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Thema: privat/Sonnenstrahl

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Montag, 5. November 2018 20:18

D-Faktor

Bin ich ein guter oder ein schlechter Mensch? Bin ich ein Altruist oder ein Egoist? Bin ich ein Empath oder ein Soziopath? Wer sich diese Frage stellt, kann sich auf der Website der Universität Koblenz Landau seinen persönlichen Darkfactor bzw. D-Faktor berechnen lassen.

Mein Ergebnis überrascht mich nicht. Ich denke, ich bin schon immer ein mitfühlender Mensch gewesen mit einer Portion gesundem Egoismus, denn man will sich ja nicht von anderen Leuten ausnutzen lassen.

Mein D-Faktor

Themen: Sonnenstrahl | Computer und Internet
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Freitag, 18. Mai 2018 20:15

Achtsamkeit

Seit geraumer Zeit läuft mir immer häufiger der Begriff Achtsamkeit über den Weg, zu dem es auch zahlreiche Seminare, Coaching und Bücher gibt. Ich habe mir davon überhaupt kein Bild gemacht und nur eine vage Vorstellung davon, was das eigentlich sein soll. Aber allein das Wort "Achtsamkeit" hat bereits etwas in mir ausgelöst.

Früher war ich als Hamster im Rad und Effizienzmonster ständig davon getrieben, mein Zeitmanagement zu optimieren und so viel wie möglich zu schaffen. Dinge unerledigt zu lassen oder gar eine Weile vor mir herzuschieben, war für mich schwierig. Deshalb wurde ich von Zeit zu Zeit sehr hektisch und fahrig, so dass mir dann Dinge aus der Hand rutschten und kaputt gingen oder schlimmer, ich mit dem Auto irgendwo eine Delle reingefahren habe, im schlimmsten Fall in ein anderes Auto. Das kostet Zeit, Geld und Nerven. Oder ich habe mich lange gefragt, ob ich den Herd auch wirkich ausgemacht habe.

Durch den Begriff "Achtsamkeit" ist es mir gelungen, aus diesem Teufelskreis (das Rad des Hamsters) auszubrechen. Nun achte ich mehr auf mich, auf den Augenblick, auf das, was ich gerade tue. Ich sehe Regenerationszeit nicht mehr als verschwendete Zeit an, selbst wenn ich sie auf dem Sofa mit Netflix und Prime verbringe. Ich achte darauf, dass ich genügend Schlaf bekomme, egal ob man mich als Langschläfer belächelt oder meint, ich würde dadurch den halben Tag versäumen. Ich achte darauf, dass ich alles, was ich tue, mit voller Aufmerksamkeit tue, damit ich mich auch daran erinnern kann, dass ich das Auto tatsächlich abgeschlossen habe. Oder dass mir eben nichts aus der Hand rutscht oder ich die Treppe runterstürze.

Ich mag das Wort "Achtsamkeit". Auch wenn ich es wohl nicht in dem Sinne lebe, wie die buddhistische Lehre es vorschreibt, aber es hat definitiv Positives für mein Leben bewirkt.

Themen: Sonnenstrahl | Auto
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Donnerstag, 19. Juni 2014 19:21

Abgetaucht

Heute habe ich endlich meinen Schnuppertauchkurs gemacht, den ich von Florians Papa zum Geburtstag geschenkt bekommen hatte. Dazu waren wir in der Sauerkrautfabrik in der Nähe von Erding. Ich war letztes Jahr im Sommer vom Schnorcheln in Key West und vom Georgia Aquarium so begeistert gewesen, dass ich eben laut darüber nachgedacht hatte, ob Tauchen nicht auch etwas für mich wäre.

