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Thema: Interessen/Skeptix/Skeptics in the Pub

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Samstag, 14. Februar 2026 20:58

Prüf-Demo

Heute waren wir mit Freunden bei der Prüf-Demo am Sophie-Scholl-Platz vor der Uni/LMU, wo der Brunnen ist. Wir sind wieder vom Odeonsplatz hochgelaufen und waren da, bevor die Massen gekommen sind. Das ist ähnlich wie beim Frosch, der im Wasser sitzt, das langsam erhitzt wird. Da ist es dann nicht so schlimm, wenn es viele Leute werden.

Wir haben den Soundcheck der Band gehört. Es wurden Stempelkarten verteilt, auf denen man bei jeder Prüf-Demo einen neuen Sammelstempel in einer anderen Farbe erhalten kann. Und dann ging es los. Eigentlich auch sehr witzig gemacht, ohne Vorträge. Selbst Dr. Jan König hat mit uns Canon gesungen, geklatscht und gecheckt. Wir sollten "Ordnung" - "muss" - "sein" in Blöcken chorsprechen. Und dann wie Yoda "sein" - "muss" - "Ordnung".

Es war schön, Leute zu treffen, die wir kennen, aus der WildMics- und Skeptix-Community, und sogar vom Maraverse-Usertreffen (Danke für das Bingo). Kein Wunder, haben sich doch an diesem Ort viele wundervolle Menschys versammelt, um für die Demokratie zu demonstrieren.

Für Musik haben Ecco DiLorenzo and the Innersoul mit Curly Crunch mit u.a. Respect und der Bud Spenzer Heart Chor gesorgt. Es wurde "Support womens power, they will safe us" gesagt und an die derzeitige katastrophale Situation im Iran erinnert, wo wirklich ein totalitäres Regime herrscht, was droht, wenn die Demokratie nicht stark bleibt. Trotzdem war es wirklich eine tolle Stimmung und hat richtig Spaß gemacht. Spenden können gerne an Bellevue di Monaco eG gehen. Es waren ungefähr 5.000-6.000 Menschys anwesend.

Leider hat es dauergenieselt. Aber als auf die Blumen zum Valentinstag hingewiesen wurden, die sogar die anwesenden Polizisten an ihren Uniformen trugen (alles sehr entspannt), habe ich Florian nur angeschaut und gesagt: "Macht nix. Ich hab's auch vergessen!" Als ob der Valentinstag irgendeine Bedeutung hätte, wenn man sich doch 365 Tage im Jahr liebt.

Und übrigens ist der Hauptzweck der AfD, sich selbst die Taschen vollzustopfen, nach dem Vorbild vom Orange Guy.

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Samstag, 15. November 2025 23:18

Das M!perium schlägt zurück - Comödie in Fürth

Heute sind wir nach Fürth gefahren und haben uns erst einmal im Hotel the niu Saddle einquartiert. Ich hatte kurz überlegt, nach der Show gleich heimzufahren, aber ehrlich gesagt war ich froh, dass wir das Hotel doch nicht storniert haben. Außerdem ist hier alles mit Pferden dekoriert, was mein Herz natürlich höher hat schlagen lassen.

Vor der Show sind wir in das Grüner Brauhaus essen gegangen. Da wir nicht genau wussten, wann wir ankommen, weil wir auch hätten in einen Stau geraten können, hatte ich nicht reserviert. Aber es hätte noch zwei Italiener in der Nähe gegeben. Aber es war kein Problem, wir haben zu zweit noch einen Tisch bekommen. Fürth gefällt mir. Obwohl das die Bahnhofsgegend ist, ist alles sauber und ordentlich. Das Essen im Brauhaus war auch sehr lecker. Da wir noch Zeit hatten, haben wir uns noch einen Nachtisch gegönnt.

