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Thema: Interessen/Marathon

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Sonntag, 12. Oktober 2008 20:44

Marathon-Klingone

Gestern Abend habe ich meinem Marathon-Klingonen noch die Haare dunkel getönt und Zöpfe geflochten. Heute Morgen hieß es dann früh aufstehen. Aber wir mussten nicht mit der U-Bahn fahren, sondern durften in der Nähe der Event-Arena parken. Dort haben sich dann einige Läufer der Spendensammlercrew um Pumuckl getroffen, bevor sie sich am Start für den Lauf bereit machten.

Da Florian als 10-km-Läufer angemeldet war, war es für uns nicht ganz so anstrengend zuzuschauen. Wir haben am Start angefeuert und sind dann zum Ziel gelaufen, wo wir ziemlich weit oben auf der Tribüne saßen. Von dort hatten wir einen schönen Überblick. Eigentlich hätte ich mich gerne näher ans Ziel gesetzt, aber die Musik war einfach zu laut.

Zwischenzeitlich war Florian kurz bei uns zusammen mit Daniel vom Trekdinner, der sogar eine TNG-Uniform trug und eine klingonische Flagge bei sich hatte. Wir hatten uns über die Spendenbereitschaft der Leute unterhalten. Dieses Jahr wurde für das Deutsche DownSyndrom InfoCenter Spenden gesammelt. Einer hat sich geweigert zu spenden, da die Taschen nicht versiegelt waren. Darauf meinte Daniel: "Wenn ich nicht spende, bin ich das Arschloch. Wenn ich spende, und der Spendensammler das Geld einsteckt, ist er das Arschloch." Auch irgendwie wahr. Aber Florian liefert die Gelder selbstverständlich dort ab, wo sie hingehören.

Anschließend gingen die kostümierten Spendensammler noch eine Kleinigkeit essen, aber da Farid von dem Rauch gestern leider mal wieder ziemlich Husten bekommen hat, und ich auch auf der Tribüne fast eingenickt bin, haben wir schon vorzeitig die Heimreise angetreten.

71 Fotos und 97 Fotos von den Läufern

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Sonntag, 27. April 2008 21:54

Marathon in Würzburg

Dieses Wochenende waren wir mal wieder in Würzburg zum Marathon. Am Samstag sind wir nach dem Wichtigsten losgefahren. Ich muss zugeben, dass ich streckenweise ganz schön Gas gegeben habe und wir haben Würzburg in etwas mehr als zwei Stunden erreicht. Aber das ist auch nur eine Kurzstrecke von 275 km :-)

In unserem Hotel Mercure, das direkt neben dem Startplatz lag, hatten wir dann das erste Abenteuer in der Tiefgarage zu bestehen, denn dort gab es diese blöden Duplex-Stellplätze. Es sah jedoch so aus, als wären diese deaktiviert und standardmäßig unten. Auch die Schiene, auf der man wohl früher mal Autos auf Platten parken und hin- und herschieben konnte, war nicht mehr im Betrieb. Anscheinend ist man von diesen megaplatzsparenden Garagen wieder weggekommen. Auf jeden Fall ist es eine Herausvorderung, auf diesem steilen Teil zu parken, das Vorderrad in die dafür vorgesehene Mulde rollen zu lassen und dann die Handbremse so fest anzuziehen, wie es nur geht. Daher war es mir auch lieber, dass das Auto dort stehen bleibt, bis wir Würzburg wieder verlassen.

Wir sind dann über die Marathonmesse gelaufen, damit Florian seine Startunterlagen holen konnte. Dabei durften die Kinder ziemlich lange auf dem Bungee-Trampolin hüpfen, da niemand sonst anstand. Da hatten sich die fünf Euro gelohnt. Danach sind wir noch ein wenig durch die Altstadt gelaufen, um für die Kinder noch Zahnbürsten zu kaufen (die hatte Gedächtnis-wie-ein-Sieb-Sandra nämlich trotz Checkliste vergessen) und noch schnell eine Pizza zu essen. Das war irgendwie schön. Florian wurde dann von einer Braut in spe dazu angehalten, ihr eine Schleife abzukaufen, bevor sie sich in die Sklaverei der Ehe begibt. In unseren Hotelzimmern hatten wir sogar eine Verbindungstür, so dass die Kinder uns morgens nicht anrufen brauchten, wenn sie aus dem Zimmer rauswollten. Aber ich fand es witzig, dass dort überall Aschenbecher mit einem Rauchverbotsschild herumstanden.

