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Thema: Interessen/Wale, Delfine und Haie

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Dienstag, 9. September 2014 22:26

Urlaub 12. Tag: IFA

Heute waren wir auf der IFA. Unsere erste Anlaufstelle war der Stand vom Heise-Verlag, wo wir die Oculus Rift ausprobiert haben. Wir sind eine winzige Mäuseachterbahn durch ein Wohnzimmer gefahren, allerdings war es schon komisch, weil man sich selbst und seinen Sitznachbar natürlich nicht mehr gesehen hat. Als wir in der Schlange gewartet hatten, haben wir ein C't-Cover-Puzzle gemacht. Ich habe es in 14 Zügen geschafft und war damit einmal besser als Florian. Kommt sonst nie vor bei Spielen ;-)

Danach sind wir einmal rum von Halle zu Halle. Manche Firmen hatten eine Halle ganz für sich alleine, wie Sony oder Samsung. Bei Sony haben wir natürlich ein wenig Playstation 4 gespielt. Erstaunlich war wirklich, dass kaum Schlangen waren und wir eigentlich überall recht schnell dran kamen. Vielleicht lag das daran, dass heute Dienstag und nicht Wochenende war.

Am Aiptek-Stand hat Ferdinand einen Energy Drink geschenkt bekommen. Die Dose habe ich gleich mal abgestaubt. Aber an anderen Ständen habe ich keine mehr entdeckt. Unsere schwaren Hüte vom C't-Stand hätten wir gerne noch durch weiße Samsung-Hüte ergänzt, aber die waren bereits aus. Überhaupt gab es relativ wenig Give-aways. Aber das finde ich prinzipiell nicht schlecht, denn Messen sind in dieser Hinsicht eigentlich gigantische Müllproduzenten.

Bei Samsung gab es einen abgesperrten Bereich hinter Glaswänden, in den man nur portionsweise hineingelassen wurde. Dort konnte man mit den neuesten Smartphones spielen, z.B. dem Edge. Mal sehen, ob sich das druchsetzt. Außerdem waren außen herum lauter Kabinen, in denen man den Oculus mit einem Galaxy Notes testen konnte. Zuerst habe ich Dreamworks gesehen, aber das war langweilig. Man saß in der Wüste und vor einem war eine Hüpfburg, in der auf einer Leinwand der Trailer für den Film Madagascar Pinguine gezeigt wurde. Danach habe ich mich noch einmal bei The Blue angestellt. Das war richtig cool. Man war praktisch im Meer und es ist ein Buckelwal, drei Walhaie und eine ganze Menge Mantarochen um einen herum geschwommen.

Danach hatten wir nicht mehr so viel Zeit und sind relativ schnell durch die restlichen Hallen gehetzt. Es war dann auch schon nach 18.00 Uhr, so dass die meisten Stände eh abgebaut wurden. Aber das war schon mal cool, das alles zu sehen. Vor allen Dingen Curve TVs haben wir gesehen, aber auch einen mit 3D ohne Brille und einen mit Dual View, damit man sich nicht um das Fernsehprogramm streiten muss, sondern zwei Programme gleichzeitig laufen können und man eben nur verschiedene Brillen aufsetzt.

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Dienstag, 20. August 2013 21:34

Urlaub 20. Tag - Georgia Aquarium und Biergarten

Heute waren wir im Georgia Aquarium. Das war wirklich ein Highlight und absolut eine Reise wert, falls es einen mal nach Atlanta verschlagen sollte. Zunächst haben wir im Cafe etwas gegessen, weil wir hier erst mittags aufgeschlagen sind. Die Auswahl ist wirklich sehr gut hier. Dann sind wir in den Ocean Voyager gegangen, in dem es vier große Tanks so groß wie Fußballfelder gibt. Dort sind Sandbank Sharks, Zebrasharks, Blacktip Reef Sharks, Guitarsharks, Sägezahnhaie, viele andere Fische, Mantarochen und vier junge Walhaie. Der größte ist erst ca. 4 Meter lang, aber die Tanks sind groß genug, um die Walhaie auch noch als erwachsene Tiere zu beherbergen, wenn sie 15 Meter lang sind. Es war trotzdem beeindruckend.