In der Comödie herrscht leider Garderobenzwang, auch wenn man gar nicht an den Tischen sitzt. Aber es ging doch auch am Ende alles flott, als ich die Jacke und Tasche wieder geholt habe. Bei der Einlasskontrolle wurden uns Bierdeckel mit dem Titelbild der Show auf der einen Seite und einem schwarzen Loch auf der anderen Seite in die Hand gedrückt. Ich bekam meinen von Reini persönlich, aber ich hatte ihn nicht erkannt.

Vor der Show waren wir noch kurz am Merch-Stand. Mein Shirt "Science - not Silence" hatte ich schon vorab im Merch-Shop bestellt. Liebevoll verpackt von Reini persönlich. Das Grußkärtchen mit seiner Unterschrift hatte ich mir sogar um den Hals gehängt. Das nenne ich mal überqualifiziertes Personal. Das Tensegrity habe ich gleich mal kaputt gemacht, aber gleich wieder aufgestellt. Mit dem Periodensystem der Elemente hatte ich auch geliebäugelt, aber 50 Euro für einen Plexiglasblock war mir dann doch zu teuer. Aber als ich es heute Abend in der Hand hielt, habe ich gesehen, dass darin kleine Klümpchen der Elemente eingeschlossen sind, bis auf die radioaktiven Elemente aus verständlichen Gründen. Das ist natürlich schon sehr nerdig. Can I lick it?

Unsere Tickets waren Reihe 4 (oben ganz hinten) Plätze 4 und 14, also nicht nebeneinander. Aber an der Ecke saß eine einzelne Dame, die ich dann gefragt habe, ob sie mit uns tauschen würde, damit wir nebeneinander sitzen könnten. Das war ihr ganz recht, da ihre Begleitung auch rechts saß an den Barhockern, so konnte sie näher bei ihm sein. Wir haben dann auf den Plätzen 3 und 4 sitzen können und das Paar auf den Plätzen 2 und 3 ist auf Platz 1 und 2 gerutscht und alle waren happy. Überhaupt war das Publikum sehr divers und freundlich, es gab also einen hohen Wohlfühlfaktor.

Die Show Das M!perium schlägt zurück war großartig. Eine Prise Star Wars, waghalsige Experimente, bei denen der Brandschutz und die Arbeitssicherheit Schweißausbrüche bekommen, Schwurbel-Bingo und uns wurde erklärt, wie man wissenschaftlich arbeitet. Und man kann gar nicht mehr wissenschaftlich denken, ohne auch politisch zu werden. Es gibt nur die Wahrheit. Oder Bullshit. Aber wem haben das Nicolas und Reini erzählt? Preaching to the choir. So ein Mist jetzt aber auch. Ich glaube, wir werden uns in Zukunft jede Show von den beiden anschauen müssen.

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Freitag, 3. Oktober 2025 21:31

Skeptival in Frankfurt

Wir waren im Saalbau Griesheim in Frankfurt zum Skeptival, einer Veranstaltung mit einer reihe von wissenschaftlichen Vorträgen. Aufgrund technischer Probleme begann es erst 50 Minuten später, was daran lag, dass die Kabel neu verlegt wurden, man aber keinen Techniktest gemacht hatte. Die Leute waren super entspannt. Schließlich war es auch die erste Veranstaltung des Vereins Skeptix.

Der erste Vortrag war von Georg (Synthetische Seelsorge: Wenn künstliche Intelligenz die Psyche ruiniert). Danach kamen erst Bernd und Jasmina mit Internet-Phänomenen zwischen Urban Legend und tödlicher Gefahr. Sie konnten ihre Videos aber nicht mit Ton abspielen, weil der nicht vom HDMI-Kabel übertragen wurde.

