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Thema: privat/Trekdinner

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Dienstag, 14. Juli 2026 18:42

Smiling Depression

Ich hatte vermutlich so etwas wie eine Smiling Depression / Funktionale Depression. Es waren sehr anstrengende zwei Jahre vom Sommer 2023 bis Sommer 2025. In der Zeit hatte ich einen Chef, der zwar sehr nett war und mich mit Nougatpralinen aufwog, aber er war auch sehr fordernd. Beim allerersten Jour Fixe damals kam ich mit zwei DIN A4-Seiten Aufgaben (hangeschrieben) aus dem Meeting und musste erst einmal schlucken. Gleichzeitig waren zwei Kolleginnen in Elternzeit, die ich zum Teil vertreten musste. Das war eine sehr anstrengende Zeit.

2014 hatte ich ein Coaching bei einer sehr lieben Pyschotherapeutin aus der Sozialberatung meiner Firma, bei dem ich sehr viele Werkzeuge an die Hand bekommen habe zum Stressmanagement und auch einige Denkmuster durchbrochen habe. Zum Beispiel habe ich gelernt, zu priorisieren, zu delegieren, zu prokrastinieren und Dinge auch einfach auf die Drop-Liste zu setzen (Eisenhower-Matrix). Damals habe ich angefangen, eine Done-Liste zu führen und meine eigenen Bedürfnisse ernster zu nehmen, damit meine Akkus auch immer wieder gefüllt werden (Achtsamkeit ohne Klangschale). "Carpe Diem" hieß nicht mehr, "Was du heute kannst besorgen, ach, das habe ich bereits gestern erledigt", sondern ein Gleichgewicht herstellen zwischen Akku leeren und Akku füllen, damit er nicht eines Tages ganz leer ist.

Bis zu diesem wertvollen Coaching war ich ein Hamster im Rad und kurz vorm Burnout. Als mich ein damaliger Chef gefragt hatte, ob ich noch eine Zusatzaufgabe übernehmen könnte, habe ich einfach angefangen zu heulen. Ich bin ihm sehr dankbar dafür, dass er sagte, dass er das "nein" verstanden habe und mich zur Sozialberatung geschickt hatte.

In der schwierigen Zeit habe ich alle Register gezogen, mein Stress- und Zeitmanagement optimiert, aber auch Stress reduziert. Ich habe Montag bis Freitag abends nicht mehr gekocht, ich habe uns zwei weitere Staubsaugroboter gekauft, ich habe kommuniziert und durchgezogen, dass ich das Trekdinner nicht mehr leiten möchte. Ein paar Dinge sind auf der Strecke geblieben, so habe ich es kaum mehr geschafft, mich um meine ehemalige Reitbeteiligung Frami oder die Islandstute einer Freundin urlaubsvertretungsmäßig zu kümmern. Und auch mein Schatz Florian kam zu kurz. Ich war kaum in der Lage, ihn bei seinen Problemen zu unterstützen, was über "den Rücken freihalten" und "nicht auf die Nerven gehen" hinausgegangen wäre.

Im Januar 2025 hatte ich dann Magenprobleme bekommen. Und endlich auch den Mut, im Job um Hilfe zu bitten. Ich hatte ein paar konkrete Vorschläge, wie ich entlastet werden könnte und bin damit offene Türen eingerannt. Mein Team ist wirklich phantastisch!

Mein neuer Chef, der im Sommer 2025 das Team übernommen hatte, ist ein sehr pragmatischer Typ und auch sehr selbständig. Und zumindest eine Kollegin kehrte aus der Elternzeit zurück. Dadurch habe ich wieder mehr Luft. Vielleicht war es ein wenig der Effekt wie ihn manche Leute im Urlaub kennen, wenn die Anspannung endlich nachlässt und man dann erst einmal krank wird. Jedenfalls hatte ich eine Art Panikattacke, vielleicht auch einen Nervenzusammenbruch, oder einen Autistic Meltdown (#AlleBekloppt #84), als ich am Bahnhof die Navigator-App falsch verstanden hatte und dadurch meinen Zug verpasst hatte. Die frühe Uhrzeit, die ungewohnte Baustelle und die Menschenmassen taten das Übrige. Auf jeden Fall hatte ich aber einen Hörsturz, denn seit dem habe ich einen Tinnitus im linken Ohr.

