Mein aktuelles Blog

Das komplette Weblog findest du hier nach Datum sortiert und hier nach Themen sortiert.

Sonntag, 7. August 2022 23:05

Sandra schaut...

[Werbung - und nein, dafür bekomme ich kein Geld]

Wer sich nicht mit dem Thema Krieg auseinandersetzen möchte, bitte nicht weiterlesen.


Twitch WildMics #Ferngespräch #116 | Schwurbelausteiger

In der Folge Schwurbelausteiger ging es anfangs um Xavier Naidoo. Wenn er es ernst meint, dann Hut ab!

Es wurde auch über die Aktion "Kalte Wut" von Anonymous gesprochen. Selbstjustiz ist aber keine Lösung!

Ein bisserl muss ich klugscheißen. Alexander hat behauptet, George Lucas hätte bei Jurassic Park Regie geführt, der Mann, der froh ist zu wissen, wie man mit dem Smartphone telefoniert. Aber das war Steve Spielberg. Hat keiner im Chäd korrigiert.

Ich habe versucht, Florian in Sachen Lego auf Twitter zu vertreten, weil er mit der Firma essen war. Aber ich kann das nicht so gut. Hoffentlich habe ich nix kaputt gemacht...


auslandsjournal vom 3. August 2022

... über Scharfschützinnen in der Ukraine, der Bedrohung Taiwans durch China, Wahlkampf und Frauenrechte in Kenia und den Gipfelstürmerinnen in Bolivien (auch Frauenrechte). Sehr weiblich, die Sendung :-)

Themen: Hoaxilla | Tommy Krappweis
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Sonntag, 7. August 2022 22:31

Pullman City

Dieses Wochenende waren wir mal wieder in Pullman City. Da es vormittags regnete und wir sowieso nicht gern so früh aufstehen, sind wir erst ca. 10.00 Uhr losgefahren. Die Autobahn (über Deggendorf) war erstaunlich frei. Ich hatte auch den Eindruck, dass nur sehr, sehr wenige Lkws unterwegs waren. Gegen Mittag haben wir uns dann mit Thomas, Monika und Martina getroffen. Es war auch das Community-Treffen von Max Hartl.

Samstag, 6. August 2022

Eigentlich waren wir schon so lange nicht mehr dort, weil es uns etwas langweilig geworden war. Ähnlich wie beim Legoland möchte man dann Programm haben, damit es wieder Abwechslung gibt. Wir waren in der Zeit, in der wir mit den Jungs immer Urlaub auf dem Bauernhof im Bayerischen Wald gemacht hatten, jedes Jahr dort. Danach nur 2008 zur Harley Stampede und dann 2013 zu Tom Astor und im Palace Hotel. Da hatten wir bedauert, dass der Weihnachtsmarkt schon vorbei war. Dorthin haben wir es aber all die Jahre auch nicht geschafft, weil es in der Vorweihnachtszeit sowieso immer so stressig ist. Aber vielleicht schaffen wir es mal gemeinsam mit Freunden, da ist die Motivation größer.

Unser erster Programmpunkt waren die Indianischen Tänze in der Reithalle. Es war nicht so wahnsinnig viel los, deshalb haben wir an der Bande noch ganz gute Plätze bekommen. Danach waren wir Shoppen. Ich hatte mal wieder einen Bestellungen-beim-Universum-Augenblick, denn auf der Hinfahrt dachte ich mir noch, dass ich es sehr bedauere, dass ich meine alten Cowboystiefel nicht mehr habe, weil der Schaft zu eng war und die Falten immer gerieben und Blasen verursacht hatten. Ich glaube auch, dass ich die mittlerweile entsorgt habe, auch weil die Sohle durchgelaufen war. Wegen meinen dicken Waden habe ich mir aber nie wieder welche gekauft, weil ich in Stiefel nie in den Schaft passe, auch nicht bei Weitschaftstiefeln. Ich dachte mir, dass ich solche Stiefel mit einem kurzen Schaft toll fände, und dann standen sie da... Schwarz, ähnlich bestickt wie meine alten Joe Sanchez, deshalb musste ich die sofort nehmen. Ein wenig entsetzt war ich, dass mein schwarzer Wildlederfransengürtel inzwischen über hundert Euro kostet. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich damals nicht so viel Geld dafür ausgegeben habe.

