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Samstag, 21. Oktober 2006 22:36

Lucas, der Ameisenschreck

Nicht nur die Armeisen waren verschreckt, wohl auch das deutsche Publikum, das sich mit diesem oberdämlichen Titel nicht hat anfreunden können. Dabei ist er gar nicht so schlecht übersetzt. Der Original-Titel lautet nämlich "The Ant Bully", was eben "Ameisenschreck" bedeutet. Hier wäre aber wohl im Sinne eines erfolgreichen Marketings ein eigenständiger deutscher Name wohl sinnvoll gewesen. Das Kino war nämlich spärlich besetzt und wir haben ohne Voranmeldung 15 Minuten vor der Vorstellung noch problemlos Karten bekommen.

Achtung, Spoiler!

Was wirklich schade ist, denn der Film ist wirklich sehr gut. Die Ameisenkolonie, deren Vertreter auf den ersten Blick an Antz erinnern, haben Angst vor Lucas, dem Ameisenschreck, der sein Frust darüber, ständig gehänselt zu werden, an den armen Ameisen ausläßt und deren Bau mit Füßen tritt oder mit dem Gartenschlauch unter Wasser setzt. Doch der Zauberer der Ameisen Zoc verabreicht ihm einen Zaubertrank, der ihn klein werden läßt wie eine Ameise. Daraufhin erlebt Lucas am eigenen Leib, was es bedeutet, eine Ameise zu sein, was es bedeutet, in einem Team zu kämpfen und hilft schließlich den Ameisen dabei, sich mit Hilfe der Schlupfwespen gegen den bösen Kammerjäger zur Wehr zu setzen.

Achtung, Spoiler!

Zwar gab es auch einige Szenen, die vielleicht etwas markaber waren, ich denke da mal nur an das Abenteuer im Froschbauch, wo die Fliege ihren Freund lobt, der auch in dieser Situation noch lächeln kann und ihn an seinen Fühlern hochhebt, dabei hat er gar keinen Körper mehr an seinem Kopf... Also durchaus auch für Erwachsene unterhaltsam, die keine sterilen Kleinkinderfilme mögen. Und die Story ist wirklich nicht zu verwechseln mit Antz oder Das große Krabbeln!

Achtung, Spoiler!

Und wieder haben wir etwas gelernt... Denn die Schlupfwespe hegt tatsächlich ein ambivalentes Verhältnis zur Ameise. Und es gibt tatsächlich Raupen, die von Ameisen wie Haustiere gehalten werden, weil sie eine Art Honigtau absondern, den die Ameisen gerne fressen. Sehr nett gezeigt in diesem Film! Eine köstliche Szene! Nur wird nicht gezeigt, dass diese fetten Raupen sich von Ameisenlarven ernähren. Das wäre dann wohl zu nah an der Realität.

Achtung, Spoiler!

Fazit: Angucken, trotz des dämlichen Titels ;-)

Themen: Patchwork-Familie | Kino
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Sonntag, 8. Oktober 2006 21:12

Zuschauen ist auch anstrengend

Heute war es soweit: Der Münchner Marathon und Florian startet als Klingone. Mein Schatz Florian ist schon sehr früh aufgebrochen, um sich noch mit Reportern von TrekNews/SciFiNews getroffen. Vorher habe ich ihm nur seine Maske angeklebt und die vielen Zöpfchen für die Klingonenmähne geöffnet und gebürstet.

Leider waren wir dann schon ganz schön in Zeitdruck, weil wir um 9.00 Uhr bei ihm und Diemtar Mücke (dem Pumuckl) und seinen Freunden, die Spenden für den Horizont e.V. sammeln wollten, an der Startlinie sein wollten. Und vor lauter Hetze habe ich dann mein Handy zu Hause vergessen. Irgendwie haben wir es dann aber doch geschafft und ich konnte Florian beim Start fotografieren (haben die Reporter ihn einfach rausgeschnitten? Oder ist er später gekommen?).