Die ganze Situation, in der mein Gehirn plötzlich drölfzig Dinge gleichzeitig erledigen wollte, die Zeit aber nicht reichte, fühlte sich ein wenig an, nach einer langen Strecke auf sehr dünnem Eis plötzlich durchzubrechen und ins kalte Wasser zu plumpsen. Von diesem Augenblick an hatte ich nicht mehr nur eine Smiling Depression, sondern eine heftige depressive Verstimmung, wie ich sie seit Jahrzehnten nicht mehr hatte. Ich heulte rum, konnte kaum noch schlafen (teilweise nur 2-3 Stunden die Nacht) und vergaß zu essen. Letzteres hatte den angenehmen Nebeneffekt, dass ich nochmal ca. 5 kg abgenommen habe, was mir sehr gut gefällt. Jetzt versuche ich, das neue Gewicht wenigstens zu halten.

Ich hatte eine absolute Sinnkrise. Natürlich habe ich mir immer gesagt, dass man jeden Tag leben müsse, als wäre es der letzte. Aber ich war gleichzeitig auch immer zuversichtig gewesen, dass mir niemals wirklich schlimme Dinge passieren würden und ich sehr alt werden würde. Doch plötzlich schienen sich die Ereignisse in meinem engeren Umfeld zu häufen, so dass mir unsere Sterblichkeit plötzlich unmittelbarer vorkam. Insbesondere eine krebskranke Freundin, die nur noch palliativ behandelt wird, hat meinen Zug des Lebens von den Gleisen gehoben und in ein Schotterfeld abgestellt. Mir wurde schlagartig bewusst, dass unser wunderbares Leben, das wir führen, von jetzt auf gleich jeden Augenblick vorbei sein könnte. Ich hatte meine Zuversicht verloren.

Seit Mai, seit wir in Erfurt waren, geht es mir deutlich besser. Da hatte ich im Hotelzimmer das letzte Mal geheult. Ich schlafe wieder besser und esse wieder halbwegs normal. Mein Magen scheint sich nochmal verkleinert zu haben, so dass nicht mehr so viel reinpasst. Aber das ist gut so.

Ich möchte nur noch Dinge tun, die mir gut tun und Spaß machen. Deshalb habe ich angefangen, meine Lieblingshörspiele aus dem Ghostsitter-Maraverse noch einmal von vorn zu hören. Und ich habe beschlossen, mein Pferd Felix nicht mehr zu reiten, weil ich eingesehen habe, dass es mit seiner Arthrose nie wieder besser werden wird. Ich habe meine Zeit auf Nachrichten- und Social Media-Kanälen nochmal deutlich reduziert. Und wenn der Tab geschlossen ist, dann öffne ich ihn an diesem Tag auch nicht noch einmal. Außer im Maraverse-Discord oder dem Kanal von LastGeekTonight tummel ich mich häufiger, weil dort so viele liebe Menschen versammelt sind, die mir einfach gut tun. Viele von ihnen kenne ich auch aus dem realen Leben.

Ich bin jetzt 54 Jahre alt. Ich weiß nicht mehr, wieviel Zeit mir noch bleibt. Deshalb bin ich mit der wertvollen Zeit jetzt sehr geizig geworden, mit was und wem ich diese noch verbringen möchte.

Themen: Sonnenstrahl | mein Job | Blick in die Vergangenheit | Gesundheit | Trekdinner | Islandstute Birna | Reitbeteiligung Frami | Meine Sonderanfertigung Florian | Kampf den Pfunden | Eigenes Pferd Felix | Ghostsitter & Co. (Mara, Kohlrabenschwarz) | LastGeekTonight (LGT)
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Freitag, 12. Dezember 2025 23:58

Weihnachtstrekdinner und Übergabe Leitung

Heute war das letzte Trekdinner, das noch offiziell unter unserer Leitung stattfand, aber das Quiz und den Jahresrückblick haben bereits die neuen Captains erstellt. Das hätte ich die letzten Tage auch definitiv nicht geschafft, wenn ich nicht wieder Urlaub genommen hätte. Aber die Maßnahmen privat und beruflich, unser Stresslevel zu reduzieren, was wirklich dringend notwendig ist, fruchten langsam. Ich merke aber, dass ich mittlerweile schon von Kleinigkeiten so gestresst bin, die mir vor drei Jahren nichts ausgemacht hätten, dass ich glaube, dass es noch einige Zeit dauern wird, bis ich wieder ein normales Maß an Belastung ertrage.