Um diese Frage zu klären ist der Schnupperkurs bei den Divers genau das Richtige. Zunächst haben wir unsere Leihausrüstung bekommen. Das war dann schon schwierig für mich, einen Neoprenanzug zu finden, in den meine Oberschenkel reinpassen. Letztendlich musste ich dann die Fußenden hochschlagen und die Ärmel gingen mir bis zum Daumenknöchel. Außerdem musste ich ins Wasser steigen, um den Anzug anziehen zu können. Blöde Birnenform -.-

Aber irgendwann war ich drin. Dann wurde uns erklärt, was die vielen Schläuche und so an der Gasflasche waren und welche Handzeichen es gibt. Daumen hoch bedeutet nicht, dass alles in Ordnung ist, sondern dass man auftauchen möchte ;-) Und auch noch ein paar andere, grundlegende Sicherheitshinweise.

Danach ging es schon ins Wasser. Zunächst haben wir an der Oberfläche einfach wie beim Schnorcheln unter Wasser atmen geübt. Dann ging es jeweils zu Zweit mit unserem Tauchtrainer in die Tiefe. Angst hatte ich keine und ich war auch überrascht, wie gut das mit dem Atmen unter Wasser klappte. Aber ich hatte leider ein wenig Pech, weil mir ständig Wasser in die Maske geflossen ist. Das war dann sehr unangenehm. Und das hat mich dann auch etwas überfordert, das Luft ablassen aus der Weste habe ich gleich mal ganz vergessen, so dass es mich immer wieder nach oben getrieben hatte, und atmen, Wasser aus der Maske blasen und Druckausgleich, das hat mich dann erst einmal etwas überfordert.

Während die anderen dann schon durch die Fenster in die anderen Becken geschwommen sind, habe ich dann erst einmal in Oberflächennähe weiter ruhiges Atmen geübt. Eine Tauchtrainerin war dann so lieb und hat mir eine passendere Maske geholt, in die dann auch nicht mehr so viel Wasser reingeflossen ist. Sie ist dann nochmal ganz in Ruhe mit mir abgetaucht, und dann haben wir mit dem Unterwasserball ein wenig gespielt und ich durfte dann auch durch die Fenster in die anderen Becken tauchen. Diesmal habe ich das mit dem Luft reinblasen und ablassen in die Weste auch ein wenig besser hinbekommen.

Als ich dann aber nach etwa einer Stunde wieder aus dem Wasser kam, war ich fast schon ein wenig froh, weil das schon sehr anstrengend ist. Die heiße Dusche hat dann sehr gut getan und dann ging es ab nach Hause, essen fassen.

Es ist wirklich toll, erst einmal zu schnuppern, ob einem Tauchen überhaupt liegt, bevor man sich für den Anfängerkurs anmeldet. Ich bin mir auch noch nicht sicher, ob es wirklich mein Traum ist, einmal im Georgia Aquarium mit den Walhaien zu tauchen, oder ob mir das Hobby vielleicht eher doch nicht so liegt. So sehe ich das genauso wie mein Tauchlehrer, dass ich vielleicht erst einmal nochmal einen Schnupperkurs machen sollte, bevor ich mich zum Anfängerkurs anmelde, um etwas sicherer zu werden. Aber jetzt muss ich das Erlebte erst einmal sacken lassen. Es war auf jeden Fall eine tolle Erfahrung!

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Themen: Sonnenstrahl | Tauchen
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Montag, 10. Mai 2010 21:03

FedCon 3. Tag - 2. Mai 2010

Der Sonntag war dann nicht mehr ganz so aufregend. Nachdem wir am Samstag in Classic Uniformen und spitzen Ohren herumgelaufen waren, war heute TNG angesagt, diesmal mit Trillpunkten. Leider hatte ich vergessen, einen Spitzer für den Kajal mitzunehmen, deshalb gab es einen kleinen Transporterunfall ;-) Alternativ hätte ich auch behaupten können, dass mein Symbiont schwanger ist und dann die Punkte verschwinden.

