Mein Blog-Archiv

Thema: privat/Urlaub

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Montag, 12. April 2010 20:38

2. Tag - Technikmuseum Sinsheim und IMAX 3D

Dienstag, 7. April 2010

Das Technikmuseum Sinsheim ist wirklich beeindruckend. Es besteht aus zwei großen Hallen, in denen alles was fährt und fliegt ausgestellt ist. Außerdem gibt es noch das Freigelände mit diversen Panzern und auf dem Dach kann man mehrere Flugzeuge bestaunen, u.a. eine Concorde und eine Tupolev.

Dazu gehört ein IMAX 3D-Theater, in dem wir uns die Filme Dinosaurier und Fly Me To The Moon angeschaut.

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Sonntag, 11. April 2010 19:55

1. Tag - Fahrt nach Zeiskam - Legoland und Lloyd

Ostermontag, 5. April 2010

Heute sind wir nach Zeiskam in die Rheinland-Pfalz gefahren. Da Günzburg so günstig auf dem Weg lag und dort gerade Lloyd sich für den Unterwasserrekord abstrampelte, haben wir im Legoland Zwischenstop gemacht, um Lloyd zu besichtigen und Mittag zu essen.

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Dienstag, 6. April 2010 23:44

2. Tag - Holidaypark

Heute waren wir bei bestem Wetter im Holidaypark. Es war kaum etwas los, obwohl Osterferien sind. Dadurch mussten wir nirgends lange anstehen. Der Park ist auch sauber, vielleicht weil wirklich an jeder Ecke ein Mülleimer erreichbar ist. Wir hatten sehr viel Spaß, auch wenn wir die Ge-Force nicht gefahren sind. Noah war noch zu klein, Farid wollte nicht, Florian bekam den Gurt nicht zu und alleine fahren wollte ich nicht.

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Dienstag, 5. Januar 2010 13:49

Brühl - 29.08.2009

Am Samstag war dann der letzte Urlaubstag, den wir mit Trekdinner United im Phantasialand bestritten. Meine Laune ging schon gegen Null, weil wir in unserem ersten Stau des gesamten Urlaubs standen, ausgerechnet heute, da wir eigentlich verabredet waren. Wir hatten keine Chance, pünktlich zu sein. Erst kamen wir viel zu spät auf dem Parkplatz vom Phantasialand an, dann hatten wir niemanden auf dem Handy erreicht, um herauszufinden, welcher der drei Eingänge denn nun als Treffpunkt gemeint war, dann wollten wir uns nicht in die Riesentraube beim Chinaparkplatz anstellen, wo das reinste Chaos herrschte, also sind wir ein Stück um den Park herumgelaufen, um an einer anderen Kasse reinzukommen, wo nur eine kurze, übersichtliche Schlange stand.

Wir hatten uns schon mit dem Gedanken abgefunden, dass wir wohl niemanden treffen werden, doch schon bei der Black Mamba wurden wir fündig und trafen Klingolaus. Dann gab es erst einmal Mittagessen beim Mexikaner, was gar nicht mal schlecht war. Da die Jungs leider mit den ganz wilden Sachen nicht fahren konnten, trennten wir uns, um dann immer zu den vereinbarten Treffpunktzeiten uns wieder zu vereinen.

Das Phantasialand hat zwar wirklich tolle Attraktionen, das ist echt der Hammer, aber für Kinder wohl eher ab 12/14 Jahren geeignet, weil es wirklich heftig ist. Außerdem war es am Wochenende trotz des durchwachsenen Wetters proppevoll, so dass man sich auf den viel zu engen Wegen ständig auf die Füße trat. Wahrscheinlich ist es besser, hier unter der Woche hinzukommen, am besten wenn dort keine Ferien sind. Dann hat man zwar nicht die verlängerte Öffnungszeit, aber dafür vertrödelt man nicht so viel Zeit mit Anstehen.

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Dienstag, 5. Januar 2010 13:43

Movie Park - 28. August 2009

Am Freitag waren wir dann im Movie Park Bottrop-Kirchhellen. Das Schöne war, dass es wochentags war und daher nicht sehr viele Besucher im Park waren. Es gab also nirgends lange Wartezeiten und wir konnten uns so richtig austoben. Der Nachteil war aber auch, dass der Park da nicht so lange offen hat abends, so dass der Vorteil der eingesparten Wartezeit dann wieder flöten geht. Aber zumindest war es entspannt, auch wenn es anfangs etwas regnerisch war.

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Dienstag, 5. Januar 2010 13:07

Bochum - 27. August 2009

Am Donnerstag ging es dann weiter. Von unserem Hotel in Wuppertal aus konnten wir sternförmig die Ziele der letzten Tage erreichen. Heute stand Bochum auf dem Plan. Zuerst fuhren wir zur Sterwarte Bochum, das Radom. Dort haben wir die Ausstellung Sputnik besucht. Das war schon ein tolles Erlebnis, vor allen Dingen, als ich oben vor einem Architektenhaus den Leiter der Sternwarte Herrn Elsner mit seinem Rasenmäher unterwegs beobachten konnte. Außerdem sahen wir viele Wahlplakate mit ihm, da er für die SPD kandidierte :-)

Anschließend sind wir zum Planetarium Bochum gefahren. Leider sind wir auch diesmal ein paar Minuten zu spät gekommen, so dass wir nicht in die Vorstellung konnten, sondern nur die Ausstellung außen herum anschauen durften. Danach haben wir das schöne Wetter genutzt und sind durch den Stadtpark gelaufen, haben die Kinder auf einem Spielplatz austoben lassen, uns ein Eis gegönnt und sind dann zu einem Griechen zum Abendessen gegangen.

Abends ging es dann ins Musical Starlight Express. Die Jungs waren begeistert, vor allen Dingen, weil sie am Schluss noch mit einem der Schauspieler fotographiert werden durften.

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Dienstag, 5. Januar 2010 12:14

Hannover - 26. August 2009

Am Mittwoch haben wir uns mit Sister und ihrem Mann getroffen und sind gemeinsam nach Hannover gefahren, um die Ausstellung Filmwelt von Martin Netter anzuschauen. Ein paar Requisiten hat er mal zu Stefan Raab gebracht. Bei ihm hat Florian auch seine Uniform für die Hochzeit anfertigen lassen.

Die Ausstellung ist schon beeindruckend. Man muss wirklich ein wenig verrückt sein, um das so zusammenzutragen. Einfach der Wahnsinn! Im Shop sind wir auch noch ein wenig fündig geworden, und wenn man möchte, kann man bei ihm auch online bestellen.

Eine kleine Auswahl von unseren Fotos habe ich auch für euch zusammengestellt. Den Rest müsst ihr euch schon vor Ort angucken ;-)

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Donnerstag, 19. November 2009 20:56

Bremen - 23. - 25. August 2009

Sonntag, 23. August 2009

Am Sonntag nachmittag kamen wir dann endlich in Bremen bei Joachim an. Wir machten uns gleich auf den Weg zum Griechen Plaka, wo wir uns die Bäuche vollschlugen.

Montag, 24. August 2009

Am nächsten Tag sind wir alle zusammen nach Bremerhaven gefahren. Dort steht so ein Hotel, das sieht aus wie das Burj al Arab in Dubai, nur kleiner. Es heißt ATLANTIC Hotel SAIL City. Aber unser erstes Ziel war der Zoo am Meer. Dort ist auf engem Raum ein kleiner Zoo angelegt. Durch die raffiniert verschlungenen Wege merkt man gar nicht, dass man eigentlich immer im Kreis geht.

Anschließend sind wir kurz im Mediterrano eingekehrt, um dann zum Technikmuseum U-Boot "Wilhelm Bauer" zu gehen. Es ist nicht so erdrückend wie das nachgebaute U-Boot in der Bavaria Filmstadt, da alles hellgrau und bunt angemalt ist.

Weiter ging es zum Strand, wo die Jungs das erste Mal im Meer baden konnten. Dabei waren wir nur im Bremerhaven, von wo aus man gar nicht so einen offenen Blick auf das Meer hat. Die Beiden fanden es trotzdem toll. Abends bekochte uns Joachim göttlich, indem er uns Pfannkuchen mit echten Vanilleschoten zubereitete. Ein Gedicht!

Dienstag, 25. August 2009

Leider hatte sich Joachim im U-Boot seinen Fuß verstaucht, so dass er uns am nächsten Tag nicht ins Universum begleiten konnte. Das Ding sieht aus wie ein abgestürztes UFO. Und darin gibt es viele Welten zu entdecken und physikalische Experimente zum Anfassen. Man kann darin locker ein oder zwei Tage verbringen. Wir haben es mal wieder nur im Schnelldurchlauf gemacht...

Abends haben wir dann bei Joachims Eltern im Garten Wild Wingers und verschiedene Salate gegessen. Das war urgemütlich und die Jungs haben selbstgezogene Tomaten und Brombeeren gefuttert. So ein Garten ist schon was Schönes :-)

Und damit mussten wir uns auch schon von Joachim verabschieden.

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Montag, 28. September 2009 21:22

Billund Dänemark - 21.-23. August 2009

Freitag, 21. August 2009

Die Fahrt von Berlin nach Billund in Dänemark war die längste Strecke mit ca. 550 km, die wir diesen Urlaub bewältigen mussten. Wir fuhren an Hamburg vorbei, an Rensburg mit der langen Eisenbahnbrücke, über die Grenze und dann fiel mir ein, dass ich mich überhaupt nicht über Dänemark erkundigt hatte. So wusste ich nicht, wie schnell ich fahren darf, oder dass dort der Euro gar nicht eingeführt wurde, sondern noch in Kronen und Øre bezahlt wird. Aber die Hauptstraßen waren im Navi drin, so dass wir unser Hotel Propellen direkt neben dem Legoland leicht fanden.

Ein wenig hat es mich geärgert, dass die Betten für die Kinder nicht hergerichtet waren, sondern dass wir das Sofa erst aufklappen und alles beziehen mussten. Aber dafür haben wir dann ein wirklich köstliches Abendessen zu uns genommen, da es das einzige war, das wir auf Hotelrechnung und dann mit Kreditkarte bezahlen konnten ;-) Außerdem hatte das Hotel einen Pool mit Salzwasser, so dass wir uns noch ein wenig austoben konnten nach der langen Fahrt.

Samstag, 22. August 2009

Notiz für die Zukunft: Vergnügungsparks bitte unter der Woche einplanen. Wir hatten zwar Glück, dass das Legoland an diesem Samstag bis 21.00 Uhr offen hatte, dafür mussten wir aber auch oft länger anstehen. Am Vormittag war das Wetter auch ein wenig durchwachsen, so dass es fast ein wenig kühl war. Aber später kam dann die Sonne raus und es wurde richtig schön.

Zuächst haben wir das Miniland ausgiebigst begutachtet. Dort gibt es natürlich viele Gebäude aus Dänemark, den skandinavischen Ländern, Holland und dem Norden Deutschlands. Besonders faszinierend waren hier die Schleusen und Schiffshebewerke. Außerdem gab es einen Bereich "Energie", wo die verschiedenen Arten der Energieerzeugung erklärt wurden. Mein Lieblingsort war der Kennedy Space Center, wo wir unbedingt mal hinmüssen [Urlaubsplanung aktiviert].

Die Fahrgeschäfte waren weitgehend wie in Günzburg, so dass wir nicht wirklich viel verpassten, wenn wir etwas verpassten. Aber den Kindern machte der Wasserspielplatz enorm viel Spaß, den gab es in der Art bisher nur im Legoland California. Am Schluss hatten wir noch Zeit, bei dem Firebrigade-Wettrennen mitzumachen, das es ebenfalls im Legoland California gab. Mit einer Feuerwehrdraisine musste man zu einem "brennenden" Haus eilen, wo die Wasserpumpe angeworfen werden musste, der "Brand" gelöscht und anschließend musste man wieder zurückfahren. Mit der geballten Power von Florian haben wir dieses Rennen sogar gewonnen, waren danach aber wirklich außer Puste.

Abends hatte Florian noch Zeit, mit den Jungs noch einmal in den Salzwasserpool zu gehen. Dann war auch schon wieder Zapfenstreich.

Sonntag, 23. August 2009

Am nächsten Tag ließen wir uns noch auf das Abenteuer "Tanken in Dänemark" ein, was an einer voll automatischen Tankstelle mit Kreditkartenzahlung möglich war, nachdem uns ein äußerst freundlicher Däne erklärte, wie man das Ding bediente. An einer anderen Tankstelle mit Supermarkt ergatterte ich noch eine Energy-Drink-Dose, die ich noch nicht hatte. Schließlich machten wir uns auf den Weg nach Bremen, wobei wir deutlich länger brauchten, als das Navi vorhergesagt hatte, da zwischen Hamburg und Bremen eine Baustelle nach der anderen war.

69 Fotos von Billund

69 Fotos vom Miniland Legoland Billund

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Montag, 21. September 2009 21:22

Berlin, 18.-21. August 2009

Dienstag, 18. August 2009

Wir sind nach Berlin gefahren und haben es uns gemütlich gemacht.

Mittwoch, 19. August 2009

Da wir nicht all zu viel Zeit hatten, waren wir im Zoo. Natürlich haben wir auch Knut einen Besucht abgestattet. Während die Kinder sich auf dem Spielplatz ausgetobt haben, konnten wir die Fütterung der Großkatzen beobachten.

Abends waren wir dann im Park Inn Hotel, weil ich unbedingt mal so eine Badewanne mit Glaswand, die mitten im Zimmer steht, ausprobieren wollte. Wir haben sogar ein kostenloses Upgrade bekommen. Vom Hotelzimmer aus konnten wir auch den Alexander sehen.

Donnerstag, 20. August 2009

Nach einem leckeren Frückstück im Park Inn (tut mir leid, Maritim, du kannst ein packen) sind wir mit unseren Berlinern nach Potsdam zum Abenteuerpark gefahren. Dort habe ich meine Höhenangst überwunden und wir sind in einem phantastischen Hochseilgarten zwischen Bäumen herumgeturnt. Nicht nur den Anfängerparcours haben wir gemeistert, sondern auch den Fun-Parcours, der schon als mittelschwer eingestuft war. Das hatten wir allerdings erst hinterher gesehen. Mir haben jedenfalls die Knie ganz schön gezittert... ein bisschen vor Angst und ein bisschen vor Anstrengung.

Abends haben wir uns dann mit einem köstlichen Essen beim Thailänder belohnt. Eigentlich wollten wir ins Schneeweiß, doch das war leider schon ausgebucht.

Freitag, 21. August 2009

Am nächsten Tag mussten wir auch schon wieder weiter. Aber dazu dann im nächsten Urlaubsnachleseblogeintrag mehr ;-)

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Donnerstag, 17. September 2009 18:12

Erfurt, 15.-18. August 2009

Nach dem Urlaub auf dem Seidlhof starteten wir unsere Deutschlandrundreise. Unsere erste Station war Erfurt, weil Kes' Mann Logan nicht mit auf unsere Hochzeit kommen konnte und Kes ebenfalls nur bis zum frühen Nachmittag da dageblieben war. Das Datum war insofern etwas ungünstig gewählt, weil am nächsten Tag Einschulung in Thüringen war, so dass praktisch meine ganze thüringer Verwandtschaft nicht kommen konnte.

Also holten wir die Feier ein wenig nach. Samstag Abend machten wir es uns bei Kes und Logan gemütlich. Am Sonntag machten wir dann bei strahlendem Sonnenschein einen Ausflug in den EGA-Park. Dort gab es im Gegensatz zur Münchner BUGA sogar Blumen ;-) Die Kinder konnten sich in den Wasserbecken austoben, während wir den japanischen Garten und die tropischen Gewächshäuser ansahen. Dort gab es sogar Schmetterlinge. Aber ausgerechnet der große, hellblau leuchtende wollte sich partout nicht fotographieren lassen. Die Kinder konnten noch kostenlos Kanu fahren und auf dem Spielplatz herumklettern.

Abends waren wir im Waldhaus, wo wir lecker Pizza und Pasta essen konnten.

Am Montag musste Logan wieder arbeiten, dafür verbrachten wir den Tag mehr oder weniger mit Kes. Nachmittags holten wir die Mädels vom Kindergarten und der Schule ab und gingen dann auf die Wiese, wo wir das letzte Mal den Spiderman-Drachen haben steigen lassen. Dort wollten wir die Streibl-Saal-Deko ausprobieren, aber es ging ums Verrecken kein Wind. Also gingen wir wieder nach Hause, wo ich das Abendessen fertig kochte und mich als Babysitter austobte, während Kes auf den ersten Schulelternabend gehen konnte. Ich glaube, die Mädels sind an diesem Abend deutlich später ins Bett gekommen als normalerweise ;-) Hoffentlich kamen sie am nächsten Morgen aus den Federn.

Am nächsten Morgen deckten wir uns noch mit ein paar Fressalien und Flüssigkeiten im TEC ein, bevor wir zu unserer nachsten Station starteten: Berlin.

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Sonntag, 13. September 2009 23:13

Urlaub auf dem Seidl-Hof

Urlaubsnachlese

Samstag, 8. August 2009

Am Tag nach der Hochzeit haben wir erst einmal den Streibl-Saal wieder aufgeräumt und sind dann zu Florians Papa, um noch die Reste von unserer Hochzeitstorte zu verspeisen. Anschließend haben wir unsere Berliner wieder zum Flughafen gebracht und sind von dort zum Seidl-Hof aufgebrochen. Florian ist mit den Kindern noch in den Pool gehüpft, aber mir war es schon zu kalt.

Sonntag, 9. August 2009

Relaxen... So eine Hochzeit inklusive aller Vorbereitungen ist einfach anstrengend, da braucht man mal eine Pause.

Montag, 10. August 2009

Die Lebensgeister waren noch immer nicht wirklich erwacht. Aber die Internetsucht meldete sich schon. In Vilshofen gibt es ein McDonalds, in dem es einen T-Mobile-HotSpot gibt, unsere Lebensrettung. Die Telefonrechnung sollte in diesem Monat um 3 Euro höher sein, als gewöhnlich ;-)

Am späten Nachmittag haben wir dann noch einen Spaziergang zur Fickenhofmühle gemacht. Auf dem Weg haben wir sogar winzige Ponys gesehen, die vielleicht sogar echte Fellabellas gewesen sein könnten. Die Traktoren waren um so größer.

Dienstag, 11. August 2009

Wir haben wieder aufgetankt und die Energie reicht für einen Ausflug zum Vogelpark Irgenöd. Den kennen wir bereits sehr gut, weil wir dort immer wieder gerne sind. Dennoch haben sie uns dieses Jahr überrascht, da sie zwei junge Chapman-Zebras angeschafft haben. I love Zebras :-)

Die Papageien waren auch lustig, da sie versucht hatten, unseren Schirm durch die Gitterstäbe zu erwischen. Das größte Hightlight ist jedoch immer das Trampolinspringen am Ende des Rundgangs :-)

Auf dem Rückweg haben wir noch ein schönes, großes Eis in Vilshofen gegessen. Dabei mussten wir nur unsere bestellte Micky Maus abholen und ein paar andere, kleine Besorgungen machen.

Mittwoch, 12. August 2009

Geplant war eine Radltour von Windorf nach Passau und dann mit dem Schiff zurück. Wir sind auch gefahren wie die Weltmeister, aber nachdem wir eine kleine Mittagspause eingelegt hatten, hüpfte die Kette von Noahs Rad ab und wir hinkten unserem Zeitplan empfindlich hinterher. Daher schafften wir es nicht rechtzeitig bis 15.45 Uhr an den Schiffsablegeplatz und verpassten das einzige Schiff Richtung Windorf.

Plan B war dann, mit dem Zug nach Vilshofen zurückzufahren und von dort dann nach Windorf zu radeln. Der Zug wäre 16.20 Uhr losgefahren. Doch dann entschieden wir uns dagegen, da die Strecke Passau-Windorf eher eben ist, wenn auch 20 Kilometer lang, während die Strecke Vilshofen-Windorf 5 Kilometer bergauf gegangen wäre. Dazu waren wir dann doch schon zu müde.

Also radelten wir fleißig zurück und kamen leider eine Stunde zu spät zum Grillabend, aber es war noch genügend leckeres Fleisch übrig, so dass wir noch satt wurden :-) Nur leider hatten wir keine Digicam dabei...

