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Samstag, 19. Januar 2019 23:52

Aquaman

Relativ spontan haben wir im Mathäser für Aquaman reserviert, weil das der einzige Termin war, wo der noch im Atmos laufen sollte. Allerdings, als wir da so gefühlt eine Stunde in der Schlange standen und schon am abkotzen waren, fiel Florian auf, dass im Atmos auf den Bildschirmen über den Kassen der Film Glass angekündigt wurde. Das irritierte. Als wir dann endlich dran waren, war auch klar, was passiert ist... Zur Gewinnmaximierung wurde der Film Aquaman in Kino 2 verlegt, da es wohl zu wenig Reservierungen gab. Unsere guten Plätze waren damit natürlich auch im Eimer. Und günstiger war das Kino auch nicht. An der einzigen Snackkasse im Untergeschoss warteten wir dann auch nochmal eine halbe Ewigkeit, weil die Kasse abgestürzt war. Davor war alles klebrig-nass, weil dort anscheinend ein Softdrink verschüttet wurde. Das hat unserer schlechten Laune nicht gerade gut getan.

Die Sitzplätze waren dann doch nicht ganz so schlecht, weil das Kino 2 so klein ist, dass man auch am Rand eigentlich noch relativ mittig sitzt. Trotzdem habe ich mir vorgenommen, in Zukunft wieder mehr im Cinemaxx oder im Haarer Kino zu schauen, was da so läuft. Jetzt hat die Massenabfertigungsmaschine Mathäser bei uns endgültig verkackt.


Aquaman war dafür ein bildgewaltiges Meisterwerk. Man könnte den Film auch "Der mit den Fischen spricht" nennen :) Eine süße Liebesgeschichte, wie Aquaman überhaupt entstanden ist, aber nicht ganz so ausführlich wie die Kindheit von Wonderwoman. DC scheint eine Vorliebe für die Griechische Mythologie zu haben, denn natürlich gab es Poseidon und Atlantis. Wobei Atlantis aber nicht das einzige Unterwasserreich war, sondern im Meer tummelten sich erstaunlich viele Völker, an die aber auf der Oberwelt niemand glaubt bzw. auch niemand von ihnen zu wissen scheint, außer vom sagenumwobenen Atlantis.

Die Verstrickungen der Kämpfe der Königreiche und die Unterwasserodysee war sehr verworren und schickte Aquaman (Arthur) auf eine abenteuerliche Reise. Eigentlich war die Optik das Wichtigste am ganzen Film und hin und wieder habe ich mich gefragt, wann die schon wieder Zeit gehabt hatten, sich umzuziehen. Aber am Ende gibt es noch ein Happy End. Die Verjüngung der Schauspieler funktioniert mittlerweile sehr gut, so dass ich Nicole Kidman am Anfang echt nicht erkannt habe. Jeff Bridges in Tron - Legacy wirkte ja noch sehr maskenhaft. Amber Hear erinnerte mich stellenweise an Emma Stone, doch sie hat bei weitem nicht so ein einmaliges Gesicht, sie ist eher austauschbar. Jason Momoa ist natürlich ein absoluter Hingucker, auch wenn ich im echten Leben nicht auf Muskeln stehe. Und Dolph Lundgren als König Nereus kam mir zwar bekannt vor, aber ich hätte ihn nie erkannt. Willem Dafoe (Vulko) konnte ich irgendwie auch nicht einordnen. Aber klar hat man ihn schon gesehen, in Spider-Man, Death Note, John Carter...

Fazit: Bildgewaltiges Popcorn-Kino mit Witz und Herz. Und irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich zwar marvel-müde bin, aber nicht DC-müde ;-)

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Kino
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09.01.2012 13:04 Clicks: 371290

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