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Thema: Interessen/Tauchen

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Donnerstag, 19. Juni 2014 19:21

Abgetaucht

Heute habe ich endlich meinen Schnuppertauchkurs gemacht, den ich von Florians Papa zum Geburtstag geschenkt bekommen hatte. Dazu waren wir in der Sauerkrautfabrik in der Nähe von Erding. Ich war letztes Jahr im Sommer vom Schnorcheln in Key West und vom Georgia Aquarium so begeistert gewesen, dass ich eben laut darüber nachgedacht hatte, ob Tauchen nicht auch etwas für mich wäre.

Um diese Frage zu klären ist der Schnupperkurs bei den Divers genau das Richtige. Zunächst haben wir unsere Leihausrüstung bekommen. Das war dann schon schwierig für mich, einen Neoprenanzug zu finden, in den meine Oberschenkel reinpassen. Letztendlich musste ich dann die Fußenden hochschlagen und die Ärmel gingen mir bis zum Daumenknöchel. Außerdem musste ich ins Wasser steigen, um den Anzug anziehen zu können. Blöde Birnenform -.-

Aber irgendwann war ich drin. Dann wurde uns erklärt, was die vielen Schläuche und so an der Gasflasche waren und welche Handzeichen es gibt. Daumen hoch bedeutet nicht, dass alles in Ordnung ist, sondern dass man auftauchen möchte ;-) Und auch noch ein paar andere, grundlegende Sicherheitshinweise.

Danach ging es schon ins Wasser. Zunächst haben wir an der Oberfläche einfach wie beim Schnorcheln unter Wasser atmen geübt. Dann ging es jeweils zu Zweit mit unserem Tauchtrainer in die Tiefe. Angst hatte ich keine und ich war auch überrascht, wie gut das mit dem Atmen unter Wasser klappte. Aber ich hatte leider ein wenig Pech, weil mir ständig Wasser in die Maske geflossen ist. Das war dann sehr unangenehm. Und das hat mich dann auch etwas überfordert, das Luft ablassen aus der Weste habe ich gleich mal ganz vergessen, so dass es mich immer wieder nach oben getrieben hatte, und atmen, Wasser aus der Maske blasen und Druckausgleich, das hat mich dann erst einmal etwas überfordert.

Während die anderen dann schon durch die Fenster in die anderen Becken geschwommen sind, habe ich dann erst einmal in Oberflächennähe weiter ruhiges Atmen geübt. Eine Tauchtrainerin war dann so lieb und hat mir eine passendere Maske geholt, in die dann auch nicht mehr so viel Wasser reingeflossen ist. Sie ist dann nochmal ganz in Ruhe mit mir abgetaucht, und dann haben wir mit dem Unterwasserball ein wenig gespielt und ich durfte dann auch durch die Fenster in die anderen Becken tauchen. Diesmal habe ich das mit dem Luft reinblasen und ablassen in die Weste auch ein wenig besser hinbekommen.

Als ich dann aber nach etwa einer Stunde wieder aus dem Wasser kam, war ich fast schon ein wenig froh, weil das schon sehr anstrengend ist. Die heiße Dusche hat dann sehr gut getan und dann ging es ab nach Hause, essen fassen.

Es ist wirklich toll, erst einmal zu schnuppern, ob einem Tauchen überhaupt liegt, bevor man sich für den Anfängerkurs anmeldet. Ich bin mir auch noch nicht sicher, ob es wirklich mein Traum ist, einmal im Georgia Aquarium mit den Walhaien zu tauchen, oder ob mir das Hobby vielleicht eher doch nicht so liegt. So sehe ich das genauso wie mein Tauchlehrer, dass ich vielleicht erst einmal nochmal einen Schnupperkurs machen sollte, bevor ich mich zum Anfängerkurs anmelde, um etwas sicherer zu werden. Aber jetzt muss ich das Erlebte erst einmal sacken lassen. Es war auf jeden Fall eine tolle Erfahrung!