Endlich hatten wir einmal Zeit, die Kunst- und Modellausstellung im Obergeschoss anzusehen, allerdings wird da am Sonntag bereits früh abgebaut, so dass wir uns das nächste Mal wohl wirklich am Samstag die Zeit hierfür nehmen müssen. Ich habe einen Flaschenöffner in Form eines Bathlets gekauft. Aber Florian wollte trotzdem nicht anfangen Bier zu trinken ;-)

Ein Highlight ist jedes Mal der Maschinenraum von Picard's Enterprise. Ich freue mich jedes Mal, ihn zu sehen. Und wenn wir mal einen Beamerraum einrichten sollten, dann wäre das schon die perfekte Wandverkleidung, oder? Danach schmissen wir uns in unsere Hochzeitsroben, wobei ich mich nochmal mit James Cawley und einem Alien beim Walzertanzen fotografieren ließ.

Die Panels bestanden nun aus gemeinsamen Auftritten der Schauspieler, für jede Serie ein Panel. Zunächst war Battlestar Galactica dran, aber das Panel war ein wenig träge. Geschockt war ich, als Aaron Douglas erzählt hatte, dass es für ihn ein Leichtes gewesen war, die bedrückende Atmosphäre von Battlestar mit seiner stark dezimierten Menschheit zu spielen, da zwischen der ersten und zweiten Season seine Frau an (Brust?)krebs gestorben war. Das erinnerte auf schockierende Weise daran, dass Schauspieler auch nur Menschen sind.

Michael Dorn und Terry Farrell waren ein ganz süßes Paar auf der Bühne. Diesmal schien sich Terry schon ein wenig an ihre Auftritte gewöhnt zu haben, die im Gegensatz zu Theaterstücken ihrer Person gewidmet sind. Jemand fragte sie, wer denn besser küssen würde, Michael Dorn oder David Hasselhoff? Wir mussten so lachen, als Michael dann hinter ihrem Rücken mit beiden Daumen auf sich selbst zeigte und wissend nickte :-)

David Hewlett und Joe Flanigan waren irgendwie wie Feuer und Eis. David hat genau wie Rodney die Angewohnheit, ständig mitteilen zu müssen, was er so alles gegessen hat. Anschließend hatten wir noch kurz Zeit, dass ich mich wieder aus dem Kleid schälen konnte, denn auf der Mainbridge ist es doch ein wenig kalt... Außerdem mussten wir noch schnell unsere Essensbons loswerden ;-)

Die Closing Ceremony war geprägt von Standing Ovations vor allen Dingen für Terry Farrell. Sie hatte sogar Tränen in den Augen und musste ihre rahmenlose Brille absetzen :-) Es war wundervoll gewesen und der Conblues setzte fast augenblicklich ein.

Auf der Suche nach etwas bezahlbarem Essbaren weigerte ich mich dann, die TNG-Uniform abzulegen und die Trillpunkte zu entfernen. In Laufreichweite haben wir dann aber nur die Rheinaue gefunden, die uns ein wenig zu teuer erschien und außerdem musste ich befürchten, als Trill nicht willkommen zu sein. Also zurück zum Maritim, wo wir dann mit dem Auto rein nach Bad Godesberg gefahren sind und in der Pizzaria Valtellina dann fündig und satt wurden. Und ich könnte schwören, dass das kein normales Oregano auf der Pizza gewesen sein kann ;-)

Die Frage lautet nun: Wurde ich im Tunnel geblitzt? Oder war das nur die Reflektion der Scheinwerfer? Ich werde es erfahren. Das erinnert mich daran, dass ich noch ein neues Buchungskonto in meiner Exceltabelle eröffnen muss. Das nenne ich dann "völlig überflüssige Ausgaben / Lehrgeld".

Ich hätte nie gedacht, dass es so angenehm ist, den Sonntag Abend auch noch in Bonn zu verbringen. Früher habe ich mich nach der Closing immer ins Auto oder ins Flugzeug gestürzt und bin heimgehechtet. Aber so konnten wir noch gemütlich auf unserem Hotelzimmer Fotos tauschen, den Abend bei einem immer noch billigen FedCon-Cocktail ausklingen lassen und Joe Flanigan und Chase Masterson an der Bar beobachten.