Unsere Treffpunkte habe ich leider nicht ganz einhalten können, weil man vom Start bis zur U-Bahn-Haltestelle Olympiazentrum schon eine halbe Ewigkeit läuft. Also bin ich dann zur Universität gefahren. Dort habe ich ihn aber nicht gesehen, also sind wir zum Odeonsplatz vorgelaufen. Dort haben wir ihn dann gesehen. Er sah schon ziemlich fertig aus und der Schweiß lief ihm in Strömen hinab.

Die nächste Station war dann der Ostbahnhof (Friedenstraße), wo wir uns mit den Reportern von TrekNews noch einmal getroffen haben. Ich prophezeite schon, dass Florian völlig fertig sein würde, aber Daniel meinte nur, dass das doch gerade gut wäre für das Interview. Kurz nach 12.00 Uhr kam Florian dann dort tatsächlich vorbeigelaufen. Aber er wirkte fast schon etwas fitter als vorher, obwohl Dietmar (Pumuckl) schon angekündigt hat, dass es ihm schlecht geht und er Wadenkrämpfe hat. Mein armer Schatz! Er wurde dann interviewt und lief weiter...

Als nächstes waren wir beim Arabellapark verabredet, wo ich dann bis ca. 13.20 Uhr wartete. Da das nur sechs Kilometer weiter war, dachte ich, dass er schon längst vorbei sein müsste. Da hatte ich mich wohl getäuscht.

Unsere nächste Station war dann die Dietlindenstraße, wo wir am Rand des Englischen Gartens vergeblich warteten. Wir beobachten ein RTL-Team bei der Arbeit, die auch Dietmar (Pumuckl) und mich interviewten. Ob wir der Schere zum Opfer fallen oder nicht, werden wir Montag Abend auf RTL Explosiv sehen können. Schließlich rief mich Florian auf seinem Handy an. Wir sind uns entgegen gegangen und haben uns bei Kilometer 34 getroffen. Von dort aus sind wir zur U-Bahn-Haltestelle Nordfriedhof gegangen. Bezeichnend... Es war zu erwarten, dass Florian in seinem schlechten Trainingszustand nicht den ganzen Marathon durchhalten können würde. Aber dafür ist er schon sehr weit gekommen. Uns ist noch die Läuferin mit Krücken begegnet. Auf die Frage, ob sie noch durchhalten würde, antwortete sie: "Natürlich. Ist ja nicht mehr weit!" Respekt!

Schließlich trafen wir völlig erschöpft im Olympiastadion ein und fanden nach kurzer Suche den VIP-Bereich, wo Florian seinen Spendenbeutel Dietmar (Pumuckl) überreichte. Bei der Spendenaktion sind ungefähr 2000 Läufer über die Spendenmatte gelaufen. Wenn das stimmt, dann sind über 10.000 Euro an Spenden für den Horizont e.V. eingenommen worden. Super! Nach einer kurzen Stärkung mit Apfelschorle, Cola, Mousse au Chocolat und Partysemmeln gingen wir nach Hause. Da es schon nach 18.00 Uhr war, hat die Zeit fürs Kochen auch nicht mehr gereicht und ich holte nur schnell etwas von McDonalds.

Fotos gibt es Montag Abend. Ich bin einfach zu kaputt.

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Sonntag, 1. Oktober 2006 20:30

Venusfliegenfalle

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Die Venusfliegenfalle habe ich bei die moderne Hausfrau bestellt. Sie wurde in einer Dose geliefert.

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In dieser Dose befand sich ein Beutelchen Erde und ein Beutelchen mit fünf winzigen Samenkörnchen.

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Die Erde habe ich in einen kleinen Topf getan und befeuchtet.

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Danach habe ich die Samenkörnchen in die Erde gedrückt. Der Topf steht jetzt am Wohnzimmerfenster. Hoffentlich ist es dort hell und warm genug. Jetzt hoffe ich, dass die Venusfliegenfalle bei mir wächst. Ich werde berichten.

Themen: Sonnenstrahl | Fotografie
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09.01.2012 13:02 Clicks: 152253

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