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Sandra's Blog-Archiv

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Montag, 19. März 2018 17:31

Walker Stalker in Mannheim

Sandra unterwegs zur Walkding-Dead-Convention:

Freitag, 16. März 2018

Als ich von der Walker Stalker erfahren hatte, war mir sofort klar: Da muss ich hin. Besonders, weil Thomas und Monika dort einen Stand mit ihren Merchandize-Artikeln haben werden. Aber natürlich auch, weil Walking Dead eine meiner Lieblingsserien ist. Meinen Schatz Florian interessiert das nicht so besonders, deshalb bin ich jetzt alleine unterwegs gewesen.

Das Hotel, das den Maimarkthallen in Mannheim am nächsten ist, ist das B&B Hotel Mannheim. Da ich meistens über booking.com buche, war ich etwas enttäuscht, dass ich hier kein Zimmer bekommen konnte. Da es aber immer anklickbar war, dachte ich, dass es einfach ausgebucht ist. Wäre jetzt nicht verwunderlich. Dann hatte ich irgendwie die Werbung von Trivago im Kopf und versuchte es noch einmal über diese Website. Und siehe da, ich gelangte über den Link direkt auf die Seite der B&B-Hotels und konnte letzte Woche noch problemlos ein Zimmer buchen. Hä? Da bei Trivago keine Vergleichsangebote waren, googelte ich mal einfach so nach dem Hotel und stellte fest, dass es in keinen der gängigen Portalen gelistet ist. Deshalb ist es auch günstig, weil die sich die Provisionen sparen. Bei Booking immerhin 19%, habe ich mal gehört, weiß nicht, ob das stimmt.

Am Freitag war ich noch einmal kurz im Stall, da es mir sehr schwer fällt, mehr als drei Tage am Stück nicht zu reiten. Danach bin ich gleich losgefahren, so gegen 12.30 Uhr. Aber ab Stuttgart hat das Navi ständig wegen Stau Alternativrouten vorgeschlagen. Das war so gegen 15.00 Uhr und die ETA war schon lange nicht mehr 16.30 Uhr, sondern eher 18.00 Uhr. Ich habe immer die vorgeschlagenen Routen eingeschlagen, aber ich glaube, das lohnt sich wirklich nur, wenn man eine Zeitersparnis von mehr als 15 Minuten hat. Der Stau hätte mehr als 30 Minuten gekostet, aber in Stuttgart stand ich natürlich auch immer wieder im Stau und irgendwann war die ETA dann 18.30 Uhr. In Stuttgart scheinen alle plötzlich um 15.00 Uhr von der Arbeit zu kommen und sich in den Stau zu stellen. Dann habe ich die Alternativrouten einfach abgelehnt und war kurz vor 18.00 Uhr endlich im Hotel.

Das B&B ist klein, aber sauber. Kein überflüssiger Schnickschnack. Einen Parkplatz habe ich auch problemlos bekommen (37 Parkplätze bei 100 Zimmern), neben einem Auto mit lauter Walking-Dead-Aufklebern. Z.B. "dead inside, don't open". Hier war ich also richtig. Endlich konnte ich auch duschen. WLAN funktioniert auch einwandfrei. Jetzt bin ich auf das Frühstück morgen früh gespannt.


Samstag, 17. März 2018

Heute Morgen gab es ein kleines Frühstück. Bei dem günstigen Preis gibt es natürlich kein Rührei oder Bacon, aber das macht nichts, es war völlig ausreichend. Weil die Brotkörbe so weit oben waren, ist mir gleich mal die Greifzange runtergefallen und mein Teller ist kaputt gegangen. Aber Scherben bringen ja bekanntlich Glück.

Als ich dann zur Maimarkthalle gelaufen war, stand ich schon an der ersten Schlange. Ich dachte mir schon, dass ich es wohl nicht bis 11.00 Uhr zum ersten Panel schaffen würde, aber dann ging alles doch recht zügig. Ich hatte extra nur meine kleine Bauchtasche mit dem Nötigsten mitgenommen, so ging die Taschendurchsuchung recht schnell. Nächste Schlange. Doch leider stand ich diesmal an der Falschen, nämlich der, wo die Leute breits ihre Armbänder hatten. Also konnte ich noch nicht in die Halle, sondern musste um die zweite Zelthalle nochmal ganz außen rumlaufen, um mich an die dritte Schlange zu stellen. Doch auch hier ging alles zügig. Karte gescannt, Programm, Badge und Bändchen ausgehändigt, fertig. Und an die vorherige Schlange musste ich mich auch nicht mehr anstellen, sondern konnte gleich in die Halle.

