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Montag, 30. November 2009 20:13

... doch helfen muste ich mir selbst - Silvia K.

Also, wenn man dem Buch [Unser Amazonstore: ] ... doch helfen muste ich mir selbst - Silvia K. [/Amazonstore Ende] glauben darf, dann steht K. für Korf. Okay, die Geschichte ist wirklich schrecklich. Wie sie im Keller eingesperrt wird und von einem sadistischen Ehepaar gequält. Die Krefelder Natascha Kampusch sozusagen. Was diese Frau durchgemacht hat, wünscht man seinem ärgsten Feind nicht.

Aber sie betont immer wieder, dass sie ein Mensch mit schwachem Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein ist. Wahrscheinlich ist das auch der Schlüssel: Am besten, man versucht seinen Kindern ein starkes Selbstbewusstsein mitzugeben und sie schon möglichst früh vor gewissen Leuten fernzuhalten oder auf gewisse Gefahren hinzuweisen.

Ich wünsche ihr auf jeden Fall, dass sie mittlerweile ihr Leben in den Griff bekommen hat.

Thema: Bücher
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Mittwoch, 25. November 2009 21:33

Gottes geheime Gedanken - V.J. Becker

Ich habe mal wieder bewusstseinserweiternde Drogen genommen. Äh... ich meine, ich habe mal wieder ein Buch gelesen. Und zwar [Unser Amazonstore:] Gottes geheime Gedanken - V.J. Becker [/Amazonstore Ende].

Mein letztes Buch zu dem Thema Quantenphysik war Jenseits der Quanten von Michael Talbot. Damals hatte ich moniert, dass er zwar behauptet, dass es jede Menge sogenannter paranormalen Phänomene gibt, er aber keinen Erklärungsversuch unternimmt, wie das denn mit Hilfe der Quantentheorie eventuell irgendwie irgendwann erklärbar wäre.

Letztendlich tut dies V.J. Becker ebenfalls nicht, zumindest nicht im Detail, aber er moniert, dass die Geschichten über paranormale Phänomene letztendlich nicht verifizierbar sind. In seinem Buch machte er keinen Hehl daraus, dass er offensichtlich ein Anhänger des Buddhismus ist, denn er betont immer wieder die Ähnlichkeit zwischen der Quantentheorie und dem Glauben an einen alles durchdringenden Geist.

Ich habe mit dem Buch wirklich gearbeitet, das heißt ich habe mir wichtig erscheinende Stellen neongrün markiert und immer wieder Randnotizen meiner eigenen Gedanken gemacht. Nun werde ich das Buch wohl nicht mehr verkaufen können ;-)

Markiert und gekritzelt

Ich habe einige neue Erkenntnisse gewonnen. Zum Beispiel dass man einen Teil meines Glaubens, dass Gott gleichzusetzen ist mit der Natur, als Pantheismus bezeichnet. Der Haken an der Sache ist nur, dass die Natur weder gut noch allmächtig ist. Sie ist nur wunderbar (man betrachte den Kosmos in seiner Schönheit und das Wunder des Lebens). Aber die Natur (und damit Gott) interessiert sich nicht für das Individuum. Noch greift sie bewusst in unser Leben ein. Daher kann ich auch mit der Institution Kirche nichts anfangen. (Der zweite Teil meines Glaubens ist, dass Gott ein anderes Wort für "Das Gute im Menschen" ist. Und ob wir "Gutes" tun, entscheiden wir selbst, ja sogar was wir genau als "Gutes" beurteilen. Der eine ist ehrenamtlich im DRK tätig, der andere spendet Geld an Amnesty International, der nächste arbeitet in einem sozialen Beruf und wieder ein anderer lädt den Freund seines Kindes ein, um am Wochenende für die bevorstehende Schulaufgabe zu pauken.)

