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Thema: privat/Traumhaus

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Sonntag, 11. Oktober 2020 21:51

Projekt besserer Schlaf

Im Juni haben wir beschlossen, unsere 8,5 Jahre alten Sensipur-Matratzen von Schlaraffia auszutauschen. Die hatten wir damals beim Matratzen-Concord gekauft. Dort wollten wir aber nicht noch einmal hin. Einerseits hatte ich mich darüber geärgert, weil man uns gleich noch Matratzenschoner und Lattenroste andrehen wollte, andererseits sind zehn Minuten Probeliegen einfach nicht genug. Anfangs war die Matratze der Härte 3 für Florian zu hart. Nach ein paar Monaten ging es dann. Und ich hatte mit den sieben Zonen das Problem, dass ich mich immer so hinlegen musste, dass meine Hüfte auf einer weicheren Zone liegen musste, da sie sonst schmerzte. Ich bin eine Birne und ein Seitenschläfer. Gefallen hat mir, dass man immer wusste, wann man die Matratze umdrehen sollte, da entsprechende Label angenäht waren. Nach gut 8 Jahren hatten wir aber das Gefühl, dass die Matratzen trotzdem durchgelegen waren.

Im Moment gibt es zwei Matratzen auf dem Markt, die bei Stiftung Warentest die Note 1,7 erhalten haben: Die Bodyguard von Bett1 und die Emma. Bei beiden Herstellern ist 100 Tage Probeliegen möglich. Ich kannte auch von jeder Matratze jemanden, der sie schon vor längerer Zeit gekauft hatte, so dass ich mich aus erster Hand informieren konnte. Unsere Wahl fiel dann auf die Emma, die wir als erstes ausprobieren wollten, insbesondere wegen der Schicht Viscoschaum. Ich bestellte also zwei Mal die mittlere Härte.

Schnell merkte ich, dass der Molton die Oberfläche der Matratze negativ beeinflusste, also ließ ich diesen Schonbezug erst einmal weg. Außerdem hatten wir das Gefühl, dass der alte Lattenrost Sultan Lovund von Ikea nicht so gut für unsere Bedürfnisse war. Also bestellten wir neue Lattenroste. Ich entschied mich wegen meiner Birnenform für den Duo Powerflex von BeSports, der im Hüftbereich verstellbar ist. Florian hingegen entschied sich für das elektrisch verstellbare Modell Rhodos EcoMove EL von der FMP Matratzenmanufaktur. Da dieser Lattenrost ein paar Zentimeter höher ist, habe ich für mich noch einen Topper bestellt, den ich allerdings unter die Emma-Matratze legte.

Allerdings war die mittlere Härte für Florian doch nicht so gut geeignet, weshalb ich die Emma-Matratze zurückschickte und statt dessen die harte Variante für ihn bestellte. Das klappte einwandfrei auch mit der Erstattung. Seit er die härtere Emma-Matratze hat, schläft er viel besser und atmet auch leiser. Die 100 Tage Probeschlafen sind also wirklich genial, denn nur so kann man herausfinden, ob man auf einer Matratze tatsächlich gut schlafen kann, oder ob man besser wechselt. Wenn einem die harte Emma-Variante noch zu weich ist, kann man sich noch eine Zwischenlage dazubestellen, die man dann in den Bezug mit einzieht.

Witzig ist auch, dass ich zumindest meine Schlafqualität auch objektiv messen konnte. Seit April besitze ich einen Fitnesstracker, den ich auch nachts trage, um meinen Schlaf zu messen. Wegen meiner coronabedingten Schlaflosigkeit zähle ich aber mal nur die Daten ab 4. Mai. Ich hatte durchschnittlich 7:49 h pro Nacht geschlafen. Seit ich auf der Emma-Matratze schlafe, habe ich durchschnittlich 8:24 h pro Nacht geschlafen. Wir bleiben jetzt bei diesen Matratzen :)