Achtung, Spoiler

Kurz Monika begrüßen, Thomas und Martina waren mit dem Verkauf beschäftigt, und ab zum ersten Panel von Khary Payton (König Ezekiel), einem meiner Lieblingscharaktere. Ich mag die Guten, die Hoffnung, die Menschlichkeit. Und auch Khary war ein toller Mensch. Als seine Tochter in einem Vergnügungspark auf die Idee kam, er solle einfach sagen, dass sei "König Esequiel" und sie würden gleich reingelassen, aber er möchte seine Popularität nicht ausnutzen und hält seine Tochter an, geduldig zu warten, bis sie an der Reihe waren. Ein Thema war natürlich auch der CGI-Tiger Shiva und dass alle traurig waren, als sie gestorben war. Auf die Frage, wieso Shiva nicht als Zombietiger wiederkam, antwortete Khary, dass es in Walking Dead keine zombiefizierten Tiere gäbe, anders als in Game of Thrones, wo es Zombiedrachen gibt.

Achtung, Spoiler

Das zweite Panel waren die Troublemakers, Pollyanna McIntosh (Jadis von der Müllhalde), Steven Ogg (Simon, ein Handlanger von Negan) und Austin Amelio (Dwight, der meistgehasste Mann Amerikas). Pollyanna bedankte sich für das "almost compliment", dass ihre Frisur heute besser aussieht, als in der Serie. Steven wurde gefragt, wieso er im echten Leben genauso aussieht, wie in der Serie, doch er macht sich über seinen Schnauzer keine so großen Gedanken, das ist eben er. Austin erzählte, wie nervös er bei seinem Vorsprechen war.

Achtung, Spoiler

Das nächste Panel ließ ich sausen, da ich mir auch Autogamme holen wollte. Das erste von meinem Lieblingscharakter Carl Grimes, gespielt von Chandler Riggs. Ich gönnte mir dazu noch ein Selfie, auch wenn die Fotoqualität natürlich mies ist. Chandler war superlieb, begrüßte jeden per Handschlag und wechselte ein paar nette Worte. Und so sieht er aus, wenn jemand, der die 8. Staffel noch nicht gesehen hat, sagt: "You almost look like my son. You have to survive!" Er hat doch eine gewisse Ähnlichkeit mit Noah, oder?

Sandra und Chandler Riggs

Als ich dann zum nächsten Panel mit den Bewohnern von Alexandria anstand, erzählte mir eine Frau, als sie mein Autogramm sah, dass das der schlimmste Tod der Serie bisher war. Ich wusste, dass Carl gebissen werden würde, aber dass er tatsächlich stirb, hatte ich noch nicht glauben wollen. Er hat doch so viel schon überlebt, zwei Mal angeschossen, einmal fast von Zombies erwischt, ein Auge verloren. Ich hoffte, dass man ihm nur die Bisswunde entfernen musste, vielleicht eine Hand abhacken oder so. Jetzt weiß ich mit Gewissheit, dass er sterben wird. Aber nur in der Serie, nicht in den Comics. Ich muss die Comics wohl lesen :)

Das Panel mit Christian Serratos (Rosita), Alanna Masterson (Tara), Michael Traynor (Nicholas) und Ross Marquand (Aaron) war ganz nett. Christian sollte einen Disneysong singen, und alle setzten sich vor ihr auf den Boden, um ihr wie im Kindergarten zuzuhören. Ross (mit Vollbart) konnte aber wirklich gut singen.

Die Panels wurden alle durch Stenotypisten auf deutsch übersetzt und es gab auch Gebärdensprachler. Was für eine Leistung! Und was für ein Service! Wirklich gut für die Gehörlosen, die es tatsächlich im Publikum gab, und diejenigen, die nicht so gut Englisch können.

