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Samstag, 27. Juni 2026 16:11

Pumuckl-Tour in Haidhausen von Mingatours

Heute war ich mit Florian bei der Pumuckl-Tour in Haidhausen von Mingatours. Ich bin über Fatzebuck darauf aufmerksam geworden, aber leider war sie bisher immer ausgebucht. Wir wollten eigentlich eventuell vielleicht zum CSD, aber nachdem noch Tickets verfügbar waren, habe ich umdisponiert.

Natürlich bin ich im Cosplay mit wenig Aufwand gegangen: Grüne Hose (ja, trag ich tatsächlich ab und an und pass auch wieder rein) und ein gelbes Raumschiff Enterprise-T-Shirt, das ich irgendwann mal von Sat.1 als Werbegeschenk erhalten habe. Da ich eigentlich meine Haare nicht mehr färben möchte, habe ich mal Haarkreide ausprobiert. Sieht zwar nicht rot aus, daber zumindest rötlich. Meine Haare habe ich mit einem roten Samtgummi zusammengebunden, das sieht man auf dem Bild leider nicht. Chrsitine, unsere Tourguidin, hat sich auch über das Outfit gefreut. Eine Tasche, ein Poloshirt mit Stickerei und ein Plüsch-Pumuckl waren auch mit von der Partie, die meisten Leute kamen aber in normaler Kleidung.

Wir versammelten uns am Treffpunkt und Christine erzählte uns dann eine ganze Menge über die Drehorte und Schauspieler. Weil es so heiß war, haben wir immer schön schattige Plätze aufgesucht. Für eine Rollstuhlfahrerin war die Tour auch barrierefrei. Haidhausen ist wirklich malerisch und wird auch gern für andere Filmproduktionen als Kulisse verwendet. Auf einem großen Tablet zeigte uns Christine auch immer passende Szenenfotos. Da ich die Hörspiele vor ein paar Jahren gehört habe, aber die Serie schon ewig nicht mehr gesehen, die neue leider auch noch nicht und den Film "Der blaue Klabauter" habe ich auch noch auf einer verstaubten DVD irgendwo rumliegen, konnte ich leider gar nichts zu den Folgen sagen. Einfach zu lange her. Es gab auch noch Anekdoten aus anderen Serien, z.B. Monaco-Franze. Bei "Die Hausmeisterin" habe ich immer überlegt, wann eine Hausmeisterin bei Pumuckl vorgekommen wäre. Ich hab's nicht so mit deutschen Serien (außer Kohlrabenschwarz).

Haidhausen ist so schon wunderschön anzusehen, aber mit den Anekdoten von Christine auf der Pumuckl-Tour sieht man alles nochmal mit anderen Augen. Es hat uns sehr viel Spaß gemacht, auch wenn wir am Ende wegen der Hitze keine Lust mehr auf ein Selfie mit einem tollen Pumuckl-Gemälde auf einem Rolladen hatten.

Mit der netten Familie mit Plüsch-Pumuckl und -Tasche habe ich mich auch ein wenig unterhalten. Sie lieben auch den Film "Hui Buh" von Michael Herbig und mit Christoph Maria Herbst. Und ich habe dann die Hörspiele Ghostsitter von Tommy Krappweis (dem Co-Erfinder von Bernd das Brot) empfohlen. Darin geht es um einen 14jährigen Jungen, der eine Geisterbahn erbt und dann feststellt, dass alle Geister echt sind. Christoph Maria Herbst spricht darin den Vampir Vlarad, einfach großartig! Die Hörspiele höre ich gerade rauf und runter. Florian hatte sogar ein T-Shirt an, auf dem man viele Figuren aus Ghostsitter anschauen konnte, inklusive dem Anwalt Feuerflieg und dem Pummeleinhorn.

Sandra als Pumuckl mit grüner Hose, gelben T-Shirt, rot angemalten Haaren und barfuß.