Aber ich schweife vom Thema ab. Interessant fand ich auch die Idee, dass es vielleicht nur ein einziges Photon gibt, dass raum- und zeitlos sämtliche Photonenbahnen unseres Universums zieht/gezogen hat/ziehen wird. Dann wurde unser Universum in vier Paare geteilt: Elektromagnetismus, starke und schwache Kernkraft, Raumzeit und Materieenergie, wobei die Gravitation eine Sonderform darstellt. Allerdings warf sich mir hier ein ganz anderer Gedanke auf: Ist Gravitation nun eine Kraft, die durch Gravitonen übertragen wird, oder gekrümmter Raum und somit eigentlich dem zweiten Ast Raumzeit/Materieenergie zuzuordnen?

Interessant fand ich auch die vom Physiker Frank Tipler "erfundene" Zeitmaschine mit rotierenden Zylindern, die die Raumzeit so verzerren, dass man um sie herumfliegen und damit in die Vergangenheit reisen kann - theoretisch. Da fragte ich mich, ob dies auch mit einer Kugel möglich wäre, und ob die Version aus Star Trek IV, als Kirk & Co. um die Sonne flogen, um in der Zeit zurückzureisen, vielleicht doch ein klein wenig auf physikalischen Theorien beruhte.

Zum Teil ist das Buch sehr philosophisch. V.J. Becker hat meist versucht, die beschriebenen Gedanken aus der Sicht der Kopenhagener Deutung (d.h. es MUSS einen Beobachter geben, also gibt es "Gott") und aus Sicht der Viele-Welten-Theorie (Paralleluniversen) zu sehen. Allerdings verstrickt man sich mit der Kopenhagener Deutung in meinen Augen ständig in Widersprüche, weshalb ich persönlich doch eher die Viele-Welten-Theorie favorisiere. (Zum Beispiel wenn ich mit dem Auto rückwärts setze und ein Hindernis im Rückspiegel nicht beobachte, macht es trotzdem Bumm. Das Hindernis hat sich nicht in Quantenfluktuation aufgelöst, bloß weil ich es nicht beobachtet habe. Zumindest nicht schnell genug.)

Ganz spannend fand ich auch die Theorie des "denkenden Elektrons", was besagt, dass unsere Raumzeit natürlicherweise die maximale Form an Organisation und Komplexität ansteuert. Oder noch besser die Theorie von Ilya Prigogine, die besagt, dass aus eigentlich chaotischen Systemen (z.B. die Ursuppe) ohne äußere Einwirkung eine Ordnung (Dissipative Struktur, z.B. die DNA, also Leben) entsteht. Mit anderen Worten: Auf jedem Planet, auf dem diesselben Bedingungen wie auf unserer Erde herrschen, wird sich auch zwangsläufig Leben entwickelt haben/entwickeln/entwickeln werden. Leben ist also kein erstaunlicher Zufall, sondern durch die dissipative Struktur determiniert. Schade nur, dass die Wahrscheinlichkeit, mit anderen Zivilisationen in Kontakt treten zu können, derart gering ist.

Interessant fand ich auch das Literaturverzeichnis. Auch V.J. Becker hat meine Lieblingsquantentheoriebücher [Unser Amazonstore:] Auf der Suche nach Schrödingers Katze [/Amazonstore Ende] und [Unser Amazonstore:] Schrödingers Kätzchen und die Suche nach der Wirklichkeit [/Amazonstore Ende] von John Gribbin gelesen. Das Buch [Unser Amazonstore:] Das elegante Universum von Brian Greene [/Amazonstore Ende] steht ebenfalls im Literaturverzeichnis, das ich besitze, aber leider noch nicht gelesen habe. Grins, und "Jenseits der Quanten" von Michael Talbot ebenfalls.