Wir mussten aber 2.30pm im Dolphin Tale Theater sein, wo eine richtig tolle Delfinshow gezeigt wurde. Leider durfte man dort nicht fotografieren. Aber wozu gibt es Youtube ;-) Es war eine Mischung aus Delfinshow und Musical, mit Wasserspiel und Lichteffekten. Die Delfine haben auch sehr interessante Sprünge gemacht, ich fand die Show sogar einen Tick besser als die Show im SeaWorld :)

Anschließend standen wir noch am Delfinbecken und ich hörte einer Angestellten vom Aquarium zu, wie sie uns auf die Bauchnabel der Delfine aufmerksam machte und erzählte, dass sie die 5 Männchen und 6 Weibchen getrennt halten, um Geburtenkontrolle zu betreiben. Eine der Trainerinnen ist Psychologin, und es scheint kein so großer Unterschied zwischen Menschen- und Tierpsychologie zu sein.

Danach sind wir wieder in den Raum mit dem Riesenaquarium gegangen, wo wir hätten stundenlang verweilen können. Außerdem kam dann die Angestellte wieder, die uns auch wiedererkannte und freudig weitererzählte, weil sie merkte, dass ich mich wirklich für die Meerestiere interessierte. Im Becken waren dann auch drei Taucher. Wer ein Tauchzertifikat hat und das entsprechende Kleingeld, kann im Georgia Aquarium tauchen. Ein Mitarbeiter filmt dann das Ganze und man bekommt von dem Abenteuer eine DVD. Vielleicht sollte ich doch Tauchen lernen, nachdem mir das Schnorcheln so Spaß gemacht hat und ich mich wirklich für Meerestiere interessiere?

Die Haie sind darauf trainiert, nach oben zu schwimmen und sich von Hand füttern zu lassen, damit sie die Fische im Becken nicht wegfressen und damit sichergestellt ist, dass ihr Magen auch voll ist. Die Mantas haben über den Tauchern bei den Blasen Loopings geschlagen, weil sich in den Blasen Krill sammelt und sie dadurch leichter an Nahrung kommen. Sie haben also nicht - wie ich zuerst vermutet hatte - die Blasen mit Futter verwechselt. Wenn sie nicht fressen, rollen sie die Lappen rechts und links von ihrem Maul ein. Beim Fressen klappen sie sie wie Segel auf, damit mehr Wasser hineinströmt und sie mehr Futter bekommen. Die Kehle von Mantas und den Walhaien ist nur Tennisballgroß, so dass sie höchstens kleine Fische schlucken können. Das Georgia Aquarium hofft, dass sich die Walhaie auch fortpflanzen, wenn sie erwachsen sind. Man weiß so wenig über diese Tiere und es ist noch eine Menge zu erforschen.

Georgia Aquarium

Vor lauter Begeisterung haben wir fast die Zeit vergessen, und es gab noch so viel zu sehen. Deshalb sind wir dann durch die anderen Showräume recht schnell gegangen, auch wenn wir sie nicht mehr alle geschafft haben und das 3D-Kino mit einem Filmchen wie Findet Nemo haben wir gar nicht mehr gemacht. Aber wir haben viele bunte Frösche gesehen, ein Streichelbecken mit jungen Haien mit Bogenkopf (ich glaube, die gehören zu den Hammerhaien, hab aber ihren Namen vergessen) und so braunen Rochen wie im SeaWorld. Insgesamt hatten die Delfine, Belugas und alle anderen Fische hier jedoch deutlich mehr Platz als im SeaWorld, trotzdem gab es immer etwas zu sehen.

