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Freitag, 29. Juni 2012 21:41

Frauen haben nie etwas anzuziehen

Man hat es schon schwer als Frau. Nie hat frau etwas anzuziehen. Frau steht zu Hause vor dem prall gefüllten Kleiderschrank und findet einfach Nichts.

Sandra mit T-Shirt Theres no place like 127.0.0.1

Aber dann haben wir eines Tages getDigital entdeckt und seit dem nicht nur T-Shirts ohne Ende bestellt. Jetzt hat frau genau das gegenteilige Problem. Was zieht sie bloß an???

Sandra mit vielen getDigital T-Shirts

Viele getDigital T-Shirts

Aber irgendwie konnte frau sich dann doch noch entscheiden und zog das Lieblings-T-Shirt I love my Geek an.

Sandra mit T-Shirt I love my Geek

Als Mann nach Hause kam, hatte er seinen USB-Stick schon einsatzbereit.

Florian mit T-Shirt I fixed it und dem abgerissenen USB-Speicher

Das Ende der Geschichte: Mit T-Shirts von GetDigital ist das Leben lustiger :-)

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Fotografie | Computer und Internet
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Montag, 18. Juni 2012 20:13

Bonjour, Mr Monk - Lee Goldberg

Normalerweise sind Bücher zu Filmen oder Serien eher Auftragsarbeiten, die mehr oder weniger schlecht hingerotzt werden. Aber dieses Buch der Serie Monk sticht hervor, denn man merkt dem Autor an, dass er die Figuren wirklich kennt. Hinterher habe ich dann gelesen, dass Lee Goldberg bereits einige Drehbücher zu Monk verfasst hatte. Das erklärte natürlich, wieso er die Charaktere in [Unser Amazonstore: ] Bonjour, Mr Monk [/Amazonstore Ende] so brilliant darstellen konnte.

Nachdem wir 2008 in Paris gewesen waren, kannten wir einige der Schauplätze natürlich, u.a. auch die Katakomben, in denen Monk Knochen neueren Datums entdeckte und damit natürlich einem Mord auf die Spur kam. Das ganze Buch wurde aus der Sicht von Natalie Teeger geschrieben. In letzter Zeit lese ich dauernd Bücher, in denen der Protagonist ein anderes Geschlecht hat, als der Autor ;-)

Mir gefiel das Buch, vor allen Dingen wie Monk von einem Mitarbeiter der Pariser Straßenreinigung dazu gebracht wurde, die Straßen zu reinigen und er sich aber nicht ausgenutzt fühlte, sondern vollkommen glücklich mit dieser Situation war. Vielleicht lese ich noch ein weiteres Buch aus der Serie. Vielleicht [Unser Amazonstore: ] Mr Monk und die Außerirdischen [/Amazonstore Ende]?

Themen: Bücher | Serien
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Sonntag, 10. Juni 2012 20:57

Sherlock Holmes Museum und Rückflug

Am Samstag war unser letzter Tag. Den haben wir recht ruhig angehen lassen, da Check-Out-Time im Hotel erst 12.00 Uhr war (darauf lege ich Wert). Unser Gepäck konnten wir dort unterstellen. Danach haben wir ein letztes Mal im Pret-a-Manger gefrühstückt, bevor wir gemütlich zum Sherlock-Holmes-Museum gewandert sind. Das Häuschen ist liebevoll mit alten Assecoires eingerichtet, wie man sich vorstellen kann, dass die Romanfiguren Sherlock Holmes und Dr. Watson damals gelebt haben könnten. In den oberen Zimmern sind Crime Scenes aus den Geschichten mit Wachsfiguren nachgestellt. Es gibt einen niedlichen Shop und vor der Eingangstür kann man sich mit einem Schauspieler, der als Polizist verkleidet ist, fotografieren lassen. Und sogar die Gästetoiletten im Keller muten altertümlich an, wirklich liebevoll gestaltet, das Museum.

