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Samstag, 28. Februar 2009 20:15

Annett Louisan - Teilzeithippie

Für das Konzert Teilzeithippie von Annett Louisan im Improvisationszelt des Deutschen Theaters in Fröttmanning haben wir für Freitag Abend Karten zu Weihnachten geschenkt bekommen. Als wir im Auto auf dem Mittleren Ring im Stau standen, machte ich das Drei-Stufen-Programm durch: Ärger, Einsicht, Resignation. Ich wusste, dass wir zu spät kommen würden und hoffte nur noch, dass man uns nicht bis zur Pause draußen warten lässt, bevor wir in den Saal dürfen. Hätten wir doch lieber die U-Bahn genommen. Oder doch nicht? Die hat heute doch schon wieder gestreikt, hatte ich im Twitter gelesen.

Als wir dann in der Schlange vor dem improvisierten Parkplatz standen, begann ich zu hoffen, dass das Konzert vielleicht aufgrund des Streiks um eine halbe Stunde verschoben wurde, schließlich schienen noch einige andere Leute zu spät zu kommen. Dann sind wir vom Parkplatz aus hinter einem Pärchen zum Theaterzelt gejoggt, wo wir problemlos Einlass fanden und auch sofort unsere Plätze einnehmen konnten.

Von Annett Louisan noch keine Spur, statt dessen stand ein Gitarrist mit englischem Akzent (Martin Galopp) auf der Bühne und unterhielt das Publikum prächtig und brachte es auch zum Lachen. Niedlich war auch die fast 11-jährige Kimmy, die ihn auf dem Xylophon begleiten durfte. Dann dauerte es nicht mehr lange und die Show begann.

In der ersten Hälfte trug Annett ein schlichtes, anthrazitfarbenes Kleid. Die Stimmung war gut und jeder Musiker bekam irgendwann sein eigenes Solo und wurde von ihr vorgestellt. Später verriet uns Annett, dass wegen des Streiks für sie Shuttlebusse eingesetzt wurden.

Shuttlebus

Nach der Pause trug sie ein zweischichtiges, leicht asymmetrisches und halb durchsichtiges Kleid mit viel Strass, das Florian besser gefiel. Und jetzt kam auch der Song "Drück die 1", bei dem ich schon mitsingen konnte.

Aufgrund der Standing Ovations gab es noch insgesamt vier Zugaben, u.a. auch "Das Spiel".

Die wunderbar zweideutigen Texte wurden von erstklassiger Musik begleitet. Nach dem Konzert waren Florian und ich noch ganz berauscht.

Florian und Sandra nach dem Konzert

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Samstag, 14. Februar 2009 23:32

The International

Mein Schatz Florian hat so oft über das ARG zu dem Film The International geschwärmt, dass ich beim Lesen des Mathäser-Newsletters sofort über den Titel gestolpert bin und gemeint habe, man könne doch mal wieder ins Kino gehen. Florian war sofort dabei :-)

 Achtung, Spoiler 

Was mir an dem Film gefallen hat:

  • Die Banker waren die Bösen
  • Die Erzählweise war nicht zu verworren, man konnte ihr also folgen.
  • Es gab sehr schöne Aufnahmen aus aller Welt.

Was mir an dem Film nicht gefallen hat:

  • Das Gerede am Anfang war so laut und donnernd, dass es mir fast die Ohrwaschel rausgehauen hat.
  • Das war schon fast ein Splatterfilm.
  • Es gab kein richtiges Ende.

 Achtung, Spoiler 

Die Schauspielerin Naomi Watts habe ich glatt für Samantha Spade aus Without a Trace gehalten. Naja, kann schon mal passieren.

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Donnerstag, 12. Februar 2009 21:29

Ayla und das Tal der Pferde - Jean M. Auel

[Unser Amazonstore: ] Ayla und das Tal der Pferde - Jean M. Auel [/Amazonstore Ende] hatte ich einerseits gekauft, weil ich musste (Buchclub...), andererseits weil mich das Leben der Urmenschen faszinierte. Kennt jemand den Film Am Anfang war das Feuer? Die Franzonsen scheinen auch von den Urmenschen fasziniert zu sein, klar, sie haben doch das Pferd von Lascaux. Jedenfalls mag ich den Film sehr gerne, denn er ist für jeden Menschen verständlich, muss nicht synchronisiert werden, da die Schauspieler sich ausschließlich in Gebährdensprache verständigen.

Von der Urzeit fasziniert hatte ich mir also quartals-zwangsmäßig die Ayla-Reihe zugelegt und kam nun Jahre nach Beendigung der Buchclubmitgliedschaft endlich dazu, eines der Bücher zu lesen. Ich entschied mich für den zweiten Band "Ayla und das Tal der Pferde", einerseits, weil ich den ersten Teil bereits als [Unser Amazonstore: ] DVD mit Daryl Hannah [/Amazonstore Ende] besaß und auch schon gesehen hatte, andererseits weil ich ein Pferdenarr bin. Das machte aber überhaupt nichts, denn die Autorin wiederholt ständig die Geschehnisse aus dem ersten Band, so dass man eigentlich nichts verpasst.

