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Thema: Interessen/Computer und Internet

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Mittwoch, 24. Juni 2026 20:18

Hoaxilla Scrollen, Swipen, Sorgen: Soll der Staat Kinder vor Social Media schützen?

Passend zum Artikel bei Heise Australiens Social-Media-Bann: Jugendliche haben sich nicht aussperren lassen kam heute online von der VHS Hannover wieder einen spannenden Vortrag von Hoaxilla zum Thema Social Media und Altersbeschränkung. Es hat wieder sehr viel Spaß gemacht, es war enorm informativ und der Chat hat wunderbar mit diskutiert. Sogar zwei bekannte Gesichter haben wir gesehen.

Wir haben in der EU eigentlich eine ganz gute Regelung, die eher die Plattformbetreiber in die Pflicht nimmt. Aber die Strafzahlungen sind lächerlich verglichen mit den Umsätzen, die hier eingefahren werden. Aber auch hier wird entgegen der wissenschaftlichen Erkenntnisse auf Druck der unfähigen Politik in den EU-Ländern um eine Altersbeschränkung nachgedacht.

Schön war auch wieder die Erkenntnis, dass es diese Art der Diskussion schon immer gegeben hat. Killerspiele, Fernsehen, Schundliteratur...

Ein wenig vermisst habe ich aber die Diskussion im Nachgang. Die Umstände sind halt gerade nicht so harmonisch und ich denke, dass die Hitze uns auch allen zugesetzt hat.

Themen: Hoaxilla | Computer und Internet | (B)engel
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Mittwoch, 24. Juni 2026 19:53

Alias-Namen

Ich hatte mich mal eine Zeit lang im Internet "Blackmaid" genannt. Eigentlich meinte ich damit "black" für Gothic und "maid" für Mädchen oder junge Frau. Wenn man danach gugelt, sieht man aber vorzugsweise dunkelhäutige Dienstmädchen bzw. Dienstmädchen in dem kurzen, schwarzen Kleidchen mit weißer Schürze. Seit dem ich das weiß, habe ich diesen Alias nicht mehr benutzt.

Heute hatte ich die Idee, dass ich vielleicht "Nocturna" nehmen könnte. Aber das gibt es auch schon, Film, Bücher, eine Gothic Metal Band...

Aber eigentlich egal. Weil ich jetzt "SandraSpitzohr" bin und das auch bleiben möchte.

Themen: Computer und Internet | Halloween/Gothic
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Sonntag, 17. Mai 2026 17:25

Datum verwechseln

Ich habe schon immer gerne das Datum verwechselt. Als Kind hatte ich Schwierigkeiten mit vier und sieben. Und als ich den Kalender gelernt habe, wurde es auch nicht besser. Als Sekretärin hatte ich auch immer Angst, dass mir das beim Buchen von Reisen passieren würde, weshalb ich da immer dröfzig Mal kontolliert habe, ob auch alles stimmt. In Excel formatiere ich die Zellen dann auch immer so, dass automatisch der Wochentag mit zwei Buchstaben dabei steht (TT.MM.JJJJ (TTT)), dann fällt es schneller auf, wenn ich mich geirrt habe.

Das sind meine drei Best-ofs:

