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August 2013


Juli 2013

September 2013

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Donnerstag, 22. August 2013 21:28

Urlaub 21.+22. Tag - Heimflug

Beinahe hätten wir heute verschlafen, weil Florians Wecker nicht angegangen war. Aber da ich in dem letzten Hotel sowieso nicht so gut schlafen konnte, bin ich rechtzeitig aufgewacht, um meine Familie aus dem Bett zu werfen. Es war jedoch total relaxt. Erst hatte ich ein wenig Angst, dass die Zeit knapp werden würde, weil es draußen in Strömen regnete und ich auf der Hauptstraße viele Autos Stoßstange an Stoßstange sah, aber dann ging alles doch recht flott. Da ich die Koffer bereits am Vortag gepackt hatte, brauchten wir nur noch die Schlafanzüge und Kulturtaschen verstauen und los ging es.

Der Verkehr war dann auch nicht so schlimm, die Rückgabe des Mietwagens ging schnell und problemlos und wir hatten dann noch genügend Zeit am Flughafen, um nochmal bei dem dortigen Fridays zu essen. Ich wollte einfach nochmal ein Stück von dem superleckeren (weil nicht so süßen) Vanilla Bean Cheesecake essen. Aber jetzt können wir keine Burger mehr sehen.

Vanilla Bean Cheesecake von TGI Fridays

Der Flug nach Philadelphia in unserer Embraer 175 und dann nach München in unserem Airbus 330 verliefen problemlos. Da der Rückflug nur sieben statt neun Stunden dauerte, haben wir auch nur drei Filme geschafft. In der kurzen Nacht war nicht an Schlaf zu denken. Das ist das erste Mal, dass ich es nicht geschafft hatte, etwas zu schlafen, vielleicht auch wegen der etwas überdurchschnittlichen (trotzdem nicht wirklich schlimmen) Turbulenzen. Ferdinand hatte deswegen etwas Kreislaufprobleme und eine eiskalte Stirn, deshalb habe ich ihm gesagt, er soll einfach seine Beine bewegen. Nach kurzer Zeit ging es ihm wieder besser.

Sandra und Farid auf dem Heimflug

Zu Hause wollten wir dann wieder über Daglfing mit dem Bus fahren, aber irgendwie haben wir vor lauter Müdigkeit die falsche Station erwischt und sind bereits in Johanniskirchen ausgestiegen. Um zum 189er Bus zu kommen, mussten wir ein ganzes Stück laufen. Das hatte jedoch den Vorteil, dass wir dann wieder einigermaßen wach waren und die Kopfschmerzen waren auch weg. Irgendwann sind wir dann auch endlich zu Hause angekommen.

Seit dem habe ich drei Maschinen gewaschen, ein bisserl im Edeka eingekauft, die Urlaubsfotos gesichert und Schnitzel/Cordon Bleu mit Kartoffeln und Blumenkohl gemacht. Die Jungs sind schon kurz nach 20.00 Uhr ins Bett, die waren völlig neben sich. Florian und ich hatten am Nachmittag ein wenig geschlafen.

Urlaub ist schon schön, aber auch anstrengend. Und Heimkommen ist auch schön.

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Dienstag, 20. August 2013 21:34

Urlaub 20. Tag - Georgia Aquarium und Biergarten

Heute waren wir im Georgia Aquarium. Das war wirklich ein Highlight und absolut eine Reise wert, falls es einen mal nach Atlanta verschlagen sollte. Zunächst haben wir im Cafe etwas gegessen, weil wir hier erst mittags aufgeschlagen sind. Die Auswahl ist wirklich sehr gut hier. Dann sind wir in den Ocean Voyager gegangen, in dem es vier große Tanks so groß wie Fußballfelder gibt. Dort sind Sandbank Sharks, Zebrasharks, Blacktip Reef Sharks, Guitarsharks, Sägezahnhaie, viele andere Fische, Mantarochen und vier junge Walhaie. Der größte ist erst ca. 4 Meter lang, aber die Tanks sind groß genug, um die Walhaie auch noch als erwachsene Tiere zu beherbergen, wenn sie 15 Meter lang sind. Es war trotzdem beeindruckend.

Wir mussten aber 2.30pm im Dolphin Tale Theater sein, wo eine richtig tolle Delfinshow gezeigt wurde. Leider durfte man dort nicht fotografieren. Aber wozu gibt es Youtube ;-) Es war eine Mischung aus Delfinshow und Musical, mit Wasserspiel und Lichteffekten. Die Delfine haben auch sehr interessante Sprünge gemacht, ich fand die Show sogar einen Tick besser als die Show im SeaWorld :)

Anschließend standen wir noch am Delfinbecken und ich hörte einer Angestellten vom Aquarium zu, wie sie uns auf die Bauchnabel der Delfine aufmerksam machte und erzählte, dass sie die 5 Männchen und 6 Weibchen getrennt halten, um Geburtenkontrolle zu betreiben. Eine der Trainerinnen ist Psychologin, und es scheint kein so großer Unterschied zwischen Menschen- und Tierpsychologie zu sein.

Danach sind wir wieder in den Raum mit dem Riesenaquarium gegangen, wo wir hätten stundenlang verweilen können. Außerdem kam dann die Angestellte wieder, die uns auch wiedererkannte und freudig weitererzählte, weil sie merkte, dass ich mich wirklich für die Meerestiere interessierte. Im Becken waren dann auch drei Taucher. Wer ein Tauchzertifikat hat und das entsprechende Kleingeld, kann im Georgia Aquarium tauchen. Ein Mitarbeiter filmt dann das Ganze und man bekommt von dem Abenteuer eine DVD. Vielleicht sollte ich doch Tauchen lernen, nachdem mir das Schnorcheln so Spaß gemacht hat und ich mich wirklich für Meerestiere interessiere?

Die Haie sind darauf trainiert, nach oben zu schwimmen und sich von Hand füttern zu lassen, damit sie die Fische im Becken nicht wegfressen und damit sichergestellt ist, dass ihr Magen auch voll ist. Die Mantas haben über den Tauchern bei den Blasen Loopings geschlagen, weil sich in den Blasen Krill sammelt und sie dadurch leichter an Nahrung kommen. Sie haben also nicht - wie ich zuerst vermutet hatte - die Blasen mit Futter verwechselt. Wenn sie nicht fressen, rollen sie die Lappen rechts und links von ihrem Maul ein. Beim Fressen klappen sie sie wie Segel auf, damit mehr Wasser hineinströmt und sie mehr Futter bekommen. Die Kehle von Mantas und den Walhaien ist nur Tennisballgroß, so dass sie höchstens kleine Fische schlucken können. Das Georgia Aquarium hofft, dass sich die Walhaie auch fortpflanzen, wenn sie erwachsen sind. Man weiß so wenig über diese Tiere und es ist noch eine Menge zu erforschen.

Georgia Aquarium

Vor lauter Begeisterung haben wir fast die Zeit vergessen, und es gab noch so viel zu sehen. Deshalb sind wir dann durch die anderen Showräume recht schnell gegangen, auch wenn wir sie nicht mehr alle geschafft haben und das 3D-Kino mit einem Filmchen wie Findet Nemo haben wir gar nicht mehr gemacht. Aber wir haben viele bunte Frösche gesehen, ein Streichelbecken mit jungen Haien mit Bogenkopf (ich glaube, die gehören zu den Hammerhaien, hab aber ihren Namen vergessen) und so braunen Rochen wie im SeaWorld. Insgesamt hatten die Delfine, Belugas und alle anderen Fische hier jedoch deutlich mehr Platz als im SeaWorld, trotzdem gab es immer etwas zu sehen.

Schade, dass das Aquarium schon 5pm zumacht. River Scout und Tropical Diver (Quallen) haben wir leider nicht mehr geschafft zu sehen :( Wirklich ein tolles Aquarium, kann ich nur empfehlen.