Farid, Noah und Sandra vor dem Sherlock Holmes Museum

Danach sind wir noch etwas im nahegelegenen Regent's Park spazieren gegangen, sind etwas Tretboot gefahren, Ferdinand war genervt, weil er eine Schwimmweste tragen musste, und dann haben wir uns wieder geärgert, dass wir keine Nüsse dabei hatten, denn auch hier gab es sehr zutrauliche Squirrels.

Schließlich haben wir den Rückweg angetreten, das Gepäck vom Hotel geholt, und dann haben wir gestaunt, da die Underground Circle Line von der Baker Street 1863 (!) erbaut worden war. Das alte Gemäuer war noch geziegelt und wir haben nicht schlecht gestaunt, wozu man damals bereits fähig war. Am Flughafen hatten wir dann noch etwas Zeit zu shoppen und eine Kleinigkeit zu essen. In München waren wir dann gegen Mitternacht am Ostbahnhof, so dass wir uns dann völlig erschöpft doch ein Taxi nach Hause geleistet haben. Ich wollte einfach nicht um eins oder so noch mit den Koffern in der Messestadt rumlaufen.

Der Urlaub war sehr anstrengend gewesen, deshalb haben wir am Sonntag dann sehr lange geschlafen. Die Hälfte der Wäsche ist gewaschen und ab Morgen hat uns der Alltag wieder...

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Themen: Patchwork-Familie | Urlaub
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Freitag, 8. Juni 2012 22:20

Buckingham Palace, Cleopatras Needle und Shakespeares Globe

Unser letzter ganzer Tag in London. Heute haben wir die Sehenswürdigkeiten abgeklappert, die wir die letzten Tage nicht geschafft haben. Zuerst waren wir im Buckingham Palace. Wir hatten es zwar pünktlich bis 11.30 Uhr geschafft, dort zu sein, aber weil die Abbauarbeiten für die Jubliäumsfeier der Queen noch immer andauerten, gab es keine Guard Change Ceremony. Man konnte also nur rein und ein paar Fotos machen. Die Guards hatten auch einen grauen Übermantel an, sahen also nicht so traditionell aus, wie man es von Youtube-Videos her kennt.

Noah, Sandra und Farid vor dem Buckingham Palace

Dafür waren die Squirrels im St. James Park unglaublich zutraulich. Wenn wir das gewusst hätten, hätten wir unsere letzten Nüsse mitgebracht. Wir haben uns fast länger bei den Squirrels aufgehalten, als am Buckingham Palace. Das erinnerte uns an die Spatzen vor dem Louvre im Paris, wo wir auch ewig geblieben waren. Danach sind wir zu Fuß zum Trafalgar Square, und nach einer kurzen Busfahrt waren wir wieder in der Tottenham Court Road, wo wir im The Diner (all day breakfast) erst einmal gefrühstückt haben. Die Banana Pancakes are really to die for ;-) Danach waren wir zum dritten Mal im Forbidden Planet.

Das reichhaltige Frühstück mussten wir uns dann erst einmal wieder abarbeiten, so sind wir zu Fuß zur Cleopatra's Needle gegangen. Ich wollte einfach mal vergleichen mit der Cleopatra's Needle am Place de la Concorde in Paris. Die Säule hier steht einfach nur in einer Nische an der Thames und hat nicht ihren eigenen Platz. Danach sind wir über eine Brücke gegangen, was sehr windig war. Als wir an der Thames entlang gegangen sind, haben wir sogar einen kleinen Standstrand entdeckt.

Shakespeare's Globe ist natürlich nur ein Nachbau. Für die Tour waren wir schon fast zu spät (hat mich jetzt aber auch nicht so interessiert), weil abends Theaterstücke aufgeführt werden. An einer Wand hing ein Poster mit Terminen, wo überall auf der Welt Shakespeares Stücke aufgeführt wurden, nur im Juni. Das ist schon faszinierend. Auch wenn eigentlich gar nicht klar ist, ob er die Stücke wirklich alle selbst geschrieben hat oder ein cleverer Geschäftsmann war, der seine Ghostwriter hatte...

