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Thema: Interessen/Star Trek

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Samstag, 18. Juli 2026 12:50

Vorfreude ist die schönste Freude

Wir freuen uns schon sakrisch auf die KrähenfeeCon auf der Burg Linn. Ich habe schon ein paar Vorbereitungen getroffen für zwei Mimi-Cosplays, möchte aber noch nix verraten. Und mein Grogu Viktor kommt wie immer als Vlarad, diesmal auch etwas gepimpt. Stay tuned...

In diesem Video fülle ich Lazarus-Sirup ab. Ähm, ich meine natürlich Lazarus-Serum.

Zum Abspielen auf das Bild clicken :-)

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Sonnenstrahl | Star Trek | Ghostsitter & Co. (Mara, Kohlrabenschwarz) | MyTube
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Sonntag, 12. Juli 2026 19:02

Der Astronaut - Project Hail Mary (Prime 4,99)

Nachdem wir beim Skeptiker-Stammtisch am Freitag über den Film gesprochen hatten, haben wir ihn uns jetzt endlich angeschaut: Der Astronaut - Projeckt Hail Mary. Es wurde erzählt, dass er wissenschaftlich betrachtet eher nicht so der Hit wäre.

 Achtung, Spoiler 

Wasserbasierte Lebensform auf der Sonne... Die verdampfen bei den Temperaturen doch sofort. Auf der Sonne gibt es noch nicht einmal Moleküle, da dort so hohe Temperaturen herrschen, dass Moleküle in kürzester Zeit zerfallen und alle Atome vollständig ionisieren, d.h. Elektronen und Atomkerne fliegen da frei rum. Und ohne Moleküle gibt es keine komplexen Zellen, also auch kein Leben. Ach ja, nicht in unserem Sinne. Energiewesen könnten dort schon existieren, denke ich.

 Achtung, Spoiler 

Astrophagen und Taumöben sind auch sehr phantastisch.

 Achtung, Spoiler 

Aber der Film ist witzig, bildgewaltig, und es gibt eine Menge Anspielungen auf Science Fiction-Filme wie "Die unheimliche Begegnung der dritten Art", "Superman" oder der Song "Moonwalk" wird erwähnt. Es gibt auf dem Raumschiff sogar so etwas Ähnliches wie ein Holodeck.

 Achtung, Spoiler 

Die Wohngemeinschaft zwischen Grace und der außerirdischen Lebensform Rocky erinnerte mich ein wenig an die von Marc-Uwe Kling und dem kommunistischen Känguru. Und auch an Enemy Mine, allerdings ohne, dass sich die beiden anfangs feindlich gesonnen sind. Insofern ist der Film doch sehr positiv, wenn man zusammenarbeitet, dann kann man gemeinsam Welten retten.

 Achtung, Spoiler 

Das Problem, dass die Musik immer lauter ist als das gesprochene Wort und ich ständig die Lautstärke mit der Fernbedienung regulieren muss, werde ich wohl weiterhin hinnehmen müssen. Aber zumindest habe ich durch den Film einen Beatles-Song gehört, denn ich noch nicht kannte: Two Of Us mit der passenden Liedzeile "On our Way back home". Ich hatte die Stimmen sofort erkannt. Zu schade, dass die Beatles nicht auf der goldenen Schallplatte in den Voyager-Sonden drauf sind.

 Achtung, Spoiler 

Mein Lieblingszitat von Rocky: "Oh, Humor. Verwirrend." I feel you...

 Achtung, Spoiler 

Der Film war eigentlich schon ganz schön. Eher auf der Gefühlsebene unterwegs. Aber das ist auch okay.


Update 15.07.2026:


Harald Lesch hat sich den Film auch angeschaut.

Themen: Science Fiction | Star Trek | The Beatles | Astronomie | Marc-Uwe Kling
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Dienstag, 7. Juli 2026 19:14

Con Man (Liongate+ - über Prime 30 Tage kostenlos)

Wir haben Con Man mit Alan Tudyk angeschaut, den wir aus Resident Alien kennen. Darin spielt er den Science Fiction Schauspieler der Serie "Spectrum", die er aber nicht ausstehen kann und deshalb Conventions hasst. Er träumt von einem Western mit Clint Eastwood.

Außerdem gab es ein Wiedersehen mit Nathan Fillion (Firefly) und Felicia Day (The Guild mit Wil Wheaton), die als seine persönliche Conhelferin immer exakt so gekleidet ist wie er. Grandios! Und wahnsinnig komisch! Und zuweilen eklig, wenn Sprühkäse involviert war!

Das ganze war in Englisch. Die Serie besteht aus sehr kurzen Episoden von nur 10-15 Minuten und wurde über Crowdfunding (IndieGoGo) finanziert.

Themen: Serien | Science Fiction | Der Wilde Westen | Conventions | Star Trek
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Samstag, 27. Juni 2026 16:11

Pumuckl-Tour in Haidhausen von Mingatours

Heute war ich mit Florian bei der Pumuckl-Tour in Haidhausen von Mingatours. Ich bin über Fatzebuck darauf aufmerksam geworden, aber leider war sie bisher immer ausgebucht. Wir wollten eigentlich eventuell vielleicht zum CSD, aber nachdem noch Tickets verfügbar waren, habe ich umdisponiert.

Natürlich bin ich im Cosplay mit wenig Aufwand gegangen: Grüne Hose (ja, trag ich tatsächlich ab und an und pass auch wieder rein) und ein gelbes Raumschiff Enterprise-T-Shirt, das ich irgendwann mal von Sat.1 als Werbegeschenk erhalten habe. Da ich eigentlich meine Haare nicht mehr färben möchte, habe ich mal Haarkreide ausprobiert. Sieht zwar nicht rot aus, daber zumindest rötlich. Meine Haare habe ich mit einem roten Samtgummi zusammengebunden, das sieht man auf dem Bild leider nicht. Chrsitine, unsere Tourguidin, hat sich auch über das Outfit gefreut. Eine Tasche, ein Poloshirt mit Stickerei und ein Plüsch-Pumuckl waren auch mit von der Partie, die meisten Leute kamen aber in normaler Kleidung.

Wir versammelten uns am Treffpunkt und Christine erzählte uns dann eine ganze Menge über die Drehorte und Schauspieler. Weil es so heiß war, haben wir immer schön schattige Plätze aufgesucht. Für eine Rollstuhlfahrerin war die Tour auch barrierefrei. Haidhausen ist wirklich malerisch und wird auch gern für andere Filmproduktionen als Kulisse verwendet. Auf einem großen Tablet zeigte uns Christine auch immer passende Szenenfotos. Da ich die Hörspiele vor ein paar Jahren gehört habe, aber die Serie schon ewig nicht mehr gesehen, die neue leider auch noch nicht und den Film "Der blaue Klabauter" habe ich auch noch auf einer verstaubten DVD irgendwo rumliegen, konnte ich leider gar nichts zu den Folgen sagen. Einfach zu lange her. Es gab auch noch Anekdoten aus anderen Serien, z.B. Monaco-Franze. Bei "Die Hausmeisterin" habe ich immer überlegt, wann eine Hausmeisterin bei Pumuckl vorgekommen wäre. Ich hab's nicht so mit deutschen Serien (außer Kohlrabenschwarz).

Haidhausen ist so schon wunderschön anzusehen, aber mit den Anekdoten von Christine auf der Pumuckl-Tour sieht man alles nochmal mit anderen Augen. Es hat uns sehr viel Spaß gemacht, auch wenn wir am Ende wegen der Hitze keine Lust mehr auf ein Selfie mit einem tollen Pumuckl-Gemälde auf einem Rolladen hatten.

Mit der netten Familie mit Plüsch-Pumuckl und -Tasche habe ich mich auch ein wenig unterhalten. Sie lieben auch den Film "Hui Buh" von Michael Herbig und mit Christoph Maria Herbst. Und ich habe dann die Hörspiele Ghostsitter von Tommy Krappweis (dem Co-Erfinder von Bernd das Brot) empfohlen. Darin geht es um einen 14jährigen Jungen, der eine Geisterbahn erbt und dann feststellt, dass alle Geister echt sind. Christoph Maria Herbst spricht darin den Vampir Vlarad, einfach großartig! Die Hörspiele höre ich gerade rauf und runter. Florian hatte sogar ein T-Shirt an, auf dem man viele Figuren aus Ghostsitter anschauen konnte, inklusive dem Anwalt Feuerflieg und dem Pummeleinhorn.

