz & Willi Burgerhaus gegessen. Leider war meine Reservierung vom April verschütt gegangen, aber es hat dann spontan doch geklappt. Wir saßen erst im Biergarten, aber weil es doch etwas kühl war, wurden wir tischeweise nach drinnen geholt, sobald wieder einer frei geworden war.

Anschließend sind wir noch im Cielo eingekehrt, wo wir mit Cocktails den Abend ausklingen ließen. Dort haben wir eine sehr coole Bedienung kennengelernt, die wir gleich für ein Projekt rekrutieren wollten. Schöne Dinge können hier kommen, wenn alles klappt. Außerdem haben wir gleich Pläne für das nächste Jahr geschmiedet und schonmal das Wo & Wann geklärt. Das dreiköpfige Orga-Team (nicht wir) wird das toll machen! Bei unseren jährlichen Treffen hat bisher jedes Jahr jemand anderes die Orga übernommen und wir besuchen sozusagen reihum unsere Wohnorte. Nein, wir wohnen nicht in Weimar, aber wir haben mit unseren Freunden aus Weimar das Wochenende geplant.

Florian hat noch eine Postkarte eingeworfen. Die hätten wir als solche gar nicht erkannt, weil sie rot war statt gelb. Das war ein Insidertip.


Sonntag, 24. August 2025

Der Sonntag war dann nicht mehr so dicht getaktet. Zum Frühstück hat unser Fotograf sein Meisterwerk signiert, dass seit unserer Renovierung im Schlafzimmer hängt.

Vormittags waren wir im Bienenmuseum. Dort gibt es auch sehr guten Honig im Hofladen. Es gibt den Innenbereich, das Museum, und den Außenbereich, den Garten mit bienenfreundlichen Pflanzen und den Bienenstöcken. Das Café Bienenstock hat sehr leckere Speisen und dort kann man auch feiern und Catering bestellen. Netterweise durften wir uns noch an den Resten eines Hochzeitsbuffets bedienen. Danach haben wir dort noch eine kleine Pause eingelegt, bevor es zum letzten Programmpunkt überging.

Wir hatten Buchenwald an das Ende gelegt, weil der Programmpunkt sehr umstritten war. Einige sagten bereits im Vorfeld, dass sie das sich nicht antun möchten. So konnten sie entweder bereits den Heimweg antreten oder etwas anderes anschauen. Ich finde es aber immer wieder wichtig, sich mit der Geschichte auseinanderzusetzen. Nie wieder ist jetzt!

Abendessen gab es diesmal im Sächsischen Hof, wo wir einen Vierer-Pärchenabend hatten. Die meisten hatten bereits die Heimreise angetreten. Ich hatte Appetit auf Rotkohl mit Klößen, aber ohne Fleisch, weil ich auswärts normalerweise vegetarisch esse. Das war überhaupt kein Problem. Als ich dann noch beide Desserts im Weckglas essen musste, hatte ich meinen Rekord aufgestellt: Fünf Desserts an einem Tag, wenn man die Torte vom Bienenstock mitrechnet. Danach wollte ich aber nur noch ins Bett, so platt war ich.


Montag, 25. August 2025

Am Montag waren wir nur noch zu viert beim Frühstück. Florian hatte sein Notebook dabei, auf dem er Linux installiert hatte. Aber weil das Notebook einen 4K-Bildschirm hat, konnte er die Schrift nicht lesen, weil sie mini-mini-mini war. Aber mit Hilfe des anderen ITlers ist es dann gelungen, dem Betriebssystem die korrekte Bildschirmauflösung beizubringen. So ist Florian ein Schritt näher an seiner Befreiung von Microsoft. Sein neues Fairphone soll auch google-frei bleiben. Ich bewundere seine Beharrlichkeit. Ich bin da leider etwas zu bequem.

Die Heimfahrt verlief wieder ohne Probleme.

139 Fotos

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Montag, 11. August 2025 21:03

Das Große Treffen - Aach am Bodensee

Dieses Wochenende waren wir das erste Mal bei Das Große Treffen in Aach am Bodensee. Gewohnt haben wir in einem nahegelegenen Hotel, weil wir weder lagern noch campen. Hauptgrund war natürlich, dass Tommy und Sophia Krappweis da waren für Lesungen und Harpo Speaks! Aber ich war insgesamt sehr begeistert. Es gab zusätzlich zum Mittelalterdorf noch ein Wikinger- und ein Piratendorf und Steampunk war auch vertreten. Letzteres war auf einem großen Reitplatz, dessen Boden ziemlich plattgetreten war und ich denke, dass der ordentlich gefahren werden muss, bevor er wieder bereitbar ist. Es gab auch einen Bereich, der auf der Karte als "privat" gekennzeichnet war. Anfangs dachte ich, dass das ein Bereich für die Crew wäre, so ähnlich wie beim Legoland für die Teilnehmer der 501 German Garrison, als es noch die Star Wars Tage gab, bevor Disney das Franchise geschluckt und die Kooperation beendet hat. Aber es war überraschender Weise ein Pferdestall mit kleinen Paddocks und einem Round Pen. Als Pferdebesitzer wäre das für mich der Horror, wenn da ein Mega Event Park um meinen Stall herum wäre, wo regelmäßig solche Festivals stattfinden. Und ich hatte Recht, dort finden auch Reitturniere statt.

Wir haben uns auch mit Freunden aus der LastGeekTonight-Bubble getroffen und auch mit lieben Menschen, die wir bisher nur aus dem Discord kannten. Es gab hier Überschneidungen zur WildMics- und Maraverse-Bubble. Es wurden auch interessante Gespräche geführt. Zu Essen gab es auch reichlich und lecker. Besonders der Flammkuchen, der Langosch, das Slush und die Crêpes haben es mir angetan. Am Sonntag waren leider die Bananen aus. Ich nahm statt dessen Kirschen und hatte leider einen Kirschkern drin. Gut, dass ich nicht zu fest zugebissen hätte, sonst hätte sich die Zahnzusatzversicherung gelohnt.

Die Lesung von Sophia und Tommy Krappweis war wirklich schön. Es ging um Kohlrabenschwarz. Am nächsten Vormittag war ein Ask us Anything, wo ich Streberin Fragen zu den Podcasts Ja, Schatz! und Der offizielle Ghostsitter Podcast stellte und wissen wollte, wieviel Autobiografisches in manchen Szenen aus Kohlrabenschwarz steckt. Und es ging nicht um die Hirschkuh. Florian hat gefragt, wofür die beiden dieses Wochenende dankbar sind.

Am Samstagnachmittag und auch am Sonntagnachmittag spielte Harpo Speaks! auf ziemlich kleinen Bühnen. Vielleicht war die Hafenbühne die kleinste Bühne, auf der sie jemals gespielt haben. Ich hatte so den leisen Verdacht, dass die Veranstalter das deshalb so gemacht haben, damit Tommy nicht wieder das Publikum zum Mitsingen auf die Bühne bittet, wenn sie Ein echter wahrer Held spielen.

Außerdem hat mir das Endzeitlager wahnsinnig gut gefallen. Mad Max live. Bisher kannte ich Rotten Raptor nur von der ComicCon, dort war es aber nur ein Auto mit ein paar Endzeitlern, die in irgendeiner Ecke rumstanden. Aber hier war es ein ganzes Lager und eine ganze Show mit Feuer, Akrobatik und einem Showkampf. Leider war die Donnerkuppel ungünstig positioniert, weil es keine Tribüne gab. Das Publikum hat eigentlich nur etwas mitbekommen, wenn es das Glück hatte, in der ersten, zweiten Reite zu stehen. Wir hatten eigentlich einen tollen Sitzplatz, aber die Security hat uns aufgescheucht und als wir dann mit Abstand zur Donnerkuppel standen, haben sich dazwischen natürlich Leute positioniert, die erst später dazugekommen waren. Ich war sehr frustriert, dass ich nichts mehr sehen konnte und die Show erst später auf den Videoschnipseln sehen konnte, die Florian mit der hochgehaltenen Kamera gemacht hat. Ich stand nur am Zugang zur Basis, so dass ich die Kämpfer vorbeilaufen sehen konnte oder wenn sie aus der Donnerkuppel als Verlierer rausgetragen wurden.

Besonders lustig fand ich auch das Teapot-Race. Da traten unterschiedliche ferngesteuerte Fahrzeuge gegeneinander an. Sie mussten einen interessanten Parcours absolvieren. Die einzige Bedingung war, dass auf dem Gefährt eine Teekanne befestigt sein musste. Die konnte aber auch winzig klein sein, wie aus einer Puppenstube, oder wie bei dem Gefährt der Umbrella Corporation größer als der fahrbare Untersatz.

Ursprünglich hatten wir vor, wieder auf das Elbenwaldfestival zu gehen, aber wegen Tommy und Sophia Krappweis haben wir unsere Pläne geändert. Es war wieder ein wunderbares Wochenende geworden, von dem ich noch eine Weile zehren werde. Und ich habe mich riesig über ein kleines, großes Geschenk gefreut.

220 Fotos

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Samstag, 19. Juli 2025 21:25

Edeka Wollny, Legoland, Miss Pepper Dasing

Heute waren wir bei schönstem Wetter im Legoland. Auf dem Hinweg haben wir im Edeka Wollny in Friedberg gefrühstückt. Wir haben relativ weit hinten auf dem Schotterplatz geparkt, damit wir bei der Ausfahrt nicht so lange warten müssen. Dafür war der Weg vom Auto bis zum Eingang 6 Minuten lang. Weiß nicht, ob das sinnvoll war oder ob es auch ausgereicht hätte, wenn wir weiter vorn geparkt hätten, weil die Ausfahrt um 17:00 Uhr problemlos war. Später wäre es vielleicht schwieriger geworden.

Unser erstes Ziel war die Factory. Dort hat uns ein Spatz ein Ständchen gesungen. Beim Shoppen haben wir uns zurückgehalten und sind unter 100 Euro geblieben, was aber auch daran liegen könnte, dass wir sehr viele der Tierchen aus der Vitrine bereits hatten. Auf dem Turm waren wir auch. Das absolute Muss ist auch die Tempel X-pedition. Diesmal saß ich links und hatte mehr Punkte. Vielleicht ist das die bessere Position. Bisher hatte ich nie eine Chance gegen Florian.

Es gab auch einige Änderungen: Im Miniland gibt es jetzt auch Fortnite. Es gibt einen Laden nur für Florist. Die Blumen sind sehr erfolgreich, was ich nicht nachvollziehen kann. Ich glaube, dass die nicht nur die Hölle zum Abstauben sind, sondern ich mag auch so Blumen nicht so gern. Und statt dem Schnäppchenmarkt gibt es jetzt das Mini-Figuren-Atelier, wo man noch eine viel größere Auswahl als in den Lego-Stores hat, um seine Figuren zusammen zu bauen. Dort haben wir wieder coole Frisuren ergattert.

Am Ende waren wir noch im Kino und haben Dreamzzz gesehen. Das war schon teilweise ziemlich heftig mit den schwarzen Gestalten. Das nächste Mal würde ich gerne "Friends Alien Invastion" anschauen. Das lief heute aber nur um 14:30 Uhr, da waren wir noch nicht da. Vielleicht klappt es das nächste Mal. Der Abschluss war dann Wellenreiter, mein Lieblingsfahrgeschäft und das einzige, das ich mich im Moment noch traue. Ich weiß nicht, ob mein Nacken jemals wieder in Ordnung kommt. Beim Autofahren oder lange am PC sitzen merke ich das zwar nicht mehr, aber wenn ich den Kopf bewege, knackt es immer noch. Fast 3,5 Jahre ist der Sturz jetzt her. Im Einsteins haben wir dann noch die Lego-Geschichte bewundert, wie das letzte Mal. Im Miniland noch ein Alienraumschiff auf einem Weinberg entdeckt. Und wir haben es geschafft, nicht in den Shop zu gehen.

Dieses Wochenende waren die "Erfahre Hyundai"-Tage, weshalb viele Werbeveranstaltungen waren. Eigentlich hätten wir am Freitag gehen wollen, da wäre wohl weniger los gewesen und es wäre nicht so heiß gewesen, aber wir hatten Termine. Vielleicht nächstes Jahr und da frage ich dann die Jungs, ob sie mal wieder mitkommen möchten.

Auf dem Heimweg waren wir dann bei Miss Pepper in Dasing, wo wir vor Jahren mal auf der Rückfahrt von Stuttgart Trekdinner United gewesen sind. Ich dachte, dass es vielleicht etwas günstiger wäre, als im Legoland zu essen, aber da hatte ich mich getäuscht, das nimmt sich nicht viel. Wir hatten nur mehr Zeit im Legoland, andere Sachen zu machen. Vielleicht sollte ich mir angewöhnen, nur Vorspeisen oder Nachspeisen zu essen.

Florian beobachtet einen Spatz

der singende Spatz

Tempel X-pedition 24.100 Punkte Sandra, 15.700 Punkte Florian

Florist Shop

Blumen aus der Florist-Serie

sehr altes Legoset

Aliens mit UFO am Weinberg

Straßenkunst

Florian bei Miss Pepper

Sandra bei Miss Pepper mit zerzausten Haaren

Bedienroboter bei Miss Pepper

Neues Lego gekauft

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Samstag, 5. Juli 2025 23:56

Theater Mara und der Feuerbringer

Zu Tommys Mara und der Feuerbringer gibt es zu den drei Büchern noch den Film sowie die Hörspiele. Als wir erfahren haben, dass es hierzu eine Theateradaption gibt, haben wir natürlich sofort Tickets besorgt, zumal Augsburg von uns nur ein Katzensprung entfernt ist. Zuvor waren wir im Westernoutfit unterwegs gewesen, weshalb ich mich im Parkhaus noch etwas umstylen musste. Ich kann schließlich nicht ohne mein Mara-Outfit zu solch einem Event gehen.

Das Theaterstück fand im Pfarrsaal Augustinus statt. Ich finde es großartig, dass dort für wenig Geld das Theater gemietet werden kann und so Kultur gefördert wird. Dort befindet sich eine kleine Bühne und ein Zuschauerraum für schätzungsweise etwa 100 Personen. Es gibt leider keine Klimaanlage - muss man bei den derzeitigen Temperaturen erwähnen. Aber man konnte Getränke vor Ort kaufen. Mara durfte deshalb heute auch in kurzen Hosen auftreten.

Wir haben uns dort mit drei Leuten vom Trekdinner getroffen, wobei zwei von ihnen "Mara und der Feuerbringer" noch gar nicht kannten. Die Kulissen waren einfach hergestellt, teils aus mehrfach verwendbaren Teilen wie lange Paletten, die man als Bett, als Sofa und auch als Steg am See aufbauen konnte. Da in dem Stück einige Visionen von Mara realisiert werden mussten, war es für die Mitwirkenden Schwerstarbeit, die Bühne zig mal umzubauen. Die Szene, in der Mara von den Leuten im Bus mit schwarzen Augen bedrängt wurde, war sehr toll umgesetzt mit schwarzen Masken, die sich die Schauspieler kurz vor das Gesicht hielten. Was für eine tolle Idee!

Aber es war auch sehr witzig, ganz im Stil von Tommy Krappweis mit nerdigem Humor. Selbst der Satz "Das sind nicht die Droiden, die ihr sucht!" fehlte nicht. Manches war auch nicht ganz absichtlich, hatte ich den Eindruck, wie das Wegpusten der Haare und der Mütze der Polizistin. Oder wie der Professor mit dem Ledersessel an den Tisch gerückt/gehoppelt ist. Ich bin mir auch nicht ganz sicher, ob bei Loki nicht der Suebenknoten gefehlt hat, als Mara ihn in einer Vision auf dem Fels gefesselt mit den Eingeweiden seines Sohnes (bemalten Fahrradschläuchen) gesehen hatte. Oder ob es mir nur nicht aufgefallen ist, weil Loki in einer anderen Vision schöne lange Haare hatte. Und wir haben gelernt: Mittwoch ist Schnitzeltag!

Die Schauspieler waren wirklich toll, insbesondere Mara, die sich herrlich über ihre Mutter und den Umstand, die letzte Spakona zu sein, die nun die Welt vor Rrrragnarrrrrök retten muss, aufregen konnte. Auch der Professor hat mir sehr gut gefallen mit seiner Mimik. Und Siegfried hat zwar nicht viel gesagt, aber das muss ein Unterwäschemodell auch nicht. Fotos durften leider nicht gemacht werden.

Am Ende der Show gab es auch Standing Ovations. Ich war ein wenig traurig, weil nur etwa 30 Leute im Publikum gesessen haben, teils auch Kinder. Alle SchauspielerInnen haben sich in ihre Privatklamotten geworfen und begonnen, die Requisiten und Bühnenbilder abzubauen. Eine Mitwirkende hat sich dann vor uns auf die Stufen gesetzt und mit uns geplaudert.

Das war Nathalie, die gemeinsam mit ihrem Mann Benjamin mit reACTed das theaterpädagogische Projekt gegründet hat, das Theater allen soziale Schichten näher bringen möchte und sich gegen Faschismus engagiert. Sie erzählte uns, dass sie und ihr Mann große Tommy Krappweis-Fans sind. Als sie letztes Jahr die Idee hatte, das Stück auf die Bühne zu bringen, hat sie natürlich mit Tommy Kontakt aufgenommen, um die urheberrechtlichen Fragen zu klären. Im Herbst hat Tommy sie dann mit dem Ensemble in die bumm-film eingeladen. Er war von der Darstellerin von Mara sofort begeistert: "Ja, das ist die Mara!"

Mir hat das rollende R von Mara und dem Professor gefallen, was in Bayern weit verbreitet ist. Ich kann's immer noch nicht, obwohl ich seit 1979 in Bayern lebe. Naja, München, das ist eigentlich nicht Bayern. Benjamin hat auch seine Masterarbeit über "Mara und der Feuerbringer" geschrieben. Das Bühnenbild wurde vom Ensemble komplett selbst gebaut, wohlbemerkt in ihrer Freizeit. Die Krone von Loge, dem Feuerbringer und die Schwurbel-Ornamente auf Maras Rücken sind mit dem 3D-Drucker hergestellt worden. Florian kam ihr bekannt vor, aber der Name "Spitzohr" hatte ihr nichts gesagt.

Nathalie freute sich darüber, dass jemand sogar aus der Schweiz extra angereist war. Somit war das Publikum international gewesen. Letztes Wochenende war die Vorstellung sogar ausverkauft, worüber ich mich sehr gefreut habe.

Schade, dass wir die letzte Vorstellung besucht haben und nicht die erste. Dann hätten wir noch etwas mehr Werbung machen können.

Florian mit Ghostsitter-Tom-Shirt und mit Tiberius und Sandra im The Who-Shirt und kariertem Flanellhemd stehen vor einem Plakat für das Theaterstück Mara und der Feuerbringer

Unbeleuchtete Bühne mit Treppenstufen davor. Hinten steht eine Wand mit Tor aus dunklen Steinen. Rechts ein Torbogen von einer mittelalterlichen Burg.

Beleuchtete Bühne mit Treppenstufen davor. Hinten steht eine Wand mit Tor aus dunklen Steinen. Davor stehen weiße Felsen mit Tarnnetzen und eine Europalette. Von der Decke hängen Stalaktiten.

Themen: Tommy Krappweis | Meine Sonderanfertigung Florian | Trekdinner | unterwegs
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Samstag, 5. Juli 2025 17:14

The Spirit of No Name City in Poing

No Name City in Poing habe ich leider nie besucht. Das ist ein mahnendes Beispiel, wie aus "irgendwann" ein "nie" wird. Man bereut im Leben immer nur die Dinge, die man nicht getan hat. Und manchmal stelle ich mir vor, wie ich dort vielleicht aus den Socken gefallen wäre, hätte ich Tommy in einer Stuntshow erkannt.

Als Florian neulich ein Poster als Werbung für The Spirit of No Name City auf dem Weg zum Supermarkt gesehen hatte, haben wir das natürlich gleich eingeplant. Heute waren wir dort. Das kleine Festival fand auf dem Außenparkplatz des CityCenter Poing statt. Es bestand aus einem Verkaufsstand für Cowboyhüte, schlichten Kulissen, Essensständen, ein paar Spielen wie Stiefel werfen, einem Bullriding und einer Bühne mit Tanzfläche. Es gab ein klein wenig Westernfeeling.

Wir haben auch jemanden vom Trekdinner getroffen. Er hat erzählt, dass das Festival dieses Jahr wegen der Baustelle sehr klein ist und normalerweise auch noch zusätzlich auf der Straße stattfindet. Dieses Jahr konnte die Straße aber wegen der Baustelle nicht gesperrt werden, sonst hätten die Autos nicht in das Parkhaus vom CityCenter fahren können. Für nächstes Jahr haben wir uns dann gleich mal verabredet, damit wir das Festival nochmal in voller Größe erleben können. An Pullman City in Eging am See oder das El Dorado in Templin kommt das natürlich nicht heran.

Für Countrymusik hat Ronny Nash gesorgt, während auf der Tanzfläche das Publikum zu Linedance eingeladen war. Mad-hias unterhielt als Jongleur und Feuerkünstler und machte einige Seitenhiebe gegen Rechts. Als wir gehen wollten, beeindruckten uns noch die Wild West Girls e.V. and Boys mit ihrem Cancan und Michi mit seiner Kinderschminke. Die Show mussten wir dann noch zu Ende sehen.

Ein Straßenszene mit temporären, im Westernstil gestalteten Holzfassaden. Zu sehen sind mehrere Holzgebäude mit Schildern wie „Gunsmith“, „Saloon“, „Trading Post“ und „Sheriff“. Davor stehen und sitzen Menschen in sommerlicher Kleidung, einige tragen Cowboyhüte. Rechts im Bild befinden sich Bierbänke mit vielen sitzenden Personen unter blauen Sonnenschirmen. Im Hintergrund stehen die modernen Gebäude des CityCenters Poing und grüne Bäume unter einem teils bewölkten Himmel.

Florian und Sandra stehen lächelnd in Westernkleidung vor einer Holzfassade mit den Schildern „Gunsmith – Flammer’s“ und „Saloon“. Beide tragen schwarze Cowboyhüte; Sandra trägt zusätzlich eine verzierte schwarze Weste. Im Hintergrund ist die Kulisse eines Western-Dorfs mit Holzverkleidung und Dekorationen zu sehen.

Sandra sitzt entspannt in Westernkleidung auf einem Schaukelstuhl mit Lammfell vor einer Holzfassade im Westernstil. Sie trägt Jeans, schwarze Cowboy-Stiefeletten, eine verzierte schwarze Weste und einen schwarzen Cowboyhut. Hinter ihr sind eine Tür mit Gitterfenster, ein „Wanted“-Plakat für „Billy the Kid“ und typische Western-Dekorationen zu sehen.

Ein künstlicher Bulle steht in mitten einer hochen Polsterung auf einem Gestell, das ihn bewegen und drehen kann. Im Hintergrund ist eine Glasfront vom CityCenter zu sehen.

Auf dem Asphaltboden ist die Schattensilhouette von Sandra mit Cowboyhut zu sehen. Am unteren Bildrand sieht man ihre Unterschenkel in Jeans und die schwarzen Cowboy-Stiefeletten und links die Ledertasche mit Indianischer Verziehrung und Fransen.

Am Rand der Musikbühne sitzt ein großer, beiger Teddybär mit Cowboyhut, Jeanshose und -jacke und einem roten Halstuch neben den Lautsprecherboxen. Im Hintergrund sind die Beine eines Countrysängers in Jeans und Cowboystiefeln zu sehen.

Mad-hias tritt in kurzen, bayerischen Lederhosen, einem weißen T-Shirt mit Aufdruck und einem Strohhut auf der Tanzfläche auf. Er fährt Einrad und hält drei Fackeln zum Jonglieren in den Händen. Im Vordergrund ist ein Holzrad und eine Satteltasche als Dekoration. Im Hintergrund sitzen und stehen einige Zuschauer.

Selfie von Sandra mit blonden Haaren und schwarzem Cowboyhut unter dem Banner „The Spirit of No Name City“. Im Hintergrund sind Besucher und Stande des Festivals zu sehen.

Besucher des Festivals sitzen auf den Bierbänken unter blauen Sonnenschirmen. Rechts im Bild ist ein alter Planwagen zu sehen. Im Hintergrund ist das moderne Gebäude des CityCenters, Bäume und Hinweisschilder auf die Geschäfte im CityCenter zu sehen. Der Himmel ist ziemlich bewölkt.

Auf der Tanzfläche tanzen vier junge Damen in schwarz-bunten Rüschenkleidern mit Federschmuck auf dem Kopf Cancan. Im Vordergrund sitzen Zuschauer teils mit Cowboyhüten. Im Hintergrund ist die überdachte Zeltbühne zu sehen mit ein paar Countrymusikern.

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Der Wilde Westen | Fotos | Tommy Krappweis | Blick in die Vergangenheit
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Sonntag, 15. Juni 2025 23:53

Buchmesse Saar - Wigald Boning, Kohlrabenscharz und Ghostsitter Stories

Heute haben wir das volle Programm genossen. Als wir im Theater am Ring in Saarlouis ankamen, war Tommy auch da und hat sich gefreut, dass ich das T-Shirt "Seltsam ist das neue schön" von Sophia trug. Zum Vortrag von Wigald Boning, der fast wie eine klassische Diashow anmutete, saß er mit Teresa Boning und deren Kindern links neben der Bühne, wo eine Art kleiner Balkon separat vom Zuschauerraum war. Die Bude war wieder voll mit ca. 250 Zuschauern. Wigald erzählte, dass er einmal eine Kalkschulter hatte und deshalb ein Jahr jeden Tag im Ammersee schwimmen wollte, um diese zu kurieren. Er hatte dabei aber nicht bedacht, dass so ein Jahr auch einen Winter beinhaltete. Daraus wurde dann der Spleen, dass er zumindest einmal am Tag zumindest in einem freien Gewässer baden wollte. So kam es, dass er auch im Winter eisbaden ging.

Es folgten die irrsten Stories. Mittlerweile sind es über 1000 Tage, die Wigald Boning am Stück in allen möglichen Gewässern gebadet hat. Er hat sogar eine Bodenseequerung gemacht, bei der er zum Weltmeister im Langsamschwimmen wurde. Auf der Zugspitze zu einem Dreh hat er auch darum gebeten, im Freien in ein Gewässer hüpfen zu dürfen, worauf man ihm draußen einen Badezuber bereitete und eine pinke Badehaube sowie einen pinken Bademantel bereitlegte. Die dort entstandenen Fotos wurden als Werbematerial verwendet. Aus dem Ghostsitter-Podcast mit Teresa Boning (Kreszenzia) wussten wir schon, dass sie Wigald zum Geburtstag im Januar einmal gemeinsames Eisbaden geschenkt hatte. Die Story wurde nun noch einmal aus seiner Sicht erzählt. Unser Wissen wurde auch erweitert: Der Hawaiisee bei Flintsbach heißt deshalb so, weil er von den amerikanischen Soldaten "Highway-Lake" genannt wurde, weil er direkt an der Autobahn gelegen ist.

In der Pause waren wir dann doch bei den Waffle Brothers gemeinsam mit einem langjährigen Drachenwinkel-Geher, den wir seinerzeit im Dezember 2018 in Dillingen bei der Mara-Lesung von Tommy kennengelernt hatten. Die Pause war aber nur sehr kurz. Wieder im Theater haben wir Christian von Aster mit Umarmung begrüßt.

Die Anschließende Kohlrabenschwarz-Lesung begann mit einer Slapstick-Einlage von Tommy, der mit dem Notenständer kämpfte. Es waren etwa 60 Zuschauer im Raum. Das Publikum hat Sophia gute Besserung gewünscht und Tommy hat das für sie im Video festgehalten. Irgendwann kam der nervige Klingelton von Stefan Schwab dran, aber keine Einspielung.

Der Gong zum Ende der Pause hat mich und die Leute immer sehr erschrocken. In der Pause haben Florian und ich über den nervigen Klingelton von Stefan Schwab gesprochen. Wenn ich ihn anrufe (Florian hat diesen Klingelton am Handy), dauert es zu lange, aber er hat die Seite von Kohlrabenschwarz schonmal geöffnet und hielt sich bereit. Als dann der Klingelton wieder erwähnt wurde, hat Florian ihn schnell abgespielt. Der Blick von Tommy - unbezahlbar. Er kam dann an den Bühnenrand und Florian durfte den nervigen Klingelton aus der Hölle nochmal am Mikrophon abspielen. Am Ende der Lesung gab es verdient Standing Ovations. Einen Teil der Lesung kann man auf Youtube anschauen: Christian von Aster & Tommy Krappweis: Live Lesung Buchmesse Saar 2025.

Die letzte Lesung war komplett Rufus T. Feuerflieg gewidmet, dem irrwitzigen Ghostsitterableger mit Wigald Boning. Es wurden drei Folgen von Muxi aufgezeichnet. Obwohl es so spät war, waren sehr viele Kinder im Publikum. Es waren einige mehr Zuschauer als bei Kohlrabenschwarz. Wigald Boning hat den Song zu Rufus T. Feuerflieg live gesungen. Sie brauchten dann jemanden, der Wienerisch sprach, aber Martin (Brotigkeit) war leider nicht da. Nein, sie brauchten jemanden, der Saarländisch sprach und hatten dann einen Gastredner aus dem Publikum auf die Bühne geholt. Ei joh! Muxi hat auch mitgemacht als Vermieter Dieter, der ständig Mietnachzahlungen verlangt. Er sollte aber auch die Geräusche mit der Stimme machen mangels geräuscherzeugende Gegenstände. Worauf Tommy ihn einmal ungläubig fragte, als er eine Türklingel machen sollte: "Hast du gerade Ding Dong gesagt?" In der ersten Folge ging es darum, wie der alte Assistent, dessen Name sich Feuerflieg nicht merken konnte, die Kanzlei verließ und Kreszenzia kam. Teresa hat sogar gesungen.

Am Ende zur Fragerunde meinte Tommy, dass alle Fragen erlaubt seien. Ich habe mich trotzdem nicht getraut zu fragen, ob Muxi eine Gehaltserhöhung bekommen hat oder warum Tommy seine Haare abgeschnitten hat. Letzteres habe ich ihn dann später beim AUA #nachsitzen im Chat gefragt (Sophia war darüber auch etwas traurig. Kann ich verstehen). Aber die Fragen der Kinder waren sowieso viel besser!

Anschließend bildete sich noch eine sehr lange Schlange mit Kindern, die ein Autogramm wollten. Wir haben in der Zwischenzeit lange auf unsere Pizza warten müssen. Isa war dann so lieb und hat alle Pizzen verteilt, die für Bonings und Tommy in den Backstagebereich gebracht und uns zu den anderen Drachenwinkelfans zur Theke begleitet. Dort haben wir uns noch gut unterhalten. Wir wurden gefragt, was es mit den "Zeugen Kühlwaldis" auf sich hat. Tommy sagt auf Twitch dann immer "googelt einfach", aber ich glaube, ich habe es schön kurz zusammengefasst. Unsere Gesprächspartner hatten Kühlwaldi auf der Übersicht der Gäste vom WTF-Talk bemerkt und ich sagte dann, dass Lydia Kühlwaldi sehr feiern würde.

Es war wieder ein wunderbares Wochenende gewesen, in einer tollen Stadt voller wunderbarer Menschen.

70 Fotos

Klingelton aus der Hölle für alle im Theater

Youtube: Christian von Aster & Tommy Krappweis: Live Lesung Buchmesse Saar 2025

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Tommy Krappweis | Christian von Aster | Zeugen Kühlwaldis
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Samstag, 14. Juni 2025 23:59

Buchmesse Saar - Tim Vollert und Lydia Benecke

Wegen dem Verkehrslärm und der Hitze haben wir nicht besonders lange geschlafen. Das Hotel hat keine Klimaanlage, deshalb mussten wir die Fenster aufmachen. Für heute hatte ich XComics und die Waffle Brothers geplant. Aber Saarlouis ist klein und es wahr sehr heiß draußen. Vor dem Comicladen haben wir ein kurzes Fotoshooting mit mir als Liv Moore (iZombie) gemacht, allerdings habe ich das Outfit wirklich nur kurz für die Fotos angezogen, weil es so heiß war. Den blau-braunen Stand habe ich mit einem Schweigeeinhorn bedacht und das fotografiert. Danach sind wir im Nanunana versackt. Als wir wieder rauskamen, hat mich eine blaubraune Frau mit "Entschuldigen Sie!" anquatschen wollen. Ich habe sie ignoriert. Ein blaubrauner Mann meinte dann "Lass sie gehen!". Danach habe ich ihr einen bösen Blick zugeworfen. Hunger hatte ich bei der Hitze und so kurz nach dem Frühstück noch keinen, weshalb wir keine Waffel aßen.