Donnerstag, 13. August 2009

Die Internetsucht trieb uns wieder zum McDonalds in Vilshofen. Aber um den Tag noch schön abzurunden, besuchten wir den WaldWipfelWeg. Der war neu und wirklich beeindruckend. Auf richtig hohen Betonsäulen gingen wir über einen Holzpfad - genau das Richtige für meine Höhenangst...

Der Rückweg unter dem Waldwipfelweg war als Waldlehrpfad angelegt. Dort konnten wir sehen, wie lange Müll zum Verrotten braucht, wie sich die verschiedenen Felle anfühlen, das Gewicht von Steinbrocken schätzen und Bienen in ihrer Behausung beobachten. Für Kinder wirklich großartig. Und anschließend gab es noch leckere Waldwipfeltorte - die war grün ;-)

Freitag, 14. August 2009

Zum Baden war es zu kalt, trotzdem sind wir zum Rohrbachsee gefahren und einmal um ihn herumgelaufen. Dabei haben wir Insekten beobachtet, verschiedene Granitsorten bewundert und sind ein paar Westernreitern begegnet. Nach der Tour sind wir noch etwas Tretboot gefahren, wobei wir riesige, azurblaue Libellen beobachten konnten.

Abends gab es noch eine wunderbare Win-Win-Situation: Ich durfte ein Mädchen auf Shadow führen, dem braunen Traberwallach. Ihre Großeltern trauten sich den Umgang mit einem so großen Tier nicht zu. Ich freute mich über den Pferdeduft an meinen Händen und das Mädchen darüber, dass es eine Runde reiten konnte.

Samstag, 15. August 2009

Eigentlich wollten wir am Samstag gleich nach dem Frühstück nach Erfurt fahren, doch im Wildpark Ortenburg war ein Event mit experimenteller Archäologie. Daher sind wir erst einmal dort hin und haben Stein gebort, Bogen geschossen und archäologische Fundstücke bewundert. Die Tiere waren besonders zutraulich und ich verliebte mich in einen weißen Esel. Von den Luchsen bekame wir diesmal nicht viel zu sehen, doch die Riesencurrywurst und das Trampolin am Ende entschädigten uns fürstlich.

Wir kamen daher erst 19.00 Uhr in Erfurt bei Kes und ihrer Familie an. Lustigerweise trugen wir beide das T-Shirt mit dem Spruch "I'm blogging this". Ich durfte dann gleich mal eine Maschine Wäsche waschen. Und wie es in Erfurt weiter ging, erfahrt ihr das nächste Mal :-)

70 Fotos vom Seidlhof

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Montag, 22. September 2008 21:21

Urlaub USA 2008

Thema: Urlaub
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Samstag, 23. August 2008 21:56

22. Tag - San Francisco, USS Hornet

Heute waren wir nochmal beim Denny's zum Frühstück. Danach haben wir unser Auto aus der Garage geholt und sind einmal die Crookedest Street hinunter gefahren, was wir auch auf Video festgehalten haben. Das hat total Spaß gemacht. Danach haben wir einen Apple Store besucht und dann wollten wir noch zu einem Toys'R'Us, um einen Lego-Katalog zu holen. Aber statt dem Toys'R'Us haben wir einen Best Buy vorgefunden, so etwas wie Jupiter. Naja, auch gut. Guglmäps war da eben nicht up-to-date.

USS Hornet

Anschließend sind wir zum Flugzeugträger USS Hornet gefahren, was gar nicht so einfach war, weil wir irgendwie den Webster Tube nicht gleich gefunden haben. Das Schiff ist riesig, aber schon seit Ende der 60'er nicht mehr in Betrieb. Die alte Technik lässt doch ab und zu ein Lächeln über unsere Gesichter ziehen. Die Maschinenraumtour haben wir noch mitmachen können, aber für die Brückentour waren wir ein wenig zu lange auf der Suche nach dem Webster Tube gewesen (ein Tunnel, keine Brücke). Trotzdem war es interessant, vor allen Dingen wie das Schiff dazu benutzt wurde, die Kapsel der Apollo 11 nach erfolgreicher Landung aus dem Wasser zu holen und dass damals befürchtet wurde, dass die Astronauten irgendwelche exotischen Viren mit aus dem All bringne könnten und für 21 Tage in einen Quarantäne-Wohnwagen gesperrt wurden. Außerdem finde ich es fanszinierend, wie bei den Flugzeugen und Hubschraubern die Flügel bzw. Rotoren zusammengeklappt werden, um Platz zu sparen.

Apollo 11 Kapsel

Fünf Uhr machte die USS Hornet ihre Schotten dicht und wir machten uns langsam auf den Weg zum Flughafen. Allerdings kurvten wir auch hier ein wenig irr in der Gegend rum, weil die Amis auf die Schilder gerne einfach nur Nummern und Himmelsrichtungen schreiben, statt den nächsten Ortsnamen. Das ist etwas gewöhnungsbedürftig. Und dann sollten Rental Car Return bei San Bruno rausfahren, aber dann kam irgendwie kein weiteres Hinweisschild... Irgendwie hat Florian das Navi dann doch noch in Gang gebracht und wir sind sicher angekommen, wo wir unser Auto zurückgeben konnten. Von dort aus ging es mit einer Hochbahn zum Flughafen.

Am Flughafen-Check-In wurde dann festgestellt, dass unser Koffer über 23 kg wiegt und wir mussten deshalb noch eine Tasche kaufen und umpacken. Aber da wir noch genügend Zeit hatten, war das nicht so schlimm. Unser Flieger ging ziemlich pünktlich 21.30 Uhr raus und wir hatten wieder unsere Stammplätze mit viel Beinfreiheit.

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Samstag, 23. August 2008 00:16

21. Tag - San Francisco

Golden Gate Bridge, Crookedest Street, Chinatown, CloneWars, Cable Car

Heute sind wir relativ früh aufgestanden, schon um 8:30 Uhr, dafür haben wir auch ziemlich viel machen können. Als erstes nach dem Frühstück sind wir zum Fahrradverleih und haben uns ein Tandem geholt. Mit dem sind wir dann an der Küste entlang bis zur Golden Gate Bridge (die immer im Nebel liegt), über diese drüber (wobei man dort nicht wirklich Fahrrad fahren kann, weil einfach zu viele Leute da sind) und dann mit der Fähre von Sausalito an Alcatraz vorbei zurück an Pier 41 getuckert, das Tandem mit an Bord. Es war ziemlich kalt und windig. An Bord habe ich mal eine amerikanische Pretzel gegessen, aber die hat mit unseren bayrischen Brez'n verglichen richtig fad geschmeckt.

Golden Gate Bridge

Nachdem es in San Francisco ziemlich bergauf und bergab geht, haben wir das Tandem danach auch schon wieder zurück gegeben. Wir waren auf Pier 39, wo sich Seelöwen auf extra angelegten Docks sonnten. Da war richtig was los auf dem Pier. Anschließend sind wir zu Pier 41 zu den Horse Carriages gegangen, da ich mir irgendwie in den Kopf gesetzt hatte, mit der Kutsche zu fahren. Nachdem es nicht möglich war, durch Chinatown zu fahren, haben wir eine relativ kurze Tour zum Cannery gemacht. Unser braunes Pferd hieß Gilly.

Danach sind wir zu Fuß die Columbus Ave entlang, haben einen kurzen Abstecher über die berühmte Crookedest Street gemacht, die wir einmal rauf- und wieder runtergelaufen sind, dann weiter bis zur Ecke Kearny Street, wo Kirk in Star Trek IV beinahe von einem Auto angefahren wurde ("Pass doch auf, du Arsch!"). Dann ging es weiter durch Chinatown (die Grant Ave) und schließlich in die 4th Street zum AMC Kino, wo wir uns Clone Wars angeschaut haben.

Cable Car

Man war wohl nicht in San Francisco, wenn man nicht wenigstens einmal mit dem Cable Car gefahren ist. In Richtung Chinatown haben wir dankend verzichtet, weil so viele Leute angestanden haben. Aber nach dem Kino war es doch schon etwas spät und da wollten wir nicht mehr zu Fuß durch die ganze Stadt marschieren und es standen auch keine Leute an. Das hat fünf Dollar pro Person gekostet und man kann an Bord bezahlen. Wir sind also von Powell St bis Beach St gefahren. Von dort war es nur noch ein Katzensprung bis zu unserem Hotel.

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Freitag, 22. August 2008 00:50

20. Tag - Lake Tahoe, Fahrt nach San Francisco

Heute haben wir uns ein wenig den Lake Tahoe angeschaut. Das ist ein ziemlich kalter Bergsee. Am Ufer konnten wir Squirrels und Chipmunks beobachten.

Squirrel

Chipmunk

Dann sind wir ein wenig am Süden entlang gefahren und haben von oben einen wunderschönen Ausblick auf die Emerald Bay gehabt. Die Straße führte sogar richtig über einen Bergkamm, rechts und links ging es steil bergab, da ist mir etwas mulmig geworden. Bis nach Incline Village hochzufahren haben wir uns gespart, denn von der Ponderosa Ranch aus Bonanza hätten wir wohl kaum noch etwas sehen können, ohne Hausfriedensbruch zu begehen.

Bergkamm

Emerald Bay

Die Fahrt nach San Francisco war dann ziemlich anstrengend. Die Straßen - besonders um Sacramento herum - sind in einem erbärmlichen Zustand. Und über die Bay Bridge nach San Francisco rein ist es der reinste Wahnsinn. Wahrscheinlich wäre es besser gewesen, wenn wir gleich heute den Mietwagen zurückgegeben hätten und hier nur noch mit öffentlichen Verkehrmitteln unterwegs gewesen wären. Statt dessen haben wir das Auto jetzt in einer Garage in der nähe des Hotels, die ein wenig günstiger ist als das Valet Parking im Hotel. Aber ich werde hier nicht mehr mit dem Auto rumkurven. Dabei sieht San Francisco über Google Maps gar nicht so stark befahren aus... Und freie Parkplätze gibt es da eigentlich auch genug. Nur kosten die hier eben mächtig viel Geld...

Sandra bei Denny's

Heute Abend haben wir es auch endlich geschafft, einmal in ein Denny's Family Restaurant zu gehen. Dort haben wir echt leckere Bacon Cheddar Burger gegessen. Nur die Coke hat wegen den Eiswürfeln nach Chlor geschmeckt. Mal sehen, wo es uns morgen hin verschlägt. Endspurt!

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Dienstag, 19. August 2008 21:55

18. Tag: Bodie, die Geisterstadt und Mono Lake

Ursprünglich hatten wir die Idee, uns doch noch die kleine Stadt Rachel mit dem Little A'Le'Inn und den Extraterestrial Highway anzusehen, vielleicht noch ein wenig nahe an Area 51 heranfahren, soweit wir uns eben trauen. Aber irgendwie war ich nicht sicher, ob das eine sechsstündige Autofahrt (einfache Strecke!) rechtfertigt. Immerhin war es Florian gewesen, der mich gebeten hat, den Trip so zu planen, dass wir höchstens 4-5 Stunden an einem Tag im Auto sitzen.

Nachdem ich gestern in Lee Vining an der Tankstelle zwei Postkarten von der Geisterstadt Bodie und vom Salzsee Mono Lake gesehen habe, machte ich Florian darauf neugierig und wir sind da heute hingefahren.

Bodie ist eine total schöne Reise in die Vergangenheit mit einem alten Saloon, einer Schule, einer protestantischen Kirche (die katholische ist abgebrannt), Feuerwehr, Hotels, Ställen, einem Gefängnis, einer Mine (die aber nur mit Guide betreten werden darf) und einem Friedhof. Es ist schon interessant zu sehen, wie die Leute damals gelebt haben. Auf dem Friedhof hat mich geschockt, wie viele Kinder dort lagen. Aber das waren eben andere Zeiten damals und die Winter waren hart...

Bodie

Mono Lake ist ebenfalls faszinierend. Die Salzsäulen sind nicht wirklich salzig, eher Kalkgestein. An der Navy Beach nahe den South Tufa (so heißen die Salzsäulen) kann man sogar baden. Das ist wie im Toten Meer, man liegt sozusagen auf der Wasseroberfläche. Am Ufer schwirren Millionen Alkalifliegen herum, die sich von den angeschwemmten toten Krebstierchen ernähren. Das Wasser ist 2,5 mal salziger als Meerwasser, 100 mal alkalischer und hat sich richtig weich angefühlt. Daher schmeckt es gleichzeitig salzig und bitter. Darin können keine Fische leben, dafür aber Urzeitkrebschen namens Brine Shrimp.

Mono Lake

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Montag, 18. August 2008 22:22

17. Tag: Yosemite Park

Sequoia, El Capitan, Half Dome

Nachdem ich gestern ein wenig im Internet recherchiert habe, stellte ich fest, dass es im Yosemite Park auch Giant Sequoias gibt, nämlich in den Mariposa Grove, Tuolumne Grove und Merced Grove. Während sich der Mariposa Grove am westlichen Eingang vom Yosemite Park befindet, lag Tuolumne Grove auf dem Weg ins Yosemite Valley, von wo aus man El Capitan und Half Dome sehen kann. Außerdem gab es im Tuolumne Grove einen berühmten Tunnel Tree. Solche Natursünden begeht man heute jedoch nicht mehr. Wir haben uns mit diesen Sequoia Bäumen mal zufrieden gegeben, da die sechsstündige Fahrt in den Giant Sequoia National Monument doch zu lange gedauert hätte, auch wenn es dort einen anderen berühmten Tunnel Tree, den Tunnel Log gegeben hätte.

Florian im Tunnel Tree

Der Rundgang durch die Tuolumne Grove hat etwas über zwei Stunden gedauert. Wir haben wohl nur einen kleinen Vorgeschmack bekommen, wie groß diese wunderbaren Bäume tatsächlich werden können. In der Mariposa Grove am westlichen Eingang des Yosemite Parks findet man den Giant Grizzly, den größten Sequoia im Yosemite Park. Und im Giant Forest im Sequoia Park findet man General Sherman, das größte Lebewesen dieses Planeten (vom Volumen her, nicht von der Höhe, da gibt es noch größere Bäume, allerdings der Spezies Redwood). Hätte ich diese Recherchen mal schon zu Hause durchgeführt...

Sequoia

Nach dieser Wanderung (es ging ziemlich steil bergab und hinterher wieder hinauf) hatten wir keine große Lust mehr zu wandern. Also sind wir zurück zur Natur, aber nur mit dem Auto, also von View Point zu View Point gefahren und haben ein paar Fotos geschossen. Natürlich auch vom El Capitan, den Captain Kirk in Star Trek V anfangs versucht hat zu besteigen und beim Absturz beinahe gestorben wäre, hätte ihn Spock nicht mit seinen Antigravstiefeln abgefangen. Dort haben sie auch "Row, row, row your boat" gesungen und Marshmelons gegrillt.

El Capitan

Anschließend sind wir das Yosemite Valley noch bis zum Ende durchgefahren. Dort haben wir noch ein paar Fotos von Mulis und Pferden gemacht. Aber ich bin hier nicht zum Reiten und ich würde Florian auch nicht für zwei Stunden da alleine rumstehen lassen wollen. Aber ein paar Fotos von Half Dome, den ich früher immer mit El Capitan verwechselt habe, konnten wir noch schießen.

Half Dome

Der Rückweg durch das Yosemite Valley und dann nochmal über den Tioga Pass (der im Winter eh gesperrt ist) nach Mammoth Lakes hat fast drei Stunden gedauert. Daher würde ich das hübsche Örtchen Mammoth Lakes nicht wirklich als Ausgangspunkt für Ausflüge in den Yosemite Park empfehlen, eher Mariposa oder ein Örtchen zwischen Mariposa und Yosemite Park. Oder man kann natürlich auch direkt im Yosemite Park campen oder in einer Lodge übernachten. Das Gleiche gilt für den Sequoia Park. Wenn man diesen besuchen möchte, übernachtet man besser in Visalia oder noch näher, aber nicht wie wir in Lone Pine. Denn zwischen Lone Pine und dem Park steht ein riesiger Berg, über den man einfach nicht drüber kommt :-)

Auf dem Rückweg haben wir noch einen toten Puma am Straßenrand liegen sehen. Auch standen viele Schilder "Speeding Kills Bears" im Park, genau an den Stellen, an denen irgendein Idiot so eine arme Kreatur zusammengefahren hat. Manche scheren sich einen Dreck um die Geschwindigkeitsbegrenzung, aber bei den vielen Serpentinen sind 35 MPH wirklich schnell genug.

70 Fotos

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Sonntag, 17. August 2008 21:44

16. Tag: Fahrt nach Mammoth Lakes

Heute haben wir wieder relativ lange geschlafen. Nachdem wir keinen Internetzugang hatten, konnten wir unseren Tagesausflug nicht richtig planen. Lone Pine ist ungefähr 50 Meilen vom Sequoia Park entfernt, der heute auf dem Programm stand. Allerdings Luftlinie. Als wir dann gegen Mittag an der Rezeption fragten, wie weit es bis zum Sequoia Park zu fahren wäre, erklärte ein netter junger Mann anhand einer Straßenkarte den Weg um den Berg, den wir aus dem Fenster sehen konnten und über den kein Weg führt. Das wäre eine Strecke von 257 Meilen gewesen und wir wären dort wohl erst am Abend angekommen. Das war eine Meisterleistung der Fehlplanung.

Also: Wenn man in der Pampa der USA einen Nationalpark besuchen möchte, sollte man sich also genau informieren, wo der Eingang ist, falls es nur einen gibt, und dann in der Nähe für zwei Nächte ein Hotel suchen. Die Distanzen hier sind einfach gigantisch und mit Deutschland nicht zu vergleichen. Ich werde es mir für unseren nächsten Trip merken.

Feuer

Auf der Fahrt haben wir ein kleines Feuer mit ziemlicher Rauchentwicklung gesehen. Kurz danach stand ein Auto am Wegrand, dessen Fahrer offensichtlich die Feuerwehr rief. Ein paar Minuten später kamen uns dann auch schon vier Feuerwehrfahrzeuge entgegen.

Feuerwehr

Wir haben also beschlossen, nach Mammoth Lakes zu fahren, und dort einen Tag länger zu bleiben, damit wir den Sequoia Park und den Yosemite Park erleben können. Ich hoffe, meine Verwandten haben für Mittwoch noch nichts vor, wenn wir einen Tag später bei ihnen eintrudeln. Unseren Aufenthalt in San Francisco haben wir kurzerhand um einen Tag gekürzt und auch ein anderes Hotel mit besseren Rezensionen gebucht, das allerdings auch ein Drittel mehr kostet... Aber wir wollen schließlich Urlaub machen und uns nicht über schlechte Hotels ärgern.

Mammoth Lakes ist ein hübscher Ort, der wohl in erster Linie als Skigebiet von Amerikanern genutzt wird. Unser Hotel Mammoth Creek Inn ist sehr hübsch, und nachdem wir gut und reichlich bei Stove gegessen haben, ließen wir es uns noch im Jacuzzi gut gehen. Preisfrage: Was ist ein Jacuzzi?

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Samstag, 16. August 2008 21:58

15. Tag: Death Valley - Fahrt nach Lone Pine

Heute haben wir lange schlafen können, weil Check-Out-Time im Super 8 Motel erst 12.00 Uhr war. Danach haben wir uns noch mit Wasser eingedeckt und dann getankt, um für das Death Valley gerüstet zu sein. In Amargosa Valley haben wir kurz Rast gemacht. Das Alien-Strandtuch "I Believe" dort hat uns so gut gefallen, dass wir es gleich gekauft haben und gefragt haben, wo denn Area 51 und dieses Dorf ist, in dem alle so crazy about Aliens sind. Die nette Dame zeigte uns den Weg auf der Karte nach Rachel am Extraterestrial Highway nördlich der Area 51, wo es auch ein Alien Hotel gibt. Allerdings wäre das ein Umweg von zwei Mal 185 Meilen gewesen, daher haben wir doch keinen Abstecher dahin gemacht. Aber auf unserer nächsten Westküstentour darf eine Übernachtung im Alien-Hotel nicht fehlen.

Sandra glaubt daran

Durch das Death Valley zu fahren ist auch ein Abenteuer. Es ist ziemlich heiß, aber ich hatte nicht den Eindruck, dass es sehr viel heißer ist als in Las Vegas (die Stadt liegt auch mitten in der Wüste). Wir haben an zwei Stellen kurz angehalten. Bei den Sanddünen sind wir sogar ein kleines Stück in die Wüste hineingewandert. An einigen Stellen hat man den zerbrochenen Boden gesehen, wo einmal Regen gefallen ist und die Wüste in eine Schlammlandschaft verwandelt hat und beim Austrocknen sich dann das charakteristische Muster bildete. Der Sand dort ist sehr, sehr fein und geht sofort in jede Ritze der Kleidung. Und es ist doch etwas heißer.