Video: Florian testet den Lattenrost Rhodos EcoMove EL

Video: Sandra rollt die Emma-Matratze auf

12 Fotos

guter Schlaf

Guter Schlaf

schlechter Schlaf

Schlechter Schlaf

Thema: Traumhaus
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Freitag, 31. Juli 2020 12:45

Fotos aus dem Garten

In der Mittagspause / Homeoffice im Garten fotografiert :)

Hauhechel-Bläuling (Polyommatus icarus)

Hauhechel-Bläuling (Polyommatus icarus)

Biene

Biene auf unserem Oregano

Asiatischer Marienkäfer

Asiatischer Marienkäfer

Hummel

Hummelauf unserem Oregano

Biene

Biene im Anflug auf unseren Oregano

Japanische Weinbeere / Rotborstige Himbeere

Japanische Weinbeere / Rotborstige Himbeere

Themen: Traumhaus | Fotografie
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Mittwoch, 29. Juli 2020 17:12

Geschichten aus dem Garten und dem Stall

Wegen der Coronapanik habe ich im Garten im Hochbeet mal allerlei Gemüse angepflanzt, mit ungewissem Ausgang. Eher so als Experiment. Jetzt konnte ich nach drei Monaten die ersten Kartoffeln ernten. Waren lecker, aber die Apokalypse hätten wir damit nicht überlebt :D

Kartoffeln aus dem Hochbeet

Kartoffeln aus dem Hochbeet

Whiti trinkt aus dem Vogelbad.

Whiti trinkt aus dem Vogelbad

Und heute war der Notfallschmied da, weil Felix beinahe ein Eisen verloren hätte. Zwei Nägel waren schon weg und zwei völlig verbogen. Im Sommer ist das Horn der Hufe trockener und deshalb entstehen eher mal Risse und die Nägel zieht's dann schnell raus, besonders wenn sich das Pferd von hinten in die Eisen tritt.

fast verlorenes Hufeisen

Themen: Karnickel | Traumhaus | Eigenes Pferd Felix
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Montag, 6. April 2020 17:01

Entschleunigung

Am Ende wird alles gut... und wenn es nicht gut ist, dann ist es noch nicht das Ende.
Oscar Wilde

Eigentlich habe ich mein Leben schon drastisch entschleunigt. Massenaufläufe wie das Oktoberfest waren mir schon seit Ewigkeiten ein Graus, nicht erst seit dem Anschlag 1980. Als Kind liebte ich die blinkenden Lichter nachts und den Geruch von Zuckerwatte und gebrannten Mandeln. Später arbeitete ich zwischen Theresienwiese und Goetheplatz und hatte das Gefühl, die Achterbahn fährt durch mein Büro. Von den Tretminen auf dem Weg von der U-Bahn ganz zu schweigen. Die Bierleichen. Einfach nur gruselig.

Auch Sportveranstaltungen haben mich nie interessiert. Fußball. Tennis. Springreiten. War mir schon immer völlig egal. Auch im Fernsehen.

Ich glaube, die größte Massenveranstaltung, die ich jemals gerne besucht habe, war die ComicCon in Stuttgart mit ca. 40.000 - 50.000 Besuchern. Aber das ist schon hart an der Grenze und brauche ich auch nicht unbedingt jedes Jahr.

2012 war das Jahr, in dem ich erkannte, dass Freizeitstress auch Stress ist, den es zu reduzieren galt. Man musste nicht jedes Jahr auf jede Con. Oder jedes lange Wochenende irgendwo hinfahren. Oder auch noch in den Pfingstferien irgendwo Urlaub machen. Carpe Diem hieß auch, zur Ruhe kommen, relaxen, herumlümmeln, die Batterien wieder auftanken.

2014 stand ich dann mal beim Chef heulend im Büro. Kurz vorm Burnout machte ich ein Coaching und lernte, dass ich auch delegieren darf, im Job genauso wie in der Familie. Und dass ich dabei kein schlechtes Gewissen haben brauchte. Und dass ich nicht dringende Dinge auch mal vor mir herschieben darf. Und auch hier kein schlechtes Gewissen haben brauchte. Diese Erkenntnis tat gut.

