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Thema: Interessen/Halloween/Gothic

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Montag, 21. Mai 2018 23:35

Leipzig - WGT - 4. Tag

Leider haben wir erst heute entdeckt, dass es in unserem Hotel auch ein Langschläfer-Frühstück bis 12.00 Uhr gab. Das haben wir natürlich genossen. Unser erster Programmpunkt war am frühen Nachmittag der Vortrag von Lydia Benecke, aber irgendwie haben wir uns zu lange in der Agra-Halle aufgehalten und einen sensationell schönen Mantel für Florian erworben, und kamen deshalb erst am König-Albert-Haus an, als die Schlange schon frustrierend lang war. Es kam, wie es kommen musste, wir kamen nicht mehr in den Saal hinein. Ich schätze mal, dass Lydia Benecke über die Grenzen des WGTs bereits so bekannt ist, dass sie locker auch die Oper füllen könnte. Aber nicht so schlimm.

Wir sind dann zur Absintherie Sixtina gegangen und haben dort die Kunstausstellung Absurd Art angeschaut und sogar die Künstlerin persönlich getroffen. Dem habe ich einen separaten Blogeintrag gewidmet. Die Sixtina ist sehr kultig. Natürlich haben wir einen Absinth gekauft und es gab sogar Slush mit Absinth. Danach sind wir wieder in die Agra-Halle, haben ein wenig geshoppt und dann wieder recht früh ins Hotel. Das war unsere erste WGT :)

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Montag, 21. Mai 2018 22:55

Absurd Art in der Absintherie Sixtina

Heute haben wir ein weiteres Highlight des WGTs erlebt. Wir waren in der Absintherie Sixtina. Das Flair der Bar ist schön düster und die Kutsche mit dem Sarg davor ist ein beliebtes Fotomotiv. Allerdings war ich in erster Linie neugierig gewesen, weil dies die Location für die Ausstellung von Absurd Art war.

Im Innenhof des Gebäudes in der Sternwartenstraße war ein lebendiger Biergarten, in dem es auch Slush mit Absinth gab. Allerdings ist mir die normale Sorte lieber, da dieser hier dann weniger nach Kirsche als nach Hustensaft geschmeckt hat :D Man konnte dort auch Absinth kaufen. Schon die Flasche hatte ein wunderschönes Design. Wir wurden dann darauf aufmerksam gemacht, dass die Künstlerin anwesend war.

Absinth von der Sixtina

Am Stand trafen wir dann Franzi, die dort auch für signierte Nachdrucke zur Verfügung stand. Ihre Bilder sind verspielt und morbid zugleich. Man könnte meinen, dass sich diese beiden Eigenschaften ausschließen sollten, doch das tun sie nicht. Seht selbst, z.B. die Katze, die sich gerade eine Maus schmecken lässt.

Absinth von der Sixtina

Im Keller der Sixtina haben wir dann die Originale in düsterer Atmosphäre bewundern können. Ich frage mich, ob die Motive auch T-Shirt-tauglich sind, wie die Knubbelnasen unserer Freundin Kes von Mauseohr?

Absinth von der Sixtina

Themen: Halloween/Gothic | Fotografie
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Montag, 21. Mai 2018 02:23

Leipzig - WGT - 3. Tag

Heute haben wir unser Auto mittags bei der FSociety geparkt und sind dann zum Südfriedhof gefahren. Dabei haben wir das Völkerschlachtdenkmal noch einmal gesehen. Unser erstes Ziel war die Fotoausstellung "Grief of Abandoned", die zwar in stimmungsvoller Atmosphäre und Musik gepackt war, aber die Fotos fand ich selbst gar nicht so kummervoll. Friedhof halt. Da wir schnell durch waren, hatten wir noch etwas Zeit vor unserem Vortrag und konnten das Krematorium besichtigen. Da muss man schon etws morbid veranlagt sein, um dies zu tun, wenn es gar keinen Todesfall in der Familie gegeben hat. Der Herr, der sich den Fragen der Anwesenden stellte, konnte sich auch hin und wieder ein Grinsen nicht verkneifen. Ja, es war witzig :)

Noch witziger war der Vortrag in der großen Trauerhalle von Kunsthistorikerin Dr. Anja Kretschmer, den wir nach einem kurzen Ausflug auf die Bierbörse besucht haben, wo wir unseren Hunger stillen wollten. Der Vortrag hatte "Scheintot und andere Merkwürdigkeiten" zum Thema, wo wir wieder bei morbid und lustig wären. So hatten die Leute früher ziemliche Angst, lebendig begraben zu werden, weshalb ihnen u.a. Bänder mit Glöckchen an die Finger gebunden wurden oder sie tagelang in Leichenhäusern lagen, bis sie deutliche Verwesungsanzeichen zeigten. Über einen Ausflug durch diverse literarische Stücke kam am Ende noch ein sehr gänsehautträchtiges Schauspiel. Einfach klasse!