Diesmal ließ ich das Tanzen gleich ganz bleiben, aber dafür bewunderte ich eine Gruppe junger Damen, wie sie eine Art Square Dance zu Doctor Who darboten. Florian hat das gefilmt, aber mangels Einverständniserklärung der Damen und natürlich der Rechteinhaber des Musikstücks können wir das natürlich nicht bei Youtube hochladen. Aber es reicht, um die Schrittfolge einzustudieren :-)

Leute, das war eine wunderbare Con. Nächstes Jahr in Düsseldorf wird sie vier Tage dauern. Aber ob wir dabei sein werden??? Das steht noch in den Sternen.

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Rückfahrt von der FedCon - 3. Mai 2010

Am Montag haben wir dann noch einmal das gute Frühstück genossen. Diesmal habe ich auch endlich unsere Zimmernummer auf Anhieb richtig sagen können. Es war schon nach 11.30 Uhr, als wir endlich mit Tetris-Spielen fertig waren und alles in den Toyota verfrachtet hatten. Trotz Händlerraumverbot ist das Gepäck doch auf wundersame Weise mehr geworden, und schließlich wollten wir doch auch alle wieder heil nach Hause kommen, also die Sicherheit nicht aus den Augen lassen. Exokomp musste dann mit seinen Knien an den Ohren nach Hause fahren und unsere Witze über sich ergehen lassen, z.B. dass ich trotz des relativ günstigen Benzinpreises nicht tanken kann, weil der Tank voll ist, da hätte er auch noch etwas drin verstaut ;-)

Mit nur einer halben Stunde Stau und einer gemütlichen Rast habe ich wieder alle heil in München abgeliefert. Fliegen wäre vielleicht bequemer gewesen, aber längst nicht so lustig :-) Und wieder mal tröste ich mich über den Conblues hinweg, indem ich mir immer wieder sage: "Nach der Con ist vor der Con! Nach der Con ist vor der Con! ..."

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Sonntag, 9. Mai 2010 22:09

FedCon 2. Tag - 1. Mai 2010

Samstag ist immer der lustigste Tag auf der FedCon. Da laufen die meisten Leute in Kostüm herum, ein Panel jagd das nächste und dieses Mal wurde alles von unseren Paparazzi-Damen mit ihrer professionellen Kameraausrüstung festgehalten.

Unser erstes Panel war von Chase Masterson (Leeta - Deep Space Nine). Wahnsinn, wieviel die Frau schon wieder abgenommen hatte. Als sie einmal beim An Evening with aufgetreten war, hatte ich mich richtig erschrocken, was aus dem zierlichen Persönchen geworden ist (Wahrscheinlich denken das auch einige über mich, die mich noch mit 18 kg weniger in Erinnerung haben). Aber irgendwie hat sie auch ihre Sanftheit verloren, jetzt scheint sie ein Vamp geworden zu sein.

Als wir uns mit den Filmstudentinnen trafen, musste Florian twittern, dass er nun mit vier Damen auf das Hotelzimmer geht ;-) Dort haben wir ein paar Shots gemacht, wie wir Kostüme anziehen und uns die spitzen Ohren ankleben. Und weil wir so schnell waren, konnten wir auch gleich noch die geplanten Szenen im Händlerraum drehen und ein wenig Werbung für Starbase 8 in Köln machen.

Die Arschlöcher aus Spaceballs haben die Nummern für die Autogrammstunde verkündet. Da wir glücklicherweise recht gute Nummern hatten, konnte ich mich recht früh in die Schlange stellen. Terry Farrell und Michael Dorn haben auf ihrem Hochzeitsfoto von Dax und Worf unterschrieben, und David Hewlett auf einem anderen schönen Bild. Mehr Autogramme wollte ich nicht.