Danach waren wir noch im Hamley's Toy Store. Das wurde 1760 erbaut und erstreckt sich über fünf Stockwerke. Im Erdgeschoss gibt es vor allen Dingen China-Schrott, weiter oben dann die höherwertigen Spielsachen. Sie hatten überall Angestellte stehen, die Spielzeug vorführten, z.B. Helicopter und an der Wand fahrende Autos. Das seltsame UFO haben Florian und die Kinder jedoch entlarft, es hängt an einer fast unsichtbaren Schnur wie Wurli. Deshalb haben wir es dann doch nicht gekauft. 13 Pfund für eine Anglerschnur und einem Papp-Falt-UFO sind dann eben doch zu viel. Überhaupt ist der Store unheimlich teuer. Die Star Wars Figuren, die Noah im Forbidden Planet für zwei Pfund gekauft hat, kosteten hier sechs Pfund, also drei Mal so viel! Aber so viel Personal ist eben auch teuer.

Abends waren wir dann noch zum Abschluss im Angus Steak House essen. Leider war ich von den Banana Pancakes noch pappsatt, so dass ich nur Risotto gegessen habe, aber das Steak von Florian sah lecker aus und hat auch lecker geschmeckt. Die Jungs haben sich ein halbes Brathähnchen geteilt. Diesmal kamen wir wieder relativ spät ins Hotel zurück. Morgen fliegen wir wieder nach Hause.

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Donnerstag, 7. Juni 2012 20:24

Westminster Abbey, Downing Street und Buckingham Palace

Heute haben wir erst einmal nach dem anstrengenden Tag gestern ausgeschlafen und dann wollten wir den Rest in Westminster besuchen, den wir nicht geschafft haben, als wir zum Goldeneye London Eye gegangen sind. Zunächst waren wir bei der Westmister Abbey und waren schockiert, dass die dort für ein Family Ticket 32 Pfund (inkl. einem Kind) und für jedes weitere Kind 6 Pfund haben wollten. Da wäre ich nur reingegangen, wenn es kostenlos gewesen wäre. Leider hat es dann auch ziemlich zu schütten angefangen.

Noah und Farid vor dem Gitter zur Downing Street

Bei der Downing Street konnte man gar nicht die berühmte Tür von vorn sehen, weil die Straße bereits vorn an der Kreuzung vergittert und bewacht wird. Die sollten da eine Fake-Tür vorne aufstellen, wo sich die Touris fotografieren lassen können ;-) Aber beim Household Cavalry Museum gab es dann etwas Pferdeduft und zwei Pferde der Kavallerie zu sehen. Als wir dann durch den St. James Park gelaufen sind, wurden wir so langsam bis auf die Haut nass. Den Buckingham Palace durften wir nur aus der Ferne sehen, da dort noch die Tribüne abgebaut wurde, wo das Jubiläum der Queen gefeiert worden war. Die Menschenmasse hat Florian nur am Montag aus dem Fenster des Busses gesehen, mit dem wir über den Charing Cross gefahren waren, und das Spektakel hatten wir abends gemütlich im Fernsehen angeschaut. Später haben wir dann aus der Ferne noch das abschließende Feuerwerk bewundert und waren froh, nicht bei diesen Menschenmassen zu sein.

Gut, morgen in Allerherrgottsfrühe 11.30 Uhr gibt es dann den Wachwechsel zu sehen, aber das ist nur über das Buckhingham Gate zu erreichen, wie uns die netten Bauarbeiter erklärten. Auf dem kürzesten Weg sind wir dann noch einmal zum Forbidden Planet shoppen gegangen. Zum Aufwärmen ging es dann in das amerikanische Restaurant The Diner, bevor wir zurück ins Hotel fuhren, damit wir endlich die nassen Klamotten loswerden konnten. Das war ein eher ruhiger Tag, aber das hatten wir mal gebraucht.

36 Fotos

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Mittwoch, 6. Juni 2012 23:18

Legoland Windsor

Am Mittwoch waren wir im Legoland Windsor. Um dort hinzugelangen, mussten wir erst mit dem Zug bis nach Windsor fahren, einem hübschen Vorort von London, und von dort mit dem Legoland Shuttle bis zum Main Entrance.

