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September 2009


August 2009

Oktober 2009

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Montag, 28. September 2009 21:22

Billund Dänemark - 21.-23. August 2009

Freitag, 21. August 2009

Die Fahrt von Berlin nach Billund in Dänemark war die längste Strecke mit ca. 550 km, die wir diesen Urlaub bewältigen mussten. Wir fuhren an Hamburg vorbei, an Rensburg mit der langen Eisenbahnbrücke, über die Grenze und dann fiel mir ein, dass ich mich überhaupt nicht über Dänemark erkundigt hatte. So wusste ich nicht, wie schnell ich fahren darf, oder dass dort der Euro gar nicht eingeführt wurde, sondern noch in Kronen und Øre bezahlt wird. Aber die Hauptstraßen waren im Navi drin, so dass wir unser Hotel Propellen direkt neben dem Legoland leicht fanden.

Ein wenig hat es mich geärgert, dass die Betten für die Kinder nicht hergerichtet waren, sondern dass wir das Sofa erst aufklappen und alles beziehen mussten. Aber dafür haben wir dann ein wirklich köstliches Abendessen zu uns genommen, da es das einzige war, das wir auf Hotelrechnung und dann mit Kreditkarte bezahlen konnten ;-) Außerdem hatte das Hotel einen Pool mit Salzwasser, so dass wir uns noch ein wenig austoben konnten nach der langen Fahrt.

Samstag, 22. August 2009

Notiz für die Zukunft: Vergnügungsparks bitte unter der Woche einplanen. Wir hatten zwar Glück, dass das Legoland an diesem Samstag bis 21.00 Uhr offen hatte, dafür mussten wir aber auch oft länger anstehen. Am Vormittag war das Wetter auch ein wenig durchwachsen, so dass es fast ein wenig kühl war. Aber später kam dann die Sonne raus und es wurde richtig schön.

Zuächst haben wir das Miniland ausgiebigst begutachtet. Dort gibt es natürlich viele Gebäude aus Dänemark, den skandinavischen Ländern, Holland und dem Norden Deutschlands. Besonders faszinierend waren hier die Schleusen und Schiffshebewerke. Außerdem gab es einen Bereich "Energie", wo die verschiedenen Arten der Energieerzeugung erklärt wurden. Mein Lieblingsort war der Kennedy Space Center, wo wir unbedingt mal hinmüssen [Urlaubsplanung aktiviert].

Die Fahrgeschäfte waren weitgehend wie in Günzburg, so dass wir nicht wirklich viel verpassten, wenn wir etwas verpassten. Aber den Kindern machte der Wasserspielplatz enorm viel Spaß, den gab es in der Art bisher nur im Legoland California. Am Schluss hatten wir noch Zeit, bei dem Firebrigade-Wettrennen mitzumachen, das es ebenfalls im Legoland California gab. Mit einer Feuerwehrdraisine musste man zu einem "brennenden" Haus eilen, wo die Wasserpumpe angeworfen werden musste, der "Brand" gelöscht und anschließend musste man wieder zurückfahren. Mit der geballten Power von Florian haben wir dieses Rennen sogar gewonnen, waren danach aber wirklich außer Puste.

Abends hatte Florian noch Zeit, mit den Jungs noch einmal in den Salzwasserpool zu gehen. Dann war auch schon wieder Zapfenstreich.

Sonntag, 23. August 2009

Am nächsten Tag ließen wir uns noch auf das Abenteuer "Tanken in Dänemark" ein, was an einer voll automatischen Tankstelle mit Kreditkartenzahlung möglich war, nachdem uns ein äußerst freundlicher Däne erklärte, wie man das Ding bediente. An einer anderen Tankstelle mit Supermarkt ergatterte ich noch eine Energy-Drink-Dose, die ich noch nicht hatte. Schließlich machten wir uns auf den Weg nach Bremen, wobei wir deutlich länger brauchten, als das Navi vorhergesagt hatte, da zwischen Hamburg und Bremen eine Baustelle nach der anderen war.

69 Fotos von Billund

69 Fotos vom Miniland Legoland Billund

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Montag, 21. September 2009 21:22

Berlin, 18.-21. August 2009

Dienstag, 18. August 2009

Wir sind nach Berlin gefahren und haben es uns gemütlich gemacht.

Mittwoch, 19. August 2009

Da wir nicht all zu viel Zeit hatten, waren wir im Zoo. Natürlich haben wir auch Knut einen Besucht abgestattet. Während die Kinder sich auf dem Spielplatz ausgetobt haben, konnten wir die Fütterung der Großkatzen beobachten.

Abends waren wir dann im Park Inn Hotel, weil ich unbedingt mal so eine Badewanne mit Glaswand, die mitten im Zimmer steht, ausprobieren wollte. Wir haben sogar ein kostenloses Upgrade bekommen. Vom Hotelzimmer aus konnten wir auch den Alexander sehen.