Schade, dass das Aquarium schon 5pm zumacht. River Scout und Tropical Diver (Quallen) haben wir leider nicht mehr geschafft zu sehen :( Wirklich ein tolles Aquarium, kann ich nur empfehlen.

Zum Abschluss haben wir dann im Biergarten gegessen, wo es Schnitzel, Rouladen, Käsespätzle und Bratwurst gab. Manches war nicht ganz so gut, aber der Rotkohl und der Kartoffelbrei waren wirklich klasse. Aber diesmal hat außer uns niemand deutsch gesprochen, nicht so wie 1989, als wir im Happy Wanderer gegessen haben und die Bedienung deutsch sprach. Aber lustig war es schon so zum Abschluss. Apropos TGI Fridays... Wahrscheinlich ist die Kette doch nicht so gut, aber die Filiale bei unserem Springhill Mariott in Orlando war absolut klasse, frisches Essen und ein megaleckerer Vanilla Bean Cheesecake. Ich wünschte, es hätte bei mir noch ein ganzes Stück reingepasst und nicht nur die Reste von Farids Kuchen :( Vielleicht das nächste Mal in Orlando :)

Biergarten

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Montag, 5. August 2013 22:50

Urlaub 5. Tag - Dolphin Safari

Heute Morgen war ich ganz begeistert von dem Frühstück in unserem Hotel Avalon. In Amerika ist das Frühstück in den Hotels meistens nur ein Witz, aber hier gibt es frisches Obst, verschiedene Sorten Weißbrot, Wurst, Käse, Eier, Cerealien, Kaffee und Tee. Da kann man nicht meckern.

Danach sind wir zum Banana Bay Resort Marina gefahren, von wo aus unsere Dolphin Safari startete. Irgendwie war ich überrascht, dass alle Swimsuits anhatten. Unser Captain sagte dann auch, dass wir Snorkeling gehen würden. Ich hatte irgendwie nur Dolphin Watching im Sinn, aber es steht tatsächlich auf der Website, dass auch geschnorchelt wird.

Zunächst sind wir recht flott hinaus auf's Meer gefahren, wo wir tatsächlich einige Delfine sehen konnten. Manche sind sogar recht nah an unser Boot herangekommen, aber es war richtig schwierig, sie zu fotografieren. Aber ein paar Aufnahmen sind uns dann doch gelungen.

Delfin

Anschließend sind wir zu einem Riff gefahren, wo wir dann Schnorcheln konnten. Bei den Jungs brauchte ich etwas Überredungskünste, dass sie einfach in ihren Shorts ins Wasser hüpfen. Schnorchel, Taucherbrille und Flossen wurden uns ausgeliehen. Ich zog mich auch einfach aus und sprang in Unterwäsche in das schöne, warme Wasser. Es hat sich auch gelohnt. Zwar haben wir nur normale Fische in schönen Farben gesehen, keine Schildkröte und keine Rochen, aber es war trotzdem ein schönes Erlebnis. Florian blieb trotzdem im Boot und hat sich mit unserem Captain unterhalten.

Schnorcheln

Danach haben wir uns noch einen Jachthafen angeschaut und sind dann wieder zurück ins Banana Bay Resort Marina. Zurück ins Hotel, dann haben wir einmal den Mini-Mini-Pool ausprobiert. Zunächst hatten die Jungs keine Lust, aber dann waren sie kaum noch aus dem Wasser zu bekommen.

Heute hatten sie Lust auf Pizza, also sind wir in das Onlywood gegangen, wo es Holzofenpizzen gab, sehr lecker, echt italienisch. Danach haben wir noch Tiramisu und Ricotta Cheese Cake gegessen, das war sehr lecker. Aber auch ein wenig teurer, als die Family Restaurants und Fast Food Ketten. Aber nachdem Florian es heute morgen geschafft hatte, sich mit dem Handy über WLAN in die Fritzbox einzuwählen und von dort aus zu telefonieren, und bei unserer Bank angerufen hat, um das Limit unserer EC-Karten zu erhöhen, und es heute auch geklappt hat, bin ich endlich etwas relaxter. Es funktioniert nur eben leider nicht an allen Automaten...