2013 habe ich wieder zu reiten angefangen. Seit dem habe ich immer mehr Geld in dieses Hobby investiert. In die lokale Realwirtschaft, wenn man es so sehen mag. Und die Ruhe, die einen umgibt, wenn man allein mit dem Pferd den Wald durchstreift, oder mit ein paar wenigen Freunden. Das hatte auch etwas Entschleunigendes.

Konsumverweigerer bin ich schon länger. Manchmal aus wirtschaftlicher Not, wie als ich studiert habe oder alleinerziehend war. Manchmal auch, weil ich die vollgestopften Schränke sehe oder den Krempl, den ich in regelmäßigen Abständen beim Wertstoffhof entsorge. Da frage ich mich manchmal, wieso ich das überhaupt gekauft habe. Was braucht man eigentlich zum Leben? Essen. Kleidung. Ja, klar, aber alles andere? Ich will gar nichts mehr haben, das man irgendwo hinstellt und dann abstauben muss. Natürlich werde ich öfter auch mal schwach. Aber das hat auch mehr mit der lokalen Realwirtschaft zu tun.

"Shoppen" war für mich nie eine erstrebenswerte Freizeitgestaltung, sondern eher notwendiges Übel. Deshalb haben wir aus dem Urlaub auch eher selten etwas mit nach Hause gebracht, außer vielleicht Super Soakers aus den USA und Honig aus Neuseeland. Deshalb war es für mich auch nie ein Problem, direkt neben den Konsumtempeln PEP oder den RiemArcaden zu wohnen. Der einzige Shop, den wir im Moment vermissen, ist der Lego-Store.

Und ich möchte eigentlich immer lieber reparieren als wegwerfen und neu kaufen. Im Erziehungsurlaub hatte ich Zeit, die Kleidung der Kinder auch mal zu flicken. Später dann nicht mehr, dann habe ich sie doch eher weggeworfen. Aber wenn ich z.B. mal wieder ein Smartphone, dessen Akku noch zwei Tage hält und einwandfrei funktioniert, wegen fehlender Sicherheitsupdates austauschen MUSS, dann blutet mir das Herz. Ebenso wenn ich die vielen Leute in den Malls sehe mit ihren Primark-Tüten. Dann denke ich immer: "Da geht er dahin, der Planet."

Die Bosch-Waschmaschine meiner Eltern hat über 20 Jahre gehalten. Heute muss man froh sein, wenn die Haushaltsgeräte 10 Jahre durchhalten. Reparaturen lohnen sich zumindest finanziell eher selten, dabei wäre das so gut für den Planeten, wenn es umgekehrt wäre. Ich hoffe inständig, dass sich hier etwas Grundlegendes ändert nach der Coronakatastrophe.

Aber ich schweife vom Thema ab. Entschleunigung.

Wir haben erstaunlich wenig ändern müssen. Kein rumstehen mit dem Auto in der Rush Hour mehr. Ich gehe zu Fuß zum einkaufen. Zum Pferd darf ich noch immer, wenn auch unter strengen Auflagen. Ich koche mehr, auch weil ich die Zeit habe, weil die Heimfahrt wegfällt. Und wir haben jetzt schon den zweiten echten Lazy Sunday erlebt, an dem wir uns mal in den Garten setzen konnten. Dafür blieb sonst nur wenig Zeit.

Das sind Aspekte, die ich gerade sehr genieße. Aber mir ist auch bewusst, wie privilegiert wir hier sind, dass wir überhaupt einen kleinen Garten haben, eine glückliche Ehe führen, finanziell ein kleines Polsterchen haben, das Haus groß genug ist, dass sich jeder zurückziehen kann. Ich persönlich könnte es also noch eine ganze Weile mit dieser Ausgangsbeschränkung aushalten.