Da wir es nicht mehr rechtzeitig zum Vortrag von Lydia Benecke geschafft hätten, der aber einen Tag später auch noch einmal auf dem Programm stand, haben wir die Zeit genutzt und in der Innenstadt noch eine Kleinigkeit gegessen, bevor wir zur FSociety gingen. Dort sollte eine Depeche-Mode-Party stattfinden, doch wegen technischer Probleme konnten wir nicht sofort rein. Wir saßen noch eine Weile im Auto und haben die Zeit totgeschlagen, bis es endlich los ging.

Die Party fand in den Kellerräumen eines Virtual-Reality-Game-Anbieters statt. Daher waren die beiden Tanzflächen auch nur sehr klein, eine mit 80er-Jahre-Musik und die andere mit Depeche Mode, wo ich mit Hilfe meines Monster-Energy-Drinks fast drei Stunden durchtanzen konnte. Es wurden aus allen Epochen Stücke gespielt, bei den Konzertmitschnitten kam sogar fast Live-Feeling auf, nur die bekanntesten aus Black Celebration und Music for the Masses schienen erst später zu kommen. Aber ich wollte meinen armen Schatz Florian nicht länger in der Chillout-Zone völlig offline mit einer Endlosschleife Nosferatu und anderen Horrorklassikern alleine lassen.

Es war jedenfalls auch heute eine gute Idee gewesen, das Auto mittags dort zu platzieren, wo wir abends als letztes sein würden. So fuhren wir zügig zurück ins Hotel und konnten bald ins Bett plumpsen.

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Sonntag, 20. Mai 2018 10:51

Ausgefallene Accessoires auf der WGT

Auf dem Wave-Gothic-Treffen in Leipzig habe ich eines gelernt: Sich schwarz kleiden und mit Metall zu dekorieren ist zwar ganz nett, reicht aber vielen nicht aus. "Von der Stange" ist irgendwie langweilig. Man ist auf der Suche nach dem Außergewöhnlichen, dem Einmaligen, dem individuellen Accessoire. Auf der Suche nach eben solchen sind wir auf drei Schatzkisten gestoßen, die ich euch hier vorstellen möchte:

Ausgefallene Hüte

In der Agra-Messehalle haben wir Snake am Stand von BatHat besucht. Die Zylinder, Hüte und ausgefallenen Kopfbedeckungen sind alles Einzelstücke, die Transylvania in liebevoller Detailliertheit herstellt. Sie hat früher die außergewöhnlichen Kostüme von Hella von Sinnen geschneidert. Wenn man sich in einen der Hüte verliebt hat, sollte man sofort zuschlagen, denn bereits am ersten Tag baumelte an vielen edlen Stücken das Schildchen "verkauft". Wer also erst noch einmal eine Nacht darüber schläft, könnte unter Umständen leer ausgehen. Ich hatte das Modell ZD134 anprobiert und mich verliebt, aber da war ich schon zu spät dran :(

Susie, Snake und Florian

Schmuck

Von Susie sind wir dann auf die Goldschmiedin Kipkalinka aufmerksam gemacht worden, die u.a. Ringe mit Schädeln herstellt. Diese haben wir dann gegenüber der Oper / Musikalischen Komödie in ihrer Werkstatt besucht. Man muss nur dem wunderschönen Antlitz von Obsidian Kerttu folgen, schon wird man bei einem Gläschen Sekt empfangen. Die Ringe wirken auf den ersten Blick wie gewöhnlicher Schmuck mit großen Steinen, doch wenn man genauer hinschaut, dann erkennt man die filigranen Schädel. Während der WGT freut sich Christine auf jeden Besucher, auf Facebook, aber noch mehr natürlich persönlich. Und ihr braucht hierfür kein Bändchen ;-)

Sandra und Christine in der Werkstatt

Christine an ihrer Werkbank

Sandra mit Lupe

Metallskulpturen

Und damit komme ich noch zu unserem letzten Fundstück der Raritäten. Denn wenn man die Werkstatt von Christine betritt, fallen einem sofort die sagenhaften Metallskulpturen auf, insbesondere der atemberaubende Anglerfisch als Lampe, den man derzeit als Titelbild in Facebook von Stahlomat bewundern kann. Der Künstler Benjamin Adler hat ein unglaubliches Gespür für Lebendiges, so dass der Tiefseefisch wahrlich zum Leben erweckt. Auf dem Foto oben seht ihr im Hintergrund einen Widderschädel. Und im Eingangsbereich kann man auch eine von ihm geschmiedete Vitrine bewundern, also ein Kunstwerk, das auch noch praktisch ist. Selbstverständlich kann man ihn auch engagieren, eigene Ideen umzusetzen. In der Galerie seiner Webpräsenz FE-Eisenmangel kann man einige seiner Metallskulpturen bewundern. Ich bin immer noch hin und weg von dem Anglerfisch <3