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Dienstag, 11. September 2012 20:46

Lokschuppen Tiefsee-Ausstellung

Am Dienstag sind wir wieder nach Hause gefahren. Da der Lokschuppen auf dem Weg lag, haben wir die Gelegenheit genutzt, uns die Tiefsee-Ausstellung im Lokschuppen anzuschauen. Die Ausstellung ist wirklich interessant und man kann sogar echte Exemplare aus der Tiefsee bewundern, natürlich nur tot. Aufgrund des Partnermangels haben sie verschiedene Methoden entwickelt, die Nahrungsaufnahme und Fortpflanzung zu sichern. Besonders interssant fand ich, dass sich einige Männchen an ein Weibchen festbeissen und dann an ihr regelrecht festwachsen und von ihrem Blutkreislauf versorgt werden. Das nenn ich Treue ;-)

Die Ausstellung kann ich also durchaus empfehlen. Was ich nicht empfehlen kann, ist das Bistro direkt daneben. Der unmotivierte junge Mann brachte uns zwar Getränke, aber als er nach 25 Minuten (ich weiß, wir sind zu geduldig) trotz Winken, Blickkontakt und er hätte Bescheid wissen müssen, immer noch nicht unsere Bestellung aufgenommen hatte, haben wir bezahlt und sind gegangen. Das Mitnehmeis hätte ich eigentlich auch lieber woanders gekauft, wo man nicht verarscht wird und die Bedienung nicht mit iPod-Stöpsel im Ohr sich plötzlich auf's Rad schwingt und davonfährt.

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Mittwoch, 6. Juni 2012 23:18

Legoland Windsor

Am Mittwoch waren wir im Legoland Windsor. Um dort hinzugelangen, mussten wir erst mit dem Zug bis nach Windsor fahren, einem hübschen Vorort von London, und von dort mit dem Legoland Shuttle bis zum Main Entrance.

Main Entrance von Legoland Windsor

Kurz nach dem Eingang ist schon der Star Wars Bereich mit großem Shop (in den wir sofort geflüchtet sind, als es kurz gehagelt hatte) und dem Mini Land Experience, in dem im Prinzip die gleichen Szenen ausgestellt sind wie im deutschen Miniland, allerdings innerhalb eines Gebäudes und mit Licht- und Soundeffekten. Danach sind wir mit dem Cablecar hinunter gefahren, denn Legoland Windsor liegt an einem Hang.

Nachdem doch relativ viel los war und man an den Hauptattraktionen lange anstehen musste, haben wir uns darauf beschränkt, die Dinger zu fahren, die es in Günzburg nicht gibt. Land of the Vikings: Florian und Noah hatten keine Angst, nass zu werden, und sind mit dem Vingings' River Splash gefahren, während Farid und ich uns mit der Spinning Spider begnügt hatten.

Im Kingdom of the Pharaohs sind wir mit dem Laser Raider gefahren, wobei die im Cart angezeigten Punkte sich von denen, die dann im Foto eingeblendet waren, unterschieden. Die Fahrt war auch recht kurz für eine Stunde anstehen. Danach sind wir nochmal 40 Minuten angestanden für die Atlantis Submarine Voyage. Da fährt man eine kleine Runde mit einem "U-Boot", das unten verglast ist und man sieht einige Rochen und Black Tip Reef Sharks, aber um ehrlich zu sein finde ich den Glastunnel in Günzburg beeindruckender, da kann man die Haie besser beobachten.

