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Thema: Interessen/Lydia Benecke

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Dienstag, 31. Mai 2022 23:59

Lydia Benecke im Planetarium Nürnberg

Da das fast ein Heimspiel war, haben wir uns zu dem Vortrag vom Bildungszentrum Nürnberg, das im Nicolaus Copernicus Planetarium stattfand, angemeldet. Auf der Teilnahmebestätigung stand nur der Ort nicht drin, deshalb habe ich nochmal genau recherchiert, damit wir nicht wieder am falschen Ort erscheinen. Das Parkhaus um die Ecke "Am Plärrer" hatte ziemlich schlechte Bewertungen auf Gugl Mäps, weil es die Kennzeichen scannt und manche Parkende trotz Bezahlung im Nachhinein mit einer Rechnung beglückt wurden. Also habe ich das Parkhaus "Sternentor" gewählt. So hatten wir auch noch einen 15-Minuten-Spaziergang an der Stadtmauer entlang. Das war sehr schön.

Leider hatte das Sternencafé im Planetarium geschlossen, deshalb sind wir nochmal zurück und haben uns einen Döner geholt. War ein bisserl eine blöde Idee... Das nächste Mal was ohne olfaktorischem Störpotential.

Das Thema war "Die Psychologie der Manipulation". Lydia hat z.B. über Kumaré erzählt, der darüber erschrocken war, wie leicht Menschen eigentlich manipulierbar sind. Und über den Tinder-Schwindler. Später hörten wir die Geschichten von der Ferngesprächs-Con nochmal. Diese hatten gemeinsam, dass die Frauen im Kindesalter vernachlässigt wurden und dann als Erwachsene mehr oder weniger süchtig nach Aufmerksamkeit waren, was durch die Verbreitung von wissenschaftlichem/medizinischen Unfug natürlich auch gefährlich werden kann und dem armen Garnett sogar das Leben gekostet hat.

In der anschließenden Fragerunde hat ein Zuschauer gefragt, ob es ein Zufall ist, dass die absichtlichen Manipulationen durch Männer und die eventuell unterbewussten Manipulationen durch Frauen verursacht wurden. Lydia meinte aber, dass das zwar eine gute Beobachtung wäre, aber eigentlich nicht wirklich typisch ist. Vielleicht sucht sie für zukünftige Vorträge noch Beispiele heraus, wo es genau umgekehrt ist.

Ich habe mich mal wieder nicht getraut, eine Frage zu stellen. Dabei hätte mich interessiert, ob solche Manipulationstechniken gezielt auf Manager-Seminaren gelehrt werden. Es ist wohl modern, die Belegschaft regelmäßig zu loben, aber manchmal fühle ich mich dadurch auch etwas manipuliert, weil ich nicht immer sicher bin, ob das wirklich ernst gemeint ist...

Witzig war, dass wir drei Leute von der Ferngesprächscon wieder getroffen haben. Wir haben uns auch am Shirt erkannt (1x Ferngespräch, 1x Hoaxilla "homöopatische Dosen Feenstaub"). Außerdem war auch jemand mit "Zeugen Kühlwaldis"-Tasche da. It's a movement! *grins*

Ich muss auch noch das Video Hochstapelei und Gaslighting anschauen. Vielleicht bekommt man dann ein besseres Gefühl dafür, wann jemand manipulativ ist, so dass man sich dann besser schützen kann.

Am Ende hat Lydia draußen noch Bücher signiert. Da es bei uns etwas länger dauern würde, haben wir unsere Foto- und Signier-Session erst einmal unterbrochen und an der Seite gewartet, bis die Schlange "abgearbeitet" war, und dann hatte Lydia sich noch die Zeit genommen, zwei Bücher zu signieren, Florians Lego zu bewundern und dann hat Florian sein Meisterwerk Nummer 2 überreicht (ohne Westflügel, Nummer 1 hat Tommy Krappweis zum 50. Geburtstag bekommen). Lydia war ganz hin und weg und hat sich mega gefreut. To be continued...

