Mein aktuelles Blog

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Samstag, 8. August 2026 23:53

Trekgrillen 2026

Wir hatten wieder ein schönes Trekgrillen mit tollen Gesprächen über Trauerbewältigung. Wir haben ein wenig D.'s Geburtstag gefeiert und über die Definition von "Liebe" philosophiert. Das Essen war wie immer lecker.

Vor einer grünen Zeltplane auf einem Biertisch stehen drei Flaschen, einmal Star Trek Scotty Whisky, der aber schon leer war, Aidebaran Spirit, ein grünes Getränk, und Stardust Gin, ein blaues Getränk

Der große Grill wird eingeheizt. Weil dürre Zweige verbrannt werden, ist die Famme schon sehr hoch. Im Hintergrund sieht man die Hecke, eine Baumkrone und das Dach eines anderen Hauses.

Der große Grill ist schon gut belegt mit Grillgut, Baguete und einen in schwarze Alufolie gepackten Fisch, der fast so aussieht, was wäre er verkohlt.

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Trekdinner | Fotos
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Freitag, 7. August 2026 22:53

17. Hochzeitstag

Wir sind spontan ins Ciao Bella essen gegangen und danach noch in den Lego-Store. Weil es zum X-Files-Set noch Scullys Labor dazu gab, haben wir es jetzt schon gekauft. Florian konnte am Flipper spielen, aber den holen wir uns erst, wenn wir das nächste Mal ins Legoland fahren.

Ich hatte Florian gefragt, ob er eine Idee hat, wie man diesen Spruch ohne Bezug auf Gott umformulieren könnte. Wir kamen dann darauf:

Drei Bausteine brauchen wir zu einem glücklichen Leben:
Mut, Dinge zu ändern, die wir ändern können,
Gelassenkeit, Dinge zu akzeptieren, die wir nicht ändern können,
und Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Florian und Sandra im Ciao Bella

Sandra und Florian mit X-Files-Legoset

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Sonnenstrahl | Hochzeit | Fotos | 1001 Steine | Serien
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Mittwoch, 5. August 2026 21:44

Maraverse-Event auf der KrähenFee - Burg Linn Krefeld (01.08.2026)

Ich hatte mich schon sehr lange auf das Event gefreut und mir sehr viele Gedanken über das Cosplay gemacht. So habe ich Lazarus-Serum in Fläschchen abgefüllt. Und zwei Spoiler mit dem Pendel/dem Medaillon und dem Skelett-Bodysuit auf Discord gepostet.

Am Freitag sind wir nach Krefeld gefahren und haben abends noch zu einem spontanen Maraverse-Usertreffen zusammengefunden. Das war sehr schön!

Mein erstes Cosplay war die Skelett-Mimi aus der Folge Staffel 3.3 "Hermina vom Hohenblick", wo Mimi aus dem Grab steigt, aber noch kein Geist ist, und nicht sprechen kann. Dazu hatte ich den oben erwähnten Skelett-Bodysuit, meine Bones-Schuhe und Knochen-Handschuhe an. Darüber hatte ich das Mimi-Kleid, das ich ursprünglich als Banshee-Kleid gekauft hatte. Allerdings hatte ich beim Probecosplay vor ein paar Tagen festgestellt, dass man das Skelett gar nicht durchsieht, so dass ich das Innenkleid heraustrennte und das Kleid nochmal ordentlich zerriss. Nun kann ich es wohl nicht mehr als Banshee tragen, aber egal. Dieses Kleid hätte bei Breuninger über 500 Euro gekostet, ich hatte es für etwas über 200 Euro im Angebot gekauft. Ist trotzdem ein komisches Gefühl, wenn man so ein Kleid dann zerschneidet.

