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Thema: privat/Noah

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Montag, 19. März 2018 17:31

Walker Stalker in Mannheim

Sandra unterwegs zur Walkding-Dead-Convention:

Freitag, 16. März 2018

Als ich von der Walker Stalker erfahren hatte, war mir sofort klar: Da muss ich hin. Besonders, weil Thomas und Monika dort einen Stand mit ihren Merchandize-Artikeln haben werden. Aber natürlich auch, weil Walking Dead eine meiner Lieblingsserien ist. Meinen Schatz Florian interessiert das nicht so besonders, deshalb bin ich jetzt alleine unterwegs gewesen.

Das Hotel, das den Maimarkthallen in Mannheim am nächsten ist, ist das B&B Hotel Mannheim. Da ich meistens über booking.com buche, war ich etwas enttäuscht, dass ich hier kein Zimmer bekommen konnte. Da es aber immer anklickbar war, dachte ich, dass es einfach ausgebucht ist. Wäre jetzt nicht verwunderlich. Dann hatte ich irgendwie die Werbung von Trivago im Kopf und versuchte es noch einmal über diese Website. Und siehe da, ich gelangte über den Link direkt auf die Seite der B&B-Hotels und konnte letzte Woche noch problemlos ein Zimmer buchen. Hä? Da bei Trivago keine Vergleichsangebote waren, googelte ich mal einfach so nach dem Hotel und stellte fest, dass es in keinen der gängigen Portalen gelistet ist. Deshalb ist es auch günstig, weil die sich die Provisionen sparen. Bei Booking immerhin 19%, habe ich mal gehört, weiß nicht, ob das stimmt.

Am Freitag war ich noch einmal kurz im Stall, da es mir sehr schwer fällt, mehr als drei Tage am Stück nicht zu reiten. Danach bin ich gleich losgefahren, so gegen 12.30 Uhr. Aber ab Stuttgart hat das Navi ständig wegen Stau Alternativrouten vorgeschlagen. Das war so gegen 15.00 Uhr und die ETA war schon lange nicht mehr 16.30 Uhr, sondern eher 18.00 Uhr. Ich habe immer die vorgeschlagenen Routen eingeschlagen, aber ich glaube, das lohnt sich wirklich nur, wenn man eine Zeitersparnis von mehr als 15 Minuten hat. Der Stau hätte mehr als 30 Minuten gekostet, aber in Stuttgart stand ich natürlich auch immer wieder im Stau und irgendwann war die ETA dann 18.30 Uhr. In Stuttgart scheinen alle plötzlich um 15.00 Uhr von der Arbeit zu kommen und sich in den Stau zu stellen. Dann habe ich die Alternativrouten einfach abgelehnt und war kurz vor 18.00 Uhr endlich im Hotel.

Das B&B ist klein, aber sauber. Kein überflüssiger Schnickschnack. Einen Parkplatz habe ich auch problemlos bekommen (37 Parkplätze bei 100 Zimmern), neben einem Auto mit lauter Walking-Dead-Aufklebern. Z.B. "dead inside, don't open". Hier war ich also richtig. Endlich konnte ich auch duschen. WLAN funktioniert auch einwandfrei. Jetzt bin ich auf das Frühstück morgen früh gespannt.


Samstag, 17. März 2018

Heute Morgen gab es ein kleines Frühstück. Bei dem günstigen Preis gibt es natürlich kein Rührei oder Bacon, aber das macht nichts, es war völlig ausreichend. Weil die Brotkörbe so weit oben waren, ist mir gleich mal die Greifzange runtergefallen und mein Teller ist kaputt gegangen. Aber Scherben bringen ja bekanntlich Glück.

Als ich dann zur Maimarkthalle gelaufen war, stand ich schon an der ersten Schlange. Ich dachte mir schon, dass ich es wohl nicht bis 11.00 Uhr zum ersten Panel schaffen würde, aber dann ging alles doch recht zügig. Ich hatte extra nur meine kleine Bauchtasche mit dem Nötigsten mitgenommen, so ging die Taschendurchsuchung recht schnell. Nächste Schlange. Doch leider stand ich diesmal an der Falschen, nämlich der, wo die Leute breits ihre Armbänder hatten. Also konnte ich noch nicht in die Halle, sondern musste um die zweite Zelthalle nochmal ganz außen rumlaufen, um mich an die dritte Schlange zu stellen. Doch auch hier ging alles zügig. Karte gescannt, Programm, Badge und Bändchen ausgehändigt, fertig. Und an die vorherige Schlange musste ich mich auch nicht mehr anstellen, sondern konnte gleich in die Halle.

Achtung, Spoiler

Kurz Monika begrüßen, Thomas und Martina waren mit dem Verkauf beschäftigt, und ab zum ersten Panel von Khary Payton (König Ezekiel), einem meiner Lieblingscharaktere. Ich mag die Guten, die Hoffnung, die Menschlichkeit. Und auch Khary war ein toller Mensch. Als seine Tochter in einem Vergnügungspark auf die Idee kam, er solle einfach sagen, dass sei "König Esequiel" und sie würden gleich reingelassen, aber er möchte seine Popularität nicht ausnutzen und hält seine Tochter an, geduldig zu warten, bis sie an der Reihe waren. Ein Thema war natürlich auch der CGI-Tiger Shiva und dass alle traurig waren, als sie gestorben war. Auf die Frage, wieso Shiva nicht als Zombietiger wiederkam, antwortete Khary, dass es in Walking Dead keine zombiefizierten Tiere gäbe, anders als in Game of Thrones, wo es Zombiedrachen gibt.