24 Fotos

Lego-Ferngesprächs-Studio mit Lydia Benecke

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Tommy Krappweis | Lydia Benecke | Hoaxilla
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Montag, 21. Februar 2022 21:04

WildMics Ferngespräche 2021

Ich bin ein großer Fan der Ferngespräche und schau gerade in 1,25-facher Geschwindigkeit die Folgen nach, die ich verpasst habe.


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Themen: Tommy Krappweis | Hoaxilla | Lydia Benecke
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Samstag, 29. Januar 2022 21:22

WildMics Ferngespräche 2020

Ich bin ein großer Fan der Ferngespräche und schau gerade in 1,25-facher Geschwindigkeit die Folgen nach, die ich verpasst habe.


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Themen: Tommy Krappweis | Mháire Stritter | Corona | Hoaxilla | Lydia Benecke
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Sonntag, 17. Oktober 2021 23:59

#Ferngespräch-Con im Hotel Sonnenburg - Tag 2

Nach dem Frühstück ging es gleich sehr lustig los:

10.45 Bernd Harder - #Ferngespräch - Das Ungesagte

Tommy moderierte an, indem er darauf aufmerksam machte, dass er im Publikum ein Mara-Outfit (ich stand auf und drehte mich einmal) und eine krude Mischung aus Ghostsitter und TNG Star Trek sehen würde (das war Florian). Dann kündigte er den Gast an mit: "Bernd, einer der ganz Großen!" und alle lachten, weil er ziemlich groß ist, fast so groß wie Washington oder Daniel vom Schwabenstein. Als er vom Orgonite ausgraben statt Bomben entschärfen sprach (also das glauben Schwurbler), bedauerte ich, dass ich mein Beißholz nicht dabei gehabt hatte. Wahrscheinlich war es auch das Ungesagte, weil Twitch nicht FSK 18 ist, er sprach nämlich darüber, was es mit S*x mit Geistern und Werwölfen auf sich hat. Als er von Zombies sprach, zeigte er ein Bild, auf dem eine Frau als Zombie verkleidet zu sehen war und nannte sie seine "Ex ungeschminkt". Aber man muss nehmen, was man kriegt. Herrje... Am Schluss redete er noch von den Zombies beim Augsburger Stammtisch.

11.30 Holm Gero Hümmler - Fakt und Vorurteil

Der Vortrag von Holm über Fakt und Vorurteil war dann eher ernst, obwohl er immer schaut, als hätte er den Schalk im Nacken. Es ist alles so kompliziert. Es ist auch verdammt schwer, jemanden mit Fakten zu überzeugen, da es so ähnlich ist, als würde man jemandem seine Religion ausreden wollen. Insbesondere ging er auf die Problematik bei Sorgerechtsstreitigkeiten ein. Beim Vorlesen hat er dann auch noch einen Tippfehler in seinem Buch entdeckt.

Schön fand ich, als er meinte, dass Wissenschaftler nicht gefühlskalt sind, sondern auch Menschen. Man kann aber auch Spiritualität erleben, wenn man nachts den Sternenhimmel betrachtet. Der ist nicht weniger schön, wenn man um die Gravitationskräfte und dort herrschenden lebensfeindlichen Bedingungen weiß. Er endete mit "Widerspruch ist zwecklos, aber notwendig." Aber leider auch manchmal verdammt anstrengend :(

12.30 Lydia Benecke - Wie Trickser sich Wissenschaftsskepsis und alternative Heilmethoden zunutze machen

Auf diesen Vortrag haben wir uns sehr gefreut, nachdem wir auf der WGT 2018 nicht mehr in den Saal gekommen sind. Die Themen, die Lydia behandelt hatte, waren sehr interessant, ich bedauerte aber, dass sie mehr oder weniger nur die Folien vorgelesen hat. Vielleicht lag das auch am Zeitdruck, denn normalerweise hat sie mehr Zeit zur Verfügung. Sie hat aber auch etwas mehr Zeit bekommen, bevor wir zum Mittagessen gegangen sind. Im ersten Teil ging es um Desiree Jennings, die einen Impfschaden vortäuschte und behauptete, sie hätte durch eine Impfung Dystonie bekommen. Dann hat sie über Belle Gibson gesprochen, die behauptet hatte, an mehreren Krebsarten erkrankt gewesen zu sein und alle durch ihre Ernährungsweise geheilt zu haben, um ihre Kochbücher zu verkaufen.

