zur Navigation springen
Mein aktuelles BlogDas komplette Weblog findest du hier nach Datum sortiert und hier nach Themen sortiert. Sonntag, 7. Juni 2026 02:23Lydia Benecke - Die Psychologie des Bösen im SchlachthofSpontanität ist nicht so meine Stärke und eigentlich hatte ich mich auf vier Tage langes Wochenende und zu Hause rumgammeln (und ein wenig Pferd betüteln) gefreut. Kino? Bäh! Aber dann sind wir doch am Samstag spontan nach einem Anruf am Freitag zum Schlachthof und haben den Vortrag "Die Psychologie des Bösen" von Lydia Benecke angehört. Ich hatte vor ein paar Wochen schon gefragt, ob wir nicht wieder ein Zeugen-Kühlwaldi-Event daraus machen wollen, aber beim letzten Mal sind viele sehr weit angereist, aus Wien, aus der Pfalz... Das ging diesmal leider nicht zam. Um so mehr freute ich mich, dass wir nun insgesamt doch zu sechst da waren. Der Vortrag war wieder einmal eine richtige Druckbetankung, aber keine Sekunde langweilig. Wir wurden darüber aufgeklärt, dass man Lügen leider tatsächlich nicht an Gesten oder der Mimik erkennen kann. Und wie wichtig Prävention ist. Das Essen war wieder superlecker! Und vor der Show, in der Pause und im Anschluss wurden wieder interessante Gespräche geführt. Danke für den schönen Abend! Danke, dass du mich aus der Lethargie geholt hast.
Donnerstag, 4. Juni 2026 12:16Tor für DeutschlandIm Portugiesischen sagt man "Gol da Alemanha" / "Tor für Deutschland", wenn man sagen will, dass etwas sche*ße gelaufen ist. Aber auch "sete a um" (7:1) für eine vernichtende Niederlage. Irgendwie witzig.
Montag, 1. Juni 2026 17:50Verpasste ChancenWeil ich im letzten Blog-Beitrag über die Quantentheorie geschrieben hatte, dass ich mich immer damit getröstet hatte, dass in irgendeinem Paralleluniversum eine Sandra lebt, die meine verpassten Chancen wahrgenommen hat, berichte ich mal über eben diese. Als Teenager hatte mich mal eine Freundin gefragt, ob ich mit ihr auf das George-Michael-Konzert gehen würde. Das Ticket hätte damals 39 Mark gekostet. Meine Mama war aber dagegen, weil sie Angst hatte, dass ich auf so einem Konzert meine ersten Drogenerfahrungen machen würde. Nun, jetzt ist George Michael nicht mehr unter uns... Und wegen dieser Angst hatte ich bis 1998 gebraucht, als ich 26 Jahre alt war, bis ich mich das erste Mal auf ein richtiges Konzert getraut hatte: Depeche Mode. Seit dem gehe ich hin und wieder, habe a-ha, Nik Kershaw und Billy Idol nachgeholt, und bin erstaunlicherweise nie mit Drogen in Kontakt gekommen. Ich wollte auch immer in die Westernstadt No Name City gehen. Aber irgendwie wollte niemand mit mir dort hin. Damals hatte ich das Problem, dass ich mich nicht getraut habe, irgendwohin alleine zu gehen, außer ich war dort schonmal (z.B. Ponyhof oder Kino). Bis zur Schließung 1997 habe ich das nie geschafft und immer bedauert. Als ich mit meiner Mama und den Jungs dann 2005 Urlaub im Bayerischen Wald machte, fiel mir ein Flyer von Pullman City in die Hände. Da ein Sohnemann Geburtstag hatte und kostenlos rein durfte, konnte ich meine Mama überreden, dort hinzugehen. Es war so wunderbar! Und später bin ich auch mit meinem Schatz Florian einige Male dort gewesen, zur Harley Stampede, zu Tom Astor, da haben wir auch im Palace Hotel übernachtet, und zum Twitch-Community-Treffen von RealHartlMax. Und nicht nur das, wir waren auch in Old Texas Town in Berlin, das von Truck Stop besungen wurde, bei den Süddeutschen Karl May Festpielen in Dasing (Western City von Fred Rai), in El Dorado in Templin und beim Spirit of No Name City in Poing. Und irgendwann lese ich dann auch endlich das Buch von Tommy Krappweis dazu. 1992 arbeitete ich in einer taiwanesischen Computerfirma. Unsere Buchhalterin kam aus Hong Kong. Als sie zu ihrer Familie flog, hatte sie mich gefragt, ob ich mitkommen wolle. Ich hatte damals aber große Angst vor Auslandsreisen. Im Nachhinein dachte ich mir aber, dass es doch nichts Besseres gibt, als mit einer Einheimischen die Stadt zu erkunden. Seit Hong Kong 1997 an China zurück fiel, habe ich kein Interesse mehr daran, die Stadt jemals zu besuchen. Als Florian und ich 2008 in den USA waren, hatte er im Vorfeld den Newsletter von Eugene Roddenberry mit einer Partyeinladung in das Hilton Hotel in Las Vegas bekommen. Wir hatten rumüberlegt, ob wir unsere Reiseroute ändern sollten. Es wäre schon irgendwie gegangen, wir wären dann eben eine Woche früher in