Danach habe ich mich bei Khary zu einem Autogramm angestellt. Das ging auch fix, obwohl er jeden umarmte und sich unterhielt und statt nur einem Selfie eine ganze Reihe Fotos machte, inklusive dem Tiger-Look. Ich habe natürlich ein Autogramm mit Shiva genommen, und für sie hat er mit einer Katzentatze unterschrieben. Ein wirklich sympathischer Kerl!

Zuletzt kam der Kostümwettbewerb. Es gab ein paar echt gute Kostüme, auch von Zombies und ganz viele Negans. Aber so richtig vom Hocker gehauen hat mich jetzt nichts, aber dafür gibt eine Serie wie Walking Dead vielleicht auch nicht so viel her. Lustig war das Zusammenspiel der Zombiefrau, die auch gewonnen hatte und einem der Negans. Als ich am Ende des Wettbewerbs hinten rum ging, habe ich einen Teilnehmer etwas von "unfair" sagen hören. Ich fand das auch ein wenig, da die beiden Moderatoren auch die Jury waren und die ersten drei Gewinner auswählten und dann über die Lautstärke des Applauses die Reihenfolge bestimmten.

Anschließend bin ich noch mit Thomas, Monika, Martina und zwei weiteren Congängerinnen in das Hotel Restaurant Stern gegangen, einem sehr guten Griechen, bei dem es aber auch Pasta und Pizza gibt. Sehr lecker! Auf dem Rückweg sind wir aus Versehen etwas zu weit mit der Tram gefahren, aber wir hatten Glück. Die nächste Tram in Gegenrichtung kam schon nach drei Minuten. Es ist nämlich wieder Winter.

Es gibt auch schon einen (negativen) Artikel zur Con. Aber hey, wenn die Leute so viel Geld freiwillig ausgeben, dann ist es das für diese Leute eben wert. Andere geben 1000 Euro für ein Fußballticket aus. Ist das weniger verrückt?


Sonntag, 18. März 2018

Heute bin ich nach dem Frühstück gleich zur Maimarkthalle marschiert und war kurz nach halb elf beim Panel angestanden. Anders als gestern waren aber schon alle Stühle besetzt und es wurde niemand mehr hineingelassen. Das war schon sehr frustrierend. Da fand ich dann das System von der Star Trek Destination besser, wo das ganze Wochenende nur 49 Euro gekostet hat, aber für die Panel dann ein wenig extra bezahlt werden musste. Dafür bekam man aber auch sicher einen Platz und die Veranstalter wussten schon im Vorfeld, wie viele Personen sich für die Panels interessierten. Einige durften dann zwischen der Absperrung und der letzten Stuhlreihe stehen, der Rest blieb hinter dem Absperrband, auch ich Winzling. Aber ich habe das Panel trotzdem ganz gut auf der Leinwand verfolgen können.

Es waren die beiden Stargäste Jeffrey Dean Morgen (Negan) und Norman Reedus (Daryl). Jeffrey wurde gefragt, welche Rolle er lieber mochte, die des Denny Duquette aus Greys Anatonmy oder Negan. Er meinte, dass Negan mehr Spaß macht, aber er Denny zu verdanken hat, dass dadurch seine Karriere endlich bergauf ging. Es hieß, dass die beiden normalerweise keine Panels geben und das eine große Ausnahme wäre. Später habe ich gehört, dass Jeffrey angeblich mal beworfen worden ist, weil die Leute die Rolle und den Schauspieler nicht auseinander halten können. Mit seinem Bart hätte ich ihn aber auch nie erkannt. Norman hat die meisten Fragen gestellt bekommen. Es liefen auch verdammt viele Mrs. Daryl Dixons rum. Eine Fragestellerin war als Zombie-Negan verkleidet. Die Moderatorin Sara hat sie gefragt, ob sie etwas weiß, das wir noch nicht wüssten. Ich glaube, jeder möchte Negan als Zombie sehen...

