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Dienstag, 15. September 2009 18:17

Anleitung zum Dickwerden - Bernhard Ludwig

Mann, das ist eine Satire! Aber es hat doch wirklich viel Wahrheit in sich. Besonders auf Seite 113.

Es deckt sich mit meinem Grundsatz, den ich seit 1989 habe: Nie wieder Diät!

Meinen Blutzuckerspiegel halte ich konstant, denn ich esse, wenn ich Hunger habe, oder mein Blutzuckerspiegel in den Keller rutscht und meine Hände anfangen zu zittern.

Aber auf das Wiegen (österreichisch: Abwiegen) verzichten? Hm, ich gebe zu, ich messe dem aktuellen Tagesgewicht nur eine geringe Bedeutung bei. Und ich wiege mich ganz bestimmt nicht vor und nach jeder Mahlzeit und vor und nach jedem Saunagang (da gehe ich eh nicht hin). Das ist was für Leute, die zum Friseur gehen, um abzunehmen. Oder sich ein Bein amputieren lassen *g* Ja, das Buch ist eine Satire...

Aber ich brauche meine Zahlen für meine schöne Statistik. Ich liebe doch diese Spielerei mit Excel. Und die Rückschlüsse, die ich daraus ziehen kann. Zum Beispiel, dass mein Essverhalten in den letzten 20 Jahren gar nichts mit meiner Gewichtsentwicklung zu tun hat. Sondern einzig mein Hormonstatus (z.B. schwanger oder nicht schwanger, Stillzeit, übermäßiger Stress, Verliebtheit, Gelbkörperhormonmangel). Ist ein nützliches Wissen. Oder auch nicht ;-)

Aber immerhin ist das komische Idealgewicht (Körpergröße minus 100, bei Frauen nochmal 10% weniger) endlich dem BMI gewichen. Früher hätte ich mich auf ein Idealgewicht von 51,3 kg runterhungern müssen. Ist das krank! Mit dem BMI habe ich zumindest ein Normalgewicht zwischen 50 und 60 kg. Und mit zunehmendem Alter darf es auch etwas mehr sein. Nicht berücksichtigt sind natürlich Menschen mit schweren Knochen oder mit einer ausgeprägten Muskulatur. Aber dafür gibt es dann ja noch den Spiegel und den gesunden Menschenverstand.

Bleibt noch der Muskelaufbau. Ist auch nicht wirklich neu, aber seit 1990, als das Buch aufgelegt wurde, immer noch nicht bis zu den Frauenzeitschriften vorgedrungen. Und ich weiß, ich verbringe viel Zeit vorm Rechner... Die Zeit könnte ich genauso gut in ein Fitnessstudio gehen und ein paar Gewichte stämmen. Aber die Sache hat einen Haken: Der Rechner steht zu Hause, wo ich zwischendurch immer wieder aufspringen und den Haushalt machen oder mich um meine Kinder kümmern kann. Aber im Schrank liegen ja noch ein paar Hanteln. Bleibt die Frage, nutzen die was? Da bin ich mir nicht so sicher.

Aber Florian kann bestätigen, dass ich nicht unter kalten Füßen und Händen leide. Woran mag das wohl liegen?

Themen: Bücher | Kampf den Pfunden
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09.01.2012 13:04 Clicks: 691227

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