Achtung, Spoiler

Das zweite Panel waren die Troublemakers, Pollyanna McIntosh (Jadis von der Müllhalde), Steven Ogg (Simon, ein Handlanger von Negan) und Austin Amelio (Dwight, der meistgehasste Mann Amerikas). Pollyanna bedankte sich für das "almost compliment", dass ihre Frisur heute besser aussieht, als in der Serie. Steven wurde gefragt, wieso er im echten Leben genauso aussieht, wie in der Serie, doch er macht sich über seinen Schnauzer keine so großen Gedanken, das ist eben er. Austin erzählte, wie nervös er bei seinem Vorsprechen war.

Achtung, Spoiler

Das nächste Panel ließ ich sausen, da ich mir auch Autogamme holen wollte. Das erste von meinem Lieblingscharakter Carl Grimes, gespielt von Chandler Riggs. Ich gönnte mir dazu noch ein Selfie, auch wenn die Fotoqualität natürlich mies ist. Chandler war superlieb, begrüßte jeden per Handschlag und wechselte ein paar nette Worte. Und so sieht er aus, wenn jemand, der die 8. Staffel noch nicht gesehen hat, sagt: "You almost look like my son. You have to survive!" Er hat doch eine gewisse Ähnlichkeit mit Noah, oder?

Sandra und Chandler Riggs

Als ich dann zum nächsten Panel mit den Bewohnern von Alexandria anstand, erzählte mir eine Frau, als sie mein Autogramm sah, dass das der schlimmste Tod der Serie bisher war. Ich wusste, dass Carl gebissen werden würde, aber dass er tatsächlich stirb, hatte ich noch nicht glauben wollen. Er hat doch so viel schon überlebt, zwei Mal angeschossen, einmal fast von Zombies erwischt, ein Auge verloren. Ich hoffte, dass man ihm nur die Bisswunde entfernen musste, vielleicht eine Hand abhacken oder so. Jetzt weiß ich mit Gewissheit, dass er sterben wird. Aber nur in der Serie, nicht in den Comics. Ich muss die Comics wohl lesen :)

Das Panel mit Christian Serratos (Rosita), Alanna Masterson (Tara), Michael Traynor (Nicholas) und Ross Marquand (Aaron) war ganz nett. Christian sollte einen Disneysong singen, und alle setzten sich vor ihr auf den Boden, um ihr wie im Kindergarten zuzuhören. Ross (mit Vollbart) konnte aber wirklich gut singen.

Die Panels wurden alle durch Stenotypisten auf deutsch übersetzt und es gab auch Gebärdensprachler. Was für eine Leistung! Und was für ein Service! Wirklich gut für die Gehörlosen, die es tatsächlich im Publikum gab, und diejenigen, die nicht so gut Englisch können.

Danach habe ich mich bei Khary zu einem Autogramm angestellt. Das ging auch fix, obwohl er jeden umarmte und sich unterhielt und statt nur einem Selfie eine ganze Reihe Fotos machte, inklusive dem Tiger-Look. Ich habe natürlich ein Autogramm mit Shiva genommen, und für sie hat er mit einer Katzentatze unterschrieben. Ein wirklich sympathischer Kerl!

Zuletzt kam der Kostümwettbewerb. Es gab ein paar echt gute Kostüme, auch von Zombies und ganz viele Negans. Aber so richtig vom Hocker gehauen hat mich jetzt nichts, aber dafür gibt eine Serie wie Walking Dead vielleicht auch nicht so viel her. Lustig war das Zusammenspiel der Zombiefrau, die auch gewonnen hatte und einem der Negans. Als ich am Ende des Wettbewerbs hinten rum ging, habe ich einen Teilnehmer etwas von "unfair" sagen hören. Ich fand das auch ein wenig, da die beiden Moderatoren auch die Jury waren und die ersten drei Gewinner auswählten und dann über die Lautstärke des Applauses die Reihenfolge bestimmten.

Anschließend bin ich noch mit Thomas, Monika, Martina und zwei weiteren Congängerinnen in das Hotel Restaurant Stern gegangen, einem sehr guten Griechen, bei dem es aber auch Pasta und Pizza gibt. Sehr lecker! Auf dem Rückweg sind wir aus Versehen etwas zu weit mit der Tram gefahren, aber wir hatten Glück. Die nächste Tram in Gegenrichtung kam schon nach drei Minuten. Es ist nämlich wieder Winter.

Es gibt auch schon einen (negativen) Artikel zur Con. Aber hey, wenn die Leute so viel Geld freiwillig ausgeben, dann ist es das für diese Leute eben wert. Andere geben 1000 Euro für ein Fußballticket aus. Ist das weniger verrückt?


Sonntag, 18. März 2018

Heute bin ich nach dem Frühstück gleich zur Maimarkthalle marschiert und war kurz nach halb elf beim Panel angestanden. Anders als gestern waren aber schon alle Stühle besetzt und es wurde niemand mehr hineingelassen. Das war schon sehr frustrierend. Da fand ich dann das System von der Star Trek Destination besser, wo das ganze Wochenende nur 49 Euro gekostet hat, aber für die Panel dann ein wenig extra bezahlt werden musste. Dafür bekam man aber auch sicher einen Platz und die Veranstalter wussten schon im Vorfeld, wie viele Personen sich für die Panels interessierten. Einige durften dann zwischen der Absperrung und der letzten Stuhlreihe stehen, der Rest blieb hinter dem Absperrband, auch ich Winzling. Aber ich habe das Panel trotzdem ganz gut auf der Leinwand verfolgen können.