Ich hatte auch einen Tom. Und einen riesigen Denkfehler. So ein Bodysuit mit Kleid drüber ist äußerst unpraktisch, wenn man Pipi muss. Deshalb habe ich vor der Hörspiel-Aufzeichnung tatsächlich das Kleid gewechselt und mein zweites Cosplay angezogen: Mimi 24 Mal pro Sekunde flackernd und dadurch länger feststofflich aus der Folge 24 "Tickets für die Gilde". Darin trug sie ein rotes Mittelalterkleid, einen silbernen Haarreif mit einem roten Stein und auf dem Vorschaubild hatte sie einen französischen Zopf, den mir nach der Hörspielaufzeichnung Caro geflochten hatte, die zufällig direkt hinter mir saß. Mein Kleid war noch etwas nass, weil dummerweise mein Ventilator mit Sprühflasche ausgelaufen war. Zum Glück waren die Bücher aber nicht nass geworden.

Für dieses Outfit hatte ich auch einen Super 8-Film dabei (einen der billigsten auf eBay, Buster Keaton - Der Straßenfeger, fand ich irgendwie passend), um das mit den 24 Bildern pro Sekunde erklären zu können. Hat nur niemand gefragt, und Marten hat es nicht so interessiert. Leider ist mir von dem Film, den ich zwei Mal um den Hals lose gelegt hatte, ein Stück abgerissen. Flo Oswald meinte, sie hätten in der bumm film so ein Gerät zum Kleben, aber ich meinte, das ist nicht so wichtig...

Am meisten habe ich mich über meine Säggssch-Frage an Thomas Nicolai gefreut, die Arlett aus dem Discord vorgelesen hatte. Und natürlich das Konzert am Ende, wo ich schön abtanzen konnte. Ich liebe das einfach!

Insgesamt ging es mir nicht so gut, auch wegen der Ereignisse der letzten drei-vier Wochen. Ich fühle mich immer noch wie ein Zug, den man von den Gleisen gehoben und in ein Kiesbett gesetzt hat. Irgendwie ist für mich die Zeit stehengeblieben und vergeht nur außerhalb von mir, nicht innen drin. Ich war auch ein wenig überfordert, dass hier Menschen aus drei Communitys (Maraverse, LastGeekTonight und ZeugenKühlwaldis) aufeinandertrafen, auch wenn diese direkt oder indirekt alle mit Tommy Krappweis zu tun haben. Deshalb musste ich in der Signierstunde auch einmal raus. Das war schade, denn in dieser Zeit sind sehr schöne Fotos entstanden. Ich hätte mir gewünscht, dass meine Cosplays mehr gewürdigt worden wären. Da wäre in dieser Zeit die Gelegenheit dazu gewesen. Diesmal haben wir auch kein gemeinsames Foto mit Tommy.

Abends gab es nochmal ein Maraverse-Usertreffen in anderer Zusammensetzung.

Am nächsten Tag war ich wieder einfach nur Mara, diesmal wie schon auf der Hinfahrt mit dem Star Trek/Dark Side of the Moon-Shirt von Wil Wheaton. Das hatte Mara im Film nicht getragen, aber ich bin sicher, dass sie dieses Shirt im Schrank hat.

Der Conblues war diesmal sehr heftig. Deshalb musste ich mich am Montag hinsetzen, den Stream noch einmal komplett anschauen und dazu Notizen machen. Am Dienstag habe ich dann aus den Notizen den Text geformt, an MimiWombie geschickt und sie hat wunderbaren Input geliefert, wie wir ihn noch besser machen können. Wir haben vor und nach dem #Laberfeuer per Whatsapp hin- und hergeschrieben. Parallel hatte ich um Fotoerlaubnis, Zitaterlaubnis und Tommy nach den Namen des Gitarristen und die beiden Cosplayfotos gefragt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen und wurde am Mittwoch, nachdem ich es auf Discord veröffentlich hatte, von Tommy gelobt als "liebevoll und detailliert" und auch auf Mastodon und Bluesky gepostet. Ich fühle mich geehrt und bin sehr gerührt.