Sandra als Pumuckl mit grüner Hose, gelben T-Shirt, rot angemalten Haaren und barfuß.

Malerisches Haidhausen

Florian mit Tiberius und Ghostsitter-Shirt und Sandra

Pumuckl-Drehort

Eichhörnchen

Fußmatte vor dem Colorbirds

Holzhaus vom Alpenverein

Malerisches Haidhausen

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Montag, 1. Juni 2026 17:50

Verpasste Chancen

Weil ich im letzten Blog-Beitrag über die Quantentheorie geschrieben hatte, dass ich mich immer damit getröstet hatte, dass in irgendeinem Paralleluniversum eine Sandra lebt, die meine verpassten Chancen wahrgenommen hat, berichte ich mal über eben diese.

Als Teenager hatte mich mal eine Freundin gefragt, ob ich mit ihr auf das George-Michael-Konzert gehen würde. Das Ticket hätte damals 39 Mark gekostet. Meine Mama war aber dagegen, weil sie Angst hatte, dass ich auf so einem Konzert meine ersten Drogenerfahrungen machen würde. Nun, jetzt ist George Michael nicht mehr unter uns... Und wegen dieser Angst hatte ich bis 1998 gebraucht, als ich 26 Jahre alt war, bis ich mich das erste Mal auf ein richtiges Konzert getraut hatte: Depeche Mode. Seit dem gehe ich hin und wieder, habe a-ha, Nik Kershaw und Billy Idol nachgeholt, und bin erstaunlicherweise nie mit Drogen in Kontakt gekommen.

Ich wollte auch immer in die Westernstadt No Name City gehen. Aber irgendwie wollte niemand mit mir dort hin. Damals hatte ich das Problem, dass ich mich nicht getraut habe, irgendwohin alleine zu gehen, außer ich war dort schonmal (z.B. Ponyhof oder Kino). Bis zur Schließung 1997 habe ich das nie geschafft und immer bedauert. Als ich mit meiner Mama und den Jungs dann 2005 Urlaub im Bayerischen Wald machte, fiel mir ein Flyer von Pullman City in die Hände. Da ein Sohnemann Geburtstag hatte und kostenlos rein durfte, konnte ich meine Mama überreden, dort hinzugehen. Es war so wunderbar! Und später bin ich auch mit meinem Schatz Florian einige Male dort gewesen, zur Harley Stampede, zu Tom Astor, da haben wir auch im Palace Hotel übernachtet, und zum Twitch-Community-Treffen von RealHartlMax. Und nicht nur das, wir waren auch in Old Texas Town in Berlin, das von Truck Stop besungen wurde, bei den Süddeutschen Karl May Festpielen in Dasing (Western City von Fred Rai), in El Dorado in Templin und beim Spirit of No Name City in Poing. Und irgendwann lese ich dann auch endlich das Buch von Tommy Krappweis dazu.

1992 arbeitete ich in einer taiwanesischen Computerfirma. Unsere Buchhalterin kam aus Hong Kong. Als sie zu ihrer Familie flog, hatte sie mich gefragt, ob ich mitkommen wolle. Ich hatte damals aber große Angst vor Auslandsreisen. Im Nachhinein dachte ich mir aber, dass es doch nichts Besseres gibt, als mit einer Einheimischen die Stadt zu erkunden. Seit Hong Kong 1997 an China zurück fiel, habe ich kein Interesse mehr daran, die Stadt jemals zu besuchen.

Als Florian und ich 2008 in den USA waren, hatte er im Vorfeld den Newsletter von Eugene Roddenberry mit einer Partyeinladung in das Hilton Hotel in Las Vegas bekommen. Wir hatten rumüberlegt, ob wir unsere Reiseroute ändern sollten. Es wäre schon irgendwie gegangen, wir wären dann eben eine Woche früher in Las Vegas gewesen und etwas zick-zack gefahren. Aber dann haben wir die Idee verworfen, weil wir beide keine so großen Partygänger sind. Als wir dann eine Woche später in Uniform das komplette Programm machten, wurden wir gefragt, ob wir letzte Woche auch da gewesen wären zur Convention. Welche Convention? Verdammt! Die Party wäre ein Teil dieser Convention gewesen. Jetzt gibt es die Star Trek Experience nicht mehr. Wir waren kurz vor Schließung dort. Immerhin haben wir diese Chance nicht verpasst.

Als wir 2013 in den USA gewesen waren, fanden kurz danach in München Dreharbeiten zu dem Film Mara und der Feuerbringer statt. Fans hatten dort in der Residenz einen Mittelaltermarkt bevölkert. Es hätte bedeutet, dass wir drei Tage im Büro gewesen wären und dann schon wieder zwei Tage Urlaub hätten nehmen müssen. Ich hatte keinen Urlaub mehr, den ich hätte nehmen können, meine Überstunden reichten auch nicht, ich hätte auch ein schlechtes Gewissen gehabt, und Florian wollte nicht ohne mich gehen. Die Jungs wären mit 12 und 14 schon alt genug gewesen, dass wir sie hätten alleine lassen können. Aber es passte irgendwie nicht. Als wir den Film später anschauten, waren wir aber schon etwas traurig, da dort bekannte Gesichter dabei gewesen waren wie Daniel und Wolfgang. Danach haben wir versucht, möglichst keine Gelegenheit mehr auszulassen, bei Projekten von Tommy mitmachen zu können, z.B. bei den Dreharbeiten für den Song "Ich sage nein" mit Schandmaul und Bernd das Brot, das Lipsync-Video Da Bist Du Nicht Allein (Charity) oder die legendäre, im positivsten Sinne lebensverändernde Ferngesprächs-Con auf dem Arlberg.

Die letzte große, verpasste Chance, wegen der wir uns heute noch in den Hintern beißen, ist der Captain's Table der FedCon 2011. An diesem Wochenende war ursprünglich das Trekdinner United in Berlin geplant, das relativ kurzfristig "aus Gründen" abgesagt wurde. Kurz darauf erfolgte die Ankündigung des Captain's Tables. Wir hatten aber schon die Flüge nach Berlin unstornierbar für 436,96 Euro gebucht für uns vier. Das war damals für mich eine Menge Kohle. Deshalb haben wir uns entschieden, trotzdem nach Berlin zu fliegen. Es war auch eine schöne Zeit, aber ich hatte damals nicht damit gerechnet, dass das die letzte Chance gewesen sein könnte, Patrick Steward live zu erleben. Bei Leonard Nimoy und William Shatner hatte ich schließlich auch eine zweite Chance erhalten. Leider stellte sich im Laufe der Zeit heraus, dass die Wahrscheinlichkeit, Patrick Steward jemals live zu erleben, immer mehr schwand. Mittlerweile habe ich mich schon damit abgefunden, dass dies tatsächlich wieder eine echte verpasste Chance werden wird.

Uns wäre etwas Ähnliches beinahe wieder passiert. Wir hatten in der Annahme, dass Sophia und Tommy wieder zum Elbenwaldfestival kommen würden, Tickets gekauft und Hotel gebucht. Im Stream haben sie dann aber relativ kurzfristig angekündigt, dass sie an diesem Wochenende beim Das große Treffen in Aach am Bodensee sein würden. Wir waren eigentlich auch mit jemanden in Cottbus verabredet, deshalb fiel es uns tatsächlich etwas schwer, unsere Pläne zu ändern. Aber nach drei Tagen meinte Florian, dass das Elbenwaldfestival für uns eigentlich ohne Tommy und Sophia keinen Sinn machen würde. Also habe ich das Hotel storniert und die Tickets über Discord günstig abgegeben. Wir haben es nicht bereut, denn Sophia war im Lesezelt sofort aufgestanden, als sie uns gesehen hatte, und hat uns freudig begrüßt und umarmt. Das Wochenende war für uns dann in jeder Hinsicht etwas Besonderes geworden.

Ich hoffe, dass ich auch in Zukunft einen guten Riecher für Chancen habe, die ich auf keinen Fall verpassen möchte. Dann muss ich auch nicht auf ein Ich in irgendeinem Paralleluniversum eifersüchtig sein. Äh, ich meine mich mit dem Gedanken trösten.

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Mittwoch, 1. April 2026 17:01

Star Trek - Starfleet Academy (Paramount+)

Natürlich haben wir unseren Paramount+-Account wieder reaktiviert, damit wir die neue Star Trek-Serie sehen können. Die erste Folge beginnt mit einem Mutter-Sohn-Drama, was mein Mutterherz natürlich sofort gecatcht hat. Dann kam ein Sprung 15 Jahre in die Zukunft, in die Gegenwart der Serie. Der Junge ist mittlerweile erwachsen, startet in der Starfleet Academy, passt aber aufgrund seiner Vergangenheit nicht wirklich in diese Welt.