Es waren die beiden Stargäste Jeffrey Dean Morgen (Negan) und Norman Reedus (Daryl). Jeffrey wurde gefragt, welche Rolle er lieber mochte, die des Denny Duquette aus Greys Anatonmy oder Negan. Er meinte, dass Negan mehr Spaß macht, aber er Denny zu verdanken hat, dass dadurch seine Karriere endlich bergauf ging. Es hieß, dass die beiden normalerweise keine Panels geben und das eine große Ausnahme wäre. Später habe ich gehört, dass Jeffrey angeblich mal beworfen worden ist, weil die Leute die Rolle und den Schauspieler nicht auseinander halten können. Mit seinem Bart hätte ich ihn aber auch nie erkannt. Norman hat die meisten Fragen gestellt bekommen. Es liefen auch verdammt viele Mrs. Daryl Dixons rum. Eine Fragestellerin war als Zombie-Negan verkleidet. Die Moderatorin Sara hat sie gefragt, ob sie etwas weiß, das wir noch nicht wüssten. Ich glaube, jeder möchte Negan als Zombie sehen...

Als das Panel vorbei war, verließen sehr viele das Areal, so dass wir eine Chance bekamen, uns hinzusetzen. Der arme Security-Mitarbeiter am Ende des Absperrbandes bemühte sich, nur die Leute reinzulassen, die auch in der Schlange standen, und nicht diejenigen, die von hinten dazudrängten, aber ohne Hilfe gelang es ihm leider nicht besonders. Aber ich bekam einen Platz in dem mir wichtigsten Panel mit Sarah Wayne Callies (Lori) und Chandler Riggs (Carl). Sarah hat die Serie nach ihrem Ausscheiden nie weiter geschaut, da sie ihr das Living Daylight aus dem Body scared. Aber wenn sie noch in der Serie gewesen wäre, als Mutter hätte Lori es niemals zugelassen, dass Carl stirbt.

Chandler wurde von einem jungen, weiblichen Fan gefragt, wieso er ihr nie auf Instagram antwortet. Und er hat glücklicherweise nicht erst beim Lesen des Drehbuchs erfahren, dass Carl stirbt, sondern er wurde davon schon vorher informiert. Für ihn ist es aber okay, denn jetzt kann er sich anderen Dingen seiner Karriere zuwenden. Er macht auch Musik. Dass er bereits mit 7 Jahren seinem ersten Zombie begegnet ist, kam nicht zur Sprache. Aber ich war auch nicht am Microphon :) Als er gefragt wurde, ob er bei einer echten Zombieapocalypse lieber im Team Rick oder Team Negan kämpfen würde, wenn er nicht Ricks Sohn wäre, antwortete er mit Negan. In Georgia darf man anscheinend erst mit 14 an die Waffe, weshalb es auch so lange gedauert hatte, bis er in der Serie schießen durfte. Er fand das cool, denn das war wie Call of Duty life. Tja, so sind Jungs. Als er gefragt wurde, ob er einen Coach gehabt hat, der mit ihm die extremen Gefühle, die man in Krisensituationen hat, einübt, meinte Sarah, dass er das nie nötig gehabt hatte, dass er auch in dem jungen Alter bereits ein begnadeter Schauspieler war. Sarah wurde auch gefragt, wer nun der Vater von Judith sei, Rick oder Shane. Sie antwortet, dass sie selbst ein Adoptivkind hat und deshalb ist für sie Rick der Vater, denn er kümmert sich um das Kind. Und Sarah sagte auch, dass es unglaublich ist, wenn ein Schauspieler zu Lebzeiten erzählt bekommt, dass jemand eine Woche oder so geweint hat, als er/sie gestorben ist. Das hört man normalerweise nie ;-)

Nach dem schönen Panel bin ich dann kurz um die Ecke und dann zum Autogrammstand von Norman Reedus gegangen. Allerdings wurde niemand mehr hinter die Absperrung gelassen, zwischendurch nochmal ein paar einzelne Leute, aber dann war endgültig Schluss. Von ca. 13:00 bis 14:30 Uhr stand ich mir dort die Füße wund. Aber gegen Ende konnte ich wenigstens noch ein paar nette Fotos schießen, auch wenn ich kein Autogramm mehr bekommen hatte. Und somit 80 Euro gespart habe. Es war sogar ein Marty McFly da, der sein Hoverboard hat unterschreiben lassen. Aber für diejenigen, die das Glück hatten, in der Schlange zu stehen, gab es ein paar nette Worte, eine Umarmung und Norman nahm sich wirklich für jeden etwas Zeit. Das war keine Massenabfertigung, wie man es von der Fedcon kennt. Dafür gingen aber auch sehr, sehr viele Leute ohne Autogramm nach Hause. Wie war das? Nächstes Jahr soll es wieder eine Walker Stalker Germany geben? Und wer wird dann dabei sein?