Das Buch "Gottes geheime Gedanken" hat mir sehr gut gefallen, auch hinsichtlich der schlichten, bildhaften Erklärungen, die V.J. Becker liefert, um die komplexen Zusammenhänge der Quantenphysik zu erklären. Auch wagt er es konkret auf Phänomene wie Telepathie, Präkognition und Telekinese einzugehen. Sogar Ufologie und Astrologie finden ihren Platz :-) Viele dieser Gedankengänge sind mir bereits vertraut gewesen, doch habe ich sie noch nie in so geballter Form in einem einzigen Buch lesen dürfen.


Noch ein paar eigene Gedanken: Manchmal denke ich mir, dass die große Masse der Menschen arm dran ist, weil sie von all diesen wundersamen Vorgängen nichts weiß. Aber andererseits ist es für uns auch völlig irrelevant, da quantenmechanische Effekte nur bis zu einem Grenzwert großer Quantenzahlen (also im sehr, sehr, sehr Kleinen) überhaupt in Erscheinung treten, ebenso wie gewisse Effekte der Relativitätstheorie erst relevant werden, wenn man sich entweder der Lichtgeschwindigkeit oder einem enormen Gravitationsfeld (schwarzes Loch) nähert. Dies kommt im Alltag irgendwie nie vor, so dass die klassische Physik ihre Gültigkeit deshalb nicht verliert, weil sie eben behauptet, dass die Dinge so sind, wie sie sind, obwohl sie eigentlich meint, dass die Dinge "mit äußerster Wahrscheinlichkeit" so sind, wie sie sind. Und selbst wenn wir nur Produkte unseres Geistes sind, so müssen wir doch essen und schlafen, um leben zu können, und uns um ganz weltliche Dinge wie unseren Kontostand kümmern.

Themen: Bücher | Quantentheorie | Star Trek
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Samstag, 21. November 2009 19:59

Cool Age Revelations

Heute haben wir uns den Amateurfilm Cool Age Revelations angeschaut. Richtiges Premierefeeling bekamen wir, weil unsere Jungs (gibt kein FSK) ihre Hochzeitsanzüge wieder rausgekramt haben und die Macher des Films anfangs einleitende Worte sprachen. Als Vorschau gab es einen Animationskurzfilm von Quiqueck und Hämat, richtig süß. Und dann ging es auch schon los.

Zur Story: Da will ich mal nicht so viel verraten, schließlich gibt es sicher noch Leute, die den Film nächstes Wochenende in Berlin sehen wollen. Oder mal auf DVD erwerben. Wahrscheinlich kann man ihn auch irgendwann im Internet runterladen. Nur soviel sei gesagt: Er ist lustig, ein klein wenig als Star Trek- und noch etwas weniger als Star Wars Parodie angelegt, die Handlung ist nicht ganz so wichtig, aber es gab einige Szenen, die wirklich neu und lustig waren. Und auch ein wenig makaber - meine Lieblingsszene. Vielleicht verrate ich sie euch nächste Woche nach der Vorführung in Berlin.

Anschließend haben wir uns noch die DVD gekauft und von Dennis Rada und Rainer Grüning signieren lassen. Sowas mag ich ja gerne ;-)

Fazit: Man darf natürlich keinen echten Kinofilm erwarten. Sehr viele Szenen wurden auch vor der Green Screen gedreht, so dass man mit den Möglichkeiten von Amateurfilmerei natürlich keine perfekte Illusion erschaffen kann. Aber darum geht es in dem Film auch nicht. Es geht darum, Spaß zu haben - als Filmemacher und als Zuschauer, auch wenn er den Camgaroo Award 2009 gewonnen hat. Und mein Lieblingsblooper ist der, als die Schwester des Captains zu dem bösen Zundraner Ponchorello Gordo sagt: "Isser nich süß?" Hm, ja, isser.

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Donnerstag, 19. November 2009 20:56

Bremen - 23. - 25. August 2009

Sonntag, 23. August 2009

Am Sonntag nachmittag kamen wir dann endlich in Bremen bei Joachim an. Wir machten uns gleich auf den Weg zum Griechen Plaka, wo wir uns die Bäuche vollschlugen.