In der ersten Folge reist das Schulungsschiff zur Erde nach San Francisco. Nach dem Brand (Discovery) steht die Föderation wie Phönix aus der Asche auf, so dass auch wieder an der Starfleet Academy gelehrt wird. Auf der Reise droht natürlich das Schiff zerstört zu werden und die Kadetten retten alle. Ich weiß nicht, ob es diese Dramatrugie gebraucht hätte. Ich hätte gehofft, dass die Special Effects plötzlich vorbei sind und alles nur der Kobayashi Maru-Test gewesen ist.

Gefallen hat mir die Diversität und die vielen Eastereggs aus anderen Serien wie Prodigy und Lower Decks. Paramount hat sicherlich auch die Anti-DEI-Briefe von Dump Trump, der Marionette der Heritage Foundation/Project 2025 erhalten. Insofern bin ich gespannt, ob die Frau im Rollstuhl, der taube Betazoid und die Cheron mit ihrem schwarz-weißen Gesicht und Haaren nochmal auftauchen werden, oder ob sie sich beugen und die Werte von Star Trek verraten, die trotz der Notwendigkeit Geld zu verdienen dennoch vorhanden sind.

Nachdem der Sohn von Larry Ellison (Oracle), David Ellison Paramount gekauft hat, bin ich mir nicht sicher, ob ich mir wünschen soll, dass es mehr als nur zwei Staffeln geben soll. Mit unserem vielfältigen Star Trek mit positiver Zukunftsversion dürfte eine etwaige Fortsetzung dann eher nix mehr zu tun haben.

Thema: Star Trek
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Sonntag, 15. März 2026 15:10

AFOLs - Adult Fans Of Lego

Hin und wieder kommt es vor, dass ich von Leuten aus unseren Communitys gefragt werde, wie ich es mit dem Lego-Fan Florian Spitzohr aushalten würde. Diese Frage macht mich regelmäßig traurig, denn sie impliziert, dass ich, vielleicht weil ich eine Frau bin (?), mich nicht für Lego interessieren könne. Das ist aber falsch.

Schon als Kind habe ich viel lieber mit Lego gespielt als mit Puppen. Ich hatte als Architektentochter in erster Linie Platten, Fenster, Türen und Dachteile zu den normalen Legosteinen. Einmal habe ich im Urlaub in Dietramszell mit dem Sohn des Hotelbesitzers eine Platte gegen zwei rote 2x4-Steine mit Gummirädern getauscht, so dass ich dann auch Autos bauen konnte.

Das Bild stammt aus dem Jahr 1977. Sandra ist ca. 5 Jahre alt und lässt aus einem bunten Legohaus mehrere Legosteine auf den Boden fallen und grinst dabei. Sie hockt mit angewinkelten Beinen auf dem Boden, die in einer dunkelgrünen Strumpfhose stecken. Sie trägt ein blaues Kleid mit bunt gestreiften Ärmeln, auf denen auch Zahlen stehen. Vor ihr auf dem Boden liegen weitere Legosteine und Platten in verschiedenen Farben. Im Hintergrund steht ein weiß-roter Puppenwagen vor einer rosa geblümten Tapete.

Ein Sceenshot aus einem Super8-Film, daher unscharf. Ein schlichtes Legoauto aus weißen, gelben, roten und blauen Steinen. Die Frontscheibe ist ein Fenster, das eigentlich für Häuser ist, mit blauen Fensterläden.

Als ich 1991 in meine erste eigene Wohnung gezogen bin, habe ich meine Legokiste einem Cousin geschickt. Ich weiß nicht, ob er das Lego heute noch besitzt. Damit begannen die "Dark Ages", wie Florian immer sagt, die Zeit, in der man denkt, man wäre zu erwachsen für Lego. Naja, ich hatte auch Pferde und Star Trek im Kopf, ich habe viele Hobbys. Insofern waren es nur die "Partly Dark Ages".

Als meine Jungs auf der Welt waren, haben sie selbstverständlich von Anfang an auch Lego Duplo und bald auch richtiges Lego bekommen. Ich habe gehofft, dass sie genauso begeistert davon sein würden wie ich, was auch funktioniert hat. Als Alleinerziehende hatte ich zwar nicht so viel Geld, aber das musste schon sein.

Auf einem Teppichboden bedeckt mit Geschenken hockt ein kleiner Junge, der mit einer Schere das Geschenkpapier von einem Legokarton 'Knight Kingdom' aufschneidet.

Zum 6. Geburtstag von Ferdinand sind wir auch zum ersten Mal im Legoland gewesen. Das hatte ich mir auch nur leisten können, weil für ihn der Eintritt kostenlos war, und der Rucksack war voll mit Brotzeit und Getränken. Einzig Eis haben wir uns vor Ort gegönnt. Es war ein wunderschöner Tag mit meinen beiden Jungs.

Sandra ist mit schwarzer Winterjacke und einer Lego-World-Club-Kappe im Legoland. Im Hintergrund sieht man ein paar Büsche und Bänke. Man kann den Lego-Tukan verschwommen erkennen, wie er auf einem Fels sitzt und hinter dem Busch das Affentheater. Sandra strahlt glücklich.

Seit Florian bei mir 2005 eingezogen ist, hat sich der Legoanteil in unserem Haushalt vervielfacht. Die Thatcher Perkins und das Piratenschiff mit den rot-weißen Segeln standen fortan in unserem Wohnzimmerschrank. Seit dem hat sich die Sammlung immer mehr erweitert. Außerdem waren wir mindestens einmal im Jahr im Legoland und hatten alle vier lange auch Jahreskarten gehabt, so dass wir auf längeren Autofahrten auf der A8 auch mal einfach nur für eine Stunde Pause ins Legoland gegangen sind. Die Jahreskarte, auf der ich ein Halloween-Foto hatte, behielt ich natürlich als Andenken. In einem Jahr haben wir auf einer Karte fünf Stempel geholt und durften dann an einer Backstagetour teilnehmen. Das war ein absolutes Highlight.

Eine Legoland-Jahreskarte mit dem Portrait von Sandra halloweenmäßig als Lily Munster geschminkt. Daneben prangt das Logo in Form eines Ritterschildes, auf dem 'Helden gesucht' steht. Unter der Jahreskarte aus Plastik liegt noch eine Stempelkarte aus Papier, auf der jeder Besuch im Legoland mit einem Stempel dokumentiert wurde.

Nach unserem Umzug in unsere "Scheibe Haus", wie Florian unser Traumhaus gerne nennt, hatten wir sogar ein Lego-Computer-Kaninchen-Zimmer. Aber auch im Treppenhaus und im Wohnzimmer und im Heimkino sammelte sich immer mehr Lego an. Im Treppenhaus schmale Vitrinen, die eigentlich für Modelleisenbahnen gedacht waren, aber für die Minifiguren-Reihen ideal waren. Nachdem unser letztes Kaninchen über die Regenbogenbrücke gegangen ist, wurde es zum Lego-Computer-Zimmer, was so ziemlich unser Lebensmittelpunkt ist.

Die großartigste Aktion war jedoch unser Millenium Falke. Den hatte ich schon ziemlich lange auf meiner Wunschliste bei Amazing, aber 580 Euro waren schon eine Hausnummer. Irgendwann war er dann in der Vorweihnachtszeit auf 450 Euro reduziert. Da ergriffen wir die Gelegenheit und schenkten ihn uns zu Weihnachten. Es dauerte jedoch noch einige Zeit, bis wir zu Ostern 2013 Zeit fanden, ihn aufzubauen. Damals gab es noch kein Twitch, aber wir streamten über Jutjub vier Tage lang aus unserem Keller. Am ersten Abend hat Florian sogar einen Chäd zusammengeklöppelt, den wir mit dem Beamer an die Wand hinter uns warfen und ab Tag 2 dann mit unseren 4-6 Zuschauern sogar chatten konnten. Für das Modell habe ich sogar einen Vitrinen-Couchtisch in passender Größe besorgt und in einer fabelhaften Schwertransportaktion, die man auch auf Jutjub ebenso wie unsere mehrstündigen Aufbaustreams im Zeitraffer und sogar in voller Länge noch sehen kann. Die Dreharbeiten zum Schwertransport haben zu meinem 42. Geburtstag stattgefunden.

