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Montag, 28. Juli 2008 19:16

Get Smart

Eigentlich hätte ich bei der Agentenkomödie Get Smart so etwas ähnliches wie Johnny English erwartet. Und da die Kinder diesen Film mögen, dachte ich, ihnen würde Get Smart auch gefallen. Nachdem er jedoch FSK 12 war, haben wir uns nach dem Fiasko letzte Woche entschlossen, den Film ohne Kinder anzusehen.

Achtung, Spoiler

Und FSK 12 ist durchaus berechtigt. Denn neben einigen lustigen Szenen verbirgt sich hinter dem Film durchaus ein echter Agententhriller mit einigen heftigen Action-Szenen. Hin und wieder waren die Scherze für meinen Geschmack dann doch etwas zu derb, aber im Großen und Ganzen ein toller Film: unterhaltsam, turbulent und auch ein wenig spannend.

Achtung, Spoiler

Ein bißchen kam auch die Aussage rüber, dass jeder schlank sein kann, wenn er nur will. Und alle dicken Menschen sind also willensschache willensschwache Genußtypen, die jeder Versuchung nachgeben. Ja, ja... Diesen Schwachsinn kann ich nicht mehr hören.

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Montag, 21. Juli 2008 20:15

Hancock

Ich sollte in Zukunft lieber den FSK-Angaben trauen. Die Trailer hatten eigentlich nicht wirklich darauf hingedeutet, dass der Film in irgend einer Weise erschreckend für die Kinder sein könnte. Verkannter Superheld mit etwas Tolpatschigkeit wird von einem PR-Berater auf Vordermann gebracht... Soweit, so gut...

Achtung, Spoiler

Doch als Hancock in das Haus des PR-Beraters trat und von der Dame des Hauses (gespielt von einer zauberhaften Charlize Theron) so merkwürdig angestarrt wurde, wusste ich, dass irgendetwas im Busch sein würde. Und irgendwie überraschte es mich dann auch nicht, als sie sich ebenfalls als Superfrau entpuppte. Das mystische Geschwafel von wegen "wir wurden als Paar geschaffen" und blabla, da kann man dann mal getrost weghören und das Kräftemessen der Superdiva und des Superhelden genießen.

Achtung, Spoiler

Doch dann kam der Showdown. Hancock vereitelt einen Überfall und landet mit Schussverletzungen im Krankenhaus. Denn wenn sein super Gegenstück in der Nähe ist, schwinden seine Kräfte und damit auch seine Unverwundbarkeit. Es gibt nur eine Lösung für das Dilemma: Die beiden müssen einen möglichst großen Abstand zwischen sich bringen.

Fazit: Ein lustiger Film mit nachdenklichen Momenten, der eine kleine, überraschende Wendung hat und ein wenig über seine Ernsthaftigkeit stolpert. Will Smith hat schon schlechtere Filme gedreht, allerdings auch bessere.

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Sonntag, 6. Juli 2008 22:49

Kung Fu Panda

Der Film hat mir wider Erwarten doch sehr gut gefallen :-) Wenn man einen durchschnittlichen Film erwartet und dann einen wirklich witzigen Film mit rasanter Action und einer absolut genialen Ausbruchsszene vorgesetzt bekommt, dann verlässt man glücklich und zufrieden das Kino. Genau so erging es mir heute bei Kung Fu Panda. Die Aussage, dass man sich selbst so nehmen soll, wie man ist, passt immer. Am Schluss war es auch genau die belächelte Fettleibigkeit des Pandas Po, der ihm zu seinem Sieg über den Schneeleoparden Tai Lung (erinnerte mich irgendwie an Anakin Skywalker -> Darth Vader) verhalf. Die fünf Kung Fu Meister Crane, Tigress, Monkey, Mantis und Viper hätten meiner Meinung nach noch ein wenig mehr Tiefgang vertragen, aber ansonsten ist es doch sehr wahrscheinlich, dass dieser Film seinen Weg in unsere DVD-Sammlung finden wird.

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Samstag, 5. Juli 2008 22:28

Karl May Festspiele

Über Stayfriends hatte ich wieder Kontakt zu einer Freundin aus der fünften und sechsten Klasse der Orientierungsstufe aufgenommen. Es ist irgendwie schön zu sehen, was aus den Leuten so geworden ist, aber andererseits ist es doch so, dass man sich in den vielen Jahren auch fremd geworden ist. Ein komisches Gefühl. Jedenfalls hatten wir uns heute zu den Karl May Festspielen in Western City von Fred Rai, also hier. Dort trat ihr Mann und ihr jüngster Sohn auf.

Das Schauspiel war richtig Klasse. Natürlich gab es Ballereien und Stunts, wie sie in Pullman City verpönt sind. Aber das Stück ging richtig lange, mit Pause waren es fast 3½ Stunden und dann haben die Schauspieler noch Autogramme gegeben. Und weil die nette Programmheftverkäuferin gemeinsam mit Noah meine Autorität untergraben hat, haben wir auch noch Autogramme geholt.

Fred Rai ist ein Charmeur. Er sagte zu mir "Schätzchen" und meinte, die Cowboys auf meinem T-Shirt würden über Hügel reiten und er wäre auch gern solch ein Cowboy, dann könne er auch über diese Hügel reiten... Soso... Den Darsteller von Old Firehand Horst Janson kannte ich noch von den Immenhof-Filmen.

Was mich jedoch am meisten beeindruckt hat, war die Reitweise nach Fred Rai. Keines der Pferde trug ein Gebiss (die Metallstange im Maul), sondern nur ein Halfter aus einem Seil, das sogenannte Bändele. Es hat gegenüber anderen gebisslosen Zaumzeugen den Vorteil, dass es dem Reiter nur die Möglichkeit gibt, leichten Druck auf den Nasenrücken auszuüben. Es wird keine Hebelwirkung entfaltet, wie bei einem Hackamore. Am Schluss ritt Fred Rai auf seinem Spitzbub sogar gänzlich ohne Zäumung in die Arena. Er lenkte sein Pferd allein durch Schenkel- und Gewichtshilfen. Ein Traum!

Ich habe die Karl May Spiele in Bad Segeberg noch nicht gesehen. Aber ich glaube nicht, dass sich die Süddeutschen Karl May Festspiele vor ihnen verstecken müssen, auch wenn ihre Bühne kleiner ist als in Bad Segeberg. Die Westernstadt selbst ist kleiner und wirkt eher wie eine Kulissenstadt wie Old Texas Town in Berlin, nicht so authentisch wie Pullman City. Trotzdem hat mir der Tag dort sehr gefallen und ich habe mich gefreut, wieder den Geruch von Pferden einatmen zu dürfen.

Fotos

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