Weil wir im Hotelzimmer noch die dritte Staffel Kohlrabenschwarz zu Ende hören wollten, waren wir dann noch beim Media Markt und haben ein JBL Go4 gekauft, das Tommy empfohlen hat. Wir waren sehr erstaunt über die Soundqualität. Aber auch danach war es noch eine halbe Ewigkeit bis zum abendlichen Vortrag.

Wir kauften uns also Tickets für Tim Vollert, einem Influencer, und genossen den Nachmittag im klimatisierten Theater. Tim wollte den Sinn des Lebens wissenschaftlich erklären. Es waren wieder etwa 40 Zuschauer. Aber so richtig erschloss sich mir der Sinn des Lebens nicht. Gleich zu Beginn hat er praktisch meine Reise zur Antwort auf diese Frage wiedergegeben: Nichts währt ewig. Unser Planet wird eines Tages verbrannt, wenn sich unsere Sonne in einen Roten Riesen verwandelt. Selbst wenn es der Menschheit gelingt, das Sonnensystem vorher zu verlassen und andere Planeten oder gar Galaxien zu besiedeln, eines Tages würde das Universum kalt und tot sein und für niemanden mehr einen geeigneten Lebensraum bieten. Was hat das Leben also für einen Sinn? Für mich ganz einfach: Das kurze Leben, das wir haben, der Wimpernschlag im Strudel der Zeit, einfach glücklich leben. Es ist vollkommen egal, ob wir Kinder in die Welt setzen oder das Weltall besiedeln. Aber wir im hier und jetzt können versuchen, möglichst glücklich zu sein.

Damit aber nicht genug, Tim erzählte von Physik und dass Menschen in der Lage wären, neue Universen zu erschaffen. Nunja. Statt ein Buch zu kaufen und signieren zu lassen, haben wir im Lothringer Hof zu Abend gegessen. Mir hat es sehr gut gefallen, weil auf der Damentoilette Hygieneartikel kostenlos verfügbar waren, auch wenn ich sie jetzt nicht mehr brauche, und es türmten sich sehr viele kleine Baumwollhandtücher statt Bazillenschleuderwarmluft oder Papierhandtücher. Gibt es dazu Studien, was die ökologischste Weise ist, seine Hände zu trocknen? Vermutlich sie einfach an der Hose abwischen...

Abends bei Lydia Benecke zu "von Hochstapelei, Betrug und Gaslighting" war die Bude dann voll mit 250 Zuschauern. Den Vortrag kannten wir schon mit u.a. dem Tinder Schwindler auf Netflix.

Florian hatte auch in Erfahrung gebracht, weshalb die Reihenfolge erst Kohlrabenschwarz und dann Ghostsitterstories war: Kohlrabenschwarz wurde erst später ins Programm aufgenommen und konnte nicht parallel zu Ghostsitterstories laufen, weshalb man es parallel zum Autorenpaar Iny Lorentz (Wanderhure) ins Programm nahm.

Lydia hatte dann ein Gruppenfoto mit der Crew vom Drachenwinkel gemacht und uns gefragt, ob wir mit drauf möchten. Ich meinte aber, dass der Drachenwinkel uns wahrscheinlich eher nicht mit drauf haben möchte, weshalb wir dann noch zwei weitere separate Bilder gemacht haben, eins mit Drachenwinkel und uns und eins mit uns allein. Auf das Foto nur mit der Crew des Drachenwinkels kam dann auch die Fotografin, weil das Foto von Florian geschossen wurde. Sebastian meinte zu uns, dass wir "auf angenehme Weise verrückt" wären.

70 Fotos

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Lydia Benecke | Zombies | Fotos | Tommy Krappweis | Sonnenstrahl
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Sonntag, 1. Juni 2025 22:05

FedCon 33

Die FedCon 33 fand dieses Jahr wieder im Maritim Bad Godesberg statt. Diesmal hatte ich von langer Hand meine Cosplays geplant. Seit Januar hatte ich bereits meinen Pony rauswachsen lassen. Am Montag vorher habe ich dann mit Schwarzkopf Blonde Aufheller (9 Stufen) blondiert, aber festgestellt, dass eine Packung bei weitem nicht ausreicht. Ich wolle dann drei kaufen, aber von Schwarzkopf gab es nur noch eine beim dm, also habe ich drei von Garnier gekauft. Darin stand, dass man auf keinen Fall länger als 20 Minuten einwirken lassen soll, woran ich mich auch gehalten habe, damit ich nicht als Deltanerin gehen muss. Die Haare sind dann aber auch nicht ganz so hell geworden wie erhofft und auch vorn viel heller als hinten geworden. Aber egal. Perfekt ist langweilig und ich mache das auch nur zum Spaß.

Wir sind nicht so wirklich wegen den Schauspielern gekommen, da wir die meisten eh schon kennen und normalerweise keine Autogramme kaufen oder gemeinsame Fotos machen lassen. Hubert Zitt war aber natürlich ein wichtiger Gast für uns, der Cosplay Catwalk (auch wenn ich nicht mitmache) und natürlich die ESA waren uns wichtig. Dieses Jahr hatte ich mir auch noch einen Programmpunkt dick angekreuzt, nämlich den Vortrag "Neurodiversität auf einer Con" von Nathaniel (Junior Spock). Insgesamt ist hierfür die Veranstaltung aber ein wenig teuer, wenn man sich in erster Linie nur mit Freunden aus der Star Trek-/LastGeekTonight-Bubble treffen möchte, die wir auch zu anderen Gelegenheiten treffen können. Und ein günstigeres Hotel vier Tramstationen weiter zu nehmen ist mit viel Stress verbunden, den wir eigentlich auch nach Möglichkeit zu vermeiden suchen. Daher weiß ich auch nicht so genau, ob wir nächstes Jahr wieder auf der FedCon sein werden.

Mein erstes Cosplay war Daenerys Targaryen (die Drachenmutter aus Game of Thrones), Florian hatte sich als Partner-Cosplay ein kleines Drachen-Outfit geholt, sogar Drachenflügelchen für Tiberius und das "Never Ending Glory"-T-Shirt mit dem Glücksdrachen Fuchur an. Auf meiner Schulter saßen drei Drachen in gold, grün und schwarz, allerdings eckig wie Flugdrachen. Meine Funko Pop-Drachen Drogon (gold), Rhaegal (grün) und Viserion (schwarz) hatte ich zwar auch dabei, wollte sie aber nicht den ganzen Tag herumtragen. Das Outfit war auch richtig günstig, denn mein Kleiderschrank hat alles herbekommen, nur den mintgrünen Schal habe ich gekauft. Später habe ich noch stolz ein Ü-Ei getragen, das ein Drachenei sein sollte, und dann viel Schelte bekommen, weil ich mein eigenes Baby gegessen habe.

Sandra als Daenerys Targaryen, Florian als Drache Viserion

Am Samstag war ich Harley Quinn aus Suicide Squad, aber ohne Netzstrümpfe. Das will keiner sehen. Dazu hatte ich mir am Abend vorher (leider spiegelverkehrt) die Spitzen blau und pink gefärbt. Leider konnte ich das nicht sehr lange einwirken lassen, weshalb es etwas blass ausgefallen ist. Statt einem Baseballschläger hatte ich ein Teil aus leichtem Material mit Schaumstoffumhüllung. Auf Conventions sollte man nicht mit Baseballschlägern herumlaufen. Dabei hatte mir Florian erlaubt, dass ich einen seiner alten Schläger entsprechend bemalen und beschriften dürte und ich hatte mir auch schon einen Text überlegt, der nicht so brutal ist und statt "Good Night" hätte ich "Be Happy" oder sowas geschrieben. Das war noch das teuerste Outfit, denn ich brauchte die Directions-Haarfarbe, das Oberteil, einen Gürtel, den Soft-Baseballschläger und ich hatte auch ein Inkster-Tattoo, das aber erst abends sichtbar wurde.

Florian ging es ziemlich schlecht und er ist dann ins Johanniter Krankenhaus gekommen, Verdacht auf Lebensmittelvergiftung. Das war etwas schade, aber so ist das Leben. Wir dachten auch, dass der Stress die letzten Monate auch eine Rolle dabei gespielt haben könnte, denn weder ich noch sonst jemand aus unserer Community war krank geworden. Eigentlich wollte er auch ein Partner-Cosplay spielen. Auf der Suche nach so einem aufblasbarem Kostüm als Drache hatte er das von Starro gefunden. Dazu gibt es auch ein Video auf Youtube: Harley Quinn killing Starro (starfish) | The Suicide Squad (2021).

Sandra als Harley Quinn

Fotograf: Dirk Stiller

Wieder zu Hause haben wir dann noch Fotos/Videos im Garten gemacht und Florian hat behauptet, das wäre ein Schutzanzug gewesen.

Florian als Starro

Am Sonntag war ich Nurse Christine Chapel (Strane New Worlds). Dazu musste ich mir abends im Hotel die bunten Zöpfe abschneiden und ich habe doch ein paar Sekunden gezögert. Aber hey, das war von langer Hand so geplant, die wachsen ja wieder. Hier war das teuerste das Oberteil. Die grauen Stiefel hatte ich von meinem Marty McFly-Outfit genommen und die weiße Hose hatte ich noch von der Just-White-Party 2014. Den Pin hatte ich erst auf der FedCon im Händlerraum gekauft. Und den Badge hatte ich mir selbst gebastelt. Das Outfit kam sehr gut an. Und ungeplant hatte Florian auch hier das passende Partner-Cosplay.

Sandra als Christine Chapel (Strange New Worlds)

Sandra als Christine Chapel (Strange New Worlds) mit Patient Florian

Florian wurde noch bis Dienstag im Krankenhaus behalten. Ich hatte mein Firmennotebook dabei, so konnte ich meinen Urlaubstag von Montag auf Dienstag verschieben und am Montag Mobile Working machen. Das ist wirklich sehr praktisch!

Hier sind noch unsere Fotos und weitere Eindrücke vom Wochenende:

Sandra und Florian: FedCon 33 - Tag 1 - 30. Mai 2025

Sandra und Florian: FedCon 33 - Tag 2 - 31. Mai 2025

Sandra und Florian: FedCon 33 - Tag 3 - 01. Juni 2025

Fotos von Dirk Stiller

Youtube: Das LGT-Podcast Special: Rückblick auf die FedCon 2025 – mit Nessi

Youtube: guckmadahin: Das war die FedCon 33

Youtube: Polunderpunk: FedCon - Closing Video 2025

Twitch TV: Die CON SHOW LIVE - Der FedCon 33-Vorfreude-Stream - FedConEvents + LastGeekTonight - 21.05.25

Twitch TV: Die CON SHOW LIVE - Der FedCon 33-ConBlues-Stream - FedConEvents + LastGeekTonight - 11.06.25

Youtube: FedCon in Bonn – Europas größtes Science-Fiction-Treffen | RTL WEST

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | LastGeekTonight (LGT) | Conventions
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Donnerstag, 29. Mai 2025 23:59

Skeptics in the Pub Köln - Marcello V. Orlik

Heute sind wir nach Köln gefahren. Auf dem Weg haben wir in unserem Hotel in Bonn eingecheckt und sind dann weiter zum Herbrand's, wo wir im Parkhaus unterkamen. Bisher waren wir immer in einem Hotel in Fußreichweite, wo das Auto stehen konnte. Da wir aber in der Früh gleich auf die FedCon wollten, haben wir umdisponiert.

Den Vortrag von Marcello V. Orlik zu "Fakten, Fakes & Emotionen - eine Gesellschaft am Limit" könnt ihr auf Youtube anschauen. Wir sitzen am Tisch ganz vorn links von der Bühne und Tiberius sitzt die ganze Zeit auf dem Rednerpult.

Marcello hat erzählt, dass die meisten Drohmails zwischen 2 und 3 Uhr nachts verschickt werden. Live Faktenchecks funktionieren nie, weil die Braunköppe der Ah-ef-Deh gerne mal aus "Mein K..." zitieren und zwar so, dass es niemand merkt. Nennt sich Dogwhistle. Die Medien wären gut beraten, keine Live-Interviews zu geben, sondern hinterher jedes einzelne Wort auf die Goldwage zu legen, sofort zu debunken und nur so bearbeitet zu senden. Am besten zwischen 2 und 3 Uhr nachts, sag ich jetzt mal. Trotzdem hat Marcello noch ein Plädoyer für die Medien gehalten.

In der Fragerunde, die wie immer nicht aufgezeichnet wurde, hat er dann auch verraten, wofür das "V." steht. Wer das wissen möchte, möge ihn doch persönlich fragen.

Anschließend sind wir dann nach Bonn in unser Hotel gefahren.

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | LastGeekTonight (LGT) | Skeptix/Skeptics in the Pub
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Sonntag, 25. Mai 2025 22:57

Lilo & Stitch (OV) im Mathaeser

Heute haben wir ein klein wenig Florians Geburtstag spontan nachgefeiert und waren im Mathaeser in Lilo & Stitch. Wir haben auch unseren Plüsch-Stitch mitgenommen. Den haben wir 2008 im Disneyland Paris gekauft. Erstaunlicherweise zusammen mit Cap & Capper, woran ich mich null erinnern kann. Erinnerungen sind schon etwas merkwürdiges... Jedenfalls war das damals episch, weil ich Florian den Plüsch-Stitch entgegengehalten hatte, nachdem ich "Oh, ist der süüüüß!" gerufen hatte, und dann "Entscheide du!" meinte. Natürlich konnte er mir das nicht abschlagen :-)

Der Film war Zucker pur. Florian hatte den Zeichentrickfilm zuvor nochmal angeschaut. Es gab sehr viele Parallelen, aber auch ein paar Entschärfungen. Aber auch Neues. Nachdem ich mich sowieso kaum noch an den Film erinnern konnte, war für mich das Meiste neu. Einfach was für's Herz, damit man mal eine Weile alle Sorgen vergessen kann.

Danach waren wir noch mit Freunden beim Griechen beim TSV Waldtrudering. Ich hatte eine Pizza Vegetaria bestellt, die kam aber erst im zweiten Anlauf. Die erste Pizza war eine Quattro Stagioni, die habe ich aber wieder zurückgehen lassen. Auf der Vegetaria waren auch Auberginen. Die mag ich eigentlich nicht so gern, aber ich glaube, die waren irgendwie sauer eingelegt, das fand ich sehr lecker.

Danach sind wir durch den Riemer Park nach Hause gelaufen. Eigentlich war etwas Regen angesagt, aber es hatte sich erfreulicherweise aufgeklart und wir blieben trocken.

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Sonntag, 11. Mai 2025 20:39

Demo am Königsplatz - Afd-Verbot Jetzt!

Heute waren wir auf der Demo AfD-Verbot Jetzt am Königsplatz. Dort haben wir uns auch mit ein paar Freunden getroffen. Marcello v. Orlik vom Volksverpetzer war auch da, weshalb wir etwas früher los gegangen sind, damit wir möglichst nah an der Bühne sein können. Aber es war bei weitem nicht so voll wie beim letzten Mal auf der Theresienwiese. Dort war heute aber noch das Frühlingsfest. Außerdem war Muttertag. Deshalb waren "nur" 3.200 Leute laut Veranstalter da.

Die junge Band hat mir auch gut gefallen. Der Sänger hat erzählt, dass er immer auf englisch angesprochen wird. Seine Mutter kommt aus einem Land, dessen Sprache er nicht versteht.

Es war auch ein Anwalt da, der einige Fragen beantwortet hat. Das deckte sich mit den Einschätzungen von Anwalt Jun, der das auch regelmäßig thematisiert. Der Anwalt sagte auch: "Brandmauern machen keinen Sinn, wenn man nicht versucht, den Brand auf der anderen Seite zu löschen." Es könnte sein, dass ein Verbotsverfahren, auch wenn es nicht zu einem Verbot der Partei führt, weil hier zu Recht sehr hohe Hürden gelten, die AfD ihre rechtsextremistischen Mitglieder ausschließt und zu einer Partei wird, die sich an demokratische Grundsätze hält. Es bleibt spannend.

Das Gutachten wurde noch nicht gänzlich veröffentlicht. Bisher gibt es nur die alte Version aus dem Jahr 2021 auf Netzpolitik zu lesen. Mit dem neuen Gutachten hat der Verfassungsschutz die AfD als "gesichert rechtsextremistisch" eingestuft. Wer jetzt noch die AfD wählt, wählt Nazis. Wer jetzt noch die AfD wählt, ist in meinen Augen ein Nazi.

Bewegend war auch die Schweigeminute zum Tod von Margot Friedländer, eine der letzten Holocaust-Überlebenden. Sie ist nicht müde geworden, die Erinnerung an die Schreckenstaten der NS-Zeit wach zu halten. "Seid Menschen!" Sie hat immer erzählt, dass es damals auch so angefangen hat. Wir sollten beweisen, dass wir es besser können, als unsere Großeltern.

Anschließend waren wir noch in einer kleinen Gruppe eine Kleinigkeit essen und dafür haben wir uns auf den Platz vor der TUM gesetzt. Es war herrliches Wetter.

34 Fotos

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Donnerstag, 1. Mai 2025 23:53

„Der Mythos Hinterkaifeck“ bei Skeptics in the Pub Augsburg

Am Abend sind wir nach Augsburg gefahren zum Skeptics in the Pub im Annapam, um uns den Vortrag Der Mythos Hinterkaifeck von Dr. Alexander Luhm anzuschauen. Leider haben wir mit der Fahrt und dem Fußmarsch vom Parkhaus City-Galerie zu knapp kalkuliert, so dass wir die ersten Minuten verpasst hatten. Aber es war wirklich eine sehr spannende Kriminalgeschichte, die bis heute nicht gelöst ist, und viel Raum für Spekulationen bietet. Alexander hat aber anhand einiger Überlegungen seinen Favoriten unter den Verdächtigen herausgearbeitet und grafisch anhand von Zeitstrahlen dargestellt. Sehr spannend alles. Und irgendwie waren die Menschen damals wie heute unterschiedlich und teilweise zum K*tzen.

Alexander Luhm haben wir am 3. Februar 2023 im Schlachthof bei einem Vortrag von Lydia Benecke kennengelernt. Damals hatte er ein Metzgerbeil/Hackbeil aus Gummi dabei. Diesmal hatte er eine echte Reuthaue dabei, die praktisch ein halbes Hackbeil ist, aus der eine längere Schraube herausragt, mit der man auch schon schwerste Verletzungen zufügen kann.

Nach dem Vortrag haben wir noch lecker gegessen. Der Veggieburger ist sehr lecker! Es wurden noch ein paar Fotos gemacht, die wahrscheinlich irgendwo in den Social Media auftauchen werden. Aber ich fühlte mich etwas schlapp, nachdem ich in der Nacht schlecht geschlafen hatte und den ganzen Tag auf den Beinen gewesen bin.

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | unterwegs | Skeptix/Skeptics in the Pub
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Freitag, 18. April 2025 21:37

Twitch-Stream: Lego #42182 NASA Apollo Lunar Roving Vehicle (LRV)

Heute haben wir wieder einen sehr langen Stream gemacht und das Lego #42182 NASA Apollo Lunar Roving Vehicle (LRV) aufgebaut. Das Set haben wir gekauft, weil es deutlich herabgesetzt war und wir bei dem Schnäppchen nicht widerstehen konnten. Deshalb haben wir es uns selbst zu Weihnachten geschenkt. Während des Weihnachtsurlaubs sind wir nicht dazu gekommen, weil wir etwas renoviert haben. Ich habe noch eine kleine Diashow mit Fotos von unserem 4. Hochzeitstag im August 2013 im Kennedy Space Center gebastelt, die Florian als Intro und dann in der Pause, als wir die bestellte Pizza aßen, eingespielt hat. Ansonsten hat er sich um die ganze Technik gekümmert. Es hat wieder sehr viel Spaß gemacht. Wir hatten bis zu 18 Zuschauer, allerdings die meiste Zeit natürlich im Lurk, weil niemand 7 Stunden aktiv bei sowas zuschauen kann. Jede halbe Stunde habe ich dann ein wenig über die Apollo-Missionen erzählt mit Schwerpunkt auf das Lunar Roving Vehicle. So gut vorbereitet haben wir noch nie gestreamt. Diesmal haben wir auch ein Video on Demand (VOD) zum nachschauen. Eventuell kommt das noch auf Jutjub, vielleicht auch ein wenig zusammengeschnitten, mal schauen.

15 Fotos


Meine Playlist kam nicht zum Einsatz, weil wir lieber eigenes Material verwendet haben.

Weitere Quellen und Erwähnungen im Stream:


Unsere bisherigen Streams:

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | 1001 Steine | Astronomie | MyTube | Hoaxilla
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Montag, 14. April 2025 23:59

Rosenheim Lokschuppen: TITANIC Die Nacht des Untergangs

... oder auch...

Nachts im Museum

Montag und Dienstag hatten wir Urlaub, weil wir uns zu der nerdigen Veranstaltung "TITANIC Die Nacht des Untergangs" angemeldet hatten. Also sind wir heute Nachmittag nach Rosenheim gefahren. Erst haben wir die Ausstellung im Schweinsgalopp angeschaut, weil wir nur bis 17:00 Uhr dazu Zeit hatten. Danach sind wir im Duschl-Bräu essen gegangen, wo wir bei schönstem Wetter im Biergarten sitzen konnten. Zurück in unserem Hotel Tryp by Wyndham haben wir uns dann in Schale geworfen. Mein Herz des Ozeans kam endlich mal zum Einsatz. Dazu hatte ich passende Ohrringe. Damit das Schmuckstück, ein altes Familienerbstück von meiner Ururururgroßmutter, die als 12jährige mit der Titanic untergegangen ist, ein hübsches Film-Merch, auch gut zur Geltung kommt, habe ich mich für mein schlichtes, schwarzes Abendkleid mit Samtbolero entschieden. Dazu royalblauen Nagellack, blauen Lidschatten mit silbernem Kajal und einem royalblauen Samthaargummi. Florian hat sich auch in Schale geworfen und Tiberius hatte Frack und Schwimmflügelchen an. So niedlich!

Das Programm war dann ein klitzekleines bisschen chaotisch, aber so nerdig und es gab so tolle Besucher mit Kapitänsmütze, mit Frack, Gehstock und Chapeau Claque, Charleston Stirnband mit Federn und Perlenketten. Es war ein Fest!

19:00 Uhr war die erste Lesung von Christian von Aster (prinzipiell zeitgleich mit dem Einlass), der auch den Text für den Raum gesprochen hatte, in dem man sich in ein halbes Rettungsboot setzen und auf Leinwänden die Titanic beobachten konnte, der Boden mit Wellengang des Wassers beprojiziert. Im Gegensatz zur Heldenausstellung, wo man seine Stimme nur über die Kopfhörer hörte, kam sein Bass über Lautsprecher gut zur Geltung, so dass ich sie sofort erkannte. Er las eigene Werke, aber auch aus dem Buch "Der Untergang der Titanic" von Hans Magnus Enzensberger (Gedichte 1967-1978) die ersten Gesänge.

19:30 Uhr begann dann schon das Konzert ein Stockwerk weiter oben des White Star Line Quintets, die u.a. auf dem Piano des Schwesterschiffs Olympic spielen. Wir haben leider nur eine halbe Stunde zugeschaut/zugehört. Aber es war wirklich großartig! Sie haben aber bis nach 22:00 Uhr gespielt mit kleinen Pausen.

Per Mail hatte ich uns zur Führung durch Dr. Jennifer Morscheiser (Museumsleiterin) um 20:00 Uhr angemeldet. Auf der Website stand etwas von 20:15 Uhr, weshalb wir die ersten drei Minuten verpasst hatten, und auch nur weil wir das Konzert früher verlassen hatten, weil wir nochmal zum Schließfach wollten. Wegen dem Konzert konnten wir auch nicht in die oberen Räume zur Führung, aber das machte nichts, wir sind dann einfach durch die Geheimtüren im Erdgeschoss in den anderen Ausstellungsteil gelaufen. Dr. Morscheiser hatte sich standesgemäß gekleidet in einem hellblauen, hochgeschlossenen Kleid mit weißer Spitze, einem passenden Hut mit weißen Straußenfedern, die damals absolut in Mode waren, einer weißen Spitzenhandtasche und weißen Schuhen, die recht bequem sind. Für mein Steampunk-Outfit habe ich solche Schuhe in braun. Eigentlich hatten sie mit 30 Nerds für diese Nacht gerechnet, aber es gab einen deutlich größeren Zulauf, so dass das Museum diese Nacht aus allen Nähten platzte.

Die Führung war fantastisch. Ich hatte schon Angst, dass mir in den Stunden langweilig werden würde. Man durfte sich eine Führung aussuchen, insgesamt gab es vier Führungen von der Lokschuppen-Crew oder auch von Günter Bäbler, dem Vorstand des Titanic-Vereins Schweiz/Swiss Titanic Society. Wir wollten natürlich zu Dr. Morscheiser, die wir zur Kohlrabenschwarz-Lesung am 22. September 2024 im Lokschuppen kennengelernt hatten. Sie hat fantastische Geschichten erzählt über exorbitante Versicherungssummen, Zollbürokratie und Einzelheiten der originalen Ausstellungsstücke, die zum Teil von Überlebenden der Titanic stammten, zum Teil aber auch von den Schwesterschiffen Olympic und Britannic. Der Besuch im Lokschuppen lohnt sich wirklich für Titanic-Fans. Dieses Jahr ist das 40-jährige Jubliäum des Fundes auf dem Meeresboden, weshalb es gleich mehrere Ausstellungen in Deutschland zu dem Thema gibt. Wirklich gelobt wurde jedoch nur die Ausstellung in Ludwigsburg, die ab November nach Potsdam kommt. Vielleicht schaffen wir es da auch noch hin. Außerdem wurde das Ulster Transport Museum in Belfast (Irland) empfohlen.

Um 22:00 Uhr gab es die zweite Lesung mit Christian von Aster mit weiteren Gesängen von Enzensberger. Er musste ziemlich gegen das Konzert ansprechen, was trotz Mikrofon und Lautsprecher nicht ganz einfach war. Wir haben mit ihm anschließend noch etwas geplauscht an der frischen Luft, was bei den Temperaturen kein Problem war. Er ist gerade sehr viel unterwegs, letzt auf der Leipziger Buchmesse und auf kleineren Cons.

Um 23:00 Uhr gab es in dem kleinen Bistro eine Bohnensuppe nach einem alten Rezept. Die war sehr lecker, auch wenn ich Witze darüber machte, ob es so eine kluge Idee ist, den Leuten Bohnensuppe zu geben, wenn sie anschließend in einem Raum über mehrere Stunden eingepfercht sein werden.

Denn um 23:30 Uhr begann dann der Höhepunkt des Abends. Wir versammelten uns wieder in dem Projektionsraum, ein paar Leute saßen in dem halben Rettungsboot, andere auf Stühlen (wir hatten auch Glück, dass wir noch zwei freie Stühle angeboten bekamen) oder den Klapphockern und verfolgten den Untergang der Titanic in Echtzeit. Wir hatten Audioguides erhalten, wie man sie auch für die Ausstellung ausleihen kann. Günter Bäbler von der Swiss Titanic Society kommentierte alles mit seinem Fachwissen über Schwimmgürtel (noch nicht Westen), Rettungsboote, Schiffsschrauben und wie Personen die letzten Stunden an Bord erlebten. Mein Gerät war leider defekt, aber ich hatte Glück, dass ich noch ein Austauschhörer bekommen konnte. Um 0:30 Uhr leerte sich der Saal ein wenig, danach blieben aber die Meisten bis zum bitteren Ende. Zwischendurch gab es noch Kommentare von der "Wracklady" zu James Camerons Film. Er hat erstaunlich auf Details geachtet, z.B. welches Fahrzeug sich an Bord befand, wie der Sternenhimmel in jener Nacht am Untergangsort ausgesehen hatte, aber ein paar Mal hat er auch aus dramaturgischen und anderen Gründen etwas gebogen. Die dritte Klasse war beispielsweise nicht mit Gittern von den oberen Klassen getrennt, sondern lediglich durch Hinweisschilder, dass es verboten war, in die zweite oder dritte Klasse hochzugehen. Die letzten 20 Minuten wurden dann nicht mehr kommentiert. Die Animation war zwar mit nicht weiter animierten, anonymisierten Menschengestalten in schwarz, dennoch bekam ich eine Gänsehaut, als sich der Bug aufrichtete und viele Menschen hinabfielen und anschließend im eiskalten Wasser trieben. Es wurde nur Musik gespielt und auf menschliche Stimmen verzichtet, die hatte ich aber noch aus dem Film "Titanic" im Ohr.

Mit diesem Gefühl fielen wir nebenan in unser Hotel ins Bett. Wir werden noch zu Nachteulen.

Auch wenn dies ein einmaliges Event war, lohnt sich der Besuch im Lokschuppen. Wir werden sicher nochmal hingehen, um die Teile in Ruhe anzuschauen, für die wir in dieser Nacht keine Zeit mehr gefunden haben. Vielen Dank für dieses einmalige, hautnahe, unvergessliche Erlebnis!

Das Foto zeigt eine Ausstellungsfläche in einem Museum, das sich mit der Geschichte der Titanic befasst. Im Vordergrund ist groß das kunstvoll verzierte Logo der „White Star Line“ auf den dunklen Boden gemalt – in goldener Schrift und Ornamentik. Im linken Bildbereich befindet sich ein glänzendes Holzklavier auf einer kleinen schwarzen Plattform. Rechts daneben sind verschiedene Teile der originalen Titanic-Inneneinrichtung ausgestellt, darunter ein Türrahmen, Spiegel und weitere hölzerne Elemente. In der rechten Bildhälfte sieht man beleuchtete Vitrinen mit Exponaten, darunter Geschirr und persönliche Gegenstände. An der Rückwand werden in einer Grafik die Klassenstruktur der Passagiere erklärt. Die gesamte Szene ist dezent ausgeleuchtet und vermittelt eine ruhige, würdige Atmosphäre.

Das Foto zeigt eine Ausstellungswand in einem Museum zur Titanic. Auf der linken Wandseite ist ein großformatiger, detailreicher Querschnitt des Schiffs dargestellt. Die Titanic ist in mehreren Decks geöffnet gezeigt, mit zahlreichen Räumen und Frachtbereichen. Aus den vier Schornsteinen steigt animierter, blauer Rauch auf, was dem Schiff ein lebendiges Aussehen verleiht. Rechts an der Wand steht in großen roten Buchstaben der Titel: „DAS WAR AN BORD – Fracht und eine Menge für Unterwegs“. Darunter sind zahlreiche Gegenstände aufgelistet und grafisch dargestellt, die auf der Titanic transportiert wurden, darunter Champagnerflaschen, Tee, Spiegel, Klaviere, Autos, Post, Wein und viele weitere Waren. Im Raum stehen zwei interaktive schwarze Infoterminals mit blauen Bildschirmen. Die Beleuchtung ist gedimmt und betont gezielt die Exponate an den Wänden.

Florian und Sandra im Duschl-Bräu

Ein Plüschspielzeug in Form von „Grogu“ (auch bekannt als Baby Yoda) aus der Star-Wars-Serie „The Mandalorian“ sitzt auf einem Schoß. Es trägt ein schwarzes Nadelstreifen-Sakko mit weißem Hemd und Fliege sowie bunte Schwimmflügel mit bunten Mustern.

Christian von Aster vor einem Mikrofon. Er trägt ein blaues Hemd und eine braune Weste und Sakko.

Ein Geiger im Frack, eine Cellospielerin im schwarzen Kleid mit Pailletten, eine Dame mit schwarzem Minikleid am Piano der Olympic aus mittelbraunem Holz mit goldenen Verzierungen. Vorn eine Kamera, die das Konzert aufnimmt.

Christian von Aster, Sandra und Florian vor der Fotowand mit der Titanic auf dem Meer bei Sonnenschein. Rechts oben die Aufschrift „TITANIC - Ihre Zeit. Ihr Schicksal. Ihr Mythos. Lokschuppen Ausstellungszentrum Rosenheim“

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Christian von Aster | Fotos | unterwegs | Titanic
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Samstag, 12. April 2025 23:59

Lydia Benecke: Sadisten - Tödliche Liebe

Den Vortrag hatten wir eigentlich auch schon gehört, aber es war trotzdem wieder interessant. Heute waren nur noch drei Leute aus unserer Bubble dabei.

Lydia hat vom Podcast Tatwort erzählt, in dem sie auch schon zu Gast war. Gestern hatte sie häufig auf Der Fall (Funk) verwiesen, in dem sie oft über Hochstapler oder heute auch über Serienmörder gesprochen hat. Der Podcast wurde leider eingestellt. Lydia hat erzählt, dass sie dafür keine Gage bekommen hat. Das ist echt krass.

Die Haupterkenntnis des Abends war, dass es auch Menschen gibt, die zwar Tötungsfantasien haben, aber wegen ihres Mitgefühls und Gewissens niemals in der Lage wären, diese in die Tat umzusetzen. Und für die Menschen auf der Kippe gibt es Organisationen, die helfen, z.B. 180 Grad Prävention.