Nach der Mittagspause, ich hatte keinen Hunger, ging es weiter mit Christian von Aster und den Mockumentarys. Das war ein regelrechtes Phänomen, nicht nur Blair Witch Project. Bob Roberts könnte sich lohnen mal anzuschauen. Als er gegen Ende nur noch 5 Minuten hatte, hat er einfach schneller gesprochen. Den nächsten Vortrag von Tabea Henn über KI und Geschichte, wie wir die Welt halluzinieren, wie sie nie war, fand ich auch sehr interessant. Sie meinte, dass es nie Fotos von Menschen kurz vor ihrer Ermordung in KZs gab, aber Bilder von Mädchen, die sich gegenseitig die Haare geflechtet haben sollen, wohl gut klicken. Dabei wurden allen vorher die Köpfe rasiert, solche Fotos kann es also gar nicht geben.

Zwischendurch war ich immer mal oben im Raum mit den Young Skeptics. Dort hatte Florian eine große Kiste mit blauen 2x4-Steinen aufgestellt, eine Leihgabe vom Schwabenstein e.V., und Kinder wurden hier bespaßt. Florian hat eine Menge mit den blauen Steinen gebaut, u.a. auch zwei Skeptix-Schriftzüge. Am Ende musste aber alles wieder kaputt gemacht werden, wie damals auf der ComicCon.

Der Vortrag von Marcus Schwarz über Käfer, die uns töten wollen, hatte ich so ähnlich schon auf dem WTF gehört. Ich fand ihn aber immer wieder interessant. Und als er meinte, dass die Biester, die Krankheiten übertragen, auf jeden Fall ein Grund sein sollte, weshalb man dem Klimawandel entgegen wirken sollte. Bienengift ist eine Säure, die bekämpft man am besten mit einer Base, z.B. Seife. Wespengift ist eine Base, die bekämpft man am besten mit Säuren, z.B. Essig oder Zitronensäure.

Der letzte Vortrag war von Lydia über Esoterik-Betrug und Sektenabhängigkeit. Da hat sie wieder die Geschichte von Kumané erzählt, die ich inzwischen zum dritten Mal gehört habe. Aber ich finde sie immer wieder faszinierend.

Am Schluss berichteten noch drei Betroffene von ihren Ausstiegen von einer Sekte, ein Kind von Freikirchlern und Frau Lea vom Waldorfsalat-Podcast. Es ist schon erschreckend, wie Kinder indoktriniert werden können. Und dass es nach dem Bruch mit der Freikirche noch acht Jahre gedauerte hatte, bis keine Angst mehr vor der Hölle vorhanden war.

Es war wirklich toll!

Plüsch-Baby Yoda Tiberius sitzt in seiner Star Trek Tasche auf dem Rücksitz angegurtet. Er hat ein Redshirt an. Auf der Tasche sind diverse Aufkleber von den Grünen und Namensschilder.

Florian sitzt vor einer riesigen Salamipizza. Er hat ein schwarzes T-Shirt mit einer Comicfigur von Christian von Aster an, einem Skelett mit Sense. Im Hintergrund sitzen noch weitere Personen im Restaurant.

Das Dach über dem Bereich vor dem Veranstaltungssaal vom Saalbau Griesheim Frankfurt. Es besteht aus vielen quadratischen Fenstern, darüber Lichter in Form einer halbrunden Kuppel.

Der Veranstaltungssaal vom Saalbau Griesheim Frankfurt. Einige Reihen schwarzer Stühle, auf denen etwa auf 75% Personen sitzen. Die Decke ist verkleidet und mit Lichtern versehen. Vorn auf der Bühne sind zwei Skeptix-Banner aufgebaut und auf der Leinwand ist bereits ein Bild vom Beamer zu sehen.

Florian sitzt neben einer großen, grauen Kiste voller blauer 2x4-Legosteinen und baut an einem großen L.

Auf dem Tisch liegt ein Zettel, auf dem 'Fibunacci-Zahlen' steht und die Zahlen '1  1  2  3  5  8  13'. Es stehen kleine Türme mit den blauen Legosteinen nebeneinander, die diese Zahlen darstellen. Auf der anderen Seite wird auf gleiche Weise 'Exponentielles Wachstum' dargstellt.

