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Sonntag, 28. August 2005 23:55

Die Insel

Achtung, Spoiler!

Wieder einmal ein schönes Kinoerlebnis. Die Insel war ein actionreicher und spannender Film, der durchaus sehenswert ist. Zwar muss ich zugeben, dass das Product Placement mal wieder tierisch genervt hat. Aber es war nicht ganz so schlimm wie in I, Robot. Ein böser Formfehler ist aber aufgetreten ;-) Statt MSN Search hätte auf der Informationszelle Google Search stehen müssen ;-) Etwas unglaubwürdig war, dass die beiden Hauptfiguren einen Sturz aus dem 70. Stockwerk überlebt haben, was wohl auch dem Drehbuchautor aufgefallen sein musste, denn er baute eine Figur ein, die sagte, dass Jesus sie wohl lieben muss. Gefährliche Stunts kamen auch vor, z. B. als Lincoln 6 Echo Eisenbahnachsen auf die Fahrbahn rollte.

Zu was sind Menschen tatsächlich fähig? In diesem Film werden Abgründe beleuchtet, die hoffentlich niemals Realtität werden. Wie die Clone behandelt werden und wie sie ausgebeutet werden, ist einfach nur unmenschlich, und zumindest auch in dieser Zukunftsversion illegal. Besonders betroffen hat mich, wie eine Clone-Frau nach der Geburt ihres Babys eiskalt belogen wurde, sie dürfe ihr Baby gleich in den Arm nehmen, und dann von einer anderen Frau die Füße gefesselt bekam und per Injektion getötet wurde. Das Baby wurde dann der "Sponsorin" überreicht, die viel Geld dafür bezahlt haben musste, sich Schwangerschaft und Geburt nicht "antun zu müssen". Hoffentlich wird es niemals soweit kommen. Zumindest der Kaiserschnitt auf Wunsch wird bereits durchgeführt, wenn die Frau ausreichend Geld hat. Siehe Verona Feldbusch, äh, Pooth.

Themen: Kino | Meine Sonderanfertigung Florian
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Montag, 15. August 2005 21:18

Charlie und die Schokoladenfabrik

"Edward mit den Scherenhänden" hatte mir ja nicht so gut gefallen, weil der sureale Stil und die Bonbonfarben einfach unerträglich waren. Aber bei diesem Film von den gleichen Machern wusste ich zumindest, worauf ich mich gefasst machen musste.

"Charlie und die Schokoladenfabrik" ist ein Lehrfilm über Kindererziehung. So gesehen war er sehr lehrreich und vermittelte mir zumindest den Eindruck, dass ich bei meinen Jungs nicht alles falsch mache. Ich überfüttere sie nicht, erfülle ihnen nicht jeden Wunsch und treibe sie nicht zu irgendwelchen Spitzenleistungen an. Ich versuche ihnen die Werte einer intakten Familie zu vermitteln, soweit das für eine Alleinerziehende möglich ist.

Nur Fernsehen und Computer spielen lasse ich sie, insbesondere Farid, wohl ein wenig zu viel... Seufz! Aber wie sagte schon Jan-Uwe Rogge : Eltern haben ein Recht auf 10 Fehler pro Tag. Das nimmt den Druck.

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