Danach haben wir im Scarlett's ein Päuschen gemacht. Weil ich schon so Unterzucker hatte, habe ich eine Ofenkartoffel gegessen. Danach waren wir noch in der Mainstreet und am Schießstand. Den alten Schießstand, wo ich mit dem Luftgewehr mit Zielfernrohr geschossen hatte, gibt es nicht mehr. Der Inhaber ist einem Herzinfarkt erlegen und hatte keine Nachfolge geregelt, so dass der Stand dann abgebaut wurde. Jetzt gibt es nur noch einen Witzstand, wo man lustige Figuren und andere Dinge aktiviert, und eventuell mal mit Wasser vollgespritzt wird.

Es waren ein paar Leute aus der Max Hartl-Community da. U.a. auch Tamma Ja'Ori (das heißt "Stute und Hengst" auf finnisch) mit ihren beiden Kindern, die wir schon auf dem Flauschhaufentreffen in Schweinfurt kennengelernt haben. Wir haben dann im Steakhouse nochmal eine Trinkpause eingelegt und die Fahne von Max Hartl unterschrieben, die wir während der Aufführung schwenken wollten. Wir haben einen tollen Hund gesehen, der wirklich wie ein Wolf aussah. Moni meinte, es könnte ein Malamut sein. Aber inzwischen habe ich noch etwas gegugelt. Es gibt ein paar Hunde, die Wölfen ähneln, aber der Malamut sieht für mich wie ein normaler Husky aus. Wenn ich raten müsste, würde ich auf den Tamaskan oder den Tschechoslowakischen Wolfhund setzen.

18.00 Uhr begann die Aufführung von Winnetou. Kurz nach 17.00 Uhr haben wir schon unseren Platz besetzt, da sich die Arena schnell füllte. Während die anderen warteten, sind Thomas und ich noch kurz zum Auto gegangen, wo ich dann noch meine schwarzen Wildlederfransen für die Schultern und meine schwarze Wildlederfransenhandtasche geholt habe und die neuen Cowbolystiefel angezogen habe. Die Pyrotechnik war schon sehr beeindruckend. Aber die Pferde waren nur in der Arena, wenn gerade kein Feuer und kein lautes Knallen war. Obwohl ich fast nur Augen für die Pferde hatte, fand ich die Aufführung doch ganz emotional. Und Max Hartl, der auf dem Dach der Kulisse sich mit einem stumpfen Messer "rasierte", freute sich über unseren Jubel.

Ich bin gespannt, ob die Süddeutschen Karl-May-Festspiele nach dem Tod von Fred Rai 2015 und dem Brand 2017 noch in Dasing stattfinden werden. Seit 2019 finden Karl-May-Spiele jedenfalls in Pullman City statt. Wer weiß, was die "strategische Neuausrichtung" von Dasing zu bedeuten hat... In Pullman City merkt man auf jeden Fall, dass sich die Investitionen seit 2017 gelohnt haben. Die Event Arena ist neu und ich glaube, auch das Hacienda Hotel. Die Gastronomie ist sehr gut, auch wenn der Boden überall etwas staubig ist und die Tische auch mal etwas klebrig, aber ich denke, das liegt auch daran, dass hier genau wie überall dringend Servicepersonal gesucht wird.

Für die Community war im Saloon leider kein Tisch reserviert, deshalb war es nicht ganz einfach, für unsere Gruppe einen Platz zu finden. Aber im Rodeo-Steakhouse kamen wir dann unter. Leider gab es da nicht wirklich etwas für den kleinen Hunger, auch kein Lady's Cut, so dass ich mein halbes Steak dann einpacken ließ. Lecker war es trotzdem und wir durften bei einem Line Dance zuschauen.

