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Sonntag, 20. Juni 2021 20:53

Sandra schaut...

[Werbung - und nein, dafür bekomme ich kein Geld]


Fuller House

Auch wenn es heißt, Horror- oder Zombiefilmseriengucker würden besser durch die Corona-Krise kommen, muss ich sagen, dass ich seit einem Jahr nicht mehr so wahnsinnig viel Lust auf Dystopisches hatte, dazu war ich zu wirr im Kopf, zumindest die ersten Wochen. Da es zahlreiche Aufgüsse alter Sitcoms gibt, habe ich mal Fuller House angeschaut. Full House habe ich gemocht, weil ich DJ so toll fand und John Stamos süß.

Die Serie ist auch locker flockig anzusehen. DJ ist eine tolle Frau geworden, aber Candace Cameron Bure verbringt wahrscheinlich auch sehr viel Zeit im Fitnessstudio (wo mich keine zehn Pferde reinbekommen), was sie in einer Folge eindrucksvoll unter Beweis stellte, als sie im Wohnzimmer Liegestütze machte. Bei mir würde das eher so aussehen. Und John Stamos ist immer noch hübsch anzusehen, wobei sich mein Männergeschmack aber gänzlich geändert hat.

Das Haus im viktorianischen Stil hat mir schon immer gefallen. 2013 haben wir in einem viktorianischen Hotel auf Key West einige Tage verbracht. Auch wenn es mich schon immer gestört hat, dass der Grundriss vom Studio nicht zur Fassade passt. Dort wo die Treppe nach oben führt, ist nämlich der Zwischenraum zum Nachbarhaus. Und es gibt keinen Dachboden, den man für Onkel Jesse und Becky hätte ausbauen können. 2016 hat der Produzent der Serie das Haus für 4,15 Mio. US-Dollar erstanden und renovieren lassen. 2020 hat er es dann für 5,25 Mio. US-Dollar wieder verkauft. Innen hat es keine Ähnlichkeit mit der Serie, es ist aber sehr schön und modern geworden. Aber wer möchte schon ein Haus haben, vor dem sich alle Nase lang Touristen fotografieren lassen?

Die Zwillinge Mary-Kate und Ashley Olsen, die damals Michelle gespielt hatten, wollten nicht noch einmal in der Serie auftreten. In der ersten Folge haben sich auch alle Tanners und Fullers mit verschränkten Armen aneinandergereiht und böse in die Kamera geblickt, hat aber nichts genutzt. Kurzzeitig bemühte man sich um die Schwester Elizabeth Olsen, die ist aber durch die Marvel-Filme so zum Star geworden, dass sie auch kein Interesse an einer Sitcom hatte. Die hätte mir als erwachsene Michelle tatsächlich besser gefallen, weil sie nicht aussieht wie eine Vogelscheuche.

Lori Loughlin (Tante Becky) trat in der letzten Staffel nicht noch einmal auf, was vielleicht auch mit ihrem Gefängnisaufenthalt zu tun gehabt haben mag. Naja, ich kann das verschmerzen.

Schmerzen hatte ich jedoch in den Füßen, wenn ich die Schauspielerinnen sah, wie sie ständig mit High Heels durch die Gegend liefen. Nichts für mich...

Nette Serie, kann man schonmal angucken, muss man aber nicht.


Twitch WildMics #Ferngespräch #066 - Früher war alles besser!!!

Das ist ja immer ein Thema, dass früher alles besser gewesen sein soll. War es nicht, und an Beispielen wie Frauenrechte und Medizin wird das in diesem Ferngespräch gut veranschaulicht. Wieder einmal sehr sehenswert!


Twitch WildMics #Pärchenabend #009 - Die Party, über die sich alle freun

Bei diesem Pärchenabend ging es u.a. um Intervallfasten. Und Bettpfannen am Rande. Ich bin ja kein Freund von irgendwelchen Essensregeln. Für mich gibt es eigentlich nur eine Regel: "Ich ess nur Kalorien, die mir schmecken!" Und dann bin ich froh, dass ich einen kleinen Magen habe, dann ist das alles nicht so kritisch. Obwohl ein paar Kilo weniger natürlich trotzdem schön wären...


