Mein Blog-Archiv

Februar 2008


Januar 2008

März 2008

Seite: 1   [1] 

Dienstag, 26. Februar 2008 21:09

I survived Blutspende

Vor ein paar Tagen flatterte eine Einladung vom Blutspendedienst ins Haus. Ich finde, dass das eine gute Sache ist, und wollte schon seit Ewigkeiten mal Blut spenden, aber irgendwie ist immer etwas dazwischen gekommen. Ich besitze auch seit Jahren einen Organspendeausweis, den ich seinerzeit bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung angefordert, ausgefüllt und in meinen Geldbeutel gesteckt habe. Man wird nicht registriert und muss keine Gesundheitstests machen. Einfacher geht es nicht. Aber ich schweife vom Thema ab.

Laster vom Blutspendedienst

Dieses Mal hatte ich es mir ganz fest vorgenommen, zum Blutspenden zu gehen, wenn der Blutspendedienst schon zu mir nach Hause kommt. Todesmutig bin ich heute also ins Kulturhaus gestiefelt, ein paar Formulare ausgefüllt, meinen Personalausweis hergezeigt und los ging's. Zunächst wurde mir in den Finger gepiekst, um den Hämoglobinwert (13,8 g/dl) zu messen. Der Blutdruck wurde auch gemessen, der ist bei mir immer etwas niedrig. Dafür war der Puls etwas hoch, weil ich so aufgeregt war. Und die Temperatur wird noch gemessen. Dann ging es zu einem kurzen Beratungsgespräch mit einer Ärtzin, der man auch Fragen stellen konnte. Anschließend holte ich mir meine Röhrchen und Beutelchen ab und legte mich auf eine freie Liege.

Die anwesenden Ärztinnen (nehme ich mal an) waren sehr freundlich, obwohl sie schon viele Stunden im Kulturhaus verbracht hatten und noch einige Zeit vor sich hatten. Routiniert klärten sie die Blutspender über alles auf, legten die Venenkanülen und wurden nicht müde, uns zu fragen, ob alles in Ordnung sei. Eine nette Ärztin hatte sogar Zeit, ein Foto von mir zu machen. Ich fühlte mich wirklich wohl.

Sandra bei der Blutspende

Ich weiß leider nicht, wie lange das Spenden an sich gedauert hat. Insgesamt war ich aber ungefähr zwei Stunden im Kulturhaus. Nach der Blutspende blieb ich noch zehn Minuten auf der Liege, bevor ich mich auf einen Stuhl setzte und Kekse aß und Cola trank. Nach weiteren zehn Minuten wurde mir das elastische Band vom Arm entfernt und Florian brachte mich nach Hause. Zur Belohnung gab es auch ein paar Leckereien.

Belohnung für die Blutspende

Themen: Sonnenstrahl | Fotografie
Clicks: 4

Montag, 25. Februar 2008 21:41

Unsere Erde

Achtung, Spoiler

Unsere Erde ist ein schöner Dokumentarfilm mit gigantischen Aufnahmen. Er zeigt nicht die ganze Grausamkeit der Natur, er blendet taktvoll aus, wenn die Löwen den Elefanten reißen, wenn der Gepard die Antilope fängt, der Wolf das Rentier packt. Es geht ans Herz, wenn ein Elefantenjunges nach dem Sandsturm den Spuren seiner Mutter folgt, nur leider in die falsche Richtung, so dass der Zuschauer weiß, dass es elendig verdursten wird.

Achtung, Spoiler

Anfangs geht die Reise vom Nordpol zum Südpol und macht uns darauf aufmerksam, was passieren wird, wenn die Erderwärmung weiter voranschreitet. Doch die besten Bilder kommen erst am Schluss: Der fliegende Weiße Hai, die paddelnden Elefanten und der schwimmende Eisbär.

Achtung, Spoiler

Solltet ihr diesen Film ansehen wollen, rate ich dringend dazu, ein technisch einwandfreies Kino auszuwählen. Denn wenn das Bild zittert und teilweise unscharf ist, dann kann einem das den Spaß schon irgendwie vermiesen. Ebenso der erhobene Zeigefinger. Im aktuellen Heft der Bild der Wissenschaft steht, dass wir eigentlich zu Beginn der nächsten Eiszeit stehen. Ich persönlich steh' nicht so auf Eiszeit, außer von Schöller. Vielleicht - ich spekuliere mal - ist die Erderwärmung gar nicht so schlecht. Vielleicht hilft sie, die nächste Eiszeit etwas abzumildern.