Nicht allzu spät sind wir dann in unser kleines Hotel gefahren. Ich verrate nicht, wo das war, denn das hat nur wenige Zimmer und die Hotelbesitzerin ist auch Trekkie. Dort wollen wir beim nächsten Mal wieder hin :) Vielleicht Halloween oder Weihnachtsmarkt, aber vielleicht noch nicht dieses Jahr. Wir werden sehen.

Sonntag, 7. August 2022

Um 6.00 Uhr morgens klingelten die Kirchturmglocken. Warum??? Heute hatte ich mir geflochtene Zöpfe gemacht wie eine Squaw und die Mokkasins angezogen, die ich 2008 in Nevada gekauft, aber bisher noch nicht getragen hatte. Nach einem Käffchen an der Hotelbar und der Bezahlung sind wir wieder nach Pullman City gefahren. Nach dem leckeren Frühstück mit Bacon im Saloon haben wir das Tiergehege angeschaut. Dort steht jetzt die Kinderbahn, die früher direkt rechts neben dem Eingang war. Und dann waren wir noch im Authentic Bereich. In einem Schaufenster sah man alte, medizinische Instrumente. Da kann man nur froh sein, in der heutigen Zeit zu leben... Einen Greifvogelflug über die Arena konnten wir dann auch sehen. Aber da zeigte sich wieder die Schwäche der Handycam. Deshalb das nächste Mal die Digicam nicht vergessen! Martina musste dann leider schon wieder los, da sie in die Schweiz einen sehr langen Weg hatte.

13.30 Uhr gab es dann eine witzige Wild West-Show in der Arena mit Vanessa und Donald Newman aus Italien und Pocahontas, Noname Cowboy und Jumping Jack. Danach waren wir noch im Erdhaus, wo uns die Indianische Kultur und Mystik näher gebracht werden sollte. Ich meinte zwar, dass das etwas zu wenig differenziert war, denn nicht alle Indianer waren friedliebende Menschen mit einer tiefen Verbundenheit zur Natur, sondern es gab durchaus auch kriegerischere Völker. Aber ich fand es schön, dass das American Native Ehepaar von zwei Stämmen stammte und sich dann für ein Reservat als ihre Heimat entschieden hatten. Je mehr die Menschheit durchmischt wird, desto weniger Feindlichkeiten sollte es doch geben, oder?

Mittlerweile ist Thomas vom Captain und Admiral noch zum Sheriff aufgestiegen. Sehr, sehr schick! Während 16.00 Uhr (am Sonntag etwas früher) die Winnetou-Vorführung stattfand, haben wir im Scarlett's zu Abend gegessen. Die Pommes sind einfach der Hammer! Man kann da von morgens bis abends durchfuttern... Und dann sind wir wieder nach Hause gefahren, bevor die Aufführung zu Ende war, damit wir nicht auf dem Parkplatz schon im Stau stehen.

Ich verstehe nicht, wie wir es 9 Jahre ohne Pullman City ausgehalten haben. Aber ich denke, jetzt wo die Westernstadt drei neue Fans gewonnen hat, werden wir doch wieder einigermaßen regelmäßig dort hinfahren, zumal es doch fast ein Heimspiel ist mit nur 1.45 h Fahrzeit. Da brauche ich dann am Montag auch keinen Urlaub zur Erholung, wenn ich Homeoffice machen kann.

Wir haben beide unseren Hochzeitstag vergessen. Dafür war es aber trotzdem ein sehr schöner Tag gewesen.