Las Vegas gewesen und etwas zick-zack gefahren. Aber dann haben wir die Idee verworfen, weil wir beide keine so großen Partygänger sind. Als wir dann eine Woche später in Uniform das komplette Programm machten, wurden wir gefragt, ob wir letzte Woche auch da gewesen wären zur Convention. Welche Convention? Verdammt! Die Party wäre ein Teil dieser Convention gewesen. Jetzt gibt es die Star Trek Experience nicht mehr. Wir waren kurz vor Schließung dort. Immerhin haben wir diese Chance nicht verpasst. Als wir 2013 in den USA gewesen waren, fanden kurz danach in München Dreharbeiten zu dem Film Mara und der Feuerbringer statt. Fans hatten dort in der Residenz einen Mittelaltermarkt bevölkert. Es hätte bedeutet, dass wir drei Tage im Büro gewesen wären und dann schon wieder zwei Tage Urlaub hätten nehmen müssen. Ich hatte keinen Urlaub mehr, den ich hätte nehmen können, meine Überstunden reichten auch nicht, ich hätte auch ein schlechtes Gewissen gehabt, und Florian wollte nicht ohne mich gehen. Die Jungs wären mit 12 und 14 schon alt genug gewesen, dass wir sie hätten alleine lassen können. Aber es passte irgendwie nicht. Als wir den Film später anschauten, waren wir aber schon etwas traurig, da dort bekannte Gesichter dabei gewesen waren wie Daniel und Wolfgang. Danach haben wir versucht, möglichst keine Gelegenheit mehr auszulassen, bei Projekten von Tommy mitmachen zu können, z.B. bei den Dreharbeiten für den Song "Ich sage nein" mit Schandmaul und Bernd das Brot, das Lipsync-Video Da Bist Du Nicht Allein (Charity) oder die legendäre, im positivsten Sinne lebensverändernde Ferngesprächs-Con auf dem Arlberg. Die letzte große, verpasste Chance, wegen der wir uns heute noch in den Hintern beißen, ist der Captain's Table der FedCon 2011. An diesem Wochenende war ursprünglich das Trekdinner United in Berlin geplant, das relativ kurzfristig "aus Gründen" abgesagt wurde. Kurz darauf erfolgte die Ankündigung des Captain's Tables. Wir hatten aber schon die Flüge nach Berlin unstornierbar für 436,96 Euro gebucht für uns vier. Das war damals für mich eine Menge Kohle. Deshalb haben wir uns entschieden, trotzdem nach Berlin zu fliegen. Es war auch eine schöne Zeit, aber ich hatte damals nicht damit gerechnet, dass das die letzte Chance gewesen sein könnte, Patrick Steward live zu erleben. Bei Leonard Nimoy und William Shatner hatte ich schließlich auch eine zweite Chance erhalten. Leider stellte sich im Laufe der Zeit heraus, dass die Wahrscheinlichkeit, Patrick Steward jemals live zu erleben, immer mehr schwand. Mittlerweile habe ich mich schon damit abgefunden, dass dies tatsächlich wieder eine echte verpasste Chance werden wird. Uns wäre etwas Ähnliches beinahe wieder passiert. Wir hatten in der Annahme, dass Sophia und Tommy wieder zum Elbenwaldfestival kommen würden, Tickets gekauft und Hotel gebucht. Im Stream haben sie dann aber relativ kurzfristig angekündigt, dass sie an diesem Wochenende beim Das große Treffen in Aach am Bodensee sein würden. Wir waren eigentlich auch mit jemanden in Cottbus verabredet, deshalb fiel es uns tatsächlich etwas schwer, unsere Pläne zu ändern. Aber nach drei Tagen meinte Florian, dass das Elbenwaldfestival für uns eigentlich ohne Tommy und Sophia keinen Sinn machen würde. Also habe ich das Hotel storniert und die Tickets über Discord günstig abgegeben. Wir haben es nicht bereut, denn Sophia war im Lesezelt sofort aufgestanden, als sie uns gesehen hatte, und hat uns freudig begrüßt und umarmt. Das Wochenende war für uns dann in jeder Hinsicht etwas Besonderes geworden. Ich hoffe, dass ich auch in Zukunft einen guten Riecher für Chancen habe, die ich auf keinen Fall verpassen möchte. Dann muss ich auch nicht auf ein Ich in irgendeinem Paralleluniversum eifersüchtig sein. Äh, ich meine mich mit dem Gedanken trösten.
Sonntag, 31. Mai 2026 18:15For All Mankind (Staffel 5) - AppleTVWir haben die letzte Staffel For All Mankind angeschaut. Es war für mich nur schwer erträglich, dass auf dem Mars herumgeballert wurde. Viele Szenen fanden nur in den beklemmenden Innenräumen statt. Für mich wirkte es ein wenig, als hätten sie nicht mehr so viel Budget gehabt. Achtung, Spoiler Am Ende wurde Leben auf dem Titan gefunden. Und das Sterben auf dem Mars konnte beendet werden. So viele unnütze Tote... Schade, die Serie hätte ein besseres Ende verdient. Nun geben wir "Star City" noch eine Chance.