Montag, 24. August 2009

Am nächsten Tag sind wir alle zusammen nach Bremerhaven gefahren. Dort steht so ein Hotel, das sieht aus wie das Burj al Arab in Dubai, nur kleiner. Es heißt ATLANTIC Hotel SAIL City. Aber unser erstes Ziel war der Zoo am Meer. Dort ist auf engem Raum ein kleiner Zoo angelegt. Durch die raffiniert verschlungenen Wege merkt man gar nicht, dass man eigentlich immer im Kreis geht.

Anschließend sind wir kurz im Mediterrano eingekehrt, um dann zum Technikmuseum U-Boot "Wilhelm Bauer" zu gehen. Es ist nicht so erdrückend wie das nachgebaute U-Boot in der Bavaria Filmstadt, da alles hellgrau und bunt angemalt ist.

Weiter ging es zum Strand, wo die Jungs das erste Mal im Meer baden konnten. Dabei waren wir nur im Bremerhaven, von wo aus man gar nicht so einen offenen Blick auf das Meer hat. Die Beiden fanden es trotzdem toll. Abends bekochte uns Joachim göttlich, indem er uns Pfannkuchen mit echten Vanilleschoten zubereitete. Ein Gedicht!

Dienstag, 25. August 2009

Leider hatte sich Joachim im U-Boot seinen Fuß verstaucht, so dass er uns am nächsten Tag nicht ins Universum begleiten konnte. Das Ding sieht aus wie ein abgestürztes UFO. Und darin gibt es viele Welten zu entdecken und physikalische Experimente zum Anfassen. Man kann darin locker ein oder zwei Tage verbringen. Wir haben es mal wieder nur im Schnelldurchlauf gemacht...

Abends haben wir dann bei Joachims Eltern im Garten Wild Wingers und verschiedene Salate gegessen. Das war urgemütlich und die Jungs haben selbstgezogene Tomaten und Brombeeren gefuttert. So ein Garten ist schon was Schönes :-)

Und damit mussten wir uns auch schon von Joachim verabschieden.

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Sonntag, 15. November 2009 11:23

Elisabeth

Gestern Abend bin ich mit einer Freundin das Musical Elisabeth angeschaut. Die Karte hatte ich ihr zum Geburtstag geschenkt. Das Musical hat nicht nur wunderschöne Musik und ist toll gesungen (allen voran Der Tod gesungen von Uwe Kröger), sondern es hält sich auch recht nah an ihre Biographie: Elisabeth von Österreich-Ungarn.

Ich hätte mir das Musical eigentlich gar nicht angeschaut, aber es hat mir sehr gut gefallen. Es ist wirklich bewegend, wie die Todessehnsucht von Elisabeth und ihre Schicksalsschläge, als zwei ihrer Kinder starben, dargestellt werden. Dabei war das nur die abgespeckte Version. In Wien soll es noch viel bombastischer gewesen sein vom Bühnenbau her und auch länger. Aber das geht natürlich nicht so leicht, wenn ein Musical auf Tour geht. Wahrscheinlich ist jemand, der es aus Wien kennt, enttäuscht. Aber für alle anderen würde ich sagen, ist es sehenswert.

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Donnerstag, 12. November 2009 20:31

Mieses Karma - David Safier

Sowas, schon wieder ein Buch gelesen. Nun, ich stricke keine Schals mehr. Bücher lesen ist für das Gehirn viel interessanter als "links, rechts, links, rechts" ;-) Und dann habe ich etwas getan, was ich normalerweise nicht tue: Ich habe drei Bücher parallel gelesen. Um Zeit zu sparen. Wie soll das gehen? Ganz einfach, wenn ein Buch im Kabuff mit der Biss und der Spaceview und dem Star Trek Forum liegt, kann man es im Kabuff lesen. Wenn ein Buch zwischen den Handtüchern liegt, kann man es in der Badewanne lesen. Und wenn ein Buch neben dem Bett auf dem Boden liegt neben dem Candybra, kann man es im Bett vor dem Einschlafen oder zwischen dem Einschlafen oder nach dem Einschlafen lesen. Dann spart man sich die Zeit, das Buch immer dahin mitzunehmen, wo man sich gerade aufhält.