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Samstag, 19. Mai 2018 22:20

Leipzig - WGT - 2. Tag

Der zweite Tag auf der WGT war etwas geruhsamer. Unser erster Termin war im Blauen Salon, wo Sascha Lange aus seinem Buch [Unser Amazonstore: ] Behind the Wall [/Amazonstore Ende] vorlas. Das war eine Reise in meine Jugend, denn genau so war es, wenn ich mich mit Jugendlichen in Glauchau oder Pirna getroffen habe, wir Parties im Keller geschmissen haben und ich mit meinen LPs "Black Celebration" und "Music for the Masses" alle in Verzücken versetzte. Anschließend wurde noch ein Film gezeigt, der teilweise in der MDR-Doku Depeche Mode und die DDR verwurstet wurde. Besonders interessant war der Bericht über das einzige Depeche Mode-Konzert in der DDR in Ostberlin. Die Karten wurden über die FDJ verteilt und auf dem Schwarzmarkt für mehrere Hundert DDR-Mark verhökert. Die Infos dazu hatte Sascha Lange aus der Stasi-Akte.

Die Preise von 30 Euro für das Buch und 58 Euro für die DVD haben mich dann doch etwas abgeschreckt. Das Buch zumindest ist jetzt auf meiner Wunschliste.

Anschließend waren wir im Wonderland 13 und DarXity shoppen. Auf dem Weg habe ich ein schwarzes Eis mit schwarzer Waffel und bunten Zuckerstreußeln gegessen. Es hätte sogar einen schwarzen Burger gegeben, aber ich hatte noch keinen Hunger. Auf Snakes Empfehlung hin haben wir uns noch Kipkalinkas Fine Skull Jewelry angeschaut.

Danach waren wir relativ früh im Hotel zurück und haben dort ein schönes Abendessen und einen ruhigen Abend genossen. Und Pläne für den nächsten Tag geschmiedet.

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Freitag, 18. Mai 2018 23:57

Leipzig - WGT - 1. Tag

Das Frühstück in unserem Best Western Hotel Windorf war sehr gut. Mich hat nur der komische Käse gewundert, der aussah wie ein toter Nacktmull. In Mittelalteroutfit sind wir dann losmarschiert zum heidnischen Dorf. Wir haben das Auto dort geparkt, da wir am Abend das Schandmaul-Konzert besuchen wollten, damit wir dann nicht nochmal nachts mit der Straßenbahn in die Stadt und parallel wieder raus zum Hotel fahren müssen. Mit dem Auto brauchten wir nämlich nur ungefähr 20 Minuten, während wir mit der Straßenbahn regulär schon fast eine Stunde gebraucht hätten und nachts wahrscheinlich entsprechend länger.

Das heidnische Dorf bzw. das Wikingerlager sind wirklich sehr schön. Es gab sehr hochwertige LARP-Bekleidung und Schmuck. Wir haben einen neuen Drachen gekauft, passend zum Klorollenhalter ein Schlüsselbrett. Allerdings werde ich da wohl eher Handtücher aufhängen.

Das erste Highlight war das Konzert von Fairytale, die wir schon von der RPC kannten. Diesmal haben wir sie mit ihrer eigenen Musik bewundern dürfen. Es ist nicht nur traumhaft schöne Musik, sondern es wird gleich auch noch ein Märchen dazu erzählt, mit Drachenei, Nebel und einem Schwert. Also haben wir natürlich auch gleich noch die CD erworben. Danach waren wir kurz in der Zinnfigurenausstellung, die leider am Wochenende und den Feiertagen geschlossen hatte.

Anschließend haben wir den Anfängerfehler begangen und sind zum Clara-Zetkin-Park, wo das Viktorianische Picknick (nicht Frühstück) stattfand. Natürlich ist der Park hoffnungslos überlaufen, aber wenn man auch als Ziel hat, viele tolle Gewandungen (Gothik, Steampunk etc.) zu fotografieren, dann ist man hier schon gut aufgehoben. Mag sein, dass man sich daran irgendwann sattgesehen hat, wenn man jedes Jahr auf die WGT geht, aber für uns war es durchaus ein Highlight.

Dann waren wir in der Agra-Halle, wo ich mich in einen sündhaft teuren Hut (ZD134) verliebt habe. Der war aber schon verkauft. Den in smaragdgrün mit Fledermaus aus Metall/Silber, das wär's!

Abends sind wir dann in die Konzerthalle, schon frühzeitig, damit wir nicht vor verschlossenen Türen stehen. Das kann durchaus passieren, wenn das Konzert sehr begehrt ist. Davon sind wir bei Schandmaul natürlich ausgegangen. Wir haben uns dann draußen hingesetzt und gewartet, dabei etwas getrunken und eine Raupe beobachtet.

