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Thema: Interessen/Serien

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Freitag, 5. Oktober 2018 20:20

Atypical (Netflix)

Wir haben nun die erste Staffel von Atypical auf Netflix geschaut. Ich bin mir nicht sicher, ob der autistische junge Mann realistisch dargestellt wird, aber die Serie ist wirklich nett und witzig. Die Mutter nervt zwar ein bisserl und die Schwester mit ihren Teenagerproblemen irgendwie auch, aber es sind schon witzige Dialoge. Und wie die Familie zusammenwirkt und ihre Vergangenheit aufgedeckt wird, ist auch irgendwie interssant.

Ich habe mich gefragt, ob es einen fließenden Übergang zwischen stark introvertiert und leicht autisitsch gibt. Aber der Hauptunterschied ist wohl, dass es Autisten tatsächlich schwer fällt, die Gefühlsregungen aus der Körpersprache und dem Gesichtsausdruck ihres Gegenübers abzulesen.

Thema: Serien
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Montag, 1. Oktober 2018 20:45

iZombie - Staffel 3

In der dritten Staffel von iZombie kommt die Zombieapokalypse ans Tageslicht und Liv ist nicht mehr nur die mit den komischen, weißen Haaren, die mal an die Sonne gehen sollte, sondern wird auch als Zombie erkannt. Ich glaube, in der Synchro geht viel vom Wortspiel verloren, vielleicht sollte ich die Serie nochmal auf englisch anschauen. Liv Moore z.B.: lebe mehr. Oder die private Militär-Firma Fillmore-Graves: "fülle mehr Gräber". Die vierte Staffel kann man derzeit schon auf sixx.de anschauen, wobei meine Neugierde und Ungeduld (eine Woche auf die nächste Folge warten!!!) gerade im Clinch liegen. Wie sagte man? I am sherlocked? Und jetzt heißt es wohl: I am izombified? :D

Themen: Serien | Zombies
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Donnerstag, 26. April 2018 22:39

Lost in Space - Staffel 1 (Netflix)

Mein Schatz Florian und ich haben relativ begeistert die erste Staffel der Neuauflage von Lost in Space auf Netflix angeschaut.

Achtung, Spoiler

Das Mutterschiff Resolute kommt durch einen Unfall vom Kurs ab und landet in einer fremden Galaxie. Die Kolonisten der notgelandeten Jupiters, die auch als Habitate dienen, versuchen so gut es geht zu überleben und sich zu vernetzen. Dabei spielt die Familie Robinson die Hauptrolle. Ihr Sohn Will freundet sich mit einem außerirdischen Roboter an, doch es ist nicht so ganz klar, ob er Feind, Freund oder nur defekt programmiert ist. Leider ist der Planet nicht dauerhaft bewohnbar, weshalb es wichtig ist, dass die Gestrandeten zu ihrem Mutterschiff zurückkehren. Doch leider geht auch hier etwas schief und am Ende landet die Familie noch weiter weg in der Heimat der Roboter, womit sie nun völlig auf sich allein gestellt sind. Soweit der Cliffhanger.

Achtung, Spoiler

Die Serie ist mehr für das Herz als für den Verstand. Sie nimmt es mit der Logik und Physik nicht ganz so genau. Aber sie ist unterhaltsam, spannend und optisch ansprechend. Merkwürdig finde ich nur, wenn die Leute in ihre Kommgeräte sprechen, und diese an gedrillten Kabeln irgendwo rumhängen. Dabei sind sie sonst doch so modern, z.B. mit 3D-Druckern ausgestattet. Wir freuen uns auf jeden Fall auf die nächste Staffel.

Thema: Serien
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Mittwoch, 25. April 2018 22:15

Z Nation - Staffel 3

Jetzt bin ich auch mit der dritten Staffel von Z Nation durch. Ich hatte ja bemängelt, dass die versuchen, Walking Dead nachzumachen, dem aber natürlich nicht gerecht werden. Und viele Dinge waren auch einfach nur absurd. Irgendwo hatte ich dann aber gelesen, dass es eher eine Komödie sein soll, und mit diesen Augen betrachtet, habe ich doch gleich viel mehr Spaß. Manchmal kann man die Serie sogar als Satire auffassen :)

Achtung, Spoiler

Zum Beispiel, als Mr. Murphy Überlebende in seine Gemeinschaft aufnimmt und auf dem Antrag auch nach dem bisherigen Beruf fragt. Ein Banker darf in Zukunft Toiletten putzen, da man in der Apokalypse leider keine Verwendung mehr für Banker hat. Was für ein Schenkelklopfer.

Achtung, Spoiler

Oder in Folge 8 Qualkampf: Ein Präsident, der eine Mauer gegen Zombies bauen möchte, wird herausgefordert von einem anderen Präsident mit roter Trumpfrisur, der sagt, dass die Leute ihren Esel selber wählen möchten, der sie anführt. Oder: "Politik ist so ein schmutziges Geschäft!"

Achtung, Spoiler

Auch wenn es manchmal etwas schleppend vorangeht und meine Aufmerksamkeit abschweift, aber Spaß hatte ich auf jeden Fall. Auch mit den durchgeknallten Zombies. Wer bitte kommt auf die absurde Idee, so einen Untoten über und über mit Plastikedelsteinen zu bekleben? Oder das Hybridwesen, Tochter von Mr. Murphy und der Amazone mit Blaubeerkuchen, Lucy, das rasant altert (und bei der Geburt waren als Heilige Drei Könige kostümierte Zombies mit Zombie-Kamel anwesend), und als Teenager plötzlich ihre Regel bekommt, wehement nach dem Heilmittel Schokolade verlangt und der Entführer die Rolle eines verständnisvollen Vaters übernimmt.

Achtung, Spoiler

Die beste Szene war aber, als Doc Hallozinationen vom Zombiegras bekommt und plötzlich ein Delorean aus der Zukunft auftaucht und aus ihm Doc als Doc Brown und Zehntausend als Marty aussteigen. Wenn das nicht nur eine Hallozination gewesen wäre, dann wäre die Serie endgültig zur Absurdität verkommen, aber das wäre wohl rein aus lizenztechnischen Gründen schon nicht möglich gewesen.

