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Sandra's Blog-Archiv

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Dienstag, 26. Februar 2008 21:09

I survived Blutspende

Vor ein paar Tagen flatterte eine Einladung vom Blutspendedienst ins Haus. Ich finde, dass das eine gute Sache ist, und wollte schon seit Ewigkeiten mal Blut spenden, aber irgendwie ist immer etwas dazwischen gekommen. Ich besitze auch seit Jahren einen Organspendeausweis, den ich seinerzeit bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung angefordert, ausgefüllt und in meinen Geldbeutel gesteckt habe. Man wird nicht registriert und muss keine Gesundheitstests machen. Einfacher geht es nicht. Aber ich schweife vom Thema ab.

Laster vom Blutspendedienst

Dieses Mal hatte ich es mir ganz fest vorgenommen, zum Blutspenden zu gehen, wenn der Blutspendedienst schon zu mir nach Hause kommt. Todesmutig bin ich heute also ins Kulturhaus gestiefelt, ein paar Formulare ausgefüllt, meinen Personalausweis hergezeigt und los ging's. Zunächst wurde mir in den Finger gepiekst, um den Hämoglobinwert (13,8 g/dl) zu messen. Der Blutdruck wurde auch gemessen, der ist bei mir immer etwas niedrig. Dafür war der Puls etwas hoch, weil ich so aufgeregt war. Und die Temperatur wird noch gemessen. Dann ging es zu einem kurzen Beratungsgespräch mit einer Ärtzin, der man auch Fragen stellen konnte. Anschließend holte ich mir meine Röhrchen und Beutelchen ab und legte mich auf eine freie Liege.

Die anwesenden Ärztinnen (nehme ich mal an) waren sehr freundlich, obwohl sie schon viele Stunden im Kulturhaus verbracht hatten und noch einige Zeit vor sich hatten. Routiniert klärten sie die Blutspender über alles auf, legten die Venenkanülen und wurden nicht müde, uns zu fragen, ob alles in Ordnung sei. Eine nette Ärztin hatte sogar Zeit, ein Foto von mir zu machen. Ich fühlte mich wirklich wohl.

Sandra bei der Blutspende

Ich weiß leider nicht, wie lange das Spenden an sich gedauert hat. Insgesamt war ich aber ungefähr zwei Stunden im Kulturhaus. Nach der Blutspende blieb ich noch zehn Minuten auf der Liege, bevor ich mich auf einen Stuhl setzte und Kekse aß und Cola trank. Nach weiteren zehn Minuten wurde mir das elastische Band vom Arm entfernt und Florian brachte mich nach Hause. Zur Belohnung gab es auch ein paar Leckereien.

Belohnung für die Blutspende

Themen: Sonnenstrahl | Fotografie
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Kommentare:

Dienstag, 26. Februar 2008 22:22

Kes schrieb:

VORBILDLICH!!!! Ich bin auch eine überzeugte Blutspenderin, auch wenn ich diverse Male aussetzen musste wegen Schwangerschaften/Kaiserschnitten usw. Ich find das total super und das gute Gefühl etwas Sinnvolles getan zu haben entschädigt für den kleinen Zeitaufwand. Am meisten macht es Spaß mit Kindern zu gehen und ihnen alles zu erklären und darauf zu hoffen das dies die nächste Spendergeneration wird. Und ich mit meiner Spritzenphobie werde immer fürsorglichst am Arm in Papier gewickelt, damit ich denen net abklappe ^^. Ich finde das ganz toll, das Du Dich getraut hast! Und Organspendeausweis ist auch superwichtig (hab ich auch *freu*).

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