  1. Als ich Ende der 90iger in meiner Firma angefangen hatte zu arbeiten, sammelten wir noch zu jedem Geburtstag Geld und schenkten uns dann was. Ich habe mal ein Boxenschild auf Holz gebrannt für mein damaliges Pferd Shiras bekommen, das ich einmal nebenbei erwähnt hatte, und worüber ich mich sehr gefreut hatte. Von einer Kollegin wusste ich, dass sie auch ein Depeche-Mode-Fan war und ich hatte die Idee, dass wir ihr ein Ticket für ein Konzert schenken könnten und dass ich dann mit ihr gemeinsam auf dieses Konzert gehen könnte. Das war im Oktober 1998. Meine KollegInnen fanden die Idee super und ich sammelte Geld, kaufte die Tickets und stellte fest, dass der Geburtstag erst im November sein würde. Es war mir peinlich, aber ich habe gebeichtet und wir haben ihr einfach das Geschenk schon ein paar Wochen vor ihrem Geburtstag überreicht.
  2. Das zweite Mal war unsere erste USA-Reise. Wir wollten eine dreiwöchige Rundreise machen. Und ich hatte damals die dumme Angewohnheit, erst die unwichtigen Dinge von der ToDo-Liste zu erledigen, damit ich die wichtigen auf jeden Fall auch noch machen musste und am Ende des Tages richtig viel erledigt hatte. Deshalb hatte ich die Flüge etwa 23:30 Uhr gebucht, zu einer Zeit, zu der ich normalerweise schon ins Bett ging. So übermüdet hatte ich dann das Datum verwechselt und den Rückflug nach zwei Wochen gebucht. Ich habe mich tierisch geärgert, aber sofort in dem Online-Reisebüro angerufen und tatsächlich auch einen echten Menschen erreicht. 2008 ging sowas noch. Die nette Dame am Telefon hat gesagt, dass es nach der Online-Buchung etwa 30 Minuten dauert, bis die Buchung fix im System der Fluggesellschaft ist. Innerhalb diesen Zeitraums war es noch möglich, den Flug einfach umzubuchen. Ich war so erleichtert. Das Wissen hat mir auch in Zukunft schon einmal den A*sch gerettet, weil ich nach einer Fehlbuchung sofort angerufen hatte und die Kartoffeln so aus dem Feuer holen konnte. Und zum Dank habe ich danach die Flüge immer bei diesem Anbieter gebucht, bis ich irgendwann festgestellt habe, dass die Domain an einen anderen Anbieter verkauft worden war.
  3. Das dritte Mal war in einer Zeit, in der ich einen recht anspruchsvollen Chef hatte, während gleichzeitig zwei Kolleginnen in Elternzeit waren, weshalb ich Hamster im Rad bis kurz vorm zweiten Burnout war. Ich sollte eine kleine Konferenz organisieren. In der Stadt war aber gleichzeitig Messe, so dass es nicht so einfach war, ein Hotel zu bekommen. Ich hatte einige Anfragen rausgeschickt und dann einem Hotel zugesagt. Als ich merkte, dass ich einen Tag zu spät gebucht hatte, habe ich erst einmal das Notebook im Homeoffice zugeklappt, eine Runde geheult und bin dann in den Stall zum Pferd gefahren, um meinen Kopf wieder frei zu bekommen. Als ich dann wieder nach Hause kam, habe ich festgestellt, dass ich noch ein unbeantwortetes Angebot im Posteingang mit dem richtigen Datum hatte, weil ich zeitgleich noch eine Agentur beauftragt hatte, ein passendes Hotel zu suchen, und da anscheinend das richtige Datum angegeben hatte. Ich musste also nur dieses Angebot annehmen und konnte das andere Hotel noch kostenlos stornieren.

Ich bin wirklich froh, dass noch nie schlimme Sachen deswegen passiert sind. Aber erst neulich ist mir wieder so ein Faux Pas passiert. Ich hatte auf allen Sozialen Medien Werbung für den Podcast Ghostsitter & Co. – Der Offizielle Maraverse Podcast #31 Gäste: Florian "Spitzohr" & Wolfgang Fröhning gemacht und überall 05. Mai geschrieben gehabt, obwohl wir vorher schon davon gesprochen hatten, dass die Aufnahme am Star Wars Tag, also am May the Force/Forth stattfinden würde. Wolfgang HäkelHägar musste mich dann erst korrigieren, dann habe ich in allen Sozialen Medien dann die Posts nochmal bearbeiten bzw. ganz neu machen müssen.