13.00 Uhr trafen sich dann alle, um den Weltrekord der Briten mit 99 Star Trek Kostümen zu brechen. Wir hatten eine harte Konkurrenz, denn zeitgleich versuchten Vulcan Events den Rekord zu brechen, doch es wurden nur 110 Kostümierte, während wir auf der FedCon doch tatsächlich 507 Star Trek Kostüme zusammenbrachten. Wahnsinn!

Leider hatten wir aufgrund dieser äußerst wichtigen Mission (sogar Dirk hatte ein gelbes Classic-Kostüm an) den Bericht von Robert Vogel über die Atlantis-Crew und das Meiste von Josef Philips Bericht über das Battlestar Galactica-Set verpasst. Aber es ist schon beruhigend zu hören, dass man die Requisiten auch bei Ikea kaufen kann, wenn man denn unbedingt möchte ;-)

Anschließend mussten wir mal etwas essen, damit wir nicht vom Fleisch fallen. Avatar war auch der Renner. Und auf welchem Planeten leben die Na'vis? Auf dem Saturn ;-) Eine Frau wurde mit Bodypainting in eine Na'vi verwandelt, das sah wirklich klasse aus.

16.00 Uhr trafen sich dann alle Trekdinner auf der Wiese vor dem Maritim, um das jährliche Gruppenfoto zu machen. Anschließend haben wir kurz bei Aaron Douglas (Chief Tyrol - Battlestar Galactica) und Kandyse McClure (Dee - Battlestar Galactica) vorbeigeschaut, doch das Wichtigste war der Costume Contest. Nessi hat durch das Programm geführt und sich erst einmal beschwert, dass sich viel zu wenige anmelden. Es war dann aber doch eine tolle Show, vor allen Dingen das Trekdinner Bonn mit ten times six waren der Brüller, also zehn Männer und Frauen in roten Schlauchkleidern *g* Und natürlich Vater Abraham mit seinem Schlümpfelied und den blauen Na'vis :-) Die Diva aus "Das fünfte Element" hatte eine Wahnsinnststimme. Ihr Zimmer muss in der Nähe des Zimmers einer Freundin gewesen sein, denn sie hatte Gesangsübungen durch die Wände gehört.

Anschließend kam außerplanmäßig Tahmoh Penikett (Helo - Battlestar Galactica), da sich so viele Leute mit Joe Flanigan fotografieren lassen wollten, dass sie ihn nicht früher gehen ließen ;-) Und dann dauerte sein Panel leider nur eine halbe Stunde, weil sonst der Zeitplan durcheinander gekommen wäre. Joe machte sich ziemlich über seinen Kollegen David lustig: "Oh, we're gonna die!!!" Oder er erzählte, dass seine Frau wie eine Prinzessin aussieht, aber wenn sie am Steuer sitzt, mutiert sie: "Get of the road, you son of a bitch!" Das kommt mir irgendwie bekannt vor ;-)

Michael Dorn war der letzte Gast diesen Abend, der sein Panel hielt. Er ist ein sehr ruhiger, sympathischer Typ, der noch einmal die klassische Geschichte von Marina Sirtis' kleinem Hund Skilaki und der Mikrowelle erzählte :-)

Anschließend wollten wir eigentlich noch kurz auf die Party, als wir beobachteten, wie G. vom Trekdinner Aaron Douglas und Gordon Michael Woolvett (Seamus Harper - Andromeda) zu einem Schnäpschen überredete. Da mussten wir doch gleich die Kamera zücken und diesen wunderbaren Augenblick festhalten. Ich konnte auch nicht widerstehen, mich mit Aaron fotografieren zu lassen.

Auf der Party habe ich dann wieder versucht, ein wenig in Tanzstimmung zu kommen, es war aber die gleiche Musik wie am Vortag, so dass ich doch lieber ins Bett gekrochen bin.