Der Verkaufsstand voll mit informiertem Wasser, Skeptix-Aufsteller aus dem 3D-Drucker, Infozetteln über die Regionalvertretungen und Bücher der Vortragenden. Im Hintergrund ist eine Fotoausrüstung zu sehen und ein paar abgestellte Rucksäcke.

Sandra sitzt vor einem Teller mit Reis und Gemüse. Sandra hat eine schwarze Jacke an, ein weinrotes Shirt mit weißer Katzenzeichnung und einen grauen Loopschal. Im blonden Haar steckt ihre Lesebrille. Auf dem Tisch steht noch ein Teller mit Cevapcici, Krautsalat und Tomaten sowie ein Korb mit Fladenbrot. Der Tisch ist schwarz-weiß gesprenkelt. Im Hintergrund sitzen noch weitere Personen an Tischen.

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Donnerstag, 29. Mai 2025 23:59

Skeptics in the Pub Köln - Marcello V. Orlik

Heute sind wir nach Köln gefahren. Auf dem Weg haben wir in unserem Hotel in Bonn eingecheckt und sind dann weiter zum Herbrand's, wo wir im Parkhaus unterkamen. Bisher waren wir immer in einem Hotel in Fußreichweite, wo das Auto stehen konnte. Da wir aber in der Früh gleich auf die FedCon wollten, haben wir umdisponiert.

Den Vortrag von Marcello V. Orlik zu "Fakten, Fakes & Emotionen - eine Gesellschaft am Limit" könnt ihr auf Youtube anschauen. Wir sitzen am Tisch ganz vorn links von der Bühne und Tiberius sitzt die ganze Zeit auf dem Rednerpult.

Marcello hat erzählt, dass die meisten Drohmails zwischen 2 und 3 Uhr nachts verschickt werden. Live Faktenchecks funktionieren nie, weil die Braunköppe der Ah-ef-Deh gerne mal aus "Mein K..." zitieren und zwar so, dass es niemand merkt. Nennt sich Dogwhistle. Die Medien wären gut beraten, keine Live-Interviews zu geben, sondern hinterher jedes einzelne Wort auf die Goldwage zu legen, sofort zu debunken und nur so bearbeitet zu senden. Am besten zwischen 2 und 3 Uhr nachts, sag ich jetzt mal. Trotzdem hat Marcello noch ein Plädoyer für die Medien gehalten.

In der Fragerunde, die wie immer nicht aufgezeichnet wurde, hat er dann auch verraten, wofür das "V." steht. Wer das wissen möchte, möge ihn doch persönlich fragen.

Anschließend sind wir dann nach Bonn in unser Hotel gefahren.

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Donnerstag, 1. Mai 2025 23:53

„Der Mythos Hinterkaifeck“ bei Skeptics in the Pub Augsburg

Am Abend sind wir nach Augsburg gefahren zum Skeptics in the Pub im Annapam, um uns den Vortrag Der Mythos Hinterkaifeck von Dr. Alexander Luhm anzuschauen. Leider haben wir mit der Fahrt und dem Fußmarsch vom Parkhaus City-Galerie zu knapp kalkuliert, so dass wir die ersten Minuten verpasst hatten. Aber es war wirklich eine sehr spannende Kriminalgeschichte, die bis heute nicht gelöst ist, und viel Raum für Spekulationen bietet. Alexander hat aber anhand einiger Überlegungen seinen Favoriten unter den Verdächtigen herausgearbeitet und grafisch anhand von Zeitstrahlen dargestellt. Sehr spannend alles. Und irgendwie waren die Menschen damals wie heute unterschiedlich und teilweise zum K*tzen.

Alexander Luhm haben wir am 3. Februar 2023 im Schlachthof bei einem Vortrag von Lydia Benecke kennengelernt. Damals hatte er ein Metzgerbeil/Hackbeil aus Gummi dabei. Diesmal hatte er eine echte Reuthaue dabei, die praktisch ein halbes Hackbeil ist, aus der eine längere Schraube herausragt, mit der man auch schon schwerste Verletzungen zufügen kann.

