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Sonntag, 27. September 2026 22:19

5. Kühlwaldisches Konzil - Hall bei Innsbruck

Dieses Jahr fand das Kühlwaldische Konzil bereits zum fünften Mal statt.


Freitag, 25. September 2026

Am Freitagnachmittag kam eine Freundin von den Zeugen Kühlwaldis zu uns, um mit uns im Auto nach Hall/Innsbruck zu fahren. Dort sind wir dann im Hwest Hotel Hall eingecheckt. 18:00 Uhr haben wir uns dann alle beim Brunnen am unteren Stadtplatz getroffen, von wo aus wir zum Ritterkuchl gelaufen sind. Wir waren dieses Jahr 16 Personen, eine schöne, eingeschworene Gruppe aus ganz Deutschland und Österreich.

Im Ritterkuchl gab es leckeres, mittelalterlich angehauchtes Essen mit Showeinlagen. Die hatten wir zwar nicht dazugebucht, aber durften am Nachbartisch mithorchen. Es hat wirklich Spaß gemacht. Wir hatten auf unsere Mittelalter-Outfits verzichtet, weil ich mit dem Kleid nicht hätte Auto fahren wollen und auch keine große Lust hatte, mich dann nochmal umzuziehen. Abends sind wir dann erst einmal erschöpft ins Bett gefallen.


Samstag, 26. September 2026

Nach einem gemeinsamen Frühstück (Florian hat ein paar Bücher - auch Der kleine/große Paul - und Bernd-das-Brot-Brotboxen mit nostalgischen PC-Spiel verteilt) sind wir aufgebrochen und erst mit der Nordkettenbahn zur Hungerburg hochgefahren und von dort weiter mit der Seilbahn erst zur Seegrube und anschließend mit einer weiteren Seilbahn rauf zum Hafelekar, the Top of Innsbruck. Von dort aus ging es einen leichten Aufstieg (etwa 15 Minuten) auf gut befestigten Wegen hoch zum Gipfelkreuz. Wir haben also gecheated. Aber wir hatten wundervolles Wetter und eine großartige Aussicht.

Ursprünglich wollten wir dann nachmittags unser obligatorisches Gruppenfoto in Bademänteln bei der Hofburg machen, aber wegen des Stadtlaufs haben wir die Pläne geändert und die Fotos dann auf der Zwischenstation Seegrube gemacht. Das war mit den Bergen im Hintergrund natürlich auch eine tolle Stelle.

Danach haben wir uns getrennt und sind mit einer kleineren Gruppe durch die Altstadt gelaufen. Innsbruck ist sehr schön, hübsche Gässchen und im Hintergrund das Bergpanorama.

Abends haben wir uns dann im El Greco zum Essen eingefunden. Sehr hübsches griechisches Restaurant und auch sehr lecker. Leider vermisse ich beim Griechen immer eine warme, vegetarische Option, deshalb habe ich Fisch gegessen, was mir aber fast zu viel war.


Sonntag, 27. September 2026

Am Sonntag haben wir wieder schön gemeinsam gefrühstückt. Die meisten sind dann zum Hotel Goldener Engl gekommen, um die archäologische Stadtführung mitzumachen. Es war leider sehr schade, dass wir trotz des umgehängten Lautsprechers kaum etwas verstanden haben. Wir waren bestimmt 50 Leute insgesamt. Vielleicht wäre es besser gewesen, die Anzahl zu begrenzen, damit auch alle etwas davon haben. Deshalb haben wir uns dann auch abgespalten und am Haller Bauernmarkt Gin Tonic und andere Getränke genossen. Die Schneiderkapelle haben wir dann am Ende aber doch noch besichtigt.

Anschließend haben wir noch im Rathaus Café das Konzil ausklingen lassen, die Pfarrkirche St. Nikolaus besichtigt und dann die Heimfahrt angetreten. Nächstes Jahr werden wir irgendwo im Ruhrpott sein.