Update: Samstag, 06. Juni 2026

Mir ist noch eine Datumsverwechslung eingefallen. Ferdinand hatte einen Vorstellungstermin für eine Ausbildung. Und wir beide hatten uns den letzten Januar gemerkt: 31.01. Dumm nur, dass der Termin am 30.01. war. Als wir das bemerkten, war der Termin natürlich schon verstrichen. Ferdinand hat aber eine sehr nette Entschuldigungsmail geschrieben und man hat ihm tatsächlich noch eine zweite Chance gegeben. Heute hat er dort seine Ausbildung abgeschlossen und wurde fest eingestellt.

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Montag, 2. März 2026 19:36

Meine erste USA-Reise

In der 7. Klasse 1985 war ich so grottenschlecht in Englisch, dass mich meine Eltern für fünf Wochen in den Sommerferien zu unseren Verwandten in die USA geschickt haben. Sie wohnten in der Nähe von Chicago. Ich war 13 Jahre alt, meine Großcousine 14 und mein Großcousin 16. Im Vorfeld war ich sehr aufgeregt und irgendwie wollte mir niemand glauben, dass ich in das Land der Träume reisen würde, noch dazu ohne meine Eltern. Ich flog damals mit KLM über Amsterdam und wurde von den Stewardessen und Stewards gut betreut.

In den ersten Tagen war noch meine Großtante aus Berlin vor Ort, da gab es noch drei Mahlzeiten am Tag. Als sie weg war, ging jeder in die Küche, wenn er/sie Hunger hatte und irgendwann habe ich nur noch Hot Dog Buns und Ketchup vorgefunden. Das war etwas frustrierend. Die guten Sachen wurden irgendwo versteckt, so dass ich sie nicht finden konnte.

Meine Cousine und ich gingen uns ziemlich auf die Nerven und es herrschte ein kleiner Zickenkrieg, obwohl wir beide das gleiche Hobby hatten: Reiten. Alle paar Tage waren wir im Barn. Sie ritt auf dem Englischen Vollblut Roger und ich auf dem 25jährigen Hardford, der sich aber als recht fit herausstellte. Eines Tages ist er mit mir durchgegangen und ich stürzte. Meine Brille war dann kaputt und ich hatte ein riesige Schürfwunde am Oberschenkel. An dem Tag weinte ich mich in den Schlaf, weil mir bewusst geworden ist, dass ich hätte sterben können, wenn mir das Pferd auf den Kopf getreten wäre.

Mit meinem Cousin verstand ich mich besser. Überhaupt verstand ich mich oft mit Jungs besser als mit Mädchen. Er ist mit mir ein paar Mal ins Kino gegangen und auch in ein Wasserrutschenparadies. Außerdem durfte ich viel am Computer spielen und Briefe nach Hause schreiben. In der Familie gab es einige Tiere, die Colliehündin Sandy, die Katzen Blacky und Tiger und ein paar Meerschweinchen und Mäuse. Damit war ich im Paradies. Außerdem habe ich Pferdebücher verschlungen, allen voran die von Walter Farley (The Black Stallion). Mir war aber auch viel langweilig und ich habe mich etwas einsam gefühlt, besonders am Ende, als meine Cousine und mein Cousin wieder in die Ganztagsschule mussten. Da war ich dann froh, als ich wieder zu Hause war.

Aber mein Englisch hatte sich danach deutlich verbessert.

Sandra als 13jährige sitzt an einem Holzschreibtisch. Darauf steht eine klobige Tastatur, ein klobiger Bildschirm mit braunem Bild und weißer Schrift und ein überdimensionaler Nadeldrucker. Sandra hat eine kurze, blaue Adidas-Hose an, ein weißes T-Shirt, eine rote, digitale Armbanduhr. Ihre langen braunen Haare sind mit einer roten Klammer hinter den Ohren nach oben gesteckt. Außerdem hat sie eine große, rote Metallbrille auf der Nase. Sie schat rechts über die Schulter und strahlt über das ganze Gesicht.

Sandra als 13jährige hält einen großen Rotschimmelwallach am Kopf. Sie hat blaue Jogginghosen und ein weißes T-Shirt an, auf dem irgendetwas geschrieben steht. Der Wallach hält seine Ohren seitlich entspannt und trägt einen braunen Zaum und einen schwarzen Sattel. Die beiden stehen auf einer grünen Wiese mit hohen Gräsern. Im Hintergrund ist ein Zaun, Stormleitungen und Bäume. Der Himmel ist hellblau.