Hoaxilla #206 – "Herr Balder und Wunsch-Bullshit"

Es geht in dem Interview aus dem Jahr 2017 über The Secret und Bestellungen beim Universum. Inzwischen bin ich auch etwas skeptischer geworden und glaube, dass die Quantenphysik und Wunscherfüllung nicht wirklich etwas miteinander zu tun haben. Ich finde den Ansatz von Nana Walzer von den Ferngesprächen inzwischen besser, die besagt, dass man wach durch's Leben gehen sollte, dankbar sein für das was man hat, und Chancen ergreifen, wenn sie sich bieten. Denn The Secret ist durch eine einfache Überlegung ad absurdum geführt: Kein Mensch kann etwas dafür, wo er geboren wurde, oder wann, oder welche Schicksalsschläge und Krankheiten ihn ereilen. Deshalb ist es einfach nicht richtig zu behaupten, dass man sich dann sein Glück nur nicht intensiv genug herbeigewünscht hat. Bullshit eben ;-)

Ich kannte Hugo Egon Balder auch nur aus Tutti Frutti und anderen unterirdischen TV-Formaten. Aber in dem Interview habe ich ihn als Agnostiker und durchaus intelligenten Menschen kennenlernen dürfen.

Themen: Serien | Blick in die Vergangenheit | Kampf den Pfunden
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Sonntag, 13. Juni 2021 20:50

Sandra schaut und hört...

[Werbung - und nein, dafür bekomme ich kein Geld]


Star Trek Generations

Letztes Wochenende haben wir es uns mal wieder im Heimkino gemütlich gemacht. Star Trek Generations fand ich immer so là là. Aber die Szenen mit Data uns einem Emotionschip sind schon sensationell. Mister Tricorder :D Da George Takei nicht an dem Film teilnehmen wollte, offiziell weil Sulu Captain war und nicht degradiert werden sollte, wurde seine Tochter erfunden. Allerdings gab es zwischen William Shatner und George Takei auch Differenzen, deshalb haben wir den Verdacht, dass er in Star Trek VI Captain der Excelsior wurde, damit die beiden nie am gleichen Set spielen mussten.

Leonard Nimoy fand das Drehbuch und Spocks Rolle auch schwach. Und DeForest Kelley war leider schon zu krank. Dafür konnte William Shatner zeigen, dass er reiten kann (Seitengang), auch wenn der Sprung über den Graben vermutlich aus versicherungstechnischen Gründen von einem Stuntdouble geritten wurde.


Knights Of Badassdom

Ich dachte, dass die Komödien-Kompontenten bei dem Film Knights Of Badassdom über LARPer, die mit einem echten Zauberbuch aus Versehen einen bösen Geist herbeibeschwören, größer wären. Aber es war ziemlich splattrig, es gab viele Tote und kein wirkliches Happy End. Muss ich nicht nochmal angucken.


Twitch WildMics #Ferngespräch #065 - UFOS!

Wieder ein faszinierendes Thema war UFOs, nachdem Obama dazu ein paar Bemerkungen gemacht hat, ist es schon wieder aktuell. Hoaxilla hatte dazu auch schon eine Podcastefolge über Bob Lazar, der angeblich in Area 51 gearbeitet haben soll.

Es ging auch um das Element mit der Ordnungszahl 115, das in UFO-Erzählungen und Science Fiction Geschichten oft eine Rolle spielt als alles mögliche. Es gab sogar mal eine Pedition, dieses Element Elerium zu nennen. Dieser Name wurde dem Element in fiktiven Storys gegeben, z.B. in Computerspielen. Die Pedition hatte aber keinen Erfolg, mit nur 60 Unterzeichnern auch kein Wunder, und wegen der Verbindung zu Schwurbeleien vielleicht auch gut so. Das Element heißt nun Moscovium.