Damit Florian als legendärer Marathon-Klingone wieder die entsprechende Haarpracht bekam, habe ich ihm wieder viele kleine Zöpfe geflochten.

Fotos von Würzburg und der Marathonmesse


Am nächsten Morgen gab es ein leckeres Frühstück. Der Mann neben uns am Tisch hatte Florian gefragt, ob er nicht dieser Klingone wäre... Ist schon komisch, wenn die Leute einen vom Internet her kennen... Während Florian sich schon mit Dietmar Mücke, dem Marathon-Pumuckl traf, habe ich das Auto beladen, das wir glücklicherweise noch in der Tiefgarage vom Hotel stehen lassen durften. Dann ging es los.

Diesmal bestand die Strecke nicht aus zwei Achtern, sondern sie führte "nur eine Runde" durch Würzburg. Hm... Zuerst befürchtete ich, dass es für uns Zuschauer dann ähnlich schwierig werden würde, unseren Läufer zwei oder drei Mal an der Strecke zu begegnen. In München hetzt man dann nämlich mit der U-Bahn quer durch die Stadt und hat Glück, wenn man seine Läufer drei Mal anfeuern kann. Aber da Würzburg doch recht klein ist, konnten wir zu Fuß mehrere Streckenpunkte erreichen und haben Florian insgesamt vier Mal gesehen. Die Marathonstrecke führte kreuz und quer durch Würzburg. Wir haben ihn beim Start, bei Kilometer 3, bei Kilometer 15,25 und bei Kilometer 20,5 getroffen. Immerhin hat er den Halbmarathon geschafft.

Am Ziel hat Noah versucht, im Festzelt Hausaufgaben zu machen, aber es war dann doch zu laut. Aber ganz am Schluss wollten die Kinder nochmal auf das Bungee-Trampolin. Und obwohl es schon beim Abbau war, durften sie nochmal kurz drauf. Das fand ich sehr nett. Diesmal wurde aber alles ziemlich schnell und hektisch wieder abgebaut, so dass es nicht einmal mehr einen Auftritt auf der Bühne gab, wo dem spendenden Publikum nochmal gedankt und die gesammelte Summe bekannt gegeben werden konnte. Das fand ich ein bisschen schwach. Dafür hat Noah den Plüschpumuckl von Dietmar geschenkt bekommen. Meine Rotzlöffel ;-) Frech wie Oskar!

Dann sind wir wieder nach Hause gefahren. Ich habe ohne Beschädigungen unser Auto wieder von der Duplexeinheit runterbekommen und dann sind wir etwas langsamer heimgefahren und gut wieder angekommen. Nur Hausaufgaben mussten wir dann noch um 21.00 Uhr erledigen. Das war hart...

Fotos kommen noch :-) Lisa war auch da ;-)

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Sonntag, 13. Mai 2007 22:07

Würzburg Marathon

Florians Tag :-)

Zuschauen ist auch anstrengend, aber der Würzburg Marathon ist sehr zuschauerfreundlich, denn man kann im Zentrum einfach ein paar kleine Runden gehen und begegnet seinen Läufern ständig. Nur beim dritten Treffpunkt bei Kilometer 16 hat es nicht geklappt, weil meine Jungs mal auf Toilette mussten und wir kurz ein paar Minuten nicht an der Strecke standen. Das nenne ich perfektes Timing. Daher war ich total überrascht, als mich Florian dann von Kilometer 27 anrief...

Aber diesmal hat er wirklich fleißig trainiert und war in viel besserer Verfassung als beim letzten Mal. Zur Belohnung hat er auch eine Medaille bekommen, die er wirklich verdient hat! Ich liebe dich auch :-)

Für die Kinder war es eher langweilig. Das nächste Mal muss ich Nintendos und andere Reisespiele mitnehmen. Und Sonnencreme nicht vergessen :-)

Auf der Rückfahrt sind wir noch auf eine Currywurst in einer Raststätte eingekehrt. Über ein paar Idioten habe ich mich schon geärgert, z.B. über den Toyota-Fahrer, der einen anderen PKW rechts (!) überholt hat und mich auch rechts überholen wollte. Ich bin dann kurzzeitig 180 km/h gefahren, um vor ihm rechts rüberzuziehen, dann hat er mich links überholt, wie es sich gehört. Aber das grenzte schon an Nötigung. So ein Blödmann! Darf man solche Autofahrer eigentlich filmen?