57 Fotos

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Freunde | unterwegs | Der Wilde Westen | Fotografie
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Freitag, 5. August 2022 16:46

Felix (606) - zu heiß

Heute war wieder ein extrem heißer Tag, 34°C waren angesagt. Also habe ich Felix nur abgeduscht und ein bisserl Putzplatzgymnastik gemacht. Danach hat er sich erst gleich bei den Matten im Paddockeingang hinlegen wollen, hat es sich dann aber nochmal überlegt und ist in die Liegehalle neben der Reithalle und hat sich erstmal gewälzt. Das habe ich auf Video festhalten können.

Felix ist nass

Thema: Eigenes Pferd Felix
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Sonntag, 31. Juli 2022 22:23

Sandra schaut...

[Werbung - und nein, dafür bekomme ich kein Geld]

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Twitch WildMics #Ferngespräch #115 | Corona Update Nr. 09

"General"* Carsten Watzl hatte Zeit und deshalb war diese Woche wieder Corona Thema. Die wichtigste Frage, die für uns geklärt wurde, war der Zeitpunkt für den zweiten Booster. In unserem Fall ist es besser, wenn wir noch bis September warten, bis der angepasste Impfstoff von Biontec oder Moderna zur Verfügung steht.

* Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Immunologie


Twitch WildMics #AlleBekloppt #021

Sophia ging es inzwischen gut genug, dass sie mit Alexander wieder eine Folge #AlleBekloppt machen konnte. Tommy hat aber aufgepasst, dass sie einigermaßen pünktlich Feierabend machen. Es wurden wieder viele interessante Themen angesprochen. Und es ist eigentartig, wenn man ein paar der Leute, die da ihre Probleme vortragen, persönlich kennt. Wir haben alle unser Kreuz zu tragen.

Themen: Tommy Krappweis | Hoaxilla | Corona
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Samstag, 30. Juli 2022 23:58

Hubert Zitt beim Trekdinner

Ich habe mich riesig gefreut, dass Hubert mal wieder Zeit für unser Trekdinner hatte. Am Montag wird er an der TUM einen Vortrag halten, da hat es sich so angeboten. Wegen der Urlaubszeit hatten wir aber nur 28 Anmeldungen, aber spontan wurden dann noch 31 draus, inklusive Hubert.

Er hatte vorgeschlagen, den Vortrag von der FedCon 29 "Trekkies, das Höchste was ein Mensch werden kann!" nocheinmal vorzutragen. Ich hatte zwar grundsätzlich alle Vorträge in der Abstimmung über Fatzebuck zugelassen, aber die meisten Stimmen erhielt doch Huberts Vorschlag.

Wir waren bereits 17:30 Uhr im Restaurant, damit wir die Technik testen konnten. Es gab zwar keine Leinwand, aber die Bilder an der hinteren Wand wurden schnell abgehängt und es ging dann eigentlich. Wer die gute Technik haben möchte, muss eben auf die FedCon gehen... Theoretisch hätten wir Beamer und Leinwand noch im Auto gehabt, aber wir haben dann darauf verzichtet.

Hubert kam dann pünktlich mit seiner Begleitung und die meisten waren auch relativ früh da. Als dann alle da waren, haben wir 18.30 Uhr gestartet. Ich habe Hubert als Ehrenmitglied des Trekdinners mit seinem Spitznamen "Doctor Hu" anmoderiert und erzählt, dass er bereits zum vierten Mal beim Trekdinner München ist. 2008 war er im Schlösslgarten, 2013 im Kranztheater und 2015 im Restaurante Bar Portugal. Damals hatten wir den größeren Raum, diesmal mussten wir in den Kleinen, weil wir nicht so viele Leute geworden sind. Insgesamt war es sein 415. Vortrag. Das große Bild haben wir zum Abdunkeln genommen, weil die Vorhänge nicht mehr da waren. Dann wurde es schon recht warm und stickig.