Es wurde auch über die britische Serie UFO gesprochen. Die silbernen Anzüge und lila Haare sind irgendwie Kult.

Im Hintergrund von Alexa bewegten sich ständig in eigenartiger Regelmäßigkeit die Strippen der rot-orangenen Mütze. Das hat mich ganz kirre gemacht... Florian meinte, das wäre ein geheimer Code :D


Hoaxilla #213 – "Alex Jones – Infokrieg"

Die Folge Hoaxilla #213 – "Alex Jones – Infokrieg" stammt aus dem Jahr 2018. Darin geht es um eine Verschwörungsmythenschleuder, deren Kanäle bereits 2018 auf mehreren sozialen Netzwerken dauerthaft gesperrt wurden. Das ist ein weiterer Hinweis darauf, dass sich durch Corona nix geändert hat. Also nicht so wirklich, schon gar nicht dauerhaft. Besonders witzig fand ich die Geschichte um seine Scheidung. Sein Anwalt wollte ihn noch als Kunstfigur darstellen, die eigentlich gar nicht so schlimm sei, doch er ließ auch im Gerichtssaal heraushängen, was für ein Ar*** er ist. Und damit auch ein waschechter Id**t. Sehr hörenswerte Folge!


Another Life (Netflix) - 1. Folge

Wir sind mal wieder auf der Suche nach einer neuen Serie, die wir gemeinsam anschauen können. Another Life bietet schöne Bilder, Top Models im Weltall und eine geschätzte Katee Sackhoff (Starbuck aus Battlestar Galactica). War mir zu flach. Florian schaut sich das jetzt ohne mich an, weil er wissen will, das es mit den Außerirdischen auf sich hat, die mit der Erde Kontakt aufgenommen haben.

Themen: Star Trek | Tommy Krappweis
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Donnerstag, 10. Juni 2021 20:09

Superreiche

Denise Crosby wurde mal auf der FedCon gefragt, wieviel man als Star Trek Schauspieler so verdienen würde. Ihre Antwort lautete: "Enough!" Und danach kam noch eine Abhandlung darüber, wieviel Geld ein Mensch überhaupt zum Leben bräuchte und wie abartig es ist, wenn man gar nicht mehr weiß, wohin damit.

Ich hatte auch mal eine Doku über irgendeine Millionärsgattin gesehen, die vom Friseur zur Kosmetikerin und dann zum Golfen ging und sich furchtbar zu langweilen schien. Da kam bei mir null Neid auf, also von wegen Neiddebatte.

Einerseits kann man mit so abartig viel Geld schon einiges bewirken, zum Beispiel Bill Gates Impfkampanien weltweit oder die technologischen Visionen von Elon Musk. Allerdings bestimmen so wenige Superreiche, was "gut" ist, und das ist schlecht. Besser wäre es, wenn Steuergelder zur Verfügung stünden, die dann in einem demokratischen Prozess sinnvoll verteilt würden auf Forschung, Bildung, Medizin, Soziales. Gut, an den demokratischen Prozessen muss noch gearbeitet und Korruption in der Politik bekämpft werden, aber trotzdem fände ich das prinzipiell besser.

Insofern finde ich die Bemühungen, Steuerdumping global zu bekämpfen, sehr lobenswert. Jetzt müsste den Menschen nur noch mehr Mitspracherecht eingeräumt werden, wofür Steuergelder sinnvoll ausgegeben werden sollten.


Updates

Tagesschau (12.06.2021): Appell an die Politik: Millionäre fordern höhere Steuern

Stern (16.06.2021): Ex-Frau von Jeff Bezos MacKenzie Scott spendet weitere Milliarden für gute Zwecke – und wird trotzdem reicher

Themen: News | Star Trek
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Last Update:
09.01.2012 13:01 Clicks: 21690

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