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Sonntag, 9. Mai 2010 20:53

FedCon 1. Tag - 30. April 2010

Freitag, der Tag zum Einstimmen. Es geht doch nichts über ein ordentliches Frühstück im Maritim, auch wenn sie das Rührei immer noch nur glibberig anbieten.

Anschließend haben wir das Maritim erkundet und die Stimmung genossen. Dieses Jahr waren drei Aliens gekommen. Und ganz besonders beliebt war Doctor Who. Der Händlerraum war wieder gut bestückt, auch wenn wir Martin Netter vermisst haben. Exokomp war dieses Jahr Helfer.

Gegen Mittag begann dann das offizielle Conprogramm. Da wir bereits ganz entspannt am Vorabend eingecheckt und unsere schönen, schwarzen Umhängetaschen entgegengenommen haben, konnten wir nun abseits der langen Schlangen das Gelände erkunden. Dieses Jahr gab es sogar eine Kinderbetreuung im Obergeschoss. Welche Qualifikation man als Betreuerin hierzu mitbringen musste, behalte ich mal für mich ;-)

Der Fanfilm Stargate Combination war leider relativ langweilig. Ich mag keine Fanfilme, die sich zu ernst nehmen. Wenn schon technisch unzulänglich, dann ist es nur erträglich, wenn es auch witzig ist. Und das war dieser Film leider nicht, weswegen wir dann auch wieder rausgegangen sind.

Star Trek Phase II haben wir nur die letzten Minuten angschaut. Den laden wir uns lieber runter und schauen ihn gemütlich auf dem heimischen Sofa an. Aber über den Gast James Cawley habe ich mich richtig gefreut, denn die New Voyages, wie Phase II früher hieß, haben wir uns schon einmal angesehen. Er spielt Kirk, wobei er immer etwas arrogant wirkt. Aber auf seinem Panel war er ein wirklich sympathischer Kerl. Als ich ihn später im Foyer noch einmal traf, fragte ich ihn, wie alt er ist. 43 antwortete er... Und ich konnte es gar nicht glauben.

Luciana Carro hätte ich fast nicht erkannt. Im Gegensatz zu ihrer Rolle Kat in Battlestar Galactica hatte sie nämlich eine wilde Lockenmähne.

Nachmittags trafen wir uns dann mit unseren persönlichen Paparazzi, nämlich drei Filmstudentinnen der Uni Eichstätt, die sich mit uns verabredet hatten und die Dreharbeiten für den Folgetag durchgesprochen haben. Ich bin mal auf die DVD zum Thema "Zukunft" gespannt :-)

Bei der Opening Ceremony wurde ein Video vorgeführt, in dem sich Terry Farrell (Jadzia Dax - Deep Space Nine) dafür entschuldigte, dass sie schon wieder nicht kommen konnte. Es war auch der Running Gag gewesen zu fragen, ob Terry denn schon abgesagt hätte. Doch das Video war nur ein Fake gewesen, Terry war da :-) Dafür fehlte Joe Flanigan (John Shepard - Stargate Atlantis). Er hatte eine SMS an Dirk geschickt, dass er die richtige Station verpasst hätte und zu weit gefahren war. Er würde später nachkommen.

Das erste Panel hielt dann auch Terry Farrell, die fürchterlich aufgeregt war und sich ständig die schweißnassen Hände an ihrem Kleid abwischen musste. Von einem Ex-Model erwartet man eigentlich eine gewisse Arroganz, aber Terry überraschte uns mit ihrem warmherzigen Wesen. Sie ist wie eine nette Mami aus der Nachbarschaft.

Dann kam David Hewlett (Dr. Rodney McKay - Stargate Atlantis), auf den ich mich ganz besonders gefreut hatte. Er war richtig witzig und wunderte sich, weshalb jeder mehrere Fragen stellte. Deutsche stellten zwei Fragen, Kroaten zwei ¼ Fragen, usw. Seine Schwester spielte tatsächlich Rodneys Schwester in der Serie, das war mir bisher nie aufgefallen.