Florian hat ein Space Invader-T-Shirt an und Sandra ein rotes Sweatshirt. Sie breiten die Arme aus, um den fertig gebauten Millenium Falken zu präsentieren, der auf einem Tisch mit grüner Tischdecke steht. Im Hintergrund stehen Umzugskartons.

Wir hatten auch einmal die Idee, dass wir alle Legoländer der Welt besuchen wollen. So waren wir in Billund (Dänemark), Windsor (UK), Tampa (Florida/USA - meiner Meinung nach das schönste Legoland), Carlsbad (California/USA) und Malaysia. Dort hatten wir uns beim Grenzübertritt aufgrund der schwer bewaffneten Grenzbeamten nicht wohl gefühlt und beschlossen, dass wir das Legoland in Dubai niemals besuchen wollen. Japan steht aber auf jeden Fall noch auf der Bucketlist.

Was wir aber Großartiges geschafft haben, war unsere Lego-Store-Tour im Jahr 2018. Auf einem unserer Wochenendtrips quer durch Deutschland meinte Florian im Sommer, dass wir in dem Jahr bereits 9 von 11 Lego-Stores in Deutschland besucht hätten. Wenn wir Hamburg und Saarbrücken auch noch schaffen würden, dann hätte Florian in seinem Lego-Reisepass von jedem Store innerhalb nur eines Jahres alle Stempel gesammelt. Wir wären nicht wir, wenn wir das nicht geschafft hätten, gerade weil es verrückt war. Wenn wir es nicht gemacht hätten, dann hätten wir es mit Sicherheit bereut. So sind wir im November zum Jubiläumskonzert 20 Jahre Schandmaul nach Köln gefahren. Und wenn wir schonmal da waren, sind wir auf dem Rückweg über Hamburg gefahren. Und im Dezember waren wir in Dillingen zur Ghostsitter-Lesung von Tommy Krappweis im Drachenwinkel, was in der Nähe von Saarbrücken war. Mission Completed!

Inzwischen sind natürlich noch weitere Stores hinzugekommen, die werden wir natürlich auch noch alle besuchen. Über unseren Verein Schwabenstein konnten wir sogar zum Preopening des Lego-Stores in der Fußgängerzone gehen.

Florian hat jahrelang Star Wars-Sets von Lego gesammelt. Das war aber eher eine Ersatzhandlung, weil wir mehr Trekkie als Warsler sind. Der Star Trek-Serie von Bluebrixx hat er widerstehen können. Aber seit 2025 das erste Enterprise-Modell rausgekommen ist, sind wir Feuer und Flamme. Das wird teuer. Das wird sehr teuer... Denn diesmal werden wir alles haben müssen. Florian hat immer mal wieder schöne Sets haben brauchen wollen müssen, wie die Achterbahn oder den Mittelaltermarkt. Ich selbst war vor allen Dingen von den NASA-Sets begeistert und natürlich dem Gruselhaus, und den Dinosaurieren und den Back to the Future-Sets.

Und seit ein paar Jahren streamen wir auch hin und wieder über Florians Twitch-Kanal. Dort könnt ihr also sehen, wie sehr ich zusammen mit Florian unsere gemeinsame Lego-Leidenschaft zelebriere.

Sandra hat eine rote TNG-Uniform an, Florian den roten TNG-Hoodie. Sie sitzen an einem Tisch mit Weltraumtischdecke. Im Hintergrund ist das Innere eines Raumschiffs zu sehen, ein Hintergrundbild. Auf dem Tisch stehen Getränke und Schälchen zum Sortieren vom Lego bereit. Die Miniwarpgondeln und der Unterboden des Shuttles von Ro Laren ist bereits fertig. Florian hält einen Stapel Schälchen in den Händen und Sandra schaut freudig auf ihr Tablet, wo sie den Chäd verfolgt.

Der nächste Schritt wird sein, dass Florian endlich wohlverdient sein eigenes Legozimmer bekommen wird, das er dann sein "Brickoseum" nennen wird. Sobald Ferdinand ausgezogen ist. Damit wird für ihn ein großer Traum in Erfüllung gehen.


Update 16.03.2026

Beim Schwabenstein e.V. sind ca. 20% der Mitglieder weiblich.

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Freitag, 19. Dezember 2025 20:53

Twitchstream Lego Enterprise-D Aufbau - Teil 1

Florian hat für das Streamdeck ein Intro, ein Pausenbild und ein Outro im LCARS-Design gebastelt. Das Outro ist besonder witzig. Das zeigt Kirk "Don't tell me, Tuesday." aus Star Trek VII Generationen, weil wir am Dienstag weiterbauen werden. Ich hatte mein gelbes Enterprise-T-Shirt an und darüber mein Schwabenstein-Sweatshirt. Die Uniform hätte ich zu unbequem gefunden. Florian hatte "The Captains" an, die in Beatles-Manier über einen Zebrastreifen gehen. Zu Beginn haben wir erst die Tüten sortiert und dann angefangen. Zwischendrin habe ich Florian dann das Päckchen von der LGT-Community gegeben. Nessi meinte, dass die wichtigste Person anwesend ist. QChris konnte nicht schauen, weil er arbeiten musste. Die wichtigste Person war Kai_McKoy. QChris hatte geschrieben, dass er den Stormpooper bei der Charity ersteigert hatte und ihn Florian schenken wollte. Florian hatte im Chat immer "Der Stormpooper ist meiner" geschrieben, hat 47 Euro geboten (Star Trek Zahl), ist dann aber überboten worden. Mir war es peinlich, weil ich gedacht habe, dass es Kai McKoy nur organisiert hat und es von der Community kam, aber es war tatsächlich ein persönliches Geschenk. Wir haben aber leider gar keine Ahnung, wer das ist.

Das Modell ist wunderschön. Den Aufkleber mit dem Tippfehler "...to boldy go..." haben wir nicht benutzt. Wir warten noch, bis das bedruckte Set vom Steindrucker kommt. Wir sind bis 18:50 Uhr ziemlich weit gekommen. Farid hat für uns wieder Pizza bestellt. Die kam pünktlich an, nachdem wir eh aufhören wollten und die Luft raus war. Ich glaube, wenn wir gesund gewesen wären, hätten wir weitergebaut. Am Dienstag machen wir nachmittags weiter und dann vielleicht auch mit Shuttle.

Es waren 59 Zuschauer, maximal gleichzeitig 27. Alle natürlich aus der LGT- und WildMics-Community.


Samstag, 20. Dezember 2025, 15:09 Uhr

Florian hat noch bei Wicked Bricks eine Acrylglas-Haube als Display bestellt und noch eine Wandvitrine für Minifiguren. Die hat zwar fast 200 Euro gekostet im Gegensatz zu den Vitrinen von Sora mit 85,- Euro, aber sie ist eckig, hat also keine überstehenden Teile, und Noppen, so dass die Figuren nicht umfallen, wenn man an die Vitrine stößt. Wicked Bricks ist aus UK, die Lieferung dauert aber leider bis zu 6 Wochen. Das Display mit Halterung für das Shuttle und LCARS war leider schon ausverkauft. Mit dem Beleuchtungsset hat Florian auch geliebäugelt, aber da sind die Kabel außen sichtbar, das ist dann nicht so schön.

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Freitag, 28. November 2025 10:42

Lego-Store Enterprise kaufen

Heute hatte ich ein ganz besonderes Date mit Florian. Wir sind zum Lego-Store gegangen mit dem Bollerwagen, um zwei Enterprises zu kaufen. Ich hatte extra meine Lego Insider-Nummer in mein Wallet gespeichert. Eigentlich wollten wir 9:30 Uhr dort sein, aber weil wir versäumt hatten, die Uniformen zurechtzulegen, hat sich das etwas verzögert. Als wir dann kurz vor Geschäftsöffnung um 10:00 Uhr dort waren, standen bereits 11 Leute vor uns an. Einer sogar mit TNG-Hoodie. Wir waren ein wenig nervös, weil wir neben den Kassen nur zwei Stapel mit jeweils 6 Boxen sahen.

Das war aber unbegründet, weil wirklich genügend da waren. Die Mitarbeiter gingen ständig hinter ins Lager und holten weitere. Auch der Stapel mit den Shuttles mit Ro Laren verriet, dass sie doch einige vorrätig hatten. Außerdem hatte sich die Reihenfolge der anstehenden Trekkies komplett geändert, als sie sich an die drei Kassen verteilten.

