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Samstag, 29. Oktober 2011 20:50

Anleitung zum Unglücklichsein - Paul Watzlawick

Aus aktuellem Anlass habe ich mal versucht, herauszufinden, wieso sich Menschen selbst unglücklich machen. Ich hatte anno dazumal den Tip für das Buch [Unser Amazonstore: ] Anleitung zum Unglücklichsein von Paul Watzlawick [/Amazonstore Ende] bekommen, von meinem Englisch-Dozenten in der Berufsabendschule, Ian hieß her. Er hatte damals erzählt, wie ein Typ auf dem Weg zu seinem Nachbarn, bei dem er sich einen Hammer ausleihen wollte, sich selbst in wirre Vermutungen verstrickte, weshalb der Nachbar ihm eventuell den Hammer verweigern könnte, dass er schließlich, als der Nachbar ihm die Tür öffnete, ihn sauer anschrie, dass er seinen Scheiß-Hammer doch behalten kann, Arschloch!

Ja, so eine Passage kam dann auch in diesem Buch vor. Und noch einige andere Fallen, die satirisch als Ratschläge formuliert waren, die einen unglücklich machen. Ich erkannte mich zum Glück in diesem Buch nicht wieder, denn ich glaube, ich bin ein glücklicher Mensch und ich treffe meine Entscheidung meistens auch so, dass sie mich auf einen guten Weg bringen, und was wohl noch viel wichtiger ist, ich bin sehr geradlinig und daher verlässlich. Also, ich kann mich selbst auf mich verlassen.

Die oben zitierte Passage, die mir aus meiner Berufsschulzeit noch in Erinnerung war, blieb jedoch auch der beste Teil dieses dünnen Büchleins für zwischendurch. Ob Menschen, die sich notorisch unglücklich machen, da sie nicht fähig sind, Entscheidungen zu treffen und auf ein Ziel zuzugehen, sondern einen unberechenbaren Zickzackkurs fahren, oder die es nicht schaffen, ein gesundes Maß an Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein aufzubauen, das bezweifel ich jetzt mal. Manchen Menschen ist einfach nicht zu helfen.

Thema: Bücher
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09.01.2012 13:04 Clicks: 138335

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