Donnerstag, 20. August 2009

Nach einem leckeren Frückstück im Park Inn (tut mir leid, Maritim, du kannst ein packen) sind wir mit unseren Berlinern nach Potsdam zum Abenteuerpark gefahren. Dort habe ich meine Höhenangst überwunden und wir sind in einem phantastischen Hochseilgarten zwischen Bäumen herumgeturnt. Nicht nur den Anfängerparcours haben wir gemeistert, sondern auch den Fun-Parcours, der schon als mittelschwer eingestuft war. Das hatten wir allerdings erst hinterher gesehen. Mir haben jedenfalls die Knie ganz schön gezittert... ein bisschen vor Angst und ein bisschen vor Anstrengung.

Abends haben wir uns dann mit einem köstlichen Essen beim Thailänder belohnt. Eigentlich wollten wir ins Schneeweiß, doch das war leider schon ausgebucht.

Freitag, 21. August 2009

Am nächsten Tag mussten wir auch schon wieder weiter. Aber dazu dann im nächsten Urlaubsnachleseblogeintrag mehr ;-)

61 Fotos

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Donnerstag, 17. September 2009 18:12

Erfurt, 15.-18. August 2009

Nach dem Urlaub auf dem Seidlhof starteten wir unsere Deutschlandrundreise. Unsere erste Station war Erfurt, weil Kes' Mann Logan nicht mit auf unsere Hochzeit kommen konnte und Kes ebenfalls nur bis zum frühen Nachmittag da dageblieben war. Das Datum war insofern etwas ungünstig gewählt, weil am nächsten Tag Einschulung in Thüringen war, so dass praktisch meine ganze thüringer Verwandtschaft nicht kommen konnte.

Also holten wir die Feier ein wenig nach. Samstag Abend machten wir es uns bei Kes und Logan gemütlich. Am Sonntag machten wir dann bei strahlendem Sonnenschein einen Ausflug in den EGA-Park. Dort gab es im Gegensatz zur Münchner BUGA sogar Blumen ;-) Die Kinder konnten sich in den Wasserbecken austoben, während wir den japanischen Garten und die tropischen Gewächshäuser ansahen. Dort gab es sogar Schmetterlinge. Aber ausgerechnet der große, hellblau leuchtende wollte sich partout nicht fotographieren lassen. Die Kinder konnten noch kostenlos Kanu fahren und auf dem Spielplatz herumklettern.

Abends waren wir im Waldhaus, wo wir lecker Pizza und Pasta essen konnten.

Am Montag musste Logan wieder arbeiten, dafür verbrachten wir den Tag mehr oder weniger mit Kes. Nachmittags holten wir die Mädels vom Kindergarten und der Schule ab und gingen dann auf die Wiese, wo wir das letzte Mal den Spiderman-Drachen haben steigen lassen. Dort wollten wir die Streibl-Saal-Deko ausprobieren, aber es ging ums Verrecken kein Wind. Also gingen wir wieder nach Hause, wo ich das Abendessen fertig kochte und mich als Babysitter austobte, während Kes auf den ersten Schulelternabend gehen konnte. Ich glaube, die Mädels sind an diesem Abend deutlich später ins Bett gekommen als normalerweise ;-) Hoffentlich kamen sie am nächsten Morgen aus den Federn.

Am nächsten Morgen deckten wir uns noch mit ein paar Fressalien und Flüssigkeiten im TEC ein, bevor wir zu unserer nachsten Station starteten: Berlin.

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Mittwoch, 16. September 2009 00:30

Wüstenblume

Heute war im Mathäser ein Event, das ich auf keinen Fall versäumen wollte. Nachdem ich das Buch Wüstenblume gelesen hatte, war ich sofort Feuer und Flamme und freute mich auf den Film und die Begegnung mit Waris Dirie. Leider war Waris nicht wie angekündigt da, weil ihr 4 Monate altes Baby krank war und sie daher nicht so weit reisen wollte. Das ist natürlich absolut verständlich.

Der Film selbst rollt die Geschichte ein wenig anders auf. Er beginnt praktisch mit einer Szene, in der Waris Dirie die somalische Botschaft in London verlässt und nicht weiß, wohin. In Flashbacks wird dann ihre Kindheit, ihre Flucht und am Ende sogar ihre Beschneidung gezeigt. Die Freundschaft zu der erfolglosen Tänzerin Marilyn begleitet sie bei ihrem kometenhaften, wenn auch steinigen Weg an die Spitze der Modeindustrie.

Fazit: Ein Film, bei dem man lachen darf, aber weinen muss.

Im Nachspann wurde Til Schweiger als Co-Produzent genannt. Außerdem waren u.a. der Bayerische Rundfunk und die ARD genannt. Ich fragte mich, ob hier die GEZahlten Rundfunkgebühren doch tatsächlich mal sinnvoll eingesetzt worden waren?

Am Ende erzählten Mitwirkende des Films - allen voran die Drehbuchautorin und Regisseurin Sherry Hormann - von den Dreharbeiten. In Djibouti (nördlich von Somalia) wurden die Szenen in Afrika mit Einheimischen gedreht. Zwei Crewmitglieder hatten während den Dreharbeiten einen Fels gefunden, der völlig mit Blut überströmt war. Die Beschneidung findet noch immer statt. Und das ist auch das Anliegen des Films, die Botschaft von Waris Dirie weiter in die Welt hinauszutragen.