132 Fotos

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Sonntag, 20. September 2026 17:46

CinemaxX Kino: Coyote vs. ACME

Wir sind mal wieder aus politischen Gründen ins Kino gegangen und haben uns Coyote vs. ACME angeschaut. Ich finde es unfassbar, wenn Produktionen aus steuerlichen Gründen abgeschrieben werden sollen. Immerhin haben hier hunderte Menschen an einem Werk gearbeitet. Der Film ist nicht so gut wie "Falsches Spiel mit Roger Rabbit", und die Synchro ist jetzt auch nicht so der Hit ("zwei Vögel mit einem Stein erschlagen", weil "zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen" nicht gepasst hätte), aber die Vermutung liegt wirklich nahe, dass Warner ihn gerne hätte verschwinden lassen, weil er gegen Macht-Konzentration wettert und eine nette David-gegen-Goliath-Story erzählt. Ich kann mir schon vorstellen, dass sich Warner als Branchenriese angegriffen fühlt. Nun brachte ihn die kleine Firma Ketchup Entertainment in die Kinos und ich gönne ihnen einen Erfolg.

Ich verwechsel leider immer noch Road Runner mit Woody Woodpecker und offensichtlich auch Roger Rabbit mit Buggs Bunny. Und ACME steht für "A Company that Manufactures/Makes Everything" oder "American Company that Manufactures/Makes Everything" und wird zur Vermeidung von rechlichen Problemen verwendet, ähnlich wie die Telefonnummern, die in US-amerikanischen Filmen immer mit "555" beginnen.

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Samstag, 19. September 2026 22:14

Die collste Geisterbahn ever!

Weil wir jemanden kennen, die im Gärtnerplatztheater arbeitet, haben wir heute die Gelegenheit genutzt, sie beim Tag der offenen Tür zu besuchen. Wir sind nicht oft in der Innenstadt und eigentlich ist es an allen Tagen, an denen hier das Oktoberfestchaos herrscht, eine blöde Idee, irgendwohin mit der U-Bahn zu fahren. Aber was tut man nicht alles für die coolste Geisterbahn der Welt!

Sandra vor dem Eingang der Geisterbahn, sie schaut freudig erwartungsfoll. Auf ihrem T-Shirt ist die Crew der Schreckensfahrt aus ihrem Lieblingshörspiel Ghostsitter zu sehen. Auf dem Plakat im Hintergrund ist auch deutlich ein Foto-und-Film-Verbotsschild zu sehen.

Leider durften wir nichts fotografieren, aber als wir die Stufen hinab unter die Bühne stiegen, begrüßte uns schaurige Musik und Blacklight. Ein gruselig kostümierter und geschminkter Mann sprang mir in den Weg und ich erschrak, zuckte zusammen und bekam den ersten Lachflash. Ich wusste, dass es keiner der Schauergestalten erlaubt war, die Besucher anzufassen, insofern blieb ich gelassen. Ein Skelettmädchen mit langen, blonden, geflochtenen Zöpfen hat mir besonders gefallen. In der Art hätte ich mich als Skelett-Mimi auf der KrähenFee-Con in Krefeld gerne geschminkt gehabt, da aber viele Kinder anwesend waren, habe ich mich für eine Lightversion entschieden.

Blick von der Bühne in den Zuschauerraum des Gärnterplatztheaters. Alles in rot und weiß und gelb gehalten. Von der Decke hängt ein Kronleuchter. Die vier Ränge sind hell beleuchtet. In den roten Stuhlreihen  sitzen vereinzelt Zuschauer.

Nachdem meine morbide Ader befriedigt war, haben wir uns weiter auf das Theater eingelassen. Auf der Bühne hatten wir einen phantastischen Blick in den Zuschauerraum und Florian war vom Cablep*rn begeistert. Zur Technikshow sind wir zunächst in den Zuschauerraum gegangen, haben dort aber nur vor verschlossenem Vorhang gesessen und sind dann doch wieder zurück, um uns in den schmalen Raum zwischen Wand und einer hinabgelassenen Stange zu stellen. Von dort aus konnten wir das Drehgestell bewundern, das mit diversen Türen und Rampen mit einer unglaublich geräuschlosen Hydraulik in verschiedenste Winkel positioniert werden konnte. Grandios und absolut beeindruckend!