Achtung, Spoiler

Staffel 3 endet mit einem bösen Cliffhanger. Warren wird in den Bauch geschossen. Wird sie überleben?

Achtung, Spoiler

Und dann frage ich mich noch, wie so ein Casting abläuft. Werden da Fragen gestellt wie "Haben Sie schon Zombiefilmerfahrung?". Denn Ramona Young kenne ich auch aus Santa Clarita Diet. Und in ZNation ist sie Kaya und von Citizen Z schwanger.

Achtung, Spoiler

Jetzt bin ich mit der Serie warmgeworden und werde unter dem Aspekt, sie nicht ernst zu nehmen, auch weiterschauen. Um die Zeit bis Walking Dead Staffel 8 im Oktober zu überbrücken, kann ich jetzt mit Fear the Walking Dead Staffel 4 auf Prime weitermachen und im Sommer geht hoffentlich iZombie Staffel 3 auf Netflix weter. Es leben die Zombies!

Themen: Serien | Zombies
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Dienstag, 17. April 2018 19:09

Dead like me

Ich weiß gar nicht mehr, wer mir die Serie Dead like me empfohlen hat, aber jetzt haben wir sie endlich durchgeschaut. Das kurze Leben von George (Georgia) endete tragisch, als sie mit 18 Jahren von einer Raumstationstoilette erschlagen wird. Das kannte ich schon aus dem Buch "Mieses Karma" von 2008, aber Dead like me ist älter.

Achtung, Spoiler

Doch sie weilt weiter unter den Lebenden als Milly, die zwar ihren Lebensunterhalt verdienen muss, aber gemeinsam mit ihrem Boss Rube, Betty (später durch Daisy ersetzt), Roxy und Mason Seelen einsammelt, bevor sie durch Unfälle oder andere Ereignisse zu Tode kommen, und sie dann ins Licht begleiten. Die Geschichten der Sterbenden sind jedoch eher Randerscheinungen. Wie die Seelensammler gelebt haben, wird immer wieder in Flashbacks erzählt. Ich fand es schade, dass Betty ersetzt wurde, aber Daisy war auch ein schöner Charakter. Sie war eine Schauspielerin auf der ständigen Suche nach Liebe, doch fand nur Sex und wurde ausgenutzt. Rube war auf der Suche nach seiner Tochter, die er kurz vor ihrem Tod finden durfte. Mason war ein Chaot, der weder zu Lebzeiten noch im Tod die Dinge im Griff hatte. Und Roxy war irgendwie seltsam, im Leben eine Tänzerin, im Tod eine Politesse und später Polizistin.

Achtung, Spoiler

Auch George macht eine Entwicklung durch. Sie verliert ihre Jungfräulichkeit, aber der Typ taucht nie wieder auf. Das hätte meiner Meinung nach eine tolle Storyline ergeben, wenn er sie fragt, was denn ihr richtiger Name sei, denn George Lass ist längst tot. Wurde aber nie aufgegriffen. Sie beobachtet ihre Familie, die nach ihrem Tod zerbricht. Ihre kleine Schwester verkraftet das nicht so gut, hat aber bald den Verdacht, dass George in Milly noch da ist.

Achtung, Spoiler

Die erste Staffel endet lieblos. In der zweiten Staffel werden die Geschichten etwas netter weitererzählt, doch im Grunde bleiben lose Enden. Wir hatten gehofft, dass der Film dann einen würdigen Abschluss gibt, doch das tut er leider nicht. Statt dessen wird Rube durch Cameron (Desmond aus Lost) ersetzt, der alles modernisiert und die gelben Postits durch Smartphones ersetzt. George begegnet ihrer Schwester Reggie erst am Ende (das wäre auch toll gewesen, wenn sie ihre Mutter und/oder Eltern davon überzeugt hätte, dass Milly - durch eine hübschere Schauspielerin ersetzt - eigentlich George ist). Und Daisy wurde plötzlich von einer anderen Schauspielerin ersetzt, was gar nicht ging!

Fazit: War ganz nett, aber man hätte viel mehr draus machen können. Wie entstehen Gruftlinge? Wie finden unsere Untoten ins Licht? Deshalb werden wir die DVDs nicht behalten. Wurde die Serie wirklich eingestellt, weil Ellen Muth magersüchtig war und stationär behandelt werden musste?

Thema: Serien
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Dienstag, 3. April 2018 19:26

Mars

Die Kurzserie Mars von National Geographic ist eine Mischung aus Fiktion, Interviews und Dokumentation. Die Apollo-Missionen werden angesprochen, das russische Experiment Mars-500, wieso Nixon sich für die Spaceshuttles aussprach und welche Visionen Wernher von Braun hatte. Ganz besonders oft kommt Elon Musk zu Wort, wodurch die Serie wie ein Werbefilm für SpaceX wirkt. Aber warum nicht? Er ist ein Visionär. Hoffentlich geht ihm das Geld nicht aus.

Themen: Astronomie | Serien
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Montag, 2. April 2018 15:42

Santa Clarita Diet - Staffel 1 - 2

Eigentlich schaue ich die Serie Santa Clarita Diet nur als Übergang, bis iZombie endlich weitergeht. Die Serie ist viel zu überdreht und albern, weshalb ich sie nicht wirklich empfehlen möchte. Aber in der Folge 2.05 wurden die Zuschauer mal ganz nebenbei über Fracking aufgeklärt, als der Nerd einer dumpfbackigen Mitschülerin mal die Sache mit den giftigen Chemikalien erklärt, die das Grundwasser vergiften. Also ein Pluspunkt :)

Themen: Serien | Zombies
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Montag, 19. März 2018 17:31

Walker Stalker in Mannheim

Sandra unterwegs zur Walkding-Dead-Convention:

Freitag, 16. März 2018

Als ich von der Walker Stalker erfahren hatte, war mir sofort klar: Da muss ich hin. Besonders, weil Thomas und Monika dort einen Stand mit ihren Merchandize-Artikeln haben werden. Aber natürlich auch, weil Walking Dead eine meiner Lieblingsserien ist. Meinen Schatz Florian interessiert das nicht so besonders, deshalb bin ich jetzt alleine unterwegs gewesen.