Diesmal wurde es noch später, weil wir uns noch festgequatscht haben. Wir waren erst um vier zu Hause. Und jetzt habe ich den totalen Ohrwurm von Luci van Orgs Song "Wissenschaft trifft Freundschaft", der immer vor dem Twitch-Stream läuft.

Meine Füße, links ein weinrotes und rechts ein schwarzes Hosenbein, links ein schwarzer Budapester Schuh, links ein weinroter Budapester Schuh

Florian isst ein Schnitzel mit Pommes und einen Beilagensalat. Er trägt ein WTF-Shirt mit einem Zeugen-Kühlwaldis-Button

Grogu-Plüschfigur namens Tiberius mit einem roten Shirt und einem Star Trek Insignia in Regenbogenfarben. Links von ihm steht ein Aufsteller des Skeptix-Logos. Beides steht am Bühnenrand. Hinten ist ein dunkelroter Vorhang, der von einer altmodischen Stehlampe mit einem hellen Lampenschirm mit Fransen beleuchtet wird.

Sandra isst Apfelkücherl mit Vanilleeis und Sahne. Sie trägt ein schwarzes Shirt mit einer Vampirkatze, im Hintergrund der Mond und ein Zeugen-Kühlwaldis-Button. Darüber einen grauen, kuscheligen Bademantel. Sie trägt das Haar in zwei Zöpfen. Auf dem Kopf steckt eine Lesebrille und eine Sonnenbrille, deren Gläser die Form von Spinnennetzen haben.

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Lydia Benecke
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Freitag, 11. April 2025 23:59

Lydia Benecke im Schlachthof: Hochstapler, Betrug und Gaslighting

Wir waren wieder im Schlachthof mit einigen Leuten, was wieder sehr viel Spaß gemacht hat. Im Vortrag ging es auch um Sekten, z.B. der Colonia Dignidad. Dabei haben wir dann die Checkliste für Sekten auf die Zeugen Kühlwaldis angewandt. Wir sind sozusagen "durchgefallen".

Wir hatten den Vortrag bereits in Nürnberg gesehen. Deshalb kannten wir die Geschichte vom Tinder Schwindler (Netflix) schon. Aber Lydia schreibt ihre Vorträge immer mal wieder um, so dass wir wieder sehr viel Neues erfahren. Lydia hat den Youtube-Kanal Catfished empfohlen, wo Geschichten von Scamming-Opfer erzählt werden. Der Film Taxidrive (1976 mit Robert De Niro und Jodie Foster) wurde nochmal erwähnt. Und "Wir waren das Miljö".

Die letzte Geschichte von Thomas Salme war dann auch noch spannend. Er flog als falscher Pilot 13 Jahre ohne Lizenz.

Es wurde gar nicht so spät. Wir haben noch ein kleines Gruppenfoto gemacht, aber nicht mit allen aus unserer Gruppe, weil die meisten noch eine längere Fahrt vor sich hatten. Wegen der bauma hatten sie in München kein Hotel gefunden zu einem vernünftigen Preis. Wir sind halb eins los und waren dann um zwei zu Hause. Jetzt fährt die U-Bahn freitags und samstags immer die ganze Nacht durch, so dass man eigentlich immer irgendwie heim kommt und kein Taxi braucht.

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Zeugen Kühlwaldis | Lydia Benecke
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Freitag, 4. April 2025 18:29

Galopp am Waldrand

Heute kam mein Schatz Florian mit in den Stall und hat ein paar schöne Fotos gemacht. Ich habe die letzten Wochen mit Felix geübt, die große Koppelrunde zu gehen, damit er warm ist, dann bis zum Jägerstand und dann zurück in den Stall. Davon bin ich nicht abgewichen, damit Felix wirklich weiß, dass es nach dem Jägerstand heim geht, aber auch, dass er auf jeden Fall bis dort hingehen soll. Nach ein paar Mal habe ich auch den Trab dazu genommen. Heute war dann Premiere mit Galopp. Das Wetter war perfekt und es gab noch nicht zu viele Insekten, die Felix immer etwas narrisch machen.

Florian hat sich auf die abgesprochene Position gestellt, während ich um die Koppeln durch den Wald geritten bin. Dann an den Holzstapeln vorbei bis zum Jägerstand, dann bin ich umgedreht und habe Felix angetrabt und schließlich angaloppiert. Er ist so schön gelaufen und dann nach Hause getrottet. Ich freue mich total über das Video.

Sandra sitzt auf Norwegerwallach Felix. Das Pferd steht neben einem Holzstamm, der als Aufstiegshilfe dient. Im Hintergrund ist das Stallgebäude zu sehen.

Sandra reitet auf dem Norwegerwallach Felix im Schritt an riesigen Holzstapeln vorbei. Richtung nach links.

Sandra reitet auf dem Norwegerwallach Felix im Galopp an riesigen Holzstapeln vorbei. Richtung nach rechts.

Sandra reitet Norwegerwallach Felix im Schritt auf einem Weg, hinter ihnen ist der Koppelzaun und der Waldrand zu sehen.

Norwegerwallach Felix steht im Gewölbe am Putzplatz. Sandra steht daneben und hält seinen Kopf fest.

Norwegerwallach Felix schaut in die Kamera, im Vordergrund sein Maul und seine Nüstern.

Norwegerwallach Felix steht draußen auf dem Putzplatz und frisst aus einer türkisenen Schüssel. Daneben steht Sandra und hält den Führstrick in der linken Hand, die rechte Hand in der Mähne

Norwegerwallach Felix steht draußen auf dem Putzplatz und schleckt eine türkisene Schüssel aus, die Sandra in der Hand hält

Norwegerwallach Felix' Kopf und das linke Vorderbein. Er schleckt Futterreste vom Boden.

Norwegerwallach Felix und Sandra stehen zusammen draußen auf dem Putzplatz und schauen in die Kamera

Themen: Eigenes Pferd Felix | Meine Sonderanfertigung Florian | Fotos
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Samstag, 29. März 2025 22:36

Tobias Mann: Real/Fake - Kleines Theater Haar

Heute haben wir mein Geburtstagsgeschenk eingelöst und sind mit Britta und Nobbse erst zum Almwirt, wo wir lecker gegessen haben, und dann ins Kleine Theater Haar. Dort trat Tobias 'I shit you not' Mann auf mit seinem Satireprogramm "Real/Fake". Er hatte das gleiche Problem wie Claus von Wagner: Wie soll man bei dieser Politik in der Welt überhaupt noch Satire machen, wenn sich jede Schlagzeile anhört, als wäre sie es bereits? Aber dazu hat Tobi auch noch gesungen, Flügel und Gitarre gespielt. Es war wirklich eine tolle Show! Den Namen muss ich mir merken.

Das Programm hatte im wesentlichen drei Teile. Im ersten Teil kotzte sich Tobi mal über die weltpolitische Lage aus, insbesondere Trumps Horrorkabinett und unsere künftige Bundesregierung. Danach ging es im Schweinsgalopp durch die Social Media Kanäle. Nach einer Pause zeigte er uns noch die Möglichkeiten und Unmöglichkeiten von KI an praktischen Beispielen. Wir haben Tränen gelacht. Und Tobi ist auch sehr nerdig, also einer von uns :-)

Theoretisch hätten wir auch im Theater essen können, aber die Tische dort sind klein und rund wie im Lustspielhaus und es gab auch nur eher kleine Imbisse. Dafür gab es Cryztal Cola Eizbach. Pepsi und Coca-Cola hatten das mal im Programm, aber es war ein Flop.

Vier fröhliche Personen posieren für ein Selfie in einem Innenraum vor einem großen digitalen Veranstaltungsplakat. Sie schauen in die Kamera und lächeln. Florian hält zwei Finger hoch und macht ein

Themen: Freunde | unterwegs | Claus von Wagner | Meine Sonderanfertigung Florian | Fotos
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Freitag, 28. März 2025 23:54

Trekdinner im März mit einer Ankündigung

Heute war das Trekdinner extrem gut besucht. Es waren auch Gäste aus Ingolstadt und Burglengenfeld da. Ich habe mich auch darüber gefreut, dass wir vermutlich ein schönes Sommerevent im DLR organisieren werden können, aber das müssen wir erst noch intern fixieren, bevor ich das offiziell ankündigen kann.

Ein paar Leute wussten es schon, wie ich die letzten Jahre mit mir selbst gehadert hatte, dass ich nicht mehr mit vollem Herzblut beim Trekdinner bin. Während Corona haben wir zwei fantastische neue Communitys kennengelernt, die Freunde von Last Geek Tonight, bei denen es einige Überschneidungen zum Trekdinner gibt, und die Freunde aus der Skeptikerszene von WildMics und inzwischen auch dem WTF Talk. Auch hier gibt es einige Überschneidungen mit der LGT-Bubble.

Die letzten Jahre habe ich viele Dinge rund um das Trekdinner, insbesondere die Organisation der großen Events wie das Grillen, das Weihnachtstrekdinner und das Bowlingturnier immer mehr als Stress empfunden. Zusammengenommen mit weiteren Stressfaktoren in meinem beruflichen Umfeld habe ich gemerkt, dass ich hier wirklich gegensteuern muss, damit ich nicht irgendwann zusammenklappe. Im Januar hatte ich auch Magenprobleme mit Übersäuerung, weshalb ich auch beruflich ein paar Weichen gestellt habe, um das Stresslevel zu reduzieren.

Bei meinem Geburtstag habe ich es bereits angekündigt, dass ich im Märztrekdinner es nun offiziell machen möchte, dass ich spätestens im Dezember 2025 aufhören werde und ein Nachfolgerteam gesucht wird. Dazu habe ich eine kleine Ansprache gehalten. Florian möchte die Website gerne weiter betreuen, wenn das gewünscht ist. Das Trekgrillen wird noch wie gewohnt stattfinden und gleichzeitig unsere Abschiedsfeier sein. Wir werden da die Getränke spendieren. Aber zum Weihnachtstrekdinner werde ich schon kein Programm mehr machen, auch weil es sein könnte, dass wir da gar nicht in München sind, das wird sich noch herausstellen.

Die Reaktion war einerseits positiv, weil mein Wunsch anerkannt wurde und ich viele liebe Worte und Danke erhalten habe, aber ich kann mir vorstellen, dass sich vielleicht auch niemand finden könnte, der das Trekdinner in irgendeiner Form mit frischem Wind und Ideen weiterführen möchte. Dann würde es das Trekdinner München ab Januar in dieser Form nicht mehr geben. Das fände ich sehr schade. Trekdinner Hamburg gibt es ja auch nicht mehr.

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Freunde | Trekdinner | LastGeekTonight (LGT) | Zeugen Kühlwaldis | mein Job | Sonnenstrahl
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Donnerstag, 13. März 2025 22:37

Lesung Christian von Aster in Langquaid

Mit Plänen ist das so eine Sache. Die können auch mal durchkreuzt werden. Ursprünglich hatten wir geplant, dieses Wochenende nach Leipzig zu fahren und das Podcast-Festival "Leipzig Lauscht" zu besuchen. Allerdings mussten die Hoaxis kurzfristig absagen, was leider noch nicht auf der Website steht. Zwar hätte uns auch der Programmpunkt c't Uplink interessiert, aber letztendlich kennen wir die anderen Podcasts nicht und sind auch nicht auf der Suche nach neuen Podcasts. Jedenfalls haben wir das kostenlos stornierbare Hotel nun freigegeben und lassen die günstigen Early Bird Tickets für Samstag verfallen. Wir haben ein Wochenende gewonnen (und schon wieder zwei Programmpunkte stattdessen geplant).

Auf der Fahrt nach Leipzig hatten wir jedoch einen Zwischenstop in Langquaid geplant, wo Christian von Aster eine Lesung in der Bücherei abhielt. Auf die haben wir nicht verzichtet, einerseits weil schön, andererseits weil das Hotel schon bezahlt war. Und eine Stunde Autofahrt (wenn ich nicht mal wieder das Navi falsch interpretiere) ist jetzt auch okay.

Es war ein sehr schöner Abend, auch zum Thema Tod. Aber Christian von Aster hat auch hier mit seiner Wortkunst und seinem Humor daraus einen wundervollen Abend gemacht. Ich bewundere das. Ich komme kaum zum Lesen von echten Büchern aus Papier, weshalb für mich Christian am besten live oder als Podcast/Hörbuch funktioniert. Aber das beruht auch auf Gegenseitigkeit. Als Christian während Corona keine Lesungen mehr halten konnte, ging es ihm nicht gut. Aber seine treuen Fans auf Patreon haben ihm deshalb nicht den Rücken gekehrt, als er eine Zeit lang kaum in der Lage war, seinen geilen Scheiß zu machen und zu teilen, sondern haben ihn durch die dunkle Zeit getragen. Was für eine wundervolle Community.

Er wird auch auf der Leipziger Buchmesse sein, bei der Veranstaltung "Die Nacht des Untergangs" während der Titanic-Ausstellung im Lokschuppen und bald auch wieder in der kleinen, aber feinen Bücherei Langquaid. Und vielleicht schauen wir uns dann auch die Kinder-Nachmittags-Lesung an und lernen etwas über Käfer schubsen und dabei dreckig lachen.

Das Bild zeigt zwei Männer an einem Tisch mit Büchern und anderen Gegenständen in einem Raum mit rustikaler Holzdecke. Der Mann auf der linken Seite trägt eine schwarze und rote Kapuzenjacke mit der Zeichnung Gevatter Tod und dem Schriftzug Not today von Christain von Aster auf dem T-Shirt darunter. Er hält eine kleine Box in der Hand und scheint sich mit dem Mann auf der rechten Seite zu unterhalten. Der Mann auf der rechten Seite ist kahlköpfig, trägt eine Brille, einen schwarzen Rollkragenpullover und eine graue Weste. Er sitzt hinter dem Tisch, lächelt und greift nach einem Gegenstand. Auf dem Tisch liegen Bücher, Flyer, ein Tablet, mehrere Handys und bunte Süßigkeiten. Im Hintergrund sind ein Geländer mit Lichterketten sowie eine Treppe und eine Notausgangsbeschilderung zu sehen.

Ein kahlköpfiger Mann mit Brille, schwarzem Rollkragenpullover und grauer Weste liegt seitlich auf einem roten Sofa und hält ein Smartphone in beiden Händen. Er scheint konzentriert auf den Bildschirm zu schauen. Das Sofa steht in einem Raum mit einer schrägen Holzdecke. Auf dem Sofa liegt das Fotoobjekt, der Plüsch-Grogu namens Tiberius mit Redshirt und x-förmigen Wackelaugen, wodurch er aussieht, als sei er tod.

Das Bild zeigt ein weißes Gebäudeensemble mit traditioneller Giebelform in einer gepflasterten Platzanlage bei Nacht. Die Fassaden sind mit den Worten „MARKT“, „HOTEL“, „KAFFEEHAUS“ und „WEITBLICKADER“ beschriftet. Mehrere Fenster sind beleuchtet, während Laternen und Wandlampen warmes Licht auf den Platz werfen. Vor dem Gebäude stehen ein paar kleine Bäume, eine Bank und ein Fahrrad. Links im Hintergrund ist ein grünes Haus mit geschlossenen Fensterläden zu sehen, und der dunkle Nachthimmel bildet einen Kontrast zur beleuchteten Szene.

Das Hotel ist auf Streetview nicht zu sehen, dort befand sich zum Zeitpunkt der Erfassung noch eine Baustelle.

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Hoaxilla | Christian von Aster | Titanic
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Freitag, 14. Februar 2025 23:59

Eskapismus

In diesen verrückten Zeiten ist es nicht so leicht, sich abzulenken. Da hat dieses Wochenende sehr gut getan, auch wenn es nicht zu 100% geklappt hat. Wir sind am Freitag nach Leipzig gefahren.

Wir waren auf dem 66. Jahreskongress der Parakryptozoogischen Gesellschaft. Auf der Website steht immer noch, dass "Nähere Informationen folgen". Das war etwas abenteuerlich, denn Programm und Location wurden nur sporadisch in Fatzebuck oder auf Insta veröffentlicht. Trotzdem hat alles geklappt mit Tickets bestellen und so.

Wir waren wieder im Hotel ibis Leipzig Nord-Ost in Taucha. Da ist man sofort, wenn man von der Autobahn runter fährt und muss nicht erst durch die Stadt fahren. Parkplatz und Straßenbahn vor der Tür. Dass das Hotel insgesamt schon etwas älter ist, macht mir nichts aus. Es ist günstig und hat alles, was man braucht.

Wir waren rechtzeitig da und haben uns dann mit den ersten Zeugen Kühlwaldis im d'Italy in der Nähe des Naturkundemuseums getroffen. Dort im Naturkundemuseum fand nämlich als Warm Up die "ausverkaufte" Pressekonferenz statt. In Anführungszeichen, weil die Tickets 0,- Euro gekostet haben, man musste sich nur anmelden. Florian hatte für den Zweck für uns auch Presseausweise gefälscht. Er war von der "Tentakel der Wissenschaft", ich vom "Kühlwaldischen Kurrier" (inklusive Tippfehler) und Don Clemente von der "ApokalYPS". Es war sehr abgefahren und das Publikum spielte mit.

Nach der Pressekonferenz sind wir zu neunt dann losgezogen und haben wieder im Alex gefragt, ob noch ein Plätzchen frei wäre. Wir saßen dann mitten im Raum an einem großen, runden Tisch. Später kam dann noch Nummer zehn dazu. Es war eine illustre Runde, das Essen fantastisch und ein Gruppenfoto haben wir vor lauter Ratschen vergessen. Ein Teil der Leute hatte sich in Hotels in Bahnhofsnähe einquartiert, vornehmlich die Bahnfahrer, und ein Teil ist danach mit uns wieder nach Taucha ins ibis gefahren.

In einer Nachtschicht hat Florian dann als Möchtegern-Reporter die Pressekonferenz sehr schön zusammengefasst, während ich mir wieder Viktorianische Locken gemacht habe.


Samstag, 15. Februar 2025

Auf das Frühstück haben wir verzichtet, nachdem wir gestern gleich mit gefrühstückt und Nachtisch gegessen hatten. Zum Berufsförderungswerk hatten wir dann ca. 45 Minuten Fahrzeit, was ich nicht mit eingerechnet hatte. Und auch nicht, dass die Straßenbahn nur alle 30 Minuten fährt. Normalerweise versuche ich, ein Hotel in Fußreichweite zu buchen. In Möckern gab es aber nicht so eine große Auswahl, so dass wir dann wie die Lemminge umgebucht hatten, ohne groß zu prüfen, ob das sinnvoll wäre. Macht aber nichts :-)

Hier ein paar Notizen von mir, die ich mal zusammenhanglos stehen lasse und die vermutlich kaum einen Sinn ergeben: Nessi (nicht von LGT) drohte mit einer Klage wegen Namensrechtsverletzung gegen den Kryptozoologen.

Auch hier hat Florian diesmal sogar live berichtet. Er nahm seine Rolle als Möchtegern-Reporter sehr ernst. Florian fragte, ob es Dr. Astersen auch als Plüschfigur geben würde. Und tatsächlich gibt es bereits Versuche mit beflockten Figuren. Dr. Dr. Marius T. von Putzer hat sich mal in seinem Museum verlaufen und galt kurzzeitig als verschollen. Was ist ein "Upp-Dahte"? Versteht man wohl erst, wenn man die korrekte Schreibweise "Update" liest. Der wissenschaftliche Beweis ist erbracht: Die "eierlegende Wollmilchsau" hat es tatsächlich nie gegeben, weil Schweine keine Eier legen. Vielmehr entsprang diese Bezeichnung dem Ausdruck "eine Samurai erlegende Wollmilchsau" und wurde später verkürzt weitergegeben. Alles an dem Vortrag war prüfungsrelevant.

Der Bekleidungsmull verfügt über einen aufrechten Gang. Dr. Rosa-Eleonore Meyer-Hübschlieb beschreibt hier tatsächlich eine Spezies, die noch nicht ausgestorben zu sein scheint. Respekt! Die gezeigten Exemplare bzw. Fotografien weisen allerdings Fragmente der Wackelaugistik auf, weshalb gemunkelt wurde, dass es sich hierbei um Fälschungen handelte. Das Publikum hätte hier sicher gerne mehr schlüpfrige Details gehört, weshalb die Q&A-Runde nach dem Vortrag sehr lebhaft war. Als Powerpaddy meinte, ihm würden regelmäßig Bilder von Bekleidungsmullen zugeschickt, sogenannte "Durable, Ill-fitting Clothes King mole-rat"-Pigs (abgekürzt "D.I.C.K.-Pigs), hörte ich ein Raunen. Außerdem ließe sich aus der Existenz von Mullbinden belegen, dass es den Bekleidungsmull zu pharaonischen Zeiten auf jeden Fall noch gegeben haben muss. Zu den Latexmullen wurde auffällig geschwiegen. Zumindest wurde die Hypothese geäußert, dass der Bekleidungsmull eine symbiotische Vereinigung mit männlichen Exemplaren des Homo Sapiens eingegangen sein könnte, wahrscheinlich bereits auch mit dem Homo Erectus.

Das Mittagessen war in der Kantine. Es gab ein vegetarisches Linsengericht mit Reis oder Bœuf Stroganoff, ein kleines Salatbuffet und Bayerisch Creme (es ist nicht alles schlecht, was aus Bayern kommt). Leider waren in dem Fleischgericht Pilze, weshalb Florian der Appetit vergangen ist. Er ist auch hier nicht zu einem koffein-haltigen Getränk gekommen. Kaffee trinkt er ja nicht.

Nach der Mittagspause wurde die nicht artgemäße Massensteinhaltung in deutschen Vorgärten angeprangert. Der Übersetzer für den englisch-sprachigen Vortrag war krank oder verstorben, dazu gab es widersprüchliche Aussagen. Der spontan freiwillig gemeldete Übersetzer gab hin und wieder jedoch Kommentare von sich, die vermutlich keine ganz so korrekte Übersetzung darstellten.

Dass der Ohrwurm tatsächlich existiert, wurde bewiesen, indem die Liedzeile "Ein belegtes Brot mit Schinken..." zitiert wurde, welches sogleich für einen Ohrwurm sorgte, selbst dann, wenn dies ohne Melodie vorgetragen wurde. Wegen dem hirnfressenden Ay Ay Ooh Whee aus Madagaskar sind die Menschen, die dort leben, sehr intelligent.

Mein Lieblingstier war das Frostfrettchen, gewonnen hatte aber der Bücherwurm, gefolgt vom Bekleidungsmull. Den dritten Platz musste sich der Twilight Monarch (kein Schmetterling) und der Ay Ay Ooh Whee teilen. Die Wahl des Lieblingstieres fand jedoch statt, bevor die letzten vorgestellt wurden. Dies erfolgte, weil angeblich sonst der Drackel mit Sicherheit gewonnen hätte, der dem Fuchur aus der Unendlichen Geschichte nicht unähnlich ist.

Herr Niederhammer war auch zugegen, obwohl er dieses Jahr keinen Vortrag gehalten hatte. Er wirkt immer so humorlos, aber wenn man ihn genau beobachtete, konnte man ihn doch heimlich hinter dem Programmheft gegen das Lachen kämpfen sehen. Bei LOL: Last One Laughing wäre er schon rausgeflogen. Es wurde der Vorwurf laut, dass die Bilder nur KI-generiert seien. Mich wunderte das aber nicht bei derart ausgestorbenen, niemals existiert habenden Tieren. Die Leydische Flammechse wurde erneut besprochen, die wir noch vom letzten Kongress in Saarbrücken kennen. Es wurde die Frage gestellt, ob leerstehende Lokschupen für diese als Unterschlupf geeignet wären. Das war auf der Meta-Ebene doch sehr entlarvend. Dr. Doerthe Syille Ebermann-Schlingwurtz (gesch. Trottenham) und Dr. cand. Hans-Eduard Schnakenbrink wurden als Prinzenpaar bezeichnet.

Bei der traditionellen Doktortitel-Aberkennung kam auf den dritten Platz Dr. Dr. Marius T. von Putzer. Auf den zweiten Platz Dr. Astersen und auf den ersten Platz Dr. Dr. D. R. Wolf. Der aberkannte Doktortitel sollte an Herrn Niederhammer gehen, der diesen aber vehement und lautstark ablehnte. Daher bekam Eugenie Yongden-Drakon eine zweite Chance und nahm diesen an. Bis September sollen sich Kolleginnen für einen Adventskalender melden. Onlyfans-Accounts wurden in diesem Zusammenhang auch erwähnt.

Vielleicht seid ihr weniger verwirrt, wenn ihr Florians Live-Berichterstattung nachlest:

Da wir es versäumt hatten, für vierzehn Personen ein Lokal zu reservieren, das Alex leider auch keinen Platz mehr frei hatte, hat unsere Heldin Ms Huffle eine Reservierung bei der Osteria Pizzeria L'Arena klar gemacht. Eine kleine Treppe führte nach oben in einen separaten Raum, wo wir alle genug Platz hatten. Es gab sogar eine große Auswahl an veganen Pizzen, allerdings mit 40cm Durchmesser. Das schaffe ich normalerweise nicht, weshalb ich mich für ein Nudelgericht mit Lachs entschied.

Die Gespräche an diesem Abend waren nicht minder durchgeknallt als die soeben besuchte Veranstaltung. Wir überlegten, ob es "Parakryptovegane Pizza" gibt. Und wir hatten auch eine Idee für einen Vortrag bei einem hoffentlich nachfolgenden Kongress, nämlich die Parakryptozoologie aus veterinärmedizinischer Sicht.


Sonntag, 16. Februar 2025

Zum Frühstück in unserem Hotel waren wir dann noch zu sechst. Uns wurde von Pestratte die bestellten Muffins der sehr stabilen Konditorei Hart & Herzlich Pâtisserie übergeben, die wir später zu Hause genüsslich verspeisten. So ließen wir das Event gemütlich und voller intensiver Gespräche ausklingen.

Während des langen Frühstücks war auch die Frontscheibe mittlerweile wieder aufgetaut und durchsehbar. Die Heimfahrt verlief dann ohne Probleme. Ab Nürnberg-Feucht hatten wir eine nette Anhalterin aus London mitgenommen, mit der wir sogleich unsere englischen Konversationskompetenzen erweitern konnten. Damit hatten wir auch noch eine gute Tat für diesen Tag vollbracht.

Das Wochenende war so abgefahren surrealistisch, dass wir fast komplett auf andere Gedanken kamen. Nun sind wir wieder zu Hause und jetzt ist sie wieder da. Diese Angst. #Trotzhoffnung fällt mir gerade sehr schwer. Mein Optimismus wird zwischen durchgeknallten Diktatoren mit Großmachtsphantasien und der Bromance aus administrativen Putschisten zermalmt. Wie ich an diesem Wochenende sagte: Ich beneide die Leute, die keine Kinder haben.

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Samstag, 8. Februar 2025 18:28

Demokratie braucht dich!

Heute war wieder eine große Demo gegen rechts in München. Wegen der erwarteten hohen Anzahl wurde sie vom Geschwister-Scholl-Platz auf die Theresienwiese verlegt. Wir waren bereits über eine Stunde vorher verabredet, damit wir dann ganz weit vorn in der Reihe stehen konnten. Es war auch recht warm in der Sonne. Wir wurden oft fotografiert (Abendzeitung, Bild 48) und sogar interviewt. Ein Schnipsel von mir schaffte es in den Länderspiegel vom ZDF (Minute 1:30). Ein Freund hatte das zufällig im Fernsehen gesehen und dachte, die Stimme kennt er doch.

Als wir von der U-Bahn auf die Theresienwiese kamen, wurden uns Flugblätter von der BSW angeboten, ob das etwas für uns wäre. Ich meinte laut: "Ne, die Wagenknecht? Bestimmt nicht! Links blinken und rechts abbiegen, das geht gar nicht!" Unser Freund wurde noch deutlicher: "Nicht die Putin-Speichelleckerin!"

Besonders beeindruckt hat mich der Redebeitrag von Robert Milik, einem österreichischem Journalist. Dort droht ein Rechtsextremer Bundeskanzler zu werden. Wir sind sowas von 5 vor 1933. Weltweit. Es ist einfach nur noch gruselig. Ich habe Angst vor einem dritten Weltkrieg. Ich habe Angst, um meine drei Männer.

Es gab aber einen Comic Relief von Hans Well & Wellbappn. Das Lied, bei dem wir alle so gelacht haben, finde ich leider nicht online, aber da wurden immer Gegensätze genannt. Bei der Tagesschau hört man das im Hintergrund am Anfang ein wenig. Leider bekomme ich den Text nicht mehr hin (Mir ist wieder einer eingefallen: "Die guaden Audofaarer und die Eebersberger".). Eine andere Künstlerin war Tamara Banez, die u.a. "Entfreunde dich" sang.

Angekündigt waren 75.000, die Veranstalter München ist bunt! (gemeinsam mit DGB, Kreisjugendring und Fridays for Future) sprachen von 320.000, in der Zeitung stand dann was zwischen 200.000 und 250.000. Das war wirklich beeindruckend. Sogar als es schon begonnen hatte, kamen immer noch Leute von den umliegenden U-Bahn-Stationen und wurden dann aufgefordert, sich auf die "abgeflatterten" Flächen zu stellen, damit die Fluchtwege frei bleiben. Es blieb aber sehr gesittet, alle Menschen waren rücksichtsvoll, es gab kein Gedränge. Der MVG hatte auch extra weitere Züge bereitgestellt. Wir haben uns nach zwei Stunden, als es langsam kühl wurde, trotzdem dazu entschlossen, besser den Heimweg anzutreten. Die Menschenmassen mussten schließlich auch wieder abtransportiert werden.

62 Fotos

Themen: Freunde | Meine Sonderanfertigung Florian | Demokratie | Menschenrechte | Fotos
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Sonntag, 2. Februar 2025 16:28

Ausstellung Pussy Riot im Haus der Kunst

Heute waren wir im Haus der Kunst zur Ausstellung "Velvet Terrorism: Pussy Riot's Russia. Ich dachte, heute wäre der letzte Tag der Ausstellung, aber diese wurde anscheinend verlängert bis 09.04.2025. Die Zeitfenster-Tickets muss man im Voraus online kaufen.

Auf dem Weg dort hin konnten wir die Surfer am Eisbach beobachten. Selbst bei dieser Eiseskälte lassen sie sich nicht davon abhalten. Vielleicht hat es sogar den Vorteil, dass sie nicht so lange warten müssen, bis sie wieder dran sind.

Die Ausstellung zu Pussy Riot ist im Luftschutzkeller. Den Eingang findet man, wenn man rechts um das Haus der Kunst herumgeht. Die Ausstellung ist grell bunt und laut. Einzig in den Nebenräumen ist es etwas leiser, aber auch nicht überall. Ich bin mir grad nicht sicher, ob es in den Räumen, in denen es um die Zeit in Haft ging, mehr oder weniger ganz still war. Jedenfalls ist Florian vorzeitig nach draußen gegangen.

Die Ausstellung ist nichts für schwache Nerven. Gleich zu Beginn sieht man ein Video, in dem auf ein Putin Portrait gep*nkelt wird. Ich bewunder diese mutigen Frauen. Ich hätte das niemals machen können. Ich weiß auch nicht, wie man in den Arbeitslagern überleben kann. Wie stark man da sein muss.

Nachdem Putin/Russland die Ukraine völkerrechtswidrig angegriffen hatte, sind sie spektakulär geflohen. Wahrscheinlich leben sie jetzt irgendwo in Europa.

Surfer auf dem Eisbach

Sandra und Florian bei Pussy Riot

Rückseite vom Haus der Kunst

F*cking P*tinists

Fingerpuppen

M*rders

Ausgang

Florian wartet auf mich in der Kälte

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | unterwegs | Fotos | Menschenrechte | Weltfrieden
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Sonntag, 26. Januar 2025 23:50

Star Trek: Section 31 (Paramount+)

Florian hatte den Film Star Trek: Section 31 schon am Freitagabend nach dem Trekdinner angeschaut. Ich hätte mich nicht wachhalten können, weshalb ich das erst am Sonntag nachgeholt habe.

 Achtung, Spoiler 

Man nehme den Einstieg eines Star Wars Films mit einem Wüstenplaneten, auf dem sogar Kinder ermordet werden, eine abgespeckte Version von "Das fünfte Element" und gibt dann Gas wie bei "The Guardians of the Galaxy", fertig ist "Star Trek: Section 31". Durchaus unterhaltsam. Und wenn er dem Publikum gefällt, wird es wohl Fortsetzungen geben.

 Achtung, Spoiler 

Und dann war da noch ein Casting-Fail. Die meisten Menschen können wohl Menschen, die nicht von ihrer eigenen Ethnie stammen, nicht gut unterscheiden. Ich denke, dies traf hier auf die für das Casting verantwortliche Person zu. Denn die junge Philippa und der junge San sehen ihren älteren Pendants null ähnlich.

 Achtung, Spoiler 

Sei's drum, ich wurde gut unterhalten und optisch ist der Film wirklich großartig. Ich hätte nichts gegen eine Fortsetzung.