Nach dem Vortrag haben wir noch lecker gegessen. Der Veggieburger ist sehr lecker! Es wurden noch ein paar Fotos gemacht, die wahrscheinlich irgendwo in den Social Media auftauchen werden. Aber ich fühlte mich etwas schlapp, nachdem ich in der Nacht schlecht geschlafen hatte und den ganzen Tag auf den Beinen gewesen bin.

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Samstag, 11. Mai 2024 23:50

Skeptical, SkepKon und GWUPsit

Am Donnerstag waren wir nach Augsburg gefahren. Das Turmhotel, der "Maiskolben" erinnert an die Marina Towers in Chicago, die auch die "Corn Cobs" genannt werden. Das war wohl Absicht. Das Hotel war mir aber zu teuer gewesen, deshalb haben wir im Ibis am Königsplatz gewohnt. Eine stillgelegte Rolltreppe war bepflanzt, das fand ich interessant.


Donnerstag, 9. Mai 2024 - Skeptical

Das Skeptical war begleitet von schöner Musik von vier Cellisten, die u.a. "Eine Kleine Nachtmusik" von Mozart und die Titelmelodie von "Game of Thrones" gespielt haben. Das war ein sehr schönes Programm, bei dem Jasmina geschröpft wurde. Kinesiotapes kamen nicht gut weg. Ich denke auch, dass die Eigenschaften, die den Farben zugeschrieben werden, Blödsinn sind. Ich nehme schwarz, blau und pink, weil mir die Farben gefallen. Ich habe aber schon das Gefühl, dass es hilft, einerseits Stabilität bringt, andererseits aber Flexibilität, so dass man gegen einen gewissen Widerstand bewegen und etwas trainieren kann, wie bei Bandagen, nur mit dem Vorteil, dass es individuell anpassbar ist, während Bandagen immer nur für ein bestimmtes Gelenk passen.

Es gab tolle Vorträge zu den Themen Augsburgs Stadtgeschichte, Physiotherapie, was Hegedüs für Hasskommentare aushalten muss und wie er damit umgeht, Deepfakes, Exorzismus und Rituelle Gewalt/Mind Control. Wer nicht dabei gewesen ist, hat etwas verpasst.

Danach waren wir in der Haifischbar mit Holm und Freunden. Am Thresen hängt auch der Kopf eines echten Makohais. Es war für 20 Personen reserviert, aber wir haben den Laden gesprengt. Ich hatte die Wurzelsuppe und Knoblauchbrot, sehr lecker! Es gab auch leckere Cocktails. Leider stand bei "S*x on the Bar" nicht dabei, woraus der gemixt war. Die Herrentoilette war über und über mit Aufklebern zugepflastert. Sowas habe ich noch nie gesehen. Auf dem Heimweg haben wir noch einen Blick in die Augsburger Puppenkiste geworfen. Ich habe aber kein Interesse, die zu besuchen. Ich fand Marionetten schon immer creepy.


Freitag, 10. Mai 2024 - SkepKon Tag 1

Das Frühstück im Ibis war ganz gut. Die Pancakes haben meinen Tag erhellt. Im Park war der Rasen gemäht, aber es blieben Inseln erhalten als Insekten-Wohnstätten. Das hat mir sehr gefallen.

Im ersten Vortrag ging es um die Beweiskraft von Bildern. Als vom World Trade Center zwei Bilder gezeigt wurden, einmal mit einer Enterprise, die die Türme beschießt, und einmal mit einem AT-AT, da wurde die Enterprise als "UFO", und der AT-AT aber korrekt bezeichnet. Da durchzuckte es uns merklich. Jemand aus dem Publikum merkte das auch an, aber die Referentin meinte nur, dass sie kein Star Trek Fan wäre. Ich habe die Erschütterung der Macht gespürt. Bei der Frage, ob es einmal Riesen gegeben hatte, wurde meine Vermutung bestätigt, dass die Knochen eigentlich von Tieren (z.B. Mammuts) stammten und fehlinterpretiert wurden, ähnlich wie Dinosaurierknochen vermutlich die Mythen über Drachen begründeten.