Sandra und Florian lächeln in die Kamera. Florian hat sein World of WerWizards-Shirt an und macht einen vulkanischen Gruß. Über ihren Köpfen sieht man die Decke mit Kronleuchter des Zuschauerraums.

Bühnentechnik. Viele Kabel, Scheinwerfer und Halterungen, die geräuschlos von der Decke hinabgelassen werden können. Alles schwarz und düster mit spärlicher Beleuchtung.

Der dritte Punkt, der uns interessierte, war das Fliewatüüt Tschitti Tschitti Bäng Bäng/Chitty Chitty Bang Bang. Man durfte sich sogar hineinsetzen! Wie cool ist das bitte?

Sandra im Tschitti Tschitti Bäng Bäng, einem Oldtimer mit Flügeln. Es besteht aus Holz und ist schwarz-rot, die Sitzpolster rot bezogen. Die ausgeklappten Flügel sind aus gelbe-rot-gefächertem Stoff. Im Hintergrund ist die Projektion eines Strandes mit Wolken am Horizont.

Danach liefen wir kreuz und quer durch das riesige Gebäude, fanden Werkstätten, einen Ballettsaal, Honigbienen auf dem Dach, ein Konzert im Pausenraum, Perückenknüpfer, Polsterer, Schuster und Schneidereien. Es ist der absolute Wahnsinn, was im Hintergrund von so einem Theater alles passiert. Absolut sehenswert und ich verstehe auch, wieso alle zwei Jahre so viele Menschen sich dieses Ereignis nicht entgehen lassen.

Decke des Zuschauerraum direkt von unten fotografiert. Außen rum die beleuchteten Ränge. Man sieht schön das klassische Muster um den Kronleuchter.

Block vom ersten Rang, unten ein paar Stühle, die Balkone und oben der Kronleuchter.

Konzert im Pausenraum

Schwarz-weißes Kostüm-Kleid mit Zick-Zack-Muster

Bunte Perücke auf einem schwarzen Ständer mit einem hochgesteckten Zopf, der aus lauter bunten, kugelförmigen Haarknäuel besteht.

Blick vom Dach. Auf dem Gibel steht eine Statue, die hinabblickt auf den Gärtnerplatz. Man sieht die Häuser um die sternförmig auseinanderlaufenden Straßen. Der Himmel ist mit Wolkenschlieren bedeckt, aber es ist schönes Wetter.

Mit dem Gärtnerplatz habe ich bisher nur das Programm "Im Feld" von Claus von Wagner in Verbindung gebracht. Darin belagert sein literarisches Ich Joachim Wagner seine schwangere Freundin Penthesilea, indem er auf dem Gärtnerplatz zeltet, und sich mit der neuen Situation und dem Weltgeschehen auseinandersetzt.

Am Ende waren wir noch an einer Garderobe auf Rang 3, wo unsere Freundin die Stempelkarten der Kinder einsammelte und zur Belohnung durften sie sich Stoffreste aussuchen und sich davon einen Button prägen lassen. Ich bekam auch einen aus schönem grünen Stoff, auf dem sogar eine Blume war. Zufälligerweise war es der gleiche Ausschnitt, den unsere Freundin trug, obwohl ich ihren Button gar nicht vorher bemerkt hatte. Wir haben wohl den gleichen Geschmack.

Weil wir Hunger hatten und klassische Musik auch nicht so unseres ist, haben wir das abschließende Konzert um 18:30 Uhr nicht besucht, sondern sind in die Gaststätte Burg Pappenheim essen gegangen. Es war sehr gut, aber leider ein wenig laut.

Sandra und Florian am Tisch. Vor ihnen stehen zwei Telller mit Currywurst und Pommes bzw. Cordon Bleu mit Kartoffelsalat. Zwischen ihnen ist Grogu Tiberius.