Jemand hat im Publikum geniest und Lydia hat ihren Vortrag durch ein "Gesundheit" unterbrochen. Der letzte Beitrag war besonders schwer zu ertragen, als sie über Lacey Spears berichtete, die für Likes auf Instagram ihren Sohn Garnett tötete. Sie leidet unter dem Münchhausen-Stellvertreter-Syndrom und es fällt wirklich schwer, mit ihr Mitleid zu haben. Aber Lydia, die oft Gutachten für Gerichtsverfahren schreibt, meinte nur, dass die Schuld durch die Richter geklärt wird, nicht durch die Gutachter.

Dafür, dass Lydia dafür bekannt ist, gerne mal zu überziehen - der Rekord liegt bei vier Stunden - waren die nur 10 Minuten beachtlich. Vielleicht hätte man ihr aber auch von vornherein mehr Zeit einräumen können. Es war trotzdem megainteressant!

13.15 Mittagspause

Diesmal haben wir die Mittagspause draußen in der Sonne verbracht. Wir durften uns mit an den Tisch zu Franz und Nadine setzen, dem Paar mit dem Sinn für das Schöne. Ich habe bei 7°C einen Bananensplit gegessen. Franz und Nadine sind Japanfans, so hatten wir auch gleich ein Gesprächsthema und ich hab mein Tablet weggesteckt, denn bloggen kann ich später auch noch.

Das Meet & Greet wurde auf die Terrasse verlegt. Das hatte zwei Vorteile: Erstens konnten wir so noch ein bisserl Sonne tanken, und zweitens mussten wir dazu nicht die 142 Stufen hoch zum Haupthaus und anschließend wieder runter in den Kongressraum hecheln. Nur Florian musste den Weg nochmal zurück, weil er die Ausdrucke mit dem Gruppenfoto dort ausgelegt hatte. Wegen meines Mara-Outfits wurde ich gefragt, ob ich The Who-Fan wäre. Das war dann wieder ein Holzohr-Klassiker, weil ich ungelogen drei mal nachfragen musste, bis ich "The Who" verstanden hatte, weil ich das weder von den Lippen ablesen konnte noch einen Kontext hatte, weil ich bloß das Mara-Outfit, aber kein The Who-T-Shirt trug in meinem Verständnis. Natürlich weiß ich, dass das eine Band ist, aber ich kenne tatsächlich keinen einzigen Song von ihnen. Manchmal nervt es schon, schwerhörig zu sein.

15.00 Annika Brockschmidt - Amerikas Gotteskrieger

In dem Buch Amerikas Gotteskrieger von Annika gibt es viel Erkenntnis. Es geht auch um die Stürmung des Kapitols und die Entstehung und Entwicklung der religiösen Rechten in den USA. Florian hatte glücklicherweise daran gedacht, das Beißholz einzupacken. Tommy hat seines nicht gleich gefunden und dafür Alexanders Unterarm benutzt. In den Kreisen der Evangelikalen wird häufig davon gesprochen, die gute alte Zeit zurückzuholen. Alexa fragte, von welcher Epoche sie denn genau sprechen würden. Und Annika meinte, dass es diese Zeit nie gegeben hat. Ob es noch Hoffnung gäbe? Hm...

16.00 Meet & Greet auf der Sonnenterrasse

Das Meet & Greet auf die Terrasse zu verlegen war eine wunderbare Idee. Tommy machte viele Fotos, auch von mir im Mara-Outfit. Es ist auch ein schönes Foto mit uns und Hoaxilla entstanden. Das hat Florian dann gleich auf unserem Selphy-Drucker ausgedruckt und nochmal unterschreiben lassen. Alexander fragte Florian, ob er das Foto am Ostbahnhof gemacht hatte. Da kann man schon etwas Angst bekommen, aber da Florians regelmäßiger Arbeitsweg am Ostbahnhof vorbeiführt, war die Situation schnell geklärt.