Da es anscheinend keine Begrenzung gab, wieviele Enterprises pro Person gekauft werden durften - Florian hatte einfach beide geordert -, habe ich spontan noch eine weitere als Geldanlage gekauft. Ich wollte nicht den gleichen Fehler machen wie damals beim Millenium Falken.

Am Ende wollte der Storemanager noch mit uns ein privates Foto machen. Das hat uns natürlich sehr geehrt. Dieses Foto wird auch die Praktikantin für eine Arbeit benutzen. Die wird allerdings nirgends veröffentlicht. Schade!

Jetzt müssen wir nur noch einen Termin finden, an dem wir die Enterpise in einem Twitch-Stream zusammenbauen. Möglichst noch vor Weihnachten und wenn nicht LGT streamt.

Schaufenster des Lego-Stores, in dem die Enterprise aufgebaut steht. Vorne sind die Figuten aufgebaut: Geordie LaForge mit Werkzeugkoffer, Worf, Deanna Troi im lila Kleid, Data mit einer orangenen Katze Spot, Picard mit einer Tasse Tee, William Riker mit einer Posaune, Guinan mit einem grünen Getränk, Beverly Crusher und Wesley Crusher in seiner grau-bunten Uniform mit einem Experiment

Sandra und Florian stehen in TNG-Uniform (Florian blau und Sandra rot) vor einem Stapel Kartons im Lego-Store. Darauf ist ein Karton des Enterprise Modells und ein Karton mit dem Shuttle mit Ro Laren.

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Freitag, 17. Oktober 2025 22:52

What we left behind (DS9 Documentary)

Die vielgelobte Dokumentation What we left behind (DS9 Documentary) ist auf Youtube verfügbar. Wir haben uns die endlich mal angeschaut. Florians Kommentar am Ende: "Das Autorenteam bestand nur aus alten, weißen Männern!"

Es war natürlich schön, Max Grodénchik, Jeffrey Combs und mehr singen zu hören. Auch das Wiedersehen mit verstorbenen Lieblingen wie Aron Eisenberg und Rene Auberjonois war schön. Zwischen den Interviews und Rückblicken hat das Autorenteam gemeinsam mit dem blaubärtigen Ira Steven Behr eine fiktive (weil nie umgesetzte) Fortsetzung an einem Whiteboard gescriptet. Zwischendurch kamen auch Fans zu Wort. Besonders schön fand ich, dass Cirroc Lofton und Avery Brooks auch im echten Leben eine Art Vater-Sohn-Beziehung hatten.

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Sonntag, 26. Januar 2025 23:50

Star Trek: Section 31 (Paramount+)

Florian hatte den Film Star Trek: Section 31 schon am Freitagabend nach dem Trekdinner angeschaut. Ich hätte mich nicht wachhalten können, weshalb ich das erst am Sonntag nachgeholt habe.

 Achtung, Spoiler 

Man nehme den Einstieg eines Star Wars Films mit einem Wüstenplaneten, auf dem sogar Kinder ermordet werden, eine abgespeckte Version von "Das fünfte Element" und gibt dann Gas wie bei "The Guardians of the Galaxy", fertig ist "Star Trek: Section 31". Durchaus unterhaltsam. Und wenn er dem Publikum gefällt, wird es wohl Fortsetzungen geben.

 Achtung, Spoiler 

Und dann war da noch ein Casting-Fail. Die meisten Menschen können wohl Menschen, die nicht von ihrer eigenen Ethnie stammen, nicht gut unterscheiden. Ich denke, dies traf hier auf die für das Casting verantwortliche Person zu. Denn die junge Philippa und der junge San sehen ihren älteren Pendants null ähnlich.

 Achtung, Spoiler 

Sei's drum, ich wurde gut unterhalten und optisch ist der Film wirklich großartig. Ich hätte nichts gegen eine Fortsetzung.

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Donnerstag, 19. Dezember 2024 23:59

Startrekvorlestung - The Final Lecture

Gestern Abend hat Florian noch die Badges "Wolle Rose kaufe?" mit Bastian P. als Spock erstellt und ausgedruckt, ich habe sie noch laminiert.

Die Fahrt war ganz okay. Es hat ein bisserl geregnet. Wir haben einen neuen Podcast Nerds at Work angehört. Das ist aus Pausengesprächen von MaiThinkX entstanden. Es ging u.a. um ChatGPT. Da dachte ich, dass "GPT" für "Generated Plauslible Trash" steht. Und es war auch interessant, was der Marshmallowtest eigentlich aussagt, nämlich ob die Kinder eher aus ärmeren oder aus wohlhabenderen Familien kommen. Wer die Erklärung wissen möchte, kann sich die Podcasts selbst anhören. Wir haben bereits auf der Fahrt gegessen, weil wir bereits 17:00 Uhr zum Helferbriefing sein wollten und es im Audimax nur Föderationsbrezeln gibt.

Es gab auch eine Liveübertragung auf dem Twitch-Kanal von LastGeekTonight. Man kann aber das Video nicht nachschauen. Nessi hat aber auch auf der Bühne moderiert. Anfangs hat die Bergkapelle St. Ingbert gespielt. Es gab viel Star Trek und Star Wars Musik. Währenddessen sind Leute von der 501. German Garrison vor der Bühne vorbeigelaufen. Es wurden auch Spenden gesammelt, einmal für den Verein der Bergkapelle, und dann für das Myelin Projekt (Multiple Sklerose), für das Belora vom Khemorex Klinzhai warb.

Hubert hat die vergangenen 28 Jahre Revue passieren lassen. Das war eine Reise in die Vergangenheit mit vielen tollen Erinnerungen. Nessi hatte ihn seinerzeit zur FedCon gebracht und dann wurde er im Fandom bekannt. Auch wenn diese 500. Vorlesung (inklusive 13 Vorlesungen aus dem Sondervermögen) die letzte seiner Art an der Fachhochschule Zweibrücken sein würde, wird Hubert selbstverständlich auch in Zukunft auf Tour sein, auf der FedCon, der FaRK, der ComicCon Saar, der Noris Force Con und andere.

Vor der Pause traten noch ein paar Politiker auf mit Danksagungen. Einer von ihnen meinte, dass es vielleicht komisch aussieht, wenn der Elon Musk tatsächlich zum Mars umzieht und dann mit ihm der Erstkontakt wäre... Und Jens Dombek, der neue deutsche Spock, ebenfalls. In unserer Reihe saßen ein paar liebe Menschen von der LastGeekTonight-Community, die teilweise den Stream auf ihrem Handy offen hatten und den Chat verfolgten. Hubert hat einen Stern für den Walk of Fame bekommen.

In der Pause haben wir mit ganz lieben Menschen von der LastGeekTonight-Community Lose verkauft. Diesmal waren die Zuschauer sehr viel spendenfreudiger als das letzte Mal, einerseits weil auch mehr Publikum nicht aus Studierenden bestand, die normalerweise nicht so viel Geld übrig haben, und andererseits weil es die letzte Vorlesung dieser Art war. Viele haben sogar gleich 10 oder sogar 20 Lose auf einmal gekauft, so dass wir im Büro Nachschub holen mussten.

Der berühmteste Gast an diesem Abend war vermutlich Marc Okrand. Er hat dann mit Lieven L. Litaer über die Entstehung der klingonischen Sprache gesprochen. Er hat auch einmal ein Filmstück bearbeitet und dabei festgestellt, dass die Sequenz rückwärts gespielt wurde, weil es "cooler" wirkte. Auf die Frage, ob er mal mit einem Schauspieler einen Twist hatte, meinte er: "Yes... and I won't answer your next question!"

Christoph Endres hat dann über Isaac Asimov gesprochen und was er mit Star Trek zu tun hat. Ich wusste gar nicht, dass er sich an einer Bluttransfusion mit AIDS infiziert hatte und daran gestorben war. Meine Meinung, dass er eher patriarchisch war, ein Kind seiner Zeit, musste ich jetzt aber ablegen. Er war ebenso wie Star Trek seiner Zeit voraus. Nicht umsonst ist er einer meiner Lieblingsautoren.

Der Vortrag von Hubert ging dann daüber, was die Zukunft bringen könnte. Aber letztendlich können wir sie nicht vorhersehen.

Für die Kapelle kamen 1.680 Euro Spenden zusammen. Für das Myelin Projekt 4.669 Euro, aus dem Losverkauf (dieses Jahr vollständig ausverkauft), den eBay-Versteigerungen, Spenden aus dem Live-Stream und sonstigen Spenden. Am Ende wurden noch die Losnummern gezogen.