Nach dem Programm mit Wichteln gab es dann die feierliche Übergabe. Wir sind zum Admiral ernannt worden und bekamen sogar schön gestaltete Urkunden ausgehändigt. Und eine überaus großzügige Spende, damit wir uns Herzenswünsche erfüllen können. Uns ist regelrecht die Sprache weggeblieben. Da müssen wir uns noch in aller Form bedanken.

Es war wirklich ein sehr schönes Weihnachtstrekdinner. Und es war mal interessant, das als normaler Teilnehmer zu genießen.

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Trekdinner | Sonnenstrahl
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Freitag, 29. August 2025 20:44

Das Kanu des Manitu

Wir waren im Haarer Kino und haben Das Kanu des Manitu angeschaut. Witzig und selbstironisch umschiffen Bully Herbig und sein Team die Themen American Natives und Schwulenwitze, aber bei dem Asiaten, der dann so tut, als wäre er vom Essenslieferdienst, ist mir das Lachen dann doch im Hals stecken geblieben. Ich fand ihn jetzt nicht besser als "Der Schuh des Manitu", den ich immer für den besten Bully-Film gehalten habe. Allerdings ist es auch schon eine Weile her, dass ich ihn gesehen habe und vielleicht ist er gar nicht gut gealtert. Wer weiß...

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Freunde | Trekdinner | Kino | Der Wilde Westen
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Samstag, 5. Juli 2025 23:56

Theater Mara und der Feuerbringer

Zu Tommys Mara und der Feuerbringer gibt es zu den drei Büchern noch den Film sowie die Hörspiele. Als wir erfahren haben, dass es hierzu eine Theateradaption gibt, haben wir natürlich sofort Tickets besorgt, zumal Augsburg von uns nur ein Katzensprung entfernt ist. Zuvor waren wir im Westernoutfit unterwegs gewesen, weshalb ich mich im Parkhaus noch etwas umstylen musste. Ich kann schließlich nicht ohne mein Mara-Outfit zu solch einem Event gehen.

Das Theaterstück fand im Pfarrsaal Augustinus statt. Ich finde es großartig, dass dort für wenig Geld das Theater gemietet werden kann und so Kultur gefördert wird. Dort befindet sich eine kleine Bühne und ein Zuschauerraum für schätzungsweise etwa 100 Personen. Es gibt leider keine Klimaanlage - muss man bei den derzeitigen Temperaturen erwähnen. Aber man konnte Getränke vor Ort kaufen. Mara durfte deshalb heute auch in kurzen Hosen auftreten.

Wir haben uns dort mit drei Leuten vom Trekdinner getroffen, wobei zwei von ihnen "Mara und der Feuerbringer" noch gar nicht kannten. Die Kulissen waren einfach hergestellt, teils aus mehrfach verwendbaren Teilen wie lange Paletten, die man als Bett, als Sofa und auch als Steg am See aufbauen konnte. Da in dem Stück einige Visionen von Mara realisiert werden mussten, war es für die Mitwirkenden Schwerstarbeit, die Bühne zig mal umzubauen. Die Szene, in der Mara von den Leuten im Bus mit schwarzen Augen bedrängt wurde, war sehr toll umgesetzt mit schwarzen Masken, die sich die Schauspieler kurz vor das Gesicht hielten. Was für eine tolle Idee!

Aber es war auch sehr witzig, ganz im Stil von Tommy Krappweis mit nerdigem Humor. Selbst der Satz "Das sind nicht die Droiden, die ihr sucht!" fehlte nicht. Manches war auch nicht ganz absichtlich, hatte ich den Eindruck, wie das Wegpusten der Haare und der Mütze der Polizistin. Oder wie der Professor mit dem Ledersessel an den Tisch gerückt/gehoppelt ist. Ich bin mir auch nicht ganz sicher, ob bei Loki nicht der Suebenknoten gefehlt hat, als Mara ihn in einer Vision auf dem Fels gefesselt mit den Eingeweiden seines Sohnes (bemalten Fahrradschläuchen) gesehen hatte. Oder ob es mir nur nicht aufgefallen ist, weil Loki in einer anderen Vision schöne lange Haare hatte. Und wir haben gelernt: Mittwoch ist Schnitzeltag!