Nach dieser Enttäuschung bin ich erst mal einen Crepes essen gegangen. Der war wirklich köstlich. Dabei habe ich mir das Essenszelt angeschaut und mich dort ein wenig ausgeruht, weil meine Füße echt wehtaten. Eigentlich wollte ich mir nebenan nochmal ein Programm holen, da ich meins leider verloren hatte, aber das war gar nicht nötig, da hier auf den Tischen welche rumlagen. Ich wollte eigentlich noch ein Foto mit den Rick- und Negan-Doppelgängern machen, aber an die Schlange durfte sich auch niemand mehr anstellen. Ich hörte kurz einer Diskussion zwischen einem Security-Mitarbeiter und zwei enttäuschten Fans zu. Aber es stimmt schon, die beiden hatten ein absolutes Marathon-Wochenende hinter sich und waren wirklich unermüdlich beim Fotoshooting. Ich weiß nicht, wieviele 1000 Fotos dort gemacht wurden.

Achtung, Spoiler

Frisch gestärkt habe ich mich dann gleich in die Reihe zum letzten Panel mit Tom Payne (Jesus) angestellt. Enids Panel ist wohl ausgefallen, weil sie krank geworden war. Während ich in der Schlange stand, habe ich auf Wikipedia einen Teil der Handlung des Comics durchgelesen, da dort Carl überlebt und ich mir überlegte, ob ich dieses Paralleluniversum von Walking Dead lesen sollte, nur damit ich Carl am Leben weiß. Die groben Handlungsbögen finden sich im Comic genauso wie in der Serie wieder. Aber im Comic ist Carol tot. Und Judith auch. Und es gibt keine Sascha. Und Rick ist nicht mit Michonne zusammen, sondern mit Andrea, die dort noch lebt. Ich weiß nicht, ob mir das so gefällt. Also doch die Serie. Ich werde mich der 8. Staffel stellen müssen und damit Carls Tod. Aber ich bin froh, dass ich davon vorher weiß. Ich hatte von dem Biss gelesen, aber er hat zwei Schüsse überlebt. Ich dachte wirklich, dass er das auch schaffen würde.

Das letzte Panel war dann von Tom Payne (Jesus). Er wurde wegen seiner schönen, langen Haare gefragt. Her hat anfangs seine Freundinnen gefragt, wie sie ihre Haare pflegen würden, aber eigentlich macht er nichts, außer sie regelmäßig waschen. Aber einmal blieb ihm ein Kaugummi darin hängen, das war eklig. Tom war auch wichtig, einen richtigen Bart stehen zu lassen, weil man mit den angeklebten Dingern seinen Mund kaum bewegen kann. Für das Vorsprechen hat er weder die Comics gelesen noch die ersten Staffeln der Serie geschaut. Er meinte, das wäre nicht notwendig, schließlich kennt Jesus Rick und seine Leute auch nicht, bevor er ihnen in der Serie begegnet. Seine Freundin ist aus Stockholm und das ist schon schwierig, eine Fernbeziehung zu führen. Er hat viel Schokolade und Alkohol bei der Autogrammstunde geschenkt bekommen, aber er kann die Sachen nicht mit in die USA nehmen und auch nicht hier verzehren. Früher hätte er an so einem Wochenende schon Alkohol getrunken, aber jetzt mit über 30 macht er das nicht mehr, da will er fit sein. Auf die Frage, ob er durch die Serie etwas besser auf eine Zombieapocalypse vorbereitet sei, als andere Leute, antwortete er, dass man so etwas nie wissen kann, bis es passiert. Als vor ein paar Jahren in L.A. ein Erdbeben war, war er über sich selbst überrascht, wie cool er darauf reagiert hat und seine Freundin beruhigen konnte. Außerdem meinte er, dass er die Fans manchmal liebt und manchmal hasst.

Nach dem letzten Panel habe ich mich von meinem Lieblings-Merchandize-Stand noch verabschiedet und bin völlig verfroren in mein Hotel zurückgekehrt. Jetzt werde ich noch die Fotos sichern und morgen hoffentlich online stellen.


Montag, 19. März 2018

Am Montag bin ich nach dem Frühstück schon recht früh losgefahren, kurz nach 8:30 Uhr, nachdem ich das Auto vom Eis befreit hatte. Bis auf ein winziges Stäuchen bei Pforzheim ging es diesmal sehr zügig und problemlos voran und ich bin 13:30 Uhr heil zu Hause angekommen. Ich hatte nur eine kurze Tankpause einlegen müssen, als die Anzeige schon blinkte. Ich war mit meinen Gedanken immer noch bei Carls Tod und ich weiß genau, dass ich in den beiden Folgen flennen werden, als wäre ein Kaninchen gestorben. Es ist "nur" ein Seriencharakter, aber man leidet eben doch mit ihnen irgendwie. Und was mich auch sehr gefreut hat dieses Wochenenede: Ich hatte endlich mal wieder echtes Confeeling!


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Dienstag, 6. März 2018 18:11

Ich bin stolz auf Noah

Noah erschafft mit dem kostenlosen Programm Blender eine Menge schöner 3D-Objekte und Filmschnipsel. Seine Werke des vergangenen Jahres hat er in diesem Showreel (das Wort musste ich auch erst einmal nachschlagen) zusammengefasst. Ich bin wirklich stolz auf ihn:

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Mittwoch, 10. Februar 2016 23:28

Magic Theater - MAGIE – live & hautnah 2

Noah hatte Lust, mal wieder ins Magic Theater zu gehen. Deshalb schlug ich vor, dass wir das als besonderes Erlebnis zu seinem Geburtstag machen könnten. Drei Freunde durfte er einladen und ich bat darum, dass sie sich etwas Schickes anziehen.