Malerisches Haidhausen

Florian mit Tiberius und Ghostsitter-Shirt und Sandra

Pumuckl-Drehort

Eichhörnchen

Fußmatte vor dem Colorbirds

Holzhaus vom Alpenverein

Malerisches Haidhausen

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | unterwegs | Blick in die Vergangenheit | Serien | Fotos | Star Trek | Tommy Krappweis | Ghostsitter & Co. (Mara, Kohlrabenschwarz)
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Freitag, 26. Juni 2026 17:54

Severance (AppleTV)

Ferdinand hat gemeint, "Severance" wäre die beste Science-Fiction-Serie, die er seit langem gesehen hat. Es geht um die Trennung vom Privat-Ich und Arbeits-Ich, realisiert durch einen Chip im Gehirn. Die Leute arbeiten in der Firma Lumon. Was sie da so genau tun, ist mir schleierhaft. Die erste Staffel war schon psychodelic, aber in der zweiten wird da noch mehr Adsurdum draufgepackt. Streckenweise arschlangweilig. Mir war weder klar, was die Leute da tun, noch was ihre Ziele sind.

 Achtung, Spoiler 

In der letzten Folge der zweiten Staffel "entscheidet" sich Marc zwischen seiner Frau (Outie) und seiner Kollegin (Innie). Das hat mich ein ganz klein wenig emotional gepackt. Aber nicht so sehr, dass ich mir die dritte oder weitere Staffeln antun werde. Mit Science Fiction hat das nicht viel zu tun.

Thema: Serien
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Mittwoch, 24. Juni 2026 20:18

Hoaxilla Scrollen, Swipen, Sorgen: Soll der Staat Kinder vor Social Media schützen?

Passend zum Artikel bei Heise Australiens Social-Media-Bann: Jugendliche haben sich nicht aussperren lassen kam heute online von der VHS Hannover wieder einen spannenden Vortrag von Hoaxilla zum Thema Social Media und Altersbeschränkung. Es hat wieder sehr viel Spaß gemacht, es war enorm informativ und der Chat hat wunderbar mit diskutiert. Sogar zwei bekannte Gesichter haben wir gesehen.

Wir haben in der EU eigentlich eine ganz gute Regelung, die eher die Plattformbetreiber in die Pflicht nimmt. Aber die Strafzahlungen sind lächerlich verglichen mit den Umsätzen, die hier eingefahren werden. Aber auch hier wird entgegen der wissenschaftlichen Erkenntnisse auf Druck der unfähigen Politik in den EU-Ländern um eine Altersbeschränkung nachgedacht.

Schön war auch wieder die Erkenntnis, dass es diese Art der Diskussion schon immer gegeben hat. Killerspiele, Fernsehen, Schundliteratur...

Ein wenig vermisst habe ich aber die Diskussion im Nachgang. Die Umstände sind halt gerade nicht so harmonisch und ich denke, dass die Hitze uns auch allen zugesetzt hat.

Themen: Hoaxilla | Computer und Internet | (B)engel
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Mittwoch, 24. Juni 2026 19:53

Alias-Namen

Ich hatte mich mal eine Zeit lang im Internet "Blackmaid" genannt. Eigentlich meinte ich damit "black" für Gothic und "maid" für Mädchen oder junge Frau. Wenn man danach gugelt, sieht man aber vorzugsweise dunkelhäutige Dienstmädchen bzw. Dienstmädchen in dem kurzen, schwarzen Kleidchen mit weißer Schürze. Seit dem ich das weiß, habe ich diesen Alias nicht mehr benutzt.

Heute hatte ich die Idee, dass ich vielleicht "Nocturna" nehmen könnte. Aber das gibt es auch schon, Film, Bücher, eine Gothic Metal Band...

Aber eigentlich egal. Weil ich jetzt "SandraSpitzohr" bin und das auch bleiben möchte.

Themen: Computer und Internet | Halloween/Gothic
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Sonntag, 21. Juni 2026 20:28

Wer hat den coolsten Job der Welt? Jennifer Morscheiser vom Lokschuppen

Wir waren am Samstag auf dem Römerfest in Rosenheim und danach noch in der Römer-Ausstellung im Lokschuppen. Auf dem Römerfest war ich natürlich sehr von den Freibergern vom Schmarhof und den nach Ausgrabungen und wissenschaftlichen Erkenntnissen hergestellten baumlosen Sätteln und Zaumzeugen fasziniert.

Auf dem lebendigen Römerfest gab es natürlich auch eine Hochzeit und einen Gladiatorenkampf. Das Fest ist nun erst einmal vorbei, aber die Ausstellung im Lokschuppen zu Römern könnt ihr natürlich immer noch besuchen bis 1. August 2027.