Diesen ausführlichen Bericht über das Event könnt ihr hier nachlesen:

Maraverse Special im Oberen Rittersaal im Rahmen der KrähenFee Fantasy-Convention auf der Burg Linn in Krefeld am 1. August 2026

Florian als Spiegeluniversums-Wombie mit Bart und Heavy Metal statt Blues Haaren

Spiegeluniversums-Tom mit Hermina, das Skelett frisch aus dem Grab

Sandra Hermina, das Skelett frisch aus dem Grab

Grabstein und Episodenbild von Hermina Freifrau von Hohenblick

Caro macht mir französischen Zopf

Französischer Zopf

24/Min flackernde Hermine mit Super 8-Film

Tiara und Episodenbild von Tickets für die Gilde

Grogu Viktor als Vlarad mit Pendel

Grogu Viktors als Rückseite Fledermaus

Fleur als Hop-Tep

Fleur, nicht Odor, als Hop-Tep. Wombie ist Grobmotoriker, deshalb ist das Cosplay nicht so gut gelungen.
Und Fleur, weil kluge Eltern ihren Kindern immer noch ein zweites Exemplar von ihrem Lieblingsstofftier kaufen,
damit sie eins waschen können oder sie Ersatz haben, sollte es verloren gehen.

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Tommy Krappweis | Ghostsitter & Co. (Mara, Kohlrabenschwarz) | Conventions | Fotos | LastGeekTonight (LGT) | Zeugen Kühlwaldis | Sonnenstrahl
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Donnerstag, 30. Juli 2026 19:17

Serien-Rohrkrepierer

Es ist immer schwierig, eine gute Serie auf den Streamingdiensten zu finden. Wir hatten "How to sell drogs online (fast)" angefangen und das Interesse verloren. Ich habe "Fallout", "Silo" und "Achtsam morden" angefangen und das Interesse verloren. Außerdem schlafe ich immer ein...

Jetzt habe ich mal "Yellowstone" angefangen und gleich mal festgestellt, dass ich eine Website "Does the Horse die?" brauche...

Themen: Serien | Pferde/Reiten
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Mittwoch, 29. Juli 2026 19:23

Löwenmutter

Am Wochenende im Legoland habe ich mal wieder gemerkt, dass ich Kinder nur sehr schlecht weinen lassen kann. Meine Jungs haben von mir nie Sätze wie "Ein Indianer kennt keinen Schmerz" gehört. Vielmehr war ich entsetzt, weil eine Freundin nichtmal ihre Töchter in den Arm nahm, wenn diese sich weggetan hatten und weinten.

Mir war bereits in der Grundschule klar, dass ich eines Tages Mutter werden wollte. Ich war fasziniert von Schwangerschaft und Geburt. Allerdings hatte ich noch die seltsame Vorstellung, dass frau nur S*x haben wollen würde, wenn auch der Wunsch nach einem Kind bestand. Als Teenager war ich größtenteils klug genug zu verhüten, weil es nicht der richtige Zeitpunkt war. Aber mit Anfang 20 abonnierte ich die Zeitschrift "Eltern" und wartete zunächst auf einen hoffentlich richtigen Partner und dann nur noch auf den richtigen Zeitpunkt.

Als ich mit 27 dann schwanger wurde, war meine Mama sehr überrascht, weil sie gedacht hatte, dass ich mit meinen vielen Hobbies und dem eigenen Pferd davon noch weit entfernt sein würde. Anfangs empfand ich meinen Erstgeborenen auch als Eindringling in mein Leben, auch weil er eine intensive Betreuung benötigte. Er kam drei Monate zu früh auf die Welt. 33 cm kurz, 925 g leicht, kämpfte er sich ins Leben. Niemand konnte mir sagen, wie er sich entwickeln würde, schon gar nicht nach einer Hirnblutung Stufe III. Aber ich habe nie aufgegeben, alle Angebote wahrgenommen, die mir mein damaliger Kinderarzt aufzeigte, und so kam der Kleine nicht nur normal in die Schule, sondern ist heute auch im Beruf ein geschätzter Kollege. Meine Mama nannte mich deshalb "Löwenmutter".

Da ich nicht wollte, dass er alleine aufwuchs, folgte nach knapp zwei Jahren Sohn Nummer zwei. Ich konnte mir den Luxus leisten, über vier Jahre in Erziehungsurlaub zu gehen, wie das damals hieß. Und von da ab waren meine beiden Jungs meine größten Hobbys. Es war nicht immer leicht, weil ich seit der zweiten Schwangerschaft auch alleinerziehend war.

