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Thema: privat/Meine Sonderanfertigung Florian

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Montag, 4. Juli 2022 20:14

Offline

Unser Host hat ein paar Sicherheitsupdates gemacht, so dass das Konstrukt, dass html-Seiten als php-Seiten ausgeführt werden konnten, nicht mehr funktionierte. Mein Schatz Florian hatte mich zwar schonmal darauf hingewiesen, dass das eventuell abgeschaltet wird, weil das eine Sicherheitslücke ist, aber ich hatte die Dringlichkeit nicht herausgehört und meistens nehme ich Änderungen nur noch vor, wenn etwas nicht mehr funktioniert.

Und natürlich passiert sowas dann, wenn man gerade im Urlaub ist. Florian hatte mir zwar alles auf das Notebook heruntergeladen, aber ohne meine Tools und persönlichen Einstellungen hätte das etwas länger gedauert, den Fehler zu beheben. Deshalb habe ich das auf nach dem Urlaub verschoben und Florian hat eine vorübergehende Fehlerseite gebastelt, damit die Leute meinen Code nicht herunterladen können. Zwar hatte ich keine Passwörter hinterlegt, aber man hätte andere interessante Daten herauslesen können, die Aufschlüsse über die Funktionsweise meiner Website gegeben hätten, was nicht in unserem Interesse gewesen wäre.

Wieder zu Hause habe ich mich gleich drangesetzt, den Code zu überarbeiten, so dass ich nur noch php- aber keine html-Seiten mehr habe. Seit einer Woche funktioniert alles wieder normal.

Website ist offline

Themen: Computer und Internet | Meine Sonderanfertigung Florian
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Donnerstag, 30. Juni 2022 22:48

25 Jahre Siemens

Am 1. Juni 1997 hatte ich meinen ersten Arbeitstag bei Siemens. Zum Jubiläum durfte ich dann ein Budget verfeiern. Hierzu hatte ich eine Menge Leute eingeladen, die für mich wichtig gewesen sind. U.a. auch Herrn von Wagner, den Vater von Claus von Wagner, der mich seinerzeit eingestellt hatte. Wir haben nach meinem Erziehungsurlaub am Projekt Herkules gearbeitet, der seinerzeit größte Auftrag der Firmengeschichte bei Siemens, das erst vor kurzem durch das neue Bahnprojekt in Ägypten abgelöst wurde.

In der Anstalt vom 27.02.2018 zum Thema Klimawandel wurde Florians Episodenguide im Faktencheck aufgeführt. Damals ist er ein paar Zentimeter gewachsen :) Ich habe die Karriere von Claus von Wagner buchstäblich von Anfang an verfolgt.

Zu Anlass meines Jubiläums habe ich eine Urkunde überreicht bekommen, aus richtig dickem Papier zum Aufschlagen und persönlich von Jim Hagemann Snabe, dem Aufsichtsratsvorsitzenden, unterzeichnet und mit einem Bild von Werner von Siemens. Ich hatte eine "Bewerbungsmappe" gebastelt mit alten Fotos der letzten 25 Jahre, auf denen auch die meisten meiner Gäste zu sehen waren. Das kam gut an. Außerdem hatte ich mich komplett in petrol gekleidet und alte Namensschilder angeheftet/umgehängt. Ein paar Geschenke bekam ich ebenfalls überreicht: Blumen, einen großzügigen Gutschein für Loesdau, ganz besondere Schokolade von Dark Secret und das Buch Die Rache des Mainstreams an sich selbst ganz lieb signiert von Captain Claus T. von Wagner.

Das war ein wunderschöner Abend in meinem Lieblingsrestaurant Zur Landlust, auch wenn uns der Regen dann doch nach drinnen scheuchte. Es waren wunderschöne, turbulente und teils auch anstrengende Jahre bei Siemens. Dennoch empfinde ich es als großes Glück, dass ich für einen so guten Arbeitgeber tätig sein darf. Mal sehen, was die Zukunft noch so bringt.

Sandra mit dem Buch Die Rache des Mainstreams an sich selbst

Signatur

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Freitag, 24. Juni 2022 16:42

Lightyear

1995 haben wir in Toy Story Buzz Lightyear und Zurg kennengelernt, Figuren aus Andys Lieblingsfilm. Diesen Film haben wir uns nun anschauen können. Ein echtes Meisterwerk aus dem Hause Disney-Pixar. Die Grafik ist natürlich in den letzten 17 Jahren um Welten besser geworden. Trotzdem ist Buzz eindeutich zu erkennen. In manchen Ländern ist der Film verboten, weil ein flüchtiger Kuss zwischen zwei Frauen gezeigt wurde. Hoffentlich geht der Trend zurück ins Mittelalter bald wieder zurück, das ist echt ätzend.

Der Film hat eine wunderbare Story, die auch ein paar Themen anspricht, die so selten zu sehen waren. Zum Beispiel Fehlerkultur, dass man sich selbst verzeihen kann und sollte, wenn man Fehler gemacht hat. Und dass diese Fehler nicht nur negative Folgen haben, sondern dass daraus auch etwas Wunderbares entstehen kann, man muss dafür nur die Augen offen halten. Und man muss auch seine Ziele nicht allein schaffen, sondern es ist auch gut, wenn man im Team arbeitet und die Stärken der Einzelnen miteinander kombiniert. Ich habe die eine oder andere Träne verdrückt. Wirklich ein sehenswerter Film, nicht nur für Kinder.

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Dienstag, 14. Juni 2022 22:33

Cat & Elwood J. Blues Grillen & White Russian

Nachdem diesen Dienstag das #Ferngespräch ausgefallen ist wegen der Verleihung des Europa Staatspreises 2022, haben wir einfach einen Pärchenabend mit Käseigel gemeinsam mit Cat und Elwood J. Blues gemacht. Der wurde aber nicht gestreamt ;-)

Gleichzeitig war unser schöner Grillabend auch eine Lehrstunde, wie man Dude's White Russian mixt: Eiswürfel, 5-6cl Wodka, 3cl Kahlua Kaffeelikör, 3cl Sahne. Jetzt habe ich mein Cocktailrepertoire wieder erweitern können :)

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Montag, 6. Juni 2022 21:36

Heimfahrt

Frühtsück mit Kara & Claudia, sehr intensives GEspräch über FAmilienverhältnisse, Tränenn in den Augen, Florian das beste, was mir je passier tist. ABschied nochmal im Foyer gewartet zum drücken. Kara ist positiv, Test negativ, mal sehen, ob es so bleibt.

moderne Dusche im Maritim

Dankeschön

Jetzt kommen wir von allen Seiten ans Auto ran

Jetzt kommen wir von allen Seiten ans Auto ran

Florian

Sandra

Buchfink

Buchfink

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Sonntag, 5. Juni 2022 23:59

FedCon 30 - Tag 3

Nach dem Frühstück waren wir erst in Raum Haydn Mandalorianische Kostüme bewundern und dann einen Vortrag zum Theremin anhören. Wir haben ihn dann aber nicht mehr spielen gehört, weil wir immer wieder vor die Tür geschaut haben, ob die Schlange zur Autogrammstunde von Simon Pegg kürzer geworden ist. Wir waren dann als vor-vor-letzte dran. Und ich ärgerte mich immer noch und mehr als ich wollte, dass ich das Ruth(Paul, ein Alien auf der Flucht)-Outfit nicht mit eingepackt habe. Simon Pegg war freundlich und professionell.

Danach sind wir zur Morning Show mit Brent Spiner und Jonathan Frakes gegangen, die 12.00 Uhr begann. Alles eine Frage der Definition :) Michelle Hurd und Nana Visitor waren auch dabei. Und Lori hat serviert.

Anschließend war das Simon Pegg-Panel. Er konnte als Scotty keine schottischen Schimpfwörter benutzen, weil das sonst kein Ami verstanden hätte. Aber er empfiehlt, alles immer im Original anzuschauen. Wir machen beides abwechselnd.

Danach waren nochmal Michelle Hurd und Evan Evagora auf der Bühne. Michelle war einmal mit Patrick Steward auf einer ComicCon und sie meinte, das wäre so, als sei man mit Moses unterwegs. Evan war positiv aufgefallen, dass es in unserem Fandom kaum Toxizität gibt. Und Michelle hob hervor, was für eine wunderbare Welt dies doch sein könnte, wenn alle die Macht der Herzlichkeit (power of kindness) benutzen würden. Auf eine Frage wollte Evan schon spoilernd antworten, aber Michelle konnte das noch verhindern, da er eigentlich noch gar nicht über die letzten Dreharbeiten von Picard sprechen durfte.

Eigentlich hätten wir gerne nochmal etwas gegessen. Florian nahm die Penne mit Tomatensauce (die hatte ich vorgestern) und ich hätte die letzten 6 Euro auf der Verzehrkarte gerne in Eis investiert, aber es gab nur noch Schoko und Erdbeer, was ich nicht sonderlich mag, deshalb habe ich mir dann doch das Geld zurückgeholt und auf dem Zimmer etwas genascht, was wir unterwegs eingekauft hatten für solche Fälle. Dann trieben wir uns wieder kurz im Händlerraum und im Foyer herum.

John Barrowman trug heute ein buntes Glitzeretwas und erklärte, wie man in High Heels richtig läuft. Er meinte, dass man mit der ganzen Cancel Culture und Political Correctness keinen Spaß mehr im Leben hätte, und er deshalb Deutschland lieben würde, weil das noch nicht so schlimm sei wie in den USA.

Danach kam die Opening Ceremony mit Operngesang von Tiffany Gauger. Danach wurde das traditionelle Helferfoto geschossen, wir halfen bei Thomas und Monika gemeinsam mit anderen LGTlern, die Sachen vom Stand in den Lieferwagen zu schleppen, bevor wir im Foyer und bei schönstem Wetter draußen im Conblues und in Pizza schwelgten. Nächstes Jahr muss ich mir die Speisekarte der Pizza Company vorher anschauen, damit ich nicht nur Salamipizza bestelle.

Als wir uns kurz nach Mitternacht noch von den LGTlern verabschiedeten, die nicht im Maritim übernachteten, haben wir noch John Barrowman mit seinem Partner beobachten können, wie sie vor dem Maritim mit eRollern Runde um Runde drehte.

68 Fotos


Youtube Last Geek Tonight (3:28 Min): FedCon 30 - Grogus United - Das FedCon PreOpening Video

Youtube Last Geek Tonight (4:24 Min): 30 Jahre Cosplay @ FedCon - FedCon 2022 - Cosplay Catwalk - Hydra Forge & Last Geek Tonight

Youtube Polunderpunk (3:20 Min): FedCon 2022 - Closing Video - mich sieht man kurz bei 2:25 Min

Youtube guckmadahin (39 Min): Das war die FedCon 30 (Federation Convention 30) - Florian und mich sieht man kurz bei 2:36 Min am linken Rand beim Holodeckeingang

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Samstag, 4. Juni 2022 23:59

FedCon 30 - Tag 2

Heute gab es kein geplantes LGT-Frühstück, weil einige sich schon für die Tickets für nächstes Jahr angestellt haben. Da uns die Nummer ziemlich unwichtig ist, haben wir das nicht getan. Ellen hat erzählt, dass sie sich geärgert hat, dass sie ihr Kostüm als vierter Doktor (der mit dem bunten Schal und dem Lockenkopf) nicht mitgenommen hat für das Fotoshooting mit John Barrowman. Und ich habe mich geärgert, dass ich mein Kreotionistinnen-Outfit von Ruth aus "Paul, ein Alien auf der Flucht" nicht dabei hatte für die Autogramm-Session mit Simon Pegg... Das kommt davon, wenn man kurz vor Abfahrt einfach ein paar Sachen in den Koffer schmeißt ohne Nachzudenken. Aber vielleicht sehe ich ja mal Simon Pegg und Nick Frost gemeinsam auf einer Con, das wäre schön!

Außerdem hat Ellen von einem "Andi Wechser" gesprochen. Ich habe mich gefragt, ob man den kennen müsse, bis ich drauf gekommen war, dass das "Anti-Vaxxer" auf Fränkisch war :D

Im Aufzug sind wir Hubert begegnet, der etwas zerknautscht aussah, weil er gestern bei der Whiskey-Verkostung gewesen war. Dafür sah er dann beim Auftritt geschniegelt und gebügelt aus zu seinem Thema "Neue technische Visionen bei Star Trek". Hubert stellte Michael Burnhams Translator vor, der über 1.000 Sprachen kann. Nun, auf der Erde gibt es schon mehr als 7.000 Sprachen. Und C-3PO beherrscht etwa 6 Mio. Sprachen. Als er über Hologramme sprach, fand ich es ein wenig schade, dass er die neue ABBA-Show nicht erwähnte, aber vielleicht war der Vortrag vorher schon fertig, bevor das in den Medien präsent wurde.

Den Part mit dem Sporenantrieb bei Discovery hat Biologin Bettina Wurche alias T'Lara übernommen, weil man ja Experten zu Rate ziehen soll, wenn man sich mit einem Thema nicht so gut auskennt. Den Pilz Prototaxites gab es zwar wirklich einmal vor ca. 350-400 Mio. Jahren, aber nicht die Unterart Prototaxites stellaviatori. Und dann hat sie noch einiges über die Bärtierchen erzählt. Bei dem Resümee am Ende waren bei den meisten Punkten rote Anmerkungen, was die allgemeine These bestätigte, dass der Sporenantrieb aus wissenschaftlicher Sicht Bullshit ist.

Als Hubert von dem Punkter im Bus aus Star Trek IV erzählte, der in Picard nochmals auftauchte, lachte er über seine Höflichkeit. Allerdings glaube ich, dass er sich an seine Begegnung mit Spock erinnerte, weil er sich an sein Halsband griff, bevor er die Musik leiser machte. M.E. wollte er einfach nicht noch einmal den vulkanischen Griff erleben.

Bei dem anschließenden Panel mit Jonathan Frakes hat die Orionerin Ensign Tendi aus Lower Decks eine Frage gestellt. Jonathan fragte dann zurück: "As a director I have to ask: Why do you wear gloves? Did you run out of green?" Und er mag keine Orioner.

Im Foyer sind wir dann jemandem begegnet, der ein Handmaid's Tale-Cosplay anhatte. Die Schriftstellerin hat den Roman bereits in den 70igern geschrieben (nein, war 1985), und es geht in ihren Augen darum, dass man immer man selbst sein kann, auch wenn man in einer Gesellschaft der Unterdrückung lebt. Ich sehe das ein wenig anders, als deutliche Warnung vor der Religiösen Rechten in den USA. Irgendwo habe ich auch mal gelesen, dass die Entscheidung, die Republicans oder die Democrats zu wählen die gleiche Entscheidung ist, ob man in Zukunft in Handmaid's Tale oder in Star Trek leben möchte. Es gab schon 1990 eine Verfilmung mit Faye Dunaway unter dem dt. Titel "Die Geschichte der Dienerin".

Mittags waren wir dann zur Fotosession der LGT-Community und der Rebel Legion German Base Yavin und ab 14.00 Uhr ging dann unsere Backstagetour mit Nessi los. Ottifanti hatte die Tour im Stream gewonnen, zwei Mädels haben sie gegen eine Spende für Equiwent ersteigert und wir haben sie bekommen, weil Florian die Spendenaktionsseite für die LGT "zusammengeklöppelt" hat, wie Nessi immer gesagt hat. Deshalb wurde unser Gebot für die Charity ignoriert. So wahnsinnig groß ist der Backstagebereich gar nicht, wir waren in gut einer halben Stunde durch. Aber mit Nessi war das natürlich echt witzig.

Anschließend waren wir noch in den Panels von Evan Evagora (Romulaner Elnor aus Picard) und Christopher Eccleston (Neunter Doctor Who). Erstaunlicher Weise verstand ich ihn recht gut. Er erzählte, dass er den Manchester Dialekt mit Absicht so ausgeprägt benutzt hat in seiner Rolle, da viele Leute denken, dass man mit so einem Dialekt nicht gebildet sein könne. Aber in der Show ging schon immer um Diversität, auch wenn damals noch niemand glauben konnte, dass es einmal einen schwarzen, schwulen Doktor geben würde.

Die FedCon ist natürlich ebenfalls absolut divers, so wurde John Barrowman angekündigt mit "Ladies and Gentlemen and everything inbetween..." ... "the man who is not necessarily dressed until the end..." John Barrowman hatte diesmal einen regenbogenfarbenen Glitzerzweitteiler an und machte sich über die Eltern lustig, die ihren Kindern nun erklären müssten, was ein B*tt Pl*g ist. Er erklärte es jedenfalls mit sehr anschaulichen Gesten und Geräuschen.

Bei dem anschließenden ESA-Panel mit Professor Mark McCaughrean über das James Webb Space Telescope ging es wieder etwas seriöser zu. Er erklärte sehr anschaulich, wieso man bei sehr weit entfernten Galaxien diese großen Infrarotteleskope benötigte, nämlich wegen der Rotverschiebung ("Redshift") durch die beschleunigte Bewegung von der Erde weg. Und diese müssten außererhalb der Erdatmosphäre stationiert sein, damit sie durch die Luftbewegung und -filterung nicht gestört werden.

Am Ende gab es noch den Cosplay Catwalk mit jeder Menge toller Kostüme. Zum männlichen Part im Sklavinnen-Kostüm von Prinzessin Leia meinte Nessi nur, dass, immer wenn man glaubt, auf der FedCon schon alles gesehen gehabt zu haben, ... Am Ende gab es noch einen Ghostbusters-Heiratsantrag auf der Bühne.

Leider hatte der Whiskey-Stand nicht alles vorrätig zum Sofortkauf, weil ich die Ecke mit dem Rum-Sortiment entdeckt habe und der Rum namens Dead Man's Fingers einfach lustig ist. Ich kannte bisher nur den gleichnamigen Pilz...

Den Abend haben wir dann draußen am Brunnen mit Pizza und danach im Foyer mit der LGT-Community wieder gemütlich ausklingen lassen.

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Freitag, 3. Juni 2022 23:59

FedCon 30 - Tag 1

Der Freitag begann mit einem schönen gemeinsamen Frühstück mit der LGT (Last Geek Tonight)-Community. Kurz haben wir auch Hubert Hallo gesagt und über unseren letzten Mailverkehr gesprochen, aber er war schon ziemlich im Constress. Im Händlerraum habe ich dann gleich mal einen Drachen adoptiert. Thomas und Monika waren noch nicht ganz fertig mit dem Aufbau ihres Standes, es mussten noch ein paar Preisschilder geschrieben werden, aber es hatten viele von der LGT-Community geholfen gehabt. Danach haben wir uns kurz in den Vortrag von Semir Ayar zu Filmmusik mit Quiz gesetzt. Danach sind wir durch die Kunstausstellung gewandert. Besonders haben es mir die Barbiepuppen angetan, so viele liebevolle Details. Calla Non (Fatzebuck) hat später auch den ersten Preis gewonnen, absolut verdient! Die eigentlichen FedCon-Taschen aus Plastik waren noch irgendwo in einem Container zwischen Shanghai und Hamburg stecken geblieben, deshalb gab es Papiertüten zum 30. Jubiläum.

Unser erster Programmpunkt war dann Hubert Zitt mit einem Vortrag über Verschwörungstheorien. So viel wie in den letzten beiden Jahren habe ich mich noch nie mit dem Thema auseinander gesetzt, aber der Vortrag war wirklich großartig, wie immer. Er meinte, dass pessimistische Menschen eher dazu neigen würden, an Verschwörungstheorien zu glauben. Und "Cui bono?" kommt aus Asterix :D

Nach dem Vortrag gab es eine Art Streitgespräch zwischen Warslern (Karsten Graef, Joachim Sohn) und Trekkies (Thorsten Walch, Reinhard Prahl), mit einem riesengroßen Augenzwinkern. Denn in Deutschland gibt es eigentlich keine nennenswerte Feindschaft zwischen diesen beiden Fandoms, das sagt man eher den Amis nach (siehe "Fanboys"). Der Todesstern wurde als riesige WG bezeichnet.

Danach hatten wir langsam Hunger. Im Foyer war eine lange Schlange und ich befürchtete, sie wäre für den Futterstand, aber es waren die Leute, die ein Autogramm oder Foto von Oliver Kalkofe haben wollten.

Anschließend waren wir im ersten ESA-Vortrag mit Andrea Boyt und Thomas Ormston. Andrea erzählte z.B. über die Mahlzeiten an Bord der ISS. Ich wunderte mich darüber, dass vieles in Mini-Dosen verpackt war, denn der Müll muss ja zurück zur Erde transportiert werden. Thomas hat dann sehr viel über Weltraumschrott erzählt, was wirklich immer mehr zum Problem wird. Außerdem erzählte er vom Astronautentraining. Chris Harlem fragte, ob die Collectoren mit den defekten, eingefangenen Satelliten dann verglühen würden oder ob diese mehrere Objekte einfangen könnten. Dem ganzen Projekt kann man auf Twitter unter @ESAcleanspace folgen.

Im Aufzug sind wir dann Karsten Graef von der Rebel Legion German Base Yavin begegnet, der ein Star Wars Trek-Hybrid war, unten schwarze Imperiumshose mit Reitstiefeln und oben ein TNG-Oberteil. Er fragte Florian, ob er der "Lego-Bauer" wäre. Ich glaube, Florian ist da ein paar Zentimeter gewachsen.

Dann gab es endlich die Opening Ceremony. Eigentlich gab es keine Coronaregeln mehr, aber Nessi meinte, dass man gerne Maske tragen kann, wenn man möchte, und man solle sich gegenseitig lassen und einfach mal nix sagen. Und dann kreierte sie mit Lori den Spruch "Wash long and prosper!" Nessi und Lori haben dann auf "Neverending Story" den Song "Neverending FedCon" gesungen (ab Minute 2:02), wo wir auch kurz als Deko mit auf der Bühne stehen durften, ganz links beim Holodeckeingang, ich mit weißem Streifen an der Hose.

Danach war endlich Feierabend. Wir haben mit der LGT-Community im Foyer wieder Pizza gegessen und kurz vor Schluss habe ich mir beim Futterstand noch ein Eis geholt. Ich habe mir fast alle Namen gemerkt, nur Elena und Katja habe ich verwechselt, das passiert aber nicht nochmal. Zur Party sind wir nicht gegangen. Damit ich auf der Heimfahrt sicher fahren kann, habe ich darauf geachtet, genug Schlaf abzubekommen. Ich werde zu alt für diesen Scheiß!

93 Fotos

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Donnerstag, 2. Juni 2022 23:59

Fahrt nach Bonn

Huch, plötzlich ist FedCon. Wie konnte das passieren. Ich musste früh kurz zu Felix, dann habe ich schnell ein paar Sachen in den Koffer geworfen und dann ging es auch schon los. Entweder helfen Energy Drinks nicht mehr so gut, oder die aus dem Baltikum haben nicht so viel Koffein drinnen, oder Nürnberg am Dienstagabend war doch zu viel, jedenfalls musste ich anfangs jede Stunde Pause machen auf der Fahrt, bis endlich der tote Punkt überwunden war. Der geplante Trip zum Haribo Fabrikverkauf haben wir dann aber versäumt, allerdings sind auch die anderen erst kurz nach 18.00 Uhr dort angekommen und standen dann vor verschlossenen Türen. Aber Sicherheit beim Fahren geht vor.

Wir haben in der Hotellobby vom Maritim vorgeglüht, Moni durfte ein kleines Geburtstagsgeschenk auspacken. Was ist das Gegenteil von Conblues? Convorfreude :)

Pause

Maritim neu renoviert

Bad im Maritim neu renoviert

Bad im Maritim neu renoviert

Maritim neu renoviert

Maritim neu renoviert

FedCon Bühne

FedCon Bühne

Geburtstagsgeschenk

Geschenk

Erdbeer Ipanema

Florian und Sandra

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Dienstag, 31. Mai 2022 23:59

Lydia Benecke im Planetarium Nürnberg

Da das fast ein Heimspiel war, haben wir uns zu dem Vortrag vom Bildungszentrum Nürnberg, das im Nicolaus Copernicus Planetarium stattfand, angemeldet. Auf der Teilnahmebestätigung stand nur der Ort nicht drin, deshalb habe ich nochmal genau recherchiert, damit wir nicht wieder am falschen Ort erscheinen. Das Parkhaus um die Ecke "Am Plärrer" hatte ziemlich schlechte Bewertungen auf Gugl Mäps, weil es die Kennzeichen scannt und manche Parkende trotz Bezahlung im Nachhinein mit einer Rechnung beglückt wurden. Also habe ich das Parkhaus "Sternentor" gewählt. So hatten wir auch noch einen 15-Minuten-Spaziergang an der Stadtmauer entlang. Das war sehr schön.

Leider hatte das Sternencafé im Planetarium geschlossen, deshalb sind wir nochmal zurück und haben uns einen Döner geholt. War ein bisserl eine blöde Idee... Das nächste Mal was ohne olfaktorischem Störpotential.

Das Thema war "Die Psychologie der Manipulation". Lydia hat z.B. über Kumaré erzählt, der darüber erschrocken war, wie leicht Menschen eigentlich manipulierbar sind. Und über den Tinder-Schwindler. Später hörten wir die Geschichten von der Ferngesprächs-Con nochmal. Diese hatten gemeinsam, dass die Frauen im Kindesalter vernachlässigt wurden und dann als Erwachsene mehr oder weniger süchtig nach Aufmerksamkeit waren, was durch die Verbreitung von wissenschaftlichem/medizinischen Unfug natürlich auch gefährlich werden kann und dem armen Garnett sogar das Leben gekostet hat.

In der anschließenden Fragerunde hat ein Zuschauer gefragt, ob es ein Zufall ist, dass die absichtlichen Manipulationen durch Männer und die eventuell unterbewussten Manipulationen durch Frauen verursacht wurden. Lydia meinte aber, dass das zwar eine gute Beobachtung wäre, aber eigentlich nicht wirklich typisch ist. Vielleicht sucht sie für zukünftige Vorträge noch Beispiele heraus, wo es genau umgekehrt ist.

Ich habe mich mal wieder nicht getraut, eine Frage zu stellen. Dabei hätte mich interessiert, ob solche Manipulationstechniken gezielt auf Manager-Seminaren gelehrt werden. Es ist wohl modern, die Belegschaft regelmäßig zu loben, aber manchmal fühle ich mich dadurch auch etwas manipuliert, weil ich nicht immer sicher bin, ob das wirklich ernst gemeint ist...

Witzig war, dass wir drei Leute von der Ferngesprächscon wieder getroffen haben. Wir haben uns auch am Shirt erkannt (1x Ferngespräch, 1x Hoaxilla "homöopatische Dosen Feenstaub"). Außerdem war auch jemand mit "Zeugen Kühlwaldis"-Tasche da. It's a movement! *grins*

Ich muss auch noch das Video Hochstapelei und Gaslighting anschauen. Vielleicht bekommt man dann ein besseres Gefühl dafür, wann jemand manipulativ ist, so dass man sich dann besser schützen kann.

Am Ende hat Lydia draußen noch Bücher signiert. Da es bei uns etwas länger dauern würde, haben wir unsere Foto- und Signier-Session erst einmal unterbrochen und an der Seite gewartet, bis die Schlange "abgearbeitet" war, und dann hatte Lydia sich noch die Zeit genommen, zwei Bücher zu signieren, Florians Lego zu bewundern und dann hat Florian sein Meisterwerk Nummer 2 überreicht (ohne Westflügel, Nummer 1 hat Tommy Krappweis zum 50. Geburtstag bekommen). Lydia war ganz hin und weg und hat sich mega gefreut. To be continued...

24 Fotos

Lego-Ferngesprächs-Studio mit Lydia Benecke

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Sonntag, 1. Mai 2022 22:45

EINSAMGEMEINSAM

Es war schon ein Pflichttermin zur Vortragsreihe EINSAMGEMEINSAM zu gehen, als Alexander Waschkau von Hoaxilla ein Heimspiel gab. Das Thema hieß "Mittendrin und doch allein: Digitalisierung und Einsamkeit / DIANA KINNERT, Politikerin (zugeschaltet) & HOAXILLA, Der skeptische Podcast (Gespräch mit Prof. Doris Dörrie)". Doris Dörrie kenne ich noch als Regisseurin für den Film Männer (1985) mit Heiner Lauterbach und Uwe Ochsenknecht. Die köstliche Szene, in der Heiner Lauterbach ein Gorillakostüm anhat und nur Grunzlaute von sich gibt, damit ihn seine Frau nicht erkennt. Toller Film!

Diana Kinnert haben wir das erste Mal gesehen. Sie ist Politikerin (CDU), hat einen Podcast "Allein zu sein" und hat hier über die Einsamkeit referiert. Ihr Wortwahl war extrem abgehoben, so Politiker- und Intellektuellensprech, bei dem es zeitweise echt schwer war zu folgen. Ich hatte das Gefühl, dass sie Einsamkeit zelebriert und obwohl sie durch das Internet durchaus Kontakte zu Gleichgesinnten fand, schien sie das doch recht negativ zu sehen. Florian merkte an, dass jemand, der auf Twitter genau 0 Leuten folgt, gar nicht an einem Diskurs interessiert sein kann, sondern nur die eigene Ansicht hinausposaunt. So kam es uns auch vor, da war nix mit Diskussion, sondern ein Dialog zwischen Alexander und Doris, zwischenzeitlich unterbrochen von Nachfragen von Doris, die dann mit themenfremden Monologen von Diana nicht beantwortet wurden.

Da war Alexanders Kurzvortrag über den skeptischen Podcast Hoaxilla, die Ferngespräche, die aus der Coronasituation entstanden sind, die Ferngesprächscon und dass dadurch erst der Flauschhaufen entstanden ist, und sich auf der Con sogar ein Paar (kontrollierter Wahnwitz und Lesensfreude) gefunden hat, doch wesentlich erfreulicher. Danach spielte noch Philip aus Uganda zwei schöne Lieder auf Swahili. Er benutzte dabei ein ähnliches Gerät wie Marcel auf Thomas' Geburtstag, das war echt erstaunlich. Leider verstand man kein Wort.

Anschließend hat sich Alexander Zeit genommen, Florians Lego-Kreation zu bewundern, zu signieren und sich mit uns fotografieren zu lassen. Das hat echt Spaß gemacht. Inzwischen sind wir aber zu der Erkenntnis gekommen, dass es ziemlich fies ist, die Legofiguren nur signieren zu lassen. In Zukunft muss Florian immer zwei davon kreieren, damit wir dann eine Legofigur auch überreichen können. Aber wenigstens hat Florian zwei Schieferuntersetzer und [darf noch nicht verraten werden] abgegeben.

Zu uns haben sich dann noch ein ITler von der HFF mit Freundin/Frau und drei Damen aus dem Publikum gesellt und noch über verschiedenes diskutiert. Das war echt schön!

Anschließend sind wir noch zu dem Vortrag "Die einsame Gemeinschaft: wohin die Eigenlogik unter Verschwörungstheoretiker*innen führt / Prof. Dr. MICHAEL BUTTER, Amerikanist" geblieben, der uns auch sehr gut gefallen hat. Die Quintessenz war aber mal wieder, dass es nicht zu den gefährlichen Auswüchsen von Verschwörungstheorien kommen würde, wie Pizzagate oder die Stürmung des Kapitols, wenn es bessere Bildung, soziale Sicherheit und weniger Ungleichheit gäbe. Aber gerade das mit der Bildung wird die Biden Administration nicht bis zu den Midterms hinbekommen...

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Donnerstag, 14. April 2022 21:28

Edeka Wollny, Bernd Harder und Legoland

Eigentlich wollten wir eine kleine Tour während des Urlaubs machen, die nachgeholte Star-Trek-Vorlesung in Zweibrücken, Florians Patentante besuchen und Legoland, aber weil die Vorlesung wegen den steigenden Infektionszahlen doch wieder abgesagt wurde, ist es nur ein Tagesausflug zum Legoland geworden. Nachdem unser Osterurlaub aber auch so stressig genug wurde - ich weiß auch nicht, wieso sich der Kalender immer so schnell füllt -, war das vielleicht auch ganz gut so.

Bei strahlendem Wetter haben wir unser Jubelticket vom letzten Jahr eingelöst. Natürlich haben wir auf dem Hinweg bei Edeka Wollny Zwischenstopp gemacht. Zu unserer großen Überraschung hat Bernd schon auf dem Parkplatz auf uns gewartet. Er hat sich sehr darüber gefreut, seine Legofigur kennenzulernen, die Florian gebastelt hat. Selbst Herr Wollny hat sich kurz Zeit genommen, um Hallo zu sagen. Und er hat uns damit überrascht, dass er eine Gin Tonic-Dose für uns reserviert hat. Er ist einfach genial!

Legoland war dann nur recht kurz, weil ich Florian nicht gesagt hatte, dass das Bad frei ist. Wahrscheinlich müssen wir dieses Jahr doch noch mal hinfahren. Nur gibt es leider keine Spacedays, die die Star Wars Tage abgelöst hatten. Vielleicht nächstes Jahr wieder?

Wir haben sogar einen roten Milan gesehen.

32 Fotos

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Sonntag, 10. April 2022 23:59

Science Busters - Global Warming Party

Martin Moder, der auch Videos für M.E.G.A - make Europe gscheit again gemacht hat, ist nun wieder live on tour mit den Science Busters. Nachdem wir die Show in Dorfen letzte Woche Freitag verpasst hatten, fand Florian einen Termin in Ingolstadt, das ist nur geringfügig weiter zu fahren. Also gleich mal Tickets bestellt. Wir hatten Martin Moder auf der #Ferngespräch-Con nur als Stream erleben dürfen, weshalb wir uns sehr gefreut hatten, ihn auf diese Weise einmal live erlegen zu können.

Auf dem Hinweg haben wir in der Pizzeria Cento zu Abend gegessen, leckeres Lachsfilet. Die Pizzen sahen aber auch extrem lecker aus, frisch aus dem Steinofen und man konnte dem Pizzabäcker zusehen, wie er den Teig in die Luft warf und rotieren ließ. Aber nachdem wir bereits am Abend zuvor Pizza hatten, wollten wir etwas Abwechslung haben.

Beim Kulturzentrum neun gibt es ein paar wenige Parkplätze, aber um diese Zeit kann man auch auf dem P&R-Parkplatz stehen. Das Programm war teilweise schon arg gruselig, weil es immer wieder bewusst macht, wie ernst die Lage mittlerweile ist. Aber wir haben eine Menge gelernt, über Methan und über astronomische Gaswolken. Sehr sehenswert!