Sherry signierte mir mein Buch, nachdem Waris Dirie nicht bei uns sein konnte. Sie erzählte von ihrer Begegnung mit Waris Dirie, die 40 Minuten lang kein Wort sprach und sich nur ihrem Fisch widmete. Schließlich fragte sie, wann Sherry denn zu schreiben beginnen würde. Und Waris nahm ihr zwei Versprechen ab: Erstens es sollte eine Szene im Film vorkommen, in der die Beschneidung gezeigt wird. Und zweitens es sollte im Film auch gelacht werden. Beide Wünsche hat Sherry ihr erfüllt.

Das Casting von Liya Kebede übernahm Waris Sohn Aleeke, der zu ihrem Videoband meinte, dass das seine Mama wäre. Manchmal dachte ich bei mir, dass man dem Mädel vielleicht mal etwas zu Essen geben sollte, aber so sehen Supermodels eben aus.

Serry erzählte auch, dass die Beschneiderin im Film vor fünf Jahren ihren Beruf als Beschneiderin aufgegeben hatte. Dadurch dass sie sich für den Film zur Verfügung gestellt hatte, war es eine Art - nicht Wiedergutmachung - aber zumindest ein Bekenntnis.

Das Filmteam möchte den Film auch in Afrika zeigen, um weiter Aufklärungsarbeit zu leisten. In den Städten und unter den gebildeten Leuten ist die Beschneidung kein Thema mehr, doch in den ländlichen Regionen, wo eine unverheiratete Frau praktisch keine Zukunft hat, bleibt der Brauch nach wie vor stark. Der Kampf gegen die weibliche Genitalverstümmelung hat vor knapp 15 Jahren begonnen. Doch nach vielen 1000 Jahren ist es nicht möglich, diese grausame Tradition einfach so abzustellen. Wenn der Film - gekürzt um einige Szenen, in denen zu viel Haut zu sehen ist - auch in Afrika gezeigt wird, hoffe ich, dass es dort noch mehr Menschen berührt und dazu bewegt, dem ein Ende zu bereiten.

Seht euch den Film an! Helft mit! Es ist mein persönliches Anliegen! Vielen Dank!

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Kino
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Dienstag, 15. September 2009 18:17

Anleitung zum Dickwerden - Bernhard Ludwig

Mann, das ist eine Satire! Aber es hat doch wirklich viel Wahrheit in sich. Besonders auf Seite 113.

Es deckt sich mit meinem Grundsatz, den ich seit 1989 habe: Nie wieder Diät!

Meinen Blutzuckerspiegel halte ich konstant, denn ich esse, wenn ich Hunger habe, oder mein Blutzuckerspiegel in den Keller rutscht und meine Hände anfangen zu zittern.

Aber auf das Wiegen (österreichisch: Abwiegen) verzichten? Hm, ich gebe zu, ich messe dem aktuellen Tagesgewicht nur eine geringe Bedeutung bei. Und ich wiege mich ganz bestimmt nicht vor und nach jeder Mahlzeit und vor und nach jedem Saunagang (da gehe ich eh nicht hin). Das ist was für Leute, die zum Friseur gehen, um abzunehmen. Oder sich ein Bein amputieren lassen *g* Ja, das Buch ist eine Satire...

Aber ich brauche meine Zahlen für meine schöne Statistik. Ich liebe doch diese Spielerei mit Excel. Und die Rückschlüsse, die ich daraus ziehen kann. Zum Beispiel, dass mein Essverhalten in den letzten 20 Jahren gar nichts mit meiner Gewichtsentwicklung zu tun hat. Sondern einzig mein Hormonstatus (z.B. schwanger oder nicht schwanger, Stillzeit, übermäßiger Stress, Verliebtheit, Gelbkörperhormonmangel). Ist ein nützliches Wissen. Oder auch nicht ;-)

Aber immerhin ist das komische Idealgewicht (Körpergröße minus 100, bei Frauen nochmal 10% weniger) endlich dem BMI gewichen. Früher hätte ich mich auf ein Idealgewicht von 51,3 kg runterhungern müssen. Ist das krank! Mit dem BMI habe ich zumindest ein Normalgewicht zwischen 50 und 60 kg. Und mit zunehmendem Alter darf es auch etwas mehr sein. Nicht berücksichtigt sind natürlich Menschen mit schweren Knochen oder mit einer ausgeprägten Muskulatur. Aber dafür gibt es dann ja noch den Spiegel und den gesunden Menschenverstand.

Bleibt noch der Muskelaufbau. Ist auch nicht wirklich neu, aber seit 1990, als das Buch aufgelegt wurde, immer noch nicht bis zu den Frauenzeitschriften vorgedrungen. Und ich weiß, ich verbringe viel Zeit vorm Rechner... Die Zeit könnte ich genauso gut in ein Fitnessstudio gehen und ein paar Gewichte stämmen. Aber die Sache hat einen Haken: Der Rechner steht zu Hause, wo ich zwischendurch immer wieder aufspringen und den Haushalt machen oder mich um meine Kinder kümmern kann. Aber im Schrank liegen ja noch ein paar Hanteln. Bleibt die Frage, nutzen die was? Da bin ich mir nicht so sicher.