Ich hatte immer Fokus darauf gelegt, dass sich die Jungs entfalten und eigenständig werden sollten. Angebote habe ich eine Menge unterbreitet: Ponyreiten, Star Trek und andere Fantastik, Gitarre und E-Klavier spielen, Schach... Man weiß nie, welche Saat aufgeht.

Ich hatte immer die Prämisse, dass meine Jungs nicht auf diesem Planeten sind, um meine Erwartungen zu erfüllen. Deshalb hing auch das Gedicht "Eure Kinder sind nicht eure Kinder" von Khalil Gibran im Flur, um mich stets daran zu erinnern. Man kann auch nicht alles Schlechte von den Kindern fernhalten und ich habe auch ganz sicher nicht alles richtig gemacht, aber größtenteils wohl doch.

Kind zwei hatte zwar in der dritten Klasse Gitarrenunterricht - ein Spitzenangebot der Grundschule, noch dazu gratis -, aber er hatte hingeworfen und erst Jahre später mit Youtube-Videos Gitarrespielen weiter geübt. Es gab eine Zeit, da trudelten ständig Thomann-Pakete in charakteristischer Form bei uns ein. Die Gitarren, E-Gitarre und das Banjo hingen dann an speziellen Haken über seinem Bett. Eine Zeit lang hatte er auch Interesse am Filmdreh und Special Effects (Blender), aber dann studierte er doch Informatik, statt in die Medien- und Filmschule in München zu gehen. Ich mache gerne den Witz, dass er nahtlos von der Trotzphase in die Pubertät übergegangen sei. Aber um ihn musste ich mir nie Sorgen machen. Er ging einfach seinen Weg. Mittlerweile ist er auch ausgezogen.

Mein Erstgeborener dagegen benötigte etwas mehr Hilfe. Nach der Schule musst er erst das eine oder andere ausprobieren, bevor er seinen Weg nach ein paar Jahren zick-zack fand. Als Leseratte mit eigenem Ohrensessel fühlte er sich schließlich in der Bibliothek am wohlsten und ist mit dem Beruf sehr glücklich und zufrieden.

Und vor einem etwaigen Empty Nest Syndrom habe ich auch keine Angst. Meine Hobbys sind nach und nach wieder stärker in den Vordergrund geraten. Insgesamt bin ich aber sehr glücklich darüber, dass ich vom falschen Mann zwei wunderbare Kinder bekommen habe. Ein großes Lebensziel war somit erreicht.

Themen: Sonnenstrahl | (B)engel | Familienbande | Musik | Pferde/Reiten | Blick in die Vergangenheit
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Dienstag, 28. Juli 2026 21:55

Die Känguru-Verschwörung (Prime, im Angebot 3,99 Euro)

Ich hatte den Film bereits im April im Angebot gekauft, aber wir sind erst jetzt dazu gekommen, ihn anzuschauen. Er ist wirklich witzig und hat ein Happy End. Aber wir wissen ja, dass die Rebellion noch aussteht :D

Themen: Filme | Demokratie
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Samstag, 25. Juli 2026 22:45

Legoland mit Freunden

Mir geht es gerade nicht so gut und ich muss meine Gefühle neu sortieren. Aber beim Trekdinner am Freitagabend sind wir gefragt worden, ob wir Lust hätten, am Samstag mit ins Legoland zu fahren. Und Florian hatte große Lust dazu, deshalb habe ich nicht nein gesagt.

Wir sind nicht allzu früh losgefahren und haben erst einmal traditionell beim Edeka Wollny in der Backstube gefrühstückt. Danach haben wir uns im Legoland getroffen.

Es war wirklich sehr heiß, deshalb habe ich mich dazu überreden lassen, zu den Piraten zu gehen, wo wir alle natürlich nass wurden, aber danach auch sehr schnell wieder trocken. Bei Ninjago haben wir dann nochmal das Fahrgeschäft gemacht, wo man nur mit den Händen feuert. Das ist echt anstrengend, deshalb mach ich das nicht so gern.