Main Entrance von Legoland Windsor

Kurz nach dem Eingang ist schon der Star Wars Bereich mit großem Shop (in den wir sofort geflüchtet sind, als es kurz gehagelt hatte) und dem Mini Land Experience, in dem im Prinzip die gleichen Szenen ausgestellt sind wie im deutschen Miniland, allerdings innerhalb eines Gebäudes und mit Licht- und Soundeffekten. Danach sind wir mit dem Cablecar hinunter gefahren, denn Legoland Windsor liegt an einem Hang.

Nachdem doch relativ viel los war und man an den Hauptattraktionen lange anstehen musste, haben wir uns darauf beschränkt, die Dinger zu fahren, die es in Günzburg nicht gibt. Land of the Vikings: Florian und Noah hatten keine Angst, nass zu werden, und sind mit dem Vingings' River Splash gefahren, während Farid und ich uns mit der Spinning Spider begnügt hatten.

Im Kingdom of the Pharaohs sind wir mit dem Laser Raider gefahren, wobei die im Cart angezeigten Punkte sich von denen, die dann im Foto eingeblendet waren, unterschieden. Die Fahrt war auch recht kurz für eine Stunde anstehen. Danach sind wir nochmal 40 Minuten angestanden für die Atlantis Submarine Voyage. Da fährt man eine kleine Runde mit einem "U-Boot", das unten verglast ist und man sieht einige Rochen und Black Tip Reef Sharks, aber um ehrlich zu sein finde ich den Glastunnel in Günzburg beeindruckender, da kann man die Haie besser beobachten.

Zum Schluss sind wir noch relativ zügig durch das Miniland gegangen, in dem vor allen Dingen britische Gebäude ausgestellt waren. Das ist sehr schön angelegt, aber auf die Schnelle habe ich keine lustigen Sachen entdecken können wie der Captain, der die Stewardess küsst oder den Predator, der das Alien an der Leine spazieren führt.

Der letzte Shuttlebus fuhr 19.00 Uhr los. Wir kamen erst sehr spät zurück in Marylebone an, wo wir nur noch Pizza zum Mitnehmen bekamen und die dann im Hotel aßen. Wir sind völlig erschöpft eingeschlafen, obwohl The Fugitive (Auf der Flucht) im Fernsehen lief.

116 Fotos

51 Miniland-Fotos

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Dienstag, 5. Juni 2012 23:08

Greenwich und Tower Bridge

Der Dienstag stand im Zeichen des Londoner Ostens. Zuerst sind wir bis nach Greenwich gefahren, wobei wir auch kurz in der Canary Wharf vorbeischauten, dem Londoner Bankenviertel. Da riecht es nach Geld und im Gegensatz zum Rest von London ist dort der Boden nicht zu 1% mit altem Kaugummi bedeckt. Greenwich ist dann auch nochmal eine große Touristenfalle. Aber wir haben uns davon nicht beeindrucken lassen, sind durch den schönen Park geschlendert und haben dann Tickets für das Observatory gekauft, um auf den Nullmeridian gelangen zu können. Dort gibt ist eine sehr schöne Ausstellung zur Erfindung von tragbaren Uhren, denn ohne sie ist eine Positionsbestimmung auf dem Meer fast unmöglich.

Nullmeridian in Greenwich

Anschließend haben wir eine kurze Bootsfahrt bis nach St. Katherine gemacht, wo wir einmal um den Tower spaziert sind, dann über die Tower Bridge, die nicht ganz so beeindruckend ist, wie die Golden Gate Bridge, und zur HMS Belfast sind wir dann zu spät gekommen. Aber nachdem wir schon das U-Boot im Bremerhafen und die USS Hornet in San Francisco gesehen haben, interessierte sie uns auch nicht unbedingt so sehr.