Zum Schluss sind wir noch relativ zügig durch das Miniland gegangen, in dem vor allen Dingen britische Gebäude ausgestellt waren. Das ist sehr schön angelegt, aber auf die Schnelle habe ich keine lustigen Sachen entdecken können wie der Captain, der die Stewardess küsst oder den Predator, der das Alien an der Leine spazieren führt.

Der letzte Shuttlebus fuhr 19.00 Uhr los. Wir kamen erst sehr spät zurück in Marylebone an, wo wir nur noch Pizza zum Mitnehmen bekamen und die dann im Hotel aßen. Wir sind völlig erschöpft eingeschlafen, obwohl The Fugitive (Auf der Flucht) im Fernsehen lief.

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Mittwoch, 11. März 2009 20:29

DVD: Sharkwater

Eigentlich wollte Rob Stewart nur eine Dokumentation über den wunderbaren Fisch drehen, den es schon seit 400 Millionen Jahren auf unserem Planeten gibt: SharkWater. Der Hai, ein wichtiges Glied in der Nahrungskette, ist nicht nur ein Überlebenskünstler, sondern ohne ihn würden wir wohl weniger Sauerstoff zum Atmen haben. Denn der Hai dezimiert die Planktonfresser, und wenn sich Planktonfresser unkontrolliert vermehren würden und das Meer leerfressen würden, wäre eine wichtige Sauerstoffproduktionsstätte unseres Planeten in Gefahr.

Doch während der Dreharbeiten wurde Rob Stewart Zeuge vom grausamen Sharkfinning. Was wie eine Sportart klingt, ist nichts anderes als das brutale Fangen aller möglichen Haiarten, das Abschneiden ihrer Flossen bei lebendigem Leib (!) und das Zurückwerfen des blutenden, jeder Überlebenschance geraubten Körpers in das Meer. Millionen Haie werden jedes Jahr Opfer dieser furchtbaren Geldmacherei, denn in einigen Ländern zählt Haifischflossensuppe (100 Dollar pro Teller) als Delikatesse. Es geht nur um's Geld. Und den meisten Menschen ist das egal, denn Haie haben keine Lobby, Haie haben kaum Fans und sie haben einen denkbar schlechten Ruf.

Doch wer diesen Film gesehen hat, der kann unmöglich die Augen vor den Qualen dieser wunderschönen Tiere verschließen, die sie für ein paar geschmacklose (!) Einlagen in Hühner- oder Rinderbrühe erleiden müssen. Unglaublich, wie Rob Stewart nahezu zärtlich einen Hai streichelt, der von ihm mit Fischen gefüttert wird. Oder wie er am Schluss ohne jeglichen Schutz nur mit Badehose, Flossen und Taucherbrille/Schnorchel bekleidet zwischen vielen Haien schwimmt, ohne dass diese den geringsten Versuch unternehmen, von ihm zu "kosten". Auch in Rob Stewart haben diese Bilder etwas bewirkt und er versteht es, dieses Entsetzen und die Faszination auch im Zuschauer hervorzurufen.

Dennoch möchte ich erwähnen, dass die Idee, dem Hai eine Lobby zu geben, nicht neu ist. Auch das Ehepaar Ron und Valerie Taylor, die als erstes mit weißen Haien ohne Käfig schwammen, und die Autoren Hans Hass und Irenäus Eibl-Eibesfeldt versuchten dies im Jahr 1986 mit ihrem Buch Wie Haie wirklich sind.

SharkWater ist keine schöne Dokumentation mit gewaltigen Naturaufnahmen geworden. Es ist eine Dokumentation von der Ungeheuerlichkeit und Grausamkeit der Menschheit geworden. Und - nebenbei bemerkt - versteht es der junge und durchaus gut gebaute Rob Stewart, sich selbst in Szene zu setzen. Also wer gerne Haie mag oder wer gerne einen gutaussehenden, jungen Mann beim Tauchen beobachten möchte, der ist mit dieser DVD bestens bedient.