Annika fragte ich, ob sie ihre Bücher aus dem Koffer doch nicht verkaufen darf, weil die Lieferung an die örtliche Buchhandlung nicht rechtzeitig erfolgt ist. Aber sie erzählte, dass die innerhalb von 10 Minuten schon weg waren. Wie schade, das hatte ich total verpasst. Dafür hat Florian mir dann aus dem Twitter-Account von Annika eine Autogrammkarte ausgedruckt. Die werde ich dann einfach als Lesezeichen verwenden. Für einen anderen Enttäuschten hat Florian dann ebenfalls eine Autogrammkarte von Annika ausgedruckt. Sie war ganz begeistert davon und Tommy murmelte: "Ich fass' es nicht, dass er einen Drucker dabei hat."

Holm erzählte auf die Frage, wieso er auf die Con gekommen ist trotz Erkältung, dass er manche zum ersten Mal getroffen hat und andere seit zwei Jahren nicht mehr gesehen hatte. Das wollte er sich nicht entgehen lassen.

17.00 Closing

Zur Closing wurden dann Tassen und Shirts verlost. Jeder Vortragende hat eine Frage stellen dürfen. Die Antwort auf Holms Frage hätte ich schon gewusst, nämlich dass die Quintessenz von Relativer Quantenquark ist, dass es einen Zufall gibt. Ich war nur zu langsam... Als Lydia und ihr Fahrer mit Fluffy dem Einhorn auf die Bühne kam, ging ein Raunen durch die Menge. Sie wird doch nicht... Nein, natürlich nicht. Ich fand es dann so passend, dass sie ihr Buch Sadisten dabei hatte. Was sagt der Masochist zum Sadist: "Schlag mich!" Wie antwortet der Sadist: "Nein!" Die letzten drei Shirts wurden dann einfach ins Publikum geworfen, ohne dass noch Fragen beantwortet werden mussten. Ein klein wenig neidisch war ich auf Birgit, die das zerfledderte, mit Postits versehene Exemplar von Amerikas Gotteskrieger ergatterte. Aber ich gönne es ihr :) Das ist der Unterschied zwischen Neid und Missgunst.

Als dann alle zusammensaßen, meinte Alexa, dass sie bei dem Anblick dieser wunderbaren Community die Hoffnung hat, dass sich die faktenbasierte Seite doch durchsetzen könnte gegen die Schwurbler. Bernd hat dafür einen wunderbaren Ausdruck: Demokratische Herdenimmunität. Holm bezeichnete die #Ferngesprächler als seine Familie. Raunen :) Carsten nahm dann doch lieber das nicht kontaminierte Mikrophon. Und selbst Annika wurde in eine positivere Hoffnungsstimmung versetzt. Tommy schließt nicht leicht Freundschaften, und jetzt hat er plötzlich so viele davon gewonnen und hatte ein paar Tränchen in den Augen. Und weil Florian immer alles dabei hat, hat sich Brotigkeit (glaube ich) den goldenen Stift ausgeliehen, damit Hoaxilla auf dem gewonnenen Schieferuntersetzer unterschreiben können. Um den Stift zu bekommen, kam erst Alexander und hat nach Florian gefragt und dann Tommy. Ich musste grinsen.

20.30 #AlleBekloppt

Nach dem superleckeren Abendessen wurde dann noch eine Folge #AlleBekloppt #012 | Spezial LIVE aus AT aus dem Hotel Sonnenburg gestreamt. Es gab eine echte Verschwörung, und jeder, der die stille Post mitbekommen hat, kam auch mit Bademantel in den Kongressraum. Tommy war sprachlos. Leider brach der Stream ab, als das Publikum auf die Bühne durfte, aber LeberkäsToupet hat den Augenblick festgehalten.