Auf der Party habe ich dann nochmal einen Spaß am Strand probiert. Admiral TomTom hatte Recht, der FedCon-günstig-Cocktail schmeckte wirklich nicht so gut. Ich versuchte auch, in Tanzlaune zu kommen, aber die Musik war einfach nicht so mein Fall. Damals, als S.P.O.C.K. aufgetreten war, hätte ich die ganze Nacht durchtanzen können. Die hören sich auch an wie die frühen Depeche Mode. Auf den normalen Mainstream stehe ich eben nicht so und wir sind dann relativ früh ins Bett gegangen.

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Sonntag, 9. Mai 2010 19:56

Fahrt zur FedCon - 29. April 2010

Wir haben das Auto wirklich bis zum Anschlag vollgepackt. Sechs Sitze - sechs Leute... Was natürlich auch bedeutete, dass wir uns auf das Minimum an Gepäck beschränken mussten, also nur ein Kostüm pro Tag ;-) Denn Toyota Picnic bedeutet, dass in den Kofferraum nur ein Picnickorb Platz hat.

Auf der Fahrt standen wir am Frankfurter Flughafen fast 1½ Stunden im Stau. Die armen Leute, die deswegen ihren Flieger verpasst haben... Ursache war ein Wohnwagen, der in Einzelteilen wie die Schalen einer geknackten Nuss herumlag. Es sah so aus, als hätte der Fahrer vergessen, dass er einen Wohnwagen hinten dran hatte, als er vor einem Lastwagen wieder auf die rechte Spur einscheren wollte. Von drei Spuren waren zwei gesperrt.

Aber das Wichtigste ist doch, heil anzukommen. Es ist absolut Tradition, dass ich erst einmal am Maritim vorbei fahre, so auch dieses Mal ;-) Aber jedes Mal, wenn ich die Auffahrt hinauffahre und in die Tiefgaragenfahrt einfahre, fühlt es sich an, als würde ich nach Hause kommen.

Abends waren wir dann auf der Suche nach etwas bezahlbarem Essbaren. Das Jasmin war bereits hoffnungslos überfüllt. Aber der Il Duetto bot uns wirklich leckere Pizza. Leider hat er am Sonntag zu.

Zur Einstimmung waren wir abends in der Pianobar. Dort habe ich einen Spaß am Strand getrunken. Zwar sind 10 Teuronen schon ganz schön heftig, aber er war der leckerste Cocktail, den ich je getrunken habe! Jeden Cent wert! Admiral TomTom meinte dann, dass am Donnerstag die Cocktails immer am besten schmecken. Die anderen Tage gibt es dann für weniger Teuronen die FedCon-Version. Hm, das musste ich mir gleich mal merken.

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Dienstag, 26. Februar 2008 21:09

I survived Blutspende

Vor ein paar Tagen flatterte eine Einladung vom Blutspendedienst ins Haus. Ich finde, dass das eine gute Sache ist, und wollte schon seit Ewigkeiten mal Blut spenden, aber irgendwie ist immer etwas dazwischen gekommen. Ich besitze auch seit Jahren einen Organspendeausweis, den ich seinerzeit bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung angefordert, ausgefüllt und in meinen Geldbeutel gesteckt habe. Man wird nicht registriert und muss keine Gesundheitstests machen. Einfacher geht es nicht. Aber ich schweife vom Thema ab.

Laster vom Blutspendedienst

Dieses Mal hatte ich es mir ganz fest vorgenommen, zum Blutspenden zu gehen, wenn der Blutspendedienst schon zu mir nach Hause kommt. Todesmutig bin ich heute also ins Kulturhaus gestiefelt, ein paar Formulare ausgefüllt, meinen Personalausweis hergezeigt und los ging's. Zunächst wurde mir in den Finger gepiekst, um den Hämoglobinwert (13,8 g/dl) zu messen. Der Blutdruck wurde auch gemessen, der ist bei mir immer etwas niedrig. Dafür war der Puls etwas hoch, weil ich so aufgeregt war. Und die Temperatur wird noch gemessen. Dann ging es zu einem kurzen Beratungsgespräch mit einer Ärtzin, der man auch Fragen stellen konnte. Anschließend holte ich mir meine Röhrchen und Beutelchen ab und legte mich auf eine freie Liege.