Am Ende waren die drei, also Moderator Martin Puntigam, Astronom Florian Freistetter und Molekularbiologe Martin Moder, noch für Autogramme und Fotos bereitgestanden. Nachdem Florian ins bereits über Twitter angekündigt hatte, wusste Martin schon, dass wir kommen und begrüßte uns mit "Ah, die Spitzohren!" Die liebevoll gestalteten Lego-Minifiguren kamen wieder sehr gut an. Jetzt ist mein Pile of Shame/Joy wieder um vier Sachbücher angewachsen. Und wer wissen möchte, was es mit der Flamme auf Florian Freistetters Kopf auf sich hat, der muss sich die Show anschauen :) Martin hat sich noch kurz für ein gemeinsames Foto Zeit genommen und hofft, dass es es auf die nächste #Ferngespräch-Con schafft. Wir auch :)

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Mittwoch, 2. März 2022 20:29

Du bist nicht allein

Ich hatte vor ein paar Wochen wieder so einen "Bestellungen beim Universum"-Augenblick. Nicht hauen, Holm ;-) Ich dachte mir, nachdem wir beim Mara-Dreh kurz nach unserer Rückkehr aus den USA nicht teilnehmen konnten und ich auch nicht beim Mara-Hörbuch mitgemacht hatte, weil ich dachte, das wäre nur ins Mikro schreien, dass ich sehr gerne beim nächsten Fanprojekt mit Tommy wieder mitmachen würde. Und kurz darauf erzählte mir mein Schatz Florian, dass Tommy Leute aus der Ferngesprächs-Community sucht, die bei einem Lipsync-Musikvideo mitmachen würden. Alle technischen und rechtlichen Details wurden über Discord geklärt. Wir waren natürlich sofort dabei und sind nun glücklich, dass wir unseren Teil zu dem wunderbaren Song "Da bist du nicht allein!" beitragen durften.

Er wurde gestern im Twitchkanal WildMics im Anschluss an die Sendung #Ferngespräch #100 | #2GETHER4UKR Spendenstream zum ersten Mal gezeigt. Es ging in erster Linie um die Hilfe für die geflüchteten Ukrainer, das derzeit beherrschende Thema Krieg wurde zwar auch angesprochen, aber nicht in der sonst gewohnten Detailtiefe. Viele Community-Mitglieder sind verständlicherweise dem Stream gestern ferngeblieben, weil sie das Thema zu sehr belastet. Das ist vollkommen in Ordnung. Trotzdem hatten wir wohl einen neuen Rekord mit zeitweise über 9.000 Zuschauern erreicht. Zuletzt waren es eher so 2.500 immer. Es kamen auch während der Sendung über 400.000 Euro zusammen.

Sich im Moment von der erdrückenden Nachrichtenlage abzuschirmen ist sehr wichtig für die Psychohygiene. Daher empfehle ich jedem, das Doomscrolling sein zu lassen. Alexa hat sich als "professionelle Doomscrollerin" bezeichnet und war am Sonntag in Tränen aufgelöst. Und ich empfehle, sich keine Talkshows im Fernsehen anzusehen, die mit der unausgewogenen Auswahl ihrer Gäste nur für größtmögliche Verunsicherung sorgen und Ängste schüren. Daher schätze ich die Ferngespräche sehr, weil sie sich gänzlich weigern, Personen einzuladen, die etwas anderes als den wissenschaftlichen Konsens vertreten. Das heißt nicht, dass in den Gesprächen immer Friede-Freude-Eierkuchen herrscht, aber es wird zumindest nicht gespalten oder Querdulli-Schwurbler-Narrative bedient.

Mir haben die Sendungen jeden Dienstag Abend sehr geholfen, die letzten beiden Jahre zu überstehen. Ich war letzt sogar soweit wieder psychisch stabil geworden, dass ich meine dystopischen Serien weiter anschauen konnte, u.a. Fear the Walking Dead und World Beyond. Fear the Walking Dead hat aber zu viel bei ZNation abgeschrieben, inklusive Atombomben und Fallout, als ob Zombies nicht schon genug wären. Außerdem finde ich es sehr deprimierend, wenn die Autoren liebgewordenen Charaktere reihenweise umbringen. Manchmal frage ich mich, ob solche Serien nicht auch zur Verrohung der Gesellschaft beitragen. Aber ich schweife vom Thema ab.

Hier könnt ihr euch das wunderbare Gemeinschaftsprojekt der Ferngesprächs-Community mit Tommy Krappweis Da Bist Du Nicht Allein ansehen, bei dem wir mitwirken durften. Sämtliche Erlöse gehen an das Kinderhilfswerk Ukraine.

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Sonntag, 28. November 2021 23:13

ComicCon Stuttgart - Tag 2

Nach dem leckeren Frühstück haben wir ausgemacht, dass wir ab frühen Nachmittag wieder am Baustand ablösen. Diesmal hatten wir Zeit, die Legoausstellung mal anzuschauen. Es ist schon der Wahnsinn, was manche Leute für Sachen bauen. Wir haben Jürgen getroffen, für den Florian dann den Kontakt vom Erbauer des Kugelraumers hergestellt hat. Den hätte er gerne für die GarchingCon.

Mittags gab es ein LGT-Foto im Backstagebereich. Uns wurde erzählt, dass die Polizei Kontrollen gemacht hat. Wir haben die auch schon gesehen. Die Veranstaltung wurde als vorbildlich gelobt. Bei den gelben Bausteinen hat sich Micha vom Trekdinner United mit Sohn dazugesellt und ziemlich lange gebaut.

Nachmittags hatte ich dann Zeit, das Panel von Patrick Bach anzuschauen. Für seine erste Rolle als Silas scheint er bekannter zu sein, aber die Serie habe ich noch nie gesehen. Harlem hat wieder eine Frage gestellt. Ich dachte schon, dass die Besucher alle sehr vorbildlich sind und die Maske korrekt tragen, da habe ich die erste P*mm*lnase entdeckt. Aber das war auch ein unsympatischer Mensch. Wenn die Schauspielerkollegen nicht die Fragen gestellt hätten, hätte ich mich vielleicht auch noch ans Mikro getraut. Aber so hat es zwar das Panel am Laufen gehalten, aber mich von einer echten Publikumsfrage abgehalten. Ich wollte fragen, ob Patrick Bach als Kind aus eigenem Antrieb Schauspieler werden wollte.

Am Ende gab es noch eine Lesung von Martin Semmelrogge. Wäre die LGT-Community nicht da gewesen, wäre der Zuschauerrang sehr dünn besiedelt gewesen. Es war eine Biografie, als Abwehr von Schmierfinken-Journalisten.

Beim Aufräumen der Legostationen haben wir noch beobachtet, wie das traditionelle Helferfoto geschossen wurde. Von ursprünglich 180 Helfern waren aus unterschiedlichen Gründen nur 70 übrig geblieben, und die haben hier alles über das Wochenende gestemmt. Wahnsinn!

Nachdem alle gelben, blauen und Duplo-Steine aufgeräumt waren, haben wir noch ein wenig bei Thomas und Monika geholfen. Da ich aber auch diese Nacht wieder nicht so gut schlafen konnte, wollte ich nicht zu lange bleiben, damit wir nicht so spät noch auf der Autobahn rumgurken. Wir kamen ca. 23.00 Uhr an und waren froh, heil zu Hause angekommen zu sein. Zum Nachholen von Discovery war es dann schon zu spät. Egal.

60 Fotos

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Samstag, 27. November 2021 23:33

Lego-Store und ComicCon Stuttgart - Tag 1

Nach einem guten Frühstück im Hotel Goldener Löwe mit vorbildlichem Hygienekonzept sind wir weiter nach Stuttgart gefahren. Dort in der Innenstadt haben wir erst einmal den Stempel in Florians Lego-Pass geholt. 2018 bei unserer Lego-Store-Hopping-Tour gab es den Store in Stuttgart noch nicht. Aber natürlich müssen wir noch alle seit dem neu eröffneten Stores in Deutschland besuchen.

Beim Hotel Wyndham war der Parkplatz voll, deshalb mussten wir irgendwo im Bosch-Parkhaus parken. Auf der ComicCon habe ich mir zuerst von Patrick Bach ein Autogramm geholt. Als Kind war ich total in Jack Holborn verliebt. Danach haben wir das Panel mit Schauspieler Patrick Sass angeschaut. In dem abgesperrten Bereich von Halle 3 musste man sich entweder mit Luca/CWA einchecken oder ein Kontaktformular ausfüllen. Nessi hat Patrick am Ende des Panels einen Teppich überreicht. Das hatte etwas mit Last Geek Tonight zu tun, wo Patrick einen alten Teppich im Hintergrund hatte, der etwas Unordnung verdeckt hatte. Den gab es aber bald nicht mehr, deshalb hatte Patrick versprochen, wenn er einen neuen Teppich bekommt, würde er ihn in Zukunft auf alle Cons mitnehmen. Sowas darf man doch gegenüber einer durchgeknallten Community nicht aussprechen :D Außerdem hat er noch einen Bademantel vom Maritim bekommen.

Harlem-Chris hat uns dann gesagt, dass sich die LGT-Community um 19.30 Uhr im Echtadinger Brauhaus treffen würde. Wenn Chris dabei ist, muss niemand hungern. Er hatte schon auf der FedCon immer für die Pizzasammelbestellung im Maritim-Foyer gesorgt. Als er eine Frage stellt, hat Nessi ihn auch mit Namen angesprochen. Patrick Sass hatte gesagt, er ist nicht wie Til Schwaiger, der könne gleichzeitig schauspielern und Regie führen. Das halte ich für ein Gerücht. Wer sich für seine Projekte Eis am Stiel oder den Thule-Film interessiert, kann ihm auf Instagram folgen.

Nach dem Panel haben wir uns bei Schwabenstein gemeldet und die Mädels von der Baustation mit den gelben und blauen Steinen abgelöst. Die Aufgabe war, ein wenig aufzupassen, dass niemand etwas mitnimmt oder am Tisch isst oder trinkt. Und natürlich die Bauwerke wieder zu zerlegen, damit die Steine für die nächsten Baumeister zur Verfügung stehen. Bei manchen Bauten blutete einem dabei das Herz. Den gelben Dino (das beliebteste Fotomotiv) und die blaue Spirale haben wir am Abend dann aber doch stehen gelassen. Ein Mädel wäre gerne als Ahsoka Tano gekommen, aber wegen der Maske hätte man das geschminkte Gesicht dann gar nicht sehen können. Vielleicht das nächste Mal.

Es wurde natürlich auch darüber gesprochen, ob so eine Messe überhaupt coronaconform wäre. Aber die Weihnachtsmärkte sind abgesagt worden. Viele Händler und auch Besucher hatten eigentlich gehofft, dass die ComicCon abgesagt werden würde. Aber da sie stattfinden durfte, musste das auch durchgezogen werden, sonst hätte das einen imensen finanziellen Verlust bedeutet. Wer seine Veranstaltung nämlich ohne Verbot, sondern nur aus Vernuft absagt, der bleibt definitiv auf den Kosten sitzen. Im Falle eines Verbotes hätte es eventuell einen Entschädigungsanspruch gegeben.

Ich bin kurz runter zu den Händlern gegangen. Am Stand von Fantasie und Raum waren Daniel, Thomas und Monika im Stress. Das war aber auch gut so, die Stimmung beim Aufbau war nicht so rosig gewesen, aber die ComicCon war doch gut besucht. Man tut eben, was erlaubt ist.

Nach der Messe bin ich dann kurz ins Wyndham und habe schnell eingecheckt. Aber Florian musste noch nachkommen, damit er auch sein Impfzertifikat vorzeigen kann. Als wir dann im Echtadinger ankamen, wurde ebenfalls das Zertifikat inklusive Perso überprüft, sehr vorbildlich. Das ist ja nicht überall so. Es gab lecker Burger. Bei der Kürbissuppe stand in der Karte, dass sie mit echtem Steirischen Kürbiskernöl gewürzt wird. Unsere Steirischen LGT-Community-Mitglieder, die wegen dem Lockdown in Österreich nicht kommen konnten, meinten auf Discord, dass sich Harlem die Flasche zeigen lassen sollte. Die coole Bedienung Sabrina machte den Spaß mit und holte die Flasche aus der Küche. Und auf Discord wurde sofort gelobt, dass es auch richtig gutes Öl sei. Ich liebe mobiles Internet.

Später haben wir Daniel, Thomas und Moni noch ins Mövenpick gefahren, weil das gleich neben dem Wyndham ist. Um Discovery nachzuholen war es schon zu spät.

58 Fotos

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Freitag, 26. November 2021 18:49

Edeka Wollny mit Bernd Harder - Legoland

Am Mittwoch war endlich klar, was die neuen Coronaregeln sein würden. Im Legoland galt also 2GPlus. Also schnell Tickets besorgt und im Testzentrum angemeldet. Glücklicherweise haben wir eines fast vor der Haustür. Das Legoland hatte seine Saison bis zum 28. November verlängert. Und da wir normalerweise jedes Jahr einmal ins Legoland fahren und es dieses Jahr aus verschiedenen Gründen noch nicht geschafft hatten, wollten wir das unbedingt noch machen, trotz angesagten Temperaturen knapp über Null.

Am Donnerstag habe ich dann Florian gefragt, ob wir auf dem Weg zum Legoland einen kurzen Zwischenstopp bei Edeka Wollny in Friedberg bei Augsburg einlegen wollen. Liegt ja schließlich auf dem Weg. Also haben wir uns den Spaß erlaubt und den Abstecher eingeplant.

Früh sind wir aber erst ins Testzentrum und haben im Lego-Store die Zeit noch genutzt, den neuen AT-AT für 800 Euro zu bewundern. Als der Test dann negativ bestätigt wurde, sind wir losgefahren.

Im Edeka Wollny haben wir unser Frühstück und etwas Proviant eingekauft. Noch schnell ein Selfie vor dem Markt geschossen, auf Twitter gepostet und weitergefahren... Da antwortete Bernd Harder von den #Ferngesprächen, dass er auf einen Gin Tonic vorbeikommen könnte. Wir waren erst 5 Minuten weg, also sind wir natürlich umgekehrt und haben uns dann auf dem Parkplatz getroffen. Statt Gin Tonic ist es dann ein Käffchen geworden. Herr Wollny war leider nich da, aber Bernd hat uns dann kurz Daniela vorgestellt, der die ganze Sache ein klein wenig peinlich war. Wir haben uns riesig gefreut, dass Bernd diesen Spaß mitgemacht hat. Danach ging es auf Twitter rund und wir haben uns gefreut, dass wir in diesen blöden Zeiten ein paar netten Menschen ein Lächeln oder Grinsen schenken konnten.

Jetzt muss ich aber mal ein Geheimnis verraten. Bei Edeka Wollny gibt es Demeter-Produkte. Auch wenn man Kackhörnchen hirnrissig findet, so hat Mai Thi zumindest berichtet, dass die für gute Böden sorgen. Das Regal mit Bernds Hausschuhen und sein persönliches Gin Tonic-Regal haben wir gefunden :) Nur haben wir uns nicht getraut zu fotografieren, weil das in Supermärkten nicht so gerne gesehen wird.

Als wir weiterfuhren, sprang das Navi plötzlich auf weit über eine Stunde, weil sich ein heftiger Stau bildete. Wir sind dann eine 45 Minute schnellere Route gefahren. Sogar die Autobahnauffahrten Günzburg waren gesperrt worden. Vielleicht war es ein Glück, dass wir nochmal umgekehrt waren, um Bernd zu treffen. Vielleicht wären wir sonst in diesen Unfall verwickelt worden. Wer weiß das schon.

Legoland

Danach sind wir weiter zum Legoland gefahren. Dort gab es auch ein Booster-Zentrum, aber ich bin erst im Januar/Februar dran, deshalb sind wir direkt zum Legoland gefahren. Wegen der Temperaturen hatten wir sowieso nicht geplant, den ganzen Tag dort zu bleiben. Leider gab es keine 2021-Steiner mehr und der Fabrikverkauf war jetzt natürlich zum Saisonende schon ziemlich leer, aber unsere Tierchensammlung wurde erweitert. Und ich habe schon wieder gegen mein selbst auferlegtes, lebenslanges Stofftierkaufverbot verstoßen und Ollie, den Legoland-Drachen gekauft. Wir haben noch einen Crêpes gegessen und im Miniland bedauert, dass die Star Wars Modelle nicht mehr da sind. Wir hatten das Legoland diesmal fast für uns alleine. Im Shop habe ich jemandem noch einen 20%-Gutschein in die Hand gedrückt, der ein teures Modell rumtrug und sich sehr gefreut hat.

Das Restaurant im Goldenen Löwen hat am Freitag leider Ruhetag, deshalb gab es kein Cordon Bleu zum Abschluss, sondern nur Knabbereien vom Wollny.

32 Fotos

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Donnerstag, 28. Oktober 2021 19:20

Tommy-Schrein

Das wichtigste vorweg: Wir haben KEINEN Tommy-Schrein. Ich weiß gar nicht mehr, wer damit angefangen hatte. Ich glaube, es war 2018, als wir innerhalb eines Jahres alle 11 (damals waren es noch 11) Lego-Stores Deutschlands besucht hatten. Damit wir nicht nur wegen dem Stempel nach Saarbrücken fahren, haben wir uns in der Nähe noch andere Sehenswürdigkeiten und Ziele gesucht, darunter auch eine Lesung von Tommy im Drachenwinkel (seither unser Haus- und Hof-Buchlieferant). Jedenfalls meinte ich damals, dass wir Tommy ganz schön stalken würden. Und irgendwie ist seit dem der nicht existente Tommy-Schrein ein Running Gag zwischen Florian und mir.

Irgendwann tauchte auf Twitter dann ein Bild von Tommy in Jesus-Pose mit Gitarre und Bademantel auf, was das ideale Bild für unseren immer noch nicht existenten Tommy-Schrein wäre. Ich speicherte es mir irgendwo ab und das Bild gerieten in Vergessenheit. Bis zur Ferngesprächs-Con. Da fragten wir uns, was Tommy wohl zu unseren niemals existierenden Tommy-Schrein sagen würde. Also druckte Florian das Bild aus, bastelte daraus ein Bild mit 3D-Effekt, sammelte sämtliches Tommy-Merch in der Wohnung verstreut ein und rotzte am Freitag Vormittag, bevor wir zum Arlberg aufbrachen, einen angeblichen Tommy-Schrein für's Foto hin. Nein, das war natürlich nicht lustig, aber auch nicht ernst gemeint.

Und jetzt poste ich noch zwei Bilder, wie es in unserem Wohnzimmer hier normalerweise aussieht.

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Sonntag, 24. Oktober 2021 23:59

FedCon 29 mit Tagesticket für Sonntag

Nachdem wir die Grundgesetzbüchlein in unseren Hotelzimmern gefunden haben, haben wir erst einmal nachgeschaut, wer dieser Gustav Stresemann eigentlich ist. Aber ein Friedensnobelpreisträger, der sich zwischen den beiden Weltkriegen für die Beziehung zwischen Frankreich und Deutschland eingesetzt hat, der kann kein Vorbild für Leerdenker sein.

Nach einem gemütlichen Frühstück mit unserem weiteren Familienmitglied und Washington haben wir ein grünes Bändchen für unsere Impfzertifikate bekommen, unsere Badges geholt und durften endlich auf das Congelände. Wir haben den Händlerraum besucht und die Kunstausstellung. Besonders beeindruckt haben uns die Modelle mit den vielen Lichtern, liebevollen Details und Watte-Explosionen von Kosymo. Wir freuen uns schon, ihn auf der ComicCon in Stuttgart wiederzusehen.

Vor Salon Koenig haben wir auch Hubert Zitt getroffen. Wenn wir schon seine Vorträge verpasst haben *heul*, haben wir uns gefreut, dass er sich kurz Zeit für ein Foto mit uns genommen hat. Robbie war gerade im Interview, mit ihm konnten wir leider nicht sprechen. Bei der Rebel Legion German Base Yavin habe ich einen Pin eines rosa R2D2 erworben für einen guten Zweck.

Ich habe mich riesig gefreut, als mich jemans als Narcissa Malfoy erkannt hat. Zwei hatten auf Bellatrix Lestrange getippt, aber die Locken würde ich nie so hinbekommen. Ich habe morgens noch kurz ein Video angeschaut, damit ich die Kopfhaltung von Narcissa Malfoy hinbekomme. Sie ist ein toller Charakter, eine Mutter, die alles für ihren Sohn tun würde. Beim Harry Potter Fotopoint hat Florian auch ein paar hübsche Fotos von mir gemacht.

Dann haben wir uns auf die Empore des Hauptsaals gesetzt und die Show genossen. Zuerst kam StarGate Atlantis, und danach Discovery. Bei der Crew der Discovery hat jemand Sonequa eine Frage zu zukünftigen Folgen gestellt. Die Gelegenheit hat Benjamin Stöwe (Raumschiff Eberswalde) genutzt, um sie davor zu retten, ihren Vertrag zu brechen. Sie musste nämlich den Flieger erwischen. Bei der Closing wurde dann ein Video zum Song I'm Still Standing von Elton John, wie passend für die erste Con nach (bzw. während) Corona. Gänsehaut! Der Opening von Nessi zur MagicCon wurde auch nochmal gezeigt, basierend auf dem Song "From Now On" aus dem Film/Musical The Greatest Showman. Nochmal Gänsehaut!

Danach waren wir noch hinter dem Maritim beim Brunnen, um ein Last Geek Tonight-Community-Foto zu machen. Bis Stephan das Stativ stabil stehen hatte, war es schon fast dunkel :D Aber wir hatten unseren Spaß und danach haben wir die Con wieder im Foyer mit der legendären Lieferpizza ausklingen lassen. Was für ein toller Tag! Und Florian ist nicht zum Shoppen gekommen. Er meinte, ein Tag ist einfach zu kurz. Den verpassten Catwalk kann ich online nachholen, aber es ist nicht dasselbe. Wenn es klappt, dann werden wir nächstes Jahr wieder dabei sein. Ich bin froh, dass mich das Confeeling wieder hat, auch zum Preis des Conblues. Das ist einfach nur schön.

Als unsere österreichischen LGTler dann die Heimreise antraten, meinte René, dass das jetzt der Öxit ist. Florian: "Österreich hat sich abgespalten." Lachz! So gegen elf sind wir dann aber auch in unser Hotel rüber gegangen. Am nächsten Tag stand schließlich eine lange Autofahrt an, da muss ich ausgeschlafen sein.


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Samstag, 23. Oktober 2021 23:59

FedCon 29 - Fahrt nach Bonn

Morgens habe ich noch schnell Koffer gepackt. Dann ging es los nach Bonn mit einem weiteren Familienmitglied an Bord. Es war zwei Mal Stau. Beim ersten Mal sind wir dem Navi gefolgt und von der Autobahn abgefahren, aber das hat sich nicht wirklich gelohnt. Beim zweiten Mal sind wir draufgeblieben.

Wir waren zum ersten Mal im Gustav Stresemann Institut. Das war immer eine günstigere Alternative zum Hotel Maritum und nicht weit weg, so dass man zu Fuß gehen konnte. Mit der Straßenbahn war das immer ein Act und man musste alles Gekaufte im Rucksack mitschleppen, weil man es weder ins Hotelzimmer noch ins Auto bringen konnte. Die Zimmer sind sehr klein, aber sauber. Nur meine Toilette hat ein klein wenig nach Urin gerochen. Das bekommt man aus alten, porösen Fliesen kaum raus. Und wir hatten leider nur noch zwei Einzelzimmer ergattert. Das war mir aber lieber als mit der Straßenbahn irgendwohin zu fahren. Erstaunlicherweise hatte unser weiteres Familienmitglied auch kurz vor dem Wochenende dort noch ein Zimmer bekommen. Auf dem Schreibtisch lag ein Grundgesetz. Schade, dass man bei dem Anblick gleich Leerdenker assoziiert.

Der Con-Check-In war leider um 18.00 Uhr nicht mehr besetzt. Dieses Jahr waren sie etwas unterbesetzt. Deshalb konnten wir auch keine Tagestickets mehr kaufen. Der Cosplay Contest ist zwar mangels Anmeldungen ausgefallen, statt dessen fand aber ein Catwalk statt. Wir saßen also im Foyer, was aber auch nicht schlimm war, weil dort alle Kostümierten vorbeiliefen. Michelle hätte gerne einen Energy Drink gehabt. Aber in meinem Rucksack fand ich den für die Rückfahrt nicht. Also habe ich mal nach Hause gewhatsappt ("Hab ich ein Monster in der Küche stehen lassen?" - schöner Satz, wenn man den Kontext nicht kennt) und Ferdinand meinte dann, einer würde unter dem Esstisch liegen. Schade, der ist mir wohl beim Packen runtergefallen...

Als ich zum ersten Mal aufgesprungen bin, um das Marspärchen zu fotografieren, fragte Chris, wo meine Maske sei. Ich: "Ups!" Er: "Falsche Antwort!" Ich habe sie mir dann um den Unterarm gewickelt, damit ich sie sofort aufsetzen konnte, wenn ich rumlief. Später gab es dann noch die legendäre Pizza im Foyer. Es war ein sehr schöner Abend, auch ohne Catwalk. Davon werde ich später Fotos im Netz genießen. Am meisten habe ich bedauert, dass wir Hubert Zitt und Highlander 6 verpasst haben.


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Montag, 18. Oktober 2021 21:12

#Ferngespräch-Con im Hotel Sonnenburg - Heimfahrt

Heute Morgen haben wir nach dem leckeren Frühstück ein Filmchen für die Last Geek Tonight - Geekliothek gedreht, nämlich zum Buch "Relativer Quantenquark" von Holm Gero Hümmler. Für heute war es zu knapp, aber vielleicht wird er in zwei Wochen gezeigt. Ich hoffe, das Geschirrgeklapper im Hintergrund von der Hotelbar stört nicht zu sehr. Außerdem haben wir noch ein Schnipsel in Anlehnung an Big Bang Theory gedreht. Schauen wir mal...

Ich war froh, dass unser Auris Hybrid problemlos ansprang, nachdem er drei Tage bei Nachtfrost draußen gestanden hatte. Brav. Auf der Heimfahrt war ich schon ziemlich fertig. In Garmisch wollten wir in das Lokal schauen, in dem Tom & Chris ihren Vorabend zur Hochzeit hatten. Florian hat es auch wiedergefunden, aber wir haben dann doch mangels Parkplatz gemeint, dass wir eh nicht so viel Zeit haben und sind zu einer Raststätte gefahren. Höhenrain, naja... Die Frau an der Theke wirkte gestresst, als müsse sie 100 Leute bedienen, dabei waren wir zu viert. Dementsprechend haben wir nur etwas auf die Hand genommen und im Auto gegessen. Ca. 15.30 Uhr sind wir heil zu Hause angekommen.


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Sonntag, 17. Oktober 2021 23:59

#Ferngespräch-Con im Hotel Sonnenburg - Tag 2

Nach dem Frühstück ging es gleich sehr lustig los:

10.45 Bernd Harder - #Ferngespräch - Das Ungesagte

Tommy moderierte an, indem er darauf aufmerksam machte, dass er im Publikum ein Mara-Outfit (ich stand auf und drehte mich einmal) und eine krude Mischung aus Ghostsitter und TNG Star Trek sehen würde (das war Florian). Dann kündigte er den Gast an mit: "Bernd, einer der ganz Großen!" und alle lachten, weil er ziemlich groß ist, fast so groß wie Washington oder Daniel vom Schwabenstein. Als er vom Orgonite ausgraben statt Bomben entschärfen sprach (also das glauben Schwurbler), bedauerte ich, dass ich mein Beißholz nicht dabei gehabt hatte. Wahrscheinlich war es auch das Ungesagte, weil Twitch nicht FSK 18 ist, er sprach nämlich darüber, was es mit S*x mit Geistern und Werwölfen auf sich hat. Als er von Zombies sprach, zeigte er ein Bild, auf dem eine Frau als Zombie verkleidet zu sehen war und nannte sie seine "Ex ungeschminkt". Aber man muss nehmen, was man kriegt. Herrje... Am Schluss redete er noch von den Zombies beim Augsburger Stammtisch.

11.30 Holm Gero Hümmler - Fakt und Vorurteil

Der Vortrag von Holm über Fakt und Vorurteil war dann eher ernst, obwohl er immer schaut, als hätte er den Schalk im Nacken. Es ist alles so kompliziert. Es ist auch verdammt schwer, jemanden mit Fakten zu überzeugen, da es so ähnlich ist, als würde man jemandem seine Religion ausreden wollen. Insbesondere ging er auf die Problematik bei Sorgerechtsstreitigkeiten ein. Beim Vorlesen hat er dann auch noch einen Tippfehler in seinem Buch entdeckt.

Schön fand ich, als er meinte, dass Wissenschaftler nicht gefühlskalt sind, sondern auch Menschen. Man kann aber auch Spiritualität erleben, wenn man nachts den Sternenhimmel betrachtet. Der ist nicht weniger schön, wenn man um die Gravitationskräfte und dort herrschenden lebensfeindlichen Bedingungen weiß. Er endete mit "Widerspruch ist zwecklos, aber notwendig." Aber leider auch manchmal verdammt anstrengend :(

12.30 Lydia Benecke - Wie Trickser sich Wissenschaftsskepsis und alternative Heilmethoden zunutze machen

Auf diesen Vortrag haben wir uns sehr gefreut, nachdem wir auf der WGT 2018 nicht mehr in den Saal gekommen sind. Die Themen, die Lydia behandelt hatte, waren sehr interessant, ich bedauerte aber, dass sie mehr oder weniger nur die Folien vorgelesen hat. Vielleicht lag das auch am Zeitdruck, denn normalerweise hat sie mehr Zeit zur Verfügung. Sie hat aber auch etwas mehr Zeit bekommen, bevor wir zum Mittagessen gegangen sind. Im ersten Teil ging es um Desiree Jennings, die einen Impfschaden vortäuschte und behauptete, sie hätte durch eine Impfung Dystonie bekommen. Dann hat sie über Belle Gibson gesprochen, die behauptet hatte, an mehreren Krebsarten erkrankt gewesen zu sein und alle durch ihre Ernährungsweise geheilt zu haben, um ihre Kochbücher zu verkaufen.

Jemand hat im Publikum geniest und Lydia hat ihren Vortrag durch ein "Gesundheit" unterbrochen. Der letzte Beitrag war besonders schwer zu ertragen, als sie über Lacey Spears berichtete, die für Likes auf Instagram ihren Sohn Garnett tötete. Sie leidet unter dem Münchhausen-Stellvertreter-Syndrom und es fällt wirklich schwer, mit ihr Mitleid zu haben. Aber Lydia, die oft Gutachten für Gerichtsverfahren schreibt, meinte nur, dass die Schuld durch die Richter geklärt wird, nicht durch die Gutachter.

Dafür, dass Lydia dafür bekannt ist, gerne mal zu überziehen - der Rekord liegt bei vier Stunden - waren die nur 10 Minuten beachtlich. Vielleicht hätte man ihr aber auch von vornherein mehr Zeit einräumen können. Es war trotzdem megainteressant!

13.15 Mittagspause

Diesmal haben wir die Mittagspause draußen in der Sonne verbracht. Wir durften uns mit an den Tisch zu Franz und Nadine setzen, dem Paar mit dem Sinn für das Schöne. Ich habe bei 7°C einen Bananensplit gegessen. Franz und Nadine sind Japanfans, so hatten wir auch gleich ein Gesprächsthema und ich hab mein Tablet weggesteckt, denn bloggen kann ich später auch noch.

Das Meet & Greet wurde auf die Terrasse verlegt. Das hatte zwei Vorteile: Erstens konnten wir so noch ein bisserl Sonne tanken, und zweitens mussten wir dazu nicht die 142 Stufen hoch zum Haupthaus und anschließend wieder runter in den Kongressraum hecheln. Nur Florian musste den Weg nochmal zurück, weil er die Ausdrucke mit dem Gruppenfoto dort ausgelegt hatte. Wegen meines Mara-Outfits wurde ich gefragt, ob ich The Who-Fan wäre. Das war dann wieder ein Holzohr-Klassiker, weil ich ungelogen drei mal nachfragen musste, bis ich "The Who" verstanden hatte, weil ich das weder von den Lippen ablesen konnte noch einen Kontext hatte, weil ich bloß das Mara-Outfit, aber kein The Who-T-Shirt trug in meinem Verständnis. Natürlich weiß ich, dass das eine Band ist, aber ich kenne tatsächlich keinen einzigen Song von ihnen. Manchmal nervt es schon, schwerhörig zu sein.

15.00 Annika Brockschmidt - Amerikas Gotteskrieger

In dem Buch Amerikas Gotteskrieger von Annika gibt es viel Erkenntnis. Es geht auch um die Stürmung des Kapitols und die Entstehung und Entwicklung der religiösen Rechten in den USA. Florian hatte glücklicherweise daran gedacht, das Beißholz einzupacken. Tommy hat seines nicht gleich gefunden und dafür Alexanders Unterarm benutzt. In den Kreisen der Evangelikalen wird häufig davon gesprochen, die gute alte Zeit zurückzuholen. Alexa fragte, von welcher Epoche sie denn genau sprechen würden. Und Annika meinte, dass es diese Zeit nie gegeben hat. Ob es noch Hoffnung gäbe? Hm...

16.00 Meet & Greet auf der Sonnenterrasse

Das Meet & Greet auf die Terrasse zu verlegen war eine wunderbare Idee. Tommy machte viele Fotos, auch von mir im Mara-Outfit. Es ist auch ein schönes Foto mit uns und Hoaxilla entstanden. Das hat Florian dann gleich auf unserem Selphy-Drucker ausgedruckt und nochmal unterschreiben lassen. Alexander fragte Florian, ob er das Foto am Ostbahnhof gemacht hatte. Da kann man schon etwas Angst bekommen, aber da Florians regelmäßiger Arbeitsweg am Ostbahnhof vorbeiführt, war die Situation schnell geklärt.

Annika fragte ich, ob sie ihre Bücher aus dem Koffer doch nicht verkaufen darf, weil die Lieferung an die örtliche Buchhandlung nicht rechtzeitig erfolgt ist. Aber sie erzählte, dass die innerhalb von 10 Minuten schon weg waren. Wie schade, das hatte ich total verpasst. Dafür hat Florian mir dann aus dem Twitter-Account von Annika eine Autogrammkarte ausgedruckt. Die werde ich dann einfach als Lesezeichen verwenden. Für einen anderen Enttäuschten hat Florian dann ebenfalls eine Autogrammkarte von Annika ausgedruckt. Sie war ganz begeistert davon und Tommy murmelte: "Ich fass' es nicht, dass er einen Drucker dabei hat."

Holm erzählte auf die Frage, wieso er auf die Con gekommen ist trotz Erkältung, dass er manche zum ersten Mal getroffen hat und andere seit zwei Jahren nicht mehr gesehen hatte. Das wollte er sich nicht entgehen lassen.

17.00 Closing

Zur Closing wurden dann Tassen und Shirts verlost. Jeder Vortragende hat eine Frage stellen dürfen. Die Antwort auf Holms Frage hätte ich schon gewusst, nämlich dass die Quintessenz von Relativer Quantenquark ist, dass es einen Zufall gibt. Ich war nur zu langsam... Als Lydia und ihr Fahrer mit Fluffy dem Einhorn auf die Bühne kam, ging ein Raunen durch die Menge. Sie wird doch nicht... Nein, natürlich nicht. Ich fand es dann so passend, dass sie ihr Buch Sadisten dabei hatte. Was sagt der Masochist zum Sadist: "Schlag mich!" Wie antwortet der Sadist: "Nein!" Die letzten drei Shirts wurden dann einfach ins Publikum geworfen, ohne dass noch Fragen beantwortet werden mussten. Ein klein wenig neidisch war ich auf Birgit, die das zerfledderte, mit Postits versehene Exemplar von Amerikas Gotteskrieger ergatterte. Aber ich gönne es ihr :) Das ist der Unterschied zwischen Neid und Missgunst.