Tommy war über den Background mit den blauen Lichtern nicht ganz zufrieden. Jemand sprach davon, einen Adventskranz aufzuhängen und ich fragte Florian, ob er nicht zufällig einen dabei hätte. Alexander und Sophia fiel es etwas schwer nach diesem lustigen Wochenende wieder auf Ernst umzuschalten. Vielleicht war es für manche die erste Convention. Jemand fragte, wie man denn das Hochgefühl des Wochenendes in den Alltag rüberretten könnte. Doch das wird nicht gehen, da kommt unweigerlich der Conblues. Ich sortiere Fotos, sauge alles auf, was ich darüber im Netz finde und halte es in meinem Blog fest, so dass ich es immer wieder nachlesen kann.

Es wurde auch ein bisserl ernst, wie immer. Jeder hat wohl einen dunklen Punkt in der Vergangenheit, aber man kann nichts ungeschehen machen. Man muss sich eben selbst verzeihen und versuchen, den gleichen Fehler in Zukunft nicht nochmal zu begehen. Jeden Tag eben so leben, dass man sich selbst abends ohne schlechtes Gewissen im Spiegel in die Augen schauen kann. Ich glaube, das kann ich seit ich etwa 20 Jahre alt bin, von mir behaupten. Seit dem gibt es nichts mehr, was ich bereue.

22.30 Harpo Speaks in der Bibliothek

#AlleBekloppt wurde wegen akuter Müdigkeit früher beendet und auch beim Livegig war Tommy fix und fertig. Er musste die Saiten seiner Gitarre wechseln und bezeichnete sie als "Sch**ße". Jemand fragte dann, ob er sie bei Wish bestellt hätte :D Sie spielten wieder einen meiner Lieblingssongs: Jolene, der ursprünglich von Dolly Parton stammte, ich kannte bisher nur die Version von Boss Hoss. Bei Alice hoffte Tommy, dass niemand sich genötigt fühlt, ein "Who the f*ck is Alice" reinzurufen und wir taten ihm diesen Gefallen, den wunderbaren Song damit nicht kaputt zu machen. Dafür bekamen wir die selten gesungene dritte Strophe :) Jetzt habe ich erst erkannt, dass Nico auf einem Waschbrett musizierte. Und jemand wunderte sich, dass Alexander noch wach ist (ein Insider). Tommy stiegt dann der Geruch von Bananenwhiskey in die Nase: "Ich kotz gleich!" Und noch ein Lieblingslied wurde gespielt: Eleanor Rigby. Hachz!!! Der Rausschmeißer war dann Staying Alive. Leider mussten meine Füße dann ein wenig tanzen, dafür fiel ich dann völlig erledigt ins Bett. Vernünftiger Weise, damit ich morgen noch Auto fahren kann.


Weitere Blogbeiträge und Fotos:



Updates

Youtube PHANPRO (40 Minuten):Die #FERNGESPRÄCH Convention 2021 auf dem Arlberg – Ein Nachgang

Youtube WildMics (26 Minuten):XXL #FERNGESPRÄCH CON 2021 Highlights | Ferngespräch Convention 2021

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Dienstag, 12. Mai 2020 20:09

Twitch.tv und Youtube

Wir schauen eigentlich so gut wie nie fern. Bevor ich mit Florian zusammengekommen bin, hatte ich schon zwei fernsehfreie Abende, weil mir das Programm zu blöd geworden war. Und dann hatte ich es mir fast ganz abgewöhnt. Als der Fernseher dann kaputt ging, haben wir lange GEZ gespart, bis die Rundfunkgebühr als Haushaltsabgabe eingeführt wurde. Dann haben wir uns zwar wieder einen Fernseher gekauft, aber die Gewohnheit blieb, nicht zu gucken.