Als das Panel vorbei war, verließen sehr viele das Areal, so dass wir eine Chance bekamen, uns hinzusetzen. Der arme Security-Mitarbeiter am Ende des Absperrbandes bemühte sich, nur die Leute reinzulassen, die auch in der Schlange standen, und nicht diejenigen, die von hinten dazudrängten, aber ohne Hilfe gelang es ihm leider nicht besonders. Aber ich bekam einen Platz in dem mir wichtigsten Panel mit Sarah Wayne Callies (Lori) und Chandler Riggs (Carl). Sarah hat die Serie nach ihrem Ausscheiden nie weiter geschaut, da sie ihr das Living Daylight aus dem Body scared. Aber wenn sie noch in der Serie gewesen wäre, als Mutter hätte Lori es niemals zugelassen, dass Carl stirbt.

Chandler wurde von einem jungen, weiblichen Fan gefragt, wieso er ihr nie auf Instagram antwortet. Und er hat glücklicherweise nicht erst beim Lesen des Drehbuchs erfahren, dass Carl stirbt, sondern er wurde davon schon vorher informiert. Für ihn ist es aber okay, denn jetzt kann er sich anderen Dingen seiner Karriere zuwenden. Er macht auch Musik. Dass er bereits mit 7 Jahren seinem ersten Zombie begegnet ist, kam nicht zur Sprache. Aber ich war auch nicht am Microphon :) Als er gefragt wurde, ob er bei einer echten Zombieapocalypse lieber im Team Rick oder Team Negan kämpfen würde, wenn er nicht Ricks Sohn wäre, antwortete er mit Negan. In Georgia darf man anscheinend erst mit 14 an die Waffe, weshalb es auch so lange gedauert hatte, bis er in der Serie schießen durfte. Er fand das cool, denn das war wie Call of Duty life. Tja, so sind Jungs. Als er gefragt wurde, ob er einen Coach gehabt hat, der mit ihm die extremen Gefühle, die man in Krisensituationen hat, einübt, meinte Sarah, dass er das nie nötig gehabt hatte, dass er auch in dem jungen Alter bereits ein begnadeter Schauspieler war. Sarah wurde auch gefragt, wer nun der Vater von Judith sei, Rick oder Shane. Sie antwortet, dass sie selbst ein Adoptivkind hat und deshalb ist für sie Rick der Vater, denn er kümmert sich um das Kind. Und Sarah sagte auch, dass es unglaublich ist, wenn ein Schauspieler zu Lebzeiten erzählt bekommt, dass jemand eine Woche oder so geweint hat, als er/sie gestorben ist. Das hört man normalerweise nie ;-)

Nach dem schönen Panel bin ich dann kurz um die Ecke und dann zum Autogrammstand von Norman Reedus gegangen. Allerdings wurde niemand mehr hinter die Absperrung gelassen, zwischendurch nochmal ein paar einzelne Leute, aber dann war endgültig Schluss. Von ca. 13:00 bis 14:30 Uhr stand ich mir dort die Füße wund. Aber gegen Ende konnte ich wenigstens noch ein paar nette Fotos schießen, auch wenn ich kein Autogramm mehr bekommen hatte. Und somit 80 Euro gespart habe. Es war sogar ein Marty McFly da, der sein Hoverboard hat unterschreiben lassen. Aber für diejenigen, die das Glück hatten, in der Schlange zu stehen, gab es ein paar nette Worte, eine Umarmung und Norman nahm sich wirklich für jeden etwas Zeit. Das war keine Massenabfertigung, wie man es von der Fedcon kennt. Dafür gingen aber auch sehr, sehr viele Leute ohne Autogramm nach Hause. Wie war das? Nächstes Jahr soll es wieder eine Walker Stalker Germany geben? Und wer wird dann dabei sein?

Nach dieser Enttäuschung bin ich erst mal einen Crepes essen gegangen. Der war wirklich köstlich. Dabei habe ich mir das Essenszelt angeschaut und mich dort ein wenig ausgeruht, weil meine Füße echt wehtaten. Eigentlich wollte ich mir nebenan nochmal ein Programm holen, da ich meins leider verloren hatte, aber das war gar nicht nötig, da hier auf den Tischen welche rumlagen. Ich wollte eigentlich noch ein Foto mit den Rick- und Negan-Doppelgängern machen, aber an die Schlange durfte sich auch niemand mehr anstellen. Ich hörte kurz einer Diskussion zwischen einem Security-Mitarbeiter und zwei enttäuschten Fans zu. Aber es stimmt schon, die beiden hatten ein absolutes Marathon-Wochenende hinter sich und waren wirklich unermüdlich beim Fotoshooting. Ich weiß nicht, wieviele 1000 Fotos dort gemacht wurden.