Als dann alle zusammensaßen, meinte Alexa, dass sie bei dem Anblick dieser wunderbaren Community die Hoffnung hat, dass sich die faktenbasierte Seite doch durchsetzen könnte gegen die Schwurbler. Bernd hat dafür einen wunderbaren Ausdruck: Demokratische Herdenimmunität. Holm bezeichnete die #Ferngesprächler als seine Familie. Raunen :) Carsten nahm dann doch lieber das nicht kontaminierte Mikrophon. Und selbst Annika wurde in eine positivere Hoffnungsstimmung versetzt. Tommy schließt nicht leicht Freundschaften, und jetzt hat er plötzlich so viele davon gewonnen und hatte ein paar Tränchen in den Augen. Und weil Florian immer alles dabei hat, hat sich Brotigkeit (glaube ich) den goldenen Stift ausgeliehen, damit Hoaxilla auf dem gewonnenen Schieferuntersetzer unterschreiben können. Um den Stift zu bekommen, kam erst Alexander und hat nach Florian gefragt und dann Tommy. Ich musste grinsen.

20.30 #AlleBekloppt

Nach dem superleckeren Abendessen wurde dann noch eine Folge #AlleBekloppt #012 | Spezial LIVE aus AT aus dem Hotel Sonnenburg gestreamt. Es gab eine echte Verschwörung, und jeder, der die stille Post mitbekommen hat, kam auch mit Bademantel in den Kongressraum. Tommy war sprachlos. Leider brach der Stream ab, als das Publikum auf die Bühne durfte, aber LeberkäsToupet hat den Augenblick festgehalten.

Tommy war über den Background mit den blauen Lichtern nicht ganz zufrieden. Jemand sprach davon, einen Adventskranz aufzuhängen und ich fragte Florian, ob er nicht zufällig einen dabei hätte. Alexander und Sophia fiel es etwas schwer nach diesem lustigen Wochenende wieder auf Ernst umzuschalten. Vielleicht war es für manche die erste Convention. Jemand fragte, wie man denn das Hochgefühl des Wochenendes in den Alltag rüberretten könnte. Doch das wird nicht gehen, da kommt unweigerlich der Conblues. Ich sortiere Fotos, sauge alles auf, was ich darüber im Netz finde und halte es in meinem Blog fest, so dass ich es immer wieder nachlesen kann.

Es wurde auch ein bisserl ernst, wie immer. Jeder hat wohl einen dunklen Punkt in der Vergangenheit, aber man kann nichts ungeschehen machen. Man muss sich eben selbst verzeihen und versuchen, den gleichen Fehler in Zukunft nicht nochmal zu begehen. Jeden Tag eben so leben, dass man sich selbst abends ohne schlechtes Gewissen im Spiegel in die Augen schauen kann. Ich glaube, das kann ich seit ich etwa 20 Jahre alt bin, von mir behaupten. Seit dem gibt es nichts mehr, was ich bereue.

22.30 Harpo Speaks in der Bibliothek

#AlleBekloppt wurde wegen akuter Müdigkeit früher beendet und auch beim Livegig war Tommy fix und fertig. Er musste die Saiten seiner Gitarre wechseln und bezeichnete sie als "Sch**ße". Jemand fragte dann, ob er sie bei Wish bestellt hätte :D Sie spielten wieder einen meiner Lieblingssongs: Jolene, der ursprünglich von Dolly Parton stammte, ich kannte bisher nur die Version von Boss Hoss. Bei Alice hoffte Tommy, dass niemand sich genötigt fühlt, ein "Who the f*ck is Alice" reinzurufen und wir taten ihm diesen Gefallen, den wunderbaren Song damit nicht kaputt zu machen. Dafür bekamen wir die selten gesungene dritte Strophe :) Jetzt habe ich erst erkannt, dass Nico auf einem Waschbrett musizierte. Und jemand wunderte sich, dass Alexander noch wach ist (ein Insider). Tommy stiegt dann der Geruch von Bananenwhiskey in die Nase: "Ich kotz gleich!" Und noch ein Lieblingslied wurde gespielt: Eleanor Rigby. Hachz!!! Der Rausschmeißer war dann Staying Alive. Leider mussten meine Füße dann ein wenig tanzen, dafür fiel ich dann völlig erledigt ins Bett. Vernünftiger Weise, damit ich morgen noch Auto fahren kann.


Weitere Blogbeiträge und Fotos:



Updates

Youtube PHANPRO (40 Minuten):Die #FERNGESPRÄCH Convention 2021 auf dem Arlberg – Ein Nachgang

Youtube WildMics (26 Minuten):XXL #FERNGESPRÄCH CON 2021 Highlights | Ferngespräch Convention 2021

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Samstag, 16. Oktober 2021 23:59

#Ferngespräch-Con im Hotel Sonnenburg - Tag 1

Das Frühstück war sehr lecker. Am meisten habe ich mich über die frischen Waffeln gefreut.

11.00 Opening

Das Programm startete mit der Opening. Pünktlich 3 Minuten bevor es los ging, fiel das Internet aus. Nico benutzte dann sein Handy als Hotspot. Tommy meinte, die Zeit können wir aber reinholen, wenn Nana noch schneller spricht. Gregor Hoch vom Hotel Sonnenburg erklärte dann, was das Besondere an diesem Hotel ist. Er findet es wichtig, dass die Leute lesen und Fakten und Zahlen werden bei ihm großgeschrieben. Auch wenn es manchmal schwierig ist, da alles aus Wahrscheinlichkeiten besteht und nicht nur schwarz und weiß ist. Deshalb ist er auch ein Fan der #Ferngespräche.

Nana, die im Guiness-Buch der Rekorde als die am schnellsten sprechende Frau eingetragen ist ;-), hat dann den Kaiser-Maiximilian-Preis erklärt. Die Aktion "Europa gegen Covid19" hat den Preis gewonnen, die #Ferngespräche sind ein Teil dieser Aktion. Mittendrin kam irgendwann Lydia und bekam riesigen Willkommensapplaus. Nana erklärte, dass Gefühle sehr wichtig sind und dass man deshalb die Fakten auch auf diesem Wege rüberbringen muss, damit das bei den Menschen ankommt, z.B. durch Spaß. Den hatten wir definitiv!

Tommy hat Hoaxilla über das Podcast-Projekt Minutenweise Matrix kennengelernt. Vielleicht tue ich mir den Mara-Thon irgenwann doch mal an. Florian Aigner hatte keine Aufzeichnungen dabei, erzählte dann aber einfach aus dem Kopf. Aber das war okay, denn er konnte sagen, dass Tommy Schuld ist. Carsten Watzl ist Immunologe. Holm hatte sein neues Buch "Fakt und Vorurteil" mitgebracht, das aber noch nicht im Hotel angekommen ist. Als Tommy das sagte, klang es wie "Fucked und Vorurteil". Man kann's auch falsch aussprechen :D

Bei Annika war #dogcontent Frieda natürlich der große Star und viele haben sich gefreut, den süßen, wuscheligen Hund persönlich kennenlernen zu dürfen. Mit Annika konnten wir live via Twitter alle Stadien der Entstehung eines Buches mit durchleiden. Lydia erzählte dann, dass sie sich verfahren hatten und in dem endlos erscheinenden Arlbergtunnel verschollen sind. Das war auch meine Befürchtung, dass ich da aus Versehen reinfahre. Der führt nämlich schnurstraks am Hotel vorbei. Tommy fragte Bernd, was wir von ihm zu erwarten hätten. Er antwortete "Nicht viel" und Tommy hat Tränen gelacht. Weil er nur 15 Minuten für seinen Vortrag hat, danach käme Lydia dran. Das steht so nicht im Programm und ich bin immer noch unsicher, wie ernst das jetzt gemeint war, ob das Programm geändert wurde oder ob das nur ein Scherz war :) Und für Tommy ist das Beste auf der Welt nicht Frieda, sondern seine Frau Sophia. Und sein Bruder Nico dachte, das wäre ein Familienurlaub mit ein bisserl Musik am Abend, jetzt muss er die Technik bedienen. Eine schöne Opening :)

11.30 Florian Aigner

11:30 Uhr bzw. ein paar Minten später ging es dann mit Florian Aigner weiter. Er stellte sein Buch "Die Schwerkraft ist kein Bauchgefühl" vor. Im Alltag mag unser Bauchgefühl ausreichen, doch wir haben mit der Wissenschaft die Möglichkeit, die Welt genau zu vermessen und ganz andere Erkenntnisse zu gewinnen. Das beinhaltet aber auch, dass neue Erkenntnisse das Weltbild stetig verändern und erweitern. Was dazu führt, dass manche Leute der Wissenschaft vorwerfen, ständig ihre "Meinung" zu ändern. Mit dieser Fehleinschätzung versucht Florian in seinem Buch aufzuräumen. Es ist eine Liebeserklärung an die Wissenschaft, allen voran die Mathematik, die die reinste Form der Wissenschaft darstellt, weil es in ihr überhaupt keinen Spielraum für "Meinung" gibt. Die Mathematik gibt es nur in unseren Köpfen, während die Physik in Experimenten überprüft wird. Wissenschaftliche Aussagen müssen widerlegbar sein, was auf esoterischen Schwurbel normalerweise nicht zutrifft. Bernd hat währenddessen Notizen auf seiner Urkunde gemacht. Und Holm musste wohl 12.00 Uhr gehen. Er hat dann einen Stuhl von der Technik verschieben müssen, damit er durchkommt, was ein ziemliches Quietschgeräusch verursacht hat. Das war ein Men in Black-Moment und ein Lacher :D

Sehr skuril wurde es, als Florian der Frage nachging, wie Fledermausurin schmeckt. Fragt nicht... Die beeindruckendste Geschichte war jedoch, wie der Uranus entdeckt wurde. Aufgrund der Newtonschen Gravitationsgesetze fand man heraus, dass sich der Neptun nicht so bewegt wie er sollte. So konnte man den Bereich des Himmels eingrenzen, wo sich der Störenfried befinden müsse und siehe da, dort fand man dann den Uranus. Als dann das Publikum "Mein Vater erklärt mir jeden Sonntag unsere neun Planeten" aufsagte statt "unseren Nachthimmel", meinte Florian "Ah, Plutoanhänger!" :D

Die kurze Pause habe ich genutzt, um ein paar Bücher zu kaufen. Allerdings habe ich "Die helle Seite der Macht" von Nana Walzer vermisst. Das gibt es nur bei Amazing. Ich habe sie dann darauf angesprochen und sie hat sich meine Mailadresse notiert. Das Exemplar bekomme ich dann per Post :) Eigentlich hatte sie sich gerade mit Florian Aigner unterhalten und ich wollte das auch gar nicht sprengen. Sie dachte, ich wollte ein Selfie mit Florian und hat sich dann gefreut, als ich nach ihrem Buch gefragt hatte.

12.30 Stream mit Martin Moder

Dann ging es weiter mit dem Stream mit Martin Moder, der leider nicht persönlich dabei sein konnte. Als man ihm das Publikum zeigte, meinte er: "Oh, das Ferngesprächs-Shirt gibt es auch in rot!" (war meins). Nachdem wir Martins nackten Oberkörper via Kopfkino bewundert und eine Runde Mitleid mit Fadenwürmern und Fruchtfliegen gehabt haben, hat er sich auch darüber ausgelassen, dass die Leute Wissenschaft und Politik vermischen. Sehr anschaulich wurde beschrieben, wie man Schmetterlinge und Raupen verwurstet (die werden von den rausgeschickten Studenten eingesammelt, das machen die Forschenden nicht selbst), um dann die DNA zu vergleichen und herauszufinden, welche Raupen sich zu welchen Schmetterlingen verwandeln. Bei M.E.G.A. (Make Europe Gscheit Again) wird er in Zukunft nicht mehr so viel machen, das war doch ein Kind von Corona. Er würde lieber wieder mehr auf die Bühne gehen mit den Science Busters anstatt Videos im Wohnzimmer zu drehen.

13.00 Mittagspause

In der Mittagspause waren wir im Hotelzimmer. Florian hat die Lego Gitarre zusammengebaut und ich habe schonmal angefangen zu bloggen. Es ist immer gut, die Erinnerungen frisch festzuhalten. Man vergisst so schnell so viel. Aber ich habe diesmal viele Notizen mit dem Handy gemacht.

14.30 Carsten Watzl

"General" Carsten Watzl, Immunologe, den man aus der Tagesschau kennen könnte, hat dann über Impfungen gesprochen. Eine Frage war, wieviele Impfdurchbrüche auf gefälschte Impfpässe zurückzuführen sind, aber darüber gibt es leider keine Statistik. Seine jugendlichen Kinder impfen zu lassen hat zwar noch keine STIKO-Empfehlung, aber definitiv eine Watzl-Empfehlung. Hört auf den "General"! Eine Frage war auch witzig: "Moderna oder Pfizer, was empfiehlt der Gourmet?" Als die Priorisierung gefallen ist, sind uns leider ziemlich schnell die Impfwilligen ausgegangen. Es wurden abwechselnd Fragen vom Publikum vor Ort und aus dem Chat gestellt. Warum wird Todimpfstoffen ein Wirkverstärker beigefügt? Weil das Immunsystem nicht blöd ist, das denkt sich, der Erreger ist doch schon tot, was soll ich damit? Bevor der mRNA-Impfstoff gegen Corona entwickelt wurde, wurde bereits an dem Impfstoff gegen Krebs mit dieser Technologie geforscht. Deshalb war es auch so schnell gegangen. CureVac hat falsch gepokert und daher den weniger wirksamen Impfstoff entwickelt, während Moderna und besonders biontech das Rennen gemacht und den besten Impfstoff herausgebracht haben. "The Good Stuff", wie ich immer sage. Carsten erklärt das alles immer so, dass man es auch versteht. Und Humor hat er auch :)

15.30 Hoaxilla

Anschließend kam Hoaxilla dran. Alexander und Alexa haben ihre neue Serie im Cartoonformat vorgestellt. Oh, da bin ich gespannt! Danach wurde das Interview mit Dr. Axel Stoll vom Neuschwabenlandforum gezeigt. Gut, dass ich das Beißholz dabei hatte. Ein Teil konnte nicht veröffentlich werden, weil es den Strafttatbestand der Volksverhetzung erfüllte. Ich habe die Frage gestellt, ob er das Interview gesehen hätte mit den Zwischenschnitten, wo gleich mit dem Verschwörungsquatsch wissenschaftlich fundiert aufgeräumt wurde (sonst wäre der Film wohl nicht zu ertragen gewesen), aber er ist vorher bereits verstorben. Aber das Buch hatte er noch mitbekommen und entsprechend heruntergeputzt und Alexander Waschkau und Sebastian Bartoschek als "Schmierenjournalisten" bezeichnet, aber laut Alexa gibt es keine höhere Auszeichnung :) Axel Stoll hat seine Doktor in Geologie gemacht. Alexander hat die Dissertation gelesen, die unfassbar langweilig war.

17.30 Meet & Greet im Foyer

Wir standen dann plötzlich ziemlich alleine mit Lydia da, die fragte, wo denn jetzt das Meet & Greet wäre. Wir sind dann gemeinsam auch mit Bernd den ellenlangen Tunnel (ich glaube das waren 142 Stufen, wenn ich mich nicht verzählt habe - Florian nannte es den "Mara"-Thon). Ich habe Lydia erzählt, dass wir auf der WGT 2018 zu den Leuten gehört haben, die nicht mehr in den viel zu kleinen Saal gelangt sind, und wir uns deshalb sehr gefreut haben, dass sie an diesem Wochenende da war.

Bei dem Meet & Greet war Tommy sehr von der Lego Gitarre begeistert. Florian hat unseren Tommy-Schrein erwähnt und Tommy meinte nur entsetzt: "Bitte sagt mir, dass ihr keinen Schrein habt." Nicht wirklich, denn das ist seit Jahren nur ein Running Gag zwischen Florian und mir, weil wir fast alles kaufen, was Tommy so auf den Markt wirft. Dazu aber später mehr.

Florian Aigner erzählte ich, dass ich gerade dabei bin, sein Buch "Die Schwerkraft ist kein Bauchgefühl" zu lesen und ich wäre gerade bei der Stelle, wo er über den p-Wert und statistische Signifikanz schreibt. Er hat den Part fünf Mal umgeschrieben, bis er verständlich war. Ich fürchte, ich muss ihn trotzdem noch fünfmal lesen, bis ich ihn verstanden habe ;-)

Holm habe ich erzählt, dass ich mit John Gribbin begonnen hatte, mich mit der Quantenphysik zu beschäftigen. Aber die wichtigste Erkenntnis aus seinem Buch war, dass es den Zufall gibt. Er hat mein Weltbild wieder geradegerückt.

Hoaxillas waren beeindruckt, weil ich in knapp zwei Jahren ihren skeptischen Podcast aus Hamburg jahresweise rückwärts anhöre und jetzt schon im Jahr 2012 angekommen bin. Eigentlich mochte ich Podcasts nicht besonders, weil ich als Holzohr (Schwerhörige) es als sehr anstrengend empfinde zuzuhören, aber diesen Podcast mag ich total, immer beim Autofahren.

18.30 Abendessen

Das Abendessen hat mir heute deutlich besser geschmeckt!

20.30 #Ferngespräch Ask Us Anything

Beim anschließenden Ask us anything erzählte Tommy, dass sie bei der Planung der exklusiven Con daran gedacht hatten, dass vielleicht 10 Leute kämen. Aber es waren grob überschlagen 50! Bernd erzählte, dass er seinen Kühlschrank deshalb nicht einschaltet, weil er immer beim Edeka Wollny einkauft und alles immer sofort isst. Eigentlich wollte ich die Frage stellen, wie die Ferngespräche von 2017 mit Sebastian Bartoschek, Wigald Boning und Bernhard Hoecker entstanden sind und wie sie sich in der zwischenzeit weiterentwickelt hätten (hier Schimpfwort Gutmensch und Wozefak Europa). Aber jemand anderes hatte gefragt, wie sie auf den Namen "Ferngespräch" gekommen wären und Tommy hatte erzählt, dass das damals mal die Idee von Wigald Boning gewesen wäre. Da wusste ich nicht, wie ich meine Frage hätte umformulieren können und habe mich wieder gesetzt.

Eine Frage war, ob jemand schonmal eine Morddrohung erhalten hätte. Lydia erzählte, dass eine eingerahmt bei ihr auf der Gästetoilette hängen würde. Apropos Toilette, ich musste ziemlich dringend, also habe ich Twitch auf dem Handy gestartet und es mitgenommen (so mache ich das immer zu Hause), damit ich nix verpasse. Hüstel.

Saukomisch fand ich Carstens Erzählung, als er das erste Mal eine Doku über Chemtrailgläubige gesehen hatte und die ganze Zeit gedacht hat, das wäre ein Sketch! Und Annika hat ihren Podcast "Kreuz und Flagge" angekündigt.

22.30 Harpo Speaks in der Bibliothek

Den Abend haben wir dann mit einem Gig von Harpo Speaks ausklingen lassen. Einer meiner Lieblingssongs wurde gespielt: House of Rising Sun. Florian hat Mrs. McGrath besonders gefallen. Um Mitternacht gab es noch ein Geburtstagsständchen, dann sind wir halbtot ins Bett gefallen.


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Freitag, 15. Oktober 2021 23:59

#Ferngespräch-Con im Hotel Sonnenburg - Hinfahrt

Als wir über Twitch #Ferngespräch erfahren haben, dass es eine Con geben würde, hatten wir sofort beschlossen, dass wir da hin müssen und hofften, dass wir an dem Wochenende dann auch Zeit haben würden. Als dann Ort und Datum endlich bekannt gegeben wurden, haben wir uns sofort angemeldet. Die Con selbst ist kostenlos, aber wir sollten nach Möglichkeit ein Zimmer im Veranstaltungshotel buchen. Das Hotel Sonnenburg in Lech am Arlberg ist ein Fünf-Sterne-Hotel und entsprechend preisig. Das sorgte in der Community ein wenig für Frust, weil sich das eben nicht jeder so kurzfristig auch leisten kann. Wenn man nur eine Nacht nimmt, ist es zwar günstiger, aber man verpasst doch einen Teil des Programms. Wir hatten sofort gebucht und daher noch eines der günstigeren Zimmer im Haupthaus bekommen.

Reisen geht mittlerweile wieder ganz gut und als vollständig Geimpfte ist das für uns sowieso kein Thema. Nur fliegen möchte ich noch nicht. Nach Lech fährt man von uns aus netto 3:30 Stunden, das geht eigentlich. Tommy und sein #Ferngesprächteam sind schon ein paar Tage früher unterwegs gewesen, weil sie einen Zwischenstop in Innsbruck gemacht haben, um ihren Kaiser-Maximilian-Preis 2021 - Mit Fakten gegen Mythen entgegenzunehmen. Wohlverdient, wie ich finde :) Florian hat es sich nicht nehmen lassen, ein wenig auf den Pfaden von Hoaxilla zu wandeln. Wir kommen uns manchmal vor wie Stalker *Augenaufreiß*

Fahrt nach Lech am Arlberg

Vormittags bin ich mit Ferdinand noch zum Tanken und Radmuttern nachziehen nach dem Reifenwechsel gefahren. Wir haben für die Jungs noch den Kühlschrank vollgepackt, damit sie nicht wieder dauernd Pizza bestellen, und am frühen Nachmittag ging es dann los. Das Navi hat mir drei Routen vorgeschlagen, über die A8/Innsbruck, über A96/Memmingen/Bregenz und über A95/Garmisch. Letzte Route war zwar am kürzesten von den Kilometern her, aber sollte angeblich 15 Minuten länger dauern wegen einem kleinen Stau auf dem Mittleren Ring. Es gibt ja keinen Südring der A99, weil die Anwaltsdichte in Grünwald/Starnberg zu hoch ist. Wir haben uns dann trotzdem für die kürzeste Strecke entschieden.

Dann habe ich noch schnell meinen Handytarif auf Europa hochgestuft und wollte noch online eine Digitale Vignette besorgen. Allerdings wäre die wegen dem Rücktrittsrecht bei Onlinekäufen erst 18 Tage nach Kauf gültig gewesen. Was für ein Bullshit, das widerspricht dem digitalen Gedanken. Wir hätten zwar als Gewerbetreibende kaufen können - Florian hat ja ein Gewerbe -, dann wäre es sofort gültig gewesen, aber da wir nicht dienstlich unterwegs sind, haben wir dann doch beschlossen, einfach unterwegs an einer Tankstelle eine Vignette zu besorgen. Als wir losfuhren, hatte sich der Stau auf dem Mittleren Ring auch aufgelöst und die Fahrzeiten waren auf allen drei Strecken etwa gleich.

Zwischen Garmisch und Grainau haben wir dann noch an einer Tankstelle ein Pickerl gekauft und eine Kleinigkeit gegessen. Den Rest bin ich dann durchgefahren. Auf den Terpentinen Serpentinen wurde der Motor von unserem Hybrid ziemlich laut, deshalb habe ich dann auf Powermode umgeschaltet, dann ging's. Für Bergab gibt es den Bergmodus mit Bremswirkung über den Motor. Das probieren wir dann am Montag aus. Gut, dass es bis Montag nicht schneien soll.

Zur Begrüßung gab es Prosecco und wir bekamen eine Führung durch das Hotel und eine Erklärung, wie die Lichtschalter auf unserem Zimmer funktionieren. Alles sehr nobel. Das Zimmer ist toll, gemütlich eingerichtet und bietet viel Platz. Es gibt sogar eine Badewanne, aber ich werde wohl keine Zeit haben, diese zu nutzen.

Zum Abendessen wurden die Tische auch eingeteilt und das ist jetzt auch unser Tisch bis Montag. Da wir geimpft sind, brauchen wir auch keine Maske tragen. Das Menü bestand aus fünf Gängen. Die Portionen waren zwar "übersichtlich", aber für meinen kleinen Magen reichte das vollkommen aus. Vielleicht sind meine Erwartungen von Sophia zu hoch geschürt worden, weil sie gemeint hatte, dass dort alles schmeckt, auch wenn es sich auf der Karte komisch liest, oder ich bin durch den Aida-Koch im Konferenzzentrum meines Arbeitgebers oder das Lenbachhaus verdorben worden, ich fand das Essen jetzt okay, mehr aber nicht, auch wenn es optisch natürlich viel hermacht. Am Buffet sind wir ständig Sophia, Hoaxilla, Tommy, Holm und allen anderen begegnet. Aber niemand hat sie belästigt und um Selfies gebeten oder so. Eine tolle Community, die auch ein paar Überschneidungen mit Trekkies und Gothics hat.

Nach dem Abendessen haben sich einige Conler im Foyer und an der Bar getroffen. Wir haben zwar die Sessel und Sofas verschoben, um einen "Stuhlkreis" zu bilden, aber anständigerweise alle wieder zurückgeschoben. Florian hat seine in Discord angekündigten Namensschilder schonmal mitgebracht, weil wir nicht wussten, wo wir die morgen hinlegen könnten und ob es dann nicht vielleicht Gedränge gibt. Die sind gut angekommen. Freiwillig und kostenlos. Florian hatte ausgerechnet, dass ein Schildchen 16 Cent kostet, und obwohl manche gerne eine Spende gegeben hätten, haben wir darauf natürlich verzichtet.

Franz hat mir erzählt, wie er mit Hilfe eines Ghostwriters ein Buch, halb Biographie und halb Sachbuch über sein Handwerk der Holzverarbeitung, geschrieben hat: Mit Holz, Herz und Hand. Er hat eine Schreibschwäche, er schreibt i und ü immer ohne Pünktchen. Das fand ich interessant. Deshalb hatte er einen Ghostwriter, der für ihn das Buch nach Interviews und Stichworten in Text weiterverarbeitet hat. Verlage hingegen scheinen erst kurz vor dem Veröffentlichungstermin in regen Aktionismus zu verfallen, was es für den Autor dann mitunter etwas schwierig macht. Den Traum habe ich schon vor Jahrzehnten aufgegeben. Mittlerweile schreibe ich nicht einmal mehr Kurzgeschichten.

Nur noch einmal schlafen :D


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Mittwoch, 26. August 2020 23:45

Outpost One

Der Besuch beim Outpost One war das Einzige, das wir im Voraus geplant hatten für unseren Kurzurlaub. Wir haben erst einmal ausgeschlafen und dann drinnen gefrühstückt, einerseits wegen der Wespen und andererseits wegen dem Regen.

Ich hatte zwei Touren gebucht, einmal die Standard-Tour und danach die Premium-Tour. Die VIP-Tour war leider schon ausgebucht gewesen. Während der Standard-Tour wird man per Audioguide über das Soundsystem durch die Ausstellung geleitet. Das dauert etwa 80 Minuten. Das ist empfehlenswert für Familien mit kleineren Kindern, die sich vielleicht nicht so lange konzentrieren können. Für uns war es dann aber fast zu kurz, weil wir mit Fotografieren nicht ganz nachkamen.

Die Premium-Tour war dann mit Tourguide. Da durften wir dann auch hinter die eine oder andere Absperrung für ein exklusives Foto. Die Tour hat dann über zwei Stunden gedauert. Es hat sich sehr gelohnt, denn den Tourguide kann man natürlich auch mal etwas fragen. Zum Beispiel brannte mir sofort nachdem ich zum ersten Mal davon gelesen hatte die Frage auf der Zunge, ob man da nicht mächtig Probleme mit Disney bekommt, wenn man so eine Fanausstellung auf die Beine stellt. Aber der Initiator Marc ist Anwalt und hat das natürlich vorher alles abgeklärt, damit das nicht passiert :)

Ich habe mit Absicht nur eine sehr kleine Fotogalerie erstellt, obwohl wir eine Menge Fotos geschossen haben. Denn die Ausstellung MUSS man einfach mit eigenen Augen gesehen haben. Sie ist der absolute Hammer! Man erlebt sozusagen Episode IV bis VI hautnah. Die Figuren aus Silikon sind zum Teil so lebensecht, dass einem nur die Kinnlade runterklappt. Man merkt einfach, dass die Ausstellung von Fans mit jeder Menge Herzblut erschaffen wurde, und nicht von einem Konzern mit dem Zweck "making money". Wer mal in der Nähe ist, unbedingt vorbeischauen! Und nicht nur einmal, denn die Ausstellung wird noch weiter wachsen, so dass sich bestimmt mehrmals ein Besuch lohnt!

Für ein wenig Verwirrung hat die Mailadresse gesorgt, die ich angegeben habe. Da ich eine eigenen Domain habe und eine Catch-All-Mail eingerichtet habe, ist es im Grunde egal, was vor dem "@sandrakoenig.net" steht, es kommt alles an. Meistens gebe ich dann die Domain an, wo ich mich gerade angemeldet habe, also in diesem Fall "outpost-one@s...net". Aber das konnte ich dann aufklären.

Bevor wir wieder in unsere Ferienwohnung gefahren sind, haben wir noch in der Alten Sattlerei gegessen. Auf der Tageskarte gab es auch Fisch und einen vegetarischen Teller (einfach eine Mischung der Beilagen) für meine Jungs. So ließen wir den fantastischen Tag würdig ausklingen.

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Dienstag, 25. August 2020 23:52

Alpakawanderung

Heute haben wir auf der Terrasse unserer Ferienwohnung gefrühstückt. Aber die Wespen waren ein wenig aufdringlich. An der Hauswand saß ein Prachtexemplar von einer Wespenspinne, die sich nicht einen Milimeter gerührt hat. Dann sind wir zum Badeplatz am Bossower See hinuntergelaufen. Sehr idyllisch, aber für mich war es zu kalt. Aber ich gehe nur bei 30° im Schatten ins Wasser.

Heute waren wir mit Marco am Strandhafer Aparthotel in Warnemünde verabredet zu einer kleinen Alpakawanderung. Marco macht auch Ergotherapie mit Alpakas. Die wunderbaren Tiere sind für uns jedes Mal das Highlight. Florian hat Lenny geführt und Farid Dylan. Noah und ich haben uns auf's Fotografieren konzentriert.

Abends waren wir noch im Restaurant Paulo Scutarro zum Abendessen auf der Terrasse. So kann man einen Alpakatag kulinarisch ausklingen lassen.

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Samstag, 25. Juli 2020 21:16

Legoland in Coronazeiten

Wir hatten für dieses Jahr wie jedes Jahr auch wieder Saisonkarten für das Legoland, die eigentlich nicht datumsgebunden sind. Meistens waren wir zu den Star Wars Tagen, aber weil Disney das SW-Universum gekapert hat, gibt es die nicht mehr im Legoland, auch nicht im Technikmuseum. Überhaupt ist das irgendwie traurig. Wir vermuten, dass solche Veranstaltungen in Zukunft exklusiv in den Disneyländern stattfinden sollen.

Das Wetter war schön, Sonne-Wolken-Mix, teilweise aber doch ziemlich warm. Überall wurde man darauf hingewiesen, dass in den Wartebereichen Maskenpflicht herrscht und man den Abstand einhalten soll. Aber trotzdem waren fast alle Attraktionen geöffnet. Statt im Affentheater fand in der Arena eine Show statt, wo die Zuschauer einen größeren Abstand einhalten konnten. Außerdem fand die Show fünf Mal am Tag statt, so dass sich auch auf diese Weise die Anzahl der Zuschauer reduzierte. Wir haben nur zwei Attraktionen geschlossen vorgefunden, den Bauspaß und die Akademie. In der Factory musste man den Film nicht anschauen (wir kennen ihn schon in- und auswendig) und in die Shops wurde immer nur eine bestimmte Anzahl an Leuten reingelassen, weshalb sich draußen einige Schlangen bildeten.

Insgesamt fand ich, war es aber ein schönes und entspanntes Erlebnis. Corona ist kein Grund, nicht hinzufahren. Es gab auch zwei neue Attraktionen: Die Feuerwehr und die Ballonfahrt.

Im Miniland waren wir dann enttäuscht, dass die Star Wars-Ecke komplett verschwunden war. Ein Grund mehr, Disney+ nicht zu abonnieren. Auch wenn "Der Mandalorianer" ganz gut sein soll.

Trotzdem war es schön. Zum Abschluss haben wir noch bei Burger King gegessen und waren gegen acht Uhr wieder zu Hause. Mir tut alles weh. Ich werde langsam alt :D

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Freitag, 19. Juni 2020 18:36

Konjunkturpaket für Steuerberater

So auf den ersten, unreflektierten Blick sieht die vorübergehende Mehrwertsteuersenkung ganz nett aus. Doch je mehr ich darüber nachdenke, desto bescheuerter finde ich die Idee. Wenn sie an den Verbraucher weitergegeben wird, dann senkt das Preise, sofern man wegen der derzeitig eher steigenden Preise davon überhaupt etwas mitbekommt. Wenn sie nicht an den Verbraucher weitergegeben werden, dann hilft es den Händlern, die vielleicht etwas mehr Gewinn oder zumindest weniger Verlust machen. Aber nachdem allen irgendwie geholfen werden sollen, fände ich das jetzt nicht verwerflich.

Florian betreut auch jemanden mit einem Webshop. Zwar sind die Mehrwertsteuersätze durchaus variabel einstellbar, doch da in Deutschland die Preise immer in brutto angegeben werden und wir uns so an die Endung mit 99 Cent gewöhnt haben, müssten diese eigentlich für jeden einzelnen Artikel im Shop neu berechnet werden. Was für ein Aufwand!

Und heute erfahre ich von meiner Pferdewirtin, dass sie extra beim Steuerberater war, um zu eroieren, wie sie uns den Differenzbetrag zukommen lassen kann. Da fragt man sich, wieviel der Steuerberater nun daran verdient haben mag. Dabei saßen zumindest in der letzten Wahlperiode keine Steuerberater im Bundestag. Spaß beiseite...

Ich frage mich, ob das wirklich irgendetwas bringt. Und Florian meinte, dass das amerikanische System, wo der Preis immer netto genannt wird und die Steuer erst an der Kasse draufgeschlagen wird, vielleicht doch einfacher und auch transparenter ist. Zumindest ist das eine mögliche Erklärung dafür, weshalb Amerikaner eher sensibel auf Steuererhöhungen reagieren, während sie für uns immer hübsch im Gesamtpreis kaschiert werden kann. Dann bekommt den Ärger nämlich der Händler ab und nicht die Regierung.

Deshalb hat man so Angst vor Preiserhöhungen, dass man lieber die Rezeptur verschlechtert wie bei Nutella oder die Füllmenge verkleinert, nur damit sich das Preisschildchen nicht ändern muss. Wenn man beim Buycountry genau hinschaut, dann steht am Regal immer der Preis pro 100 g oder pro kg. Da kann man dann ganz gut vergleichen.