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Star Trek
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Montag, 20. Januar 2025 23:37

Marc-Uwe Kling in Würzburg

Mit dem Programm NORMAL UND DIE ZERO HEROES + NEUES VOM KÄNGURU hat Marc-Uwe uns überrascht. Mir war eigentlich egal, welches Programm wir sehen, ich wollte nur nicht durch die ganze Republik fahren, deshalb habe ich mich für Würzburg entschieden. München war entweder schon ausverkauft oder noch nicht verfügbar, als ich die Tickets gekauft hatte. Ich weiß es nicht mehr genau. Mein Hirn ist ein Sieb. Wir sind große Känguru-Fans und die Känguru-Chroniken sind sozusagen die Bibel der Zeugen Kühlwaldis.

Heute sind wir mittags losgefahren. Die Autobahn war frei von Schnee und Stau. Die Tankstelle in Allersberg war aber etwas teurer, da muss ich für die Rückfahrt eine andere suchen. Unser Hotel Strauss hat zwar ein paar Parkplätze und auf Gugel Streetview hat man dort auch Autos stehen sehen, aber als wir ankamen, war der Parkplatz abgesperrt und es standen Entsorgungscontainer drauf. Also Plan B ins Parkhaus Pleich. Der Ausgang für Fußgänger war dafür direkt vor dem Hotel.

Der eingerechnete Puffer war unangetastet, so dass wir noch viel Zeit hatten und richtig essen gehen konnten. Montag Abend ist da nur etwas ungünstig, denn die meisten Lokale hatten Ruhetag. Und vor einer Imbissbude in der Kälte stehen wollten wir natürlich nicht. Und Asiatisch ist nicht so Florians Fall. Aber wir wurden fündig. Wir haben sehr lecker mexikanisch im Habaneros gegessen. Das Ambiente ist toll, als wäre man in einer mexikanischen Kleinstadt. Aber auch das Essen war sehr lecker, auch wenn ich mir gewünscht hätte, dass das Gemüse in meinen Weizentortillas etwas länger gekocht hätte. Florian hatte Sparerips und Brownies zum Nachtisch. An einem anderen Tisch wurden Flame Grilled Chicken Wings serviert, die vom Kellner mit Alkohol übergossen und dann angezündet wurden. Das sah spektakulär aus.

Wir waren pünktlich zum Einlass an der Posthalle, allerdings hat uns Gugel Mäps auf die falsche Seite des Gebäudes geleitet. Der Eingang zur Veranstaltungshalle ist auf der anderen Seite. Es gab eine kleine Schlange, weil die Taschen kontrolliert wurden. Aber man durfte prinzipiell schon Rucksäcke mit rein nehmen. Wir hatten tolle Plätze in der dritten Reihe. Florian hat das Reclambüchlein gekauft, weil er die Idee witzig fand. Und kurze Zeit später kam er mit einem Mod von WildMics an. Die Welt ist doch klein.

Es war schon witzig, dass wir diese linksgrünversiffte Show ausgerechnet am Tag der Amtseinführung von Trump anschauen. Ich hätte Marc-Uwe Kling auch den ganzen Abend Dialoge mit dem Känguru vortragen hören, aber die Show war doch so viel mehr. Es ging um das Comic, in dem Normal der einzige Mensch ohne Superkräfte in einer Welt voller Superhelden war. Das Publikum wurde wohldosiert mit einbezogen, um es nicht zu verschrecken. Man bedenke, dass es sich hier um deutsches Publikum handelt. Marc-Uwe Kling war auch nicht allein auf der Bühne, sondern zusammen mit Zeichner Florian Biege und Jan Cronauer. Sie führten uns durch eine unperfekte Reise durch die Comicwelt von Normal und den Zero Heroes. Das hat uns so mitgerissen, dass Florian am Ende doch noch das Comic gekauft hat.

Wir stellten uns dann an die lange Schlange an zum Signieren. Von zu Hause hatte ich das Kanguru-Comic dabei und die beiden neu erworbenen Bücher ließen wir signieren. Dann haben wir noch ein leider etwas unscharfes Foto gemacht. Marc-Uwe lächelt auch nicht wirklich. Vielleicht war die Show und die Signierstunde einfach anstrengend. Vielleicht fand er es auch nicht witzig, dass wir Känguru-Shirts anhatten von Anbietern, die auf seine Kosten Geld machen. Aber ich hatte ehrlich zuerst auf seiner Seite gesucht, aber nichts Passendes gefunden.

Es war großartig! Und wir müssen unbedingt Elon & Jeff auf dem Mars anschauen!

Letzt hatte Marc-Uwe Kling auf Instagram nach falsch zugewiesenen Zitaten gefragt. Ich habe auch eins: "Wer hat uns verraten? Die Sozialdemokraten!" Gerhard Schröder

Sandra und Florian beim Habaneros

Sandra beim Habaneros

Elon vs. Jeff on Mars

Sandra, Tiberius und Florian

Florian Biege, Marc-Uwe Kling und Jan Cronauer

Marc-Uwe Kling

Florian, Marc-Uwe Kling und Sandra

Stoplersteine

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Zeugen Kühlwaldis | Marc-Uwe Kling | Fotos
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Freitag, 17. Januar 2025 23:51

The Sound of Hans Zimmer & John Williams - Isarphilharmonie Gasteig HP8

Eigentlich wollte ich für das Trekdinner ein Event mit Hans Zimmer organisieren, aber als ich von den Konzerten erfahren hatte, war in München schon alles ausverkauft. Also habe ich beim Trittbrettfahrer mit Moderator Steven Gätjen ein Trekdinner-Event daraus gemacht und Karten besorgt. Wir waren zwar nur eine kleine Runde mit fünf Leuten, aber es hat richtig Spaß gemacht. Wir haben uns im Foyer des HP8 getroffen, weil es draußen eiskalt war.

Als wir dann zu unseren Plätzen gegangen sind, waren wir erst etwas verwirrt, weil wir über der Bühne hinter dem Orchester saßen. Aber eigentlich waren das sehr coole Plätze. Steven Gätjen hat zwischen drin immer ein paar Anekdoten aus der Filmwelt erzählt und die Stücke angekündigt. Hans Zimmer ist eher jemand, der mit der Musik Bilder malt, aber nicht so wirklich einprägsame Melodien schafft. Außer vielleicht Fluch der Karibik, was aber eine Gemeinschaftsproduktion mit Klaus Badelt war. John Williams dagegen hat unvergessliche Melodien geschaffen, die mit den Filmen eng verbunden sind, besonders Star Wars, Indiana Jones oder Der Weiße Hai. Uns hat das Konzert sehr gut gefallen.

Die Skulpur vor dem Eingang nennt sich Torkonstruktion. Irgendjemand hatte mir mal erzählt, die Skulptur würde "Aus dem Rahmen fallen" heißen. Leider finde ich dazu keinerlei Belege. Witzig finde ich, dass das krumme Ding beim U-Bahn-Eingang Messestadt West Nicht mit uns heißt. Wir nenne das immer die "Käsereibe".

Gasteig HP8

Zuschauerraum der Isarphilharmonie

Bühne der Isarphilharmonie von oben

Dirigent Ben Palmer

Florian, Sandra und M.

Sandra, M. und E.

T., Florian und Sandra

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Trekdinner | Freunde | Filme | Musik | Fotos
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Montag, 13. Januar 2025 23:53

Claus von Wagner - Projekt Equilibrium - Vereinsheim

Nachdem ich im Milla Club auf dem Boden gesessen habe und ziemlich frustriert deswegen gewesen war, war ich diesmal bereits eine halbe Stunde vor Einlass vor dem Vereinsheim. Bei Eiseskälte, wohlbemerkt. Florian habe ich zum Aufwärmen zum Mäcces geschickt, ich blieb im Hauseingang stehen und ließ mich nach ein paar Minuten von weiteren Anstehenden einräuchern. Was tut man nicht alles.

Als meine Karte nicht einzuscannen war, bin ich innerlich kurz in Panik geraten, aber es lag am Lesegerät. Wir haben uns dann in die Niesche rechts vor die Bühne gesetzt und hatten nicht nur einen bequemen Sitzplatz, sondern auch einen fantastischen Blick. Diesmal als audiovisuelle Show, nicht nur ein Hörspiel. Ich fragte mich, ob man sich auch hätte auf das Sofa auf der Bühne setzen können, aber das spielte später im Programm eine exquisite Rolle. Ein paar Plätze waren reserviert, aber anscheinend nicht für Freunde und Verwandte, sondern für Stammgäste. Die Speisekarte war zwar klein, aber fein, und ausgesprochen günstig. Florian hat sich eine Currywurst gegönnt und ich den Ziegenkäse, auch wenn etwas zu viel Rucola im Salat war für meinen Geschmack. [***] kam dann eine halbe Stunde vor der Show und kuschelte sich mit einem Glas Grauburgunder zu uns.

Das Programm war insgesamt etwas runder als im Milla Club, auch wenn wir zur Vorpremiere immer noch Testpublikum waren. Einige Passagen kamen mir unbekannt vor. Aber an die Wegzugsteuer konnte ich mich noch erinnern.

Am Ende ist [***] dann ohne uns nach Hause gegangen, weil wir noch etwas gewartet hatten. Wir hatten alle vier CDs der bisherigen Programme dabei, wobei nur das erste signiert war. Diese hatte ich seinerzeit von meinem damaligen Chef mal zu Weihnachten bekommen und war mit "Liebe Frau König... " signiert. Ich hatte auch einen Edding dabei. Claus kam dann nach einer kurzen Erholungspause nochmal in den Zuschauerraum und war so lieb, uns die anderen drei CDs ebenfalls noch zu signieren.

Ich hatte ihn dann nach dem Literarischen Ich gefragt, das es diesmal nicht gegeben hatte. Wenn es wieder so eine Art Theaterstück geworden wäre, hätte er aber die vielen, vielen, vielen Inhalte nicht untergebracht. Also den Rundumschlag durch die irrsinnigen Deutschen Steuergesetze. Dabei bin ich nach wie vor großer Fan von "Isaac Nix".

Dann hatte ich noch gefragt, ob er auch bei den anderen Programmen vorher vor Testpublikum gespielt hatte. Davon hatte ich damals nie etwas mitbekommen, weshalb ich diesmal etwas überrascht war. Ich hatte das wirklich nicht gecheckt, als ich die Karten gekauft habe. Andererseits fand ich es interessant, wie sich das Stück vom Milla Club bis zum Vereinsheim gewandelt hat. Und vielleicht schauen wir es uns in ein paar Monaten noch mal an, falls es eine Gelegenheit gibt. Ähnliches haben wir bei der Tour von Hoaxilla erlebt, wo wir in München die erste und in Dortmund die letzte Show gesehen haben. Das erinnert mich wieder daran, dass man eigentlich nie fertig mit irgendetwas sein kann. Es gibt immer Verbesserungen, oder zumindest Anpassungen an neue Umstände. Claus hat bei den anderen Programmen tatsächlich auch vor Testpublikum gespielt, aber nicht in dem Umfang wie dieses Mal. Es hat ihn auch überrascht, wie beliebt diese waren, ratz fatz ausverkauft.

Zum Schluss wollte ich noch das obligatorische Foto machen lassen. Unser lieber Kellner hat dann ein paar mit meinem Handy gemacht, aber leider kam es mit den dunklen Lichtverhältnissen nicht so gut klar und die Fotos waren leicht unscharf. Mit Blitz ging irgendwie auch nicht. Claus war soooooo geduldig, wir haben uns so gefreut. Denn er hat dann noch versucht, ein Selfie mit meinem Handy zu machen, das ein klein wenig besser wurde, aber auch noch nicht schön. Und dann waren da noch ein paar Zuschauende, die ebenfalls Fotos haben wollten, und sie haben dann mit einem nagelneuen Samsung Galaxy A55 gute Fotos gemacht und mir dann gemailt. Dafür habe ich dann auch Fotos von ihnen gemacht. Vielen lieben Dank!

Ich glaube, wir waren rechtzeitig fertig mit der Knipserei, bevor Claus sein Essen bekommen hat. Wäre ja schade gewesen, wenn das kalt geworden wäre. Vielen Dank nochmal für diesen tollen Abend!

Florian und Sandra vor dem Vereinsheim

Sandra und Florian im Vereinsheim

Bühne vom Vereinsheim

Ziegenkäse mit Salat und Brot

Unsere gesammelten Werke, 4 bisherige CDs

Claus von Wagner im Vereinsheim

Claus von Wagner im Vereinsheim

Aufkleber an der Toilettenwand

Claus von Wagner im Vereinsheim

Claus von Wagner im Vereinsheim, spiegelt sich im Klavier

Sandra, Claus von Wagner und Florian, leicht unschwarf

Sandra, Claus von Wagner und Florian, mit Blitz im Nebel

Sandra, Claus von Wagner und Florian, Selfie, auch leicht unschwarf

Sandra, Claus von Wagner und Florian, Selfie, auch leicht unschwarf

Danke an M.S.

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Familienbande | Claus von Wagner | Fotos | Hoaxilla
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Donnerstag, 19. Dezember 2024 23:59

Startrekvorlestung - The Final Lecture

Gestern Abend hat Florian noch die Badges "Wolle Rose kaufe?" mit Bastian P. als Spock erstellt und ausgedruckt, ich habe sie noch laminiert.

Die Fahrt war ganz okay. Es hat ein bisserl geregnet. Wir haben einen neuen Podcast Nerds at Work angehört. Das ist aus Pausengesprächen von MaiThinkX entstanden. Es ging u.a. um ChatGPT. Da dachte ich, dass "GPT" für "Generated Plauslible Trash" steht. Und es war auch interessant, was der Marshmallowtest eigentlich aussagt, nämlich ob die Kinder eher aus ärmeren oder aus wohlhabenderen Familien kommen. Wer die Erklärung wissen möchte, kann sich die Podcasts selbst anhören. Wir haben bereits auf der Fahrt gegessen, weil wir bereits 17:00 Uhr zum Helferbriefing sein wollten und es im Audimax nur Föderationsbrezeln gibt.

Es gab auch eine Liveübertragung auf dem Twitch-Kanal von LastGeekTonight. Man kann aber das Video nicht nachschauen. Nessi hat aber auch auf der Bühne moderiert. Anfangs hat die Bergkapelle St. Ingbert gespielt. Es gab viel Star Trek und Star Wars Musik. Währenddessen sind Leute von der 501. German Garrison vor der Bühne vorbeigelaufen. Es wurden auch Spenden gesammelt, einmal für den Verein der Bergkapelle, und dann für das Myelin Projekt (Multiple Sklerose), für das Belora vom Khemorex Klinzhai warb.

Hubert hat die vergangenen 28 Jahre Revue passieren lassen. Das war eine Reise in die Vergangenheit mit vielen tollen Erinnerungen. Nessi hatte ihn seinerzeit zur FedCon gebracht und dann wurde er im Fandom bekannt. Auch wenn diese 500. Vorlesung (inklusive 13 Vorlesungen aus dem Sondervermögen) die letzte seiner Art an der Fachhochschule Zweibrücken sein würde, wird Hubert selbstverständlich auch in Zukunft auf Tour sein, auf der FedCon, der FaRK, der ComicCon Saar, der Noris Force Con und andere.

Vor der Pause traten noch ein paar Politiker auf mit Danksagungen. Einer von ihnen meinte, dass es vielleicht komisch aussieht, wenn der Elon Musk tatsächlich zum Mars umzieht und dann mit ihm der Erstkontakt wäre... Und Jens Dombek, der neue deutsche Spock, ebenfalls. In unserer Reihe saßen ein paar liebe Menschen von der LastGeekTonight-Community, die teilweise den Stream auf ihrem Handy offen hatten und den Chat verfolgten. Hubert hat einen Stern für den Walk of Fame bekommen.

In der Pause haben wir mit ganz lieben Menschen von der LastGeekTonight-Community Lose verkauft. Diesmal waren die Zuschauer sehr viel spendenfreudiger als das letzte Mal, einerseits weil auch mehr Publikum nicht aus Studierenden bestand, die normalerweise nicht so viel Geld übrig haben, und andererseits weil es die letzte Vorlesung dieser Art war. Viele haben sogar gleich 10 oder sogar 20 Lose auf einmal gekauft, so dass wir im Büro Nachschub holen mussten.

Der berühmteste Gast an diesem Abend war vermutlich Marc Okrand. Er hat dann mit Lieven L. Litaer über die Entstehung der klingonischen Sprache gesprochen. Er hat auch einmal ein Filmstück bearbeitet und dabei festgestellt, dass die Sequenz rückwärts gespielt wurde, weil es "cooler" wirkte. Auf die Frage, ob er mal mit einem Schauspieler einen Twist hatte, meinte er: "Yes... and I won't answer your next question!"

Christoph Endres hat dann über Isaac Asimov gesprochen und was er mit Star Trek zu tun hat. Ich wusste gar nicht, dass er sich an einer Bluttransfusion mit AIDS infiziert hatte und daran gestorben war. Meine Meinung, dass er eher patriarchisch war, ein Kind seiner Zeit, musste ich jetzt aber ablegen. Er war ebenso wie Star Trek seiner Zeit voraus. Nicht umsonst ist er einer meiner Lieblingsautoren.

Der Vortrag von Hubert ging dann daüber, was die Zukunft bringen könnte. Aber letztendlich können wir sie nicht vorhersehen.

Für die Kapelle kamen 1.680 Euro Spenden zusammen. Für das Myelin Projekt 4.669 Euro, aus dem Losverkauf (dieses Jahr vollständig ausverkauft), den eBay-Versteigerungen, Spenden aus dem Live-Stream und sonstigen Spenden. Am Ende wurden noch die Losnummern gezogen.

Kurz vor 1:00 Uhr waren wir dann auf dem Weg zum Parkplatz und haben noch die Sternwarte bewundert. R2D2 wurde hell angestrahlt und machte die typischen Piepsgeräusche. Das war so wunderbar!


Freitag, 20. Dezember 2024

Auf der Heimfahrt haben wir die neueste Folge von Ghostsitter angehört, die jetzt nicht mehr exklusiv auf Audible, sondern auch auf anderen Plattformen verfügbar ist. Wir haben noch einen Verwandtenbesuch eingeschoben, weshalb wir erst später am Abend wieder zu Hause waren. Deshalb haben wir den Stream vom #nachsitzen mit Spenden für aula (Demokratieförderung an Schulen) mit Marina Weisband angehört. Wir sind fast in Ohnmacht gefallen, als Tommy meinte, dass er Florian die Lego-Burg aus RTL Samstag Nacht - Das Wiedersehen, dem Sketch mit Tommy und Wigald Boning, schenken würde, wenn 5.000 Euro beim Spenden überschritten würden. Etwas später wurde die Marke tatsächlich geknackt. Und jetzt müssen wir einen Termin finden, die Burg im neuen Jahr abzuholen. Wir sind total geflasht!

47 Fotos



Update 24.02.2025

Zwei Youtube-Videos von diesem Abend:

Themen: Hubert Zitt | Meine Sonderanfertigung Florian | Noah | Farid | unterwegs | LastGeekTonight (LGT) | Star Trek | Tommy Krappweis | 1001 Steine
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Montag, 18. November 2024 23:56

Claus von Wagner - Projekt Equilibrium - Milla Club

Spontan ist ja normalerweise nicht so unser Ding. Aber als heute ein Freund fragte, ob wir mit zu Claus von Wagner gehen wollen, haben wir sofort zugesagt. Erstens weil Freund und zweitens weil Claus von Wagner.

Zu diesem schönen Event sind wir vorher zum Ruff's Burger gegangen. Das war sehr lecker. Ich hatte einen Greenforce, und man merkt wirklich keinen Unterschied mehr zu Fleischpatties. Wahre Wunderwerke der Lebensmittelchemiker. Dazu phantastische Süßkartoffelpommes und Himbeerlimo.

Für den Milla Club hatte ich keine Karten gekaufen, weil mir die Location etwas suspekt gewesen war. Ich hatte kaum Fotos gesehen, wo Leute irgendwie sitzen. Deshalb hatte ich Karten für das Vereinsheim gekauft. Die Bilder erinnerten ein wenig an das Lustspielhaus. Aber da steht auch auf den Karten "keine Sitzplatzgarantie". Ich bin echt zu alt für diesen Scheiß.

Und so war es dann auch. Als wir ankamen, waren bereits alle Stühle besetzt oder mit Jacken und Taschen belegt. Wir haben dann am Rand gestanden, wo ich zumindest teilweise auf dem Boden sitzen konnte. Es war proppevoll. Der Milla Club gehört eindeutig der linken Szene an. Die schwarz bemalten Wände sind mit Aufklebern überseht, u.a. "FCK NZS".

Claus hat wieder ein hervorragendes Programm abgeliefert, diesmal ohne literatisches Ich. Er war wirklich er selbst. Es gab eine geballte Ladung politischer Bildung. Jetzt wissen wir alles über die Schuldenbremse und Vermögenssteuer. Und auch eine Menge über Dinge, von denen wir noch nie gehört haben. Absolut empfehlenswert! Und das war erst mal die Vorpremiere und wir waren das Testpublikum. Claus hat von Blättern abgelesen (was man überhaupt nicht merkte) und sich Notizen gemacht, wo das Publikum lachte, und wo eine Formulierung nicht funktioniert hat.

Ich bin gespannt, ob wir im Januar einen Unterschied bemerken. Denn dann werden wir uns das Programm nochmal anschauen. Diesmal aber geplant.

Greenforce BBQ Burger, Süßkartoffelpommes und Himbeer-Limo

Sandra, ein Freund, Claus von Wagner, Florian im Milla Club

Sandra, ein Freund, Claus von Wagner, Florian im Milla Club

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Freunde | Claus von Wagner | Aha-Effekt
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Donnerstag, 17. Oktober 2024 23:17

Hubert Zitt in Neufahrn (Künstliche Intelligenz)

Heute waren wir in der Bibliothek in Neufahrn, wo in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule der Vortragsabend mit Hubert veranstaltet wurde. Es ist auch ein schönes Trekdinner-Event geworden. Vorher waren wir noch mit Britta und Nobbse beim Italiener Le Vespe. Das war sehr lecker und trotzdem günstig. Die Pizzen sahen gut aus, ich hatte aber Spaghetti aglio e olio.

Hubert hat sich sehr gefreut, uns zu sehen. Wir haben auch über die Weihnachtsvorlesung gesprochen, die die letzte sein wird, die er organisiert. Das wird episch!

Den Vortrag Künstliche Intelligenz – Science vs. Science-Fiction haben wir bereits einmal gesehen, aber das macht nichts. Die können wir immer wieder anschauen, auch weil Hubert diese immer wieder aktualisiert. Am Ende haben wir noch ein schönes Gruppenfoto gemacht. Dann musste die arbeitende Bevölkerung auch schon wieder heim.

Vorfreude

Foto: Nobbse

die Bühne

Florian und Sandra

Vorfreude

Florian mit Tiberius

Gruppenfoto mit Hubert

Foto: Melli

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Freunde | LastGeekTonight (LGT) | Trekdinner | Hubert Zitt | Fotos
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Sonntag, 22. September 2024 23:57

Lokschuppen in Rosenheim Kohlrabenschwarz-Lesung

Heute haben wir uns mit ein paar Freunden in Rosenheim getroffen. Erst waren wir im Flötzinger Bräustüberl, dann im Lokschuppen. In Rosenheim gab es nämlich das Lesefestival. Leider waren nur die Lesungen von Tommy ausverkauft. Es gab aber auch Wochenendtickets, was die Inhaber jedoch vor das Problem stellte, dass sie zwischen den Lesungen die Location wechseln mussten, was zeitlich unmöglich war und an Menschen mit Gehproblemen wurde überhaupt nicht bei der Planung gedacht. Sehr schade.

Bei der Lesung mit Tommy & Sophia Krappweis und Christian von Aster war volles Haus und wir konnten auch nicht ganz alle zusammen sitzen, weil die Sitzplätze nicht nummeriert waren und es den üblichen Run beim Einlass gab. Auch ein Grund, weshalb ich nicht mehr in den Circus Krone gehe. Die Lesung war großartig. Wir haben viel gelacht und es gab auch ein paar sehr emotionale Momente. Tommy hat erzählt, dass sein Buch Sportlerkind in Buchhandlungen unter der Kategorie "Sport" ausgestellt war, obwohl es da eben genau darum ging, dass er Sport nicht mag. Mir ist auch meine Frage wieder eingefallen: Weil Christian von Aster so viel Text für die Figur Erdmann geschrieben hat, habe ich mich gefragt, ob man beim Hörspiel pro Zeile bezahlt wird als Sprecher. Die Modelle gibt es auch, aber Tommy zahlt die Zeit. Und die Profis brauchen nicht soooo lange, um ihre Texte einzusprechen für Ghostsitter, Kohlrabenscharz, Feuerflieg & Co..

Ursprünglich sollte das nicht live gestreamt werden, weil die Leute ja nach Rosenheim kommen sollten und Tickets kaufen, aber Tommy hat sich dann spontan umentschieden. Daher kann man die Lesung hier auf WildMics nochmal nachschauen. Wir sind aber nicht zu sehen. Und wir haben uns auch in der Pause nicht vor die Kamera gemogelt.

Anschließend hat sich Tommy noch Zeit genommen zum Signieren. Es gab aber keinen Tisch, weshalb das eine Kuddelmuddel-Stehparty wurde in den finsteren Ausstellungsräumen des Lokschuppens. Florian hat Tommy einen Bernd das Brot zum Unterschreiben hingehalten. Den hat Tommy auch noch als exklusiven Bausatz bekommen inklusive Bauanleitung. Ein Legofan mag schließlich keine fertig gebauten Sachen ;-) Und Sophia hat endlich ihr MOC bekommen unter dem Motto #AlleBekloppt. Aber da kann ich noch nichts verlinken.

Es war ein wunderschöner Abend. Die Ausstellung Heldinnen & Helden kann ich auch empfehlen. Teilweise sind die Texte auch von Christian von Aster gesprochen. Und es gibt ein Batmobil zu bestaunen!

43 Fotos

Spitzohr: Bernd the Brick

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Sonnenstrahl | Tommy Krappweis | Zeugen Kühlwaldis | LastGeekTonight (LGT) | Christian von Aster
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Sonntag, 8. September 2024 23:40

Festival Mediaval in Selb

Dieses Jahr waren wir zum ersten Mal auf dem Festival Mediaval. Tommy war dort eigentlich schon häufig, aber dieses Jahr zusammen mit Sophia, und das war dann auch der ausschlaggebende Grund, weshalb wir dort hingefahren sind.

Es war gar nicht so einfach, ein Hotel zu finden, das nicht zu weit weg ist und auch nicht allzu teuer. Auf der tschechischen Seite hätte es wohl günstigere Hotels gegeben, aber auch nicht so wirklich, und die Fahrt wäre dann immer blöd gewesen, weil es in Grenznähe nur wenige Straßen gibt. Man hätte also immer irgendwelche Bögen fahren müssen. Letztendlich habe ich aber doch etwas Nettes gefunden.

Wir hatten riesiges Glück mit dem Wetter. Es war schön warm, aber nicht zu heiß. Und die Straßen waren auch noch relativ leer, weil in Bayern noch Ferien waren.

Als ich die lange Schlange vor dem Eingang gesehen hatte, bekam ich schon Angst, dass wir es nicht rechtzeitig zur Lesung ins Literaturzelt schaffen würden. Es ging dann aber doch recht flott. Da muss man mal die Orga und die Helfer loben.

Im Literaturzelt war gerade noch die Lesung von Isa Theobald. Sie hat einen schönen Schreibstil. Ich wünschte, ich hätte mehr Zeit zu lesen. Aber derzeit reizen mich tatsächlich eher Sachbücher. Als Tommy und Sophia dann Kohlrabenschwarz lasen, eine Szene aus dem Hörspiel, war das Zelt knackevoll. Es hat sich angehört, wie eine Szene aus ihrer Kennenlernzeit. Man weiß halt nie, wieviel Autobiografisches tatsächlich in den Werken steckt.

Abends haben wir dann noch lecker gegessen und ein bisschen In Extremo angeschaut. Ich wusste gar nicht, dass die überwiegend deutsch singen. Mein Erstkontakt mit ihnen war This Corrosion, das ich davor von den Sisters of Mercy kannte. An dem Abend kamen wir nicht ganz so spät ins Bett.


Am zweiten Tag konnten wir richtig ausschlafen, weil der erste Programmpunkt, der uns interessierte, erst am frühen Nachmittag war. Wieder im Literaturzelt waren Luci van Org und Florentine Joop. Letztere hat aus einem Büchlein vorgelesen, was mir eigentlich total gut gefiel. Ich wusste nur, dass ich wahrscheinlich nicht so bald dazu käme, es zu lesen, und wenn dann hätte ich vielleicht schon vergessen, was mir daran gefallen hatte. Deshalb haben wir den Verlag und sie glücklich gemacht und das Büchlein gekauft, "für dich" signieren lassen und in den Bücher-Tausch-Schrank gestellt. Ich hoffe, dass sich darüber jemand gefreut hat.

Ju Hanisch hat auch eine großartige Phantasie. Aber auch hier habe ich das Problem, dass ich einfach nicht dazu komme zu lesen. Florian hat trotzdem ein Buch zum Signieren geholt.

Beim Living Chess haben mir die Türme leid getan. Wir waren zu spät dran, weshalb wir das Spektakel nur von Weitem beobachten konnten. Es hatte ein wenig etwas von Battle Chess. Insgesamt ist das Festival wirklich schön und wir haben uns sehr wohl gefühlt. 8.000 bis 10.000 Besucher sollen es sein. Aber da es auch in einem schönen Stadtpark stattfindet, verteilt sich das sehr gut. Essen und die Verkaufsstände haben auch für jeden etwas zu bieten.

Am frühen Abend trat Tommy dann mit Harpo Speaks! auf. Das war großartig, die Stimmung war super und Florian durfte mit Tommys Handy mitfilmen. Ich war fasziniert von dem kleinen Mikrophon, das auf das Handy aufgesteckt war. Ich habe von so Tontechnik überhaupt keine Ahnung. Ich könnte das auch nicht, weil ich etwas Schwerhörig bin. Ich habe einen angeborenen Hörfehler, so dass ich ab 6.500 Hz ungefähr absolut taub bin. Deshalb kann ich die ganze Breite von Musik und Stimmen und all den Geräuschen gar nicht wahrnehmen. Manchmal bedauer ich das, aber manchmal denke ich, dass es auch seine Vorteile hat, wenn ein Zug bremst und laut quietscht und sich die Leute die Ohren vor Schmerzen zuhalten.

Aber ich schweife ab. Es wurde getanzt und Seifenblasen in die Luft gepustet und es gab sogar eine Polonaise.

Abends war dann noch das Konzert von Schandmaul. Ich kann mich immer noch nicht an die neue Stimme gewöhnen. Aber Dein Anblick und Bunt und nicht Braun wurde gespielt. Es war so voll, dass wir uns auf den Hügel zum Spielplatz gesetzt haben, damit wir wenigstens ein wenig mitbekommen.

Überall auf dem Festival stehen Feuerschalen oder sind kleine Feuerstellen, was eine wunderbare Nachtstimmung gibt. Wir haben die Zeit totgeschlagen, indem wir umhergewandert sind, um einen gehäkelten Yoda zu suchen, den jemand verloren hatte. Wir wurden nicht fündig, haben aber andere Dinge gefunden und im Fundbüro abgegeben.

Um Mitternacht gab es nämlich nochmal Harpo Speaks! im Aktionszelt. Ich war mir nicht sicher, ob ich das durchhalten würde, aber ich war so aufgedreht, dass es gar kein Problem war. Die Stimmung war bombig, auch wenn die Technik etwas Probleme machte. Und weil es so gut lief, haben sie einfach so lange weitergespielt, bis Tommy seine Hand nicht mehr spührte und nichts mehr ging. Wir waren erst kurz vor drei im Hotel.


Am Sonntag haben wir erfahren, dass der gehäkelte Yoda im Bücherzelt auf seinen Besitzer wartet. Später ist er auch abgeholt worden. Ich liebe Happy Endings. Tommy und Sophia haben eine "Ask us anything"-Stunde gegeben. Ich hatte gefragt, ob der Song "Ein echter Wahrer Held" für die für die Deutsches Kinderhilfswerk (Hilfe für unbegleitete Flüchtlingskinder) auch auf Festivals Einnahmen/Spenden generiert, oder nur, wenn er irgendwo gekauft oder dauergestreamt wird. Florian hatte nach den Schafen und Eseln in Irland gefragt. Und später noch Werbung für den Noob Tours Snagger gemacht.

Die Zaubershow von Chris Hyde konnten wir auch nicht anschauen, weil das Aktionszelt voll mit begeisterten Kindern war. Ich war mir nicht sicher, ob wir ihn im Legoland mal gesehen hätten, aber ich konnte mich nicht erinnern. Der Name kam mir nur bekannt vor.

