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Mittwoch, 26. Februar 2014 18:05

Destination Star Trek Germany - Tag 3 - 23.02.2014

Am letzten Tag haben wir uns in unsere blauen TNG-Uniformen geworfen, Florian wieder als Vulkanier, ich diesmal als Trill (brauner Kajal und Haarspray drüber). Heute habe ich mich ein bisschen öfter getraut zu fragen, ob ich Fotos von Kostümen machen dürfte. Wir haben uns als erstes bei Gates McFadden angestellt, da wir damit gerechnet haben, dass sie noch vor ihrem Talk ein paar Autogramme geben würde. Damit hatte ich recht. Und nach dem Talk von Marina Sirtis kam sie ebenfalls, so dass wir unsere fünf Autogramme auf dem Poster voll hatten. Hinter uns stand ein britisches Pärchen, die auch schon letztes Jahr auf der Destination in London gewesen waren. Sie meinten, dass es dort ziemlich ähnlich gewesen war.

Wir machten dann noch unsere Bridge Shots. Da wir zu zweit waren, mussten wir hierfür auch doppelt bezahlen, bekamen aber auch zwei Fotos. Wenigstens mussten wir dann unsere Posterrolle nicht mehr mit herumtragen. Dazu hatten wir Florians Pfeilebox vom Bogenschießen verwendet, eine wirklich sinnvolle Investition ;-)

Am frühen Nachmittag hatten wir dann den Paid Talk mit Karl Urban angeschaut. Er ist wirklich ein sehr sympathischer Kerl. Er hat zwar die ganze Zeit Kaugummi gekaut, aber was er so sagte, dass das Wichtigste im Leben Zeit ist, z.B. die man mit seiner Familie verbringt, das war schon sehr nett.

Danach haben wir die Gelegenheit noch einmal genutzt, dass Martin Netter hier verkauft hat, denn er hat wirklich qualitativ hochwertige Star Trek Uniformen. Jetzt habe ich auch standesgemäß eine Captains-Uniform ;-)

Den Free Talk mit Connor Trinneer and Dominic Keating haben wir uns auch noch angesehen als Abschluss, was auch sehr witzig war.

Insgesamt haben wir doch einige bekannte Gesichter gesehen, obwohl die Convention von den eingefleischten FedCon-Gängern im Vorfeld ziemlich schlecht gemacht wurde. Das Publikum war daher gefühlt auch zu mehr als 50% international, es wurde oft englisch gesprochen, weniger deutsch.

Wir haben danach unseren Mitfahrer wieder eingesammelt und sind zurück nach München gedüst. Es ging wieder problemlos und recht schnell. Fliegen wäre auch nicht wirklich schneller gewesen.

Insgesamt hat mir das Wochenende sehr gut gefallen, auch wenn ich nur ein halbes Con-Feeling bekommen hatte, wegen der kühlen Atmosphäre und den wenigen bekannten Gesichtern im Publikum. Aber direkt sagen, was jetzt besser ist, kann ich nicht. Es war halt anders. Aber dazu später mehr.

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Dienstag, 25. Februar 2014 18:25

Destination Star Trek Germany - Tag 2 - 22.02.2014

Am Samstag haben wir uns als Classic-Vulkanier gekleidet. Diesmal war schon deutlich mehr los. Aber nach unserem hervorragenden Frühstück im Mariott mit den Treknews-Leuten waren wir gestärkt. Den Talk mit Marina Sirtis und LeVar Burton haben wir leider verpasst, aber dafür sind wir bei Gates McFadden und Michael Dorn reingekommen. Es gab Talks, die extra gekostet haben (z.B. 15 Euro für Karl Urban oder ab 50 Euro für den TNG Reunion-Talk), aber es gab eben auch Talks, die im Eintrittspreis inbegriffen waren. Da jedoch nur ca. 1000 Plätze (wir haben grob überschlagen) beim Main Stage waren, hatte sicherlich keiner der ca. 5000 Gäste am Samstag Einlass zu allen Talks gefunden. Allerdings muss ich sagen, dass die auch nicht so besonders waren. Klar, lustig und professionell, aber ich fühlte mich sehr gestört, weil von Stage B ständig Klatschen oder anderes zu hören war und natürlich aus der Klingon Zone der Gong des öfteren ertönte. Außerdem habe ich ständig gefroren. Aber gut, ich bin auch eine Frostbeule.

Wir waren öfter bei den Autogrammschlangen, haben aber Marina Sirtis und Gates McFadden nie angetroffen, und auf gut Glück stundenlang anstellen wollten wir uns auch nicht. Ich hatte schon fast Panik, dass wir die Autogramme nicht mehr bekommen würden.

Mittags waren wir wieder im Foodcourt im Skyline Plaza essen. Als halber Vegetarier hat man es dann schon manchmal schwer mit der Auswahl...