Aber Florian kann bestätigen, dass ich nicht unter kalten Füßen und Händen leide. Woran mag das wohl liegen?

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Sonntag, 13. September 2009 23:13

Urlaub auf dem Seidl-Hof

Urlaubsnachlese

Samstag, 8. August 2009

Am Tag nach der Hochzeit haben wir erst einmal den Streibl-Saal wieder aufgeräumt und sind dann zu Florians Papa, um noch die Reste von unserer Hochzeitstorte zu verspeisen. Anschließend haben wir unsere Berliner wieder zum Flughafen gebracht und sind von dort zum Seidl-Hof aufgebrochen. Florian ist mit den Kindern noch in den Pool gehüpft, aber mir war es schon zu kalt.

Sonntag, 9. August 2009

Relaxen... So eine Hochzeit inklusive aller Vorbereitungen ist einfach anstrengend, da braucht man mal eine Pause.

Montag, 10. August 2009

Die Lebensgeister waren noch immer nicht wirklich erwacht. Aber die Internetsucht meldete sich schon. In Vilshofen gibt es ein McDonalds, in dem es einen T-Mobile-HotSpot gibt, unsere Lebensrettung. Die Telefonrechnung sollte in diesem Monat um 3 Euro höher sein, als gewöhnlich ;-)

Am späten Nachmittag haben wir dann noch einen Spaziergang zur Fickenhofmühle gemacht. Auf dem Weg haben wir sogar winzige Ponys gesehen, die vielleicht sogar echte Fellabellas gewesen sein könnten. Die Traktoren waren um so größer.

Dienstag, 11. August 2009

Wir haben wieder aufgetankt und die Energie reicht für einen Ausflug zum Vogelpark Irgenöd. Den kennen wir bereits sehr gut, weil wir dort immer wieder gerne sind. Dennoch haben sie uns dieses Jahr überrascht, da sie zwei junge Chapman-Zebras angeschafft haben. I love Zebras :-)

Die Papageien waren auch lustig, da sie versucht hatten, unseren Schirm durch die Gitterstäbe zu erwischen. Das größte Hightlight ist jedoch immer das Trampolinspringen am Ende des Rundgangs :-)

Auf dem Rückweg haben wir noch ein schönes, großes Eis in Vilshofen gegessen. Dabei mussten wir nur unsere bestellte Micky Maus abholen und ein paar andere, kleine Besorgungen machen.

Mittwoch, 12. August 2009

Geplant war eine Radltour von Windorf nach Passau und dann mit dem Schiff zurück. Wir sind auch gefahren wie die Weltmeister, aber nachdem wir eine kleine Mittagspause eingelegt hatten, hüpfte die Kette von Noahs Rad ab und wir hinkten unserem Zeitplan empfindlich hinterher. Daher schafften wir es nicht rechtzeitig bis 15.45 Uhr an den Schiffsablegeplatz und verpassten das einzige Schiff Richtung Windorf.

Plan B war dann, mit dem Zug nach Vilshofen zurückzufahren und von dort dann nach Windorf zu radeln. Der Zug wäre 16.20 Uhr losgefahren. Doch dann entschieden wir uns dagegen, da die Strecke Passau-Windorf eher eben ist, wenn auch 20 Kilometer lang, während die Strecke Vilshofen-Windorf 5 Kilometer bergauf gegangen wäre. Dazu waren wir dann doch schon zu müde.

Also radelten wir fleißig zurück und kamen leider eine Stunde zu spät zum Grillabend, aber es war noch genügend leckeres Fleisch übrig, so dass wir noch satt wurden :-) Nur leider hatten wir keine Digicam dabei...

Donnerstag, 13. August 2009

Die Internetsucht trieb uns wieder zum McDonalds in Vilshofen. Aber um den Tag noch schön abzurunden, besuchten wir den WaldWipfelWeg. Der war neu und wirklich beeindruckend. Auf richtig hohen Betonsäulen gingen wir über einen Holzpfad - genau das Richtige für meine Höhenangst...

Der Rückweg unter dem Waldwipfelweg war als Waldlehrpfad angelegt. Dort konnten wir sehen, wie lange Müll zum Verrotten braucht, wie sich die verschiedenen Felle anfühlen, das Gewicht von Steinbrocken schätzen und Bienen in ihrer Behausung beobachten. Für Kinder wirklich großartig. Und anschließend gab es noch leckere Waldwipfeltorte - die war grün ;-)

Freitag, 14. August 2009

Zum Baden war es zu kalt, trotzdem sind wir zum Rohrbachsee gefahren und einmal um ihn herumgelaufen. Dabei haben wir Insekten beobachtet, verschiedene Granitsorten bewundert und sind ein paar Westernreitern begegnet. Nach der Tour sind wir noch etwas Tretboot gefahren, wobei wir riesige, azurblaue Libellen beobachten konnten.

Abends gab es noch eine wunderbare Win-Win-Situation: Ich durfte ein Mädchen auf Shadow führen, dem braunen Traberwallach. Ihre Großeltern trauten sich den Umgang mit einem so großen Tier nicht zu. Ich freute mich über den Pferdeduft an meinen Händen und das Mädchen darüber, dass es eine Runde reiten konnte.