Im Literaturzelt haben wir dann noch eine tolle, musikalisch untermalte Lesung von Florian Schäfer von Forgotten Creatures gehört. Das ist so fantastisch, dass ein Mädchen sich das Buch von ihrem Taschengeld kaufen wollte. Allerdings war es bereits vergriffen, als sie am Verkaufsstand ankam und war darüber sehr traurig. Die Verkäuferin hatte dann Florian Schäfer gefragt, ob er noch ein Exemplar da hätte und er meinte, er müsse dafür nochmal kurz zum Auto gehen. Das Mädchen war dann nur nicht mehr da. Wir haben sie dann auf dem Weg zum Auto getroffen und gemeint, sie solle nochmal hoch gehen, dann bekommt sie doch noch ein Buch. Habe ich schon erwähnt, dass ich Happy Endings mag?

Auf der Heimfahrt war dann viel Regen, aber das machte uns nichts mehr aus. Es war ein sehr schönes Wochenende gewesen.

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Sonntag, 14. Juli 2024 23:56

Geschichtsunterricht

Wir waren sehr spontan mit ein paar Zeugen Kühlwaldis im Ägyptischen Museum zur Sonderausstellung "How to catch a Nazi" und anschließend im NS-Dokumentationszentrum zur Ausstellung Rechtsterrorismus. Verschwörung und Selbstermächtigung – 1945 bis heute. Wir haben uns am Ägyptischen Museum getroffen. Das ist jetzt ganz neu seit 2013. Das letzte Mal waren wir so 2007 dort gewesen, da war es noch so wie damals, als ich mit der Grundschule dort gewesen bin. Ich kann mich noch genau erinnern, wie fasziniert und traurig ich vor der Kindermumie gestanden bin.

Zu der ersten Ausstellung gibt es auch einen Film auf Netflix "Operation Finale". Es war sehr interessant, aber auch verstörend. Besonders die Bilder mit den ausgemergelten Körpern, die achtlos übereinander gestapelt worden sind. Ich kann es nicht verstehen, wie jemand den Holocaust leugnen kann und ernsthaft Nazi sein kann in der heutigen Zeit. Das ist einfach nur abartig und menschenverachtend.

Der Rechtsterrorismus ist auch krass. Die neuesten Fälle Hanau, NSU und Olympiazentrum habe ich noch sehr gut im Gedächtnis. Aber auch Solingen war mir noch ein Begriff. Aber die Gewalt hat nach dem Ende des zweiten Weltkrieges nie aufgehört. Aber insgesamt fällt mir nur die RAF ein bei Linksterrorismus. Die Linken scheinen eher Gewalt gegen Unbelebtes zu verüben und müssen sich eher gegen Polizeigewalt wehren.

Anschließend waren wir noch bei uns im Garten selbstgemachte Burger essen. Es war ein sehr schöner Tag!

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Donnerstag, 11. Juli 2024 23:53

To the Moon (Royal Filmpalast)

Heute haben wir das Trekdinner Kinoevent im Royal Filmpalast zelebriert. Wir haben uns 19:00 Uhr im Foyer getroffen. Es war kaum etwas los, wir mussten also für unsere Naschereien nicht anstehen. Die U-Bahnen 3 und 6 fuhren wegen einer Störung extrem unregelmäßig. Es war angekündigt, dass die nächste U-Bahn erst in über 40 Minuten käme, weshalb wir dachten, dass unser sechster Teilnehmer nicht rechtzeitig da sein würde. Das Kinopersonal war aber sehr nett und meinten, dass sie ihn auch ohne Ticket reinlassen würden, wenn er den richtigen Namen nennen würde. Aber dann kam er doch noch. Die U-Bahnen hatten es sich anders überlegt. Dann hat das Kinopersonal ihn persönlich mit Namen begrüßt und von uns ein nettes Gruppenfoto vor dem Kinoplakat gemacht.

Der Trailer von dem Film To the Moon (Originaltitel "Fly me to the moon") hat mir gut gefallen. Aber die spannende Zeit um den Wettlauf zum Mond war nur das Setting für eine Liebeskomödie. Aber die war schon sehr nett und lustig. Ich mag Scarlett Johannson sehr gern. Für den Fall, dass es mit der Mondlandung nicht klappt, wird heimlich gedreht, um der Welt eine Lüge aufzutischen. Und immer wieder spielt eine schwarze Katze als Symbol für Aberglaube herum. Es war locker-flockige Unterhaltung mit schönen Bildern, teils auch Originalaufnahmen von damals.

Vor dem Film haben wir den Trailer von I.S.S. gesehen. Zunächst dachte ich, das wäre gut für das nächste Trekdinner Kinoevent, aber dann war der Trailer doch sehr dystopisch und brutal. Das muss ich nicht unbedingt im Kino sehen, da kuschel ich mich lieber irgendwann auf dem Sofa ein und schaue den im Stream.

Vier von uns sechs waren anschließend noch beim McDonalds. Es war so schön lau, dass wir draußen saßen. Wir haben überlegt, warum so wenige Leute da waren. Aber es kann natürlich sein, dass unter der Woche abends nicht so gut geeignet ist für Berufstätige. Vielleicht probieren wir das nächste Mal aus, am Freitag oder Samstag früher Abend ins Kino zu gehen und anschließend in ein Restaurant.

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Samstag, 22. Juni 2024 17:03

Christopher Street Day

Dieses Jahr sind wir spontan auf den Christopher Street Day (CSD) gegangen. Florian und ich haben uns beim Rischart auf dem Weg zur U-Bahn Frühstück geholt und haben uns an eine Stelle gestellt, wo weniger Leute waren (Blumenstraße Ecke Angertorstraße). Wir sind vom Sendlinger Tor die Strecke dem Zug entgegen gelaufen. Obwohl wir erst nach 13:00 Uhr dort standen und der Zug bereits 12:00 Uhr am Mariahilfsplatz los gegangen ist, haben wir noch relativ lange warten müssen, bis sie endlich kamen. Über uns verharrte ein Hubschrauber und es gab sehr große Polizeipräsenz. Es gab aber keine Störungen oder Ausschreitungen. Einzig Twitch hat den Kanal von csdmuenchen wurde vorübergehend gesperrt, weil sie sich nicht an die Richtlinien gehalten haben. Vermutlich weil doch ziemlich viel Haut gezeigt wurde und auch ein paar N*ppel. Man kann ihn sich aber auf Youtube anschauen.

Aber dann ging die Show los. Erst kamen einmal Motorräder. Es gab zwischendrin immer mal wieder Dragqueens. Aber ansonsten war es einfach nur bunt. Da es auch eine Demo war, wurden natürlich auch Schilder hochgehalten, auf denen es immer um Vielfalt und Liebe ging, für Demokratie und gegen Rechtsextremismus. Manche Teilnehmende haben mich überrascht, so gab es mehrere Kirchenvertretungen. Und Männer in Lederhose, die sich die Schwuhplattler nennen. Großartig! Die Firmentrucks waren natürlich in erster Linie Werbung, aber gerade mein Arbeitgeber ist hier sehr aktiv, hat eine eigene Pride-Community und auch unser Chef-Chef-Chef hat sich des öfteren öffentlich klar für Menschenrechte positioniert. Und in unserem Fall glaube ich auch nicht, dass das Regenbogenwashing ist. Auf den Trucks waren auch Dixi-Klos, die man aber meist gar nicht gesehen hatte, weil die entsprechend geschmückt waren.

Florian hatte natürlich seinen Tiberius dabei. Darauf haben viele reagiert, sich über ihn gefreut und er hatte am Ende auch drei Aufkleber, während Florian und ich nur einen Aufkleber abbekommen haben. Yoda, Baby Yoda und einer hatte ihn sogar als Grogu erkannt. Es gab auch einen Star Wars Fan mit dem Schild "Turn to the Gay side of the force" und einen Mandalorianer. Und zwei Leute haben uns sogar mit dem Vulkaniergruß begrüßt.

Es gab ein paar Punks, ein paar leute in Plüschkostümen und sehr, sehr viele mit Hundemasken. Ich habe aber auch drei echte Hunde gesehen. Im Laufe der Zeit sammelte sich immer mehr Müll und leere Flaschen auf dem Boden. Hin und wieder bekamen wir Aufkleber, Flyer oder auch mal kleine Tütchen mit Gummibären. Ich fand mich dann irgendwie einfallslos, weil ich nur meine Alpaka-Socken und das T-Shirt angezogen hatte sowie meine weinroten Lack-Budapester. Wenn wir nächstes Jahr wieder hingehen, werde ich mich etwas bunter anziehen. Um das Foto mit dem Mandalorianer zu machen, sind wir auf die andere Straßenseite in den kleinen Park gegangen, wo etwas wild gep*nkelt wurde. Aber so schlimm wie auf dem Oktoberfest war es nicht.

Florian hat bis zum Schluss durchgehalten, weil er die Lego-Parade auch noch sehen wollte. Als die Parade zu Ende war, erkennbar an dem Polizeiauto und einem Krankenwagen (einer hatte sogar während des Umzugs einen Einsatz und musste sich an allen Trucks vorbeiquetschen). Wir sind dann zur Papa-Schmidt-Straße Ecke Müllerstraße gegangen, wo das LeZ, lesbisch-queeres Zentrum München ist. Von dort aus wurde nämlich der Livestream übertragen. Auf dem Weg dort hin haben wir zum Diversity Café geschaut. Das war heute aber geschlossen und außerdem nur bis 27 Jahre zugänglich, da sich bei den Betreibern um eine Jugendorganisation handelt. Live gestreamt wurde nicht mehr, aber es waren einige Fahrzeuge von der Abfallwirtschaft München da, die sofort alles wieder gereinigt haben. Respekt!

Dann sind wir abseits vom Trubel zur Frauenkirche gegangen. Es herrschte plötzlich wohltuende Ruhe. Ich habe die Partystimmung zwar tatsächlich genossen und auch am Straßenrand mitgetanzt (meine Fitbit behauptet, ich wäre an dem Tag 20.000 Schritte gegangen), aber eigentlich mag ich so eine Dauerbeschallung nicht. Vielleicht sollte ich beim nächsten Mal Watte in die Ohren stopfen. An der Frauenkirche gab es noch den Lego-Stand, den Florian sich gerne anschauen wollte. Danach sind wir zum Marienplatz gegangen und Richtung zu Hause gefahren. Florian hat dann meinen Rucksack genommen, während ich in der Silberhornstraße ausgestiegen bin, um zu meinem 33-jährigen Abitreffen zu gehen. Was für ein Tag!

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Youtube: CSD München Live-Stream 2024

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Samstag, 8. Juni 2024 23:44

Role Play Verse - Samstag

Das Frühstück im Hotel Select ging bis 11:30 Uhr. Das fand ich schonmal sehr gut! Und geschmeckt hat es auch.

Zuerst waren wir beim Eingang für Aussteller und Künstler (beim McFit). Wir mussten um Turbinenhalle herum, aber das ging nicht unmittelbar, sondern wir mussten erst die Straße ein Stück entlang gehen und dann über das Firmengelände vom Bildungsinstitut Pflege der Arbeiterwohlfahrt Oberhausen e.V. und SLV Bildungszentrum Oberhausen gehen. Das hatte ich aber bei der Vorbereitung auf unsere Reise schon auf Gugel Mäps gesehen. Uns sind einige Besucher gefolgt. Ausgeschildert war da aber nichts. Eigentlich kam man nur vom Osten her auf das Gelände. Das hätte man in der Rubrik "Anfahrt & Parken" genauer beschreiben können. Aber das war nicht das Einzige, was in der Organisation nicht so ganz gut gelaufen ist. Aber wenigstens ging der Umtausch der ausgedruckten Tickets in Festival-Bändchen sehr schnell, zumindest um diese Uhrzeit, weil wir erst gegen Mittag dort eintrafen.

Ich fand es auch schwierig, uns anhand des Plans zu orientieren. Der Samstag und der Sonntag waren immer gemischt dargestellt, nur die Lokalitäten zusammen. Umgekehrt hätte ich es besser gefunden. Es standen Nummern statt z.B. "Main Stage" auf dem Lageplan, weshalb wir ständig rumblättern mussten, um zu sehen, wo denn jetzt was ist. Zumindest bei den großen Bühnen, auf denen Programmpunkte stattfanden, hätte man statt der Nummer den Namen drucken können. Wenigstens waren die Künstler nach Alphabet sortiert.

Es gab Bons für Essen/Trinken, aber nur das, was es in der Turbinenhalle gab. Draußen wurde überall bar bezahlt. Die WCs kosteten extra. Aber wir hatten echt Glück mit dem Wetter. Da die meisten Sachen, die uns interessierten, draußen stattfanden, haben wir die Sonne sehr genossen. Das Programm wurde erst sehr spät veröffentlicht. Wenn wir früher gewusst hätten, dass die meisten Programmpunkte mit Tommy Krappweis am Sonntag sind, wären wir vielleicht noch einen Tag länger geblieben. Aber wir sehen ihn ja bald wieder.

Wir haben einige Leute aus der LGT- und WildMics-Community getroffen. Wir brauchten eigentlich auch den "barrierefreien" Eingang, doch der war eine recht steile Rampe, die der motorisierte Rollstuhl nicht aus eigener Kraft hoch kam. Außerdem musste erst jemand vom Orga-Team angerufen werden, um die Tür zu öffnen, wenn man rein oder raus wollte. Das haben wir dann nur einmal gemacht und blieben dann für den Rest des Tages draußen im Mittelalterbereich. Zumal die Kabelkanäle in der Turbinenhalle mit Rollstuhl nur schwer zu überwinden waren.

Unsere Programmpunkte waren dann 14:00 Uhr auf der Bühne "Kingdome Come" Saltatio Mortis. Allerdings blieben sie nicht auf der Bühne stehen, sondern sind runtergekommen, um dann auf Biertischen zu spielen, um näher am Publikum zu sein. Da haben wir natürlich nichts mehr gesehen und sind weiter gezogen. Als ich ein einen leckeren Crêpe gegessen habe, saßen mir gegenüber Jutta und Michael vom Podcast Tabulaludo und haben eine Aufnahme gemacht.

Um 15:00 Uhr waren wir doch nochmal in der Halle beim RPV Mainstage, um den Cosplay Contest mit Kes in der Jury anzuschauen. Aber wir haben keinen Platz bekommen und standen nur oben auf der Empore und haben nach ein paar Kostümen aufgegeben. Die konnte man draußen viel besser bewundern und fotografieren als in der muffigen Halle, auch wenn es eine tolle Pyrotechnik-Show gab. Außerdem stellen sich die Leute immer in coole Posen, wenn man sie fragt, ob man ein Foto machen darf. Auf der Bühne bewegen sie sich viel zu sehr. Manchmal habe ich auch einfach die Gelegenheit genutzt und mich neben einen Fotografen gestellt, um auch ein schönes Foto von den tollen Cosplays machen zu können. Etwas später haben wir dann tatsächlich Kes gesehen, aber konnten nicht Hallo sagen, weil sie gerade telefoniert hat.

Außerdem haben uns die Stände vom Verlag Roter Drache (Halle Händlerraum) wegen Mara/Ghostsitter und vom Verlag Farbe und Bunt (Zelt) wegen Torsten Walch interessiert. Und bei Forgotten Creatures haben wir Florian Schäfer kurz Hallo gesagt, den wir vom Kongress der Parakryptozoologischen Gesellschaft her kennen. Da hatte er als E.L. Niederhammer den helvetischen Drachen vorgestellt.

Dann sind wir wieder raus gegangen und haben im Lesezelt Torsten Walch und könnte Joachim Sohn gewesen sein zugehört. Torsten hat eine Geschichte von einem Star Wars Weihnachtsspecial vorgelesen, das zwar gedreht und gesendet wurde, aber dann im Nirvana verschwand, weil es so grottenschlecht war. Und er hat von dem Buch DeForest Kelley - Ganz nah & persönlich geschwärmt, das er übersetzen durfte und ihn zu Tränen gerührt hat. Leider waren wir nur wenige Zuhörer im Lesezelt, und wenn der Dunkelelf (Name der Redation bekannt) nicht da gewesen wäre, hätten die beiden die meiste Zeit für die Bierbänke vorgelesen.

Um 16:30 Uhr im Zelt nebenan namens "Fame Verse" gab es dann das Meet & Greet mit Tommy. Es hat wirklich niemand angestanden, weshalb ich mich dann draußen hingestellt und Leute darauf aufmerksam gemacht habe. Ich denke, dass es aus dem Plan auch nicht so leicht ersichtlich war, wo denn das "Fame Verse" eigentlich ist und am Zelt stand auch nix. Nachdem alle ihr Autogramm bekommen haben, haben wir noch ein Gruppenbild mit den Kohlrabenscharz-Fans gemacht. Ich habe Charlie vom Kongress der Parakryptozoologischen Gesellschaft gar nicht wiedererkannt mit ihrer Perücke und den Schmetterlingen im Haar.

Wir haben dann noch etwas im großen Zelt gesessen, in dem man auch Spiele spielen konnte, und einfach nur geredet. Da musste ich einen niedlichen, pastellregenbogenfarbenen Drachen (Schlüsselanhänger) kaufen. Um 18:30 Uhr trat dann auf der Bühne "Kingdom Come" Harpo Speaks! mit Tommy auf. Allerdings war der Start wegen technischer Probleme erst viel später. Deshalb waren wir etwas in Zeitnot geraten, weil wir auch um 19:00 Uhr im "Fame Verse" das Meet & Greet mit Mháire erleben wollten. Und das verzögerte sich, weil sie auf der Bühne noch Programm hatten. Das habe ich dann auf dem Handy über Twitch verfolgt, um mitzubekommen, wann Mháire kommt. Das war 19:30 Uhr zu Ende und dann hat es nochmal 15 Minuten gedauert, bis sie im Zelt war. Mit uns hatte jemand mit einem Kostüm aus Baldur's Gate 3 angestanden. Sie war ganz neidisch auf Florians Kühlturm, aber wir werden definitiv keine 3. Auflage mehr nachdrucken. Der ist einmalig! Ihr hat es dann aber doch zu lange gedauert und ist ist gegangen, weil sie morgen auch noch da ist. Wir nicht. Da wussten wir aber noch nicht, dass Mháire am Sonntag gar nicht da sein würde, weil sie da auf der Stay Forever Con in Karlsruhe sein würde. (Dort hat ein Freund dann für mich die Frage gestellt, wieviele Stofftiere sie besitzt und ob sie alle Namen haben, denn das habe ich vor lauter Aufregung total vergessen. Es sind über 100 und manchmal vergisst sie die Namen, wofür sie sich ein bisserl schämt.) Insofern war es gut, dass wir nur Samstag da waren, denn das war der Programmpunkt, auf den ich mich am meisten gefreut habe.

Ich habe die DVD Jurassic Road signieren lassen. Ich liebe diesen Film. Mháire und Freunde fahren in einem schrottreifen Wohnmobil nach China, um dort einen Dinosaurier abzuholen. Ich habe so mitgelitten und will ganz sicher niemals nach China reisen. Außerdem hat sich Mháire über die Situation der Uiguren geäußert, was ich für ein sehr wichtiges Thema halte. Florian hat seinen Kühlturm signieren lassen. Ich habe damals den Steckbrief von Mháire geschrieben und sie hat sich darin tatsächlich wiedererkannt. Und Mháire kennt Tiberius!

Und dann bin ich noch mit vollem Karacho in ein Fettnapf gehüpft. Ich hatte nämlich jemanden mit Mháires Freund Nico verwechselt, obwohl mein Bauchgefühl gesagt hatte, dass er es gar nicht sein könne, weil er viel hellere Haare hatte. Nico war nämlich noch mit der Technik beschäftigt und ist deshalb nicht mit auf dem Foto.

Als wir mit dem Meet & Greet fertig waren, haben wir noch die letzten Lieder von Harpo Speaks! mitbekommen. Es waren leider nur sehr wenig Publikum da. Daher standen wir direkt an der Bühne. Zu "Ein echter wahrer Held" durften wir dann auf die Bühne. Auf der Role Play Convention in Köln 2018 habe ich mich das nicht getraut, weil ich nicht sehr textsicher bin, aber diesmal haben wir die Chance ergriffen und mitgesungen. Dafür habe ich mir den Text auf mein Handy geholt.

Damit ging die RolePlay Verse zu Ende. Trotz der organisatorischen Mankos war es wirklich sehr schön gewesen. Wir haben wahnsinnig viele schöne Cosplays gesehen, wirklich großartig! Und natürlich liebe Menschen getroffen, teilweise zum ersten Mal, die wir während Corona über Twitch.TV kennengelernt haben. Zum Abschluss waren wir noch zu viert im Derman gut und günstig essen. Ich war aber so voll, dass mir sogar die Pizzaröllchen zu viel waren. Außerdem gab es einen Salat als Vorspeise und einen kleinen Nachtisch dazu.

Im Hotel habe ich mich dann noch in der Badewanne ausgeruht. Was für ein toller Tag!

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der Drache auf Youtube

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Sonntag, 19. Mai 2024 23:06

WTF und mehr in Leipzig

Dieses Wochenende waren wir in Leipzig zum WTF - Wissenschaft trifft Freundschaft. Dort haben wir uns mit anderen Zeugen Kühlwaldis getroffen und hatten sehr viel Spaß bei den wahnsinnig interessanten, obskuren und morbiden Vorträgen.

Eingekehrt waren wir im Peter Pane, im Lukas und im Alex, letztere vor allen Dingen, weil dort auch noch nach Mitternacht geöffnet war. Bei der Veranstaltung selbst gab es nur Getränke und Snacks, was angesichts der Länge von elf Stunden ab Mittag mit nur drei 20-minütigen Pausen eine Herausforderung war. Aber ich hatte einige Knabbereien im Rucksack, so dass wir nicht vom Stuhl gekippt sind.

Die Referenten waren teilweise auch bekannter, wie Florian Schröder, der bei einer Querdenken-Demo einen legendären Auftritt hatte, und Sängerin Luci van Org im musikalischen Abschluss.

Ich habe tolle Menschen kennengelernt und wiedergetroffen und enorm viel gelernt. Da einiges nicht jugendfrei ist, dieser Blog aber schon, werde ich im Einzelnen nicht darüber berichten. Wer aber Lydia Beneckes Vorträge kennt und mag, die die treibende Kraft hinter "Wissenschaft trifft Freundschaft" ist, der wird hier auch nächstes Jahr wieder ein tolles Programm neben dem WGT vorfinden.

Am Sonntag waren wir noch auf der Moritzbastei beim Mittelaltermarkt und in der Deutschen Nationalbibliothek bei einer übervollen Lesung von Christian von Aster. Abends bedauerte ich kurz, dass wir keine WGT-Bändchen hatten, denn im Völkerschlachtdenkmal gab es ein Herr-der-Ringe-Konzert. Aber wir mussten auch wieder nach Hause und wollten nicht so spät ankommen. Die Heimfahrt verlief wie die Hinfahrt problemlos und entspannt.

106 Fotos


Außerdem wurde auf ein paar Anlaufstellen aufmerksam gemacht, die ich hier auch ans Herz legen möchte:

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Zeugen Kühlwaldis | Lydia Benecke | unterwegs | Fotos | Christian von Aster
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Samstag, 11. Mai 2024 23:50

Skeptical, SkepKon und GWUPsit

Am Donnerstag waren wir nach Augsburg gefahren. Das Turmhotel, der "Maiskolben" erinnert an die Marina Towers in Chicago, die auch die "Corn Cobs" genannt werden. Das war wohl Absicht. Das Hotel war mir aber zu teuer gewesen, deshalb haben wir im Ibis am Königsplatz gewohnt. Eine stillgelegte Rolltreppe war bepflanzt, das fand ich interessant.


Donnerstag, 9. Mai 2024 - Skeptical

Das Skeptical war begleitet von schöner Musik von vier Cellisten, die u.a. "Eine Kleine Nachtmusik" von Mozart und die Titelmelodie von "Game of Thrones" gespielt haben. Das war ein sehr schönes Programm, bei dem Jasmina geschröpft wurde. Kinesiotapes kamen nicht gut weg. Ich denke auch, dass die Eigenschaften, die den Farben zugeschrieben werden, Blödsinn sind. Ich nehme schwarz, blau und pink, weil mir die Farben gefallen. Ich habe aber schon das Gefühl, dass es hilft, einerseits Stabilität bringt, andererseits aber Flexibilität, so dass man gegen einen gewissen Widerstand bewegen und etwas trainieren kann, wie bei Bandagen, nur mit dem Vorteil, dass es individuell anpassbar ist, während Bandagen immer nur für ein bestimmtes Gelenk passen.

Es gab tolle Vorträge zu den Themen Augsburgs Stadtgeschichte, Physiotherapie, was Hegedüs für Hasskommentare aushalten muss und wie er damit umgeht, Deepfakes, Exorzismus und Rituelle Gewalt/Mind Control. Wer nicht dabei gewesen ist, hat etwas verpasst.

Danach waren wir in der Haifischbar mit Holm und Freunden. Am Thresen hängt auch der Kopf eines echten Makohais. Es war für 20 Personen reserviert, aber wir haben den Laden gesprengt. Ich hatte die Wurzelsuppe und Knoblauchbrot, sehr lecker! Es gab auch leckere Cocktails. Leider stand bei "S*x on the Bar" nicht dabei, woraus der gemixt war. Die Herrentoilette war über und über mit Aufklebern zugepflastert. Sowas habe ich noch nie gesehen. Auf dem Heimweg haben wir noch einen Blick in die Augsburger Puppenkiste geworfen. Ich habe aber kein Interesse, die zu besuchen. Ich fand Marionetten schon immer creepy.


Freitag, 10. Mai 2024 - SkepKon Tag 1

Das Frühstück im Ibis war ganz gut. Die Pancakes haben meinen Tag erhellt. Im Park war der Rasen gemäht, aber es blieben Inseln erhalten als Insekten-Wohnstätten. Das hat mir sehr gefallen.

Im ersten Vortrag ging es um die Beweiskraft von Bildern. Als vom World Trade Center zwei Bilder gezeigt wurden, einmal mit einer Enterprise, die die Türme beschießt, und einmal mit einem AT-AT, da wurde die Enterprise als "UFO", und der AT-AT aber korrekt bezeichnet. Da durchzuckte es uns merklich. Jemand aus dem Publikum merkte das auch an, aber die Referentin meinte nur, dass sie kein Star Trek Fan wäre. Ich habe die Erschütterung der Macht gespürt. Bei der Frage, ob es einmal Riesen gegeben hatte, wurde meine Vermutung bestätigt, dass die Knochen eigentlich von Tieren (z.B. Mammuts) stammten und fehlinterpretiert wurden, ähnlich wie Dinosaurierknochen vermutlich die Mythen über Drachen begründeten.

Bei den Fat Studies lernte ich den Unterschied zwischen qualitativer und quantitativer Forschung kennen, also "Viele Anekdoten ergeben noch keine Daten". Allerdings denke ich, dass die Erzählungen von Betroffenen trotzdem ernstzunehmen sind, sonst könnte man zu jeder Minderheit sagen, dass sie statistisch nicht relevant wären, was inhuman wäre. Ich denke nicht, dass man Wissenschaft so betreiben sollte.

Anschließend gab es einen schönen Einblick in die Schwurbelkurse in Volkshochschulen. Stephanie und Tina haben den "Quack-Score" eingeführt, um die Kurse einzuteilen. Aber die Situation ist nicht ganz so schlimm wie befürchtet. Ralf erklärte dann aus rechtlicher Sicht, dass wir leider mit der Werbung für esoterische Produkte leben müssen.

In der Mittagspause waren wir im Biergarten. Offline wussten wir, dass er geöffnet war, aber online stand, dass er erst 16:00 Uhr öffnen würde. Google weiß eben doch nicht alles. Das ist etwas beruhigend. Der Buddler hat sich dann sehr über seine Lego-Minifigur gefreut, die ihm Florian schenkte.

Der Vortrag über "Unwissenschaftlichkeit" musste leider ausfallen, aber Heiligenschein/Aura als optische Täuschung war auch interessant. Danach berichtete Holm noch von Nobelpreisträgern, die irgendwann abgedriftet sind. Das kannte ich teilweise schon. Bei der Prophylaxe bei Säuglingen mit Flouridtabletten, Vitamin K gegen Blutungen und Vitamin D (Rachitis) habe ich mich gefragt, wann die eingeführt wurden. Die Tabletten haben meine Jungs auch bekommen, aber an die Vitamine kann ich mich nicht mehr erinnern. Leider habe ich mich nicht getraut, danach zu fragen. Die meisten anderen im Publikum haben immer so tolle Fragen gestellt, da kam ich mir manchmal richtig dumm vor.

Der Vortrag über Pro Ana war auch sehr schockierend. Damit hatte ich mich schonmal beschäftigt. Bei dem Vortrag über die Unwissenschaftlichkeit der Neuen Rechten kam mir zu viel Neue Rechte und zu wenig Unwissenschaftlichkeit vor. Ich hatte eher den Eindruck, dass hier gerechtfertigt werden sollte, dass das Team Sebastiani doch nicht in der Rechten Ecke verortet werden kann.

Nach dem Abendessen im veganen Café Dreizehn waren wir noch beim Open Stage in der Kresslesmühle. Das war ein schön buntes Programm mit skeptischem Bezug mit Illusionskünstlern, Improtheater, Musik, Poesie und am Ende noch ein Vortrag von Jasmina über die Coping Mechanismen von Daenerys aus Game of Thrones. Da war ich aber schon so müde, dass ich fast vom Stuhl gekippt bin. In der Pause habe ich die ISS gesichtet, aber leider keine Polarlichter.


Samstag, 11. Mai 2024 - SkepKon Tag 2 und Mitgliederversammlung

Am nächsten Tag gab es nochmal drei Vorträge. Bei dem über die Effektivität von Triggerwarnungen stieß es mir genauso sauer auf wie bei den Fat Studies, dass die Forschung ergibt, dass es nicht sehr effektiv ist, weil es nur eine Minderheit betrifft. Aber wie ich schon schrieb, das ist kein Grund, es nicht trotzdem zu tun, weil es einfach human ist, wenn man auch auf Minderheiten Rücksicht nimmt. Bei dem Vortrag über Soziale Ungleichheit fiel der Satz "Männer können keinen Windeln wechseln". Da war eindeutig klar, mit was für einer Person wir es hier zu tun hatten. Ich war ein klein wenig fassungslos. Das letzte Thema war "Kritisches Denken an Schulen" von André Sebastiani. Der war dann wieder ganz gut, auch wenn ich mich ernsthaft frage, was "Sei schlauer als ein junger Jagdhund" bedeuten soll.

Das Mittagessen im Aposto war ein klein wenig gehetzt, weil 1:45 h doch etwas zu kurz war, um 20 Minuten hin und wieder zurück zu laufen und in Ruhe zu essen. Das war ein Lehrstück zum Thema Zeitmanagement. Wir hätten einfach wieder in den Biergarten gehen sollen.

Danach folgte der nicht öffentliche Teil der Mitgliederversammlung mit einer entscheidenden Richtungswahl. Es traten Team Sebastiani und Team Holm an. Es ist nicht schwer zu erraten, auf wessen Seite ich war. Aber der Wahlkampf war meiner Meinung nach schonmal nicht ganz fair. Zum Beispiel hatte Holm zum Townhall über seine sozialen Medienkanäle eingeladen, Sebastianis Einladung erreichte mich über die Mailadresse, die ich der GWUP zur Verfügung gestellt hatte. Da gab es in unseren Kreisen auch Unmut, da diese Mail nicht alle bekommen hatten. Dann hatte sich das Team Sebastiani mit hübsch gestalteten Flyern vorgestellt - als PDF per Mail und auf der Veranstaltung auch in Papierform ausgedruckt ausgelegt - und auch auf der Bühne sehr gut präsentiert, während Team Holm eine schlichte Textdatei verschickt hatte und vor Ort überhaupt keine Werbung für sich gemacht hatte. Einzig ein paar Buttons mit "Wählt Holm" lagen dann noch da. Ich hatte den Eindruck, dass Personen, die von der ganzen Schlammschlacht in den Sozialen Medien im Vorfeld die letzten zwei Jahre nichts mitbekommen haben, zwischen den beiden Teams keinen Unterschied feststellen konnten. Jemand aus dem Publikum fragte zu Recht, dass es ihm vorkommt, als müsse er zwischen der "Volksfront von Judäa" und der "Judäischen Volksfront" entscheiden. Die Schicksalswahl ging dann auch entsprechend aus, etwa 3:4 für Team Sebastiani.