Übrigens gibt es in Großbritannien bald eine neue Sorte Nutella mit mehr Kakao. Falls es die irgendwann auch in Deutschland geben sollte, dann probieren wir die vielleicht mal. Aber wahrscheinlich ist da auch wieder Palmöl drin -.-


Updates

Heise (08.07.2020): Mehrwertsteuersenkung verursacht Probleme bei Kassensystemen

Heise (15.07.2020): Mittelstand schätzt Mehrwertsteuersenkung mehrheitlich schlecht ein

Spiegel (02.09.2020): Umsatz im Einzelhandel sinkt trotz Mehrwertsteuersenkung

Themen: Corona | Eigenes Pferd Felix | Computer und Internet | Meine Sonderanfertigung Florian
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Montag, 18. Mai 2020 17:01

Homeoffice

Am Ende wird alles gut... und wenn es nicht gut ist, dann ist es noch nicht das Ende.
Oscar Wilde

Homeoffice ist schon eine praktische Sache. Früher musste ich immer Urlaub oder Gleittage oder zumindest Überstunden nehmen, wenn ich irgendwelche Termine mitten am Tag hatte. Mit Homeoffice konnte ich dann vorher und/oder nachher einfach von zu Hause aus arbeiten und habe weder Urlaubstage noch Stunden verloren. Trotzdem war ich grundsätzlich lieber im Büro. Dort hatte ich einen ordentlichen Bürostuhl, einen großen Bildschirm, kostenfreien Kaffee und eine richtig gute Kantine.

Nachdem wir mehr oder weniger plötzlich ins Homeoffice geschickt wurden, hatte ich zuerst die Vorteile im Blick. Ich kann jetzt länger schlafen, was mir sehr gut tut. Und es ist auch besser, als in Kurzarbeit geschickt zu werden, auch wenn da finanziell ganz schön was aufgefangen wird. Da habe ich wohl mal wieder Glück gehabt.

Normalerweise dürfen wir ungefähr 20% unserer Arbeitszeit im Homeoffice verbringen, nach Absprache mit der Führungskraft und es darf nicht immer derselbe Wochentag sein. Theoretisch müsste ich also ab nächster oder übernächster Woche wieder ins Büro, denn dann sind die 20% aufgebraucht. Aber die Ansage ist, dass wir auch voraussichtlich bis mindestens Herbst, vielleicht sogar bis Ende des Jahres erst einmal im Homeoffice bleiben sollen, wer kann. Ich sehe schon unsere Pflanzen alle vertrocknen...

Unsere Kantine hat dichtgemacht. Deshalb koche ich jetzt wieder fast jeden Tag, außer wenn ich etwas von der Landlust hole. Weil ich in Kochstreik getreten war und wir einen Saugroboter angeschafft haben, konnte ich meine durchschnittliche Hausarbeitszeit von 10:28 Stunden pro Woche in 2016 auf 8:42 Stunden pro Woche in 2019 senken. Jetzt bin ich aber schon wieder bei 10:41 Stunden pro Woche angelangt. Das liegt aber auch daran, dass ich die Handtücher öfter wasche, insgesamt mehr putze und viel mehr Zeit zum Einkaufen benötige. Ich brauche die Hausarbeit auch, um zwischendurch immer mal wieder aufzustehen und mich zu bewegen, damit ich keine Rückenschmerzen bekomme. Das liegt aber nicht nur am fehlenden Bürostuhl, sondern auch daran, dass ich jetzt viel weniger reite, seit Felix krank ist, und wieder die Bauchtasche nehme, damit ich unterwegs meine Hände frei habe.

Den großen Bildschirm vermisse ich schon manchmal, aber es geht auch ganz gut ohne. Zu Hause hätte ich sowieso keinen Platz, den ordentlich hinzustellen. Falls es wäre, dürfte ich ihn mir aus dem Büro holen.

Was natürlich auch ein großer Vorteil ist: Ich spare Benzin. Wenn alle, die irgendwie im Homeoffice arbeiten können, in Zukunft nicht nur 20% dürften, sondern deutlich mehr, dann wäre das auch gut für die CO2-Bilanz. Und es gäbe weniger Stau.

Außerdem scheint es sich herauszukristallisieren, dass Großraumbüros (eventuell sogar mit Klimaanlage) keine so gute Idee sind. Ob sich da etwas tut? Bisher hatte ich Glück und musste mein Büro höchstens mit zwei Kolleginnen teilen, was ganz gut funktioniert hat. In letzter Zeit war ich sogar meistens alleine gewesen. Aber das ist natürlich Luxus. Ich bin echt gespannt, wie sich die Situation auf die künftige Bürogestaltung auswirken wird.

Mit meinen Mittagsdates habe ich mich jetzt über MS Teams verabredet, damit man sich nicht ganz fremd wird. Den persönlichen Kontakt vermisse ich am meisten. Es gibt auch Kollegen, die ich schon über zwanzig Jahre kenne. Da mein Mann auch Homeoffice macht, gehe ich immer ins Wohnzimmer, wenn ich mal ein Online-Meeting habe. Sonst stören wir uns zu sehr. Und ich kann wieder aufstehen und mich bewegen, während Florian einen höhenverstellbaren Monitorhalter hat.

Ich verstehe auch nicht, wie Leute im Homeoffice vor Netflix und Co. versumpfen. Da bekommt man doch seine Arbeit nicht erledigt. Das hat sich bei mir nicht geändert. Ich beginne morgens ca. 8.00 Uhr und klappe zwischen 16.00 und 17.00 Uhr mein Notebook zu, schalte das Handy auf stumm. Nur die Mittagspause ist etwas länger, weil ich eventuell in den Stall fahre oder einkaufen gehe. Und manchmal frage ich mich, welcher Wochentag gerade ist :D

Im Moment halte ich es also ganz gut aus im Homeoffice. Mal sehen, wie das in ein paar Monaten aussieht.

Everything's going to be okay!
Carl Grimes


Updates

Washington Post: Das weiße Haus erlaubt Homeoffice zum ersten Mal in seiner 231-jährigen Geschichte

Heise (13.05.2020): Twitter erlaubt seinen Mitarbeitern Homeoffice für immer

Heise (13.05.2020): Homeoffice mit (kleinen) Kindern ist die Hölle

Tagessspiegel (17.05.2020): Büroetage infizierte sich beinahe komplett

Heise (20.05.2020): Auf Wiedersehen, Homeoffice? Die Tücken der Bürorückkehr

Heise (21.05.2020): Diskussion um Recht auf Homeoffice

Stern (27.05.2020): Berufspendler spielten große Rolle bei Ausbreitung des Coronavirus

Heise (29.06.2020): Corona krempelt die Arbeitswelt um – Sieger ist das Homeoffice

Süddeutsche (16.07.2020): Siemens macht Homeoffice für 140.000 Mitarbeiter möglich

Heise (20.08.2020): Greenpeace-Studie: Homeoffice verringert CO2-Ausstoß um Millionen Tonnen

Heise (12.09.2020): Geplantes Homeoffice-Gesetz soll vor Entgrenzung der Arbeit schützen

Heise+ (15.09.2020): Recht: Wenn der Arbeitgeber Mitarbeiter ins Homeoffice schickt

Heise (16.09.2020): Zoom-Fatigue: Virtuelle Meetings machen müde

Heise (26.09.2020): SAP: Homeoffice bis Mitte 2021

Spiegel (02.10.2020): Homeoffice in Deutschland: Einige macht es krank, andere glücklich

ntv (04.10.2020): Recht auf Homeoffice könnte Jobkiller werden

Heise (13.10.2020): Die Zukunft des Büros ist ungewiss

Heise (13.10.2020): Home Office: Woher kommt die Ablehnung?

Neue Zürcher Zeitung (22.10.2020): Viele Unternehmen wälzen Kosten für Home-Office auf Mitarbeitende ab

Heise (24.10.2020): Überwachung im Homeoffice – Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser?

Spiegel (14.11.2020): Chronobiologie: Warum es sich lohnt, die Arbeitszeit an den eigenen Biorhythmus anzupassen

Heise (14.11.2020): Zankapfel Homeoffice: Arbeitgeber befürchten Produktivitätsverlust

Golem (03.12.2020): Große Koalition einig über Homeoffice-Pauschale

Süddeutsche (09.01.2021): Risiko Büro

FAZ (11.01.2021): Belgien und Frankreich : 48.000 Euro Strafe für Homeoffice-Verweigerung

Zeit (13.01.2021): "Meine Chefs halten Covid-19 für ungefährlich"

Tagesschau (14.01.2021): Was mehr Homeoffice in der Pandemie bewirken könnte

Heise (18.01.2021): Bayern will Homeoffice mit Steueranreizen fördern

Golem (15.02.2021): Homeoffice für immer: Spotify lässt Mitarbeiter von überall arbeiten

Golem (16.04.2021): Arbeitssicherheitsreport: Homeoffice macht viele Menschen krank

Heise (23.04.2021): Corona-Notbremse: Bundesweite Homeoffice-Pflicht für Beschäftigte kommt

Heise (17.05.2021): Umfrage: Vor allem jüngere Arbeitnehmer drängen ins Homeoffice

Bloomberg (01.06.2021): USA: Employees Are Quitting Instead of Giving Up Working From Home

Heise (03.06.2021): Wie und warum Unternehmen das Homeoffice zur neuen Arbeitsnormalität machen

Heise (07.06.2021): Homeoffice-Arbeit kann beim Klimaschutz helfen

Süddeutsche (04.08.2021): Immer mehr Unternehmen halten am Home-Office fest

Süddeutsche (12.11.2021): 3 G am Arbeitsplatz reicht nicht

Heise (22.11.2021): Homeoffice-Pflicht und 3G-Regeln am Arbeitsplatz - was ab Mittwoch gilt

Heise (20.12.2021): Finanzminister Lindner will Homeoffice auf Dauer von Steuer absetzbar machen

Heise (14.02.2022): Homeoffice: Eigener Schreibtisch in Gefahr – Tücken für Unternehmen - Betriebsklima

Heise (09.05.2022): Apple verliert hochrangigen KI-Manager wegen Rückkehrpflicht ins Büro

Golem (16.05.2022): Airbnb bekommt nach Homeoffice-Ankündigung viele Bewerbungen

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Montag, 6. April 2020 17:01

Entschleunigung

Am Ende wird alles gut... und wenn es nicht gut ist, dann ist es noch nicht das Ende.
Oscar Wilde

Eigentlich habe ich mein Leben schon drastisch entschleunigt. Massenaufläufe wie das Oktoberfest waren mir schon seit Ewigkeiten ein Graus, nicht erst seit dem Anschlag 1980. Als Kind liebte ich die blinkenden Lichter nachts und den Geruch von Zuckerwatte und gebrannten Mandeln. Später arbeitete ich zwischen Theresienwiese und Goetheplatz und hatte das Gefühl, die Achterbahn fährt durch mein Büro. Von den Tretminen auf dem Weg von der U-Bahn ganz zu schweigen. Die Bierleichen. Einfach nur gruselig.

Auch Sportveranstaltungen haben mich nie interessiert. Fußball. Tennis. Springreiten. War mir schon immer völlig egal. Auch im Fernsehen.

Ich glaube, die größte Massenveranstaltung, die ich jemals gerne besucht habe, war die ComicCon in Stuttgart mit ca. 40.000 - 50.000 Besuchern. Aber das ist schon hart an der Grenze und brauche ich auch nicht unbedingt jedes Jahr.

2012 war das Jahr, in dem ich erkannte, dass Freizeitstress auch Stress ist, den es zu reduzieren galt. Man musste nicht jedes Jahr auf jede Con. Oder jedes lange Wochenende irgendwo hinfahren. Oder auch noch in den Pfingstferien irgendwo Urlaub machen. Carpe Diem hieß auch, zur Ruhe kommen, relaxen, herumlümmeln, die Batterien wieder auftanken.

2014 stand ich dann mal beim Chef heulend im Büro. Kurz vorm Burnout machte ich ein Coaching und lernte, dass ich auch delegieren darf, im Job genauso wie in der Familie. Und dass ich dabei kein schlechtes Gewissen haben brauchte. Und dass ich nicht dringende Dinge auch mal vor mir herschieben darf. Und auch hier kein schlechtes Gewissen haben brauchte. Diese Erkenntnis tat gut.

2013 habe ich wieder zu reiten angefangen. Seit dem habe ich immer mehr Geld in dieses Hobby investiert. In die lokale Realwirtschaft, wenn man es so sehen mag. Und die Ruhe, die einen umgibt, wenn man allein mit dem Pferd den Wald durchstreift, oder mit ein paar wenigen Freunden. Das hatte auch etwas Entschleunigendes.

Konsumverweigerer bin ich schon länger. Manchmal aus wirtschaftlicher Not, wie als ich studiert habe oder alleinerziehend war. Manchmal auch, weil ich die vollgestopften Schränke sehe oder den Krempl, den ich in regelmäßigen Abständen beim Wertstoffhof entsorge. Da frage ich mich manchmal, wieso ich das überhaupt gekauft habe. Was braucht man eigentlich zum Leben? Essen. Kleidung. Ja, klar, aber alles andere? Ich will gar nichts mehr haben, das man irgendwo hinstellt und dann abstauben muss. Natürlich werde ich öfter auch mal schwach. Aber das hat auch mehr mit der lokalen Realwirtschaft zu tun.

"Shoppen" war für mich nie eine erstrebenswerte Freizeitgestaltung, sondern eher notwendiges Übel. Deshalb haben wir aus dem Urlaub auch eher selten etwas mit nach Hause gebracht, außer vielleicht Super Soakers aus den USA und Honig aus Neuseeland. Deshalb war es für mich auch nie ein Problem, direkt neben den Konsumtempeln PEP oder den RiemArcaden zu wohnen. Der einzige Shop, den wir im Moment vermissen, ist der Lego-Store.

Und ich möchte eigentlich immer lieber reparieren als wegwerfen und neu kaufen. Im Erziehungsurlaub hatte ich Zeit, die Kleidung der Kinder auch mal zu flicken. Später dann nicht mehr, dann habe ich sie doch eher weggeworfen. Aber wenn ich z.B. mal wieder ein Smartphone, dessen Akku noch zwei Tage hält und einwandfrei funktioniert, wegen fehlender Sicherheitsupdates austauschen MUSS, dann blutet mir das Herz. Ebenso wenn ich die vielen Leute in den Malls sehe mit ihren Primark-Tüten. Dann denke ich immer: "Da geht er dahin, der Planet."

Die Bosch-Waschmaschine meiner Eltern hat über 20 Jahre gehalten. Heute muss man froh sein, wenn die Haushaltsgeräte 10 Jahre durchhalten. Reparaturen lohnen sich zumindest finanziell eher selten, dabei wäre das so gut für den Planeten, wenn es umgekehrt wäre. Ich hoffe inständig, dass sich hier etwas Grundlegendes ändert nach der Coronakatastrophe.

Aber ich schweife vom Thema ab. Entschleunigung.

Wir haben erstaunlich wenig ändern müssen. Kein rumstehen mit dem Auto in der Rush Hour mehr. Ich gehe zu Fuß zum einkaufen. Zum Pferd darf ich noch immer, wenn auch unter strengen Auflagen. Ich koche mehr, auch weil ich die Zeit habe, weil die Heimfahrt wegfällt. Und wir haben jetzt schon den zweiten echten Lazy Sunday erlebt, an dem wir uns mal in den Garten setzen konnten. Dafür blieb sonst nur wenig Zeit.

Das sind Aspekte, die ich gerade sehr genieße. Aber mir ist auch bewusst, wie privilegiert wir hier sind, dass wir überhaupt einen kleinen Garten haben, eine glückliche Ehe führen, finanziell ein kleines Polsterchen haben, das Haus groß genug ist, dass sich jeder zurückziehen kann. Ich persönlich könnte es also noch eine ganze Weile mit dieser Ausgangsbeschränkung aushalten.

Everything's going to be okay!
Carl Grimes

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Freitag, 28. Februar 2020 23:32

Trekdinner im Februar

Mein Schatz Florian war zum Tabletop verabredet und hat mich total verwirrt, weil er trotzdem kurz auf eine Salamipizza vorbeigekommen ist :) Es war wieder sehr schön, ohne die dünne Dumpfbacke. Und Globetrotter nehme ich mal mit zu Felix!

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Sonntag, 15. Dezember 2019 23:49

Philipp Weber in Lenggries

Als mein Schatz Florian seinerzeit vorschlug, zur Vorpremiere von Philipp Webers neuem Programm "KI: Künstliche Idioten! & Best of" zu gehen, hatte ich noch nicht damit gerechnet, dass ich im Dezember mal wieder in der Vorweihnachtszeit irgendwie gestresst sein würde. Alle Jahre wieder... Also hatte ich die Tickets schon gekauft und irgendwie freuten wir uns auch auf das Event.

Wir sind frühzeitig los gefahren, um vorher noch essen zu gehen. Der Sonnenuntergang mit Blick auf die Alpen war wunderschön. Die Ratsstube hatte leider Ruhetag, also sind wir zum Altwirt gegangen, wo wir das beste Cordon Bleu seit Langem gegessen haben.

Philipp Weber trat in der Kamin-Stub'n des Arabella-Hotels auf. Das war sehr eng bestuhlt und proppevoll. Er war so aufgeregt, dass er wie ein Maschinengewehr redete :) Er hatte sogar rechtzeitig vorher die zweite Hälfte des Programms auswendig gelernt, so dass wir es vollständig hören und sehen durften. Natürlich hatte er auch den einen oder anderen Hänger drin, aber das ist bei der Aufregung und einer Premiere völlig normal. Es war köstlich, wir haben so viel gelacht.

Am Ende gab es keine Signierstunde, so dass wir schnell die Heimfahrt antreten konnten. Nachdem wir am Montag wieder ins Büro müssen, war das aber auch gut so, immerhin fährt man da eine Stunde.

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Sonntag, 8. Dezember 2019 19:55

German ComicCon Dortmund

Ursprünglich wollten wir zur German ComicCon Dortmund, weil dort Rose McIver (Liv Moore aus iZombie) angekündigt war. Natürlich ist es doof, wenn man sich nur für einen Schauspieler interessiert. Deshalb war es doppelt doof, als sie dann abgesagt hatte. Aber Christopher Lloyd (Doc Brown aus Zürck in die Zukunft) war auch angekündigt. Inzwischen ist er 81 Jahre alt, weshalb wir unsere Tour trotz des Vorweihnachtsstresses (Memo an mich selbst: Keine Termine in den Dezember legen...) nicht abgeblasen haben. Man weiß ja nie, wie lange unsere Idole noch auf Erden weilen.

Die lange Fahrt hatte mich auch ein wenig gestresst, weshalb ich kurz überlegt hatte, mit der Bahn zu fahren, aber dann wegen Kosten und Umsteigen und auch Stress dann doch lieber beim Auto geblieben bin. Florian hat das Audible-Abo abgeschlossen und jetzt können wir auf langen Autofahren Hörbücher hören, was mich zu einem total entspannten Autofahrer macht. Keine Ahnung, wieso Hörbücher da eine andere Wirkung auf mich haben als Musik. Aber es funktioniert. Die Reise mit der neuen Staffel von Ghostsitter, dem Pummeleinhorn (nervige Mutter, pupertäre Tochter und ein Fabelwesen, das ein wenig an Pumuckl erinnert) und Bill Bo und seine Bande (herrlicher Wortwitz in allen möglichen Mundarten) hat die Fahrt in eine gemütliche Reise verwandelt. Außerdem hat die kalte und feuchte Luft die Bäume weiß angemalt, das sah phantastisch aus!

Untergebracht waren wir im B&B-Hotel. Ich mag die Hotels, die haben keinen unnötigen Schnörkel und sind daher recht günstig. Und im Gegensatz zum Motel One sitzt man beim Frühstück an richtigen Tischen auf richtigen Stühlen. Da kann man es verschmerzen, wenn es keinen Bacon und kein Rührei gibt. Abendessen haben wir ausfallen lassen.

Am nächsten Tag waren wir dann auf der ComicCon. Erst haben wir die Hallen durchstriffen. Es waren sehr viele Marty McFlys unterwegs (inklusive mir). Mit Christopher Lloyd konnte man sich bei einem DeLorean fotografieren lassen. Aber Fotoshoots und Autogramme interessieren uns nicht so sehr. Zu kaufen gab es auch nicht wirklich was Interessantes, außer mein fünftes oder sechstes Einhorn-T-Shirt. Vielleicht habe ich ja doch einen Faible für Einhörner, gebe ich zu.

KITT war auch da und noch ein DeLorean, in den man sich sogar reinsetzen konnte. Diesmal hatte ich auch dsa passende Outfit dafür an. Es waren auch einige Schauspieler von Walking Dead da. Aber das Panel haben wir nur von Weitem gesehen. Warum Glenn? Hachz! Aber da hatte ich schon in Mannheim auf der Walker Stalker meine Dosis abbekommen. Bei dem X-Wing lagen ganz süße Taun Taun-Reiter-Kostüme, die wir später sogar in action erleben durften.

Insgesamt war die Con sehr voll und wuselig. Überall waren lange Schlangen und überfüllte Mülleimer. Aber auch sehr viele tolle Kostüme. Florian K. hat uns erzählt, dass die Fotoshootings eine Katastrophe waren. Obwohl er lange im Voraus bezahlt hatte, wollte man ihn schon nicht mehr anstellen lassen, weil das schon die Schlange für den nächsten Gaststar wäre. Da schien es keine Ordnung zu geben. Gut, dass uns das nicht interessiert. Zeitgleich fand wohl in der nahegelegenen Arena ein Fußballspiel statt, weshalb unser Hotel seine Parkplatzeinfahrt abgesperrt hatte und auch auf dem Messeparkplatz die Hölle los war.

Nachmittags waren wir dann die ganze Zeit an der Haupttribüne. Wir sahen noch das Ende vom Panel von Nick Carter, einem Backstreet Boy. Die Jubelschreie haben wir schon lange vorher gehört. Danach kam Christopher Lloyd auf die Bühne. Ich fand es gut, dass genügend Sitzplätze vorhanden waren. Zumindest das schien nach fünf Jahren Erfahrung zu klappen. Christopher Lloyd merkt man sein Alter schon an, etwas schwerhörig (aber die Leute haben auch Angst vor dem Micro und/oder sprechen nicht sehr gut englisch) und eingefallen. Die Fragen waren teils eigenartig. Ob er lieber in die Zukunft oder die Vergangenheit reisen würde? Oder welche Musik er am liebsten hört. Aber gut, was will man schon fragen...

Während die Sons of Anarchy (und ich dachte immer, das wäre eine Band, kannte die nur von EMP) auf der Bühne waren, ging Florian nochmal erfolglos durch die Händlerhallen. Und ich mutierte kurzzeitig zum Smombie. Anschließend war dann mein persönliches Highlight, der Cosplay Contest. Der Moderator (Benni? eigentlich Jury-Mitglied) ist kurzfristig eingesprungen, las von seinem zerknitterten Zettel ab und fand alles geil oder sehr geil. Trotzdem hat er seine Sache gut gemacht. Dass das mit dem Ton nicht immer hinhaute, kann auch an korrupten Dateien liegen, wer weiß das schon. Damit wurde aber gut umgegangen, kann passieren. Was ich aber extremst schade fand, waren die fehlenden Gewinne, die erst nachgereicht werden sollten. Um die Zeit zu überbrücken, kamen dann die drei kleinen Taun Taun-Reiter auf die Bühne, waren aber leider viel zu schnell wieder verschwunden. Der Moderator hat dann jeden einzelnen zu seinem Kostüm (oder Kontaktlinsen) befragt, was ich sehr interessant fand. Es wurde hoffnungslos überzogen, aber als wir dann durch die leeren Hallen schlenderten, wurden wir nicht aufgefordert, uns zu beeilen, das Messegelände zu verlassen.

Zu Abend gegessen haben wir im Zum Trommler, sehr lecker! Die Heimfahrt am nächsten Tag war auch wieder sehr entspannt und witzig mit Bill Bo und seine Bande. Aber es ist auch immer wieder schön, wieder zu Hause zu sein.

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Sonntag, 21. Juli 2019 20:34

Tag der offenen Tür im DLR

Nachdem der Wetterbericht Regen bis mittag angesagt hatte, haben wir lieber ausgeschlafen, bevor wir nach Oberpfaffenhofen gefahren sind. Allerdings war es dann schon schwierig, einen Parkplatz zu finden, obwohl um 13.15 Uhr viele Leute schon wieder gegangen sind.

Sehr interessant war natürlich die Robotik. Ich habe gefragt, ob es irgendwelche Änderungen gab, seit Kuka nach China verkauft wurde. Anscheinend ist da aber nichts bemerkbar. DLR entwickelt die Prototypen und lizensiert diese an Kuka, die sie wiederum in Serie für die Industrie fertigen. Ob Kuka bald wieder weiterverkauft wird? Kann einer AG immer passieren :(

An einer Station konnte man mit einem Roboterarm Hände schütteln. Es war erstaunlich, wie sanft der Händedruck war.

Peter Schilling war zu Gast. Wir haben das Konzert aber nicht vollständig angehört, nur "Terra Titanic", dessen Text leider nach wie vor aktuell ist. Die Menschheit wird sich wohl tatsächlich selbst ausrotten...

Interessant war auch die Station mit den Atmosphärenmessungen. Ohne Treibhausgase wäre das Temperaturmittel -18° und ein Leben auf der Erde nicht möglich. Wir brauchen sie also zum Leben. Der starke Anstieg des CO2s ist zweifelsohne menschengemacht, seit wir vor 200 Jahren begonnen haben, Öl und Gas zu verbrennen. Die Erderwärmung lässt sich vielleicht noch bei 1,5° stoppen, wenn sofort Maßnahmen ergriffen werden. Illusorisch :( Sonst kann die Durchschnittstemperatur um bis zu 4° steigen.

Gezeigt wurde auch eine Tafel mit den 17 Nachhaltigkeitszielen. Die ersten Ziele sind einfach nur die Durchsetzung der Menschenrechte. Danach kommen ein paar Ziele, wie die Wirtschaft nachhaltiger werden soll. Und dann kommt erst das Klima, die Weltmeere, das Leben auf dem Land (darunter verstehe ich auch Biodiversität) und Frieden bildet sozusagen das Schlusslicht. Was mir hier fehlt, sind Maßnahmen oder Ziele, wie man die Bevölkerungsexplosion eindämmen kann. Auf humane Art und Weise, das ist gar nicht so einfach. Allerdings würde sich das meiner Meinung nach von selbst ergeben, wenn die Ziele "Bildung" und "Geschlechtergleichheit" erreicht würden. Was die Wirtschaft anbelangt, denke ich etwas utopischer. Es wird nicht mehr notwendig sein zu arbeiten, um seine Grundbedürfnisse zu decken. Nur um einen höheren Lebensstandard zu erreichen, muss etwas gearbeitet werden. Wir werden uns hin zu einer Freizeitgesellschaft entwickeln, in der die Verwirklichung unserer eigenen Interessen im Fordergrund steht und wir nicht mehr darauf angewiesen sein werden, für unseren bloßen Lebensunterhalt zu arbeiten. Schöner Traum!

Auf die neuen FCKW-Emissionen aus China angesprochen, hat man mir erzählt, dass Wissenschaftler das nicht dürfen, was Journalisten dürfen, nämlich bei chinesischen Firmen angerufen und fragen, ob sie FCKW liefern können. Dadurch wurde herausgefunden, welche Firmen (wieder) FCKW produzieren. China hat das Montreal-Protokoll auch unterzeichnet und inzwischen wohl zugesagt, die FCKW-Emissionen zu stoppen. Wir werden sehen...

Es war wieder sehr lohnenswert gewesen. Vielleicht sollten wir in zwei Jahren doch etwas früher aufstehen und uns das Programm im Vorfeld ansehen. Und Pi ist eine transzendente Zahl.

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Montag, 1. Juli 2019 01:06

ComicCon Germany Stuttgart

Dieses Jahr waren wir wieder auf der ComicCon Germany in Stuttgart. In erster Linie, weil Florian als Mitglied im Schwabenstein e.V. dort als Helfer eingetragen war. Am Freitag abend meinte er, dass er schon am Vormittag in der Helferliste steht. Das fand ich nicht so prickelnd, weil ich nicht in aller Herrgottsfrühe mit dem Auto so weit fahren wollte. Also hat er seinen Einsatztermin verschoben. Wir kamen auch erst gegen Mittag in Stuttgart an. Da wurde er gleich beauftragt, die Kinder bei der RC-Station zu beaufsichtigen, die dort mit den ferngesteuerten Legomodellen über Hindernisse fahren konnten.

In der Zwischenzeit habe ich mich alleine etwas umgesehen als Osgood aus Dr. Who. Nachdem Florian wieder entlassen wurde aus seinem Standdienst, sind wir zu zweit rumgegangen und haben viele Bekannte und Freunde getroffen. Natürlich haben wir auch den Stand von Fantasie und Raum von Thomas und Monika besucht.

Nachmittags war dann das Panel von Jonathan Frakes und Brent Spiner. Das war schon witzig, denn die beiden habe ich zuerst auf meiner ersten FedCon III in München 1995 erleben dürfen. Die Geschichten waren noch die gleichen. Jonathan Frakes saß vor dem Panel im Publikum und einige Fans haben mit ihm ein Selfie gemacht. Ob er davon genervt war? Auf jeden Fall schien Brent sehr gerührt zu sein, dass auch nach so langer Zeit die Fans immer noch riesigen Applaus spenden.

Anschließend war der Kostümwettbewerb, mein persönliches Highlight jeder Con. Cosplay heißt das ja jetzt. Und die Kostüme werden immer aufwändiger, und die Serien, Spiele und Filme, aus denen sie sind, für mich immer unbekannter. Schön war es trotzdem. Der Moderator hatte das gleiche Outfit wie Florian. Jetzt weiß er, wie es sich als Frau anfühlt, wenn man auf einen Ball geht und eine andere trägt das gleiche Kleid. Oder so :D

Abends waren wir in unserem Hotel Wyndham mit Freunden essen. Wir mussten etwas warten, da anscheinend nicht genug Personal da war, um alle Tische drinnen und draußen zu bedienen. Aber es war sehr lecker.


Am Sonntag hat Florian wieder seinen Standdienst bei Schwabenstein angetreten. Ich habe etwas länger geschlafen und erst später gefrühstückt. Diesmal war ich Marty McFly und es gab einige, die das gleiche Kostüm hatten, aber nur ein anderer Doc Brown, als der Florian ging (nur ohne Perücke). Heute haben wir die Legoausstellung gebührend gewürdigt.

Abends haben wir dann dabei geholfen, die Legoausstellung abzubauen. Allerdings war das in erster Linie die Strandfahnen zu verpacken und das schwarze Molton zusammenzulegen. Als wir damit fertig waren, sind wir noch runter zu Thomas und Monika und haben dort geholfen, die Funko Pops zu verpacken und die Plastikregale auseinander zu bauen. Deshalb waren wir erst recht spät zu Hause, kurz vor eins. Nur ausschlafen konnte ich nicht, weil ich wegen dem Teammeeting keinen Urlaubstag am Montag nehmen konnte. Das mache ich normalerweise nach so einem Wochenende, weil ich dann eigentlich dringend Erholung brauche. Trotzdem war es schön!

Wir wissen noch nicht, wann die ComicCon nächstes Jahr in Stuttgart stattfindet, da hier wohl eine Konkurrenzsituation entstanden ist mit der ehemaligen RPC (ich kann mir den neuen Namen nicht merken) in Köln. So weit ich weiß, war Stuttgart aber besser besucht...

98 Fotos vom 29.06.2019

144 Fotos vom 30.06.2019

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Donnerstag, 20. Juni 2019 23:59

Nik Kershaw in Nürnberg

Wieder ein Jugendtraum erfüllt :) Wir haben unser Auto vollgepackt mit allen Nik-Kershaw-Fans, die wir kennen, und sind nach Nürnberg gestromert. Das ist ja quasi um die Ecke. Anfangs war das Wetter nicht so toll, so dass unser Spaziergang um den Silbersee ins Wasser gefallen ist. Bei meinem Orientierungssinn hätten wir den Schatz sowieso nicht gefunden. Der hat auch dazu geführt, dass wir die Pizzaria Post am Dutzendteich nicht gefunden haben, statt dessen im Bootshaus gelandet sind. Aber dort hat es uns auch gefallen, obwohl es etwas gehobenere Preise hatte. Das Essen war sehr gut und es gab Crème brûlée :)

Es klarte dann auch auf und warm war es auch, als wir zum Serenadenhof zurück gingen. Dort nahmen wir dann auf unseren grünen Kunststoffstühlen Platz. Reihe 1 war nicht ganz vorn, dort saßen in vier Reihen die VIPs, die noch mehr für ihre Tickets gezahlt hatten. Die Musikauswahl war großartig! Mir hat auch gefallen, dass Nik Kershaw den Song "The One and Only" gesungen hat, den er für Chesney Hawkes geschrieben hatte. Oder die Homage an David Bowie "Ashes to Ashes", sehr schön interpretiert. Auch die weniger bekannten Lieder haben mir sehr gut gefallen. Wir waren uns einig, dass Nik Kershaw nicht nur schöne Musik macht, sondern auch fantastische, zum Teil politische Texte schreibt. Statt "Radio Musicola" hätte ich vielleicht "What the Papers Say" genommen, auch eines meiner Lieblingssongs. Aber mein absoluter Lieblingssong ist "Human Racing" :)

Auf der Heimfahrt haben wir noch ganz geflasht die Songs noch einmal durchgehört. "The Sky's the Limit" gefällt mir unheimlich gut, der musste auf meinen All-time-Favorite-Stick, den ich immer im Auto höre. Da sind mittlerweile über 850 starke Stücke drauf, bunt gemixt und nie langweilig. Was für ein schöner Abend!

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Mittwoch, 20. März 2019 23:43

Iron Sky: The Coming Race

Da es leider nur wenige Kinos gibt, in denen Iron Sky 2 lief, und in vielen auch nur an sehr wenigen Terminen, sind wir ausnahmesweise mal an einem Mittwochabend ins Cinemaxx gegangen. Im bequemen VIP-Sessel haben wir dann den zweiten Teil der durchgeknallten, finnischen Crowdfunding-Produktion genossen.

Der erste Teil war schon noch arg trashig, aber der zweite Teil muss sich in Sachen FX nicht hinter Hollywood verstecken. Ich fürchte, da kann dann mein Sohn mit seinem Projekt doch nicht so ganz mithalten ;-) Iron Sky 2 wirkt auch insgesamt stromlinienförmiger, also mainstreamtauglicher. Auch wenn der Humor immer noch äußerst schräg ist und Realismus keine Rolle spielt. Gibt es eine hohle Erde? Kann man mit Duct Tape ein Raumschiff reparieren? Kann man den Angriff von Velociraptoren überleben?

Fazit: Wer mal so richtig sehen will, wie Apple-Fanboys durch den Kakao gezogen werden oder Hitler auf einem T-Rex reitet, der ist hier gut aufgehoben. Wir haben uns köstlich amüsiert. Ich fürchte nur, dass Interessierte nun auf die DVD-/bluray-Veröffentlichung warten müssen.

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Sonntag, 3. März 2019 20:00

Lego Movie 2

Mein Schatz Florian hat ausführlicher über Lego Movie 2 gebloggt, bzw. wie wir an die Karten rangekommen sind. Ich fand den Film wieder ziemlich hektisch, genau wie den ersten Teil und den Lego Batman Movie. Quintessenz war, dass Eltern Geschwister zwingen, zusammen zu spielen, und was dabei rauskommt. Eine nette Idee. Diesmal kam der Realteil nicht erst ganz am Schluss, sondern es wurden immer mal wieder Realteile als Visionen der Legofiguren mit eingebaut. Eine Frage blieb am Ende aber noch offen: Wie wurde Emmet am Ende unter dem Trockner hervorgeholt?