Florian im Death Valley

Als wir wieder hinausgefahren sind, hat das arme Auto schon ganz schön zu tun gehabt. Um den Motor nicht zu überhitzen, haben wir die Klimaanlage ausgeschaltet, die Fenster runtergekurbelt und ich bin nur mit 30 MPH gefahren, damit die Drehzahl nicht über 2500 kommt. Wir wurden natürlich ständig überholt, aber wir haben es heil aus dem Tal des Todes geschafft.

Die Landschaft dahinter ist auch sehr reizvoll, wieder etwas mehr Vegetation. Das Örtchen Lone Pine, in dem unser Hotel Dow Villa liegt, ist wirklich hübsch und das Hotel auch sehr schön. Es hat nur einen entscheidenden Fehler: Das Internet geht nicht. Wir haben zwar mit der Hotline telefoniert, die konnten uns aber nicht weiterhelfen. Und die Dummies am Front Desk sowieso nicht. Aber wir bleiben nur eine Nacht, also blogge ich offline und werde morgen den Text einfach hochladen.

Als wir dann essen waren, gab es noch eine Pleite. Wir waren in der Pizzafactory und Florian hatte Spaghetti mit Meat Sauce bestellt, ich eine Calzone. Allerdings war dann in der Meat Sauce Mushrooms drin, also haben wir getauscht, nur um festzustellen, dass in der Calzone auch Mushrooms in homöopathischen Dosen vorhanden waren. Beides konnte ich nicht essen, und Florian hat sich dann mit dem Knoblauchbrot begnügt.

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Samstag, 16. August 2008 02:03

14. Tag: Helikopterflug über Grand Canyon, Hoover Dam, Fahrt nach Las Vegas

Heute waren wir zum Abschluss noch auf einem großen Abenteuer unterwegs: Wir haben uns einen halbstündigen Helikopterflug über den Grand Canyon geleistet. Das war zwar ein sehr teures Vergnügen, aber das macht man auch nur einmal im Leben (oder ein zweites Mal, das erste Mal war ein Flug über New York). Ich hatte überhaupt keine Angst, auch wenn ich Höhenangst habe. Der Grand Canyon ist schon beeindruckend, wenn man am Rand steht und in den Abgrund blickt. Aber so ein Helikopterflug ist nochmal eine Steigerung.

Grand Canyon

Ich hatte schon befürchtet, dass wir den Flug verpassen, weil in Arizona eine andere Zeitzone ist als in California und Nevada, aber Arizona ist mir sympathisch, die haben keine Sommerzeit. Dadurch waren wir auch pünktlich am Flughafen Tusayan bei Maverick. Die waren mir sehr sympathisch, weil Video und Foto an Bord erlaubt sind, auch wenn dann die dort gemachten Fotos und von der Frontkamera aufgenommenen Videos auf DVD eventuell doch nicht gekauft werden. Die 20 Dollar für das Foto und 40 Dollar für die DVD waren uns dann doch zu viel.

Florian und Sandra vor ihrem Helicopter

Auf der Rückfahrt haben wir nochmal kurz am Hoover Dam angehalten. Dieses gigantische Bauwerk ist in den 30er Jahren entstanden. Es ist wirklich unglaublich, dass die Leute damals schon zu so einer Meisterleistung fähig waren, mit aus heutiger Sicht primitiven Mitteln. Allerdings hatte ich schon viele Informationen aus dem Internet, deshalb haben wir die Hoover Dam Tour nicht mitgemacht. Den beeindruckenden Blickwinkel von der Vorderseite bekommt man sowieso nur per Hubschrauber, und ein Hubschrauberflug pro Tag reicht ;-) Der Stausee Lake Mead hat im Moment einen sehr niedrigen Wasserstand. Man merkt richtig, dass es hier im Moment sehr trocken ist und staatlich angeordnete Wassersparmassnahmen drohen.

Hoover Dam von hinten

In Las Vegas sind wir diesmal nicht im Hilton, weil ab heute wieder der Wochenendpreis gilt und am Wochenende kosten die Hotels in Las Vegas um einiges mehr. Wir sind im Super 8 Motel, das einen gewissen Standard bietet, aber nicht unbedingt Luxus pur darstellt. Aber das Zimmer ist okay. Wir zahlen 89 Dollar, obwohl am Zettel an der Tür etwas von 400 Dollar pro Tag steht... Das Hotel hat wohl auch schon bessere Zeiten erlebt :-)

Zum Abendessen sind wir nochmal mit der Monorail zum Hilton gefahren, um ein letztes Mal in unserem Leben in Quark's Bar zu essen. Wir hatten eine Borgsphere, einen coolen Cocktail für 2 und mehr Personen, der richtig "gedampft" und geblubbert hat, den wir nicht geschafft haben. Außerdem einen Turm mit Vorspeisen namens Smorgasborg, Florian einen Hamborger und ich Moogie's Choice Pasta mit getrockneten Tomaten und Parmesansauce, die ich ebenfalls mal wieder nicht geschafft habe.

Unseren Verdauungsspaziergang haben wir dann nach einer kurzen Fahrt mit der Monorail gemacht, indem wir vom MGM Grand zum Luxor gegangen sind. Wir wollten die schwarze Pyramide einmal von innen sehen, aber nach der ägyptisch dekorierten Eingangshalle war es ein Casino wie jedes andere in Las Vegas.

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Freitag, 15. August 2008 00:14

13. Tag - Grand Canyon

Im Holiday Inn Express gab es zum ersten Mal ein Frühstück, dass man tatsächlich als "kontinental" bezeichnen konnte. Es gab eine Art Eiomlette mit Käse gefüllt und Bacon. Aber es gab immer noch keine Wurst/Salami/Käse. Das werden wir hier wohl auch nicht bekommen...

Dann haben wir erst einmal versucht, uns zu informieren, weil es alles etwas chaotisch wirkt. Ich habe das Gefühl, dass Tusayan in dieser Form noch nicht lange existiert. Im IMAX-Kino gab es die Eintrittskarten für den Grand Canyon National Park. Pro Auto kostet es 25 Dollar, wenn wir für zwei Personen bezahlt hätten, dann hätten wir 24 Dollar bezahlt. Dafür gibt es einen kostenlosen Shuttleservice, der einen in den Park bringt bzw. im Park im Kreis fährt. Reine Fahrzeit wären 2:30 h gewesen, an den einzelnen Stationen hält der Bus ca. alle 20 Minuten bis 9:00 Uhr abens (soweit ich weiß). Wir wollten aber unabhängig sein.

Wir sind praktisch an jeden Aussichtspunkt des Grand Canyon gefahren und haben uns vieles angesehen. Wir haben diesmal auch die 2 GB vollgemacht mit Fotos, aber um ganz ehrlich zu sein, dieses gigantische Meisterwerk der Natur kann man nicht in Bildern festhalten. Es ist einfach unglaublich, wie riesig der Canyon ist. Und wir haben hier an der erschlossenen Stelle des South Rim nur einen winzigen Bruchteil des Canyons kennenlernen dürfen. Man muss es einfach mit eigenen Augen sehen.

Grand Canyon

Grand Canyon

Grand Canyon

Am Tage sind wir nur ein winziges Stück in den Canyon hinabgestiegen, da es nicht empfohlen wird, zwischen 12.00 und 16.00 Uhr zu wandern. Eine Marathonläuferin ist im Grand Canyon gestorben, da sie zu wenig Wasser bei sich hatte. Ihr Foto war als Warnung mit ihrer Geschichte an einer Tafel angeschlagen mit einigen wichtigen Tips, die man beachten sollte, wenn man im Canyon wandert. Also ließen wir es erst einmal damit bewenden. Statt dessen sahen wir uns die Ruinen und das Museum von Tusayan an, wie die Indianer dort gelebt haben und stiegen auf den Turm am Desert View, von wo aus man noch eine bessere Aussicht hatte.

Sandra im Grand Canyon

Später nach einigen Pausen in den Shops und in der Chase-Bank, die für EC-Karten-Abhebungen keine Gebühren verlangt, und dem General Store sind wir an das andere Ende des erschlossenen Gebietes gefahren und ein Stück entlang der inzwischen gesperrten Hermit Road entlang gelaufen. Der Sonnenuntergang war leider nicht ganz so spektakulär, wie ich ihn mir vorgestellt hatte. Der Schatten kroch sehr schnell das Tal hinauf und rötliches Licht oder Wolken gab es kaum, weil es sehr diesig war. Bei eintretender Dunkelheit sind wir dann wieder zurückgewandert.

Grand Canyon

Im Halbdunkel haben wir dann Fledermäuse beobachten können. Aber mehr als ein Squirrel, ein Chipmunk, viele Raben, eine Eidechse und zwei Rehe haben wir heute nicht entdeckt. Keine Pumas und keine Bären... Es war trotzdem ein beeindruckendes Erlebnis. Am restlichen Grand Canyon grenzen mehrere riesige Indianerreservate der Stämme Hualapai, Havasupai, Hopi und Navajo.

Als ich erzählt hatte, dass wir auch zum Grand Canyon fahren würden, haben mich mehrere Leute gefragt, ob wir auch auf dieses Glasdach gehen würden, das in den Canyon reicht. Das Ding heißt Grand Canyon Skywalk und liegt nicht im Touristengebiet, sondern im Reservat der Hualapai, allerdings hätten wir dorthin drei Stunden mit dem Auto fahren müssen, 75 Dollar Eintritt in das Reservat und nochmals 25 Dollar für diese Plattform bezahlen müssen, die ich mit meiner Höhenangst eh nicht betreten hätte. Die Umgebung hat noch andere Naturschönheiten zu bieten, doch so viel Zeit haben wir nicht.

Abends sind wir erst in das IMAX-Kino gegangen, in dem atemberaubende Flug- und Raftingaufnahmen durch den Canyon gezeigt wurden sowie einige Geschichten von früheren Entdeckern, vor 500 Jahren die Spanier und vor 200 Jahren ein paar waghalsige Abenteurer, aber die ersten Entdecker waren noch immer die Indianer, die hier schon mindestens 4000 Jahre gelebt hatten. Danach sind wir in das Yippeh-Ei-O-Steakhouse gegangen. Das langsam gegrillte Fleisch war sehr gut, aber mit den Beilagen haben sie es nicht so.

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Mittwoch, 13. August 2008 22:52

12. Tag - Las Vegas: Star Trek Experience - Fahrt nach Tusayan

Nachdem wir gestern nicht alles geschafft hatten, durften wir heute noch einmal in die Star Trek Experience gehen. Wir haben neue Tickets bekommen, so dass wir theoretisch hätten den ganzen Tag abwechselnd in Klingon Encounter und Borg Invasion gehen können. Aber wir hatten noch etwas anderes vor. Also haben wir erst die Borg Invasion gemacht und dann noch einmal Klingon Encounter und dann haben wir uns nochmal genüsslich das Museum angeschaut. Man merkt, dass die Attraktion von Star Trek Fans erschaffen wurde mit viel Liebe zum Detail. Es ist wirklich schade, dass es das in drei Wochen schon nicht mehr geben soll. Und die Star Trek Convention haben wir auch knapp verpasst...

Sandra am Photonentorpedo Mark IV

Nach einem kleinen Frühstück sind wir dann nach Tusayan gefahren. Das scheint alles noch so neu zu sein, dass Google Maps die Straßen noch nicht kennt. Das Holiday Inn Express Tusayan ist im Royal Pines Drive, das aber nicht eingezeichnet ist. Statt dessen ist der Campground angeschrieben, den es hier aber nicht (mehr) gibt.

Rast gemacht haben wir an der Chevron-Tankstelle Ausfahrt Nr. 144. Dort gab es viele coole Indiandersachen und ich hätte beinahe einen Schmuckpfeil und Mokasins gekauft. Aber Florian meinte, es gäbe keine Stelle, an der der Pfeil richtig zur Geltung kommen würde in unserer vollgestopften Wohnung und die Mokasins gab es leider nicht in meiner Größe. Ansonsten ist die Fahrt quer durch Amerika ziemlich ermüdend, weil die Straßen kilometerweit stangerlgradaus gehen... Ein kleines Stück in Williams sind wir sogar auf der legendären Route 66 gefahren. Williams ist ein nettes Touristenörtchen, das hat mir gefallen.

Straße nach Tusayan

Als wir in Tusayan angekommen sind, war es stockfinster. Ich dachte schon, die haben aus umweltfreundlichen Gründen den Strom abgestellt (in Amerika - haha...). Das Blöde war nur, dass man in der Finsternis nichts finden konnte. Also hielt ich an einem Parkplatz an und fragte den ersten Passanten, wo denn das Holiday Inn Express wäre. Wir mussten nochmal ein wenig zurück fahren, und das Hotel befand sich auf der linken Seite des Highways 64, nicht auf der rechten Seite, wie die Website von Holiday Inn Express behauptet.

Nachdem in der Lobby aber viele, viele Leute standen, die alle auf ihren Check-In warteten (weil ohne Strom kein Check-In), sind wir ein wenig spazieren gegangen. Bei McDonalds gegenüber stand auch eine lange Schlange. Ohne Strom kann man eben auch keine Burger braten. Also gingen wir ein Stück weiter am Steakhouse vorbei zum General Store. Dort haben wir unser Abendessen geholt: Bananen und Häagen Dasz Coffee. Als wir zum Hotel zurückkamen, hatte sich die Schlange schon aufgelöst und wir konnten sofort einchecken. Das Zimmer ist schön groß, sauber und bietet wirklich Komfort. Gefällt mir :-) Es lohnt sich halt irgendwie doch, ein paar Dollar mehr anzulegen.

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Mittwoch, 13. August 2008 00:10

11. Tag - Las Vegas: The Boulevard - Star Trek Experience und Quark's Bar

Heute haben wir erst mal sehr lange geschlafen. Dann haben wir uns Frühstück bestellt beim Zimmer Service, damit wir endlich mal wieder Eier und Bacon bekommen. Danach waren wir nochmal in einer Laundry Wäsche waschen. In Amerika gibt es überall diese Coin-operated Laundrys, daher kommen wir mit nur einem Koffer aus. Mal sehen, wieviele Koffer wir auf der Rückreise haben...

Nachdem wir mal wieder alle Schuhe durchgelaufen haben und uns die Blasen an den Füßen langsam nervten, haben wir uns heute bequeme Schuhe gekauft. Die Schuhgeschäfte waren in einer tollen Shopping Mall, die The Boulevard hieß. Diese war im Gegensatz zu The Block in Anaheim überdacht, was sehr angenehm war. Beim FootLocker haben wir neue Asics für Florian und bei Vans neue Treter für mich gekauft, die hoffentlich keine Blasen mehr machen.

Anschließend sind wir zurück ins Hilton, wo wir unsere Uniformen angezogen haben und Star Trek zelebrierten. Star Trek Experience, we want it all - the Latinum Package. Zunächst waren wir auf dem Captains Chair und in einem Borgalkoven zum Fotografieren. Danach haben wir um 19.15 Uhr die Backstage Tour mitgemacht, die bis 20.45 Uhr dauerte. Im Museum haben wir uns ein wenig zu lange aufgehalten, daher konnten wir erst um 21.30 Uhr die Klingon Entcounter mitmachen. Als wir damit fertig waren, konnten wir die Borg Invasion nicht mehr mitmachen, aber die dürfen wir dann morgen machen. Leider dürfen wir nichts von alle dem erzählen, wir haben einen Ferengi-Vertrag unterschrieben...

We want it all

Aber es war auf jeden Fall großartig und es ist wirklich schade, dass diese Attraktion am 1. September schließen wird. Zum Abschluss waren wir noch einmal in Quark's Bar. Florian hat Flaming Rips of Targ gegessen und ich Sulu Toss Chicken.

Letzte Woche war hier eine Star Trek Convention, zu der auch Leonard Nimoy eingeladen war. Wir haben diese leider verpasst. Wenn wir die Einladung von Eugene Roddenberry früher bekommen hätten, dann hätte ich den Trip anders geplant.

Wir mit Morog

Einmal musste Florian dann am einarmigen Banditen spielen. Aber er war brav und hat in dieses Monster nur einen Dollar gesteckt. Ist ja auch langweilig, einer blinkenden und piependen Maschine zuzusehen, wie sie Geld vernichtet...

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Dienstag, 12. August 2008 01:15

10. Tag - Las Vegas: Quark's Bar und The Strip

Nur kurz, weil ich bin schon total kaputt. Heute musste ich 8.00 Uhr die Parkuhr mit Quarters füttern (1 Quarter für 12 Minuten). Kurz vor 10.00 Uhr sind wir dann aufgebrochen und nach Las Vegas gefahren. Eine lange Strecke, und ich habe mir gedacht, dass es günstiger gewesen wäre, nach San Diego zu fliegen und den Rundtrip von dort zu starten. Naja... Wir sind auch an einem Indianerreservat entlangefahren, das Mojave National Preserve. Raststätten wie wir sie kennen, gibt es eigentlich keine. Man muss nur den blauen Schildern "Fuel Food" folgen, manchmal auch "Lodging", aber wir haben alle Hotels schon gebucht. Supermärkte haben dann auch Toiletten.

Im Hilton angekommen haben wir uns erst einmal in Schale geworfen und sind in Quark's Bar essen gegangen. Das Essen dort ist wirklich gut und reichlich. Wir haben die Holy Rings of Betazed (Onion Rings) gegessen, Florian einen Captain's Cut (Steak) und ich Excalian Enchiladas. Allerdings wird man in Uniform ständig angesprochen, wo dies und jenes ist, weil die Leute einen für Angestellte des Hotels halten.

Vulcans are Vegetarian

Der Star Trek Shop hat nicht mehr viel zu bieten. Seit klar ist, dass die Star Trek Experience geschlossen wird, haben die wohl die Regale nicht mehr aufgefüllt. Ein trauriger Anblick. Aber wir haben trotzdem etwas gefunden: Wasserpistolen, die wirklich tolle Repliken der Classic Phaser sind. Darüber werden sich die Jungs sicher freuen.

Anschließend sind wir in Uniform den Strip entlang gelaufen und uns wurde mehrfach Trekkies, Mr. Spock oder Star Trek zugerufen. Nur ein Canadier dachte, es wären Star Wars Kostüme. Aber so klein ist der Strip gar nicht. Er ist ziemlich lang und wir waren über drei Stunden zu Fuß unterwegs (allerdings liegt das Hilton auch etwas abseits vom Strip). Bis zum Luxor sind wir gekomen, dann haben meine Füße nicht mehr gewollt und wir sind mit der Monorail zurückgefahren. Und jetzt bin ich total ausgetrocknet und hundemüde.

Luxor

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Sonntag, 10. August 2008 23:58

9. Tag - San Diego: Star Trek Exhibition und SeaWorld

Heute haben wir erst einmal ausgeschlafen, denn in unserem neuen Hotel gibt es bis 11.00 Uhr Frühstück. Und das war gar nicht so schlecht. Dann sind wir zum Air and Space Museum San Diego gefahren, weil dort gerade eine Star Trek Exhibition ist. Die war auch ganz nett gemacht, mit Original-Kostümen und Requisiten? Ich denke zum Teil schon. Allerdings haben wir uns nicht getraut, Fotos zu machen, weil es nicht ganz klar war, ob fotographieren generell verboten ist, oder ob sich das nur gewerbliche Fotographie bezog. Es wurde aber schnell klar, warum das verboten war. In einigen Kulissen standen Fotographen herum, die uns fotographierten und am Ausgang konnte man diese Fotos dann für viele, viele Dollars kaufen. Es war sogar ein Foto aus dem Transporterraum dabei, auf dem wir beim Kippen verschwanden. Außerdem haben wir noch einen Shuttle-Simulatorflug mitgemacht. Alles in allem eine sehr teure Angelegenheit.

Florian in der Star Trek Exhibition

Anschließend sind wir nach SeaWorld gefahren. Eigentlich halte ich nicht besonders viel von Delphinarien. Aber nachdem ich mich ein wenig informiert hatte, fand ich es nicht mehr so schlimm. SeaWorld tut doch sehr viel für die Erhaltung des Meeres. Und wenn es ein Delphinarium braucht, um den Leuten dafür Geld aus der Tasche zu ziehen... Naja... In erster Linie wird damit wohl Profit gemacht, aber wenn es auch dem Meer hilft. Außerdem scheinen die meisten Orcas mittlerweile in Gefangenschaft geboren zu werden, was schon eine erstaunliche Leistung ist. Wenn die Tiere sich in Gefangenschaft nicht einigermaßen wohl fühlen, dann würden sie sich auch nicht reproduzieren. Es gibt sogar eine Webcam der Orcas.