Einige waren emotional davon sehr betroffen. Mich selbst hat es weniger betroffen, zumal ich auch erst seit Dezember 2023 Mitglied war. Aber für mich war von vorn herein klar, dass ich wieder kündigen würde, sollte die Wahl so ausgehen. Als wir uns dann wieder in der Haifischbar trafen, war klar, dass wir nicht die GWUP verloren haben, sondern wie Holm schön formuliert hat, die haben uns verloren. Und wenn Menschen auf schöne PR-Gags reinfallen, dann muss ich da nicht mehr mitschwimmen. Man möge B*ys of Reas*n oder V*rnan auf Youtube anschauen, mal nach R*senzweig guggeln, sich mit der Skeptischen Gesellschaft oder dem Humanistischen Pressedienst beschäftigen, dann weiß man, woran man ist. Wer ähnliche Ansichten hat, wie diese Personen, die nun die Richtung der GWUP bestimmen, und das auch noch gut finden, dann möchte ich zu dieser Personengruppe nicht mehr gehören. Ich werde postwendend wieder austreten. Sicher finde ich woanders eine neue skeptische Heimat.

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Auf Youtube verfügbare Videos der Vorträge (Update):


Auf Youtube verfügbare Videos von Vorträgen, die später nochmal woanders gehalten wurden (Update):

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Sonntag, 21. April 2024 23:49

Krimidinner im Marriot: Sherlock Holmes und der Fluch der Ashtonburrys

Nachdem wir aus Rosenheim zu Hause angekommen waren, habe ich mich sofort drangesetzt und ein Baumwoll-Shirt zerschnippelt und mir viktorianische Locken nach dieser Video-Anleitung gedreht. Drei Stunden habe ich die Stoffstreifen drinnen gelassen und dann etwas lufttrocknen lassen, aber es wäre wohl wirklich besser gewesen, das über Nacht drauf zu behalten, das ging aber zeitlich nicht.

Abends waren wir mit einigen Leuten von LastGeekTonight (LGT) zum Krimidinner verabredet. Wir haben uns alle mächtig in Schale geworfen. Es war sehr lustig und das Essen war lecker im Marriot-Hotel. Ich hatte vegetarisch bestellt, was angesichts der Kalbsbäckchen nicht ganz leicht gewesen war. Die Getränke waren inbegriffen, weshalb wohl eher selten rumgegangen wurde. Dies galt auch für die Weine, aber wir trinken den ja nicht. Aber wenigstens standen Wasserflaschen auf den Tischen.

Florian war ein Celebrity, nämlich Oscar Wilde, hatte eine kleine Rolle und musste an einer Stelle einen Trinkspruch aufsagen. Er sagte dann: "Skål! ...und danke für den Fisch!" Sein berühmtester Trinkspruch wäre zu lang gewesen :-)

Wegen meinem Hörfehler hatte ich leider Schwierigkeiten, der Story zu folgen und am Ende natürlich auch keine Ahnung, wer der Mörder gewesen sein könnte. Aber das macht nichts, denn am Ende wurden einige der lustigsten Antworten vorgelesen. Es war wirklich Florians Abend, denn er durfte nicht nur mitspielen, sondern hat auch gewonnen, da er den Fall gelöst hatte und aus dem Hut gezogen wurde. Es gab ein Kochbuch.

Die besten Kostüme wurden ebenfalls prämiert. Diagonal gegenüber saßen auch einige Kostümierte an einem Tisch, die diesen Preis gewonnen hatten. Das war auch eine sehr schön in Schale geworfene Truppe.

Nach ein paar Gruppenfotos mit dem Cast und mit Nessi haben wir dann die Heimfahrt angetreten. Leider hatte das Auto gegenüber Deutschlandticket 17 zu 46 Minuten gewonnen, aber da es schon spät wurde und wir abends nur noch nach Hause und ins Bett wollten, war ich darüber schon froh. Nur die Schuhe musste ich im Auto wechseln, da ich mit den viktorianischen Absätzen wohl zwischen den Pedalen hängen geblieben wäre.

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Sonntag, 21. April 2024 16:09

Rosenheim: Kohlrabenschwarz-Drehorte

Am Sonntag haben wir im B&B-Hotel erst einmal mit den Zeugen Kühlwaldis gefrühstückt.

Danach bin ich mit Florian nochmal zu der Kirche gelaufen, um uns die Drehorte von Kohlrabenschwarz zu fotografieren und mit den Szenen verglichen, wo Stefan Schwab von der Kirche bis zum VW-Bus läuft und telefoniert. Dabei haben wir auch ein paar kleine Filmschnipsel gedreht, die Florian eventuell noch verwurstet, wenn er dazu Zeit findet.

Die Heimfahrt über die A8 verlief wieder staufrei.

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Samstag, 20. April 2024 23:59

Rosenheim: Lydia Benecke Psychologie des Bösen

Der Vortrag von Lydia Benecke "Die Psychologie des Bösen" war wieder sehr faszinieren. Es ging erst einmal um die Definition von "Psychopathy" nach Hare sowie "Antisoziale bzw. dissoziale Persönlichkeitsstörung". Lydia sprach auch von Statsitik, die einen großen Teil der Psychologie ausmacht. Sie zeigte auf, dass die Darstellung in Film und Fernsehen/Literatur nicht realistisch ist. An dieser Stelle wurde ein Bild mit sehr viel Blut aus einer Serie gezeigt und einer Frau wurde erst einmal schlecht. Wir mussten dann den Saal kurz räumen, was etwas Zeit kostete. Leider konnte man im Ballsaal die Fenster nicht aufmachen, nichtmal einen Spalt, um etwas Luft reinzulassen.

Am härtesten waren dann die echten Fälle. Man kann schon ein wenig Mitleid mit diesen Leuten haben, aber noch viel mehr mit denen, die in ihre Fänge geraten und sich daraus nicht befreien können, und damit meine ich nicht nur die Opfer.

In den Saal passten wohl etwa 450 Personen. Damit alle auch ihr Autogramm und Foto bekamen, begann sie schon vor dem Vortrag mit Signieren, in der Pause ebenfalls und am Ende auch, bis wirklich die Letzte ihre Unterschrift im Buch hatte. Es wurde mal wieder sehr spät, weshalb es sehr klug war, ein Hotel dazugebucht zu haben, obwohl wir von Rosenheim nur eine knappe Stunde heim brauchen.

Auf dem Weg zum Hotel hat Florian noch die Kirche erkannt, die in der Serie Kohlrabenschwarz vorkam.

10 Fotos

Themen: Zeugen Kühlwaldis | Fotos | Meine Sonderanfertigung Florian | unterwegs | Lydia Benecke
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Samstag, 6. April 2024 21:47

Legoland

Bei wunderschönstem Wetter und für April natürlich viel zu warm waren wir heute im Legoland. Diesmal sind wir wieder rechts herum gestartet mit dem Wellenreiter, meinem Lieblingsfahrgeschäft. 16:00 Uhr lief im Kino "Mythica", wofür wir uns dann einen Wecker gestellt haben. Im Rebuild the World wurde fleißig gebaut und in der Mitte auf einer riesigen Weltkugel stehen viele schöne Bauten. Daneben in der Lego Akademie war eine schöne Ausstellung mit alten Sets und der Geschichte von Lego. Danach waren wir im Outlet, aber da werden wir selten fündig.

Im Affentheater war eine Zaubershow "Bauklötze staunen" mit Toni Bauhofer. Die lief aber schon und war rappelvoll. Deshalb waren wir dann in unserem anderen Lieblingsfahrgeschäft Tempel X-pedition, wo man mit Laser auf Lichter schießt im Pharaonenland und Punkte sammelt. Gegen Florian habe ich natürlich keine Chance, aber diesmal war ich mit 17.000 zu 17.700 Punkten gar nicht so schlecht.

Danach sind wir zur Fabrik gegangen, um die Jahressteine zu holen und shoppen zu gehen. Am Anfang der Saison gibt es immer noch eine riesige Auswahl, am Ende gibt es meist nur noch die Reste, und wir haben uns mit Tiersets eingedeckt. Diesmal habe ich mir doch ein paar Pferdchen geholt, die von Friends sind doch sehr niedlich. Außerdem gab es jede Menge interessant bedruckte Platten und Farne, die Florian gut für seine MOCs verwenden kann.

Der Film "Mythica" war wirklich niedlich gemacht. Danach hatte ich dann schon Hunger und wir sind mal wieder in den Dino Grill gegangen, wahrscheinlich das beste Restaurant im Park. Florian hatte Spare Rips und ich eine Ofenkartoffel mit Gemüse, dazu einen leckeren Kindercocktail. Als wir unsere Tiersets aufgebaut haben, haben wir festgestellt, dass wir die Schmetterlinge vergessen haben. Deshalb mussten wir nochmal schnell zurück in die Fabrik, um die restlichen Tierchen auch noch zu holen.

Zum Abschluss sind wir dann einmal mit dem Tret-o-Mobil gefahren, statt auf den Aussichtsturm. Im Shop haben wir dann auch widerstanden und nichts weiter gekauft. Und am Ende standen wir ziemlich lange am Parkplatz, weil wir wieder den Fehler gemacht haben, dass wir uns Nahe dem Eingang gestellt haben, statt Nahe bei der Ausfahrt... Das hatten wir mal bei Saisonschluss, als dann alle gleichzeitig nach dem Feuerwerk losgefahren sind und wir zwei Stunden gebraucht hatten, bis wir endlich den Parkplatz verlassen konnten. Diesmal dachten wir, dass es nicht so schlimm werden würde und wir auch noch Glück hatten, dass da so viele Plätze frei waren. Wieder was gelernt. Und vielleicht kann ich mir das bis zum nächsten Besuch auch merken...

Hinter uns ist eine Frau mit ihrem VW etwa im Abstand von 20 cm an meiner Stoßstange geklebt, damit sich nur niemand aus den rechten Seitenstraßen zwischen uns schieben kann. Als ich einmal etwas heftiger bremsen musste, weil auch viele Kinder zwischen den Autos unterwegs waren (es gibt keine Fußwege, nur vereinzelt Zebrastreifen!), waren es vielleicht nur noch 5 cm und ein vorbeigehender Vater rief laut: "Das war knapp!". Die Frau hat aber nix draus gelernt und auf der Autobahn dann mal so richtig Gas geben, wahrscheinlich um ihrem Ärger Luft zu machen.

Auf dem Heimweg haben wir dann noch ein paar Kleinigkeiten beim Edeka Wollny in Friedberg gekauft. Das gehört mittlerweile auch schon irgendwie zur Tradition. Schön war's!

15 Fotos (Ich hatte die Digicam vergessen und nur mit dem Handy ein paar Fotos gemacht)

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Dienstag, 19. März 2024 21:30

Kurztrip nach Wien - Der Urknall war 1 Fehler (mit Florian Aigner und Martin Moder)

Wir hatten uns Karten für "Der Urknall war ein Fehler" gekauft und zwei Übernachtungen in Wien gebucht. Außerdem wollten wir mit der österreichischen Westbahn fahren, weil die als zuverlässiger und pünktlicher gilt, als die Deutsche Bahn. Leider wurde unser Zug nach Hause storniert und ich habe in den anderen Verbindungen keine Sitzplätze mehr buchen können. Die Strecke wollte ich dann auf keinen Fall ohne Sitzplatz fahren. Also haben wir Erstattung beantragt und die Hinfahrt verfallen lassen. Aber ich war am Ende froh, mit dem Auto gefahren zu sein, denn so konnten wir auf dem Hinweg das Stargate besuchen und uns am Montag länger Zeit lassen für spontane Dinge.


Samstag, 16. März 2024

Heute sind wir schon kurz nach 10 Uhr losgefahren, was recht früh war. Die Fahrt auf der A94 verlief problemlos. Nach der Grenze kurz nach Braunau haben wir getankt. Ich bin dafür, dass sich Braunau in Grünau umbenennt.

Die Tankstelle hieß Pink und war ein richtiges Erlebnis. Die Toiletten waren aus Stahl und sahen genauso aus wie auf den Autobahnparkplätzen, wie wir sie kennen und h*ss*n. Florian hat dann erzählt, dass es im Internet gerade rund geht, wegen den lila-pinken Fußballtrikots. Er hat mir auch ein KI-generiertes Bild von H*tl*r gezeigt, der einen rosa Anzug trug.

Die zweite Station war das Stargate in Kappern von Metallkunst Mayrbäurl. Hier kann man über Paypal für das Stargate spenden. Das ist wirklich ein toller Fotopoint gewesen. Das nächste Mal müssen wir unbedingt ein Stativ mitnehmen. Vor dem Stargate saßen noch zwei Guardians of Time.

Auf der Autobahn war es auch angenehm zu fahren, weil das Tempolimit 130 km/h ist. Nur in Wien war der übliche Stadtverkehr etwas stressig. Vor der Pension kurz halten und ausladen war dann nicht wirklich möglich, aber hier gibt es jede Menge Parkhäuser. Erst haben wir auf dem Parkplatz am Stafa Tower geparkt, aber wir stellten das Auto dann in die Tiefgarage Mariahilfstraße am C&A, weil die deutlich günstiger war.

Als wir das Auto vom Parkplatz holten, haben wir erst einmal einen Comicladen besucht. Dort stand ein alter Worf Pappaufsteller, aber der war leider nicht verkäuflich. Wir haben das Auto dann ins Parkhaus gefahren und sind dann noch mal zum Müller gegangen. Es gab keine Spielzeug-Hanteln, aber dafür Tentakel-Gummi-Spielzeug und einen kleinen "Vorsicht nass"-Aufsteller.

Dann sind wir zum Stephansplatz gefahren, wo wir zwei Zeugen Kühlwaldis getroffen haben. Wir sind ein bisschen durch das nächtliche Wien gelaufen, unter anderem durch die Blutgasse. Dann haben wir uns auf ein Restaurant geeinigt. Im Kellergewölb haben wir lecker gegessen und noch lange geredet.

Florian hat dann ein Plakat entdeckt von "Fans Strike Back", einer Star Wars Ausstellung von Fans. Jetzt wissen wir was wir am Montag noch tun werden, bevor wir nach Hause fahren.

Unsere Pension ist ein Wortspiel "Wienderland" für Alice im "Wonderland". Alles ist mit Spielkarten, Grinsekatzen und Hut vom verrückten Hutmacher bemalt und verziert.

40 Fotos


Sonntag, 17. März 2024

Eigentlich wollten wir bei "Der Mann, der verwöhnt" frühstücken, aber da gab es keine Sitzgelegenheit. Deshalb waren wir dann bei McDonald's. Der war schon sehr geräumig und stylisch. Zwar nicht so wie der Burger King, wo wir letztes Jahr waren, aber auch schick.

Danach sind wir in den Stadtsaal gegangen, und nach und nach trafen die Zeugen Kühlwaldis ein. Wir waren zu acht. Vielleicht werden wir eines Tages zu den "Kühlwaldi Ultras". Vor der Show haben wir noch ein paar Spaßfotos gemacht, bevor wir uns alle in der ersten Reihe niedergelassen haben. Martin Moder und Florian Aigner haben in der ersten Hälfte über alles andere gesprochen, aber nicht über den Urknall. Ich witzelte schon, dass es Themaverfehlung wäre (wir hatten auf der Autofahrt den Podcast "Thema verfehlt" mit Christian von Aster und Germaine Paulus gelauscht. Ich glaube, Florian und Martin haben uns auch in der ersten Reihe entdeckt. Florian kann nicht nur Klavier spielen, sondern auch singen.

Nach der Pause ging es dann endlich um den Urknall, und was danach geschah. Es gab sogar eine Fragerunde, und ich habe mich getraut, eine Frage zu stellen: Ich dachte immer, dass die leichten Atome durch Supernovae entstehen, aber wie entstehen dann die schweren Atome? Florian hat das dann so schön erklärt, dass ich es verstanden habe, und mir jetzt hoffentlich auch merken kann. Die leichten Atome bis Eisen enstehen bereits in den Sonnen durch Kernfusion, die schwereren brauchen deutlich mehr Energie und entstehen durch die Supernovae.

Am Ende der Show haben wir wieder gewartet, bis die Autogrammschlange abgearbeitet war, da es bei uns meistens ein bisschen länger dauert. Florian Aigner hat sich sehr gefreut, uns zu sehen. Wir haben ihm dann den Pokal überreicht mit dem Text "bester Sidekick von Martin Moder". Ein Zeuge Kühlwaldis hatte ein Beschriftungsgerät dabei gehabt, schwarze Schrift auf Gold. Das sah schon sehr schick aus, aber noch ist es kein Nobelpreis. Am Ende haben wir noch ein schönes Gruppenfoto gemacht.

Zum Essen sind wir dann zum Brandauer gegangen. Von da oben hatte man einen schönen Blick. Das Essen war auch sehr lecker, und ich habe sogar etwas veganes Essen können. Zum Nachtisch gab es Marilleneisknödel. Danach waren wir nur noch zu fünft.

Wir sind dann zu dem japanischen Garten Setagayapark gefahren, um die letzten Sonnenstrahlen zu genießen. Wir sind beim U-Bahn-Ausgang kontrolliert worden, unsere Handytickets von WienMobil haben die Feuerprobe bestanden. Danach waren wir nur noch zu viert und sind zum Italiener Francesco gefahren, wo wir noch zu Abend gegessen haben.

Auf dem Heimweg waren wir dann im Westbahnhof noch in einem kleinen Supermarkt, und haben uns noch etwas mit Süßigkeiten eingedeckt. Es gab Energy Drink Dosen, die ich noch nicht hatte, aber ich habe sie nicht gekauft.

37 Fotos

Update 14. April 2024:

Youtube MEGA: Moder & Aigner erklären Schwerkraft & Flache Erde


Montag, 18. März 2024

Weil die Fahrt nach Hause nicht so lang ist, haben wir uns noch einen schönen Tag in Wien gemacht. Erst waren wir im Gaming Museum, das in einem Luftschutzbunker war. Das war echt cool. Ich habe eine Runde Tetris gespielt, wäre aber erstmal daran gescheitert, dass ich den Controller verkehrt herum hielt. Aber dann habe ich mal eben einen Rekord aufgestellt.

Danach waren wir auf dem Haus des Meeres im 360° Ocean Sky Restaurant. Die Karte war sehr übersichtlich, aber es gab Falafelburger. Das Essen kam sehr schnell nach der Bestellung. Wahrscheinlich ist alles schon auf Vorrat vorbereitet, damit es schneller geht. So können sie moderate Preise halten.

Dann waren wir bei Fans Strike Back im Studio F der Stadthalle. Das ist wirklich eine beeindruckende Sammlung von überwiegend selbstgebauten Objekten von Fans aus aller Welt, die sich in kurzen Videos vorstellen. Auf das Speeder Bike durfte man sich sogar draufsetzen.

Dann haben wir das Auto aus dem Parkhaus geholt und haben uns auf den Heimweg gemacht. Leider ging es mir nicht besonders gut, weshalb wir uns auf halber Strecke entschieden, in ein Hotel zu gehen. Ich habe dann das Best Western in Wels über die Booking-App am Handy gebucht, weil das nicht so teuer war wie die Hotels in Linz und eine Garage hatte. 20:30 Uhr lag ich im Bett und habe geschlafen.

64 Fotos


Dienstag, 19. März 2024

Ich habe bis 9:00 Uhr geschlafen. Checkout wäre 12:00 Uhr gewesen, aber wir wollten ja heim. Weil ich das Navi nicht auf laut hatte, habe ich dann die Ausfahrt zur Tankstelle Pink verpasst. Der Rückweg hätte eine halbe Stunde gekostet, aber weil die Benzinpreise in Österreich doch deutlich niedriger sind, hätte sich das trotzdem gelohnt. Irgendwie kurvten wir dann rum und haben dann nach der Grenze wieder zurück, weil wir doch kurz in Deutschland waren, eine Tankstelle gesehen, die Super für 160,9 hatte. Das war aber E10, das E5 hat doch 187,9 gekostet, auf der deutschen Seite 184,9. Das hat sich also überhaupt nicht gelohnt... Aber weil Florian auch ab 13:00 Uhr arbeiten wollte, haben wir das dann einfach gemacht und sind dann schnurstraks nach Hause. Es ging dann auch ganz schnell, Dorfen, Pastetten, Stau auf der rechten Spur beim Autobahnkreuz, zu Hause.

Memo an mich: Nicht nur die Route im Navi vorher raussuchen und anschauen, sondern auch auf laut stellen!

Themen: Zeugen Kühlwaldis | Meine Sonderanfertigung Florian | Auto | Science Fiction | Star Wars | Astronomie | Energy Drink Dosen | Fotos | Christian von Aster
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Samstag, 9. März 2024 23:59

Alexander Krist im Kristelli-Theater - Worlds Greatest Magic 2.0

Mama hatte uns zu Weihnachten Karten für Alexander Krist geschenkt. Heute haben wir dann die Show im Kristelli-Theater angeschaut. Es war gigantisch, mit tollen Illusionen angelehnt an den Klassiker "die zersägte Jungfrau". Alexander Krist ist ein Virtuose mit dem Zauberwürfel, das war unglauglich beeindruckend. Die Show war auch eine Zeitreise in die 80iger. Als die Musik von "Zurück in die Zukunft" erklang, war das Gänsehaut pur.

Es gab zwei Showteile, bei denen das Publikum involviert war (abgesehen von den Kindern, die hin und wieder als Helfer auf der Bühne waren). Beim zweiten Teil bekam ich das Wurfkissen ab und saß dann auch mit fünf weiteren Gästen auf einem Barhocker auf der Bühne. Das war schon sehr beeindruckend. Deutsches Publikum rätselt wohl immer, wie das alles sein kann, statt einfach nur die Illusion zu genießen. Da gehören wir eindeutig auch dazu. Aber es ist einfach alles so perfekt gemacht, dass es einfach nur verblüfft. Großartig! Und lustig! Und mal wieder ein großartiges Erlebnis!

Am Ende der Show durften wir uns sogar für ein Selfie in seinen DeLorean setzen. Damit hat er sich 2017 einen Traum verwirklicht. Er hat sogar TÜV und darf auf der Straße gefahren werden. Sogar mit Flux-Kompensator und Mr. Fusion. Was für ein Prachtstück!

Beim anschließenden Foto-Shooting und Autogrammschreiben hat Alexander noch erzählt, dass Christian Münch inzwischen bis auf ein paar Cameo-Auftritte keine Shows mehr macht, sondern sich um die Finanzen und Verwaltung kümmert. Ein großartiges Team!

Ich möchte gar keinen eigenen haben, weil man da auch den Platz und das Geld für den Unterhalt bräuchte. Mir reichen meine DeLoreans von Metal Earth (der leider noch nicht fertig ist), von Hot Wheels, Lego (auch noch nicht aufgebaut), Playmobil und Welly. Aber eines Tages erfülle ich mir den Traum, und miete mir mal einen DeLorean.

das Kristelli-Theater

Sandra in Alexanders DeLorean

Sandra in Alexanders DeLorean

Familie mit Alexander Krist


Update 29. März 2024

Beim Bayerischen Rundfunk gibt es eine sehr schöne Doku "Lebenslinien" über Alexander Krist: Der Zauberer, der an Wunder glaubt

Themen: Familienbande | Meine Sonderanfertigung Florian | Noah | Farid | Back to the Future | unterwegs
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Donnerstag, 7. März 2024 23:59

Depeche Mode Momento Mori in der Olympiahalle

Mir wurde die Werbung für das zweite Depeche Mode-Konzert in München im Juli 2023 angezeigt. Da war ich aber gerade in Berlin und am Handy kaufe ich normalerweise nicht gerne ein, weil mir das Gefummel am Mini-Bildschirm ohne gescheite Tastatur zu blöd ist. Als ich dann zwei Tage später zu Hause eine Karte kaufte, kostete die schon fast das doppelte von dem, was wir für das Konzert im Juli bezahlt hatten. Das hat auch etwas mit der dynamischen Preisanpassung zu tun. Entsprechend gab es bei Fatzebuck entsprechende Kommentare wie "The grabbing hands grab all they can".

Da Florian eigentlich nicht zum Black Swarm gehört, meinte ich dann, dass ich einfach alleine hingehe. Das war auch gut so, denn Florian hätte da auf Dienstreise gemusst. Nicht dass ich Probleme gehabt hätte, die Karte dann loszuwerden... Die Dienstreise wurde dann zwar abgesagt, aber so ist das Leben.

Eine Bekannte hatte überhaupt keine Karte mehr bekommen. Sie hat auf ihrem Handy sämtliche personalisierte Werbung irgendwie ausgeschlossen, weshalb sie erst von dem Konzert erfuhr, als es bereits ausverkauft war. Personalisierte Werbung hat halt doch auch etwas für sich. Soweit ich weiß, war nach dem offiziellen Verkaufsstart das Konzert bereits nach 20 Minuten ausverkauft gewesen.

Ich war dann schon ein bisserl aufgeregt. Vor dem Konzert habe ich wieder einen Crêpes mit Kinderschokolade und einen Cuba Libre genossen. Als ich auf meinem Platz saß, sprach mich ein Herr aus meiner alten Heimat an, ob ich alleine da wäre. Ich war etwas verwirrt, weil er offensichtlich mit seiner Familie da war. Also konnte es kein blöder Anmachspruch sein. Ich bejahte also. Dann fragte er, ob ich mit seiner Tochter den Platz tauschen könnte, das wäre sogar näher dran, damit sie bei ihnen sitzen konnte. Das habe ich dann auch getan. Wenn man einmal drin ist, wird das Ticket auch nicht nochmal kontrolliert und beim letzten Mal hatte Florian auch nur mein Handy abfotografiert, wenn er rausgegangen ist, um Getränke zu holen, aber eher, damit er sich die Sitzplatznummer nicht merken musste.

Die Vorband war Suzie Stapleton, die mir auch sehr gut gefallen hat. Es waren noch sehr viele Plätze frei, was mich wunderte, weil ja ausverkauft. Aber viele kommen anscheiend mit Absicht später, weil sie die Vorband nicht sehen wollen.

Die Setlist (die ich die letzten vier Wochen im Auto rauf und runter gehört habe), wurde etwas geändert und gekürzt. Dave und Martin haben aber eine tolle Show geliefert und die Masse hat getobt und mitgesungen. Maria am Stage bekam ein Happy Birthday gesungen. Dave hat nicht immer alle Töne getroffen. Ich musste ein bisserl an das Konzert von Meat Loaf denken, der dann von einer Sängerin vertreten wurde, wenn ihm die Stimme weg blieb.

Bevor die Zugabe kam, ist das Paar neben mir schon gegangen, die auch die ganze Zeit gesessen sind, statt zu tanzen. Dann hatte ich mehr Platz.

Auf dem Heimweg bin ich wieder eine Station Richtung Moosach gefahren. Diesmal war die U-Bahn nicht so voll wie beim letzten Mal. Das kann auch daran liegen, dass in der Olympiahalle nur maximal 15.500 Leute fasst, während ins Stadion 69.000 Leute passen. Dann hatte ich auf der Heimfahrt bis zum Sendlinger Tor einen Sitzplatz.

Schön war's!

Sandra in der Dämmerung vor dem Olympiaturm

Georg-Brauchle-Ring mit Olympiahalle in der Dämmerung

die Olympiahalle ist schon ziemlich voll

Olympiahalle mit großem M in rotes Licht getaucht

Olympiahalle mit großem M in orangenes Licht getaucht

Olympiahalle mit großem M mit Bildern vom rauschendem Meer

Olympiahalle mit großem M mit Martin Gore

Olympiahalle mit großem M mit Dave Gahan

Olympiahalle mit großem M mit Dave Gahan

Olympiahalle mit großem M mit orangenem Farbspiel

Olympiahalle mit großem M mit der ganzen Band

Olympiahalle mit großem M, die ganze Band bedankt sich

Georg-Brauchle-Ring mit dem BMW-Turm in der Dunkelheit

Themen: Musik | Depeche Mode | Meine Sonderanfertigung Florian | Fotos
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Donnerstag, 29. Februar 2024 23:59

Premiere Hoaxilla Live Die wahre Wahrheit im FZW Dortmund

Wir sind wirklich so wahnsinnig und extra nach Dortmund gefahren, um Hoaxillas letzte Show auch noch anzusehen. Wir wollten auch den Vergleich anstellen, wie sich die Show verändert hat. Florian hatte auch kurz die Idee, alle fünf Shows, also auch Hamburg, Berlin bei den Wühlmäusen und Leipzig anzuschauen, allerdings hätte er das dann ohne mich mit der Bahn machen müssen. Das wäre dann genau in einen Streik gefallen. Außerdem wurde Hamburg aufgezeichnet und bald in irgendeiner Form veröffentlicht.

Wir kamen gut durch, nur leider lotste uns Google Maps über die A45, die bei Lüdenscheid voll gesperrt ist, und wir den Anwohnern auf die Nerven gehen mussten. Wären wir nach den blauen Schildern gefahren, hätten wir eine andere Route genommen, da "Dortmund" auf der A45 nicht mehr dransteht. Bzw. eigentlich hätten wir bereits vor Würzburg auf die A73 Richtung Bamberg/Schweinfurt abfahren müssen.

Die Show war etwas routinierter als die erste Show in München. Aber es war trotzdem total interessant, alles noch einmal anzuhören. Am Ende der Show war noch ein Teil 6 angehängt, den es in München noch nicht gegeben hatte: nämlich das Gegenteil der Wahrheit, die Lüge. Den Teil haben sie nach der Correktivrecherche zur Wannseekonferenz 2.0 eingefügt. Dafür fiel die Improvisation weg, bei der das Publikum nach einer Geschichte gefragt wurde und sie live recherchiert haben, ob diese Geschichte stimmt oder nicht. In München wurde gefragt, ob es im Bodensee einen Hai gibt. Allerdings kann so etwas auch etwas träge werden, wenn keine Frage aus dem Publikum kommt.

Alexa und Alexander haben sich viel Zeit gelassen zu signieren und mit den Leuten zu sprechen. Das war wirklich schön. Aber der Sicherheitsdienst schien etwas genervt. Es war ein sehr schöner Abend gewesen.

18 Fotos

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | LastGeekTonight (LGT) | Hoaxilla | Fotos
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Donnerstag, 1. Februar 2024 23:51

Skeptics in the Pub Köln - Wo bleibt denn euer Klimawandel?

Wir sind kurz nach 9:00 Uhr losgefahren. Zuerst haben wir ein Paket aus der Packtation geholt. Ich hatte schon Angst, dass ich die Tür nicht aufbekomme, weil ein Packwagen vor der Tür stand. So konnte ich sie nicht gleich sehen und habe mich gefragt, ob sie klemmt. Aber dann habe ich doch gesehen, dass sie aufgesprungen ist. Darin waren meine Pralinen von Viba Sweets, die die Initiative "Weltoffenes Thüringen" unterstützen. Ich hatte ihnen auch einen Kommentar geschickt und mich dafür bedankt, auch dass sie Menschen aus aller Welt einstellen. Dafür hatten sie sich ebenfalls bei mir bedankt.

Die Fahrt verlief eigentlich entspannt. Bis Frankfurt war relativ starker Regen, danach kam aber die Sonne raus. In Nürnberg-Feucht haben wir gefrühstückt und wir mussten noch eine kleine Toilettenpause machen und vorsichtshalber habe ich auch noch ein wenig getankt, auch wenn das wohl gar nicht notwendig gewesen wäre. In Köln kamen wir aber genau in den Feierabendverkehr. Auch rund um die Lanxess-Arena war mega viel los, weil da die "Lackende Kölnarena", also Karneval stattfand. Deshalb haben wir für den letzten Weg quer durch Köln über den Rhein noch eine Stunde gebraucht. Das hatte ich aber großzügig mit eingeplant, weshalb wir da entspannt blieben. Unser Hotel hatte einen Parkplatz im Innenhof.

Auf unser Hotel habe ich mich auch sehr gefreut. Nicht nur, dass es ganz in der Nähe vom Herbrand's war, sondern auch ein ganz besonderes. Die kleine Kette heißt "The Black Hotels", und der Name ist Programm. Ich hatte zwar etwas Bedenken, dass ich mich etwas beklemmt fühle, wenn alles schwarz ist, sogar Wände und Decken, aber als wir unser Zimmer betraten, wurden die Bedenken sofort aufgelöst. Das Hotel ist in eine ehemalige Fabrikhalle gebaut, dem entsprechend sind auch die Decken sehr hoch gewesen. Im Zimmer gab es dann auch eine Treppe nach oben und auf der Empore war auch noch eine Badewanne. Die habe ich später am Abend dann natürlich noch benutzt. In einem Vorraum hingen riesige, schwarze Flügel an der Wand. Das haben wir gleich als Fotopoint benutzt. Das wäre auf jeden Fall etwas für Lucifer-Fans. Hammergeil!

Ca. 18:30 Uhr waren wir dann im Herbrand's. Unsere Bubbles haben einige Überschneidungen, so waren auch Leute von LastGeekTonight, der Parakryptozoologischen Gesellschaft und Zeugen Kühlwaldis da. Beim Vortrag gab es ein paar technische Probleme mit der Frontkamera, es gab aber noch zwei weitere Kameras, so dass der Vortrag trotzdem komplett auf Youtube veröffentlicht werden konnte (Link unten). Am Ende haben wir noch ein paar Gruppenfotos gemacht. Mal sehen, ob und wann wir die online sehen können :-)

Ich habe noch gesagt, dass wir die totalen Klimasünder sind, weil wir wegen einem Vortrag von München nach Köln gefahren sind. Und natürlich, um Freunde/Bekannte zu treffen. Aber wenigstens fahren wir Hybrid, die Übergangstechnologie, bevor unser nächstes Auto hoffentlich ein E-Auto sein wird.