Zum Konzert standen wir dann tatsächlich in zweiter Reihe. Das war großartig. Thomas war zwar frisch operiert und konnte daher nicht so für die üblichen Tanzeinlagen sorgen, aber es war auch schön, wie er einfach auf dem Barhocker saß und über das Microphon schimpfte. Die Geigerin war von Subway to Sally Ally Storch, weil Anna Katharina Kränzlein nicht mehr bei Schandmaul ist. Reisende soll man nicht aufhalten. Viele bekannte Lieder haben sie gespielt, Narrenkönig, Walpurgisnacht und das wichtigste in dieser Oststadt: bunt statt braun.

Nach diesem weiteren Highlight waren wir froh, dass wir schnell mit dem Auto wieder zurück im Hotel waren und ins Bett plumpsen konnten.

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Donnerstag, 17. Mai 2018 22:52

Fahrt nach Leipzig

Heute Vormittag habe ich mich das erste Mal richtig mit dem Programm der WGT beschäftigt. Das war auch sehr gut, denn man muss schon Prioritäten setzen, was einen am meisten interessiert. Bisher hatten wir nur ausgemacht, dass wir uns unbedingt das Konzert von Schandmaul ansehen wollten. Ich war erschlagen von den vielen Bands, die an verschiedenen Standorten auftreten würden, und außer Schandmaul und seit letztem Wochenende auf der RPC Fairytale. In Extremo oder Nightwish standen nicht auf dem Programm.

Nachdem ich unseren WGT-Fahrplan grob erstellt hatte, fuhren wir dann auch endlich los. Nach Leipzig ist es nicht ganz so weit. Deshalb kamen wir auch sehr entspannt am Abend an. Zunächst fuhren wir zum Hauptbahnhof, unseren ersten Programmpunkten: Lego-Store, damit Florian seinen Stempel für den Pass holen kann, EMP-Store shoppen, Schlange stehen und Bändchen holen und Essen fassen.

Im Lego-Store waren schon einige schwarze Figurenteile vorsortiert, damit man passend zur WGT seine Mini-Figs zusammenstellen konnte. Ich glaube, wir haben die letzte Fledermaus ergattert. Und wir hatten ein paar nette Plausche geführt, u.a. mit einem Händler aus der Agra-Halle. Im EMP-Store habe ich einen durchsichtigen Rucksack erstanden, der bei Conventions praktisch ist, da man den Inhalt sehen kann, ohne ihn öffnen zu müssen. Es gab auch ein paar Mergandize-Artikel zu Walking Dead, aber Carls Sheriff-Hut suche ich immer noch vergeblich. Bei Daryls Lederweste mit den Flügeln habe ich kurz überlegt, aber dann doch nicht genommen.

Die Schlange war auch nicht schlimm, denn die Bändchen wurden von einem gut eingespielten Team angebracht. Später fanden wir heraus, dass man mit den Bändchen auch während der WGT hätte die öffentlichen Verkehrsmittel benutzen können, da hatte ich aber das Wochenticket bereits gekauft gehabt. Vielleicht kann ich mir das endlich merken, dass bei Veranstaltungen manchmal der ÖPNV dabei ist. Vorher prüfen lohnt sich also ;-)

Zum Abendessen waren wir mal nach langer Zeit wieder im Pizza Hut. Ich war klug genug, aus Rücksicht auf meinen kleinen Magen nur einen kleinen Salat zu nehmen und mir von Florian ein Stück Pizza zu schnorren. Dafür konnte ich beim Nachtisch nicht widerstehen, den ich leider nicht ganz geschafft habe. Gut gesättigt sind wir dann in unser Hotel Best Western in Windorf zurückgekehrt.

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Samstag, 10. Juni 2017 23:18

Zirkus des Horrors

Heute war ich spontan im Zirkus des Horrors mit Nobbse und Britta. Es ist eine ganz andere Art des Zirkus, zwar mit viel Akrobatik und ohne Elefanten :D Aber dafür erstklassig und alles ohne Netz oder sonstiger Sicherung. Allerdings waren nicht alle Show-Acts vertreten. Bei der Handstandequilibristik bin ich nicht sicher, ob statt dessen der Artist auf den durchsichtigen Stühlen auf den Sektflaschen der Ersatz war. Das Todesrat kam auch nicht vor. Und bei der Hola-Hoop-Nummer kamen die brennenden Reifen nicht vor. Und auch kein Feuerspeier. Ich frage mich gerade, ob aus feuerpolizeilichen Gründen diese Nummern weggelassen werden mussten. Jep, so ist es... Und das Todesrad gab es nicht, weil es gestern einen Unfall gegeben hat :( Ich hoffe, der Artisten wird wieder gesund.