Als wir weiter gegangen sind, ist ein kleiner Junge, vielleicht 5 Jahre alt, weinend durch die Menschenmenge gelaufen. Es waren so viele Menschen da, und niemanden hat das interessiert! Ich begreife es nicht! Selbst Florian, Dirk und Melli haben mich nur ratlos angeschaut. Ich bin dann zu dem kleinen Jungen hin und habe gefragt, ob er seine Eltern sucht. Er hat genickt. Dann habe ich seine Hand locker genommen und gesagt, dass wir jetzt zu dem Legomitarbeiter gehen und fragen, was wir machen sollen. Darauf hat er sofort zu weinen aufgehört und genickt. Es war ein Fenster für Essen und ich habe mich von der Seite ein bisserl vorgedränelt. Als der Mitarbeiter dann aufmerksam war, habe ich gesagt, dass ich hier ein Kind habe, dass seine Eltern sucht, und gefragt, was wir machen sollen. Er musste erst einmal eine Kollegin fragen.

Da hat aber derjenige, der als nächstes dran war, mich darauf aufmerksam gemacht, dass der Junge ein Papierarmbändchen mit Telefonnummer trug. Also habe ich mich wieder dem Jungen zugewandt und gesagt, dass seine Eltern toll sind, die haben die Nummer aufgeschrieben. Da rufen wir jetzt an, sagen, wo wir sind, und dann sind sie gleich da. Der Junge hat wieder nur genickt. Meine Freundin hat dann gesagt, ich soll die Nummer vorlesen, sie ruft an, aber ich war nichtmal bis zur Schweizer Vorwahl gekommen, da war dann schon Mama und ein Geschwisterkind da und der kleine ist an ihr hochgesprungen, hat sie umarmt und wieder geweint. Alles gut. Ich hab gesagt, dass mir das auch schon passiert ist, einmal kurz nicht aufgepasst, und schon ist das Kind weg. Das war auf dem Oktoberfest und ich hatte damals die Polizei angerufen. Aber so ist es wirklich schön gewesen, dass das so schnell ging.

In der Fabrik (20% Summer Sale) und im Shop (Jahreskartenrabatt 20% und auf ein Set 25%) hat Florian dann zugeschlagen. Und ich habe mich in die neuen Lego-Ponys verliebt.

Auf dem Heimweg sind wir der zweiten etablierten Tradition gefolgt und haben im Miss Peppers in Dasing zu Abend gegessen. Dabei haben wir ausgiebig mit einem jungen Mann vom Bedienpersonal über Star Wars gefachsimpelt, weil er so begeistert von Tiberius war.

Es hat mir sehr gut getan, von meinen traurigen Gedanken abgelenkt worden zu sein. Danke, dass ihr mich zu diesem Ausflug überredet habt!

39 Fotos

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | 1001 Steine | Freizeitpark | LastGeekTonight (LGT) | Fotos
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Donnerstag, 23. Juli 2026 23:31

Trekkie-Ehe

Es ist schon von Vorteil, wenn man ein paar gemeinsame Hobbies und Interessen hat. Ich kann nix mit Tabletop anfangen, und Florian hat Angst vor fleischfressenden Mörderpferden, aber ansonsten haben wir doch sehr viele Überschneidungen.

 Achtung, Spoiler 

Zum Beispiel Star Trek. Deshalb haben wir gestern gemeinsam die erste Folge von Strange New Worlds angeschaut (Paramount+). Dazu Cowboys, Pferde, Dinos und Astronomie (Planet Phaeton), und mein Herz schlug höher. Leider bin ich eingeschlafen und muss die Folge nochmal nachgucken, aber das ist bei mir leider üblich.

Außerdem wird Lego im September ein neues Star Trek Modell veröffentlichen, nämlich die Brücke der Classic Enterprise. Den werden wir dann auch zeitnah im Twitch-Stream aufbauen. Da freue ich mich schon riesig drauf.