Auf einem Wiesenhügel hockt Colliehündin Sally falch auf dem Boden. Sie ist überwiegend beige, ihre Brust und ihr linkes Vorderbein sind weiß. Die Ohrenspitzen sind schwarz. Sie blickt nach links.

Und was für eine Überraschung, ein AfD-Politiker hat mal ein paar N*ziparolen gegrölt und tritt deshalb jetzt zurück. Vielleicht hat er sich auch die Taschen inzwischen genug vollgestopft mit unseren Steuergeldern. Wer weiß...

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Donnerstag, 22. Januar 2026 23:06

Haken Dran Live - Juristische Bibliothek

Heute haben wir ein kleines Konzilchen abgehalten. Um 17:30 Uhr haben wir uns am Fischbrunnen getroffen. Die Bademändel sind aber zu Hause geblieben. Im Wildmosers haben wir lecker gegessen und uns u.a. über die "Fernfusion" (PV-Anlagen) unterhalten.

19:30 Uhr haben wir uns dann in die Juristische Bibliothek zu München begeben, die Gavin mit Hogwarts verglich. Irgendwann war dort auch Hoaxilla, ich glaube zu einem Hörertreffen. Leider hatten wir damals keine Zeit, aber die Bilder der Bibliothek waren schon sehr beeindruckend, weshalb ich dort unbedingt einmal hin wollte und mir auch überlegen könnte, dort selbt einmal einen Vortrag mit Hubert zu veranstalten. Elwood war auch als offizieller Fotograf vor Ort. Gavin hat dann die Technik aufgebaut. Wir saßen mal wieder in der ersten Reihe, mitten drin, statt nur dabei. In dem Video auf Youtube sieht man auch Florian, als er mit Elwood in Minute 41 den Platz getauscht hat.

Zu Gast waren Roland Hindl, Social-Media-Redakteur BR24, war am 28. November bei Haken dran mit "Sucht und Süchtig-tok" und Dominik Hammes, Podcaster, 12. November mit "Mit fremder Zunge schmücken". Außerdem kam Rolands Publikumsjoker Gregor Schmalzried in Minute 47 zum Thema KI nach vorn. Im Video nicht zu sehen war noch Torsten Beeck da, der Chefredakteur der c't. Nach einer kurzen Pause hat sich Gavin Karlmeier dann den Fragen des Publikums gestellt, die via Menti eingesammelt wurden. Manche Fragen wurden nur gestellt, um das Bingo endlich voll zu bekommen. Und am Ende war es besonders lustig, weil jemand die Frage gestellt hat, ob man auch während der Q&A-Sessions noch Fragen einreichen könne.

Elwood hat Gavin dann noch vier Star Trek-Filme geschenkt, damit er endlich mal gucken kann. Wir waren uns alle einig, dass er mit "First Contact" anfangen sollte. Und am Ende haben wir noch ein Zeugen Kühlwaldis-Gruppenbild gemacht. Es war ein wirklich schöner, informativer Abend!

Sandra links im Bild lächelt in die Kamera. Sie hat ihre Lesebrille auf, ein schwarz-grau gemustertes Halstuch an, den grünen Star Trek Hoodie mit Namensschild 'Sandra Spitzohr' und Buttons von den Zeugen Kühlwaldis, Skeptix und Hoaxilla. Florian rechts im Bild hat einen schwarzen Hoaxilla-Hoodie an, ebenfalls ein Namensschild 'Florian Spitzohr' und einen Zeugen Kühlwaldis Button. Auch er trägt eine Lesebrille.

Auf einer Tischplatte aus rustikalem Holz steht ein schwarzer Teller mit Salat und kleinen Tomaten sowie einer in Alufolie gewickelter Ofenkartoffel mit Sour Cream.