Das Hotel, das den Maimarkthallen in Mannheim am nächsten ist, ist das B&B Hotel Mannheim. Da ich meistens über booking.com buche, war ich etwas enttäuscht, dass ich hier kein Zimmer bekommen konnte. Da es aber immer anklickbar war, dachte ich, dass es einfach ausgebucht ist. Wäre jetzt nicht verwunderlich. Dann hatte ich irgendwie die Werbung von Trivago im Kopf und versuchte es noch einmal über diese Website. Und siehe da, ich gelangte über den Link direkt auf die Seite der B&B-Hotels und konnte letzte Woche noch problemlos ein Zimmer buchen. Hä? Da bei Trivago keine Vergleichsangebote waren, googelte ich mal einfach so nach dem Hotel und stellte fest, dass es in keinen der gängigen Portalen gelistet ist. Deshalb ist es auch günstig, weil die sich die Provisionen sparen. Bei Booking immerhin 19%, habe ich mal gehört, weiß nicht, ob das stimmt.

Am Freitag war ich noch einmal kurz im Stall, da es mir sehr schwer fällt, mehr als drei Tage am Stück nicht zu reiten. Danach bin ich gleich losgefahren, so gegen 12.30 Uhr. Aber ab Stuttgart hat das Navi ständig wegen Stau Alternativrouten vorgeschlagen. Das war so gegen 15.00 Uhr und die ETA war schon lange nicht mehr 16.30 Uhr, sondern eher 18.00 Uhr. Ich habe immer die vorgeschlagenen Routen eingeschlagen, aber ich glaube, das lohnt sich wirklich nur, wenn man eine Zeitersparnis von mehr als 15 Minuten hat. Der Stau hätte mehr als 30 Minuten gekostet, aber in Stuttgart stand ich natürlich auch immer wieder im Stau und irgendwann war die ETA dann 18.30 Uhr. In Stuttgart scheinen alle plötzlich um 15.00 Uhr von der Arbeit zu kommen und sich in den Stau zu stellen. Dann habe ich die Alternativrouten einfach abgelehnt und war kurz vor 18.00 Uhr endlich im Hotel.

Das B&B ist klein, aber sauber. Kein überflüssiger Schnickschnack. Einen Parkplatz habe ich auch problemlos bekommen (37 Parkplätze bei 100 Zimmern), neben einem Auto mit lauter Walking-Dead-Aufklebern. Z.B. "dead inside, don't open". Hier war ich also richtig. Endlich konnte ich auch duschen. WLAN funktioniert auch einwandfrei. Jetzt bin ich auf das Frühstück morgen früh gespannt.


Samstag, 17. März 2018

Heute Morgen gab es ein kleines Frühstück. Bei dem günstigen Preis gibt es natürlich kein Rührei oder Bacon, aber das macht nichts, es war völlig ausreichend. Weil die Brotkörbe so weit oben waren, ist mir gleich mal die Greifzange runtergefallen und mein Teller ist kaputt gegangen. Aber Scherben bringen ja bekanntlich Glück.

Als ich dann zur Maimarkthalle gelaufen war, stand ich schon an der ersten Schlange. Ich dachte mir schon, dass ich es wohl nicht bis 11.00 Uhr zum ersten Panel schaffen würde, aber dann ging alles doch recht zügig. Ich hatte extra nur meine kleine Bauchtasche mit dem Nötigsten mitgenommen, so ging die Taschendurchsuchung recht schnell. Nächste Schlange. Doch leider stand ich diesmal an der Falschen, nämlich der, wo die Leute breits ihre Armbänder hatten. Also konnte ich noch nicht in die Halle, sondern musste um die zweite Zelthalle nochmal ganz außen rumlaufen, um mich an die dritte Schlange zu stellen. Doch auch hier ging alles zügig. Karte gescannt, Programm, Badge und Bändchen ausgehändigt, fertig. Und an die vorherige Schlange musste ich mich auch nicht mehr anstellen, sondern konnte gleich in die Halle.

Achtung, Spoiler

Kurz Monika begrüßen, Thomas und Martina waren mit dem Verkauf beschäftigt, und ab zum ersten Panel von Khary Payton (König Ezekiel), einem meiner Lieblingscharaktere. Ich mag die Guten, die Hoffnung, die Menschlichkeit. Und auch Khary war ein toller Mensch. Als seine Tochter in einem Vergnügungspark auf die Idee kam, er solle einfach sagen, dass sei "König Esequiel" und sie würden gleich reingelassen, aber er möchte seine Popularität nicht ausnutzen und hält seine Tochter an, geduldig zu warten, bis sie an der Reihe waren. Ein Thema war natürlich auch der CGI-Tiger Shiva und dass alle traurig waren, als sie gestorben war. Auf die Frage, wieso Shiva nicht als Zombietiger wiederkam, antwortete Khary, dass es in Walking Dead keine zombiefizierten Tiere gäbe, anders als in Game of Thrones, wo es Zombiedrachen gibt.

Achtung, Spoiler

Das zweite Panel waren die Troublemakers, Pollyanna McIntosh (Jadis von der Müllhalde), Steven Ogg (Simon, ein Handlanger von Negan) und Austin Amelio (Dwight, der meistgehasste Mann Amerikas). Pollyanna bedankte sich für das "almost compliment", dass ihre Frisur heute besser aussieht, als in der Serie. Steven wurde gefragt, wieso er im echten Leben genauso aussieht, wie in der Serie, doch er macht sich über seinen Schnauzer keine so großen Gedanken, das ist eben er. Austin erzählte, wie nervös er bei seinem Vorsprechen war.

Achtung, Spoiler

Das nächste Panel ließ ich sausen, da ich mir auch Autogamme holen wollte. Das erste von meinem Lieblingscharakter Carl Grimes, gespielt von Chandler Riggs. Ich gönnte mir dazu noch ein Selfie, auch wenn die Fotoqualität natürlich mies ist. Chandler war superlieb, begrüßte jeden per Handschlag und wechselte ein paar nette Worte. Und so sieht er aus, wenn jemand, der die 8. Staffel noch nicht gesehen hat, sagt: "You almost look like my son. You have to survive!" Er hat doch eine gewisse Ähnlichkeit mit Noah, oder?