Warum hat Jennifer Morscheiser den coolsten Job der Welt? Weil sie für die Ausstellungen im Lokschuppen von überall her fantastische Ausstellungsstücke herbeiholt. Bei Heldinnen und Helden war es das Batmobil. Bei der Römerausstellung ist es das Originalkostüm von Obelix aus dem Film Im Auftrag Ihrer Majestät.

Und dann gibt es da noch die römische Stadt aus Noppensteinen, für die mal eben der Weltmarkt der Farbe dark orange 6x2 zusammengekauft wurde. Wer mag denn bitte nicht sein Geld mit Noppensteinen verdienen und dabei eine Menge Spaß haben? Diese Stadt wird von euch, den Besuchern aufgebaut. Gegen eine kleine Schutzgebühr bekommt man ein Set mit Anleitung. Den Schwierigkeitsgrad darf man wählen. Und dann mit dem wunderbaren Gefühl nach Hause gehen, einen Teil an diesem Monument beigetragen zu haben.

In der Folge vom WTF-Talk vom 09.03.2026 - Was haben die Römer je für uns getan? erzählt Jennifer Morscheiser über die Ausstellung und die Noppenstein-Stadt. Man merkt ihr die Begeisterung einfach an!

Einfach nur Wow! Man kann teilweise Orignal-Fundstücke anfassen. Es gibt überall etwas zu bauen und zu tun für die Kleinsten. Ich bin ein absoluter Lokschuppen-Fan!

Den Abend haben wir dann gemütlich im Flötzinger Bräustüberl ausklingen lassen, wo wir noch sehr lecker gegessen haben. Und bei der Hitze habe ich meinen Rekord in Johannisbeerschorle trinken gebrochen.

35 Fotos

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Sonntag, 7. Juni 2026 02:23

Lydia Benecke - Die Psychologie des Bösen im Schlachthof

Spontanität ist nicht so meine Stärke und eigentlich hatte ich mich auf vier Tage langes Wochenende und zu Hause rumgammeln (und ein wenig Pferd betüteln) gefreut. Kino? Bäh! Aber dann sind wir doch am Samstag spontan nach einem Anruf am Freitag zum Schlachthof und haben den Vortrag "Die Psychologie des Bösen" von Lydia Benecke angehört. Ich hatte vor ein paar Wochen schon gefragt, ob wir nicht wieder ein Zeugen-Kühlwaldi-Event daraus machen wollen, aber beim letzten Mal sind viele sehr weit angereist, aus Wien, aus der Pfalz... Das ging diesmal leider nicht zam.

Um so mehr freute ich mich, dass wir nun insgesamt doch zu sechst da waren. Der Vortrag war wieder einmal eine richtige Druckbetankung, aber keine Sekunde langweilig. Wir wurden darüber aufgeklärt, dass man Lügen leider tatsächlich nicht an Gesten oder der Mimik erkennen kann. Und wie wichtig Prävention ist.

Das Essen war wieder superlecker! Und vor der Show, in der Pause und im Anschluss wurden wieder interessante Gespräche geführt. Danke für den schönen Abend! Danke, dass du mich aus der Lethargie geholt hast.

Sandra im Gothic-Outfit: die blonden Haare mit blauen Spitzen zu zwei Zöpfen hochgebunden, im Haar steckt eine schwarze Lesebrille. Die Augen sind nur leicht schwarz umrandet. Sandra lächelt. Um den Hals trägt sie das schwarze Lederband mit Drachenflügeln, die ein Herz formen, an Lederbändchen einen braunen Delfin aus Stein und einen Haifischzahn und an einer bronzefarbenen Kette noch einen Drachenschädel, der im Dunkeln leuchten kann. Auf dem schwarzen Shirt ist der Kopf einer schwarzen Katze mit lila Augen zu sehen, die Ärmel bestehen aus schwarzer Spitze. Daran sind zwei Buttons befestigt, einmal der regenbogenfarbene und Tentakel-bewährte Zeugen Kühlwaldis-Button und ein in schwarz und gelb gesalteter Skeptics in the Pub Köln-Button

Florian, Sandra, Nobbse und Britta stehen vor dem Plakat von Lydia Benecke auf vor dem Eingang des Schlachthofs. In der Mitte ist auch Tiberius zu sehen, der Grogu mit den spitzen Ohren, dem Classic Redshirt und dem regenbogenfarbenen Star Trek Insigia.