Kurz vor 1:00 Uhr waren wir dann auf dem Weg zum Parkplatz und haben noch die Sternwarte bewundert. R2D2 wurde hell angestrahlt und machte die typischen Piepsgeräusche. Das war so wunderbar!


Freitag, 20. Dezember 2024

Auf der Heimfahrt haben wir die neueste Folge von Ghostsitter angehört, die jetzt nicht mehr exklusiv auf Audible, sondern auch auf anderen Plattformen verfügbar ist. Wir haben noch einen Verwandtenbesuch eingeschoben, weshalb wir erst später am Abend wieder zu Hause waren. Deshalb haben wir den Stream vom #nachsitzen mit Spenden für aula (Demokratieförderung an Schulen) mit Marina Weisband angehört. Wir sind fast in Ohnmacht gefallen, als Tommy meinte, dass er Florian die Lego-Burg aus RTL Samstag Nacht - Das Wiedersehen, dem Sketch mit Tommy und Wigald Boning, schenken würde, wenn 5.000 Euro beim Spenden überschritten würden. Etwas später wurde die Marke tatsächlich geknackt. Und jetzt müssen wir einen Termin finden, die Burg im neuen Jahr abzuholen. Wir sind total geflasht!

47 Fotos



Update 24.02.2025

Zwei Youtube-Videos von diesem Abend:

Themen: Hubert Zitt | Meine Sonderanfertigung Florian | Noah | Farid | unterwegs | LastGeekTonight (LGT) | Star Trek | Tommy Krappweis | 1001 Steine | Ghostsitter & Co. (Mara, Kohlrabenschwarz)
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Samstag, 22. Juni 2024 17:03

Christopher Street Day

Dieses Jahr sind wir spontan auf den Christopher Street Day (CSD) gegangen. Florian und ich haben uns beim Rischart auf dem Weg zur U-Bahn Frühstück geholt und haben uns an eine Stelle gestellt, wo weniger Leute waren (Blumenstraße Ecke Angertorstraße). Wir sind vom Sendlinger Tor die Strecke dem Zug entgegen gelaufen. Obwohl wir erst nach 13:00 Uhr dort standen und der Zug bereits 12:00 Uhr am Mariahilfsplatz los gegangen ist, haben wir noch relativ lange warten müssen, bis sie endlich kamen. Über uns verharrte ein Hubschrauber und es gab sehr große Polizeipräsenz. Es gab aber keine Störungen oder Ausschreitungen. Einzig Twitch hat den Kanal von csdmuenchen wurde vorübergehend gesperrt, weil sie sich nicht an die Richtlinien gehalten haben. Vermutlich weil doch ziemlich viel Haut gezeigt wurde und auch ein paar N*ppel. Man kann ihn sich aber auf Youtube anschauen.

Aber dann ging die Show los. Erst kamen einmal Motorräder. Es gab zwischendrin immer mal wieder Dragqueens. Aber ansonsten war es einfach nur bunt. Da es auch eine Demo war, wurden natürlich auch Schilder hochgehalten, auf denen es immer um Vielfalt und Liebe ging, für Demokratie und gegen Rechtsextremismus. Manche Teilnehmende haben mich überrascht, so gab es mehrere Kirchenvertretungen. Und Männer in Lederhose, die sich die Schwuhplattler nennen. Großartig! Die Firmentrucks waren natürlich in erster Linie Werbung, aber gerade mein Arbeitgeber ist hier sehr aktiv, hat eine eigene Pride-Community und auch unser Chef-Chef-Chef hat sich des öfteren öffentlich klar für Menschenrechte positioniert. Und in unserem Fall glaube ich auch nicht, dass das Regenbogenwashing ist. Auf den Trucks waren auch Dixi-Klos, die man aber meist gar nicht gesehen hatte, weil die entsprechend geschmückt waren.

Florian hatte natürlich seinen Tiberius dabei. Darauf haben viele reagiert, sich über ihn gefreut und er hatte am Ende auch drei Aufkleber, während Florian und ich nur einen Aufkleber abbekommen haben. Yoda, Baby Yoda und einer hatte ihn sogar als Grogu erkannt. Es gab auch einen Star Wars Fan mit dem Schild "Turn to the Gay side of the force" und einen Mandalorianer. Und zwei Leute haben uns sogar mit dem Vulkaniergruß begrüßt.

Es gab ein paar Punks, ein paar leute in Plüschkostümen und sehr, sehr viele mit Hundemasken. Ich habe aber auch drei echte Hunde gesehen. Im Laufe der Zeit sammelte sich immer mehr Müll und leere Flaschen auf dem Boden. Hin und wieder bekamen wir Aufkleber, Flyer oder auch mal kleine Tütchen mit Gummibären. Ich fand mich dann irgendwie einfallslos, weil ich nur meine Alpaka-Socken und das T-Shirt angezogen hatte sowie meine weinroten Lack-Budapester. Wenn wir nächstes Jahr wieder hingehen, werde ich mich etwas bunter anziehen. Um das Foto mit dem Mandalorianer zu machen, sind wir auf die andere Straßenseite in den kleinen Park gegangen, wo etwas wild gep*nkelt wurde. Aber so schlimm wie auf dem Oktoberfest war es nicht.

Florian hat bis zum Schluss durchgehalten, weil er die Lego-Parade auch noch sehen wollte. Als die Parade zu Ende war, erkennbar an dem Polizeiauto und einem Krankenwagen (einer hatte sogar während des Umzugs einen Einsatz und musste sich an allen Trucks vorbeiquetschen). Wir sind dann zur Papa-Schmidt-Straße Ecke Müllerstraße gegangen, wo das LeZ, lesbisch-queeres Zentrum München ist. Von dort aus wurde nämlich der Livestream übertragen. Auf dem Weg dort hin haben wir zum Diversity Café geschaut. Das war heute aber geschlossen und außerdem nur bis 27 Jahre zugänglich, da sich bei den Betreibern um eine Jugendorganisation handelt. Live gestreamt wurde nicht mehr, aber es waren einige Fahrzeuge von der Abfallwirtschaft München da, die sofort alles wieder gereinigt haben. Respekt!

Dann sind wir abseits vom Trubel zur Frauenkirche gegangen. Es herrschte plötzlich wohltuende Ruhe. Ich habe die Partystimmung zwar tatsächlich genossen und auch am Straßenrand mitgetanzt (meine Fitbit behauptet, ich wäre an dem Tag 20.000 Schritte gegangen), aber eigentlich mag ich so eine Dauerbeschallung nicht. Vielleicht sollte ich beim nächsten Mal Watte in die Ohren stopfen. An der Frauenkirche gab es noch den Lego-Stand, den Florian sich gerne anschauen wollte. Danach sind wir zum Marienplatz gegangen und Richtung zu Hause gefahren. Florian hat dann meinen Rucksack genommen, während ich in der Silberhornstraße ausgestiegen bin, um zu meinem 33-jährigen Abitreffen zu gehen. Was für ein Tag!

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Youtube: CSD München Live-Stream 2024

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Noah | Star Trek | Star Wars | Demokratie | Menschenrechte | 1001 Steine
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Samstag, 11. Mai 2024 23:50

Skeptical, SkepKon und GWUPsit

Am Donnerstag waren wir nach Augsburg gefahren. Das Turmhotel, der "Maiskolben" erinnert an die Marina Towers in Chicago, die auch die "Corn Cobs" genannt werden. Das war wohl Absicht. Das Hotel war mir aber zu teuer gewesen, deshalb haben wir im Ibis am Königsplatz gewohnt. Eine stillgelegte Rolltreppe war bepflanzt, das fand ich interessant.


Donnerstag, 9. Mai 2024 - Skeptical

Das Skeptical war begleitet von schöner Musik von vier Cellisten, die u.a. "Eine Kleine Nachtmusik" von Mozart und die Titelmelodie von "Game of Thrones" gespielt haben. Das war ein sehr schönes Programm, bei dem Jasmina geschröpft wurde. Kinesiotapes kamen nicht gut weg. Ich denke auch, dass die Eigenschaften, die den Farben zugeschrieben werden, Blödsinn sind. Ich nehme schwarz, blau und pink, weil mir die Farben gefallen. Ich habe aber schon das Gefühl, dass es hilft, einerseits Stabilität bringt, andererseits aber Flexibilität, so dass man gegen einen gewissen Widerstand bewegen und etwas trainieren kann, wie bei Bandagen, nur mit dem Vorteil, dass es individuell anpassbar ist, während Bandagen immer nur für ein bestimmtes Gelenk passen.