Sandra und Chandler Riggs

Als ich dann zum nächsten Panel mit den Bewohnern von Alexandria anstand, erzählte mir eine Frau, als sie mein Autogramm sah, dass das der schlimmste Tod der Serie bisher war. Ich wusste, dass Carl gebissen werden würde, aber dass er tatsächlich stirb, hatte ich noch nicht glauben wollen. Er hat doch so viel schon überlebt, zwei Mal angeschossen, einmal fast von Zombies erwischt, ein Auge verloren. Ich hoffte, dass man ihm nur die Bisswunde entfernen musste, vielleicht eine Hand abhacken oder so. Jetzt weiß ich mit Gewissheit, dass er sterben wird. Aber nur in der Serie, nicht in den Comics. Ich muss die Comics wohl lesen :)

Das Panel mit Christian Serratos (Rosita), Alanna Masterson (Tara), Michael Traynor (Nicholas) und Ross Marquand (Aaron) war ganz nett. Christian sollte einen Disneysong singen, und alle setzten sich vor ihr auf den Boden, um ihr wie im Kindergarten zuzuhören. Ross (mit Vollbart) konnte aber wirklich gut singen.

Die Panels wurden alle durch Stenotypisten auf deutsch übersetzt und es gab auch Gebärdensprachler. Was für eine Leistung! Und was für ein Service! Wirklich gut für die Gehörlosen, die es tatsächlich im Publikum gab, und diejenigen, die nicht so gut Englisch können.

Danach habe ich mich bei Khary zu einem Autogramm angestellt. Das ging auch fix, obwohl er jeden umarmte und sich unterhielt und statt nur einem Selfie eine ganze Reihe Fotos machte, inklusive dem Tiger-Look. Ich habe natürlich ein Autogramm mit Shiva genommen, und für sie hat er mit einer Katzentatze unterschrieben. Ein wirklich sympathischer Kerl!

Zuletzt kam der Kostümwettbewerb. Es gab ein paar echt gute Kostüme, auch von Zombies und ganz viele Negans. Aber so richtig vom Hocker gehauen hat mich jetzt nichts, aber dafür gibt eine Serie wie Walking Dead vielleicht auch nicht so viel her. Lustig war das Zusammenspiel der Zombiefrau, die auch gewonnen hatte und einem der Negans. Als ich am Ende des Wettbewerbs hinten rum ging, habe ich einen Teilnehmer etwas von "unfair" sagen hören. Ich fand das auch ein wenig, da die beiden Moderatoren auch die Jury waren und die ersten drei Gewinner auswählten und dann über die Lautstärke des Applauses die Reihenfolge bestimmten.

Anschließend bin ich noch mit Thomas, Monika, Martina und zwei weiteren Congängerinnen in das Hotel Restaurant Stern gegangen, einem sehr guten Griechen, bei dem es aber auch Pasta und Pizza gibt. Sehr lecker! Auf dem Rückweg sind wir aus Versehen etwas zu weit mit der Tram gefahren, aber wir hatten Glück. Die nächste Tram in Gegenrichtung kam schon nach drei Minuten. Es ist nämlich wieder Winter.

Es gibt auch schon einen (negativen) Artikel zur Con. Aber hey, wenn die Leute so viel Geld freiwillig ausgeben, dann ist es das für diese Leute eben wert. Andere geben 1000 Euro für ein Fußballticket aus. Ist das weniger verrückt?


Sonntag, 18. März 2018

Heute bin ich nach dem Frühstück gleich zur Maimarkthalle marschiert und war kurz nach halb elf beim Panel angestanden. Anders als gestern waren aber schon alle Stühle besetzt und es wurde niemand mehr hineingelassen. Das war schon sehr frustrierend. Da fand ich dann das System von der Star Trek Destination besser, wo das ganze Wochenende nur 49 Euro gekostet hat, aber für die Panel dann ein wenig extra bezahlt werden musste. Dafür bekam man aber auch sicher einen Platz und die Veranstalter wussten schon im Vorfeld, wie viele Personen sich für die Panels interessierten. Einige durften dann zwischen der Absperrung und der letzten Stuhlreihe stehen, der Rest blieb hinter dem Absperrband, auch ich Winzling. Aber ich habe das Panel trotzdem ganz gut auf der Leinwand verfolgen können.

Es waren die beiden Stargäste Jeffrey Dean Morgen (Negan) und Norman Reedus (Daryl). Jeffrey wurde gefragt, welche Rolle er lieber mochte, die des Denny Duquette aus Greys Anatonmy oder Negan. Er meinte, dass Negan mehr Spaß macht, aber er Denny zu verdanken hat, dass dadurch seine Karriere endlich bergauf ging. Es hieß, dass die beiden normalerweise keine Panels geben und das eine große Ausnahme wäre. Später habe ich gehört, dass Jeffrey angeblich mal beworfen worden ist, weil die Leute die Rolle und den Schauspieler nicht auseinander halten können. Mit seinem Bart hätte ich ihn aber auch nie erkannt. Norman hat die meisten Fragen gestellt bekommen. Es liefen auch verdammt viele Mrs. Daryl Dixons rum. Eine Fragestellerin war als Zombie-Negan verkleidet. Die Moderatorin Sara hat sie gefragt, ob sie etwas weiß, das wir noch nicht wüssten. Ich glaube, jeder möchte Negan als Zombie sehen...

Als das Panel vorbei war, verließen sehr viele das Areal, so dass wir eine Chance bekamen, uns hinzusetzen. Der arme Security-Mitarbeiter am Ende des Absperrbandes bemühte sich, nur die Leute reinzulassen, die auch in der Schlange standen, und nicht diejenigen, die von hinten dazudrängten, aber ohne Hilfe gelang es ihm leider nicht besonders. Aber ich bekam einen Platz in dem mir wichtigsten Panel mit Sarah Wayne Callies (Lori) und Chandler Riggs (Carl). Sarah hat die Serie nach ihrem Ausscheiden nie weiter geschaut, da sie ihr das Living Daylight aus dem Body scared. Aber wenn sie noch in der Serie gewesen wäre, als Mutter hätte Lori es niemals zugelassen, dass Carl stirbt.