Themen: Freunde | Zeugen Kühlwaldis | Lydia Benecke | Fotos
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Donnerstag, 4. Juni 2026 12:16

Tor für Deutschland

Im Portugiesischen sagt man "Gol da Alemanha" / "Tor für Deutschland", wenn man sagen will, dass etwas sche*ße gelaufen ist. Aber auch "sete a um" (7:1) für eine vernichtende Niederlage. Irgendwie witzig.

Thema: Fun
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Montag, 1. Juni 2026 17:50

Verpasste Chancen

Weil ich im letzten Blog-Beitrag über die Quantentheorie geschrieben hatte, dass ich mich immer damit getröstet hatte, dass in irgendeinem Paralleluniversum eine Sandra lebt, die meine verpassten Chancen wahrgenommen hat, berichte ich mal über eben diese.

Als Teenager hatte mich mal eine Freundin gefragt, ob ich mit ihr auf das George-Michael-Konzert gehen würde. Das Ticket hätte damals 39 Mark gekostet. Meine Mama war aber dagegen, weil sie Angst hatte, dass ich auf so einem Konzert meine ersten Drogenerfahrungen machen würde. Nun, jetzt ist George Michael nicht mehr unter uns... Und wegen dieser Angst hatte ich bis 1998 gebraucht, als ich 26 Jahre alt war, bis ich mich das erste Mal auf ein richtiges Konzert getraut hatte: Depeche Mode. Seit dem gehe ich hin und wieder, habe a-ha, Nik Kershaw und Billy Idol nachgeholt, und bin erstaunlicherweise nie mit Drogen in Kontakt gekommen.

Ich wollte auch immer in die Westernstadt No Name City gehen. Aber irgendwie wollte niemand mit mir dort hin. Damals hatte ich das Problem, dass ich mich nicht getraut habe, irgendwohin alleine zu gehen, außer ich war dort schonmal (z.B. Ponyhof oder Kino). Bis zur Schließung 1997 habe ich das nie geschafft und immer bedauert. Als ich mit meiner Mama und den Jungs dann 2005 Urlaub im Bayerischen Wald machte, fiel mir ein Flyer von Pullman City in die Hände. Da ein Sohnemann Geburtstag hatte und kostenlos rein durfte, konnte ich meine Mama überreden, dort hinzugehen. Es war so wunderbar! Und später bin ich auch mit meinem Schatz Florian einige Male dort gewesen, zur Harley Stampede, zu Tom Astor, da haben wir auch im Palace Hotel übernachtet, und zum Twitch-Community-Treffen von RealHartlMax. Und nicht nur das, wir waren auch in Old Texas Town in Berlin, das von Truck Stop besungen wurde, bei den Süddeutschen Karl May Festpielen in Dasing (Western City von Fred Rai), in El Dorado in Templin und beim Spirit of No Name City in Poing. Und irgendwann lese ich dann auch endlich das Buch von Tommy Krappweis dazu.

1992 arbeitete ich in einer taiwanesischen Computerfirma. Unsere Buchhalterin kam aus Hong Kong. Als sie zu ihrer Familie flog, hatte sie mich gefragt, ob ich mitkommen wolle. Ich hatte damals aber große Angst vor Auslandsreisen. Im Nachhinein dachte ich mir aber, dass es doch nichts Besseres gibt, als mit einer Einheimischen die Stadt zu erkunden. Seit Hong Kong 1997 an China zurück fiel, habe ich kein Interesse mehr daran, die Stadt jemals zu besuchen.

Als Florian und ich 2008 in den USA waren, hatte er im Vorfeld den Newsletter von Eugene Roddenberry mit einer Partyeinladung in das Hilton Hotel in Las Vegas bekommen. Wir hatten rumüberlegt, ob wir unsere Reiseroute ändern sollten. Es wäre schon irgendwie gegangen, wir wären dann eben eine Woche früher in Las Vegas gewesen und etwas zick-zack gefahren. Aber dann haben wir die Idee verworfen, weil wir beide keine so großen Partygänger sind. Als wir dann eine Woche später in Uniform das komplette Programm machten, wurden wir gefragt, ob wir letzte Woche auch da gewesen wären zur Convention. Welche Convention? Verdammt! Die Party wäre ein Teil dieser Convention gewesen. Jetzt gibt es die Star Trek Experience nicht mehr. Wir waren kurz vor Schließung dort. Immerhin haben wir diese Chance nicht verpasst.