Samstag, 15. August 2009

Eigentlich wollten wir am Samstag gleich nach dem Frühstück nach Erfurt fahren, doch im Wildpark Ortenburg war ein Event mit experimenteller Archäologie. Daher sind wir erst einmal dort hin und haben Stein gebort, Bogen geschossen und archäologische Fundstücke bewundert. Die Tiere waren besonders zutraulich und ich verliebte mich in einen weißen Esel. Von den Luchsen bekame wir diesmal nicht viel zu sehen, doch die Riesencurrywurst und das Trampolin am Ende entschädigten uns fürstlich.

Wir kamen daher erst 19.00 Uhr in Erfurt bei Kes und ihrer Familie an. Lustigerweise trugen wir beide das T-Shirt mit dem Spruch "I'm blogging this". Ich durfte dann gleich mal eine Maschine Wäsche waschen. Und wie es in Erfurt weiter ging, erfahrt ihr das nächste Mal :-)

70 Fotos vom Seidlhof

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Dienstag, 8. September 2009 21:44

07.08.09 - Der schönste Tag im Leben - Party im Streibl-Saal

Wir hatten geplant, wenn alle Leute auf ihren Plätzen sitzen, durch die Tischreihen zur Titelmelodie von Star Trek - The Next Generation zu schreiten. Aber irgendwie hatten unsere Hochzeitsgäste das Drehbuch nicht gelesen ;-) Jedenfalls standen die meisten auf der Tanzfläche mit einem Sektglas in der Hand. Das mit der Titelmelodie hat geklappt, nur durch die Tischreihen brauchten wir nicht mehr schreiten, weil dort niemand saß. Also haben wir gelacht, den Plan umgeworfen und sind einfach eine Runde kreuz und quer durch die Menschenmasse gegangen.

Schließlich bedankte ich mich bei den zahlreich erschienenen Gästen und besonders bei denen, die ein Star Trek Kostüm trugen, obwohl es nicht unbedingt die Trekkies waren, die verkleidet gekommen waren. Florian hielt dann eine lustige Rede, die mit "Dorfen, unendliche Weiten..." begann.

Das Mittagessen wurde recht schnell serviert. Aber ich konnte schon kaum etwas essen. Vielleicht war es die Aufregung, vielleicht das eng geschnürte Kleid, vielleicht die Hitze. Jedenfalls schaffte ich nicht einmal den Salat. Nach dem Essen führten meine Söhne ein paar Zaubertricks auf, die sie mit ihrer Oma einstudiert hatten. Wir hatten auch einen Programmpunkt, nämlich eine Urkundenverleihung, weil wir unsere Gäste mit einem schwierigen Rätsel geärgert hatten, dessen Lösungswort das Passwort zu den wichtigen Daten, wann und wo die Hochzeit denn stattfinden würde, darstellte. Die Rätselrater hatten eine Urkunde und ein kleines Geschenk verdient, die roten für die Mädchen, die blauen für die Jungs. Allerdings gab es nur ein blaues Päckchen ;-)

Leider verlief es sich bereits, da bei den schönen Wetter einige einen Spaziergang unternahmen, die Kinder mit Florians Schwester ins Freibad gingen und viele Leute draußen auf der Terrasse saßen. Daher wurden wir eine Urkunde nicht los. Mit Schrecken stellte ich später fest, dass ich eine Urkunde im Nahkampf mit unserem Drucker, der den Elefantenhautkarton nicht schlucken wollte, vergessen hatte auszudrucken. Das wird natürlich nachgereicht. Außerdem gab es noch einen Award für die weiteste Anreise (Hamburg) und für den Gast, der nicht eingeladen war, aber dennoch hier war (er war Chaffeur einer Very Important Person und hatte deshalb ebenfalls eine Urkunde verdient).

Das schöne war jedoch, dass wir tatsächlich etwas Zeit hatten, uns mit den Leuten zu unterhalten. Der Nachmittag verging sehr schnell. Leider mussten wir uns schon von den weit angereisten, chauffierten, very important Persons verabschieden, so dass sie den Tortenanschnitt unserer Star Trek Torte nicht mehr mitbekommen konnten. Lediglich ein schnelles Foto im Kühlraum war möglich :-(

Als wir die Torte anschnitten, wurden tiefenpsychologische Rückschlüsse aus der Tatsache gezogen, dass Florian das Messer hielt und ich meine Hand um seine legte. Die Prinzregent hat wunderbar geschmeckt. Von der Frubo haben wir leider nichts abbekommen, aber das holen wir nach, wenn wir das Brett zurückbringen.

Es gab aber nach unserer leckeren Torte noch eine weitere Torte, die wir anschneiden sollten. Diese war aus Gips und wir hatten mit dem Tortenmesser keine Chance. Also bekamen wir geeigneteres Werkzeug, einen Meißel und einen Hammer. Damit durften wir dann dieses Geschenk auspacken. Im unteren Tortenboden waren mehrere Filmrolldöschen mit Scheinchen versteckt.