Zum Abschluss haben wir dann im Biergarten gegessen, wo es Schnitzel, Rouladen, Käsespätzle und Bratwurst gab. Manches war nicht ganz so gut, aber der Rotkohl und der Kartoffelbrei waren wirklich klasse. Aber diesmal hat außer uns niemand deutsch gesprochen, nicht so wie 1989, als wir im Happy Wanderer gegessen haben und die Bedienung deutsch sprach. Aber lustig war es schon so zum Abschluss. Apropos TGI Fridays... Wahrscheinlich ist die Kette doch nicht so gut, aber die Filiale bei unserem Springhill Mariott in Orlando war absolut klasse, frisches Essen und ein megaleckerer Vanilla Bean Cheesecake. Ich wünschte, es hätte bei mir noch ein ganzes Stück reingepasst und nicht nur die Reste von Farids Kuchen :( Vielleicht das nächste Mal in Orlando :)

Biergarten

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Montag, 19. August 2013 21:39

Urlaub 19. Tag - World of CocaCola und Legoland Discovery Center

Heute waren wir in der World of CocaCola. Das war ganz witzig, ähnlich wie das Currywurstmuseum in Berlin hoch drei. Allerdings wurde beharrlich verschwiegen, dass die Originalcola grün war und Kokain enthielt. Aber immerhin wurde die Geschichte über die New Coke beschrieben, die als Marketingdesaster gilt.

Das Beste an World of CocaCola ist jedoch der Taste It-Room, wo man über 60 verschiedene Sorten aus dem Hause CocaCola kosten kann, die es weltweit gibt und sicherlich auf den jeweiligen Geschmack in den Ländern abgestimmt ist. So schmeckte Beverly (France) und Thumbs up (India) einfach nur ekelhaft. Ich habe nicht alle Sorten geschafft, da mir bei der 50 Sorte schon schlecht wurde, obwohl ich immer nur einen kleinen Schluck kostete.

World of CocaCola

Danach waren wir im Legoland Discovery Center. Das ist in einer Mall, die ziemlich an die Mall at Millenia in Orlando erinnerte: lauter superteure Geschäfte. Nur mit dem Unterschied, dass man hier auch fast keine Kundschaft sah. Ich frage mich, wie sich solche Geschäfte dann halten können, aber wahrscheinlich reicht ein Kunde pro Woche, um die Miete zu bezahlen. Aber die Verkäufer sahen alle tödlich gelangweilt aus. Das Discovery Center war dann doch recht lustig und wir haben den neuen Film "Land of Chima" das erste Mal gesehen. Dafür dass keiner Lust hatte, dort hinzugehen, hatten wir dann doch viel Spaß.

Legoland Discovery Center

Ein AMC Kinocenter wäre auch dort gewesen, aber Despicable Me 2 lief dort um die Zeit nicht mehr und auf Planes oder Smurfs 2 konnten wir uns dann nicht einigen. Also sind wir zum nahegelegenen Toys'r'us gefahren und haben erst einmal dort geguckt, bevor wir im Figo Pasta essen gegangen sind. Aber dort war es nicht so der Hit, die Nudeln waren total zerkocht und die Soßen einfach nur Pampe. Da schmecken die beiden Nudelgerichte von Pizza Hut aus der Aluschale noch besser.

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Sonntag, 18. August 2013 21:12

Urlaub 18. Tag - Fernbank Museum of Natural History

Heute haben wir wieder einmal ausgeschlafen. Schon anstrengend, so ein Urlaub. Dann sind wir in das Fernbank Museum of Natural History gefahren. Das ist wirklich schön, mit vielen Dinosaurierskulpturen und extreme Mammals, sehr schön gestaltet. Im Obergeschoss gibt es sogar einen Spielplatz für Kinder. Erstaunlicherweise haben die Jungs auch nicht geschimpft, dass es langweilig wäre, auch wenn sie völlig durchgedreht sind mal wieder. Um 5pm schließt das Museum leider schon, aber man kann dann noch einen IMAX Film anschauen. Wir haben Titans angeschaut, ein Film über die Eiszeit und Mammuts und dem Mammutbaby, das in Sibirien gefunden wurde.

Fernbank Museum of Natural History

Leider hatten die nahen Fridays alle dauerhaft geschlossen, und zum Flughafen wollten wir nicht extra fahren. Statt dessen sind wir zum Longhorn Steakhouse gefahren. Das hatte keine laute Musik, leider auch keine Pasta, war einen Tick teurer, aber dafür gab es auch gutes Essen. Das Ambiente ist auf jeden Fall sehr ansprechend gewesen, eine Mischung aus Saloon und American Diner.

Longhorn Steakhouse

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Samstag, 17. August 2013 19:59

Urlaub 17. Tag - Flug nach Atlanta

Heute morgen war es überhaupt nicht stressig, vom Hotelzimmer zum Delta Bag Drop Off zu gehen, durch die Sicherheitsschleuse und dann zu unserem Gate. Insofern ist es schon schön, wenn man so nah am Flughafen übernachtet. Jedenfalls wenn der Flug schon am Vormittag geht.

Der Flug hat auch super geklappt, niemand hat versucht, uns zu überreden, einen späteren Flug zu nehmen. Nachdem wir am Vorabend auch eingecheckt hatten, hatte Florian da auch keine Bedenken mehr, ich Schisser schon. Delta Airlines... Ansonsten war der Flug okay, auch wenn ich den Eindruck hatte, dass alle ständig per Durchsage zur Eile aufgerufen wurden und das Flugzeug auch nicht richtig gereinigt wurde, als es kurz am Gate stand. Time is money...

Delta Airlines

Mit dem Mietwagen bei Hertz hat auch alles gut geklappt. Und über billiger-mietwagen.de waren dann auch alle nötigen Versicherungen schon drin, wir haben nur eine Klasse höher genommen, weil in den Toyota Corolla nicht alle vier Koffer gepasst hätten. Jetzt haben wir einen schwarzen Chevrolet Impala. Aber der Chrysler vorher hatte mir besser gefallen. Egal, die Sitze sind bequem und wir kommen von A-B.

Unser Hotel ist leider nicht sooo toll. Von der Ausstattung zwar Amerikanischer Standard, aber irgendwie nicht so supersauber. Und wir haben einen Smoking-Room bekommen, weil wir sonst nicht neben den Kindern hätten wohnen können. Deshalb haben wir während wir shoppen und essen waren, die Klimaanlage auf volle Pulle gestellt und unterwegs ein Raumaroma Apfel geholt, jetzt geht es einigermaßen.

Shoppen waren wir wieder im Target, unser erklärter Lieblingsmarkt. Dort gibt es San Pellegrino, Evian und SuperSoaker. Und ein paar Knabbereien und Obst für unser Hotelzimmer haben wir auch geholt. Allmählich habe ich das Gefühl, dass man deshalb keine Nahrungsmittel mit in die USA einführen darf, weil es sonst sein könnte, dass jemand davon kostet und herausfindet, dass Lebensmittel ohne künstliche Zusatzstoffe viel besser schmecken ;-)

Bei Aquafina hatten wir das Gefühl, dass nach wenigen Tagen die Weichmacher im Wasser waren und sich die Plastikflaschen deformiert hatten und mehr knisterten. Das Wasser hat dann auch entsprechend nicht mehr geschmeckt. Deshalb sind wir wieder zum teureren Evian zurückgekehrt. Und die Jungs trinken sowieso nur San Pellegrino oder Schweppes Club Soda.

Eigentlich wollten wir zu diesem Target auch, weil in der Nähe ein Pizza Hut sein sollte, der war aber geschlossen. Das ist uns diesen Urlaub schon einmal mit einem Denny's passiert. Aber wir sind dann einfach zu einem anderen Pizza Hut gefahren. Die Gegend hier ist schon etwas komischer. Der Mann, der uns im Pizza Hut bedient hat, war auch sichtlich überrascht, als er 20% Trinkgeld bekommen hat, aber er war auch wirklich sehr aufmerksam gewesen.

Pizza Hut

Danach waren wir nochmal kurz im Family Dollar, einen günstigeren Supermarkt, und im Dollar Tree, das kann man mit unseren Ein-Euro-Shops vergleichen. Aber da müssen wir nicht nochmal hin. Jetzt sind wir im Hotel, ruhen uns aus, regnet eh, und schauen mal, was wir morgen machen...

