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Thema: Interessen/Kampf den Pfunden

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Mittwoch, 10. Juni 2015 19:53

Essen kann jeder! - Philipp Weber

Das Buch [Unser Amazonstore: ] Essen kann jeder!: Streng verdaulich. Fakten für alle, die es täglich tun. – von Philipp Weber [/Amazonstore Ende] hat mich natürlich interessiert, nachdem wir sein Programm Futter live gesehen hatten. Nachdem ich mir schon Udo Pollmer und Nicolai Worm reingezogen habe, enthielt das Buch zwar nicht so wahnsinnig viele Fakten über den Ernährungswahn- und -unsinn, aber es war auf jeden Fall unterhaltsamer und witziger.

Am besten hat mir der Besuch in einer Nespresso-Boutique am Schluss gefallen. Ich gebe es zu, im Büro trinke ich den Aluminium-verseuchten, überteuerten Kaffee auch, allerdings habe ich dort nur die Wahl zwischen kostenfreiem Nespresso und zu bezahlendem Kaffee aus Pappbechern... Wenn ich dafür bezahlen müsste (60 Euro pro Kilo Kaffee!!!), würde ich das Zeug nicht trinken.

Fazit: Empfehlenswertes Buch für jeden, der Kabarett mag und der sich vielleicht manchmal zu viele Gedanken über seine Ernährung macht ;-)

Themen: Kampf den Pfunden | Bücher
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Sonntag, 29. Juli 2012 23:58

Philipp Weber - Futter

Nachdem wir noch einen Verzehrgutschein für die Lach- und Schießgesellschaft hatten, mussten wir uns natürlich noch ein weiteres Programm nach Claus von Wagner aussuchen. Die Wahl fiel sehr schnell auf Philipp Weber mit seinem Programm Futter, zumal ich mich für Ernährung und die Lügen der Nahrungsmittelindustrie und dem Diätwahnsinn interessiere.

Da ich fast täglich auf die Website der Lach- und Schießgesellschaft gegangen bin, bis die Tickets endlich reservierbar waren, saßen wir diesmal sogar ganz vorn an der Bühne - was jetzt nicht unbedingt ein Vorteil ist, weil man sich da schon ganz schön den Kopf verrenkt. Wir waren wieder eine gute Stunde vorher da, um das leckere Essen zu genießen. Und dann ging es los.

Es war so ein bißchen wie einen Vortrag von Udo Pollmer anzuhören, nur in lustig. Und auch, wenn die Nahrungsmittelindustrie nicht wirklich gut weg kam, ging es aber doch viel mehr um die Verbraucher, die sich einerseits viel zu viele Gedanken ums Essen machen aus den unterschiedlichsten Gründen, aber am Ende auch um den ökologischen Wahnsinn, der auf diesem Planeten Erde betrieben wird. Vielleicht sollte ich noch mehr aufpassen beim Einkaufen, und mich nicht darauf beschränken, im Winter keine Erdbeeren zu kaufen ;-)

Am Schluss haben wir uns noch eine signierte CD und das obligatorische Foto geholt. Wer das Programm noch angucken möchte (und deshalb blogge ich jetzt mitten in der Nacht, obwohl ich lieber ins Bett gehen würde), der kann das morgen und übermorgen noch in der Lach- und Schießgesellschaft tun. Es gibt noch Restkarten.

Bühne

Lach- und Schießgesellschaft

Knoblauchbrot

Das Knoblauchbrot hätte einen Hauch mehr Knoblauch vertragen können.

Ofenkartoffel

Die Kartoffel war sehr lecker. Die marinierten Champignons waren leider kalt.

Schweinrücken mit Schinken und Käse gefüllt

Crème brûlée

Auch die Crème brûlée war leider kalt und hätte ein wenig mehr karamellisierten Zucker vertragen können. Die Kruste knackte nicht beim Zerteilen mit dem Löffel. Aber sie war um Längen besser als die Crème brûlée, die man uns im Schloß Neufahrn vorgesetzt hatte, die keine Ahnung wie viele Stunden im Kühlschrank gestanden hatte. Diese hier war frischer. Die beste Crème brûlée habe ich haber einmal auf einer Weihnachtsfeier im Lenbach gegessen.

Florian, Philipp Weber und Sandra

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Samstag, 29. Januar 2011 15:02

Hungry - Crystal Renn

Über das Buch [Unser Amazonstore: ] Hungry - Crystal Renn [/Amazonstore Ende] bin ich eher zufällig beim Herumklicken gestoßen, und da die englische Ausgabe deutlich günstiger war, als die [Unser Amazonstore: ] deutsche Ausgabe [/Amazonstore Ende], habe ich natürlich die gekauft.

Und es nicht bereut... Crystal Renn beschreibt ihre Kindheit, ihre Familie, ihren beruflichen Werdegang in solch einer lebendigen Sprache, dass man das Gefühl hat, sie sitzt einem gegenüber und plappert munter drauf los. Sie benutzt eine wunderschön ausschmückende Sprache, was für einen deutschen Leser wie mich oft nicht ganz leicht ist, da sie viele Vergleiche mit Persönlichkeiten zieht, die in den USA wohl recht bekannt sind. Ich könnte mir vorstellen, dass es in der deutschen Übersetzung deshalb nur so von Fußnoten und Anmerkungen des Übersetzers wimmelt.

Crystal Renn wächst bei ihrer Großmutter auf, die sie aber Mom nennt, da sie zu ihrer leiblichen Mutter nie den richtigen Draht finden konnte. Aber sie musste nichts missen. Eines Tages begegnete sie einem Agenten einer Modelagentur, der ihr aber unmissverständlich klar machte, dass sie extrem abnehmen müsse, um in diesem Beruf erfolgreich sein zu können.