Ein Gast aus Düsseldorf sprach mich dann auf mein T-Shirt an und wollte wissen, was "Ghostsitter" ist. Ich erzählte, dass darin Tom eine Geisterbahn erbt und dann feststellt, dass alle Geister echt sind. Und dass man das auch als Erwachsene absolut lustig und toll finden kann. Er erzählte von einem Freund, der drei Geisterbahnen besitzt und regelmäßig zu einer Fahrgeschäftsmesse nach Las Vegas fliegt. Florian gab ihm eine Visitenkarte. Vielleicht hat mein Lieblings-Hörspiel nun einen Fan mehr. Ich hatte nicht gefragt, ob auch eine historische Geisterbahn dabei war, aber Florian meinte auch, dass auf der Messe in Las Vegas wohl eher moderne Geisterbahnen ausgestattet werden. Schade, denn so eine historische Geisterbahn könnte vielleicht als Drehort für einen etwaigen Ghostsitter-Film oder eine -Serie dienen.

Ich könnte mir vorstellen, La Cage Aux Folles (Musical), Pumuckl (vielleicht läuft das irgendwann mal wieder) oder Far West/Der mit dem Colt tanzt (Western Ballet) anzuschauen. Oper oder Operetten interessieren uns eher nicht so. Falls uns jemand Karten zu Weihnachten schenken will... Nein, Scherz!

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Freitag, 18. September 2026 23:59

Fantasy Lesefestfival in Rosenheim - Lokschuppen

Heute sind wir mit einer Freundin nach Rosenheim in den Lokschuppen zum Fantasy Lesefestival gefahren. Wir waren aber nur zum Eröffnungsabend. Leider hatte ich mir das Programm nicht näher angeschaut, weil wir in erster Linie durch Patreon / Christian von Aster darauf aufmerksam gemacht worden sind, weshalb wir auch keine Wochenendtickets hatten. Dabei war Isa Theobald, Robert Corvus (kennen wir von der FedCon) und Florian Schäfer auch da gewesen. Aber sie waren auch an diesem Abend da, was uns sehr gefreut hat. Und Bernhard Hennen stand auch im Programm, den kennen auch viele. Und Carsten Steenbergen, der zusammen mit Tommy Krappweis den 6. Band Ghostsitter zu Papier gebracht hat.

Die Lesung war wirklich klasse. Bücher verkaufen und Christian von Aster passen nicht wirklich zusammen. Theresa Hannig schreibt so eine Art Science Fiction-Thriller-Krimis in lustig. Sie hat auch eine Kolumne für die TAZ über Gespräche mit einem Zeitreisenden, die Hoffnung machen sollen. Es war sehr lustig und unterhaltsam.

Nach der Pause hat Christian hat auch etwas von der Brieftaube Lukas vorgelesen. Ich musste so lachen, als er meinte, "Fifty Shades of Grey" könnte auch ein Taubenbestimmungsbuch.

Theresa Hannig hat für ihr neues Buch lauter Absagen erhalten, weil es zwar super ist, aber in kein Genre passt. Wahrscheinlich wird sie auch Selfpublishing machen. Für mich ist Christian von Aster sowieso ein eigenens Genre. Kurz nach zehn war die Lesung zu Ende. Abendessen war um die Zeit mal wieder schwierig, aber es gibt zum Glück den Mecces, auch wenn der völlig überrannt war.

Florian und Sandra beim Fantasy Lesefestival Lokschuppen Rosenheim

Dr. Jennifer Moscheiser, Theresa Hannig und Christian von Aster auf der Bühne beim Fantasy Lesefestival Lokschuppen Rosenheim

Dr. Jennifer Moscheiser auf der Bühne beim Fantasy Lesefestival Lokschuppen Rosenheim

Theresa Hannig auf der Bühne beim Fantasy Lesefestival Lokschuppen Rosenheim

Christian von Aster auf der Bühne beim Fantasy Lesefestival Lokschuppen Rosenheim

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Freitag, 18. September 2026 17:02

Child of Nature

Ich dachte ja, dass ich ein Beatles-Fan bin, seit ich etwa 12-13 Jahre alt war. Damals kam eine Doku "25 Jahre Beatles" im Fernsehen und ich mochte die Musik sofort und irgendwie auch die Dackel-Augen von Paul McCartney. Ich glaube, mein Papa hatte auch ein paar Alben, aber darauf haben mir nicht alle Lieder gefallen, weshalb ich die nicht auf Cassette hatte. Aber mein Onkel hat mir eine Cassette geschenkt, die ich auf Radltouren rauf und runter hörte und die Lieder (lauter Hits) kann ich heute noch fast auswendig mitsingen.