Die Schauspieler waren wirklich toll, insbesondere Mara, die sich herrlich über ihre Mutter und den Umstand, die letzte Spakona zu sein, die nun die Welt vor Rrrragnarrrrrök retten muss, aufregen konnte. Auch der Professor hat mir sehr gut gefallen mit seiner Mimik. Und Siegfried hat zwar nicht viel gesagt, aber das muss ein Unterwäschemodell auch nicht. Fotos durften leider nicht gemacht werden.

Am Ende der Show gab es auch Standing Ovations. Ich war ein wenig traurig, weil nur etwa 30 Leute im Publikum gesessen haben, teils auch Kinder. Alle SchauspielerInnen haben sich in ihre Privatklamotten geworfen und begonnen, die Requisiten und Bühnenbilder abzubauen. Eine Mitwirkende hat sich dann vor uns auf die Stufen gesetzt und mit uns geplaudert.

Das war Nathalie, die gemeinsam mit ihrem Mann Benjamin mit reACTed das theaterpädagogische Projekt gegründet hat, das Theater allen soziale Schichten näher bringen möchte und sich gegen Faschismus engagiert. Sie erzählte uns, dass sie und ihr Mann große Tommy Krappweis-Fans sind. Als sie letztes Jahr die Idee hatte, das Stück auf die Bühne zu bringen, hat sie natürlich mit Tommy Kontakt aufgenommen, um die urheberrechtlichen Fragen zu klären. Im Herbst hat Tommy sie dann mit dem Ensemble in die bumm-film eingeladen. Er war von der Darstellerin von Mara sofort begeistert: "Ja, das ist die Mara!"

Mir hat das rollende R von Mara und dem Professor gefallen, was in Bayern weit verbreitet ist. Ich kann's immer noch nicht, obwohl ich seit 1979 in Bayern lebe. Naja, München, das ist eigentlich nicht Bayern. Benjamin hat auch seine Masterarbeit über "Mara und der Feuerbringer" geschrieben. Das Bühnenbild wurde vom Ensemble komplett selbst gebaut, wohlbemerkt in ihrer Freizeit. Die Krone von Loge, dem Feuerbringer und die Schwurbel-Ornamente auf Maras Rücken sind mit dem 3D-Drucker hergestellt worden. Florian kam ihr bekannt vor, aber der Name "Spitzohr" hatte ihr nichts gesagt.

Nathalie freute sich darüber, dass jemand sogar aus der Schweiz extra angereist war. Somit war das Publikum international gewesen. Letztes Wochenende war die Vorstellung sogar ausverkauft, worüber ich mich sehr gefreut habe.

Schade, dass wir die letzte Vorstellung besucht haben und nicht die erste. Dann hätten wir noch etwas mehr Werbung machen können.

Florian mit Ghostsitter-Tom-Shirt und mit Tiberius und Sandra im The Who-Shirt und kariertem Flanellhemd stehen vor einem Plakat für das Theaterstück Mara und der Feuerbringer

Unbeleuchtete Bühne mit Treppenstufen davor. Hinten steht eine Wand mit Tor aus dunklen Steinen. Rechts ein Torbogen von einer mittelalterlichen Burg.

Beleuchtete Bühne mit Treppenstufen davor. Hinten steht eine Wand mit Tor aus dunklen Steinen. Davor stehen weiße Felsen mit Tarnnetzen und eine Europalette. Von der Decke hängen Stalaktiten.

Themen: Tommy Krappweis | Meine Sonderanfertigung Florian | Trekdinner | unterwegs | Ghostsitter & Co. (Mara, Kohlrabenschwarz)
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Freitag, 28. März 2025 23:54

Trekdinner im März mit einer Ankündigung

Heute war das Trekdinner extrem gut besucht. Es waren auch Gäste aus Ingolstadt und Burglengenfeld da. Ich habe mich auch darüber gefreut, dass wir vermutlich ein schönes Sommerevent im DLR organisieren werden können, aber das müssen wir erst noch intern fixieren, bevor ich das offiziell ankündigen kann.