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Sonntag, 10. August 2008 23:58

9. Tag - San Diego: Star Trek Exhibition und SeaWorld

Heute haben wir erst einmal ausgeschlafen, denn in unserem neuen Hotel gibt es bis 11.00 Uhr Frühstück. Und das war gar nicht so schlecht. Dann sind wir zum Air and Space Museum San Diego gefahren, weil dort gerade eine Star Trek Exhibition ist. Die war auch ganz nett gemacht, mit Original-Kostümen und Requisiten? Ich denke zum Teil schon. Allerdings haben wir uns nicht getraut, Fotos zu machen, weil es nicht ganz klar war, ob fotographieren generell verboten ist, oder ob sich das nur gewerbliche Fotographie bezog. Es wurde aber schnell klar, warum das verboten war. In einigen Kulissen standen Fotographen herum, die uns fotographierten und am Ausgang konnte man diese Fotos dann für viele, viele Dollars kaufen. Es war sogar ein Foto aus dem Transporterraum dabei, auf dem wir beim Kippen verschwanden. Außerdem haben wir noch einen Shuttle-Simulatorflug mitgemacht. Alles in allem eine sehr teure Angelegenheit.

Florian in der Star Trek Exhibition

Anschließend sind wir nach SeaWorld gefahren. Eigentlich halte ich nicht besonders viel von Delphinarien. Aber nachdem ich mich ein wenig informiert hatte, fand ich es nicht mehr so schlimm. SeaWorld tut doch sehr viel für die Erhaltung des Meeres. Und wenn es ein Delphinarium braucht, um den Leuten dafür Geld aus der Tasche zu ziehen... Naja... In erster Linie wird damit wohl Profit gemacht, aber wenn es auch dem Meer hilft. Außerdem scheinen die meisten Orcas mittlerweile in Gefangenschaft geboren zu werden, was schon eine erstaunliche Leistung ist. Wenn die Tiere sich in Gefangenschaft nicht einigermaßen wohl fühlen, dann würden sie sich auch nicht reproduzieren. Es gibt sogar eine Webcam der Orcas.

Der Park ist wirklich großartig. Neben wunderbaren Tieren wie die Orcas begegnet man auch Delphinen, Rochen, Seehunden, Belugas, Manatees und sogar Haien. Man kann die Rochen und Delphine sogar anfassen, was ich zum Teil doch bedenklich finde. Einigen Delphinen hat man es auch angesehen, dass sie das Betatschen nicht so toll fanden. Aber SeaWorld ist nicht nur ein Habitat von Meeresbewohnern, sondern auch ein Freizeitpark mit entsprechenden Attraktionen. Am Ende haben wir die Atlantis-Fahrt gemacht. Das war der absolute Wahnsinn, denn es war keine gewöhnliche Wildwasserbahn, sondern gleichzeitig gab es noch einen Aufzug mit Simulation und eine Achterbahn.

SeaWorld

Die Orca-Show haben wir uns zwei Mal angesehen, einmal am frühen Nachmittag die Show "Believe" und einmal die Nachtshow "Shamu Rocks". Shamu ist der Name des ersten Orcas, den es in San Diego gegeben hat. Das sind schon wunderschöne Tiere.

Gegessen haben wir im Shipwreck Reef Cafe, wo es wieder leckere Sparerips gab. Allerdings nicht ganz so lecker wie im Legoland. Ich glaube, ich könnte mich davon ernähren...

77 Fotos

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Samstag, 8. Juli 2006 23:18

Sealife, Tollwood und schräge Fotos

Heute hat Christina ihren Gutschein eingelöst, den sie von uns zum Geburtstag geschenkt bekommen hat. Wir sind ins Sealife gegangen. Das bedeutet zunächst ein Mal... Sehr lange anstehen. Aber so schlimm war es dann gar nicht. Wir standen vielleicht eine halbe Stunde an. Die Zeit haben wir genutzt, um eine überteuerte, mittelmäßige Thüringer zu essen und hoffnungslos überteuerte Cola zu trinken.