Dann haben wir für Florian neue Vulkanierohren gekauft und ich habe sie ihm gleich angeklebt. Auf den Sitzsäcken konnte man sich ganz gut mal zwischendurch ausruhen, wenn man einen freien erwischt hat. Florian hatte dann die Idee, sich von Thomas Brückl die Fotos von den FKM-Events mit Robin Curtis und Rene Auberjonois nochmal in Originalgröße schicken zu lassen und dann beim Saturn auf dem Cewe-Drucker ausdrucken zu lassen. Das hat er dann auch schnell gemacht - die moderne Technik macht es möglich - und wir haben uns darauf nochmal Autogramme geholt. Robin war sowieso entzückend, weil wir gestern und heute bei ihr waren und sie hat sich an uns vom Dezember noch erinnert, wenn auch nicht an unsere Namen (aber das hätte mich ehrlich gesagt auch erschrocken ;-) ).

Während Florian also unterwegs war, um die Fotos ausdrucken zu lassen, habe ich von Weitem den Kostümwettbewerb mit den Trekkie Girls beobachtet. Man konnte sich spontan anstellen und vor den ersten Reihen dann hin und her laufen, sobald man dazu aufgefordert wurde, aber man durfte nicht auf die Bühne. Das fand ich schade, denn von hinten konnte man dann nur erahnen, wie die Kostüme aussahen. Aber alle Teilnehmer gingen dann nochmal eine große Runde durch die Reihen und dann wurde per Applauslautstärke der Sieger ermittelt. Genau habe ich es nicht mitbekommen, aber ich glaube, es gab u.a. eine Star Trek Kappe zu gewinnen. In diesem Punkt muss ich sagen ist der Kostümwettbewerb auf der FedCon viel schöner. Die Fans bereiten sich darauf meist schon Monate vorher vor und führen teils kleine Stücke auf.

Anschließend kam ein Vortrag von Mars One. Ich glaube immer noch nicht so recht daran, dass die wirklich einmal zum Mars fliegen. Und dass man keinen Rückflug mit eingeplant hat, ist wohl auch nur eine Kostenfrage, denn ein Besucher hatte angemerkt, dass man die Rückflugmodule bereits im Vorfeld auf dem Mars stationieren könnte, die müssten nicht zeitgleich mit den Kolonialisten hingebracht werden. Aber ich verfolge die Mission mit Spannung ;-)

Am späten Nachmittag haben wir dann den Free Talk mit den Schauspielern aus DS9 angeschaut, Armin Shimerman, Rene Auberjonois, Jeffrey Alan Combs and Casey Biggs. Wieder war es lustig, aber eben nichts besonderes. Und die Geräusche von Stage B und dem Gong störten auch hier.

Nach dem Talk waren wir noch einmal kurz im Skyline Plaza, nur um uns dann wieder in die Schlange für das Samstag-Abend-Highlight zu stellen, dem TNG Reunion Event hosted by William Shatner. Die beste Frage aus dem Publikum war die, ob William Shatner und George Takei nicht ihre Fehde beenden könnten, aber William Shatner meinte nur, dass er George lieben würde ;-) Außerdem kam eine Frage von einer Taiwanesin, worauf Marina meinte: "Hello to China, don't torture animals." Und später warf sie mehrfach ein: "Can we talk about the dolphins?" Ob man auf diese Weise die Einstellung der Asiaten zu Tieren ändern kann, wage ich mal zu bezweifeln, aber immerhin ist das mal ein ernsthaftes Thema gewesen, abgesehen von den United Nations, die ebenfalls aufkamen. Aber Brent bemerkte richtig, dass wir in ein paar Jahrhunderten zurückblicken und wissen werden, dass dieses Blabla völlig unwichtig gewesen war, denn wir leben alle auf dem gleichen Planeten und es gibt wichtigere Dinge, um die wir uns kümmern sollten.

Nach dem Talk waren wir mit einem ARG-Freund von Florian verabredet und sind in das Orfeos Erben essen gegangen, wirklich ein kulinarischer Hochgenuss und ein toller Abschluss des Tages.

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Montag, 24. Februar 2014 18:40

Destination Star Trek Germany - Tag 1 - 21.02.2014

Dieses Wochenende stand ganz im Zeichen von Star Trek. Mein Schatz Florian hatte sich gewünscht, auf die Destination Star Trek Germany zu gehen. Diesmal hat er auch alles organisiert, um mich zu entlasten. Da sie in Bankfurt stattfand, konnten wir auch mit dem Auto fahren und hatten einen Mitfahrer vom Trekdinner :)

Am Freitag vormittag sind wir gemütlich hingefahren. Wir haben im Mariott im 39. Stock gewohnt, das war zwar nicht ganz billig, aber wir hatten einen gigantischen Ausblick über Mainhatten. Als wir dann unser Wochenendbändchen angelegt hatten und in die Messehalle 3 traten, bot sich uns ein gigantischer Anblick. Star Trek Musik versetzte uns gleich in die richtige Stimmung und die Halle erinnerte an einen Raumhafen oder ein Shuttlehangar. Danach war ich erst einmal etwas ernüchert, denn die Aufbauten in der Messehalle waren kalt und ungemütlich. Die Klingon Zone war lächerlich, denn dort standen nur ein paar Mittelalterassecoires. Aber immerhin gemütliche Sitzsäcke, auf denen wir es uns dann über das ganze Wochenende hin und wieder bequem gemacht hatten.