Achtung, Spoiler

Frisch gestärkt habe ich mich dann gleich in die Reihe zum letzten Panel mit Tom Payne (Jesus) angestellt. Enids Panel ist wohl ausgefallen, weil sie krank geworden war. Während ich in der Schlange stand, habe ich auf Wikipedia einen Teil der Handlung des Comics durchgelesen, da dort Carl überlebt und ich mir überlegte, ob ich dieses Paralleluniversum von Walking Dead lesen sollte, nur damit ich Carl am Leben weiß. Die groben Handlungsbögen finden sich im Comic genauso wie in der Serie wieder. Aber im Comic ist Carol tot. Und Judith auch. Und es gibt keine Sascha. Und Rick ist nicht mit Michonne zusammen, sondern mit Andrea, die dort noch lebt. Ich weiß nicht, ob mir das so gefällt. Also doch die Serie. Ich werde mich der 8. Staffel stellen müssen und damit Carls Tod. Aber ich bin froh, dass ich davon vorher weiß. Ich hatte von dem Biss gelesen, aber er hat zwei Schüsse überlebt. Ich dachte wirklich, dass er das auch schaffen würde.

Das letzte Panel war dann von Tom Payne (Jesus). Er wurde wegen seiner schönen, langen Haare gefragt. Her hat anfangs seine Freundinnen gefragt, wie sie ihre Haare pflegen würden, aber eigentlich macht er nichts, außer sie regelmäßig waschen. Aber einmal blieb ihm ein Kaugummi darin hängen, das war eklig. Tom war auch wichtig, einen richtigen Bart stehen zu lassen, weil man mit den angeklebten Dingern seinen Mund kaum bewegen kann. Für das Vorsprechen hat er weder die Comics gelesen noch die ersten Staffeln der Serie geschaut. Er meinte, das wäre nicht notwendig, schließlich kennt Jesus Rick und seine Leute auch nicht, bevor er ihnen in der Serie begegnet. Seine Freundin ist aus Stockholm und das ist schon schwierig, eine Fernbeziehung zu führen. Er hat viel Schokolade und Alkohol bei der Autogrammstunde geschenkt bekommen, aber er kann die Sachen nicht mit in die USA nehmen und auch nicht hier verzehren. Früher hätte er an so einem Wochenende schon Alkohol getrunken, aber jetzt mit über 30 macht er das nicht mehr, da will er fit sein. Auf die Frage, ob er durch die Serie etwas besser auf eine Zombieapocalypse vorbereitet sei, als andere Leute, antwortete er, dass man so etwas nie wissen kann, bis es passiert. Als vor ein paar Jahren in L.A. ein Erdbeben war, war er über sich selbst überrascht, wie cool er darauf reagiert hat und seine Freundin beruhigen konnte. Außerdem meinte er, dass er die Fans manchmal liebt und manchmal hasst.

Nach dem letzten Panel habe ich mich von meinem Lieblings-Merchandize-Stand noch verabschiedet und bin völlig verfroren in mein Hotel zurückgekehrt. Jetzt werde ich noch die Fotos sichern und morgen hoffentlich online stellen.


Montag, 19. März 2018

Am Montag bin ich nach dem Frühstück schon recht früh losgefahren, kurz nach 8:30 Uhr, nachdem ich das Auto vom Eis befreit hatte. Bis auf ein winziges Stäuchen bei Pforzheim ging es diesmal sehr zügig und problemlos voran und ich bin 13:30 Uhr heil zu Hause angekommen. Ich hatte nur eine kurze Tankpause einlegen müssen, als die Anzeige schon blinkte. Ich war mit meinen Gedanken immer noch bei Carls Tod und ich weiß genau, dass ich in den beiden Folgen flennen werden, als wäre ein Kaninchen gestorben. Es ist "nur" ein Seriencharakter, aber man leidet eben doch mit ihnen irgendwie. Und was mich auch sehr gefreut hat dieses Wochenenede: Ich hatte endlich mal wieder echtes Confeeling!


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09.01.2012 13:04 Clicks: 516564

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