Chandler wurde von einem jungen, weiblichen Fan gefragt, wieso er ihr nie auf Instagram antwortet. Und er hat glücklicherweise nicht erst beim Lesen des Drehbuchs erfahren, dass Carl stirbt, sondern er wurde davon schon vorher informiert. Für ihn ist es aber okay, denn jetzt kann er sich anderen Dingen seiner Karriere zuwenden. Er macht auch Musik. Dass er bereits mit 7 Jahren seinem ersten Zombie begegnet ist, kam nicht zur Sprache. Aber ich war auch nicht am Microphon :) Als er gefragt wurde, ob er bei einer echten Zombieapocalypse lieber im Team Rick oder Team Negan kämpfen würde, wenn er nicht Ricks Sohn wäre, antwortete er mit Negan. In Georgia darf man anscheinend erst mit 14 an die Waffe, weshalb es auch so lange gedauert hatte, bis er in der Serie schießen durfte. Er fand das cool, denn das war wie Call of Duty life. Tja, so sind Jungs. Als er gefragt wurde, ob er einen Coach gehabt hat, der mit ihm die extremen Gefühle, die man in Krisensituationen hat, einübt, meinte Sarah, dass er das nie nötig gehabt hatte, dass er auch in dem jungen Alter bereits ein begnadeter Schauspieler war. Sarah wurde auch gefragt, wer nun der Vater von Judith sei, Rick oder Shane. Sie antwortet, dass sie selbst ein Adoptivkind hat und deshalb ist für sie Rick der Vater, denn er kümmert sich um das Kind. Und Sarah sagte auch, dass es unglaublich ist, wenn ein Schauspieler zu Lebzeiten erzählt bekommt, dass jemand eine Woche oder so geweint hat, als er/sie gestorben ist. Das hört man normalerweise nie ;-)

Nach dem schönen Panel bin ich dann kurz um die Ecke und dann zum Autogrammstand von Norman Reedus gegangen. Allerdings wurde niemand mehr hinter die Absperrung gelassen, zwischendurch nochmal ein paar einzelne Leute, aber dann war endgültig Schluss. Von ca. 13:00 bis 14:30 Uhr stand ich mir dort die Füße wund. Aber gegen Ende konnte ich wenigstens noch ein paar nette Fotos schießen, auch wenn ich kein Autogramm mehr bekommen hatte. Und somit 80 Euro gespart habe. Es war sogar ein Marty McFly da, der sein Hoverboard hat unterschreiben lassen. Aber für diejenigen, die das Glück hatten, in der Schlange zu stehen, gab es ein paar nette Worte, eine Umarmung und Norman nahm sich wirklich für jeden etwas Zeit. Das war keine Massenabfertigung, wie man es von der Fedcon kennt. Dafür gingen aber auch sehr, sehr viele Leute ohne Autogramm nach Hause. Wie war das? Nächstes Jahr soll es wieder eine Walker Stalker Germany geben? Und wer wird dann dabei sein?

Nach dieser Enttäuschung bin ich erst mal einen Crepes essen gegangen. Der war wirklich köstlich. Dabei habe ich mir das Essenszelt angeschaut und mich dort ein wenig ausgeruht, weil meine Füße echt wehtaten. Eigentlich wollte ich mir nebenan nochmal ein Programm holen, da ich meins leider verloren hatte, aber das war gar nicht nötig, da hier auf den Tischen welche rumlagen. Ich wollte eigentlich noch ein Foto mit den Rick- und Negan-Doppelgängern machen, aber an die Schlange durfte sich auch niemand mehr anstellen. Ich hörte kurz einer Diskussion zwischen einem Security-Mitarbeiter und zwei enttäuschten Fans zu. Aber es stimmt schon, die beiden hatten ein absolutes Marathon-Wochenende hinter sich und waren wirklich unermüdlich beim Fotoshooting. Ich weiß nicht, wieviele 1000 Fotos dort gemacht wurden.

Achtung, Spoiler

Frisch gestärkt habe ich mich dann gleich in die Reihe zum letzten Panel mit Tom Payne (Jesus) angestellt. Enids Panel ist wohl ausgefallen, weil sie krank geworden war. Während ich in der Schlange stand, habe ich auf Wikipedia einen Teil der Handlung des Comics durchgelesen, da dort Carl überlebt und ich mir überlegte, ob ich dieses Paralleluniversum von Walking Dead lesen sollte, nur damit ich Carl am Leben weiß. Die groben Handlungsbögen finden sich im Comic genauso wie in der Serie wieder. Aber im Comic ist Carol tot. Und Judith auch. Und es gibt keine Sascha. Und Rick ist nicht mit Michonne zusammen, sondern mit Andrea, die dort noch lebt. Ich weiß nicht, ob mir das so gefällt. Also doch die Serie. Ich werde mich der 8. Staffel stellen müssen und damit Carls Tod. Aber ich bin froh, dass ich davon vorher weiß. Ich hatte von dem Biss gelesen, aber er hat zwei Schüsse überlebt. Ich dachte wirklich, dass er das auch schaffen würde.

Das letzte Panel war dann von Tom Payne (Jesus). Er wurde wegen seiner schönen, langen Haare gefragt. Her hat anfangs seine Freundinnen gefragt, wie sie ihre Haare pflegen würden, aber eigentlich macht er nichts, außer sie regelmäßig waschen. Aber einmal blieb ihm ein Kaugummi darin hängen, das war eklig. Tom war auch wichtig, einen richtigen Bart stehen zu lassen, weil man mit den angeklebten Dingern seinen Mund kaum bewegen kann. Für das Vorsprechen hat er weder die Comics gelesen noch die ersten Staffeln der Serie geschaut. Er meinte, das wäre nicht notwendig, schließlich kennt Jesus Rick und seine Leute auch nicht, bevor er ihnen in der Serie begegnet. Seine Freundin ist aus Stockholm und das ist schon schwierig, eine Fernbeziehung zu führen. Er hat viel Schokolade und Alkohol bei der Autogrammstunde geschenkt bekommen, aber er kann die Sachen nicht mit in die USA nehmen und auch nicht hier verzehren. Früher hätte er an so einem Wochenende schon Alkohol getrunken, aber jetzt mit über 30 macht er das nicht mehr, da will er fit sein. Auf die Frage, ob er durch die Serie etwas besser auf eine Zombieapocalypse vorbereitet sei, als andere Leute, antwortete er, dass man so etwas nie wissen kann, bis es passiert. Als vor ein paar Jahren in L.A. ein Erdbeben war, war er über sich selbst überrascht, wie cool er darauf reagiert hat und seine Freundin beruhigen konnte. Außerdem meinte er, dass er die Fans manchmal liebt und manchmal hasst.