Themen: Patchwork-Familie | Kino
Clicks: 2

Samstag, 23. Februar 2008 22:01

Asterix bei den Olympischen Spielen

Achtung, Spoiler

Heute haben wir Asterix bei den Olympischen Spielen angeschaut. Hm, mal nachdenken. Asterix kam drin vor. Und Obelix auch. Sie spielten aber irgendwie nur eine untergeordnete Rolle. Genau wie Troubadix und Miraculix. Eigentlich ging es um Romantix (wer zum Teufel ist das denn?), der in die griechische Prinzessin Irina verliebt war und ihr Gedichte schrieb, bzw. Obelix flüsterte sie ihm ein, Cyrano de Bergerac lässt grüßen.

Achtung, Spoiler

Alles in allem war der Film eine bloße Aneinanderreihung von Gags. Die waren zwar ziemlich gut und wir haben lauthals gelacht, aber um einen Film in seiner Gesamtkomposition gut zu finden, muss er schon ein wenig mehr bieten. Michael Bully Herbig spielte einen römischen Soldaten mit abgetrennter Zunge. Anscheinend wollten sie ihn bei den Dreharbeiten nicht französisch sprechen lassen. Alain Delon schien nicht nur in seiner Rolle als Cäsar ziemlich von sich eingenommen zu sein, denn sein Name wurde im Vor- und im Nachspann besonders hervorgehoben. Und warum erscheint Michael Schumacher nicht auf der Besetzungsliste? Er fuhr nämlich eine rote Quadriga mit schwarzen Pferden inklusive Boxenstop *g* Ferrari lässt grüßen. Eigentlich hätte das Wagenrennen der Showdown sein sollen. Was der dämliche Plott mit dem Fußball und Numeris und Basketball am Ende noch sollte, war mir schleierhaft. Diese Gags hätte man besser während des Films eingebaut, statt ans Ende dran zu hängen.

Achtung, Spoiler

Idefix war aber süß. Und die Trickaufnahmen und Kostüme konnten sich durchaus auch sehen lassen. Die Macher schienen auch Star Wars-Fans zu sein. Denn Redkeinstus (Bully) fand bei einem komischen, fast zahnlosen Druiden ein altes, verstaubtes Laserschwert und wie sonst kann man sich die bescheuerte Frisur von Irina erklären???

Themen: Patchwork-Familie | Kino | Star Wars | Pferde/Reiten
Clicks: 2

Samstag, 16. Februar 2008 21:43

Mein Freund, der Wasserdrache

Die Vorschau von Mein Freund, der Wasserdrache war sehr ansprechend. Die Legende von Nessie, dem Ungeheuer von Loch Ness... Wieder kamen Kindheitserinnerungen auf. Als ich 12 Jahre alt war, stand ich selbst am Ufer des Loch Ness, um nach Nessie Ausschau zu halten. Doch mehr als ein paar Fotos im Loch Ness Exhibition Centre habe ich nicht zu Gesicht bekommen.

Wenn man ins Kino geht, hat man immer eine gewisse Erwartungshaltung. Und diese kann dann enttäuscht, befriedigt oder übertroffen werden. So beurteilt man einen Film. Beim Wasserdrache sah meine Erwartungshaltung nicht allzu hoch aus. Ein niedliches Märchen mit guten Trickaufnahmen... mehr nicht.

Achtung, Spoiler

Und dann wurde ich positiv überrascht. Ein Hauch von Titanic spürte man, als ein alter Mann ein paar Touris eine Geschichte aus seiner Jugend erzählte, die er - oh, wie überraschend - selbst erlebt hat. Sie spielte im Jahr 1942 mitten im zweiten Weltkrieg. Britische Soldaten warten am Loch Ness auf deutsche U-Boote, die sie abschießen wollten. Sehen wir mal darüber hinweg, dass Loch Ness keinen direkten Zugang zum offenen Meer besitzt und dass die Strömung des Wassers den Jungen wohl beim Abtauchen des Drachens von seinem glatten Rücken gespült hätte (ist halt ein amerikanischer Film), überzeugt der Film doch durch seine gefühlvolle Darstellung allesamt durch (zumindest mir) unbekannte, erfrischende Schauspieler, die nicht aalglatt und superschön sind, hervorragende Spezialeffekte, die den Wasserdrachen fast echt erscheinen lassen, und einer Prise Humor. Am Ende hat der Film noch einen Hauch Free Willy. Aber am meisten hatte mich beeindruckt, dass der Film ein Antikriegsfilm war.

Fast wünscht man sich, dass es Nessie tatsächlich gibt. Wollen wir Ausschau nach ihm halten? Dann tun wir dies doch hier: Loch Ness - Webcam

Themen: Patchwork-Familie | Kino
Clicks: 1
Seite: 1   [1] 

Last Update:
09.01.2012 13:02 Clicks: 154832

© 1998 - 2019 by Sandra König |  Datenschutzerklärung |  Impressum