Bevor man rein kommt, wird man erst mal fotographiert. Wir haben 11,- € pro Erwachsenen gezahlt, für die Kinder hatten wir noch Gutscheine von McHappyMealNurMitTüte. Das ging ja, ich hatte in Erinnerung, dass es 19,- € kosten würde, aber da habe ich mich wohl geirrt.

Es beginnt mit einer Aufklärung, was man darf (ohne Blitz fotographieren, gestrandete Fische ins Becken zurückwerfen) und was man nicht darf (ins Wasser fassen, mit Blitz fotographieren). Dann wurden wir hineingelassen in das Reich. Nachdem Florians Freund recht enttäuscht gewesen war, hatte ich nicht mehr besonders viel erwartet.

Es beginnt mit den weniger spektakulären Fischen wie Forellen und endet mit den kleinen Schwarzspitzenriffhaien. Das wirklich außergewöhnliche sind die gebogenen Aquariengläser und Bullaugen und natürlich der berühmte Tunnel, der aber nicht so lang ist, wie ich gehofft hatte. Die Dekoration ist very american und richtig entsetzt war ich, dass in der "Korallenhöhle" die Korallen nur aus Plastik waren!!! Naja...

Äußerst positiv erwähnen möchte ich, dass das Personal sehr freundlich ist und das gleiche Feeling aufkommt wie in amerikanischen Vergnügungsparks. Das macht einfach mehr Spaß als der verruchte, typisch deutsche Minimalservice. So endet die Tour auch mit der Möglichkeit, das anfangs geschossene Foto für 6,50 € zu erwerben sowie ein quietschbunter Shop, in dem es eklige Glibberkalmare und Plüschrochen zu kaufen gibt. Wir beschränkten uns auf Eis.

Da es schon recht spät war, wollten wir auf dem Tollwood noch nach etwas Essbarem suchen und dann nach Hause. Auf dem Weg dort hin blieben wir erst mal in der Kinderwelt hängen, wo die Kinder Kettcart fuhren und sich in der Hüpfburg austobten. Dann sind wir über das schräge Fußballfeld gelaufen, auf dem ich ein paar echt schräge Fotos gemacht habe ;-).

Auf dem Tollwood haben wir dann etwas Essbares ergattert (Crepes ;-) ). Dabei hat sich hinter uns jemand angestellt, den ich irgendwie kannte... Als wir dann unsere Crepes verputzt hatten, nahm ich meinen ganzen Mut zusammen und fragte ihn, ob er denn wirklich Tommy Krappweis sei... Er war es. Er fragte mich, ob er mich aus dem Fernsehen kennen würde. Aber ich antwortete, dass ich ihn noch aus Schulzeiten kennen würde. Da schlug er die Hände vor dem Gesicht zusammen. Ich hatte ihn als Moderator in Disney TV und "Die dicksten Dinger" (lustige Werbespots) gesehen. Sein größter Erfolg war wohl RTL Samstag Nacht. Es kommt nicht oft vor, dass man jemanden im Fernsehen aus seiner Kindheit kennt, oder?

Auf jeden Fall fragte ich seine hübsche Begleiterin, ob sie mir Tommy Krappweis mal für ein Foto ausleihen würde. Dann fragte ich noch, was er denn jetzt machen würde. Da antwortete er, dass er nur noch Regie führt und zwar für "Bernd, das Brot", ob ich das kennen würde. Klar!

Auf dem Heimweg haben wir noch die Riesenkarpfen bewundert. Wahrscheinlich werden die so groß, weil die Entengrütze genmanipuliert ist. Die Kinder waren fix und alle und sind sofort eingeschlafen.

Fotos gibt's wie immer erst morgen. Irgendwann muss ich auch mal schlafen ;-)

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