Everything's going to be okay!
Carl Grimes

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Freitag, 27. April 2018 17:29

Männerspielzeug

Staubsaugen nervt. Aber irgendwie habe ich mir gedacht, dass so ein Saugroboter doof ist, weil da kein Filter drin ist und man dann den Dreck umständlich aus dem Behälter holen muss und dabei dann vielleicht eine Staubwolke beim Mülleimer hinterlässt. Oder sich das Ding dauernd verhakt und man vielleicht schneller wäre, wenn man schnell so durchsaugt. Und überall hin kommt das Ding ja auch nicht. Und überhaupt.

Aber je mehr Leute sich so einen keinen Helfer angeschafft haben und begeistert sind, desto bereiter war ich, es wenigstens zu versuchen. Ich wollte nicht gleich das ganz große Geld ausgeben, so ein älteres Modell als Einsteiger sollte ausreichen. Wegen der guten Bewertungen habe ich mich dann für den [Unser Amazonstore: ] iRobot Roomba 605 [/Amazonstore Ende] entschieden.

Was soll ich sagen... Ich habe den Karton gar nicht ausgepackt. Ich kam heim und das Schlafzimmer war gesaugt. Unter dem Bett. Da wo ich nur mit Hatha Yoga hinkomme. Und am nächsten Tag das Wohnzimmer. Gut, das Magnetband hat mit unserem Saugroboter nicht funktioniert, ist vielleicht nicht handelsüblich genug, aber die Virtual Wall funktioniert. Hat mein Schatz Florian auch ausprobiert.

Am Sonntag habe ich dann auch mal Saugroboter gespielt. Level 1, Erdgeschoss. Dort kann der kleine Sid nicht die Treppe runterstürzen, weil da eine Planke zum Schutz unserer Schildkröte dies verhindert. Die Freischwingerstühle musste ich hochstellen, aber danach wurde gesaugt, während ich das Frühstück machte. Gut, die Brötchen sind vor lauter Faszination etwas dunkel geworden, aber irgendwie schon eine Erleichterung. Statt einer Stunde habe ich dann mit dem konventionellen Staubsauger nur noch eine halbe gebraucht. Denn neben die Schränke oder auf den Bilderrahmen oder die Treppenstufen, da kommt er halt dann doch nicht hin. Aber eine Arbeitserleichterung ist es auf jeden Fall.

Und gestern auch. Mein Mann: "Ich habe im Wohnzimmer gesaugt." Schon zum zweiten Mal in nur einer Woche.

Ich: "Männerspielzeug!"

Vielleicht kann man bei uns in Zukunft vom Boden essen. Gut, das konnte man bisher auch. Aber jetzt wird man davon nicht mehr satt ;-)

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Traumhaus | Schildkröte
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Montag, 25. September 2017 21:02

Andreas Eschbach in Wolfenbüttel

Samstag, 23. September 2017, 22:06 Uhr:

Am Samstag sind wir nach Wolfenbüttel gefahren. Gegen 17.45 Uhr waren wir dann im Gästehaus der Bundesakademie in Wolfenbüttel angekommen. Ich habe gehört, dass dieses Städtchen von manchen Zeitgenossen auch "Dreckskaff" genannt wird.

Jetzt bin ich in dem Zimmerchen im Gästehaus. Morgen um 15.00 Uhr geht es erst los, aber wir werden zum Café am Stadtmarkt zum frühstücken gehen und dann noch das beschauliche Städtchen anschauen. Ich liebe Fachwerkhäuser, deshalb werde ich hier noch auf meine Kosten kommen.


Sonntag, 24. September 2017, 23:56 Uhr:

Heute Sonntag war ein toller Tag. Gestartet haben wir mit einem leckeren Frühstück im Café am Stadtmarkt. Draußen steppte der Bär, denn es war Halbmarathon. Als wir das Café verließen, haben wir Andreas Eschbach gesehen, wir er auch dort frühstückte.