Es war wieder ein grandioses Erlebnis. Das gediegene Ambiente macht auch auf Teenager Eindruck. Und in der ersten Hälfte des Programms wurde auch gefragt, ob jemand Geburtstag hätte. Da meldete sich Noah. Wir bekamen dann in der Pause Champagner, Noah wollte wie immer nur Wasser, dazu Giotto und Pralinen in einem hübschen Kaffeebecher mit einem verschnörkelten, goldenen Pik-Symbol und einem Spruch über Glücklichsein. Noah hat sich über den Becher gefreut und gesagt, dass er in Zukunft daraus seinen Tee trinken wird.

Die Show war wieder absolut unglaublich. Wir saßen zwar nur in der vierten Reihe, weil wir so kurzfristig keine anderen Plätze mehr bekommen haben, aber man sieht auch von dort aus sehr gut. Was Alexander Krist mit Spielkarten, Bechern und Kugeln, Münzen und Zauberwürfeln alles anstellt, ist einfach unglaublich! Ich kann das Programm nur empfehlen!

Zum Abschied gab es noch eine schwarze Jute-Tasche mit langen Trägern und auch dem goldenen Pik-Symbol. Ich werde sie mit Freude beim Einkaufen benutzen :)

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Mittwoch, 8. Oktober 2014 18:12

Tag der offenen Tür im ESTEC - Noordwijk - Holland

Am Sonntag waren wir beim Open Dag im ESTEC. Das Hauptthema war natürlich die aktuelle Mission Rosetta. Aber auch sonst gab es interessante Technologie zu bewundern, wie die Rüttler, die Zentrifuge und das ISS-Modul Columbus.

Bei den Snack-Ständen gab es nur Bueno oder KitKat. Und in der Kantine gab es nur Pommes und Fleischmatsch. Und Pfannkuchen. Ich hoffe aber, dass den Mitarbeiteren besseres Essen serviert wird. Für den Massenansturm beim Tag der offenen Tür haben die wohl nichts besseres hinbekommen. Dafür haben wir vor dem Rückflug am Flughafen Schiphol noch ganz gut gegessen.

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Dienstag, 7. Oktober 2014 21:32

The Art of Brick in Amsterdam

Das lange Wochenende haben wir für einen Kurztrip nach Amsterdam genutzt. Im Amsterdam Expo gab es die Ausstellung The Art of Brick. Dort mussten wir natürlich hin. Samstag war es so weit. Von der Haltestelle Zuid aus war es nicht weit zu laufen. Der Künstler Nathan Sawaya hat zu verschiedenen Themen Bilder und Skulpturen hergestellt. Das Pferd von Lascaux hat mir am besten gefallen, schließlich hängt das auch bei uns im Treppenhaus.

Der menschliche Körper hatte es ihm dabei besonders angetan. In teils surealistischen Skulpturen setzt er sich mit Formen oder auch seinen Ängsten auseinander. Im Zeitraffer kann man ihm beim Bauen zusehen, wobei es tatsächlich so aussah, als hätte er sich vorher keinerlei Vorlage erstellt. Leider verwendete er Kleber :(

Das Skellet eines T-Rex hat mir natürlich super gefallen. Damit waren wir auch schon am Ende der Ausstellung angelangt, wo man dann Lego und Möchtegern-Lego kaufen oder Playstation spielen konnte. Zum Schluss haben wir uns in der Cafeteria noch einen Lego-Kuchen gegönnt.

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Sonntag, 6. April 2014 17:20

Legoland Saisonstart mit X-Wing

Wenn es mal wieder etwas Besonderes im Legoland zu sehen gibt, dann fahr ich auch gerne wieder hin. Aber mittlerweile reicht mir eigentlich einmal im Jahr. Aber den X-Wing, den mussten wir uns natürlich anschauen.

Mein Schatz Florian hat über unseren Ausflug ausführlich berichtet. Daher kommentiere ich nur mal meine Fotogalerie.

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Montag, 17. März 2014 19:46

Non-Stop

Am Samstag war ich mit Sohnemann im Kino und wir haben Non-Stop angeschaut. Das ist natürlich nichts für Leute, die Flugangst haben. Aber der Film ist wirklich toll, spannend bis zur letzten Sekunde. Der Verdacht des Zuschauers wird ständig von einer Person auf die andere geschoben, wer denn nun der Flugzeugentführer oder Terrorist oder Erpresser sein könnte, der die Schuld in die Schuhe des Air Marshalls schieben will.

 Achtung, Spoiler 

Natürlich war da auch der Bärtige aus einem islamischen Land, der Arzt war, aber leider den Opfern nicht mehr helfen konnte. Was mich etwas wunderte, war dass am Ende auf der Landebahn, wo das Flugzeug irgendwie runtergekommen war, nur hin und wieder jemand auf der aufblasbaren Rutsche herunterkam und die Crew den Fluggästen dabei überhaupt nicht geholfen haben. Und für mich Optimisten gab es noch ein liebestechnisches Happy End.