Der Boden ist mit dunklen Steinplatten belegt. Eine Treppe führt nach unten, eine nach oben. Die Decke besteht aus Gewölbe mit braunen Steinstützen, die von mit Stuck verzierten, dunkelbraunen Säulen getragen werden. Links hinter einer Säule ist eine schwere Holztür zu sehen.

Das Geländer im Treppenhaus ist aus grauem Stein mit vierblättrigen Kleeblättern gemustert. Die Fenster sind mit gusseisernen, mit geschmiedeten Blättern verzierten Gittern versehen. Die dunklen Säulen mit Stuck stützen die Decke und im Hintergrund sind weitere schwere Holztüren zu erkennen.

Der Boden ist mit einem großgemustertem Mosaik mit runden, dreieckigen und quadratischen Platten belegt. Auch hier sieht dam das Gewölbe. Die Säulen sind aus braungemustertem Marmor, der an die Oberfläche des Jupiter erinnern. Ein orange-graues Schild weist den Weg zur Juristischen Bibliothek. Vier Personen, darunter auch Florian, begeben sich gerade zur Treppe.

Der Anblick der juristischen Fachbibliothek ist beeindruckend. Das Bild ist nach links oben fotografiert. Man erkennt in der Mitte eine Wendeltreppe mit reich verziertem, gusseisernen Geländer, das ebenfalls die Balkone der zweiten und dritten Ebene umfasst. Die dahinterliegenden Regale sind teils mit sehr alten Büchern gefüllt. Unten erkennt man die Vitrinen der untersten Ebene, die ebenfalls holzgetafelt und mit Schnitzornamenten geschmückt. Links ist eine gusseiserne, verzweigte mit geschmiedeten Blättern verzierte Lampe mit mehreren Schirmen in Form von weißen Blütenkelchen zu sehen. An der Decke befindet sich einfacher, weißer Stuck.

Auf einem hölzernen Schreibtisch liegen Haken Dran-Live Plakate und Aufkleber zum Mitnehmen. Außerdem ein Stapel Namensschilder, die Florian bereitgestellt hat, und ein Stapel Blätter Bingo, die Sandra ausgedruckt hat. Auf der Schreibtischunterlage ist ein Jahreskalender zu sehen. Dahinter steht ein blauer, moderner Bürostuhl, der nicht so recht ins Bild passt. Dahinter kann man den hölzernen mit verzierten Messing-Scharnieren und einfachen Schnitzereien versehenen Unterschrank der Vitrine erkennen.

Florian hält einen Haken Dran Bingo-Zettel und einen schwarzen Kugelschreiber in der Hand. Man kann Texte abhaken wie 'Gaven macht Witze über sein Alter', 'Gassirundenreferenz' und 'Botaniker'.

Vor der verzierten Vitrine sitzen links Gavin mit einem karierten, grauen Anzug, einem schwarzen Hemd und schwarzen, spitzen Schuhen. In der Mitte sitzt Dominik mit schwarzen Klamotten und rechts Roland mit Jeans, schwarzem Shirt und einer dunkelgrau-melierten Jacke. Alle halten ein Mikrophon in der Hand. Links neben Gavin steht sein Notebook auf einem Elefantenfuß. Hinter ihm ist die Leinwand aufgestellt, auf der das Haken-Dran-Logo mehrfach zu sehen ist.

Zu den dreien hat sich Gregor zwischen Dominik und Roland gesetzt. Er trägt helle Jeans, schwarze Stiefel und einen dunkelbraunen Pullover und hält Dominiks Mikrophon in der Hand.

Haken Dran höre ich immer, wenn ich in den Stall fahre, weil der praktischer Weise genau die richtige Länge hat und immer Montag, Mittwoch und Freitag rauskommt, also genau an den Tagen, an denen ich normalerweise in den Stall fahre.