Ich habe auf jeden Fall zu viel gegessen... Schön war's!

Youtube: Dr. Holm Hümmler: "Wo bleibt denn euer Klimawandel?!?!!!1 - Die dünnen Argumente der Klima-Leugner"

48 Fotos

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Lydia Benecke | LastGeekTonight (LGT) | Tommy Krappweis | Zeugen Kühlwaldis | Skeptix/Skeptics in the Pub
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Sonntag, 21. Januar 2024 18:00

Demo Gemeinsam gegen Rechts

Nach den vielen Nachrichten in den letzten Tagen, dass zu den angekündigten Demos gegen Rechts immer deutlich mehr Leute gekommen waren, als von den jeweiligen Veranstaltern angekündigt, war mir schon klar und hatte ich auch gehofft, dass München auch riesig werden würde. Ursprünglich wollten wir mit Freunden gehen, die bereits über eine Stunde vorher am Siegestor sein wollten, aber wir wollten auf keinen Fall zu nah heran, weil wir uns in Menschenmassen nicht wohl fühlen. Deshalb wollten wir beim Odeonsplatz aussteigen und soweit gehen, wie wir uns noch wohlfühlen. Die Reden waren uns nicht so wichtig, wir wollten in erster Linie Präsenz zeigen. Wir waren auch so schon angespannt genug, auch ob alles friedlich bleiben würde. Aber zumindest hatte man von den letzten Tagen keine schlimmen Berichte gehört.

Die U-Bahn war ab Innsbrucker Ring schon dermaßen voll, dass wir eine weiterfahren lassen mussten. In die nächste quetschten wir uns dann doch rein, weil es sicherlich nicht besser werden würde. Am Odeonsplatz waren wir dann verabredet. Es war einfach der Wahnsinn. Auf dem Weg zur Universität begegneten wir dann noch zwei Pferdeleuten, die ich kenne. Florians kleiner Tiberius erhielt auch viel Aufmerksamkeit. Auf seinem Schild stand "Nazis sind doof" und "Gemeinsam gegen rechts" in einer Star Wars Schrift. Langsam legte sich auch die innere Anspannung.

Ich habe viele schöne Sprücheschilder fotografiert. So ähnlich wie ich auf Conventions Kostüme fotografiere. Über uns kreiste ein Hubschrauber. Es standen überall riesige Lautsprecher, so dass wir die Reden schon hören konnten. Es war extrem bunt. Ein junger Mann mit knallbunten Haaren und Piearcing meinte zu mir, dass ganz viele gechillte Leute da sind. Es war auch ganz entspannt. Nach einer knappen Stunde musste allerdings abgebrochen werden. Von den angemeldeten 10.000 Leuten kam das zigfache. Die Polizei schätzte 100.000, die Veranstalter 250.000. Diese Differenz ist normal, sowas lässt sich kaum abschätzen. Nach dem Aufruf verteilten sich die Menschen in alle Himmelsrichtungen. Wir spazierten auch Richtung Westen. Wir wollten unser Glück im Katzentempel versuchen, allerdings war der genau wie alle anderen Lokale proppevoll.

Schließlich landeten wir im Delicious Burger, ein winziger Burgerladen, bei dem man nur über einen Touchscreen bestellen konnte und die Burger dann durch Fensterchen an die Tische durchgereicht wurden. Der Küchenchef kam mehrfach heraus und fragte freundlich, ob er uns helfen könne. Wir konnten auch glutenfrei, also ohne Burgerbrötchen bestellen. Es war auch lecker für den schnellen Hunger. Drei Mal kamen Fahrer von Uber Eats und holten ein Päckchen. Es gab nur keine Toilette, aber wir durften die nebenan benutzen, wo Fußball lief und wir ein kleines Trinkgeld daließen.

Als wir uns dann auf den Heimweg begaben, kamen uns noch Ferdinand mit seinem Freund und deren Mama entgegen. Sie war Ordner und erzählte, dass sie ursprünglich aufpassen sollte, dass niemand auf dem Bürgersteig bleibt, aber das war schon aussichtslos. Dann wurde es aber immer voller und sie wussten bald, dass der Umzug zur Münchner Freiheit und zurück nicht funktionieren würde. Der Abbruch war dann vernünftig, aber schade für alle Redner, die extra auch von weiter her angereist gekommen waren. Man kann aber für die Unkosten etwas spenden.

Die U-Bahnen waren dann schon nicht mehr so voll. Und irgendwie waren wir dann von dem Gefühl der Hoffnung erfüllt, dass doch nicht alles vorbei ist. Zwar werden durch solche Demos die Probleme der Welt nicht gelöst, aber ich habe mich riesig gefreut, dass hier mal ein deutliches Zeichen gesetzt wurde.

Das Ganze wurde losgetreten durch die Recherche von Correctiv: Geheimplan gegen Deutschland. Correctiv wurde bei TrustPilot danach mit negativen Bewertungen geflutet und dann gegengeflutet. Mittlerweile kann man nicht mehr bewerten, weil es doch eskaliert ist.

Ob es wirklich zu einem AfD-Verbot kommt, wage ich zwar zu bezweifeln, weil es da sehr hohe Hürden gibt und es bei der NPD auch nicht geklappt hat (Deutschlandfunk). Aber ich hoffe, dass der braunblauen Partei immer mehr Paroli geboten wird. Die Wahlen in Ostdeutschland werden noch sehr spannend.

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Samstag, 13. Januar 2024 23:59

Premiere Hoaxilla Live Die wahre Wahrheit im Schlachthof

Eines der schönsten Erlebnisse zu Beginn dieses Jahres war unser Besuch bei der Premiere von Hoaxilla Live. Seit den Ferngesprächen auf Twitch/WildMics sind wir Fans von dem skeptischen Podcast. Es hatten sich einige Leute vom Flauschhaufen angekündigt, so dass wir schon sehr früh losgegangen sind, damit wir auch wieder vor der Bühne sitzen können mit der großen Gruppe (18-20). Freie Platzwahl im Schlachthof... Wir durften dann aber schon vor Einlass um 18.00 Uhr rein, weil es wirklich extrem kalt war draußen. Viele hatten auch ihre Bademäntel dabei und wir bekamen selbstgehäkelte Kühlwaldi-Mützen.

Die Zeit bis 20.00 Uhr haben wir dann erstmal gegessen und geratscht. Die Spannung wuchs. Was würde uns heute Abend erwarten? An den Seiten waren Bilder über Beamer an die Wand geworfen worden. Diese spielten dann später noch eine Rolle. Von der Show selbst habe ich keine Fotos gemacht. Ihr sollt ja selbst dort hingehen und schauen, was da passiert :-) Es gab auch eine Pause. Einen kleinen Teaser gibt es auf Mastodon/Hoaxilla zu sehen. Die Fotografin Nadine kannte ich noch von der Ferngesprächs-Con und ich habe sie sofort an ihren Schuhen und hochgekremptelten Hosen erkannt :-)

Ich glaube, Alexa und Alexander haben sich sehr gefreut über uns. Als Alexander uns als "Zeugen Kühlwaldis" vorgestellt hat, ging ein "Ah!" durch das Publikum. Wir sind aber keine Sekte ;-) Dirk van den Boom hat uns mal als "Radikale Randgruppe des Flauschhaufens" bezeichnet. Der Flauschhaufen sind die Fans von den Ferngesprächen/Nachsitzen auf WildMics.

Am Ende haben wir wieder geduldig gewartet, bis alle ihr Autogramm bekommen haben, denn wir hatten noch ein Geschenk dabei. Bei dem Vortrag in der HFF Hochschule für Fernsehen und Film München am 1. Mai 2022 hatte Alexander zumindest einen Mini-Schieferuntersetzer aus Lego bekommen. Damals hatten wir schon erzählt, dass wir der Stammbesetzung und wiederkehrenden Gästen ihr eigenes Lego-MOC mit Figur schenken wollen. Darauf musste Alexander nun fast zwei Jahre warten. Aber Florian hat sich sehr ins Zeug gelegt und fast drei Tage lang ein tolles Studio Bavaria gebaut. Die beiden waren begeistert von den vielen Details und ganz erstaunt, als wir sagten, dass das wirklich ein Geschenk ist.

Am Ende haben wir dann noch ein Gruppenfoto gemacht.

Alexander erwähnte am Ende der Autogrammrunde, dass auch Lars Naber vom Podcast "Auf Distanz" zu Gast war. Den kannten anscheinend auch viele Zuschauer schon.

Die Autogrammkarten (die Buchcover) waren von Sarah Burrini. Sie macht auch die Nerd Girl Comics und war auch schon beim Nachsitzen mit dabei.

Was für ein toller Abend. Wir sind noch ganz geflasht. Next Stop Lydia in Rosenheim am 20. April 2024, dort haben wir uns verabredet. Und dann sind wir noch mit den Zeugen Kühlwaldis, die von der Pfalz bis Wien extra nach München gekommen sind, unterwegs gewesen und erst am Sonntagnachmittag heimgekommen. Aber das ist eine andere Geschichte.

Weitere Termine von Hoaxilla gibt es hier: Hoaxilla Live Termine.

18 Fotos


Update 20.01.2024:

Im Hoaxilla Re:Live zum Thema Dracula hat Alexander ab Minute 9 u.a. Florians MOC gezeigt. Darüber haben wir uns sehr gefreut :-)

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Zeugen Kühlwaldis | Hoaxilla | 1001 Steine | Fotos
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Mittwoch, 20. Dezember 2023 23:59

Star Trek Weihnachtsvorlesung in Zweibrücken

Dieses Jahr haben wir es endlich geschafft, nach Zweibrücken zu fahren zur Weihnachtsvorlesung von Hubert Zitt. 2019 hatte ich keinen Urlaub mehr am Ende des Jahres übrig. 2020 kam Corona, 2021 auch. 2022 war es dann auch noch bisschen blöd, weil die Infektionszahlen wieder stiegen. Aber dieses Jahr haben wir es endlich geschafft.

Wir sind um 9:00 Uhr losgefahren und haben unterwegs bei einem Burger King gefrühstückt. Wir sind irgendwann auf der B10 gewesen, was echt blöd ist, weil es dort keine Raststätten gibt. Florian hat dann einen Rastplatz gefunden und mich hinnavigiert. Das war ein Tisch mit zwei Bänken an der Weinstraße. Ich musste dann ins Gebüsch gehen.

Gegen 15:00 Uhr sind wir dann im Rosenhotel angekommen und haben eingecheckt. Christian und Nessi von LGT waren auch dort. Dann sind wir ins Audimax gefahren und haben schon mal bescheid gegeben, dass wir da sind. Aber weil es außer Insignia-Brezeln, Stollen und Plätzchen nichts zu essen gab, sind wir noch mal nach Zweibrücken reingefahren, und haben dort in einem Imbiss gegessen. Eigentlich wollten wir ins Paramount gehen, aber das hatte leider noch zu.

Kurz nach 17:00 Uhr waren wir dann wieder im Audimax und Hubert hat dann eine kleine Vorbesprechung gemacht, bei der Aufgaben verteilt wurden. Wir waren dann Los-Verkäufer und haben mit einem Stormtrooper-Helm im Foyer die Leute angequatscht. Das ist für uns beide Introvertierte eine echte Herausforderung, aber das Argument, dass das Geld zu 100% an das Tierheim Zweibrücken geht, zog immer.

Um 19 Uhr ging die Vorlesung dann los. Davor haben wir kurz das Geld und die Lose im Backstage-Bereich abgegeben. Wir saßen in der zweiten Reihe und haben alles hautnah miterleben können. Als erstes war Benjamin von FaRK an der Reihe und hat über Waffen gesprochen.

Danach war Lieven dran und hat über den Klingonisch-Übersetzer von Bing gesprochen. Das war sehr lustig. Er rät dringend davon ab, dem Übersetzer für Klingonisch zu verwenden. Das liegt auch daran, dass die KI nur sehr wenig Trainingsmaterial hatte. Z.B Hamlet. Hamlet spielt eigentlich in Dänemark, aber im klingonischen Original auf Qo'noS. Deshalb übersetzt Bing "Dänemark" mit "Qo'noS", also dem klingonischen Heimatplaneten. Deshalb ist die Sprache auch nicht Klingonisch, sondern "Bingonisch". Ich hab so gelacht!

In der Pause haben wir noch einmal Lose verkauft und sind die mehr oder weniger auch los geworden. Ich hatte auch Cocktails, den alkoholfreien Ipanema. Da war Trockeneis drin und es blubberte und dampfte lustig.

Danach kam Hubert dran und erzählte von der künstlichen Intelligenz in Science Fiction und im echten Leben. Es war wie immer großartig. Ich glaube, ich muss mal den Film Colossus anschauen. Und am Ende fragte Nessi nochmal nach, weshalb nächstes Jahr Huberts letzte Weihnachtsvorlesung sein wird. Es wird 27 Jahren die 500. Lesung sein, aber dann wird er sie zumindest nicht mehr selbst organisieren, sondern vielleicht nur noch einen Teil dazu beitragen. Irgendwann wird er ja auch pensioniert.

Ich glaube, nächstes Jahr müssen wir wieder hin und vielleicht kommen dann noch ein paar Leute von LGT mit, dann können wir Party machen und für Hubert vielleicht noch ein schönes Abschiedsgeschenk besorgen. Christian hat die tolle Organisation gelobt, dass sie gar keine Ausrüstung hätten mitbringen müssen, es war alles vor Ort und hat funktioniert.


Donnerstag, 21. Dezember 2024

Am nächsten Morgen konnten wir nicht mit Christian und Nessi frühstücken, weil sie schon vorm Aufstehen gefrühstückt haben. Aber wir haben dann mit Andreas gefrühstückt, den wir am Vorabend mit zum Hotel gefahren haben. Weil der Parkscheinautomat nachts kein Geld annehmen wollte, weil die Gebührenpflicht erst 8:00 Uhr morgens beginnt, habe ich mir die App EasyPark installiert, damit ich morgens um 8:00 Uhr nicht vor das Hotel muss, um da Geld einzuwerfen. Das hat dann wunderbar geklappt, ich habe morgens nur über die App den Parkschein bezahlen müssen, und wir haben keinen Knöllchen bekommen. Klappt doch mit der Digitalisierung.

Wir haben natürlich noch kurz der Sternwarte R2D2 gehuldigt, dort Fotos gemacht, und sogar ein kleines Video mit unseren Grogus Tiberius und Viktor gedreht. Viktor ist der kleine, schüchterne Bruder von Tiberius, dem großen Influencer.

Auf der Heimfahrt haben wir dann noch Verwandtschaft besucht und IT-Probleme gelöst. Dafür gab es ein Mittagessen. Mit ratschen und so weiter sind wir dann erst um 18:00 Uhr losgekommen, das macht aber nichts, denn so haben wir den Feierabendverkehr in Karlsruhe vermieden.

Die Heimfahrt verlief problemlos trotz etwas Regen und böigen Winden. Wir waren sogar vor 22:00 Uhr zu Hause, weil wir auch keine richtige Rast mehr machen mussten. Was für ein tolles unter-der-Woche-nicht-Wochenende!

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Youtube-Video: "Tiberius und Viktor bei der Sternwarte R2D2 in Zweibrücken"

Sandra trinkt einen blubbernden Cocktail

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Sonntag, 29. Oktober 2023 20:52

TimeLash VII

An diesem Wochenende bin ich zumindest am Samstag wieder in meine Rolle als Petronella Osgood geschlüpft und habe die Time Lash VII in Kassel besucht. Dort haben wir einige Freunde aus der LGT- und Zeugen Kühlwaldis-Bubble getroffen. Wir haben erfahren, dass es Doctor Who bald auf Disney+ geben wird.

Die Gäste haben mich nie so sehr interessiert, weil es meist Synchronsprecher oder Nebendarsteller auch aus den älteren Serien vor dem neuten Doctor sind. Das ist aber nichts Schlechtes, denn man kann mit ihnen wunderbar am Autogrammtisch plaudern und auch sonst ist das eine eher kleine, gemütliche Con. Der Vorteil ist, dass es nicht so überlaufen ist, der Nachteil natürlich, dass nicht die ganz großen Stars kommen. Trotzdem haben sie auf ihren Panels tolle Geschichten zu erzählen.

Ich fand es großartig, wie Schauspieler und Synchronsprecher Michael Schwarzmaier die Deutsche Synchro gelobt hat. Mich macht es auch immer traurig, wenn die Leute die deutsche Synchronisation so beschimpfen und sich damit brüsten, immer nur im Original zu schauen. Dabei muss man sich nur mal einen amerikanischen Spielfilm im polnischen Fernsehen anschauen, dann weiß man, wie großartig die deutsche Synchro ist mit der Lippensynchronität und den gut ausgesuchten Stimmen etc.. Was eigentlich wirklich immer aufstößt, so ist das das unrealistische Gesieze bis zum ersten Kuss. Und meist wird noch nicht einmal dann geduzt. Außerdem sprach Michael Schwarzmaier von der Konkurrenz KI. Er meinte, für 500.000 Euro würde er einer KI vielleicht eine Stimmprobe geben. Aber wenn der komplette Schauspieler gescannt wird und dann seine Dienste nicht mehr gebraucht werden, dann ist das wie das eigene Grab schaufeln. Warum sollte man sowas tun? Und wenn dann nur für drölfzig Fantastilliarden.

Ich habe auch etwas Neues gelernt. Bei dem Vortrag über Bezüge von Doctor Who auf reale Ereignisse der Geschichte erzählte Dr. Rebecca Haar davon, dass Agatha Christie einmal für 11 Tage auf mysteriöse Art und Weise verschwunden war. So etwas finde ich einfach genial und das ist auch einer der Gründe, weshalb ich ein kleiner Whovian bin.

Yasmin Bannerman erzählte, dass die härteste Zeit für einen Schauspieler die ruhigen Zeiten zwischen Engagements sind. Sie hat dafür einen guten Rat an ihre Kolleginnen: Don't destroy yourself, stay creative. Und Sophie Aldred hat mehr Geld mit ihren Bloopers als mit ihrer Schauspielerei verdient.

Der Kostümwettbewerb war auch ein Coswalk, um den Konkurrenzgedanken rauszunehmen und den Spaß in den Vordergrund zu stellen. Es war wundervoll und so viele tolle Menschen waren auf der Bühne und haben ihre Kunstwerke präsentiert. Und es war auch sehr inklusiv. Und zur Closing wurde mal eben das Publikum mit einbezogen, denn ein spontan seit Samstag trainierter Chor hat die Titelmelodie gesungen. Es war so großartig, der absolute Wahnsinn! Kurz bevor wir rausgekehrt wurden, habe ich noch jemanden gefragt, welche Haarfarbe sie benutzt hat und wie lange sie diese hat einwirken lassen, weil ihre Haare wirklich so wunderschön blau geworden waren, wie ich mir das vorgestellt hatte. Es stellte sich heraus, dass sie beim Friseur gewesen war. Naja, inzwischen habe ich in Foren gelesen, dass manche directions sogar zwei bis drei Stunden einwirken lassen. Beim nächsten Mal dann...

Am Samstag waren wir in der großen Gruppe zu acht mit den LGTlern und Flauschhäuflern im MONOS. Ich hatte nur für sieben reserviert, weil sich jemand spontan angeschlossen hat, aber die Dame, die uns die Plätze zugewiesen hat, konnte ein wenig zaubern, denn der Laden scheint echt sehr beliebt zu sein und war proppevoll. Aber es war auch superlecker und es gab sogar Süßkartoffelpommes.

Am Sonntag waren wir lecker zu Kaffee und Kuchen im Café Himbeerblau mit unseren Flauschis, auch einfach weil uns der Name so gut gefallen hatte. Und Abendessen gab es dann nur noch für Florian und mich im Restaurant Regenbogen, ebenfalls weil uns der Name gefallen hatte. Alle anderen waren bereits auf der Heimreise, aber sie hatten es auch nicht so weit wie wir. Zum krönenden Abschluss haben wir dann noch eine letzte Runde Billard im Bibliothekszimmer des Hotels TRYP by Wyndham gespielt. Das hatte mir beim letzten Mal so gefallen, und da wir erstens eher nicht so schnell wieder auf eine Time Lash gehen und zweitens diese in Zukunft aus Kostengründen in Groß-Umstadt stattfinden wird, werden wir wohl nicht wieder in diesem Hotel übernachten.

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Sonntag, 8. Oktober 2023 22:37

Podiumsdiskussion im Drachenwinkel

Nachdem wir ausgecheckt haben, sind wir mit Freunden im Fredrik sehr lecker Frühstücken gewesen.

Danach sind wir zum Drachenwinkel in Dillingen gefahren und gut einen Parkplatz gefunden. Nachdem einige Leute, die gestern schon beim Jahreskongress gewesen sind, heute zum Drachenwinkel gekommen waren, hatte Christian von Aster das Programm ein klein wenig umstricken müssen, damit es nicht zu viele Überschneidungen gibt. Bei seiner Ankündigung wurde gesagt, dass er leider weg musste und eine Vertretung geschickt hätte. Ich bin glatt drauf reingefallen, denn es kam Dr. Astersen.

Der erste Vortrag war eine Erklärung, was Parakrytozoologie eigentlich ist. Dann führte er ein Gespräch mit Dr. Meyer-Hübschlieb und Herrn Udlovitcz, das die gleichen Inhalte vom Vortag enthielt. Es war sehr lustig, weil alle Angst hatten, dass der Nelkensaugdrüssling aus seinem Behältnis ausbüchsen könnte, da dort kein Deckel drau fwar. Ich habe mich nicht getraut zu fragen, ob Herrn Udlovitcz auch Nelkensaugdrüsslinge bekämpfen könnte, falls es aus dem Glas entkommt. Es kamen auch sehr aggressive Fragen aus dem Publikum, aber ich hatte den Eindruck, dass das so geplant war.

Viele hatten Pizza bestellt, aber da wir nicht mitbekommen hatten, dass es eine Bestellung gab, mussten wir mit tropfendem Zahn zuschauen. Florian hat einige Bücher gekauft. Ich habe weder das Kaninchen, noch das weiß-graue Pferdchen, noch den schwarzen Oktopus gekauft. Nur ein Buch, das mir vom Coverdesign her gefallen hat. Mal sehen, ob ich es jemals lesen werde.

Christian hat fleißig signiert. Eigentlich Wollte er auch was essen, und war sehr erleichtert, dass es so gut gelaufen ist. Innerlich hatte er bei der Technik im Hirsch geschwitzt. Das scheint dort aber öfter vorzukommen, hat jemand erzählt.

Wir haben dann in unserem neuen Hotel ganz ruhig am Rand eines Gewerbegietes gegessen. Aber das war nicht so toll. Meine Tagliatelle waren zu salzig und Dosenmais, Dosenchampignons und die gleichen Karotten- und Zucchinistreifen wie im Vorspeisensalat darübergekippt. Ich habe nur die Hälfte essen können.

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Samstag, 7. Oktober 2023 22:25

Jahreskongress der Parakryptozoologischen Gesellschaft

Eines der skurrilsten Erlebnisse war unser Besuch des 64. Jahreskongresses der Parakryptozoologischen Gesellschaft, der in diesem Jahr erstmalig für die Öffentlichkeit zugänglich war. Man darf sich das etwa wie ein Alternate Reality Game vorstellen, denn die Parakryptozoologische Gesellschaft gitb es natürlich nicht wirklich. Sie ist aus der Fachgruppe Parakryptozoologie erwachsen, die alle zwei Monate einen Vortrag im Naturkundemuseum Leipzig einen Vortrag hält.

Ich hatte den Wecker versehentlich auf 9.00 Uhr statt auf 8.00 Uhr gestellt, weshalb wir spontan doch mit dem Auto gefahren sind und glücklicherweise direkt schräg gegenüber eine Parkplatz ergattert haben. Die Höchstparkdauer vor unserem Hotel wären ohnehin nur drei Stunden gewesen, und das ominöse Parkticket lösen via SMS wollte ich nicht ausprobieren. Als wir vor dem Festsaal Zum Hirsch ankamen, waren wir nicht die Einzigen im Laborkittel, aber auch andere Gleichgesinnte im Steampunk-Look oder einfach nur viktorianisch gekleidet warteten bereits auf Einlass. Da wir im Hotel kein Frühstück bekommen haben und ich mit meinem schmerzenden, linken Knie nicht richtig laufen konnte, besorgte mir mein Schatz Florian im nahegelegenen Biomarkt etwas Gebäck. Personen, die für ihr Erscheinen bezahlt wurden, durften dann zum Nebeneingang bereits hinein, die für ihr Erscheinen bezahlt hatten, mussten warten, bis der Einlasszeitpunkt gekommen war.

Die Wände des Etablissements waren dunkel vertäfelt und überall standen Sofas und Sessel mit dunklem, roten Leder bezogen, als kämen sie direkt aus der Wohnung von Lydia. Nachdem die Gästeliste abgehakt wurde und die Bändchen verteilt, setzten wir uns an einen der Tische und warteten auf Ines und Dings sowie zwei weiteren Zeugen Kühlwaldis. Dass ich Petronella Osgood von Doctor Who darstellen sollte, hat niemanden wirklich interessiert. Zunächst gab es wie bei jeder guten Veranstaltung ein paar technische Probleme, die innerlich Schweißperlen trieben, aber gut überspielt wurden mit einem improvisierten Komik-Programm, dass man doch besser mehr Geld in einen richtigen Techniker hätte investieren sollen, statt nur dem Hausmeister zu vertrauen.

Das Programm wurde von Freunden und Künstlerkolleginnen von Christian von Aster gesaltet. Jeder hatte seine Rolle und Hintergrundgeschichte. So erzählte Frau Dr. Ebermann-Schlingwurtz, geschiedene Trottenham, ausführlich die Geschichte des Kopulariums, das eng verwoben war mit der kurzen Geschichte ihrer Ehe, gespickt mit Seitenhieben gegen ihren Ex-Mann. Das war saukomisch. Herr Niederhammer befand sich im Rechtsstreit mit der Gesellschaft, da er seinen Mitgliedbeitrag nicht bezahlt hatte, referierte trotzdem über den helvetischen Drachen. Frau Prof. Dr. Gramwankler erzählte von der leidyschen Flammenechse, hatte aber wegen ihrer elektronischen Fußfessel nur eingeschränkte Bewerungsfreiheit.

In der Mittagspause gab es belegte Baguettes, aber das Buffet war innerhalb kürzester Zeit leergefuttert. Wir hatten zu viel Zeit mit Gruppenfotos verplempert. Ich begnügte mich dann mit Joghurt und einer Banane, doch dann kamen noch ein paar Baguettes nachgereicht. Mit meiner blauen Haarfarbe got2be war ich nicht so zufrieden, aber Ines gab die Empfehlung ihrer Tochter weiter, dass ich das nächste Mal dircetions probieren sollte.

Nach dem Mittagessen wurden uns weitere Wesen vorgestellt, die dermaßen ausgestorben waren, dass sie vermutlich nie existiert haben. Herr Dr. d'Calibre wollte uns nicht verraten, wo die 9 Millionen (Währung wurde ebenfalls nicht verraten) Forschungsgelder abgeblieben waren. Dafür bekamen wir seine Nacktbilder im finnischen Playgirl zu Gesicht. Und was wären Säbelzahn-Silberfischchen, wenn es nicht den dazu passenden Kammerjäger gäbe? Mit schnöden Einhörnern gab sich hier niemand ab, aber die gehören eh in ein anderes wissenschaftliches Feld, nämlich der Krypotozoologie.

In der Kaffeepause gab es für jeden Tisch einen großen Teller mit kleinen Kuchenstücken, damit man möglichst viel probieren konnte. Wir machten uns dann darüber lustig, dass sich im Kaffee von Wahrsagercheck deshalb so viele gemahlene Kaffeebohnen tummelten, weil man wollte, dass er aus dem Kaffeesatz las.

Das Nachmittagsprogramm musste aufgrund dreier Corona-Ausfälle kurzfristig umgestaltet werden. Statt dem inwendigen Saupudel von Dr. Bimbam (verkörpert von Der Buddler) gab es ein Video von Dr. Wolf, der der Technik nicht ganz so mächtig war, über Parakryptokulinarik. Und statt Alexa und Alexander Waschkau vom Hoaxilla-Podcast kam Eherpaar Wunderlich-Schönborn, um uns über die Parakryptorobotik aufzuklären. Das war höchst interessant, aber ich glaube, dass die beiden Hoaxis absichtlich außer Gefecht gesetzt wurden, damit nicht ans Tageslicht kommt, dass es die Kryptozoogogische Gesellschaft gar nicht wirklich gibt, denn die beiden räumen immer wieder gerne mit Mythen auf.

Nach weiteren Programmpunkten inklusive explosivem Anschauungsmaterial der wüsten Sprengmaus gab es dann ein reichhaltiges Buffet zum Abendessen, alles sehr lecker, was das etwas enttäuschende Mittagsbuffet mehr als ausglich. Danach konnte ich wirklich nichts mehr essen.

Das unterhaltsame Abendprogramm strapazierte nochmal unsere Lachmuskeln, als alle Wissenschaftler in einer Talkshow Rede und Antwort stehen mussten, Frau Dr. Ivanovic im grünen Federkleidchen den Balztanz des fleischfressenden Feuerpfaus rekonstruierte und am Ende noch ein Doktortitel aberkannt und anschließend in einer Tombola weiterverliehen wurde.

Zum Abschluss riss uns Christian von Aster (alias Dr. Astersen) aus der fantastischen Parallelwelt zurück in die Realität. Wir ließen mit unseren Freunden von den Zeugen Kühlwaldis den Abend ausklingen und holten uns noch das obligatorische Autogramm auf dem Fußplättchen der Lego-Mini-Figur. Christian von Aster bringt mit seinen Werken einfach immer ungeheuren Spaß. Das Hörbuch zu "Troll" hatten wir auf der Autofahrt nach Saabrücken gehört, das ist einfach so wundervoll geschrieben und so eine wunderbare, herzerweichende Geschichte, das macht einfach Lust auf mehr.

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Florian hat dazu ebenfalls gebloggt, eine umfangreiche Linkliste.

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | unterwegs | Conventions | Fotos | Zeugen Kühlwaldis | Freunde | Auto | Christian von Aster
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Freitag, 1. September 2023 23:49

Avatar 2 - The Way of Water (Disney+)

Endlich konnten wir auf Disney+ Avatar 2 - The Way of Water anschauen. Der Film war wie erwartet absolut bildgewaltig.

Ich finde nur die Naturromantik nervig. Ein Leben ohne Strom, Wasser, einem anständigen Dach über dem Kopf finde ich nicht erstrebenswert. Es werden alle möglichen Klischees erfüllt und es gibt auch Tote. Und auf der anderen Seite die hochtechnologisierte Armee, die ohne Rücksicht auf Verluste alles niederbrennt und abballert, mit hochnäsigen Ar***löchern. Es gibt wenig tiefgründige Charakter oder gar unerwartete Wendungen in der Handlung. Die Erzählung bleibt absolut flach. Selbst Kiri (Sigourney Weaver), die "anders" ist, hebt sich nur unwesentlich von den anderen Charakteren hervor.

Fazit: Kann man sich schon anschauen und die Optik genießen. Nochmal werde ich aber keine 3:15 Stunden meines Lebens investieren, demnach auch die blueray nicht anschaffen.

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Filme | Science Fiction
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Sonntag, 13. August 2023 15:23

Elbenwaldfestival in Cottbus

Am Freitag sind wir nach Cottbus gefahren. Die Autobahn war meistens frei es gab nur ein paar kleine Staus an den Baustellen. Das war aber nicht der Rede wert. An der Raststätte Pregnitz war wahnsinnig viel los. Das Hotel Radisson Blu ist sehr schön, auch wenn die Möbel schon etwas älter sind und es nur wenig Steckdosen gibt. Wir hatten Zimmer 701. Ich meinte, da würde noch eine 1 vorn fehlen. Dann wäre es die Registernummer der Enterprise gewesen. Am nächsten Morgen haben wir uns mit Stephan um 09:00 Uhr zum Frühstück verabredet. Wir kannten niemanden, außer Sanifox / Sven, mit dem Florian ein ausführliches Männergespräch führte: Sie haben sich zugenickt. Bis zum Festivalgelände waren es ca. 20 Minuten zu Fuß. Das sind wir natürlich gelaufen.