Abgesehen davon, dass fast nur Mist kommt (bis auf wenige Ausnahmen) und mir dafür meine Zeit zu schade ist, wollte ich mich auch nicht dem 20:15-Uhr-Diktat unterwerfen. Ich empfand es als Stress, dann schon mit allem fertig sein zu müssen, was man so am Tag vor hatte. Oder wenn man Nachrichten schauen wollte, noch früher. Deshalb sind wir bei Prime und Netflix, um zeitlich unabhängig zu schauen und auch zu bingewatchen. Und jetzt schaue ich auch ab und zu Sendungen auf Twitch.tv. Meine erste Begegnung war mit Tommy Krappweis, von dem ich schon seit der Schulzeit Fan bin. Die erste Begegnung mit seiner Sendung WildMics war die Folge "Pen and Paper Remote? .,. und was noch alles geht, wenn es gehen muss" mit Mháire Stritter. In der Sendung ging es ziemlich schnell auch um das Thema Depression und die Offenheit, mit der darüber gesprochen wurde, berührte mich sehr.

Wenn man die Sendung live verfolgt, kann man per Chat sogar interagieren. Allerdings geht der Chat meist so schnell, dass die Gesprächspartner kaum auf alle Fragen eingehen können. Und ich bin sowieso nicht multitaskingfähig, also kann ich entweder gucken und zuhören oder lesen.

Die zweite Sendung, die ich angeschaut habe, war "Hilfe, mein Onkel schwurbelt" mit Hoaxilla, Lydia Benecke und Bernd Harder. Das war auch sehr schön und da ich gerade so einen Fall selbst erleben musste, fühlte ich mich auch persönlich angesprochen. Hoaxilla verwendet die Mitschnitte dann auch in ihrem Podcast.

Die Sendung "Blogs, Pages & Profile - Was macht man warum im Netz?" von gestern habe ich leider verpasst, aber ich freue mich, dass man sie auf Twitch.tv noch nachträglich anschauen kann. Und das Thema "Bullshit erkennen - in der Corona Krise und danach" klingt auch interessant, da muss ich auch noch reinschauen.

Gestern kam auf Youtube die Sendung "Last Geek Tonight" mit Nessi und Tommy Krappweis Folge 2 "Wurstwasser-Schock". Ich habe in den Alexa-Stick drei Mal den Titel der Sendung reingesprochen, zuletzt in Zoomania-Faultier-Geschwindigkeit. Aber Youtube zeigte mir immer "Last Week Tonight" an. Also musste ich doch umständlich eintippen. Die Sendung war auch sehr lustig und Tommy erzählte viele Geschichten aus der Vergangenheit. Das war auch sehr berührend.

Aber das sind nicht die einzigen, die sich in Live-Streams austoben. Am Wochenende habe ich The Wil Wheaton Twitch Experience angeschaut, ein Panel von zu Hause aus, ein Geschenk an seine Fans, da die SuperCon in Florida ausgefallen war. Ich mag Wil Wheaton seit dem Buch "Just a Geek" und meiner Begegnung mit ihm auf der FedCon XXI 2011 persönlich sehr gerne und bin mit ihm auch auf Facebook "befreundet". Dort verfolge ich ein wenig sein Leben mit Anne und den Hunden Seamus und Marlowe und dem Kater Watson. Er und Anne sind wunderbare Menschen.

WildMics

Nessi in Last Geek Tonight

Tommy in Last Geek Tonight

Wil Wheaton

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Montag, 21. Mai 2018 23:35

Leipzig - WGT - 4. Tag

Leider haben wir erst heute entdeckt, dass es in unserem Hotel auch ein Langschläfer-Frühstück bis 12.00 Uhr gab. Das haben wir natürlich genossen. Unser erster Programmpunkt war am frühen Nachmittag der Vortrag von Lydia Benecke, aber irgendwie haben wir uns zu lange in der Agra-Halle aufgehalten und einen sensationell schönen Mantel für Florian erworben, und kamen deshalb erst am König-Albert-Haus an, als die Schlange schon frustrierend lang war. Es kam, wie es kommen musste, wir kamen nicht mehr in den Saal hinein. Ich schätze mal, dass Lydia Benecke über die Grenzen des WGTs bereits so bekannt ist, dass sie locker auch die Oper füllen könnte. Aber nicht so schlimm.