Leider wiederholt sie auch ständig Dinge, die in diesem Band passiert sind, oder sie verliert sich in genauen Beschreibungen der Boot- und Werkzeugherstellung. Ganz ehrlich: Wenn mich das so genau interessieren würde, dann hätte ich ein Sachbuch gekauft. Es gibt also Passagen, die man recht flott überlesen kann. Genau aus diesem Grund habe ich auch nie geschafft, ein Buch von Karl May zu lesen. Wenn ein Bandit die Saloontür aufstößt, dann braucht man keine Beschreibung der Landschaft hinter seinem Rücken über fünf Seiten. Ein Augenblick muss kurz beschrieben werden, und manchmal reicht es aus, wenn der Autor mit einem Nebensatz einen bestimmten Eindruck im Gehirn des Lesers erweckt, denn den Nebensatz zu lesen dauert etwa so lange, wie der beschriebene Vorgang.

Aber ich schweife vom Thema ab. Ayla, die alles könnende Titelheldin, die als kleines Kind von Neanderthalern (dem Clan der Bären) aufgenommen und großgezogen wurde, muss den Clan im zarten Erwachsenenalter verlassen und sich allein in der Wildnis herumschlagen. In einer Höhle findet sie ihr neues Zuhause, wo sie zuerst das Fohlen einer erlegten Stute, später ein verletztes Höhlenlöwenjunges bei sich aufnimmt. Sie erfindet das Feuermachen mit Feuerstein und Eisenpyrit, die Reiterei und die Jagd mit einem Löwen. Später erfindet sie gemeinsam mit Jondalar noch eine Speerschleuder. Die komplette menschliche Evolution in nur einem Frauenleben...

Irgendwo anders machen sich Thonolan und Jondalar, zwei Cro-Magnon-Menschen, auf eine Reise. Sie finden Familienanschluss bei den Mammutjägern, den Mamutoi, doch als Thonolans Frau bei der Geburt ihres ersten Kindes stirbt, ziehen sie weiter. Thonolan wird von Aylas Höhlenlöwen getötet, Jondalar schwer verletzt. Ayla versorgt Jondalar und die beiden verlieben sich ineinander. Es dauert aber immer noch das halbe Buch, bis sie endlich...

Das Buch ist zum Teil auch sehr erotisch. Schließlich hatten die Urmenschen auch keinen Fernseher ;-) Jondalar ist nämlich auch ein "Frauen-Macher", der gerne die "Riten der ersten Wonnen" bestreitet. Mal sehen, ob ich eines der anderen Bände noch lesen werde. Irgendwie hat es mir dann doch gefallen, sonst hätte ich es nicht bis zum Ende geschafft. Aber es ist kein Buch, das ich unbedingt aufheben muss.

Themen: Bücher | Pferde/Reiten
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Mittwoch, 11. Februar 2009 22:16

Warum empfehle ich, die E-Mail-Adresse zu verstecken?

Wenn man eine Catch-All-E-Mail-Adresse hat, dann hat das den Vorteil, dass man praktisch unendlich E-Mail-Adressen hat, die man angeben kann. Wenn ich also irgendetwas bei xyz.com bestelle, dann gebe ich als E-Mail-Adresse xyz.com@... an. Sollte ich dann irgendwann an diese Adresse Spam geschickt bekomme, dann weiß ich, wer meine Adresse weitergegeben hat. Meist hatte ich dann die AGBs nicht richtig gelesen, denn es ist bisher nur bei won-for-mjusik vorgekommen.

Aber auch an eine Adresse, die ich mal in einem Gästebuch hinterlassen hatte und die dann angezeigt wurde, bekam ich nach kurzer Zeit Spampost. Wenn eine E-Mail-Adresse auf Webseiten angegeben wird, dann können sie nämlich von Crawlern ausgelesen werden, die diese für Spammer sammeln. Daher schreiben viele Leute auch name(at)domain(punkt)de oder ähnliches, wenn sie ihre E-Mail-Adresse angeben möchten. Generell ist es aber besser, seine E-Mail-Adresse möglichst gar nicht anzugeben, es sei denn, man hat eine Wegwerfadresse.

Wenn ihr hier im Gästebuch oder über die Kommentarfunktion eure E-Mail-Adresse angeben möchtet, dann empfehle ich, diese zu verstecken. Dann kann ich euch zwar antworten, aber ihr bekommt keinen Spam (zumindest nicht von hier).

Thema: Computer und Internet
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09.01.2012 13:02 Clicks: 154242

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