Der Park ist wirklich großartig. Neben wunderbaren Tieren wie die Orcas begegnet man auch Delphinen, Rochen, Seehunden, Belugas, Manatees und sogar Haien. Man kann die Rochen und Delphine sogar anfassen, was ich zum Teil doch bedenklich finde. Einigen Delphinen hat man es auch angesehen, dass sie das Betatschen nicht so toll fanden. Aber SeaWorld ist nicht nur ein Habitat von Meeresbewohnern, sondern auch ein Freizeitpark mit entsprechenden Attraktionen. Am Ende haben wir die Atlantis-Fahrt gemacht. Das war der absolute Wahnsinn, denn es war keine gewöhnliche Wildwasserbahn, sondern gleichzeitig gab es noch einen Aufzug mit Simulation und eine Achterbahn.

SeaWorld

Die Orca-Show haben wir uns zwei Mal angesehen, einmal am frühen Nachmittag die Show "Believe" und einmal die Nachtshow "Shamu Rocks". Shamu ist der Name des ersten Orcas, den es in San Diego gegeben hat. Das sind schon wunderschöne Tiere.

Gegessen haben wir im Shipwreck Reef Cafe, wo es wieder leckere Sparerips gab. Allerdings nicht ganz so lecker wie im Legoland. Ich glaube, ich könnte mich davon ernähren...

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Samstag, 9. August 2008 22:52

8. Tag: Carlsbad Legoland

Heute sind wir auf dem Weg nach San Diego im Legoland Carlsbad eingekehrt. Dort gab es eine Menge Attraktionen, in erster Linie für Kinder. Aber wir hatten auch unseren Spaß. Besonders hat uns der Knights Tournament gefallen. Allerdings konnte man den nicht selbst programmieren wie in Legoland Deutschland. Für Kinder gibt es einen großen Wasserspielplatz, was natürlich bei der Hitze wirklich toll ist. Es gab auch ein paar Star Wars Specials.

Florian mit Darth Vader

Das Miniland besteht natürlich in erster Linie aus Gebäuden der USA. Sehr interessant fand ich, dass hier schon der Freedom Tower steht, der gerade in New York anstelle des World Trade Centers gebaut wird.

Am Abend gab es ein All you can eat-Buffet, das wir auch genutzt hatten. Da gab es endlich Sparerips, und die waren richtig lecker. An dem Turkey Leg hatte ich mich allerdings etwas übernommen. Soviel konnte ich dann (leider) doch nicht essen.

Sandra isst ein Turkey Leg
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Anschließend sind wir nach San Diego gefahren. Dort sind wir in einem Hotel Occidential eingekehrt, das ein wenig Krankenhausflair hat. Und leider sind die Duschen auf dem Flur. Ich habe gleich mal unsere Hotelreservierungen gecheckt und bei Tripadvisor quergelesen. Dabei habe ich unser Hotel auf dem Berg bei Las Vegas gleich mal storniert, da es als ziemlich schmutzig beschrieben wurde, und ein anderes Hotel gebucht. Alle anderen Hotels scheinen aber okay zu sein. In San Francisco ist es ziemlich schwierig, ein einigermaßen günstiges Hotel zu finden. Ich bleibe mal bei unserem Hotel, auch wenn es wahrscheinlich auch kein gutes Frühstück gibt und mal sehen, wo wir dort parken können.

123 Fotos | 97 Miniland Fotos

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Samstag, 9. August 2008 00:05

7. Tag - Anaheim: Disney's California Adventure Park und Disneyland

Heute sind wir zuerst in den Disney's California Adventure Park gegangen. Dort waren wir zunächst im Hollywood Tower Hotel. Das ist etwas größer als in Paris, aber leider schauspielern die Angestellten nicht so. Dadurch verliert es diesen gruseligen Touch. Überhaupt hatte ich hier den Eindruck, dass die meisten Mitarbeiter nur ihren Text runterspulen und nicht wirklich in ihrer Rolle aufgehen. Eigentlich schade.

Hollywood Tower Hotel

Dann ging es Schlag auf Schlag, diesmal wollten wir uns nicht so viel Zeit lassen wie gestern: Im Maliboomer, in dem man senkrecht in die Höhe geschossen wird, habe ich mich meiner Höhenangst gestellt. Im Grizzly River Run (Rafting) sind wir ordentlich nass geworden. California Screaming ist wohl die größte Achterbahn, mit der ich je gefahren bin. Man kennt diese weißen Monster aus dem Fernsehen.

Danach haben wir noch einiges gemacht, das eigentlich für kleine Kinder ist: Im Redwood Creek Challenge Trail sind wir über Hängebrücken gelaufen, in Monsters, Inc. Mike & Sulley to the Rescue! haben wir Sully und Mike getroffen und in It's Tough to Be a Bug (4D-Kino) habe ich mich meiner Angst vor Spinnen gestellt. Danach sind wir wieder in den anderen Park gegangen.

Dort haben wir dann alles gemacht, was wir am Vortag nicht gemacht hatten: In den Matterhorn Bobsleds haben wir den Yeti getroffen, Space Mountain ist etwas anders als in Paris, vor allen Dingen fährt man hier nicht nach draußen, in der Buzz Lightyear Astro Blasters hatte Florian seine Chance auf Revange, im Jungle Cruise (Fahrt im Boot) haben wir leider nicht alle Witze verstanden (aber den letzten: "I had so much fun on the ride. I'll do it again. I wish that was a joke."), in Pirates of the Caribbean haben wir die Ähnlichkeit der Puppe mit Jack Sparrow bewundert (die Attraktion ist nach dem Film einfach etwas umgebaut worden), mit der Monorail und der Railroad haben wir uns den Park auch noch einmal von oben angeschaut.

Die Attraktionen haben nachts einen ganz anderen Flair, das hat richtig Spaß gemacht. Allerdings finde ich, dass zwei Tage hier durchaus ausreichen. Einerseits ist so ein Tag schon ziemlich lange, wir sind gar nicht bis Mitternacht geblieben, andererseits schafft man dann doch eigentlich alles, auch wenn man überall ein wenig anstehen muss, außer man hat ein Fastpass Ticket. Heute haben wir uns auch dazu hinreißen lassen, etwas am Merchandizing zu partizipieren. Es gab Rucksäcke in Form von Chewbacca, die unser Herz erobert hatten. Und T-Shirts mit "Judge me by my size, do you?" und auf der Rückseite Yoda, der natürlich zu klein war, um mitzufahren. Coole Teile!

Sandra mit Chewbacca

Weil es gestern so schön war, haben wir uns die Jedi Training School noch einmal angesehen. Diesmal waren es andere Schauspieler, aber derselbe Text. Das Indiana Jones™ Adventure wollten wir eigentlich auch noch einmal fahren, aber da gab es leider technische Probleme und wir mussten wieder gehen. Auch das Feuerwerk ist heute ausgefallen.

Zum Abschluss haben wir uns dann noch Disneyland®: The First 50 Magical Years angesehen. Wusstet ihr, dass Steve Martin 1960 seine Karriere als Magier in Disneyland begonnen hat? Es war auch schön zu sehen, wie Disneyland entstanden ist und welche Attraktionen es früher gab, welche noch bis heute bestehen. Und es gab Filmausschnitte von damals, wie 1955 Menschenmassen durch die Mainstreet liefen. 11.000 Besucher waren eingeladen, 28.000 waren gekommen, was natürlich erst einmal zu einer mittleren Katastrophe führte. Aber die logistischen Probleme hat der Park nun im Griff. Das war ein schöner Abschluss. Und jetzt sind wir totmüde.

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Freitag, 8. August 2008 00:40

6. Tag - Anaheim: Disneyland

Das Frühstück in unserem neuen Hotel ist schon besser als in Los Angeles, aber irgendwie haben die Amerikaner schon eine merkwürdige Vorstellung. Es gab Muffins und Applepies, vier verschiedene Cerealien, Milch, Kaffee, Tee, Äpfel und Bananen. Immerhin, aber so lecker mit Brötchen und Rührei und Bacon... ich schätze das wird es nirgends geben.

Anschließend sind wir ins Disneyland gefahren. Nachdem wir eine Weile völlig ziellos herumgeirrt sind, haben wir uns einen Fastpass für Indiana Jones geholt und haben uns erst mal die passende Show dazu angeschaut, weil wir diesmal keine Show verpassen wollten wie im Universal Studio. Allerdings war die auf dem Fastpass aufgedruckte Zeit erst am Nachmittag, so dass es schon eine logistische Meisterleistung war, zu diesem Zeitpunkt wieder an Ort und Stelle zu sein.

Die Show Indiana Jones war nett gemacht - für Kinder. Anschließend sind wir mit der Big Thunder Mountain gefahren, aber die war nicht so gut wie in Paris, da sie nicht unterirdisch durch den See gefahren ist. Die beiden Parks sind sich relativ ähnlich, doch in Disneyland California gibt es noch Mickeys Toontown, Critter Country und New Orleans Square. In Toontown konnte man Mickeys Haus bewundern und es gab auch eine niedliche Achterbahn.

Mehr durch Zufall haben wir dann die Jedi-Schule besucht. Eigentlich wollten wir nur kurz vorbeischauen, aber dann fanden wir das so gut, dass wir die Show bis zum Schluss angeschaut haben. Kinder von Parkbesuchern durften Jedi spielen, lernten eine kleine Choreographie und plötzlich tauchten zwei Stormtrooper, Darth Vader und Darth Maul auf, die durch die kleinen Padawane in die Flucht geschlagen wurden. Wirklich nett gemacht, das hätte auch Farid und Noah gefallen.

Jedi-Schule

Dann war es endlich Zeit für unseren Indiana Jones Ride. Wow, in Paris war das bloß eine Achterbahn gewesen ähnlich wie Big Thunder Mountain. Aber hier war es eine wilde Fahrt in einem Riesenjeep inklusive Flucht vor einer riesigen Steinkugel. Wahnsinn!

Das Tarzan-Baumhaus war ähnlich wie das Robinson Crusoe-Baumhaus in Paris, nur eben mit einem anderen Filmthema. Und das Haunted House war ziemlich identisch mit Phantom Manor, aber ich liebe diese Gruselvilla!!! Dann waren wir in der Star Tours, die genauso wie in Paris war, nur ohne X-Wing.

Anschließend waren wir in der Ausstellung Innovention. Zunächst klang es ziemlich langweilig, aber als wir erst einmal drin waren, war es doch recht interessant zu sehen, wie ein Haus der Zukunft wohl aussehen könnte. Am interessantesten war wohl die Probefahrt auf einem Segway.

Florian auf einem Segway

Endspurt: Fastpass vom AstroBlaster geholt, Feuerwerk angeschaut, AstroBlaster gefahren (diesmal habe ich Florian geschlagen, yeah!) und dann sind wir zum Splash Mountain gegangen, unsere letzte Station heute. Wow, das Ding ist wirklich eine tolle Wildwasserbahn. Lustige, singende Figuren von Disneys Rear Bear und dem Fuchs, und es ging ziemlich steil nach unten und wir sind garantiert nass geworden. Da es schon spät war, sind wir dann ins Hotel zurück, um unsere nassen Klamotten auszuziehen. Das war ein schöner Tag gewesen :-)

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Mittwoch, 6. August 2008 22:23

5. Tag - Fahrt nach Anaheim und Die Mumie 3

Laundry, Paramount Studios, Shopping Mall "The Block", Mummy 3

Heute war auch ein eher gemütlicher Tag. Wir sind zunächst zur Laundry gegangen, gleich neben unserem Hotel (vor dem bei Google Maps ein halbes Auto steht). In 23 Minuten ist die Waschmaschine fertig, in 20 Minuten im Trockner ist die Wäsche trocken. Das geht fix.

Anschließend sind wir zu Fuß zwei Meilen zu den Paramount Studios gegangen. Dort kann man auch eine Tour mitmachen, aber nachdem wir gelesen hatten, dass dies ein zweistündiger, langweiliger Fußmarsch ist, hatten wir nicht wirklich vor, diese Tour mitzumachen. Abgesehen davon war die heute sowieso ausgebucht. Aber wenigstens waren wir mal da gewesen. Der Fußmarsch ist aber schon schön gewesen, obwohl die Gegend in Hollywood doch eher heruntergekommen ist. Irgendwie hatten wir das Gefühl, dass die USA in den 80ern ihre beste Zeit hatte und dann da stehen geblieben ist. Auch im Laundry stand ein Videospiel von 1982 mit Original-Pack-Man rum.

Sandra vor der Einfahrt zum Paramount Studio

Anschließend sind wir in unser neues Hotel in Anaheim gefahren, das Lemon Tree. Wir waren sofort begeistert, weil alles so hübsch eingerichtet ist und auch sauber. Hier lässt es sich schon aushalten. Und dann sind wir in die nächste Shopping Mall gefahren: The Block at Orange, wo wir für die Kids Riesen-PEZ-Spender mit Darth Vader bzw. einem Clone Trooper gekauft haben und Brause in Form von Legosteinen. Außerdem habe ich meine geliebten SweetTarts geholt, nach denen ich seit meinem ersten USA-Aufenthalt 1985 verrückt bin. Und neue Schuhe musste ich auch kaufen, da meine alten Treter jetzt durchgelaufen sind - natürlich Converse ;-) Bei Jamba Juice haben wir uns ganz frische Smoothies mixen lassen, die wahnsinnig lecker waren.

SweetTarts

Dort gab es auch einen Kinocenter, daher haben wir uns spontan entschlossen, Die Mumie 3 anzusehen. Der Film war genau, wie ich erwartet hatte: Besser als Mumie 2, unterhaltsam, rasant, lustig, ein wenig gruselig. Nur eine Sache hat mich überrascht. Der Schauspieler Brendan Fraser, den ich nur von den Mumien-Filmen her kenne (hat der auch irgendwo anders mitgespielt?), hat im Original eine wahnsinnig tiefer Stimme!

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Dienstag, 5. August 2008 22:27

4. Tag - Los Angeles: Venice Beach und Dark Knight

Das war mal ein Tag zum Relaxen. Wir sind zur Venice Beach gefahren und dort am Strand entlang spazieren gegangen. Wir haben uns zwar mit Sonnenmilch Faktor 30 eingeschmiert, aber an den Stellen, die ich vergessen habe (Fußfesseln, schmaler Streifen um die Uhr, Teile der Schultern), habe ich doch einen ordentlichen Sonnenbrand bekommen. Nach einem Spaziergang über den Pier sind wir im Venice Whaler eingekehrt. Florian hat eine Pepperoni Pizza (Salami Pizza) gegessen und ich Chicken Breast on Angel Hair Pasta (dünne Spaghetti). Unsere Coke wurde ständig nachgefüllt, das könnten die in Deutschland auch einführen. Aber meine Portion war so heftig, dass ich höchstens die Hälfte geschafft habe... Und ich bin immer noch satt.

Florian am Strand

Anschließend sind wir wieder zurück in unser Hotel gefahren. Das war ein kleines Abenteuer, da der Akku vom Navi plötzlich leer war. Aber unser Hotel ist eingentlich leicht zu finden. Man muss nur dem Hollywood Sign folgen, dann findet man das schon.

Sandra fährt Toyota

Mit Hilfe des Internets haben wir dann ein paar Kinos in der Nähe ausgemacht und uns entschlossen, im ArcLight den neuen Batman-Film The Dark Knight anzusehen. Er ist sehr düster und heftig, voller Action und verwirrender Handlungsstränge. Trotz meiner Mütze mag ich nicht besonders gerne Batman. Aber das Kinocenter war schon toll :-) "Do you have reserved seats in Germany? And downstairs you can buy Drinks and Popcorn. Do you have this in Germany?" Ich frage mich manchmal, was die Amis für eine Vorstellung von Deutschland haben, aber die Kartenverkäuferin wollte eben nur nett sein.

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Montag, 4. August 2008 22:18

3. Tag - Los Angeles: Universal Studios

Heute waren wir den ganzen Tag in den Universal Studios. Florian hat sich gleich ein All-you-can-eat-Pass geholt, allerdings hat es sich wohl nicht wirklich gelohnt. Einerseits kann man den nur bin fünf Restaurants vorzeigen, andererseits sind dies nicht unbedingt die ansprechendsten Restaurants, es gibt fast überall das Gleiche und ein Restaurant hatte bereits Stunden vor Parkschluss geschlossen. Und mit diesem Pass isst man dann eben nichts an den vielen Ständen, weil man ja praktisch sein Essen für den ganzen Tag schon bezahlt hat. Ich würde diesen Pass also eher nicht empfehlen.

Sandra vor dem Universal Erdball

Gleich nach Betreten des Parks sind wir in das House of Horrors gegangen. Das hat mich an Shockers erinnert, das es leider nicht mehr gibt. Darin ging man zu Fuß durch, es wurden verschiedene Szenen aus Horrorfilmen nachgestellt und hin und wieder sprang ein Schauspieler hervor und schockte die Parkbesucher.

Danach sind wir in das untere Gelände gefahren, wo wir erst einmal im Jurassics Cafe einkehrten, da Florian nach den luftigen Donuts zum Frühstück schon wieder Hunger hatte. Danach ging es in den Jurassic Park Ride, einer Wildwasserbahn, in der man von wildgewordenen Dinos halb aufgefressen wurde. Und danach waren wirklich alle Leute nass. Da es aber sehr heiß ist, machte uns das nichts aus.

Anschließend sind wir mit der Achterbahn "Revenge of the Mummy" gefahren. Diese war in völliger Dunkelheit und teilweise auch rückwärts, richtig gut gemacht.

Als nächstes standen die Special Effects Stages auf dem Programm, bei dem unter Einbeziehung des Publikums einige Special Effects vorgeführt wurden. Das war eine lustige Show. Danach haben wir uns Backdraft angeschaut, eine Vorführung pyrotechnischer Effekte. Das war ganz interessant und als Aufwärmung/Trocknung nach dem Jurassic Park Ride ganz angenehm.

Damit hatten wir das untere Gelände abgehakt und fuhren wieder nach oben. Als nächstes stellten wir uns zum The Simpsons Ride an. Dort mussten wir 50 Minuten warten, das war aber auch schon die längste Wartezeit heute. Wir hatten ähnlich wie in Paris Glück, dass die meisten Schlangen leer geblieben waren. The Simpsons Ride ist eine Art Simulator, in dem man eine Geschichte im Krustyland erlebt, sozusagen ein Park im Park. Das war richtig lustig.

Anschließend haben wir die Studiotour gemacht. Wir hatten einen netten Moderator namens Diego, der live von den Dreharbeiten erzählte. Die berühmte Überschwemmung und der Angriff vom weißen Hai waren auch enthalten.

Florian und der weiße Hai

Danach waren wir im Shrek 4D-Kino. Vom Prinzip her war es das Gleiche wie "Honey I Shrunk The Audience", aber ganz nett gemacht. Weiter ging es zu Waterworld, einer unglaublichen Stuntshow mit viel Wasser und pyrotechnischen Effekten. Die Leute in der Wet Zone sind garantiert nass geworden. Wenn nicht durch die rasanten Boote, dann durch die Wassereimer, die die Stuntleute ins Publikum schütteten. Absolut sehenswert!

Völlig ausgehungert haben wir uns dann noch einen Burger im Mel's Diner gegönnt. Dabei tauchte überraschend eine kleine Schauspielergruppe auf, die die Parkgäste animierten. Vor lauter Gucken und Lachen haben wir dann den Start zur Fear Factory verpasst, bei der Parkgäste unter Anleitung diverse Stunts machen konnten. Also war unser letzter Tagesordnungspunkt die Show "Terminator 2 : 3D", in der Schauspieler neben dem 3D-Kino auf drei Leinwänden interagierten. Das war auch ein tolles Erlebnis.

Am Schluss sind wir dann langsam wieder zum Auto zurückgeschlendert. Im Universal Citywalk, das uns an das Disney Village erinnerte, konnte man dann noch verschiedene Shops besuchen. Irgendwie waren wir aber schon ziemlich müde und sind dann endlich zurück zum Hotel gefahren.