Ein paar Leute wussten es schon, wie ich die letzten Jahre mit mir selbst gehadert hatte, dass ich nicht mehr mit vollem Herzblut beim Trekdinner bin. Während Corona haben wir zwei fantastische neue Communitys kennengelernt, die Freunde von Last Geek Tonight, bei denen es einige Überschneidungen zum Trekdinner gibt, und die Freunde aus der Skeptikerszene von WildMics und inzwischen auch dem WTF Talk. Auch hier gibt es einige Überschneidungen mit der LGT-Bubble.

Die letzten Jahre habe ich viele Dinge rund um das Trekdinner, insbesondere die Organisation der großen Events wie das Grillen, das Weihnachtstrekdinner und das Bowlingturnier immer mehr als Stress empfunden. Zusammengenommen mit weiteren Stressfaktoren in meinem beruflichen Umfeld habe ich gemerkt, dass ich hier wirklich gegensteuern muss, damit ich nicht irgendwann zusammenklappe. Im Januar hatte ich auch Magenprobleme mit Übersäuerung, weshalb ich auch beruflich ein paar Weichen gestellt habe, um das Stresslevel zu reduzieren.

Bei meinem Geburtstag habe ich es bereits angekündigt, dass ich im Märztrekdinner es nun offiziell machen möchte, dass ich spätestens im Dezember 2025 aufhören werde und ein Nachfolgerteam gesucht wird. Dazu habe ich eine kleine Ansprache gehalten. Florian möchte die Website gerne weiter betreuen, wenn das gewünscht ist. Das Trekgrillen wird noch wie gewohnt stattfinden und gleichzeitig unsere Abschiedsfeier sein. Wir werden da die Getränke spendieren. Aber zum Weihnachtstrekdinner werde ich schon kein Programm mehr machen, auch weil es sein könnte, dass wir da gar nicht in München sind, das wird sich noch herausstellen.

Die Reaktion war einerseits positiv, weil mein Wunsch anerkannt wurde und ich viele liebe Worte und Danke erhalten habe, aber ich kann mir vorstellen, dass sich vielleicht auch niemand finden könnte, der das Trekdinner in irgendeiner Form mit frischem Wind und Ideen weiterführen möchte. Dann würde es das Trekdinner München ab Januar in dieser Form nicht mehr geben. Das fände ich sehr schade. Trekdinner Hamburg gibt es ja auch nicht mehr.

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Freitag, 17. Januar 2025 23:51

The Sound of Hans Zimmer & John Williams - Isarphilharmonie Gasteig HP8

Eigentlich wollte ich für das Trekdinner ein Event mit Hans Zimmer organisieren, aber als ich von den Konzerten erfahren hatte, war in München schon alles ausverkauft. Also habe ich beim Trittbrettfahrer mit Moderator Steven Gätjen ein Trekdinner-Event daraus gemacht und Karten besorgt. Wir waren zwar nur eine kleine Runde mit fünf Leuten, aber es hat richtig Spaß gemacht. Wir haben uns im Foyer des HP8 getroffen, weil es draußen eiskalt war.

Als wir dann zu unseren Plätzen gegangen sind, waren wir erst etwas verwirrt, weil wir über der Bühne hinter dem Orchester saßen. Aber eigentlich waren das sehr coole Plätze. Steven Gätjen hat zwischen drin immer ein paar Anekdoten aus der Filmwelt erzählt und die Stücke angekündigt. Hans Zimmer ist eher jemand, der mit der Musik Bilder malt, aber nicht so wirklich einprägsame Melodien schafft. Außer vielleicht Fluch der Karibik, was aber eine Gemeinschaftsproduktion mit Klaus Badelt war. John Williams dagegen hat unvergessliche Melodien geschaffen, die mit den Filmen eng verbunden sind, besonders Star Wars, Indiana Jones oder Der Weiße Hai. Uns hat das Konzert sehr gut gefallen.

Die Skulpur vor dem Eingang nennt sich Torkonstruktion. Irgendjemand hatte mir mal erzählt, die Skulptur würde "Aus dem Rahmen fallen" heißen. Leider finde ich dazu keinerlei Belege. Witzig finde ich, dass das krumme Ding beim U-Bahn-Eingang Messestadt West Nicht mit uns heißt. Wir nenne das immer die "Käsereibe".