Verpasst habe ich diesen Abend den Vortrag von Jasmina zum Thema "Incels" bei Skeptics in the Pub Köln. Den hatten wir aber schon am Donnerstag, 3. Juli 2025 in Augsburg gesehen. Außerdem war ein Zoom-Meeting vom PAN (Phantastik-Autor*innen-Netzwerk e. V.) mit Isa Theobald und Tommy Krappweis, von dem ich zwar aus dem Newsletter wusste, aber da ich selbst nicht mehr schreibe (außer meinen Blog), wäre ich da wohl sowieso fehl am Platz gewesen.


Update 03.02.2026:

Zum zeitsufferänen Nachschauen: PAN Academy Vortrag: "Audiotechnik für Schreibkreative" mit Tommy Krappweis und Isa Theobald

Themen: Computer und Internet | Meine Sonderanfertigung Florian | Zeugen Kühlwaldis | Hoaxilla | Tommy Krappweis | Fotos | Eigenes Pferd Felix
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Montag, 25. August 2025 20:58

Weimar

Dieses Wochenende haben wir uns mit Freunden in Weimar getroffen. Wir hatten ein dicht gepacktes Programm, viel gesehen, gegessen und gelacht.


Freitag, 22. August 2025

Am Freitagnachmittag haben wir einen Zwischenstop in Erfurt gemacht, um den neu eröffneten Brotladen (Bernd das Brot) heimzusuchen. Dort haben wir einiges gekauft. Dafür habe ich zum ersten Mal in Werner's Head Shop nichts gekauft.

Nachdem wir in Weimar in unser Stammhotel B&B eingekehrt waren, gab es erst einmal Abendessen im El Burrito. Dort haben wir eine selbstgehäkelte Patchworkdecke im Klemmbaustein-Design geschenkt bekommen. Nun kann Florian über Noppensteine laufen, ohne sich die Füße wehzutun.


Samstag, 23. August 2025

Nach dem Frühstück ging es erst einmal ins Bauhaus. Die Geschichte der Hochschule für Baukunst ist auch eine Geschichte des Nazionalsozialismus. Mir gefällt das klare, funktionale Design der Möbel. Ich hatte auch einmal ein paar von diesen klassischen Freischwingern, die auch erstaunlich bequem waren. Nur das Kunstleder hat sich irgendwann aufgelöst. Es gab auch eine schöne Interviewsammlung zum Thema "Weltbürger":

  1. Victor Clopotar, Kupferschmied aus Rumänien
  2. Felix Brönner, Deutschland
  3. Ovileya Myrah, Griechenland, Moria Survivor
  4. Steven Leeu, Südafrika, Müllsammler
  5. Rudolf Stokvis, Niederlande
  6. Marieke Vogt, Österreich, Kajaksportlerin und Naturschützerin
  7. Mario Goldstein, Deutschland
  8. Alle Videos/Interviews

Ich frage mich, ob die flächigen Bilder mit schwarzen Linien und weißen, gelben, roten und blauen Rechtecken etwas mit Piet Mondrian zu tun haben. Und ob Jacqueline White aus "Unbreakable Kimmy Schmidt" einen Original-Mondrian in ihrem Appartment hängen hatte.

Anschließend waren wir im Haus der Weimarer Republik. Politische Bildung, so wichtig, für eine stabile Demokratie. Im Obergeschoss war eine Sonderausstellung über Sport und die Olympischen Spiele.

Mittagessen gab es in der Pizzeria Napoli. Ich hatte noch keinen großen Hunger und deshalb nur eine Suppe und ein Tiramisu gegessen.

Die Herzogin Anna Amalia Bibliothek mussten wir leider streichen, weil keine Tickets an der Kasse mehr verfügbar waren. Ich wollte sie aber nicht im Voraus kaufen, da ich nicht genau wusste, wieviele Leute wir sind und wieviele dort überhaupt reingehen wollen. Wir haben einfach beschlossen, noch einmal nach Weimar zu fahren. Statt dessen sind wir in das Weimar Naturalien gegangen und haben wieder ziemlich viel eingekauft. An der Kasse lebt die "dicke Heidi", eine Madagaskar-Fauchschabe, in einer Kokosnussschale mit Mesokarp.