Samstag, 30. Mai 2026 21:44QuantentheorieIch hatte beim WTF in Leipzig die Gelegenheit, mich mit Florian Aigner über die Quantentheorie zu unterhalten. Wobei ich ihn eigentlich eher zugetextet hatte, um ihm meinen Werdegang zu schildern. Im Physik-Leistungskurs kam die Quantentheorie nicht dran. Ich wurde aber von einem Mitschüler mehr oder weniger geframt, dass die Quantentheorie besagen würde, dass wir Kraft unserer Gedanken die Wirklichkeit beeinflussen könnten. Für mich klang das sehr verlockend. Als ich dann die ersten beiden Bücher von John Gribbin - Schrödingers Kätzchen und die Suche nach Schrödingers Katze gelesen hatte, dachte ich ständig, dass man damit alle möglichen paranormalen Phänomene erklären könnte. Das stand da natürlich nirgends, aber mein Gehirn hat das eben so reininterpretiert. Als ich dann ein Buch von M.T. gelesen hatte - Florian meinte, dass er ihn nicht kennen würde, und ich sagte dann, dass er den auch nicht kennen muss - wurde ich in diesem Fehlglauben noch bestärkt. Damals dachte ich ja noch, dass Bücher ordentlich recherchiert sein müssten und dass in ihnen im Gegensatz zu Zeitungen auch die Wahrheit stehen müsse, schließlich gibt es so etwas wie eine Verlagsprüfung. Dass in Büchern genauso Unsinn stehen konnte, habe ich erst später verstanden. Über Zufälle habe ich auch gelesen, dass das Universum zufällig entscheiden müsse, sollten sich zu viele Menschen dasselbe wünschen, was aber nur einem erfüllt werden kann. Im Lotto gewinnen war so ein Beispiel. Das kann man sich schon wünschen, aber der unterliegt dann eben doch dem Zufall. Jedenfalls kam ich so irgendwie ein wenig zur Esoterik, dachte, dass wirklich alles mit allem zusammenhängt, zu den Bestellungen beim Universum. The Secret fand ich dann aber doch etwas zu heftig, weil ich mir da schon nicht vorstellen konnte, dass sich die Kinder in Syrien nicht stark genug Frieden wünschen würden. Da rührte sich in mir zum ersten Mal eine gewisse kognitive Dissonanz. In den Ferngesprächen auf WildMics (Twitch) wurden weitere Zweifel gesäht, wenn das Thema aufkam. Schließlich ist es wirklich perfide, wenn man dem Individuum Schuld an seinem Schicksal gibt. Niemand ist Schuld daran, wenn er/sie Krebs bekommt. Es ist Zufall. Ein kackverdammtarschiger Zufall. Das ist aber für manche Menschen nur schwer zu ertragen, dass man sein Schicksal eben leider nicht in der Hand hat. Dass wir nicht immer unseres Glückes Schmied sein können. Vor Holms Buch Relativer Quantenquark hatte ich auch ein wenig Angst, weil ich schon ahnte, dass es meine Einstellung umkrempeln könnte. Und das tat es auch gründlich. Vorher war ich eher ein Ahänger der Viele-Welten-Theorie. Ich dachte nämlich, dass die Kopenhagener Deutung besagen würde, dass es einen universellen, gottgleichen Beobachter geben müsse, der alles erst real werden lassen würde. Da ich aber damals Atheist war, bevor ich Agnostiker wurde, konnte ich mir diese Interpretation nicht aneignen. Nach Holms Darstellung war das aber falsch, die Kopenhagener Deutung besagte lediglich, dass es einen fundamentalen Zufall gibt, was Einstein nicht gefiel ("Gott würfelt nicht!"). Nach der Lektüre dieses Buches habe ich akzeptiert, dass es den echten Zufall gibt und verabschiedete mich von der Viele-Welten-Theorie. Das bedeutete aber auch, dass ich mich von dem tröstlichen Gedanken verabschieden musste, dass ich in diesem Universum vielleicht eine Chance verpasst hatte, aber dass es da draußen irgendwo ein Universum gab, in dem ich eben diese Chance ergriffen hatte. Diesen Trost habe ich jetzt nicht mehr. Die Viele-Welten-Theorie taugt nur noch für geile Science Fiction Geschichten in Paralleluniversen. Florian fragte in seinem Buch Warum wir nicht durch Wände gehen *Unsere Teilchen aber schon auch, warum man einer so komplexen Interpretation wie der Viele-Welten-Theorie anhängen sollte, wenn es doch eine viel einfacherer Erklärung mit dem fundamentalen Zufall in der Kopenhagener Deutung gibt. Das hat in mir auch den letzten Zweifel ausgeräumt. Natürlich musste ich mich von meinem magischen Denken verabschieden. Keine Bestellungen mehr beim Universum. Und ich habe auch nicht die Kinder in der Höhle in Thailand mitgeholfen zu retten, weil ich tagelang bei den Nachrichten gemeinsam mit vielen anderen mitgefiebert hatte. Und ich bin auch keine weiße Hexe. Vielleicht habe ich eine etwas überdurchschnittliche emotionale Intelligenz, weshalb ich oft als "gute Seele" bezeichnet werde. Nun bin ich doch ein sehr wissenschaftlich denkender, skeptischer Mensch geworden. Aber da Mister Spock immer mein Vorbild gewesen war, ist das nicht das Schlechteste. Und Gefühle zu haben, Empathie, Freude und Glück zu empfinden, das ist ja trotz allem immer noch möglich. Ich bin zufrieden mit meiner neuen Sicht der Dinge.