Der Vortrag war wieder großartig. Wir hatten ihn auf der FedCon 29 verpasst, weil wir nur Sonntagstickets hatten. Es ging darum, dass auch Nicht-Star-Trek-Fans im Herzen Trekkies sein können, denn es geht auch um die innere Einstellung, die Achtung der Mitmenschen und der respektvolle Umgang miteinander. Das dürfte auch der Grund sein, weshalb das eine oder andere Mitglied beim Trekdinner eigentlich gar kein Trekkie ist, sondern nur zu uns kommt, weil wir so sympathisch sind. Naja, meistens ;-)

Nach dem Vortrag haben wir erst einmal gegessen. Wegen zweier Geburtstage war das Restaurant ziemlich am Rödeln, aber sie hatten es im Griff, der Chef hat selbst mit geholfen und bis auf eine kleine Verwechslung der Bestellung hat alles geklappt. Wir saßen auch nicht auf dem Trockenen. Ich habe wieder mein Lieblingsessen Penne no forno gegessen, aber ich sehe schon, ich muss mir mal wieder eine Pizza gönnen. Nach dem Essen haben wir Hubert dann das signierte Exemplar Fakt und Vorurteil von Holm Gero Hümmler überreicht. Er hatte das Buch tatsächlich noch nicht, aber inzwischen auf seine Liste der Literaturempfehlungen zum Vortrag "Verschwörungstheorien" hinzugefügt. Und er wird es auch bald lesen :)

Danach hat sich Hubert noch unter das Volk gemischt, Fragen beantwortet und interessante Gespräche geführt, wie ich gehört habe. Zum Schluss gab es noch eine geballte Fotosession mit der LGT-Community und dem Trekdinner. Danach löste sich die Gesellschaft langsam auf und wir haben am Ende bezahlt, Hubert und seine Begleitung auf Trekdinnerkasse eingeladen. Es war soooo schön!!!

18 Fotos

Update 01.08.2022

In dem Vortrag hat Hubert über Nichelle Nichols gesprochen, wie sie afro-amerikanische Männer und insbesondere Frauen dazu ermutigt hatte, eine Karriere bei der NASA anzustreben. Außerdem erklärte er auch, dass Trekkies einen besonderen Umgang mit dem Tod pflegen. Als hätten wir es geahnt, ist Nichelle Nichols am 30.07.2022 im Alter von 89 Jahren von uns gegangen. Erwartbar, aber dennoch traurig.

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Hubert Zitt | Trekdinner
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Samstag, 30. Juli 2022 15:35

Hufstory - Umstellung von Beschlag auf Barhuf

Als ich Felix im Juli 2019 kaufte, war klar, dass er im neuen Stall hinten keine Eisen mehr haben dürfte, weil es im Aktivstall schonmal vorkommt, dass es zu Rangeleien kommt. Keine Eisen an den Hinterbeinen reduziert erheblich die Verletzungsgefahr. Die ersten beiden Monate blieb er so noch in der Box und verkraftete die Umstellung vollkommen problemlos.

Nach dem Umzug in den neuen Stall zeigte er hin und wieder etwas Fühligkeit hinten, da die Ausreitwege doch mit viel Kies bedeckt waren. Ich probierte Hufschuhe aus, aber mein gewähltes Modell verdrehte sich an den schmaleren Hinterhufen, so dass ich das schnell wieder bleiben ließ. Letztendlich gewöhnte sich Felix aber auch an den Boden, wenn man nicht zu oft ausritt. Außerdem kannte ich mit der Zeit auch die schöneren Strecken mit Wiesenstreifen in der Mitte oder komplett grasbewachsene Wege.

Leider verschlechterte sich die Hornqualität vorne, besonders rechts. Durch seine Probleme mit dem linken Hinterbein, das er etwas nachschleift und entlastet, wodurch er sein rechtes Vorderbein stärker belastet, verlor er im Juli 2020 das erste Mal ein Eisen. Ich versuchte, das Horn mit Wasserglocken geschmeidiger zu machen. Aber die Qualität verbesserte sich leider nicht mehr. Außerdem bildete sich ein Spalt.