Die Essensstände schrien nicht gerade vor kulinarischem Hochgenuss. Es gab HotDogs, Mövenpick-Eis und Sandwiches, aber das war eigentlich egal, weil in Fußreichweite das Skyline Plaza ist, eine Shopping Mall, wo man zwischendurch mal seine Augen von der düsteren Hallenatmosphäre erholen oder die Aussicht vom Dachgarten aus genießen konnte. Und im Foodcourt gab es viele kleine Küchen, wo man für jeden Geschmack etwas finden konnte. Sogar am Sonntag hatte die Mall offen und einige wenige Möglichkeiten zum Essen und Trinken geboten. Man war also auf das Essen auf der Messe nicht angewiesen.

Es hatte sich als gute Idee herausgestellt, bereits am Freitag anzureisen, denn so war parktisch überhaupt keine Schlange vor den Autogramm-"Losverkaufsbuden" und wir konnten auf unserem schönen Schwarz-Weißbild der Next-Generation-Crew bereits die Autogramme von Brent Spiner, LeVar Burton und Michael Dorn holen. Und sogar William Shatner (der hier "nur" 50 Euro kostete) schrieb noch eine Widmung drauf, was er normalerweise nicht tut, wenn er im Marathon-Autogramm-Modus ist. LeVar verriet mir, wie man seinen Vornamen ausspricht (Betonung auf die zweite Silbe) und Michael fragte ich, ob es wahr wäre, dass er das Poster nie unterschreibt, wenn er als letzter dran ist, aber er meinte, dass es da nur anfangs lizenzrechtliche Probleme gab und er immer unterschrieb, nachdem die Rechte geklärt waren.

Die Messe Frankfurt hat mir gut gefallen, da alte Komponenten mit neuen Komponenten verbaut wurden. So sind wir durch einen Glasflur gegangen, hinter dessen Wänden man die Außenwand des alten Gebäudes sehen konnte. Auch die Halle an sich wirkte sehr futuristisch und dadurch passend, auch wenn sie außer der kalten Atmosphäre noch einige konkrete Nachteile hatte, auf die ich später noch eingehen werde.

Abends waren wir nicht auf der Opening und auch nicht auf der Party. Und wie wir gehört hatten, hätte es sich auch nicht gelohnt, dafür extra zu bezahlen. Allerdings können wir das eben nicht wirklich beurteilen, da wir nicht dort gewesen waren. Aber auf der Opening sind wohl nur die Stars kurz auf die Bühne gekommen, um Hallo zu sagen. Keine Show oder so. Und Partymenschen sind wir sowieso nicht wirklich (auch wenn wir dafür dieses Jahr schon auf erstaunlich vielen Partys gewesen sind ;-) ).

Abend waren wir dann Trekdinner-Hopping und haben uns das Trekdinner Frankfurt, das jetzt Science Fiction Treff Frankfurt am Main heißt, angesehen. Das war ein netter Abend mit leckerem Essen und viel Dr. Who und einem Querschnitt aus dem gesamten SciFi-Universum. Vielen Dank, dass wir so nett aufgenommen wurden!

Danach habe ich mich noch in der Badewanne im Hotel aufgewärmt, in der Hoffnung, dass ich mich nicht erkälte.

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Freitag, 21. Februar 2014 19:34

Robocob

Nachgebloggt, wir waren am Samstag im Kino. Zu zehnt :)

Robocob lebt in erster Linie von den Szenen aus der Reportagesendung, in der Samuel L. Jackson den Moderator spielt, der mit einer Handbewegung mal eben den kritischen Beitrag wegschnippt. Eigentlich ist genau das die beste Szene, weil man in aller Deutlichkeit vorgemacht bekommt, wie Meinungsmache in den Mainstream-Medien funktioniert, so dass es auch dem naivsten Zuschauer klar werden sollte.

Wenn man die Szenen rausschneiden würde, wäre Robocob nur noch ein netter Actionstreifen. Popcorn-Kino hat mein Sitznachbar gesagt. Das trifft es ganz gut, auch wenn der amerikanische Patriotismus ein klein wenig nervt, weil die Amis ja nur Gutes in alle Welt bringen, nicht wahr?

Fazit: Kann man sich schon angucken. Ist auf jeden Fall nicht so ein nerviges Actionspektakel wie Transformers und es wird nicht nur kaputt gemacht, das hält sich in Grenzen. Und ein bisserl eklig ist es auch, wenn man Alex Murphy ohne sein Exoskelett/Anzug bzw. seinen neuen Körper sieht.

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09.01.2012 13:02 Clicks: 167038

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