Zum Hochzeitswalzer üben haben wir uns nochmal in den Hinterraum verzogen. So ein Crashkurs ist eben doch nur ein Crashkurs. Aber als es dann los ging, hat sich Florian wirklich gut geschlagen. Und als wir mal kurz aus dem Takt kamen, haben wir einfach gelacht und weitergetanzt. Nach einer Minute und gefühlten zehn Jahren haben wir dann andere Tanzpartner geholt. Ich meinen Papa, der mich gleich ein paar mal über die Tanzfläche wirbelte. Mit wem Florian tanzte habe ich gar nicht mitbekommen, erst später auf den Fotos gesehen. Mein Papa führte mich dann zu Ranack. Ich war mir nicht sicher, ob er tanzen kann, wurde dann aber positiv überrascht :-)

Vom Abendbuffet habe ich gar nichts mehr abbekommen. Ich war so voll, vielleicht sogar vor Aufregung, dass ich nichts runterbekommen hätte. Statt dessen saß ich lange draußen und habe mich mit den Leuten unterhalten.

Schließlich kam auch das obligatorische Spiel mit dem Waden betatschen :-) Ich hatte zwei Joker, Funky hatte nämlich eine Seidenstrumpfhose an, und Jamshid eine Narbe (an der seine Frau ihn zu ihrer Hochzeit erkannte). Florian habe ich sofort erkannt, aber beim falschen Mann "Wow" gerufen. Als alle lachten, hatte ich gemerkt, dass mir jemand ein Mikrophon unter die Nase hielt ;-) Aber das sind halt Radlerwaden gewesen, die fühlen sich einfach anders an.

Bevor die Sonne ganz verschwand, versammelten sich alle Gäste vor der Dorfener Stube, um ein Gruppenfoto zu machen. Florian und ich durften vorn in der Mitte Platz nehmen. Anschließend habe ich mich noch mit unserem Zweitfotographen Alfred unterhalten, so dass ich anfangs gar nicht mitbekam, dass drinnen lustige Spiele für die Kinder stattfanden, wie Streichholzweitwerfen und Luftballonwettrennen.

Ich trank danach zum zweiten Mal an diesem Tag Alkohol, nämlich einen Kleinen Feigling. Aber dabei blieb es dann auch. Schließlich haben wir auch ohne Promille eine Menge Spaß, wie mir meine Kaninchenflüsterin nach unserem Urlaub wieder bestätigte.

Nämlich mit vielen, lustigen Spielen. Wir hatten das Schuhspiel, bei dem Florian und ich Rücken an Rücken saßen und Fragen "Wer von euch beiden..." beantworten mussten. Diese waren auf Star Trek gemünzt, so dass es nicht hieß "Wer ist der bessere Koch?" sondern "Wer kann das bessere Essen replizieren" oder "Wer kann besser mit Geld umgehen?" hieß bei uns "Wer häuft mehr goldgepresstes Latinum an?". Wir hatten phänomenale 13 Übereinstimmungen bei 16 hexadezimalen Fragen.

Bei "Szenen einer Ehe" konnten wir uns bei einem Zwei-Bananen-Stück am reichen Erfahrungsschatz eines lang verheirateten Paares amüsieren. Als ich die erste Banane sah, hatte ich [zensiert] Gedanken und konnte fast nicht aufhören zu lachen.

Zwischendurch drängelten wir uns auch bei unserem Fotographen TomTom vor, um unsere offiziellen Hochzeitsfotos mit goldenem Bilderrahmen machen zu lassen. Ich freue mich schon wie verrückt auf das Fotoalbum, das er dann aus den vielen Bildern erstellen will.

Ganz interessant war auch die Idee, dass jeder Gast auf einem Kärtchen vermerkte, was sie uns für die nächsten Jahre wünschen würden. Diese wurden zusammen mit einer Weinflasche und zwei Gläsern in eine Holzkiste gesperrt, die wir versiegeln mussten, richtig mit Siegelwachs. Damit der Schlüssel für die Hängeschlösser nicht verloren gehen kann, habe ich diesen auch mit Siegelwachs auf die Kiste geklebt. In zehn Jahren dürfen wir die Kiste dann öffnen und gucken, welche dieser Wünsche in Erfüllung gegangen sind. Wer kommt in 10 Jahren, also am 07.08.2019 zum Brunch?

Kennt ihr das Spiel, bei dem wir auf Stühlen sitzen als König und Königin und Kutscher, zwei Pferde und vier Räder? Dabei las Kristin einen Text vor, bei dem jeder, wenn sein Stichwort fiel, etwas machen musste. Ich musste aufspringen und "Hier!" rufen, wenn das Wort "Königin" vorkam, Florian musste "Meine Königin!" sagen, wenn das Wort "König" fiel, und der Kutscher Tom musste sich vor mir hinknien und "Ja, meine Königin!" sagen, wenn das Wort "Kutscher" erwähnt wurde. Dies gefiel mir irgendwie am besten ;-)

Wir tanzten auch viel, unter anderem einen Zirtaki und YMCA. Dann wurde uns eine Hochzeitskerze überreicht, die wir anzünden sollten, wenn wir eine Aussprache benötigen, und danach wurde "Ein schöner Tag" gesungen, bei dem eine Kette unserer Gäste gebildet wurde und Teelichter herumgereicht, die wir dann in Herzform auf einen Spiegel stellen sollten. Das war sehr schön.

