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Montag, 22. Juni 2009 20:45

Star Trek in Deutschland - Mike Hillenbrand und Thomas Höhl

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Und wieder habe ich ein Buch zu Ende gelesen. Kurz zum Inhalt: Das Buch befasst sich mit drei Hauptthemen, nämlich Star Trek in Film & Fernsehen und deren Synchronisation, den Fans in Deutschland und Star Trek in gedruckter Form.

Mir persönlich haben die beiden ersten Abschnitte besser gefallen, auch wenn sich ein Kapitel ein wenig so las, als hätte der Autor spät nachts noch am Rechner gesessen und sich mit Energy Drinks wachgehalten, um eine Liste mit Stichpunkten abzuarbeiten. Da uns verschwiegen wird, welcher der beiden Autoren für welche Kapitel verantwortlich war, kann ich das jetzt natürlich keinem der beiden in die Schuhe schieben. Geschickt eingefädelt ;-)

Aber ich möchte darüber gar nicht meckern, denn so ein Buch zu schreiben ist nicht einfach, und was zählt ist doch, was am Ende dabei herauskommt. Und das ist wunderbar, eine Liebeserklärung an Star Trek und das deutsche Fandom.

Im ersten Teil wird auch ausführlich darüber berichtet, dass wir Trekkies von den Medien nur zu gerne ins Rampenlicht gezerrt wurden, um uns für blöd zu verkaufen. Aber das sind wir ganz und gar nicht. So werden Formate wie Schreinemakers entlarvt, sich keine Mühe gemacht zu haben, sich mit dem Thema ernsthaft auseinanderzusetzen, denn "ernsthaft" und "Star Trek" passt für den Durchschnittsfernsehkonsumenten offensichtlich nicht zusammen. Schnell, guckt euch das Interview mit James Doohan an, so lange es noch online ist. Danke an Daniel *knuddel*

Der zweite Teil über das Fandom ist auch sehr interessant, vor allen Dingen, weil Dirk Bartholomae ein wunderbares, weil ehrliches Interview gegeben hat und wirklich eine Bereicherung war. Auch die Aktion von Stand By, die ein Auge auf die deutsche Synchronisation ab Star Trek IV warf, ist schön beschrieben. Leider wird Stand By bereits im ersten Teil über die Filme im Zusammenhang mit der Synchronisation immer wieder erwähnt, und wer nicht weiß, was es damit auf sich hat, wird an dieser Stelle vielleicht etwas verdutzt fragen, was das eigentlich ist. Mein Lieblingskapitel ist allerdings das über die USS Thor, einem Auto, das zu einem Shuttle umfunktioniert wurde ;-)

Der dritte Teil über die Druckwelt von Star Trek liest sich leider ebenfalls wie eine Abhandlung von Stichpunkten. Allerdings lohnt es sich wirklich, am Ball zu bleiben, denn es werden so manche Romane vorgestellt, die sich zu kaufen lohnen. Und mir wurde bescheinigt, dass ich wohl einsam wäre, da mein unangefochtener Lieblingsroman [Unser Amazonstore: ] Ishmael [/Amazonstore Ende] ist, der trotz fünf Sterne bei Amazon offensichtlich das Fandom polarisiert. Oder doch nur die Autoren? Nein, darüber möchte ich nicht spekulieren ;-)

So, und nun muss ich mir noch eine Amazon-Rezension ausdenken, die dasselbe aussagt, aber anders formuliert ist...

Themen: Bücher | Star Trek
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