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Februar 2013


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Mittwoch, 27. Februar 2013 20:41

DVD: V wie Vendetta

Der Film handelt davon, dass jedes Volk die Regierung hat, die es verdient. Und dass man sich zusammentun und sich gegen die Regierung auflehnen muss, wenn diese nicht im Sinne des Volkes regiert.

Die Maske von V ist die von Guy Fawkes, der eigentlich das Parlament in London sprengen wollte. Ihm ging es damals um die Verfolgung der Katholiken (echt, sowas gab's?), im Film geht es V um die Verfolgung von Homosexuellen und vielen anderen Dingen. Nur diesmal gelingt es, das Parlament zu sprengen.

Aber wieso ist es so weit gekommen? Wieso konnte eine Welt fast wie ihn 1984 entstehen? Wieso ließen sich die Menschen ihrer Freiheit berauben?

Es ist jedoch nie zu spät, sich dagegen zu wehren.

Fazit: Eine Glanzleistung von Natalie Portman. Und wer verbarg sich hinter der Maske? Man erfährt es und man erfährt es auch wieder nicht. Das muss man sich schon selbst ansehen :)

Thema: Filme
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Sonntag, 24. Februar 2013 22:24

Magic Theater

Heute waren wir in der Nachmittagsvorstellung von Krist & Münch - live und hautnah. Es war mal wieder grandios, auch wenn wir ein paar Punkte bereits aus dem Programm Misch Masch kannten. Aber ich kann das jedem nur empfehlen, den die Zauberei fasziniert. Auch das Ambiente des Theaters lädt ein und entführt in eine Phantasiewelt. Wenn es nicht Winter gewesen wäre, hätte ich mein Abendkleid angezogen, aber so mussten mein Don't Drink and Derive T-Shirt und meine Pokerohrringe ausreichen.

Den Jungs hat es auch gefallen. Ferdinand hätte auch gerne einen Zauberkurs. Mal sehen, wenn die Begeisterung noch bis Weihnachten anhält, wäre das ein tolles Weihnachtsgeschenk, denn Kurse bieten Krist & Münch ebenfalls an.

Diesmal war ich sogar mit dabei, denn ich habe einen Joker aus dem Samtsäckchen gezogen. Ich musste eine europäische Großstadt, mit der ich etwas verbinde, aufschreiben und in einen Umschlag stecken. Da lag natürlich London nahe, wo wir letztes Jahr einen tollen Urlaub verbracht hatten. Ein Junge musste sich eine Farbe aussuchen und ein Junge einen Eurobetrag. Danach nahm der Illusionist einen Umschlag aus einer Schatzkiste, zog daraus einen Brief und las ihn vor. Darin kam eine Stadt und ein Tuch in einer Farbe vor, das ziemlich teuer war. Und es war London, die Farbe, die der Junge ausgesucht hatte, und der Betrag, den der andere Junge ausgesucht hatte.

Das war echt faszinierend, denn ich wurde vorher nicht auserwählt, mit mir wurde nichts abgesprochen. Zunächst dachte ich nämlich an Chicago, doch dann wurde es auf Europa begrenzt. Dann dachte ich an Paris, aber das ist schon so lange her, dann London, dann Warschau (keine Ahnung, warum), dann wieder London, und das habe ich dann auch aufgeschrieben. Wahnsinn!!! Keine Ahnung, wie die das gemacht haben.

Anschließend wurden wir noch zum Essen eingeladen, doch in München werden nicht nur abends die Bürgersteige hochgeklappt, sondern auch Sonntags. Zwei Restaurants waren zu, in die wir gerne gegangen wären. Also verschlug es uns zum Restaurant Rubenbauer am Hauptbahnhof, in dem das Essen zwar ganz okay war, aber der Kellner uns teilweise ignorierte. Da setz ich bestimmt keinen Fuß mehr rein.

Themen: Familienbande | unterwegs
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Samstag, 23. Februar 2013 20:35

ABBA The Show

Gestern war ich mit meinem Schatz Florian in der Olympiahalle und wir haben uns ABBA The Show angeschaut. Ich hätte vielleicht noch zehn Mal vorher Singstar rauf und runter singen sollen, dann wäre ich etwas firmer in den Texten gewesen. Aber es war klasse. Die sehen ABBA auch verdammt ähnlich, so dass man sich wirklich vorstellen konnte, in die Vergangenheit gereist zu sein, und eine Liveshow von ABBA persönlich zu sehen. Sogar zwei Musiker, die damals mit ABBA zusammengearbeitet hatten, waren dabei.