Fazit: Diese Art Film spricht schon ein ganz besonderes Publikum an, also Kinder mit Lego-Faible oder hartgesottene AFOLs. Dementsprechend war das Kino auch nicht ganz so voll. Trotzdem ist er etwas für's Herz und nett anzuschauen.

Zum Kino: Eigentlich wollten wir nicht mehr in die Massenabfertigungsmaschine mathaeser. Aber wir waren positiv überrascht, dass es jetzt Sitzgelegenheiten gibt.

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Samstag, 19. Januar 2019 23:52

Aquaman

Relativ spontan haben wir im Mathäser für Aquaman reserviert, weil das der einzige Termin war, wo der noch im Atmos laufen sollte. Allerdings, als wir da so gefühlt eine Stunde in der Schlange standen und schon am abkotzen waren, fiel Florian auf, dass im Atmos auf den Bildschirmen über den Kassen der Film Glass angekündigt wurde. Das irritierte. Als wir dann endlich dran waren, war auch klar, was passiert ist... Zur Gewinnmaximierung wurde der Film Aquaman in Kino 2 verlegt, da es wohl zu wenig Reservierungen gab. Unsere guten Plätze waren damit natürlich auch im Eimer. Und günstiger war das Kino auch nicht. An der einzigen Snackkasse im Untergeschoss warteten wir dann auch nochmal eine halbe Ewigkeit, weil die Kasse abgestürzt war. Davor war alles klebrig-nass, weil dort anscheinend ein Softdrink verschüttet wurde. Das hat unserer schlechten Laune nicht gerade gut getan.

Die Sitzplätze waren dann doch nicht ganz so schlecht, weil das Kino 2 so klein ist, dass man auch am Rand eigentlich noch relativ mittig sitzt. Trotzdem habe ich mir vorgenommen, in Zukunft wieder mehr im Cinemaxx oder im Haarer Kino zu schauen, was da so läuft. Jetzt hat die Massenabfertigungsmaschine Mathäser bei uns endgültig verkackt.


Aquaman war dafür ein bildgewaltiges Meisterwerk. Man könnte den Film auch "Der mit den Fischen spricht" nennen :) Eine süße Liebesgeschichte, wie Aquaman überhaupt entstanden ist, aber nicht ganz so ausführlich wie die Kindheit von Wonderwoman. DC scheint eine Vorliebe für die Griechische Mythologie zu haben, denn natürlich gab es Poseidon und Atlantis. Wobei Atlantis aber nicht das einzige Unterwasserreich war, sondern im Meer tummelten sich erstaunlich viele Völker, an die aber auf der Oberwelt niemand glaubt bzw. auch niemand von ihnen zu wissen scheint, außer vom sagenumwobenen Atlantis.

Die Verstrickungen der Kämpfe der Königreiche und die Unterwasserodysee war sehr verworren und schickte Aquaman (Arthur) auf eine abenteuerliche Reise. Eigentlich war die Optik das Wichtigste am ganzen Film und hin und wieder habe ich mich gefragt, wann die schon wieder Zeit gehabt hatten, sich umzuziehen. Aber am Ende gibt es noch ein Happy End. Die Verjüngung der Schauspieler funktioniert mittlerweile sehr gut, so dass ich Nicole Kidman am Anfang echt nicht erkannt habe. Jeff Bridges in Tron - Legacy wirkte ja noch sehr maskenhaft. Amber Hear erinnerte mich stellenweise an Emma Stone, doch sie hat bei weitem nicht so ein einmaliges Gesicht, sie ist eher austauschbar. Jason Momoa ist natürlich ein absoluter Hingucker, auch wenn ich im echten Leben nicht auf Muskeln stehe. Und Dolph Lundgren als König Nereus kam mir zwar bekannt vor, aber ich hätte ihn nie erkannt. Willem Dafoe (Vulko) konnte ich irgendwie auch nicht einordnen. Aber klar hat man ihn schon gesehen, in Spider-Man, Death Note, John Carter...

Fazit: Bildgewaltiges Popcorn-Kino mit Witz und Herz. Und irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich zwar marvel-müde bin, aber nicht DC-müde ;-)

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Freitag, 4. Januar 2019 23:57

Star Wars in Concert - Das Imperium schlägt zurück

Dieses Jahr waren wir wieder in Star Wars in Concert, diesmal zum Imperium, das zurückschlägt. Da kam auch der Spruch "Judge me by my size do you?" auf den T-Shirts, die wir seinerzeit im Disneyresort Paris gekauft hatten. Diesmal gab es keine Untertitel, dafür war der Ton besser verständlich. Man vergaß mit der Zeit, dass da unten ein echtes Orchester spielt. Großartig!

Wir waren schon 1,5 Stunden vorher im Foyer, und das war auch großartig. So viele tolle Kostüme. Ein schöner, nerdiger Abend. Nur Noah waren wir ein wenig peinlich. Er wollte sich nicht mit uns fotografieren lassen :D

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Sonntag, 9. Dezember 2018 23:19

Mission Completed

Sandra und Florian unterwegs

1. Saarbrücken: Lego-Store

Dieses Wochenende haben wir unsere Mission erfüllt, von allen Lego-Stores in Deutschland einen Stempel in Florians Lego-Pass zu bekommen. Wir sind nach Saarbrücken aufgebrochen. Es hat zwar etwas geregnet und gewindet, aber der Verkehr war nicht schlimm. Unser anvisierter Parkplatz war besetzt, aber um die Ecke konnten wir dann parken. Das war gut, sonst hätten wir nämlich den X-Comics-Shop nicht gesehen. Aber erst die Mission erfüllen, ab zum Lego-Store. Mit zwei Mitarbeitern haben wir uns etwas länger unterhalten und sie waren sichtlich beeindruckt, dass wir alle Stempel in einem Jahr gesammelt haben. Dafür haben wir Deutschland-Schlüsselanhänger bekommen, die nicht mehr im Handel sind. Das passt :) Die Parkzeit reichte noch für einen kurzen Abstecher in den Warhammer- und den X-Comics-Laden.

2. Dillingen: Lesung von Tommy Krappweis im Drachenwinkel

Dann ging es weiter nach Dillingen in unser Hotel Bawelsberger Hof. Die Möbel im Hotel wirkten richtig antik. Vor der Lesung von Tommy Krappweis in der Buchhandlung Drachenwinkel hatten wir noch etwas Zeit und haben in einem Pizzaheimservice noch schnell gegessen. Die Lesung war phantastisch! Richtiges Con-Feeling! Die Buchhandlung Drachenwinkel veranstaltet regelmäßig Lesungen. Dort finden bis zu 170 Personen Platz, auch wenn dann auf der Bühne die Sauerstoffkonzentration bedenklich sinkt ;-) Sie ist liebevoll eingerichtet und hat sich auf SciFi- und Fantasy-Literatur spezialisiert. Außerdem gibt es noch Geschenkartikel, die das Nerd-Herz höher schlagen lassen. Natürlich haben wir ausgiebig geschoppt.

Tommy freute sich, dass wir so eine lange Reise angetreten haben, um ihn zu sehen. Die Sache mit dem Lego-Pass hat er aber auch verstanden :) Er hat Ghostsitter Band 5 vorgestellt und auch schon aus Band 6 gespoilert. Leider machte der Beamer schlapp, so dass er dann auf Plan B zurückgreifen musste. Er hat mit verschiedenen Stimmen eine Szene gelesen. Und immer wieder kam das Einhorn-Toilettenpapier mit Popcorn-Duft zum Einsatz. Nach der Lesung hat Tommy alles signiert, auch Toilettenpapier. Florian hatte extra die Sonderbände von Mara dabei, weshalb ich auch mein Mara-Outfit angezogen hatte. Ist aber nur Tommy und einem anderen Besucher aufgefallen. Im strömenden Regen sind wir dann in unser Hotel zurück gegangen, in dem auch Tommy übernachtet hat.

Am nächsten Morgen im Frühstücksraum setzte sich das Con-Feeling fort. Eine Mutter mit ihrem Sohn, die auch im Drachenwinkel gewesen waren, sprach davon, dass sie noch zum Bahnhof muss, da bot ein anderer Conbesucher, dem wir auch schon öfter begegnet waren, spontan an, sie zum Bahnhof zu fahren. Er findet das selbstverständlich, aber leider kommt sowas in der heutigen Zeit kaum noch vor. Schön gesagt :) Tommy kam dann auch noch in den Frühstücksraum und wir haben uns noch einmal über den Lego-Pass unterhalten. Tommy konnte es nicht fassen, dass es dafür nur eine Schnöde Urkunde und einen Schlüsselanhänger gibt. Aber Florian meinte, dass die Marketing-Leute das wohl nicht bis zum Ende durchdacht hätten. Es ging auch nicht um die Stempel der Stores, sondern um irgendwelche Aktionsstempel, die man auch hätte im gleichen Store sammeln können.

3. Zweibrücken: Sternwarte

Auf der Rückfahrt sind wir noch zur Sternwarte in Zweibrücken gefahren, von der Hubert Zitt in Rosenheim berichtet hatte. Sie ist angemalt wie R2D2 aus Star Wars. Wie es der Zufall wollte, kamen wir auch exakt 11:38 Uhr dort an. Leider hat es etwas geregnet und der kalte Wind bließ, aber es hat sich gelohnt. Die Sternwarte sieht wirklich phantastisch aus. Anschließend sind wir nach Hause gefahren mit einem kleinen Zwischenstop.

4. Zeiskam

[privat]

Auf der Heimfahrt haben wir in einer Feng Shui-Raststätte Pause gemacht. Das war Zufall. Die Einrichtung war wirklich schön, nur das Essen sah aus, als stünde es schon seit Stunden auf der Warmhalteplatte. Kurz nach neun abends kamen wir dann heil und ohne Stau zu Hause an. Das war ein wunderschönes Wochenende gewesen :)

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Samstag, 17. November 2018 23:50

Lego-Store-Hopping in Hamburg

Nach einem phantastischen Frühstück im Hotel Stadtpalais sind wir nach Hamburg gefahren. Kaum Verkehr :) Und an der Raststätte Dammer Berge gibt es auch ein Brückenrestaurant wie im Frankenwald.

Zuerst hatten wir eine Mission zu erfüllen, nämlich den Stempel im Lego-Store Hamburg zu holen. Dort im Q-City Parkhaus haben wir auch Wash getroffen, der mit uns mit Lego-Store-Hopping gegangen ist. Er kannte sogar noch einen Store, den wir nicht auf dem Schirm hatten, nämlich die Steinzeit in der Nähe der Hamburger Meile. Das war ein tolles Geschäft, in dem es viele alte, gebrauchte Legosets und -teile gab. Eine wahre Fundgrube. Die Mutant Lizards haben es mir angetan :) Die mussten adoptiert werden. Als letztes ging es zum Stein auf Stein by Hartfelder in der Marktplatz Galerie Bramfeld. Dort gab es leider keinen Stempel, aber auch einen schönen Einzelsteineverkauf und sogar ein altes Buch mit einem Lego-Logo von 1958.

Anschließend mussten wir schnell in unser Hotel zum Einchecken, da im Stadthaushotel die Rezeption nur bis 20.00 Uhr besetzt ist. Da hing uns der Magen schon in den Kniekehlen. So ein Lego-Store-Hopping ist schon anstrengend. Aber vielleicht war es auch gut so, denn dort in der Nähe waren wir im Feuervogel essen, wo es wirklich leckere Burger, Sparerips und Cocktails gab.

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Freitag, 16. November 2018 23:54

20 Jahre Schandmaul

Als Florian fragte, ob ich Lust auf das 20-Jahre-Jubiläumskonzert von Schandmaul hätte, musste ich erst eine Nacht drüber schlafen. Aber dann habe ich das Hotel Stadtpalais gebucht und mich auf Schandmaul und Tommy Krappweis gefreut :)

Am Freitag hatten wir Urlaub und wir sind relativ früh gestartet. Erste Rast Nürnberg-Feucht bei der Saturn V-Rakete, wo wir erst einmal Frühstück gegessen haben. Wir hatten nur einen Stau, aber die Rettungsgasse hat vorbildlich funktioniert. Das hat uns 19 Minuten gekostet. Aber ich bin dann immer froh, dass wir nicht am Unfall beteiligt waren. Da waren zwei Autos auf der linken Spur zusammengekracht, kurz nach einer Auffahrt. Und ein paar 100 Meter weiter waren nochmal vier Autos ineinander gekracht, ebenfalls linke Spur. Das ist so bezeichnend. Rechts fahren immer alle mit großem Abstand mit vielleicht 100 km/h, ab und zu Lastwagen, mitte fahren sie mit 120-150 km/h und einigermaßen passenden Abstand, und links fahren sie mit 160 km/h und mehr mit so geringem Abstand, dass es manchmal aussieht, als würde das hintere Fahrzeug abgeschleppt. Wahnsinn! Deshalb meide ich die linke Spur und verirre mich da nur hin, wenn ein Lastwagen einen anderen Lastwagen überholt und wirklich frei ist.

Während ich kurz im Hotel war zum Einchecken und für's Konzert fertig machen, hat Florian kurz die Lego Fanwelt in der Köln Messe besucht. Hauptsächlich ging es ihm um den Stempel von Promobricks, aber er hat in der kurzen Zeit auch viele schöne Modelle fotografiert.

Abends ging es dann in die Lanxess Arena, wo das Konzert stattfand. Die Vorband hieß Fliddler's Green und war auch recht amüsant. Sie spielen schon seit dem 10-jährigen und dem 15-jährigen Jubiläum als Vorband. Das Konzert war der Hammer und mir ist aufgefallen, dass mir auf meinem Auto-USB-Stick noch einige Lieblingslieder fehlen: Vogelfrei, Geisterschiff, dein Anblick, und Sonnenstrahl, auch wenn das nicht gespielt wurde. Ally Storch von Subway to Sally war wieder dabei mit ihren schönen, unendlich langen, blonden Haaren. Es gab noch viel mehr Gäste von Saltatio Mortis, Versengold, Subway to Sally, Letze Instanz und Russkaja. Und natürlich Tommy Krappweis! Das machte das Konzert schon zu etwas Besonderem und war auch das Schönste, das wir bisher von Schandmaul gesehen haben. Nach zwei Zugaben war es auch schon wirklich spät, als wir über die Straße in unser Hotel gingen. Ich glaube, so lange hätten die in München gar nicht spielen dürfen...

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Mittwoch, 17. Oktober 2018 23:16

Philipp Weber im Kulturzentrum Trudering

Heute haben wir uns das Programm Weber N°5: Ich liebe ihn! von Philipp Weber angeschaut. Ich bin sogar zu Fuß gegangen. Ich war noch etwas erkältungstechnisch angeschlagen, aber das musste sein.

Worum ging es? Um Slogans, Werbung, Manipulation. Philipp redete sich im Laufe des Abends völlig in Rage, wie man es von ihm kennt. Saukomisch!

Philipp Weber kennen wir schon seit er mit Claus von Wagner und Mathias Tretter mit dem Zwangsensemble Mach 3 unterwegs gewesen ist. Seit dem besuchen wir eigentlich jedes Programm von ihm. Und wir sollen für ihn Werbung machen. Gern geschehen ;-)

Anschließend sind wir im Dunkeln nach Hause spaziert. Richtig gruselig, der Riemer Park mit den Nebelschwaden. Da habe ich mich dann auf das heiße Erkältungsbad und mein Bett gefreut.

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Mittwoch, 17. Oktober 2018 18:01

Hubert Zitt in Rosenheim

Als wir von dem Vortrag von Hubert Zitt in der Sternwarte Rosenheim zum Thema "Star Trek: Wie aus technischen Visionen Realität wird" hörten, haben wir uns den Termin sofort vorgemerkt. Rosenheim, das liegt doch quasi um die Ecke. Wir sind auch relativ früh bereits losgefahren, aber das Navi lotste uns schon über Glonn, weil die A8 mal wieder dicht war.

Auch vom Internetstammtisch Dorfen waren drei Leute dabei (teils mit von Florian geliehenen Uniformen) und vom Trekdinner München waren wir insgesamt vier. 18.20 Uhr kamen wir auf dem Parkplatz der Technischen Hochschule an und wurden am Eingang von Hubert und vor dem Vorlesungsraum von Elmar gleich begrüßt. Da viele unter der Woche abends den weiten Weg nicht auf sich nehmen wollten und es auch keine offizielle Möglichkeit gab, sich einen Platz zu reserieveren, fürchteten wir schon, dass der 275 Plätze umfassende Saal halb leer bleiben würde. Doch er füllte sich dann doch recht schnell und es waren am Ende geschätzte 300 Besucher da gewesen.

Der Vortrag war wie immer fantastisch! Wir kannten ihn zwar in Teilen schon, aber da Hubert seine Vorträge immer wieder aktualisiert und an neue Erkenntnisse anpasst, lohnt es sich trotzdem jedes Mal wieder. Florian hat sich auch riesig gefreut, dass seine mitgebrachte 8"-Diskette und das Datenband vom CERN spontan zum Einsatz kamen.

Anschließend waren wir noch in der Pizzaria Cortina (klingt fast wie Cantina) sehr lecker essen. Die müssen wir uns merken, wenn wir das nächste mal im Lokschuppen sind! In Rosenheim ist es schließlich nicht so einfach, abends noch was zu essen zu bekommen :D

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Update 27.02.2021

Star Trek: Wie aus technischen Visionen Realität wird • Live im Hörsaal | Hubert Zitt

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Sonntag, 16. September 2018 18:35

ComicCon München im MOC

Eigentlich wollten wir am Samstag gehen, aber dann hat Florian gesehen, dass am Sonntag wieder eine Aufzeichnung für Bumm by Beans sein würde, also haben wir kurzfristig umdisponiert. Deshalb haben wir zwar den Cosplay Contest verpasst, aber egal. Ich habe mich als Liv Moore aus iZombie versucht, aber meine Perücke war ein wenig zu lockig.

Tommy war wie immer sehr lustig. Zu Gast war der Synchronsprecher Kai Taschner, der u.a. Mister Burns von den Simpsons spricht und einmal sogar Hans Clarin als Pumuckl vertreten hat. Tommy hat begeistert von seinem letzten Besuch im Legoland erzählt, von der Fahrt mit der VR-Brille. Und er hat dann auf Florian gezeigt und gemeint: "Wir beide wissen, wovon wir reden, äh, wir drei!"

Danach sind wir zu unserem Lieblingsstand für Merchandize-Artikel gegangen. Wir haben gar nicht so viele Fotos gemacht und auch nicht wirklich groß eingekauft. Aber bei Deleted Scenes habe ich zwei Tassen für das Weihnachtstrekdinner gekauft und bei einem anderen Stand ein NASA T-Shirt für mich. Es gab trotzdem viel zu sehen und zu ratschen. Meine Henkerin auf dem elektrischen Stuhl hat mich sogar erkannt :) Ich fand es etwas schade, dass ich von iZombie überhaupt nichts gefunden habe. Das ist so eine hammergeile Serie! Da hätte ich schon gerne irgend eine Kleinigkeit gekauft, und wenn es nur die 127. Tasse gewesen wäre.

Abends haben mir dann doch die Füße weh getan, weil ich normalerweise keine so hohen Absätze trage. Also werde ich die Stiefel wirklich nur anziehen, wenn ich als Liv Moore gehe. Leider hat der Parkautomat unser Ausfahrticket verschluckt. Aber zum Glück hatte ich die Quittung, da wurden wir problemlos rausgelassen. Schön war's!

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Sonntag, 2. September 2018 22:27

Legoland - Movie Heroes Event

Auf der Rückreise vom Trekdinner United in Stuttgart bot es sich an, unser jährlichen Legoland-Besuch einzuplanen. Dort war zufällig gerade das Movie Heroes Event. Natürlich kann man das nicht mit den Star Wars Tagen vergleichen, die kollidierten dieses Jahr aber mit unserem Kurztrip in die Schweiz. Das war aber auch mal interessant, da das Imperium der Steine dann nicht nur ihre wunderbaren Star Wars-Modelle ausstellten, sondern zeigten, was sie sonst noch so in petto haben: Die Comet von Capatin Future zum Beispiel.

Das Wetter spielte auch einigermaßen mit, es war nicht heiß, aber es regnete auch nicht. Der absolute Oberhammer ist der X-Treme Racer, bei dem man jetzt eine VR-Brille aufsetzen kann. Das ist echt ein Muss!!!

Eigentlich wollten wir anschließend noch in unser ehemaliges Stammhotel Goldener Löwe zum Essen gehen, aber leider haben sie inzwischen das Restaurant nur noch für Hotelgäste geöffnet :( Auf Empfehlung von Chris sind wir dann ins Miss PeppeR in Dasing gegangen. Das war auf jeden Fall besser, als die Burger im Kino am Olympiasee. Kann man sich merken, wenn man aus der Richtung auf Heimreise ist.

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Sonntag, 26. August 2018 23:59

Terence Hill präsentiert... Mein Name ist Somebody

Relativ spontan hat Florian mich gefragt, ob ich mit ihm Terence Hill präsentiert... Mein Name ist Somebody anschauen würde, und zwar im Kino am Olympiasee. Nachdem das Wetter zumindest trocken war, habe ich zugesagt. Später haben wir gesehen, dass er auch im Mathäser gewesen wäre, aber da hatten wir die Tickets schon.

Ich hatte mich dann auf die Burger gefreut, aber die waren eine herbe Enttäuschung. Da habe ich bei Burger King schon besser gegessen. Und die Süßkartoffelfritten waren auch ziemlich lätschert, die sind in unserer Kantine besser... Das nächste Mal nur Getränke, da kann man nicht so viel falsch machen. Falls es überhaupt ein nächstes Mal gibt.

Als Geschenk war eine Stahlpfanne vorbereitet, die wir Kinogäste unterschreiben konnten. Dann haben wir es uns auf unserem Loveseat, einem doppelten Liegestuhl bequem gemacht.

Mit Fleece-, Sweat- und gefütterter Regenjacke bewaffnet und noch in eine Wolldecke eingemümmelt habe ich mich dann auf das Ereignis gefreut. Auch wenn ich gemeint habe, die Winterjaceke und -stiefel wären auch nicht schlecht gewesen und Erfrieren ist eigentlich ein schöner Tod. Und einen vulkanischen Gruß habe ich in die Kamera gemacht, deren Bilder rechts und links von der großen Leinwand übertragen wurden.

Der Platz vor der Bühne wurde belagert und niemand schien der Aufforderung zu folgen, dass dieser Bereich frei bleiben müsse. Wenigstens schien man dann der Bitte nachzukommen, nicht mehr mit Blitzlicht zu fotografieren. Terence Hill wurde freudig begrüßt, als er die Bühne betrat und beantwortete drei vorbereitete Fragen. Die größte Leistung seines Lebens ist, seit 50 Jahren mit der gleichen Frau verheiratet zu sein. Dann erzählte er - alles auf deutsch - wie er bei Dreharbeiten Bud Spencer kennenlernte.

Danach folgte der Film, der ein Herzensprojekt von Terence Hill war. Ein Roadmovie, der Thomas und Lucia zusammenbringt. Mit Low-Budget-CGI-Tieren garniert, erfahren wir einiges über die erst nervige, stehlende und lügende Lucia und ihre Beweggründe. Man muss schon Terence-Hill-Fan sein, um diesen Film zu mögen. Er ist nett, mehr aber auch nicht. Wäre Terence Hill nicht persönlich erschienen, um ihn zu präsentieren, hätte ich ihn mir höchstwahrscheinlich gar nicht angeschaut. Und die verteilten Autogrammkarten waren bedruckte Werbung, weshalb wohl im Dunkeln ein Praktikant oder so durch die Reihen schlich und diese austeilte.

Mit halb gefrorenen Füßen, die auf dem Weg zum Auto wieder auftauten, war ich froh, schnell nach Hause zu kommen und dort ins Bett plumpsen zu können.

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Sonntag, 5. August 2018 23:08

Mittelalterliches Klosterfest Miesbach

Heute waren wir in Miesbach auf dem Mittelalterlichen Klosterfest. Die Anfahrt war eine kleine Odyssee, weil das in Google Maps falsch hinterlegt ist. Eine nette Anwohnerin hat uns dann zur richtigen Stelle gelotst. Bei ihr vor dem Haus sind gestern auch schon einige Besucher gestrandet... Hier ist die Adresse aus dem Impressum hinterlegt, es gibt keine Anfahrtbeschreibung. Das tatsächliche Klosterfest findet nämlich bei der Portiunkulakirche statt.

Der Markt ist wirklich sehr schön. Um 15:30 Uhr haben wir die Spielleut von Lumen angeschaut. Da hat es etwas geregnet. Als der Part zu Ende war, sind wir unter das Bühnenzelt geschlüpft.

Da der Harfenspieler Martin sein kostbares Instrument nicht durch den Regen tragen wollte, hat er uns ein wenig über seine Harfe erzählt. Das Klangholz ist nur 3-4 Millimeter dick, muss aber den Zug der Saiten von 400 kg aushalten. Außerdem wird der Arm einseitig belastet, da die Saiten nur auf einer Seite ziehen. Er muss also stabil genug sein, damit er sich im Laufe der Zeit nicht biegt. Er hat seine Harfe bei Norbert Maier bauen lassen, durfte aber unter Anleitung selbst auch Hand anlegen, beispielsweise beim Schleifen des Holzes. Seine Harfe besteht aus mindestens vier verschiedenen Holzarten, u.a. Birke und Kirsche. Sie hatten anfangs unterschiedliche Tönungen, mittlerweile haben sich die Farben aber angeglichen. Ob das der Harfenbauer wusste, dass das passieren würde?

Susanna spielt auch noch bei Neumentroll mit. Die Band haben wir verpasst, aber Florian konnte sich erinnern, dass wir sie im Heidnischen Dorf auf der WGT gesehen hatten.

Besonders angetan war ich jedoch von den kleinen Falken der Oberbayern Falknerei. Entgegen meiner laienhaften Vermutung waren das keine Jungtiere, sondern eine kleine Falkenart, nämlich nordamerikanische Buntfalken. Mit Gimli habe ich mich dann fotografieren lassen, aber er war natürlich winzig verglichen mit der Kordillierenadlerdame Artemis, mit der sich Florian auf der RPC hat fotografieren lassen. Wenn ich nur nicht so blöde Grimassen geschnitten hätte :) Bei der anschließenden Flugshow habe ich wieder eine Menge dazugelernt. Dabei habe ich schon so viele Shows gesehen. Die Falknerei Oberbayern bietet auch Workshops an. Ich glaube, das möchte ich mal machen.

Abends haben wir uns noch einmal Lumen angehört, diesmal in der Kirche. Es war auch ein richtiger katholischer Gottesdienst. Da waren wir ein wenig fehl am Platz, aber wir wollten die Musik hören. Fotos habe ich da aber keine gemacht. Es war noch ein schöner Abschluss. Als wir wieder aus der Kirche rauskamen, waren schon alle mit Abbau beschäftigt. Das war ein wirklich schöner Sonntag. Auf dem Heimweg haben wir dann noch eine schöne rote Sonne bewundern dürfen.

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Samstag, 28. Juli 2018 23:59

Yamato im Deutschen Theater

Heute haben wir uns schick angezogen und sind ins Deutsche Theater gegangen. Dort gab es die Vorstellung Yamato - The Drummers of Japan. Ich hatte schon befürchtet, dass ich mich dann irgendwann langeweilen würde wie damals bei Riverdance. Dem war aber glücklicherweise nicht so, denn die Show ist abwechslungsreicher, nicht zuletzt wegen der lustigen Einschübe und der Einbeziehung des Publikums. Beat im Bauch, kann man sagen. Und den angestrengten Gesichtern der Trommler und Trommlerinnen nach zu urteilen, ist das auch Höchstleistungssport, der hier geboten wird. Sehr zu empfehlen :)

Florian und Sandra bei Yamato

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Samstag, 16. Juni 2018 23:08

Sonnwendfeuer in Unterhaching

Heute waren wir nach dem Ratsch bei unserem Lieblings-Merchandize-Online-Händler beim Sonnwendfeuer in Unterhaching. Schön war's!

Der Stoß ist fertig

Der Stoß ist fertig

Steckerlfisch

Steckerlfisch

Riecht wie Terpentin

Riecht wie Terpentin

Fackelträger

Fackelträger

Das Feuer ist entfacht

Das Feuer ist entfacht

Feuerwehrleute beobachten alles aus der Ferne

Feuerwehrleute beobachten alles aus der Ferne

Der Stoß brennt

Der Stoß brennt

Ob der früher als geplant eingefallen ist?

Ob der früher als geplant eingefallen ist?

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Freitag, 1. Juni 2018 22:29

CERN und Genf

Da wir schon mal in der Schweiz waren, haben wir endlich unseren Traum verwirklicht und in Genf das CERN besucht. Die Anmeldung zu der Tour war aber sehr mühselig. Nicht nur, dass die Touren ca. 14 Tage vor Datum erst freigeschaltet werden zur Buchung, sondern sie sind auch innerhalb von Sekunden nach 8.30 Uhr ausgebucht. So ging es uns damals, als wir Karten für Die Anstalt kaufen wollten, die sind auch ein paar Minuten nach Mitternacht ausgebucht gewesen.

Deshalb hatte ich im Vorfeld schon von allen Teilnehmern (vom Trekdinner und von den Geburtstagsgästen am Samstag) die notwendigen Daten wie Geburtsdatum, Staatsangehörigkeit etc. eingesammelt. Am Vorabend habe ich schon geübt, das Bestellformular zu reloaden und auszufüllen. Man bucht gleich für die Gesamtzahl der Leute und hat dann 48 Stunden Zeit, die Daten einzugeben. Danach ist die Buchung fix, man kann sie aber jederzeit online ändern oder stornieren. Das hat ganz schön Nerven gekostet.

Aber es hat sich gelohnt. Die beiden Ausstellungen in der Holzkuppel und im Besucherzentrum sind jederzeit ohne Anmeldung zu besichtigen. Aber die Tour ist natürlich noch einmal etwas Besonderes. Unsere Führung hat eine junge Spanierin geleitet. Ich hatte erst ein wenig Probleme, bis ich mich in ihr Englisch eingehört habe, aber dann war es wirklich toll. In die unterirdischen Gänge konnten wir zwar nicht, weil sich dort im laufenden Betrieb niemand aufhalten darf, auch keine CERN-Mitarbeiter. Das liegt wohl an den starken Magneten, die auch die intimsten Piercings durch jeden Jeansstoff reißen würden, schätze ich. Aber wir durften eines der ersten Collidern aus bewundern, dass durch mehrere Beamer so bestrahlt wurde, als könne man hineinsehen und die physikalischen Vorgänge live miterleben.

Am Ende haben wir noch den Kontrollraum durch eine Glasscheibe sehen können. Dort saßen ein paar Leute und wirkten ziemlich gelangweilt. Wenn man bedenkt, dass es mehrere Millionen Kollisionen pro Minute gibt, aber nur alle Jubeljahre mal eine wirkliche Entdeckung gemacht wird (siehe Higgs-Boson 2012), dann kann man sich das gut vorstellen. Vielleicht ist es dann für die Mitarbeiter mehr eine willkommene Abwechslung statt einer Strafe, die Touris durch die Gegend führen zu müssen und mehr oder weniger qualifizierte Fragen beantworten zu müssen. Insgesamt haben wir uns fünf Stunden im CERN aufgehalten und danach rauchten unsere Köpfe.

Mit Nobbse und Britta haben wir dann Genf angeschaut und das Bankenviertel gemieden. Wir waren beim UN-Gebäude, im Botanischen Garten und sind dann bis zum Jet d'Eau gelaufen, dem Wahrzeichen der Stadt. Da wird aber tatsächlich abends das Wasser abgedreht. In einem American Diner sind wir dann eingekehrt und waren dann noch in dem amerikanischen Supermarkt im ersten Stock. Ich war überrascht, wie locker mir das "C'est aussi pour moi" über die Lippen kam, weil ich gleich zwei Getränke bestellt hatte. Ganz weg ist mein Französisch also noch nicht ;-) Schee war's!

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Mittwoch, 30. Mai 2018 23:57

Fahrt nach Zürich - Arena Kino OnyxLED Solo in Mall Sihlcity

Heute sind wir in die Schweiz aufgebrochen zu unserem letzten Urlaubsfragment. Wegen meiner unzureichenden Geographiekenntnissen habe ich auch nicht gleich gecheckt, dass wir auch für Österreich wenigstens eine 10-Tages-Vignette benötigen. Der junge Mann an der Tankstelle, wo wir die Schweiz-Vignette gekauft haben und auch noch blöd gefragt haben, wo man die überhaupt hinklebt, ist auch nicht auf die Idee gekommen, uns darauf hinzuweisen, dass wir evtl. eine Österreich-Vignette brauchen. Naja, kurz nach der Grenze nach dem Tunnel haben wir dann die nächste Tankstelle angesteuert und eine geholt. Wenn wir in die Videofalle getappt sind, dann kostet das 120 Euro Lehrgeld. Menno!

In Zürich waren wir im Hotel ibis Zürich Adliswil. Auch da hätte ich vielleicht mal wenigstens Gugl Mäps fragen können, aber es lag dann zumindest für unseren ersten Programmpunkt recht günstig. Wir waren nämlich am Abend im Einkaufszentrum Sihlcity, wo im Arena-Kino auf der ersten Onyx-LED-Leinwand Solo - A Star Wars Story angeschaut haben.

Die Mall war auch interessant. Uns ist eine Frau mit Dalmatiner zwei Mal begegnet, wie sie am Aufzug gewartet hat. Das muss ein Fehler in der Matrix gewesen sein. Außerdem gab es ein tolles Zoogeschäft, indem es noch viele Tiere zu kaufen gab. Wegen des Tierschutzgesetzes ist es in Deutschland sehr schwierig geworden, einfach mal so ein Tier zu kaufen, was ich grundsätzlich begrüße. Und in einem Burgerladen gab es Insekten-Burger mit Mehlwurm-Patty. Hin- und hergerissen zwischen Ekel und Neugierde habe ich mich dann für Ekel entschieden.

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Mittwoch, 30. Mai 2018 21:26

Solo: A Star Wars Story

Die Kritiken für den Film Solo waren nicht so berauschend. Es wurde moniert, dass damit das eigene Kopfkino zerstört würde. Mir persönlich war es egal, denn ich habe mir nie Gedanken darüber gemacht, wie Han zu dem Menschen wurde, der er in den Star Wars Filmen war. Insofern gefiel mir die Story, wie er Chewbacca kennenlernte, an den Millenium Falken geriet und den Kessel-Flug einst in weniger als 12 Parsecs schaffte. Und ja, es handelte sich tatsächlich physikalisch richtig um eine Strecke und keine Zeitangabe.

Ich brauchte ein paar Minuten, um mich an die deutsche Synchronstimme von Han Solo zu gewöhnen, aber Schauspieler und Stimme waren gut ausgewählt. Die Schauspielerin Emilia Clarke (Game of Thrones) mag ich auch sehr gerne, auch wenn sie mit den dunklen Haaren kaum wiederzuerkennen ist. Woody Harrelson (Die Unfassbaren, Die Tribute von Panem) spielte auch mit.