Gegen Mitternacht sollte eigentlich Schluss sein, aber die Stimmung war so toll, dass wir einfach weiterfeierten. Irgendwann war ich dann den Brautstrauß, den unsere Hochzeitskerzenhalterin Christin fing. Und anschließend kroch Florian unter meinen Rock und holte das Strumpfband, das er auch noch in die Menge warf. Darum hatten sich dann Washington und Alfred regelrecht geprügelt, aber Alfred hat gewonnen :-)

Kurz nach 1:00 Uhr war dann auch Zapfenstreich. Am Schluss bekamen die beiden Bedienungen erst einmal ein wenig Trinkgeld - Teil 1 und dann blieben nur noch Thommy und Nadine übrig. Wir unterhielten uns noch lange und schlenderten dann gegen 2:00 Uhr nachts zu unserem Hotel Marienhof.

Was für ein Tag!

66 Fotos, die Tom und andere mit unserer Kamera gemacht haben

91 Fotos von unserem Hauptfotographen Thomas Brückl

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Sonntag, 6. September 2009 22:19

07.08.09 - Der schönste Tag im Leben - Trauung im Rathaus

Die Hochzeit soll ja der schönste Tag im Leben eines Menschen sein. Und ich muss sagen, dieser Tag war wirklich sehr gelungen. Es gibt viele bemerkenswerte Tage in meinem Leben. Zum Beispiel als ich mein Pferd gekauft hatte. Oder Farid oder Noah zur Welt gekommen sind. Aber unsere Hochzeit war insofern der schönste Tag in meinem bisherigen Leben, weil wir unheimlich viel Spaß hatten. Uns war keine Sekunde langweilig.

Ich war überhaupt nicht aufgeregt, weil ich erstens nicht die geringsten Zweifel hatte, dass ich vielleicht nicht das Richtige tue, und weil wir wirklich sehr viel Mühe in die Vorbereitungen gesteckt hatten und ich daher sicher war, dass eigentlich nichts schief gehen konnte.

Morgens schlüpfte ich in mein Kleid, Florian zurrte die Schnüre am Rücken fest, damit es mir nicht runterrutschen konnte, dann lief ich zum Friseur Lechner, um mir meine Hochsteckfrisur machen zu lassen. Es ging schneller als geplant, so dass ich noch Zeit hatte, meinen Brautstrauß selbst in der Blumenoase abzuholen. Florians Papa hatte sich darum gekümmert, ebenso um die wunderschönen Tischgestecke, die die Blumenoase in die Dorfener Stube geliefert hat.

Anschließend auf dem Weg zurück ins Hotel Marienhof fuhr mir Gesine entgegen - sie war also die erste, die mich in meinem kompletten Outfit gesehen hat :-) Die Sonne schien und es war einfach wunderbar.

Im Hotel war ich zunächst etwas nervös, weil ich meine Kinder noch nicht gesehen hatte. Also klopfte ich bei den Berlinern an, wo wir die Anzüge der Jungs deponiert hatten, und fragte, ob Mama mit den Jungs schon da wäre. Die Berliner versteckten sich im Bad und hinter der Tür :-) und versicherten mir, dass die schon längst da wären. Also war ich beruhigt und ging wie verabredet zu Shelley, die mich wunderschön schminkte :-) Sie riet mir von Smokey Eyes ab, wie sie zur Zeit wohl sehr in Mode sind. Da ich ihr völlig vertraute, ließ ich sie einfach machen :-)

Anschließend gingen wir zum Standesamt. Das war so gegen 10.30 Uhr. Wir begrüßten alle ankommenden Gäste, verteilten die Namensschilder und ich war sehr überrascht und gerührt, wie viele doch tatsächlich ein Star Trek Kostüm angezogen hatten. Das war wirklich nett gewesen und teilweise sind wirklich tolle Eigenkreationen dabei herausgekommen!

Als gegen 11.00 Uhr fast alle Gäste eingetroffen waren, begaben wir uns in den großen Sitzungssaal des Rathauses, wo dann die "Eheschließung vollzogen" wurde, wie es im Beamtendeutsch heißt. Herr Schuler hielt eine Rede über den Quell der Liebe, der ich leider nicht absolut konzentriert folgen konnte. Meine Gedanken schweiften im Mittelteil ein wenig ab, doch dann fing ich mich wieder.

Schließlich durften wir uns das Ja-Wort geben und die Ringe tauschen. Florian bekam meinen Ring nur mit Mühe auf meinen Finger, da meine Hände durch die Hitze angeschwollen waren. Umgekehrt ging es dann aber ganz leicht. Wir durften uns küssen :-)

Anschließend kam dann der offizielle Teil, bei dem wir noch ein paar Unterlagen unterschreiben mussten, Florian mit seinem neuen Nachnamen König-Heidiner :-) Damit haben wir schon einige Leute überrascht ;-)

Hätten wir im Standesamt München geheiratet, hätten wir nun den Saal ganz schnell verlassen müssen, weil draußen schon die nächsten Brautpaare angestanden hätten. Aber hier in Dorfen hatten wir uns noch von allen gratulieren lassen können.