Bei den Fat Studies lernte ich den Unterschied zwischen qualitativer und quantitativer Forschung kennen, also "Viele Anekdoten ergeben noch keine Daten". Allerdings denke ich, dass die Erzählungen von Betroffenen trotzdem ernstzunehmen sind, sonst könnte man zu jeder Minderheit sagen, dass sie statistisch nicht relevant wären, was inhuman wäre. Ich denke nicht, dass man Wissenschaft so betreiben sollte.

Anschließend gab es einen schönen Einblick in die Schwurbelkurse in Volkshochschulen. Stephanie und Tina haben den "Quack-Score" eingeführt, um die Kurse einzuteilen. Aber die Situation ist nicht ganz so schlimm wie befürchtet. Ralf erklärte dann aus rechtlicher Sicht, dass wir leider mit der Werbung für esoterische Produkte leben müssen.

In der Mittagspause waren wir im Biergarten. Offline wussten wir, dass er geöffnet war, aber online stand, dass er erst 16:00 Uhr öffnen würde. Google weiß eben doch nicht alles. Das ist etwas beruhigend. Der Buddler hat sich dann sehr über seine Lego-Minifigur gefreut, die ihm Florian schenkte.

Der Vortrag über "Unwissenschaftlichkeit" musste leider ausfallen, aber Heiligenschein/Aura als optische Täuschung war auch interessant. Danach berichtete Holm noch von Nobelpreisträgern, die irgendwann abgedriftet sind. Das kannte ich teilweise schon. Bei der Prophylaxe bei Säuglingen mit Flouridtabletten, Vitamin K gegen Blutungen und Vitamin D (Rachitis) habe ich mich gefragt, wann die eingeführt wurden. Die Tabletten haben meine Jungs auch bekommen, aber an die Vitamine kann ich mich nicht mehr erinnern. Leider habe ich mich nicht getraut, danach zu fragen. Die meisten anderen im Publikum haben immer so tolle Fragen gestellt, da kam ich mir manchmal richtig dumm vor.

Der Vortrag über Pro Ana war auch sehr schockierend. Damit hatte ich mich schonmal beschäftigt. Bei dem Vortrag über die Unwissenschaftlichkeit der Neuen Rechten kam mir zu viel Neue Rechte und zu wenig Unwissenschaftlichkeit vor. Ich hatte eher den Eindruck, dass hier gerechtfertigt werden sollte, dass das Team Sebastiani doch nicht in der Rechten Ecke verortet werden kann.

Nach dem Abendessen im veganen Café Dreizehn waren wir noch beim Open Stage in der Kresslesmühle. Das war ein schön buntes Programm mit skeptischem Bezug mit Illusionskünstlern, Improtheater, Musik, Poesie und am Ende noch ein Vortrag von Jasmina über die Coping Mechanismen von Daenerys aus Game of Thrones. Da war ich aber schon so müde, dass ich fast vom Stuhl gekippt bin. In der Pause habe ich die ISS gesichtet, aber leider keine Polarlichter.


Samstag, 11. Mai 2024 - SkepKon Tag 2 und Mitgliederversammlung

Am nächsten Tag gab es nochmal drei Vorträge. Bei dem über die Effektivität von Triggerwarnungen stieß es mir genauso sauer auf wie bei den Fat Studies, dass die Forschung ergibt, dass es nicht sehr effektiv ist, weil es nur eine Minderheit betrifft. Aber wie ich schon schrieb, das ist kein Grund, es nicht trotzdem zu tun, weil es einfach human ist, wenn man auch auf Minderheiten Rücksicht nimmt. Bei dem Vortrag über Soziale Ungleichheit fiel der Satz "Männer können keinen Windeln wechseln". Da war eindeutig klar, mit was für einer Person wir es hier zu tun hatten. Ich war ein klein wenig fassungslos. Das letzte Thema war "Kritisches Denken an Schulen" von André Sebastiani. Der war dann wieder ganz gut, auch wenn ich mich ernsthaft frage, was "Sei schlauer als ein junger Jagdhund" bedeuten soll.