21.00 Uhr waren wir dann zu Hause und fix und alle. Aber Florian war richtig glücklich darüber, dass er es geschafft hat. Und irgendwie freut mich das auch total, denn ein paar Erfolgserlebnisse braucht man schon :-)

Fotos

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Sonntag, 8. Oktober 2006 21:12

Zuschauen ist auch anstrengend

Heute war es soweit: Der Münchner Marathon und Florian startet als Klingone. Mein Schatz Florian ist schon sehr früh aufgebrochen, um sich noch mit Reportern von TrekNews/SciFiNews getroffen. Vorher habe ich ihm nur seine Maske angeklebt und die vielen Zöpfchen für die Klingonenmähne geöffnet und gebürstet.

Leider waren wir dann schon ganz schön in Zeitdruck, weil wir um 9.00 Uhr bei ihm und Diemtar Mücke (dem Pumuckl) und seinen Freunden, die Spenden für den Horizont e.V. sammeln wollten, an der Startlinie sein wollten. Und vor lauter Hetze habe ich dann mein Handy zu Hause vergessen. Irgendwie haben wir es dann aber doch geschafft und ich konnte Florian beim Start fotografieren (haben die Reporter ihn einfach rausgeschnitten? Oder ist er später gekommen?).

Unsere Treffpunkte habe ich leider nicht ganz einhalten können, weil man vom Start bis zur U-Bahn-Haltestelle Olympiazentrum schon eine halbe Ewigkeit läuft. Also bin ich dann zur Universität gefahren. Dort habe ich ihn aber nicht gesehen, also sind wir zum Odeonsplatz vorgelaufen. Dort haben wir ihn dann gesehen. Er sah schon ziemlich fertig aus und der Schweiß lief ihm in Strömen hinab.

Die nächste Station war dann der Ostbahnhof (Friedenstraße), wo wir uns mit den Reportern von TrekNews noch einmal getroffen haben. Ich prophezeite schon, dass Florian völlig fertig sein würde, aber Daniel meinte nur, dass das doch gerade gut wäre für das Interview. Kurz nach 12.00 Uhr kam Florian dann dort tatsächlich vorbeigelaufen. Aber er wirkte fast schon etwas fitter als vorher, obwohl Dietmar (Pumuckl) schon angekündigt hat, dass es ihm schlecht geht und er Wadenkrämpfe hat. Mein armer Schatz! Er wurde dann interviewt und lief weiter...

Als nächstes waren wir beim Arabellapark verabredet, wo ich dann bis ca. 13.20 Uhr wartete. Da das nur sechs Kilometer weiter war, dachte ich, dass er schon längst vorbei sein müsste. Da hatte ich mich wohl getäuscht.

Unsere nächste Station war dann die Dietlindenstraße, wo wir am Rand des Englischen Gartens vergeblich warteten. Wir beobachten ein RTL-Team bei der Arbeit, die auch Dietmar (Pumuckl) und mich interviewten. Ob wir der Schere zum Opfer fallen oder nicht, werden wir Montag Abend auf RTL Explosiv sehen können. Schließlich rief mich Florian auf seinem Handy an. Wir sind uns entgegen gegangen und haben uns bei Kilometer 34 getroffen. Von dort aus sind wir zur U-Bahn-Haltestelle Nordfriedhof gegangen. Bezeichnend... Es war zu erwarten, dass Florian in seinem schlechten Trainingszustand nicht den ganzen Marathon durchhalten können würde. Aber dafür ist er schon sehr weit gekommen. Uns ist noch die Läuferin mit Krücken begegnet. Auf die Frage, ob sie noch durchhalten würde, antwortete sie: "Natürlich. Ist ja nicht mehr weit!" Respekt!

Schließlich trafen wir völlig erschöpft im Olympiastadion ein und fanden nach kurzer Suche den VIP-Bereich, wo Florian seinen Spendenbeutel Dietmar (Pumuckl) überreichte. Bei der Spendenaktion sind ungefähr 2000 Läufer über die Spendenmatte gelaufen. Wenn das stimmt, dann sind über 10.000 Euro an Spenden für den Horizont e.V. eingenommen worden. Super! Nach einer kurzen Stärkung mit Apfelschorle, Cola, Mousse au Chocolat und Partysemmeln gingen wir nach Hause. Da es schon nach 18.00 Uhr war, hat die Zeit fürs Kochen auch nicht mehr gereicht und ich holte nur schnell etwas von McDonalds.

Fotos gibt es Montag Abend. Ich bin einfach zu kaputt.