Bei der Nummer von Mago Denis und Pretty Pistol war der Applaus doch etwas verhalten, weil das wohl einige Leute doch eher schockierend und eklig fanden. Freaks, ja das ist wohl wahr :D

Nach der Pause wurde mit dem Cyr-Wheel und den Motorradstunts nochmal so richtig Gas gegeben. Mir hat die Show sehr gut gefallen. Auch und besonders wegen der Musik und den tollen Kostümen, Masken und dem stilvollen Ambiente im Foyer. Für Kinder ist das wohl eher nichts, aber wer eine gewisse morbide Ader hat, sollte sich die Show auf keinen Fall entgehen lassen!

Zirkus des Horrors

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Samstag, 10. Juni 2017 00:25

Depeche Mode: Global Spirit Tour 2017/2018

Eigentlich hatte ich geplant, mit einer lieben Arbeitskollegin auf das Depeche Mode Konzert zu gehen, aber leider hat sie ihre Karte irgendwie verbummelt :(

Heute auf dem Weg nach Hause hörte ich schon im Radio, dass die Parkplätze am Olympiastadion schon voll sind und man doch bitte mit den Öffentlichen zum Depeche Mode Konzert anreisen soll. Das sowieso. Also begann ich mich mal zu stylen. Auf dem Weg kam dann auch schon ein gewissens Oktoberfestfeeling auf, also dieses Feeling, wenn ich eigentlich so gar nicht in der U-Bahn sein möchte, weil da soooo viele Leute sind. Ich wäre beinahe auch in der U6 sitzen geblieben, aber glücklicherweise gab der U-Bahn-Fahrer für Trantüten wie mich den Hinweis, dass dieser Zug nicht zum Konzert fährt :D

Am Odeonsplatz habe ich dann meinen Schatz Florian eingesammelt, der mir zu Liebe mitgegangen ist. Die Musik ist ja eigentlich nicht so sein Ding. Wir folgten dann einfach den Massen und wurden von der Security zum Haupteingang zurückgeschickt, weil dort anscheinend die Sicherheitskontrollen schneller gingen. Um 19:30 Uhr hörten wir dann auch, wie die Vorband The Horrors bereits zu spielen begann. Bis wir dann endlich auf der Toilette und am Platz waren, verging nochmal eine halbe Ewigkeit. The Horrors haben mir sehr gut gefallen, vor allem die wavigeren Stücke.

Dabei wurde dann auch Werbung für das Charity-Programm Charity: Water gemacht, das Depeche Mode unterstützt. Sehr gute Idee :) Man kann sich aber auch einfach mal Gedanken über das Wasser von Nestlé machen.

Außerdem wurde vor dem Programm noch der Song Revolution von den Beatles eingespielt. Das war der Einstieg für den späteren Song Where's the Revolution, der darauf Bezug nimmt, der auch schon in einer Telekom-Werbung Verwendung fand.

Richtig los ging es erst 21.00 Uhr. Es wurden einige Songs aus Spirit gespielt, aber auch viele Bekannte. Aber so richtig die Post ging erst ab Stripped ab, als wirklich alle von ihren Sitzplätzen aufsprangen und mittanzten. So konnte ich es gar nicht glauben, dass es dann schon zu Ende gewesen sein sollte. Aber dann kam nochmal die Zugabe, die aber eher als Abkühlung wirkte ;-)

Wir hatten Superglück mit dem Wetter. Anfangs hatte es noch ein wenig getröpfelt, aber dann klarte es zunehmend auf und erst am Ende kamen nochmal ein paar bedrohliche Wolken, die aber keinen Regen mehr abließen. So kamen wir trocken nach Hause. Ich hatte meinen Kram nur in den Hosen- und Jackentaschen verstaut und nur das Nötigste mitgenommen. Größere Taschen musste man nämlich abgeben. Florian hatte mir auch ein Foto vom Coldplay-Konzert gezeigt, wo die Leute einfach vor dem Konzert ihre Taschen in die Bäume hängten. Wahnsinn!

Mir hat das Konzert wieder besser gefallen. Die Songs von Spirit sind eingängig, aber mir noch nicht so in Fleisch und Blut übergegangen. Ich muss das neue Album wohl noch ein paar Mal hören ;-)

Sandra

Regenbogen am Olympiaturm

Olympiastadion

Dave Gahan

Dave Gahan im Olympiastadion

Handylichter

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[ 2 Mal Senf dazugegeben ]

Freitag, 16. Oktober 2015 20:41

Er ist wieder da

Nachdem mir das Hörbuch schon so gut gefallen hatte, habe ich mich heute an meine Jungs gehängt und bin mit ihnen und noch anderen ins Kino gegangen. Zufällig hatte ich sogar einen Platz neben ihnen reserviert.

Der Film ist teilweise auch saukomisch. Aber natürlich kann er nicht alle gesellschaftskritischen Details, die auf 6 CDs des Hörbuchs vorkommen, auch so wiedergeben. Daher konzentriert sich der Film in erster Linie auf Kritik an der schillernden Fernsehwelt und natürlich an der Gesellschaft, die dumm und voller Vorurteile ist.