Unser traditionelles Gruppenfoto haben wir am Shakespeare-Denkmal gemacht, weil wir es witzig fanden, dass in der Goethe- und Schillerstadt ein Shakespeare-Denkmal steht. Dabei entstanden noch eine Menge lustiger und epischer Bilder. Nach einem schönen Spaziergang im Park haben wir dann im Franz & Willi Burgerhaus gegessen. Leider war meine Reservierung vom April verschütt gegangen, aber es hat dann spontan doch geklappt. Wir saßen erst im Biergarten, aber weil es doch etwas kühl war, wurden wir tischeweise nach drinnen geholt, sobald wieder einer frei geworden war.

Anschließend sind wir noch im Cielo eingekehrt, wo wir mit Cocktails den Abend ausklingen ließen. Dort haben wir eine sehr coole Bedienung kennengelernt, die wir gleich für ein Projekt rekrutieren wollten. Schöne Dinge können hier kommen, wenn alles klappt. Außerdem haben wir gleich Pläne für das nächste Jahr geschmiedet und schonmal das Wo & Wann geklärt. Das dreiköpfige Orga-Team (nicht wir) wird das toll machen! Bei unseren jährlichen Treffen hat bisher jedes Jahr jemand anderes die Orga übernommen und wir besuchen sozusagen reihum unsere Wohnorte. Nein, wir wohnen nicht in Weimar, aber wir haben mit unseren Freunden aus Weimar das Wochenende geplant.

Florian hat noch eine Postkarte eingeworfen. Die hätten wir als solche gar nicht erkannt, weil sie rot war statt gelb. Das war ein Insidertip.


Sonntag, 24. August 2025

Der Sonntag war dann nicht mehr so dicht getaktet. Zum Frühstück hat unser Fotograf sein Meisterwerk signiert, dass seit unserer Renovierung im Schlafzimmer hängt.

Vormittags waren wir im Bienenmuseum. Dort gibt es auch sehr guten Honig im Hofladen. Es gibt den Innenbereich, das Museum, und den Außenbereich, den Garten mit bienenfreundlichen Pflanzen und den Bienenstöcken. Das Café Bienenstock hat sehr leckere Speisen und dort kann man auch feiern und Catering bestellen. Netterweise durften wir uns noch an den Resten eines Hochzeitsbuffets bedienen. Danach haben wir dort noch eine kleine Pause eingelegt, bevor es zum letzten Programmpunkt überging.

Wir hatten Buchenwald an das Ende gelegt, weil der Programmpunkt sehr umstritten war. Einige sagten bereits im Vorfeld, dass sie das sich nicht antun möchten. So konnten sie entweder bereits den Heimweg antreten oder etwas anderes anschauen. Ich finde es aber immer wieder wichtig, sich mit der Geschichte auseinanderzusetzen. Nie wieder ist jetzt!

Abendessen gab es diesmal im Sächsischen Hof, wo wir einen Vierer-Pärchenabend hatten. Die meisten hatten bereits die Heimreise angetreten. Ich hatte Appetit auf Rotkohl mit Klößen, aber ohne Fleisch, weil ich auswärts normalerweise vegetarisch esse. Das war überhaupt kein Problem. Als ich dann noch beide Desserts im Weckglas essen musste, hatte ich meinen Rekord aufgestellt: Fünf Desserts an einem Tag, wenn man die Torte vom Bienenstock mitrechnet. Danach wollte ich aber nur noch ins Bett, so platt war ich.


Montag, 25. August 2025

Am Montag waren wir nur noch zu viert beim Frühstück. Florian hatte sein Notebook dabei, auf dem er Linux installiert hatte. Aber weil das Notebook einen 4K-Bildschirm hat, konnte er die Schrift nicht lesen, weil sie mini-mini-mini war. Aber mit Hilfe des anderen ITlers ist es dann gelungen, dem Betriebssystem die korrekte Bildschirmauflösung beizubringen. So ist Florian ein Schritt näher an seiner Befreiung von Microsoft. Sein neues Fairphone soll auch google-frei bleiben. Ich bewundere seine Beharrlichkeit. Ich bin da leider etwas zu bequem.