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Freitag, 16. August 2013 23:11

Urlaub 16. Tag - Legoland und Hyatt Regency

Heute waren wir im Legoland, das fast eine Autostunde außerhalb von Orlando in Richtung Tampa liegt. Der Park wurde an die Stelle gebaut, an der früher der erste Themenpark Floridas lag, der Cypress Gardens. Heute erinnert nur noch ein kleiner Abschnitt vom Legoland an den Themenpark und ich vermute, dass Legoland die Achterbahnen vom Cypress Gardens zum Teil integriert hat (stimmt), denn dort gibt es auch eine Holzachterbahn, eine Flying School und natürlich den Dragon und den Project X wie bei uns. Der Park hatte heute nur wenige Besucher, aber ein Mitarbeiter meinte, dass wir in der Nebensaison gekommen sind, dass normalerweise mehr los ist. Ich hatte schon befürchtet, dass es vielleicht nicht so eine gute Idee gewesen wäre, den Park so weit außerhalb von Orlando zu platzieren. Nicht dass er gleich pleite geht...

Von der Factory waren wir total enttäuscht. Zwar musste man den Film nicht zum 100. Mal sehen, aber dafür gab es keinen Stein. Florian meinte aber, dass wir damals in California auch keinen Stein bekommen hätten. Es hatte nur zur Eröffnung einen Duplostein gegeben :/

In der World of Chima ist das, was bei uns im Piratenteil ist, wo man sich gegenseitig aus dem Boot heraus ordentlich nassspritzen kann. Da mach ich nie mit, selbst hier nicht, wo es eigentlich ganz angenehm ist, ein nasses T-Shirt zu haben. Dann sind wir The Dragon gefahren. Im Lost Kingdom Adventure kann man wieder mit Lasern auf Mumien und anderes ägyptisches Zeug ballern. Da ist Florian unschlagbar, weswegen Noah auch keine Lust hatte, da mitzumachen.

Danach sind wir mit dem Coastersaurus gefahren, einer Holzachterbahn. Die mag ich eigentlich überhaupt nicht, weil ich dem Gerüst irgendwie nicht traue, aber sie ging dann nur ein bisserl bergauf-bergab. Loopings und Twists gehen dann halt mit Holz doch nicht ;-)

Dann sind wir auf dem schnellsten Weg zur Pirates Cove gegangen, wo eine lustige Show mit Wasserskiakrobatik. Das ist wohl einzigartig für dieses Legoland, so etwas gibt es sonst in keinem. Mir haben die Schauspieler leid getan, die in Legofiguren-Kostümen Wasserski fahren mussten. Wahnsinn!

Wasserski im Legoland

Die Wasserskishow hat Legoland auch von Cypress Gardens übernommen, ebenso wie einen kleinen Teil des historischen, botanischen Gartens mit einem tollen Banyan Baum, der von den Ästen herab viele weitere Wurzeln schlägt. Dort waren wir nach der Show, ein wirklich lauschiges Plätzchen. Alligatoren haben wir zwar nicht gesehen, dafür aber einen jungen, hungrigen Kater und viele Eidechsen.

Banyan Baum

Am Schluss haben wir noch die Flying School ausprobiert. Alle drei Rollercoaster waren relativ harmlos, so dass wir sie alle zusammen fahren konnten. Leider kann man in dem Park keinen Rundgang gehen, so dass wir fast den gleichen Weg zurückgehen mussten, um ins Miniland zu kommen. Trotzdem gefällt mir der Park sehr gut, besonders wegen seiner interessanten Geschichte mit Cypress Gardens.

Das Miniland ist auch sehr schön, mit Kennedy Space Center (allerdings nicht so, wie wir es jetzt kennengelernt haben), Las Vegas, San Francisco, Washington DC, Miami Beach und Key West (ebenfalls nicht so, wie wir es in Erinnerung hatten). Einen Star Wars Teil gab es auch, dem in Günzburg sehr ähnlich. Dann taten mir aber die Füße weh...

In dem Park wurden wir von vier Angestellten angesprochen, weil wir ziemlich eindeutig als Star Trek- und Star Wars Fans zu erkennen waren. Dadurch kamen wir auch ein wenig ins Gespräch, und ich wollte ja auch a) meine Schüchternheit etwas überwinden und b) mehr englisch sprechen :)

Nach dem Rückweg standen wir dann mit dem Auto in der Einfahrt vom Hyatt Regency, aber da es gleich neben dem Rental Car Return war, sind wir dann nochmal schnell umgekehrt, haben getankt und haben dann erst einmal das Auto weggebracht. Zum Hyatt konnten wir dann zu Fuß gehen, weil es ähnlich wie das Sheraton in Düsseldorf gleich am Flughafen Orlando liegt, praktisch im Terminal. Es ist ein Atriumhotel, weswegen es eine kleine Herausforderung für meine Höhenangst ist. Man kann es kaum glauben, aber es ist nur geringfügig teurer als unser Avalon in Key West.

Zum Abendessen hatten wir dann die Wahl zwischen dem Hotel-eigenen Restaurant oder McDonalds. Da haben wir uns für die günstigere Variante entschieden.

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Donnerstag, 15. August 2013 23:10

Urlaub 15. Tag - Pool und Florida Mall

Heute waren wir wieder morgens das Frühstücksbuffet plündern und dann haben wir wieder ausgeschlafen, bevor wir im Zimmer in Ruhe zu unserer Zeit gefrühstückt haben. Das ist echt ein bewährtes System, nur leider nehmen die Speisen mit der Zeit den Geschmack von den blöden Styroportellern an, so dass es irgendwie komisch schmeckt. Und das Toast mit dem Fön aufzuwärmen ist jetzt auch nicht so der Hit.

Aber dann waren wir wieder lange am Pool und haben es richtig ausgekostet, dass wir so einen tollen Hotelpool haben. Ich bin auch ganz fasziniert, weil der reguläre Zimmerpreis über 200 Dollar pro Tag ist und ich über booking.com lange im Voraus weniger als 100 Dollar pro Tag zahlen muss. Das hat sich schon gelohnt, das vorher zu planen. Und das Hotel ist auch so zentral, dass wir überall in höchstens 15 Minuten sind. Heute haben sich die Jungs sogar mit einem Jungen aus Deutschland angefreundet. Schade, dass wir morgen schon auschecken.

SuperSoaker im Pool

Am späten Nachmittag sind wir dann in die Florida Mall gefahren. Ich war etwas verwirrt, weil an den großen Säulen mit dem Mall-Logo waren keine Einfahrten, aber dazwischen konnte man auf einen riesigen Parkplatz fahren. Ich weiß nicht, ob die Mall einen Haupteingang hat, wir haben jedenfalls vor JCPenney geparkt und sind dann einfach so in die Mall rein. Die ist auf jeden Fall eher unsere Preisklasse, auch wenn die meisten Shops Kleidung, Caps, Sportschuhe, Sonnenbrillen oder Schmuck führen, genau wie die Riem-Arcaden, weswegen ich dort selten einkaufe.

Aber ein paar Shops gab es schon für uns, auch wenn das Spielzeuggeschäft leider keine SuperSoaker hatte. Aber dafür gab es einen Pretzel-Stand, an dem wir Mini-Dogs gegessen haben, einen Disney-Store (und ich frage mich, ob ich langsam zu alt für Disney bin) und der coolste Store überhaupt, ein M&M-Store, in dem wir unsere eigene Mischung kreieren konnten und es den irrsten Fanstuff gab. Noah war im Paradies. Und weil Florian über Foursquare 15% Off als Newbie-Special bekommen hat, haben wir natürlich ein wenig zugeschlagen ;-)

M&M-Mixer

Irgendwie hatten wir dann leider keinen Hunger mehr, so dass wir das Abendessen mehr oder weniger haben ausfallen lassen. Wir hatten ja noch Obst und Cookies und Pringles auf unseren Zimmern.

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Mittwoch, 14. August 2013 22:49

Urlaub 14. Tag - SeaWorld

Den Tag gestartet haben wir mit einem Hamsterlauf zum Frühstücksbuffet und danach haben wir uns erst noch einmal ins Bett gelegt, bis Frühstückszeit war. Außerdem haben wir dann Bacon aus der Microwelle probiert, was gar nicht so schlecht war.

Danach waren wir in SeaWorld. Ich hatte schon Tickets online gekauft und dachte, die würden nur heute gelten, dabei hätten wir sie ein Jahr lang nach Kauf benutzen können.

Als erstes habe ich Noah den Gefallen getan und bin mit ihm die Manta-Achterbahn gefahren. Die war schon krank irgendwie, weil man da drin hing und Kopf voraus fuhr, aber eigentlich gar nicht so schlimm. Dann waren wir im Dolphins Cove, bevor wir uns die Dolphin Show angeschaut haben. Die war echt klasse. Da dürfen die Trainer nämlich noch mit ins Wasser.