Und ich bin mir sicher, dass sie die Tribbles nur hinzugefügt haben, damit sie am Ende auf die 1701 Teile kommen. *grins*

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | 1001 Steine | Star Trek | Der Wilde Westen | Pferde/Reiten | Dinosaurier | Astronomie
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Samstag, 18. Juli 2026 12:50

Vorfreude ist die schönste Freude

Wir freuen uns schon sakrisch auf die KrähenfeeCon auf der Burg Linn. Ich habe schon ein paar Vorbereitungen getroffen für zwei Mimi-Cosplays, möchte aber noch nix verraten. Und mein Grogu Viktor kommt wie immer als Vlarad, diesmal auch etwas gepimpt. Stay tuned...

In diesem Video fülle ich Lazarus-Sirup ab. Ähm, ich meine natürlich Lazarus-Serum.

Zum Abspielen auf das Bild clicken :-)

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Dienstag, 14. Juli 2026 18:42

Smiling Depression

Ich hatte vermutlich so etwas wie eine Smiling Depression / Funktionale Depression. Es waren sehr anstrengende zwei Jahre vom Sommer 2023 bis Sommer 2025. In der Zeit hatte ich einen Chef, der zwar sehr nett war und mich mit Nougatpralinen aufwog, aber er war auch sehr fordernd. Beim allerersten Jour Fixe damals kam ich mit zwei DIN A4-Seiten Aufgaben (hangeschrieben) aus dem Meeting und musste erst einmal schlucken. Gleichzeitig waren zwei Kolleginnen in Elternzeit, die ich zum Teil vertreten musste. Das war eine sehr anstrengende Zeit.

2014 hatte ich ein Coaching bei einer sehr lieben Pyschotherapeutin aus der Sozialberatung meiner Firma, bei dem ich sehr viele Werkzeuge an die Hand bekommen habe zum Stressmanagement und auch einige Denkmuster durchbrochen habe. Zum Beispiel habe ich gelernt, zu priorisieren, zu delegieren, zu prokrastinieren und Dinge auch einfach auf die Drop-Liste zu setzen (Eisenhower-Matrix). Damals habe ich angefangen, eine Done-Liste zu führen und meine eigenen Bedürfnisse ernster zu nehmen, damit meine Akkus auch immer wieder gefüllt werden (Achtsamkeit ohne Klangschale). "Carpe Diem" hieß nicht mehr, "Was du heute kannst besorgen, ach, das habe ich bereits gestern erledigt", sondern ein Gleichgewicht herstellen zwischen Akku leeren und Akku füllen, damit er nicht eines Tages ganz leer ist.

Bis zu diesem wertvollen Coaching war ich ein Hamster im Rad und kurz vorm Burnout. Als mich ein damaliger Chef gefragt hatte, ob ich noch eine Zusatzaufgabe übernehmen könnte, habe ich einfach angefangen zu heulen. Ich bin ihm sehr dankbar dafür, dass er sagte, dass er das "nein" verstanden habe und mich zur Sozialberatung geschickt hatte.

In der schwierigen Zeit habe ich alle Register gezogen, mein Stress- und Zeitmanagement optimiert, aber auch Stress reduziert. Ich habe Montag bis Freitag abends nicht mehr gekocht, ich habe uns zwei weitere Staubsaugroboter gekauft, ich habe kommuniziert und durchgezogen, dass ich das Trekdinner nicht mehr leiten möchte. Ein paar Dinge sind auf der Strecke geblieben, so habe ich es kaum mehr geschafft, mich um meine ehemalige Reitbeteiligung Frami oder die Islandstute einer Freundin urlaubsvertretungsmäßig zu kümmern. Und auch mein Schatz Florian kam zu kurz. Ich war kaum in der Lage, ihn bei seinen Problemen zu unterstützen, was über "den Rücken freihalten" und "nicht auf die Nerven gehen" hinausgegangen wäre.

Im Januar 2025 hatte ich dann Magenprobleme bekommen. Und endlich auch den Mut, im Job um Hilfe zu bitten. Ich hatte ein paar konkrete Vorschläge, wie ich entlastet werden könnte und bin damit offene Türen eingerannt. Mein Team ist wirklich phantastisch!