Aber ich schweife vom Thema ab. Ich wollte ja über das Buch [Unser Amazonstore: ] Mieses Karma von David Safier [/Amazonstore Ende] lästern. Man muss das ganze Buch vor dem Hintergrund lesen, dass er Drehbücher für TV-Hits wie "Berlin, Berlin" (sagt mir nichts), "Nikola" (sagt mir auch nichts) und "Mein Leben & ich" (ach ja, wir haben ja gar keinen Fernseher) schreibt und selbst schon mal den Deutschen Fernsehpreis gewonnen hat. Dabei muss ihm wohl die Idee gekommen sein, dass die Leute um ihn herum verdammt mieses Karma haben und er es wohl total toll finden würde, wenn sie vom Waschbecken einer halb verglühten Raumstation erschlagen werden würden. Oder so ähnlich.

Denn genau das passiert mit Kim Lange, der Protagonistin des Romans, die danach als Ameise wiedergeboren wird, die fortan gutes Karma sammeln möchte. Soweit, so wenig Identifizierungspotential für eine vollzeit-berufstätige Mutter-Wollmilchsau-Hausfrau wie mich. Doch der Wortwitz hat es mir angetan, denn ab und zu lache ich auch mal gerne. Man darf nur nicht darüber nachdenken, ob Ameisen Schweiß- und Tränendrüsen haben, ob das Buch nicht wirklich aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt wurde (nein, eigentlich nicht) und warum Giacomo Girolamo Casanova nicht italienisch spricht.

Gegen Mitte des Buches ist David Safier anscheinend etwas langweilig geworden und er hat ein paar Reinkarnationen in einem einzigen Kapitel abgehakt. Danach nahm das Buch eine interessante Wende, denn Kim wurde als Mensch wiedergeboren. Um genau zu sein als die fette Maria. Plötzlich wird man mit Gefühlsduseleien konfrontiert ("Ich bin eine schlechte Mutter gewesen, und ich liebe meinen Mann noch immer, und ich bin einfersüchtig auf die neue Frau an seiner Seite"). Dabei wollte ich doch was Lustiges Lesen. Andererseits bot dieser Teil dann doch ein wenig Identifizierungspotential - bis auf den Teil, in dem Kim Lange ein schlechtes Gewissen bekommen hat, weil sie mit einem Arbeitskollegen ihren Mann betrogen hatte.

Ja, und dann wurde das Buch nur noch unglaubwürdig (wenn das bei einem Buch über Reinkarnationen überhaupt noch geht). Hatte ich doch das merkwürdige Gefühl, man wolle mir weismachen, dass die Seele das einzig Wichtige ist und der Körper nur eine Hülle. Und wenn man liebt, dann ist das Äußere völlig egal. Und dass es deshalb auch Männer geben soll, die auf Michelinmännchenfrauen stehen sollen, die aber selber aussehen wie Brad Pitt. Bullshit!

Und ganz manchmal habe ich mich auch gefragt, ob das Buch nicht doch von einer Frau geschrieben wurde.

Fazit: Ich finde Mieses Karma kurzweilig und witzig. Aber es ist ein Erstlingswerk in der Romanliga, und das merkt man ihm eben auch an. Deshalb glaube ich nicht, dass - nachdem ich nun alles über den Buddhismus weiß - ich mir auch noch seine [Unser Amazonstore: ] Ansichten über das Christentum [/Amazonstore Ende] antun soll...