Gasteig HP8

Zuschauerraum der Isarphilharmonie

Bühne der Isarphilharmonie von oben

Dirigent Ben Palmer

Florian, Sandra und M.

Sandra, M. und E.

T., Florian und Sandra

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Donnerstag, 17. Oktober 2024 23:17

Hubert Zitt in Neufahrn (Künstliche Intelligenz)

Heute waren wir in der Bibliothek in Neufahrn, wo in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule der Vortragsabend mit Hubert veranstaltet wurde. Es ist auch ein schönes Trekdinner-Event geworden. Vorher waren wir noch mit Britta und Nobbse beim Italiener Le Vespe. Das war sehr lecker und trotzdem günstig. Die Pizzen sahen gut aus, ich hatte aber Spaghetti aglio e olio.

Hubert hat sich sehr gefreut, uns zu sehen. Wir haben auch über die Weihnachtsvorlesung gesprochen, die die letzte sein wird, die er organisiert. Das wird episch!

Den Vortrag Künstliche Intelligenz – Science vs. Science-Fiction haben wir bereits einmal gesehen, aber das macht nichts. Die können wir immer wieder anschauen, auch weil Hubert diese immer wieder aktualisiert. Am Ende haben wir noch ein schönes Gruppenfoto gemacht. Dann musste die arbeitende Bevölkerung auch schon wieder heim.

Vorfreude

Foto: Nobbse

die Bühne

Florian und Sandra

Vorfreude

Florian mit Tiberius

Gruppenfoto mit Hubert

Foto: Melli

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Donnerstag, 11. Juli 2024 23:53

To the Moon (Royal Filmpalast)

Heute haben wir das Trekdinner Kinoevent im Royal Filmpalast zelebriert. Wir haben uns 19:00 Uhr im Foyer getroffen. Es war kaum etwas los, wir mussten also für unsere Naschereien nicht anstehen. Die U-Bahnen 3 und 6 fuhren wegen einer Störung extrem unregelmäßig. Es war angekündigt, dass die nächste U-Bahn erst in über 40 Minuten käme, weshalb wir dachten, dass unser sechster Teilnehmer nicht rechtzeitig da sein würde. Das Kinopersonal war aber sehr nett und meinten, dass sie ihn auch ohne Ticket reinlassen würden, wenn er den richtigen Namen nennen würde. Aber dann kam er doch noch. Die U-Bahnen hatten es sich anders überlegt. Dann hat das Kinopersonal ihn persönlich mit Namen begrüßt und von uns ein nettes Gruppenfoto vor dem Kinoplakat gemacht.

Der Trailer von dem Film To the Moon (Originaltitel "Fly me to the moon") hat mir gut gefallen. Aber die spannende Zeit um den Wettlauf zum Mond war nur das Setting für eine Liebeskomödie. Aber die war schon sehr nett und lustig. Ich mag Scarlett Johannson sehr gern. Für den Fall, dass es mit der Mondlandung nicht klappt, wird heimlich gedreht, um der Welt eine Lüge aufzutischen. Und immer wieder spielt eine schwarze Katze als Symbol für Aberglaube herum. Es war locker-flockige Unterhaltung mit schönen Bildern, teils auch Originalaufnahmen von damals.

Vor dem Film haben wir den Trailer von I.S.S. gesehen. Zunächst dachte ich, das wäre gut für das nächste Trekdinner Kinoevent, aber dann war der Trailer doch sehr dystopisch und brutal. Das muss ich nicht unbedingt im Kino sehen, da kuschel ich mich lieber irgendwann auf dem Sofa ein und schaue den im Stream.

Vier von uns sechs waren anschließend noch beim McDonalds. Es war so schön lau, dass wir draußen saßen. Wir haben überlegt, warum so wenige Leute da waren. Aber es kann natürlich sein, dass unter der Woche abends nicht so gut geeignet ist für Berufstätige. Vielleicht probieren wir das nächste Mal aus, am Freitag oder Samstag früher Abend ins Kino zu gehen und anschließend in ein Restaurant.

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09.01.2012 13:04 Clicks: 3376200

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