Es gab tolle Vorträge zu den Themen Augsburgs Stadtgeschichte, Physiotherapie, was Hegedüs für Hasskommentare aushalten muss und wie er damit umgeht, Deepfakes, Exorzismus und Rituelle Gewalt/Mind Control. Wer nicht dabei gewesen ist, hat etwas verpasst.

Danach waren wir in der Haifischbar mit Holm und Freunden. Am Thresen hängt auch der Kopf eines echten Makohais. Es war für 20 Personen reserviert, aber wir haben den Laden gesprengt. Ich hatte die Wurzelsuppe und Knoblauchbrot, sehr lecker! Es gab auch leckere Cocktails. Leider stand bei "S*x on the Bar" nicht dabei, woraus der gemixt war. Die Herrentoilette war über und über mit Aufklebern zugepflastert. Sowas habe ich noch nie gesehen. Auf dem Heimweg haben wir noch einen Blick in die Augsburger Puppenkiste geworfen. Ich habe aber kein Interesse, die zu besuchen. Ich fand Marionetten schon immer creepy.


Freitag, 10. Mai 2024 - SkepKon Tag 1

Das Frühstück im Ibis war ganz gut. Die Pancakes haben meinen Tag erhellt. Im Park war der Rasen gemäht, aber es blieben Inseln erhalten als Insekten-Wohnstätten. Das hat mir sehr gefallen.

Im ersten Vortrag ging es um die Beweiskraft von Bildern. Als vom World Trade Center zwei Bilder gezeigt wurden, einmal mit einer Enterprise, die die Türme beschießt, und einmal mit einem AT-AT, da wurde die Enterprise als "UFO", und der AT-AT aber korrekt bezeichnet. Da durchzuckte es uns merklich. Jemand aus dem Publikum merkte das auch an, aber die Referentin meinte nur, dass sie kein Star Trek Fan wäre. Ich habe die Erschütterung der Macht gespürt. Bei der Frage, ob es einmal Riesen gegeben hatte, wurde meine Vermutung bestätigt, dass die Knochen eigentlich von Tieren (z.B. Mammuts) stammten und fehlinterpretiert wurden, ähnlich wie Dinosaurierknochen vermutlich die Mythen über Drachen begründeten.

Bei den Fat Studies lernte ich den Unterschied zwischen qualitativer und quantitativer Forschung kennen, also "Viele Anekdoten ergeben noch keine Daten". Allerdings denke ich, dass die Erzählungen von Betroffenen trotzdem ernstzunehmen sind, sonst könnte man zu jeder Minderheit sagen, dass sie statistisch nicht relevant wären, was inhuman wäre. Ich denke nicht, dass man Wissenschaft so betreiben sollte.

Anschließend gab es einen schönen Einblick in die Schwurbelkurse in Volkshochschulen. Stephanie und Tina haben den "Quack-Score" eingeführt, um die Kurse einzuteilen. Aber die Situation ist nicht ganz so schlimm wie befürchtet. Ralf erklärte dann aus rechtlicher Sicht, dass wir leider mit der Werbung für esoterische Produkte leben müssen.

In der Mittagspause waren wir im Biergarten. Offline wussten wir, dass er geöffnet war, aber online stand, dass er erst 16:00 Uhr öffnen würde. Google weiß eben doch nicht alles. Das ist etwas beruhigend. Der Buddler hat sich dann sehr über seine Lego-Minifigur gefreut, die ihm Florian schenkte.

Der Vortrag über "Unwissenschaftlichkeit" musste leider ausfallen, aber Heiligenschein/Aura als optische Täuschung war auch interessant. Danach berichtete Holm noch von Nobelpreisträgern, die irgendwann abgedriftet sind. Das kannte ich teilweise schon. Bei der Prophylaxe bei Säuglingen mit Flouridtabletten, Vitamin K gegen Blutungen und Vitamin D (Rachitis) habe ich mich gefragt, wann die eingeführt wurden. Die Tabletten haben meine Jungs auch bekommen, aber an die Vitamine kann ich mich nicht mehr erinnern. Leider habe ich mich nicht getraut, danach zu fragen. Die meisten anderen im Publikum haben immer so tolle Fragen gestellt, da kam ich mir manchmal richtig dumm vor.

Der Vortrag über Pro Ana war auch sehr schockierend. Damit hatte ich mich schonmal beschäftigt. Bei dem Vortrag über die Unwissenschaftlichkeit der Neuen Rechten kam mir zu viel Neue Rechte und zu wenig Unwissenschaftlichkeit vor. Ich hatte eher den Eindruck, dass hier gerechtfertigt werden sollte, dass das Team Sebastiani doch nicht in der Rechten Ecke verortet werden kann.

Nach dem Abendessen im veganen Café Dreizehn waren wir noch beim Open Stage in der Kresslesmühle. Das war ein schön buntes Programm mit skeptischem Bezug mit Illusionskünstlern, Improtheater, Musik, Poesie und am Ende noch ein Vortrag von Jasmina über die Coping Mechanismen von Daenerys aus Game of Thrones. Da war ich aber schon so müde, dass ich fast vom Stuhl gekippt bin. In der Pause habe ich die ISS gesichtet, aber leider keine Polarlichter.


Samstag, 11. Mai 2024 - SkepKon Tag 2 und Mitgliederversammlung

Am nächsten Tag gab es nochmal drei Vorträge. Bei dem über die Effektivität von Triggerwarnungen stieß es mir genauso sauer auf wie bei den Fat Studies, dass die Forschung ergibt, dass es nicht sehr effektiv ist, weil es nur eine Minderheit betrifft. Aber wie ich schon schrieb, das ist kein Grund, es nicht trotzdem zu tun, weil es einfach human ist, wenn man auch auf Minderheiten Rücksicht nimmt. Bei dem Vortrag über Soziale Ungleichheit fiel der Satz "Männer können keinen Windeln wechseln". Da war eindeutig klar, mit was für einer Person wir es hier zu tun hatten. Ich war ein klein wenig fassungslos. Das letzte Thema war "Kritisches Denken an Schulen" von André Sebastiani. Der war dann wieder ganz gut, auch wenn ich mich ernsthaft frage, was "Sei schlauer als ein junger Jagdhund" bedeuten soll.

Das Mittagessen im Aposto war ein klein wenig gehetzt, weil 1:45 h doch etwas zu kurz war, um 20 Minuten hin und wieder zurück zu laufen und in Ruhe zu essen. Das war ein Lehrstück zum Thema Zeitmanagement. Wir hätten einfach wieder in den Biergarten gehen sollen.

Danach folgte der nicht öffentliche Teil der Mitgliederversammlung mit einer entscheidenden Richtungswahl. Es traten Team Sebastiani und Team Holm an. Es ist nicht schwer zu erraten, auf wessen Seite ich war. Aber der Wahlkampf war meiner Meinung nach schonmal nicht ganz fair. Zum Beispiel hatte Holm zum Townhall über seine sozialen Medienkanäle eingeladen, Sebastianis Einladung erreichte mich über die Mailadresse, die ich der GWUP zur Verfügung gestellt hatte. Da gab es in unseren Kreisen auch Unmut, da diese Mail nicht alle bekommen hatten. Dann hatte sich das Team Sebastiani mit hübsch gestalteten Flyern vorgestellt - als PDF per Mail und auf der Veranstaltung auch in Papierform ausgedruckt ausgelegt - und auch auf der Bühne sehr gut präsentiert, während Team Holm eine schlichte Textdatei verschickt hatte und vor Ort überhaupt keine Werbung für sich gemacht hatte. Einzig ein paar Buttons mit "Wählt Holm" lagen dann noch da. Ich hatte den Eindruck, dass Personen, die von der ganzen Schlammschlacht in den Sozialen Medien im Vorfeld die letzten zwei Jahre nichts mitbekommen haben, zwischen den beiden Teams keinen Unterschied feststellen konnten. Jemand aus dem Publikum fragte zu Recht, dass es ihm vorkommt, als müsse er zwischen der "Volksfront von Judäa" und der "Judäischen Volksfront" entscheiden. Die Schicksalswahl ging dann auch entsprechend aus, etwa 3:4 für Team Sebastiani.