Einige Teile des Films schienen improvisiert. Oliver Masucci, der Hitler grandios spielt, mischte sich unter das Volk und entlockte einigen Zeitgenossen Sätze, für die sie sich vielleicht eines Tages schämen werden. Nicht alle haben wohl der Veröffentlichung zugestimmt, so dass immer mal wieder Leute schwarze Balken vor den Augen haben oder ihre Gesichter verpixelt sind. Nur bei der Szene im NPD-Hauptquartier denke ich mal, dass es sich um Schauspieler gehandelt hatte. Das braune Pack ist meiner Beobachtung nach doch eher kamerascheu. Woran das wohl liegt?

Christoph Maria Herbst spielt auch mit, aber nicht als Hitler und er muss ihn auch nicht sprechen. Statt dessen ähnelt seine Figur eher dem kleinen Bruder von Stromberg, der karrieregeil ist, aber für den Erfolg des Senders eigentlich irrelevant.

Auch hier ist das Ende etwas merkwürdig, aber irgendwie passt es gut zum Film. Aber das möchte ich hier nicht verraten.

Meine Lieblingsszene war die, in der mal mehr oder weniger klargestellt wird, was ein Grufti, was ein Goth und was ein Satanist ist. Oder so ähnlich. Haha! Vorurteile lassen grüßen. Und die Kleidung von Fabian hat mich irgendwie an Marty McFly erinnert.

Fazit: Gelungenes Werk, das nicht nur komisch ist, sondern auch zum Nachdenken anregt.

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Dienstag, 31. März 2015 18:25

Online-Shop für Drachen

Ich bin ein Drachenfan und habe auch schon eine kleine Sammlung, die hin und wieder durch ein neues Exemplar erweitert wird. Ganz besonders angewachsen ist sie im letzten Jahr, seit Thomas und Monika ihren Online-Shop für Drachen und mehr eröffnet haben. Am liebsten würde ich natürlich gerne den ganzen Laden leerkaufen, aber ein Blick auf unser Konto bremst mich dann doch wieder aus.

Dort gibt es die liebevoll handgefertigten Energiedrachen, die sich in mein Herz geschlichen haben, ein Drachenschach oder auch Drachen aus Game of Thrones. Hachz!

Schön finde ich auch die alle paar Wochen stattfindenden Ratsche in der Kreativhöhle. Wir sitzen dann gemütlich - wie letzten Samstag - im Ladengeschäft zusammen und plaudern bei Kaffee und Kuchen über Gott und die Welt. Und natürlich kauft der eine odere andere dann etwas ein. Ich freue mich schon auf das nächste Mal!

Thomas und Monika mit Ratschgast

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Montag, 5. August 2013 20:17

Nerd do Well - Simon Pegg

Im Forbidden Planet in London hatten wir letztes Jahr einiges gekauft, unter anderem das Buch [Unser Amazonstore: ] Nerd do Well von Simon Pegg [/Amazonstore Ende]. Jetzt hab ich es endlich fertig gelesen.

Er schöpft aus einem riesigen Wortschatz, so dass ich das Wörterbuch des öfteren benutzen musste. Mal sehen, ob davon auch etwas hängen geblieben ist. Das Buch ist eine Autobiographie, die jedoch nicht allzu tief geht. Allerdings erklärt es, wie er zu dem wurde, was er heute ist, und wieso er ausgerechnet solche Filme macht wie [Unser Amazonstore: ] Paul [/Amazonstore Ende].

Simon Pegg ist mir total sympathisch. Er liebt Star Trek, Star Wars und hatte eine Gothic-Phase. Da kann man auch darüber hinwegsehen, dass er Zombies mag :)

Zwischendrin gibt es immer mal wieder Kapitel, die von einem imaginären Simon Pegg handeln, der einen Roboter namens Canterbury hat. Sowas wie ein Superheld, mit Superkörper und einer französischen Schönheit an seiner Seite, der ein kleines Weltraumabenteuer erlebt. Man könnte auch erst die Geschichte lesen und dann die Biographie oder umgekehrt, dann wird man zwischendurch nicht dauernd rausgerissen. Grad bei mir, der so lange braucht für ein Buch, für den ist das dann schlecht.

Ich hätte mir etwas mehr über die Dreharbeiten von Paul oder Star Trek gewünscht, aber vielleicht ging das auch aus rechtlichen Gründen nicht, zumindest bei Star Trek. Außerdem würde ich mir wünschen, dass es Spaced in Deutschland gäbe, aber man kann es leider nicht bei Lovefilm ausleihen. Naja, vielleicht hole ich mir irgendwann mal den [Unser Amazonstore: ] UK-Import von Spaced [/Amazonstore Ende]. Da weiß man dann auch, wozu die EU gut ist ;-)

Fazit: Für Nerds und Geeks absolut lesenswert. Aber nur für welche mit wirklich guten Englischkenntnissen ;-)