Toll war auch das Publikum, das sich zum Teil in schillernden Kostümen zeigte. Ein wenig genervt hatte nur, dass es ein paar Leute gab, die es sich nicht verkneifen konnten, mitten im Konzert um Fotos zu bitten, statt bis zum Schluss zu warten, und uns und die Kostümierten damit reichlich auf den Senkel gingen.

Wer ABBA liebt, wird also auch diese Show lieben. In diesem Sinne eine ganz klare Empfehlung von mir :)

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Musik
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Dienstag, 19. Februar 2013 19:17

Lincoln

Das ist keine Biographie von Lincoln, sondern ein Film über die Abschaffung der Skalverei. Er ist zuweilen etwas langatmig, aber hat auch seine komischen und gefühlvollen Momente. Davon hätte es ruhig ein paar mehr geben können. Aber ich fand es schön, wie die Beziehung von ihm zu seinen noch lebenden Söhnen gezeichnet wurde, die Angst seiner Frau (eine grandiose Sally Field), noch einen Sohn zu verlieren, und James Spader als Lobbyist war auch absolut sehenswert.

Überhaupt habe ich viele bekannte Gesichter gesehen, bei denen ich mich verzweifelt gefragt habe, woher ich sie kenne... Tommy Lee Jones natürlich aus MIB, er war ein überzeugter Sklavenbefreier :) Lee Pace kannte ich aus Pushing Daisies. Und Joseph Gordon-Levitt ist nicht Jonas aus Stargate SG-1, denn der wird von Corin Nemec gespielt. Den muss ich aus Inception oder Dark Knight Rises kennen.

Etwas irritiert war ich zu Anfang, dass die Republikaner die Sklaverei abschaffen wollten und nicht die Demokraten, und dass Abraham Lincoln ein Republikaner war. Das passte so gar nicht in mein Weltbild. Doch ich lese zur Zeit ein Buch über die amerikanische Geschichte und darin wird beschrieben, dass die Demokraten damals in erster Linie die Unabhängigkeit von England und die Abschaffung der Monarchie im Sinn hatten. Die Republikaner hatten sich erst im Laufe der Zeit zu den unsozialen Kapitalisten entwickelt, die sie heute sind. Ich glaube, damals hätte ich auch eher die Republikaner als die Demokraten gewählt ;-) So ändern sich die Zeiten.

Fazit: Ich fand den Film nicht schlecht. Und wenn ich nicht darüber gelesen hätte, wäre mir auch nicht aufgefallen, dass die Warze in Daniel Day-Lewis' Gesicht in jeder Szene an einer anderen Stelle klebte. Er hat den 16. Präsidenten der USA wirklich klasse gespielt.

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Freunde | Kino
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Sonntag, 10. Februar 2013 21:31

Skyfall

Ich bin kein James-Bond-Fan. Daher habe ich nach Goldeneye auch nie wieder einen James Bond gesehen. Auch weil ich Daniel Craig nicht unbedingt als typischen Bond sehe. Ich finde, dass er zu wenig Gentleman ist.

Ich überlege gerade, was dieser Actionstreifen für eine Handlung hatte. Superhacker Silva will das MI6 aushöhlen. Und die alte Liga wird durch junge Köpfe ersetzt, Computergenie Q und Eve Moneypenny lösen ab. James Bond wird natürlich nicht ersetzt, obwohl nicht mit Andeutungen gespart wird, dass er sich doch zur Ruhe setzen könnte.

Für mich war Bond immer der Gute, der die Welt vor größenwahnsinnigen Weltbeherrschern rettet. Das hat er auch in diesem Film getan, nicht ohne viel verbrannte Erde zu hinterlassen. Aber zwei Mal hat er mich maßlos enttäuscht. Wieso greift er immer erst ein, wenn jemand getötet wurde? Der Typ, der ein Gemälde betrachtet, wird von Auftragskiller Patrice mit Hilfe eines Zielfernrohrs hingerichtet, bevor James Bond ihn kalt macht. Dabei wäre er bereits nahe genug an ihn herangekommen, um den Auftragsmord noch zu verhindern. Und ein zweites Mal verpasst er seine Chance als Lebensretter zu fungieren, als er erst zusieht, wie das Bondgirl Sévérine mit einem Glas Whisky auf dem Kopf hingerichtet wird, ehe er sich befreit. Das habe ich echt nicht verstanden, und dramatischer wird ein Film in meinen Augen nunmal nicht, wenn sinnlos getötet wird.

Fazit: Ich mag die neuen James-Bond-Filme immer noch nicht. Aber der Song Skyfall von Adele, der ist klasse. Und der Drehort auf der verlassenen Insel Hashima in Japan ist absolut cool.

Themen: Patchwork-Familie | Kino
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09.01.2012 13:02 Clicks: 131476

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