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Sonntag, 8. Dezember 2019 19:55

German ComicCon Dortmund

Ursprünglich wollten wir zur German ComicCon Dortmund, weil dort Rose McIver (Liv Moore aus iZombie) angekündigt war. Natürlich ist es doof, wenn man sich nur für einen Schauspieler interessiert. Deshalb war es doppelt doof, als sie dann abgesagt hatte. Aber Christopher Lloyd (Doc Brown aus Zürck in die Zukunft) war auch angekündigt. Inzwischen ist er 81 Jahre alt, weshalb wir unsere Tour trotz des Vorweihnachtsstresses (Memo an mich selbst: Keine Termine in den Dezember legen...) nicht abgeblasen haben. Man weiß ja nie, wie lange unsere Idole noch auf Erden weilen.

Die lange Fahrt hatte mich auch ein wenig gestresst, weshalb ich kurz überlegt hatte, mit der Bahn zu fahren, aber dann wegen Kosten und Umsteigen und auch Stress dann doch lieber beim Auto geblieben bin. Florian hat das Audible-Abo abgeschlossen und jetzt können wir auf langen Autofahren Hörbücher hören, was mich zu einem total entspannten Autofahrer macht. Keine Ahnung, wieso Hörbücher da eine andere Wirkung auf mich haben als Musik. Aber es funktioniert. Die Reise mit der neuen Staffel von Ghostsitter, dem Pummeleinhorn (nervige Mutter, pupertäre Tochter und ein Fabelwesen, das ein wenig an Pumuckl erinnert) und Bill Bo und seine Bande (herrlicher Wortwitz in allen möglichen Mundarten) hat die Fahrt in eine gemütliche Reise verwandelt. Außerdem hat die kalte und feuchte Luft die Bäume weiß angemalt, das sah phantastisch aus!

Untergebracht waren wir im B&B-Hotel. Ich mag die Hotels, die haben keinen unnötigen Schnörkel und sind daher recht günstig. Und im Gegensatz zum Motel One sitzt man beim Frühstück an richtigen Tischen auf richtigen Stühlen. Da kann man es verschmerzen, wenn es keinen Bacon und kein Rührei gibt. Abendessen haben wir ausfallen lassen.

Am nächsten Tag waren wir dann auf der ComicCon. Erst haben wir die Hallen durchstriffen. Es waren sehr viele Marty McFlys unterwegs (inklusive mir). Mit Christopher Lloyd konnte man sich bei einem DeLorean fotografieren lassen. Aber Fotoshoots und Autogramme interessieren uns nicht so sehr. Zu kaufen gab es auch nicht wirklich was Interessantes, außer mein fünftes oder sechstes Einhorn-T-Shirt. Vielleicht habe ich ja doch einen Faible für Einhörner, gebe ich zu.

KITT war auch da und noch ein DeLorean, in den man sich sogar reinsetzen konnte. Diesmal hatte ich auch dsa passende Outfit dafür an. Es waren auch einige Schauspieler von Walking Dead da. Aber das Panel haben wir nur von Weitem gesehen. Warum Glenn? Hachz! Aber da hatte ich schon in Mannheim auf der Walker Stalker meine Dosis abbekommen. Bei dem X-Wing lagen ganz süße Taun Taun-Reiter-Kostüme, die wir später sogar in action erleben durften.

Insgesamt war die Con sehr voll und wuselig. Überall waren lange Schlangen und überfüllte Mülleimer. Aber auch sehr viele tolle Kostüme. Florian K. hat uns erzählt, dass die Fotoshootings eine Katastrophe waren. Obwohl er lange im Voraus bezahlt hatte, wollte man ihn schon nicht mehr anstellen lassen, weil das schon die Schlange für den nächsten Gaststar wäre. Da schien es keine Ordnung zu geben. Gut, dass uns das nicht interessiert. Zeitgleich fand wohl in der nahegelegenen Arena ein Fußballspiel statt, weshalb unser Hotel seine Parkplatzeinfahrt abgesperrt hatte und auch auf dem Messeparkplatz die Hölle los war.

Nachmittags waren wir dann die ganze Zeit an der Haupttribüne. Wir sahen noch das Ende vom Panel von Nick Carter, einem Backstreet Boy. Die Jubelschreie haben wir schon lange vorher gehört. Danach kam Christopher Lloyd auf die Bühne. Ich fand es gut, dass genügend Sitzplätze vorhanden waren. Zumindest das schien nach fünf Jahren Erfahrung zu klappen. Christopher Lloyd merkt man sein Alter schon an, etwas schwerhörig (aber die Leute haben auch Angst vor dem Micro und/oder sprechen nicht sehr gut englisch) und eingefallen. Die Fragen waren teils eigenartig. Ob er lieber in die Zukunft oder die Vergangenheit reisen würde? Oder welche Musik er am liebsten hört. Aber gut, was will man schon fragen...

Während die Sons of Anarchy (und ich dachte immer, das wäre eine Band, kannte die nur von EMP) auf der Bühne waren, ging Florian nochmal erfolglos durch die Händlerhallen. Und ich mutierte kurzzeitig zum Smombie. Anschließend war dann mein persönliches Highlight, der Cosplay Contest. Der Moderator (Benni? eigentlich Jury-Mitglied) ist kurzfristig eingesprungen, las von seinem zerknitterten Zettel ab und fand alles geil oder sehr geil. Trotzdem hat er seine Sache gut gemacht. Dass das mit dem Ton nicht immer hinhaute, kann auch an korrupten Dateien liegen, wer weiß das schon. Damit wurde aber gut umgegangen, kann passieren. Was ich aber extremst schade fand, waren die fehlenden Gewinne, die erst nachgereicht werden sollten. Um die Zeit zu überbrücken, kamen dann die drei kleinen Taun Taun-Reiter auf die Bühne, waren aber leider viel zu schnell wieder verschwunden. Der Moderator hat dann jeden einzelnen zu seinem Kostüm (oder Kontaktlinsen) befragt, was ich sehr interessant fand. Es wurde hoffnungslos überzogen, aber als wir dann durch die leeren Hallen schlenderten, wurden wir nicht aufgefordert, uns zu beeilen, das Messegelände zu verlassen.

Zu Abend gegessen haben wir im Zum Trommler, sehr lecker! Die Heimfahrt am nächsten Tag war auch wieder sehr entspannt und witzig mit Bill Bo und seine Bande. Aber es ist auch immer wieder schön, wieder zu Hause zu sein.

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Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Conventions | Auto
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09.01.2012 13:04 Clicks: 775867

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