Dolphin Show

Anschließend haben wir uns den TurtleTrek angeschaut, ein 360°-Kino über das Leben einer Schildkröte und ein paar Umwelthinweisen. Danach konnte man Manatees, Schildkröten und Alligatoren angucken. Leider zogen dann ziemlich schwarze Wolken auf und es blitzte, weswegen die Atlantis-Bahn geschlossen werden musste. Die ist hier aber eine normale Wasserbahn und nicht wie in San Diego eine Mischung aus Wasser- und Achterbahn. Ins Antarctica sind wir nicht rein gegangen, weil man da hätte 60 Minuten anstehen müssen. Auch später wurde das nicht besser, wahrscheinlich weil das eine neue Attraktion war. Schade, dass man nur die Pinguine hätte sehen können, wenn man den Ride mitmacht.

Wegen dem Gewitter ging ich davon aus, dass auch die 5pm-Orca-Show ausfiel, weswegen wir erst einmal ins Sea Lion & Otter Theater gingen, in dem es eine wirklich lustige Show mit Piraten gab. Am Besten war die Pantomime am Anfang, ein frecher Seeräuber, der sich über die Leute lustig machte, die ins Stadion gingen. Zum Beispiel nahm er einfach einen Rollstuhl und schob ihn herum oder scheuchte eine Familie zum anderen Eingang wieder raus.

Als es dann richtig zu Duschen begann, sind wir zum Shark Encounter reingegangen. Als wir wieder draußen waren, stand überall das Wasser und viele Leute hatten Regencapes an. Um die Wartezeit auf die letzte Orca Show zu überbrücken, sind wir noch ins Wild Arctic gegangen, wo es Belugas, Polar Bears und Walrusses zu sehen gab. Danach haben wir uns beeilt, in das Shamu Statium zu gehen. Trotz des leichten Regens und der dicken Wolken wurden die Leute hereingelassen, so dass ich die Hoffnung hatte, dass wir die Show sehen können.

Die Show startete dann auch planmäßig, aber sie ist leider nicht so spektakulär wie die Show, die wir damals in San Diego gesehen haben, da die Trainer nach dem Unfall 2012 nicht mehr mit den Orcas ins Becken dürfen. Die Rettungssysteme, bei denen der Boden sofort angehoben werden können und die Orcas und Trainer aus dem Wasser gehoben werden können, sind noch nicht installiert, weswegen die Trainer aus arbeitsschutzrechtlichen Gründen noch nicht ins Wasser dürfen. Langweilig fand ich die Show aber nicht.

Orca Show

Anschließend haben wir nochmal geschaut, ob das Atlantis inzwischen offen war, aber das war noch aufgrund technischer Probleme geschlossen. Ebenso die Kraken-Achterbahn, die Noah unbedingt noch fahren wollte. Aber die öffnete dann zehn Minuten vor Parkschluss doch noch, so dass wir noch eine Runde fahren konnten.

Völlig ausgehungert sind wir dann ins Fridays gegangen, ein Lokal, von dem wir im Fernsehen Werbung gesehen hatten und das in Fußreichweite von unserem Hotel ist. Das war eine sehr gute Entscheidung und ich erkläre das Fridays ab sofort zu meinem neuen Lieblingsrestaurant. Dort konnte ich als Beilage tatsächlich Gemüse bestellen. Echtes Gemüse! Wow! Und es hat alles toll gescheckt, die Sparerips, mein Steak, die Nudeln, die Mozarellatomaten, der Vanilla Bean Cheesecake, Hammer! Und der Cheesecake hat mir sogar besser geschmeckt, als von der Cheesecake Factory, weil der nicht so extrem süß war.

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Dienstag, 13. August 2013 23:35

Urlaub 13. Tag - Pool, Walmart, Laundry und Pool

Heute haben wir wieder einen relaxteren Tag eingelegt. Diesmal haben wir das Hotelfrühstück sausen lassen und haben bis mittags geschlafen. Dann waren wir am Pool, bevor wir mal zum Walmart gefahren sind, um ein paar Kleinigkeiten zu kaufen. Der Markt ist doof. Aber immerhin haben wir Club Soda kaufen können, nachdem es hier fast kein Sparkling Water gibt, außer vielleicht San Pellegrino (außer im Walmart). Danach sind wir noch in den Super Target gefahren, ein viel besserer Supermarkt als Walmart. Dort haben wir dann Super Soaker gekauft. Aber bevor wir sie im Pool ausprobieren konnten, mussten wir nochmal kurz zur Laundry. Wir sind sogar rechtzeitig bis 9pm fertig geworden.

Danach waren wir nochmal im Pool (zumindest meine Männer) und haben die Super Soaker ausprobiert. Wir haben die Poolöffnungszeiten dann bis 11pm ausgekostet. Dann gab es Pizzareste und ein Mikrowellennudelgericht. Und morgen geht es ins SeaWorld.

Pool

Super Soaker

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Montag, 12. August 2013 23:52

Urlaub 12. Tag - Universal Studios

Heute waren wir wieder in einem Park, nachdem wir uns gestern von den stressigen Tagen erholt hatten. Diesmal im Universal Studios, und zwar nur den einen Park. Den zweiten hätte man gar nicht mehr an einem Tag geschafft. Ich muss wirklich sagen, dass das der beste Park hier in Orlando bisher war, aber natürlich auch der teuerste. Terminator 2 war leider wegen technischer Probleme geschlossen und später haben wir nicht mehr geschafft, dort hinzugehen. E.T. war ein netter Ride. Der absolute Hammer war der Simpson-Ride, davon war sogar Farid begeistert.

Simpson-Ride

Bei MIB schießt man einfach nur auf Aliens, aber man wird auch ganz schön rumgewirbelt, weswegen man seine Taschen vorher in einen der kostenlosen Spinde einschließen muss. Bei Desaster haben wir dann einen kurzen Katastrophenfilm gedreht, ganz nett. Die Mummy musste ich mit Noah alleine fahren. Da wurde uns ganz schön eingeheitzt, als oben an der Decke ein Flammenmeer entzündet wurde.

Gegen Abend wurden dann die Warteschlangen länger, beim Rockit 60 Minuten, außerdem wollte da nur Noah mit fahren, bei den Transformern 60 Minuten, bei Minion 60 Minuten. Also sind wir erst einmal in den Twister rein, eine Tornado-Simulation, wie das Desaster ganz nett. Dann in Shrek 4D. Dann war Transformer nur noch 45 Minuten, die sich aber echt gelohnt haben. Das ist ein ähnlicher Ride wie die Simpsons, allerdings wird der Wagen nicht nur in die Kinokuppel gehoben und etwas hin- und hergerüttelt, sondern man wurde zwischen mehreren Kinos weitergereicht, echt der Hammer. Danach war die Wartezeit bei den Minions auf 115 Minuten gestiegen, weswegen wir die dann haben doch sausen lassen. Beim nächsten Mal dann ;-)

Dann waren wir im Hard Rock Café essen, allerdings war den Jungs die Auswahl zu gering, weil es größtenteils Burger gab. Ich kann irgendwie auch keine Burger mehr sehen, weshalb ich Mac&Chicken&Cheese gegessen habe. Superlecker, aber unglaublich sättigend. Und da wir bereits am Vormittag die Reservierung im City Walk gemacht hatten, bekamen wir sogar 5 Dollar Rabatt :) War trotzdem nicht billig. Und irgendwie auch nicht so unser Ding, denn es ist wegen der Musik doch recht laut da drin.

Zum krönenden Abschluss haben wir dann noch eine Runde Minigolf Sci Fi gespielt mit niedlichen Aliens, UFOs und Kühen. Diesmal sind wir wirklich sehr spät nach Hause gekommen, aber es hat wirklich großen Spaß gemacht. Universal Sudios Florida sind einfach klasse!

Minigolf

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Sonntag, 11. August 2013 21:51

Urlaub 11. Tag - Pool, Mall at Millenia und Cheesecake Factory

Heute haben wir einen ruhigen Tag eingelegt. Erst haben wir uns im Hotelzimmer ausgeruht, dann sind wir an den Pool gegangen und später dann in die Mall at Millenia gefahren. Allerdings sind wir absolut nicht die Zielgruppe, denn dort gibt es Geschäfte wie Prada, Gucci und Rolex, es gibt Valet-Parking und Concierge wie in einem Luxushotel. Man könnte sagen, die Mall ist eine Luxus-Mall.