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Donnerstag, 3. Oktober 2013 19:47

Gravity - 3D

Ich habe schon lange nicht mehr einen so ergreifenden Film gesehen. An diesem Film stimmte fast alles. Das Besondere an diesem Film ist, dass er fast ausschließlich mit zwei Schauspielern auskommt, Sandra Bullock und George Clooney, die auch ganz toll ihre Rolle spielten. Insbesondere haben mir auch die langen, ungeschnittenen Szenen gefallen, in denen man das Gefühl hatte, mitten unter den Astronauten im Weltraum zu schweben. In diesem Fall fand ich den 3D-Effekt auch mal sinnvoll, er wurde auch nicht übertrieben.

Achtung, Spoiler

Die einzige Szene, die ich unglaubwürdig fand, war die Szene, in der Dr. Ryan Stone mit einem Fuß in den Seilen des Landefallschirms der Rettungskapsel der ISS hängt und sich Matt Kowalski abhängt, weil er glaubt, dass sie es zu zweit nicht in die Raumstation schaffen würden. Die Situation erschien mir nicht ausweglos genug, so dass die Szene misslang. Für den späteren Verlauf war es aber notwendig, dass Kowalski nicht von einem Trümmerstück getroffen wird, sondern einfach unversehrt wegtreibt, aber so glaubwürdig wie in Titanic, als Jack sein Leben für Rose hergibt und in den Untiefen des Meeres versinkt, war diese Szene eben leider nicht. Das hätte man besser machen können.

Achtung, Spoiler

Der Film spielt auch sehr schön mit der Musik, um bestimmte Stimmungen aufzubauen, um dann wieder plötzlich den Zuschauer in die Stille des Weltalls einzutauchen. Auch die Schwerelosigkeit wurde sehr gut dargestellt. Gut, die NASA hat das Space Shuttle-Programm leider eingemottet, und es gibt keine Explorer, aber das macht nichts. Dafür gibt es eine chinesische Raumstation. Was mir auch gut gefallen hatte, war der Umstand, wie Ryan ihren Lebensmut verloren hatte und ihn dann im Halbdilirium wieder erlangte.

Achtung, Spoiler

Und ja, der Film hatte ein Happy End. Zumindest für Ryan. Wie schön! Denn es ist immer richtig, für sein Leben zu kämpfen, auch wenn die Situation ausweglos erscheint. Zu kämpfen bis zur letzten Sekunde! Und der Film hat glücklicherweise nichts mit Open Water gemeinsam ;-)

Fazit: Ein außergewöhnliches Meisterwerk. Angucken!

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Freitag, 31. Mai 2013 19:19

Legoland

Mein Schatz Florian wollte unbedingt zum Star Wars Tag ins Legoland. Nachdem sich letztes Jahr in mir eine gewisse Legoland-Parkmödigkeit breit gemacht hatte, wollte ich zunächst nicht mit. Aber als dann noch zwei Freunde von ihm zugesagt hatten, bekam ich doch plötzlich Lust. Und als er es dann als seine Geburtstagsfeier deklarierte, wollte ich dann doch nicht fehlen.

Der Wetterbericht hatte ziemlich Regen angesagt, aber es war dann doch nicht so schlimm wie befürchtet. Im Gegenteil, wir hatten sogar richtig Glück, dass wir nicht nass geworden sind. Erst als wir uns ins Auto zur Heimreise gesetzt hatten, fing es an zu duschen, aber das machte uns dann nichts mehr aus.

Der Star Wars Tag war wieder klasse, besonders die Vorführung des Saberprojects und die Fanmodelle im Zelt im Miniland. Leider gibt es die Sondersteine nur noch für Jahreskarteninhaber, und leider schloss der Fabrikverkauf bereits 18.00 Uhr, so dass sich Florian nicht sein Geburtstagsgeschenk zusammensuchen konnte. Dabei gab es neue Bäume in einem helleren Grün und Palmenblätter in hellem Braun.

Es war ein toller Tag :) Und vielleicht war die Parkmüdigkeit eher eine allgemeine Müdigkeit 2012...

140 Fotos

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Donnerstag, 9. Mai 2013 19:21

Star Trek (12) - Into Darkness

Gestern waren wir zur Vorpremiere vom neuen Star Trek-Film Into Darkness. Die Leute, die nicht (oder noch nicht) auf der FedCon waren, sind mitgekommen, die anderen werden sich den Film in Düsseldorf anschauen. Ein wenig Confeeling kam schon auf, als wir dort auch noch vier Leute in Classic-Uniform, Uli in First Contact-Uniform und zwei in der neuen Movie-Uniform antrafen. Wir vier Hanseln waren in TNG-Uniform gekommen. Das Filmteam von RTL hätte sich sicherlich mehr Uniformierte gewünscht, allerdings saßen wir schon im Kinosaal, als wir davon erfuhren, aber wahrscheinlich hätten wir beim Anblick der Kameras sowieso das Weite gesucht. Für blöd darstellen lassen - dazu haben wir einfach keinen Bock mehr.

Der Film ist sehr actionreich, die Handlungen der Protagonisten nicht immer ganz nachvollziehbar und auch diesmal wurde eine Menge kaputt gemacht. Allerdings auch das eine oder andere wieder repariert. Er strotzt nur so vor Anspielungen auf unser geliebtes Star Trek, allerdings habe ich so langsam das Gefühl, dass sie es ein wenig übertrieben haben. Pille hat praktisch nur Lachvorlagen gehabt und auch Spock war sehr unfreiwillig komisch. Alles in allem war es aber eine ziemliche Sache zwischen Spock und Kirk, die anderen Figuren sind fast ausnahmslos zu Nebenrollen degradiert worden. Das fand ich sehr schade.

