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Mein Blog-ArchivThema: privat/Urlaub
Sonntag, 17. Mai 2026 17:25Datum verwechselnIch habe schon immer gerne das Datum verwechselt. Als Kind hatte ich Schwierigkeiten mit vier und sieben. Und als ich den Kalender gelernt habe, wurde es auch nicht besser. Als Sekretärin hatte ich auch immer Angst, dass mir das beim Buchen von Reisen passieren würde, weshalb ich da immer dröfzig Mal kontolliert habe, ob auch alles stimmt. In Excel formatiere ich die Zellen dann auch immer so, dass automatisch der Wochentag mit zwei Buchstaben dabei steht (TT.MM.JJJJ (TTT)), dann fällt es schneller auf, wenn ich mich geirrt habe. Das sind meine drei Best-ofs:
Ich bin wirklich froh, dass noch nie schlimme Sachen deswegen passiert sind. Aber erst neulich ist mir wieder so ein Faux Pas passiert. Ich hatte auf allen Sozialen Medien Werbung für den Podcast Ghostsitter & Co. – Der Offizielle Maraverse Podcast #31 Gäste: Florian "Spitzohr" & Wolfgang Fröhning gemacht und überall 05. Mai geschrieben gehabt, obwohl wir vorher schon davon gesprochen hatten, dass die Aufnahme am Star Wars Tag, also am May the Force/Forth stattfinden würde. Wolfgang HäkelHägar musste mich dann erst korrigieren, dann habe ich in allen Sozialen Medien dann die Posts nochmal bearbeiten bzw. ganz neu machen müssen. Update: Samstag, 06. Juni 2026Mir ist noch eine Datumsverwechslung eingefallen. Ferdinand hatte einen Vorstellungstermin für eine Ausbildung. Und wir beide hatten uns den letzten Januar gemerkt: 31.01. Dumm nur, dass der Termin am 30.01. war. Als wir das bemerkten, war der Termin natürlich schon verstrichen. Ferdinand hat aber eine sehr nette Entschuldigungsmail geschrieben und man hat ihm tatsächlich noch eine zweite Chance gegeben. Heute hat er dort seine Ausbildung abgeschlossen und wurde fest eingestellt. Montag, 2. März 2026 19:36Meine erste USA-ReiseIn der 7. Klasse 1985 war ich so grottenschlecht in Englisch, dass mich meine Eltern für fünf Wochen in den Sommerferien zu unseren Verwandten in die USA geschickt haben. Sie wohnten in der Nähe von Chicago. Ich war 13 Jahre alt, meine Großcousine 14 und mein Großcousin 16. Im Vorfeld war ich sehr aufgeregt und irgendwie wollte mir niemand glauben, dass ich in das Land der Träume reisen würde, noch dazu ohne meine Eltern. Ich flog damals mit KLM über Amsterdam und wurde von den Stewardessen und Stewards gut betreut. In den ersten Tagen war noch meine Großtante aus Berlin vor Ort, da gab es noch drei Mahlzeiten am Tag. Als sie weg war, ging jeder in die Küche, wenn er/sie Hunger hatte und irgendwann habe ich nur noch Hot Dog Buns und Ketchup vorgefunden. Das war etwas frustrierend. Die guten Sachen wurden irgendwo versteckt, so dass ich sie nicht finden konnte. Meine Cousine und ich gingen uns ziemlich auf die Nerven und es herrschte ein kleiner Zickenkrieg, obwohl wir beide das gleiche Hobby hatten: Reiten. Alle paar Tage waren wir im Barn. Sie ritt auf dem Englischen Vollblut Roger und ich auf dem 25jährigen Hardford, der sich aber als recht fit herausstellte. Eines Tages ist er mit mir durchgegangen und ich stürzte. Meine Brille war dann kaputt und ich hatte ein riesige Schürfwunde am Oberschenkel. An dem Tag weinte ich mich in den Schlaf, weil mir bewusst geworden ist, dass ich hätte sterben können, wenn mir das Pferd auf den Kopf getreten wäre. Mit meinem Cousin verstand ich mich besser. Überhaupt verstand ich mich oft mit Jungs besser als mit Mädchen. Er ist mit mir ein paar Mal ins Kino gegangen und auch in ein Wasserrutschenparadies. Außerdem durfte ich viel am Computer spielen und Briefe nach Hause schreiben. In der Familie gab es einige Tiere, die Colliehündin Sandy, die Katzen Blacky und Tiger und ein paar Meerschweinchen und Mäuse. Damit war ich im Paradies. Außerdem habe ich Pferdebücher verschlungen, allen voran die von Walter Farley (The Black Stallion). Mir war aber auch viel langweilig und ich habe mich etwas einsam gefühlt, besonders am Ende, als meine Cousine und mein Cousin wieder in die Ganztagsschule mussten. Da war ich dann froh, als ich wieder zu Hause war. Aber mein Englisch hatte sich danach deutlich verbessert.
Und was für eine Überraschung, ein AfD-Politiker hat mal ein paar N*ziparolen gegrölt und tritt deshalb jetzt zurück. Vielleicht hat er sich auch die Taschen inzwischen genug vollgestopft mit unseren Steuergeldern. Wer weiß...
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