Montag, 25. Mai 2026 20:56WTF Wissenschaft trifft Freundschaft in LeipzigAm Wochenende haben wir unsere Akkus in Leipzig beim Wissenschaft trifft Freundschaft aufgeladen. Es war während des WGTs, so dass wir auch den Flair der Schwarzen Szene genießen konnten. Natürlich haben wir wieder im Alex am Naschmarkt gegessen und gefrühstückt und leckere Cocktails getrunken. Wir haben uns mit vielen lieben Menschen aus der Zeugen Kühlwaldis-Bubble getroffen, inklusive ein überraschendes Wiedersehen mit jemanden, den wir zuletzt auf der legendären Ferngesprächs-Con gesehen hatten. Langsam kristallisiert sich ein harter Kern heraus. Aber was höre ich immer im Büro? Nichts ist so beständig wie die Veränderung. Für jemanden, der so phlegmatisch ist wie ich, immer etwas schwierig zu akzeptieren. Von mir aus führe ich Veränderungen eher selten herbei. Aber für zwei Tage und drei Nächte konnte ich mal alles vergessen, was zur Zeit an meiner Seele nagt. Wir wurden druckbetankt mit einer Reihe von äußerst interessanten Vorträgen. Am meisten gefreut habe ich mich darüber, dass Christian von Aster meinem Florian die Absolution erteilt hat und dass ich dem zweitbesten Florian der Welt, Florian Aigner, meinen Quantenphysik-Werdegang erzählen durfte. Ich bin seit Holms Relativem Quantenquark kein Anhänger der Viele-Welten-Theorie mehr. Dabei fand ich den Gedanken immer tröstlich, wenn ich mal wieder eine Chance im Leben verpasst hatte, dass es da draußen irgendwo ein Paralleluniversum gibt, in dem ich den Mut hatte, besagte Chance zu ergreifen. Diesen Trost habe ich jetzt nicht mehr, seit ich mit der Kopenhagener Deutung die Existenz des fundamentalen Zufalls akzeptiert habe. Wegen akutem Schlafmangel musste ich auf der Heimfahrt wieder häufig Pausen machen, damit ich nicht in den Sekundenschlaf falle. Vielleicht sehen wir uns nächstes Jahr dort zu Pfingsten?
Sonntag, 17. Mai 2026 17:25Datum verwechselnIch habe schon immer gerne das Datum verwechselt. Als Kind hatte ich Schwierigkeiten mit vier und sieben. Und als ich den Kalender gelernt habe, wurde es auch nicht besser. Als Sekretärin hatte ich auch immer Angst, dass mir das beim Buchen von Reisen passieren würde, weshalb ich da immer dröfzig Mal kontolliert habe, ob auch alles stimmt. In Excel formatiere ich die Zellen dann auch immer so, dass automatisch der Wochentag mit zwei Buchstaben dabei steht (TT.MM.JJJJ (TTT)), dann fällt es schneller auf, wenn ich mich geirrt habe. Das sind meine drei Best-ofs:
Ich bin wirklich froh, dass noch nie schlimme Sachen deswegen passiert sind. Aber erst neulich ist mir wieder so ein Faux Pas passiert. Ich hatte auf allen Sozialen Medien Werbung für den Podcast Ghostsitter & Co. – Der Offizielle Maraverse Podcast #31 Gäste: Florian "Spitzohr" & Wolfgang Fröhning gemacht und überall 05. Mai geschrieben gehabt, obwohl wir vorher schon davon gesprochen hatten, dass die Aufnahme am Star Wars Tag, also am May the Force/Forth stattfinden würde. Wolfgang HäkelHägar musste mich dann erst korrigieren, dann habe ich in allen Sozialen Medien dann die Posts nochmal bearbeiten bzw. ganz neu machen müssen. Update: Samstag, 06. Juni 2026Mir ist noch eine Datumsverwechslung eingefallen. Ferdinand hatte einen Vorstellungstermin für eine Ausbildung. Und wir beide hatten uns den letzten Januar gemerkt: 31.01. Dumm nur, dass der Termin am 30.01. war. Als wir das bemerkten, war der Termin natürlich schon verstrichen. Ferdinand hat aber eine sehr nette Entschuldigungsmail geschrieben und man hat ihm tatsächlich noch eine zweite Chance gegeben. Heute hat er dort seine Ausbildung abgeschlossen und wurde fest eingestellt.