Eigentlich wollten wir dann noch zu Fuß an der Themse entlanglaufen bis zum Nachbau des berühmten Shakespeare's Globe Theatre, doch es regnete so in Strömen, dass wir es bleiben haben lassen. Mit dem Bus sind wir dann aus Versehen bis nach Covent Garden gefahren, wo wir zu Abend gegessen haben, und dann wollten wir, so durchnässt wie wir waren, nur noch ins Hotel zurück. Dort haben wir die Jacken alle auf die Heizkörper verteilt, damit sie über Nacht trocken werden.

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Dienstag, 5. Juni 2012 22:05

Plötzlich Shakespeare - David Safier

Nachdem ich von Mieses Karma eigentlich gar nicht so angetan war, hatte ich mir von David Safier keine weiteren Bücher mehr gekauft, obwohl mir die Plakate mit den orangenen Covern und den lustigen Figuren doch ins Auge gesprungen waren. Aber was soll ich sagen, jemand hat mir das Buch [Unser Amazonstore: ] Plötzlich Shakespeare [/Amazonstore Ende] zum Geburtstag geschenkt. Da musste ich es auch lesen (auch wenn ich noch nicht alle Bücher gelesen habe, die mir jemals zum Geburtstag geschenkt wurden).

Rosa ist unglücklich, weil der Mann, den sie zu lieben glaubt, bald eine andere heiraten wird. Auf ihrem Selbstfindungstrip lässt sie eine Rückführung machen und findet sich plötzlich im Körper von William Shakespeare wieder. In ferner Vergangenheit erlebt sie einige Abenteuer, aber hauptsächlich soll sie eigentlich herausfinden, was die wahre Liebe ist.

Auch wenn David Safier zu Beginn schon schrieb, dass das Buch sicher schlecht recherchiert sei, musste ich doch bei Wikipedia nachlesen, was der Gute Shakespeare so getrieben hat. Offensichtlich war Anne jedoch nicht seine geliebte und leider viel zu früh verstorbene Ehefrau. Das fällt dann wohl unter dichterische Freiheit ;-) Aber den Ort mit dem komischen Namen Stratford-upon-Avon gibt es tatsächlich.

Wie dem auch sei, das Buch ist wirklich total albern und ich lag manchmal auf dem Klappstuhl im Garten und habe laut vor mich hingelacht. Aber wieso um alles in der Welt wollte Rosa nicht ausprobieren, wie es sich anfühlt, als Mann mit einer Frau... naja, ihr wisst schon... Also, wenn ich mal für ein paar Stunden oder Tage im Körper eines Mannes... und dann eine junge Frau auf ihre Defloration besteht... also, ich weiß nicht... ähm... Reden wir über etwas anderes.

Wieder kam es mir gegen Ende des Buches vor, als hätte David Safier die Lust verlassen. Natürlich hat man so seine eigenen Ideen, wie das Buch hätte enden können. Zum Beispiel hätte Rosa, als William in ihrem Körper in der heutigen Zeit steckte, einen Mann kennenlernen können, der das Lächeln von Anne aus Stratford-upon-Avon (ich liebe diesen Ortsnamen) hat und schwupp hat sie die wahre Liebe gefunden. Aber wahrscheinlich war das zu naheliegend und David musste sich einen neuen Schluss ausdenken. Auf jeden Fall ging es dann ziemlich schnell und alles war gut.

Und überhaupt, liebt eure Seelen, also euch selbst und... kann ein Buch nicht einfach nur albern sein? Muss es dann am Schluss doch noch so etwas wie eine Aussage haben? Das hinterlässt irgendwie so einen komischen Nachgeschmack.

Und mittlerweile denke ich nicht mehr, dass David Safier eigentlich eine Frau ist. Ich denke einfach nur, dass er schwul ist. Mal sehen, wer mir das nächste Buch von ihm empfiehlt oder schenkt ;-)

Fazit: Kurzweilig, sehr witzig, schwaches Ende. Also genau wie Mieses Karma. Ob David noch etwas anderes kann?

