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Samstag, 27. Mai 2006 23:59

X-Men - Der letzte Widerstand

Diesmal wussten wir ja, dass das Kinocenter Garmisch & Aspen-Theater im Lamm hinter PizzaHut zu finden war. Wir kamen also drei Minuten vor Beginn dort an. Ich setzte mich schon hin und war froh, dass wir die Plätze "zum Füße ausstrecken" genommen hatten. Florian besorgte uns noch Cola und Naschis und dann konnte der Spaß beginnen.

Der Film X-Men: Der letzte Widerstand ist Achtung, Spoiler! ein Blitzgewitter an Special Effects mit grandiosem Showdown, das an die Schlacht aus Narnia erinnerte: Phantastische Figuren, die man vor lauter ex und hopp nicht genießen kann. Hauptrolle spielt wieder einmal Wolverine, in dessen Schatten seine Team-Mitstreiter jedoch erblassen. Weder Storm (die echte Halle Berry!), noch Rogue, noch Professor Xavier, keinem gelingt es, sich aus der Degradierung zur Nebenrolle zu befreien.

Achtung, Spoiler!

Jean alias Phönix taucht wieder auf, was nach dem Cliffhanger aus Teil 2 zu erwarten gewesen war. Allerdings tut sie dies, indem sie erst einmal ihren Ex-Lover Scott, genannt Cyclops abmurkst. Anschließend versucht sie es mit Wolverine, aber der ist natürlich ein so beliebter Charakter, der darf nicht sterben. Das Problem mit Jean ist, dass sie ein sehr mächtiger Mutant ist (Stufe 5), Professor Xavier aber das gefährliche Tier in ihr eingesperrt hat, die "Phönix", nur der gute Teil "Jean" durfte sich offenbaren. Nach Teil 2 hatte ich erwartet, dass Jean eine "höhere Stufe des Seins" erreichen würde, also entweder körperlos würde oder als Amphibienmensch an Land und im Wasser existieren könnte. Naja, da habe ich mich wohl geirrt. Höhere Stufe des Seins bedeutete in dem Fall nur "extrem gefährlich".

Achtung, Spoiler!

Magneto wollte Phönix erst für seine Zwecke missbrauchen, erkennt aber, dass er diese Urgewalten nicht kontrollieren kann. Ziel war es, das Mutantenkind aus Alcatraz zu entführen, das der Schlüssel zur "Heilung" von Mutationen war. Die Regierung stellte ein Medikament her, dass Mutanten "heilen" könnte, letztendlich unterstellt Magneto aber, dass dies wohl nicht ganz freiwillig geschehen würde. Einzig Rogue profitiert davon, weil ihre Gabe wohl eher ein Fluch war und es durchaus nachzuvollziehen ist, dass sie ihren Freund Robby gerne einmal berühren würde. Zur Erinnerung: wen sie berührt, entzieht sie Lebenskraft, bei Mutanten erwirbt sie vorübergehend dessen Kräfte.

Achtung, Spoiler!

Wirklich cool war die Szene, als Magneto mal eben die Golden Gate Bridge abbricht, um auf diese Weise nach Alcatraz zu gelangen. Notwendig ist es aber wohl nicht gewesen, die Mutanten können doch alle fliegen... Storms Gerede über "wir sind ein Team" und bla und blub ist dann auch hinfällig, weil letztendlich doch Wolverine der einzig wahre Held bleibt.

Achtung, Spoiler!

Jetzt habe ich schon eine ganze Menge verraten, dabei soll es auch bleiben. Mir hat Teil 2 wesentlich besser gefallen. Teil 2 ist meiner Meinung auch der gelungendste Film der drei Teile. Besonders, weil zeitweise nicht mehr ganz klar ist, wer denn nun der Gute und wer der Böse ist. Dies trifft zwar auf Teil 3 auch irgendwie zu, aber trotzdem finde ich, dass zu viel geklotzt wurde, zu wenig die Charaktere ausgearbeitet wurden, die trotz Comic-Herkunft enormes Potential gehabt hätten. Schade eigentlich. Und wer jetzt wissen möchte, welche Rolle Angel spielt, der geflügelte Mutant, und welches Schicksal Mystique ereilt (die wurde mir in Teil 3 sogar sympathisch), der möge sich den Film doch bitte selbst ansehen.

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