Dienstag, 12. Mai 2026 18:01Wer schrieb Shakespeare's Werke? | HOAXILLA RELIVE #033Was haben wir gelacht. Eigentlich sollte es nur ein 5-minütiges Video von den Zeugen Kühlwaldis werden, aber dann ist es etwas eskaliert und es wurden 15 Minuten. Aber ich denke, das Werk hat sich gelohnt und mehr hätte wirklich nicht unter dem Cuttertisch landen dürfen. An einer Stelle mahnt uns Alexander, dass wir mehr als nur taH pagh taHbe auf Klingonisch zitieren sollten. Er ahnte wohl schon etwas... Er wurde nicht enttäuscht. Wir haben Tränen gelacht, als unsere Homage an Hoaxilla und Ja, Schatz usw. drankam. Kann ich mir immer wieder anhören. Und natürlich gibt es noch eine Auflösung, was mit der Torte passiert ist...
Dienstag, 12. Mai 2026 15:58Tagebücher 1986In diesem Jahr schlägt die Pubertät voll zu. Ich bin auf Dauerdiät. Ein hormongesteuerter Teenager, wirklich erbärmlich. Ich war extrem begeisterungsfähig, z.B. bei Filmen und Musik. Ich bin von "Ein Herz für Tiere" auf die "BRAVO" umgestiegen. Ich habe mich das erste Mal anders gefühlt, nicht normal. "Raumschiff Enterprise" habe ich zwar gern gesehen (insbesondere 1984), aber weil man mich dann immer angeschaut hat, wie eine weltfremde Spinnerin, habe ich das eher alleine getan und nicht darüber gesprochen. Ich wollte auch zu den Cool Kids gehören und habe versucht, mich anzupassen. Mir war klar, dass niemand perfekt ist, aber ich wollte irgendwie "dazugehören". Ich habe meine Brille gehasst. Natürlich habe ich auch versucht zu rauchen. Marlboro, wegen dem Cowboy und dem Pferd in der Werbung. Aber ich habe den Qualm nie in die Lunge bekommen, weshalb ich dann nur noch gepafft habe, damit es cool aussieht. MusikMusik wurde immer wichtiger, z.B. die TOP TEN aufnehmen. Ich mochte Falco, Depeche Mode, Nik Kershaw (dank Claudia), a-ha, The Beatles und ich fand Gefallen an Kate Bush. Heute kann ich Falco kaum noch hören, aber ansonsten ist mein Musikgeschmack in dieser Zeit geprägt worden und im Wesentlichen so geblieben. KonfirmationIch wollte mich eigentlich nicht konfirmieren lassen. Meine Mama hat versucht mich zu überreden. Zunächste meinte sie, dass Religion wichtig wäre. Ich sah das anders. Wir sprachen zu Hause nie über Gott und Religion, gingen nie in die Kirche, hatten keinerlei christliche Symbole rumstehen. Die einzige in der Familie, die religiös war, war meine Oma väterlicherseits. Und das ging mir dann immer auf die Nerven, wenn ich mit in die Kirche musste. Danach sagte Mama, dass ich dann ganz viele Geschenke bekomme. Ich war zwar schon immer am Sparen und Kaufen und hatte sehr viele Wünsche, aber ich wollte nicht käuflich sein. Das letzte Argument war, dass dann unsere Verwandten aus der DDR eingeladen werden könnten, bevor sie in Rente gingen. Wir hatten vier Leute eingeladen: den Bruder meines Vaters, die beiden Schwestern meiner Mutter und meine Oma mütterlicherseits. Meine religiöse Oma wurde nicht eingeladen, obwohl dieses Fest für sie wichtig gewesen wäre, aber sie konnte als Rentnerin oft in den Westen reisen. Die Erfolgsquote war 50%. Eine Tante durfte als Lehrerin nicht zum Klassenfeind reisen. Mein Onkel hat gerne böse Briefe an Erich Honecker geschrieben und stand deshalb wohl auf einer schwarzen Liste. Aber die andere Tanta und meine Omi durften kommen, worüber ich mich sehr gefreut habe. In dieser Zeit war das Tschernobyl-Ereignis. Meine Tante und Omi vergaßen nie, dass sich der Händler am Obst- und Gemüsestand für die geringe Auswahl entschuldigte, aber wegen des Fallouts konnten viele Sorten derzeit nicht angeboten werden. In der DDR gab es manchmal nur Zwiebeln und Kuba-Orangen, weshalb viele in ihren Gärten selbst anbauten. Die Story wurde auf allen Familienfesten wieder zum Besten gegeben. Ich habe ein Diamant-Fahrrad aus der DDR und ein großes Besteckset bekommen. Nach der Konfirmation habe ich glaube ich nur noch zu Hochzeiten und Taufen meinen Fuß in eine Kirche gesetzt. Kampf den PfundenIch hatte mit Beginn meiner Periode plötzlich ständig Hunger. Heute würde ich das als "Food Noise im Kopf" bezeichnen. Ich nahm relativ schnell zu. Meine Eltern und Familie begannen Fatshaming zu betreiben. Mein Vater hat mich mal mit Super 8 von hinten beim Bergsteigen gefilmt, wobei er dies als "pädagogisch" bezeichnete. Meine Mutter nannte mich "Rosarotes Schweinchen" und klopfte mir bei Gelegenheit auf Bauch und Po. Ich fand es gemein. Genutzt hat es nichts, denn dieser Umgang