In letzter Zeit höre ich öfter mal Beatles, weil ich grad etwas nostalgisch bin, und stolper ständig über Dinge. Zum Beispiel Revolution 9, das auf mich wie das verstörende Werk von Künstlern wirkt. Neulich habe ich das Album "Abbey Road" angehört (wurde mir vom Algo vorgeschlagen) und fand ein paar alte Bekannte und ein paar bisher ungehörte (vermutlich) Songs wieder. Zumindest kamen sie mir nicht bekannt vor.

Als mir dann ein Album namens "A Doll's House" vorgeschlagen wurde, habe ich es mal nebenbei laufen lassen und fand die Songs für 1968 eigentlich zu unreif oder schlicht, in dem Jahr waren die Beatles schon viel weiter. Und als mir der Song "Child Of Nature" vorgespielt wurde, kam mir die Melodie sehr bekannt vor, aber der Text passte irgendwie nicht, weshalb ich mal etwas recherchiert habe.

Das Album "The Doll's House" gibt es gar nicht wirklich. Es ist je nach Quelle der Arbeitstitel für "The White Album" (Titel sind irrelevant), eine Sammlung von Mixes für "The White Album" oder gar eine wilde Mischung aus anderen Tapes, die irgendwo in Archiven schlummern, so wie das angebliche Album, das mir der Algo vorgeschlagen hatte.

Aus "Child Of Nature" wurde irgendwann "Mother Nature’s Son", das vielleicht vom Text her an den ursprünglichen Song erinnert, aber von der Melodie für mich keine erkennbare Ähnlichkeit hat. Die Melodie hingegen findet sich in John Lennon's "Jealous Guy" wieder (eines meiner Lieblingssongs neben "Imagine"), auch wenn ich es aus heutiger Sicht problematisch finde, dass er sich entschuldigt für die Schmerzen, die er zugefügt hatte, weil er sich aufgrund der Eifersucht nicht unter Kontrolle hatte.

Und irgendwie bin ich beim rumklicken (früher hat man "rumgezappt") auf den Titel "The Inner Light" gestoßen, und dachte mir: "Moment mal, den Titel kennst du doch!" So hieß Episode 5x25 von TNG "Das zweite Leben/The Inner Light", und tatsächlich, diese Folge wurde teilweise von diesem Song inspiriert.

So, genug reingenerdet...

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Sonntag, 13. September 2026 19:26

Maraverse-Usertreffen im Hexengarten Gern

Heute war das 4. Maraverse-Usertreffen in München, an dem wir teilgenommen haben. Marina hatte den Hexengarten in Gern ausgesucht, ein kleines Lokal in einer Gartenanlage. Thematisch hat das hervorragend gepasst. Es gibt Kroatische und Indische Küche, sehr günstig, da ist für jeden etwas dabei. Diesmal waren wir sieben Personen. Rilow Wook von der Mandalorianischen Beskarschmiede war auch dabei, bekannt als Wookie mit Kostüm aus echtem Ziegenfell.

Diesmal konnte ich sogar mitreden, weil ich Ghostsitter komplett nachgehört habe und bei Feuerflieg auch fast auf dem Laufenden bin. Das ist zur Zeit mein Savespace, weil ich die K*ck-Nachrichten nicht mehr hören kann. Zur Psychohygiene überfliege ich nur die Headlines einmal am Tag und mache dann den Tab zu, ebenso die Social Media. Wie Marina Weisband sagt, gegen Bodarmeen haben wir sowieso keine Chance, also dort lieber keine Zeit verschwenden.