Da wir spät dran waren, gab es auch keine Schlange mehr, sondern wir konnten unsere Festivalbändchen sofort abholen. Kaum waren wir auf dem Gelände, kam uns auch schon Tommy entgegen und hat uns gegrüßt. Er musste aber schnell weiter. Deshalb meinte ich nur freudig: „Wir sehen uns!“ Unser erster Programmpunkt war Liza Grimm auf der Seebühne. Sie war kurz vorher noch auf M'era Luna in Hildesheim. Sie war sehr begeistert davon, dass sie dort einen eigenen Backstagebereich hatte. Das sind Autoren gar nicht gewöhnt.

Es gab Dixi-Klos, auch eines für Rollstuhlfahrer, aber auch einen Containerwagen mit ordentlichen Toiletten. Ich war meistens auf den ordentlichen Toiletten. Auf dem Gelände gab es zwar Brunnen, aber es stand dran, dass es kein Trinkwasser ist. Die Getränke hatten lustige Namen wie Cola of Duty oder Level up. Es war ziemlich teuer und eigentlich durfte man auch keine vollen Flaschen mit auf das Gelände nehmen, und wenn hätte man sie nicht auffüllen können.

Es waren unheimlich schöne Cosplays zu sehen, unter anderem auch eine Narcisa Malfoy, die sich das Kleid hat schneidern lassen. Ein wenig bedauere ich, dass ich mir meine Haare nicht mehr schwarz und blond färbe, aber ich freue mich auch darauf, wenn sie irgendwann komplett weiß sind, denn das sieht bestimmt auch interessant aus.

Das Essen war sehr lecker. Ich hatte einen interessanten Burger mit Süßkartoffelpommes und als Nachtisch Churros. Florian war Christian von Aster begegnet, der ihn sogar kannte und ihm eine Packung Prokrastenol („pro Grasten OWL“ hat die Diktiersoftware daraus gemacht) schenkte. Wir haben uns am Seeufer auf Liegestühlen noch etwas ausgeruht.

Nachdem wir uns mit dem Gelände vertraut gemacht haben, ließen wir uns vor der Wiesenbühne nieder. Ich hatte leider nicht die Picknickdecke dabei, sondern nur zwei Sitzkissen. Und dann kam unser erstes persönliches Highlight, eine live Aufzeichnung eines Hörspiels zu Kohlrabenschwarz. Das war echt genial.

Anschließend bei der Autogrammstunde von Kohlrabenschwarz haben wir Autogramme von Götz Otto und den anderen anwesenden Schauspielern geholt. Die beiden Streifenpolizisten, gespielt von Alexander Prinz Osei und Sogol Faghani, haben dann für Nessi die Liebeskartoffel gemacht. Tommy meinte, dass wir uns für ein Autogramm nicht hätten anstellen müssen. Ich sagte darauf, dass wir auch nicht wegen ihm hier sind, sondern wegen der anderen Schauspieler. Gelächter! Dafür hat Tommy uns eine blaue Mara Tasse geschenkt. Das wird ab sofort meine neue Lieblingstasse. Die Fotos in der Autogrammschlange hat alle Stephan gemacht. Auf die müssen wir bis nach seinem Urlaub warten. Zum Scherz meinte ich, weil er so lange an der Kamera herumhantierte: „Einmal mit Profis arbeiten!“

Ich hatte immer gedacht, Bettina Zimmermann hätte Uschi in "Der Schuh des Manitu" gespielt. Aber das war Marie Bäumer. Wieder was gelernt. Aber eine gewisse Ähnlichkeit ist schon vorhanden.

Abends begann es dann leicht zu regnen. Die Mittelalterband Das Lumpenpack war traurig, weil man nun die schönen Cosplays nicht mehr sehen konnte. Alle waren als „gelber Sack“ verkleidet. Wir sind aber ins Hotel zurück, weil uns die Musik nicht so interessiert hat.

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Am Sonntag hatten wir ein dicht gepacktes Programm. Aber genau deshalb sind wir noch einen zweiten Tag geblieben. Ursprünglich hatte ich nur den Samstag geplant gehabt. Erst waren wir bei der Seebühne. Dort haben wir von Christian von Aster gelernt, wieviel Drachen fressen und sch**ßen. Jetzt bin ich echt froh, dass ich bloß ein Pferd habe. Auf jeden Fall hat Christian von Aster nun einen Fan mehr.

Anschließend waren wir bei der Lesung von Mara und der Feuerbringer (Band 4) mit Tommy Krappweis. Das erscheint, wenn es fertig ist :-) Darauf freue ich mich schon. Ich war wieder im Mara-Cosplay, aber ich muss zugeben, dass mir aus dem Maraverse die Ghostsitter-Geschichten am liebsten sind. Es gab noch eine andere Mara, einen Tom, eine Sygin und eine Mimi. Großartig! Die Mara neben uns hat mich gefragt, ob wir vom Flauschhaufen wären. Sie hat uns aus dem Musikvideo "Da bist du nicht allein" erkannt.

Während ich mich wieder für die Autogrammstunde angestellt habe, hat Florian versucht, in die ESO Taverne zu kommen (das hat nichts mit Esoterik zu tun, sondern ist die Abkürzung von "Elder Scrolls Online"), wo Christian von Aster den Workshop für Wackelaugistik veranstaltete. Leider war das Zelt schon vollkommen überfüllt, so dass er nicht teilnehmen konnte.

Tommy hat sich über mein Mara-Cosplay gefreut. Ich hatte noch einen sprechenden Zweig dabei und mit dem Handy ein Kalkove-Video abgespielt, so dass es so aussah, als würde der Zweig wirklich sprechen. Irgendwas mit Gundel Gaukeley :-) Zum Unterschreiben hatte ich den Mara-Met in der grünen Flasche dabei, den wir damals auf dem Bummfilm-Event gekauft hatten. Aber den sollen wir bitte nicht mehr trinken. Hatten wir auch nie vor :-) Obwohl ich langsam auf den Geschmack gekommen bin und nach dem LGT-Grillen mir ein paar Flaschen gekauft habe.

Florian kam dann auch und hat sich ein Autogramm bei Christian von Aster in dem Buch "Eine Soche namens Rechts" geholt, das er extra im Elbenwaldzelt gekauft hatte. Troll hatten wir zu Hause vergessen.

Anschließend gab es noch eine Fotosession mit Tommy Krappweis, wovon einige Bilder auf Instagram & Co. gelandet sind. Zu Mimi meinte ich dann: "Das ist ein neuer Rekord in Feststofflichkeit!"

Irgendjemand hat lauter kleine Glasentchen verteilt. Eine haben wir in unserem Stoffbeutel gefunden. Und überall waren kleine Häufchen aus Holz wie für ein Lagerfeuer aufgestellt.

Dann haben wir uns auf den Heimweg gemacht. Erst einmal nach Meerane auf Verwandtenbesuch und am nächsten Morgen dann weiter nach Hause. Wir sind total geflasht!!! Was für ein wunderschönes Wochenende!

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Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | unterwegs | Mittelalter | Conventions | Tommy Krappweis | LastGeekTonight (LGT) | Christian von Aster
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Dienstag, 20. Juni 2023 23:59

Depeche Mode - Momento Mori im Olympiastadion

Das Konzert war viel besser als das 2017. Sehr gute Musikauswahl und Reihenfolge. Das lag vielleicht auch daran, dass ich das neue Album auch mehr mag. Dave und Martin sind schon deutlich gealtert. Sie sind beide schon 61 Jahre alt.

Es gab ein heftiges Gewitter mit viel Regen und heftigen Blitzen. Die Leute in der Arena sind teilweise die Treppe hochgelaufen, wo sie teils unter dem Dach waren. Ich war sehr froh, dass wir auf der Westtribüne unter dem Dach saßen.

Ich habe viel getanzt und gesungen, auch wenn wenig Platz war. Vor uns wurde stark geraucht, und zwar richtige Stinker, da war ich froh, meinen Fächer dabei gehabt zu haben.

Auf dem Heimweg sind wir eine große Runde im Park gelaufen, dann dank Deutschlandticket erstmal eine Station in die falsche Richtung mit der U-Bahn gefahren, damit wir dann einen Sitzplatz hatten, bevor sich die Massen in die U-Bahn quetschten. Aber die eine Station war schon recht heftig eng. Wir waren gegen eins zu Hause.

Sandra im sommerlichen Gothic-Outfit

Langsam füllt sich das Olympiastadion

Sandra und Florian im Olympiastadion

Dave Gahan im Olympiastadion

Martin Gore im Olympiastadion

Lichtermeer im Olympiastadion

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Sonntag, 4. Juni 2023 20:33

Arielle, die Meerjungfrau

Heute haben wir uns im CinemaxX Arielle, die Meerjungfrau von Disney angeschaut, allerdings weniger, weil uns der Film interessiert hätte, als weil wir ein Zeichen setzen wollten. Die Reaktionen vieler Kinder auf Halle Bailey als Meerjungfrau waren einfach zu herzzerreißend. Als ich das gesehen habe, haben wir sofort Disney+ abonniert.

Die haben wohl ziemliche Probleme, seit sie keine Rechte mehr an Cricket haben und sind deshalb in die roten Zahlen gerutscht. Das ist der Nationalsport in Indien und dort haben sie viele Subscriber verloren.

Der Film war klischeehaft und es wurde viel gesungen. Das hat aber zumindest bei Ariel zur Story gepasst. Es ist sehr schwer, einen einigermaßen passenden Text zu übersetzen, der noch lippensynchron ist, das ist nicht so gut gelungen. Aber auch die deutsche Stimme Sophia Riedl singt wunderschön, wie Halle Bailey. Melissa McCarthy habe ich tatsächlich nur an der deutschen Synchronstimme erkannt. Optisch und technisch war der Film auf jeden Fall ein Meisterwerk.

Irgendwo hatte ich gelesen, dass er sehr patriachrisch sein soll, das habe ich aber nicht so empfunden. Im Meer herrscht König Triton, an Land Königin Selina. Er ist auch ein bisserl witzig und tränendrüsendrückerisch, das erwartet man bei Disney aber auch. Und in den Konflikten erkennt sich jeder, das Loslösen vom Elternhaus, die Sehnsucht nach der großen Liebe und (bei mir ganz aktuell) das Loslassen der Kinder, wenn sie erwachsen werden. Uns hat der Film gut gefallen :-)

Im CinemaxX habe ich die Karten online gekauft und nur den QR-Code auf dem Handy gehabt ohne Fallback-Sicherheits-Ausdruck auf Papier. Es hat super geklappt. Langsam vertraue ich der Technik.

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Kino | Disney
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Montag, 29. Mai 2023 21:59

Jurassic World Exhibition

Nach einem letzten Frühstück im Maritim und ganz viel Abschiedsknuddeln sind wir noch nach Köln gefahren zur Jurassic World Exhibition. Wir hatten Glück, dass wir im Parkhaus noch einen Platz gefunden haben. Allerdings war auf den ersten Blick nicht ersichtlich, dass die wenigen Parkplätze auf der untersten Ebene auch zur Ausstellung gehören würden, weil solche Plätze oft für Personal oder Dauerparker reserviert sind.

Es waren wahnsinnig viele Kinder da, und leider musste eine Familie auch wieder gehen mit zwei sehr enttäuschten Kindern, weil sie keine Tickets vorher online gekauft haben und an dem Feiertag bereits ausverkauft war. Die Show ist wahnsinnig gut gemacht, man hat wirklich ein bisserl das Gefühl, Jurassic Park zu besuchen. Echo, Delta und Charlie kommt man ganz nah, Blue wird gerade trainiert. Es kommen auch Tierpfleger, bei denen man dann Dinobabys streicheln darf. Und man darf Dinoknochen ausbuddeln, die unter einer Schicht Korkflocken versteckt sind. Trotzdem ist die Show an manchen Stellen doch ziemlich aufregend. Ich glaube bei dem T-Rex am Ende habe ich mich mehr erschrocken als die vielen Kids.

Die Heimfahrt war dann wieder ereignislos. Ich bin etwas langsamer gefahren, obwohl kaum LKWs unterwegs waren, aber mir saß der Schreck vom Donnerstag noch in den Knochen und das wichtigste auf Reisen ist doch, heil anzukommen ;-)

Sandra vor dem Jurassic World Eingang

Brachiosaurus

Pachycephalosauria

Sandra mit einem Baby-Parasaurolophus

Velociraptoren

Ausgrabung

Sandra und Florian im Mobilen Raum

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Sonntag, 28. Mai 2023 23:47

FedCon 31 - Tag 3

Florian ging es immer noch nicht gut. Beim Frühstück ohne ihn habe ich mit ein paar Leuten geredet, und es schien mehreren so ergangen zu sein. Wir haben nun das Buffet vom Freitagabend oder die Foodtrucks im Verdacht, aber wir konnten nicht eingrenzen, an was es gelegen haben könnte. Ich hatte kein Fleisch und keinen Salat gegessen, andere aber schon, denen ging es gut. Keine Ahnung, woran es gelegen hat... Vielleicht doch ein Virus?

Im Aufzug nach unten waren Connor Trineer und Dominic Keating mit drin. Als wir unten ankamen, sagte Dominic: "Fuck, I forgot my glasses." Die brauchte er natürlich für die Autogrammstunde und ist wieder hochgefahren.

Um 13:00 Uhr waren wir dann im Raum Haydn, wo Dennis Bruhn und Miguel Fernandez ihr Buch Indiana Jokes vorgestellt. Dennis durfte als Kind zum ersten Teil noch nicht ins Kino, weshalb er ihn erst später auf VHS sehen konnte. Beim zweiten Teil hat ihn sein Vater dann ins Autokino geschmuggelt. Das war so großartig, dass wir gleich im Space Store das Buch geholt haben und anschließend zur Signierung "da wo es heiß ist" (Nessi) gegangen sind. Ich habe ein altes Bild von Noah in Indiana-Jones-Montur gezeigt (da war er 8 Jahre alt) und dann die Geschichte erzählt, dass er als Kind auf einen Papierflieger Hakenkreuze gemalt hat und deshalb vom Erzieher im Tagesheim mal vor die Tür zitiert wurde. Nachdem Noah eingesehen hatte, dass das ein böses Symbol ist, hat er es schwarz übermalt. In meiner Erinnerung wurde ich ins Tagesheim zitiert, aber das war wohl ein Mix aus einer anderen Geschichte. Das Gehirn funktioniert manchmal sehr eigenartig... Jedenfalls hat ihnen die Geschichte gefallen und Miguel hat dann einen Indiana Jones in einem Papierflieger gezeichnet (aber gerne ohne Hakenkreuze). Jetzt haben wir für Noah ein Weihnachtsgeschenk. Und nein, er liest meinen Blog nicht.

15:00 Uhr waren drei Leute von der ESA im LGT-Studio. Die sind so sympathisch und erzählen so schöne Geschichten. Besonders Jana habe ich ins Herz geschlossen. Sie erzählte von ihren russischen Kollegen und wie herzzerreissend die ganze Situation für alle ist. Und sie erzählte, dass sie Brettspiele nicht mag, die zu kompetitiv sind. Sie bevorzugt Spiele, bei denen man durch Zusammenarbeit gemeinsam ein Zeil erreicht. Nick erzählte vom Brexit und den dadurch entstandenen Schwierigkeiten. Dass Pluto nun kein Planet mehr ist, löst in ihnen eigentlich keine traurigen Gefühle aus. Aber als sie das Emoji von LastGeekTonight gesehen haben, das aussieht wie der Planet mit zufrieden lächelndem Gesicht, der ein Herzchen umarmt, löste das doch Gefühle aus :-)

Nach einer Pause haben wir dann das Ende von Terry Farrell angeschaut und dann die Closing Ceremony. Es ist schon traurig, wie schnell dann alles abgebaut ist, ab 16:00 Uhr der Händlerraum, und wenn man von der Closing rauskommt, sind auch im Foyer alle Stände schon fast weg. Wir waren dann noch ein letztes Mal beim Buffet, das heute wieder bis 21:00 Uhr ging und danach noch hinter den Foodtrucks auf den Bierbänken und in Dirks Suite, wo wir eine Roomparty auf dem Boden sitzend feierten. Naja, ich brauche nächstes Jahr für den letzten Tag noch ein "Ich bin zu alt für diesen Scheiß"-Shirt. Alkohol habe ich keinen getrunken, weil der sich mit Ibu nicht so gut verträgt. Das Hotel-WLAN hatte auch Conblues, da ging irgendwie nix mehr.

Mitternacht waren dann die Sofas im Foyer frei geworden, weshalb ein paar Leute dorthin umgezogen sind, wir ins Bett, weil ich vor so einer langen Autofahrt nicht die halbe Nacht wach bleiben kann. Das wäre mir zu gefährlich. Das letzte Foto wurde um 3:41 Uhr im Discord gepostet.

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Twitch LastGeekTonight: Die ConShow präsentiert: Die FedconBluesShow - Fedcon & LGT

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Samstag, 27. Mai 2023 23:48

FedCon 31 - Tag 2

Heute sind wir bereits 8:00 Uhr aufgestanden, aber das war fast zu knapp, um rechtzeitig um 10:00 Uhr zu Hubert Zitt zu gehen, weil im Frühstücksraum echt die Hölle los war. Der Vortrag ging über die Fehler in Star Trek, den wir eigentlich auch schon kannten. Aber die Vorträge von Hubert kann man sich immer wieder anhören. Er hat Captain Kirk und Jens Dombek hat Spock in einem Film von James Cawley gesprochen, damit auch Leute, die nicht so gut englisch können, das anschauen können.

Danach waren wir nochmal im Händlerraum und haben die Art Show angeschaut. Sven Kinader macht auch Tattoos. Dann mussten wir ein bisschen in unser Zimmer und uns ausruhen. Wash meint zwar, meine Haare sähen mit dem Silberspray super aus, aber ich bin halt keine 25 mehr...

Es war etwas verwirrend, wer wie wann wo was macht. Es hieß erst, dass wir uns 14:30 Uhr für ein kurzes Closing Video treffen würden, das ist dann aber auf 19:00 Uhr verschoben worden. Wir waren dann 15.00 Uhr im LGT-Studio, wo es einen Live-Podcast mit Jedipedia Echo 3 an Echo 7 gab. Allerdings redeten sie dann anfangs nur über Highlander (Sean Connery und Christopher Lambert). Moritz ist 21 Jahr alt und konnte mit Highlander nichts anfangen. Oder mit Demolition Man und den drei Muscheln. Das macht aber nichts. Man muss nicht alle alten Klassiker anschauen. Als dann über Rogue One gesprochen wurde und über Feuchtgebietssturmtruppler, sind wir wieder zum ESA-Panel gegangen, das 17:00 Uhr los ging. Das Interview mit Jens Dombek werde ich dann hoffentlich als VOD nachschauen können.

Das war auch alles sehr interessant. Für die Landung von Marsrover und anderen Sonden ist eigentlich nur die Äquatorialgegend geeignet, weil nur dort genügend Sonnenstrahlen für die Solarpanele einfallen und nur dort die Atmosphäre dicht genug für die Bremsfallschirme ist. Wenn ich es richtig verstanden habe, ist 2028 der Mars der Erde so nahe, wie nur einmal in 60.000 Jahren, weil die Flugbahnen nicht ganz auf der gleichen Ebene sind, so dass das tatsächlich "quiet an opportunity" ist für eine Marsmission.

Danach bin nur ich zum Buffet gegangen, Florian ging es leider nicht gut und er hat seinen Voucher QChris gegeben. Es war wieder sehr lecker, besonders die Pastinakensuppe. Aber so ganz allein essen ist auch doof. Florian hat sich inzwischen im Zimmer etwas ausgeruht.

19:00 Uhr haben wir dann endlich etwas für das Closing Video gedreht und ein LGT-Gruppenfoto gemacht. Danach saßen wir nur noch im Hauptsaal und haben das Ende von Terry Farrells Panel gesehen und Richard Dean Anderson. Danach kam dann nochmal die ESA-Crew und hat Fragen beantwortet. Dabei war das beliebteste Thema der Mars und Sex im All. Naja... Ich fand die interessanteste Frage, welches die Lieblingsbücher seien. "The Martian" war sehr beliebt bei den ESA-Mitarbeitern. Und "Contact" von Carl Sagan.

Der letzte Programmpunkt war dann der Cosplay Catwalk, der wieder ohne Jury stattfand. Ich denke, dass es der Show gut tut, wenn der Rivalitätsgedanke wegfällt, sondern man einfach nur Spaß hat, sein Kostüm zu zeigen. Shelley und Caspar trugen Kostüme aus Logan's Run, auch so ein alter Klassiker. Vielleicht mache ich mal einen Zusammenschnitt aus den ganzen sexistischen Szenen. In Logan's Run sucht sich ein Mann aus einer Art Aufzug eine Frau für den Abend aus. In Soylent Green gehört eine Frau zur Einrichtung der Wohnung. Und auf dem Raumschiff von Captain Future ist es die rothaarige Frau, die die Mannschaft bekocht. Soetwas gibt es heute nicht mehr. Zwischendrin hat sich eine Frau auf die Bühne geschlichen, die behauptete, Elon Musk würde die FedCon bezahlen. Warum hat eigentlich niemand gebuht? Sehr seltsamer Auftritt.

Im Foyer haben sich dann alle LGTler zusammengefunden, aber wir haben uns in unser Zimmer zurückgezogen. Florian geht es immer noch nicht besser und Anna war so lieb, uns Iberogast auszuleihen. Stress und das ungewohnte Essen... Dabei haben wir Thomas und Steffen in einem sehr knalligen Outfit mit leuchtenden Schuhsohlen verpasst. Thomas' Anzug erinnerte mich an einen Vorhang, den wir in den 70igern in Berlin hatten. Aber wenn man sich nicht fit fühlt, macht es auch keinen Spaß, auf die Party zu gehen.

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Freitag, 26. Mai 2023 23:45

FedCon 31 - Tag 1

Der Tag begann in Ruhe. Ich hatte den Wecker um 8:30 Uhr gestellt. Nach dem Frühstück habe ich dann im Zimmer die First Contact Uniform angezogen und Trillpunkte aufgemalt. Der Wetterbericht meinte, dass Freitag der kühlste Tag ist, Samstag und Sonntag werden sommerlich warm, da wollte ich dann nicht mit Uniform rumlaufen.

Dann waren wir erst einmal im Händlerraum. Nachdem es dieses Jahr wohl sehr viele Anmeldungen gab von Leuten, die noch nie auf einer FedCon waren, könnte sich das positiv auf die Händler auswirken, dass auch wieder mehr gekauft wird.

13:00 Uhr war dann der erste Pflichtprogrammpunkt Hubert Zitt. Theoretisch wäre das ein Vortrag gewesen, der schon einmal gezeigt wurde: "Star Trek - nochmal nachgerechnet", aber es entwickelte sich sensationell anders. Dr. Dr. Gert Mittring kann extrem gut kopfrechnen und war deshalb eine Bereicherung, die uns alle ins Staunen versetzt hat. Er hatte heute Geburtstag, weshalb wir ihm ein Ständchen auf klingonisch sangen. Und er hatte heute Vormittag geheiratet, weshalb er so schick angezogen war, und bat seine Braut kurz auf die Bühne. Hubert warf drei Bälle ins Publikum und die Leute durften sich drei- bis vierstellige Zahlen ausdenken, die er dann mit 3, 5 und ich glaube 13 potenzierte. Und Gert rechnete die jeweilige Wurzel im Kopf aus, schneller als das Publikum mit dem wissenschaftlichen Taschenrechner auf dem Handy (der bei der letzten Zahl auch nicht mehr genug Stellen hatte). Das war sehr beeindruckend. Auf der Bühne war auch unser Tom vom LGT.

14:00 Uhr waren wir dann im LGT-Studio, als über die Doku "Still Michael J. Fox" (bei Sekunde 11 bin ich kurz zu sehen) gesprochen wurde. Als großer Fan von Zurück in die Zukunft hat mich sein Umgang mit seiner Parkinson-Erkrankung sehr berührt. Vielleicht holen wir uns über den Weihnachtsurlaub mal einen Monat Apple+, um das anzusehen und auch "For all mankind".

Am Perry Rhodan Stand habe ich dann einen Korb mit Gummibärchentütchen entdeckt und direkt gefragt, ob er von Christina sei. Er war es :-) Schöne Grüße von Sabine (ich hoffe, ich habe mir den Namen richtig gemerkt).

Anschließend 15:00 Uhr waren wir wieder in Raum Beethoven bei Bettina Wurche, die über die Wissenschaft (insbesondere Biologie) hinter Avatar sprach. Ich bin gespannt, wann wir den Film endlich auf Disney+ sehen können. Im Kino waren wir nicht. Sie hat auch viel über den erbärmlichen Zustand unseres Meeres gesprochen. Ich wusste nicht, dass der Walfang nicht die größte Bedrohung der Wale ist. Der Beifang und die Geisternetze sind eine viel größere Bedrohung. Und die Verschmutzung durch Umweltgifte, die auch dazu geführt hat, dass eine Orca-Familie steril geworden ist und seit 30 Jahren keinen Nachwuchs mehr hat.

Dann hatten wir Zeit, unseren Buffet-Voucher einzulösen, da das Buffet ab 15:30 Uhr geöffnet hatte. Ich habe wieder genügend vegetarische Alternativen gefunden, um satt zu werden. Und der warme Erdbeercrumblenachtisch war göttlich!

17:00 Uhr war der nächste Pflichttermin: ESA Human Spaceflight. Astronauten müssen Englisch und Russisch können. Das hatte Nora auch schonmal auf dem Trekdinner gesagt. Ich muss sie mal fragen, ob das nur sprechen oder auch lesen/schreiben ist.

18:15 Uhr mit etwas Verspätung startete dann die Opening Ceremony, für die wir in den Hauptsaal wechseln mussten. Insofern war uns die Programmverschiebung ganz recht. Dort blieben wir dann auch sitzen und haben noch die beiden anschließenden Panels mit George Takei und Amanda Tapping & Richard Dean Anderson angeschaut. George Takei hat von seinem Musical Allegiance erzählt, das derzeit in London aufgeführt wird. Thema ist Pearl Harbor und die Internierung der Japaner bzw. deren Nachfahren in den USA. Er selbst hat mit seiner Familie drei Jahre in einem solchen Lager gelebt seit er fünf Jahre alt gewesen war. Sulu ist eigentlich nicht japanisch, sondern der Name eines Meeres, das China, Japan und Korea berührt. Auf diese Weise konnte Roddenberry alle Asiaten repräsentieren. Hikaru bedeutet "The shiny one".

Amanda Tapping ist großartig. Richard Dean Anderson wirkte neben ihr etwas verwirrt, vielleicht litt er noch am Jet Lag. Aber er hat tolle Haare und war wieder etwas schlanker als in der Zeit, als er Cortison nehmen musste, als wir ihn das letzte (oder vorletzte?) Mal gesehen haben. Er hat erzählt, dass Paul Watson nicht mehr bei Sea Shepherd ist. Er war zu aggressiv und hat durch seine Manöver (Schiffe rammen) auch Menschenleben gefährdet. Deshalb hatte ich die Arbeit von Sea Shepherd bisher nicht unterstützt, weil ich nicht denke, dass der Zweck alle Mittel heiligt. Wegen seiner Aggressivität möchte auch Greenpeace nichts mit Paul Watson zu tun haben. Deshalb muss meiner Ansicht nach auch die Letzte Generation aufpassen, hier keine rote Linie zu überschreiten. Sie als Kriminelle Vereinigung ohne richterliches Urteil zu bezeichnen ist jedoch Unsinn. Ich wünschte, die Exekutive wäre in dieser Form auch gegen die NSU vorgegangen. Aber vielleicht findet hier auch gerade ein Umdenken statt, wie der Erfolg gegen die Reichsbürger-Szene gezeigt hat.

Die Party hat uns nicht interessiert, wir saßen lieber draußen hinter den Food Trucks. Kurz vor 23:00 Uhr flog die ISS über uns hinweg. Die ist richtig schnell und bei dem schönen, klaren Himmel konnte man sie gut sehen. Wir haben uns toll mit Sascha unterhalten, Elektroniker und auch Ferngesprächs-Fan, der uns über die modernen Windräder und Solaranlagen erzählte.

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Samstag, 20. Mai 2023 23:53

SkepKon - Tag 3 - Senckenberg Museum

Heute sind wir doch wieder früh aufgestanden, um alle Vorträge auf der SkepKon zu sehen. Zum Thema Wissenschaftskommikation ist mir aufgestoßen, dass Kritik "erwünscht" sein müsse. Das bedeutet für mich, dass Kritik an mir abschmettert, wenn sie mir nicht gefällt? Oder dass ich Kommentare sperre, wenn ich keinen Bock auf Kritik habe? Ich meine, das geht vielleicht in einem privaten Blog wie hier, wo man seine Zeit und Nerven mal schonen will und der dem Zweck gilt, sich selbst mitzuteilen. Aber wenn man ein Verein ist, dann sollte man sich vor Kritik nicht abschotten, sondern sich dieser in jedem Fall stellen, auch wenn es weh tut.

Beim zweiten Vortrag über den Umgang mit der Klimakrise gab es den Tip, die Summary for Policymakers zu lesen, da der gesamte IPCC-Bericht sehr lang ist. "Die letzte Generation" wurde so dargestellt, als würden sie denken, dass sie die letzte Generation der Menschheit seien und danach der Planet unbewohnbar wäre und die Menschheit aussterben würde, wenn wir nichts tun. Dem ist aber nicht so. Die letzte Generation nennt sich so, weil sie vielleicht die letzte Generation ist, die noch verhindern kann, dass es zu den Kipppunkten kommt. Außerdem wurde die kühlende Wirkung von Aerosolen angesprochen, die vielleicht leider nicht so stark ist, wie bisher angenommen. Es wurde auch behauptet, dass Waldbrände nicht zugenommen hätten. An der Säulengrafik vermisste ich jedoch eine Einheit. Ging es um die bloße Anzahl der Waldbrände oder um Quadratkilometer? Außerdem wurde von einer Verdoppelung des CO2-Gehaltes der Luft seit der Industrialisierung gesprochen. Das scheint aber etwas zu hoch gegriffen.

Ich war ja sehr stolz auf mich, dass ich bei dem Vortrag tatsächlich einige Fragezeichen im Kopf hatte. Bei der anschließenden Diskussion lernte ich auch, dass Sequoias ein gewisses Maß an Waldbrand sogar brauchen. Und die Anzahl der Toten sollte nicht das einzige Kriterium sein, um ein Gefahrenpotenzial zu messen.

In dem Vortrag von Ulrike Schiesser über Verschwörungsgläubige in der Familie stellte sie die Frage, wann wir schon einmal komplett umgedacht hätten. Bei mir gab es mehrere solcher Aha-Effekte, insbesondere während der Ferngespräche auf Twitch/WildMics. Z.B. in der Folge über Satanic Panic. Oder als ich das Buch Quantenquark gelesen hatte und verstand, dass es den Zufall gibt (Kopenhagener Deutung), dass Iris Berben keine Transfrau ist, sondern dass das ein Aprilscherz mit Thomas Gottschalk war, und zu Beginn von Corona diverse Diskussionen, weil ich den psychologischen und wirtschaftlichen Aspekt zu niedrig und den medizinischen Aspekt zu hoch bewertet habe. Sie hat auch über das "Komplexitätsdilemma" gesprochen - dazu gibt es Bücher. Ein guter Tip war immer die Nachfrage: "Warum vertraust du dieser Quelle?"

Der letzte Vortrag ging um Zauberkunst und Wissenschaft. Ich fand es sehr spannend, wo der Ausdruck "der Funke ist übergesprungen" herkommt, nämlich vom elektrischen Kuss.

Danach war die Mitgliederversammlung. Da ich kein Mitglied der GWUP bin, sind Peter und ich dann in das Senckenberg Museum gegangen, wo ich wieder wie ein Kind über Dinoskelette staunen durfte. Ein wirklich sehr schönes Museum!

Die Mitgliederversammlung war extrem spannend und ich hoffe, dass nach allem, was in den letzten Monaten vorgefallen ist (kurz: Alte-Weiße-Männer-Syndrom), jetzt wieder ein Versöhnungsprozess zwischen den gespaltenen Mitgliedern stattfinden kann. Der neue Vorstandsvorsitzender und der Wunschkandidat unserer WildMics- und WTF-Bubble ist meiner Meinung hierfür sehr gut geeignet, da er in unserer linksgrünen Bubble noch einer der Konservativsten ist und daher nicht gleich auf vollkommene Ablehnung stoßen dürfte. Ich freue mich sehr. Wäre die Wal anders ausgegangen, hätte es mit Sicherheit einige Austritte aus der GWUP mit sich gebracht. So blicke ich hoffnungsvoll in die Zukunft.

Auf Twitter kann man ein wenig den Verlauf der SkepKon nachlesen. Und Dr. Hegedüs hat auf seinem Youtube-Kanal ein paar Interviews hochgeladen. Florian war auch dabei.

Anschließend waren noch einige in der L'Osteria am Mainufer, wo wir den Abend bei Riesenpizzen haben ausklingen lassen.

20 Fotos von der SkepKon

39 Fotos vom Senckenberg Museum

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09.01.2012 13:04 Clicks: 3349908

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