Nach dem letzten Panel habe ich mich von meinem Lieblings-Merchandize-Stand noch verabschiedet und bin völlig verfroren in mein Hotel zurückgekehrt. Jetzt werde ich noch die Fotos sichern und morgen hoffentlich online stellen.


Montag, 19. März 2018

Am Montag bin ich nach dem Frühstück schon recht früh losgefahren, kurz nach 8:30 Uhr, nachdem ich das Auto vom Eis befreit hatte. Bis auf ein winziges Stäuchen bei Pforzheim ging es diesmal sehr zügig und problemlos voran und ich bin 13:30 Uhr heil zu Hause angekommen. Ich hatte nur eine kurze Tankpause einlegen müssen, als die Anzeige schon blinkte. Ich war mit meinen Gedanken immer noch bei Carls Tod und ich weiß genau, dass ich in den beiden Folgen flennen werden, als wäre ein Kaninchen gestorben. Es ist "nur" ein Seriencharakter, aber man leidet eben doch mit ihnen irgendwie. Und was mich auch sehr gefreut hat dieses Wochenenede: Ich hatte endlich mal wieder echtes Confeeling!


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Mittwoch, 8. November 2017 14:52

Walking Dead (1)

Achtung, Spoiler

Walking Dead ist eigentlich schon meine Lieblingsserie, aber mir fällt es immer noch schwer, damit zurechtzukommen, wenn ein Hauptcharakter stirbt. Anfangs war es noch nicht so schlimm, weil man sich noch nicht so an die Charaktere gewöhnt hat. Aber mittlerweile sind mir einige schon ans Herz gewachsen. Dass Glenn in der 7. Staffel grausam sterben wird, wurde mir durch Google News Vorschläge für mich bereits gespoilert. Dass es gleich in der ersten Folge passieren würde, hätte ich nicht gedacht.

Achtung, Spoiler

Mittlerweile finde ich Spoiler in dieser Serie aber nicht mehr so schlimm. Denn ich habe auch schon geheult, als Carl ins Auge geschossen wurde und gleich in imdb Cast nachgeschaut, ob er aus der Serie ausgeschieden ist. Als ich gesehen habe, dass er noch drin ist, konnte ich auch weiterschauen, weil ich wusste, dass er das überlebt hat. Carl ist wegen seiner Ähnlichkeit mit meinem kleinen Sohn auch einer der Charaktere, die ich nicht rausgeschrieben haben möchte. Schokopudding!

Achtung, Spoiler

Also habe ich mich selbst gespoilert und geschaut, wer alles 2018 noch im Cast steht. Leider stand da auch Negan dabei, der widerlichste Bösewicht, der jemals in dieser Serie auftauchte. Also werden es Rick und seine Leute nicht in einer Staffel schaffen, ihn zu besiegen. Das wird spannend. Aber ich möchte, dass sie den Kerl besiegen. Wenn nicht, dann ist Walking Dead für mich nicht mehr der Hoffnungsschimmer, dass Menschen auch unter widrigsten Bedingungen ihre Menschlichkeit bewahren können. Dann ist es nur eine Zombieserie.

Achtung, Spoiler

Dass Sasha 2018 raus ist, hatte ich mir aber fast gedacht, als ich gecheckt habe, dass sie Michael in Star Trek Discovery spielt. Zwei Serien auf einmal geht halt nicht.

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Donnerstag, 23. März 2017 19:23

Greys Anatomy (1)

Mal sehen, ob ich mit der Serie warm werde. Die ist irgendwie wie Scrubs. Nur nicht lustig. Oder wie Dr. House. Nur nicht genial.

Jetzt bin ich gerade mal bei Staffel 11, und Greys Anatomy ist nicht mehr in Prime verfügbar :(

Thema: Serien
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Freitag, 21. Oktober 2016 20:15

TimeLash II in Kassel

Letztes Wochenende waren wir auf der TimeLash II in Kassel. Das ist eine wunderschöne, kleine Con zum Thema Dr. Who. Wir haben zwar erst ab dem neunten Doktor geschaut und sind mit dem zwölften noch nicht ganz durch, aber zumindest von Bildern her kennen wir auch die älteren Doktoren. Da wir nicht die eingefleischten Dr. Who-Fans sind, kannten wir die Schauspieler auch überhaupt nicht. Spaß hat es trotzdem eine Menge gemacht.

Besonders verzückt war ich von den vielen Tardissen, in Originalgröße und in Originalgröße aus der Folge "Hinter den Wänden". Eine solche hätte man für 600 Euro erwerben können. Aber für das Geld können wir wohl auch unseren Gartenschrank als halbe Tardis schreinern lassen. Das wär doch cool, oder?

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Dienstag, 4. Oktober 2016 20:27

Bones (1)

Achtung, Spoiler

Staffel 2, Folge 6 Die junge Frau im Kronleuchter. Hier wird die Problematik der diplomatischen Immunität verarbeitet.

Achtung, Spoiler

Staffel 2, Folge 13 Die junge Frau im Alligator. Ich hatte immer gedacht, dass Booth gewisse Ähnlichkeit mit Pete Lattimer aus Warehouse 13 hat. Und in dieser Folge spielt er mit als Agent Sullivan.

Achtung, Spoiler

Staffel 9, Folge 10 Grausiger Geschmacksverstärker mit Geheimnis. Hier wird an der Nahungsmittelindustrie im Allgemeinen und dem Schulessen in den USA im Besonderen Kritik geübt. Und was ich auch cool fand: Ein kleiner Seitenhieb gegen genmanipulierte Nahrungsmittelpflanzen, dass es hier nicht um die Bekämpfung des Welthungers geht, sondern einzig und allein um Profit und Monopolisierung und dass die entsprechenden Firmen à la Monsanto ihre Versprechen nicht halten können.