Als wir dann in die Cheesecake Factory gehen wollten, haben wir einen Pager bekommen und uns wurde gesagt, dass wir etwa eine Stunde warten müssten. Wenn der Pager vibriert und blinkt, dann sollen wir wiederkommen. Aus der Stunde wurden dann aber nur 40 Minuten, was gut war, weil in der Mall die Geschäfte bereits 19.00 Uhr schlossen und man gar nicht mehr gucken konnte. Mit dem Pager hätten wir aber sowieso nicht weiter weg gehen dürfen als bis zu den Aufzügen.

Wir saßen draußen auf der Terrasse und haben erst mal nur Pasta und Burger bestellt. Und das war auch gut so, denn der Nachtisch Cheesecake hätte beim besten Willen nicht mehr reingepasst. Gut, dass man dort auch eine Take Away-Theke hat, wo wir dann unsere Lieblingskuchen haben einpacken lassen können. Die stehen nun in den Hotelkühlschränken und warten auf genussvolle Verspeisung. Florian hatte extra geschaut, welches Sheldons Lieblingsburger ist. Allerdings ist der Barbeque Bacon Cheeseburger gar nicht mehr auf der Karte, aber die Küche hat ihn extra für Florian gemacht :)

Sandra im Pool

Sheldons Barbeque Bacon Cheeseburger

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Sonntag, 11. August 2013 20:41

Er ist wieder da - Timur Vermes (Hörbuch)

Zum Geburtstag habe ich von Marmot das [Unser Amazonstore: ] Hörbuch Audiobook "Er ist wieder da" von Timur Vermes [/Amazonstore Ende] geschenkt bekommen. Das habe ich dann immer im Auto auf dem Heimweg gehört. Das sind immerhin 6 CDs, das war schon eine Aufgabe.

Marketing at its best, würde ich sagen. Das Cover, schlicht, aber sofort zu erkennen. Der Hammer! Und dann der Preis. Der lag bei 19,33 Euro, als ich das Buch zum ersten Mal bei Weltbild gesehen hatte. Na, in Geschichte aufgepasst?

Und dann hätte niemand besseres als Christoph Maria Herbst dieses Buch sprechen können. Wer [Unser Amazonstore: ] Der Wixxer [/Amazonstore Ende] gesehen hat, der weiß, wovon ich spreche. Und das über 6 CDs hinweg, Hammer!

Story: Nur mal kurz angerissen, Hitler erwacht mitten in Berlin, 2011. Und dann kämpft er sich durch die moderne Welt und lässt über alles und jeden seine Meinung los. Das ist nicht nur saukomisch, sondern erschreckender Weise gewinnt er dadurch tatsächlich an Sympathie. Er gerät in die Mühlen unserer Unterhaltungsindustrie, die ihn als Comedian voranbringt, obwohl er eigentlich nichts anderes im Sinn hat, als das vierte Reich aufzubauen und... naja, sollte aus dem Geschichtsunterricht bekannt sein. Absolut saukomisch.

Gegen Ende allerdings geht dem Autor leider etwas die Luft aus, wie das häufig der Fall ist. Da wurde dann mal eben eine größere Zeitspanne übersprungen und dann war auch schon plötzlich das Ende da, das offene. Wie das alles passieren kann, wird nicht zu erklären versucht, ist vielleicht auch besser so.

Fazit: Sehr hörenswert, wirklich. Saukomisch, besonders am Anfang. Und gesellschaftskritisch, daher nicht nur als leichte Unterhaltung zu verstehen.

Thema: Bücher
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Samstag, 10. August 2013 22:59

Urlaub 10. Tag - Disneys Epcot Center

Heute waren wir im Epcot Center. Das ist schon ein großer Park. Leider sind wir links rum gegangen, ich denke rechts rum wäre für uns besser gewesen. Jedenfalls sind wir zuerst in der silbernen Kugel gewesen, in der in einer langsamen Fahrt die Geschichte der Kommunikation gezeigt wurde, sponsored by Siemens.

Epcot

Die nächste Fahrt war Mission Space, wir haben die grüne Fahrt gemacht, aber es war trotzdem lustig, unser Flug zum Mars. Die Deutsche Ecke war ganz witzig, weil wir uns mit einigen Angestellten unterhalten haben. Auf ihren Namensschildern stand immer der Name und darunter die Stadt in Deutschland, aus der sie kamen. Kennt jemand den Brauch, zu Weihnachten eine Gurke an den Baum zu hängen? Mir war der jedenfalls neu. Zum Buffet sind wir dann leider wegen den Oktoberfestpreisen nicht gegangen. So viel Hunger hat man gar nicht bei der Hitze, dass sich das gelohnt hätte.

Irgendwo im Showcase haben wir dann ein Squirrel gesehen, das sich mit Almonds und Cashews füttern ließ. Das war so süß, wie es seine Angst überwand, um uns die Nüsse aus den Händen zu holen. Da haben wir tatsächlich eine ganze Weile gebraucht, um uns wieder loszureißen. Vielen Dank an den Angestellten, der uns die Nüsse zur Verfügung gestellt hat.

Squirrel

Eher aus Versehen waren wir dann im Imagination, der wohl eher für Kleinkinder war. Aber witzig war er schon. Danach hatten wir schon befürchtet, 90 Minuten beim Soarin' anstehen zu müssen, es waren dann aber doch "nur" 50 Minuten. Eine tolle Fahrt, bei der wir in einer Art Hollywoodschaukel saßen und ein 360°-Kino-Film über California sahen, als würden wir darüber schweben. Einfach toll!

Als wir aus dem Soarin' wieder rauskamen, war dann auch schon das Feuerwerk. Schon eine tolle Show! Diesmal waren wir dann zu kaputt, um noch in den Pool vom Hotel zu gehen. Mal sehen, was wir morgen machen.

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Freitag, 9. August 2013 20:45

Urlaub 9. Tag - Disneys Animal Kingdom

Heute beim Frühstück (relativ gut für amerikanische Verhältnisse, immerhin mit Rührei und sowas ähnlichem wie Bacon) haben wir beschlossen, es etwas ruhiger angehen zu lassen. Deshalb sind wir ins Disney's Animal Kingdom gefahren.

Wir sind ziemlich schnurstracks zur Safari gegangen. Das ist schon toll, wie man da in kleinen Trucks durch das Gebiet kutschiert wird, in dem Zebras, Giraffen und andere Tiere einfach frei rumlaufen. Wir haben auch einen Löwen gesehen, allerdings hatte der sich gut versteckt, so dass wir keine Fotos machen konnten. Aber dafür später dann von Tigern und Gorillas. Im Grunde ist das Animal Kingdom ein großer Zoo mit vielen Gift Shops, Fressalien und ein paar wenigen Fahrgeschäften.

Tiger

Ich hatte mir dann noch die Dinosaurier-Tour eingebildet, aber das war auch nichts anderes als eine ruckelige Fahrt im Dunkeln, in dem hin und wieder Plastikdinosaurier angeleuchtet wurden, sich etwas bewegten und brüllten. Etwas infantil ;-)

Dinosaurier

Danach wollte ich im Restaurantosaurus essen, weil mich der Angus-Burger so angesprochen hat. Aber die Auswahl dort war sehr mager, wir hätten dann einfach weiter gehen sollen. Die Grillrippchen im Flame Tree Barbecue sahen dann nämlich doch leckerer aus. Witzig fand ich, dass die Teller aus Pappe bestanden und auch die Strohhalme aus Papier waren, statt aus Plastik. Daher kam dann der witzige Spruch des Tages: "Mein Strohhalm ist nass, ich brauch einen neuen."

Uns taten dann schon ganz schön die Füße weh, obwohl wir oft Pause gemacht haben. Dann sind wir auch schon wieder zurück zum Hotel gefahren, um uns dann am Pool etwas auszuruhen. Mal sehen, was wir morgen machen.