Thema: Bücher
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Montag, 4. Juni 2012 22:02

Madame Tussauds, Forbidden Planet und London Eye

Heute haben wir unser erstes online gekauftes Ticket eingelöst, weil man da ordentlich Rabatt bekommt. Wir wollten einmal vergleichen, wie Madame Tussauds in London ist im Gegensatz zu Berlin. Es ist auf jeden Fall größer, Hitler steht frei rum und nicht in einem peinlich abgetrennten Raum mit Fenster, es war wahnsinnig viel los, es gab einen Ride mit kleinen Londoner Taxis und am Ende gab es ein 4D-Kino mit The Avangers. Ansonsten kann sich das in Berlin aber durchaus sehen lassen. Am Eingang begrüßte uns als erstes Sir Patrick Steward.

Sandra, Ensign Sir Patrick Steward und Florian

Anschließend habe ich nur geheimnisvoll gesagt, dass wir jetzt Shoppen gehen, aber nicht verraten, wohin. Als wir dann im Forbidden Planet ankamen, war die Freude groß. Ich hatte mir den Laden viel größer vorgestellt, aber letztendlich gab es dort auch keine Sachen, die wir nicht schon kannten. Der Keller ist voll mit Büchern und Comics. Aber immerhin haben wir ein paar Kleinigkeiten gefunden und Florian hat beschlossen, dass wir dort noch einmal hingehen müssten.

Danach haben wir uns das erste Mal getraut, mit einem Londoner Bus zu fahren. Das macht wirklich Spaß, weil man dann sehr viel von der wunderschönen Altstadt sieht. Alles ist dekoriert für das 60-jährige Jubiläum der Queen. Da steppt echt der Bär. Das Polizeiaufgebot war auch recht groß, weil zur Zeit Bank Holiday ist und ein Haufen Veranstaltungen sind, um dieses Ereignis zu feiern. Das machte mir schon ein wenig Angst.

Unsere letzte Station war das London Eye, zu dem ich ständig Goldeneye sagte... Aber wegen meiner Höhenangst konnte ich nicht stehen, sondern blieb die ganze Zeit auf der Holzbank in der Mitte der Gondel sitzen. Da heute vermutlich der Tag mit dem schönsten Wetter war, haben wir diese Touriattraktion heute abgehakt. Aber man hat von dort oben tatsächlich einen schönen Blick über London, auch auf das Gebäude, das aussieht wie ein überdimenstioniertes Fabergé-Ei.

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Sonntag, 3. Juni 2012 23:52

Premium Tours zu Stonehenge

An unserem ersten Urlaubstag haben wir so ein echtes Touri-Ding gemacht. Ich hatte eine Bustour bei Premiumtours gebucht. Und zwar die Tour, bei der man länger schlafen kann. Trotzdem war es ein wenig stressig, pünktlich mit der Underground nach Victoria zu fahren, dort etwas zu frühstücken und dann 11.00 Uhr am Grosvenor zu sein, denn das Hotel heißt manchmal Thistle, manchmal Grosvenor, dann gibt es noch eine Bar mit diesem Namen und im Endeffekt war es näher am Bahnhof, als es auf Guglmäps ausgesehen hatte.

Aber nachdem wir noch ein Paar aus Brasilien fanden, die ebenfalls diese Bustour gebucht hatten, stieg die Wahrscheinlichkeit, dass wir am richtigen Ort zur richtigen Zeit waren. Der Bus hatte dann auch nur 10 Minuten Verspätung, was bei den Londoner Verkehrsverhältnissen gar nichts ist.

Zunächst ging es nach Bath, einer urigen Stadt, die unter den vier George-Königen erbaut wurde. Dort wurden die Ruinen eines alten, römischen Bades entdeckt, das touristentauglich aufbereitet wurde. Überhaupt war der Ort die reinste Touristenfalle. Aber gut, was macht man nicht alles, um in das Innere von Stonehenge zu gelangen ;-)

Der zweite Stop war das verschlafene Örtchen Lacock, in dem wir in einem englischen Pub, das von einem Polen geführt wurde, zu Abend aßen. Aber es war jetzt nicht so der kulinarische Hochgenuss, aber satt geworden sind wir. In Lacock wurden einige Szenen aus Harry Potter gedreht, und auch für andere Filme und Serien dient das Örtchen gerne als Kulisse, da dort keine oberirdischen Stromleitungen verlegt sind und es sich hervorragend dafür eignet, das alte England darzustellen.