Das Mittagessen im Aposto war ein klein wenig gehetzt, weil 1:45 h doch etwas zu kurz war, um 20 Minuten hin und wieder zurück zu laufen und in Ruhe zu essen. Das war ein Lehrstück zum Thema Zeitmanagement. Wir hätten einfach wieder in den Biergarten gehen sollen.

Danach folgte der nicht öffentliche Teil der Mitgliederversammlung mit einer entscheidenden Richtungswahl. Es traten Team Sebastiani und Team Holm an. Es ist nicht schwer zu erraten, auf wessen Seite ich war. Aber der Wahlkampf war meiner Meinung nach schonmal nicht ganz fair. Zum Beispiel hatte Holm zum Townhall über seine sozialen Medienkanäle eingeladen, Sebastianis Einladung erreichte mich über die Mailadresse, die ich der GWUP zur Verfügung gestellt hatte. Da gab es in unseren Kreisen auch Unmut, da diese Mail nicht alle bekommen hatten. Dann hatte sich das Team Sebastiani mit hübsch gestalteten Flyern vorgestellt - als PDF per Mail und auf der Veranstaltung auch in Papierform ausgedruckt ausgelegt - und auch auf der Bühne sehr gut präsentiert, während Team Holm eine schlichte Textdatei verschickt hatte und vor Ort überhaupt keine Werbung für sich gemacht hatte. Einzig ein paar Buttons mit "Wählt Holm" lagen dann noch da. Ich hatte den Eindruck, dass Personen, die von der ganzen Schlammschlacht in den Sozialen Medien im Vorfeld die letzten zwei Jahre nichts mitbekommen haben, zwischen den beiden Teams keinen Unterschied feststellen konnten. Jemand aus dem Publikum fragte zu Recht, dass es ihm vorkommt, als müsse er zwischen der "Volksfront von Judäa" und der "Judäischen Volksfront" entscheiden. Die Schicksalswahl ging dann auch entsprechend aus, etwa 3:4 für Team Sebastiani.

Einige waren emotional davon sehr betroffen. Mich selbst hat es weniger betroffen, zumal ich auch erst seit Dezember 2023 Mitglied war. Aber für mich war von vorn herein klar, dass ich wieder kündigen würde, sollte die Wahl so ausgehen. Als wir uns dann wieder in der Haifischbar trafen, war klar, dass wir nicht die GWUP verloren haben, sondern wie Holm schön formuliert hat, die haben uns verloren. Und wenn Menschen auf schöne PR-Gags reinfallen, dann muss ich da nicht mehr mitschwimmen. Man möge B*ys of Reas*n oder V*rnan auf Youtube anschauen, mal nach R*senzweig guggeln, sich mit der Skeptischen Gesellschaft oder dem Humanistischen Pressedienst beschäftigen, dann weiß man, woran man ist. Wer ähnliche Ansichten hat, wie diese Personen, die nun die Richtung der GWUP bestimmen, und das auch noch gut finden, dann möchte ich zu dieser Personengruppe nicht mehr gehören. Ich werde postwendend wieder austreten. Sicher finde ich woanders eine neue skeptische Heimat.

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Auf Youtube verfügbare Videos der Vorträge (Update):


Auf Youtube verfügbare Videos von Vorträgen, die später nochmal woanders gehalten wurden (Update):

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Donnerstag, 1. Februar 2024 23:51

Skeptics in the Pub Köln - Wo bleibt denn euer Klimawandel?