Achtung, Spoiler

Staffel 9, Folge 12 Pelants Rätsel um den Phantommörder: Hodgins: Solange man genug hat, braucht man nicht mehr. Weil er es nicht schlimm findet, sein Vermögen verloren zu haben.

Achtung, Spoiler

Staffel 9, Folge 20 Zerfallen zwischen Baum und Borke: Darin werden ein paar interessante Fakten über medizinisches Cannabis genannt, z.B. dass dies keinen Rausch verursacht und es sich deshalb nicht lohnt, Apotheken zu überfallen ;-)

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Montag, 3. Oktober 2016 19:57

Fear the Walking Dead (1)

Staffel 1, Folge 5 Kobalt.
Zitat ein Soldat: "Die trauen der Regierung nicht! Unglaublich!"

Achtung, Spoiler

In der zweiten Staffel wird die Flucht vor den Zombies auf das Meer verlagert. Am Ende wird eine Erzählstrategie wieder aufgegriffen, wie es sie in Walking Dead nach der Flucht vor der brennenden Farm gab: Die Mitglieder der Gruppe werden in verschiedene Richtungen geschickt, diesmal nicht wegen kopfloser Flucht, sondern aufgrund ihrer eigenen Entscheidungen.

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Freitag, 22. Mai 2015 17:23

Firefly und Serenity

Kaum eine Serie hatte solche Vorschusslorbeeren bekommen, wie Firefly. Also stand sie schon sehr lange auf meiner Wunschliste. Und nun haben wir es endlich geschafft, die Serie anzusehen.

Handlung: Ein bunt zusammengewürfelter Haufen fliegt mit dem Schiff Serenity, einer Firefly (engl. für Glühwürmchen), durch die Randgebiete der Zivilisation und versuchen sich mit diversen, oft krummen Geschäften über Wasser zu halten. Captain Malcom Reynolds ist dabei ziemlich grobschlächtig und stößt schonmal einen unliebsamen Typen in das Triebwerk. Es ist halt nicht Star Trek.

Aber die Figuren werden im Laufe der Serie liebevoll entwickelt. Es werden mit Western-Touch schöne Geschichten erzählt. Ich habe mich gefreut, hier Adam Baldwin (Full Metal Jacket, Chuck), Jewel Staite (Stargate Atlantis) und Summer Glau (Sarah Connor Chronicles) wiederzusehen. Schade, dass die Serie bereits nach nur einer Staffel abgesetzt wurde.

Allerdings durften die Macher mit dem Film Serenity einige Handlungsstränge noch zu Ende führen und ein paar Rätsel lösen. Das ist für mich als jemand, der schöne Abschlüsse bei Serien liebt, ein wahres Geschenk. Auch wenn es mal wieder nicht ohne tote Hauptcharaktere ging :(

Fazit: Die Serie hat ihre Vorschusslorbeeren mehr als verdient. Wer sie noch nicht gesehen hat und Science Fiction liebt, dem möchte ich sie wirklich ans Herz legen.

Themen: Serien | Star Trek | Filme
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Montag, 18. Juni 2012 20:13

Bonjour, Mr Monk - Lee Goldberg

Normalerweise sind Bücher zu Filmen oder Serien eher Auftragsarbeiten, die mehr oder weniger schlecht hingerotzt werden. Aber dieses Buch der Serie Monk sticht hervor, denn man merkt dem Autor an, dass er die Figuren wirklich kennt. Hinterher habe ich dann gelesen, dass Lee Goldberg bereits einige Drehbücher zu Monk verfasst hatte. Das erklärte natürlich, wieso er die Charaktere in [Unser Amazonstore: ] Bonjour, Mr Monk [/Amazonstore Ende] so brilliant darstellen konnte.

Nachdem wir 2008 in Paris gewesen waren, kannten wir einige der Schauplätze natürlich, u.a. auch die Katakomben, in denen Monk Knochen neueren Datums entdeckte und damit natürlich einem Mord auf die Spur kam. Das ganze Buch wurde aus der Sicht von Natalie Teeger geschrieben. In letzter Zeit lese ich dauernd Bücher, in denen der Protagonist ein anderes Geschlecht hat, als der Autor ;-)

Mir gefiel das Buch, vor allen Dingen wie Monk von einem Mitarbeiter der Pariser Straßenreinigung dazu gebracht wurde, die Straßen zu reinigen und er sich aber nicht ausgenutzt fühlte, sondern vollkommen glücklich mit dieser Situation war. Vielleicht lese ich noch ein weiteres Buch aus der Serie. Vielleicht [Unser Amazonstore: ] Mr Monk und die Außerirdischen [/Amazonstore Ende]?

Themen: Bücher | Serien
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Sonntag, 18. März 2012 20:56

An Evening With... David Nykl

Dieses Wochenende sind wir mal wieder nach Deggendorf zum Evening With, diesmal mit David Nykl gefahren. Es war wieder wie eine kleine Con, auch wenn nicht ganz so viel los war, wie bei Nana Visitor oder René Auberjonois.

Zur Zeit sind meine Ferdinands im Tischtennis-Fieber. Deshalb hatte Ferdinand im Hotel angerufen und gefragt, ob sie eine Tischtennisplatte hätten. Doch die hatten sie nicht, aber er meinte dann, sie hätten ein Schwimmbad. Also haben wir unsere Schwimmsachen eingepackt. Als wir dann in der Hotellobby nach dem Schwimmbad gefragt hatten, meinte die nette Dame an der Rezeption, dass es keines gäbe. Sie hätten aber ein Dampfbad. Das hat Ferdinand wohl am Telefon falsch verstanden (dabei fand ich es ganz toll, dass er sich getraut hatte, im Hotel anzurufen!).

Also sind wir in dem Minipark hinter dem Hotel spazieren gegangen. Ich hatte ihn mir zwar vorher mit Gugl Mäpps angeschaut, die beiden Tischtennisplatten jedoch für parkende Autos gehalten. Deshalb war ich erstaunt, als wir doch die Platten entdeckten. Da gab es nur eins: Rein zum Edeka und wir hatten Glück, dort gab es Schläger und Bälle :-) Die Jungs waren glücklich.

