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Mittwoch, 23. Dezember 2009 20:52

Der letzte seiner Art - Andreas Eschbach

Ein völlig ungewohntes Lesegefühl bot [Unser Amazonstore: ] Der letzte seiner Art von Andreas Eschbach [/Amazonstore Ende]. Normalerweise scheucht er seine Protagonisten einmal um den Globus und erklärt Zusammenhänge von globalem Ausmaß, die man dann auch in den Nachrichten nicht ohne beängstigendem Aha-Effekt nachlesen kann.

Doch in diesem Roman lässt es Eschbach etwas ruhiger angehen. Er handelt vollständig in einer irischen Kleinstadt namens Dingle, in dem sich die ganze Geschichte - mit Ausnahme einiger Flashbacks - abspielt.

Duane Fitzgerald ist ein Cyborg, eine Killermaschine hergestellt vom amerikanischen Militär, aber nie in den Kampfeinsatz geschickt. Da das Experiment sich letztendlich als Fehlschlag erwiesen hatte, wurden die Viele-Milliarden-Dollar-Männer in den Ruhestand versetzt. Doch das friedliche Leben in dem beschaulichen Fischerort nimmt ein jähes Ende, als innerhalb weniger Tage drei Morde geschehen und Duane feststellen muss, dass er ein Gejagter ist.

Der römische Philosoph Seneca leuchtet ihm auf seiner letzten Reise den Weg, doch erleuchtet wird er von der unerfüllten Liebe zu Bridget Keane, der Rezeptionistin des Hotel, in dem der erste Mord geschieht. Auch hier endet die Geschichte ohne Happy End. Allmählich finde ich das ein wenig unbefriedigend, wenngleich es in Büchern wie "Ausgebrannt" absolut passend erscheint.

Fazit: Sicherlich nicht der spannendste Eschbach.

Themen: Bücher | Andreas Eschbach
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09.01.2012 13:04 Clicks: 138264

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