Außerdem hatte ich ein wenig das Gefühl, dass J.J. Abrams Star Trek und Star Wars langsam durcheinander bringt, denn die Uniformen der Leute im Star Fleet Headquarter in San Francisco sahen ein wenig aus wie vom Imperium, so ein ganz klein wenig nazihaft...

Gefallen hat mir die Architektur von London und San Francisco. Ob mir der Film besser gefällt, als Oblivion oder After Earth oder Iron Man 3, wird sich noch zeigen.

Trekdinner bei der Vorpremiere von Star Trek - Into Darkness

 Achtung, Spoiler - Achtung, Spoiler - Achtung, Spoiler - Achtung, Spoiler

Zur Handlung: Man soll keine schlafenden Tiger wecken. Oder so ähnlich ging der Spruch. Der Bösewicht ist Khan, der jedoch nicht so charismatisch rüber kam, wie sein Alter Ego. Er macht mal eben das Hauptquartier von Sektion 31 platt, das es eigentlich gar nicht geben dürfte und ballert in Kazon-Manier in ein Besprechungszimmer. Blöder Weise flieht er nach Qo'noS, wo eigentlich kein Föderationsschiff hin sollte, wenn es keinen Krieg mit den Klingonen vom Zaun brechen möchte.

Achtung, Spoiler

Chekov darf ein wenig im Maschineraum der Enterprise herumhüpfen und versprechen, dass er den defekten Warpantrieb wieder hinbekommt. Sulu sitzt nur am Ruder. Uhura darf ein klein wenig klingonisch sprechen. Die Klingonen sehen aus wie Wraith Dronen mit Metallhelm. Ohne diesen Helm sehen sie aus wie Klingonen ohne Haare. Da steht jemand wohl auf Glatzköpfe. Und die Schiffe der Klingonen sehen auch komisch aus. Da fehlt irgendwie der nach vorn ragende Kopf. Ich frage mich, ob die Leute damals bei Star Trek - The Motion Picture die gleichen Gedanken hatten, als sie zum ersten Mal die neuen Klingonen mit ihrem Turtlehead gesehen haben ;-)

Achtung, Spoiler

Admiral Marcus fliegt mit seinem Schiff der Dreadnought-Klasse hinterher, um... ja, was will er da eigentlich? Einen Krieg anzetteln? Khan umbringen, nachdem Kirk ihn lebend gefangen hat? Oder die Enterprise zerstören? Was er dann erst einmal bleiben lässt, nachdem er erfährt, dass sich seine Tochter Carol Marcus an Bord geschmuggelt hat. Obwohl, Kirk hat Khan gar nicht gefangen, der hat sich ergeben, als er erfahren hat, dass an Bord der Enterprise 72 neuartige Photonen-Torpedos sind. Eigentlich hätten es nur 71 sein dürfen, denn auf der Botany Bay waren insgesamt, also inklusive Khan, 72 Personen im Kälteschlaf. Aber egal. Wir wollen mal nicht so sein.

Achtung, Spoiler

Am Ende wurde noch einmal so richtig dick aufgetragen, als Kirk und Spock die Rollen tauschen und Kirk den Warpkern repariert und hinter Glas an einer Strahlenüberdosis stirbt, und Spock davor kniet und lauthals "Khan" brüllt. Das fand ich dann schon ein wenig extrem aufgetragen. Ich frage mich, ob das die junge Generation als tolle Szene empfindet, ich fand, dass sie leider nicht an das Original in Star Trek II - The Wrath of Khan heranreichte. Ach ja, Kirk stirbt.

Achtung, Spoiler

Aber wir brauchen uns nicht davor zu fürchten, dass der nächste Film "Auf der Suche nach Captain Kirk" heißen wird, keine Sorge. Jetzt hör ich aber doch lieber auf zu spoilern, es soll ja Leute geben, die den Film noch nicht gesehen haben.

Spoiler-Ende - Spoiler-Ende - Spoiler-Ende - Spoiler-Ende -

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Dienstag, 23. Oktober 2012 20:48

Tag der offenen Tür im DLR

Diesen Sonntag waren wir im DLR zum Tag der offenen Tür. Für uns Langschläfer war die Zeit bis 17.00 Uhr natürlich etwas knapp, so dass wir uns nur das Frühwarnsystem für Tsunamis in Indonesien erklären lassen konnten, etwas essen konnten (bei den Palatschinken haben wir eine halbe Ewigkeit angestanden), und für die Robotik hat es dann auch noch gereicht. Die war sehr interessant, nur die minimalinvasive Chirurgie ließ keine Zuschauer mehr rein, aber vielleicht war das auch besser so ;-) Ferdinand war auch sehr beeindruckt, weil ein Roboter einen Ball fangen und wieder werfen konnte.