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Sonntag, 3. August 2008 22:50

2. Tag - Los Angeles

Walk of Fame, Mann's Chinese Theatre, Star Home Tour in einer Hummerlimousine, Wall-E

Heute morgen gab es ein "Complimentary Breakfast". Das ist Kaffee, evtl. schwarzer Tee, Donuts und/oder Fruit Loops. Wahnsinnig gesund... Dafür gab es an der Rezeption einen PC, mit dem wir schnell ins Internet konnten.

Wir haben das Auto stehen gelassen und sind den ganzen Tag zu Fuß unterwegs gewesen. Vom Hotel aus ist es nicht sehr weit zum berühmten Hollywood Boulevard, wo der Walk of Fame zu finden ist. Aber wir sind nicht auf den kürzesten Weg zum Mann's Chinese Theatre gegangen, sondern in die andere Richtung abgebogen und haben wirklich jeden einzelnen Namen auf den Sternen gelesen. Und auch sehr viele von ihnen fotografiert.

Man wird überall angequatscht, ob man nicht eine Star Home Tour mitmachen möchte. Eigentlich mag ich Sightseeing Tours nicht. Aber als wir dann gesehen haben, dass solche Touren auch mit diesen riesigen Stretchlimousinen gemacht werden, sind wir doch neugierig geworden. Also haben wir uns zu einer zweistündigen Tour mit einem Stretchhummer überreden lassen. Wir hatten auch gute Plätze, nämlich ganz hinten. Zwar ist in den Limousinen nix mit Beinfreiheit, aber es war schon mal interessant, von einer Aussichtsplattform aus über den Moloch Los Angeles inklusive seiner Smogdunstglocke zu sehen. Außerdem sind wir an William Shatners Haus vorbeigefahren, in dessen Swimmingpool seine Frau damals ertrunken ist. Und an den Häusern von Thom Crius und Kathi Holms bzw. schräg gegenüber von Daivid Beckam und Viktoria.

Florian guckt aus dem Hummer

Danach waren wir hungrig und sind in einen Schnellmexikaner eingekehrt. Aber das war nicht besonders gut. Hier läuft schon Wall-E, daher hatten wir uns für das Abendprogramm ausgedacht, dass wir ins Kino gehen könnten. Als die Dame an der Kasse meinte, das würde für zwei Erwachsene 32 Dollar kosten, habe ich ganz schön mit den Ohren geschlackert. Dann ging es weiter auf dem Walk of Fame, bis wir alle Star Trek Schauspieler gefunden hatten, außer Brent Spiner. Hat der nicht auch einen Stern? Aber dafür haben wir die Platte der Classic Crew vor dem Mann's Chinese Theatre fotografiert.

Star Trek vor dem Mann's Chinese Theatre

Als wir nochmal kurz im Hotel waren, hat Florian den anderen Typ an der Rezeption gefragt, wie das mit dem WLAN ist. Der meinte, dass es intech ist, davon gibt es zwei und eins funktioniert, das andere nicht. Wir hatten es immer nur mit einem probiert, das angeblich die bessere Verbindung hat. Aber das war genau das, das nicht funktionierte. Also hat Florian das andere mit kleinem "i" ausprobiert und siehe da, es klappte.

Erfrischt gingen wir zurück ins Kino, das El Capitan Theatre. Aber es war dann doch mehr als Kino. Vorweg spielte jemand auf einer Orgel, die dann im Boden verschwand. Dann gab es eine Tanzshow aus einem Medley aus verschiedenen Disney-Filmen, die ganz nett gemacht war. Schließlich gab es noch einen Kurzfilm über einen Zauberer, der auf der Bühne mit seinem Kaninchen balgt, da dieses nicht daran denkt, bei der Show mitzumachen, weil ihm der Magen so knurrt. "Presto" hieß der, wirklich lustig. Außerdem gab es keine Werbung und das Bild war gestochen scharf. HD? Auf jeden Fall wussten wir dann, wieso das so viel Eintritt gekostet hat.

Nach dem Kino sind wir noch ein wenig auf dem Hollywood Boulevard spazieren gegangen. In der Nacht wirkt es mit den bunten Lichtern ganz anders. Und man wird noch öfter angesprochen, ob man sich nicht mit Leuten im Kostüm fotografieren lassen möchte, eine Rose kaufen, ins Waxmuseum gehen möchte etc. Insgesamt wurden wir heute fünf Mal wegen unseren T-Shirts angesprochen, weil wir "<Geek>" und "I love my Geek" anhatten. Jetzt sind wir aber wirklich müde...

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Samstag, 2. August 2008 23:24

1. Tag - Flug nach Los Angeles

Heute sind wir kurz nach zwölf zum Flughafen gestartet. Wir sind vorsichtshalber mit der S-Bahn gefahren, weil wir am ersten Ferientag mit Stau auf der Autobahn gerechnet hatten. Am Flughafen ging auch alles recht flott. Wir hatten uns bei Lufthansa schon am Vorabend online eingecheckt. Daher brauchten wir nur das Gepäck aufgeben. Von Streik war auch keine Spur. Da stand so viel Personal rum, dass wir vier Mal gefragt wurden, ob wir auch unsere Bording Pässe hätten.

Der Flug nach Los Angeles ging auch pünktlich 15.30 Uhr los. Es war ein verdammt langer Flug, fast 12 Stunden. Nach vier Filmen (Love Vegas, Speed Racer, 21, Horton hört ein Hu) und einer Folge Dr. House (Florian hat sogar fast fünf Filme geschafft), konnten wir auch kaum noch sitzen und waren froh, als wir endlich da waren. Durch den Online-Check-In konnten wir allerdings unsere Plätze am Bildschirm aussuchen wie Kinoplätze bei der Online-Reservierung. Wir hatten zwei Plätze in der Mitte direkt hinter der Küche. Dadurch konnten wir zwar nicht aus dem Fenster gucken, aber dafür hatten wir einigermaßen Beinfreiheit.

Gelandet sind wir um 18.45 Uhr Ortszeit. Der Flughafen in Los Angeles ist ziemlich unübersichtlich, hatte ich den Eindruck. Das lag wohl auch daran, dass er eine große Baustelle ist. Aber letztendlich haben wir doch alles gefunden. Der Sicherheitscheck mit den Fingerabdrücken und dem digitalen Foto verlief auch entspannt. Nun bin ich registriert... Unser Koffer war auch da. Also betraten wir endlich amerikanischen Boden.

Vor dem Flughafen sammeln Shuttle-Busse die Passagiere ein, um sie zu ihren Mietwagenstationen zu fahren. Wir hatten bei Alamo gebucht. Der Bus kam auch gleich und füllte sich auch gleich, weshalb ich schlimmes befürchtete. Wenn wir ausstiegen, würden all diese Leute mit uns an den Schaltern anstehen. Und es kam noch schlimmer. Als wir aus dem Bus ausstiegen, standen bereits unzählige Leute an den Schaltern an. Es hieß also warten.

Hätten wir bei Alamo einen Online-Check-In gemacht, hätten wir uns einfach ein Auto auf dem Parkplatz aussuchen können. So mussten wir erst einmal 45 Minuten an der Schlange anstehen. Als wir dann endlich dran waren, riet uns der Schaltermensch dazu, einen Upgrade zu machen, weil die Economy Class bei laufender Aircondition manchmal das Problem hat, dass der Motor überhitzen könnte. Also haben wir noch einen Upgrade gemacht, sicher ist sicher. Schließlich wollen wir noch durch das Death Valley fahren. Ich fand das dann irgendwie lustig, wie wir über den Parkplatz gelaufen sind und uns ein Auto ausgesucht haben. Mir fiel ein Toyota auf, aber der gefiel uns dann doch nicht, weil er weiß war. Also sind wir weiter gegangen und haben dann einen blauen Toyota Yaris genommen. Der ist aber viel größer als die Toyota Yaris, die wir so aus Deutschland kennen... Und er fährt sich mit Automatik einfach wunderbar.

Nach einem kurzen Zwischenstop bei McDonalds (weil das Essen im Flugzeug zwar ganz okay war, aber nicht gerade reichlich) haben wir dank Florians Navi auch gleich unser Hotel gefunden. Es ist ganz okay, auch wenn ich nicht glaube, dass die Toilette ordentlich geputzt wurde trotz "Sanitized for your protection"-Label. Leider - große Katastrophe - geht WLAN nicht. Es hängt sich beim Versuch zu verbinden auf. Daher müssen wir morgen früh wohl mal in der Lobby an den dort bereitgestellten PC gehen. Aber jetzt gehen wir erst mal ins Bett, es ist schon 9.20 Uhr in Deutschland, hier 0.20 Uhr.

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Samstag, 24. Mai 2008 20:47

Paris - Linksammlung

Meine Weblogeinträge und Fotos


Nützliche Links


Meine Empfehlungen

Man sollte sich vor Antritt der Parisreise einen Katheter legen lassen und sich nur von vollständig absorbierbarer Astronautennahrung ernähren, denn die Toiletten sind entweder hors service, funktionieren auch nicht nach Betreten, sind schmutzig und aus Bistros wird man rausgeworfen.

Die Tagestickets für das Gesamtnetz Zonen 1-3 bzw. 1-6 sind sehr praktisch. Man braucht sein Ticket aber auch beim Verlassen des Verkehrsnetzes, also nicht wegwerfen :-)

Das Ufer der Seine ist um die Pont Neuf herum sehr schön. Dort wo die Schiffsanlegestellen sind (z.B. beim Eiffelturm), gibt es keine Uferpromenade, da kann man Spazierengehen also vergessen.

Die Steckdosen in Frankreich haben so einen zusätzlichen Stift, daher braucht man für die dicken, runden Stecker schon einen Adapter. Für die schmalen Stecker braucht man allerdings keinen Adapter, der passt auch so.

Freunde des Fast Foods können bei einem McDonalds-Besuch mal den Croque-McDo ausprobieren. Käse-Schinken-Toast heißt auf französisch nämlich Croque-Monsieur, und dazu gibt es eben die entpsrechende Variante im Restaurant zum goldenen Bogen. Die Franzosen sagen zu McDonalds auch einfach McDo.


Meine Empfehlungen für Disneyland Resort Paris - ohne Spoiler

Hier braucht man keine Angst zu haben, dass man ohne Französisch nicht weit kommt, denn es herrscht ein babylonisches Sprachgewirr.

Man darf weder Getränke noch Essen mit in den Park nehmen und es werden am Eingang auch die Taschen kontrolliert. Ich weiß nicht wie streng die sind, aber da steht eine große Mülltonne rum, deshalb haben wir mal nix riskiert. Im Disney Studio gab es gleich rechts nach dem Eingang ein Stand, an dem man zwei Softdrinks für 4,- Teuronen kaufen konnte. Ansonsten kosten Softdrinks zwischen 2,60 und 3,10 Teuronen. Wem das stark chlorhaltige Wasser nichts ausmacht, der kann aber an vielen Trinkbrunnen seinen Durst stillen. Hot Dogs gibt es zu 4,70 Teuronen, die kann man aber spätestens am dritten Tag nicht mehr sehen. Im Cowboys Cookout Barbecue gibt es ein SpareRips-Menü für 12 Teuronen, allerdings macht das Lokal wie viele andere bereits 17.00 Uhr zu!

Wenn man jedoch die Essenszeit außerhalb der Parköffnungszeit legen möchte, kann man anschließend noch ins Disney Village gehen, wo man auch noch in Ruhe bis Mitternacht shoppen kann. Da gibt es praktisch alles, was es auch im Park zu kaufen gibt, man braucht also die kostbare Parköffnungszeit nicht mit shoppen und rumtragen der Beute verschwenden. Allerdings muss man da kurz nach Parkschließung auch mit längeren Wartezeiten im Shop und bei den Lokalen rechnen.

Ich schätze mal, dass das Besucheraufkommen deutlich geringer ist, als von den Parkbetreibern erwünscht. Das hat für uns Besucher den Vorteil, dass wir maximal 45 Minuten an den Attraktionen anstehen mussten, aber eben den Nachteil, dass das mit dem Essen und Trinken so gehandhabt wird.

Absolut praktisch: Das FASTPASS-Ticket. An manchen Attraktionen kann man sich vorab mit dem Eintrittsticket an Automaten das sogenannte Fastpass-Ticket holen. Diese Attraktionen sind im Plan besonders gekennzeichnet. Man holt sich also so ein Ticket, hat noch eine halbe bis eine Stunde Zeit, etwas anderes zu machen (essen, trinken, Toilette, eine Attraktion mit kurzer Wartezeit) und kehrt dann zurück, um durch den Fastpass-Eingang an der wartenden Schlange vorbeigeschleust zu werden. Das bedeutet nicht, dass man gar nicht warten muss, aber die Wartezeit wird doch deutlich reduziert.

Meine Must-Dos im Park, für Leute die es turbulent mögen :-)

  • Im Discoveryland
  • Space Mountain (Achterbahn in Dunkeln)
  • Star Tours (für Star Wars Fans)
  • Buzz Lightyear Laser Blast !!!!! (Fun, Fun, Fun)

  • Im Fantasyland
  • Peter Pan's Flight

  • Im Adventureland
  • Pirates of the Caribean (Wildwasserbahn)
  • Indiana Jones and the Temple of Peril (Achterbahn)
  • La Cabane des Robinson (Baumhaus - gleich wie im Disneyland Los Angeles)

  • Im Frontierland
  • Big Thunder Mountain (Achterbahn)
  • Phantom Manor (Gruselvilla - gleich wie im Disneyland Los Angeles)

  • In den Disney Studios
  • Crush's Coaster (Achterbahn im Great Barrier Reef aus Findet Nemo)
  • Studio Tram Tour
  • The Twilight Zone Tower of Terror (unbeschreiblich - ein absolutes MUST DO)

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Freitag, 23. Mai 2008 22:48

Paris - 6. Tag - Disneyland und Disney Village 3. Tag

Achtung, Spoiler ;-)

Heute haben wir es ruhig angehen lassen. Aber das Discoveryland ist wohl unsere Lieblingsecke. Während ich einmal mit dem Space Mountain gefahren bin, war Florian mit den Kindern im Buzz Lightyear Laser Blast. Der Space Mountain ist eine Achterbahnfahrt in völliger Dunkelheit. Anfangs bleibt man dann kurz stehen, bevor man ins All geschossen wird und ab und zu sieht man ein paar Planeten, Lava und rote Neonröhren. Crush's Coaster fand ich besser. Anschließend haben wir uns am X-Wing nochmals zur Star Tours getroffen. Danach ist Florian mit dem Space Mountain gefahren und ich bin mit den Kindern nochmal in den Laser Blast.

Dann haben wir uns doch in die Nähe des viel zu rosa Schloss getraut, wo ständig liebliche Musik gespielt wurde, und haben uns einlullen lassen. Ah, diese süßen Prinzessinenkleidchen... Also, wenn ich eine Tochter hätte... die hätte so ein Kleid verpasst bekommen! ("Ich will das Kleid aber nicht anziehen!" - "Doch, du musst!") Seufz! Und ein neues Wort auf französisch habe ich auch gelernt: Zuckerwatte heißt barbe à papa, also Papa's Bart. Das erinnert mich irgendwie an eine [Unser Amazonstore: ] Zeichentrickserie [/Amazonstore Ende]. Ach ja, bin halt doch ein Mädchen ;-)

Anschließend sind wir noch einmal in das Adventureland gegangen, damit Florian auch mal die Indiana Jones-Fahrt machen konnte. Die Kinder hatten inzwischen ihre Belohnung für's Bravsein erhalten, jeder durfte sich ein Gewehr aussuchen. Farid ein richtig langes und Noah ein Revolver. Er hätte auch gerne einen Indiana-Jones-Hut gehabt, aber der hat 45 Teuronen gekostet, das war mir etwas zu viel für einen etwas besseren Faschingshut mit Indiana-Jones-Lizenz-Label. Ich gebe lieber 70 Teuronen für einen echten Stetson aus... Da stimmt dann das Preis-Leistungs-Verhältnis. Aber in einem anderen Geschäft hat er dann einen einfachen Hut für 6,90 Teuronen gefunden, der ihm auch gefallen hat. Noah möchte nämlich zum nächsten Fasching Indiana Jones werden :-)

Ich finde es unglaublich, wie es durch die schönen, detailreichen Kulissen und entsprechende unaufdringliche Musikberieselung geschafft wird, eine ganz bestimmte Stimmung zu erzeugen. Die Kinder sind durch das Gebüsch geschlichen und haben uns vor den Menschenfressern beschützt. Bei der Cottonwood Creek Ranch war Woody, der Cowboy aus Toy Story, und hat für Fotos posiert und Autogramme gegeben. Das war sehr lustig, wie er gestikuliert hat. Ich habe die ganze Zeit nur daran gedacht, was für ein anstrengender Job das ist...

Im Park gibt es zwar überall kleine Imbissbuden, allerdings gibt es da überall denselben Fraß. Man hat die Wahl zwischen Hot Dogs (4,70 Teuronen), Donut, drei Mini-Muffins, hin und wieder Eis und Chips. Am dritten Tag kann man das Zeug einfach nicht mehr sehen und ist dann tatsächlich bereit, die Preise in den dortigen Restaurants zu bezahlen, nur damit man etwas anderes zu Essen bekommt. Wir hatten uns schon auf Spare Rips im Cowboys Cookout Barbecue gefreut, doch die Lokale haben fast alle schon um 17.00 Uhr oder früher geschlossen. Das war natürlich schade. Also doch wieder bloß Hot Dogs...

Zum krönenden Abschluss sind wir noch einmal die Star Tour gefahren und haben unseren Punktestand im Buzz Lightyear Laser Blast noch einmal erhöht. Aber Florian war der absolute Crack in diesem Spiel. Immerhin sind die Kids Interstelare Piloten (pilote interplanitaire) geworden und Florian und ich haben immerhin den Raumkundschafter (éclaireurs spatial) geschafft. Florian wollte dann doch noch ein paar Star Wars-Disney-Figuren kaufen, doch wir konnten dann nicht mehr in das Geschäft neben den Star Tours zurück, weil es bereits nach 19.00 Uhr war. Nur in den anderen Laden neben den Laser Blast konnten wir noch rein, wo die Kids dann einen Kredit für die Laserwaffen, für die sie schon seit drei Tagen geschwärmt haben, aufgenommen haben. Jetzt bekommen sie sieben Wochen kein Taschengeld...

So ganz wollten wir dann aber doch noch nicht gehen, also haben wir beschlossen, noch das Disney Village zu erkunden... und festgestellt, dass dort die Party weitergeht :-) Zirkus für Kinder, Kinos, eine Wild-West-Show, ein riesiger Disney Store, in dem man all die Dinge noch kaufen konnte, die man im Disneyland verschmäht hat oder verpasst... Es gibt also noch genügend Möglichkeiten, sein Geld doch noch an den Mann zu bringen. Und Florian hat dort auch noch seine Star Wars-Disney-Hybriden bekommen :-) Und ich meinen Stitch ;-) Dabei habe ich doch eigentlich Stofftierkaufverbot. Aber bei dem süßen Kerlchen konnte ich einfach nicht widerstehen. Danke, Florian!

Hinter der Partymeile mit den Restaurants liegt noch ein See mit Bäumen umrandet, auf dem der riesige Heißluftballon steht. Und dahinter sind dann die riesigen Hotelkomplexe. Das ist der absolute Wahnsinn! Schließlich sind wir noch zum McDo eingekehrt und haben unsere Riesentüte mit in die RER genommen, damit wir es noch rechtzeitig vor 22.00 Uhr ins Hotel schafften, denn ich wollte an der Rezeption noch ein Taxi für morgen 8.00 Uhr bestellen und fragen, ob wir ausnahmsweise schon vorher frühstücken dürften. ("Nous avons besoin d'un taxi pour demain à huit heur. Est-ce que c'est possible d'avoir le petit-déjeuner avant?") Beide Wünsche wurden uns erfüllt :-) Die Dame an der Rezeption hat auch schön langsam gesprochen, so dass ich sie gut verstanden habe. Ich denke schon, dass die Leute hier etwas entgegenkommender sind, wenn man versucht, französisch zu sprechen, auch wenn man eine katastrophale Grammatik hat und keine Ahnung, wie man die Verben konjungiert.

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Donnerstag, 22. Mai 2008 21:44

Paris - 5. Tag - Disney Studios und Disneyland 2. Tag

Heute morgen haben wir ein schönes Frühstück bekommen, weil die Schulklasse endlich weg war, die vorher im Restaurant immer eine Verwüstung hinterlassen hat.