Anschließend haben wir die Gelegenheit genutzt und uns die Bibliothek angeschaut. Da hat Herzog August wirklich einen riesigen Schatz angehäuft. Ich glaube ich habe noch nie eine so große Sammlung wunderschöner alter Bücher gesehen wie hier.

Um 15.00 Uhr ging es dann los. Nach einer kurzen Begrüßung durch Olaf Kutzmutz, dem Programmleiter Literatur brachte Burkhard Spinnen eine Selbstreflexion, weshalb er wohl nie einen Zeitreiseroman schreiben können wird. Da er seinen Vortrag ablas, empfand ich ihn als sehr monoton und ermüdend, auch wenn er sehr viele Beispiele nannte wie Die Zeitmaschine von H.G. Wells, Zurück in die Zukunft, Edge of Tomorrow (und wieso sich der Tag nach der Zerstörung der Außerirdischen noch einmal wiederholte) und Täglich grüßt das Murmeltier. Die zweite Frage aus dem Publikum lautete, ob er schon einmal eine Geschichte gelesen oder gesehen hätte, in der der zeitreisende Protagonist, egal was er auch anstellt, die Zeitlinie eben nicht ändern kann, weil dies eben physikalisch nicht möglich ist. Es folgte ein merkwürdiger Monolog, bei dem ich mir ziemlich sicher war, dass die Frage nicht beantwortet wurde. Erst einer der nächsten Fragesteller nannte zwei Beispiele und in der kurzen Pause wurde zu dem Thema auch noch einmal diskutiert.

Die nächste Vorlesung von Leonhard Koppelmann war schon interessanter. Er berichtete darüber, wie aus dem Roman "Eine Billion Dollar" ein vierstündiges Hörspiel wurde. Hier wurde der Tod von John an den Beginn der Geschichte gestellt und es werden nur etwa 20 % des Romans verwendet. Die Synchronsprecherin von Jodie Foster sprach hier eine Journalistin, die - soweit ich das verstanden hatte -, als Erzähler fungierte.

Nach einer längeren Kaffeepause kam Kathrin Lange dran, die zu den Romanen "Das Jesus-Video", "Eine Billion Dollar" und "Herr aller Dinge" Überlegungen zu den Romanenden anstellte. Das fand ich auch interessant, da ich schon öfter beschrieben hatte, dass ich die Enden häufig als abrupt und unbefriedigend empfinde. Aber es wurde von einer Art Vertrag zwischen Author und Leser gesprochen, den Andreas Eschbach hier eben brechen würde. Und ich dachte mir dann, dass es eben seine spezielle Art ist, eine Geschichte zu Ende zu bringen, und dass es eben nicht seine Absicht ist, die Erwartungen der Leser zu erfüllen. Wäre ja auch langweilig.

Nach dem Abendessen (Lasagne mit Salat) kam dann der Höhepunkt des Tages. Andreas Eschbach las aus seinem Roman "Todesengel" einen Ausschnitt und wurde anschließend von Olaf interviewt. Eschbach ist ein sehr ruhiger, intelligenter Mensch, der mit seinen Antworten immer wieder überrascht. Anschließend bildete sich sofort eine Schlange zum Signieren und Fotografieren. Ich habe meine drei Lieblingsromane mitgebracht "Das Jesus-Video", "Eine Billion Dollar" und "Ausgebrannt", die nun mit Widmung signiert sind :) Und ein gemeinsames Foto haben wir auch gemacht.

Anschließend gab es noch eine Menge Diskussionen, regen Austausch und Fachsimpeln. Da ich kein Author (mehr) bin und "nur" noch ein wenig blogge, habe ich mich aber nicht all zu lange am Networken beteiligt. Ich muss morgen schließlich fit sein für die lange Autofahrt.


