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Dienstag, 20. August 2013 21:34

Urlaub 20. Tag - Georgia Aquarium und Biergarten

Heute waren wir im Georgia Aquarium. Das war wirklich ein Highlight und absolut eine Reise wert, falls es einen mal nach Atlanta verschlagen sollte. Zunächst haben wir im Cafe etwas gegessen, weil wir hier erst mittags aufgeschlagen sind. Die Auswahl ist wirklich sehr gut hier. Dann sind wir in den Ocean Voyager gegangen, in dem es vier große Tanks so groß wie Fußballfelder gibt. Dort sind Sandbank Sharks, Zebrasharks, Blacktip Reef Sharks, Guitarsharks, Sägezahnhaie, viele andere Fische, Mantarochen und vier junge Walhaie. Der größte ist erst ca. 4 Meter lang, aber die Tanks sind groß genug, um die Walhaie auch noch als erwachsene Tiere zu beherbergen, wenn sie 15 Meter lang sind. Es war trotzdem beeindruckend.

Wir mussten aber 2.30pm im Dolphin Tale Theater sein, wo eine richtig tolle Delfinshow gezeigt wurde. Leider durfte man dort nicht fotografieren. Aber wozu gibt es Youtube ;-) Es war eine Mischung aus Delfinshow und Musical, mit Wasserspiel und Lichteffekten. Die Delfine haben auch sehr interessante Sprünge gemacht, ich fand die Show sogar einen Tick besser als die Show im SeaWorld :)

Anschließend standen wir noch am Delfinbecken und ich hörte einer Angestellten vom Aquarium zu, wie sie uns auf die Bauchnabel der Delfine aufmerksam machte und erzählte, dass sie die 5 Männchen und 6 Weibchen getrennt halten, um Geburtenkontrolle zu betreiben. Eine der Trainerinnen ist Psychologin, und es scheint kein so großer Unterschied zwischen Menschen- und Tierpsychologie zu sein.

Danach sind wir wieder in den Raum mit dem Riesenaquarium gegangen, wo wir hätten stundenlang verweilen können. Außerdem kam dann die Angestellte wieder, die uns auch wiedererkannte und freudig weitererzählte, weil sie merkte, dass ich mich wirklich für die Meerestiere interessierte. Im Becken waren dann auch drei Taucher. Wer ein Tauchzertifikat hat und das entsprechende Kleingeld, kann im Georgia Aquarium tauchen. Ein Mitarbeiter filmt dann das Ganze und man bekommt von dem Abenteuer eine DVD. Vielleicht sollte ich doch Tauchen lernen, nachdem mir das Schnorcheln so Spaß gemacht hat und ich mich wirklich für Meerestiere interessiere?

Die Haie sind darauf trainiert, nach oben zu schwimmen und sich von Hand füttern zu lassen, damit sie die Fische im Becken nicht wegfressen und damit sichergestellt ist, dass ihr Magen auch voll ist. Die Mantas haben über den Tauchern bei den Blasen Loopings geschlagen, weil sich in den Blasen Krill sammelt und sie dadurch leichter an Nahrung kommen. Sie haben also nicht - wie ich zuerst vermutet hatte - die Blasen mit Futter verwechselt. Wenn sie nicht fressen, rollen sie die Lappen rechts und links von ihrem Maul ein. Beim Fressen klappen sie sie wie Segel auf, damit mehr Wasser hineinströmt und sie mehr Futter bekommen. Die Kehle von Mantas und den Walhaien ist nur Tennisballgroß, so dass sie höchstens kleine Fische schlucken können. Das Georgia Aquarium hofft, dass sich die Walhaie auch fortpflanzen, wenn sie erwachsen sind. Man weiß so wenig über diese Tiere und es ist noch eine Menge zu erforschen.

Georgia Aquarium

Vor lauter Begeisterung haben wir fast die Zeit vergessen, und es gab noch so viel zu sehen. Deshalb sind wir dann durch die anderen Showräume recht schnell gegangen, auch wenn wir sie nicht mehr alle geschafft haben und das 3D-Kino mit einem Filmchen wie Findet Nemo haben wir gar nicht mehr gemacht. Aber wir haben viele bunte Frösche gesehen, ein Streichelbecken mit jungen Haien mit Bogenkopf (ich glaube, die gehören zu den Hammerhaien, hab aber ihren Namen vergessen) und so braunen Rochen wie im SeaWorld. Insgesamt hatten die Delfine, Belugas und alle anderen Fische hier jedoch deutlich mehr Platz als im SeaWorld, trotzdem gab es immer etwas zu sehen.

Schade, dass das Aquarium schon 5pm zumacht. River Scout und Tropical Diver (Quallen) haben wir leider nicht mehr geschafft zu sehen :( Wirklich ein tolles Aquarium, kann ich nur empfehlen.

Zum Abschluss haben wir dann im Biergarten gegessen, wo es Schnitzel, Rouladen, Käsespätzle und Bratwurst gab. Manches war nicht ganz so gut, aber der Rotkohl und der Kartoffelbrei waren wirklich klasse. Aber diesmal hat außer uns niemand deutsch gesprochen, nicht so wie 1989, als wir im Happy Wanderer gegessen haben und die Bedienung deutsch sprach. Aber lustig war es schon so zum Abschluss. Apropos TGI Fridays... Wahrscheinlich ist die Kette doch nicht so gut, aber die Filiale bei unserem Springhill Mariott in Orlando war absolut klasse, frisches Essen und ein megaleckerer Vanilla Bean Cheesecake. Ich wünschte, es hätte bei mir noch ein ganzes Stück reingepasst und nicht nur die Reste von Farids Kuchen :( Vielleicht das nächste Mal in Orlando :)

Biergarten

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09.01.2012 13:04 Clicks: 691072

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