Die Heimfahrt verlief wieder ohne Probleme.

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Mittwoch, 25. Juni 2025 20:53

Desinformation (im Internet) als Gefahr für die Demokratie

Heute war wieder ein toller Online-Vortrag von Hoaxilla von der VHS Hannover im Rahmen des Digitaltags. Das war wieder sehr interessant und es gab eine Menge Fragen im Chat. Unter anderem wurde Propaganda definiert, dass damit die eigene politische Agenda positiv dargestellt wird, andere negativ.

Ich fand es erschreckend, wie viele Bots schon im Internet unterwegs sind. Da ich es in erster Linie als Kommunikationsmittel benutze und normalerweise weiß, wer da am anderen Ende sitzt, habe ich mit Bots weniger zu tun. Ich empfinde es als absolute Zeitverschwendung, mit fremden Menschen zu interagieren, weshalb ich diese (und damit auch Bots) ignoriere. Man kann (noch) mit einfachen Tricks herausfinden, ob man sich gerade an einem Bot aufreibt, aber ich denke, dass man das in Kürze nicht mehr wird unterscheiden können. Um so wichtiger ist, dass man sich da nicht die Zeit rauben lässt.

Wie können wir damit umgehen? Wenn nur noch wenige Menschen einer ganzen Armada Bots gegenüber steht, bleibt eigentlich nur Ignorieren. Und ein wenig die positive Verstärkung, also Qualitätsaccounts Aufmerksamkeit schenken mit Likes und Kommentaren.

Auf jeden Fall haben wir wieder viel gelernt. Ich im besonderen, dass ich mich stumm schalten sollte, bevor ich in die Küche gehe und mit Geschirr klapper. Ich freue mich schon auf den nächsten Vortrag im Herbst.

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Dienstag, 14. Januar 2025 20:19

Alternativen zu Meta und X

Alternativen zu Instagram:


Alternativen zu Facebook Messenger / Whatsapp:


Alternativen zu Twitter / X / Threads:


Alternativen zu Facebook:

  • Discord
  • Google+ gibt es nicht mehr, das war ein Rohrkrepierer.
  • Vielleicht sollten wir einfach wieder mehr Blogs lesen von Leuten, die uns interessieren, statt uns von einem undurchsichtigen Algorithmus irgendwelche Sachen in die Timeline spülen und uns auf kleiner Flamme gehirnwaschen zu lassen.

F*ckZuck und alle anderen Stiefellecker von The Orange Guy.

Wie lange dauert es noch, bis Don't be evil Google umknickt?


Update 16.02.2025: Alternativen zu Google

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Mittwoch, 2. Oktober 2024 20:04

„Rechts klickt gut“ - die digitale Dominanz von Rechtsradikalen

Abends war wieder ein toller, aber auch frustrierender Vortrag von Hoaxilla bei der VHS Hannover. Es ging darum, mit welchen Methoden Ah-Ef-Deh (und BSW) im Internet, insbesondere TikTok und Telegram, auf Bauernfang gehen. Mit Humor und Gewinnspielen wird der Jugend regelrecht das Gehirn gewaschen. Und es wurde auch aufgezeigt, welche Rolle Russland hier spielt. Am Ende wurden zwar ein paar Tips gegeben, wie man dagegen angehen kann, aber irgendwie fühlt es sich so an, wie als Don Quijote gegen Windmühlen zu kämpfen. Wieso lässt sich die Jugend so dermaßen vor den kackbraunen Karren spannen?

Der Vortrag wurde aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht aufgezeichnet und kann daher nicht nachgeschaut werden. Aber ähnliche Themen werden ab und zu auf dem WildMics-Kanal auf Twitch unter dem Namen #nachsitzen besprochen. Da lasse ich mir gerne Hintergründe erklären.

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09.01.2012 13:04 Clicks: 3376123

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