Montag, 25. September 2017, 21:02 Uhr:

Der letzte Tag begann schon relativ früh mit dem ersten Vortrag von Wulf Dorn, der darüber referierte, wie das Buch "Ausgebrannt" sein Leben verändert hat. Mir brannte die Frage auf der Zunge, ob das Buch vielleicht auch andere Leute geprägt hat, aber die Zeit war zu knapp. Denn bei der Kaufentscheidung für unser kleines Reihenhäuschen hat durchaus auch eine Rolle gespielt, dass es mit Geothermie beheizt wird, und es ist ein Toyota Auris Hybrid geworden, weil ich mich auch aufgrund dieses Buches mit sparsameren Autos beschäftigt habe und mich die Hybridtechnologie daher sehr faszinierte. Insofern kann man sagen, dass dieses Buch auch unser Leben verändert hat oder zumindest den Prozess beschleunigt. Andreas Eschbach wurde als visionär bezeichnet, doch bescheiden, wie er ist, hat er gleich seiner Heiligsprechung zu Lebzeiten entgegengewirkt.

Bei dem nächsten Vortrag von Klaus N. Frick über Andreas Eschbach und Perry Rhodan hatte ich schon befürchtet, dass ich als totaler Perry-Rhodan-Nichtwisser kein Wort verstehen würde. Aber Klaus erzählte so erfrischend über seine Begegnung mit Andreas Eschbach - damals hatte er noch grüne Haare - und umriss den Inhalt einiger Highlights, dass es mir ein wenig die Angst nahm, vielleicht doch einmal etwas aus diesem Universum zu lesen. Denn bisher haben mich die kilometerlangen Regale mit Silberbänden davon abgehalten, da ich genau wusste, dass ich das niemals werde in meinem Leben alles lesen können.

Den letzten Vortrag hielt Regula Venske zum Thema Wahlen. Brandaktuell also nach der gestrigen Bundestagswahl. In dem Buch "Ein König für Deutschland" ging es um Wahlfälschung durch manipulierte Wahlcomputer. Doch nach der Buchbesprechung erzählte Regula noch von ihrer Reise in die Ukraine, wo sie gerade her kam und von den Schriftstellervereinigungen PEN.

Nach dem Mittagessen mit Fingerfood starteten wir auch gleich los zurück nach München. Es waren wundervolle Tage und ich bin Christina sehr dankbar dafür, dass sie mich auf diese Veranstaltung aufmerksam gemacht und begleitet hat. Sie bezeichnete mich auch als "größten Andreas-Eschbach-Fan", den sie kennt. Nun, es scheint noch einige mehr zu geben ;-) Nach dieser Tagung habe ich mich auch mit seinen unerwarteten Romanenden angefreundet. Und nun freue ich mich schon auf meine nächste Lektüre von ihm.

Hier kann man noch die Gedanken von Christina zu dieser Tagung nachlesen: Ein König für Deutschland, Literatur in multiplen Sinneseindrücken und In hoffnungsvoller Erwartung, und noch eine Ergänzung: Per Auto durch die Republik

Und hier auf Twitter unter dem Hashtag #jesuseschbach (soviel zum Thema Heilgsprechung).

47 Fotos

Themen: Freunde | unterwegs | Bücher | Auto | Traumhaus | Andreas Eschbach
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Donnerstag, 15. November 2012 19:36

Blackout in München

7.01 Uhr

Ja, auch wir waren betroffen. Als ich heute Morgen in der Küche stand und die Spülmaschine ausräumte, flackerte plötzlich das Licht. Ich dachte schon, diese Glühbirnen mit dem Halogen-Dings drinne ist schon nach einem Monat kaputt. Als ich fluchend wieder rauskam, saßen die Jungs auch im Dunkeln. Also ging ich mit der Taschenlampe in den Keller, aber alle Sicherungen waren drin. Komisch...

