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April 2012


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Mittwoch, 25. April 2012 19:35

Ziemlich beste Freunde

Dieser grandiose Film ist so ziemlich der beste Beweis dafür, dass 3D oder FX-Action in keinster Weise dazu beitragen, um einen Mehrwert zu bieten oder überhaupt einen Film erst sehenswert zu machen. Er erzählt eine Geschichte. Eine wunderbare Geschichte. Und ist nicht eine einzige Sekunde langweilig.

Die Hauptcharaktere können unterschiedlicher nicht sein: Philippe, stinkreich, aber vom Hals abwärts gelähmt, sucht einen Pfleger. Driss will eigentlich nur seine Unterschrift holen, damit er weiter Arbeitslosengeld kassieren kann, doch Philippe stellt ihn ein, da er spürt, dass Driss ihm gegenüber kein Mitleid hegt. Beide lernen enorm viel voneinander. Und der Film ist dazu auch noch wahnsinnig komisch.

Fazit: Wer ihn noch nicht gesehen hat: Jetzt aber ran! Die Franzosen können gute Geschichten mit Humor erzählen. Und dann muss der Film natürlich auch auf die Wunschliste!

Auch lesenswert: Die Wahrheit über die beiden ziemlich besten Freunde

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Kino
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Montag, 16. April 2012 20:06

Die Piraten - Ein Haufen merkwürdiger Typen 3D

Nachdem es am Sonntag ziemlich geregnet hatte und ich überrascht war, dass Günzburg ein Kino hat, haben wir uns den Film Die Piraten - Ein Haufen merkwürdiger Typen leider mal wieder in 3D angeguckt. Der Film ist total süß, voller charmantem Witz, liebevollen Details und kommt ohne Fäkalhumor aus. Meine Jungs waren vielleicht schon etwas zu alt für diesen Film, aber die ständigen Anspielungen auf Charles Darwins Evolutionstheorie, die er in dem Film wohl noch gar nicht zu Papier gebracht hatte, für kleinere Kinder ist er aber absolut geeignet. Aber leider ist der Dodo wirklich schon ausgestorben. Und Königin Victoria sah sich tatsächlich etwas ähnlich.

Thema: Patchwork-Familie
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Sonntag, 15. April 2012 22:56

Legoland Backstage

Nachdem wir letztes Jahr fleißig ins Legoland gegangen waren und fünf Stempel geholt haben, durften wir am Samstag endlich unsere langersehnte Backstagetour antreten. Pünktlich wurden wir vor der grauen Tür neben dem Haupteingang von Jutta abgeholt. Und zwar nicht von irgendeinem Saisonmitarbeiter, der für den Job abgestellt wurde, sondern von jemandem aus dem Verwaltungsgebäude, die sich richtig, richtig gut auskannte und nur eine Frage nicht auf Anhieb beantworten konnte.

Es hat sich absolut gelohnt. Allerdings war die Tour nicht wirklich für Kinder. Veranschlagt waren 45 Minuten, was vielleicht auch daran lag, dass wohl oft Kinder dabei waren und sie nicht länger hätten aufmerksam zuhören können. In unserer Gruppe waren allerdings fast nur Erwachsene, nur ein kleiner Junge war dabei, dem dann auch merklich langweilig geworden war.

Uns war keine Sekunde langweilig. Jutta hat aus dem Nähkästchen geplaudert und all unsere Fragen geduldig beantwortet, so dass aus 45 Minuten fast zwei Stunden wurden. Absolut genial. Ich habe auch gar nicht so viele Fotos gemacht, da die Dinge, die wir zu Sehen bekamen, nicht wirklich spektakulär waren. Menschen beim Arbeiten halt ;-) Mal abgesehen von der Werkstatt, in der Modelle zusammengebaut wurden und ein paar wirklich tolle Modelle rumstanden, aber dort durften wir leider (aber verständlicherweise) nicht fotografieren.

