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Donnerstag, 25. Dezember 2008 23:18

1½ Ritter

Den Film 1½ Ritter - Auf der Suche nach der hinreißenden Herzelinde stand nicht auf der Liste der Filme, die wir unbedingt ansehen müssen. Aber heute waren wir dort und haben uns in Familie diesen Film reingezogen und dabei das Kino Hollywood am Inn ausprobiert. Dorfkino, sehr hübsch eingerichtet und... leer :-) Das mag einerseits am Feiertag liegen, andererseits daran, dass es irgendwo im Industriegebiet von Mühldorf liegt und man dort nur mit Auto hinkommt. Aber es ist auf jeden Fall entspannender, als die Ticket- und Popcornschlacht im Mathäser.

Wir im Hollywood am Inn

 Achtung, Spoiler 

Deutsche Filme finde ich im Allgemeinen schrecklich. Hölzerne Schauspielerei und schlechte Witze, das ist das, was ich erwarte und meistens auch bekomme. Und daher eher meide. Langsam sieht Til Schweiger auch ganz schön alt aus. Und das dämliche Grinsen von Herzelinde, das wohl ein Lächeln darstellen sollte, war ziemlich nervig, weswegen ich mich tierisch freute, als sie endlich im Kerker hockte und ihr das Lächeln verging. Hin und wieder lacht man, wenn ein Witz kommt, den man nicht schon in der Vorschau gesehen hat. Und wenn man bis jetzt Döner Kebab gemocht hat, dann vergeht es einem spätestens in der Szene mit Rick Kavanian und Roberto Blanco.

Achtung, Spoiler

Es ist zwar eine witzige Idee gewesen, moderne Cheerleader und einen Abklatsch von Rainer Langhans ins Mittelalter zu versetzen, und es ist auch sehr schön gewesen, dass man richtige Frauen besetzt hat und keine Hungerhaken, aber die Handlung war doch recht vorhersehbar. Thomas Gottschalk war auf jeden Fall besser als in seinen Supernasenfilmchen. Und Rick Kavanian stehen die langen Haare unglaublich gut, er sah zum Anbeißen aus. Hier hatten wir ein Wiedersehen mit Dimitri als Türken. Dennoch brauchen wir diesen Film garantiert nicht in unserer Sammlung.

Aber ich will mich nicht beschweren. Grundsätzlich freue ich mich immer, wenn ich ins Kino eingeladen werde. Und wenn der Film so richtig grottenschlecht ist, dann habe ich immerhin etwas zum Lästern ;-)

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Sonntag, 21. Dezember 2008 23:46

Der Tag, an dem die Erde stillstand

Nachdem ich das Original aus dem Jahr 1951 (noch) nicht kenne, konnte ich den Film Der Tag, an dem die Erde stillstand mit Keanu Reeves ohne Vorurteile genießen. Er verzichtet auf all zu große Effekthascherei, sondern setzt eher ruhige Akzente, wobei sich der eine oder andere vielleicht langweilen mag. Worauf er leider nicht verzichtet, ist Product Placement. So kamen auch Honda, LG, CocaCola, McDonald's und Microsoft Surface zu ihrem großen Auftritt.

Achtung, Spoiler

Irgendwo hatte ich gelesen, dass Keanu Reeves immer noch so aussehen würde, wie zu Matrix-Zeiten. Nun, das stimmt nicht, denn auch an Keanu Reeves nagt der Zahn der Zeit. 1928 kommt eine Späre auf die Erde, um eine DNA-Probe zu nehmen. In der heutigen Zeit kommt dann die genetische Kopie namens Klaatu auf die Erde, um sich selbst davon zu überzeugen, dass dieser Planet vor der Menschheit gerettet werden muss. Die Sphären dienen dazu, möglichst viele Lebewesen einzusammeln und so als eine Art Arche Noah zu dienen, bevor die Sintflut kommt. Die Sintflut kommt dann in Form von Nanoinsekten, die alles zerstören und Menschen von innen heraus auffressen. Das Militär ist machtlos. Es gibt nur eine Möglichkeit, die Welt zu retten: Helen muss Klaatu davon überzeugen, dass die Menschheit noch eine Chance erhalten sollte, dass sie sich weiterentwickeln kann, wenn sie kurz vor dem Abgrund steht. Natürlich gelingt ihr das auch.

Achtung, Spoiler

Da ich schon verschiedene, zerschmetternde Kritiken gelesen hatte (was mich aber nicht davon abgehalten hat, mir den Film anzusehen), waren meine Erwartungen nicht übermäßig hoch. Dennoch hat mir der Film gefallen und ich fand die Aussage, dass wir auf unseren Planeten acht geben sollen, eigentlich nicht schlecht, auch wenn ich befürchte, dass das nicht viel nutzt, wenn Hollywood hin und wieder diese Aussage in die Welt schmettert. Dazu braucht die Menschheit wohl tatsächlich den Abgrund, vor dem wir aber noch nicht stehen. Den Abgrund werden wir wohl erst erreichen, wenn uns das Rohöl ausgeht, aber bis dahin ist noch ein wenig Zeit. Und dann brauchen wir ganz sicher keine Außerirdischen, um die Erde vor den Menschen zu befreien, das werden wir dann schon selbst erledigen - oder uns weiterentwickeln, mal sehen.

Achtung, Spoiler

Ich denke nicht, dass wir diesen Film unbedingt auf DVD haben müssen. Aber was ich auf jeden Fall noch kaufen werde, ist die DVD der 1951er-Fassung, um einen Vergleich anstellen zu können. Und vielleicht ist es auch besser gewesen, die Neuverfilmung zuerst anzusehen, damit der Film überhaupt eine Chance hat.

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Sonntag, 7. Dezember 2008 19:07

Madagascar 2

Heute sind wir mit - ja, und die waren auch dabei - ins Kino gegangen und haben uns Madagascar 2 angeschaut. Der Film ist zum Brüllen komisch und teilweise auch rührseelig. Aber da er in Afrika spielt, muss man beim Titel beide Augen zudrücken. Schließlich brauchte es einen Wiedererkennungswert zum ersten Teil.

 Achtung, Spoiler 

Am genialsten waren die Pinguine, wie sie das Flugzeug steuerten und eine wunderbar sanfte Bruchlandung hinlegten. Leider werde ich mit den Charakteren nicht so richtig warm. Alex, der Löwe als Baby war zuckersüß. Aber dass eine Giraffe ein Nilpferd lieben soll, kann ich irgendwie nicht nachempfinden. Aber was soll's, für einige schallende Lacher hat es definitiv gereicht. Vielleicht wandert die DVD eines Tages in unser Regal.

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