Also kurbelte ich weiter die Taschenlampe, damit Ferdinand seine Schultasche packen konnte (ich sage ihm j.e.d.e.n Abend, er soll sie packen...), dann gingen wir zum Auto. Aber die Feuerschutztüren waren zu, so dass wir Nachbarschaftshilfe leisten mussten und sie uns gegenseitig aufhalten. Das Problem war nur, dass man die Schranke nicht einfach hochdrücken konnte, also stand ich vor der Ausfahrt und kam nicht weiter. Aber wir hatten Glück, der Techniker war schon vor Ort und musste nur noch schnell seinen Werkzeugkasten holen, dann schraubte er die Schranke einfach ab :D

Und dann waren wir sogar 5 Minuten schneller als sonst in Perlach, weil uns keine rote Ampel aufhielt ;-) Das Verkehrschaos begann dann vermutlich erst, als wir schon in Schule bzw. Büro waren.

Da dann das nächste Problem. Die Drehkreuze gingen nicht. Aber auch hier hatte ich Glück, es standen schon 10 Leute vor der Tür, als jemand vom Werkschutz kam und uns hineinließ - natürlich warf er auch einen Blick auf unsere Mitarbeiterausweise.

In einigen Gebäuden brannte schon Licht, aber bei Weitem nicht in allen. Vorsichtshalber ging ich gleich die Treppe hoch. Ich konnte natürlich meinen Rechner nicht gleich starten, also ging ich erst einmal in die Küche. Da gab es dann die nächste Katastrophe: Die Kaffeemaschinen gingen natürlich auch nicht... Hilfe!

Also quatschte ich mit ein paar Kolleginnen, um die Zeit totzuschlagen, was hätten wir sonst tun sollen? Gerade, als wir beschlossen, uns in der Cafeteria einen Kaffee zu holen, weil wir hofften, dass die ebenso wie die Kantinenküche am Notstromaggregat hängt, gingen aber schon die Lichter an und der Alltag hatte uns wieder. Da sieht man mal, wie abhängig man vom Strom ist...

8.21 Uhr

Themen: Traumhaus | (B)engel | mein Job
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Freitag, 3. August 2012 21:56

Gebackener Camembert und andere Schnappschüsse

Manchmal gelingt mir auch mal was beim Kochen. Zum Beispiel der von meinem Schatz Florian gewünschte gebackene Camembert.

Gebackener Camembert

Am Mittwoch waren wir spontan im Biergarten, mit dem Fahrrad.

Sandra im Biergarten

Florian im Biergarten

Sandra auf ihrem neuen Fahrrad

Sandra auf ihrem neuen Fahrrad

Der Mond war sehr schön zu sehen. Florian hat sogar mit unserer kleinen DigiCam und dem Laien-Teleskop ganz passable Fotos gemacht.

Mond

Dann bin ich ganz begeistert, dass meine Mojito-Minze diesmal nicht schon nach drei Tagen vertrocknet.

Mojito-Minze

Florian hat sich außerdem noch Rohkost mit Dip gewünscht. Das war auch mal ein ungewöhnliches Abendessen ;-)

Sandra mit Rohkost

Außerdem haben wir uns für die Küche eine neue Armatur mit Dusche geleistet. Und wieder etwas gelernt. Man muss nämlich aufpassen, ob man eine normale oder eine Niederdruck-Armatur kauft. Die Niederdruck-Armaturen sind für Boiler geeignet, bei normalem Wasserdruck würden sie aber ständig tropfen. Aber es war kein Problem, die bei Obi umzutauschen, die waren sehr kulant. Unser Handwerker kam einfach am nächsten Tag nochmal.

neue Armatur

neue Armatur mit Dusche

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Dienstag, 22. Februar 2011 20:57

Haus bezugsfertig machen - Teil 4

Heute habe ich nur so Kleinkram erledigt, wie ein paar Kisten packen und ins Auto gehievt. Abends kam dann der Anruf, dass die Maler fertig sind. Das ist natürlich blöd, wenn es schon dunkel ist, aber mit der Lampe aus dem Auto habe ich dann alle Zimmer begutachtet und nochmal zwei Stellen nachbessern lassen. Ansonsten hat alles gut geklappt.

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09.01.2012 13:04 Clicks: 123692

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