Mein neuer Chef, der im Sommer 2025 das Team übernommen hatte, ist ein sehr pragmatischer Typ und auch sehr selbständig. Und zumindest eine Kollegin kehrte aus der Elternzeit zurück. Dadurch habe ich wieder mehr Luft. Vielleicht war es ein wenig der Effekt wie ihn manche Leute im Urlaub kennen, wenn die Anspannung endlich nachlässt und man dann erst einmal krank wird. Jedenfalls hatte ich eine Art Panikattacke, vielleicht auch einen Nervenzusammenbruch, oder einen Autistic Meltdown (#AlleBekloppt #84), als ich am Bahnhof die Navigator-App falsch verstanden hatte und dadurch meinen Zug verpasst hatte. Die frühe Uhrzeit, die ungewohnte Baustelle und die Menschenmassen taten das Übrige. Auf jeden Fall hatte ich aber einen Hörsturz, denn seit dem habe ich einen Tinnitus im linken Ohr.

Die ganze Situation, in der mein Gehirn plötzlich drölfzig Dinge gleichzeitig erledigen wollte, die Zeit aber nicht reichte, fühlte sich ein wenig an, nach einer langen Strecke auf sehr dünnem Eis plötzlich durchzubrechen und ins kalte Wasser zu plumpsen. Von diesem Augenblick an hatte ich nicht mehr nur eine Smiling Depression, sondern eine heftige depressive Verstimmung, wie ich sie seit Jahrzehnten nicht mehr hatte. Ich heulte rum, konnte kaum noch schlafen (teilweise nur 2-3 Stunden die Nacht) und vergaß zu essen. Letzteres hatte den angenehmen Nebeneffekt, dass ich nochmal ca. 5 kg abgenommen habe, was mir sehr gut gefällt. Jetzt versuche ich, das neue Gewicht wenigstens zu halten.

Ich hatte eine absolute Sinnkrise. Natürlich habe ich mir immer gesagt, dass man jeden Tag leben müsse, als wäre es der letzte. Aber ich war gleichzeitig auch immer zuversichtig gewesen, dass mir niemals wirklich schlimme Dinge passieren würden und ich sehr alt werden würde. Doch plötzlich schienen sich die Ereignisse in meinem engeren Umfeld zu häufen, so dass mir unsere Sterblichkeit plötzlich unmittelbarer vorkam. Insbesondere eine krebskranke Freundin, die nur noch palliativ behandelt wird, hat meinen Zug des Lebens von den Gleisen gehoben und in ein Schotterfeld abgestellt. Mir wurde schlagartig bewusst, dass unser wunderbares Leben, das wir führen, von jetzt auf gleich jeden Augenblick vorbei sein könnte. Ich hatte meine Zuversicht verloren.

Seit Mai, seit wir in Erfurt waren, geht es mir deutlich besser. Da hatte ich im Hotelzimmer das letzte Mal geheult. Ich schlafe wieder besser und esse wieder halbwegs normal. Mein Magen scheint sich nochmal verkleinert zu haben, so dass nicht mehr so viel reinpasst. Aber das ist gut so.

Ich möchte nur noch Dinge tun, die mir gut tun und Spaß machen. Deshalb habe ich angefangen, meine Lieblingshörspiele aus dem Ghostsitter-Maraverse noch einmal von vorn zu hören. Und ich habe beschlossen, mein Pferd Felix nicht mehr zu reiten, weil ich eingesehen habe, dass es mit seiner Arthrose nie wieder besser werden wird. Ich habe meine Zeit auf Nachrichten- und Social Media-Kanälen nochmal deutlich reduziert. Und wenn der Tab geschlossen ist, dann öffne ich ihn an diesem Tag auch nicht noch einmal. Außer im Maraverse-Discord oder dem Kanal von LastGeekTonight tummel ich mich häufiger, weil dort so viele liebe Menschen versammelt sind, die mir einfach gut tun. Viele von ihnen kenne ich auch aus dem realen Leben.

Ich bin jetzt 54 Jahre alt. Ich weiß nicht mehr, wieviel Zeit mir noch bleibt. Deshalb bin ich mit der wertvollen Zeit jetzt sehr geizig geworden, mit was und wem ich diese noch verbringen möchte.

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