führte natürlich zusätzlich noch zu Frustessen. Andererseits war ich aber ähnlich. Wenn jemand übergewichtig war, habe ich die Person gerne als "Fettes Schwein" im Tagebuch betitelt. Aber ich habe das niemals laut ausgesprochen. Ich wusste damals noch nicht, dass ich eine Hormonstörung hatte, nämlich Gelbkörperhormonmangel. Das sorgte dafür, dass ich einen verkürzten, unregelmäßigen Zyklus hatte. Der Vorteil war, dass ich nur mäßige Blutungen und geringe Schmerzen hatte. Der Nachteil war, dass ich zu viel Östrogene hatte, die den Appetit anregten und auch dafür sorgten, dass sich die Fettverteilung in der typischen Birnenform äußerte. Oben herum blieb ich mein Leben lang bis jetzt in Größe 36-38, aber unten herum schwankte es je nach Hormonstatus zwischen 38 und 44. Man nennt das auch den gynoiden Adipositatstyp, der leider sport- und diätresistent war. Leider wusste ich davon nichts. Ich gab mir immer selbst die Schuld, hatte ein schlechtes Gewissen, weil ich mein Essverhalten nicht unter Kontrolle brachte und auch so gar keinen Bock auf Sport hatte. Sport: Judo, Reiten, Fahrrad fahren und TanzenMit meiner besten Freundin bin ich dann in Judo gegangen. Meine Eltern hatte ich dazu überredet, dass ich gehen durfte, weil ich meinte, dass ich mich dann im Notfall gegen aufdringliche Jungen wehren könnte. Und damit ich aus dem Haus komme, weil ich so ein Stubenhocker war. Allerdings hatte ich keinerlei Ambitionen, in die Mannschaft zu gehen und auf Turniere. Reiten war ich meistens nur noch in der DDR. Meine Oma hatte ihre Kontakte immer spielen lassen, so dass ich in verschiedenen Ställen ausreiten konnte, Kutsche fahren oder im Garten auf einem Pony herumreiten. Shiras ist zu meinem Lieblingspferd geworden, auch wenn ich kaum noch zum Ponyhof fuhr. Ich hätte auch mit Pferden nicht auf Turniere gehen wollen. Wettkampfsituationen habe ich vermieden, wo es ging. Ich bin sehr viel Fahrrad gefahren, zur Schule, aber auch einfach durch den Wald, wobei ich Walkman gehört habe. An der Kiesgrube habe ich mich gerne hingesetzt und gelesen und Picknick gemacht. Im Nachmittagssport hatte ich Rhythmische Tanzgymnastik. Das war der einzige Sportunterricht, der mir halbwegs Spaß gemacht hat. Und zu Hause habe ich die Tänze gerne geübt. FreundeIch hatte zwei Freundinnen, die jünger waren als ich. Und dann noch ein paar Freundinnen in meinem Alter. Ich habe nicht gerne telefoniert, meist nur zum Verabreden. Ich habe es überhaupt nicht verstanden, wenn jemand länger als eine Stunde telefoniert hat, dachte aber, dass müsse man manchmal so machen, weil es cool ist. Später habe ich verstanden, dass das an meinem Hörfehler gelegen haben könnte. Ich lese nämlich unbewusst etwas von den Lippen ab und erschließe mir das Gesagte manchmal aus dem Kontext. Wenn man telefoniert, fällt das Lippen lesen weg, weshalb es mich immer sehr angestrengt hat - und heute noch tut - wenn ich telefoniere. Damals habe ich sicher noch besser gehört als heute, aber ich wusste aus dem Deutschen Museum mit dem Lautsprecher mit der "obersten Hörgrenze des Menschen", dass ich den Ton nicht hören konnte. Der Lautsprecher war nicht kaputt, ich wurde nicht verarscht ("Was, das hörst du nicht? Das ist doch total laut!"), weil ich das Vibrieren des Lautsprechers spüren konnte. Ich hatte auch die Angewohnheit, mir vor einem Telefonat immer aufzuschreiben, was ich sagen oder fragen wollte, damit ich nichts vergesse. Und ich habe auch damals schon lieber schriftlich kommuniziert, hatte viele Brieffreunde und gerne Postkarten geschrieben. Manchmal konnte ich auch gemein sein. Damals hatte ich Motto "Behandle jeden Menschen, wie du selbst behandelt werden möchtest" noch nicht. JungsIch war ständig in irgendjemand anderen verknallt. In den Sommerferien war es der süße Typ aus dem Haus gegenüber von unserem Ferienhaus, am ersten Schultag der Neue in der Klasse. Ich konnte seitenweise schreiben, warum ausgerechnet dieser Typ meine große Liebe ist. Ich bin mir beim Lesen selbst auf den Wecker gegangen, weshalb ich dann solche schnulzigen Passagen einfach überblättert habe. Ich hatte immer gehofft, dass die Jungs den ersten Schritt machen. Und ich hätte dann nur noch ja oder nein sagen müssen. Es kam auch manchmal vor, dass Jungs Interesse gezeigt haben, aber die haben mir nicht gut genug ausgeschaut oder waren nicht cool genug. In dem Alter war das Aussehen und der Coolnessfaktor viel zu wichtig. Und die