Der Abend mit David Nykl begann mit einem Quiz. Als Lolita Fatjo und Filip Krejcik nach Mitspielern suchten, war es typischerweise sehr still und niemand wollte sich freiwillig melden. Doch dann dachte ich mir, wieso nicht? Und ich stellte mich als zweites *spontan* mit vorne auf. Ich hatte keinerlei Erwartungen. Das Spiel hieß "Double or drop". Es wurden Fragen gestellt, größtenteils geekige Fragen, aber auch Allgemeinwissen wie Hauptstädte. Wer eine Frage richtig beantwortete, bekam ein Geschenkpaket, bei einer falschen Frage gab es einen Spitzkohl. Nachdem ich die erste Frage, wie Sheldon's Freundin heißen würde, mit einem ungläubigen "Sheldon has a girlfriend?" beantwortete, und damit alle zum Lachen brachte, meisterte ich aber die restlichen Fragen mit Bravour. Auch wenn mir der Name "Billy Crystal" nicht sofort eingefallen war und ich leicht ins Schwitzen geriet. Die Pakete und der Kohl wurden auch langsam schwer, deshalb war ich froh, als es vorbei war und ich hatte gewonnen! Yippeh! Einen Gutschein für eines der nächsten FKM-Events! Und ratet mal, wer als nächstes kommt: John Billingsley!!!

Nach dem Quiz kam noch eine zweite Runde und dann kam David Nykl. Er war sehr lustig, aber wirkte ein wenig hilflos, wenn ihm niemand Fragen stellte. Leider fielen uns die guten Fragen auch erst hinterher ein. Vielleicht sollten wir uns das nächste Mal vorher Fragen überlegen. Allerdings wurde es nie so privat, wie bei Nana Visitor. Selbst René Auberjonois hatte mehr Privates erzählt, als David Nykl. Trotzdem war es sehr lustig und wir hatten uns prächtig amüsiert.

Anschließend gab es wieder die Foto- und Autogrammsession und das Buffet. Und natürlich die Cocktails in der Hotellobby. David Nykl hatte sich auch dazugesetzt. Das ist eben das Schöne an den Evenings With... Da mischen sich die Schauspieler eher mal unter die Fans und niemand, wirklich niemand belästigte ihn. Es war einfach nur schön, dass er da war.

Am nächsten Morgen haben wir erst einmal ausgeschlafen. Denn in dem NH Parkhotel in Deggendorf gibt es Frühstück zu normalen Zeiten, nämlich am Sonntag bis 12.00 Uhr. So gehört sich das. Und während wir noch in der Lobby plauderten, waren die Jungs schon wieder bei den Tischtennisplatten. Es war ein super Wochenende bei Bombenwetter.

Und eigentlich wollten wir den Sonntag noch mit dem Eröffnen der Grillsaison beginnen, doch die dicken Wolken machten uns einen Strich durch die Rechnung. Deshalb gab es nur Fleisch aus der Pfanne.

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Themen: Patchwork-Familie | unterwegs | Trekdinner | Serien | Conventions
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Donnerstag, 1. Dezember 2011 20:13

Doctor Who - Specials

"The next Doctor" war ganz interessant. Da hat ein Mann sein Gedächtnis verloren und aus irgendeinem Grund geglaubt, er wäre eine Regeneration vom Doctor. Die Tardis war ein blauer Heißluftballon und sein Sonic Screwdriver war ein Schraubenzieher, der beim Klopfen Geräusche produzierte. Ganz nett.

Die Folge "Planet of the Death" hat mir so gut gefallen, dass ich mir sogar mal die Confidentials angesehen hatte. Es war wahnsinnig interessant, wie sie den Bus in die Wüste von Dubai gebracht hatten. Er war auf dem Transport beschädigt worden. Das haben sie dann gleich mit ins Drehbuch aufgenommen. So sieht ein Bus eben aus, wenn er durch ein Wurmloch gezogen wird. Lady Christina de Souza (gespielt von der zauberhaften Michelle Ryan) wäre ein perfekter Companion für den Doctor gewesen, nur leider hat sie ihn auf dem falschen Fuß erwischt. Er trauerte noch immer zu sehr Rose und Donna nach und hatte wohl Schuldgefühle wegen ihrer Schicksale (stuck in a parallel universe und Gedächtnisverlust). Michelle Ryan sah in dem Diebinnensuit einfach beneidenswert wohlgeformt aus. Und die Folge hatte mehr SciFi- als Horrorelemente.

Und genau das störte mich bei "The Waters of Mars" und "End of Time". Das war ja eine tolle Raumstation auf dem Mars, aber die wasserproduzierenden Horrorgestalten waren echt doof. Und in End of Time war mal wieder der Zwang da, allen noch ein Ende zu bereiten und einen großen Showdown zu haben. Deshalb ist es eine Story um den bösen Gegner The Master und das Ende der Time Lords - echt bescheuert und laaaaangweilig - und dann, was zu der Story gar nicht dazugehört, begegnet der Doctor nochmal vielen seiner Companions. Was als Abschied gedacht war, gelang noch weniger als am Ende der vierten Staffel.

Fazit: Doctor Who hat große Momente, besonders emotional. Mir hat auch gefallen, wie immer wieder auf ältere Folgen Bezug genommen wurde oder Sachen irgendwann aufgeklärt wurden (z.B. Face of Boe). Die Daleks etc. sind natürlich sehr nostalgisch, aber vor dem Hintergrund, dass es die Serie bereits seit den 60er Jahren gibt, ist das nur logisch. Was mir definitiv nicht gefallen hat, sind die vielen Horrorelemente, von denen es eben sehr viele gab. Ich war noch nie ein Horrorfan, deshalb kann wohl nur jemand die Serie wirklich lieben, der dies ist. Ich leider nicht.

Aber die Musik war klasse und ein Soundtrack steht auch bei mir auf der Wunschliste.

Thema: Serien
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09.01.2012 13:04 Clicks: 154233

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