Die anwesenden Ärztinnen (nehme ich mal an) waren sehr freundlich, obwohl sie schon viele Stunden im Kulturhaus verbracht hatten und noch einige Zeit vor sich hatten. Routiniert klärten sie die Blutspender über alles auf, legten die Venenkanülen und wurden nicht müde, uns zu fragen, ob alles in Ordnung sei. Eine nette Ärztin hatte sogar Zeit, ein Foto von mir zu machen. Ich fühlte mich wirklich wohl.

Sandra bei der Blutspende

Ich weiß leider nicht, wie lange das Spenden an sich gedauert hat. Insgesamt war ich aber ungefähr zwei Stunden im Kulturhaus. Nach der Blutspende blieb ich noch zehn Minuten auf der Liege, bevor ich mich auf einen Stuhl setzte und Kekse aß und Cola trank. Nach weiteren zehn Minuten wurde mir das elastische Band vom Arm entfernt und Florian brachte mich nach Hause. Zur Belohnung gab es auch ein paar Leckereien.

Belohnung für die Blutspende

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Dienstag, 8. Januar 2008 07:22

Der Zombie erwacht

In Allerherrgottsfrühe klingelt der Wecker. Der Zombie erwacht. Er torkelt durch die Wohnung mit halb geschlossenen Augen und vernebeltem Verstand. In ausgetretenen Pfaden wandert er, um sein Ziel zu erreichen. Keine Abweichung darf den Ablauf stören, das würde ihn in seinem desolaten Zustand empfindlich aus der Bahn werfen. Er geht über den Friedhof und öffnet zwei Gräber. Die beiden Mini-Zombies kämpfen sich mühselig aus ihren Gruften, doch es muss sein. Unbarmherzig ruft die Pflicht... Wie eine Dampfmaschine zieht der mittlerweile halbwache große Zombie die beiden Mini-Zombies mit sich, bringt sie auf ihren Weg. Die Tat ist vollbracht. Die Sonne steht schon am Horizont und beleuchtet die kargen Wolken von unten. Der Tag kann beginnen.

Oh, Mann, hab ich einen Feiertags-Jet-Lag... Ich brauche im Büro erst Mal einen Cappucino...

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Dienstag, 19. Juni 2007 20:35

Fundstück

Heute habe ich einen Block gebraucht, um mir beim Elternabend Notizen machen zu können. Dabei ist mir ein zerfleddertes Ding in die Hände gefallen, in dem ich uralte Notizen gesammelt hatte. Ratet mal:

Vom 09.09.2001, eine Sendung von Günther Jauch namens "IQ-Test"... Sprache 13/15 (13 von 15 richtig), Gedächtnis 10/12, Reihen 14/18, Rechnen 6/12 (war schon lange außer Übung), Technik/Raum 18/18. Das ergab einen IQ von 128 :-)

Und ich arbeite als Tippse und Kaffeeschupse...

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Sonntag, 1. Oktober 2006 20:30

Venusfliegenfalle

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Die Venusfliegenfalle habe ich bei die moderne Hausfrau bestellt. Sie wurde in einer Dose geliefert.

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In dieser Dose befand sich ein Beutelchen Erde und ein Beutelchen mit fünf winzigen Samenkörnchen.

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Die Erde habe ich in einen kleinen Topf getan und befeuchtet.

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Danach habe ich die Samenkörnchen in die Erde gedrückt. Der Topf steht jetzt am Wohnzimmerfenster. Hoffentlich ist es dort hell und warm genug. Jetzt hoffe ich, dass die Venusfliegenfalle bei mir wächst. Ich werde berichten.

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