Jungs, für die ich mich interessiert habe, hatten an mir kein Interesse. Ich schon es immer darauf, dass ich zu dick war und eine Brille trug. Auf einer Party kurz vor meinem 14. Geburtstag hat mich ein Junge aggressiv angebaggert, in eine dunkle Ecke manövriert und wir haben rumgeknutscht. Ich wusste, dass der Typ es bei jeder probiert. Trotzdem habe ich mich hin und wieder mit ihm verabredet. Zum Rumknutschen. Und weitere Erkundungen. Aber so richtig verliebt war ich nicht. Wir sind auch nicht richtig "miteinander gegangen". Es gibt auch keine Fotos, auf denen wir gemeinsam zu sehen gewesen wären. Und er wollte auch nie etwas mit mir unternehmen, ins Kino oder Michaelibad gehen. Es war nix Ganzes und nix Halbes. Deshalb hatte ich auch kein schlechtes Gewissen, wenn ich mich in andere Jungs verliebte. Der Neue in der Klasse hatte es mir so angetan, dass ich all meinen Mut aufgebracht habe, ihn zu fragen, ob er mit mir gehen möchte. Allerdings auf meine eigene, seltsame Art. Erst habe ich eine Adressliste herumgegeben, weil ich vielleicht irgendwann Klassentreffen organisieren wollte. Er hat aber nur "Datenschutz" draufgeschrieben. Die Adresse habe ich dann trotzdem herausgefunden, indem ich einfach mit einer Freundin im selben Bus gefahren bin unter dem Vorwand, irgendwohin zu wollen. Wir haben geschaut, in welchen Hauseingang er ging. Und dort habe ich dann einen Liebesbrief hingeschrieben. Ein paar Tage später habe ich dann all meinen Mut zusammengekratzt und ihn gefragt, ob er den Brief erhalten hätte und was er dazu sagt. So habe ich meine erste Abfuhr bekommen und mich nie wieder getraut, den ersten Schritt zu machen. Ich hatte tatsächlich schon so etwas wie einen Kinderwunsch, allerdings war ich viel zu vernünftig, um hier unüberlegt Unsinn zu machen. Einen Freund hatte ich nicht. Und ich war schon eifersüchtig auf andere Mädchen, die einen hatten. Oder ein eigenes Pferd. Aber ich war auch extrem schüchtern. KommunikationsproblemeFür mich war Kommunikation irgendwie immer ein Rätselraten. Ich fand es extrem schwierig, wenn Leute nicht direkt sagten, was sie meinten. Langsam lernte ich, dass es Floskeln gibt, die etwas anderes bedeuten, als das gesprochene Wort. "Kann ich dir meine Briefmarkensammlung zeigen" war so ein Beispiel. Aus diesem Grund hatte ich oft Probleme. Ich war ein leichtes Mobbing-Opfer und wurde gerne verarscht. Ich habe oft nicht verstanden, wenn etwas ein Witz sein sollte. Oder Ironie. Das geht mir teilweise auch heute noch so, obwohl ich da schon etwas mehr Übung habe. Dafür konnte ich Leute sehr genau beobachten. Wenn die Worte und Taten nicht zusammen passten, dann habe ich die Taten genommen. Umgekehrt war es dafür so, dass ich dazu geneigt habe (und auch heute noch manchmal tue, wenn ich nicht verstumme, sondern ein gewisses Vertrauen habe), Dinge knallhart beim Namen zu nennen. Das fanden Leute dann auch gerne mal witzig, weil "man das doch so nicht sagt". Ich im Gegenzug habe das aber normalerweise nicht als Witz gemeint, sondern habe halt so kommuniziert. Klartext. Kein Subtext. Keine Interpretation. Ich war auch sehr ernst. So stand es in meinem Zeugnis. Ich habe mir immer über alle möglichen Dinge Gedanken gemacht, aber trotzdem nie herausgefunden, wie die Zukunft aussehen würde. Die hat mich dann doch immer überrascht. Eine Freundin sagte einmal zu mir, dass ich mir nicht über Probleme Sorgen oder Gedanken machen solle, die noch gar nicht eingetreten sind. Aber meine Phantasie, mein Kopfkino ist mit mir immer durchgegangen und hat sich alle möglichen Katastrophen ausgedacht. So ganz lösen konnte ich mich bis heute nicht davon. Dafür bin ich doch meist gut vorbereitet, habe Checklisten und mache recht genaue Pläne, z.B. für unsere Wochenenden oder Reisen. KreativitätIch habe ein wenig Gitarre gelernt, das war mir aber dann doch zu mühsam, weil ich offensichtlich kein Talent dazu habe. Die Gitarre von meinem Vater besitze ich immer noch, aber ich fasse sie so gut wie nie an. Ich habe aber sehr gerne geschrieben, Geschichten und Romane, damals noch in erster Linie über Pferde. Und gezeichnet. Natürlich auch Pferde. Ich habe mit Freundinnen auch Hörspiele aufgenommen von der "Colorado Ranch". Dafür habe ich auch die Geräusche produziert, das Hufgeklapper und Gewieher. Leider hab ich diese Aufnahmen heute nicht mehr. GruftiIch habe begonnen, mich in erster Linie schwarz und weiß zu kleiden und nur noch