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Freitag, 18. Mai 2018 23:57

Leipzig - WGT - 1. Tag

Das Frühstück in unserem Best Western Hotel Windorf war sehr gut. Mich hat nur der komische Käse gewundert, der aussah wie ein toter Nacktmull. In Mittelalteroutfit sind wir dann losmarschiert zum heidnischen Dorf. Wir haben das Auto dort geparkt, da wir am Abend das Schandmaul-Konzert besuchen wollten, damit wir dann nicht nochmal nachts mit der Straßenbahn in die Stadt und parallel wieder raus zum Hotel fahren müssen. Mit dem Auto brauchten wir nämlich nur ungefähr 20 Minuten, während wir mit der Straßenbahn regulär schon fast eine Stunde gebraucht hätten und nachts wahrscheinlich entsprechend länger.

Das heidnische Dorf bzw. das Wikingerlager sind wirklich sehr schön. Es gab sehr hochwertige LARP-Bekleidung und Schmuck. Wir haben einen neuen Drachen gekauft, passend zum Klorollenhalter ein Schlüsselbrett. Allerdings werde ich da wohl eher Handtücher aufhängen.

Das erste Highlight war das Konzert von Fairytale, die wir schon von der RPC kannten. Diesmal haben wir sie mit ihrer eigenen Musik bewundern dürfen. Es ist nicht nur traumhaft schöne Musik, sondern es wird gleich auch noch ein Märchen dazu erzählt, mit Drachenei, Nebel und einem Schwert. Also haben wir natürlich auch gleich noch die CD erworben. Danach waren wir kurz in der Zinnfigurenausstellung, die leider am Wochenende und den Feiertagen geschlossen hatte.

Anschließend haben wir den Anfängerfehler begangen und sind zum Clara-Zetkin-Park, wo das Viktorianische Picknick (nicht Frühstück) stattfand. Natürlich ist der Park hoffnungslos überlaufen, aber wenn man auch als Ziel hat, viele tolle Gewandungen (Gothik, Steampunk etc.) zu fotografieren, dann ist man hier schon gut aufgehoben. Mag sein, dass man sich daran irgendwann sattgesehen hat, wenn man jedes Jahr auf die WGT geht, aber für uns war es durchaus ein Highlight.

Dann waren wir in der Agra-Halle, wo ich mich in einen sündhaft teuren Hut (ZD134) verliebt habe. Der war aber schon verkauft. Den in smaragdgrün mit Fledermaus aus Metall/Silber, das wär's!

Abends sind wir dann in die Konzerthalle, schon frühzeitig, damit wir nicht vor verschlossenen Türen stehen. Das kann durchaus passieren, wenn das Konzert sehr begehrt ist. Davon sind wir bei Schandmaul natürlich ausgegangen. Wir haben uns dann draußen hingesetzt und gewartet, dabei etwas getrunken und eine Raupe beobachtet.

Zum Konzert standen wir dann tatsächlich in zweiter Reihe. Das war großartig. Thomas war zwar frisch operiert und konnte daher nicht so für die üblichen Tanzeinlagen sorgen, aber es war auch schön, wie er einfach auf dem Barhocker saß und über das Microphon schimpfte. Die Geigerin war von Subway to Sally Ally Storch, weil Anna Katharina Kränzlein nicht mehr bei Schandmaul ist. Reisende soll man nicht aufhalten. Viele bekannte Lieder haben sie gespielt, Narrenkönig, Walpurgisnacht und das wichtigste in dieser Oststadt: bunt statt braun.

Nach diesem weiteren Highlight waren wir froh, dass wir schnell mit dem Auto wieder zurück im Hotel waren und ins Bett plumpsen konnten.

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Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Halloween/Gothic | Urlaub
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09.01.2012 13:04 Clicks: 435258

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