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Samstag, 12. September 2026 19:32

Prüf-Demo und Der Verrückte Eismacher

Heute waren wir zum dritten Mal auf der Prüf-Demo mit stabilen Freunden. Wir haben wieder die Boiling- und Unboiling-Frog-Methode angewandt. Wir waren sehr früh da und konnten uns vor die Bühne an einen Pfahl stellen, dann erst sammelten sich die Menschen um uns herum. So bemerke ich das kaum und bekomme auch keine Panik. Mal ganz abgesehen davon, dass bei diesen wundervollen Menschen es zu keinem Gedränge kommt und alle sich entschuldigen, wenn sie jemanden leicht angerempelt haben. Unboiling, weil wir am Ende noch stehen geblieben sind, bis sich die meisten verkrümelt hatten, bevor wir in das Uni-Gebäude gingen. So lässt es sich in Menschenmassen aushalten.

Die Technik hat nur 30 Minuten für den Aufbau gebraucht. Respekt! Diesmal war unser lieber Bürgermeister Dominik Krause da und hat eine tolle Rede gehalten. Begonnen hat er mit der Morddrohung gegen die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde Charlotte Knobloch, die unmittelbar nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt auf eine Parkbank gesprüht wurde. Auch die anderen Redner Gulseren Demirel (Die Grünen) und Florian von Brunn (SPD) waren sehr mitreißend. Es gab eine kurze Unterbrechung, weil ein Arzt benötigt wurde, aber die Hilfe kam umgehend. Und die letzte leidenschaftliche Rede hielt Kabarett Christian Springer.

Es gab wieder musikalische Untermalung von dem Bud Spenzer Heart Chor und den Wiedersacher aller Liedermacher. Dabei könnte ich mir Tommy Krappweis da auch sehr gut vorstellen. Das Repertoire würde thematisch auf jeden Fall passen.

Apropos Tommy Krappweis, wir hatten natürlich wieder unsere Pummeleinhorn-Demo-Shirts an. Darauf bin ich später von einer Mutter angesprochen worden, die mit uns in der Schlage vor dem Verrückten Eismacher stand. Da hab ich ihr von den Pummeleinhorn-Hörspielen erzählt. Ihr Sohn (2) ist dafür vielleicht noch etwas jung, aber sie wollte es sich mal anschauen.

Die Moderatorin war auch sehr lustig und hat die Zahlen der Demonstrierenden von 23.000 auf "I hobs grad no ammoi durchzahlt"-1,8 Millionen hochschraubte. Tatsächlich waren es wohl ca. 12.000-15.000 und damit die größte Prüf-Demo seit Gründung, was sicherlich auch dem Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt geschuldet war.

Anschließend waren wir noch beim Verrückten Eismacher. Dort gibt es jetzt auch Pancakes. Ich hatte die Sorten Käsespatzn, Zimtschnecke und Japanese Cheesecake. Känguru-AnhängerInnen waren auch da. Das wird jetzt Tradition, dass wir nach der Demo hier aufschlagen. Nach einem kurzen Spaziergang zum Odeonsplatz über das Straßenfestival Zamanand ging es wieder nach Hause.

Es hat gut getan, so viele Menschen zu sehen, die für die Demokratie auf die Straße gegangen sind. Lasst uns alle Parteien auf ihre Verfassungstreue prüfen, am besten in alphabetischer Reihenfolge!

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Sonntag, 6. September 2026 21:58

Twitch Aufbau Enterprise Brücke

Heute haben wir die LEGO® Icons #11385 Star Trek: U.S.S. Enterprise NCC-1701™ Brücke aufgebaut. Anfangs haben wir viel gelabert und gelacht, aber dann haben wir fleißig gebaut, uns mit dem Chat unterhalten und nach der Pizzapause gegen Ende hat es sich dann doch etwas gezogen. Aber es hat sehr viel Spaß gemacht. HäkelHägar hat wunderbare Wortwitze gebracht. Ich bin die Aufschneiderin und Florian der Aufreißer.

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09.01.2012 13:02 Clicks: 937635

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