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Dienstag, 24. Juli 2007 23:08

DVD: Schräger als Fiktion

Heute haben wir "Schräger als Fiktion" angeschaut. Der arme Finanzbeamte Harold Crick (Will Ferrell), der nur Zahlen im Kopf hat, und dessen Leben noch mehr getaktet ist als meins ;-) hört plötzlich eine Stimme in seinem Kopf. Eine Erzählerin kommentiert sein Leben. Ist ja nicht weiter schlimm, wenn sie nicht sowas sagen würde, wie: "Zu diesem Zeitpunkt wusste er noch nicht, dass er bald sterben würde." Die Psychologin meint, er wäre schizophren, aber er glaubt das nicht. Also geht er zu dem Literaturprofessor Jules Hilbert (Dustin Hoffman), der versucht herauszufinden, wessen Stimme das sein könnte.

Achtung, Spoiler

Zufällig läuft im Hintergrund ein Interview mit der Schriftstellerin Kay Eiffels (Emma Thompson) und das Rätsel ist gelöst. Blöd nur, dass der Literaturprofessor weiß, dass ihre Romanhelden immer am Ende auf dramatische Weise sterben... Nun muss er alles daran setzen, diese Schriftstellerin zu finden und sie davon zu überzeugen, sich doch bitte ein netteres Ende für ihren Roman auszudenken, damit er nicht ins Gras beißen muss. Eine phantastisch originelle Idee :-)

Achtung, Spoiler

Mir hat die Bäckereibesitzerin Ana Pascal (Maggie Gyllenhaal) gefallen, in die sich Harold verliebt hat. Sie hat so eine wunderbare Ansicht über Steuern vertreten. Für die Staatsausgaben, mit denen sie einverstanden ist (Bau von Schulen und Kindergärten, Straßen, soziale Projekte) hat sie Steuern bezahlt, für die, mit denen sie nicht einverstanden ist (Subvention von Industrie, Kriege), hat sie eben keine Steuern bezahlt, und glaubte damit im Recht zu sein (sie hat mein vollstes Verständnis dafür). Ein Konzept, das man ruhig in die Praxis einführen könnte :-)

Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, woher ich diese Frau kannte mit ihrem süßen Lächeln. Heute habe ich es dann auf kino.de gelesen und es ist mir wie Schuppen aus den Haaren gefallen. Es war die Kleine aus Secretary, ein wirklich bewegender Film :-)

Thema: Filme
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Samstag, 21. Juli 2007 21:56

München von unten

Seele baumeln lassen... Heute waren wir nach dem gemütlichen Ausschlafen und genüsslichen Frühstücken in der Ungererstraße bei einer Kanalführung dabei. Da unten war es schön kühl und hat auch nicht so unangenehm gerochen, wie ich es mir vorgestellt hatte. Aber leider lief es etwas anders ab, als erwartet. Man geht die Treppe runter (keinen Schacht) und steht dann eine halbe Stunde dumm im Gewölbe herum, hört dem Tourguide zu, wie er interessante Geschichten über Münchens Kanalisation erzählt und die Fragen der Interessierten nach Ratten und Unfällen und sonstigen Katastrophen geduldig beantwortet, während die Kinder schon etwas ungeduldig werden und anfangen, die Wasserdichtigkeit ihrer Schuhe im Restwasser zu testen.

Krokodile gab's keine... Es ist geplant, vielleicht eine kleine Führung zu organisieren, irgendwann, wenn mal die Sicherheitstechnikfragen geklärt sind etc. Und wir wurden ausdrücklich davor gewarnt, auf eigene Faust in die Kanalisation abzusteigen. Es ist keine Mutprobe, sondern absolute Blödheit mit Kerzen in die Auffangbecken zu steigen, denn es können Gase vorkommen, die dann explodieren könnten. Oder bei plötzlich einströmendem Wasser wäre die Überlebenschance gleich Null. Naja, sowas nennt man auch natürliche Auslese ;-)

Gut, dann sind wir die Ungererstraße vorgelaufen, haben im Café Münchner Freiheit ein Rieseneis gegessen und die Kinder haben auf dem dortigen Wasserspielplatz ihre Kleidung eingeweicht. Danach mussten wir erst mal warten, bis die von der Sonne wieder getrocknet war. Dann ging es weiter zum Odeonsplatz. Aber "man soll die U-Bahn nicht vor der Ankunft loben" (Florian), auf der Heimfahrt mussten wir drei Mal umsteigen, weil es irgendeine Betriebsstörung gab. Ich weiß schon, warum ich unser Auto liebe :-)

Fotos kommen bald :-)

Themen: Patchwork-Familie | unterwegs
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Mittwoch, 18. Juli 2007 00:39

Harry Potter und der Orden des Phönix

Heute haben wir uns Harry Potter und der Orden des Phönix angeschaut. Es hat schon ein wenig gedauert, bis der Film an Fahrt aufgenommen hat, um nicht zu sagen, dass der Anfang ziemlich fad war. Aber dann wurde es doch etwas actionreicher und ich bin nicht im Kino eingeschlafen.

Achtung, Spoiler

Als Alan-Rickman-Fan hat mir der kurze Auftritt von ihm als Snape natürlich gefallen, aber Emma Thompson als Sybill Trelawney wurde verheizt. Genau wie Helena Bonham Carter als Bellatrix Lestrange, deren Rollen überhaupt nicht ausgebaut wurden. Statt dessen durften wir mehrmals zusehen, wie sich Harry Potter schwitzend im Bett wälzt, nein, nicht wegen der rassigen Cho Chang (Katie Leung - ey, die hat meine Haarfarbe!), die ihm den Kopf verdreht, sondern wegen prophetischen Alpträumen. Und wir wurden mit der dümmlich kichernden Dolores Umbridge (Imelda Staunton) gequält, die Hogwarts zur Befriedigung ihre Machtgier benutzte. Dann kam irgendwann der ersehnte Showdown, bei dem Voldemort noch immer nicht stirbt, und ich konnte endlich aufs Klo gehen. Naja, offensichtlich ist und bleibt der dritte Teil der Potter-Saga der Beste.

Lustig war, dass in der Reihe vor uns ein Männer-Kegelklub saß ;-) und ich mir mal wieder bewusst wurde, wie naiv ich manchmal sein kann. Und dass es Menschen gibt, die irgendwie immer Recht haben. Und dass es bei Pizza Hut Free Refill gibt und ich mir wahrscheinlich einen Cola-Zucker-Schock geholt habe.

Themen: Freunde | Kino
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09.01.2012 13:02 Clicks: 152242

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