Begonnen hat die Tour im Erste-Hilfe-Bereich, allerdings hat es noch nie größere Unfälle gegeben. Im Legoland arbeiten ca. 160 fest Angestellte und ca. 800 Saisonkräfte. Ich fand es toll, dass die Lebensmittel größtenteils aus der Region gekauft werden, um auf schwankendes Besucheraufkommen auch flexibler reagieren zu können. Außerdem haben sie schlechte Erfahrungen mit Outsourcing gemacht und haben deshalb die meisten Services als Inhouse-Lösungen umgesetzt. Schließlich kennen Techniker, die jahrelang im Park gearbeitet haben, jede Schraube persönlich und können Fehler viel schneller beheben, als irgendein Servicemechaniker, der erst anreisen muss und die Maschine vielleicht nicht kennt. Insofern kann ich die Backstagetour jedem Manager einer Großfirma empfehlen. Outsourcing hört sich nämlich nur auf der Powerpointfolie eines Unternehmensberaters toll an, in der Praxis ist es Sch***e.

Aber bleiben wir beim Thema. Audi hatte seine Partnerschaft nach Auslauf des Vertrages nicht verlängert, weil sie marketingtechnisch mehr in die Sportschiene gegangen sind. Mit Hyundai wurde aber ein Partner gefunden, der viel besser für die Zielgruppe Familien mit kleineren Kindern passt. Weil es nicht zur Zielgruppe passte, ereilte die Programmierbarkeit der Bionicle Roboterarmen, die jetzt Hero Factory heißen, das Schicksal, dass sie durch die Schwierigkeitsgrade 1-5 ausgetauscht wurde. Viele Kinder und auch deren Eltern hatten die rasanten Fahrten nämlich unterschätzt und es gab einfach zu viele weinende Kinder. Das passt nicht ins Legoland, wo doch alle Spaß haben sollen.

Der feuerspeiender Drache bei der kleinen Drachenbahn ist leider sehr störanfällig. Jedenfalls sind es nicht die horrenden Benzinpreise, die ihm das Feuer im Halse stecken lassen. Und gerade wird darüber nachgedacht, welche Investitionen als nächstes getätigt werden, z.B. ein Burghotel oder ein Wasserpark wären möglich.

In der Werkstatt haben wir ein paar tolle Modelle entdeckt, die wohl niemals ausgestellt werden können. Zum beispiel einen klingonischen Bird of Prey. Oder eine tolle Titanic. Gerade wird an einem neuen Millenium Falken gebaut, der dann nach Malaysia gehen soll, wo Ende 2012 ein neues Legoland eröffnet werden wird. Außerdem hat in Florida ein Legoland eröffnet, ein Grund mehr, für diesen Urlaub zu sparen und ihn möglichst bald wahr werden zu lassen. Die Legomodelle werden mit einem Lösungsmittel leicht angeätzt und dann zusammen mehr oder weniger verschweißt, so dass es tatsächlich nicht mehr möglich ist, die Modelle dann auseinanderzubauen, ohne sie kaputt zu machen. Überzogen werden sie von einem UV-Schutz-Lack, der aber hin und wieder mit einem Spezialsandstrahl abgewetzt wird, dann werden die Modelle neu lackiert und können bis zu vier Mal wieder ausgestellt werden. Um die Legobauer vor den Dämpfen dieses Lösungsmittels zu schützen, hat jeder Arbeitsplatz einen eigenen Dunstabzug.

Natürlich hat uns Jutta noch viel mehr erzählt. Auf jeden Fall hat es sich absolut gelohnt und war eine klasse Idee vom Legoland Marketing! Vielen, vielen Dank für diesen besonderen Tag!!!

Natürlich haben wir dann noch den Park besucht und die neue Attraktion Flying Ninjago ausprobiert. Es ist jedoch gar nicht so einfach, das Ding zum drehen zu bekommen. Erst muss man schaukeln, und wenn man den Wendepunkt erreicht hat, die Flügel in der Stellung belassen, was aber ziemlich viel Kraft in den Armen kostet. Kleinere Kinder konnten die Hebel gar nicht erreichen, für sie ist es eher wie ein Kettenkarussel. Ich habe es auch nicht geschafft, aber Florian am Sonntag dann schon. Der Rekord am Samstag hatte bei 44 Umdrehungen gelegen.