Außerdem war es schön, ein paar liebe Freunde wiederzutreffen :D

In zwei Jahren ist der nächste Tag der offenen Tür. Ich denke, wir werden da wieder hingehen und die verpassten Sachen nachholen. Zum Beispiel die ESOC-Brücke ;-)

30 Fotos

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Sonntag, 2. September 2012 16:08

Rundgang durch das München in der NS-Zeit

Tom hat sich sehr viel Mühe gemacht, um uns einen Rundgang durch das München in der NS-Zeit vorzubereiten. Wir sind leider etwas zu spät gekommen, weil wir gleich zwei U-Bahnen verpasst hatten, so dass wir nicht rechtzeitig beim Treffpunkt vor der Theatinerkirche ankamen, sondern erst in der Drückebergergasse dazustießen. Von dort aus ging es in den Hofgarten, wo das Denkmal zur Erinnerung an den Widerstand gegen die Nazi-Diktatur steht, auf das wir in jüdischem Brauchtum einen Stein legten.

In der Oettingenstraße fanden wir vergitterte Fenster, die mit stilistischen Hakenkreuzen verziert waren. Da diese nicht allzu offensichtlich waren, hatte man sie nie entfernt. Dann gingen wir wieder zurück, diesmal auf der anderen Straßenseite, und sahen uns das Haus der Kunst an. Das hieß früher "Haus der deutschen Kunst" und ist ein gigantomanisches Bauwerk aus der NS-Zeit, wovon die grünen und roten Kacheln mit Hakenkreuzen im Muster an der Decke auf dem Säulengang vor dem Eingang noch zeugen. Die Eingangshalle ist mit rotem Marmor ausgekleidet und irrwitzig hoch, was typisch für die Architektur der NS-Zeit ist. Glücklicherweise ließen sich viele der Bauten nicht realisieren, da es einerseits wahnsinnig teuer war, andererseits es allein aufgrund der Statik nicht möglich gewesen wäre, die Projekte zu realisieren, wie z.B. den geplanten Hauptbahnhof, der in Pasing gestanden hätte und ein gigantischer Platz flaniert von etlichen hässlichen Klötzen bis zum heutigen Hauptbahnhof, wo eine riesige Säule mit einem vergoldeten Reichsadler hätte stehen sollen.

Die nächste Station war der Geschwister-Scholl-Platz, wo in einer Mauer noch Einschusslöcher aus dem zweiten Weltkrieg erhalten waren, die sich "Wunden der Erinnerung" nannten. Auf dem Geschwister Scholl Platz waren Flugblätter und Fotos im Fußboden eingelassen, die mir noch nie aufgefallen waren, seit ich in München wohne.

Schließlich ging es zum Königsplatz, wo gerade das NS-Dokumentationszentrum München entsteht. Früher standen dort zwei Ehrentempel, in denen sich 16 Metallsärge gefunden hatten. Aus symmetrischen Gründen wurde dort auch ein Zivilist bestattet, der eigentlich gar nicht am Putsch beteiligt gewesen war. Heute erinnern nur noch ein paar pflanzenüberwucherte Mauerreste an diese Ehrentempel.

Vielen Dank an Tom für diese unterhaltsame und lehrreiche Geschichtsstunde!

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Sonntag, 8. Juni 2008 20:44

Daddy ohne Plan

Wenn einem nach einer typisch amerikanischen Auf-die-Tränendrüse-drück-Schnulze zu Mute ist, der ist in dem Film Daddy ohne Plan genau richtig!

Achtung, Spoiler

Bei dem erfolgreichen und offensichtlich schwer reichen Quaterback Joe Kingman steht eines Tages die achtjährige Peyton vor der Tür. Die Mutter Hals über Kopf nach Afrika abgereist, hat ihre Tochter mit Geburtsurkunde und Brief ausgestattet in eine Art Taxi gesteckt und bei ihrem Daddy abliefern lassen, der bis dahin nichts von seinem Vaterglück wusste.

Achtung, Spoiler

Es dauert ein wenig, bis er sich auf seine neue Rolle eingespielt hat, aber dann macht er es doch gar nicht mal schlecht. Dabei kommt immer mehr und mehr heraus, dass das kleine Mädchen die Erwachsenenwelt gehörig an der Nase herumführt.

Achtung, Spoiler

Ich habe die Schauspielerin Roselyn Sanchez, die die Ballettlehrerin Monique Vasquez spielt, glatt mit Eva Longoria verwechselt, die Gabrielle Solis in Desperate Housewives spielt. Aber diese beiden Grazien sehen sich doch wirklich ähnlich, oder?

Achtung, Spoiler

Fazit: Jungs mögen Football, Mädchen mögen Ballett. Oder so ähnlich. Kann man sich durchaus mal ansehen, aber muss nicht unbedingt im DVD-Regal stehen.

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Sonntag, 21. Januar 2007 20:53

Flutsch und weg

Zugegeben, der Titel ist absolut dämlich, wie so häufig... Dennoch ist der Film Flutsch und weg von den Machern von Shrek und Wallace & Gromit absolut sehenswert. Er ist dicht gespickt mit Spaß und Action, frischen Ideen und französischen Froschschenkeln, äh, Fröschen, und überhaupt...

Da darf nicht gespoilert werden, aber die lustigen Würmchen, die so glockenhell kreischen, nachdem Roddy St. James in der Kanalisation gelandet ist, sorgen während des Films immer wieder für phantastische, musikalische Einlagen!

Fazit: Unbedingt angucken, Noah fand den Film auch absolut cool ;-)

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09.01.2012 13:04 Clicks: 34767

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