Wir waren dann auch fast pünktlich zur Öffnungszeit im Parc Disneyland. Oder besser gesagt im kleinen Park Disney Studios. Dort hatten wir nicht wirklich die tollen Fahrgeschäfte erwartet, aber da hatten wir uns getäuscht. Crush's Coaster ist eine rasante Fahrt durch das Great Barrier Reef mit der Meeresschildkröte aus Findet Nemo.

Danach waren wir in der Cars Race Rally mit den Flitzern aus dem Film Cars. Das hatten wir eigentlich nur wegen den Jungs gemacht, aber dann war es - abgesehen von gewissen Platzproblemen in den kleinen Autos - wirklich lustig, weil die Dinger Achter fahren.

Die Studio Tram Tour: Behind the Magic war auch super. Da fährt man mit einem Zug mit coolen Türen durch die Studios, wo man dann in ein Erdbeben, eine Überschwemmung und in ein Feuer fangenden Öltanker gerät. Super! Dort war auch ständig die Rede von Dinotopia. Muss auf die Leihliste :-)

Aber dann sind wir in das Hollywood Tower Hotel gegangen. Hihi, der Gruselspaß pur! Unser Page, der uns in unseren Aufzug begleitet hat, fragte nach den Sprachen der Mitreisenden und gab dann live die Sicherheitshinweise in französisch, englisch, deutsch und spanisch! Beeindruckend! Dann verdrehte er irre die Augen und schloss die Tür... Dann haben wir das Feeling vom freien Fall gespürt. Unglaublich! So etwas Irres habe ich noch nie erlebt. "Il a peur!"

Eigentlich wollten wir dann noch Stitch Live erleben. An der Anzeigetafel stand, dass die Vorstellung in 17 Minuten beginnen würde und noch 200 Plätze frei waren. Also haben wir uns noch schnell etwas zu Essen geholt. Als wir dann aber zurückgekommen sind, waren nur noch 0 Plätze frei.

Also haben wir darauf verzichtet und uns statt dessen CinéMagique angeschaut. Allerdings war das lediglich ein Zusammenschnitt von emotionsgeladenen Filmausschnitten, die ein Wechselbad der Geühle auslösen sollten, und anschließend hat man anhand der Figur Muschu aus Mulan erzählt bekommen, wie solche Charaktere entstehen. Per Kopfhörer konnte man dann die eigene Sprache hören, allerdings hat man den Muschu kaum verstanden, weil der französische Muschu auf der Leinwand so geschrien hat. Animagique wäre vielleicht interessanter gewesen, eine Show mit Schwarzlichteffekten.


Anschließend sind wir wieder in's Disneyland gegangen, um das Frontierland zu erkunden. Los ging es mit der Thunder Mesa Riverboat-Fahrt. Allerdings gab es auf dem Boot keine Toilette, deshalb mussten wir kurz nach dem Anlegen zur nächsten Toilette rennen...

Aber die war auch gleich neben der nächsten Attraktion, die wir unbedingt mitnehmen mussten: Phantom Manor, die Gruselvilla. Da hat man noch ein paar mehr Effekte gehabt, als im Tower of Terror, aber dafür war die Fahrt nicht ganz so rasant. Ich musste Farid die Augen zuhalten, aber ab und zu hat er dann doch neugierig rausgelugt und am Schluss fand er es gar nicht mehr gruselig.

Anschließend sind wir mit der Big Thunder Mountain Bahn gefahren. Da mussten wir zwar etwa 40 Minuten anstehen, aber es hat sich definitiv gelohnt. Die Bahn fährt nämlich erst einmal unterirdisch in völliger Dunkelheit in die Mitte von dem See, um dort wild um und durch den Berg zu fahren. Da lag auch die eine oder andere Mütze.

Die Legends of the Wild West waren geschlossen. Im Plan stand etwas von "witterungsabhängig". Ich würde eher sagen "besucheraufkommenabhängig", denn am Wetter kann es nicht gelegen haben. Aber es wäre wohl nur ein Rundgang gewesen, bei dem man Figuren aus dem Wilden Westen hinter Glas hätte bewundern können. Zumindest Buffalo Bill konnte man sich ansehen.

Zum krönenden Abschluss sind wir dann noch einmal ins Discoveryland gegangen, haben uns Fastpass-Tickets für Buzz Lightyear Laser Blast geholt und in der Zwischenzeit die Star Tours noch einmal mitgemacht. Allerdings machen solche Sachen beim zweiten Mal nicht so viel Spaß wie beim ersten. Dies gilt jedoch nicht für den Laser Blast. Denn da braucht man ein bisschen Übung, und beim zweiten Mal bekommt man vielleicht mehr Punkte.

Ob ihr es glaubt oder nicht, gegen 18.45 Uhr konnten wir immer noch ins Autopia rein, obwohl die Wartezeit mit 45 Minuten angegeben war. Mit den Schließungszeiten meinen sie wohl, dass dann die Attraktionen erst den Einlass schließen, man aber immer noch die Schlange "abarbeitet". Das war jedenfalls sehr lustig, Farid ist sogar ganz alleine gefahren. Bei Noah haben die Füße noch nicht ganz bis zum Gaspedal gereicht, also musste ich Gas geben und er hat gelenkt, wobei der Spielraum wegen der Schiene nur recht begrenzt ist. Das war auf jeden Fall sehr lustig.

Zum Schluss haben wir uns schnell noch etwas zu Essen besorgt, weil ein Restaurantbesuch erstens etwas teurer ist und zweitens auch mehr Zeit kostet. Dafür waren wir heute etwas früher im Hotel und können morgen gut ausgeschlafen unseren letzten Tag im Disneyland Resort Paris antreten.

Parkmüde? Kein bisschen... Wir freuen uns auf morgen! Allerdings wird das wohl nix mit gemütlichem Frühstück, denn auf dem Hotelparkplatz stehen schon wieder zwei Busse...

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Mittwoch, 21. Mai 2008 22:59

Paris - 4. Tag - Disneyland 1. Tag

Endlich waren wir in Disneyland. Schließlich wollen wir viel Geld in Frankreich lassen. Man darf auch nichts zu Essen oder Trinken in den Park mitnehmen, deshalb werden am Eingang die Taschen kontrolliert... Aber dafür gibt es im Park dann auch Bankautomaten, falls man doch Hunger oder Durst bekommen sollte oder die Tochter plötzlich ein Prinzessinnenkleid haben möchte. Und es gibt an jeder Ecke saubere Toiletten, bei denen man NICHT anstehen muss oder das Schild "hors service" lesen muss. Ein wahres Paradies! Aber fangen wir am Anfang an.

Zunächst haben wir uns von einem Werbemobil von Herzt zum Central Plaza schippern lassen. Schließlich sind wir die letzten Tage genug gelaufen, nun tun wir mal so, als wären wir Amerikaner. Von dort hat uns der X-Wing magisch angezogen. Aber bevor wir zu den gewünschten Koordinaten vordringen konnten, haben wir schon eine Runde im Orbitron geflogen und ein paar Hot Dogs für 4,70 Teuronen gegessen. Ich habe beschlossen, die Ist-mir-zu-teuer-ich-esse-die-Reste-der-Kinder-Diät zu machen. Zum Space Mountain durften die Jungs nicht rein, denn die Mindestgröße ist 1,32 m. Aber dann waren wir in den Star Tours, wo wir mit dem Starspeeder live miterleben durften, wie der Todesstern zerstört wurde. Beim Ausgang gab es noch eine Spielhölle, so dass den Besuchern nochmals Geld aus der Tasche gezogen wurde. Die Kids drehten zwei Runden mit dem Podracer, die sie zu Hause hätten kostenlos haben können. Was soll's... Im dortigen Geschäft gab es dann auch die Star Wars Figuren als Disney-Edition. Wusstet ihr, dass Goofy Mickeys Vater ist? *g* Que la Force soit avec toi!

Nachdem wir uns Captain Nemo's Nautilus angesehen haben, sind wir noch in den Buzz Lightyear Laser Blast gegangen. Das ist echt ein Spaß, denn da kann man mit Laserpistolen auf Zorg-Symbole schießen und die Punkte werden dann zusammengezählt. Auf den Pistolen sind grüne Schienen, und wenn man die als Kimme und Korn verwendet, dann kann man erstaunlich gute Treffer erzielen. Florian war natürlich der Schützenkönig. Aber die Jungs haben auch ihren Teil dazu beigetragen, die Batterien zu retten. Nach einer gemütlichen Runde mit der Dampflok haben wir auf den Weg ins Fantasyland noch ein Stück der Parade mitbekommen.

Im Fantasyland haben wir uns allerdings nicht allzu lange aufgehalten. Da war alles rosa, und rosa ist ja für Mädchen. Aber Alice' Curious Labyrinth und der Flug des Peter Pan waren wirklich schön. Ich glaube, ich muss mal den Film Peter Pan ansehen. Was mir besonders gut gefallen hat, waren die leeren Schlangenpferche... Wenn dort überall Menschenmassen gestanden hätten (und es sind Pfingstferien und ein tolles Wetter), dann hätten wir uns wohl des öfteren die Beine in den Bauch gestanden.

Und schon waren wir im Adventureland. Dort sind wir auf der Adventure Isle Captain Jack Sparrow und Indiana Jones begegnet. Auf dem Cabane des Robinson, einem tollen Baumhaus, hatte ich ausnahmsweise mal keine Höhenangst nach dem Härtetraining gestern. Die Tour um Pirates of the Caribbean war auch beeindruckend. Ich habe den Kindern dann die Geschichte mit dem verfluchten Schatz erzählt, dessen Besitzer untot werden und bei Vollmond nur noch als Skelette rumlaufen. Das hat die richtige, gruselige Stimmung erzeugt. Und immer wieder haben die Kinder gefragt, ob dies oder jenes echt sei. Die Frage ist auch berechtigt, denn die Leute von Disney sind Meister der Illusion. Aber vor Plastikskeletten haben die Kinder mehr Angst, als vor echten Skeletten in den Katakomben.

Die letzte Tour an diesem Tag durfte ich machen. Während Florian mit den Kindern gewartet hat, bin ich noch eine Runde mit dem Indiana Jones and the Temple of Peril gefahren, einer Achterbahn als wild gewordener Minenzug. Die war toll, sogar mit Looping, und ich musste auch nicht warten, da es bereits fast 19.00 Uhr war. Für 45 Teuronen hätte es auch billige Filzhüte im Indiana Jones-Design mit entsprechendem Lizenzlabel gegeben. Hm... Wenn die Dinger wenigstens wie 45 Teuronen aussehen würden, aber ich denke, da bekommt man von Stetson oder sogar in Pullman City authentischere Hüte...

Wiedermal hat sich eine meiner Befürchtungen nicht bewahrheitet. Ich hatte nämlich gedacht, dass bereits eine halbe Stunde vor Schluss die Attraktionen schließen, damit die Leute auch pünktlich aus dem Park draußen sind. Aber dem war nicht so. Überall wurden wirklich bis zum Anschlag die Leute durch die Luft gewirbelt und ihnen Vergnügen bereitet und erst kurz nach 19.00 Uhr kam die Durchsage auf französisch, englisch, deutsch, holländisch und was weiß ich, dass die Besucher doch bitte den Park verlassen mögen. Es war beeindruckend zu sehen, wie sich plötzlich diese Menschenmassen hinausbewegten und eine riesige Meute das Tor zum Disney Village, wo die ganzen superteuren Hotels sind, passierte. Und noch eine Befürchtung stellte sich als unberechtigt heraus. Wir haben im Zug einen Sitzplatz bekommen.

Im Conforama in Torcy haben wir dann Pizza und Viande gegessen und ein bisschen Französisch geübt, ein Kellner hat ein bisschen deutsch geübt. Und als wir satt und die Kinder völlig übermüdet waren, sind wir in unser Hotel gegangen und freuen uns schon auf die nächsten zwei Tage.

Fotos kommen noch :-)

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Dienstag, 20. Mai 2008 23:10

Paris - 3. Tag - Sich den Ängsten stellen

Heute waren wir als erstes in den Katakomben. Irgendwie habe ich die Website nicht so ganz verstanden. Deshalb dachte ich, dass heute 11.00 Uhr eine Führung wäre. Aber es handelte sich wohl um eine ganz besondere Führung. Man kann eigentlich immer rein, außer Montags. Insofern war es gut, dass wir heute dort hingegangen sind. Die Tickets kauft man auch gleich vor Ort. Der Eintritt für die Kinder war frei. Zunächst steigt man dann eine Wendeltreppe mit 130 Stufen hinab und geht durch einen langen Gang, bevor es dann so richtig gruselig wird. Viele, viele Beinknochen und viele, viele Schädel sind dort zu Mauern aufgetürmt. Es scheint gar kein Ende zu nehmen. Das war schon ein wenig gruselig, aber die Kinder hat es nicht gestört. Ich hatte ja befürchtet, dass sie davon Alpträume bekämen. Aber anscheinend bin ich es eher, die hier Alpträume bekommt...

Anschließend sind wir noch ein wenig Metro gefahren, um bei Blanche kurz auszusteigen, um ein paar Tourifotos vom Moulin Rouge zu machen. Dann sind wir wieder Metro gefahren, um uns die kleine Freiheitsstatue anzusehen. Die wurde kurz nach der großen Freiheitsstatue in New York dort aufgestellt, nachdem Frankreich den USA die Unabhängigkeit geschenkt hat. Von dort aus konnte man dann den Eiffelturm schon sehr schön sehen. Ich dachte mir, so ein Spaziergang die Seine entlang wäre doch schön, aber dort ist das Ufer von den Schiffsanlegestegen belegt, so dass wir an einer lauten Straße entlang gehen mussten. Diese Strecke ist nicht wirklich zu empfehlen. Vom Louvre zur Pont Neuf war wesentlich hübscher.

Gegen 15.53 Uhr haben wir uns dann an eine der drei Schlangen am Eiffelturm angestellt. Die vierte Kasse war heute geschlossen. Außerdem muss man aufpassen, wenn man nicht Treppen steigen will, dass man sich nicht an die "Escaliers"-Kasse anstellt. Das heißt nämlich Treppe, und nicht Aufzug ;-) Um 16.30 Uhr hatte ich dann die Karten in der Hand. Ich dachte schon, dass wir Glück hatten, dass wir nicht so lange anstehen mussten. Aber das war erst der Anfang. Auf der zweiten Ebene haben wir nochmal eine halbe Ewigkeit an der Toilette angestanden, weil diese gerade geputzt wurde. Außerdem passt das Personal auf, dass man nur einzeln eintritt, hat manchmal aber die Augen im Putzeimer und merkt nicht, dass vielleicht wieder eine Kabine frei geworden ist. Sowas kann schon wütend machen, wenn die Blase drückt. Ich bin dann mit Farid und Noah in eine Kabine gegangen, damit es schneller geht. Dann haben wir uns nochmal angestellt, um mit dem Aufzug ganz nach oben zum Sommet zu fahren. Und das mit meiner Höhenangst. Übrigens war auch die Toilette dort wegen Reinigungsarbeiten geschlossen. Aber ich habe Florians Hand fest umklammert und mich an der Innenseite einmal rundum getraut. So windig und wackelig, wie eine Arbeitskollegin mir erzählt hat, war es gar nicht, aber ich kann wirklich nicht an das Geländer rangehen. Da wird mir schwindlig. Aber ich war oben :-)

Ich habe es mir viel kleiner vorgestellt, aber glücklicherweise war es doch größer, sonst hätte es die Menschenmassen nicht ausgehalten. Ich dachte, dass immer nur so 20 Leute oben sind und dann nach 10 Minuten wieder runterfahren müssten. Aber die dritte Etage sieht nur von unten so klein aus :-)

Dann sind wir so schnell wie möglich wieder nach Hause, weil unsere Füße einfach nur noch wehtaten. Unser Supermarkt hat um 20.20 Uhr sogar noch geöffnet gehabt, obwohl nur bis 20.00 Uhr dranstand. Die Franzosen scheinen das nicht so genau zu nehmen. Und überall trifft man Deutsche ;-)

So, nun haben die Kulturbanausen Paris abgehakt :-) Ab morgen geht es ins Disneyland *jubel*

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Montag, 19. Mai 2008 23:16

Paris - 2. Tag - Die Altstadt

Das Hotelfrühstück war ganz okay. Aber irgendwie hat es genervt, dass im Frühstücksraum der Fernseher lief. Zur RER ist es doch relativ weit zu laufen, darauf sollte ich das nächste Mal auch achten. Dafür fährt sie alle 10 Minuten, deshalb muss man nicht so auf den Fahrplan achten.

Unser Startpunkt heute war der Arc de Triomphe. Trotz meiner Höhenangst sind wir die 284 Stufen hinaufgestiegen, aber es war gar nicht so schlimm. Von dort oben haben wir dann auf der einen Seite Cleopatras Needle und auf der anderen Seite Le Grand Arche de la Defense gesehen. Florian hatte gedacht, dass dieses viereckige Gebäude am Place de la Concord stehen würde. Aber dem war wohl nicht so, also haben wir kurzfristig umdisponiert und gesagt, dass wir da unbedingt hin müssen.

Es war auch sehr beeindruckend, diese modernen Gebäude zu sehen. Und den riesigen Daumen. Aber in Cafés darf man sich nicht reintrauen, wenn man nur auf Toilette will. Da wird man rüde rausgeworfen. Naja... In dem Gebäude war oben ein Computermuseum, aber darauf haben wir verzichtet. Dann sind wir wieder zu den Champs-Elysées gefahren, diese ein Stück entlang gelaufen, über den Place de la Concord mit Cleopatras Needle, bis zum Louvre, wo wir kaum anstehen mussten, um Karten zu kaufen (kein Wunder, war auch schon spät) und zielstrebig die Mona Lisa gesucht haben. Aber die riesigen Bilder haben auch die Jungs beeindruckt. Allerdings waren wir nicht lange im Louvre. Das Interessanteste war für uns wohl die Glaspyramide und die Spatzen, die einem förmlich aus der Hand gefressen haben. Wenn man ein paar Brotkrumen in die Hand legt und diese hochstreckt, dauert es nicht lange, bis auf der Hand bis zu fünf Spatzen sich um das Brot streiten. Ein faszinierendes Erlebnis :-)

Und weil es noch gar nicht so spät war, sind wir dann noch an der Seine entlang zur Pont Neuf, über diese und dann zur Notre Dame gegangen. Dort hat gerade ein Gottesdienst stattgefunden, aber das hält die Touris nicht davon ab, hineinzuschlendern und Fotos zu machen. Uns auch nicht. Aber hinauf zu den Gargoyles konnte man um diese Zeit nicht mehr. Aber das wäre auch für meine Höhenangst ein gefundenes Fressen gewesen.

Auf dem Rückweg haben wir am Châtalet-Les Halles auch ein McDonalds, ein Kentucky Fried Chicken und ein PizzaHut entdeckt. Die kind-, geldbeutel- und floriangerechte Ernährung ist also gesichert. Nur dass dort die Toilettes hors service waren, fand ich nicht so toll. Auf jeden Fall sind wir totmüde ins Hotel zurückgekehrt und denken schon an Morgen.

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Montag, 10. September 2007 22:20

Lego Discovery Centre

Da wir noch Freikarten für das Lego Discovery Centre hatten, mussten wir das noch irgendwie ins Programm quetschen. Also haben wir den Lego-Keller im Schnelldurchlauf erlebt. Da wir ihn aber quasi für uns allein hatten, brauchten wir keine Zeit mit Schlange-stehen verplempern, dadurch war es dann nicht so schlimm. Nach drei Stunden hatten wir alles abgehakt :-)

Florian konnte sich bei der Bonboniere dann nicht zurückhalten und hat eine große Tüte - nein, nicht mit Gummibärchen - mit Legoteilen gefüllt und eine Tüte hat er nur deshalb gekauft, weil sich in ihr ein Spinnennetz befand... *g*

Aber wir haben noch pünktlich unseren Rückflug erwischt, das ging jedoch auf Kosten einer bestimmten Verabschiedung und eines White Chocolate Caramels von Balzac Coffee... Ich muss unbedingt bald wieder nach Berlin :-)

Fotos kommen noch :-)

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Sonntag, 9. September 2007 23:20

Grusical: Tanz der Vampire

Zweiter Versuch :-)

Diesmal haben wir es sogar pünktlich geschafft und konnten vor der Show noch eine Vampir Bowle trinken. Bloody Mary gab es natürlich auch, aber da ich keinen Tomatensaft mag, habe ich die nicht getrunken. Diesmal hatte ich auch wie angekündigt mein Lily-Munster-Kostüm an. Aber ich war nicht die einzige in Verkleidung. Es gab noch einen klasse Vampir und eine Sarah und eine Frau in einem barokken Look.