Ansonsten drohte ein ziemlicher Regen, aber am Samstag hatten wir Glück und blieben trocken. Am Sonntag hatte es dann dauergenieselt, so dass es eher eine Shoppingtour wurde. Außerdem sind wir dann in das neue Kino in Günzburg gegangen und haben uns "Die Piraten - Ein Haufen merkwürdiger Typen" in 3D angeguckt. Aber dazu später mehr.

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Samstag, 14. April 2012 21:51

Star Wars - Episode I - 3D

Da fällt mir ein, ich muss nachbloggen. Zu Farids Geburtstag waren wir nämlich im Kino (ist schon ein Weilchen her) und haben uns den Kinderfilm Star Wars I nochmal angetan. Er ist ja niedlich, und ich kann verstehen, dass Jar Jar Binks die Leute nervt, die die alten Filme noch im Original im Kino gesehen haben (also mich), aber was ich über den Film sagen kann: Ich bin davon beeindruckt, wie man einen 3D-Effekt hinbekommt, obwohl der Film nicht in 3D gedreht worden ist. Auf jeden Fall besser als erwartet. Aber es ändert grundsätzlich nichts an meiner Meinung, dass Effekte und 3D nicht unbedingt zu einem guten Film gehören. Da gehört schon mehr dazu, vor allen Dingen eine gute Story, die mir die Kinnlade runterklappen lässt. Und dazu gehört Star Wars I mit seiner unbefleckten Empfängnis absolut nicht!

Themen: Kino | Star Wars
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Samstag, 7. April 2012 20:02

Star Wars Easter Eggs

Ich bin über mich selbst erstaunt. Seit Tagen hatte ich die Idee, mal wieder Ostereier zu bemalen, und zwar mit Star Wars Designs, da die Eierköpfe eigentlich die perfekte Vorlage sind. Und heute habe ich das dann in die Tat umgesetzt. Pro Ei habe ich fast eine Stunde gebraucht, aber es sind wirklich kleine Kunstwerke geworden, oder?


I am amazed about myself. I had the idea of painting easter eggs for days, and I thought star wars would be the perfect design because of all the egg heads. It took almost one hour per egg, but I think it was worth it, wasn't it?

Star Wars Easter Egg R2D2 in production

Star Wars Easter Egg Darth Maul in production

Star Wars Easter Egg R2D2

Star Wars Easter Egg Yoda

Star Wars Easter Egg Darth Maul

Star Wars Easter Egg Darth Vader

Star Wars Easter Eggs


Update 09.04.2012 21:23 Uhr

Der C3PO und der Todesstern sind mir heute nicht so gut gelungen...


C3PO and the death star of today are not so good...

Star Wars Easter Egg C3PO

Star Wars Easter Egg Death Star

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Samstag, 7. April 2012 00:06

Claus von Wagner - Theorie der feinen Menschen

Ich habe mich ja wie blöd gefreut, als ich von meinen Arbeitskollegen nachträglich zu meinem runden Geburtstag Tickets und Menügutscheine für Claus von Wagners neues Programm "Theorie der feinen Menschen" geschenkt bekommen habe.

Heute war es dann so weit. Wir haben uns schick angezogen und sind zur Lach- und Schießgesellschaft gefahren. Leider hat das mit dem Menügutschein nicht geklappt, denn es war angeblich kein Menü bestellt. Aber dann haben wir eben á la carte bestellt und mit einem Gutschein bezahlt. Das nächste Mal (wir wissen auch schon, was wir uns anschauen wollen *g*) können wir dann den zweiten Gutschein verfuttern ;-)

Das Essen war wieder sehr lecker, die Stühle dicht an dicht gedrängt und neben mir saß jemand, der sah aus wie Justin Timberlake. Leider musste ich wieder einmal feststellen, dass ich für Kellner anscheinend unsichtbar bin. Aber als dann Florian und Justin für mich mitgewunken haben, hat er mich dann doch endlich bemerkt :-)