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Sonntag, 2. Juni 2013 15:44

Depeche Mode Delta Machine Tour im Olympiastadion

Gestern haben wir uns bereits 17.00 Uhr angestellt, damit wir auch möglichst weit vorn in die Arena kommen. Hinter dem abgetrennten Bereich für die Front-of-the-Stage-Ticket-Inhaber gab es noch einen weiteren Bereich, in den dann die Leute konnten, die früh da waren. Man bekam dann auch ein Bändchen mit "PIT", damit man wieder rein konnte, wenn man sich mal was zu Trinken oder Essen holte. Verteilt wurde leider nur Caipi und Bier, nichts alkoholfreies :(

Mit dem Wetter hatten wir auch einigermaßen Glück, denn es hat nur bis Konzertbeginn geregnet, danach war es trocken bis zum letzten Lied. Erstaunlich, aber gut so, sonst hätte es sicher Probleme mit den Leuten gegeben, die statt Regencapes Schirme dabei hatten *kopfschüttel* Beim Einlass hatten sie mich gefragt, ob ich irgendwelchen spitzen Schmuck tragen würde. Da hätten sie auch alle Schirme einsammeln können.

Die Vorband hieß Trentemøller und hat interessante Mixes gespielt, u.a. mit Sounds von The Cure. Bis ca. 20.45 Uhr ließ man uns dann noch auf Depeche Mode warten. Mittlerweile fand ich es überhaupt keine gute Idee mehr, die hochhackigen Stiefel angezogen zu haben, und noch weniger, dass ich mir nicht wenigstens noch ein paar bequeme Schuhe eingepackt habe. Deshalb stand ich dann barfuß da, aber der Boden war erstaunlicherweise nicht besonders kalt.

Von der Playlist haben mir Precious, Policy of Truth, A Question of Time, Enjoy the Silence, Personal Jesus, Halo, Just Can't Get Enough und Never Let Me Down Again am besten gefallen. Bei Personal Jesus rief Dave plötzlich "Stop" und lachte. Er würde gerne nochmal bei "Hahaha" beginnen, ob wir die langsame oder die schnelle Variante hören wollen würden. Natürlich die schnelle. Das war großartig und hat wirklich für Stimmung gesorgt. Ob das nun ein geplanter Patzer war, oder eine echte Panne, kann ich nicht sagen.

Das Konzert war super, obwohl ich es schade fand, dass ich da vorn in der Arena überhaupt nichts gesehen habe, außer auf dem linken Bildschirm und einmal für eine Sekunde Andy. Und auch mit bequemen Schuhen war die lange Steherei, vor allen Dingen drei Stunden vor dem Konzert, für Florian nicht wirklich gut. Daher werden wir das nächste Mal wieder Tickets mit Platznummer holen, dann brauchen wir nicht schon Stunden vorher anzustehen und können dann nur zum Tanzen während des Konzerts aufstehen. Wir werden halt alt ;-)

Auf dem Heimweg meinte dann jemand zu mir: "Du hast deine Schuhe vergessen, Schnegge!" Aber als ich ihm dann meine Schuhe zeigte, verstand er, dass ich sie nicht mehr trug. Die U-Bahn war wieder voll, aber es gab einige Ersatzbahnen, so dass sich der Knoten relativ schnell auflöste. Kurz vor eins bin ich dann totmüde (mit frisch gewaschnenen Füßen) ins Bett gefallen.

Sandra und Florian vor dem Konzert

Nobbse und Mehvi vor dem Konzert

Die Bühne - ich seh nix

Den Fernsehturm hat man auch nicht mehr gesehen

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Montag, 31. Oktober 2011 22:10

Halloween im Legoland

Am Montag haben wir uns dann den fünften Stempel im Legoland geholt. Was es damit auf sich hat? Ganz einfach: Wer es geschafft hat, bis zum 6. November 2011 fünf Mal ins Legoland zu gehen, der darf an einer Backstagetour teilnehmen. Ist das nicht etwas? Ich freue mich wie wahnsinnig! Nächstes Jahr werfen wir einen Blick hinter die Kulissen.

Die Kinder waren Verkleidungsmuffel, aber Florian hat seine neue Mittelaltergewandung getragen und ich natürlich mein Lily-Munster-Kleid und -Mantel, auch wenn es ein wenig kühl war. Die Deko war wieder sehr schön, auch wenn es langsam etwas langweilig wird...

Abends waren wir dann im Legoland Village zum Bowling. Leider war die supermoderne Anlage etwas störanfällig und die Hälfte der Bahnen fielen zwischenzeitlich aus. Aber ich fand es toll, dass man die Bahnen so programmieren konnte, dass für die Kleinen die Banden hochgefahren wurden. Außerdem gab es neben ganz vielen leichten Kugeln auch eine Kugelbahn, um den Kleinen das Rollen zu erleichtern.