Das Grusical war wieder einmal granios, auch wenn mir der Graf vom letzten Mal charismatischer in Erinnerung war. Alfred wurde von Alexander Klaws gespielt, der Deutschland sucht den Superstar gewann (damals hatten wir noch einen Fernseher, daher kenne ich den sogar *g*). Aber trotz der gecasteten Herkunft hat er die Rolle wirklich klasse gespielt. Es war wirklich spitze, sogar meiner Mama hat es gefallen :-)

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Samstag, 7. April 2007 23:36

DDR-Museum und Old Texas Town

Heute haben Viola und Hans-Peter einen schönen Tag mit den Kindern im Familien-Erlebnis-Zentrum Wuhlheide verbracht, während Florian und ich die "langweiligen" Erwachsenen-Attraktionen angeschaut haben. Gestartet sind wir am neuen Hauptbahnhof (ehemaliger Lehrter Bahnhof) und haben uns persönlich davon überzeugt, dass die Stahlträger diesmal halten. Außerdem gab es dort noch das weltgrößte Osterei zu bewundern, vor dem sich ein armer Tropf als Osterhase verkleidet einen abgeschwitzt hat. Zu Fuß ging es dann weiter zum Brandenburger Tor, wo wir auch das Denkmal für die ermordeten Juden Europas bewundert haben. Faszinierend ist das schon, aber ein beklemmendes Gefühl habe ich nicht bekommen, mir ist nur etwas schwindelig geworden, weil die Stelen nicht ganz parallel verlaufen. Wir haben uns gefragt, was die ganzen Notausgänge sollen, bis wir die Ausstellung unter den Stelen entdeckt haben. Das waren also die Notausgänge der Ausstellung, nicht des Stelenfeldes.

Auf dem Weg zur Friedrichstraße sind wir noch in die Peugeot Avenue gegangen und haben uns von den futuristischen Autos verzaubern lassen. Irgendwie stehe ich ja auf Autos :-)

Ab der Friedrichstraße sind wir dann die Spree auf der Suche nach dem DDR-Museum entlang gewandert. Irgendwann haben wir es dann auch tatsächlich gefunden und uns die Ausstellung angeschaut. Da ich in der DDR geboren bin und viele Sommerferien dort verbracht habe, konnte ich mit einigem schon etwas anfangen. Als ich endlich meinen Frührerschein hatte, war der Trabi von meinen Großeltern bereits verkauft, so dass ich nie Gelegenheit hatte, mal so eine Rennpappe selbst zu fahren. Hier konnte ich mich zumindest mal reinsetzen und so tun, als würde ich starten, und den ausgeleierten Schalthebel hin- und herdrehen. Florian meinte, dass die Sachen einfach nur "alt" aussahen und er damit nicht unbedingt den "Osten" verbindet. Nostalgie...

Schließlich sind wir noch einmal zum Alexanderplatz gegangen (mit einem kurzen White Chocolate Caramel-Zwischenstop im Balzac Coffee). Die Kutsche mit dem süßen Schimmel stand wieder da. Wir beobachteten erst die Pferde beim Fressen, bevor wir den Kutscher fragten, ob er uns auch an einen bestimmten Punkt fahren würde. Klar, ein Pferdetaxi fährt sie überall hin, auch zum Brandenburger Tor. Ein Franzose fragte: "Quelles âge sont des chevaux?" Hui, ich konnte übersetzen: "Wie alt sind die Pferde?" Polly, die süße Schimmelstute, ist schon 20 Jahre alt, Fliska, die Braune, immerhin schon 15! Als Polly unterwegs äpfelte, musste der Kutscher kurz anhalten und die Pferdeäpfel einsammeln. Er meinte: "Im wahrsten Sinne des Wortes ein 'Scheißjob'..." Ich habe die Kutschfahrt genossen.

Abends waren wir dann mit Viola, Hans-Peter und den Kindern in Old Texas Town, das schon von Truck Stop besungen wurde. Es ist nicht mal so groß, wie die Main Street von Pullman City, aber alles liebevoll zusammengestellt und restauriert. Der Cowboy Club hat leider nur sehr wenige Mitglieder und leidet unter Nachwuchsmangel. Wo sind die Cowboys und -girls rund um Berlin, die die Stadt am Leben erhalten? Unsere Kinder spielen einfach nicht mehr Cowboy und Indianer, daher ist das irgendwie out. Außerdem gehört das Gelände Siemens, und die würden das Grundstück gerne verkaufen... Das wäre natürlich das Ende der historischen Westernstadt mitten in Berlin. Sehr schade, denn wir hatten sehr viel Spaß dort. Am Grill gab es leckere Bratwurst und Nackensteaks und im Saloon haben wir dann eine tolle Square Dance und eine tolle Stepptanznummer sehen können. Aber die Kinder mussten dann langsam ins Bett...

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Donnerstag, 5. April 2007 23:29

Lego, Filmmuseum und Mach3!

Wie geplant waren wir heute im Legoland Discovery Centre. Wir mussten auch keine ganze Stunde anstehen, es ging schneller als gedacht. Es hat wahnsinnig viel Spaß gemacht. Die Kinder haben Autos gebaut und diese gegeneinander in Rennen antreten lassen. Die Reifen konnte man sich gegen Personalausweis-Pfand ausleihen. Bei der Drachenburg hatten wir etwas Pech, denn sie war vorübergehend wegen Sicherheitsüberprüfung geschlossen. Aber dann sind wir halt erst in das 4-D-Kino (süüüüüß) gegangen und haben die Dschungel-Expedition mitgemacht. Im Shop durften sich die Kinder dann gleich ein Ostergeschenk aussuchen... Als wir dann wieder in der Schlange standen, wurde die Drachenburg schon wieder für eine Sicherheitsüberprüfung geschlossen. Diesmal haben wir uns aber dort hingesetzt und gewartet, bis wieder geöffnet wurde. Es hat auch nicht so lange gedauert. Als Entschädigung haben wir zwei Mal gelbe Chips bekommen, um uns ein Getränk im Café holen zu können. Die Drachenburg ist aber keine richtige Achterbahn, sondern eine normale langsame Bahn, die aber auch Aufzug fährt.

Beim Miniland hat mir besonders gut gefallen, dass ein Tag-Nacht-Rhythmus imitiert wurde. Wenn die Sonne wieder aufging, gab es sogar Vogelgezwitscher. Und zu später Nacht wurden auch alle Lichter ausgeknipst.

Natürlich hat uns der Discovery Centre gefallen, nur eine Kleinigkeit muss ich anmerken: Die Getränke sind viel zu stark gekühlt, und auch die Donuts sind eiskalt. Kein Wunder, die sind von der Firma Lagnese (Bakery), die machen normalerweise Eis, die haben es noch nicht so mit Donuts :-)

Anschließend ist Viola mit den Kindern nach Hause gefahren und Florian und ich sind noch in das Filmmuseum gegangen. Da war ein Raum völlig mit Spiegeln ausgekleidet, da hatte man das Gefühl, über eine Brücke zu gehen. Für jemanden wie mich mit Höhenangst eine echte Herausforderung. Es gab auch zwei Sonderausstellungen mit Filmfiguren und Kostümen. Die Trickfiguren kannte ich aber bereits aus Babelsberg.


Nicht von schlechten Eltern

Nachdem wir uns dann mit einer Fahrrad-Rikscha haben fahren lassen und die doch etwas langsamer war als die U-Bahn ;-) konnten wir uns nicht mehr umziehen und sind in Classic-Uniform ins Mehringhoftheater gefahren, um Mach3! mit dem ersten deutschen Zwangsensemble (bestehend aus dem Zyniker Philipp Weber, dem Markabren Mathias Tretter und Claus von Wagner) anzuschauen. Es waren nur ca. 35-40 Leute da, aber die Stimmung war trotzdem gut, wir haben sehr viel gelacht. Anschließend haben wir es doch tatsächlich gewagt, nach einem Autogramm zu fragen und uns mit den "Stars" fotographieren zu lassen. Darauf waren die Drei gar nicht vorbereitet :-) Morgen abend schicken wir Hans-Peter und Viola guten Gewissens in die Show. Sie werden dann noch einmal nach einem Autogramm fragen, diesmal aber auf unser Foto, das wir an diesem Abend geschossen haben. Als ich dann erzählt habe, dass ich Sekretärin bin, hat der kleine Zyniker zum Claus von Wagner gerufen: "Was, du hast eine Sekretärin?" Das war noch ein lustiger Ausklang.

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Mittwoch, 4. April 2007 22:29

Welch Schmach!

Tja, Life is what happens to you while you are making plans... Daher war der Lego-Keller (auch Lego Discovery Center genannt) wegen Überfüllung geschlossen... Wir beschlossen also, am nächsten Tag auf das Frühstück zu verzichten und gleich morgens uns in die Schlange zu stellen, damit wir wenigstens reinkommen. Wenn wir uns etwas besser informiert hätten, hätten wir an der Vorverkaufskasse bereits Karten für den nächsten Tag besorgt, aber daran haben wir nicht gedacht...

Also sind wir zu Fuß zum Fernsehturm marschiert, um uns dort in die Schlange zu stellen. Auf dem Platz davor stand eine Kutsche mit einem ganz süßen Fliegenschimmel. Den hätte ich am liebsten eingepackt und mitgenommen. Nach einer Stunde anstehen durften wir dann hoch und haben dann die Aussicht bei phantastischem Wetter genossen, und dabei Nudeln im Telecafé gegessen.

Abends sind wir dann in das Theater des Westens gegangen, um uns Tanz der Vampire anzusehen. Als wir auf unseren Superplätzen in der zweiten Reihe genau in der Mitte saßen, hat mich Florian gefragt, ob jemand kontrolliert hätte. Ich sah dann auf die Karten und meinte, dass die niemand hatte sehen wollen... Und auch, dass das Stück bereits 18.30 Uhr angefangen hätte... Wir sind erst in der Pause gekommen, weil wir dachten, dass es erst 20.00 Uhr losgeht. Wie habe ich mich geärgert!!! Das nächste Mal plane ich wieder minutös wie eine Dienstreise!!! Soll sich nochmal jemand über mich lustig machen, ich bin eben Sekretärin :-)

Die zweite Hälfte war aber super! Ein total gruseliges Bühnenbild. Es hat den Titel "Grusical" wirklich verdient. Die Musik kam mir teilweise bekannt vor, aber die Kostüme waren klasse und die Zähne sahen sowas von echt aus... Besonders amüsiert haben wir uns über den schwulen Vampir... Und wir sind uns einig... Dieses Grusical müssen wir uns unbedingt noch einmal komplett ansehen. Und diesmal werde ich dann mein Lily-Munster-Kostüm anziehen :-) Oh, ich könnte so über meine Blödheit heulen!

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Dienstag, 3. April 2007 23:47

Spree und Blue Man Group

Heute früh konnte ich nur noch "Koffer" denken. Und weil sich der Flughafen bis mittags (also bis nach dem Frühstück) noch nicht gemeldet hatte, haben wir die Organisation dort mal durcheinander gebracht, indem wir selbst hingefahren sind und nicht gewartet haben, bis wir angerufen wurden. Man war gerade dabei, unseren Koffer für die Auslieferung bereitzumachen, aber wir durften ihn am Zoll dann abholen. Wiedersehen macht Freude! Jetzt muss Noah nicht mehr die Kleidung seines Bruders anziehen.

By the way, da fällt mir noch eine Story ein: An einer Kreuzung war ein LKW umgekippt, so dass der Bus auf dem Heimweg über die Stadtautobahn fahren musste und drei reguläre Stationen nicht anfahren konnte. Der Busfahrer machte also eine Durchsage, dass die Leute hier aussteigen und mit der U-Bahn weiterfahren sollten. Keiner hat gemurrt! In München hätten fünf Leute erst mal zu motzen angefangen. Und dann hat eine Frau, die eigentlich einsteigen wollte, den Busfahrer gefragt: "Sind Sie kaputt?" Da antwortete der Busfahrer: "Nö, icke bin nich' kaputt..." So ist das in Berlin, die Leute bleiben gelassen :-)

Farid hatte keine Lust, aber Noah ist mit uns dann zur Friedrichstraße gefahren, wo wir in einem Boot vergeblich auf Abfahrt gewartet hatten. Nachdem die notwendige Passagierzahl von acht nicht zustande kam, suchten wir einen anderen Anlegeplatz mit einem volleren Boot. Wir sind mit der Rederei Stern und Kreis gefahren, die eine sehr gute Live-Moderation hatten. Berlin vom Fluss aus zu sehen, das hat was, auch wenn es leicht genieselt hatte.

Abends waren wir dann in der Blue Man Group. Das Bluemax Theater ist vom Potsdamer Platz aus aber nicht gleich zu sehen, da muss man hinter das Cinemaxx bzw. hinter die Arcaden gehen, um es zu sehen. Wir hatten dann die Idee, dass sie von den U-Bahn- und anderen Stationen aus blaue Fußabdrücke in Richtung des Bluemax auf den Boden malen könnten, damit die Leute, die knapp dran sind wie wir, auch sofort hinfinden. Zur Show selber... So etwas durchgeknalltes habe ich echt noch nicht gesehen. Es erinnert mich ein wenig an Stomp von der Musik her, aber es wirkt echt wie drei Außerirdische, die die Erde erforschen... Unglaublich lustig, auch wie mit dem Publikum gespielt wird. In den ersten Reihen hatten die Leute tatsächlich dünne Regencapes bekommen, weil da wirklich mit Farbe und anderen ekligen Sachen rumgespritzt wurde... Die blauen Jungs dürfen echt nicht pingelig sein.

Anschließend haben wir uns den Potsdamer Platz noch bei Nacht angeschaut, z.B. auch das Lego Discovery Center (sozusagen Legoland im Keller) gesehen. Da wussten wir, was wir am nächsten Tag vorhatten ;-) Im Balzac Coffee konnte ich dann nicht wiederstehen, ich musste mir unbedingt noch ein White Chocolate Caramel bestellen. Der Genuss! Das schmeckt so wie es heißt, einfach lecker!!!

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Montag, 2. April 2007 23:44

Zoologischer Garten Berlin

Ich habe schon vom Eisbärenbaby Knut gebloggt, also war es für uns selbstverständlich, dass wir am Montag sofort in den Zoo gegangen sind. Die Schlange war gigantisch, halb Berlin und halb Deutschland standen an der Kasse an... Wir hatten aber Glück, denn hin und wieder wurde ein kleiner Schwung in die Verwaltung gelassen, wo einige Besucher ebenfalls in den Zoo gelangen durften, so dass wir insgesamt nur 10 Minuten anstehen mussten.

Beim Braunbärengehege war dann aber wieder die gleiche Schlange, die wir zuvor vor dem Eingang gesehen hatten :-) Dort haben wir uns alle wiedergetroffen. Sogar das Klettergerüst des Spielplatzes war voller Kinder. Vor mir stand jemand mit seiner Videokamera, so dass ich Knut über das Display gut beobachten konnte :-) Leider verließ er nach einer viertel Stunde den Pulk. Wir rückten etwas näher ran. Kinder unter 12 wurden im 8-Minuten-Takt vor die Absperrung geschleust, damit sie besser sehen konnten. Also drückte ich Farid die DigiCam in die Hand und schob ihn hinein. Er hatte einen Auftrag: Mach Fotos von Knut! Zwischendurch konnte ich auch mal ein Stück vom weißen Fell sehen... Aber Farid hat ganz tolle Fotos gemacht, mein kleiner Starfotograph!

Irgendwie bin ich am Nachmittag dann doch nervös geworden, dass sich der Lost&Found-Schalter vom Flughafen noch nicht gemeldet hat. Also habe ich mal die Nummer in Vilsbiburg angerufen. Ich hatte die Schwester vom Berlinreisenden dran, die mir versprach, ihren Bruder anzurufen und bescheid zu sagen, dass er den Koffer zum Flughafen zurückbringen soll. Am Abend rief ich nochmals an und hatte den Vater dran, der aber nicht bescheid wusste und den Hörer an die Schwester weitergab. Die sagte mir dann, dass ihr Bruder gleich nach der Arbeit den Koffer zum Flughafen bringen würde. Als wir wieder zu Hause waren, rief dann die Mutter an und teilte mir freundlicherweise mit, dass der Sohn den Koffer abgegeben hätte. Nun wartete ich also nur noch auf den Anruf des Flughafens.

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Freitag, 11. August 2006 22:07

Radom

Dann haben wir uns beeilt, weil wir noch die Sternwarte Radom besuchen wollten. Aber unser Besuch in Bochum begann mit einer Fehlplanung und endete mit einer solchen. Allerdings habe ich versucht, im Nachhinein eine Anfahrtsskizze zu finden. Auf der Homepage der Sternwarte konnte ich leider nur eine Anfahrtsbeschreibung als PDF-Dokument für Autofahrer finden. Auf der VRR-Homepage habe ich wieder die gleiche Route bis zur Haltestelle Blankensteiner Straße erhalten, von wo aus man aber noch eine ganze Weile hätte laufen müssen. Als ich dann statt "Haltestelle" Blankensteiner Straße "Straße/Hausnummer" Blankensteiner Straße 200 a eingab, erhielt ich eine merkwürdige Wegbeschreibung mit einmal Umsteigen und einer fehlenden Beschreibung des zweiten Verkehrsmittels, in das ich hätte umsteigen müssen. Als ich dann das i für Information anklickte, bekam ich doch tatsächlich den Vorschlag, ab der Umsteigehaltestelle mit dem Taxi weiterzufahren... Den Bus 353, der bis zur Sternwarte fährt, findet man erst, wenn man als Zielhaltestelle "Sternwarte" eingibt. Darauf muss man aber erst kommen, dass die Sternwarte eine eigene Haltestelle hat.

Sehr unbefriedigend, das Ganze. Ich denke, es ist nicht allein auf meine Fehlplanung zurückzuführen, dass wir das Radom einfach nicht mehr gefunden haben, sondern auch auf die unzureichenden Informationen der Websites. Schade, sehr schade!

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Freitag, 11. August 2006 22:00

Movie Park Bottrop-Kirchellen

Heute waren wir im Movie Park Bottrop-Kirchellen. Hier war ich schon einmal gewesen, als er noch Warner Brothers Movie World hieß. Damals hatten wir zur Premiere des Films "Batman & Robin" Arnold Schwarzenegger, George Clooney, Chris O'Donnell und Alicia Silverstone gesehen. Bei Gelegenheit werde ich die Fotos mal wieder raussuchen. Wir hatten gigantisch viel Spaß. Nach dem Bermuda Dreieck - Alien Encounter gab es sogar eine Familientrockner. Wir haben so ziemlich alle Attraktionen (die offen waren) gefahren, ohne nennenswert anstehen zu müssen. Trotzdem haben wir gar nicht alle geschafft! Nur Alien Encounter und den Rocket Rider Roller Coaster haben wir zwei Mal geschafft. Der Cop Car Chase war leider geschlossen und der High Fall sogar aufgrund eines Blitzeinschlages außer Betrieb. Aber ich habe sowieso Höhenangst.

Beim Movie Magic wurde ein kleiner Film gedreht über einen Flug zum Mars. Das klang sehr interessant und wir haben uns auch riesig gefreut, als wir als Hauptdarsteller auserwählt wurden, weil wir wieder unsere Classic Uniformen angehabt hatten. Leider mussten wir dann erfahren, dass bereits drei Leute ausgewählt worden sind und bereits hinter der Bühne waren. Wir haben uns dann mit Nebenrollen zufrieden gegeben. Von dem Endprodukt waren wir dann jedoch enttäuscht. Ich hatte wenigstens die einzige Sprechrolle als Reporterin, die fragt: "Und was, wenn etwas schiefgeht?" Das hat uns aber nicht dazu bewogen, den trailerhaften Film auch auf DVD zu kaufen. Im Vergleich zum Traumschiff-Surprise-Film bei der Bavaria Filmtour gedreht wird, wo die Laienschauspieler relativ viel Text haben und im fertigen Film auch oft zu sehen sind, werden in den Mars-Trailer nur Sekunden reinkopiert.