Thema: Bücher
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Mittwoch, 11. November 2009 20:42

Kinderjahre - Remo H. Largo

Oder um genau zu sein: [Unser Amazonstore: ] Kinderjahre: Die Individualität des Kindes als erzieherische Herausforderung - Remo H. Largo [/Amazonstore Ende] habe ich in erster Linie gelesen, weil so viel über seine Bücher geredet wurde. Wenn man kurzen, knappen Inhalt ("Alle Kinder sind verschieden, müssen also auch verschieden behandelt werden, wie? Das müsst ihr selbst herausfinden...") auf über 370 Seiten breittreten kann, dann ist das schon eine beachtliche Leistung. Bedauerlicherweise aber total langatmig und sowas von trocken zu lesen, dass ich das andere ultimative Werk "Babyjahre" gleich mal von meiner Amazon-Wunschliste gestrichen habe, zumal ich die Tips und Tricks für diese Kategorie Kind wohl nicht mehr brauche.

Nun, die Philosophie, die hinter den Gedanken von Largo stecken, kann man auch kürzer und poetischer ausdrücken. Mit "man" und "poetischer" meine ich Khalil Gibran, von den Kindern.

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Montag, 9. November 2009 19:43

Ausgebrannt - Andreas Eschbach

Und wieder ein Buch von Andreas Eschbach gelesen, diesmal [Unser Amazonstore: ] Ausgebrannt [/Amazonstore Ende]. Es ist mal wieder ein typischer Roman von meinem Lieblingsautor. Er nimmt einen Aspekt aus der Weltwirtschaft, geht ein paar Kilometer ins All und betrachtet sich alles aus der Ferne, reist fern in die Vergangenheit und etwas in die Zukunft und mixt daraus einen Thriller, der eigentümlicherweise so passieren könnte wie beschrieben. Sogar ein Jugend-Forscht-Projekt kam darin vor, nämlich die Gewinnung von Alkohol durch Ostraktion :-)

Thema: Bücher
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Sonntag, 8. November 2009 19:15

Bricking Bavaria

Gestern waren wir auf der Lego-Ausstellung Bricking Bavaria im M.O.C.. Zeitgleich fand dort die Spielwies'n, Creativmesse und Die Modellbahn statt, was auch interessant war. Großartig Zeit zum Spiele ausprobieren hatten wir nicht, dafür brauchte ich nicht kochen, weil wir uns dort versorgen konnten. Außerdem haben wir drei bekannte Gesichter getroffen :-)

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Themen: Patchwork-Familie | unterwegs | 1001 Steine | Star Wars
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Montag, 2. November 2009 21:38

Gerichtsmedizin und Kriminaltechnik - Brian Innes

Ja, ich weiß. Ist schon ein bisschen eklig, Leichen aufzuschneiden, um ihre Todesursache herauszufinden. Aber es ist auch faszinierend. In dem Buch [Unser Amazonstore: ] Gerichtsmedizin und Kriminaltechnik - Brian Innes [/Amazonstore Ende] wird das auch detailliert beschrieben. Ungefähr so detailliert, wie in einem Obduktionsbericht. Nicht, dass ich schonmal einen gelesen hätte. Oder doch? Naja, den von Bruno, dem Bären, aber das zählt nicht.

Aber das Buch ist dennoch lesenswert. Denn man bekommt nicht nur einen detaillierten Bericht über die Entstehungsgeschichte der Gerichtsmedizin und Kriminaltechnik, sondern die Kapitel werden immer wieder durch Fallstudien, Tatsachenberichten und massenhaft Fotos aufgelockert.

Allerdings waren die Fotos von der Body Farm, von Obduktionen und zerstümmelten oder verkohlten Leichen nicht das wirklich Erschreckende an diesem Buch. Sondern vielmehr die Frage, was Serienmörder dazu bewegt, das zu tun, was sie tun. Oder die Vorstellung, dass ein Zweijähriger mitansehen muss, wie seine Mutter erstochen wird, und er bis zum Eintreffen der Polizei verzweifelt versucht, diese wieder aufzuwecken.

Erschreckend und faszinierend zugleich...

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