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Dienstag, 20. August 2013 21:34

Urlaub 20. Tag - Georgia Aquarium und Biergarten

Heute waren wir im Georgia Aquarium. Das war wirklich ein Highlight und absolut eine Reise wert, falls es einen mal nach Atlanta verschlagen sollte. Zunächst haben wir im Cafe etwas gegessen, weil wir hier erst mittags aufgeschlagen sind. Die Auswahl ist wirklich sehr gut hier. Dann sind wir in den Ocean Voyager gegangen, in dem es vier große Tanks so groß wie Fußballfelder gibt. Dort sind Sandbank Sharks, Zebrasharks, Blacktip Reef Sharks, Guitarsharks, Sägezahnhaie, viele andere Fische, Mantarochen und vier junge Walhaie. Der größte ist erst ca. 4 Meter lang, aber die Tanks sind groß genug, um die Walhaie auch noch als erwachsene Tiere zu beherbergen, wenn sie 15 Meter lang sind. Es war trotzdem beeindruckend.

Wir mussten aber 2.30pm im Dolphin Tale Theater sein, wo eine richtig tolle Delfinshow gezeigt wurde. Leider durfte man dort nicht fotografieren. Aber wozu gibt es Youtube ;-) Es war eine Mischung aus Delfinshow und Musical, mit Wasserspiel und Lichteffekten. Die Delfine haben auch sehr interessante Sprünge gemacht, ich fand die Show sogar einen Tick besser als die Show im SeaWorld :)

Anschließend standen wir noch am Delfinbecken und ich hörte einer Angestellten vom Aquarium zu, wie sie uns auf die Bauchnabel der Delfine aufmerksam machte und erzählte, dass sie die 5 Männchen und 6 Weibchen getrennt halten, um Geburtenkontrolle zu betreiben. Eine der Trainerinnen ist Psychologin, und es scheint kein so großer Unterschied zwischen Menschen- und Tierpsychologie zu sein.

Danach sind wir wieder in den Raum mit dem Riesenaquarium gegangen, wo wir hätten stundenlang verweilen können. Außerdem kam dann die Angestellte wieder, die uns auch wiedererkannte und freudig weitererzählte, weil sie merkte, dass ich mich wirklich für die Meerestiere interessierte. Im Becken waren dann auch drei Taucher. Wer ein Tauchzertifikat hat und das entsprechende Kleingeld, kann im Georgia Aquarium tauchen. Ein Mitarbeiter filmt dann das Ganze und man bekommt von dem Abenteuer eine DVD. Vielleicht sollte ich doch Tauchen lernen, nachdem mir das Schnorcheln so Spaß gemacht hat und ich mich wirklich für Meerestiere interessiere?

Die Haie sind darauf trainiert, nach oben zu schwimmen und sich von Hand füttern zu lassen, damit sie die Fische im Becken nicht wegfressen und damit sichergestellt ist, dass ihr Magen auch voll ist. Die Mantas haben über den Tauchern bei den Blasen Loopings geschlagen, weil sich in den Blasen Krill sammelt und sie dadurch leichter an Nahrung kommen. Sie haben also nicht - wie ich zuerst vermutet hatte - die Blasen mit Futter verwechselt. Wenn sie nicht fressen, rollen sie die Lappen rechts und links von ihrem Maul ein. Beim Fressen klappen sie sie wie Segel auf, damit mehr Wasser hineinströmt und sie mehr Futter bekommen. Die Kehle von Mantas und den Walhaien ist nur Tennisballgroß, so dass sie höchstens kleine Fische schlucken können. Das Georgia Aquarium hofft, dass sich die Walhaie auch fortpflanzen, wenn sie erwachsen sind. Man weiß so wenig über diese Tiere und es ist noch eine Menge zu erforschen.

Georgia Aquarium

Vor lauter Begeisterung haben wir fast die Zeit vergessen, und es gab noch so viel zu sehen. Deshalb sind wir dann durch die anderen Showräume recht schnell gegangen, auch wenn wir sie nicht mehr alle geschafft haben und das 3D-Kino mit einem Filmchen wie Findet Nemo haben wir gar nicht mehr gemacht. Aber wir haben viele bunte Frösche gesehen, ein Streichelbecken mit jungen Haien mit Bogenkopf (ich glaube, die gehören zu den Hammerhaien, hab aber ihren Namen vergessen) und so braunen Rochen wie im SeaWorld. Insgesamt hatten die Delfine, Belugas und alle anderen Fische hier jedoch deutlich mehr Platz als im SeaWorld, trotzdem gab es immer etwas zu sehen.