Unser Schmied bemühte sich, dagegen anzukämpfen, indem er eine Furche in das Horn schlug, damit der Spalt nicht weiter nach oben wandert, und das Eisen flacher zu schmieden, um den Druck zu mindern. Aber schon im März 2021 verlor Felix das nächste Mal ein Eisen. Das ist wirklich sehr nervig.

Da mein Schmied krank war, nutzte ich die Gelegenheit, um es einmal ganz ohne Eisen zu probieren. Eigentlich wollte ich das sowieso, aber wegen der Probleme mit der Hornqualität hatte ich befürchtet, dass das keine so gute Idee sein würde. Leider krüzte der Vertretungsschmied die Außenseite so stark, dass Felix nicht nur schief lief, sondern nach einer Woche richtig lahmte vor Schmerzen. Die Sohle war zu dünn an der Stelle und es drohte eine Belastungsrehe. Also lieh ich mir erst ein paar Hufschuhe und kaufte mir sofort zwei Paar, die ich mit viel Ducttape befestigte, damit Felix die im Paddock und auf der Koppel nicht verlor.

Es dauerte ca. 4,5 Monate, bis der rechte, äußere Tragrand endlich wieder seine korrekte Länge hatte. Das war eine sehr anstrengende Zeit, da ich wirklich täglich in den Stall fuhr, um Felix nach der Koppelzeit die Hufschuhe wieder korrekt für die Nacht auf dem Paddock anzubringen. Bei matschigem Boden war es auch vorgekommen, dass die Hufschuhe irgendwo auf der Koppel herumlagen. Das war dann fast wie Ostern. Einmal blieb ein Schuh wie vom Erdboden verschluckt - im wahrsten Sinne dese Wortes. Aber da man sie einzeln kauft, nicht paarweise, besorgte ich schnell Ersatz. Einige Monate später wurde er wieder aufgefunden...

Meine damalige Hufpflegerin, die den Umstellungsprozess begleitete, hat mir dann Mut gemacht, die Hufschuhe von jetzt auf gleich wegzulassen, als der Augenblick für sie passend erschien. Und seit dem, seit Oktober 2021 ist Felix komplett barhuf. Er läuft auch auf den Kieswegen ohne Hufschuhe, allerdings reite ich auch maximal einmal pro Woche für ca. 1-1,5 Stunden aus, wenn überhaupt.

Ich bin sehr glücklich, dass es geklappt hat. Aber mir ist auch bewusst, dass barhuf nicht für jedes Pferd geeignet ist. Das sollte immer eine individuelle Entscheidung sein.

52 Fotos

Themen: Eigenes Pferd Felix | Fotografie
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Freitag, 29. Juli 2022 21:04

Citrovin als Falle

Igitt! Heute habe ich um ein großes Glas am Rand Küchentuch gewickelt und mit Citrovin eingeweicht, um es zu entkalken. Münchner Wasser halt... Irgendwie kamen da auch dunkle Punkte mit rausgespült. Ich dachte, dass das Citrovin vielleicht verschimmelt wäre und setzte meine Lesebrille auf. So ist das, wenn man alt wird. Aber es war etwas anderes...

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Es waren tote Fruchtfliegen... Man könnte also Citrovin offen in die Küche stellen und damit Fruchtfliegen fangen. Bäh, ist das eklig! In Zukunft werde ich das Fläschchen nicht mehr offen stehen lassen...

Thema: Sandra testet
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Sonntag, 24. Juli 2022 23:29

Sandra schaut...

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Twitch WildMics #Ferngespräch #114 | Paranormale Erlebnisse

Diesmal ging es um Paranormale Erlebnisse. Wir waren im Biergarten, deshalb konnten wir unsere Erlebnisse nicht in den Chat schreiben. Aber bei allen komischen Dingen, die mir persönlich passiert sind, kann man eigentlich nicht sagen, dass sie paranormal waren, definitionsgemäß. Aber dass man mal das Gefühl gehabt hat, Gedanken zu lesen, oder Blicke zu spüren, oder dass Bestellungen beim Universum wahr werden... Das kommt schon vor.