Als wir 2013 in den USA gewesen waren, fanden kurz danach in München Dreharbeiten zu dem Film Mara und der Feuerbringer statt. Fans hatten dort in der Residenz einen Mittelaltermarkt bevölkert. Es hätte bedeutet, dass wir drei Tage im Büro gewesen wären und dann schon wieder zwei Tage Urlaub hätten nehmen müssen. Ich hatte keinen Urlaub mehr, den ich hätte nehmen können, meine Überstunden reichten auch nicht, ich hätte auch ein schlechtes Gewissen gehabt, und Florian wollte nicht ohne mich gehen. Die Jungs wären mit 12 und 14 schon alt genug gewesen, dass wir sie hätten alleine lassen können. Aber es passte irgendwie nicht. Als wir den Film später anschauten, waren wir aber schon etwas traurig, da dort bekannte Gesichter dabei gewesen waren wie Daniel und Wolfgang. Danach haben wir versucht, möglichst keine Gelegenheit mehr auszulassen, bei Projekten von Tommy mitmachen zu können, z.B. bei den Dreharbeiten für den Song "Ich sage nein" mit Schandmaul und Bernd das Brot, das Lipsync-Video Da Bist Du Nicht Allein (Charity) oder die legendäre, im positivsten Sinne lebensverändernde Ferngesprächs-Con auf dem Arlberg.

Die letzte große, verpasste Chance, wegen der wir uns heute noch in den Hintern beißen, ist der Captain's Table der FedCon 2011. An diesem Wochenende war ursprünglich das Trekdinner United in Berlin geplant, das relativ kurzfristig "aus Gründen" abgesagt wurde. Kurz darauf erfolgte die Ankündigung des Captain's Tables. Wir hatten aber schon die Flüge nach Berlin unstornierbar für 436,96 Euro gebucht für uns vier. Das war damals für mich eine Menge Kohle. Deshalb haben wir uns entschieden, trotzdem nach Berlin zu fliegen. Es war auch eine schöne Zeit, aber ich hatte damals nicht damit gerechnet, dass das die letzte Chance gewesen sein könnte, Patrick Steward live zu erleben. Bei Leonard Nimoy und William Shatner hatte ich schließlich auch eine zweite Chance erhalten. Leider stellte sich im Laufe der Zeit heraus, dass die Wahrscheinlichkeit, Patrick Steward jemals live zu erleben, immer mehr schwand. Mittlerweile habe ich mich schon damit abgefunden, dass dies tatsächlich wieder eine echte verpasste Chance werden wird.

Uns wäre etwas Ähnliches beinahe wieder passiert. Wir hatten in der Annahme, dass Sophia und Tommy wieder zum Elbenwaldfestival kommen würden, Tickets gekauft und Hotel gebucht. Im Stream haben sie dann aber relativ kurzfristig angekündigt, dass sie an diesem Wochenende beim Das große Treffen in Aach am Bodensee sein würden. Wir waren eigentlich auch mit jemanden in Cottbus verabredet, deshalb fiel es uns tatsächlich etwas schwer, unsere Pläne zu ändern. Aber nach drei Tagen meinte Florian, dass das Elbenwaldfestival für uns eigentlich ohne Tommy und Sophia keinen Sinn machen würde. Also habe ich das Hotel storniert und die Tickets über Discord günstig abgegeben. Wir haben es nicht bereut, denn Sophia war im Lesezelt sofort aufgestanden, als sie uns gesehen hatte, und hat uns freudig begrüßt und umarmt. Das Wochenende war für uns dann in jeder Hinsicht etwas Besonderes geworden.

Ich hoffe, dass ich auch in Zukunft einen guten Riecher für Chancen habe, die ich auf keinen Fall verpassen möchte. Dann muss ich auch nicht auf ein Ich in irgendeinem Paralleluniversum eifersüchtig sein. Äh, ich meine mich mit dem Gedanken trösten.

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09.01.2012 13:02 Clicks: 925077

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