Die Stunt Show war dafür sehr lustig und einfallsreich. Wieder wurde jemand aus dem Publikum gezogen und dazu genötigt mitzumachen, genau wie im Bavaria Filmstudio. Aber diesmal wurde nicht aufgeklärt, dass es sich um eine Stuntfrau handelte. Da wird man schon ein wenig veräppelt. Bei der Hypnoseshow von Aaron habe ich mich freiwillig gemeldet, weil ich das schon immer mal erleben wollte. Allerdings hat bei mir die Hypnose nicht funktioniert. Ich bin mir nicht sicher, woran es lag, aber wahrscheinlich war ich einfach zu aufgeregt, weil ich es erleben wollte. Für mich war es eher eine Jogastunde der Entspannung. Da war ich schon etwas enttäuscht. Es wäre interessant gewesen, das mal zu erleben.

Vielleicht sollten wir in den Movie Park mal mit den Kindern kommen. Ich denke, sie hätten hier auch ihren Spaß. Und wenn es nicht geregnet hätte, hätten wir auch noch mehr Spaß gehabt. Nach der Parade haben wir noch den Regiesseur der Movie Magic als Astronaut und den Kameramann als Alien betroffen.

Fotos vom Movie Park

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Donnerstag, 10. August 2006 23:13

Starlight Express

Abends sind wir dann in Starlight Express gegangen. Wir haben uns wieder richtig rausgeputzt, wie am Abend zuvor für Das Phantom der Oper. Starlight Express ist ganz anders, aber auch wunderschön. Es geht darum, dass ein kleiner Junge, der ganz vernarrt ist in seine elektrische Eisenbahn, einen Traum hat. In diesem Traum treten die besten Züge der Welt in einem großen Rennen gegeneinander an. Aber es geht auch um Intrigen und Liebe. Der Starlight Express ist soetwas wie der Gott der Züge. Das erklärt auch die Rollschuhe. Ein wunderschönes Stück, rasant und absolut geeignet für Kinder.

Und das muss ich hier natürlich auch lobend erwähnen. Das Theater ist sehr kinderfreundlich. Überall stehen Türme von Kindersitzen, die sich Eltern für ihre Kinder einfach nehmen können, damit auch die Kleinsten die Show gut sehen können.

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Donnerstag, 10. August 2006 23:12

Planetarium

Als wir im Zeiss Planetarium Bochum waren, haben wir unsere Classic-Uniformen angezogen. Wir waren spät dran, konnten dann aber doch noch die Show sehen. Unter anderem hatte sie sich mit der Frage beschäftigt, ob es Leben auf dem Mars gibt oder gegeben hat und wie man Planeten mit dem heutigen Stand der Technik ausfindig machen kann. Es war sehr interessant.

Anschließend hat uns Herr Rose (an dieser Stelle nochmals vielen herzlichen Dank!) das Schaltpult gezeigt, wo die Berechnungen in Bruchteilen von Sekunden ablaufen. Hierzu stehen dem Planetarium zwei PCs und ein MAC zur Verfügung. Auf den vielen, vielen Knöpfen lässt sich sogar eine eigene kleine Show zusammenstellen, die große Show selbst ist jedoch auf kleinen Bändern gespeichert, die den Ablauf der Projektoren, der DIA-Projektoren und der Beamer zusammen mit dem Ton und der Musik koordinieren. Durch den großen Hauptprojektor werden die einzelnen Sterne durch Glasfasern projiziert. Faszinierend! Der Projektor ist aus dem Jahr 2000 und einer der modernsten der Welt.

Natürlich wurden wir sofort als Trekkies erkannt. Die Leiterin des Planetariums Dr. Susanne Hüttemeister meinte dann: "Aha, eine Trill und ein... hm?" Florian hatte leider seine spitzen Ohren nicht dabei. Er war "nur" Terraner.

Anschließend haben wir uns noch den alten Projektor in Hantelform und die schönen Weltraumfotographien angesehen, die rund um das Planetarium ausgestellt waren. Im Shop haben wir dann einen Mond-Globus gekauft, den ich bisher im Hugendubel vergeblich gesucht hatte. Vielen Dank für das unvergessliche Erlebnis!

Fotos (während der Vorstellung für Starlight Express ist natürlich Film- und Fotographierverbot)

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Mittwoch, 9. August 2006 23:46

Das Phantom der Oper

Am Nachmittag sind wir dann nach Essen gefahren. Die Aufführung von "Das Phantom der Oper" findet in einer alten Lager- oder Industriehalle statt, die zu diesem Zweck umgestaltet wurde. Alte und neue Elemente wurden geschickt miteinander verbunden und ein wirklich schönes Theater daraus gemacht. Allein das Gebäude war beeindruckend. Wir hatten uns extra etwas schick angezogen, aber die Hose kneift schon arg... Ich muss dringend wieder abnehmen!

Deshalb sind wir auch nicht schick essen gegangen, sondern haben mal den Subways ausprobiert. Aber da ich von Pfister verwöhnt bin, konnte ich den lapprigen Baguettes nichts abgewinnen. Sie werden zwar frisch belegt und man kann zusehen, wie die Zutaten draufgelegt werden, aber letztendlich habe ich bei der Rennsemmel schon bessere Baguettes gegessen. Da muss ich nicht wirklich noch mal hin.

Das Phantom der Oper war dann grandios und wirklich sehenswert. Wir hatten in Reihe 2 die Plätze 4 & 5, Parkett rechts. Die waren schon teuer gewesen, aber es hat sich gelohnt. Wir konnten die Mimik aller Schauspieler wunderbar sehen und der Kronleuchter flog direkt über unseren Köpfen herab, so dass wir den Windhauch deutlich zu spüren bekamen. Ich muss sagen, das Musical ist wunderschön. Nicht nur die prachtvollen Kostüme, sondern auch die schauspielerische Leistung der Protagonisten beeindruckte mich sehr. Man konnte das Leiden des Phantoms richtig nachvollziehen und wenn er sang, bekam ich eine richtige Gänsehaut. Dennoch wurden auch ein paar Gags mit eingebaut, z. B. wie die Schauspieler mit dem Komponisten interagierten. Absolut empfehlenswert!

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Dienstag, 8. August 2006 18:37

Tag der offenen Tür in der Starlight Halle

Am Vormittag hatten wir die Website der UCI Kinowelt noch einmal unter die Lupe genommen. Note für Userbility: 6! Wir kommen aus München. Ich hatte online unsere Reise so gut es ging vorbereitet. Deshalb erwarte ich, dass die Anfahrtskizze und Adresse in der Hauptnavigation zu finden ist. Und sei es im Impressum. Das war aber Fehlanzeige.

Sie war zu finden unter "Programm", Untermenüpunkt "Kino & Preise". Sehr gut versteckt... Florian hat den Betreibern auch eine lange Mail geschrieben. Ich bin gespannt, ob sie unsere Beschwerde ernst nehmen und antworten und/oder ihre Seitennavigation überdenken.

Aber dann hatten wir einen wirklich schönen Tag. Zur Starlight Halle konnten wir von unserem Hotel aus zu Fuß gehen. Dort gab es am Tag der offenen Tür jede Menge zu sehen. Zunächst machten wir den Rundgang durch den Backstagebereich. Dort waren auch Bilder von Kindern ausgehängt, die von der Show begeistert waren. Die Treppenstufen waren gut gepolstert, damit sich die rollschuhfahrenden Artisten nicht verletzen können. Man konnte sogar die Helme in Form von Lokomotiven aufprobieren. Ganz schön schwer, die Dinger... Und damit noch Rollschuh-fahren... Respekt! Einen ICE gab es auch, aber da dieser geschmacksmustergeschützt ist, werde ich die Fotos, auf denen er zu sehen ist, lieber nicht veröffentlichen...

Gegen 14:00 Uhr war der Fan-Wettbewerb. Zahlreiche Verkleidete, auch viele Kinder traten auf und präsentierten ihre liebevoll geschneiderten und gefertigten Kostüme. Richtig schön anzusehen. Leider traten jedoch nicht alle Besucher im Kostüm auf, viele kamen wohl einfach nur so zum Spaß kostümiert. Ich verglich das etwas mit einer Star Trek Convention, wo auch viele leute zwar kostümiert und/oder maskiert kommen, aber nicht alle von ihnen am Kostümwettbewerb teilnehmen. Manche traten auch in Zivil auf und sangen nur den einen oder anderen Song aus der Show. Dabei haben wir einige schräge Töne zu hören bekommen und auch einen jungen Mann, der seinen Text komplett vergessen hatte. Aber das Bochumer Publikum ließ ihn nicht im Stich! Aber ein paar wirkliche Talente waren auch dabei, die dann auch entsprechenden Applaus bekamen. Am besten haben mir natürlich die Kinder gefallen.

16:30 Uhr haben wir dann die Licht- und Technikshow angeschaut. Es wurde erläutert, wie hinter den Kulissen gearbeitet wird, eine Lasershow wurde gezeigt und die Rollschuhfahrer zeigten, was sie alles drauf hatten. Sogar Kinder aus dem Publikum durften mitmachen. Sie legten sich zwischen ein paar Schauspielerinnen und die Schauspieler hüpften mit ihren Rollschuhen darüber. Und in was für einem Tempo sie hier die Bahnen zogen! Gigantisch!

Anschließend war noch ein Ausschnitt aus dem Musical We will rock you zu sehen. Mit farbenfrohen Kostümen und den besten Songs von Queen ist dieses Musical sicherlich auch sehenswert. Vielleicht kommen sie mal nach München ins Deutsche Theater.

Weil meine Füße aber schon höllisch wehtaten, haben wir die Ausschnitte von Starlight Express nicht mehr angeschaut. Wir werden die komplette Vorstellung am Donnerstag abend genießen. Ich bekam dann einen Anruf von meiner Mutter, dass meine Schildkröte auf dem Seidlhof entlaufen ist. Das hat mich sehr traurig gemacht, denn Rosalinde gehört schon seit ca. 28 Jahren zu mir. Ich habe die nächsten Stunden kaum ein Wort mehr gesprochen.

Fotos vom Tag der offenen Tür in der Starlight Express Halle

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Montag, 7. August 2006 23:56

Fluch der Karibik 2

Am Abend stolperten wir dann erst einmal in eine Katastrophe: Ich hatte mir die Adresse der UCI Kinowelt notiert, die im Impressum der Homepage stand. Blöderweise war das aber nur der Sitz der Hauptverwaltung, nicht des Kinos selbst. Wir fragten dann einen netten Passanten, der sagte, dass sich das Kino im "Ruhrpark" befindet. Den kennen wir als Münchner natürlich nicht...

Also schnell zum Hauptbahnhof zurück, eine Passantin nach dem Ruhrpark gefragt und dann mit dem 368er Bus hingefahren. Etwa fünf Minuten vor Vorstellungsbeginn haben wir dann die Karten, die ich zuvor über Internet gekauft (!), nicht reserviert hatte, aus einem Automaten gezogen. Das hat ganz gut geklappt. Nur um festzustellen, dass im Kinosaal unsere Plätze bereits besetzt waren. Aber nach der Odyssee wunderten wir uns über gar nichts mehr.

In der Pause (Kotz, ist sowas wirklich noch üblich? Ich hasse sowas!) haben wir dann jedoch die Karten mit unseren Platzbesetzern verglichen und festgestellt, dass diese wohl auch Probleme hatten, sich auf der Homepage von UCI Kinowelt zurechtzufinden. Denn sie hatten Karten für nächsten Montag!


Zum Film selbst: Achtung, Spoiler!

Fluch der Karibik 2: Der erste Teil war schon genial, aber der zweite übertrifft ihn zumindest in Punkto Action und Spannung um Längen. Leider musste jedoch die Story darunter leiden, die nicht den gleichen Überraschungseffekt hatte wie der erste Teil. Teilweise wurde auch mächtig übertrieben, so dass viele Szenen absolut unglaubwürdig erschienen. Naja, ist auch ein Fantasy-Film, da darf schon mal übertrieben werden.

Unübertroffen bleibt jedoch die schauspielerische Leistung von Johnny Depp als Captain Jack Sparrow, der mit seinem irren Blick einfach nur fasziniert. Ein lustiges Wiedersehen gibt es auch mit Holzauge. Mehr möchte ich an dieser Stelle auch gar nicht verraten, denn ich bin der Meinung, dass man diesen Film auf jeden Fall unvoreingenommen sehen sollte. Also, auf in's Kino!

An Teil 3 wird bereits gearbeitet. Er soll Mai 2007 in die Kinos kommen. Wie er wohl heißen wird? Vielleicht "FdK3: Auf der Suche nach Captain Sparrow"? Wäre naheliegend.

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Samstag, 27. Mai 2006 23:59

X-Men - Der letzte Widerstand

Diesmal wussten wir ja, dass das Kinocenter Garmisch & Aspen-Theater im Lamm hinter PizzaHut zu finden war. Wir kamen also drei Minuten vor Beginn dort an. Ich setzte mich schon hin und war froh, dass wir die Plätze "zum Füße ausstrecken" genommen hatten. Florian besorgte uns noch Cola und Naschis und dann konnte der Spaß beginnen.

Der Film X-Men: Der letzte Widerstand ist Achtung, Spoiler! ein Blitzgewitter an Special Effects mit grandiosem Showdown, das an die Schlacht aus Narnia erinnerte: Phantastische Figuren, die man vor lauter ex und hopp nicht genießen kann. Hauptrolle spielt wieder einmal Wolverine, in dessen Schatten seine Team-Mitstreiter jedoch erblassen. Weder Storm (die echte Halle Berry!), noch Rogue, noch Professor Xavier, keinem gelingt es, sich aus der Degradierung zur Nebenrolle zu befreien.

Achtung, Spoiler!

Jean alias Phönix taucht wieder auf, was nach dem Cliffhanger aus Teil 2 zu erwarten gewesen war. Allerdings tut sie dies, indem sie erst einmal ihren Ex-Lover Scott, genannt Cyclops abmurkst. Anschließend versucht sie es mit Wolverine, aber der ist natürlich ein so beliebter Charakter, der darf nicht sterben. Das Problem mit Jean ist, dass sie ein sehr mächtiger Mutant ist (Stufe 5), Professor Xavier aber das gefährliche Tier in ihr eingesperrt hat, die "Phönix", nur der gute Teil "Jean" durfte sich offenbaren. Nach Teil 2 hatte ich erwartet, dass Jean eine "höhere Stufe des Seins" erreichen würde, also entweder körperlos würde oder als Amphibienmensch an Land und im Wasser existieren könnte. Naja, da habe ich mich wohl geirrt. Höhere Stufe des Seins bedeutete in dem Fall nur "extrem gefährlich".

Achtung, Spoiler!

Magneto wollte Phönix erst für seine Zwecke missbrauchen, erkennt aber, dass er diese Urgewalten nicht kontrollieren kann. Ziel war es, das Mutantenkind aus Alcatraz zu entführen, das der Schlüssel zur "Heilung" von Mutationen war. Die Regierung stellte ein Medikament her, dass Mutanten "heilen" könnte, letztendlich unterstellt Magneto aber, dass dies wohl nicht ganz freiwillig geschehen würde. Einzig Rogue profitiert davon, weil ihre Gabe wohl eher ein Fluch war und es durchaus nachzuvollziehen ist, dass sie ihren Freund Robby gerne einmal berühren würde. Zur Erinnerung: wen sie berührt, entzieht sie Lebenskraft, bei Mutanten erwirbt sie vorübergehend dessen Kräfte.

Achtung, Spoiler!

Wirklich cool war die Szene, als Magneto mal eben die Golden Gate Bridge abbricht, um auf diese Weise nach Alcatraz zu gelangen. Notwendig ist es aber wohl nicht gewesen, die Mutanten können doch alle fliegen... Storms Gerede über "wir sind ein Team" und bla und blub ist dann auch hinfällig, weil letztendlich doch Wolverine der einzig wahre Held bleibt.

Achtung, Spoiler!

Jetzt habe ich schon eine ganze Menge verraten, dabei soll es auch bleiben. Mir hat Teil 2 wesentlich besser gefallen. Teil 2 ist meiner Meinung auch der gelungendste Film der drei Teile. Besonders, weil zeitweise nicht mehr ganz klar ist, wer denn nun der Gute und wer der Böse ist. Dies trifft zwar auf Teil 3 auch irgendwie zu, aber trotzdem finde ich, dass zu viel geklotzt wurde, zu wenig die Charaktere ausgearbeitet wurden, die trotz Comic-Herkunft enormes Potential gehabt hätten. Schade eigentlich. Und wer jetzt wissen möchte, welche Rolle Angel spielt, der geflügelte Mutant, und welches Schicksal Mystique ereilt (die wurde mir in Teil 3 sogar sympathisch), der möge sich den Film doch bitte selbst ansehen.

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Samstag, 10. September 2005 23:51

Der Captain bandelt mit das Trill an

Das zweite Highlight des Wochenendes war - neben dem reichhaltigen und leckeren Frühstück auf der Dachterrasse meiner Cousine - unser Trekdinner in Köln. Florian hat die Theorie, dass sich auf den Trekdinnern die Temperamente der Leute wiederspiegeln, die in der Stadt leben. So war das Trekdinner eine ganz neue Erfahrung für mich. Beim Münchner Trekdinner, das ich seit 2001 einigermaßen regelmäßig besuche, geht es eher ruhig zu. Es ist leider auch so, dass neue Trekkies es am Anfang etwas schwer haben, mit dem "harten Kern" ins Gespräch zu kommen und sich dadurch manchmal entmutigen lassen und nicht wieder kommen. Das finde ich sehr schade. Denn wenn man - wie ich damals - regelmäßig erscheint, dann ergibt sich nach einiger Zeit dann doch ein intensiverer Kontakt oder man findet - wie ich :-) - seinen Traummann nach 4 Jahren ;-).

Wir hatten am Nachmittag Florians Freund Data von Talk4Fun am Bahnhof abgeholt und ihm für das Trekdinner ein Redshirt und eine "tödliche" Wunde im Gesicht verabreicht. Florian war Captain und ich trug wieder sein Uhura-Kleidchen und malte mir Trillpunkte bzw. -flecken. Meine Cousine zog sich ausgehfertig an und wurde als Dabomädchen ausgegeben.

Zunächst saßen wir etwas verloren an einem dazugestellten Tisch, doch dann forderte B'Elora Vestai DarkH vom Khemorex Klinzhai Data auf, an dem Spiel Klin Zha teilzunehmen. Das ist die klingonische Variante von Schach, die in dem Buch "Der letzte Schachzug" von John M. Ford beschrieben wurde. Als Florian zwischendurch einmal meine Hand auf dem Tisch nahm, grinste B'Elora und meinte: "Aha, der Captain bandelt mit das Trill an." Schließlich spielte Florian gegen Data und am Schluss noch ich gegen Mischaar, dem bajoranischen Piloten. Er hatte seinen Namen übrigens aus dem Baumarkt von einem Mischhaarpinsel... Ich habe natürlich haushoch verloren, aber das lag auch mit am Zeitdruck, denn B'Elora musste am nächsten Morgen früh aus den Federn und entriss uns das Spielbrett förmlich ;-).

Mit den Anschlusszügen nach Hause hatten wir viel Glück. Obwohl mal wieder jemand einen über den Durst getrunken hatte und die S-Bahn vollgek... Naja, lassen wir das. Das Trekdinner in Köln war jedenfalls ein echtes Highlight. Ich kann nur jedem Trekkie empfehlen, es zu besuchen, falls ihr mal in der Nähe seid.

Fotos vom Chattertreffen und von den Vorbereitungen
Fotos vom Trekdinner Köln

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Freitag, 9. September 2005 23:52

Pilgerfahrt nach Mekka

Dieses Wochenende sind wir mit der dba nach Köln geflogen. Eigentlich wollte Florian den Marathon mitlaufen, aber das ging dann wegen seiner Schulteroperation doch nicht. Da wir aber bereits die Flugtickets hatten und auch einige andere Dinge in Köln vorhatten, haben wir unser Wochenende nicht gecancelt.

Am Freitag waren wir, nachdem wir unser Gepäck bei meiner Cousine abgeliefert hatten, in unserem Mekka: Starbase 8, dem letzten Florian bekannten Star Trek-Laden Deutschlands. Allerdings habe ich mittlerweile festgestellt, dass es Andere Welten in Hamburg auch noch gibt.

Ich habe mir ein kleines Modell der Enterprise 1701-A gekauft, das in Kürze unter der Frontscheibe meines Autos seinen Platz einnehmen wird. Außerdem ist in der Packung noch ein kleiner Aufnäher in Form des Voyager-Communicators (nicht ganz passend zum Raumschiff), mit dem ich dann eine kleine Uniform für Noah machen möchte.

Fotos

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09.01.2012 13:04 Clicks: 1174476

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