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Donnerstag, 8. August 2013 23:23

Urlaub 8. Tag - Kennedy Space Center Up-Close Mega Tour

Nachdem wir unsere Tagestickets in Annual Passes verwandelt hatten, sind wir heute wieder im Kennedy Space Center gewesen. Die Jungs waren ganz begeistert von dem Laser Challenge im Angry Bird Encounter, so dass wir dort heute zwei Mal waren.

Um 12.00 Uhr ging dann unsere Bustour los, die uns auf das offizielle Gelände der NASA am Cape Canaveral führte, wo wir in das Vehicle Assembly Building hinein durften (das Ding, das so aussieht wie Dagobert Ducks Geldspeicher) und ziemlich nah an das Launch Pad 39-A, von wo aus sämtliche Apollo-Missionen zum Mond gestartet waren. Leider wird dieses Launch Pad vermutlich demnächst an SpaceX oder eine andere Raumfahrtfirma verpachtet, die sie dann natürlich modernisieren. Das ist sehr schade, denn dadurch wird dieses historische Gebilde zerstört. Interessant war, wie verbrannt die Bricks ausgesehen haben, und einmal sind die Dinger auch bei einem Start durch die Gegend geschleudert worden.

Vehicle Assembly Building

Die Tour dauerte ungefähr 2,5 Stunden. Das Gelände ist Naturschutzgebiet und bevölkert von über 300 Vogelarten und eine Menge anderer, gefährdeter Tiere und natürlich Aligatoren. Einen hat Florian sogar gesehen. Die Apollo/Saturn V-Tour war dann anschließend, die im normalen Preis mit enthalten war und im Gegensatz zur Up-Close-Tour nicht extra gekostet hat. Die Mondlandungen sind auch heute noch faszinierend.

Astronaut

Völlig ausgehungert waren wir dann im Moon Rock Cafe essen, mit Blick auf einer lebensgroßen Nachbildung der Saturn V-Rakete. Diesmal waren wir nicht bis zum Ende im Park, sondern sind schon etwas früher gefahren, hatten keine Lust mehr in die Astronauts Hall of Fame zu gehen, sondern fuhren in den nächsten Supermarkt, um uns mit Obst und Wasser einzudecken, und dann wollten wir noch Wäsche waschen und tanken.

Im Target-Markt habe ich dann mehrere Leute gefragt, wo eine Coin Laundry ist, aber Florian hatte glücklicherweise im Navi eine gefunden. Dort haben wir die größte Waschmaschine Floridas gesehen (stand zumindest dran), mit der man hätte 12 Wäscheladungen auf einmal waschen können. Uns hat die Maschine für 5 Ladungen für Buntwäsche (23 Minuten) und für 2 Ladungen für helle Wäsche (18 Minuten) gereicht, danach noch 25 Minuten in den Trockner, zusammenlegen und die Wäsche war gewaschen.

Vor lauter Freude über die frisch gewaschene Wäsche haben wir völlig vergessen, noch schnell nebenan zu tanken. Das fiel mir dann erst auf dem Highway auf, als ich die Tanknadel schon recht nahe am roten Bereich sah. Mir ist richtig schlecht geworden, weil Florian im Navi nicht wirklich in der Nähe eine Tankstelle finden konnte. 25 Minuten bis zur nächsten Tankstelle? In Amerika? Äh...

Dann hat er aber doch noch eine gefunden, die in 9 Minuten erreichbar war. Dort wurde nur leider meine Kreditkarte nicht angenommen. *schwitz* Aber ich konnte dann drinnen 50 Dollar mit der Karte autorisieren. Ich hatte auch richtig geschätzt, denn genau so viel passte dann auch in den Tank. Der war also tatsächlich schon ziemlich leer... Ich hatte auch etwas Angst, dass vielleicht Kriminelle gesucht wurden, weil an den Anzeigen auf dem Highway etwas von einem Silver Alert stand und dann Fahrzeuge beschrieben waren, die gesucht wurden. Aber wie sich herausstellte, waren das keine Kriminellen, sondern vermisste Personen, die gesucht wurden.

Unser Hotel Springhill Suites ist der Hammer! Ich bin echt am Überlegen, ob wir nicht noch die letzte Nacht vor unserem Flug nach Atlanta auch noch hier bleiben, statt am Flughafen zu übernachten. Allerdings müssen wir am Vorabend den Mietwagen schon zurückgeben... Acht Nächte hier, ich freu mich schon.

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Mittwoch, 7. August 2013 22:26

Urlaub 7. Tag - Kennedy Space Center und Rocket Launch

Ich hatte unseren Urlaub so geplant, dass wir unseren 4. Hochzeitstag im Kennedy Space Center verbringen würden. Aber es wurde noch besser, denn heute war ein Raketenstart geplant und daher war der Park bis 21.00 Uhr statt nur bis 19.00 Uhr geöffnet.

Und weil wir dann noch Lust hatten, eine Bustour über das tatsächliche Gelände der NASA zu machen (wann hat man dafür schon Gelegenheit?), die Busse aber auf dem Visitor Center starten, haben wir unsere Tagestickets in Annual Passes umgewandelt, mit dem wir dann auch verbilligt einkaufen und essen konnten. Ich denke, es hat sich auf jeden Fall gelohnt.

Ein besonderes Highlight war der neu eröffnete Atlantis-Komplex, in dem die Originalatlantis ihre letzte Ruhestätte hat. Es war wirklich ein ergreifendes Gefühl, das echte Space Shuttle zu sehen, das schon 33x im All gewesen ist. Noah hat es als sein Lieblingsshuttle bezeichnet und wir haben dann festgestellt, dass genau an seinem Geburtstag eine Atlantis-Mission gestartet war.

Atlantis

Außerdem konnte man in einen Shuttle Start Simulator gehen. Das war allerdings nur etwas gerüttel und so, aber angeblich genau wie ein Shuttlestart. Allerdings war er natürlich verkürzt und keine 9 Minuten lang. Das könnte man den Zuschauern vermutlich nicht zumuten. Während Noah und ich den Shuttle Start miterlebten, haben uns Florian und Farid vom Observer Deck beobachtet.

Im Shop gab es jede Menge Sachen, aber kaum etwas, das uns richtig angesprochen hat. Florian hat sich ein Nanoblock-Shuttle gekauft (richtig gelesen, kein echtes Lego), Noah eine Bronzemünze seiner Atlantis-Mission und ich einen Schlüsselanhänger mit Termometer und Kompass zur Mission Apollo XIII mit dem Text "Failure is not an option".

Zum Raketenstart saßen wir dann auf Rampen, aber das war fast unnötig, weil man sowieso nicht zum Startplatz gucken konnte. Wir hatten aber über Lautsprecher Funkkontakt zur Zentrale und dann den Countdown laut mitgezählt. Dann haben wir hinter den Bäumen ein kleines, grelles Licht sehen können, dass in den Himmel schoss. Einige Sekunden später waren wir dann auch vom Grollen der Maschinen überrollt worden. Mann muss ja mindestens 4 Meilen Abstand von der Rakete haben, sonst wird man gegrillt bzw. von der Lautsärke umgebracht.

Rocket Launch

Anschließend habe ich auf dem Boden einen Aufnäher einer Mission gefunden. Ich wollte ihn schon einstecken, als mich Florian auf eine Frau aufmerksam machte, die suchend auf den Boden guckte. Als ich ihr den Aufnäher dann gab, war sie richtig froh :) Und ich irgendwie auch.

Danach haben wir leider noch eine halbe Ewigkeit auf dem Parkplatz verbracht, bis wir endlich runterfahren konnten. Die Leute haben die Parkplatzwächter fast schon zusammengefahren, der arme Kerl. Zurück im Hotel kamen wir leider erst weit nach Sonnenuntergang an, so dass wir hier nicht mehr in den Pool kommen werden. Und jetzt freue ich mich schon auf unsere Mega-Bus-Tour morgen über das Gelände der NASA.

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Dienstag, 6. August 2013 22:27

Urlaub 6. Tag - Roadtrip nach Titusville

Heute hatten wir unseren längsten Roadtrip. Von Key West bis nach Titusvill (bei Cape Canaveral) sind es 6:30 h reine Fahrzeit. Wir sind nach dem Frühstück gegen 11.00 Uhr gestartet und gegen 20.30 Uhr in unserem Hotel Quality Inn angekommen. Das ist ein typisch amerikanisches Hotel, viel Platz und alles was man braucht.