Ab Minute 42 wird über das Wochenende in Schweinfurt gesprochen und das Bild von uns in Bademänteln und dem Tommy-Schrei (nicht Schrein), das Tommys Realitätsgefüge komplett aus den Bahnen geworfen hat. Das bewirkt der Einfluss von Menschen. Aber es hat Spaß gemacht.

Jetzt sind es auch wieder mehr als 2000 Abonnenten, weil jemand großzügig Abos verschenkt hat.


Twitch rheinmainskeptiker | RADIOAKTIVITÄT - Abseits der Kernenergie! Ein Vortrag von Dr. Holm Gero Hümmler (Physik) und Catharina Heckel (Geowissenschaften) #GWUP

Holm hatte ein cooles T-Shirt an mit dem Spruch: "The good thing about science is that it's true whether or not you believe in it" (Neil deGrasse Tyson). Der Vortrag war von der GWUP, den rheinmainskeptikern.

Es ging um Strahlung allgemein, um radioaktive Gesteine und um Einsatzmöglichkeiten in der Medizin. Dann ist Holm auf diverse Einheiten eingegangen: Becquerel, Gray (ist mir neu) und Sievert. Es gibt wohl auch eine Einheit Curie. Und dann hat er noch darüber berichtet, wie Radioaktivität das Krebsrisiko erhöht, aber dass man da auch nur statistische Wahrscheinlichkeiten hat und nie einen monokausalen Zusammenhang.

In der Fragerunde haben manche gemeinte, sie finden meine Frage "Ist es Zufall, dass das sichtbare Licht genau an der Schwelle zur energiereicheren, elektromagnetischen Strahlung ist? Oder hat das einen biologischen Hintergrund?" total interessant. Die Antwort war, dass es keinen Sinn machen würde, energiereichere (ich meine stark ionisierende) Strahlung sehen zu können, weil diese in der Stratosphäre bereits absorbiert wird, wodurch die Ozonschicht entsteht. Jetzt habe ich aber eine neue Frage: Gibt es Lebewesen, die Mikrowellen sehen können?

Jemand anderes hat gefragt, wie gefährlich denn Hoaxilla Schieferuntersetzer wären, nachdem Holm meinte, dass im rheinischen Schiefergebirge eine höhere natürliche Radioaktivität herrsche als in der Mainebene. Das hat mich dazu inspiriert, dieses Experiment mit dem Geiger-Zähler durchzuführen.


Die Anstalt vom 19. Juli 2022

Die Anstalt vom 19. Juli 2022 zur Inflation, Übergewinne und Forschungsgelder. Leider wieder ohne Claus.

Thema: Tommy Krappweis
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Samstag, 23. Juli 2022 17:46

Felix (600) - Equikinetik

Heute hatte ich Gesellschaft im Stall. Die Gelegenheit habe ich genutzt und ein paar Bilder und Videos machen lassen, während ich Felix mit Dualgassen und einem Cavaletti longiert habe. Für das Trapez war er am Ende dann aber zu müde. Im Moment scheint die Blockade im ISG rechts wieder von alleine gelöst zu sein.

Dualgassen

Sandra mit Felix

Trapez

Vorübung zum Spanischen Schritt

Thema: Eigenes Pferd Felix
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Freitag, 22. Juli 2022 23:56

Trekdinner im Juli - Augustiner Schützengarten

Heute waren wir im kleinen Kreis - urlaubs- und gesundheitsbedingt - im Augustiner Schützengarten. Zwei Neuzugänge waren ebenfalls da und es stellte sich schnell als "Catdinner" heraus :)

Das Schöne an dem Biergarten ist, dass man eigentlich problemlos einen Platz bekommt. Aber er ist halt schon riesig. Da ist der Michaeligarten fast noch netter.

Augustiner Schützengarten

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Trekdinner | Fotografie
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10.07.2022 13:01 Clicks: 26622

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