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Sonntag, 27. April 2008 21:54

Marathon in Würzburg

Dieses Wochenende waren wir mal wieder in Würzburg zum Marathon. Am Samstag sind wir nach dem Wichtigsten losgefahren. Ich muss zugeben, dass ich streckenweise ganz schön Gas gegeben habe und wir haben Würzburg in etwas mehr als zwei Stunden erreicht. Aber das ist auch nur eine Kurzstrecke von 275 km :-)

In unserem Hotel Mercure, das direkt neben dem Startplatz lag, hatten wir dann das erste Abenteuer in der Tiefgarage zu bestehen, denn dort gab es diese blöden Duplex-Stellplätze. Es sah jedoch so aus, als wären diese deaktiviert und standardmäßig unten. Auch die Schiene, auf der man wohl früher mal Autos auf Platten parken und hin- und herschieben konnte, war nicht mehr im Betrieb. Anscheinend ist man von diesen megaplatzsparenden Garagen wieder weggekommen. Auf jeden Fall ist es eine Herausvorderung, auf diesem steilen Teil zu parken, das Vorderrad in die dafür vorgesehene Mulde rollen zu lassen und dann die Handbremse so fest anzuziehen, wie es nur geht. Daher war es mir auch lieber, dass das Auto dort stehen bleibt, bis wir Würzburg wieder verlassen.

Wir sind dann über die Marathonmesse gelaufen, damit Florian seine Startunterlagen holen konnte. Dabei durften die Kinder ziemlich lange auf dem Bungee-Trampolin hüpfen, da niemand sonst anstand. Da hatten sich die fünf Euro gelohnt. Danach sind wir noch ein wenig durch die Altstadt gelaufen, um für die Kinder noch Zahnbürsten zu kaufen (die hatte Gedächtnis-wie-ein-Sieb-Sandra nämlich trotz Checkliste vergessen) und noch schnell eine Pizza zu essen. Das war irgendwie schön. Florian wurde dann von einer Braut in spe dazu angehalten, ihr eine Schleife abzukaufen, bevor sie sich in die Sklaverei der Ehe begibt. In unseren Hotelzimmern hatten wir sogar eine Verbindungstür, so dass die Kinder uns morgens nicht anrufen brauchten, wenn sie aus dem Zimmer rauswollten. Aber ich fand es witzig, dass dort überall Aschenbecher mit einem Rauchverbotsschild herumstanden.

Damit Florian als legendärer Marathon-Klingone wieder die entsprechende Haarpracht bekam, habe ich ihm wieder viele kleine Zöpfe geflochten.

Fotos von Würzburg und der Marathonmesse


Am nächsten Morgen gab es ein leckeres Frühstück. Der Mann neben uns am Tisch hatte Florian gefragt, ob er nicht dieser Klingone wäre... Ist schon komisch, wenn die Leute einen vom Internet her kennen... Während Florian sich schon mit Dietmar Mücke, dem Marathon-Pumuckl traf, habe ich das Auto beladen, das wir glücklicherweise noch in der Tiefgarage vom Hotel stehen lassen durften. Dann ging es los.

Diesmal bestand die Strecke nicht aus zwei Achtern, sondern sie führte "nur eine Runde" durch Würzburg. Hm... Zuerst befürchtete ich, dass es für uns Zuschauer dann ähnlich schwierig werden würde, unseren Läufer zwei oder drei Mal an der Strecke zu begegnen. In München hetzt man dann nämlich mit der U-Bahn quer durch die Stadt und hat Glück, wenn man seine Läufer drei Mal anfeuern kann. Aber da Würzburg doch recht klein ist, konnten wir zu Fuß mehrere Streckenpunkte erreichen und haben Florian insgesamt vier Mal gesehen. Die Marathonstrecke führte kreuz und quer durch Würzburg. Wir haben ihn beim Start, bei Kilometer 3, bei Kilometer 15,25 und bei Kilometer 20,5 getroffen. Immerhin hat er den Halbmarathon geschafft.

Am Ziel hat Noah versucht, im Festzelt Hausaufgaben zu machen, aber es war dann doch zu laut. Aber ganz am Schluss wollten die Kinder nochmal auf das Bungee-Trampolin. Und obwohl es schon beim Abbau war, durften sie nochmal kurz drauf. Das fand ich sehr nett. Diesmal wurde aber alles ziemlich schnell und hektisch wieder abgebaut, so dass es nicht einmal mehr einen Auftritt auf der Bühne gab, wo dem spendenden Publikum nochmal gedankt und die gesammelte Summe bekannt gegeben werden konnte. Das fand ich ein bisschen schwach. Dafür hat Noah den Plüschpumuckl von Dietmar geschenkt bekommen. Meine Rotzlöffel ;-) Frech wie Oskar!

Dann sind wir wieder nach Hause gefahren. Ich habe ohne Beschädigungen unser Auto wieder von der Duplexeinheit runterbekommen und dann sind wir etwas langsamer heimgefahren und gut wieder angekommen. Nur Hausaufgaben mussten wir dann noch um 21.00 Uhr erledigen. Das war hart...