Schade, dass das Aquarium schon 5pm zumacht. River Scout und Tropical Diver (Quallen) haben wir leider nicht mehr geschafft zu sehen :( Wirklich ein tolles Aquarium, kann ich nur empfehlen.

Zum Abschluss haben wir dann im Biergarten gegessen, wo es Schnitzel, Rouladen, Käsespätzle und Bratwurst gab. Manches war nicht ganz so gut, aber der Rotkohl und der Kartoffelbrei waren wirklich klasse. Aber diesmal hat außer uns niemand deutsch gesprochen, nicht so wie 1989, als wir im Happy Wanderer gegessen haben und die Bedienung deutsch sprach. Aber lustig war es schon so zum Abschluss. Apropos TGI Fridays... Wahrscheinlich ist die Kette doch nicht so gut, aber die Filiale bei unserem Springhill Mariott in Orlando war absolut klasse, frisches Essen und ein megaleckerer Vanilla Bean Cheesecake. Ich wünschte, es hätte bei mir noch ein ganzes Stück reingepasst und nicht nur die Reste von Farids Kuchen :( Vielleicht das nächste Mal in Orlando :)

Biergarten

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Montag, 5. August 2013 22:50

Urlaub 5. Tag - Dolphin Safari

Heute Morgen war ich ganz begeistert von dem Frühstück in unserem Hotel Avalon. In Amerika ist das Frühstück in den Hotels meistens nur ein Witz, aber hier gibt es frisches Obst, verschiedene Sorten Weißbrot, Wurst, Käse, Eier, Cerealien, Kaffee und Tee. Da kann man nicht meckern.

Danach sind wir zum Banana Bay Resort Marina gefahren, von wo aus unsere Dolphin Safari startete. Irgendwie war ich überrascht, dass alle Swimsuits anhatten. Unser Captain sagte dann auch, dass wir Snorkeling gehen würden. Ich hatte irgendwie nur Dolphin Watching im Sinn, aber es steht tatsächlich auf der Website, dass auch geschnorchelt wird.

Zunächst sind wir recht flott hinaus auf's Meer gefahren, wo wir tatsächlich einige Delfine sehen konnten. Manche sind sogar recht nah an unser Boot herangekommen, aber es war richtig schwierig, sie zu fotografieren. Aber ein paar Aufnahmen sind uns dann doch gelungen.

Delfin

Anschließend sind wir zu einem Riff gefahren, wo wir dann Schnorcheln konnten. Bei den Jungs brauchte ich etwas Überredungskünste, dass sie einfach in ihren Shorts ins Wasser hüpfen. Schnorchel, Taucherbrille und Flossen wurden uns ausgeliehen. Ich zog mich auch einfach aus und sprang in Unterwäsche in das schöne, warme Wasser. Es hat sich auch gelohnt. Zwar haben wir nur normale Fische in schönen Farben gesehen, keine Schildkröte und keine Rochen, aber es war trotzdem ein schönes Erlebnis. Florian blieb trotzdem im Boot und hat sich mit unserem Captain unterhalten.

Schnorcheln

Danach haben wir uns noch einen Jachthafen angeschaut und sind dann wieder zurück ins Banana Bay Resort Marina. Zurück ins Hotel, dann haben wir einmal den Mini-Mini-Pool ausprobiert. Zunächst hatten die Jungs keine Lust, aber dann waren sie kaum noch aus dem Wasser zu bekommen.

Heute hatten sie Lust auf Pizza, also sind wir in das Onlywood gegangen, wo es Holzofenpizzen gab, sehr lecker, echt italienisch. Danach haben wir noch Tiramisu und Ricotta Cheese Cake gegessen, das war sehr lecker. Aber auch ein wenig teurer, als die Family Restaurants und Fast Food Ketten. Aber nachdem Florian es heute morgen geschafft hatte, sich mit dem Handy über WLAN in die Fritzbox einzuwählen und von dort aus zu telefonieren, und bei unserer Bank angerufen hat, um das Limit unserer EC-Karten zu erhöhen, und es heute auch geklappt hat, bin ich endlich etwas relaxter. Es funktioniert nur eben leider nicht an allen Automaten...

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09.01.2012 13:04 Clicks: 516535

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