Dann ging es endlich nach Stonehenge. Davon habe ich schon seit über zwanzig Jahren geträumt. Das fiel dann wohl in die Kategorie Erfüllung von Kindheitsträumen. Die meisten Touris waren schon gegangen, dann wurden wir in einem Reisebus angekarrt. Vor Ort trennten wir uns in zwei Gruppen, wobei eine Gruppe erst einmal außen rum die normale Touriroute ging, die andere Gruppe durfte in den Inner Circle, danach wurde getauscht.

Die Security-Leute müssen tagtäglich die Touristen und Betrunkene und allerlei anderes Gesindel davon abhalten, zu den Steinen zu gelangen. Bis 1976 war der Zutritt unbegrenzt, doch die Leute nahmen sich kleine Steinchen als Souvenir mit oder spühten Graffiti ran oder ritzten ihre Namen in den Stein. Was für dilletantische Idioten! Wir hatten also das große Privileg, hineingehen zu dürfen, wurden aber von den Security-Leuten nicht aus den Augen gelassen.

Es war schon beeindruckend, weil man sich überhaupt nicht vorstellen kann, wie die Leute diese riesigen Steine damals 250 km herangeschafft und aufgestellt haben könnten. Außerdem waren sie zurechtgeschliffen, denn oben hatten die Säulen große Noppen und die Steine, die oben draufgelegt wurden, hatten unten große Löchter für die Noppen. Trotzdem ist Stonehenge irgendwann zum Teil eingestürzt. Aber das mystische Gefühl, das ich eigentlich erwartet hatte, blieb irgendwie aus. Vielleicht lag es auch daran, dass es wieder regnete.

Stonehenge

Die Rückfahrt dauerte dann noch einmal fast zwei Stunden und wir kamen erst sehr spät ins Hotel zurück. Völlig kaputt, aber ich war froh, dass alles so gut geklappt hatte. Jetzt lassen wir es etwas ruhiger angehen :-)

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Samstag, 2. Juni 2012 23:20

London - Anreise

Heute ist unser erster Urlaubstag. Wir haben in Ruhe den Koffer gepackt, Florian hat die IT vorbereitet und dann 13.45 Uhr ging es langsam los. Unser Flieger von British Airways sollte eigentlich 16.25 Uhr starten, aber er hatte 45 Minuten Verspätung. Dann musste er auch noch drei Runden über London kreisen, bevor er landen durfte. Die Armen, die dadurch ihren Anschlussflug eventuell verpasst haben. Beim Ausstieg haben sie neon-orangene Karten bekommen, damit sie schnell zu ihrem Anschlussflug transportiert werden und überall bevorzugt durchkommen.

Heathrow

In Heathrow angekommen haben wir uns dann überlegt, dass wir uns mit dem Gepäck doch mal ein Taxi leisten. Aber in der Schlange stand ganz vorne leider kein klassisches, schwarzes, wie man sie aus Filmen kennt. Aber dafür hatte es Klappsitze, auf denen man rückwärts saß, das fanden die Jungs dann doch interessant. Der Spaß hat 80 Pfund gekostet.

In unserem Hotel angekommen war ich erst einmal erstaunt, dass überhaupt kein Name vom Hotel außen dranstand. Aber wir waren schon richtig. Befremdlich ist nur, dass die arme Sau an der Rezeption schlechter englisch sprach als ich. Unser Zimmer ist niedlich, es gibt zwei Sofas, einen Tisch mit Kunstlederstühlen, eine Kochnische, ein winziges Bad und über eine Treppe kommt man auf eine Art Empore, auf der die beiden Doppelbetten stehen. So kann man schon mal eine Woche aushalten.

Wir haben uns dann erst einmal mit Getränken im nahegelegenen Supermarkt Tesco Express eingedeckt, in dem wir auch deutsche Stimmen hörten. Und dann haben wir noch schnell im Restaurant zum goldenen Bogen gegessen. Aber wir waren fast schon zu erschöpft dazu.

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