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Sonntag, 25. Januar 2009 21:19

Bolt - Ein Hund für alle Fälle

 Achtung, Spoiler 

Inhalt:

Bolt ist ein absoluter Held mit Niedlichkeitsfaktor und sagenhaften Kräften, wie den Laserblick, dem Turbobellen, das alles in Schutt und Asche legt, und der Gangart, die Flash aus Die Unglaublichen wohl blass hätte aussehen lassen. Doch damit sein Gesichtsausdruck stets real wirkt, lässt man den Hund à la Truman-Show in dem Glauben, er wäre ein echter Superhund. Dies wird ihm, als eine Folge doch einmal mit einem Cliffhanger endet, zum Verhängnis, denn um seinen Menschen Penny zu retten, bricht er aus seinem Filmwohnwagen aus, um sie zu befreien.

 Achtung, Spoiler 

Dabei landet Bolt in New York, wo er auf die streunende Katze Mittens trifft, die ihm behilflich ist, wieder nach Hollywood zu gelangen. Köstlich die Szene, in der sie eine Karte mit den Worten ausbreitet, "Das ist eine streng geheime Karte, die die ganze Welt zeigt", und dann sehen wir eine Karte von Nordamerika. Mittens begegnen auf ihrem Weg quer durch die USA dem Hamster Dino, der sie fortan begleitet. Es bedurfte allerdings einiger Beulen und blauer Flecke, ehe Bolt begreift, dass er kein Superhund ist.

Achtung, Spoiler

Am Schluss findet er natürlich seine Penny wieder, die auch gar keine Lust mehr hat, in der Serie mitzuspielen und irgendwie erinnerte es an die Auferstehung von Bobby Ewing, als ihr Charakter in der Serie einfach ausgetauscht wurde.

Achtung, Spoiler

Fazit:

Es ist den Filmemachern wirklich gelungen, nicht schon im Trailer die besten Szenen zu verbraten. Ich finde zwar, dass im deutschen Trailer nicht ganz rüber kommt, dass Bolt ein Filmhund ist, der glaubt, Superkräfte zu besitzen, was im amerikanischen Trailer, den wir im Urlaub gesehen hatten, durchaus der Fall war *Luft hol*. Aber das tut dem Film keinen Abbruch, auch nicht der deutsche Titel, der wohl an die Serie "Ein Colt für alle Fälle" erinnern soll *ironiemodusein* *schenkelklopf* *ironiemodusaus*. Wir sehen lustige und aberwitzige Actionszenen und hören köstlichen Wortwitz.

Ein wenig hatte ich auch das Gefühl, mal wieder einem erhobenen Zeigefinger begegnet zu sein, als in einem Restaurant gelbe, frische, reife Bananen und andere Lebensmittel einfach so weggeworfen wurden, aber es war nicht aufdringlich. Dieser Film ist nicht nur niedlich, wie Flutsch und weg, Große Haie - kleine Fische und Robots, wie ich befürchtet hatte. Dieser Film ist absolut sehenswert und kommt auf die Amazon-Wunschliste :-)

Themen: Patchwork-Familie | Kino
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