Also begann Crystal Renn zu hungern. Aus einem normalgewichtigen, hübschen Teenager wurde ein Skelett, das an die magersten Zeiten von Audrey Hepburn erinnerte, zumindest mit ihrer überdimensionierten Sonnenbrille. Nur Mädchen bzw. Frauen mit einer extremen Willenskraft, die über die natürlichen Instinkte hinausreicht, sind zu so etwas fähig. Und Crystal Renn bekommt ihren Modelvertrag.

Sie ist aber nicht glücklich und es wird für sie auch zunehmend schwieriger, das extreme Untergewicht zu halten. Und schließlich entschließt sie sich dazu, sich gesund zu ernähren und ihrem Körpergewicht keine Bedeutung mehr beizumessen.

Sie nimmt zu, sie wird glücklich, und sie wird das erfolgreichste Plus-Model Amerikas. Crystal Renn findet ihre große Liebe. Und sie gibt jedem Teenager den Rat, das eigene Selbstwertgefühl nicht durch den BMI zu messen.

In gewisser Weise habe ich einen ähnlichen Werdegang hinter mir wie Crystal Renn. Im Teenageralter wollte ich schlank sein und hing einem extremen Ideal hinterher, dem ich vermutlich niemals hätte gerecht werden können. Ich traktierte meinen armen Körper mit Diäten und nahm jojomäßig immer weiter zu. Bis ich mit 17 Jahren und [zensiert] kg endlich begriff, dass das nichts bringt. Ich habe nie wieder eine Diät gemacht. Und ich habe zwischenzeitlich sogar einmal ca. 20 kg weniger gewogen als jetzt, allerdings auch wieder zugenommen. Aber ich werde trotzdem nie wieder eine Diät machen.

Crystal Renn beschreibt den Glauben vieler Mädchen und Frauen, dass sie nur schlank sein müssen, und dann werden sie endlich glücklich. Dass ihr gesamtes Glück mit dem Körpergewicht zusammenhängt, mehr noch, dass sie - solange sie übergewichtig sind - überhaupt nicht das Recht haben, glücklich zu sein, und durch Selbsthass zerfressen sich in ihren Zimmern und Wohnungen verschanzen. So ging es mir auch einmal. Aber es stimmt nicht. Das Glück liegt nicht in der Figur. Das Glück findet man auf andere Weise.

Am Rande möchte ich noch erwähnen, dass mir Crystal Renn wegen ihrer Liebe zur Astronomie und zu Star Trek, die immer wieder durchschimmern, sehr sympathisch war.

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Dienstag, 15. September 2009 18:17

Anleitung zum Dickwerden - Bernhard Ludwig

Mann, das ist eine Satire! Aber es hat doch wirklich viel Wahrheit in sich. Besonders auf Seite 113.

Es deckt sich mit meinem Grundsatz, den ich seit 1989 habe: Nie wieder Diät!

Meinen Blutzuckerspiegel halte ich konstant, denn ich esse, wenn ich Hunger habe, oder mein Blutzuckerspiegel in den Keller rutscht und meine Hände anfangen zu zittern.

Aber auf das Wiegen (österreichisch: Abwiegen) verzichten? Hm, ich gebe zu, ich messe dem aktuellen Tagesgewicht nur eine geringe Bedeutung bei. Und ich wiege mich ganz bestimmt nicht vor und nach jeder Mahlzeit und vor und nach jedem Saunagang (da gehe ich eh nicht hin). Das ist was für Leute, die zum Friseur gehen, um abzunehmen. Oder sich ein Bein amputieren lassen *g* Ja, das Buch ist eine Satire...

Aber ich brauche meine Zahlen für meine schöne Statistik. Ich liebe doch diese Spielerei mit Excel. Und die Rückschlüsse, die ich daraus ziehen kann. Zum Beispiel, dass mein Essverhalten in den letzten 20 Jahren gar nichts mit meiner Gewichtsentwicklung zu tun hat. Sondern einzig mein Hormonstatus (z.B. schwanger oder nicht schwanger, Stillzeit, übermäßiger Stress, Verliebtheit, Gelbkörperhormonmangel). Ist ein nützliches Wissen. Oder auch nicht ;-)

Aber immerhin ist das komische Idealgewicht (Körpergröße minus 100, bei Frauen nochmal 10% weniger) endlich dem BMI gewichen. Früher hätte ich mich auf ein Idealgewicht von 51,3 kg runterhungern müssen. Ist das krank! Mit dem BMI habe ich zumindest ein Normalgewicht zwischen 50 und 60 kg. Und mit zunehmendem Alter darf es auch etwas mehr sein. Nicht berücksichtigt sind natürlich Menschen mit schweren Knochen oder mit einer ausgeprägten Muskulatur. Aber dafür gibt es dann ja noch den Spiegel und den gesunden Menschenverstand.

Bleibt noch der Muskelaufbau. Ist auch nicht wirklich neu, aber seit 1990, als das Buch aufgelegt wurde, immer noch nicht bis zu den Frauenzeitschriften vorgedrungen. Und ich weiß, ich verbringe viel Zeit vorm Rechner... Die Zeit könnte ich genauso gut in ein Fitnessstudio gehen und ein paar Gewichte stämmen. Aber die Sache hat einen Haken: Der Rechner steht zu Hause, wo ich zwischendurch immer wieder aufspringen und den Haushalt machen oder mich um meine Kinder kümmern kann. Aber im Schrank liegen ja noch ein paar Hanteln. Bleibt die Frage, nutzen die was? Da bin ich mir nicht so sicher.

Aber Florian kann bestätigen, dass ich nicht unter kalten Füßen und Händen leide. Woran mag das wohl liegen?

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09.01.2012 13:04 Clicks: 529300

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