Nietengürtel zu tragen. Nicht ausschließlich, aber immer häufiger. So mutierte ich ganz langsam zum wahrscheinlich einzigen Grufti an der Schule. In der DDR gab es dagegen eine richtige schwarze Szene, insbesondere unter den Depeche Mode Fans. Ich hatte auch einen Hang zum magischen Denken. Aber nachdem ich bereits nicht mehr daran glaubte, dass Freitag der 13. Pech bringen würde, habe ich das Horoskop der Bravo nach einer Woche immer benotet mit 4 oder 5. Danach habe ich nicht mehr an Horoskope geglaubt. ADHS und AutismusIch frage mich, ob ich neurodivergent bin und hier in die Spektren falle. In der Grundschule habe ich ständig Mützen, Schals und Handschuhe und bei Übergangswetter auch meine Jacken vergessen. Meine Mama war manchmal verzweifelt. Meine Handschuhe waren dann alle mit langen Häkelschnüren, die durch die Ärmel gezogen wurden, an der Jacke befestigt. Turnbeutel habe ich gerne vergessen, manchmal aber auch mit Absicht, damit ich am Sport nicht teilnehmen musste. Meine Mama hat gerne gesagt, dass ich meinen Kopf vergessen würde, wenn er nicht angewachsen wäre. Um das zu kompensieren habe ich alle Hefte und Bücher jeden Tag mit in die Schule geschleppt. So konnte ich nix vergessen. Ich habe es einfach nicht auf die Reihe gebracht, am Abend vorher die Tasche nach Stundenplan zu packen. Ähnliches denke ich über Autismus. Meine Kommunikationsprobleme deuten darauf hin. Neulich habe ich gelesen, dass Menschen mit Autismus "Bilddenker" sind und alles wörtlich nehmen, "sodass Metaphern und Ironie meist nicht verstanden werden, was häufig zu Missverständnissen führt. Zudem sind autistische Menschen äußerst ehrlich und direkt, was von Nicht-Betroffenen oft als taktlos empfunden wird. Dies erschwert die soziale Interaktion von autistische Menschen mit anderen Personengruppen." Außerdem scheinen autistische Menschen eine andere Sinneswahrnehmung zu haben. "Einige reagieren sehr empfindlich auf verschiedene Reize, während andere fast gar nicht darauf ansprechen, was in ihrer Umgebung geschieht." Ich gehöre eher zur zweiten Sorte. Ich habe einen Tunnelblick und keine gute periphere Wahrnehmung. Und wenn ich in Tagträumen abgeschoffen bin, Mama nannte das "Wolkenkuckucksheim", dann war ich tatsächlich nur noch schwer ansprechbar und musste regelrecht "geweckt" werden. Auch heute schweife ich gerne innerlich ab, wenn mich ein Gespräch nicht interessiert oder ein Wort fällt, mit dem ich starke Assioziationen verbinde. Meine Rechtschreibung wurde aber immer besser. Ich schrieb dann nicht mehr "warscheinlich". Jetzt muss ich eher aufpassen, dass ich nicht wieder die alte Rechtschreibung benutze und "Faß" schreibe. Ich denke, ich werde mich von den Tagebüchern tatsächlich trennen können. Dann müssen es meine Söhne nicht tun.
Sonntag, 10. Mai 2026 21:34ComicPark im egapark Erfurt - mit Harpo Speaks!Am Sonntag haben wir auf dem egapark-Gelände gefrühstückt, sind etwas herumgelaufen, haben uns über Pferdezähne und Dimetrodons (das D wusste ich noch, als Kind kannte ich alle Namen) unterhalten und haben dann noch den zweiten Gig von Harpo Speaks! angeschaut. Diesmal war eigentlich sofort Stimmung und es wurde getanzt. So toll! Ich war mal wieder ganz berauscht. Nur bei "Staying Alive" war ich einmal kurz traurig. Gestern und heute durften wir Fans wieder mit auf die Bühne und "Ein echter wahrer Held" singen. Eine junge Frau hat Tommy während des Konzerts gefragt, ob sie ein Autogramm bekommen könnte, aber Tommy vertröstete sie auf nach der Show. Die wurde auch harsch beendet, weil eine Saite gerissen war... Norman hatte auch Stifte und Karten dabei, so dass sich dann auch noch weitere Leute sich anstellten. Und jemand machte spontan für seinen Podcast ein superkurzes Interview mit Tommy. Der durfte schließlich seinen Zug nicht verpassen. Nach einem kurzen Mittagssnack haben wir uns aber schon auf den Weg nach Hause gemacht, damit ich bei Tageslicht fahren kann und abends noch etwas ausruhen. Diesmal war ich fitter und wir kamen mit nur einem Zwischenstop aus. Abends habe ich dann sogar noch schnell einen kurzen Bericht für die Maraverse-Seite geschrieben. Ich würde so gerne mehr machen, aber mir fehlen einfach im Moment die Löffelchen dazu.
Ich hatte gesagt: "Das klingt jetzt komisch, aber darf ich deinen Schwanz anfassen?"
Last Update:
|
|||||||||||||||||||||||||
|
© 1998 -
2026 by Sandra König |
Datenschutzerklärung |
Impressum
|
|||||||||||||||||||||||||