Fotos kommen noch :-) Lisa war auch da ;-)

Themen: Patchwork-Familie | Marathon | Auto
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Donnerstag, 24. April 2008 21:36

Ego-gugeln

Wenn man ein wenig Ego-gugeln betreibt, findet man schon merkwürdige Dinge. Was mich fasziniert hat und weshalb ich das nicht schon früher entdeckt habe, ist die Tatsache, dass die Süddeutsche mein Kondolenzbuch von Bruno, dem Bären als Screenshot mal in eine Bildstrecke eingebaut hat. Öhm, komisch, ich kann mich gar nicht erinnern, dass die mich gefragt haben, ob sie das dürfen, obwohl ich doch ein Copyright-Vermerk und Impressum auf der Seite habe... Sauerei ;-)

Aber letztendlich dürfte mir das damals wohl einige Besucher beschert haben. Ja, irgendwie bin ich auf dieses Internetprojekt schon stolz :-)

Screenshot von brunoisttot.de

Screenshot von brunoisttot.de

Screenshots: www.sueddeutsche.de

Thema: Computer und Internet
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Montag, 21. April 2008 01:33

FedCon - Der Sonntag

Der Sonntag fing damit an, dass die Kinder ihre Funktion als Wecker nicht zufriedenstellend erfüllten und erst kurz vor 8:00 Uhr anriefen... und dann auch noch länger schlafen wollten. Dies hatte zur Folge, dass wir erst irgendwann nach 10:00 Uhr im Maritim-Hotel ankamen, weil die Tiefgarage schon wegen Überfüllung geschlossen war und wir irgendwoanders ohne Abschleppgefahr parken mussten und wir blöderweise nochmal für unsere Tageskarten anstehen mussten. Und ratschen mussten wir natürlich auch noch mit dem einen oder anderen. Daher kamen wir erst so spät in die heiligen Hallen, dass wir das Panel von John de Lancie verpassten.

Ich weiß irgendwie gar nicht mehr so genau, wie wir dann unseren Tag verbrachten. Florian war in geheimer Mission unterwegs (genaueres erfahrt ihr in acht Monaten und drei Tagen), die Kinder sahen sich zum dritten Mal Family Guy - Blue Harvest auf einer Plasma-Briefmarke an und ich versuchte einen Überblick über die Durchschnittspreise im Händlerraum zu bekommen. Der ca. 50 cm hohe R2D2 von Absolut Trekkie Store ging weg wie die warmen Semmeln.

Über den Fanfilm Southpark TNG: "Ein Captain hat es nicht leicht" haben sich die Kinder auch amüsiert, aber der war leider zu kurz :-(

Nachmittags waren wir nochmals in den oberen Räumen. Während die Kids daddelten wie verrückt, unterhielten wir uns über die selbstgebauten und voll bewegungsfähigen Zeds der Stargate-Fanfilmcrew, wie man mit den Living Star Trek Modell-Komponenten Tetris spielt, damit alles in den Lieferwagen reinpasst, und natürlich Baby gucken. Außerdem war ich ganz fasziniert von der Wand der 501st Stormtrooper Legion und habe mir erklären lassen, dass die Bildschirme einfach "ausgenommene" TFT-Monitore sind, die in die Wand eingelassen sind, und dass die Nummern der Stormtrooper, z.B. "TK-2877" weltweit nur einmal vorkommt, wenn sie im Club eingetragen wurde. Sensationell :-) Und Farid durfte einmal so einen Helm aufsetzen, mir fällt aber gerade nicht ein, von wem. Die Zeit verging wie im Fluge, als wir noch ein paar Crèpes und Waffeln gegessen haben.

Um 15:00 Uhr war dann das Panel der TNG-Stars Marina Sirtis, Brent Spiner und LeVar Burton. Die Kiddies zückten wieder ihre Nintendos, weil die englisch-sprechenden Schauspieler für sie nicht so interessant waren.

Eigentlich hatte ich gehoffe, dass sie wenigstens die Closing Ceremony interessieren würde, aber die fanden sie auch langweilig... Naja, es gab leider auch nur wenig Videoclips oder Showeinlagen, das verstehe ich schon. Anschließend hätten wir zwar noch eine Verabredung zum gemeinsamen Essen haben können, aber da die Jungs am Montag wieder in die Schule mussten, wollte ich die Rückfahrt nicht bis Ultimo hinauszögern. Nachdem wir noch im Foyer unsere Dienste als Notebook-nach-Hause-Fahrer angeboten hatten und mir Michael Shanks zugewunken hatte, sind wir ca. 18.00 Uhr nach Hause gestartet und dort mit einer ausgiebigen Pause bei Frankfurt kurz vor 1.00 Uhr auch angekommen.