 Achtung, Spoiler 

Das einzige, was ich mich fragte, war wieso der hochexplosive Treibstoff in Zeiten von Raumschiffen per Zug quer über einen Planeten transportiert werden muss. Vielleicht habe ich den entscheidenden Hinweis verpasst, aber ich könnte mir vorstellen, dass man in der Nähe der Minen nicht landen kann, weil das Zeug eben so brandgefährlich ist. Wie hieß das noch mal? Dilithium? Äh, nein, das kommt in Sulu: A Star Trek Story vor. Coaxium hieß das Zeug.

Wir haben den Film im Arena Kino in Zürich angeschaut. Es ist das erste OnyxLED-Kino in Europa, darauf hat mich mein Schatz Florian bei der Reiseplanung aufmerksam gemacht. Es ist schon schön, wenn man keine Staubpartikel im Lichtstrahl sieht und Schwarz auf der Leinwand auch wirklich schwarz ist, wenn die LEDs an der Stelle einfach ausgehen. Aber warum dann die Treppen bei den hinteren Stuhlreihen nicht nur mit einem roten Streifen sondern auch noch mit einem grellen, weißen Streifen beleuchtet sein muss, verstehe ich nicht. Nach der Pause (kotz) haben wir uns dann ein paar Reihen weiter nach vorn gesetzt.

Fazit: Ein schöner Film. Action, Witz und Bild, alles an der richtigen Stelle. Vielleicht sind die Macher bei den Lückenfüllern, bis wieder ein "richtiger" Star-Wars-Film rauskommt, einfach entspannter.

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Mittwoch, 23. Mai 2018 23:59

Tabletop in der Schandgeige

In das Mittelalterrestaurant Schandgeige wollten wir schon lange einmal gehen. Als Florian dann auf FB gelesen hat, dass dort ein Tabletop-Abend stattfinden wird, haben wir uns den Termin gleich notiert. Nachdem so viele Leute gepostet haben, dass sie gar keine Zeit hätten, haben wir es gewagt, ohne Reservierung aufzuschlagen. Ein Tisch für zwei war sogar noch frei und wir haben ein nettes Kartenspiel mit Raumschiffen, die man aufrüsten kann, gespielt: Mag-Blast. Das Essen war auch lecker. Ich liebe Ziegenkäse, wenn er nicht paniert ist. Und einen neuen Energy-Drink namens Paranoia habe ich auch ergattert. Florian hat natürlich gewonnen ;-)

Am Ende haben wir noch mit dem Wirt geplauscht. Er hätte auch nicht gedacht, dass die Bude an einem Mittwoch abend so voll werden würde, nachdem so viele Leute keine Zeit gehabt haben. Nach dem Erfolg könnte es sein, dass solche Spieleabende öfter in der Schandgeige veranstaltet werden. Dann vielleicht mit reduzierter Speisekarte, denn der arme Koch war an dem Abend wirklich am Limit.

Schandgeige

Paranoia

In der Schandgeige

Florian mit Flammkuchen

Sandra mit Ziegenkäse

Florian spielt Mag-Blast

Sandra spielt Mag-Blast

Florian hat gewonnen

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Dienstag, 22. Mai 2018 23:24

Leipziger Zoo, FSociety und Texas Inn

Da wir heute Florians Geb. feiern wollten, statt den Tag auf der Autobahn zu verbringen, haben wir noch einen Tag an das WGT-Wochenende drangehängt und sind heute in den Leipziger Zoo gegangen. Der Zoo ist wunderschön und ich habe mich an kein einziges Detail aus meiner Kindheit erinnern können, so viel wurde inzwischen umgebaut und verschönert. Einzig der Löwe aus Bronze, ich bin ziemlich sicher, dass ich da als Kind draufgesessen bin. Aber ob es davon Fotos gibt, glaube ich nicht. Es gibt nur Schwarz-weiß-Fotos von mir auf weißen Ponys.

Sehr lehrreich war das Haus, in dem die alten Haltungsbedingungen mit den neuen verglichen wurden. Man hätte vielleicht noch die Kaninchen aus ihren Ställen befreien können. Oder es wurde auch anschaulich erklärt, wie man Elefantenbullen hält. Mit unserer EOS haben wir zahlreiche sehr schöne Bilder schießen können.

Anschließend waren wir noch einmal imn derFSociety, diesmal aber nicht zur Depeche-Mode-Party, sondern zum spielen von einigen Virtual Reality Games. Es hat Spaß gemacht, als Godzilla durch ein Dorf zu trampeln oder als fliegender Feuerwehrmensch über die Dächer einer Großstadt zu fliegen und ein Brand nach dem anderen zu löschen.

Danach waren wir im Texas Inn, nicht, weil die bei Show Mein Lokal dein Lokal auf Kabel 1 gewonnen haben, das haben wir erst vor Ort auf einem Schild im Eingangsbereich gelesen, sondern weil das in Fußreichweite zur FSociety war. Das Ambiente ist nicht vegan, aber das würde ich von einem Steakhouse auch nicht erwarten. Dafür würde ich erwarten, dass die Steaks erstklassig sind. Waren sie aber nicht, weshalb ich froh war, dass wir uns für die günstigen Standardsteaks entschieden haben. Vielleicht haben sie gute Burger, das haben wir nicht mehr getestet. Das Essen war okay, aber für den Preis hätte ich schon etwas anderes erwartet.

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Montag, 21. Mai 2018 23:35

Leipzig - WGT - 4. Tag

Leider haben wir erst heute entdeckt, dass es in unserem Hotel auch ein Langschläfer-Frühstück bis 12.00 Uhr gab. Das haben wir natürlich genossen. Unser erster Programmpunkt war am frühen Nachmittag der Vortrag von Lydia Benecke, aber irgendwie haben wir uns zu lange in der Agra-Halle aufgehalten und einen sensationell schönen Mantel für Florian erworben, und kamen deshalb erst am König-Albert-Haus an, als die Schlange schon frustrierend lang war. Es kam, wie es kommen musste, wir kamen nicht mehr in den Saal hinein. Ich schätze mal, dass Lydia Benecke über die Grenzen des WGTs bereits so bekannt ist, dass sie locker auch die Oper füllen könnte. Aber nicht so schlimm.

Wir sind dann zur Absintherie Sixtina gegangen und haben dort die Kunstausstellung Absurd Art angeschaut und sogar die Künstlerin persönlich getroffen. Dem habe ich einen separaten Blogeintrag gewidmet. Die Sixtina ist sehr kultig. Natürlich haben wir einen Absinth gekauft und es gab sogar Slush mit Absinth. Danach sind wir wieder in die Agra-Halle, haben ein wenig geshoppt und dann wieder recht früh ins Hotel. Das war unsere erste WGT :)

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Montag, 21. Mai 2018 02:23

Leipzig - WGT - 3. Tag

Heute haben wir unser Auto mittags bei der FSociety geparkt und sind dann zum Südfriedhof gefahren. Dabei haben wir das Völkerschlachtdenkmal noch einmal gesehen. Unser erstes Ziel war die Fotoausstellung "Grief of Abandoned", die zwar in stimmungsvoller Atmosphäre und Musik gepackt war, aber die Fotos fand ich selbst gar nicht so kummervoll. Friedhof halt. Da wir schnell durch waren, hatten wir noch etwas Zeit vor unserem Vortrag und konnten das Krematorium besichtigen. Da muss man schon etws morbid veranlagt sein, um dies zu tun, wenn es gar keinen Todesfall in der Familie gegeben hat. Der Herr, der sich den Fragen der Anwesenden stellte, konnte sich auch hin und wieder ein Grinsen nicht verkneifen. Ja, es war witzig :)

Noch witziger war der Vortrag in der großen Trauerhalle von Kunsthistorikerin Dr. Anja Kretschmer, den wir nach einem kurzen Ausflug auf die Bierbörse besucht haben, wo wir unseren Hunger stillen wollten. Der Vortrag hatte "Scheintot und andere Merkwürdigkeiten" zum Thema, wo wir wieder bei morbid und lustig wären. So hatten die Leute früher ziemliche Angst, lebendig begraben zu werden, weshalb ihnen u.a. Bänder mit Glöckchen an die Finger gebunden wurden oder sie tagelang in Leichenhäusern lagen, bis sie deutliche Verwesungsanzeichen zeigten. Über einen Ausflug durch diverse literarische Stücke kam am Ende noch ein sehr gänsehautträchtiges Schauspiel. Einfach klasse!

Da wir es nicht mehr rechtzeitig zum Vortrag von Lydia Benecke geschafft hätten, der aber einen Tag später auch noch einmal auf dem Programm stand, haben wir die Zeit genutzt und in der Innenstadt noch eine Kleinigkeit gegessen, bevor wir zur FSociety gingen. Dort sollte eine Depeche-Mode-Party stattfinden, doch wegen technischer Probleme konnten wir nicht sofort rein. Wir saßen noch eine Weile im Auto und haben die Zeit totgeschlagen, bis es endlich los ging.

Die Party fand in den Kellerräumen eines Virtual-Reality-Game-Anbieters statt. Daher waren die beiden Tanzflächen auch nur sehr klein, eine mit 80er-Jahre-Musik und die andere mit Depeche Mode, wo ich mit Hilfe meines Monster-Energy-Drinks fast drei Stunden durchtanzen konnte. Es wurden aus allen Epochen Stücke gespielt, bei den Konzertmitschnitten kam sogar fast Live-Feeling auf, nur die bekanntesten aus Black Celebration und Music for the Masses schienen erst später zu kommen. Aber ich wollte meinen armen Schatz Florian nicht länger in der Chillout-Zone völlig offline mit einer Endlosschleife Nosferatu und anderen Horrorklassikern alleine lassen.

Es war jedenfalls auch heute eine gute Idee gewesen, das Auto mittags dort zu platzieren, wo wir abends als letztes sein würden. So fuhren wir zügig zurück ins Hotel und konnten bald ins Bett plumpsen.

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Samstag, 19. Mai 2018 22:20

Leipzig - WGT - 2. Tag

Der zweite Tag auf der WGT war etwas geruhsamer. Unser erster Termin war im Blauen Salon, wo Sascha Lange aus seinem Buch [Unser Amazonstore: ] Behind the Wall [/Amazonstore Ende] vorlas. Das war eine Reise in meine Jugend, denn genau so war es, wenn ich mich mit Jugendlichen in Glauchau oder Pirna getroffen habe, wir Parties im Keller geschmissen haben und ich mit meinen LPs "Black Celebration" und "Music for the Masses" alle in Verzücken versetzte. Anschließend wurde noch ein Film gezeigt, der teilweise in der MDR-Doku Depeche Mode und die DDR verwurstet wurde. Besonders interessant war der Bericht über das einzige Depeche Mode-Konzert in der DDR in Ostberlin. Die Karten wurden über die FDJ verteilt und auf dem Schwarzmarkt für mehrere Hundert DDR-Mark verhökert. Die Infos dazu hatte Sascha Lange aus der Stasi-Akte.

Die Preise von 30 Euro für das Buch und 58 Euro für die DVD haben mich dann doch etwas abgeschreckt. Das Buch zumindest ist jetzt auf meiner Wunschliste.

Anschließend waren wir im Wonderland 13 und DarXity shoppen. Auf dem Weg habe ich ein schwarzes Eis mit schwarzer Waffel und bunten Zuckerstreußeln gegessen. Es hätte sogar einen schwarzen Burger gegeben, aber ich hatte noch keinen Hunger. Auf Snakes Empfehlung hin haben wir uns noch Kipkalinkas Fine Skull Jewelry angeschaut.

Danach waren wir relativ früh im Hotel zurück und haben dort ein schönes Abendessen und einen ruhigen Abend genossen. Und Pläne für den nächsten Tag geschmiedet.

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Freitag, 18. Mai 2018 23:57

Leipzig - WGT - 1. Tag

Das Frühstück in unserem Best Western Hotel Windorf war sehr gut. Mich hat nur der komische Käse gewundert, der aussah wie ein toter Nacktmull. In Mittelalteroutfit sind wir dann losmarschiert zum heidnischen Dorf. Wir haben das Auto dort geparkt, da wir am Abend das Schandmaul-Konzert besuchen wollten, damit wir dann nicht nochmal nachts mit der Straßenbahn in die Stadt und parallel wieder raus zum Hotel fahren müssen. Mit dem Auto brauchten wir nämlich nur ungefähr 20 Minuten, während wir mit der Straßenbahn regulär schon fast eine Stunde gebraucht hätten und nachts wahrscheinlich entsprechend länger.

Das heidnische Dorf bzw. das Wikingerlager sind wirklich sehr schön. Es gab sehr hochwertige LARP-Bekleidung und Schmuck. Wir haben einen neuen Drachen gekauft, passend zum Klorollenhalter ein Schlüsselbrett. Allerdings werde ich da wohl eher Handtücher aufhängen.

Das erste Highlight war das Konzert von Fairytale, die wir schon von der RPC kannten. Diesmal haben wir sie mit ihrer eigenen Musik bewundern dürfen. Es ist nicht nur traumhaft schöne Musik, sondern es wird gleich auch noch ein Märchen dazu erzählt, mit Drachenei, Nebel und einem Schwert. Also haben wir natürlich auch gleich noch die CD erworben. Danach waren wir kurz in der Zinnfigurenausstellung, die leider am Wochenende und den Feiertagen geschlossen hatte.

Anschließend haben wir den Anfängerfehler begangen und sind zum Clara-Zetkin-Park, wo das Viktorianische Picknick (nicht Frühstück) stattfand. Natürlich ist der Park hoffnungslos überlaufen, aber wenn man auch als Ziel hat, viele tolle Gewandungen (Gothik, Steampunk etc.) zu fotografieren, dann ist man hier schon gut aufgehoben. Mag sein, dass man sich daran irgendwann sattgesehen hat, wenn man jedes Jahr auf die WGT geht, aber für uns war es durchaus ein Highlight.

Dann waren wir in der Agra-Halle, wo ich mich in einen sündhaft teuren Hut (ZD134) verliebt habe. Der war aber schon verkauft. Den in smaragdgrün mit Fledermaus aus Metall/Silber, das wär's!

Abends sind wir dann in die Konzerthalle, schon frühzeitig, damit wir nicht vor verschlossenen Türen stehen. Das kann durchaus passieren, wenn das Konzert sehr begehrt ist. Davon sind wir bei Schandmaul natürlich ausgegangen. Wir haben uns dann draußen hingesetzt und gewartet, dabei etwas getrunken und eine Raupe beobachtet.

Zum Konzert standen wir dann tatsächlich in zweiter Reihe. Das war großartig. Thomas war zwar frisch operiert und konnte daher nicht so für die üblichen Tanzeinlagen sorgen, aber es war auch schön, wie er einfach auf dem Barhocker saß und über das Microphon schimpfte. Die Geigerin war von Subway to Sally Ally Storch, weil Anna Katharina Kränzlein nicht mehr bei Schandmaul ist. Reisende soll man nicht aufhalten. Viele bekannte Lieder haben sie gespielt, Narrenkönig, Walpurgisnacht und das wichtigste in dieser Oststadt: bunt statt braun.

Nach diesem weiteren Highlight waren wir froh, dass wir schnell mit dem Auto wieder zurück im Hotel waren und ins Bett plumpsen konnten.

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Donnerstag, 17. Mai 2018 22:52

Fahrt nach Leipzig

Heute Vormittag habe ich mich das erste Mal richtig mit dem Programm der WGT beschäftigt. Das war auch sehr gut, denn man muss schon Prioritäten setzen, was einen am meisten interessiert. Bisher hatten wir nur ausgemacht, dass wir uns unbedingt das Konzert von Schandmaul ansehen wollten. Ich war erschlagen von den vielen Bands, die an verschiedenen Standorten auftreten würden, und außer Schandmaul und seit letztem Wochenende auf der RPC Fairytale. In Extremo oder Nightwish standen nicht auf dem Programm.

Nachdem ich unseren WGT-Fahrplan grob erstellt hatte, fuhren wir dann auch endlich los. Nach Leipzig ist es nicht ganz so weit. Deshalb kamen wir auch sehr entspannt am Abend an. Zunächst fuhren wir zum Hauptbahnhof, unseren ersten Programmpunkten: Lego-Store, damit Florian seinen Stempel für den Pass holen kann, EMP-Store shoppen, Schlange stehen und Bändchen holen und Essen fassen.

Im Lego-Store waren schon einige schwarze Figurenteile vorsortiert, damit man passend zur WGT seine Mini-Figs zusammenstellen konnte. Ich glaube, wir haben die letzte Fledermaus ergattert. Und wir hatten ein paar nette Plausche geführt, u.a. mit einem Händler aus der Agra-Halle. Im EMP-Store habe ich einen durchsichtigen Rucksack erstanden, der bei Conventions praktisch ist, da man den Inhalt sehen kann, ohne ihn öffnen zu müssen. Es gab auch ein paar Mergandize-Artikel zu Walking Dead, aber Carls Sheriff-Hut suche ich immer noch vergeblich. Bei Daryls Lederweste mit den Flügeln habe ich kurz überlegt, aber dann doch nicht genommen.

Die Schlange war auch nicht schlimm, denn die Bändchen wurden von einem gut eingespielten Team angebracht. Später fanden wir heraus, dass man mit den Bändchen auch während der WGT hätte die öffentlichen Verkehrsmittel benutzen können, da hatte ich aber das Wochenticket bereits gekauft gehabt. Vielleicht kann ich mir das endlich merken, dass bei Veranstaltungen manchmal der ÖPNV dabei ist. Vorher prüfen lohnt sich also ;-)

Zum Abendessen waren wir mal nach langer Zeit wieder im Pizza Hut. Ich war klug genug, aus Rücksicht auf meinen kleinen Magen nur einen kleinen Salat zu nehmen und mir von Florian ein Stück Pizza zu schnorren. Dafür konnte ich beim Nachtisch nicht widerstehen, den ich leider nicht ganz geschafft habe. Gut gesättigt sind wir dann in unser Hotel Best Western in Windorf zurückgekehrt.

21 Fotos

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Montag, 14. Mai 2018 22:25

Fahrt Köln nach München - Lego-Store-Hopping

Heute sind wir zurück nach Hause gefahren und haben in bewährter Weise wieder die Lego-Stores abgeklappert. Gestartet haben wir in Köln, wo der Lego-Store in der Fußgängerzone liegt.

Danach waren wir im Lego-Store Frankfurt in der Mall MyZeil. Dort hat Florian sogar eine Urkunde vom liebsten Lego-Store-Mitarbeiter der Welt erhalten. Die Aktion mit den Stempeln im Pass ging zwar offiziell nur bis September 2017, aber es geht ja um den Spaß, nicht wahr? Im MyZeil haben wir dann auch die längste FREITRAGENDE Rolltreppe Europas bewundert. Die Fahrt dauert ungefähr 1½ Minuten. Die längste Rolltreppe Europas ist in der Elbphilharmonie, dort dauert die Fahrt nochmal eine Minute länger.

Weiter ging es zum Lego-Store in Nürnberg. Der hat einen ganz besonderen Eingangsbereich mit einer hohen Decke, in der die Galerie der Modelle ganz anders wirkt, als wenn sie nur zwischen den Verkaufsregalen eingebettet ist. Nach einer kleinen Stärkung ging es dann auch schon nach München.

Florian hat auch noch einen vierten Lego-Store geschafft, während ich mich um mein Reitbeteiligungspferd gekümmert habe, denn er war noch bei unserem Haus- und Hof-Lego-Store in den Riem-Arcaden. Ist das schon Rekord?

55 Fotos

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Sonntag, 13. Mai 2018 21:10

Role Play Convention in Köln - Tag 2

Heute Morgen habe ich mir wieder eine leckere Waffel im Ibis gebacken. So kann der Tag starten. Wir mussten ja Tommy Krappweis weiter stalken und pünktlich 10.30 Uhr in der Experience Arena (jetzt wussten wir ja, wo die ist) der Aufzeichung von Bumm bei Beans für Rocketbeans.tv (wird am 23.06.2018 um 19.15 Uhr gesendet) beizuwohnen. Der Stargast war Michael Kessler (Neues vom Wixxer, Er ist wieder da) eingeladen. Wir hatten unseren Spaß, u.a. mit Tommys Vorbereitungen auf die Sendung, da am Boden der Bühne noch so rote Flüssigkeit klebte, von... äh... den Blutelben? War halt eine heiße Party die Nacht davor.

Diesmal hatten wir es auch zum Kostümwettbewerb um 13.00 Uhr auf der Mainstage geschafft. Wenn wir schon vom Stalken reden, als ich auf Toilette war, hat mich eine blonde Frau angesprochen, die sich gerade in eine Seidenstrumpfhose hineinwand. Haha, ich habe sie schon wieder nicht erkannt: Kes, die sich auf ihren Auftritt vorbereitete. Nein, es gibt keine Fotos ;-) Wir haben uns extra vorher zu Georgia Hirst (Vikings) gesetzt, damit wir nicht wieder außen vor bleiben. Dafür hatten wir Superplätze! Das Motto des zweiten Kostümwettbewerbs war jedoch League of Legends, aber auch für uns Nichtspieler absolut sehenswert :) Nachdem aber kaum jemand mit "Demacia!" gebrüllt hat, gab es wohl mehrere, die das Spiel gar nicht kannten.

14.00 Uhr haben wir dann Tommy weiter gestalkt und sind wieder zur Mittelalterbühne bei Regen gegangen. Wenn man schon stalkt, dann richtig, da darf man sich nicht durch so ein bisschen Nass von oben entmutigen lassen. Diesmal hat er sich auch eine Band organisiert. Mit ihm spielten bezaubernd Fairytale :) Das nannte sich dann Olli und die fünf lustigen Vier. Die Geige, ich fand die Geige unglaublich schön :)

Auf dem Mittelaltermarkt hat sich Florian dann mit der Kordillierenadlerdame Artemis von der Falknerei Skyhunters Frechen fotografieren lassen. Sie wirkte gar nicht gestresst und die Vögel hatten auch regelmäßig Pause. Ein Velociraptor wurde auch freigelassen und hat gleich mal den Doktor angegriffen. Ist halt schon gefährlich, so eine Convention.

Dann versank Florian wieder in Details und wir bewunderten die filigran bemalten Figuren der verschiedenen Tabletop-Serien. Anschauen kann ich das auch stundenlang, nur spielen strengt mich furchtbar an. Ein wenig geschoppt haben wir zum Abschluss dann auch noch. Vielleicht werde ich mit dem Brainbows-T-Shirt mein Image als Einhornliebhaberin wieder los. Obwohl, will ich das überhaupt?

So ging die Tommy&Kes-Stalking-Con Role Play Convention zu Ende. Es war ein tolles Wochenende, bei dem wir unsere Hobbys richtig ausleben konnten. Aber ich denke nicht, dass wir jedes Jahr hinfahren müssen. Vielleicht in ein paar Jahren wieder, wenn uns die Gäste interessieren :)

173 Fotos

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Samstag, 12. Mai 2018 22:57

Role Play Convention in Köln - Tag 1

Morgens beim Frühstück im Hotel stand ich geistesabwesend vor dem Kaffeeautomat, noch völlig im Zombiemodus, als ich eine weibliche Stimme aus dem Off hörte: "... und ich kann auf keine Con gehen, ohne dass ich jemanden treffe, den ich kenne." Und ich sah mich um und erkannte Kes, mit schwarzen Haaren, unglaublich wandlungsfähig, und wir umarmten uns erst einmal.

Dann ging es zum Messegelände, wo eine riesige Schlange davor stand und ich schon befürchtete, hier erst einmal festzusitzen, bis alle Taschen durchsucht sind... Aber es ging dann wirklich flott und mit unserem ausgedruckten Ticket kamen wir problemlos in das Messegelände.

Auf die RPC sind wir ein klein wenig unvorbereitet gekommen. So hatte ich mir das Programm im Vorfeld nicht angesehen. Aber zumindest Florian wusste, dass er gleich als erstes zu Tommy Krappweis in der Experience Arena wollte, wo er zusammen mit Professor Dr. Simek den Vortrag "Fantasy und Wissenschaft" hielt. Bloß... Wo ist die Experience Arena? Die war - wie wir später herausfanden und handschriftlich notierten - als "Stage 2" in den Lageplan eingezeichnet. Gut, dass Kes das wusste, der wir noch einmal über den Weg gelaufen sind. Tommy hat uns auch erkannt und kurz umarmt, und dann war er auch schon wieder voll in seinem Element beschäftigt. Einen Sitzplatz haben wir zwar nicht mehr bekommen, aber man konnte auch vom Rand aus dem Vortrag gut folgen. Mara und der Feuerbringer hat den Anspruch, möglichst korrekt an der Mythologie zu bleiben, was nicht immer ganz einfach ist. Aber wir hatten unseren Spaß, Tommy sowieso, und Professor Simek offensichtlich auch.

Danach haben wir uns erst einmal mit dem Messegelände vertraut gemacht. Und irgendwo habe ich auch ein Programm gefunden, in dem wir dann mal so unsere Tommy Krappweis- und Kes von Puch-Events ankreuzten, damit wir auch nichts verpassen. Trotzdem haben wir den Autoren-Talk mit Bernhard Hennen und Robert Corvus versäumt. Es gab aber auch verdammt viel zu sehen. Außerdem haben wir Frank getroffen, der auf seine Adriana wartete. Ich habe mich dann auch in die Katakomben begeben und festgestellt, dass man sich mächtig verlaufen kann, wenn man die Toilette suchte bzw. hinterher wieder raus wollte. Irgendwie haben wir sie dann gefunden und Wiedersehen gefeiert.

14.00 Uhr wollten wir eigentlich zum Kostümwettbewerb, den Kes moderierte, aber da waren so ungeheuerlich viele Leute, dass wir keine Chance hatten, da auch nur vom Rand oder irgendwie einen Blick darauf zu erhaschen. Deshalb begnügten wir uns damit, ein paar Fotos vom hinteren Bühneneingang zu machen und weiterzuziehen. Wir haben ungefähr eine Million Fotos gemacht von Kostümen, Modellen und ganz besonders von Tabletop, Florians neuestem Hobby. Und er hat mit einem Langbogen geschossen, wobei er ihn losgelassen hat ;-) Andere Technik.

Auf dem Mittelaltermarkt gab es natürlich lecker Essen. Und 15.30 Uhr trat dann Tommy Krappweis mit Band (welcher Band?) auf. Dabei hätte ihm der Captain Jack Sparrow doch fast die Show gestohlen. Aber nur fast. Ein Highlight war, als er für den Song "Wahre Helden" ein paar textsichere Fans auf die Bühne bat, die wirklich leidenschaftlich mitgesungen haben. Und da so ein komischer brauner Mopp das Lied für ihre Zwecke missbrauchen wollte, wird für jeden Download der gesamte Gewinn an Flüchtlingskinder gespendet. Dankeschön! Und Sam Winter hat eine unglaublich schöne Stimme :)

Danach haben wir 16.30 Uhr Tommy weitergestalkt und seine Autorenlesung zu Ghostsitter 5 - Tanz der Untoten angehört. Da stand dann "Standnummer F-081" im Programm, so dass man den Ort im Lageplan tatsächlich finden konnte. Und jetzt steht auf meiner Packliste für Urlaube "Lesebrille" mit drauf. Die Ghostsitter-Reihe hat im Gegensatz zur Mara-Reihe nicht den Anspruch, wissenschaftlich korrekt zu sein (Wie, es gibt keine Vampire und Geister?). Dadurch sind die Bücher etwas locker-flockiger, sage ich jetzt mal, und ganz besonders die Hörspielreihe ist so unglaublich gut gelungen, dass ich auch in meinem fortgeschrittenen Alter das Kind in mir hier mächtig Spaß daran hat. Und ich frage mich immer, wieviel von Tommy im Hauptcharakter Tom steckt. So unerreichte Liebe zu einem Geist und so. Kann einem als Teenager ja mal so vorkommen, wenn man nicht weiß, wie gut man bei den Mädels eigentlich ankommt :D Zwischendurch kam uns noch ein Riesenpummeleinhorn besuchen. Da hat Tommy angekündigt, dass er mit dem Pummeleinhorn demnächst ein Projekt haben wird, er konnte aber noch nicht verraten, was das sein würde :) Anschließend hat er uns noch alle frisch erworbenen Ghostsitter-Bände mit Bernds verschandelt :D

Abends 19.00 Uhr war dann noch der RPC Fantasy Award, der von Tommy und Youtuberin Mháire Stritter präsentiert wurde. Obwohl der Programmpunkt zur Primetime angesetzt war, hatte er deutlich weniger Interessenten als der Kostümwettbewerb, der meistens am Samstagabend Conventions beherrscht. Ein Arbeitskollege von Florian kannte Mháire, dachte ich, aber dann hat sich herausgestellt, dass er sie auch nur aus Youtube kennt. Und ich dachte, er kennt sie persönlich... Nachdem sie mit Interviews beschäftigt war, haben wir dann auf ein Autogramm verzichtet.

212 Fotos (die Reihenfolge stimmt nicht ganz, da die Uhren der Kameras nicht synchronisiert waren)

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Freitag, 11. Mai 2018 22:17

Fahrt Berlin nach Köln - Lego-Store-Hopping

Weil unsere Fahrt von Berlin nach Köln anstand, hatte mein Schatz Florian die lustige Idee, wir könnten doch alle auf dem Weg liegenden Lego-Stores abklappern. Begonnen haben wir natürlich in Berlin. Da er erst um 10.00 Uhr aufmachte, konnten wir erst danach zu unserer Tour aufbrechen. Aber der Berliner Store ist schon etwas besonderes, da er über drei Etagen geht und das Brandenburger Tor bzw. der halbe Trabbi einfach nur eine Schau sind. Man kann sich dort auch ein Lego Mosaik vom eigenen Foto anfertigen lassen, aber das war uns dann doch ein wenig zu hochpreisig.

Der nächste Lego-Store war in Essen. Man muss sowieso regelmäßig Pausen machen, wenn man so weite Strecken fährt. Dort in der Fußgängerzone haben wir dann den zweiten Store an einem Tag besucht. Da sich Florian immer Stempel in seinen Lego-Reisepass hat geben lassen, kamen wir auch immer mit den Mitarbeitern ins Gespräch. Sie sind durchaus deutschlandweit vernetzt und manchmal werden sie auch in andere Stores vorübergehend versetzt.

Danach waren wir im Lego-Store Oberhausen. Der liegt im Einkaufszentrum CentrO. Florian ist sofort aufgefallen, dass bei den Mini-Figuren der klassische Polizist von 1978 fehlte, den es nur ein Mal pro Box gab. Da hatte wohl jemand seine Überredungskünste an den Tag gelegt, um den letzten Polizisten aus dem Display kaufen zu dürfen. In Oberhausen gab es auch ein Discovery Center, das aber schon geschlossen hatte, als wir dort waren. Später haben wir in Facebook gesehen, dass ein Bekannter von uns an diesem Tag auch dort gewesen war, allerdings während der Öffnungszeiten.

Den Lego-Store in Köln haben wir an diesem Tag leider nicht mehr geschafft, weil er um 20.00 Uhr schon zu machte. Dafür haben wir es uns in unserem Hotel gemütlich gemacht.

Florian hat auch über die Lego-Stores in Deutschland gebloggt.

40 Fotos

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Freitag, 27. April 2018 23:38

Trekdinner im April

Hier ein paar Fotos vom letzten Trekdinner. Wir werden alt...

Aber manche hatten viel Spaß auf der Heimfahrt wegen dem entgleisten Zug in Riem.

5 Fotos

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Freitag, 27. April 2018 17:29

Männerspielzeug

Staubsaugen nervt. Aber irgendwie habe ich mir gedacht, dass so ein Saugroboter doof ist, weil da kein Filter drin ist und man dann den Dreck umständlich aus dem Behälter holen muss und dabei dann vielleicht eine Staubwolke beim Mülleimer hinterlässt. Oder sich das Ding dauernd verhakt und man vielleicht schneller wäre, wenn man schnell so durchsaugt. Und überall hin kommt das Ding ja auch nicht. Und überhaupt.

Aber je mehr Leute sich so einen keinen Helfer angeschafft haben und begeistert sind, desto bereiter war ich, es wenigstens zu versuchen. Ich wollte nicht gleich das ganz große Geld ausgeben, so ein älteres Modell als Einsteiger sollte ausreichen. Wegen der guten Bewertungen habe ich mich dann für den [Unser Amazonstore: ] iRobot Roomba 605 [/Amazonstore Ende] entschieden.

Was soll ich sagen... Ich habe den Karton gar nicht ausgepackt. Ich kam heim und das Schlafzimmer war gesaugt. Unter dem Bett. Da wo ich nur mit Hatha Yoga hinkomme. Und am nächsten Tag das Wohnzimmer. Gut, das Magnetband hat mit unserem Saugroboter nicht funktioniert, ist vielleicht nicht handelsüblich genug, aber die Virtual Wall funktioniert. Hat mein Schatz Florian auch ausprobiert.

Am Sonntag habe ich dann auch mal Saugroboter gespielt. Level 1, Erdgeschoss. Dort kann der kleine Sid nicht die Treppe runterstürzen, weil da eine Planke zum Schutz unserer Schildkröte dies verhindert. Die Freischwingerstühle musste ich hochstellen, aber danach wurde gesaugt, während ich das Frühstück machte. Gut, die Brötchen sind vor lauter Faszination etwas dunkel geworden, aber irgendwie schon eine Erleichterung. Statt einer Stunde habe ich dann mit dem konventionellen Staubsauger nur noch eine halbe gebraucht. Denn neben die Schränke oder auf den Bilderrahmen oder die Treppenstufen, da kommt er halt dann doch nicht hin. Aber eine Arbeitserleichterung ist es auf jeden Fall.

Und gestern auch. Mein Mann: "Ich habe im Wohnzimmer gesaugt." Schon zum zweiten Mal in nur einer Woche.

Ich: "Männerspielzeug!"

Vielleicht kann man bei uns in Zukunft vom Boden essen. Gut, das konnte man bisher auch. Aber jetzt wird man davon nicht mehr satt ;-)

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Samstag, 31. März 2018 23:55

Star Wars in Concert - Philharmonie

Die Karten haben wir zu Weihnachten geschenkt bekommen. Bei Star Wars in Concert wurde Episode IV - Eine neue Hoffnung, wie sie heißt, gezeigt, also der erste Star Wars Film. Den kannte ich schon :D

Wir waren bereits eine gute halbe Stunde vor Beginn dort, was aber auch schön war, denn es sind auch Kostümierte da gewesen, mit denen man sich hat fotografieren (lassen) können. Einige von der 501 Garrison waren dann auch auf der Bühne, bevor es los ging und nach der Pause. Das erzeugt immer eine besondere Stimmung, finde ich.

Der Film war mit Untertiteln versehen, die ein paar Dinge korrigierten, wie Millenium Falke statt Rasender Falke oder Lichtschwert statt Laserschwert oder anders herum. Die Musik wurde jedoch live vom Orchester gespielt, wofür die klassisch anmutende Musik von John Williams geradezu prädestiniert ist. Es war wirklich ein tolles Erlebnis. Im Januar 2019 soll dann Das Imperium schlägt zurück gezeigt werden. Das haben wir uns schon vorgemerkt.