Wir sind kurz nach 9:00 Uhr losgefahren. Zuerst haben wir ein Paket aus der Packtation geholt. Ich hatte schon Angst, dass ich die Tür nicht aufbekomme, weil ein Packwagen vor der Tür stand. So konnte ich sie nicht gleich sehen und habe mich gefragt, ob sie klemmt. Aber dann habe ich doch gesehen, dass sie aufgesprungen ist. Darin waren meine Pralinen von Viba Sweets, die die Initiative "Weltoffenes Thüringen" unterstützen. Ich hatte ihnen auch einen Kommentar geschickt und mich dafür bedankt, auch dass sie Menschen aus aller Welt einstellen. Dafür hatten sie sich ebenfalls bei mir bedankt.

Die Fahrt verlief eigentlich entspannt. Bis Frankfurt war relativ starker Regen, danach kam aber die Sonne raus. In Nürnberg-Feucht haben wir gefrühstückt und wir mussten noch eine kleine Toilettenpause machen und vorsichtshalber habe ich auch noch ein wenig getankt, auch wenn das wohl gar nicht notwendig gewesen wäre. In Köln kamen wir aber genau in den Feierabendverkehr. Auch rund um die Lanxess-Arena war mega viel los, weil da die "Lackende Kölnarena", also Karneval stattfand. Deshalb haben wir für den letzten Weg quer durch Köln über den Rhein noch eine Stunde gebraucht. Das hatte ich aber großzügig mit eingeplant, weshalb wir da entspannt blieben. Unser Hotel hatte einen Parkplatz im Innenhof.

Auf unser Hotel habe ich mich auch sehr gefreut. Nicht nur, dass es ganz in der Nähe vom Herbrand's war, sondern auch ein ganz besonderes. Die kleine Kette heißt "The Black Hotels", und der Name ist Programm. Ich hatte zwar etwas Bedenken, dass ich mich etwas beklemmt fühle, wenn alles schwarz ist, sogar Wände und Decken, aber als wir unser Zimmer betraten, wurden die Bedenken sofort aufgelöst. Das Hotel ist in eine ehemalige Fabrikhalle gebaut, dem entsprechend sind auch die Decken sehr hoch gewesen. Im Zimmer gab es dann auch eine Treppe nach oben und auf der Empore war auch noch eine Badewanne. Die habe ich später am Abend dann natürlich noch benutzt. In einem Vorraum hingen riesige, schwarze Flügel an der Wand. Das haben wir gleich als Fotopoint benutzt. Das wäre auf jeden Fall etwas für Lucifer-Fans. Hammergeil!

Ca. 18:30 Uhr waren wir dann im Herbrand's. Unsere Bubbles haben einige Überschneidungen, so waren auch Leute von LastGeekTonight, der Parakryptozoologischen Gesellschaft und Zeugen Kühlwaldis da. Beim Vortrag gab es ein paar technische Probleme mit der Frontkamera, es gab aber noch zwei weitere Kameras, so dass der Vortrag trotzdem komplett auf Youtube veröffentlicht werden konnte (Link unten). Am Ende haben wir noch ein paar Gruppenfotos gemacht. Mal sehen, ob und wann wir die online sehen können :-)

Ich habe noch gesagt, dass wir die totalen Klimasünder sind, weil wir wegen einem Vortrag von München nach Köln gefahren sind. Und natürlich, um Freunde/Bekannte zu treffen. Aber wenigstens fahren wir Hybrid, die Übergangstechnologie, bevor unser nächstes Auto hoffentlich ein E-Auto sein wird.

Ich habe auf jeden Fall zu viel gegessen... Schön war's!

Youtube: Dr. Holm Hümmler: "Wo bleibt denn euer Klimawandel?!?!!!1 - Die dünnen Argumente der Klima-Leugner"

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09.01.2012 13:04 Clicks: 3376171

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