Fotos kommen noch :-)

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Samstag, 19. April 2008 22:04

FedCon - Der Samstag

Die erste Nacht in unserem superschönen Hotel zum Adler ist überstanden. Wir hatten die Berlin Suite und unsere Jungs ein eigenes Zimmer. Zuerst haben wir geübt, mit der Telefonanlage anzurufen, damit die Jungs uns bescheid geben können, wenn sie nachts aufwachen oder morgens kommen wollen. Das hat auch wunderbar geklappt. Das Telefon hat vor dem eingestellten Alarm im Handy geklingelt ;-)

Das Frühstück war auch toll. Wir haben auch gleich ein paar andere Trekkies getroffen. Man erkennt sich ;-) Dann schnell ins Maritim und ab in das Getummel. Kaum hatten wir die Con betreten, rief jemand: "Hallo, Sandra!" Jemand, der mein Weblog gelesen hat und mit dem ich schon ein paar Mails geschrieben hatte. Das war irgendwie ein seltsames Gefühl, aber dafür schreibe ich das Weblog ja, dass es gelesen wird.

Beim ersten Panel von René Auberjonois kam auch schon das Problem, dass den Kindern langweilig wurde, weil sie noch kein Englisch verstehen. Aber glücklicherweise haben wir die elektronischen Babysitter Nintendo DS mitgenommen, so dass wir das Panel ansehen konnten und die Kinder hatten auch ihren Spaß.

Anschließend waren wir bei dem Vortrag von Hubert Zitt. Das war wieder großartig, das Holodeck war gerammelt voll. Eigentlich könnte er auch die Mainbridge füllen.

Im Händlerraum ging den Kindern natürlich die Augen über... Überall Lichtschwerter, Actionfiguren, Kostüme... Farid hat sein Taschengeld in "echte" Darth Vader Handschuhe investiert und Noah in einen kleinen, süßen R2D2, der sogar blau blinkt und lustig pfeift. Hach... Außerdem hat Brent Spiner seine neue CD signiert. Noah hat sich sogar getraut zu sagen: "Hallo, Data!" Worauf Brent ihn fragte, wie es ihm geht.

Das Panel von LeVar Burton hat die Kinder auch nicht so interessiert. Aber uns schon. Er hat auch die Geschichte von Geordon LaForge erzählt, der Gene Roddenberry auf vielen Conventions quer durch die USA gefolgt ist und zwischen denen eine Freundschaft entstanden ist.

Am Nachmittag hatten wir dann Zeit, die Modelle im Obergeschoss anzusehen. Das war wirklich schön, weil das auch etwas für die Kinder war. Besonders der Maschinenraum und die Jeffries Röhre von Living Star Trek Modells war natürlich der Hit. Aber die Glasplatte hatte schon eine Beschädigung, was ich wirklich sehr schade finde... Ob das ein Transportschaden ist, oder ob da irgendwelche Idioten nicht aufgepasst haben? Im Clubraum habe ich dann nochmal erfahren, dass jemand gerne mal auf meine Seite guckt... Ich habe dann mit der kleinen Johanna geschäkert, die herrlich gelacht und gegluckst hat. Ich bin als Babysitter engagiert und soll morgen unbedingt wieder kommen. Wie man Mädchen macht, hatte ich gefragt, weil ich "nur" Jungs hinbekommen habe. Der stolze Papa meinte, dass es am Erdbeerjoghurt liegen würde. Und Noah meinte, klar, der ist ja auch rosa ;-)

Viele alte Bekannte haben wir wiedergetroffen. Das ist eigentlich das Schönste an der FedCon, dass man an jeder Ecke auf jemanden stößt, dass man ständig Leute trifft, die man schon seit Jahren kennt. Morgen muss ich noch nach zwei ganz bestimmten Personen Ausschau halten.

Am Abend kam dann der Höhepunkt, der auch den Kindern gut gefallen hat, der Kostümwettbewerb. Beim Intro trat das 501th Regiment der Stormtrooper auf. Zwei Männer hatten sich da als AT-AT verkleidet, das war einfach nur genial! Grandios, phantastisch, unglaublich... Wir kamen aus dem Staunen nicht mehr raus. Dagegen verblassten natürlich die anderen Kostüme, in denen sicher nicht weniger Arbeit steckte. Ich finde es sowieso immer wieder erstaunlich, mit welcher Liebe die Leute an ihre Kostüme herangehen und diese dann vorführen. Wenn man sich vor Augen führt, dass das alles keine Profis auf der Bühne sind, muss man das einfach nur bewundern.

Die Zeit bis zur Siegerehrung wurde durch den Grand Prix de Fédération Convention de la Chanson überbrückt. Das hat mir auch super gefallen, vor allen Dingen als Gerhard Raible auf den Text "Mädchen" davon gesungen hat, dass er ein Ferengi ist. Das hat mir auf jeden Fall besser gefallen als die Stunts der Defcon.

Anschließend kam noch Marina Sirtis, die die Kinder aber auch keines Blickes würdigten, sondern sich lieber wieder ihren Nintendos widmeten. Danach haben wir die FedCon für uns beendet, da das für die Kinder schon anstrengend genug war.

Fotos kommen noch :-)

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