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Davor waren wir im Burgerhouse. Leider hatte ich nicht viel Hunger und nur ein paar Chicken Wings gegessen, war aber enttäuscht, weil die Sauce nach Essig geschmeckt hat und die Wings bei Burger King tatsächlich besser sind. Aber Florians Burger sah verdammt lecker aus:

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Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Star Wars
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Montag, 12. Februar 2018 23:52

Shape of Water (Vorpremiere)

Wir msind al wieder ins Kino gegangen und haben uns Shape of Water angeschaut. Aufgrund des Trailers habe ich einen romantischen Film mit etwas Action wegen dem Militär und den Forschern erwartet, die dem Meereswesen natürlich an den Kragen wollten. Ich wurde aber schon an der Kinokasse überrascht, als man mich fragte, ob meine Begleitperson auch schon 16 oder älter wäre.

Achtung, Spoiler

In diesen Punkten hat der Film leider etwas über das Ziel hinausgeschossen, denke ich. Nekrotische Finger sind einfach nur eklig, sonst nichts. Die meisten Dinge an dem Film haben mir gefallen, wie die wunderschönen Bilder, die Kulisse im Jahr 1952, die Menschen. Ein Wiedersehen mit Octavia Spencer aus Hidden Figures und The Help (und auch hier muss sie den offenen Rassismus der damaligen ertragen), David Hewlett aus Stargate Atlantis (und auch hier wieder als etwas schrulliger Wissenschaftler) und Doug Jones aus Star Trek Discovery / Saru (und auch hier wieder als komplett in einem Kostüm verstecketes Wesen). Ich habe Doug Jones bisher nur einmal ohne Maske gesehen, als Scully in Z Nation, da war er ein UFO-Gläubiger.

Achtung, Spoiler

Fazit: Ich bin mir nicht sicher, ob mir der Film gefallen soll und ob ich ihn jemals wieder ansehen möchte. Bildgewaltig und herzerwärmend war er schon. Und er hatte ein Happy End, was mir sehr wichtig ist. Aber das mit den Fingern, das war einfach zu eklig. Am besten hat mir die Szene gefallen, in der die Putzfrau ihren Nachbarn überredet, das amphibische Wesen zu retten. Er argumentierte, dass er so etwas nicht tun könne für ein Wesen, das noch nicht einmal menschlich ist. Und sie hält dagegen, dass sie - wenn sie es nicht retten - es auch nicht sind.

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Samstag, 16. Dezember 2017 23:15

Trekdinner Kino-Event: Star Wars - Die letzten Jedi

Wir waren mit dem Trekdinner im Kino und haben den neuesten Star Wars-Film gesehen. Das war ein Pflichttermin. Ich habe erfolgreich verhindert, im Vorfeld irgendwelche Trailer zu sehen oder Diskussionen zu lesen oder dergleichen. Auch hier möchte ich in keinster Weise spoilern. Mir hat der Film gefallen. Er war witzig, hatte eine Handlung, der ich folgen konnte, hat vielleicht sogar die eine oder andere Stimme aus dem Fandom erhört und eingebaut. Anspruchsloses Popcorn-Kino eben. Und Luke war so genial!

Nach dem Film standen einige Fans in Kostümen bereit und ließen sich geduldig fotografieren. Jemand von der Imperialen Flotteninfanterie fragte mich dann mit Blick auf meinen TNG-Hoodie, wer mich denn aus der Arrestzelle gelassen hätte. Ich meinte nur, ich wurde gebeamt :)

Sandra und Florian

Fotoshooting

Trekdinner Gruppenbild

Imperiale Flotteninfanterie

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Dienstag, 12. September 2017 22:58

The Circle

Weil das Buch "The Circle" einmal auf heise rezensiert wurde, habe ich es auf meine Wunschliste gepackt und irgendwann auch geschenkt bekommen. Leider kam ich bisher nicht dazu, es zu lesen.

Die Filmfirmen und der Regisseur sind eher unbekannt, dafür spielen eine Menge bekannte Gesichter mit: Tom Hanks, Emma Watson, Karen Gillan (Amy Pond aus Dr. Who), John Boyega (Finn aus Star Wars), Glenne Headly (Karen Stottlemeyer aus Monk) und Bill Paxton (Titanic), dem der Film gewidmet war, da er im Februar 2017 verstarb. An den Schauspielern lag es also nicht, dass der Film sehr holprig wirkte und sicherlich besser hätte umgesetzt werden können.

Es ist natürlich ein Frontalangriff auf die Datensammelwut von Google, Facebook und Co.. Am Ende war ich mir aber nicht mehr sicher, ob die Aussage war "Orwell hatte keine Ahnung" oder ernsthaft "mit totaler Transparenz gibt es kein Verbrechen mehr". Die Schlussszene irritierte. Ist das Ende des Buches auch so?

Fazit: Als Fernsehabend okay, aber ins Kino muss man dafür nicht.

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Sonntag, 30. Juli 2017 23:56

Valerian - Die Stadt der Tausend Planeten

Wir waren im Cinemaxx und haben mal die VIP-Sessel ausprobiert. Für zwei bis vier Euro mehr kann man darin Platz nehmen. Allerdings ist der Komfort nicht so wahnsinnig viel größer, als dass sich die Invenstition lohnen würde. Fußstützen wären etwas gewesen. Aber so...

Aber nun zum Film: Der Trailer hat mich sofort angesprochen, da er einen grandiosen Augenschmaus versprach. In dieser Hinsicht wurden wir auch nicht enttäuscht. Auch wenn er vielleicht nur dazu diente, eine Figur einzuführen, wie Bubble, die grandios von Rihanna verkörpert wurde. Die Story ist auch ganz nett und letztendlich wird es immer schwieriger, wirklich neue Geschichten zu erzählen oder sich neue Technologien auszudenken. So gibt es im Valerian-Universum auch ein Holodeck. Und die Perls erinnern ein wenig an die Na'vi aus Avatar, eine hochgewachsene, extrem schmale, humanoide Rasse, die auf ihrem Planeten im Einklang mit der Natur leben und Zugang zu einer unbekannten Energie haben. Die Figuren und Außerirdischen sind schillernd und phantasievoll wie aus Star Wars. Und alle leben (mehr oder weniger) friedlich zusammen im Universum und es gibt eine United Human Federation wie in Star Trek.

Was mich aber wirklich an dem Film gestört hat, war die Auswahl der beiden Hauptcharaktere. Insbesondere Valerian ist der Traum aller Arbeitgeber, erst 20 Jahre alt, aber schon 10 Jahre Berufserfahrung. Aber da tue ich ihm vielleicht Unrecht, denn der Schauspieler Dane DeHaan ist bereits 31 Jahre alt. Leidet wohl ein wenig unter dem Leonardo DiCaprio-Syndrom. Aber da ich die Comics seinerzeit gelesen habe, kann ich mich noch sehr gut an das Aussehen der Figuren Valerian und Veronique (wie Laureline damals leider übersetzt wurde) erinnern. Valerian hatte schwarze Haare und ein sehr markantes Kinn. Und Veronique/Laureline, gespielt von Cara Delevingne hat mir dagegen gut gefallen, auch wenn sie keine roten Haare hatte. Jetzt weiß ich auch, woher ich sie kenne. Sie war June Moone bzw. Enchantress aus Suicide Squad, den wir neulich auf bluray gesehen haben.

Und dann vielleicht eine Anmerkung zu den vielen Eroberungen, die Valerian in seiner Vergangenheit gemacht hat. Frauen fragen danach, weil sie abschätzen wollen, wie austauschbar sie sind. Je mehr Frauen ein Mann schon gehabt hat, desto abschreckender ist das... Eine gewisse Anzahl finden nur Männer cool.

Fazit: Ein Augenschmaus für SciFi-Fans. Den kann man wirklich im Kino genießen.

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Samstag, 8. Juli 2017 11:21

Simon Pearce - Allein unter Schwarzen

Gestern waren wir im Lustspielhaus und haben uns Simon Pearce - Allein unter Schwarzen angeschaut. Es war saukomisch und trotzdem bittersüß. Simon erzählte locker davon, wie er im Münchner Vorort Pullach groß geworden ist und welchen illustren Gestalten (inklusive seiner Hippie-Mutter) und leider auch engstirnigen Zeitgenossen (inklusive der Polizei) er so zu tun hatte.

Witzig war, dass ich am Donnerstag einer Arbeitskollegin erzählt habe, dass ich Simon Pearce anschauen werde, und sie ist mit ihm in die Schule gegangen und hat erzählt, dass er schon damals ein lustiger Typ gewesen war und ihn alle kannten, also für die Bühne prädestiniert. So ähnlich verhält es sich mit mir und Tommy Krappweis. Ihn kannte damals jeder, aber konnte natürlich unmöglich alle an der Schule kennen (genausowenig wie mich graues Mäuschen). So kam Simon Pearce ihr Name auch nicht bekannt vor.

Auf jeden Fall hat Simon Pearce nun einen Fan mehr. Ich hoffe doch inständig, dass dies nicht seine letzte Vorstellung in München gewesen ist, wie er immer wieder erwähnte. Im Publikum saß nicht nur seine Mutter, sondern auch Harry G, den ich von Antenne Bayern kenne (aber nicht besonders mag) und Joseph Hannesschläger, den viele von den Rosenheim Cops kennen dürften, wir kennen ihn von [Unser Amazonstore: ] Mara und der Feuerbringer [/Amazonstore Ende].

Unser letztes Kleingeld haben wir dann in die Box von Bellevue di Monaco geworfen. Wir hätten gerne Scheinchen reingeworfen, aber leider hatten wir nur noch 50er, weil der Bankautomat keine Hausfrauenmischung mehr hatte :(

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Samstag, 10. Juni 2017 00:25

Depeche Mode: Global Spirit Tour 2017/2018

Eigentlich hatte ich geplant, mit einer lieben Arbeitskollegin auf das Depeche Mode Konzert zu gehen, aber leider hat sie ihre Karte irgendwie verbummelt :(

Heute auf dem Weg nach Hause hörte ich schon im Radio, dass die Parkplätze am Olympiastadion schon voll sind und man doch bitte mit den Öffentlichen zum Depeche Mode Konzert anreisen soll. Das sowieso. Also begann ich mich mal zu stylen. Auf dem Weg kam dann auch schon ein gewissens Oktoberfestfeeling auf, also dieses Feeling, wenn ich eigentlich so gar nicht in der U-Bahn sein möchte, weil da soooo viele Leute sind. Ich wäre beinahe auch in der U6 sitzen geblieben, aber glücklicherweise gab der U-Bahn-Fahrer für Trantüten wie mich den Hinweis, dass dieser Zug nicht zum Konzert fährt :D

Am Odeonsplatz habe ich dann meinen Schatz Florian eingesammelt, der mir zu Liebe mitgegangen ist. Die Musik ist ja eigentlich nicht so sein Ding. Wir folgten dann einfach den Massen und wurden von der Security zum Haupteingang zurückgeschickt, weil dort anscheinend die Sicherheitskontrollen schneller gingen. Um 19:30 Uhr hörten wir dann auch, wie die Vorband The Horrors bereits zu spielen begann. Bis wir dann endlich auf der Toilette und am Platz waren, verging nochmal eine halbe Ewigkeit. The Horrors haben mir sehr gut gefallen, vor allem die wavigeren Stücke.

Dabei wurde dann auch Werbung für das Charity-Programm Charity: Water gemacht, das Depeche Mode unterstützt. Sehr gute Idee :) Man kann sich aber auch einfach mal Gedanken über das Wasser von Nestlé machen.

Außerdem wurde vor dem Programm noch der Song Revolution von den Beatles eingespielt. Das war der Einstieg für den späteren Song Where's the Revolution, der darauf Bezug nimmt, der auch schon in einer Telekom-Werbung Verwendung fand.

Richtig los ging es erst 21.00 Uhr. Es wurden einige Songs aus Spirit gespielt, aber auch viele Bekannte. Aber so richtig die Post ging erst ab Stripped ab, als wirklich alle von ihren Sitzplätzen aufsprangen und mittanzten. So konnte ich es gar nicht glauben, dass es dann schon zu Ende gewesen sein sollte. Aber dann kam nochmal die Zugabe, die aber eher als Abkühlung wirkte ;-)

Wir hatten Superglück mit dem Wetter. Anfangs hatte es noch ein wenig getröpfelt, aber dann klarte es zunehmend auf und erst am Ende kamen nochmal ein paar bedrohliche Wolken, die aber keinen Regen mehr abließen. So kamen wir trocken nach Hause. Ich hatte meinen Kram nur in den Hosen- und Jackentaschen verstaut und nur das Nötigste mitgenommen. Größere Taschen musste man nämlich abgeben. Florian hatte mir auch ein Foto vom Coldplay-Konzert gezeigt, wo die Leute einfach vor dem Konzert ihre Taschen in die Bäume hängten. Wahnsinn!

Mir hat das Konzert wieder besser gefallen. Die Songs von Spirit sind eingängig, aber mir noch nicht so in Fleisch und Blut übergegangen. Ich muss das neue Album wohl noch ein paar Mal hören ;-)

Sandra

Regenbogen am Olympiaturm

Olympiastadion

Dave Gahan

Dave Gahan im Olympiastadion

Handylichter

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Samstag, 27. Mai 2017 23:06

German ComicCon im MOC

Heute waren wir nicht auf der RPC in Köln, weil ich wegen Autokaufplan das Reisebudget gekürzt habe. Das machen wir dann nächstes Jahr. Und auf der Pferd International liegt ein Fluch, denn ich habe da nieniemalsnicht Zeit. Jedenfalls waren wir auf der German ComicCon, weil die in München stattfand und Thomas und Monika dort ihren Stand von Fantasie und Raum haben.

Kaum waren wir dort, haben wir jemanden vom Dr. Who-Stammtisch getroffen und unsere Schweizerin begrüßt, die zunächst in der Messe Riem war, statt im MOC. Unser erster Programmpunkt war der Cosplay Contest. Dort fand noch das Panel von zwei jungen Schauspielerinnen aus "The 100" statt. Es standen auch schon ziemlich viele Leute um die viel zu wenigen Sitzplätze herum, so dass wir eigentlich dachten, dass wir keinen Sitzplatz mehr bekommen würden. Von "The 100" hatte ich die ersten Folgen gesehen, aber die Serie hat mich nicht so gereizt, deshalb habe ich damit aufgehört.

Florian hat sich dann hinten in der Mitte mit der EOS platziert und ich rechts ziemlich weit vorne mit der Cybershot. Doch dann standen tatsächlich Leute nach dem Panel auf und das Haifischbecken begann plötzlich zu brodeln. Ich habe auch zwei Sitzplätze ergattern können und deutete Florian, dass er auch vorkommen könne. Es waren wieder wunderbare Kostüme. Manches war auch nur gekauft, aber in vielen steckte sehr viel Arbeit. Und manche haben auch eine kleine Show abgeliefert.

Anschließend waren wir bei Thomas und Monika im Händlerraum. Da ging der eine oder andere Funko Pop oder das eine oder andere Metalearth Modell über den Ladentisch. Angenehm war, dass zwischen den Händerständen sehr viel Platz war, so dass es kein Gedränge gab. Aber ich fragte mich schon, ob das genügend Händler waren und ob sie genug Umsatz machten, damit sie wiederkommen würden, damit die German ComicCon auch eine bleibende Institution werden würde. Wir haben nicht wirklich etwas Interessantes entdeckt. Nur der Zeichner von Deleted Scenes John Thienel hat mir gefallen. Da habe ich gleich mal eine Tass mit einem Star Trek - Walking Dead - Crossover gekauft... für mein neues Büro. Zwei Blurays habe ich auch gefunden, die mit mussten. Florian hat sich dann noch die letzten Star Trek Heroclix von Thomas und Monika geholt. Ansonsten sind wir nicht fündig geworden. Ist ja auch schön, nicht so viel Geld auszugeben :) Selbst an dem kleinen Legostand gab es kein Must Have.

Ein Highlight für mich war der Delorean aus Zurück in die Zukunft II, in den man sich sogar reinsetzen durfte. Immer noch ein geiles Auto! Das nächste Mal müssen wir dann unser Marty McFly- und Doc Brown-Outfit anziehen O.o

Alles in allem war es eine schöne Con. Nicht so groß und überfüllt wie die ComicCon Germany in Stuttgart, aber natürlich auch nicht so viele Kostüme und Händler. Ich bin gespannt, wie sie sich weiter entwickelt.

39 Fotos

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Samstag, 29. April 2017 23:24

Guardians of the Galaxy Vol.2 (3D)

Wir haben uns Guardians of the Galaxy Vol.2 angeschaut. Ein optisches Schmankerl. Für die älteren Zuschauer gab es ein paar Actionhelden aus den 80ern teils in Cameoauftritten, außer Kurt Russell, der spielte Peters Vater. Wie in Dr. Strange ging es auch hier darum, die Materie mit dem Geist zu formen. Und im Quantenasteroidenfeld haben die Autoren es sogar gewagt, die Quantenphysik mal eben auf den Makrokosmos zu übertragen. Das ist dann eben die erzählerische Freiheit ;-)

Baby-Groot hat natürlich den Niedlichkeitsbonus. Alles in allem ein gelungener Steifen mit Humor, Action, Special Effects, definitiv Popcorn-Kino. Und irgendwo habe ich gelesen, dass man als Marvel-Fan gefälligst bis zum Schluss sitzenzubleiben hat ;-) Freuen wir uns auf Vol.3.

Anschließend waren wir noch im Hans im Glück in der Sonnenstraße. Dort wird aber die Musik so laut gespielt, dass man sich definitiv nicht unterhalten kann. Dies wird auch in Bewertungsplattformen ständig kritisiert, aber unternommen wird nichts. Ich schätze mal, dass die einfach wollen, dass man so schnell wie möglich wieder verschwindet, nachdem man seinen Burger genossen hat. Und ich darf nicht vergessen, dass es dort auch die superleckeren Süßkartoffelfritten gibt. Die stehen nämlich nicht unter "Beilagen"...

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Freitag, 28. April 2017 23:50

Trekdinner im April

Mein Schatz Florian hat mit ein paar Leuten [Unser Amazonstore: ] Game of Quotes [/Amazonstore Ende] gespielt. Ansonsten war es ein eher ruhiges Trekdinner und wir haben auch nicht viele Fotos gemacht.

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Samstag, 8. April 2017 22:21

Herrmannsdorfer

Heute waren wir am Nachmittag auf dem Frühlingsmarkt der Herrmannsdorfer Landwerkstätten, um mit Freunden einen Geburtstag nachzufeiern. Es war richtig schön dort und wir haben die neue Frühlingssonne genossen. Abends waren wir noch in der Gaststätte. Ich habe zwar nur eine Vor- und eine Nachspeise gegessen, aber das Gemüse im Teigmantel mit Pastinakencreme und Süßkartoffeln war vorzüglich. Ich hatte auch eine Kühltasche dabei, aber wir haben es versäumt, Fleisch zu kaufen. Ich muss wohl doch mal in einen Laden gehen.

ein glückliches Schwein

eine glückliche Thüringische Ziege

Narzissen

Gemüse im Teigmantel mit Pastinakencreme und Süßkartoffeln

Schweinsbräu

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Sonntag, 19. März 2017 17:28

An Evening with... Terry Farrell

Dieses Wochenende waren wir wieder einmal in Deggendorf. Filip hatte zu FKM-Events "An Evening with... Terry Farrell" eingeladen. Das konnten wir uns nicht entgehen lassen, nachdem wir sie auf der letzten FedCon schon so toll fanden.

Am Nachmittag war sie bereits zum Meet & Greet anwesend, wozu aber nur wenige Kurzentschlossene die Gelegenheit bekamen, wie beispielsweise Christina und Wilfried. Uns genügte der normale Abend. Nachdem ich mir meine Trillpunkte aufgemalt und mit Haarspray fixiert hatte, gingen wir in die Stadthalle, wo Terry ihr Panel abhielt. Sie wurde hauptsächlich über ihre Karriere befragt, aber sie erzählte auch, dass sie ihren Sohn Max mit bei sich hat, dem sie mit seinen 13 Jahren die Welt zeigen wollte. Er hat die meiste Zeit Nintendo Switch gespielt :D

Sie ist der lebende Beweis dafür, dass Frauen nicht älter werden, sondern besser. Nachdem sie auch über die Dokumentation For the Love of Spock von Adam Nimoy und dem Croudfunding der Deep Space Nine Dokumentation What we left behind erzählt hatte, traute ich mich dann auch zu fragen, ob es wahr ist, dass sie mit Adam Nimoy liiert ist und ob sie Zukunftspläne hätten. Sie bejahte dies und meinte, sie möchte auch in Zukunft, dass er ihr Boyfriend bleibt. Später erzählte sie auch, dass er sie darin unterstützt, dass sie sich in erster Linie um ihren Sohn kümmert und nicht um ihre Karriere. Sie meinte dann, dass ihre Nanny, falls sie denn eine bräuchte, eine Mexikanerin sein müsse, um gegen die Politik von Trump zu protestieren.

Nach dem Panel gab es dann das Fotoshooting. Unser erstes Foto haben mein Schatz Florian und ich gemeinsam mit Terry gemacht, wobei sie anmerkte, dass sie meine Punkte mag :) Später haben wir dann noch ein Trekdinner-Gruppenfoto gemacht. Die Fotos werde ich nachreichen, sobald sie verfügbar sind.

Der letzte Programmpunkt war dann die Autogrammstunde. Dabei haben wir uns für das Foto entschieden, dessen Erlös als Spende an die Organisation Planned Parenthood geht, für die Terry gerne wirbt. Einerseits eine gute Sache, um Frauen in den USA, die sich keine Krankenversicherung leisten können, Zugang zu frauenärztlichen Dienstleistungen zu gewähren. Andererseits ist das natürlich ein Armutszeugnis, dass Menschen in einem zivilisierten Land auf Spenden und NGOs angewiesen sind, um solche wichtigen Dinge wie Verhütungsmittel oder Geburtshilfe zu erhalten.

Nach der Veranstaltung haben wir uns noch in der Stadthalle zu einem sehr leckeren Buffet getroffen. Nur leider war das Schweinefilet bereits aus, als wir ankamen. Dafür war alles andere sehr lecker. Am Ende ging Terry auch noch einmal von Tisch zu Tisch, um sich von allen Gästen zu verabschieden. Dabei hat jemand an unserem Tisch sein Handy auf sie gerichtet und gefilmt, was sie nicht so toll fand. Während der Veranstaltung ist das normal und gehört dazu, aber danach ist Terry nur noch privat anwesend und da muss man den Augenblick einfach genießen und nicht ihre Privatsphäre stören.

Am nächsten Vormittag haben wir das superleckere Frühstück in unserem NH Parkhotel genossen. Leider gab es Bacon nur auf Bestellung, aber dafür kostete es nichts extra. Wir freuen uns schon auf das nächste Event, aber gut Ding will Weile haben. Aber wenn Filip das nächste Event ankündigt, werden wir sicher wieder dabei sein :D

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Sonntag, 26. Februar 2017 23:30

Lego Batman Movie 3D

Ich Eumel hatte im Cinemaxx für Samstag statt für Sonntag reserviert. Wahrscheinlich sollte ich meinen Kalender mal etwas entschlacken... Wie war das nochmal? Freizeitstress ist auch Stress? Aber ich wollte mal wieder mit meinem Schatz Florian etwas unternehmen.

Der erste Teil des Films war ziemlich hektisch. Aber das war nur die Einführung, danach ging es auch etwas ruhiger weiter. Der Film ist zwar nicht gesellschaftskritisch, aber durchaus witzig und nett. Besonders die vielen Anspielungen auf die letzten 50 Jahre Batman waren der Brüller.

Fazit: Filmspaß für Kids und auch für AFOLs.

Anschließend waren wir noch auf dem Dr.-Who-Stammtisch im Wirtshaus Görreshof, wo ich superleckere Marillenknödel gegessen habe. Nur leider ist der Bowling-Pokal Dr. Paulo nicht rechtzeitig gekommen, deshalb konnte ich ihn nicht überreichen.

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Sonntag, 12. Februar 2017 14:16

Hidden Figures

Gestern waren wir im Kino und haben Hidden Figures angeschaut. Das war mal wieder ein wunderschöner Film, der nicht mit 3D und Haudrauf und superduper FX-Spektakel aufwartet, sondern einfach nur eine wunderbare Geschichte erzählt. Und das sogar nach wahren Begebenheiten. Natürlich gibt es auch ein paar Special Effects, aber sie sind in diesem Film nicht die Hauptsache, sondern ergänzen nur die zahlreichen Originalaufnahmen aus den 60iger Jahren.

Es war ein wunderbarer Traum, Menschen in das Weltall und auf den Mond zu befördern. Auch wenn der Antrieb der kalte Krieg war, so sind die Menschen damals dadurch über sich hinausgewachsen. Man glaubt es kaum, mit welchen aus heutiger Sicht primitiven Mitteln hier dieses Wunder vollbracht wurde. Und es gab tatsächlich einige Genies bei der NASA, die in der damaligen Zeit leider mit der Rassentrennung und natürlich auch noch mit der dürftigen Gleichberechtigung von Mann und Frau zu kämpfen hatten. Von drei dieser Heldinnen erzählt dieser Film voller Menschlichkeit.

Kevin Costner gefällt mir in der Rolle sehr gut, besonders, als er zum Vorschlaghammer greift und das Toilettenschild "Coloured Women Room" abschlägt. Jim Parsons spielt einen Wissenschaftler und erinnert damit natürlich ein klein wenig an Sheldon Cooper, wenn auch nicht so nerdig, dafür aber frauenfeindlich und rassistisch. John Glenn wird als wunderbarer Mensch gezeigt, der er als Mitglied der Freimaurer sicherlich auch war, bevor er die Erde aus einiger Distanz gesehen hat. Martin Luther King wird ebenfalls kurz in den historischen Aufnahmen gezeigt, um den geschichtlichen Hintergrund zu zeigen. Mir war gar nicht bewusst, dass die Rassentrennungsgesetz tatsächlich noch in den 60iger Jahren galten.

Fazit: Eine wundervolle Geschichte, die ich gerne als bluray besitzen möchte. Ich hatte mehrfach Pipi in den Augen.

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Dienstag, 1. November 2016 21:34

Dr. Strange

Am Feiertag waren wir mit ein paar Freunden im Kino und haben Dr. Strange angeschaut. Ein bisschen hat mich der Plot an Lucy erinnert. Und die sich wälzenden Städte natürlich an Inception. Der Beginn des Films hätte auch aus Greys Anatomie stammen können. Doch dann wurde es sureal. Nachdem ich mich aber schon sehr intensiv zumindest populärwissenschaftlich mit der Quantentheorie befasst habe, klingt das Ganze mit dem "Geist beeinflusst Materie" oder den Paralleluniversen nicht mehr ganz so phantastisch, wie für Leute, die keine Ahnung von der Quantenwelt haben. Allerdings hätte ich auch Angst, wenn es tatsächlich möglich wäre, so einfach Portale zu öffnen oder in ein Paralleluniversum zu reisen.

Dr. Strange ist aber auch sehr lustig und auf jeden Fall etwas für's Auge, nicht nur für Cumberbitches. Und der letzte Satz im Absatz lautete sinngemäß, dass man doch bitte kein Fahrzeug führen sollte, wenn man in irgendeiner Form, z.B. durch sein Smartphone, abgelenkt sein sollte. Sonst bekommt man Superkräfte ;-)

Anschließend waren wir noch im 35mm. Ich glaube, da gab es mal gute Burger. Muss lange her sein, denn was einem da jetzt geboten wird mit verkohltem Käse auf der oberen Brötchenhälfte, unter dem sich angeblich der Bacon verstecken soll, ist kein Genuss. Das nächste Mal lieber wieder Hans im Glück.

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Freitag, 21. Oktober 2016 20:15

TimeLash II in Kassel

Letztes Wochenende waren wir auf der TimeLash II in Kassel. Das ist eine wunderschöne, kleine Con zum Thema Dr. Who. Wir haben zwar erst ab dem neunten Doktor geschaut und sind mit dem zwölften noch nicht ganz durch, aber zumindest von Bildern her kennen wir auch die älteren Doktoren. Da wir nicht die eingefleischten Dr. Who-Fans sind, kannten wir die Schauspieler auch überhaupt nicht. Spaß hat es trotzdem eine Menge gemacht.

Besonders verzückt war ich von den vielen Tardissen, in Originalgröße und in Originalgröße aus der Folge "Hinter den Wänden". Eine solche hätte man für 600 Euro erwerben können. Aber für das Geld können wir wohl auch unseren Gartenschrank als halbe Tardis schreinern lassen. Das wär doch cool, oder?

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Donnerstag, 8. September 2016 22:17

50 Jahre Star Trek

Wenn mein Papa mit mir als kleines Kind nicht Raumschiff Enterprise geguckt hätte, wäre ich heute nicht der Mensch, der ich bin. Star Trek hat mich seit 40 Jahren geprägt, mein Interesse an Naturwissenschaften geweckt und mir meine positive, offene und tolerante Weltanschauung vermittelt. Heute wird Star Trek 50 Jahre alt. Zeit, einmal Danke zu sagen! Danke für dieses wunderbare Hobby, für die besten Freunde der Welt und für meine Sonderanfertigung Florian, den ich ohne Star Trek vielleicht niemals kennengelernt hätte.

Sandra und Florian stoßen auf 50 Jahre Star Trek an

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Sonntag, 7. August 2016 15:30

Trekgrillen 2016

Wir durften mal wieder bei Thomas Grillen. Nachdem es am Freitag so geschüttet hatte, haben wir wirklich Glück mit dem Wetter gehabt. Es hat einmal kurz etwas getröpfelt, aber insgesamt sind wir die ganze Zeit draußen unter den Pavillons geblieben.

Es wurden wieder superleckere Salate mitgebracht. Dieses Jahr gab es auch keine Gefahr, dass uns die Marshmellows ausgehen :) Und es wurde sogar mit unserem Outdoor-Spielzeug gespielt, das ich vor Jahren mal für die Kinder gekauft hatte.

Mit den Stühlen, Tischen und Grills müssen wir nächstes Jahr ein wenig besser koordinieren. Aber eigentlich klappt das auch so immer erstaunlich gut.

Um Mitternacht haben wir mit den ganz Harten noch auf unseren siebten Hochzeitstag angestoßen. Aber da waren wir alle schon ziemlich müde ;-)

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Samstag, 23. Juli 2016 23:48

Star Trek Beyond

Wir haben den Film bereits das zweite Mal gesehen, da wir das Glück hatten, die Pressevorführung bereits am Montag zu sehen, um eine Kritik zu schreiben. Ich hoffe, die ist nicht zu negativ.

Achtung, Spoiler

Mir hat der Film druchaus gefallen. Aber ich hatte schon früher bemängelt, dass es für die Filmemacher (egal ob Star Trek oder anderes Fantastik-Genre) immer schwerer wird, neue Geschichten zu erzählen und sich neue Dinge einfallen zu lassen, die man so noch nie im Kino gesehen hat. So ist der Notruf, der in die Falle lockt, schon oft vorgekommen. Häuser kopfüber haben wir in Inception bereits gesehen und werden es in Doctor Strange wieder sehen. Eine Bruchlandung eines Raumschiffs auf einem Planeten gab es auch schon. Verbitterte Bösewichte auf einsamen Planeten zurückgelassen gab es auch schon (Khan). Die Falle von Jaylah erinnerte an das Bernstein von Fringe. Das sich der Feind wie ein Schwarm verhält, gab es auch schon. Die Waffe erinnerte ein wenig an Replikatoren aus Stargate. Und so weiter und so fort.

Aber ist das schlimm? Nein. Der Film kombiniert das alles zu einer neuen Story, die zwar nicht gerade vor intelligenten Windungen trotzt, aber einfach nur Spaß macht. Und Jaylah ist so ein absolut sympathischer Charakter, sie muss man einfach lieben.

Die meisten Figuren haben auch ihren Part, auch wenn sich natürlich in erster Linie auf das Triumphat Kirk - Spock - Pille konzentriert wird. Und Star Trek lebt auch, wie in Sulu, der eben mit einem Mann verheiratet ist und eine Tochter hat. Oder dass alle zusammenhalten und niemanden zurücklassen, egal von welchem Planeten sie kommen. Oder dass man auch fremden hilft und nicht gleich misstrauisch ist.

Ich werfe den neuen Star Trek Filmen gerne vor, dass sie zu sehr Mainstream sind. Aber ist das wirklich negativ? Ich denke: Nein! Denn so wird ein junges Publikum erreicht, dass vielleicht auf die alten Serien neugierig gemacht wird und nicht nur gut unterhalten werden möchte, sondern auch auf die Werte, die ich unter meinen Trekkie-Freunden immer wieder finde, aufmerksam gemacht wird.

Vielleicht bin ich ein Gutmensch oder unverbesserlich, weil ich auch in der heutigen Zeit trotz regelmäßigem Nachrichtenlesen an eine positive Zukunft glaube, aber ich möchte es nicht anders.

Fazit: Anschauen! Er ist unterhaltsam, zeigt beeindruckende Bilder und ist witzig! Und wer mag, kann auch ein wenig Star Trek Feeling zulassen!

Und ganz ehrlich: Ich bin so froh, dass kein Vulkan in die Luft gesprengt wurde oder so eine bescheuerte, rote Materie vorkam. Orci, Kurtzman und Abrams, bitte lasst in Zukunft die Finger von Star Trek!

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Freitag, 15. Juli 2016 19:48

Independence Day 2 (3D)

Wir haben uns Independence Day 2 angeschaut. Er war wie zu erwarten war ein gigantomanischer Emmerich, witzig und unterhaltsam. Leider ist es aber so, dass ich immer mehr übersättigt bin von diesen FX-Schlachten. Ich würde gerne mal wieder einen Film sehen wie "Ziemlich beste Freunde".

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Montag, 27. Juni 2016 18:17

ComicCon Germany in Stuttgart

Letztes Wochenende waren wir auf der ComicCon Germany in Stuttgart. Da wir die meisten Schauspieler und Zeichner gar nicht kannten, ließen wir uns Zeit. Wir sind relativ entspannt am Samstag Vormittag losgefahren und waren gegen Mittag in Stuttgart, wo wir unser Auto an unserem Hotel Wyndham bequem abstellen konnten.

Eine Con in einem Messegelände hat natürlich überhaupt kein familiäres Flair, aber darum ging es uns auch gar nicht. In erster Linie haben wir wunderschöne Kostüme bewundert. Davon gab es reichlich. Im Foyer wurden kleinere Panels abgehalten. Die größeren fanden in Halle 3 statt, was sehr gut war, denn dann wurde man im Händler- und Ausstellungsraum (Halle 1) nicht zwangsbeschallt, wie das damals auf der Destination in Frankfurt der Fall gewesen war.

Uns interessierte in erster Linie Nathan Fillion aus Firefly. Doch 100 Euro für ein Autogramm war uns dann doch ein büschen zu viel. Aber da er gerade mit der Serie Castle sehr erfolgreich ist, war er eben auch der große Star der Con. Die Serie werden wir jetzt auch mal anschauen.

Im Händlerraum haben wir natürlich Thomas und Monika von Fantasie und Raum besucht. Ein kleines, familiäres Highlight :) An den Essensständen waren ständig lange Schlangen. Aber neben den Brückls gab es noch einen Stand mit ungesundem Süßkram aus den USA, wo man sich auch eindecken konnte.

Bricking Bavaria und Schwabenstein waren auch da und es gab wieder absolute Superknaller an Legomodellen. Am besten haben mir die Stadt des Governors Woodbury aus Walking Dead, Idefix und Entenhausen gefallen. Das Projekt 50.000 Orks war auch sehr beeindruckend. Das befand sich gegenüber dem Stand vom Khemorex Klinzhai!.