Anschließend hatte Florians Mama noch das Bettlaken Bemal- und Zerschneidespiel mit uns gemacht. Wir haben ein wunderschön symmetrisches Herz hingebkommen. Zum Glück war die Schere auch superscharf, so dass wir es auch blitzschnell ausschneiden konnten. Wer genau hinschaute, erwischte uns auch dabei, wie ich die Führung übernahm ;-) Um die Kontrolle wieder übernehmen zu können, musste mich Florian dann durch das Loch im Laken heben. Diesen Part haben wir uns dann später bei der Türschwelle gespart ;-)

Später erzählte mir Mama, dass die Jungs über die Ölgemälde im Sitzungssaal schockiert gewesen wären. Das große Bild ganz hinten zeigte den Kindermord von Bethlehem. Auch sonst waren dort ziemlich grausige Szenen aus der Bibel abgebildet. Das war mir selbst gar nicht aufgefallen, weder beim ersten Besuch vor einigen Monaten, noch während der Trauung. Aber so haben wir die kirchliche Trauung praktisch in einem Aufwasch miterledigt ;-)

Vor dem Rathaus verteilten die Jungs dann Ratschen und Tröten. Da wir zu Fuß zur Dorfener Stube gingen, hatten wir keine Gelegenheit, laut zu hupen. Deshalb wollte ich, dass wir wenigstens so etwas Krach machen würden. Im Streibl-Saal angekommen, wünschten wir erst einmal allen viel Spaß beim Sitzplatz suchen, denn wir wollten unseren großen Auftritt erst genießen, wenn alle ihre Plätze eingenommen hatten.

Fortsetzung folgt...

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Donnerstag, 3. September 2009 21:47

Folgen der Impressumspflicht

Wenn man eine private Website betreibt, da passieren schon merkwürdige Dinge. Es lesen halt nicht nur Freunde und Verwandte mit, was man so treibt, sondern man kann sogar Leute kennenlernen oder bekommt hin und wieder eine Anfrage, ob man nicht ein Interview für eine Zeitschrift geben möchte.

Heute hatte ich wieder ein web-basiertes Erlebnis. Sozusagen... Mir wurde ein nettes, unverbindliches Überraschungspaket zugestellt, weil ich Energy Drinks so gern mag. Eigentlich sammel ich nur die Dosen, aber hin und wieder trinke ich auch einen, wenn der Schlafmangel wiedermal zu groß geworden ist. Wenn man das nicht allzu häufig macht, wirken die Dinger auch.

Okay, wenn eine Firma einem Blogger ihre Produkte zur Verfügung stellt, will diese Firma natürlich, dass man für sie Werbung macht. Es ist sicherlich günstiger, ein paar Bloggern Pakete zu schicken, als eine Anzeige im Internet zu schalten. Nun ist es aber so, dass manche Blogger sich für Werbezwecke nicht missbrauchen lassen möchten. Und Blogleser reagieren auch mit Wegklicken, wenn sie mit Werbung genervt werden. Also stelle ich gleich mal klar, dass ich wirklich aus freien Stücken blogge.

Mir gefällt nämlich die Idee, durch Blogpropaganda Werbung zu machen. Das könnte die Zukunft sein. Denn das ist glaubwürdiger als jeder Werbespot und wenn ein Blogger sich lobend über ein Produkt äußert, dann hat es ihn eben überzeugt und er wurde dafür - in der Regel - nicht bezahlt.

Okay, jetzt wollt ihr wissen, was in dem Paket war, nicht wahr? Es war eine 1,5-Liter-Flasche und drei 250-ml-Dosen des Energy Drinks Free. Den kannte ich bisher nicht. Ach ja, und ein passendes Cap war auch dabei :-)

Sandra mit ihrem Free-Paket

Natürlich musste ich gleich mal eine Dose probieren. Geschmacklich ist der Drink in Ordnung, vielleicht ein Hauch frischer als andere Drinks, aber es war nicht das absolut neue Erlebnis, wie bei p6, der mich durch den fruchtigen Geschmack überrascht hat. Free schmeckt wie die meisten Energy Drinks - gut :-)

Das Design der Dose ist eher schlicht und der Name "Free" und das Flügelpaar wecken natürlich Assoziationen mit dem Spruch "Red Bull verleiht Flügel". Ich finde es immer wieder erstaunlich, dass man in manchen Supermärkten und Tankstellen nur Red Bull findet, der Energy Drink, der mir am wenigsten schmeckt. Um so froher bin ich, wenn ich endlich mal etwas Neues ausprobieren kann.

Vielleicht kann sich der relativ neue Drink auf dem Markt behaupten, die Konkurrenz ist schließlich enorm. Ich denke, Free sollte sich von der Red Bull-Assoziation lösen, und geschmacklich mehr Mut zu neuen Nuancen zeigen. Dann könnte es sich vielleicht aus der Masse abheben. Trotzdem vielen Dank für die gelungene Überraschung, liebes Free-Team :-)

Themen: Computer und Internet | Energy Drink Dosen | Fotografie
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09.01.2012 13:02 Clicks: 138411

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