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Sonntag, 25. Juni 2006 21:27

Orange

Heute war der Münchner Halbmarathon. Florian hat auch teilgenommen. Deshalb sind wir wieder früh aufgestanden und haben ihn zum Ziel begleitet. Alle hatten orangene Shirts an. Man hätte meinen können, es wären alles Holland-Fans. Es ging leicht verspätet los. Gegen 9:50 Uhr passierte Florian die Startlinie.

Eigentlich hatten wir uns bei der Halbzeit verabredet. Ich fuhr also mit den Kindern zur Münchener Freiheit und fand im Englischen Garten einen Ententeich. Ich suchte ihn auf der Streckenkarte und fand ihn... ziemlich weit unten. Wahnsinn, der Englische Garten ist verdammt groß! Also stiefelten wir in Richtung Norden, hörten einem Orgelspieler zu, aßen ein Eis, überquerten die Brücke, kamen an einer Verpflegungsstation vorbei und auf einer Wiese meinte ich dann, es würden wohl noch fünf bis zehn Minuten dauern, bis Florian hier vorbeikommen würde. Ich wollte nicht noch weiter nördlich laufen, weil wir es sonst sehr weit zur U-Bahn gehabt hätten und ich wollte ihn doch am Ziel noch mal fotografieren.

Und plötzlich kam Florian angerannt. Wahnsinn, was er für ein Tempo drauf gehabt hat. Ich feuerte ihn an, bekam im Vorbeilaufen einen salzigen und nassen Kuss und dann verschwand er wieder in der orangenen Masse. Wir beeilten uns, zur U-Bahn Dietlindenstraße zu kommen und zurück zum Marienplatz. Dort angekommen sagte der Moderator gerade, dass die Leute mit der Zeit 2:09 h ins Ziel kommen. Ich dachte, weil Florians Prognose etwas über zwei Stunden gewesen war, und es bereits 11:45 Uhr war, dass er gleich kommen müsste. Ich wartete einige Minuten kurz nach dem Ziel an der Absperrung, doch er kam nicht. Also entschied ich mich, doch zu unserem Treffpunkt Kabuco zu gehen, weil er wohl offensichtlich schon da war.

War er auch. Er kam kurz darauf und sah doch schon ziemlich fertig aus. Wir stärkten uns also beim Burger King und fuhren dann nach Hause, um uns in der Badewanne und anschließend auf einer Decke neben dem Spielplatz auszuruhen. Wir waren alle erledigt...

Fotos vom 28. Münchner Stadtlauf - Halbmarathon 25.06.2006

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Sonntag, 9. Oktober 2005 21:30

6. Münchener Medien-Marathon

8330 Wahnsinnige waren zu diesem Marathon-Ereignis angemeldet. Natürlich waren Florian und ich wieder von der Partie und haben die tapferen Läufer mit Schildern wie "Nur noch 42 km" (Kommentar: "Das Schild ist doof!"), "Noch 33, 26, 21, 6 km - Umkehren wäre blöd" (Kommentare: Daumen hoch, grins, "Das ist wahr!", "Der hat mir geholfen!") und "Smile!" angefeuert.

Ganz besonders wahnsinnig, aber für einen guten Zweck, den ich meinen Lesern auch ganz sehr ans Herz legen möchte, war wieder unser Pumuckl alias Dietmar Mücke, der die ganze Strecke barfuß gelaufen ist und im Stadion sogar noch Energie für eine Extrarunde hatte. Als er am Leuchtenbergring vorbeirannte, rief ich laut: "Horizont e. V.", worauf er noch einmal umkehrte und bei uns ein paar Spenden abholte. Er meinte: "Schön, wenn die Leute informiert sind!" Mein Schatz Florian hat sich auch überlegt, ob er den nächsten Marathon nicht als Läufer für Horizont e. V. bestreiten soll, diesmal als Klingone verkleidet. Das liebe ich an ihm: seine soziale Ader.

Eines muss ich aber sagen: Zuschauen ist auch anstrengend. Meine zwei Jungs haben phantastisch mitgemacht und waren bis auf Noahs übliche Sturheit richtig brav gewesen. Abends war ich jedenfalls nur noch kaputt. So muss man sich wohl fühlen, wenn man Halbmarathon gelaufen ist. Oder Viertelmarathon. Ich möchte nicht wissen, wie man sich nach einem ganzen Marathon fühlt. Aber Florian meinte, dann ist man nur noch high. Ich hoffe, ihn eines Tages bei einem Marathon anfeuern zu können.

Fotos:

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09.01.2012 13:04 Clicks: 588224

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