Aber vielleicht sollte ich noch etwas über das neue Programm schreiben: Claus war wieder grandios und hat sich völlig verausgabt. Er ist seinem Stil treu geblieben, befand sich in einer ungewöhnlichen Situation und hat dann angefangen zu philosophieren. Diesmal lag der Schwerpunkt in der Finanzkriese. Nach Isaak Nix (immer noch mein Lieblingsname), namenlos und Joachim Wagner kam diesmal Claus Neumann. Ich glaube, das ist wirklich das bisher beste Programm gewesen. Und wie auch zuvor musste man von Anfang an gut zuhören, denn er kam immer wieder auf Dinge zurück, die er vorher gesagt hatte. Sogar die Oregano-Fake-Hasch-Plätzchen aus einem alten Programm kamen wieder vor ;-)

Und auch wenn sein imaginärer Vater aus dem Programm nicht besonders gut wegkommt, bleibe ich dabei: Er ist nicht von schlechten Eltern ;-)

Also, wer wissen möchte, mit welchem Zauberwort man einen Goldesel dazu bringt, Dukaten zu sch***en und zu k***zen, warum man über den Satz "Wer ruft denn um die Zeit noch an?" herzlich lachen kann, eine Parodie auf Sekundenkleber-ist-kein-Spielzeug-Merkel sehen möchte und wissen möchte, was es mit dem § 1619 BGB auf sich hat, der muss sich das Programm unbedingt angucken. Falls es noch Karten gibt ;-)

Gutschein

große Nachfrage

Sandra und Florian vor der Lach- und Schießgesellschaft

Theorie der feinen Menschen

Claus von Wagner - es geht los

Florian, Sandra und Claus von Wagner

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Donnerstag, 5. April 2012 23:59

Iron Sky

Seit langem verfolge ich die Produktion von Iron Sky und fieberte dem Termin entgegen, an dem der Film endlich in die Kinos kommen würde. Was für eine durchgeknallte Idee, dass sich die Nazis auf der dunklen Seite des Mondes versteckt hielten und im Jahr 2018 auf die Erde zurückkehren, um diese zu erobern.

Sagen wir mal so. Der Film polarisiert. Und um meine Erwartungshaltung nicht zu schüren, habe ich fast keine Informationen gelesen oder Trailer geschaut. Schon allein die Vorstellung, wie die Nazis zum Mond gelangt sein sollen (ohne Wernher von Braun) und dort so lange überlebt haben sollen, ist eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit. Daher habe ich beschlossen, mir über die Machbarkeit oder den Realismus keine Gedanken zu machen.

Ganz gelungen ist es mir nicht, denn ich fragte mich schon, wie es sein kann, dass auf dem Mond im luftleeren Raum Verbrennungsmotoren und Handfeuerwaffen funktionieren sollen. Aber dann habe ich einfach nur die Gesellschaftskritik (und damit waren nicht nur die Nazis gemeint), den Humor und die Bildgewalt genossen. Jetzt weiß ich auch, dass zu den Waffen der Frau mehr als nur Handtaschen, Regenschirme und Bratpfannen gehören. Und ich stellte fest, ich war unbewaffnet.

Fazit: Wen es stört, dass die Motoren im luftleeren Raum knattern und dass die Nazis sich ohne Luft und Nahrung auf dem Mond vermehren und eine Menge Raumschiffe entwickeln konnten, aber mal einen Rundumschlag gegen die amerikanische Weltordnung (ich weiß nicht, ob der Film in den USA ankommen wird) sehen möchte, der sollte sich den Film unbedingt ansehen. Wen es stört, dass Dr. Brinkmann einen Kugelschreiber in der Brusttasche seines weißen Kittels hatte, als der den Fahrstuhl betrat, dieser aber plötzlich verschwunden war, als er den Fahrstuhl wieder verließ, der sollte es bleiben lassen. Und immerhin haben sie nicht Vulkan in die Luft gesprengt ;-)

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09.01.2012 13:02 Clicks: 207685

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