Abends war dann das erste Highlight des Tages, der Cosplay Contest moderiert von Kes und Frank. Leider fand der nur im Foyer statt, das nach kurzer Zeit hoffnungslos überfüllt war. Obwohl wir 45 Minuten vorher schon dort waren, haben wir nur am Rand hinter dem Handlauf der Treppe einen Platz bekommen. Die Aufrufe, sich bitte nicht auf die Treppe zu setzen, wurden größtenteils ignoriert. Wahrscheinlich wäre es besser gewesen, den Cosplay in Halle 3 stattfinden zu lassen. Nachdem das so beliebt ist, hätte man eventuell auch Tickets dafür verkaufen können, vielleicht für 5 Euro.

Die Kostüme waren allesamt der Hammer. Auch wenn wir die meisten Figuren aus Comics und Games nicht kannten, bewundern wir dennoch die Arbeit und das Herzblut, das in jedem einzelnen Teil steckt.

Abends waren wir noch im Brauhaus am Parkhotel mit Freunden essen. Es lief natürlich Fußball, aber das hat uns nicht weiter gestört. Meine Käsespätzle waren etwas zu sättigend und irgendwie mag ich Bergkäse nicht. Sollte ich mir vielleicht mal merken O.o

90 Fotos


Am Sonntag haben wir erst einmal gemütlich gefrühstückt und ausgecheckt. In der Messe war wieder mächtig was los. Wir haben uns heute etwas mehr darauf konzentriert, Fotos von den vielen schönen Kostümen zu machen. Ein großer Renner war Deadpool, so dass wir uns vorgenommen haben, den Film endlich auch mal anzuschauen. Und der neue Ghostbusters, der im August in die Kinos kommt, wird wahrscheinlich auch ein Hit. Nicht kreuzen ;-)

Für Nachmittags haben wir dann Tickets für das Panel mit Nathan Fillion / Castle geholt. Das Panel schien ganz lustig gewesen zu sein, nur haben wir nicht sehr viel verstanden auf den hinteren Plätzen, weil die Akustik in der Halle nicht so toll war. Außerdem haben die Leute immer Angst, ins Mikrophon zu sprechen, was auch nicht gerade hilfreich ist. Es wurden auch ein paar Fragen zu Firefly gestellt. Nathan erzählte dann, dass er es schon toll findet, wenn man ihn auf der Straße erkennt und mit "Captain" anspricht.

Wir waren dann im Messerestaurant zum vorgezogenen Abendessen, aber die lapprige Currywurst war auch nicht so der Hit. Bitte merken: Die beste Currywurst gibt es bei uns in der Kantine!

Am Ende wollten wir noch etwas bei Thomas und Monika helfen, den Stand zu räumen, aber die Gäste mussten den Händlerraum verlassen, wegen Versicherung und so. Aber vielleicht war es auch ganz gut so, weil ich ein wenig das Gefühl hatte, nur im Weg rumzustehen.

Auf der Rückfahrt war dann noch weniger Verkehr als auf der Hinfahrt, so dass wir ziemlich genau um acht Uhr wieder zu Hause waren. Auch wenn es eine Massenveranstaltung war mit ungefähr 30.000 Besuchern (habe ich gehört), war es trotzdem eine Reise Wert gewesen. Das lag aber vor allen Dingen an den vielen bekannten Gesichtern (Freunde und Bekannte, nicht Schauspieler) und natürlich an den wahnsinnig tollen Kostümen.

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Kleine Linksammlung:

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Dienstag, 17. Mai 2016 18:18

FedCon XXV

Das Pfingstwochenende haben wir in Bonn auf der FedCon XXV verbracht. Wir hatten uns relativ spät angemeldet, da wir die meisten angekündigten Gäste bereits kannten. Aber als ich erfahren habe, dass George Takei kommen würde, haben wir uns spontan doch noch entschlossen, auf die FedCon zu fahren. Leider gab es da keine Wochenendtickets mehr, so dass ich behelfsmäßig drei Tagestickets gekauft habe. Leider hatte ich nicht bedacht, dass bei Tagestickets in den Hauptsaal unter Umständen der Einlass verwehrt werden könnte, wegen Brandschutz und so. Falls wir uns nochmal so spät entschließen sollten, dann würde ich erst mal ins Forum schauen, ob nicht jemand sein Ticket verkauft.

Da erstmal keine Streiks zu befürchten waren, haben wir sogar Lufthansa gebucht. Unser Flieger am Freitag Abend hatte leider etwas verspätet und wir mussten auf dem Rollfeld einsteigen. Gewohnt haben wir im Parkhotel am Kurpark Bad Godesberg, wo vor Kurzem ein 17jähriger zu Tode geprügelt worden ist. Das Hotel war sehr schön und hatte ein tolles Frühstück. Auf dem Weg von der U-Bahn zum Hotel sind eine Menge arabische Geschäfte. Teilweise steht überhaupt kein weiterer deutscher oder englischer Text dabei, da man offensichtlich unter sich bleiben möchte. Das ist nicht schön.

Den ersten Vortrag von Hubert Zitt über 50 Jahre Star Trek haben wir leider verpasst, da es Probleme mit Florians erstem Tagesticket gab und wir uns noch einmal anstellen mussten. Als wir dann fertig waren, war der halbe Vortrag bereits vorbei und der Hauptsaal natürlich proppevoll. Da kamen keine Tagesticketinhaber mehr rein.

George Takei hatte nicht abgesagt und wir kamen als Tageskartenbesitzer kurz nach Beginn seines Panels auch auf die Empore. Er erzählte heartbreaking stories von jungen Menschen, die von ihrer Familie verstoßen wurden, nur weil sie schwul oder lesbisch sind. In den 60iger Jahren war es Gene Roddenberry noch nicht möglich, dieses Thema in Star Trek anzugehen, da die Serie auch so schon ständig bedroht war, abgesetzt zu werden, da sie andere heiße Eisen anfasste. So wurde die Folge Platos Stepchildren, in der Captain Kirk Uhura küsste, was der erste interracial Kuss im Fernsehen war und die Folge deshalb in vielen Staaten nicht ausgestrahlt wurde. George Takei ist ein großartiger Mensch!

Auf William Shatner angesprochen, meinte er, dass er ihn zu seiner Hochzeit mit Brad eingeladen hatte, aber er sich nicht gemeldet, nicht abgesagt hatte und natürlich auch nicht erschienen war.

Die Kostüme waren wieder großartig. Es lief sogar ein Gamorreanischer Krieger herum (die Schweinewache von Jabbas Palast). Leider hatte ich da meine Kamera zu spät gezückt. In den Händlerräumen haben wir diesmal leider (oder zum Glück) nicht so viel entdecken können, was uns gefiel. Florian hat bei Fantasie und Raum seine vorbestellte Classic-Phaser-Bauchtasche abgeholt. Ansonsten haben wir nur den Jungs ein paar T-Shirts mitgebracht. EMP hatte vor allen Dingen Star Wars Stuff dabei, dabei hätte ich mir zu gerne mal ihr Sortiment von Queen of Darkness angeschaut.

Ein paar bekannte Gesichter haben wir natürlich auch getroffen. Aber so wie früher ist es nicht mehr. Einerseits hatte ich mich darüber gefreut, dass auch viele junge Leute wie meine Jungs Interesse an Star Trek haben und sich auf der Convention tummelten, aber das Confeeling, das innerhalb von nur drei/vier Tagen mal das Gehirn freigeblasen hat, wollte nicht so richtig aufkommen. Das hatte auch mit dem Frust über die Tagestickets zu tun, aber auch damit, dass mir mittlerweile das Maritim in Düsseldorf fast besser gefällt, auch wenn ich mich etwas an die kühlerer Athmosphäre dort erst gewöhnen musste. Und dann werde ich auch nicht jünger und bin trotz fast acht Stunden Schlaf und einigen Energy Drinks dauernd müde gewesen.

Am ersten Tag waren wir in Classic gegangen. Ich hatte mir auch irgendwann meine Öhrchen angeklebt. Am zweiten Tag dann TNG, Florian als Vulkanier und ich als Trill. Und am dritten Tag hatte ich die First Contact Uniform an, die nun aber leider wirklich ausgedient hat. Für so wunderschöne Kostüme fehlt mir einfach die Zeit und die Muse. Aber vielleicht können wir zumindest mal als Lily und Herman Munster rumlaufen?

Am witzigsten war der laufende Earl Grey Teebeutel. Am beeindruckendsten die Transformer, die aber professionelle Kostümbauer (AJdesigns.de) waren, so dass ich es schon ein wenig unfair fand, dass sie beim Kostümwettbewerb antraten. Denn da hatten die zum Teil wirklich tollen, anderen Kostüme keine Chance mehr, zumindest die Gruppen nicht. Am häufigsten war gefühlt Rey und mit und ohne BB8 in verschiedenen Farbvarianten vertreten. Es gab sogar eine klingonische Hochzeit, die haben wir aber fast verpasst.

Am ersten Tag holten wir uns auch unsere Autogramme von Karl Urban (das ich in Frankfurt nicht geholt hatte) und von George Takei. Auch hier kam man als Tagesticketbesitzer erst gegen Ende rein. Aber wenn man bezahlt hatte, dann bekam man natürlich auch sein Autogramm. Walter Koenig war kurz aufgestanden und hatte ich sie lange Schlange angeschaut. Und sich dann an den Kopf gegriffen, weil er noch so viele Autogramme schreiben musste.

Orion hatte auch seinen 50. Geburtstag gefeiert und wurde am Sonntag in einem zweiten Vortrag von Hubert Zitt gewürdigt. Es gab sogar eine extra Ausstellung mit Spitzern und dem berühmten Bügeleisen.

Außer George Takei und Hubert Zitt hatten wir auch noch Terry Farrell angeschaut. Sie ist frisch geschieden und war sehr gut drauf. Vielleicht bringt sie das nächste Mal ihren Sohn Max mit. Julie Benz haben wir auch gesehen (Dexter, Defiance). Sie hat Kaugummi gekaut. Das finde ich etwas daneben. Eigentlich wollten wir noch einmal Karl Urban anschauen, obwohl wir ihn schon in Frankfurt auf der Destination gesehen hatten, aber obwohl ich die Programmänderung fotografiert hatte, habe ich sie nicht gelesen, ich Dummie.

Dafür haben wir uns William Shatner noch einmal angetan. Auf der Opening Ceremony hat Chase Masterson wohl versucht, George Takei neben William Shatner zu stellen, doch der ist dann einfach von der Bühne gegangen. Es hat sich sogar jemand getraut zu fragen, wieso er und George Takei sich so uneins sind. Darauf erzählte William Shatner seine Version, dass George Takei seit fünfzig Jahren immer wieder erzählen würde, dass es schwierig sei, mit William Shatner zusammenzuarbeiten und er damit seinen Ruf schädigt. Ich fürchte, dass wir die beiden in diesem Leben nicht mehr zusammen bringen werden.

Beim Kostümwettbewerb werden keine Showeinlagen mehr gezeigt, sondern jeder führt lediglich sein Kostüm vor und bekommt vom Moderator ein paar Fragen gestellt. Die Transformer waren großartig, aber auch die anderen Kostüme haben mir gefallen und es steckt so viel Arbeit und Herzblut drin, dass ich es wirklich schade fand, dass es nicht noch mehr Preise für Gruppen zu vergeben gab, dann hätten vielleicht auch noch andere einen Preis mit nach Hause nehmen können, die nicht alleine aufgetreten waren.

Am letzten Tag haben wir uns Marina Sirtis angeschaut. Sie ist eine super Stimmungskanone und erzählt immer ganz viele "true stories". Im Zuschauerraum haben wir dann ein paar Leute beobachtet, wie sie Star Trek Online oder Nintendo gespielt haben. Damit James Morrison nicht so alleine ist, hat sich Chase zu ihm gesetzt und ihm Fragen gestellt, wenn aus dem Publikum keine mehr kamen. Danach war Walter Koenig noch einmal auf der Bühne. Ob es seine letzte Con in Deutschland/Europa ist? Wir werden alle nicht jünger, nicht wahr? Robert Beltran und Ethan Phillips haben dann noch einmal richtig Stimmung gemacht. Und Connor Trinneer ist auch ein sympathischer Kerl.

Die Closing Ceremony war mit den Siegerehrungen für die Zuschauer-Award-Kostüme, Modellbauten und Kunstwerke und anschließendem Aufmarsch aller noch verbliebenen Schauspieler sehr lustig gewesen. Danach mussten wir aber schnell los, damit wir unseren Flieger nicht verpassen. Ich werde dann immer nervös. Lieber bin ich zwei Stunden früher am Flughafen und esse dann noch irgendetwas sündhaft Teures, bevor ich den Flieger verpasse.

Die FedCon war schön. Aber ich vermisse das Confeeling. Immer noch. Ich wünschte, ich könnte sagen "Nach der Con ist vor der Con", denn es zieht mich nicht mehr so hin wie früher. Mal sehen, welche Gäste noch kommen und ob andere Cons wieder dieses Gefühl in mir wecken können. Oder habe ich einfach schon zu viel gesehen? Oder werde ich alt? Oder sind meine Erwartungen zu hoch? Mal sehen...

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Mittwoch, 23. März 2016 19:18

Einweisung

Gestern waren wir in den ARRI Studios bei Die Anstalt. Aber das Abenteuer begann schon ein paar Monate vorher, als wir beschlossen, uns die Pflichtsendung einmal live anzusehen. Es war aber gar nicht so einfach, Karten zu bekommen. Die waren immer schon ausverkauft. Also hatte ich mir für die nächstmögliche Sendung den Tag des Vorverkaufsstarts notiert. Aber als ich dann irgendwann tagsüber Karten kaufen wollte, waren die auch schon wieder ausverkauft.

Bei nächster Gelegenheit hatte ich mich dann um Mitternacht an den Rechner gesetzt, aber bis ich mich mein Passwort gefunden und im Lustspielhaus angemeldet hatte, vergingen wertvolle Minuten. Wieder ausverkauft!

Vierter Versuch. Ich loggte mich bereits vor Mitternacht ein und mein Herz klopfte wie in den letzten 20 Sekunden einer eBay-Autkion, als ich endlich Karten kaufen konnte. Maximal vier Stück. Eigentlich wollte ich mehr, aber nach der Bestellung der ersten vier Stück waren die Karten dann auch schon wieder ausverkauft! Aber immerhin, vier Stück!

Also fanden wir uns gestern nach einem leckeren Burgermahl im Hans im Glück im Foyer der ARRI Kinos ein. Es gab zwei Schlangen, eine vor der Tür zu den Studios und eine bei der Garderobe. Es gab tatsächlich Leute, die sich bereits 1½ Stunden vor dem Einlass dort platziert haben. Wie Apple Fanboys, die vor Erscheinen eines neuen iPhones vor Apfelgeschäften lagern. Für sowas habe ich keine Zeit, aber es war auch relativ sinnfrei, weil sich das Foyer der ARRI Kinos kurz vor Einlass schlagartig füllte und sehr viele Leute seitlich in die Schlange drängten, die natürlich erst viel später gekommen waren. Es wurde zwar darauf hingewiesen, dass es ein paar Leute gab, die schon länger warteten, aber darauf nahm natürlich niemand mehr Rücksicht. Schlangestehen wie in amerikanischen Themenparks ist hier eben nicht. Aber ich war froh, nochmal schnell auf Toilette gegangen zu sein, denn es gibt nur welche im Kino, keine im Studio. Schlecht für Auslaufmodelle wie mich.

Als wir dann in das Studio kamen, verteilten sich die Leute recht schnell. Und auch die geduldigen Ansteher fanden gute Plätze. Die besten waren sowieso reserviert. Ob sich das gelohnt hat? Ich denke nicht.

Was sich auf jeden Fall gelohnt hat, war die Sendung live zu sehen. Gäste waren Abdelkarim, Lisa Fitz und Nils Heinrich (den kannte ich noch nicht). Es ging um die Vermögensungleichheit. Wegen der Anschläge in Brüssel wurde die Sendung jedoch nicht live ausgestrahlt, sondern aufgezeichnet. Also, angucken: Am Dienstag, 5. April 2016 Pflichtprogramm oder danach in der Mediathek. Die einzige Sendung, die unsere Rundfunkgebühren verdient. Und vielleicht sieht man mich ja im Publikum ;-)

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Samstag, 23. Januar 2016 17:35

Star Wars VII - Das Erwachen der Macht (4. Mal)

Zum dritten Mal in deutsch haben wir uns im Mathaeser Star Wars - Das Erwachen der Macht angesehen. Mir gefällt der Film auch beim vierten Mal immer noch gut. Disney schafft es einfach, sympathische Charaktere zu schaffen, die eigentlich jeder mögen muss. Die Story ist schlüssig, aber man kann sich auch nicht so leicht verrennen, wenn sie nicht zu kompliziert ist ;-)

Gänsehaut bekomme ich immer noch, wenn Han Solo sagt "Chewie, we are home!" oder wenn Rey am Ende das Lichtschwert überbringt. Ich freue mich wirklich auf die nächsten Teile und die Lückenfüller.

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Samstag, 16. Januar 2016 21:25

Star Wars VII - The Force Awakens

Yesterday we went to Museum-Lichtspiele and watched Star Wars for the third time, this time in original English. I already read that Daisy Ridley (Rey) is British, but it was fun to listen to her, since I usually can easilier understand American English.

I was quite late so I got some sleep and woke up, when Han had his appointment with Kylo Ren on the bridge and the second time when Rey arrived on the planet to meet the real owner of her lightsaber.

But now I know again why I do not want to go to the Museum-Lichtspiele again. First of all they don't have numbered seats so it is really stressful to find a place. We were in the second row and I sat on the very left seat. The man behind me had long legs and obviously didn't know where to put them, because the seats are very small and narrow. I got a strange smell in my nose, and when I saw his foot left to my shoulder I suddenly knew where the smell came from. Well, that is not the fault of the cinema, but anyway not amusing. Next time we will got to Cinema or maybe to Mathaeser where they show original versions as well.

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Sonntag, 20. Dezember 2015 11:23

Die Tribute von Panem - Mockingjay Teil 2

Ich bin ja böse gespoilert worden. Unabsichtlich zwar, aber ich wusste, wer wen töten würde. Mir gefallen die Filme, auch wegen ihrer aktuellen Brisanz. Wenn die Menschheit ihre Freiheit erst verloren hat, dann ist sie nur unter schweren Verlusten zurückzugewinnen. Also lassen wir es gar nicht erst so weit kommen, dass man sie uns nimmt.

Mir hat Mockingjay Teil 1 am besten gefallen. Und dann der erste Teil. Catching Fire war meiner Meinung zu nah am ersten Teil dran, den hätte man sich auch sparen können. Und es gibt genügend Abklatsche, wie Divergent oder wahrscheinlich auch Maze Runner.

Fazit: Muss man sich halt der Vollständigkeit halber schon anschauen, aber er hat seine Längen, aber auch ein paar Schockeffekte. Und am Ende wird alles gut. Wollen wir hoffen, dass dies auch für die Menschheit zutrifft.

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Samstag, 19. Dezember 2015 21:38

Star Wars VII - Das Erwachen der Macht 3D

Gestern waren wir im Mathaeser und haben uns Star Wars VII - Das Erwachen der Macht angeschaut.

Achtung, Spoiler

Der Film erzeugt absolutes Star Wars Feeling und hat alles, was ich von einem solchen Film erwarte: Action, Weltraumschlachten, Witz und etwas für's Herz. Die neuen Charaktere sind sympathisch. Die Story war natürlich nicht allzu kompliziert. Nachdem aber das Merchandize voll auf die Zielgruppe bis 12 Jahre abzielte (ich konnte kaum etwas Brauchbares für mich finden), ist das nur konsequent. Der Film erinnert streckenweise extrem an Episode IV. Vielleicht sogar zu sehr. Mehr braucht man darüber auch gar nicht sagen. Sie haben es nicht gewagt, sich zu sehr vom Original zu entfernen, sonst hätte es wieder Dresche gegeben wie nach Episode I-III, wo George Lucas sein Universum neu erfunden hat.

 Achtung, Spoiler 

Mich hat überrascht, dass Harrison Ford nicht nur einen Cameo-Auftritt hat, sondern tatsächlich eine tragende Rolle spielt. Er wirkte auch fitter als in Indianer Jones IV, aber seine Szenen waren auch nicht so actionreich, dass er vor explodierenden Raumschiffen weglaufen musste.

Achtung, Spoiler

Carrie Fisher hat mich ein wenig schockiert. Sie sah geschönheitsoperiert und gebotoxt aus, weshalb sie kaum Gefühle transportieren konnte. Aber sie war wieder relativ schlank. In Fanboys fand ich sie ihrem Alter entsprechend glaubwürdiger, aber in Hollywood darf man anscheinend nicht in Würde altern, schon gar nicht als Frau. Aber ihre beste Rolle bleibt Marie in Harry und Sally. Natürlich war sie da noch jünger, aber da durfte sie wenigstens mal Gefühle zeigen. Als Prinzessin Leia wirkte sie auf mich auch in den alten Star Wars Filmen IV - VI eher gefühlsarm.

Achtung, Spoiler

Am Ende des Films hat sogar Mark Hamill einen kurzen Cameo-Auftritt. Ich weiß nicht, wieviele Millionen er dafür bekommen hat, aber wenn er sich dafür vorher monatelang täglich von einem Personal Trainer hat schinden lassen für diesen kurzen Auftritt, dann hat er es wahrscheinlich verdient. Er sah klasse aus! Nicht mehr wie der Gangsterboss aus Chuck. Aber auch nicht wie Dr. Sam Stein aus Outer Limits.

Achtung, Spoiler

Ich habe normalerweise Filmalzheimer und mache manchmal darüber Witze, dass es eigentlich genügen würde, wenn wir nur eine DVD hätten und ich die immer wieder anschauen könnte, weil ich nach kurzer Zeit sowieso alles wieder vergessen habe. Und dann mache ich mir auch selten Gedanken darüber, was als nächstes passieren könnte, sondern lasse mich einfach überraschen, so dass ich selbst offensichtlich Vorhersehbares nicht kommen sehe. Aber jetzt traue ich mich mal ein paar Tips für Episode VIII und IX abzugeben: In VIII wird Ben seine Mutter töten. Und in IX wird Luke ihn wieder auf die helle Seite der Macht führen. Und Ray ist seine Schwester.

Achtung, Spoiler

Fazit: Disney und JJ Abrams haben es nicht vermasselt. Star Wars VII ist ein gelungenes Stück Popcorn-Kino geworden, den man sich auch ein paar Mal ansehen kann. Ich bin gespannt, wie lange sich diese Kuh noch melken lässt. Aber ich hoffe, dass sie sich bei Episode VIII und IX wieder mehr Eigenständigkeit zutrauen. Dann könnten die letzten Teile der Triotriologie richtig gut werden :)


Update 23.12.2015, 12:58 Uhr:

Ich hatte ganz vergessen zu erwähnen, dass die Stormtroopler wie die Römer in Asterix durch die Luft flogen ;-)

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Samstag, 7. November 2015 20:05

Bricking Bavaria im MOC

Heute waren wir im MOC zur Bricking Bavaria-Ausstellung. Es hat sich wieder sehr gelohnt, die vielen, liebevoll gestalteten Modelle und Landschaften zu betrachten. Die Kamera ist wieder heißgelaufen und war hin und wieder etwas überfordert. Außerdem haben wir wieder ein paar Bekannte getroffen und geplauscht.

Ich wünschte, ich hätte mehr Zeit. Dann könnte ich viel mehr Sachen machen, die Spaß machen. Reiturlaub. Oder Wii / Playstation spielen. Oder Lego bauen. *hachz*

Dafür ging heute eine andere Bestellung beim Universum in Erfüllung. Mein Schatz Florian hat schon seit ein paar Tagen den Wunsch im Kopf, ein T-Shirt mit Lego-Bezug zu besitzen. Und ihm schwebte da das Logo vom Lego Space vor. Und siehe da, wir haben heute im Bricking Bavaria Shop ein eben solches T-Shirt sogar in der richtigen Größe gesehen und natürlich sofort gekauft. Das gab es bei steindrucker.com. Dort werden wir bestimmt mal shoppen gehen :)

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Samstag, 31. Oktober 2015 21:41

Halloween im Legoland

Heute sind wir nochmal ins Legoland gefahren, um Halloween zu feiern. Dazu habe ich mein altbewährtes Lily-Munster-Kleid getragen, diesmal aber noch mit einem umgedrehten, schwarzen Shirt darunter und einem Loopschal, damit ich nicht so friere. Das hat sich bewährt.

Es gab wieder einiges Neues zu entdecken, z.B. ein 3D-Painting bei den Autos, neue Fassaden und Szenen im Miniland und das Polizeilabyrinth mit Spiegeln und Laserschranken. Die Hero Factory heißt jetzt Power Builder. Das Ritterland war wieder toll dekoriert. Diesmal durfte man nicht nur Kürbisse mitnehmen, sondern auf der Picknickwiese neben der kleinen Drachenbahn auch schnitzen.

Die Fabrik und der Schnäppchenmarkt waren schon ziemlich leer, aber im City Shop hat mein Schatz Florian einen 20%-Gutschein gefunden, so dass wir einfach alle größeren Sets, die wir so in letzter Zeit im Auge hatten, gekauft haben. Das Legoregal ist zu klein. wir müssen umziehen.

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Sonntag, 25. Oktober 2015 22:09

bummfilm event 2015

Dieses Wochenende war von Freitag bis Sonntag das bummfilm event 2015, eine kleine Convention rund um den Film [Unser Amazonstore: ] Mara und der Feuerbringer [/Amazonstore Ende], aber es ging auch um bummfilm insgesamt. Von denen wird u.a. Bernd das Brot produziert.

Morgens ging es los mit einem Vortrag von Professor Simek über Trolle, den wir leider nur zum Teil gesehen haben. Hobbits kamen auch darin vor. Anschließend gab es mehrere parallele Workshops, für die man sich vorher anmelden musste. Am beliebtesten war der Puppenbau-Workshop, für den kurzerhand noch zwei weitere Termine aus dem Boden gestampft wurden, um der großen Nachfrage gerecht zu werden. Florian und mich haben der Schulterblick zu den Visual Effects am meisten interessiert, so dass wir uns dort angemeldet hatten. Hier wurde uns näher gezeigt, wie Fafnir, die Midgardschlange und der Feuerbringer animiert wurden, auf welche Details geachtet wurde und welche Zeit das Ganze in Anspruch nimmt. Mit Mara hat Big Hug FX angefangen, aber mittlerweile bekommen sie sogar Aufträge aus Hollywood. Hammer!

Danach waren wir im Hinterhof der Menterschwaige, wo wir kurz beim Wikingerkochkurs über die Schulter schauen und dann die Schaukämpfe bewundern konnten. Zur Modenschau haben wir es nicht mehr geschafft, weil uns der Magen zu sehr geknurrt hatte. Die beiden Gerichte, die extra für das Event zu einem günstigen Preis angeboten wurden, haben uns nicht so angesprochen (Graupen bzw. Kesselfleisch). Deshalb haben wir uns ein köstliches Mahl in der Menterschweige geleistet.

Dann ging es auf der Studiobühne nonstop Panel für Panel weiter. Zuerst kam "Learning by doing" von Norman Cöster und David Gromer, die uns Sketche und mehr mitgebracht haben. Wir haben herzhaft gelacht. Anschließend kam Carin C. Tietze und ein wenig später wegen Stau Josef Hannesschläger (Die Rosenheim-Cops), die die Polizisten in Mara gespielt haben. Eigentlich durften Fragen gestellt werden, aber wie so oft, fiel dem Publikum gerade keine ein, oder sie waren zu schüchtern, oder hatten sich nichts vorher überlegt. Moderatorin Sophie Adell ist dann dankenswerter Weise eingesprungen und hat einige Fragen gestellt, um das Panel am Laufen zu halten. Da Carin gleich wieder weg musste, haben die beiden Schauspieler ihre Signierstunde anschließend gehalten.

Nachdem wir uns die Autogramme auf dem bluray-Cover geholt hatten, haben wir noch die zweite Hälfte vom Vortrag Making of Mara gesehen. Dazu stand Tommy mit Stephan Schuh (Kamera) und dem Mann, der 250 LKWs mit Lavagestein in das Studio gebracht hat, auf der Bühne und sie haben wunderbare Stories über den Dreh erzählt.

Anschließend kam das Panel von Eva Habermann (Sigyn), dem Haflingerpony :D Eine wirklich tolle Frau. Ich hätte sie jedoch nicht wiedererkannt. Mir hat aber ihre Rolle im Mara-Film als Sigyn am besten von allen gefallen, auch wenn es nur eine Nebenrolle war. Florian kannte sie noch als Zev aus Lexx: The Dark Zone. Muss ich mal wieder anschauen. Ob deutsche Schauspielerinnen genau wie ihre Hollywood-Kolleginnen unter enormen Druck stehen, einem unnatürlichen Schlankheitsideal zu entsprechen? Eva Habermann sah jedenfalls absolut Klasse aus!

Anschließend kam Bernhard Hoëcker auf die Bühne. Das Zusammenspiel zwischen ihm und Tommy war köstlich. Bernhard Hoëcker ist bekennender Atheist und das, obwohl er katholisch erzogen wurde. Bei dem Panel hat er erklärt, was eine Kontaktreliquie ist, nämlich eine Second Hand Reliquie bzw. ein Gegenstand, der mal mit einer echten Reliquie in Kontakt gekommen ist. Oder mit einer Kontaktreliquie der zweiten Generation usw. Naja, gesunder Menschenverstand war in der Kirche noch nie hilfreich. Ich bin kein Freund von Religionen, egal aus welchem Stall. Aber ich muss zugeben, dass mir Franziskus sympathisch ist. Aber Themawechsel: Falls es Mara III in die Kinos schaffen sollte, dann könnt ihr eventuell Bernhard als Stimme des Eichhörnchens bewundern :D (Für das "ë" einfach "Alt" gedrückt halten und 137 tippen, danach "Alt" wieder loslassen.)

Nach dem lustigen Panel ging die Signierstunde los. Zunächst mussten alle den Raum räumen, damit umgebaut werden konnte. Dann standen wir an. An der Midgardschlange ;-) Vor uns stand ein Azubi aus Berlin, mit dem wir uns prächtig unterhalten haben. Er hat mir auch einen silbernen Stift geliehen, damit ich mir auf dem Cover noch die Autogramme von Wolfgang und Daniel holen konnte, die als Statisten im Film aufgetreten waren. Wenn schon, denn schon. Wir haben die Schauspieler auf dem bluray-Cover unterschreiben lassen, alle sonstigen Anwesenden auf der Karte vom bummfilm-Event und Tommy hat noch [Unser Amazonstore: ] Ghostsitter [/Amazonstore Ende] für Sandra und Florian signiert :)

Mit etwas Verzögerung gab es dann das Gruppenfoto. Diesmal ging es etwas schneller und alle Gäste waren auch fix. Manche ließen sich dann auch zu mehreren fotografieren, so wie wir. Eine schöne Erinnerung an einen schönen Con-Tag.

Der krönende Abschluss war jedoch das Lagerfeuerkonzert mit Nico und Tommy Krappweis, fast der Hälfte von Schandmaul und Bina Bianca, für die jemand extra angereist war, nachdem er sie auf der Gamescom kennengelernt hatte, obwohl er weder Mara und der Feuerbringer noch bummfilm kannte :D Das Konzert war wunderschön und stimmungsvoll und zwischendurch auch mal lustig.

Vielen Dank an Tommy Krappweis und alle Mitwirkenden, dass ich endlich mal wieder echtes Confeeling erleben durfte, inklusive winziger technischer Pannen und zeitlicher Verzögerungen, die nunmal dazugehören und dem Event keinen Abbruch taten. Und jetzt habe ich Conblues, wie es sich gehört.

65 Fotos

Der fast gleichzeitig entstandene und nicht abgesprochene Blogpost hierzu von meinem Schatz Florian.

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Fotografie | Mittelalter | Filme | Conventions | Tommy Krappweis
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Donnerstag, 22. Oktober 2015 01:48

Zurück in die Zukunft - Triplefeature

Wie jeder BTTF-Fan weiß, landet Marty McFly am 21.10.2015 in der Zukunft. Dies haben einige Kinos zum Anlass genommen, an diesem Tag ein Fan-Event zu veranstalten. Dies habe ich beim Trekdinner München gepostet und einige haben zugesagt und sind gekommen. Wir waren zu acht :)

Ich hatte mich im Outfit an Marty McFly angelehnt, nur die Nike-Schuhe fehlten. Und Florian war Doc Brown (als einziger). Martys gab es einige, zwei weitere hatten auch nur die schillernd-bunte Mütze getragen und eine Frau hatte ein entzückendes 50er-Jahre-Kleid an. Der Kinoleiter hat das Programm angekündigt und sich bedankt, dass doch einige verkleidet gekommen waren. Es gab auch keine Werbung, nur der Spot von Lexus mit dem Hoverboard und Christopher Lloyds Message, dass wir unsere Zukunft gut gestalten sollten :)

Dann ging es auch schon los. Teil 1 kann ich schon fast auswendig, aber ich liebe diesen Film noch immer, da einfach jedes einzelne Detail stimmt. Im Teil 2 habe ich schon ein paar Minütchen geschlafen. Den mag ich persönlich am wenigsten von allen, vielleicht weil mir Biffs Habgier so zusetzt und wie schlimm sich alles entwickelt hat. Aber genutzt hat es ihm am Ende nichts. Teil 3 habe ich dann leider weitestgehend verschlafen. Aber den hatte ich auch vor Kurzem mit den Jungs auf DVD geschaut, deshalb war das nicht so schlimm. Den mag ich wiederum recht gern, weil mir die Liebesgeschichte mit Doc Brown und Clara so gut gefällt, und ich Mary Steenburghen in Parenthood / Eine Wahnsinnsfamilie gemocht habe.

Jedenfalls war der letzte Teil kurz nach ein Uhr aus. Da fuhr nur leider keine S-Bahn mehr. Vielen Dank deshalb nochmal an Nobbse, dass er uns mit nach Hause gefahren hat :) Das war ein superschöner Abend!!!

Sandra und Florian bereit für Back to the Future

Sandra und Florian bereit für Back to the Future

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Dienstag, 1. September 2015 21:15

Therapie für einen Vampir (Fantasy Filmfest)

Gestern waren mein Schatz Florian und ich gemeinsam mit ein paar seiner Arbeitskollegen im Cinemaxx beim Fantasy Filmfest und haben uns Therapie für einen Vampir angeschaut. Mal ganz davon abgesehen, dass ich Vampirstories prinzipiell mag, war ich etwas überrascht, dass es eine österreichisch-schweizerische Produktion war.

Der Film entpuppte sich als urkomisch, toll gespielt und voller erstaunlicher Ideen. Und die Spezialeffekte konnten sich ebenfalls sehen lassen. Leider verrät der Trailer viel zu viel von der Story und den Witzen. Aber den hatte ich vorher nicht gesehen ;-)

Fazit: Mal was ganz anderes. Und nein, Kommissar Rex kommt nicht drin vor :D

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09.01.2012 13:04 Clicks: 1174464

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