Auf der Fahrt haben wir mehrere kurze Pausen gemacht zum tanken, ein bisschen shoppen, Beine vertreten und Burger essen. Ich fand es recht anstrengend, vor allen Dingen weil die Landschaft in Florida nicht so reizvoll ist wie in California, Arizona und Nevada, wo wir das letzte Mal waren. Nachdem wir von den Keys runter waren, ging es eigentlich nur noch Meilen um Meilen mehr oder weniger gerade aus, mit etwas leicht veränderter Vegetation. Gut, dass wir später dann von Orlando nach Atlanta fliegen, sonst hätten wir noch zwei Tage auf solchen Straßen verbracht.

Autofahrt

Noah und Farid

Nachdem ich von 4.30 - 5.45 Uhr nicht schlafen konnte, weil die vier Mädels in unserem Nachbarzimmer so laut geredet hatten und die Wände so hellhörig sind, brauchte ich auch dringend einen Monster Energy Drink - und diesmal nicht wegen der Dose ;-)

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Montag, 5. August 2013 22:50

Urlaub 5. Tag - Dolphin Safari

Heute Morgen war ich ganz begeistert von dem Frühstück in unserem Hotel Avalon. In Amerika ist das Frühstück in den Hotels meistens nur ein Witz, aber hier gibt es frisches Obst, verschiedene Sorten Weißbrot, Wurst, Käse, Eier, Cerealien, Kaffee und Tee. Da kann man nicht meckern.

Danach sind wir zum Banana Bay Resort Marina gefahren, von wo aus unsere Dolphin Safari startete. Irgendwie war ich überrascht, dass alle Swimsuits anhatten. Unser Captain sagte dann auch, dass wir Snorkeling gehen würden. Ich hatte irgendwie nur Dolphin Watching im Sinn, aber es steht tatsächlich auf der Website, dass auch geschnorchelt wird.

Zunächst sind wir recht flott hinaus auf's Meer gefahren, wo wir tatsächlich einige Delfine sehen konnten. Manche sind sogar recht nah an unser Boot herangekommen, aber es war richtig schwierig, sie zu fotografieren. Aber ein paar Aufnahmen sind uns dann doch gelungen.

Delfin

Anschließend sind wir zu einem Riff gefahren, wo wir dann Schnorcheln konnten. Bei den Jungs brauchte ich etwas Überredungskünste, dass sie einfach in ihren Shorts ins Wasser hüpfen. Schnorchel, Taucherbrille und Flossen wurden uns ausgeliehen. Ich zog mich auch einfach aus und sprang in Unterwäsche in das schöne, warme Wasser. Es hat sich auch gelohnt. Zwar haben wir nur normale Fische in schönen Farben gesehen, keine Schildkröte und keine Rochen, aber es war trotzdem ein schönes Erlebnis. Florian blieb trotzdem im Boot und hat sich mit unserem Captain unterhalten.

Schnorcheln

Danach haben wir uns noch einen Jachthafen angeschaut und sind dann wieder zurück ins Banana Bay Resort Marina. Zurück ins Hotel, dann haben wir einmal den Mini-Mini-Pool ausprobiert. Zunächst hatten die Jungs keine Lust, aber dann waren sie kaum noch aus dem Wasser zu bekommen.

Heute hatten sie Lust auf Pizza, also sind wir in das Onlywood gegangen, wo es Holzofenpizzen gab, sehr lecker, echt italienisch. Danach haben wir noch Tiramisu und Ricotta Cheese Cake gegessen, das war sehr lecker. Aber auch ein wenig teurer, als die Family Restaurants und Fast Food Ketten. Aber nachdem Florian es heute morgen geschafft hatte, sich mit dem Handy über WLAN in die Fritzbox einzuwählen und von dort aus zu telefonieren, und bei unserer Bank angerufen hat, um das Limit unserer EC-Karten zu erhöhen, und es heute auch geklappt hat, bin ich endlich etwas relaxter. Es funktioniert nur eben leider nicht an allen Automaten...

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Montag, 5. August 2013 20:17

Nerd do Well - Simon Pegg

Im Forbidden Planet in London hatten wir letztes Jahr einiges gekauft, unter anderem das Buch [Unser Amazonstore: ] Nerd do Well von Simon Pegg [/Amazonstore Ende]. Jetzt hab ich es endlich fertig gelesen.

Er schöpft aus einem riesigen Wortschatz, so dass ich das Wörterbuch des öfteren benutzen musste. Mal sehen, ob davon auch etwas hängen geblieben ist. Das Buch ist eine Autobiographie, die jedoch nicht allzu tief geht. Allerdings erklärt es, wie er zu dem wurde, was er heute ist, und wieso er ausgerechnet solche Filme macht wie [Unser Amazonstore: ] Paul [/Amazonstore Ende].

Simon Pegg ist mir total sympathisch. Er liebt Star Trek, Star Wars und hatte eine Gothic-Phase. Da kann man auch darüber hinwegsehen, dass er Zombies mag :)

Zwischendrin gibt es immer mal wieder Kapitel, die von einem imaginären Simon Pegg handeln, der einen Roboter namens Canterbury hat. Sowas wie ein Superheld, mit Superkörper und einer französischen Schönheit an seiner Seite, der ein kleines Weltraumabenteuer erlebt. Man könnte auch erst die Geschichte lesen und dann die Biographie oder umgekehrt, dann wird man zwischendurch nicht dauernd rausgerissen. Grad bei mir, der so lange braucht für ein Buch, für den ist das dann schlecht.

Ich hätte mir etwas mehr über die Dreharbeiten von Paul oder Star Trek gewünscht, aber vielleicht ging das auch aus rechtlichen Gründen nicht, zumindest bei Star Trek. Außerdem würde ich mir wünschen, dass es Spaced in Deutschland gäbe, aber man kann es leider nicht bei Lovefilm ausleihen. Naja, vielleicht hole ich mir irgendwann mal den [Unser Amazonstore: ] UK-Import von Spaced [/Amazonstore Ende]. Da weiß man dann auch, wozu die EU gut ist ;-)

Fazit: Für Nerds und Geeks absolut lesenswert. Aber nur für welche mit wirklich guten Englischkenntnissen ;-)

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Sonntag, 4. August 2013 21:47

Urlaub 4. Tag - Roadtrip nach Key West

Heute waren wir zum Frühstück wieder im Manolo wie gestern. Das war wirklich toll, ich hab dort einen Obstsalat gegessen :) Noah hat einen Bananensplit bestellt, von dem auch noch Farid und Florian satt geworden sind. Schade, dass Manolo keine große Kette ist, das war wirklich schön dort.

Danach sind wir zu unserem ersten Roadtrip aufgebrochen Richtung Key West. Landschaftlich haben wir die Everglades gesehen und es ging über viele Brücken von Insel zu Insel bis ans Ende Key West. Hier ist es malerisch, mit vielen viktorianischen Gebäuden. Unser Hotel ist auch absolut süß und sogar gleich neben dem südlichsten Hotel der USA. Alles viktorianisch eingerichtet, fehlen nur noch die aufgeklebten Gears und es wäre Steam Punk.

Nachdem wir unser hübsches Hotel bezogen haben, sind wir an den kleinen Strand gegangen und sind nochmal ins Meer gegangen. Hier ist das Wetter schöner als in Miami und weit weg von Dorian, dem tropischen Sturm, der sich gerade dem Norden Floridas nähert. Am Abend an den Strand zu gehen ist eh schöner, tagsüber wäre es viel zu heiß. Ein Mädchen hat plötzlich gekreischt und etwas von einem großen Fisch gequietscht. Wir sind dann an der Stelle gucken gegangen und haben einen recht großen viereckigen Rochen gesehen, der sich dann im Sand verbuddelt hat. Cooles Tier!

Palmen am Strand

Danach haben wir uns wieder straßentauglich gemacht und sind etwas flanieren gegangen. Wie alle Touristen, mussten wir uns natürlich an dem Mal fotografieren lassen, das in etwa den südlichsten Punkt der USA markiert.

Southernmost

Danach wollten wir in das New York Pizza Café, nur um festzustellen, dass das jetzt New York Pasta Garden heißt. Also keine Pizza. Aber wirklich leckeres Essen, leider viel zu große Portionen. Wahrscheinlich muss ich morgen einfach einen Salat bestellen. Bei der Hitze kann man nicht so viel essen, und mir tut es immer leid, wenn ich einen halben Teller voll zurückgeben muss.

