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Sonntag, 21. Februar 2016 20:48

Cowgirl für einen Tag

Heute hat mich eine Arbeitskollegin mit zum Alpin Trails genommen. Ich war schon ganz aufgeregt, ob ich einen Tagesritt durchhalten würde. Vor allen Dingen, weil mich seit Mittwoch ein Schnupfen plagte und ich Freitag und Samstag ziemlich früh ins Bett gegangen bin, weil ich mich doch etwas schlapp fühlte. Aber da gehört schon mehr als ein Schnupfen dazu, mich vom Reiten abzuhalten :)

Ich bin ziemlich früh aufgestanden. Glücklicherweise war ich so aufgeregt, dass ich 6:29 Uhr auf mein Handy schaute, nur um festzustellen, dass ich den falschen Wochentag beim Wecker eingestellt hatte. Also raus aus den Federn und fertig machen. 7:15 Uhr kam schon eine Reiterin, die ich im Auto mitnehmen wollte. Treffpunkt war der Park+Ride-Parkplatz am Klinikum Großhadern. Dort waren wir dann insgesamt zu sechst. Eigentlich wollten wir mit zwei Autos fahren, doch ich meinte, wir könnten auch mit unserem Auto fahren, da passen sechs Leute rein.

Wir kamen auch pünktlich um 10.00 Uhr im Stall an. Die Pferde waren größtenteils schon gesattelt und wurden sorgfältig für uns vorbereitet. Normalerweise genieße ich es schon, mein Pferd selbst zu putzen und zu satteln, das gehört für mich dazu, aber bei einem Westernsattel oder wie bei der Stute, die mir zugeteilt wurde, einem Vaquerosattel hätte man mir sowieso helfen müssen. Conela hieß meine Criollostute.

Gegen 11.00 Uhr ging es dann los. Ich habe die erste halbe Stunde gebraucht, um etwas lockerer zu werden. Wenn man wanderreitet, muss man nicht jeden einzelnen Schritt des Pferdes bestimmen, sondern ihm einfach vertrauen, dass es schon alles richtig macht. Deshalb hat Canela auch nicht unbedingt auf jede Hilfe reagiert, sondern sie ist eben einfach ihrer Herde nachgelaufen. Eigentlich muss man nur darauf achten, dass man locker sitzt und nicht zu nah aufreitet. Beim Galopp hatte sie nicht so große Lust und ist im Renntrab einfach hinterher.

Gegen 13.00 Uhr haben wir dann eine Pause eingelegt. Die Pferde wurden einfach an Bäume angehängt und wir sind in die rustikale Wirtschaft eingekehrt. Es gab Eintopf mit Speck und Wienerle und zum Nachtisch Apfelkuchen. Ich hatte auch schon richtig Hunger.

Danach ging es nochmal ca. zwei Stunden zurück in den Stall. Diesmal hat Canela im Galopp etwas mehr Gas gegeben. Heimweg ;-) Das kam mir irgendwie bekannt vor. Ich hatte eigentlich Angst, dass mir nach dem Tagesritt der Hintern wehtun würde, aber dank dem superbequemen Vaquerosattel (der nur leider immer wieder etwas nach links gerutscht war), hatte ich da keine Probleme. Statt dessen hat mir der rechte Unterarm wehgetan, weil die dicken Lederzügel doch recht schwer sind...

Nach dem Absatteln haben wir die Pferde dann auf ihre Koppel gebracht, wo sie sich erst einmal ausgiebig gewälzt haben. Aber wie ich schon immer gesagt habe: Nur ein schmutziges Pferd ist ein glückliches Pferd.

Es war ein superschöner, anstrengender Tag. Die Rückfahrt verlief auch problemlos, und jetzt bin ich erst einmal bettreif.

Canela und Sandra

Pferdepause

Auch nach dem Essen waren alle Pferde noch da.

Canela

Garderobe in der Wirtschaft

Garderobe in der Wirtschaft

Themen: Pferde/Reiten | unterwegs | Fotografie
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Mittwoch, 10. Februar 2016 23:28

Magic Theater - MAGIE – live & hautnah 2

Noah hatte Lust, mal wieder ins Magic Theater zu gehen. Deshalb schlug ich vor, dass wir das als besonderes Erlebnis zu seinem Geburtstag machen könnten. Drei Freunde durfte er einladen und ich bat darum, dass sie sich etwas Schickes anziehen.

Es war wieder ein grandioses Erlebnis. Das gediegene Ambiente macht auch auf Teenager Eindruck. Und in der ersten Hälfte des Programms wurde auch gefragt, ob jemand Geburtstag hätte. Da meldete sich Noah. Wir bekamen dann in der Pause Champagner, Noah wollte wie immer nur Wasser, dazu Giotto und Pralinen in einem hübschen Kaffeebecher mit einem verschnörkelten, goldenen Pik-Symbol und einem Spruch über Glücklichsein. Noah hat sich über den Becher gefreut und gesagt, dass er in Zukunft daraus seinen Tee trinken wird.

Die Show war wieder absolut unglaublich. Wir saßen zwar nur in der vierten Reihe, weil wir so kurzfristig keine anderen Plätze mehr bekommen haben, aber man sieht auch von dort aus sehr gut. Was Alexander Krist mit Spielkarten, Bechern und Kugeln, Münzen und Zauberwürfeln alles anstellt, ist einfach unglaublich! Ich kann das Programm nur empfehlen!

Zum Abschied gab es noch eine schwarze Jute-Tasche mit langen Trägern und auch dem goldenen Pik-Symbol. Ich werde sie mit Freude beim Einkaufen benutzen :)

Themen: Noah | unterwegs
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