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Samstag, 29. Oktober 2011 00:48

Trekdinner im Oktober - Halloween

Heute war wieder Halloween-Trekdinner. Thomas und Monika sind in ihrem Vampir-Outfit gekommen, das sie auch schon auf der Ring*Con getragen hatten. Sah absolut super aus! Nobbse hat sich etwas neues einfallen lassen und im Halloween Gore Store ein neues Zombie-Kostüm besorgt. Ich war natürlich wieder Lily Munster. Und Florian hat sich bei Die Ritter endlich seine lang ersehnte Mittelaltergewandung besorgt.

Es war wieder sehr lustig. Es gab sogar vier neue Besucher, mit denen ich mich auch sehr angeregt unterhalten habe.

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Montag, 18. Oktober 2010 17:48

Halloween im Legoland

Am Sonntag waren wir wieder im Legoland, zum einen um unsere Jahreskarten verlängern zu lassen, was frühestens sechs Wochen vor Ablauf möglich war, und zum anderen, um noch Kettenglieder für den Johnny NXT zu kaufen.

Da es knackig kalt und regnerisch war, haben wir auf Halloween-Kostüme verzichtet. Sogar das Schminkzeug hatte ich vergessen. Spaßig war es trotzdem. Wir haben eher Dinge unternommen, die man drinnen machen kann. So waren wir zum ersten Mal im Mindstorms Center, wo die Jungs ihre erste Programmiererfahrung machen konnten. Die 45 Minuten Zeit sind aber viel zu schnell vorüber, außer ein wenig Bewegungsablauf programmieren schafft man da nicht.

Außerdem haben wir uns sehr lange im Test Center aufgehalten, wo die Jungs ihre Fahrzeuge ständig umgebaut und getestet hatten. Trotzdem war ich abends dann völlig durchgefroren und musste erst einmal ein heißes Bad nehmen.

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Freitag, 31. Oktober 2008 21:27

Halloween im Legoland

Leider wird in Bayern der evangelische Reformationstag einfach übergangen, genau wie der Buß- und Bettag. Der heidnische Samhain sowieso, aber das ist schon eine uralte Geschichte. Also mussten die Jungs erst noch in die Schule gehen, bevor wir ins Legoland starten konnten. Im Schwabenländle waren diese Woche Ferien, in Bayern ist erst nächste Woche Ferien, daher war es schon eine ganz schöne Hetzerei, nach der Schule über die A8 nach Günzburg zu düsen. Zumal ganz schöner Feierabend-/Wochenendverkehr herrschte und ich dann auch das Autobahndreieck A8-A99 wieder verschlafen habe. Die Strecke kenne ich eben noch nicht im Schlaf.

Florian und ich waren bereits geschminkt und kostümiert, aber die Jungs hatten darauf keine große Lust und zogen nur die Masken aus der Micky-Maus über. Sie durften trotzdem kostenlos ins Legoland, während Florian und ich uns gleich mit einer Jahreskarte ausgestattet haben. Blöd nur, dass wir uns im Halloween-Kostüm fotographieren lassen mussten, aber dafür sind unsere Ausweise wirklich gut gelungen.

Besonders um die Drachenburg herum wurde kräftig Halloween gefeiert. Es war alles schön mit Kürbissen, Spinnen inklusive Netze, Hexen, Gespenster und Ratten geschmückt. Zuerst haben wir einem Zauberkünstler zugesehen, wie er sich von einem Jungen aus dem Publikum den Unterarm zerschneiden ließ. Danach waren wir im Erschreckerhaus, wo Schauspieler ruhig in den Ecken standen und die Leute erschreckten. Das erinnerte mich an Shockers beim Ostbahnhof, das es leider nicht mehr gibt. Schließlich versammelten sich noch alle gruselig verkleideten Schauspieler, ließen sich mit den Gästen fotographieren und wir drehten eine Runde durch den Park. Es war zwar kurz, aber doch sehr schön gewesen.

Anschließend sind wir in unser Hotel Goldener Löwe eingekehrt. Wir haben ein Familienzimmer mit einem Doppelbett und einem Doppelstockbett. Es ist alles sehr gemütlich aus echtem Holz eingerichtet. Leider hatte die Gaststätte Ruhetag, daher sind wir dreimal um die Innenstadt von Günzburg gekauft, bis wir zufällig im Gasthof Rose eingekehrt sind. Das war ein echter Glücksgriff, denn dort gab es schwäbische Küche vom Feinsten, inklusive Suppe und Nachspeise. Zudem wurden wir überaus freundlich bedient und der Küchenchef höchstpersönlich erkundigte sich bei all seinen Gästen, ob es geschmeckt hatte. Dabei war es überhaupt nicht teuer und kinderfreundlich. Sehr zu empfehlen!

Unser Hotel hat nun doch WLAN, aber ich habe die Verbindung gekappt, ich weiß nicht, ob ich noch Lust habe, heute Abend den Artikel online zu stellen...

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09.01.2012 13:04 Clicks: 154189

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