In dem Restaurant gab es auch Papageien und am Ende haben wir uns mit einer Dame von ihnen fotografieren dürfen. Das sind schon sehr schöne Tiere, aber wenn man bedenkt, dass sie 60 Jahre und älter werden können und viel Platz benötigen, dann überlegt man es sich schon drei Mal (und lässt es dann besser bleiben).

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Samstag, 3. August 2013 21:42

Urlaub Tag 3 - South Beach

Weder auf Fort Lauderdale noch auf Everglades hatten wir heute Lust, aber dafür hatte Florian vorgeschlagen, dass wir nach South Beach zum Lummus Park fahren könnten, die Touristenfalle und Partymeile ;-) Wir sind dann nach dem Frühstück bei Denny's dort hingefahren, aber einen Parkplatz zu finden ist gar nicht so leicht, aber dann haben wir doch einen gefunden und 20$ dafür bezahlt. Die Beach sieht nur auf Google Maps weiß aus, der Sand ist dort genauso braun wie an unserem Hotel-Strand.

South Beach

Zunächst hatten wir die Badesachen im Auto gelassen, weil ich die Tasche nicht die ganze Zeit mit rumtragen wollte, dann zogen aber so dicke Wolken auf, dass wir das mit dem Baden doch lieber bleiben ließen. Außerdem mussten wir erst noch eine Badehose für Florian kaufen. Und Goggles für Noah. Aber in den Touristenfallen ist das kein Problem. Ich bin wirklich begeistert von der amerikanischen Hilfsbereitschaft, nicht nur von den Verkäufern, sondern auch von den normalen Leuten, die uns dann unaufgefordert halfen, wenn wir blöd vor dem Parkautomat standen oder in der Damentoilette...

Überall ist auch eine starke Polizeipräsenz zu sehen, so dass wir uns eigentlich immer recht sicher fühlen, sogar in der Gegend, wo unser Hotel ist. Miami Beach ist nämlich ziemlich teuer. Wenn man bedenkt, dass wir hier in unserem Minihotel mehr bezahlen als in dem großen Hotel am Flughafen...

South Beach ist eine typische Touristenfalle. So ungefähr stelle ich mir den Ballermann vor. Viele Clubs mit Musik, Beachvolleyball hätten wir spielen können, Skater, hier wird viel mit dem Fahrrad gefahren, ein Hotel am anderen und diese Shops mit "I was in Miami Bitch" und anderen Sprüchen. Wenn es nicht angefangen hätte zu regnen, wären wir sicher auch nochmal ins Wasser gegangen. Aber so haben wir uns dann entschlossen, einfach wieder zurückzufahren.

Diesmal haben wir im Manolo zu Abend gegessen, davon waren wir sehr angetan. Es ist zwar kubanisch, aber es gibt auch Burger, Pizza und Pasta. Es war nicht teuer und hat sehr gut geschmeckt, und es war definitiv sauberer als Denny's. Eigentlich wollten wir zum Pizza Hut, aber die hatten hier alle so schlechte Bewertungen, dass wir das lieber gelassen haben. Und jetzt ist chillen im Hotel angesagt, morgen geht's weiter nach Key West.

Manolo

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Freitag, 2. August 2013 22:17

Urlaub Tag 2 - Miami Beach

Heute Morgen sind wir bereits relativ früh wach geworden. Endlich sind wir alle in Florians Zeitzone ;-)

Dann sind wir mit dem Shuttlebus (den es doch gab) zum Flughafen gefahren, dann mit der MIA-Bahn zum Rental Car Center und dort haben wir unseren Chrysler von Budget geholt.

Chrysler

Unser erstes Ziel war ein Denny's, wo wir endlich frühstücken konnten. Danach sind wir noch in ein Marshalls und ein Target gefahren, um uns etwas einzudecken mit fehlenden Kleidungsstücken und ganz viel Wasser und etwas Obst.

Danach ging es in unser kleines, aber feines Hotel Beach Corner, von wo aus wir dann zu Fuß zum Strand gegangen sind. Es ist zwar nicht die South Beach, aber es war trotzdem ziemlich schön, ein öffentlicher Park mit Lifeguards und Toiletten. Das Wasser war auch so warm, dass ich sofort hinein bin.

Miami Beach

Später gingen wir noch zum Subway Abendessen und ein wenig flanieren. Es ist wirklich heiß und schwül hier. Ich hoffe, wir werden nicht krank ;-)

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Donnerstag, 1. August 2013 23:16

Urlaub 1. Tag - Flug nach Miami

Am Donnerstag saß ich wie beim Ende einer eBay-Auktion am Rechner, weil man sich 24 Stunden vor Abflug einchecken konnte. Doch das war echt der Witz bei US Airlines. Erst einmal musste ich noch einen Notkontakt angeben und dann noch die Adresse des ersten Hotels. Bis ich dann endlich auf die Seite mit der Platzvergabe kam, waren die meisten Plätze bereits besetzt. Woran das lag, kann ich nur raten, ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass so viele Leute gleichzeitig eingecheckt haben.

Hätte ich einen der wenigen freien Plätze noch auswählen wollen, hätte ich pro Platz nochmal zustätzlich 99 Dollar zahlen müssen. Bei denen piept es wohl...

Ansonsten habe ich Wäsche gewaschen und die Koffer gepackt, während sich Florian um die Elektronik gekümmert hat.

Am Freitag sind wir dann gegen acht Uhr aufgebrochen, sind mit dem Bus nach Daglfing und von dort mit der S-Bahn weitergefahren. Am Flughafen ging dann auch alles nach Plan, durch die Passkontrolle und Sicherheitscheck, dann haben wir noch in Ruhe gefrühstückt, bevor wir durch die letzte Kontrolle gegangen sind. Unser Flug nach Philadelphia war pünktlich und der Flug verlief ruhig. Wir haben alle jeweils vier Filme nach unserem Geschmack gesehen. "Date Night" hat mir am besten gefallen. Ich habe manchmal so laut gelacht, dass es das ganze Flugzeug mitbekommen hat. Das Essen war auch ganz okay, wenn ich beim zweiten Durchgang aber schon richtig Hunger hatte, weil es so lange gedauert hatte. Zu trinken gab es auch zu wenig, nur 4x, aber nach dem letzten Securitycheck gab es keine Plastikflaschen mit Wasser mehr zu kaufen :(

Flugzeug

In Philadelphia hätten wir regulär zwei Stunden Zeit zum Umsteigen gehabt. Durch unseren problemlosen Flug waren wir aber bereits eine halbe Stunde früher dort angekommen. Die Zeit wäre trotzdem beinahe zu kurz gewesen. Allein an der Einreise mit dem Fingerabdruckscan und dem Willkommensfoto haben wir zwei Stunden gebraucht. Dann Koffer holen, durch den Zoll, Koffer wieder abgeben, ging dann relativ schnell. Aber wehe, man hat etwas zu verzollen oder wird rausgezogen...

Schließlich kamen wir völlig genervt und durchgeschwitzt an unserem Gate zum Connect Flight an, nur um dort festzustellen, dass unser Flieger Verspätung hat und wir noch eineinhalb Stunden Zeit haben... Gut für uns, denn dann konnten wir noch etwas essen und trinken.

Die letzten drei Stunden Flug nach Miami haben wir dann mehr oder weniger verschlafen, da es für uns eben schon sehr spät war. Am Flughafen mussten wir dann feststellen, dass wir kein Geld am ATM abheben können. Aber an einem Automat, der nicht von der Bank of America war, ging es dann doch, aber nur 100 Dollar. So ein Mist. Man muss das von der Bank freischalten lassen...

Unseren Shuttlebus zum Hotel haben wir auch nicht gefunden und auf meinem Ausdruck stand auch nicht, dass unser Hotel einen Shuttleservice hätte, deshalb sind wir mit einem Blue Taxi zum Hotel gefahren, was 15 Dollar gekostet hatte. Gut, dass wir schon etwas Bargeld hatten, denn Kreditkarten wurden nicht akzeptiert.

In unserem Hotel Sofitel sind wir dann nur noch in die Betten gekippt. Ich war echt froh, jetzt nicht noch den Mietwagen holen und fahren zu müssen, denn wir waren wirklich fix und alle.

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