Wir sind dann zur Absintherie Sixtina gegangen und haben dort die Kunstausstellung Absurd Art angeschaut und sogar die Künstlerin persönlich getroffen. Dem habe ich einen separaten Blogeintrag gewidmet. Die Sixtina ist sehr kultig. Natürlich haben wir einen Absinth gekauft und es gab sogar Slush mit Absinth. Danach sind wir wieder in die Agra-Halle, haben ein wenig geshoppt und dann wieder recht früh ins Hotel. Das war unsere erste WGT :)

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Montag, 21. Mai 2018 02:23

Leipzig - WGT - 3. Tag

Heute haben wir unser Auto mittags bei der FSociety geparkt und sind dann zum Südfriedhof gefahren. Dabei haben wir das Völkerschlachtdenkmal noch einmal gesehen. Unser erstes Ziel war die Fotoausstellung "Grief of Abandoned", die zwar in stimmungsvoller Atmosphäre und Musik gepackt war, aber die Fotos fand ich selbst gar nicht so kummervoll. Friedhof halt. Da wir schnell durch waren, hatten wir noch etwas Zeit vor unserem Vortrag und konnten das Krematorium besichtigen. Da muss man schon etws morbid veranlagt sein, um dies zu tun, wenn es gar keinen Todesfall in der Familie gegeben hat. Der Herr, der sich den Fragen der Anwesenden stellte, konnte sich auch hin und wieder ein Grinsen nicht verkneifen. Ja, es war witzig :)

Noch witziger war der Vortrag in der großen Trauerhalle von Kunsthistorikerin Dr. Anja Kretschmer, den wir nach einem kurzen Ausflug auf die Bierbörse besucht haben, wo wir unseren Hunger stillen wollten. Der Vortrag hatte "Scheintot und andere Merkwürdigkeiten" zum Thema, wo wir wieder bei morbid und lustig wären. So hatten die Leute früher ziemliche Angst, lebendig begraben zu werden, weshalb ihnen u.a. Bänder mit Glöckchen an die Finger gebunden wurden oder sie tagelang in Leichenhäusern lagen, bis sie deutliche Verwesungsanzeichen zeigten. Über einen Ausflug durch diverse literarische Stücke kam am Ende noch ein sehr gänsehautträchtiges Schauspiel. Einfach klasse!

Da wir es nicht mehr rechtzeitig zum Vortrag von Lydia Benecke geschafft hätten, der aber einen Tag später auch noch einmal auf dem Programm stand, haben wir die Zeit genutzt und in der Innenstadt noch eine Kleinigkeit gegessen, bevor wir zur FSociety gingen. Dort sollte eine Depeche-Mode-Party stattfinden, doch wegen technischer Probleme konnten wir nicht sofort rein. Wir saßen noch eine Weile im Auto und haben die Zeit totgeschlagen, bis es endlich los ging.

Die Party fand in den Kellerräumen eines Virtual-Reality-Game-Anbieters statt. Daher waren die beiden Tanzflächen auch nur sehr klein, eine mit 80er-Jahre-Musik und die andere mit Depeche Mode, wo ich mit Hilfe meines Monster-Energy-Drinks fast drei Stunden durchtanzen konnte. Es wurden aus allen Epochen Stücke gespielt, bei den Konzertmitschnitten kam sogar fast Live-Feeling auf, nur die bekanntesten aus Black Celebration und Music for the Masses schienen erst später zu kommen. Aber ich wollte meinen armen Schatz Florian nicht länger in der Chillout-Zone völlig offline mit einer Endlosschleife Nosferatu und anderen Horrorklassikern alleine lassen.

Es war jedenfalls auch heute eine gute Idee gewesen, das Auto mittags dort zu platzieren, wo wir abends als letztes sein würden. So fuhren wir zügig zurück ins Hotel und konnten bald ins Bett plumpsen.

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