Einige waren emotional davon sehr betroffen. Mich selbst hat es weniger betroffen, zumal ich auch erst seit Dezember 2023 Mitglied war. Aber für mich war von vorn herein klar, dass ich wieder kündigen würde, sollte die Wahl so ausgehen. Als wir uns dann wieder in der Haifischbar trafen, war klar, dass wir nicht die GWUP verloren haben, sondern wie Holm schön formuliert hat, die haben uns verloren. Und wenn Menschen auf schöne PR-Gags reinfallen, dann muss ich da nicht mehr mitschwimmen. Man möge B*ys of Reas*n oder V*rnan auf Youtube anschauen, mal nach R*senzweig guggeln, sich mit der Skeptischen Gesellschaft oder dem Humanistischen Pressedienst beschäftigen, dann weiß man, woran man ist. Wer ähnliche Ansichten hat, wie diese Personen, die nun die Richtung der GWUP bestimmen, und das auch noch gut finden, dann möchte ich zu dieser Personengruppe nicht mehr gehören. Ich werde postwendend wieder austreten. Sicher finde ich woanders eine neue skeptische Heimat.

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Auf Youtube verfügbare Videos der Vorträge (Update):


Auf Youtube verfügbare Videos von Vorträgen, die später nochmal woanders gehalten wurden (Update):

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Zeugen Kühlwaldis | unterwegs | Lydia Benecke | Fotos | Star Trek | Star Wars | Skeptix/Skeptics in the Pub
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Mittwoch, 21. Februar 2024 20:17

For All Mankind und Foundation (Apple TV)

Wir haben jetzt die ersten vier Staffeln von For All Mankind angeschaut. Es zeigt eine alternative Zeitlinie, wenn die Russen statt den Amerikanern zuerst auf dem Mond gelandet wären. Sehr spannend. Jede Staffel hat ein Jahrzehnt beleuchtet, wodurch man die Leben der Protagonisten über lange Zeiträume verfolgt. Es ist sehr spannend. Ich hoffe, dass es noch drei weitere Staffeln geben wird.

Man merkt, dass die Macher Star Trek Fans sind, denn es gibt immer wieder Bezüge. Das liegt sicherlich auch an der Mitwirkung von Ronald D. Moore.


Derzeit schauen wir Foundation. Die Serie basiert auf dem Foundation-Zyklus von Isaac Asimov. Das war mein Lieblingsautor, bevor es Andreas Eschbach wurde. Allerdings habe ich eigentlich nur seine ganzen Roboter-Bücher gelesen, die teils spannend wie Agatha-Christie-Krimis waren. Die Foundation-Bücher habe ich mal auf dem Flohmarkt erstanden, allerdings nach ein paar Seiten aufgehört zu lesen. Es hatte mich einfach nicht gepackt. Ich kann gar nicht mehr genau sagen, weshalb.

Die Serie ist sehr bildgewaltig, so wie man es von Star Wars kennt. Die Geschichte erstreckt sich über mehrere Jahrhunderte (bisher), was ein Grund sein könnte, weshalb ich nicht weiter gelesen habe. Aber durch gewisse Tricks bleiben einige Protagonisten trotzdem über die Zeiträume für die Zuschauer erhalten. Allerdings stört mich ein bisschen, dass die Mathematik zur wagen Vorhersage der Geschichte herangezogen wird, ähnlich wie Esoteriker und andere Schwurbler gerne die Quantenphysik zur Erklärung ihrer Fantastereien heranziehen, da die meisten Menschen davon so wenig Ahnung haben, dass sie den Anstrich der Wissenschaftlichkeit glauben. Die Abraxas Vermutung und dessen Beweis gibt es nicht in der Mathematik, genausowenig wie die spukhafte Fernwirkung außerhalb von Laborbedingungen, also in unserer Realität. Und es gibt Hellseherei in der Serie.

Trotzdem ist die Serie spannend und wegen der schönen Bilder sehenswert.


Wenn wir durch sind, werden wir Apple TV wieder kündigen und schauen, welchen Dienst wir als nächstes abonnieren. Das werden wir abhängig davon machen, welche Serien/Filme wo gestreamt werden. Netflix habe ich auch gekündigt, obwohl wir dort seit 2017 Kunde waren. Aber wir wollen einfach nicht für alle Streamingdienste jeden Monat so viel Geld bezahlen. Auch weil man der Lizenz-Willkür ausgesetzt ist, wie derzeit bei Paramount+, wo viele interantionale Produktionen einfach aus dem Programm geworfen wurden.

Ein Opfer war unser Herzensprojekt Kohlrabenschwarz, die es zwar noch als Kaufoption bei Prime gibt. Allerdings ist das Wort "kaufen" hier irreführend für uns Verbraucher, denn man kauft die Serie/den Film nicht, wie eine DVD, die dann für immer im Regal steht, sondern sie könnte sang- und klanglos aus dem Onlinedienst verschwinden, wenn die Lizenzen auslaufen oder zurückgezogen werden. Mit einer DVD würde das nicht passieren, dass jemand von Paramount oder so ins Haus kommt und die DVD vernichtet. Daher wäre ich dafür, dass man bei Streamingdiensten nicht von "kaufen" fabulieren würde, sondern es für Verbraucher verständlicher "temporäre Lizenz erwerben" nennen würde...

Für Kohlrabenschwarz gibt es derzeit ein Projekt von Fans in der Hoffnung, dass das ZDF die Rechte erwirbt und die Serie fortsetzt. Das wäre ein Träumchen!

Themen: Science Fiction | Serien | Star Trek | Star Wars | Tommy Krappweis | Ghostsitter & Co. (Mara, Kohlrabenschwarz)
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Dienstag, 2. Januar 2024 14:06

For All Mankind (Apple TV)

Wir werden jetzt neben Prime immer nur noch einen Streaming-Dienst abonnieren und wenn wir durchgeschaut haben, wechseln wir wieder. Das wird sonst auf Dauer zu teuer. Zur Zeit haben wir Apple TV.

"For All Mankind" ist eine Serie, die mit der Mondlandung 1969 beginnt. Wir sehen US-Amerikaner vor ihren Flimmerkisten gebannt zuschauen, wie der erste Mensch den Mond betritt. Aber irgendwie verstehe ich nicht, was die Person sagt. Dann der Hammer: Es ist ein Russe. Was danach passiert, entspricht natürlich nicht mehr der historischen Realität, was die Serie durchaus sehr spannend macht. Und lehrreich. Jetzt weiß ich z.B., was M? Lai bedeutet.

Manchmal bin ich etwas irritiert, weil Deke Slayton vom gleichen Synchronsprecher gesprochen wird, wie Captain Archer. Außerdem hat die Serie Ronald D. Moore kreiert.

Bisher gibt es vier Staffeln. Mal sehen, ob alle geplanten sieben Staffeln gedreht werden.

Update 11.01.2024:

Korean-Air-Lines-Flug 007


Indiana Jones und das Rad des Schicksals

Wir gehen seit drei Jahren so gut wie gar nicht mehr ins Kino. Meist interessieren uns die Filme einfach nicht so sehr, dass wir dafür unsere Außer-Haus-Löffelchen aufbrauchen möchten. So ging es uns auch mit dem neuen Indiana-Jones-Film. Es hätte sich auch nicht wirklich gelohnt.

 Achtung, Spoiler 

Inhaltlich hat der Film alle Zutaten, die einen Indiana Jones-Film ausmachen. Diesmal ging es um die Antikythera. Aber warum musste sein Sohn gleich wieder sterben? Seine Frau Marion hat nur einen Cameo-Auftritt. Antonio Banderas konnte den Film auch nicht retten. Harrison Ford nochmal jung zu KI-generieren hat den Film auch nicht wirklich besser gemacht. Man kann ihn schonmal anschauen, aber eigentlich reicht es jetzt.


Ghostbusters: Legacy

Wie Fortsetzungen von Klassikern gelingen kann, hat Ghostbusters - Legacy gezeigt, auch wenn ich nicht verstehe, warum er auf Deutsch nicht auch einfach "Afterlife" heißt. Die Tochter von Dr. Egon Spengler erbt seine Farm in Oklahoma, wo seine Enkel nach und nach sein Geheimnis aufdecken. Ein wunderschöner Film voller Nostalgie, aber ohne kitschig zu werden. Die Story bleibt stimmig.

In diesem Fall freue ich mich schon auf die Fortsetzung "Frozen Empire".

Themen: Science Fiction | Star Trek | Filme
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09.01.2012 13:04 Clicks: 3376116

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